Jedes Jahr verdoppelt: meinMPP bringt das Dienstrad-Prinzip für iPhone und Laptop (#190)

Shownotes

Dominik Albers ist Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter von meinMPP. Das Mitarbeiter-PC-Programm überträgt das Dienstrad-Prinzip auf Smartphones, Tablets und Laptops: Mitarbeitende bekommen Hardware per Entgeltumwandlung und sparen laut Dominik bis zu 30 Prozent gegenüber dem Barkauf. Das Bestellvolumen hat sich bisher im Schnitt jedes Jahr verdoppelt, für dieses Jahr plant er mindestens 2,1 bis 2,4 Millionen Euro.

Die Marge ist dünn, bei iPhones rund ein Prozent im Einkauf. Verdient wird zwei Jahre später beim Restwertverkauf, den fast 90 Prozent annehmen. Neue Firmenkunden kommen heute vor allem über Benefit-Plattformen, Leasinggesellschaften und Distributoren, nicht über Messen oder Kaltakquise.

Außerdem: warum Dominik eine Anfrage des größten Mitbewerbers ablehnte und jetzt trotzdem über externes Kapital nachdenkt, wie die Forschungsförderung im zweiten Anlauf klappte, der Abschied von US-Tech bis 2027 und der Streit um eine kopierte Website.

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Dominik: Bieten im Prinzip das Dienstfahrer-Prinzip mit Hardware.

Dominik: Wir haben exakt eine Person, das bin ich, dieses Jahr mit Minimum 2,1 bis 2,4 Millionen.

Dominik: Wir haben eigentlich jedes Jahr bisher eine Verdoppelung hinbekommen.

Dominik: Wir haben es bisher immer abgelehnt. Also wir sind sogar von unserem größten

Dominik: Mitbewerber mal angesprochen worden, weil der natürlich gemerkt hat, wir werden unbequem.

Dominik: Soll tatsächlich überlegen wir wirklich extern mit hinzuzunehmen.

Andy: Das wäre jetzt mal eine Frage, wofür würdest du das Geld jetzt nehmen?

Andy: Und damit herzlich willkommen zu Folge 190 von Happy Bootstrapping.

Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Dominik Albers von MeinMPP.

Andy: Das steht für Mitarbeiter PC-Programm, aber eigentlich geht es um das Dienstradprinzip

Andy: für iPhone, PCs, Laptops und digitale Devices aller Art. Also Bruttoentgeltumwandlung,

Andy: sehr interessant, denke ich, für Arbeitgeber.

Andy: Und wie das genau funktioniert, das erklärt er gleich ausführlich im Podcast.

Andy: Bevor es direkt losgeht, wie immer, lass doch gerne ein Abo da vom Podcast.

Andy: Würde mich sehr freuen. Falls du auf YouTube schaust, dann gerne da abonnieren.

Andy: Und ansonsten freue ich mich wie immer über Fragen, Kritik und Feedback zum

Andy: Podcast per Mail an hallo.happy-bootstrapping.de.

Andy: Vielen Dank und jetzt viel Spaß mit der Folge mit Dominik und mir.

Andy: Guten Morgen Dominik und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

Dominik: Schönen guten Morgen, danke für die Einladung.

Andy: Stell dich doch mal kurz vor, wer bist du, was machst du und was genau macht

Andy: mein MPP? Kryptischer Name.

Dominik: Ja, also mein Name ist Dominik Albers. Ich bin 43 Jahre alt,

Dominik: komme eigentlich ursprünglich aus dem E-Commerce-Bereich und habe vor ein paar

Dominik: Jahren die mein MPP sozusagen ausgegründet aus einem vorherigen Unternehmen.

Dominik: Ja, bin da Geschäftsführer mit zwei anderen Partnern, bauen wir das Unternehmen auf.

Dominik: Ein LPP ist ein klassisches Mitarbeiter-Benefit, hat einen sehr starken Datum,

Dominik: das steht für Mitarbeiter-PC-Programm, das ist aus SEO-Sicht jetzt nicht ganz so erinnbar.

Dominik: Ja, und wir bieten im Prinzip das Dienstfahrrad-Prinzip mit Hardware an.

Dominik: Das ist eigentlich das, was wir tun und bauen das Ganze auf und versuchen,

Dominik: das aus der Nische zu ziehen, weil es ist aktuell noch ein Nischen-Benefit.

Andy: Das heißt aber, eure Kunden sind eigentlich Privatpersonen und nicht die Unternehmen

Andy: selber oder muss es immer beides funktionieren zusammen? Also muss das Unternehmen

Andy: heute das okay geben, dass das funktioniert?

Dominik: Genau, wie bei einem Bälle für Üblich muss das Unternehmen natürlich sagen,

Dominik: ich führe das bei mir ein.

Dominik: Die Nutzer, die die Hardware dann tätig benutzen, sind natürlich dann die Mitarbeitenden.

Dominik: Aber das Unternehmen muss das sozusagen abbechnen und das läuft dann über eine

Dominik: klassische Entgeltumwandlung, wie gesagt das Fahrrad oder Auto geht ja auch

Dominik: oder eine betriebliche Altersvorsorge ist das gleiche Prinzip.

Dominik: Und über diese Enkelumwandlung spart der Mitarbeiter ihren Einkommen und Steuerklasse,

Dominik: das unterscheidet sich ein bisschen, bis zu 30% gegenüber dem Warkauf.

Dominik: Also es ist halt eine wirklich gute Alternative, als jetzt in den Laden zu gehen,

Dominik: und aktuell 2.299 Euro für ein iPhone-Duo ausgeben, kann man das eben über Enkelmüchel machen.

Andy: Okay, und meine Standardfragen zu Beginn ist ja immer, wie groß seid ihr heute?

Andy: Also wie viele Mitarbeitende arbeiten da erstmal?

Dominik: Ja, wir haben exakt eine Person, das bin ich.

Dominik: Wir sind ein extrem kleines Team, weil wir aber auch nach Möglichkeit alles

Dominik: digitalisieren, automatisieren, was es an Prozessen gibt.

Dominik: Das heißt, der ganze Distributionskanal ist automatisiert.

Dominik: Unser Service mit Chatbot und Co. ist auch sehr weit automatisiert.

Dominik: Wir haben natürlich immer ganz am Ende, weil es ist wichtig,

Dominik: dass man am Ende auch mit Menschen sprechen kann, Zum Beispiel bei Servicefällen

Dominik: natürlich auch ein Servicepartner, der dann eben letztendlich,

Dominik: wenn der Chatbot nicht weiterkommt,

Dominik: mit den Leuten ins Gespräch geht und dann sagt so, wie kann ich dir helfen und

Dominik: dann eben die persönliche Interaktion am Ende des Tages ist die ja irgendwann verreicht.

Andy: Du hast mir, glaube ich, im Vorgespräch gesagt, letztes Jahr habt ihr ein bisschen

Andy: über eine Million Euro Umsatz generiert. Das ist aber wahrscheinlich dann das

Andy: Kaufvolumen von den Laptops über

Andy: den Leasingpartner. Da sprechen wir wahrscheinlich später noch drüber.

Andy: Und dieses Jahr seid ihr auf einem Verdopplungskurs schon.

Dominik: Ist das richtig? Also wir planen dieses Jahr mit Minimum 2,1 bis 2,4 Millionen.

Dominik: Also wir wollen das auf jeden Fall ein bisschen verdoppeln. Das haben wir bisher

Dominik: im Durchschnitt auch jedes Jahr geschafft. Wir machen das ja seit vier Jahren jetzt.

Dominik: Also seit 2021 gibt es das Unternehmen.

Dominik: Operativ tätig sind wir Januar 2022 gegangen.

Dominik: Und seitdem machen wir das. Und wir haben eigentlich jedes Jahr ein bisschen

Dominik: Verdoppelungen bekommen.

Dominik: Dadurch, dass wir jetzt eine Person sind, Und wäre wahrscheinlich mit einem

Dominik: richtigen Team noch mehr möglich gewesen.

Dominik: Aber das ist halt ein Thema, wo wir jetzt auch gerade dran sind,

Dominik: für die Zukunft zu gucken.

Dominik: Wie können wir ein paar Leute mehr im Team haben?

Andy: Dadurch, dass wir nur eine Person sind, ist eine spannende Aussage für ein späteres Snippet mal.

Andy: Hört sich ja schon fast königlich an. Wir sind nur eine Person.

Andy: Also ja, um das kurz klarzustellen, das ist quasi der Umsatz,

Andy: den die Leasinggeber oder von euch für die Laptops ausgeben,

Andy: die ihr ausgebt und ihr kriegt dann eine Provision vom Leasinggeber oder wie funktioniert das?

Andy: Kriegst du da eine monatliche Abrechnung

Andy: wie der Versicherungsberater oder einmalig? Wie funktioniert das?

Dominik: Nee, das ist, wir kriegen einmalig eine Zahlung ganz am Anfang.

Dominik: Also wir kriegen eine Provision in der Front.

Dominik: Das heißt, die Leasinggesellschaft hat in ihrem Leasingfaktor,

Dominik: also dem Refinanzierungsfaktor, eine Provision für uns eingearbeitet.

Dominik: Die kriegen wir am Anfang.

Dominik: Und wir haben nach zwei Jahren, so lange laufen die Verteilung,

Dominik: nach zwei Jahren hinten raus auch nochmal eine Provision.

Dominik: Weil wir können dann sozusagen, wenn die Mitarbeiter das möchten,

Dominik: das ist natürlich freiwillig, die Geräte dann, weil es ist ja vorher nur eine

Dominik: Nutzung, die Geräte dann an den Mitarbeitenden verkaufen.

Dominik: Das macht es ein bisschen komplizierter jetzt im Skannieren,

Dominik: weil wir vorne wenig Marge haben.

Dominik: Hardware bietet halt wenig Möglichkeiten, also auch im Einkauf ist da wenig

Dominik: zu machen. Bestes Beispiel ist eigentlich Apple.

Dominik: Apple macht so ungefähr 75 bis 80 Prozent des Bestellvolumens aus.

Dominik: Also die meisten Leute bestellen Apple.

Dominik: Apple hat aber das Problem im Einkauf, wenn du gut bist, zumindest bei iPhones,

Dominik: nicht bei ungefähr so einem Prozent Marge, die du dann noch ausholen kannst,

Dominik: über einen Einkäufer. Also das ist sehr empfehlig.

Dominik: Andere merken es das mehr, bei Apple ist das sehr weh.

Dominik: So, das heißt, wir haben vorne die Marge, hinten raus haben wir mehr Marge,

Dominik: weil da verkaufen wir die Geräte natürlich an die Mitarbeitenden für den Restwert.

Dominik: Das heißt, wir sind immer so zwei Jahre versetzt.

Dominik: Wir schaffen es jetzt dieses Jahr tatsächlich, dass wir eben profitabel sind, hinten raus.

Dominik: Und das Prinzip ist einfach, immer vorne viel reinzuschieben,

Dominik: damit es natürlich hinten dann den warmen Geldregen gibt, wenn man so will.

Andy: In zwei Jahren, dann scheppert sozusagen. In zwei Jahren, ja,

Andy: genau. Und wie viel, also jetzt, okay, ich verstehe, Apple ist wahrscheinlich

Andy: sehr beliebt, sind teure Geräte,

Andy: kann ich dann darüber monatlich finanzieren und sparen am Ende noch.

Andy: Also finanzieren in Anführungszeichen ist ja keine Finanzierung.

Andy: Aber wie viel kaufen dann Gerät raus?

Dominik: Wir haben eine Übernahmequote, also die meisten Leute haben mehr als ein Produkt

Dominik: im Warenkorb. Also wir haben aktuell so knapp zwei Produkte.

Dominik: Also ich habe dann immer entweder ein Zubehörteil dabei oder vielleicht sogar ein zweites Telefon.

Dominik: Weil wenn du das machst als Mitarbeiter, kannst du das natürlich für Partner,

Dominik: Partner noch nutzen oder auch für die Kinder. Also wir können davon auch partizipieren,

Dominik: wie beim Fahrrad eben genauso.

Dominik: Und die Übernahmequote am Ende, die liegt bei fast 90 Prozent,

Dominik: übernehmen mindestens ein Gerät.

Dominik: Das ist aber auch gerade, Apple

Dominik: hat halt den Vorteil, die sind extrem wertschabil auf jeden Fall raus.

Dominik: Die Geräte sind zum Beispiel auch versichert. Wir haben eine extrem gute Versicherung,

Dominik: die deckt auch wirklich eigentlich fast alles bis auf Vorsatz ab.

Dominik: Also solange du jetzt damit keinen Nagel in die Wand stiegst mit dem Telefon,

Dominik: ist das auch abgedeckt letztendlich.

Dominik: Das heißt, Geräte bleiben auch in Schuss. Und am Ende ist es durchaus attraktiv,

Dominik: wie beim Fahrrad ja auch, gleiches Prinzip, die Geräte zu übernehmen,

Dominik: entweder weiterzunutzen, weiterzugeben oder,

Dominik: letztendlich, das ist Teil der Realität, bei Webuy oder Ebay dann eben zu verkaufen.

Dominik: Da nochmal sozusagen als Mitarbeiter einen kleinen Bonus auszunehmen.

Andy: Ah, verstehe. Ja, okay. Und ist das meiste dann, du hast das Handy angesprochen,

Andy: Haben die meisten einen MacBook, MacBook Air, iPad oder ein Handy tatsächlich?

Andy: Oder dann wirklich auch beides immer?

Dominik: Aktuell würde ich sagen, knapp 50 Prozent nehmen wirklich in ersten Schritten ein Smartphone.

Andy: Okay.

Dominik: Das ist so die Verteilung. Danach kommt der Rest. Danach würde ich sagen,

Dominik: ist das so ziemlich, hält sich das die Marge, ob es ein Tablet oder ein Notebook ist.

Dominik: Es gibt die Leute, die sich natürlich dann unfassbar freuen,

Dominik: ein extrem teures MacBook zu wollen. Also da gibt es dann wirklich Leute,

Dominik: die holen dann die Kombination mit 96 GB und 2 TB Festplatte.

Dominik: Wir wissen alle, was das bei Apple kostet.

Dominik: Aber es wird ja dann wahrscheinlich für die Leute, weil die monatliche Ratung

Dominik: natürlich viel kleiner ist.

Dominik: Und so verteilt sich das Leben auf dem wahren Kopf. Es gibt natürlich,

Dominik: wie gesagt, wir haben knapp 2000 Produkte im Shop.

Dominik: Es wird natürlich auch Samsung gekauft und die anderen Marken.

Dominik: Wir haben auch solche Sachen wie Fairphone im Angebot oder Nothingphone,

Dominik: was jetzt eher nischig ist, vielleicht auch ein bisschen nachhaltig, zumindest Fairphone.

Dominik: Das wird auch bestellt. Wir tatsächlich immer mehr ein Thema,

Dominik: weil die Kunden aktiv nachfragen und sagen, hey, habt ihr auch Produkte,

Dominik: die ein bisschen nachhaltiger sind, in der Reparatur vielleicht auch einfacher.

