Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

Mein Name ist Andreas Lehr und in diesem Podcast interviewe ich wöchentlich wechselnde Unternehmer:innen zu Ihrer Geschichte.
Den Newsletter und weitere Infos zum Podcast bekommst du auf der neuen "Happy Bootstrapping" Website: happy-bootstrapping.de.

Bootstrapping, Solopreneur und Indie-Hackerin - was heißt das eigentlich?
Bei "bootstrapped" Startups spricht man in der Regel von selbst finanzierten und aus den Umsätzen wachsenden Unternehmen ganz ohne Venture-Capital.

Bei "Happy Bootstrapping" spreche ich mit Gründer:innen über Höhen und Tiefen des Bootstrapping und die Besonderheiten dieser Form der Unternehmensgründung.

Mich begeistern hierbei die inspirierenden Geschichten und die sich ständig wechselnden Herausforderungen, die ein solches Gründerleben bestimmen.
Diese Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen und Dich inspirieren, Deine eigenen Ideen umzusetzen.

Hast Du selbst eine spannende und interessante "Bootstrapping"-Geschichte zu erzählen?
Schreib mir gerne eine E-Mail unter hallo@happy-bootstrapping.de.

Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

Neueste Episoden

Bootstrapped mit 149-Euro-Hardware: Wie trackiwi vom Wohnmobil aus entstand (#193)

Bootstrapped mit 149-Euro-Hardware: Wie trackiwi vom Wohnmobil aus entstand (#193)

‧ 77m 41s

Fabian Schreiber ist Gründer von trackiwi aus Schwäbisch Hall, einem GPS-Tracker speziell für Wohnmobile. 2019 lösten er und seine heutige Frau ihre Wohnung in Ludwigsburg auf und lebten drei Jahre im Wohnmobil. Unterwegs zeichnete er seine Routen erst mit einem Raspberry Pi auf, einfach für sich selbst, und baute während der Reise einen trackiwi‑Prototypen.

Heute verkauft trackiwi den Tracker für 149 Euro, verdient wird an der Mitgliedschaft für 60 Euro im Jahr, ohne automatische Verlängerung. Wir sprechen über einen Presale aus Griechenland mit nur einer Handvoll Bestellungen, warum die Kunden eher Wolfgang als Surfer-Dude heißen und wie ein YouTube-Video eine...

menstruflow: Polina Speidel über Hardware-Bootstrapping und Regulatorik (#192)

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‧ 79m 1s

Polina Speidel ist Mitgründerin von menstruflow aus Berlin. Aus ihren eigenen Periodenschmerzen entstand 2023 das ONEflow, ein elektrisches Periodenpad, das mit elektrischen Impulsen arbeitet. Über 15.000 Kundinnen, im ersten Quartal zeitweise 1.000 Bestellungen im Monat – gebootstrapped, mit einem Gründungsteam aus vier Personen, von denen nur Polina Vollzeit arbeitet.

Dann kam im Mai ein Schreiben der Behörde: Das Gerät war unter einem Begriff vermarktet worden, der auf ein Medizinprodukt hindeutet, die Zertifizierung fehlte. Polina erzählt, warum das Team komplett offline ging, welches Worst-Case-Szenario der Anwalt skizzierte und wie sie sich seit Juli zurückarbeiten.

Außerdem: 400 Bestellungen an einem Wochenende nach...

Halleluja Longevity Sauna: Bootstrapped auf 6,4 Mio. € (#191)

Halleluja Longevity Sauna: Bootstrapped auf 6,4 Mio. € (#191)

‧ 82m 7s

Simon Bauer ist einer von drei Geschäftsführern der Halleluja Sauna® aus Erding. Was 1998 als Schreinerei seines Vaters begann, baut seit 2023 nur noch ein Produkt: eine patentierte Infrarotsauna mit sieben Therapieformen und ohne Aufheizzeit, von knapp 18.000 bis 120.000 Euro.

Mit fast 35 Mitarbeitenden fertigen die Brüder heute 20 bis 40 Saunen pro Monat und kommen auf rund 6,4 Millionen Euro Umsatz – ohne Investor, finanziert über Anzahlungen. Die ersten Kunden kamen aus dem eigenen Telefonbuch, ohne Website und ohne CRM. Heute laufen Meta-Ads mit fünf- bis sechsstelligem Monatsbudget.

Simon erzählt, warum ein Messestand langsamer verkauft als digitale Kanäle,...

Jedes Jahr verdoppelt: meinMPP bringt das Dienstrad-Prinzip für iPhone und Laptop (#190)

Jedes Jahr verdoppelt: meinMPP bringt das Dienstrad-Prinzip für iPhone und Laptop (#190)

‧ 85m 34s

Dominik Albers ist Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter von meinMPP. Das Mitarbeiter-PC-Programm überträgt das Dienstrad-Prinzip auf Smartphones, Tablets und Laptops: Mitarbeitende bekommen Hardware per Entgeltumwandlung und sparen laut Dominik bis zu 30 Prozent gegenüber dem Barkauf. Das Bestellvolumen hat sich bisher im Schnitt jedes Jahr verdoppelt, für dieses Jahr plant er mindestens 2,1 bis 2,4 Millionen Euro.

Die Marge ist dünn, bei iPhones rund ein Prozent im Einkauf. Verdient wird zwei Jahre später beim Restwertverkauf, den fast 90 Prozent annehmen. Neue Firmenkunden kommen heute vor allem über Benefit-Plattformen, Leasinggesellschaften und Distributoren, nicht über Messen oder Kaltakquise.

Außerdem: warum Dominik eine Anfrage...