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Elterngeld Buddy: Vom eigenen Elterngeld-Frust zur App mit 25.000 Downloads (#195)

Elterngeld Buddy: Vom eigenen Elterngeld-Frust zur App mit 25.000 Downloads (#195)

‧ 85m 52s

Paulina Köpp hat zusammen mit ihrem Mann Ingo Elterngeld Buddy in Solingen gegründet. Die App führt Eltern per Chat durch den Elterngeldantrag und wurde rund 25.000 Mal heruntergeladen. Drei von sechs Kategorien sind kostenlos, die Freischaltung kostet 40 Euro.

Vor der App hat Paulina in einem Jahr über 600 Elterngeldberatungen geführt, ohne einen Cent Werbebudget. Die Eltern kamen über Instagram und Empfehlungen, ein schnell gedrehtes Reel brachte in einer Woche rund 10.000 neue Follower. Heute ist Meta Ads der wichtigste Kanal.

Wir sprechen über 12 Prozent Conversion (fast 30 Prozent, wenn das Kind schon da ist), warum die App ohne...

OHANA: Vom Software-Exit zu 120 Mio. € vermittelten Solar-Investments (#194)

OHANA: Vom Software-Exit zu 120 Mio. € vermittelten Solar-Investments (#194)

‧ 84m 49s

Thomas Haberl hat DRACOON, eine Enterprise-File-Cloud mit Kunden wie der Deutschen Bundesbank, auf 100 Mitarbeitende gebracht und Ende 2023 ins Silicon Valley verkauft. Statt Ruhestand gründete er mit Roland Kufner in Regensburg OHANA Invest, diesmal bewusst "bootstrapped" ohne externe Investoren.

OHANA teilt große Freiflächen-Solarparks mit Batteriespeicher in Parzellen auf, die Privatpersonen meist ab rund 200.000 € kaufen. 2025 vermittelte das Team 60 bis 65 Millionen Euro, für 2026 liegt Thomas nach Q3 bei fast 100 Mio. € und rechnet gesamt mit 120 bis 140 Millionen. Wir sprechen über den Investitionsabzugsbetrag, Bankfinanzierung, Netzanschluss und Batteriedegradation. Dabei verhandelt OHANA die Konditionen direkt...

Bootstrapped mit 149-Euro-Hardware: Wie trackiwi vom Wohnmobil aus entstand (#193)

Bootstrapped mit 149-Euro-Hardware: Wie trackiwi vom Wohnmobil aus entstand (#193)

‧ 77m 41s

Fabian Schreiber ist Gründer von trackiwi aus Schwäbisch Hall, einem GPS-Tracker speziell für Wohnmobile. 2019 lösten er und seine heutige Frau ihre Wohnung in Ludwigsburg auf und lebten drei Jahre im Wohnmobil. Unterwegs zeichnete er seine Routen erst mit einem Raspberry Pi auf, einfach für sich selbst, und baute während der Reise einen trackiwi‑Prototypen.

Heute verkauft trackiwi den Tracker für 149 Euro, verdient wird an der Mitgliedschaft für 60 Euro im Jahr, ohne automatische Verlängerung. Wir sprechen über einen Presale aus Griechenland mit nur einer Handvoll Bestellungen, warum die Kunden eher Wolfgang als Surfer-Dude heißen und wie ein YouTube-Video eine...

Halleluja Longevity Sauna: Bootstrapped auf 6,4 Mio. € (#191)

Halleluja Longevity Sauna: Bootstrapped auf 6,4 Mio. € (#191)

‧ 82m 7s

Simon Bauer ist einer von drei Geschäftsführern der Halleluja Sauna® aus Erding. Was 1998 als Schreinerei seines Vaters begann, baut seit 2023 nur noch ein Produkt: eine patentierte Infrarotsauna mit sieben Therapieformen und ohne Aufheizzeit, von knapp 18.000 bis 120.000 Euro.

Mit fast 35 Mitarbeitenden fertigen die Brüder heute 20 bis 40 Saunen pro Monat und kommen auf rund 6,4 Millionen Euro Umsatz – ohne Investor, finanziert über Anzahlungen. Die ersten Kunden kamen aus dem eigenen Telefonbuch, ohne Website und ohne CRM. Heute laufen Meta-Ads mit fünf- bis sechsstelligem Monatsbudget.

Simon erzählt, warum ein Messestand langsamer verkauft als digitale Kanäle,...

Jedes Jahr verdoppelt: meinMPP bringt das Dienstrad-Prinzip für iPhone und Laptop (#190)

Jedes Jahr verdoppelt: meinMPP bringt das Dienstrad-Prinzip für iPhone und Laptop (#190)

‧ 85m 34s

Dominik Albers ist Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter von meinMPP. Das Mitarbeiter-PC-Programm überträgt das Dienstrad-Prinzip auf Smartphones, Tablets und Laptops: Mitarbeitende bekommen Hardware per Entgeltumwandlung und sparen laut Dominik bis zu 30 Prozent gegenüber dem Barkauf. Das Bestellvolumen hat sich bisher im Schnitt jedes Jahr verdoppelt, für dieses Jahr plant er mindestens 2,1 bis 2,4 Millionen Euro.

Die Marge ist dünn, bei iPhones rund ein Prozent im Einkauf. Verdient wird zwei Jahre später beim Restwertverkauf, den fast 90 Prozent annehmen. Neue Firmenkunden kommen heute vor allem über Benefit-Plattformen, Leasinggesellschaften und Distributoren, nicht über Messen oder Kaltakquise.