Andy: Ja, verstehe. Und ich glaube, du hast auf der Webseite, es steht über 250 Unternehmenskunden.

Andy: Ist das dann, ist das noch aktuell erstens und sind das so KMUs oder ist was

Andy: Größeres dabei, was man auch kennt?

Dominik: Ja, da sind, also S.Oliver ist zum Beispiel das, was man wahrscheinlich am häufigsten

Dominik: jetzt jeder Nenner drauf hat.

Dominik: Ansonsten haben wir noch Kunden wie zum Beispiel Personaservice.

Dominik: Das ist ein großer Personaldienstleister. Wir haben, glaube ich,

Dominik: knapp 17.000 Mitarbeiter.

Dominik: Wir machen aber das, also das Produkt ist ja an sich kostenlos.

Dominik: Es kostet den Arbeitgeber keine Einführungsdoppel, keine Laufungskosten,

Dominik: keinen Mindestumsatz. Also wir haben auch Kunden, die haben vielleicht im ersten

Dominik: Schritt, im ersten Jahr noch eine Bestellung.

Dominik: Also Mitarbeiter sind immer beim Thema Leasing ein bisschen vorsichtig,

Dominik: deswegen braucht es sowas ein bisschen.

Dominik: Und wir haben halt eben, wie gesagt, eine Person as Service mit fast 70.000

Dominik: Mitarbeitenden, die machen natürlich viel, viel, viel mehr.

Dominik: Wir haben da keine Limitierung, weil das System kann Großkonzerne abbilden wie

Dominik: auch kleine, weil es halt sehr automatisiert ist.

Dominik: Das ist uns relativ egal, wie groß der Kunde ist. Und am Ende entscheidet eigentlich

Dominik: nur, ob die Leasinggesellschaft sagt, die Bonität reicht für einen Leasingvertrag

Dominik: oder nicht. Das ist der einzige Hebel.

Andy: Das wird nochmal individuell entschieden. Was treibt die Verdopplung in diesem Jahr?

Andy: Hast du so viele Neukunden bekommen oder hat das Wort auf die Weiterempfehlung,

Andy: dass du jetzt gesagt hast, es gibt dann ein, zwei, vier, dann 16 vielleicht?

Andy: Also spricht sich das dann in den Firmen rum und das Wachstum kommt hauptsächlich daher?

Dominik: Das ist ein Teil des Wachstums, natürlich, dass Tore Gutes entspricht darüber,

Dominik: es wird gerne weiterempfohlen.

Dominik: Wir haben viele Mitarbeiter, die wetzeln das Unternehmen und empfehlen es dem

Dominik: neuen Arbeitgeber weiter.

Dominik: Selbst bei einer vorzeitigen Beendigung, das wäre ja dann sozusagen ein Störfall

Dominik: in einem Vertrag, der muss dann vorzeitig beendet werden.

Dominik: Wir bieten zum Beispiel da die Option an, man kann den Vertrag auch mit zum

Dominik: neuen Arbeitgeber nehmen.

Dominik: Und das ist natürlich ein super Cross-Selling, weil der neue Arbeitgeber dann

Dominik: sagt, Moment, kenne ich gar nicht, lass mal drüber sprechen und die finden es dann meistens auch ein.

Dominik: Das ist der eine Teil der Arbeit, ein Teil kommt über die Website,

Dominik: aber der größte Teil unseres Vertriebes läuft eigentlich über Partner,

Dominik: also über Benefit-Plattformen.

Dominik: Da haben wir zum Beispiel die Spelted oder Pextra als Partner,

Dominik: das sind sicherlich zwei Bekannte in diesem Bereich, die natürlich,

Dominik: Die haben einen eigenen Vertrieb, da ist die Kachel in der Plattform aktiviert.

Dominik: Das heißt, der Mitarbeiter kommt immer dran vorbei und denkt sich irgendwann,

Dominik: oh, ein neues Telefon, vielleicht sage ich meinem Arbeitgeber doch,

Dominik: dass wir MVP machen sollten.

Dominik: Und so kommen die meisten Kunden. Ich würde aktuell sagen, der Partnervertrieb

Dominik: sind sicherlich 50 Prozent Analyzer.

Andy: Und der Partner kriegt dann auch nochmal eine Provision, die du dann wieder

Andy: abgegeben musst sozusagen.

Dominik: Richtig, genau. Das soll sich für dich auch lohnen. Jetzt ist natürlich klar,

Dominik: bei Halbwerts nicht so viel zu holen, deswegen machen wir ein Provisionsmodell

Dominik: immer so, dass wir keine, oft gibt es dann eine zeitliche Individierung,

Dominik: dass man immer sagt, so nach 24 Monaten hört das auf.

Dominik: Und das machen wir bewusst nicht. Da ist die Provisionsfüge zwar nicht so groß,

Dominik: aber dafür läuft das eigentlich so lange, dass der Kunde Kunde ist.

Dominik: Das heißt, das Partner partizipiert eigentlich dauerhaft davon.

Andy: Okay, ja. Und jetzt haben wir ein bisschen was übersprungen vorhin,

Andy: so Vorgeschichte, das würde mich jetzt noch kurz interessieren.

Andy: Du hast ja gesagt, du kommst aus dem E-Commerce-Umfeld eigentlich.

Andy: Die Marke Mein MPP, glaube ich, die gibt es seit 2018. Die GmbH sind seit Ende 2021.

Andy: Und du hast jetzt Start 22, glaube ich, gesprochen, oder? Wenn ich es richtig

Andy: verstanden habe, oder war es 21? Genau, richtig.

Andy: Also kannst du uns ein bisschen auf die Reise nehmen, wie du da auf die Idee

Andy: gekommen bist. Dann hast du das gesehen, wo hast du das gesehen?

Andy: Warst du wo angestellt? Oder hast du einen E-Commerce-Kunde gehabt,

Andy: der das gemacht hat? Und dann hast du das hochskaliert? Oder wie ist die Story dazu?

Dominik: Ja, ich komme ja ursprünglich aus dem klassischen Angestelltenverhältnis.

Dominik: Wir haben dann irgendwann, also Agentur, klassische Agentur,

Dominik: E-Commerce, Website und Bro.

Dominik: Irgendwann hat uns die Art und Weise, wie Agenturen da gearbeitet haben,

Dominik: ein bisschen geärgert. Dann habe ich mich zusammen.

Dominik: Mit Kollegen selbstständig gemacht, haben Unternehmen gegründet.

Dominik: Klassische Agentur, und haben irgendwann einen Kunden gewonnen,

Dominik: der eine Leasinggesellschaft hatte und dieses Produkt entwickeln wollte.

Dominik: Der hat auch den Namen erfunden. Also der kommt jetzt auch nicht von uns,

Dominik: mein MVP, sondern der hat halt auch die Marke erfunden, hat sie auch ursprünglich

Dominik: eintragen lassen und hat versucht, das an den Markt zu bringen.

Dominik: Das war halt 2018 bis, wie gesagt, 2021.

Dominik: Da war das Thema Benefit aber noch nicht so groß. Da war die Pandemie ja auch

Dominik: noch nicht, die kam erst danach.

Dominik: Das heißt, da waren wir noch gar nicht an dem Punkt, dass man die Leute jetzt,

Dominik: motivieren musste, oder mit solchen Benefits nochmal einen Push geben sollte.

Dominik: Dann hat er das irgendwann aufgegeben, dann haben wir das als Agentur erstmal

Dominik: übernommen und weitergeführt, haben aber relativ schnell gemerkt,

Dominik: dass das jetzt nicht zum klassischen Unternehmensfeld einer Agentur gehört, Produkt zu treiben.

Dominik: Und meine damaligen zwei Mitgesellschafter in der Agentur wollten das dann eigentlich

Dominik: beenden, also sie wollten das sozusagen in den Papierkorb werfen.

Dominik: Dann habe ich gesagt, nee, ich wollte schon immer ein Produkt machen und ich

Dominik: finde das eigentlich spannend, weil das ja auch nochmal eine andere Art von Marketing ist und,

Dominik: vorher habe ich immer Kunden beraten mit ihren Produkten und dann habe ich sozusagen

Dominik: selbst das Produkt gehabt, das fand ich halt ganz spannend,

Dominik: und habe es sozusagen rausgekauft, also die Plattform, die wir damals hatten,

Dominik: rausgekauft, die Marke ausgekauft,

Dominik: haben wir zwei Mitgesellschafter gesucht, der eine kommt aus dem Leasing-Bereich,

Dominik: der andere kommt aus dem Service-Bereich, also auch eine gute Kombination in

Dominik: der Gesellschaftsstruktur.

Dominik: Und da haben wir uns halt überlegt, okay, wir wollen das selbst probieren,

Dominik: weil der Markt, da fing dann Corona dann auch an,

Dominik: der Markt ist jetzt da und wir versuchen das nach vorne zu pushen,

Dominik: eben durch Digitalisierung und, das war so ein bisschen die Strategie,

Dominik: mehr den Mitarbeitenden nach vorne zu ziehen. Weil letztendlich,

Dominik: der Bedarf wird eigentlich durch den Mitarbeitenden definiert.

Dominik: Weil der sagt, ich möchte das neue iPhone 2 haben.

Dominik: Der geht dann, ich sag mal überspitzt formuliert, seinem Arbeitgeber so lange

Dominik: auf den Keks, bis der sagt, ja gut, führen wir ein.

Dominik: So ist das Prinzip, was wir da ein bisschen verfolgen. Und das funktioniert eigentlich ganz gut.

Dominik: Ja, und dann haben wir 2021, November, Dezember,

Dominik: waren wir uns beim Notar getroffen und 2022 dann eben im Januar dann richtig losgelegt,

Dominik: mit dem Produkt und hatten ja dann den Shot übernommen, das alte System,

Dominik: also das, was jetzt live ist, ist quasi eine Neuanwicklung.

Dominik: Und haben die ersten zwei Jahre richtig kämpfen müssen, um zu gewinnen, weil das alte System.

Dominik: Hysterisch bewachsen ist. Da ist aber auch was dran gebastelt worden.

Dominik: Das wurde dann irgendwann auch unwahrbar. Also das hat wirklich sehr viel Zeit

Dominik: und Energie gekostet, Entwicklerressourcen.

Dominik: Dann haben wir zwei Jahre später den Entschluss gefasst, okay,

Dominik: 2024 müssen wir was Neues bauen und haben dann eben eine komplett neue Plattform

Dominik: gebaut und haben da wirklich den Fokus drauf gelegt,

Dominik: Digitale um jeden Preis, automatisiert um jeden Preis, um einfach den personellen

Dominik: Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Dominik: Und da haben wir zum Beispiel, weil ich habe das nicht entwickelt,

Dominik: ich habe zwar mal eine Fachinformatikerausbildung gemacht, aber ich kann den

Dominik: Code lesen, da will ich ihn sicherlich nicht mehr schreiben.

Dominik: Und wir haben uns einen externen Partner dazu geholt, der das dann mit uns entwickelt

Dominik: hat, über ein Jahr hinweg.

Dominik: Und jetzt sind wir seit einem Jahr online und es funktioniert extrem gut.

Dominik: Seitdem skanieren wir noch ein bisschen mehr, weil alles natürlich viel einfacher

Dominik: jetzt ist. Im Kundenanlagen, Bestellprozess mit allen Aspekten eigentlich.

Andy: Wenn jetzt jemand zuhört von, was weiß ich, entweder ein Gründer,

Andy: Geschäftsführer von einem Startup oder vielleicht eine Personalverantwortliche,

Andy: wie funktioniert der Einstieg?

Andy: Also, oder was weiß ich, du hast jetzt auch Spendit angesprochen,

Andy: habe ich auch tatsächlich in der Firma, dann sehe ich da die Kachel als Mitarbeiter,

Andy: klicke dann drauf, lande dann bei euch und wie funktioniert der Weg dann?

Andy: Meldet sich jemand beim Kontaktformular, am Ende muss ja der Arbeitgeber wahrscheinlich

Andy: schon noch einen Vertrag mit euch unterschreiben, oder?

Andy: Richtig. Auch wenn es nichts kostet, sozusagen.

Dominik: Ja, nee, absolut. Also bleiben wir bei deinem Fall mit Spendit.

Dominik: Dann siehst du die Kachel da, klickst da drauf, kommst auf ein Formular von

Dominik: Spendit und meinen NPP, kannst da sozusagen sagen, hey, ich würde das gerne einführen.

Dominik: Das ist ziemlich einfach. Ein bisschen Papierkram, den kann man nicht ganz ersparen,

Dominik: weil es ein Finanzprodukt ist.

Dominik: Das heißt letztendlich, es gibt einen Rahmenleasingvertrag, also zwischen der

Dominik: Leasinggesellschaft und dem Arbeitgeber.

Dominik: Genauso wie beim Dienstfahrrad-Leasing oder beim Auto.

Dominik: Da gehört ein Postsidentenverfahren dazu, weil der wirtschaftlich berechtigt,

Dominik: den muss einem identifiziert werden. Geht aber alles digital,

Dominik: muss man keine Sorge haben, dass man zur Post muss. Und wenn der Vortrag unterschieden ist.

Dominik: Ist die Reise da eigentlich schon zu Ende, weil dann kriegen wir die Kundennummer

Dominik: des Kunden, wir richten den Shop ein.

Dominik: Einrichtung des Shops klingt jetzt größer, als es ist. Das ist eine Minute Aufwand.

Dominik: Dann geht es eigentlich auch schon los. Auf unserer Website bewerben wir es

Dominik: ja auch so, dass man innerhalb von 24 Stunden ready sein kann.

Dominik: Also das ist halt eben Ziel. Aktuell wird noch ein Vertrag rausgeschickt,

Dominik: das finde ich noch nicht ganz so ideal, das versuchen wir jetzt gerade zu digitalisieren,

Dominik: dass man das über ein komplettes Formular mit einer digitalen Signatur machen kann.

Dominik: Das wird wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres dann kommen.

Dominik: Dann muss gar keine Mail mehr erfolgen, sondern dann kannst du es wirklich komplett

Dominik: über die Website machen, mit Postidenten einrutscht.

Dominik: Und da würde ich dann sogar behaupten, die Bonitätsprüfung dauert ungefähr so

Dominik: 10 Minuten. Das ist auch eine Schnittstelle.

Dominik: Dann könnte man sagen, könntest du in einer Stunde deinen Job haben.

Andy: Ist ja auf jeden Fall relativ schnell. Das Ganze läuft, du hast es ein bisschen

Andy: angesprochen. Also ist es wirklich exakt gleich wie dann beim Dienstrat?

Andy: Da habe ich ja, glaube ich, habe ich da Sozialabgaben? Wie ist das da?

Andy: Ist es genau gleich? Ich habe die Pro-Entgelt-Umwandlung oder wie funktioniert das?

