Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

Mein Name ist Andreas Lehr und in diesem Podcast interviewe ich wöchentlich wechselnde Unternehmer:innen zu Ihrer Geschichte.
Den Newsletter und weitere Infos zum Podcast bekommst du auf der neuen "Happy Bootstrapping" Website: happy-bootstrapping.de.

Bootstrapping, Solopreneur und Indie-Hackerin - was heißt das eigentlich?
Bei "bootstrapped" Startups spricht man in der Regel von selbst finanzierten und aus den Umsätzen wachsenden Unternehmen ganz ohne Venture-Capital.

Bei "Happy Bootstrapping" spreche ich mit Gründer:innen über Höhen und Tiefen des Bootstrapping und die Besonderheiten dieser Form der Unternehmensgründung.

Mich begeistern hierbei die inspirierenden Geschichten und die sich ständig wechselnden Herausforderungen, die ein solches Gründerleben bestimmen.
Diese Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen und Dich inspirieren, Deine eigenen Ideen umzusetzen.

Hast Du selbst eine spannende und interessante "Bootstrapping"-Geschichte zu erzählen?
Schreib mir gerne eine E-Mail unter hallo@happy-bootstrapping.de.

Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

Neueste Episoden

Seobility: Bootstrapping on Steroids in der SaaS.group mit Matthias Lugert (#187)

Seobility: Bootstrapping on Steroids in der SaaS.group mit Matthias Lugert (#187)

78m 54s

Matthias Lugert ist CEO von Seobility, einem All-in-one-SEO-Tool aus Nürnberg. Er ist nicht der Gründer, sondern kam 2017 als vierter Mitarbeiter dazu und übernahm die alleinige Geschäftsführung nach dem Verkauf an die saas.group. Heute arbeiten dort knapp 20 Leute, der Umsatz liegt im mittleren siebenstelligen Bereich.

Über 800.000 Menschen haben einen Account, jährlich kommen rund 100.000 dazu – zahlen tut davon etwa ein Prozent. Der Rest bleibt im Free-Tarif, und genau das ist Teil des Modells: Die kostenlosen Checks bringen bis heute den meisten Traffic und die meisten Anmeldungen. Bewusst kann Seobility weniger als Ahrefs oder Semrush und kostet dafür...

Rübenretter: 3,5 Mio. Euro Umsatz mit krummem Gemüse mit Pascal Lukas (#186)

Rübenretter: 3,5 Mio. Euro Umsatz mit krummem Gemüse mit Pascal Lukas (#186)

70m 33s

Pascal Lukas rettet krummes Obst und Gemüse. Mit Rübenretter kauft er direkt beim Erzeuger auf, was wegen Größe, Form oder Schalenfehlern nie in den Handel käme, und verschickt es im Abo. Rund 3 bis 3,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr, 10 bis 15 Tonnen pro Woche, 2.000 bis 2.500 Kisten. Geerntet wird extra für ihn.

Angefangen hat es im Mai 2017 in der Garage hinter dem Obst- und Gemüsestand: sechs Kisten in der Woche, rund 2.000 Euro Startkapital, kein Kredit, kein Investor. Die ersten Kunden kamen über Regionalpresse und Influencer, die damals für eine einzige Box posteten. In der Spitze...

Markus Hetzenegger von NYBA: 75 Millionen Tickets ohne einen einzigen Investor (#185)

Markus Hetzenegger von NYBA: 75 Millionen Tickets ohne einen einzigen Investor (#185)

75m 52s

Markus Hetzenegger vermarktet Online-Tickets. Mit NYBA aus Frankfurt betreut er rund 1.200 Veranstaltungen im Jahr, unter anderem für Live Nation, Superstruct, Merlin Entertainment, Cirque du Soleil und die Adele-Shows in München. Daraus sind seit dem Start 75 Millionen verkaufte Tickets geworden, bei rund 400 Millionen Euro Werbebudget in 25 Märkten. Das Team dahinter: etwa 20 Leute.

Angefangen hat alles mit 17 und Uni-Events, die statt mit Flyern über Facebook-Gruppen ausverkauft wurden. Davor: ein südspanisches Fischerdorf, Absagen von fast jeder Schule in Bayern, ein abgebrochenes duales Programm bei BMW und ein Lagerjob, um die frische Selbstständigkeit zu finanzieren. Kredit oder Investor...

Ben Kohler, FamilyManager: Familien-App neben dem Vollzeitjob (#184)

Ben Kohler, FamilyManager: Familien-App neben dem Vollzeitjob (#184)

76m 21s

Ben Kohler ist Patchwork-Papa von vier Kindern, arbeitet Vollzeit als Angestellter und baut FamilyManager morgens vor allen anderen und abends, wenn alle schlafen. Die App bündelt Kalender, Aufgaben, Einkaufslisten und ein Credit-System für Kinder – und rechnet von Anfang an mit zwei Haushalten. Entstanden ist sie, weil keine der getesteten Familien-Apps ein Wechselmodell abbilden konnte.

Seit dem ersten Commit im Februar 2026 sind rund 1.440 Nutzer in etwa 1.100 Haushalten dazugekommen, rein organisch, bei bislang etwa 2.500 Euro Umsatz. Knapp 4.700 Commits stecken darin, dazu über 1.500 automatisierte Tests und zwei KI-Review-Schleifen pro Pull Request. Auf die Produktivumgebung schreibt trotzdem...