Außerdem: warum Dominik eine Anfrage...

Fördermittelberatung gebootstrappt und verkauft: Marten Pieper, re:fund (#189)

Fördermittelberatung gebootstrappt und verkauft: Marten Pieper, re:fund (#189)

‧ 86m 56s

Marten Pieper ist Gründer und Geschäftsführer von re:fund, einer tech-gestützten Fördermittelberatung mit einem achtköpfigen Team in Berlin und Hamburg. Gestartet ist er 2021 mit dem Legal Tech LexHub, nach der Trennung von seinen Mitgründern kam der Pivot in die Innovationsförderung. Heute stehen über 150 Kunden und mehr als 200 Projekte in den Büchern, abgerechnet wird ausschließlich im Erfolgsfall. Von den Anträgen, die re:fund einreicht, gehen über 95 Prozent durch, der Marktdurchschnitt liegt deutlich darunter.

Wir sprechen über die Förderprogramme, wie die Forschungszulage, über die Kriterien, die ein Projekt erfüllen muss, und darüber, warum re:fund lieber vorab eine halbe Stunde prüft,...

Agentur Okeano bootstrapped SaaS

Agentur Okeano bootstrapped SaaS "pylo" auf 10.000 Euro MRR (#188)

‧ 72m 34s

Leon Schubert ist Geschäftsführer der Okeano GmbH in Lippstadt, einer Software-Agentur mit sieben Leuten, davon fünf Entwickler. Seit rund anderthalb Jahren verkauft das Team zusätzlich ein eigenes Produkt: pylo, eine Backend-as-a-Service-Plattform, die Leon als Betriebssystem fürs Unternehmen beschreibt.

Etwa 10.000 Euro MRR kommen inzwischen von pylo, rund 80 Prozent des Umsatzes macht weiterhin die Agentur. Ein Dutzend Firmen arbeitet mit der Plattform, dahinter steht eine vierstellige Zahl an Nutzern und bei einzelnen Kunden Millionen von Datensätzen. Abgerechnet wird nicht pro Nutzer, sondern nach Datenmenge, Speicher und Prozessschritten.

Wir sprechen darüber, wie pylo aus 20 bis 40 ähnlichen Kundenprojekten entstanden ist,...

Seobility: Bootstrapping on Steroids in der SaaS.group mit Matthias Lugert (#187)

Seobility: Bootstrapping on Steroids in der SaaS.group mit Matthias Lugert (#187)

‧ 78m 54s

Matthias Lugert ist CEO von Seobility, einem All-in-one-SEO-Tool aus Nürnberg. Er ist nicht der Gründer, sondern kam 2017 als vierter Mitarbeiter dazu und übernahm die alleinige Geschäftsführung nach dem Verkauf an die saas.group. Heute arbeiten dort knapp 20 Leute, der Umsatz liegt im mittleren siebenstelligen Bereich.

Über 800.000 Menschen haben einen Account, jährlich kommen rund 100.000 dazu – zahlen tut davon etwa ein Prozent. Der Rest bleibt im Free-Tarif, und genau das ist Teil des Modells: Die kostenlosen Checks bringen bis heute den meisten Traffic und die meisten Anmeldungen. Bewusst kann Seobility weniger als Ahrefs oder Semrush und kostet dafür...

Rübenretter: 3,5 Mio. Euro Umsatz mit krummem Gemüse mit Pascal Lukas (#186)

Rübenretter: 3,5 Mio. Euro Umsatz mit krummem Gemüse mit Pascal Lukas (#186)

‧ 70m 33s

Pascal Lukas rettet krummes Obst und Gemüse. Mit Rübenretter kauft er direkt beim Erzeuger auf, was wegen Größe, Form oder Schalenfehlern nie in den Handel käme, und verschickt es im Abo. Rund 3 bis 3,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr, 10 bis 15 Tonnen pro Woche, 2.000 bis 2.500 Kisten. Geerntet wird extra für ihn.

Angefangen hat es im Mai 2017 in der Garage hinter dem Obst- und Gemüsestand: sechs Kisten in der Woche, rund 2.000 Euro Startkapital, kein Kredit, kein Investor. Die ersten Kunden kamen über Regionalpresse und Influencer, die damals für eine einzige Box posteten. In der Spitze...

Markus Hetzenegger von NYBA: 75 Millionen Tickets ohne einen einzigen Investor (#185)

Markus Hetzenegger von NYBA: 75 Millionen Tickets ohne einen einzigen Investor (#185)

‧ 75m 52s

Markus Hetzenegger vermarktet Online-Tickets. Mit NYBA aus Frankfurt betreut er rund 1.200 Veranstaltungen im Jahr, unter anderem für Live Nation, Superstruct, Merlin Entertainment, Cirque du Soleil und die Adele-Shows in München. Daraus sind seit dem Start 75 Millionen verkaufte Tickets geworden, bei rund 400 Millionen Euro Werbebudget in 25 Märkten. Das Team dahinter: etwa 20 Leute.

Angefangen hat alles mit 17 und Uni-Events, die statt mit Flyern über Facebook-Gruppen ausverkauft wurden. Davor: ein südspanisches Fischerdorf, Absagen von fast jeder Schule in Bayern, ein abgebrochenes duales Programm bei BMW und ein Lagerjob, um die frische Selbstständigkeit zu finanzieren. Kredit oder Investor...