Dominik: Ja, es ist nicht ganz gleich. Also es ist eine Entgelt-Umwandlung, das ist die Basis.

Dominik: Also das heißt, wenn du in deinem Lohnbuchhaltungssystem dafür eine sogenannte

Dominik: Lohnart anlegst, dann ist es beim Fahrrad so, du hast diesen 1% Part,

Dominik: also der ist jetzt aktuell beim Fahrrad 0,25.

Dominik: Also die 1% Regelung musst du abbilden, das hast du bei NPP nicht.

Dominik: Beim Fahrrad hast du den Abzug der Lohnsteuer- und SV-Weilträge,

Dominik: bei NPP hingegen hast du nur den Abzug der Lohnsteuerkomponente.

Dominik: Das ist gleichzeitig Vorteil und kleiner Nachteil. Viele Arbeitgeber haben Fahrrad

Dominik: eingebunden, weil sie anteilig Lohnnebenkosten dann sparen.

Dominik: Weil du reduzierst ja die Lohnnebenkosten des Mitarbeitenden und als Arbeitgeber

Dominik: hast du dann immer pro Mitarbeiter, der mitmacht, ein paar Euro sozusagen an

Dominik: Lohnnebenkosten gespart.

Dominik: Das hat für den Mitarbeiter immer einen kleinen Impact und wenn du ganz viele

Dominik: Gehaltsumwandlungen hast, die

Dominik: Sozialversicherung abziehen, dann kann das irgendwann auch relevant sein.

Dominik: Du reduzierst damit ja auch deinen Rentenbeitrag oder deine Arbeitsloseversicherung.

Dominik: Du musst das natürlich viele 10, 20, 30 Jahre machen, damit das wirklich einen Effekt hat.

Dominik: Aber trotzdem, gerade beim Thema Rente sind ja alle noch ein bisschen vorsichtig.

Dominik: Und wenn du eine BAV hast, ein Auto und ein Fahrrad, dann ist es irgendwann

Dominik: eben ein Thema. Das hast du bei MPP nicht.

Dominik: Die Lohnsteuer, das hat keinen Effekt, ob du mehr oder weniger zahlst.

Dominik: Freut sich der Staat am Ende des Tages.

Dominik: Aber für den Mitarbeitenden oder auch für das Unternehmen hat es Kein Nachteil.

Dominik: Für Mitarbeiter ein Vorteil, für das Unternehmen aber leider kein Vorteil.

Dominik: Das wäre nur bei den Sozialversicherungsbeiträten.

Andy: Der Mitarbeitende muss halt dann das Geld nehmen und sind ETF-H und das erspart.

Andy: Dann kommt er auch bei der Rente gut raus, auf jeden Fall.

Andy: Okay, ich verstehe. Und ihr rechnet aber interessanterweise, glaube ich,

Andy: beim Jobrat aber auch so, im Vergleich zum Dienstwagen, wo es immer um den Bruttolistenpreis

Andy: geht, geht es bei euch um den tatsächlichen Einkaufspreis und nicht um den UVP des Herstellers.

Andy: Wobei du ja gesagt hast, bei Apple ist da eh nicht viel zu machen.

Andy: Aber wenn du jetzt ein Samsung hast oder ein, weiß nicht, das bei einem...

Andy: Dell oder Lenovo Laptop anders ist, wenn du da 100 Euro Rabatt oder 200 Euro

Andy: Rabatt bekommst, dann ist das auch wirklich die Basis für das,

Andy: was der Kollege bezahlt, oder?

Dominik: Genau, wir nehmen bei uns im System, wir haben ja all unsere Distributoren ja

Dominik: angebunden mit Schnittstellen und HPEs, das heißt, wir kriegen auch Live-Preise,

Dominik: wir fragen auch im Checkout nochmal ein letztes Mal Bestand und Preis ab.

Dominik: Also es geht so weit, wenn jetzt zum Beispiel wieder die Black Week ist und,

Dominik: einer unserer Distributoren reduziert ein Produkt, das MPP-fähig ist,

Dominik: also ein Smartphone, Tablet, Notebook oder PC oder vielleicht die dazu passende Peripherie,

Dominik: dann kommt der Black Week-Preis bei uns auch an.

Dominik: Das heißt, der Mitarbeiter kriegt diesen Black Week-Preis und kriegt ja auch

Dominik: mal den Vorteil, außer Entgeltumwandlung obendrauf.

Dominik: Wir sagen mal, einer unserer Sichtspotoren ist Goldblum, wenn die ja 10% auf

Dominik: ein iPhone gehen würden, mal als Beispiel, dann würden wir sozusagen nochmal

Dominik: eben durch die Entgeltung wandeln bis zu 30% nochmal draufpacken.

Dominik: Also es ist dann wirklich richtig gut und wir rechnen eben dann wirklich von

Dominik: dem Preis, der letztendlich gerade aktuell ist.

Dominik: Also nicht vom OVP, sondern wirklich vom Verkaufspreis.

Andy: Das ist auch interessant, ja. Und du hast vorhin angesprochen,

Andy: dass sie irgendwie relativ viel es übernehmen nach den 24 Monaten,

Andy: dann bestellen die trotzdem ein neues, nehmen das privat raus,

Andy: verkaufen es vielleicht weiter oder geben es irgendwie an Friends and Family,

Andy: verkaufen es vielleicht an die Kinder, ich weiß nicht.

Andy: Ist das günstig? Das machen ja so viele. Wahrscheinlich ist das dann schon ein

Andy: attraktiver Preis. Also muss ja dann unter dem sein, was ich für ein zwei Jahre

Andy: altes iPhone, was weiß ich, bei Rebuy oder Ebay selber bezahle.

Dominik: Genau, also die Rechnung, wir sind da auch auf unserer Shop-Seite.

Dominik: Unser Shop ist ja öffentlich.

Dominik: Da sind wir auch die Einzelheiten im Markt, die das so machen.

Dominik: Die meisten machen immer ein Riesenthema drum und wollen das nicht öffentlich machen.

Dominik: Dadurch, dass der Shop öffentlich ist, könntest du theoretisch den Leasing-Faktor

Dominik: so einigermaßen zurückrechnen. Das heißt, du erzeugst so eine gewisse Vergleichbarkeit.

Dominik: Das wollen die meisten vermeiden.

Dominik: Das ist so der Grund dahinter. Ich finde es aber extrem wichtig,

Dominik: weil Leasing, hatte ich ja vorhin gesagt, ist jetzt zumindest im Dachraum nicht

Dominik: so die beliebteste Art von Finanzierung.

Dominik: Auch wenn es jetzt hier eine Entgeltumwandlung

Dominik: ist, wird es oft als ein klassisches Leasing wahrgenommen.

Dominik: Das heißt, da gibt es Vorbehalte von Mitarbeitern und die kriege ich eben nur

Dominik: zerstreut, indem ich wirklich auch transparent bin.

Dominik: Deswegen haben wir auf der Detailseite, jeder Produktseite ganz unten eine Beispielberechnung.

Dominik: Das heißt, wir haben auf der linken Seite einen Bargauf, da ist auch unser eigener

Dominik: Einkaufspreis. Also wir nehmen da nicht mal einen UVP und rechnen das künstlich

Dominik: schön, sondern wir nehmen quasi unseren eigenen Einkaufspreis und kämpfen gegen den.

Dominik: Und auf der richtigen Seite haben wir eine klassische Finanzierung.

Dominik: Dann haben wir einfach die Mediamarktfinanzierung genommen als Z-Plus-Elektronikanbieter,

Dominik: zumindest mit Filialnetz aktuell noch.

Dominik: Und im Prinzip, du hast halt die Nutzungsraten für die 24 Monate.

Dominik: Dann ist bei Hauptgeräten, also Smartphone, Tablet, Notebook und PC,

Dominik: ist eine Versicherung inkludiert.

Dominik: Die ist bei uns in der Rate mit drin.

Dominik: Also die ist auch deutlich günstiger als jetzt zum Beispiel in der AppleCare,

Dominik: was eine gute Versicherung ist, sogar für einen guten Preis.

Andy: Was war Apple, Apple zu 250, 300 Euro oder sowas auf die zwei Jahre?

Dominik: Ja, ein iPhone 17 Pro, 256 Gigabyte jetzt, also ein 18er wird wahrscheinlich

Dominik: ähnlich kosten, sind 269 Euro für zwei Jahre inklusive Diebstahlschutz.

Dominik: Der Versicherungspreis bei uns ungefähr liegt für zwei Jahre bei knapp zwischen

Dominik: 90 und 100 Euro. Ich habe es jetzt nicht auf einen Euro genau.

Dominik: Das heißt, wir sind da schon deutlich günstiger an der Stelle.

Dominik: Das ist inkludiert in der Rate.

Dominik: Und dann gibt es eben unten, das ist wie gesagt freiwillig, gibt es den Restwert.

Dominik: Und wenn man das alles zusammenbrennt, liegt man immer unter dem Preis,

Dominik: den du im Laden ohne Versicherung bezahlt hättest.

Dominik: Die Versicherungspflicht ist halt vom Gesetzgeber vorgegeben.

Dominik: Haben immer wieder mal Kunden, die sagen, ja, aber ich will keine Versicherung.

Dominik: Das sind witzigerweise die, die über einen Schaden melden, innerhalb der Laufzeit. Das ist nochmal so.

Dominik: Aber wie beim Fahrrad auch, der Gesetzgeber gibt halt irgendwann aufgeregt die

Dominik: Versicherung vor, deswegen müssen wir sie auch machen.

Dominik: Aber es ist insgesamt immer günstiger und wie du es vorhin auch gesagt hast,

Dominik: die Geräte werden entweder nach Familie weitergegeben oder an bekannte Freunde,

Dominik: wo die Arbeitgeber leider noch keinen MPP machen oder vielleicht sich noch zieren

Dominik: und den Obstkorb für das bessere Benefit halten.

Dominik: Da wird es dann weitergegeben. Oder es wird bei Rebuy oder Ebay verkauft.

Dominik: Das ist natürlich auch eine Option. Das machen auch viele. Also wir haben aktuell

Dominik: eine Quote von knapp 70 Prozent der Mitarbeitenden, die eigentlich direkt im

Dominik: Anschluss eine neue Bestellung machen.

Andy: Okay, ich habe eine Frage zur Versicherung. Also ich habe hier ein neues Pixel 11 Pro, weil,

Andy: ich nenne es mal so, im Urlaub ist mir mein anderes Pixel in das Salzwasser

Andy: gefallen, war dann da längere Zeit drin und danach hat es nicht mehr funktioniert.

Andy: Ist sowas von der Versicherung abgedeckt?

Andy: Ja, tatsächlich. Kurz zur Anmerkung, Geräte sind ja eigentlich nicht wasserdicht,

Andy: sondern ich glaube nur spritzwassergeschützt.

Dominik: Wobei die IP68-Zertifizierung tatsächlich eine halbe Stunde eigentlich hinkriegen

Dominik: müsste. Das Problem bei Salzwasser ist, dass es Korrosion erzeugt.

Dominik: Und dann hält dieser Schutz deutlich kürzer. Das zum Beispiel ist ein klassischer

Dominik: Fall. Den sehen wir auch immer wieder.

Dominik: Handy in den Pool gefallen oder wo auch immer. Also Chlor ist genauso schädlich für diesen Schutz.

Dominik: Das ist tatsächlich abgedeckt. Also die übliche Ungeschicklichkeit,

Dominik: solange kein Vorsatz vorliegt, ist auch tatsächlich durch die Versicherung abgedeckt.

Dominik: Also die bildet eigentlich extrem viel Abbruch. Spurtschäden ist der Klassiker,

Dominik: aber auch solche Sachen wie Einbruch, Diebstahl. In Forder zum Beispiel gibt

Dominik: es ganz oft etwas, das nennt sich Nachtzeitklausel.

Dominik: Das steht im Kleingedruckten, im ganz Kleingedruckten muss man sagen.

Dominik: Das heißt eigentlich im Prinzip, dass du dein Fahrrad zwischen 22 und 7 Uhr

Dominik: morgens eingeschlossen haben musst.

Dominik: Wenn es in dem Zeitraum gestohlen wird, hast du Pech gehabt.

Dominik: Das heißt, wenn du um 22.15 Uhr noch einen Weizen im Biergarten trinken möchtest,

Dominik: nehmen wir mal das Beispiel, und dir klaut jemand dein Fahrrad, hast du Pech gehabt.

Dominik: Das kriegt ein normaler Mitarbeiter so nicht mit. So was zum Beispiel haben

Dominik: wir auch nicht. Auch Diefstahl aus dem Auto ist bei uns abgedeckt.

Dominik: Natürlich nicht, wenn du es auf Armaturen gehen lässt. Das wäre fahrlässig,

Dominik: weil das animiert nun mal einfach.

Dominik: Aber wenn du es im Handschuh fachst, im Kofferraum oder vielleicht auch unter

Dominik: dem Sitz verstaut, ist es ihnen letztendlich auch abgedeckt.

Andy: Muss ich daran denken, auf jeden Fall es richtig anzugeben, sozusagen,

Andy: wenn ich so einen Fall habe.

Andy: Und den melde ich dann aber bei euch. oder direkt bei der, habe ich da eine

Andy: Hotline von der Versicherung, die Partner von euch ist und da rufe ich an und

Andy: dann triggern die den Versand von einem Neugerät oder wie läuft das an?

Dominik: Es läuft alles direkt über uns, also es geht dann direkt weiter in die Versicherung.

Dominik: Wir haben ein Chatbot bei uns drin, wir nutzen aktuell noch Intercom,

Dominik: wir sind gerade so ein bisschen auf dem Weg, die komplette US-Tech aus dem Unternehmen zu schieben.

Dominik: Intercom ist so ein letztes Überbleibsel, weil eine richtig gute Chatlösung,

Dominik: da ist Intercom noch ziemlich weit vorne.

Dominik: Wir bauen jetzt was Eigenes tatsächlich, um wirklich auch die Hoheit darüber

Dominik: zu haben. Das ist auch kein Hexenwerk nach heute.

Dominik: Aber wie gesagt, der Kunde meldet sich ihm über den Intercom-Check,

Dominik: kann entweder da ein Ticket erstellen, kann eine Frage stellen,

Dominik: gibt einen Hilfebereich und und und.

Dominik: Dann geht das zum Beispiel bei einem Schaden direkt an die Versicherung und

Dominik: die Versicherung reguliert das direkt dann mit dem Mitarbeiter.

Dominik: Das heißt, es wird repariert, geht dann wieder zurück an den Mitarbeiter und

Dominik: dann ist der Fall eigentlich auch schon erledigt.

Andy: Das ist eigentlich schon cool.

Andy: Hätte mir auf jeden Fall geholfen. Okay, ich habe es mir vermerkt. Okay, ja.

Andy: Gehen wir mal Richtung Marketing rüber. Du hast gesagt, am Anfang war es alles

Andy: ein bisschen schwierig.

Andy: Thema Sichtbarkeit, Thema Verständnis. Dann hast du eine gute Namenswahl oder

Andy: habt ihr eine gute Namenswahl gehabt?

Andy: Wo hast du die ersten, das ist ja immer so meine Frage, wo hast du die ersten

Andy: zehn Kunden gewonnen? Also zehn Firmen, die dann, wo die Mitarbeitenden dann

Andy: was gemacht haben. S. Oliver war da schon dabei und ging es irgendwie über Netzwerk-Connection?

Andy: Ist ja auch schon eine größere Firma.

Dominik: Ja, genau. S. Oliver war nicht dabei. Unser erster Kunde war ein Energiekonzern.

Dominik: Da haben wir eine Ausstattung gewonnen, Energiekonzern aus Branden-Württemberg.

Dominik: Und da haben wir uns tatsächlich gegen den absoluten Platz, also unseren größten

Dominik: Mitbewerber behauptet, der eigentlich jeden Konzernkunden bis dahin immer gewonnen

Dominik: hat. Also das war eigentlich eine ziemlich klare Sache.

Dominik: Man muss dazu sagen, als wir gestartet sind, war der MVP-Markt extrem klein.

Dominik: Es gab in Deutschland, glaube ich, vier, maximal fünf Anbieter dafür.

Dominik: Und einer hat alles im Prinzip dominiert, weil der hat das, als das 2006 eingeführt

Dominik: wurde durch die Bundesregierung, hat der das sozusagen,

Dominik: mehr oder weniger miter entschieden, weil einer der Gründer war eben in diesem

Dominik: Komitee, was das entwickelt hat.

Dominik: Und hat sich gedacht, cool, kann man ein Businessmodell draus machen.

Dominik: Also deswegen Chapeau an der Stelle, direkt den richtigen Briecher gehabt.

Dominik: Das war unser erster Kunde. Das hat natürlich unfassbaren Pushtig gegeben,

Dominik: wenn du natürlich sofort ein Konzern gewinnst. Das hat auch umsatzmäßig natürlich

Dominik: richtig gekracht, weil die natürlich für viele Millionen Euro bestellt haben.

Dominik: Und dann haben wir...

Dominik: Ja, eine Website gebaut. Die ersten zehn Kunden sind wirklich über die Website

Dominik: gekommen. Das war wirklich extrem mühsam, weil man dazu sagen muss,

Dominik: das Suchvolumen bei NPP, weil damals, als wir gestartet haben,

Dominik: ich glaube nicht mal tausend Suchanfragen pro Monat.

Dominik: Das ist lächerlich wenig. Also da brauchst du auch keine Anzeigen schalten oder

Dominik: ähnliches, weil die fünf Leute, die das verursachen, die kriegst du auch ohne die Anzeige.

Dominik: Das Problem ist immer an der Stelle, MPP wird immer gleichgesetzt mit IT-Leasing oder Technik-Leasing.

Dominik: Das ist aber eigentlich ein B2B-Thema, weil da geht es um klassisches B2B-Leasing für Firmen.

Dominik: Das heißt, wir müssten eigentlich anzeigenmäßig gegen Unternehmen wie eine Bechtel

Dominik: kämpfen, was budgetmäßig für uns ziemlich schwierig ist. Genau.

Dominik: Das heißt, wir haben da auch schon ein Fokusproblem. Und das waren so die ersten zehn Kunden.

Dominik: Diese zehn Kunden habe ich dann mit der Ausgründung auch mitgenommen,

Dominik: den Konzern natürlich nicht, weil den wollte die andere Partei dann behalten,

Dominik: weil er hat natürlich ja viel Umsatz gebracht.

Dominik: Und dann haben wir halt weiter über die Website agiert. Ich bin kein Vertriebler.

Dominik: Also ich musste jetzt Vertrieb lernen die letzten vier Jahre und das ist eine

Dominik: Sache, die mir eigentlich überhaupt nicht liegt.

Dominik: Ich habe mich da aber reingefuchst und habe halt Halterquise gemacht.

Dominik: Also ich habe mir Unternehmen rausgesucht, habe die angerufen.

Dominik: Habe sehr viele Körbe eingefangen.

Dominik: Also Chapeau an alle Vertriebler, das muss man auch erstmal wegstecken können,

Dominik: so dauerhaft immer einen auf die Nase zu kriegen.

Dominik: Und ja, da wächst man natürlich auch dran. Ich habe aber gemerkt,

Dominik: dass das nicht der Weg sein kann, einfach so.

Dominik: Und dann haben wir einfach gemerkt, wir müssen einen anderen Weg finden,

Dominik: um an die Unternehmen zu kommen.

Dominik: Und da ist eben die Idee entstanden, mit Partnern zu arbeiten.

Dominik: Und dann kamen so die ersten Benefit-Plattformen hoch. Und dann habe ich mir

Dominik: gedacht, naja, die müssen ja Akquise machen und die bieten ja zig Benefits an.

Dominik: Das heißt, wir werden sicherlich immer auf mehr Kunden matchen oder ein Partner-Netzwerk

Dominik: aufgebaut. Also Partner nach Partner nach Partner.

Dominik: Mittlerweile binden wir aber wirklich jeden ein, der mit uns kooperiert.

Dominik: Das heißt, ich nehme genauso Leasinggesellschaften in die Verpflichtung,

Dominik: Vertrieb für uns zu machen, weil die genauso, die machen auch normalen Vertrieb, B2B.

Dominik: Die meisten Leasinggesellschaften machen ja klassisches B2B-Leasing.

Dominik: Wir nehmen die Distributoren mit rein. Ich meine, die haben riesen Parteitesten

Dominik: mit B2B-Kontakten, weil die verkaufen.

Dominik: Und meine Argumentation ist immer am Ende des Tages, also ihr macht jetzt einen

Dominik: Euro Umsatz mit dem B2B-Kontakt.

Dominik: Ich könnte vielleicht mit NTP dafür sorgen, dass ihr 1,5 Euro macht oder zwei,

Dominik: weil ihr eben die Mitarbeitenden am Ende des Tages noch mit dazu bekommt.

Dominik: Und da muss man kein großer Mathematiker für sein, das versteht natürlich jeder.

Dominik: Das heißt, so haben wir jetzt mittlerweile ein Netzwerk, wo wir alle Partner

Dominik: eingebunden haben, die für uns halt eben,

Dominik: Vertrieb machen und die Kunden ranholen. Was jetzt glaube ich sehr viele Berater,

Dominik: die vor kurzem ein Webinar gemacht, zum ersten Mal mit Speldet,

Dominik: über 250 Anmeldungen glaube ich waren es am Ende, 100 Leute im Webinar.

Andy: Also 250 Anmeldungen, das ist ja auch mein Thema, das frage ich immer,

Andy: ob die Leute ein Webinar machen. 250 Anmeldungen und 100 waren dann dabei tatsächlich.

Dominik: Aber es war vorher schon klar, dass noch verteilt wird, deswegen gab es sicherlich

Dominik: Leute, die haben gesagt, melde mich an und Das war extrem gut,

Dominik: da haben sich sehr, sehr viele Kunden gemeldet.

Dominik: Spendit ist natürlich ein großes Unternehmen, funktioniert natürlich sehr gut,

Dominik: die haben sehr gutes Marketing, die pushen das auch sehr gut, Pexta genauso.

Dominik: So, da merkt man schon die Qualität, wie die intern agieren.

Dominik: Und das ist halt, habe ich ja vorhin eingangs gesagt, sicherlich mehr als die

Dominik: Hälfte all unserer Geeds kommt wirklich über Benefit-Plattformen und Partner am Ende des Tages.

Andy: Okay. Ja, ist ja auch cool. Also auf der anderen Seite, da hatte ich das viel

Andy: Überzeugungsaufwand gekostet. Also Spendid ist ja jetzt auch schon ein bisschen größer, sage ich mal.

Andy: Oder so Partner, dass die mit so einem Kleinen wie euch zusammenarbeiten.

Andy: Und bei den Leasing-Plattformen würde mich das auch interessieren.

Andy: Das ist ja auch schon, da gibt es ja hier, ich glaube, ich habe hier ein Jobrat

Andy: eines bekannten Unternehmens aus Freiburg. Die haben, glaube ich,

Andy: Mercator oder sowas als Leasing-Gesellschaft, die dann da die Abrechnung macht. Richtig.

Andy: Ist es schwierig gewesen, die zu überzeugen, also beide Parteien?

Dominik: Also interessanterweise gar nicht so schwierig. Die Leasinggesellschaften sind

Dominik: eigentlich extrem aufgeschlossen. Wir haben damals begonnen mit der Grenke AG.

Dominik: Die sind halt in, das nennt sich Small Ticket Geschäft, also eher die kleinen Tickets und Verträge.

Dominik: Wurde uns immer gesagt, die sind da gut aufgestellt. Deswegen haben wir mit denen gesprochen.

Dominik: Die waren da sehr positiv, haben aber immer gesagt, wir sind neutral.

Dominik: Also die haben ganz am Anfang gar keinen Vertrieb gemacht, weil die sagen,

Dominik: wir bieten das aber im Zweifel 20 NPP-Anbietern an. So machen die das beim Fahrrad ja auch.

Dominik: Deswegen haben die sich da zurückgehalten und gesagt, nee, können wir nicht,

Dominik: weil dann würden wir die anderen halt eben, das wäre halt nicht integer am Ende

Dominik: des Tages. Kann ich auch verstehen.

Dominik: Wir haben dann später auch die Mercator hinzugewonnen, also die ist auch ein

Dominik: Partner von uns, weil wir früh gesagt haben, wir bauen was auf,

Dominik: dass wir nicht von einem Partner abhängig sind. Das war nämlich ganz am Anfang

Dominik: mit der ersten Plattform ein ganz großes Problem.

Dominik: Eine Leasinggesellschaft, ein Distributor und du hast immer Abhängigkeiten,

Dominik: weil wenn Leasinggesellschaft oder Distributor nicht funktionieren,

Dominik: kannst du nicht ausweichen. Deswegen fand ich immer eine Multistrategie an der Stelle.

Dominik: Wir haben mehr als eine Gäste, wir haben mehr als einen Distributor,

Dominik: um solche Sachen abfangen zu können, wenn einer mal nicht funktioniert. Letztendlich.

Dominik: Benefit-Plattform war unbleib schwieriger, muss ich gestehen.

Dominik: Gar nicht mal, weil wir so klein waren, sondern weil auch denen das Thema gar

Dominik: nicht bekannt war, dass das geht. Also die hatten eher steuerrechtliche Vorbehalte,

Dominik: die haben dann erstmal gesagt, das müssen wir prüfen, dass es überhaupt funktioniert.

Dominik: Das hat dann aber auch funktioniert und wie gesagt, wir haben mittlerweile,

Dominik: sechs Benefit-Plattformen als Partner, wir sind noch mit weiteren im Gespräch,

Dominik: da sind wir auch tatsächlich exklusiv gelistet, also es gibt jetzt auch immer

Dominik: noch nicht so extrem viele Benefit-Anbieter, zumindest nicht so viele, die so digital sind,

Dominik: mit Schnittstellen und APIs, da würde ich sagen, da ist die Summe wahrscheinlich eher so um eins herum.

Dominik: Das ist natürlich für so Benefit-Plattformen extrem interessant,

Dominik: weil die sagen, wir wollen das natürlich möglichst tief in unsere Systeme integrieren letztendlich.

Dominik: Also sprich, der Austausch von Usern und Vertragsdaten, der muss natürlich über

Dominik: Schnittstellen funktionieren und das können wir bieten, das können die meisten anderen nicht.

Dominik: Die haben dann noch Exporte oder können das gar nicht.

Dominik: Und das war dann so der Hebel für die Benefit-Plattform. Mittlerweile haben

Dominik: wir, wie gesagt, ein ziemliches Repertoire an Benefit-Plattformen.

Dominik: Jetzt dreht sich es ein bisschen, das finde ich auch mal charmant.

Dominik: Jetzt kommen die Benefit-Anbieter auf uns zu und sagen, hey,

Dominik: wir würden gerne mit euch zusammenarbeiten.

Dominik: Finde ich auch mal schön, nicht immer der Bittsteller zu sein am Ende. Ja, ja.

Dominik: Also bei diesen Autoren auch so.

Andy: Und gehst du dann auch auf Messen? Also und wenn, auf was für welche?

Andy: Musst du dann auf eine HR-Personalmesse gehen, damit du das Thema in Unternehmen

Andy: bekommst? Oder wer ist so, wenn du jetzt rein klassisches Marketing machst,

Andy: blenden wir mal die Plattformen aus, die ja das für dich mitmachen.

Andy: Wen sprichst du denn an oder musst du die Mitarbeitenden ansprechen,

Andy: dass die das ins Unternehmen forcen sozusagen?

Dominik: Zu sagen. Unser ganzer Mitbewerb stört auf Messen. Also alle sind auf der Zukunft

Dominik: Personal, Köln, Hamburg und wo sie noch immer ist.

Dominik: Wir gehen gar nicht auf Messen. Wir haben das ganz am Anfang gemacht,

Dominik: 2018 mit den anderen Partnern waren wir auf Messen, auch auf der Zukunft Personal.

Dominik: Man führt super viele schöne Gespräche

Dominik: und ja, ich melde mich auf die Siebenkarten aus und man fasst nach.

Dominik: Aber die Durchdringungsquote ist lächerlich am Ende. Also von 100 Kontakten,

Dominik: die du da machst, haben wir damals irgendwie einen Abschluss gemacht und dann

Dominik: war es meistens irgendwie die KMU mit 25 Mitarbeitern.

Dominik: Da lohnt sich so ein Messerauftritt letztendlich nicht. Problemen haben so Benefit-Plattformen eher weniger.

Dominik: Bei uns ist immer das Thema, wir rücken relativ schnell aus dem Fokus der HR-Abteilung.

Dominik: Deswegen wollen wir diesen Prozess mit dem Vertragsabschluss so schnell wie

Dominik: möglich machen, Und weil das Zeitfenster, wo der Kunde sagt,

Dominik: ja, ich möchte es machen, der ist bei uns extrem kurz.

Dominik: Weil danach kommt es auf den Stapel, auf den Schreibtisch und sagt da immer

Dominik: weiter runter. Und irgendwann nach zwei Jahren kommt es mal wieder hoch und

Dominik: dann sagt, wir wollten ja Hardware-Benedet 1.

Dominik: Und dann melden die sich. Also wir haben ganz viele Konzertkunden.

Dominik: Die sind alle super nett, mit denen spreche ich jetzt auch schon seit vielen

Dominik: Jahren und wir haben immer noch keinen Vertrag, weil das immer dann mal kurz

Dominik: im Fokus ist, dann rutscht das nach unten.

Dominik: Alles nette Worte, finde ich, kann ich auch verstehen, ist nicht das wichtigste

Dominik: Thema, aber man muss lernen, diesen Moment abzupassen. Und deswegen sind Messen

Dominik: für uns eigentlich überhaupt nicht ideal. Wir brauchen wirklich diesen warmen Kontakt.

Dominik: Benefit-Plattform stellt sich vor, sagt, hey, wir haben Hardware-Benefit.

Dominik: Dann hat vielleicht der HR-Mensch selbst den Bedarf an Hardware.

Dominik: Das ist immer der beste Hebel oder der Chef, je nachdem.

Dominik: Je nach Größe ist es ja dann in Personalunion eine Person.

Dominik: Und dann kriegen wir es sehr schnell. Also dann ist der Entscheidungsweg auch super schnell.

Dominik: Wir haben auch große Kunden gehabt, die haben wirklich im Termin noch gesagt,

Dominik: Ja, wir machen es, schicken wir die Unterlagen zu, dann schickst du es raus,

Dominik: kriegst die Unterstift und am nächsten Tag war die Plattform live.

Dominik: Da gibt es, würde ich nicht mal sagen, da gibt es, also ich würde mal sagen,

Dominik: bis 1000 Mitarbeiter ist das durchaus realistisch, dass das innerhalb eines Tages möglich ist.

Dominik: Alles darüber, da bist du dann schon beim Betriebsrat und Co,

Dominik: da musst du dann ein bisschen gucken, den musst du noch mitnehmen.

Dominik: Und bis 1000 Mitarbeiter kriegst du absolut.

Andy: Was haben die denn noch für einen Aufwand neben dem Vertrag mit euch?

Andy: Weil die müssen ja auch das in ihr Lohnbuchhaltung integrieren,

Andy: oder? Kriegen die da einen Export von euch oder die Daten? Also ist das aufwendig

Andy: und ist das das einzige, was sie dann machen müssen? Noch die Unternehmen?

Dominik: Wir gehen ja ein bisschen provokativ raus mit dem Begriff Zero Admin.

Dominik: Also wir versuchen es wirklich auf absolut oder anders.

Dominik: Wir versuchen das so zu minimieren, dass das System sich proaktiv bei der HR-Abteilung

Dominik: oder bei dem Administrator meldet.

Dominik: Das heißt, wenn dieser Vertrag geschlossen ist, der Shop wird eingerichtet, kann man,

Dominik: diesen Export für die Entgeltumwandlung, also für die Lohnbuchhaltung,

Dominik: die kann man automatisieren, kann man sagen, okay, ich möchte bitte diesen Export

Dominik: wöchentlich oder monatlich haben,

Dominik: der soll bitte an die Personen verteilt werden und da sollen bitte die fünf

Dominik: Unternehmen drin sein werden. und die Unternehmensstruktur haben.

Dominik: Das konfiguriert man einmal, kann man auch jederzeit anpassen,

Dominik: aber wenn das einmal läuft, dann läuft das. Dann fasst es das nie wieder an.

Dominik: Die Daten kommen dahin, wo sie gehen sollen und werden weiter verarbeiten.

Dominik: Die kann man dann noch anreichern mit Buchungskreisen und solchen Sachen,

Dominik: die ja für die Logikhalte durchaus relevant sind.

Dominik: Das kann man alles in einem System einstellen. Das macht man einmal.

Dominik: Und dann geht es eigentlich nur noch darum, und das ist so die einzige Tätigkeit,

Dominik: die immer wieder hochkommt, die Entscheidung zu treffen, wer darf mitmachen und wer nicht.

Dominik: Und da arbeiten wir eben nach dem Prinzip, dass wir sagen, es gibt sogenannte

Dominik: Freischaltungslinks, das heißt in der Benefit-Plattform, im Intranet oder in

Dominik: der Rundmail, also es gibt alle drei Wege, je nach Unternehmensgröße.

Dominik: Ist dieser Link drin und über diesen Link können sich die Mitarbeiter registrieren

Dominik: und stellen ihre Anfragen.

Dominik: Die Anfrage popt im Admin-Bereich auf und der Admin gibt die Anfrage,

Dominik: wenn sie dann legitim ist, also sprich der Mitarbeiter ist nicht in der Kurve

Dominik: Zeit, hat keine Gehaltsverhandlung, also all die Dinge, die dich von einem Benefit ausschließen.

Dominik: Gibt den dann frei, der kriegt dann ein Budget und bestellt innerhalb des Budgets autark.

Dominik: Das heißt, wenn du 200 Euro Budget bekommst, also du kannst maximal 200 Euro

Dominik: von deinem Gehalt wandeln,

Dominik: Oder 250, nehmen wir mal das als Beispiel, je nach Steuerklasse und Einkommen

Dominik: sind 250 Euro Bruttorate, die du wandeln kannst, Hardware im Wert von 4.000

Dominik: bis 5.000 Euro circa. Also da kannst du es schon ein bisschen verkrachen lassen.

Dominik: Und innerhalb des Budgets bewegt sich der Mitarbeiter eine völlig autark.

Dominik: Da wird nicht die einzelne Bestellung freigegeben. Das ginge ja auch gar nicht,

Dominik: weil wir ja Live-Preise haben.

Dominik: Weil wenn der dann auch zwei Tage später der Admin, dann ist der Preis geändert.

Dominik: Das heißt, der Mitarbeitgeber gibt nur einmal frei, sagt so,

Dominik: pass auf, du kriegst dieses Budget, kann auch jederzeit anpassen und in dem

Dominik: Budget kannst du dich frei bewegen.

Dominik: So, das heißt, der bestellt, nach 24 Monaten endet der Vertrag,

Dominik: dann wirkt wieder dieser Teil von diesem Vertrag, also der Budgetanteil wird

Dominik: wieder freigegeben, dann kann er wieder neu bestellen.

Dominik: Und eigentlich greift der Arbeitgeber nur noch ein, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Dominik: Weil dann drückt er auf, aus Unternehmen entfernen.

Dominik: Also um vielleicht so eine Kennzahl zu machen. Wir fragen ja regelmäßig bei

Dominik: den Unternehmen. Wir hatten die strategischen Aufwand, die wir haben.

Dominik: Und wir hatten so verschiedene Werte, die du anklicken konntest.

Dominik: Eine Stunde, ein bis zwei Stunden und so weiter.

Andy: Im Monat?

Dominik: Im Monat. Manche Kunden haben geschrieben, ich brauche was Kleineres.

Dominik: Als eine Stunde. Also auch große Kunden, mit mehreren Verträgen.

Dominik: Weil die halt gesagt haben, also einer zum Beispiel, der hat 200 Verträge gehabt,

Dominik: der hat gesagt, ich investiere maximal eine halbe Stunde pro Monat.

Dominik: Ich gebe ein paar Leute frei. Also wenn man es einführt, ist ein bisschen mehr

Dominik: zu tun, bei denen ist das Interesse groß.

Dominik: Aber er sagt, so im offenen Betrieb sind das pro Woche ein paar Mitarbeiter, die ich freigebe.

Dominik: Das sind ein paar Klicks. Die Umwandlung wird automatisiert gemacht.

Dominik: Und nur wenn Mitarbeiter austritt, dann ist auf deren Offboarding-Liste ein

Dominik: Punkt, check NPP, dann wird kurz geguckt, ist der bei NPP freigegeben,

Dominik: wenn ja, wird er entfernt, fertig. Das ist es.

Andy: Da ist ja nicht viel Aufwand.

Dominik: Also ich würde sagen, den Obstkorb mit dem verschimmelten Obst wegräumen kostet

Dominik: wahrscheinlich mehr Zeit.

Andy: Ja, das kann sein. Und wie funktioniert das Ganze technisch?

Andy: Also hat das Unternehmen Dann eine ID und mit der kann der Mitarbeiter sich

Andy: selber einloggen bei euch und dann ist er freigeschaltet mit dem Budget.

Andy: Also müssen alle Mitarbeitenden angelegt werden? Wird irgendwie nur die Domain

Andy: freigeschaltet mit der, die das machen oder wie funktioniert das?

Dominik: Wir sind da extrem datensparsam unterwegs. Ich möchte, also unser Credo ist

Dominik: einfach, keine Daten zu speichern, die wir nicht für die Erfüllung des Vertrages brauchen.

Dominik: Das heißt, an der Mitarbeiter, deswegen ist der Shop öffentlich,

Dominik: auch unter anderem, der Mitarbeiter kann sich auf dem öffentlichen Shop erstmal umschauen.

Dominik: Das heißt, er muss sich nirgendwo registrieren, das müssen nirgendwo Massendaten

Dominik: hochgeladen werden oder ähnliches. Das wollen wir alles nicht,

Dominik: weil das sind auch alles irgendwie Karteileichen.

Dominik: Da kann ich zwar auf meine Website schreiben, ich habe 500.000 Mitarbeiter,

Dominik: Wenn am Ende davon nur 5.000 bestellen, ist es auch ein bisschen schwierig.

Dominik: Das heißt, der Mitarbeiter guckt sich im Shop um und nur wenn er bestellen möchte,

Dominik: nur dann muss er sich registrieren und freigeschaltet werden.

Dominik: Das reduziert ja den administrativen Aufwand massiv, weil du einfach nicht regelmäßig

Dominik: Daten importieren musst.

Dominik: Und das Schöne ist, der Mitarbeiter, der sich registriert, das ist sein Account.

Dominik: Also datenschutztechnisch ist es sauber getrennt. Das Unternehmen muss auch

Dominik: nicht die Einverständniserklärung einholen, dass sie die Daten in dieses System

Dominik: hochladen dürfen, weil da streichen sich die Daten immer.

Dominik: Da habe ich als Arbeitgeber einfach so Daten in Fremdsysteme,

Dominik: die für die Erfüllung des Vertrages nicht erforderlich sind, hochladen.

Dominik: Je nachdem, wenn der Amtsschützer mal fragt, kriegt man ein Nein,

Dominik: ein ziemlich deutliches Nein.

Dominik: Und das wollen wir eben dadurch umgehen, dass wir sagen, der User gehört den

Dominik: Mitarbeitern und er kriegt nur eine temporäre Bestellberechtigung,

Dominik: also solange er angestellt ist, für dieses Unternehmen und das reguliert das Unternehmen,

Dominik: und dann kann er sich da eben frei bewegen.

Dominik: Und deswegen bieten wir eben bei einer vorzeitigen Beendigung auch die Möglichkeit

Dominik: an, lieber Mitarbeiter, den Lindenvertrag doch mit zu deinem neuen Arbeitgeber.

Dominik: Weil die meisten Leute kündigen ja, als dass sie gekündigt werden.

Dominik: Das würde immer ein bisschen vergessen.

Dominik: Bedeutet aber konkret, sie haben ja meistens einen neuen Arbeitgeber.

Dominik: Und wenn du zu einem anderen Arbeitgeber wechselst, hast du ja,

Dominik: also bestes Beispiel ist, wirst du vielleicht auch schon häufig erlebt haben,

Dominik: Mitarbeiter kommt und hat eine betriebliche Altersvorsorge.

Dominik: Die hat das schon woanders gemacht. Die machst du natürlich als Arbeitgeber mit.

Dominik: Und genauso funktioniert das bei LPP. Dann sagst du, dein neuen Arbeitgeber

Dominik: hält das auf, ich habe hier noch einen Vertrag für zwölf Monate,

Dominik: könnt ihr dir den einfach entgeltwandeln und fertig.

Dominik: Die müssen nicht mal über Kunde werden dafür zwingend. Das werden sie meistens,

Dominik: das finde ich auch gut, aber sie müssen es nicht zwingend werden.

Dominik: Man kann das einfach über 12 Monate laufen lassen und dann läuft es wieder aus.

Dominik: Passiert manchmal auch, bin ich auffeinend.

Andy: Wie habt ihr das Ganze technisch aufgebaut? Also ist der Shop eine komplette

Andy: Eigenentwicklung? Die ganze Plattform, da hast du ein bisschen was angesprochen,

Andy: dass ihr jetzt den Support Teil auch selber machen wollt.

Andy: Ist das alles eine Eigenentwicklung, die dann getragen wird von der KI-Welle

Andy: oder habt ihr da irgendeinen Standard-Shop und dann darauf aufgesetzt?

Dominik: Die erste Plattform war ein Standard-Open-Source-System. Das Problem ist,

Dominik: unser Prozess weicht ja stark von einem klassischen E-Commerce-Prozess ab.

Dominik: Wir haben zum Beispiel vorne gar kein Payment in dem Sinne, eine Kreditkarte.

Dominik: Das haben wir hinten raus wiederum. Also wir haben zwei Checkouts.

Dominik: Das macht es schon mal wieder. Und es ist schwieriger, zwei Checkouts in einem Shop-System zu haben.

Dominik: Viele können das ja nicht, mittlerweile vielleicht auch anders.

Dominik: Ich muss gestehen, ich bin da auch nicht mehr so tief drin.

Dominik: Aber das System haben wir komplett selbst gebaut. Es ist eine Laravel-Basis.

Dominik: Für das Administrationspanel nutzen wir Filamin. Das ist halt ein Framework

Dominik: für Administrationssysteme.

Dominik: Das ist auch extrem gut, muss ich sagen.

Dominik: Das funktioniert sehr gut, sehr standardisiert. Und nach vorne ist es klassisches Laravel.

Dominik: Unsere Entwickler, also machen wir ja momentan extern, wir kriegen jetzt ab

Dominik: dem ersten ersten eigenen Entwickler, den übernehmen wir quasi von unserem Partner.

Dominik: Und die machen viel mit KI, also da wird wirklich, wir setzen KI natürlich auf

Dominik: jeden Fall ein, aber wir haben die ganz strikte Regel, es muss immer ein Mensch abnehmen.

Dominik: Also das ist mir halt wichtig. Kein Widecoding, wenn nicht bei unserer Website,

Dominik: Das ist Vibecoding, das mache ich mit Cloud Code.

Dominik: Das haben wir vorher mit Webflow immer. Habe ich aber gemerkt,

Dominik: das kann ich mit Cloud Code genauso.

Dominik: Das ist okay, aber auch bei solchen Sachen wie Formularen und so guckt auch

Dominik: immer der Entwickler drauf.

Dominik: Es gibt einfach bestimmte Dinge, kommen ja auch ein bisschen aus der Ecke,

Dominik: wo ich einfach weiß, da muss man drauf gucken.

Dominik: Das kann man und darf man in der KI, zumindest jetzt, nicht überlassen an der

Dominik: Stelle. Deswegen benutzen wir KI sehr viel.

Dominik: Aber wir machen kein White-Poding in dem Sinne, dass das Shop-System,

Dominik: weil wir haben ja am Ende des Tages trotzdem personenbezogene Daten.

Dominik: Und das möchte ich natürlich absolut vermeiden, dass da irgendwann ein Data-Lag entsteht. Genau.

Dominik: Und so haben wir das gebaut in zwölf Monaten.

Andy: Bei dem Projekt.

Andy: Du hast auch deine Motivation vorhin beschrieben, wegzugehen von US-Anbietern.

Andy: Wie weit seid ihr da mit Hosting und sonstigen Systemen? Habt ihr das alles

Andy: selber gemacht? War das problematisch oder wo seid ihr da jetzt gerade?

Dominik: Also Hosting bin ich ganz froh. Unser Partner, der uns die zwei Entwickler überlassen

Dominik: hat, der hat dann sozusagen, ja, wenn ich glaube, ich sage, er hat einen Hosting-Anbieter

Dominik: gegründet, dann glaube ich, ist er böse auf mich.

Dominik: Also das ist schon ein bisschen mehr als nur das Blech dahin stellen.

Dominik: Weil die machen halt auch das ganze DevOps-Thema mit dabei.

Dominik: Es läuft auf Q&A.

Dominik: Und das ist sozusagen simultan entstanden.

Dominik: Wir sind auch einer der, ja, ich glaube, wir sind der zweite Kunde von denen, wo das sozusagen läuft.

Dominik: Und das funktioniert wirklich extrem tatenlos, weil die im Prinzip,

Dominik: die machen das, was eine HWS macht oder andere große High-Quarscaler,

Dominik: machen die halt einfach.

Dominik: Und das finde ich extrem spannend, weil das System super performant ist.

Dominik: Geht nichts schief, ich habe keine Ausfallzeiten, wir waren vorher bei Hetzner,

Dominik: also nix gegen Hetzner, der Preis war damals wirklich richtig gut,

Dominik: die sind ja auch jetzt wegen der Hardwarekrise teurer geworden,

Dominik: aber es gab halt immer Probleme mit Hetzner, irgendwas hat nicht funktioniert,

Dominik: Datenbanden sind ausgefallen, und, und, und, und.

Dominik: Und da ist es jetzt einfach mit dem neuen Partner, der Eno, es ist halt einfach

Dominik: wirklich richtig, richtig gut,

Dominik: wir haben keine Ausfälle, es funktioniert reibungslos, das DevOps-Thema ist

Dominik: ausgelagert, ich habe damit nichts am Hut, ich muss kein Deskops bei mir im

Dominik: Haus haben, das spart am Ende des Tages auch Geld, den muss man ja auch erstmal finden.

Dominik: Und ja, die ganze Änderung jetzt weg von dem US-Part,

Dominik: das war schon mühsam, Tracking von Google weg, wir benutzen jetzt Umami,

Dominik: Self-hosted, ziemlich cooles System, muss ich sagen, schönen Schlag.

Dominik: Google Analytics kann sehr viel, ist aber auch, glaube ich,

Dominik: Manchmal zu viel. Wir haben HubSpot ausgetauscht durch 20, auch self-hosted,

Dominik: also wir versuchen auch möglichst alles self-hosted zu machen.

Dominik: Und aktuell ist es eigentlich zwei Systeme, die noch bei US sind. Einmal.

Dominik: Intercom und Gmail. E-Mail ist ein bisschen herausfordernder,

Dominik: weil ich sagen muss, dieser ganze Part mit dem Drive, mit den Dokumenten und

Dominik: so, das ist ziemlich gut.

Dominik: Und ich persönlich kann mich nicht so gut an Nextcloud gewöhnen,

Dominik: weil ich das unfassbar lässig finde.

Dominik: Also da steht Ästhetik schon im Grund. Wobei wir da auch gucken,

Dominik: dass wir da eine Alternative suchen, das wird es auch geben.

Dominik: Und wie gesagt, Intercom, das ist so das nächste größere Thema,

Dominik: wo wir sagen, den Chat wollen wir selbst machen, auch mit der AI,

Dominik: das kann man auch selbst machen, dass wir diesen ganzen Part eben sozusagen

Dominik: unter eigener Kontrolle haben.

Dominik: Auch das Ticketsystem, was bei Intercom drin ist, das ist eher rudimentär,

Dominik: weil Intercom ist ja kein Ticketsystem in dem Sinne.

Dominik: Das hält sich in Filamenten zum Beispiel extrem gut abbilden.

Dominik: Da gibt es schon fertige Plugins, die man nutzen kann oder man baut es auch

Dominik: selbst, wenn man es noch individualisieren will.

Dominik: Und so ist dann die Reise. Mein Ziel ist es, bis spätestens Q1 2027 wirklich

Dominik: keine US-Tech mehr zu haben.

Dominik: Also wirklich alles DU und nicht nur, ja, ist so halb EU und liegt auf Servern

Dominik: in Dublin. Weil das sehe ich bei unseren Die machen halt alle AWS, weil jeder AWS macht.

Dominik: Und da sind ja personenbezogene Daten drin und dann auch noch,

Dominik: besonders schützend.

Andy: Was ist da deine Motivation dazu? Ist das auch kundengetrieben oder ist das persönlicher Natur?

Andy: Oder ist es eine Preisfrage auch oder eine Mischung aus allem?

Dominik: Ja, Preisfrage ist es nicht. Also Preisfrage tatsächlich nicht,

Dominik: weil da muss man sagen, das ist ja einfach der Köder lange gewesen.

Dominik: G-Mail ist ein cooles Produkt, war am Anfang auch günstig, wurde ja immer teurer

Dominik: über die Zeit, mittlerweile ist der Preis ja auch jetzt nicht ohne.

Dominik: Es ist eine persönliche Motivation, weil ich glaube schon, dass wir als EU da

Dominik: ein bisschen selbstständiger sein sollten, auch mit eigenen Systemen.

Dominik: Ich glaube, das Vertrauen nach außen hin, da gab es jetzt die letzten Jahre

Dominik: doch einige Gründe, warum man da berechtigte Zweifel haben kann.

Dominik: Und ja, auch von den Kunden, muss ich sagen. Wir haben viele Banken als Kunden,

Dominik: Die sind natürlich sehr sensibel, was die Daten anbelangt. Wir speichern jetzt keine Gehaltsdaten.

Dominik: Wir haben zwar einen Gehaltsrechner auf der Seite, aber die Daten werden im

Dominik: Browser-Cache des Mitarbeitenden gespeichert.

Dominik: Das heißt, wenn der sein Browser-Cache löscht, sind die weg.

Dominik: Wir verarbeiten sie zwar, wenn er unsere Seite besucht auf dem Server,

Dominik: aber wir speichern sie nicht. Ich will sie auch gar nicht haben.

Dominik: Ich will nicht wissen, was die Leute verdienen, weil die Anforderungen für den

Dominik: Datenschutz ja dann noch viel, viel höher sind.

Dominik: Und das ist schon ein Hebel. Das merke ich im Vertrieb schon,

Dominik: wenn wir den Banken sagen können, pass auf, wir wollen so wenig wie möglich

Dominik: über eure Mitarbeitenden und euch wissen.

Dominik: Wir brauchen eigentlich nur eine Versandadresse, hat es übersprichst gesagt,

Dominik: wo die haben, wer hin soll.

Dominik: Und das reicht uns schon. So kurz befasst.

Andy: Okay.

Andy: Also jetzt sehen wir hier einen Podcast, der heißt Happy Bootstrapping.

Andy: Da gab es da mal, du bootstraptest jetzt ja offensichtlich alleine mit den Partnern

Andy: zusammen und wie du es beschrieben hast, finde ich auch interessant.

Andy: Und ich finde es auch interessant, dass du jetzt so eine Perspektive weißt,

Andy: du weißt ja jetzt schon ungefähr, kannst du grob sagen, hey,

Andy: du hast jetzt heute so und so viele Geräte im Portfolio.

Andy: Die Wahrscheinlichkeit, dass die dann in zwei Jahren das rauskaufen,

Andy: das ist ja auch cool für die Hochrechnung.

Andy: Aber hast du mal Anfragen bekommen von Investoren, von den Leasingunternehmen,

Andy: für die wäre das ja auch total spannend, in den Markt wahrscheinlich direkt einzusteigen.

Andy: Gab es da mal Anfragen? Ist das was, was du immer abgelehnt hast oder ist es

Andy: eine bewusste Entscheidung von dir, das zu bootstrappen?

Dominik: Wir haben es bisher immer abgelehnt. Also wir sind sogar von unserem größten

Dominik: Mitbewerber mal angesprochen worden, weil der natürlich gemerkt hat, wir werden unbequem.

Andy: Aus Freiburg oder ist es jemand anderes?

Dominik: Nee, tatsächlich nicht aus Freiburg. Das ist der Mitbewerber aus München.

Dominik: Ursprüngliche Gründe hat das verkauft an Family Office und das Family Office

Dominik: ist dann irgendwann auf uns so gekommen und hat gesagt, hey,

Dominik: wollen wir nicht sprechen.

Dominik: Haben das aber abgelehnt,

Dominik: Weil wir zu dem Zeitpunkt noch gesagt haben, wollen wir nicht.

Dominik: Aktuell tatsächlich überlegen wir wirklich extern mit hinzuzunehmen,

Dominik: weil wir glaube ich, ja wir sind alle drei zu dem Schluss gekommen,

Dominik: wir müssen jetzt glaube ich ein bisschen mehr skamieren.

Dominik: Und ich glaube, das muss ich keinem erklären, mit einer Person ist die Skalierung

Dominik: immer ein bisschen schwierig, weil man auch gleichzeitig bottleneck ist.

Dominik: Und der nächste Schritt würde dann eben deutlich einfacher laufen über Fremdkapital.

Dominik: Das heißt, wir überlegen jetzt tatsächlich wirklich auf Leasinggesellschaften

Dominik: zuzugehen, zu schauen, machen da strategische Partnerschaften Sinn,

Dominik: auf Family Offices zuzugehen und zu sagen, hey, ist das nicht vielleicht interessant für euch?

Dominik: Ich persönlich habe jetzt nichts gegen Venture Capital oder Family Offices oder

Dominik: so, da habe ich jetzt erstmal keine Vorbehalte.

Dominik: Ich würde sagen, eine gesunde Vorsicht an der Stelle, weil man hört ja doch auch viel dazu.

Dominik: Aber es kann halt auch gleichzeitig eine Chance sein, weil wir wachsen gut,

Dominik: aber es könnte eigentlich auch mehr sein. Und mehr würde bedeuten,

Dominik: wir brauchen mehr Personal und Personal kostet Geld.

Dominik: Und das ist halt eben so ein Thema, wir haben bisher alles gebootstrickt,

Dominik: können diesen Weg auch so weitergehen.

Dominik: Ich hatte es ja vorhin gesagt, wir kommen jetzt in diesen profitablen Bereich

Dominik: halt rein, wo wir sagen können, okay, das funktioniert jetzt und das wird immer

Dominik: mehr, aber der ist halt immer zeitvollzögert und es wäre natürlich schon charmant,

Dominik: als Beispiel, wenn wir nächstes Jahr deutlich mehr Volumen hätten,

Dominik: dann zu sagen, okay, wir skanieren das Ganze mehr und machen vielleicht auch

Dominik: ein bisschen aggressiver, auch vielleicht einen Vertrieb.

Dominik: Das könnte ja auch nochmal wieder eine Option sein.

Andy: Also jetzt meine Frage, wofür würdest du das Geld jetzt nehmen?

Andy: Den Entwickler hast du jetzt ja bald.

Andy: Stellst du dann Menschen an, gibst du Geld für Marketing aus,

Andy: machst du mehr aktiven Vertrieb oder was wäre da so deine...

Andy: Du hast ja jetzt auch, du hast ja auch mir im Vorgespräch was zu einer KfW-Förderung

Andy: gesagt, die hat jetzt damit nichts zu tun.

Dominik: Nee, die hat ein paar Seiten.

Andy: Nichts zu tun. Oder hat das jetzt geklappt und wie hat es geklappt und wofür

Andy: verwendet ihr das Geld? Also wie funktioniert sowas überhaupt?

Dominik: Ja, das hat jetzt geklappt. Ich habe gestern die Zusage bekommen,

Dominik: also es passt jetzt sehr gut.

Dominik: Das war auch im zweiten Anlauf tatsächlich. Wir haben das über einen Partner gemacht.

Dominik: Erstmal, also ich sage es mal so, dieses Förderungsthema habe ich seit zwei Jahren auf dem Tisch.

Dominik: Im ersten Jahr habe ich selbst versucht, das zu machen, aber das ist wirklich,

Dominik: diese Art von Beamten Deutsch liebt mir nicht, Weil das noch sehr klassisch

Dominik: alles formuliert wird, wie früher IT-Projekte gemacht wurden.

Dominik: Diagramm und Wasserfallablauf und solche Sachen.

Dominik: Das ist nicht mein Part und dann habe ich irgendwann bei LinkedIn Werbung gesehen

Dominik: dafür, das gibt es ja, sieht glaube ich jeder Gründer häufiger und habe einen

Dominik: von denen angeschrieben und gesagt, wie realistisch ist das?

Dominik: Also was würdet ihr uns für eine prozentuale Chance da einräumen,

Dominik: weil ich es daran ein bisschen festgemacht habe.

Dominik: Die hat gesagt, auf 50-50, hätte es mir nochmal überlegt, weil du hast da zwei

Dominik: Komponenten, die dich Geld kosten an der Stelle.

Dominik: Du hast einmal, also bei den Partnern jetzt, eine Vorauszahlung gehabt,

Dominik: das war so eine Startgebühr, die lag bei 5.000 Euro, damit so der initiale Aufwand abgedeckt war.

Dominik: Und bei Bezuschussung, also bei Freigabe durch.

Dominik: Die entsprechende Behörde, müssen wir dann eben auch mal 5% von der Fördersumme,

Dominik: die dann noch beschieden wird, also wir haben jetzt erstmal das Jahr,

Dominik: später erfahren wir wie viel und davon dann 5% geben wir dann sozusagen noch.

Dominik: Für das, was der Partner da gemacht hat.

Andy: Welches KfW-Programm ist das? Wie heißt es?

Dominik: Das ist das Forschungs- und Entwicklungsprogramm. Also wir haben wirklich einen

Dominik: Forschungsantrag gestellt.

Dominik: Da geht es um das Rückkauf-Thema, weil wir machen dann eine Restwertberechnung,

Dominik: eine marktübliche Restwertberechnung. Das heißt, da gibt es einen Zeitwert und einen Zustand.

Dominik: Und die Mitarbeiter laden auch Fotos von den Geräten hoch, weil wir müssen das auch dokumentieren.

Dominik: Bisher war es immer so, die Mitarbeiter laden die Fotos hoch und bestätigen

Dominik: die wahrheitsgemäßen Angaben. Das wurde dann in eine Dokumentation gepackt und

Dominik: war dann für den Fall einer Innenprüfung durch das Finanzamt für den Arbeitgeber

Dominik: sozusagen die Absicherung.

Dominik: Wir wollten aber noch einen Schritt weiter gehen und sagen, naja,

Dominik: Auch wenn der Mitarbeiter wahrheitsgemäßen Angaben bestätigt,

Dominik: wäre es ja ganz gut, wenn nochmal eine KI drüber schaut, also wirklich dieses

Dominik: Bild analysiert, guckt, ist das Gerät drauf,

Dominik: was beschrieben wird und stimmt das Schadensbild überein mit dem, was er angegeben hat.

Dominik: Weil du kannst, je nach Zustand, den du definierst, ändert sich der Restwert natürlich auch.

Dominik: Das sieht der Mitarbeiter auch. Das heißt, es gibt immer wieder Mitarbeiter,

Dominik: die vielleicht sagen, das ist mangelhaft, ist aber vielleicht ein tatenloser Zustand.

Dominik: So, und da haben wir eben einen Antrag bestellt, dass wir eine KI integrieren,

Dominik: die auch dann bei uns laufen soll, also das ist ein Projekt, was gerade läuft.

Dominik: Die das dann überprüfen soll und bewerben soll letztendlich.

Dominik: Dafür haben wir, also das ist jetzt sehr verkürzt, da steckt noch ein bisschen

Dominik: mehr Technik drin. Ich glaube, der Kollege aus der Entwicklung stellt jetzt

Dominik: die Hände über den Kopf zusammen, wenn er das hört.

Dominik: Aber ich sage mal so, so ist es jetzt für jeden Fall verständlich,

Dominik: der jetzt nicht aus dem Technikbereich kommt.

Dominik: Genau, und dafür haben wir jetzt die Förderung gekriegt.

Dominik: Und für das, was der Partner gemacht hat, wie gesagt, wir haben zwei Anläufe

Dominik: gebraucht. Der ist das Projekt mit uns durchgegangen, der hat diesen Antrag gestellt.

Dominik: Der musste mehrere Sachen beschreiben, man muss einen Projektplan machen.

Dominik: Wo du den Projektplan siehst und denkst, so macht kein Mensch mehr einen Projektplan,

Dominik: aber das Amt will das so haben.

Dominik: Und dann musst du das Projekt beschreiben auf 1400 Wörter beschränkt.

Dominik: Also da gibt es dann auch Reglements, die du einhalten musst, auch viel zu beachten.

Dominik: Und da hat unser Partner schon richtig Gas gegeben, das fand ich richtig gut

Dominik: und als der Antrag zum ersten Mal abgelehnt wurde, hat er auch sofort gesagt,

Dominik: nee, wir wollen nicht nochmal Geld, wir machen einen zweiten Anlauf.

Dominik: Also er hat jetzt für die zweite Runde nicht nochmal Geld genommen,

Dominik: sondern er hat gesagt, nee, wir probieren es jetzt nochmal, das kriegen wir schon irgendwie durch.

Dominik: So und im zweiten Anlauf hat es dann auch funktioniert.

Dominik: Wir haben es dann kleiner befasst, vom Projektvolumen her. Vorher hatten wir

Dominik: das ganze Thema auf dem Tisch gehabt, jetzt haben wir nur dieses Rückkaufthema genommen.

Dominik: Vielleicht war das dann wirklich der Hebel, dass man gesagt hat,

Dominik: man konzentriert sich auf einen Kernaspekt dieses Gesamtprojektes.

Andy: Und mit was für einem Volumen rechnest du jetzt? Weil du hast jetzt gesagt,

Andy: der Betrag ist noch nicht ganz klar, aber was bekommt man da ungefähr? 50.000 Euro mehr?

Dominik: Ja, wir rechnen mit einer Förderung irgendwo zwischen 80.000 und 120.000 Euro,

Dominik: wird das so sein. Also das ist so das, was wir vermuten. Es kommt immer ein

Dominik: bisschen drauf an, du reißt ja auch dann Rechnungen ein von den Dienstleistungen

Dominik: und dann Eindepostenstellen und so.

Dominik: Und natürlich muss dann immer geguckt werden, was davon wird angenommen und was nicht.

Dominik: Manche Sachen werden auch teilweise abgelehnt, weil vielleicht auch die Person,

Dominik: die das entscheidet, technisch gar nicht so tief drin ist, weil zum Beispiel

Dominik: unser Plattformpartner,

Dominik: die Enum, hat sich natürlich auch ein paar Sachen dazu beigesteuert,

Dominik: könnte aber jetzt ein Finanzbeamter sein, naja, das ist ja nur klassisches Hosting,

Dominik: das ist ja nur Blech, was machen die denn so viel dafür,

Dominik: aber die sind trotzdem Teil der Reise.

Dominik: Also es sind dann so Sachen, da muss man dann mit leben, dass das vielleicht

Dominik: dann auf der Gegenseite weggestrichen wird.

Dominik: Aber ich gehe davon aus, dass wir zwischen 80.000 und 120.000 Euro dann endlich an Förderung bekommen.

Dominik: Und es ist dann immer so, dass du bei der nächsten Umsatzsteuererstattung oder,

Dominik: draufzahlen, wie auch immer, kriegst du ein Erstattung, kriegst du das Geld

Dominik: halt sozusagen ausbezahlt.

Andy: Okay. Das heißt, du kriegst jetzt nicht sofort das in einem Batzen überwiesen.

Andy: Nein, nein. Okay. Wenn es jetzt schnell geht,

Dominik: Ist es so ein Jahreswechsel. Das war so.

Dominik: Das ist ja mal quartalsweise. Also es könnte sein, dass wir es im Januar dann bekommen.

Andy: Und das in Investoren oder was auch immer, Finanzspritze, Family Office,

Andy: falls da was passiert im nächsten Jahr, wo würdest du das hauptsächlich einsetzen?

Andy: Oder andersrum gefragt, wo bremst dich das aktuell fehlendes Kapital,

Andy: wo bremst dich das am meisten aus?

Dominik: Also wir holen ja jetzt den ersten Entwickler hinzu. Wir haben Backlog,

Dominik: da könnte ich ohne Probleme drei bis vier Leute mit beschäftigen,

Dominik: weil man noch sehr viel beim MPP-Part machen kann.

Dominik: Also ein Beispiel zum Beispiel, MPP lässt aus Software zu.

Dominik: Also das heißt, man könnte auch Softwareprodukte noch mit anbieten.

Dominik: Das muss man aber technisch einbinden, damit die Keys an die Mitarbeitenden

Dominik: kommen und das ist alles nicht so einfach.

Dominik: Das wäre zum Beispiel eine Sache, der Technikpartner, da könnten wir viel machen.

Dominik: Man kann auch aus unserem Produkt relativ einfach ein B2B-Leasing-Portal machen.

Dominik: Also wir könnten quasi aus diesem einen Produkt noch ein zweites Produkt machen,

Dominik: der Weg wäre gar nicht so weit.

Dominik: Und gerade im KMU-Bereich, wir haben sehr, sehr viele Kunden, die,

Dominik: haben eigentlich eine zweite Nutzung für unsere Plattform. Die beziehen zum

Dominik: Beispiel, wir haben ganz viele Kunden, die beziehen die Außendienst-Telefone,

Dominik: die Smartphones für die Außendienstler, über uns.

Dominik: Also die kaufen sozusagen über einen John-Do-User, kaufen die sozusagen mit unserer

Dominik: All-Inclusive-Premium-Versicherung, holen die diese Geräte, nutzen die zwei

Dominik: Jahre, schicken die zurück, haben mit dem ganzen Thema nichts zu tun oder übernehmen

Dominik: die, je nachdem, und holen sofort neue Geräte.

Dominik: Das zum Beispiel wäre auch noch ein Markt. Also Technik kann man auf jeden Fall,

Dominik: Entwicklungspart kann man aufrüsten.

Dominik: Der administrative Part, damit ich halt wieder ein bisschen mehr ins Partnermanagement

Dominik: reinkomme, weil das läuft gerade eher so stiefmütterlich,

Dominik: da könnte ich sicherlich zwei Produktmanager gut gebrauchen,

Dominik: die eben ein Tagesgeschäft mit holen.

Dominik: So, das wäre so der personelle Part. Anderer Teil wäre natürlich eben, klar, Marketing.

Dominik: Wie gesagt, ich sehe mich immer noch nicht auf Messen, aber vielleicht verbirgt

Dominik: man es nochmal aus. Also niemals leasen.

Dominik: Aber vielleicht auch Marketingaktionen mit Partnern. Wir sind im Gespräch mit

Dominik: einem Distributor, dass wir das in den stationären Handel bringen.

Dominik: Also dass da Aufsteller sind für Mitarbeiter, wo man dann sieht.

Dominik: Wie beim Fahrrad hinter der Aufsteller fürs Fahrradleasing. Ein Aufsteller beim

Dominik: Partner Cool Blue, oder dann steht, hey, die Hardware hier kannst du auch gerade

Dominik: mit einem Preisverteil von 30 Prozent bekommen.

Dominik: Ich glaube, da ist auch der Kaufabschluss in einem Geschäft viel höher am Ende

Dominik: des Tages, dass man das Ding kriegt.

Dominik: Da gibt es grundendlich Möglichkeiten auch im Vertrieb noch,

Dominik: was man wirklich da machen kann.

Dominik: Da würden wir sicherlich noch ein bisschen was mit reinpacken.

Dominik: Das sind eigentlich die zwei wichtigsten Punkte am Ende des Tages,

Dominik: die für uns relevant sind.

Dominik: Und eine andere Sache, die man irgendwann überlegen kann, versuchen wir ein

Dominik: bisschen nachhaltiger zu werden,

Dominik: dass man vielleicht auch sogar anfängt, vielleicht eigene Hardware,

Dominik: also eine eigene kleine Distribution für bestimmte Spezialprodukte zu machen.

Dominik: Ich versuche immer noch, einen Notebook-Hersteller aus Amerika davon zu überzeugen,

Dominik: sich bei uns missen zu lassen. Framework, heißen die, weil diese Notebooks selbstständig

Dominik: komplett austauschbar sind.

Dominik: Also du kannst sie permanent aufrüsten. Wenn du den Body hast,

Dominik: kannst du alle paar Jahre das Innere austauschen und du musst kein Techniker

Dominik: dafür sein. Das sind acht Schrauben, die du lösen musst und dann kannst du das

Dominik: machen. Das sind richtig gute Notebooks.

Dominik: Und da zum Beispiel vielleicht wirklich zu überlegen, können wir das nicht sogar

Dominik: auch in Deutschland vertreiben, schnellere Lieferzeiten, damit wir es auch selbst

Dominik: listen können, weil das ist halt ein Produkt, was immer wieder angefragt wird.

Dominik: Viele Unternehmen sagen halt, kann das auch ein bisschen nachhaltiger sein als

Dominik: das Acer-Notebook, das vielleicht voll verklebt ist am Ende des Tages.

Dominik: Das kann man nicht reparieren, nee.

Andy: Ja, also das Framework gibt es, glaube ich, auch mit der O-Marki,

Andy: so eine Linux-Distribution, kann ich gerne mal verlinken, die haben jetzt auch

Andy: ein bisschen Geld eingesammelt und scheint sehr beliebt zu sein aktuell auch unter den Entwicklern,

Andy: einfach auch, weil ja Apple immer teurer wird und man nicht so ganz zufrieden

Andy: ist mit der Software-Weiterentwicklung an der Stelle, also sagen wir es mal so.

Andy: Ja, jetzt habe ich noch ein Thema auf meiner Liste stehen, wir sind schon ein

Andy: bisschen fortgeschritten, aber ich wollte dich trotzdem dazu noch fragen und

Andy: zwar haben wir ja über das Unternehmen aus Freiburg schon kurz gesprochen.

Andy: Die haben jetzt ja im März 2026 ihre eigene MPP-Lösung gestartet,

Andy: also neben den Diensträdern, die es da gibt, haben die jetzt auch ein Programm

Andy: für Mitarbeiter, PCs und Laptops gestartet.

Andy: Dann gab es ein bisschen, habt ihr euch da, glaube ich, ein bisschen gestritten,

Andy: weil es relativ ähnlich war zu eurer Website. Wie ist da der heutige Stand und

Andy: habt ihr da mal offiziell gesprochen? Ging das über Anwälte oder wie ist sowas abgelaufen?

Dominik: Also es war tatsächlich nachweislich eine Kopie unserer damaligen Webflow-Seite.

Dominik: Also es waren sogar noch ausgeblendete Content-Elemente mit unseren Firmen-

Dominik: und Partnernamen im Source-Code sichtbar.

Andy: Das ist clever.

Dominik: Und es war nur so ein bisschen umgefärbt. Also die Seite sieht immer noch auch

Dominik: sehr ähnlich aus, als wenn man unsere Seite und deren Seite nebeneinander stellt,

Dominik: sieht man schon, dass die Content-Elemente sehr ähnlich sind.

Dominik: Das lief tatsächlich, also das Ding ist, ich bin immer für Partnerschaften offen.

Dominik: Und der einfachere Weg wäre, glaube ich, vielleicht gewesen,

Dominik: anstatt selber versuchen, dann, wobei sie hätten es ja auch immer eine Marke

Dominik: machen können, aber jetzt auch vielleicht eine eigene Plattform zu bauen.

Dominik: Auch wenn man den Screenshot vom Shop sieht, sieht man auch sehr deutlich,

Dominik: das sieht sehr nach unserem Shop aus.

Dominik: Man hätte miteinander reden können, aber man hat sich dazu entschlossen,

Dominik: damals war Zukunft Personal und man wollte zur Zukunft Personal,

Dominik: das ist ja, dieses Produkt ist ja noch keine eigene Firma, sondern es ist ja über den,

Dominik: Startup-Inkubator dieses Freiburger Unternehmens,

Dominik: ist es ja nur eine Marke erstmal.

Dominik: Und ich glaube, man wollte so eine Art Proof of Concept machen,

Dominik: um ein Messageschneid um eine Website zu haben, um einfach zu gucken,

Dominik: kriegen wir da mit Leads generiert.

Dominik: Dass dann natürlich die Lösung ist, man klaut die Seite vom Mitbewerber, fand ich nicht so smart.

Dominik: Wir haben die kontaktiert. Ich habe über LinkedIn die Geschäftsführung angeschrieben

Dominik: und habe gesagt, hey, das finde ich nicht so cool, aber wir können vielleicht

Dominik: miteinander mal sprechen.

Dominik: Da findet sich sicherlich eine Lösung. Da kam aber nichts zurück.

Dominik: Nach einer Woche habe ich dann gesagt, okay, gut, wir geben es einem Anwalt.

Dominik: Hamster hat einen Anwalt gegeben, der hat den dann geschrieben.

Dominik: Ich muss ganz ehrlich sagen, das war wirklich ein ganz wilder Prozess.

Dominik: War auch das erste Mal für mich so eine Situation, habe ich vorher auch noch nicht gehabt.

Dominik: Also die erste Antwort war, man war sich keiner Schuld bewusst und wir sind

Dominik: doch alle im gleichen Markt unterwegs und man soll das doch so ein bisschen als Lob sehen.

Dominik: Für die eigene Arbeit. Interessante Antwort. Ja, genau.

Dominik: Habe ich dann, haben wir dann auch erstmal auch geantwortet,

Dominik: dann hieß es ja, also wir haben dann gesagt, ändert das bitte,

Dominik: also nehmt die Seite offline, ändert das.

Dominik: Bau eine neue Seite. Das ist ja auch alles kein Hexenwerk. Es gibt ja auch Templates

Dominik: für sowas, das wäre durchaus möglich gewesen, aber es war wahrscheinlich schon zu kurz vor der Messe,

Dominik: und man hat natürlich ein bisschen auf Zeit gespielt und man musste natürlich

Dominik: Fristen einräumen Das ist ja nun mal einfach so und es war klar,

Dominik: dass sie das über diese Messe hinweg hinkriegen.

Dominik: Es ging dann noch ein bisschen hin und her. Dann haben sie gesagt,

Dominik: ja, wir fangen an zu ändern. Dauert aber drei Monate, bis wir das machen können.

Dominik: Also die Antwort war immer von dem Starter-Inkubator, die sehr viele Entwickler

Dominik: da rumrennen haben, wo ich mir dann denke, wir sprechen hier über eine Webseite

Dominik: und nicht über eine komplette Plattform. Also das hätte man schon in einer Woche

Dominik: oder zwei hätte man das ändern können.

Dominik: Ende vom Lied war halt, dass sie sich bereit erklärt haben, bestimmte Stellen,

Dominik: wirklich komplett zu entfernen und zu ändern.

Dominik: Das grundsätzliche Design, das ist immer bei Webseiten sehr schwierig,

Dominik: wo ist die Schöpfungshöhe, dass du wirklich sagen kannst, das ist ein Unique Design.

Dominik: Das, was jetzt online ist, ist das, was wir als Maximum rausholen konnten.

Dominik: Sie haben dann auch zugestimmt, sozusagen eine Ausgleichszahlung zu leisten.

Dominik: Die hat die Rechtsanwaltskosten gedeckt. Das war so mein Ding.

Dominik: Ich wollte da kein Geld mitverdienen. Ich bin da jetzt ähnlich.

Dominik: Ich hatte kein Interesse daran, Geld damit zu verdienen, sondern ich habe dem

Dominik: Rechtsanwaltskosten...

Andy: Dir ging es um die Sache.

Dominik: Ja, ich habe einfach gesagt, pass auf, eine Summe, deine Kosten deckt,

Dominik: ich will da nichts draufzahlen. Das ist meine einzige Prämisse.

Dominik: Und dann haben wir uns letztendlich so geeinigt.

Dominik: Ganz zum Schluss habe ich tatsächlich noch, also mein LinkedIn-Profil wurde

Dominik: auch von einem halben Freimulger-Konzern gesucht.

Dominik: Die haben quasi nicht frei auf meinem Profil gewohnt.

Dominik: Ich habe danach tatsächlich nochmal einen Versuch unterlieben und habe gesagt, trotz allem,

Dominik: wir können ja trotzdem mal sprechen, weil ich mir ziemlich sicher bin,

Dominik: dass sie die Plattform noch nicht haben, sondern dass das einfach nur ein Proof

Dominik: of Concept war und so gucken, kriegen wir schon mal ein paar Kunden gefischt.

Dominik: Und habe einfach dann nochmal angeguckt, wir können nochmal miteinander sprechen,

Dominik: weil wir können euch technologisch da helfen. Ich komme ja aus der Ecke.

Dominik: Und wie gesagt, ich habe nichts gegen gute Kooperationen, weil der Markt ist

Dominik: eigentlich groß gehoogt und sie hätten ja unsere Technologie nutzen können und

Dominik: hätten ja trotzdem ihre Marke darüber stippen können. Wäre für mich auch in Ordnung.

Andy: Wahnsinnig.

Dominik: Ja, aber da muss man einfach miteinander sprechen, ne?

Andy: Schade, wenn sowas ausgeht. Auf der anderen Seite ist es jetzt ja,

Andy: wenn jetzt so der, ich glaube, das ist im Radbereich ja auch schon der Marktführer,

Andy: wenn der jetzt in deinen Markt eintritt sozusagen,

Andy: dann ist es ja auch schon die Bestätigung, dass du im richtigen Markt unterwegs

Andy: bist, sage ich jetzt mal.

Andy: Das ist ja dann auch wieder das Positive daran, sage ich mal.

Dominik: Genau, richtig. Ja, kann man absolut so sehen. Wenn die mitmischen,

Dominik: dann muss da auf jeden Fall Potenzial drin sein.

Andy: Was würdest du anderen GründerInnen raten, die in einer Nische sowas aufbauen?

Andy: Und das war es ja jetzt am Anfang, wird es ja jetzt größer, du hast das beschrieben

Andy: und es sei da, denke ich, auf einem guten Weg.

Andy: Was sind so die ein, zwei wichtigsten Dinge, wenn man in einer Nische was gründet,

Andy: wo was komplett Neues entsteht? Was würdest du denen raten?

Dominik: Also ich glaube, die schmerzlichste Erfahrung, die wir gemacht haben,

Dominik: war das Thema Abhängigkeiten.

Dominik: Also gerade auch, wenn du in einer Nische bist, aber ich glaube,

Dominik: ich würde auch sagen, generalisiert kann man das sagen, Abhängigkeiten sind

Dominik: immer zu vermeiden. Und das hat dafür gesorgt, dass wir immer sagen,

Dominik: wir haben immer mehrere Optionen und wir machen viel selbst.

Dominik: Also Abhängigkeiten und möglichst viel selbst in der Hand zu haben,

Dominik: um wiederum Abhängigkeiten zu reduzieren.

Dominik: Wenn du jetzt in einer Nische unterwegs bist und sagst, oh, da ist aber Vertrieb

Dominik: extrem schwierig, das haben wir ja auch gehabt, Wir haben gemerkt,

Dominik: Direktvertrieb funktioniert nicht.

Dominik: Da brauchst du Partner. Da war es natürlich für uns ideal, dass es Benefit-Plattformen

Dominik: gibt, die unser Produkt zugepacken konnten oder eine Leasinggesellschaft oder einen Distributor.

Dominik: Wir wären heute nicht da, wo wir sind, ohne unser Partnernetzwerk.

Dominik: Das muss man ganz klar so sagen. Unsere Partner sind wirklich Gold wert für uns.

Dominik: Das war so die drei wichtigsten Aspekte eigentlich für uns, die auch am meisten Geld gekostet haben.

Dominik: Die letzten Jahre haben wir wirklich ein paar Fehlentscheidungen gehabt oder

Dominik: auch zu spät gemerkt, dass wir abhängig sind und sind dann da reingelaufen,

Dominik: die richtig Geld gekostet haben.

Dominik: Hätten wir uns das zu dem Zeitpunkt nicht noch weiter, eine Weiterfinanzierung

Dominik: hätten leisten können aus eigenen Mitteln, wäre da ein Schuss gewesen mit der Reise.

Dominik: Deswegen, da sollte man, glaube ich, vorher wirklich einen Blick drauf werfen,

Dominik: Wo er mich der Abhängigkeit, die ich vielleicht nicht auflösen kann,

Dominik: wo kann ich mich bald aufstellen, was kann ich selber machen,

Dominik: möglichst viel selber machen und wenn ich dann Vertrieb mache,

Dominik: eben dann wirklich da auf ein breites Partnernetzwerk setzen,

Dominik: um schnell an den Markt zu kommen.

Dominik: Und, was ich auch gelernt habe, Seminare und Podcasts sind echt ein Hebel, ist einfach so.

Andy: Da haben wir jetzt auch gesprochen. Ich hoffe auch, dass der ein oder andere

Andy: sich meldet, weil das ist ja, glaube ich, schon auch ein Thema,

Andy: was Publicity brauchen kann.

Andy: Im Endeffekt hat es ja auch schon echt nur Vorteile, zumindest für die Mitarbeitenden.

Andy: Und dann, ja, ich finde es auf jeden Fall ein cooles Modell.

Andy: Abschließend würde mich noch interessieren, jetzt machst du ja viel alleine,

Andy: haben wir jetzt gerade gehört.

Andy: Du kriegst jetzt einen neuen Kollegen dann zum 1.1. Wie sind aktuell deine Arbeitszeiten

Andy: oder waren die jetzt im Laufe der Jahre? Hat sich das ein bisschen,

Andy: oder ist das noch Foundermode mit 50, 60 oder mehr Stunden die Woche?

Dominik: Also es sind schon 50, 60 Stunden die Woche, das ohne Probleme.

Dominik: Es gibt für mich eine Grenze. Ich versuche immer so um 18 Uhr Schluss zu machen.

Dominik: Ich habe noch einen Sohn, habe eine Frau, ich möchte Zeit mit der Familie verbringen.

Dominik: Es ist halt wirklich so, ich fange morgens um acht an, in der Regel spätestens,

Dominik: mit Arbeit im Homeoffice, wie man auch hinter mir sieht.

Dominik: Versuche natürlich in der Homeoffice-Zeit auch zwischendurch dann mit dem Hund

Dominik: mal raus, also wirklich mal so Zeiten zu finden, wo man selber mal ein bisschen runterkommt.

Dominik: Und um 18 Uhr wirklich dann Family Time oder Quality Time, nennt sich das ja

Dominik: so schön, zu machen. Und dann fängt eigentlich danach noch so ein bisschen der

Dominik: Part an, wenn man dann auf der Couch oder im Bett ist.

Dominik: Dann E-Mails zu beantworten oder noch Sachen Widecoding-mäßig mit Claude an der Webseite zu machen.

Dominik: Sowas in der Richtung. Das verschiebe ich immer alles auf den Abend.

Dominik: Und so komme ich schon immer noch auf meine 50 bis 60 Stunden.

Dominik: Aber ich verteile es über den ganzen Tag. Es ist aber auch bei mir so,

Dominik: ich habe schon immer viel gearbeitet. Ich denke auch immer, wenn ich draußen

Dominik: bin, denke ich auch immer über Arbeit.

Dominik: Das kriegt man auch außerdem nicht so richtig raus.

Dominik: Das stresst mich auch nicht so, weil ich das wirklich sehr gerne mache,

Dominik: was ich mache und versuche das halt einfach in den Zeiten Ton nach rum zu machen.

Dominik: Aber 18 Uhr ist in der Regel Family-Time.

Andy: Okay, und jetzt hast du, du hast gesagt, kleines Kind oder Kind.

Andy: Was machst du noch für dich? Was funktioniert, um mal komplett abzuschalten?

Andy: Also, bei was kannst du dich erholen? Oder denkst du mal nichts an Skalierung, Marketing und Co.?

Dominik: Ja, also der Hund ist es nicht, weil wenn ich merke schon, wenn ich draußen

Dominik: spazieren gehe, dann hat man doch zu viel Zeit darüber nachzudenken.

Dominik: Es ist tatsächlich Gaming, ich bin passionierter Gamer, dann sitze ich zwar

Dominik: wieder vorm Computer, das ist vielleicht auch der smarteste Bild,

Dominik: aber da bin ich dann halt eben in dem Bereich, da denke ich dann wirklich auch nicht an Arbeit.

Dominik: Bedeutet, wenn ich mir wirklich dann Zeit nehme, das mache ich nicht so oft,

Dominik: aber irgendwie dann am PC was spiele, dann kann ich auch wirklich schalten und

Dominik: schreibe mir nichts auf oder muss auch nicht dran denken oder fühle mich da

Dominik: in irgendeiner Art und Weise betrieben.

Dominik: Ansonsten natürlich Zeit mit der Familie, wenn man wirklich was unternimmt,

Dominik: da bin ich dann auch. Da kann ich dann auch wirklich abschalten,

Dominik: weil da sollte man auch abschalten, das ist auch wichtig.

Andy: Gibt es dann auch Gaming-PCs bei meinen MPP? Das ist ja auch nicht gerade günstig.

Dominik: Genau, Gaming-PCs, also Gaming-Notebooks sind schon mit drin.

Dominik: Gaming-PCs werden wir jetzt mit einem Anbieter machen.

Dominik: MedGaming werden wir dann implementieren. Die werden jetzt im Oktober, November dazukommen.

Dominik: Das sind also 20, 30 Custom-Gaming-Systeme, die für uns konfiguriert werden,

Dominik: weil Gaming ist extrem teuer geworden.

Dominik: Also die beste Grafikkarte liegt ja bei 4000 Euro.

Dominik: Das wird zwar mit MPP günstiger, ist dann immer noch ein stolzer Preis,

Dominik: was man dann sagen, aber die ganzen anderen Gaming-Systeme sind dann mit drin.

Dominik: Ist übrigens ein extrem guter Hebel, also Apple sowieso, ist aber auch ein extrem

Dominik: guter Hebel für Arbeitgeber, um auch junge Leute ranzuholen,

Dominik: weil für die werden dann Gaming-PCs wieder erschwingen.

Andy: Ja, ist auf jeden Fall cool. Also musst du dann aber überlegen,

Andy: ob du nicht eine zweite Brand brauchst, neben meinen MPP, dass du dann dass

Andy: du das ein bisschen transparenter oder einfacher an den Markt bekommst.

Andy: Aber das finde ich auf jeden Fall spannend.

Andy: Ja, cool. Vielen, vielen Dank für das Gespräch. Jetzt haben wir ja doch wieder

Andy: ein bisschen länger gequatscht, aber das passiert gerade so,

Andy: weil es ist ja auch ein interessantes Thema und ich glaube, wichtig ist in dem

Andy: Fall zu verstehen, wie es funktioniert, wenn man es implementieren möchte.

Andy: Danke ich dir für die Offenheit und wünsche weiterhin viel, viel Erfolg und alles Gute.

Dominik: Vielen Dank für die Einladung.

Andy: Sehr gerne. Dann mach's gut. Ciao, ciao.

Dominik: Ciao.

Andy: Und das war sie auch schon wieder, die Folge 190 von Happy Bootstrapping.

Andy: Wie immer findest du alle Links zur Folge in den Shownotes. Da gibt es auch

Andy: einen Buchungslink für Happy Bootstrapping-Hörerinnen, falls du den Dominik

Andy: mal direkt kennenlernen willst, beziehungsweise mein MPP, wie das funktioniert,

Andy: wie du das bei dir in der Firma einführen kannst,

Andy: was man da beachten muss und wie das Ganze funktioniert.

Andy: Ich fand es super interessant, weil ich tatsächlich jetzt mal ein Device an

Andy: Salzwasser verloren habe, ob einfach aus der Zeit passiert eben.

Andy: Ja, wie immer kannst du mir Vorschläge für neue Gäste an hallo.happy-bootstrap.de

Andy: schicken oder auch über das Kontaktformular auf der Website gehen.

Andy: In der nächsten Woche habe ich dann in Folge 191 den Simon Bauer von Halleluja Sauna zu Gast.

Andy: Und da ist der Name wirklich Programm. Und das ist auch das bisher teuerste

Andy: Hardware Bootstrap Business, was ich im Podcast hatte.

Andy: Aber es gibt eine sehr gute Folge, freue dich drauf und höre nächste Woche unbedingt

Andy: wieder rein. Würde mich freuen.

Andy: Bis dahin. Mach's gut. Ciao, ciao.

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