Halleluja Longevity Sauna: Bootstrapped auf 6,4 Mio. € (#191)

Shownotes

Simon Bauer ist einer von drei Geschäftsführern der Halleluja Sauna® aus Erding. Was 1998 als Schreinerei seines Vaters begann, baut seit 2023 nur noch ein Produkt: eine patentierte Infrarotsauna mit sieben Therapieformen und ohne Aufheizzeit, von knapp 18.000 bis 120.000 Euro.

Mit fast 35 Mitarbeitenden fertigen die Brüder heute 20 bis 40 Saunen pro Monat und kommen auf rund 6,4 Millionen Euro Umsatz – ohne Investor, finanziert über Anzahlungen. Die ersten Kunden kamen aus dem eigenen Telefonbuch, ohne Website und ohne CRM. Heute laufen Meta-Ads mit fünf- bis sechsstelligem Monatsbudget.

Simon erzählt, warum ein Messestand langsamer verkauft als digitale Kanäle, warum Wachstumsschmerzen ein Unternehmen umbringen können und weshalb die Familie Investoren und Generalimporteuren absagt. Außerdem: wie sich drei Brüder Marketing, Produkt und Vertrieb aufteilen – und warum Simon Handwerksbetrieben rät, verkaufen zu lernen.

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Simon: Und beruflich bin ich Hausmeister, also Saunen, sind wir so bei 6,4 Millionen

Simon: im Jahr. Wir produzieren pro Monat so zwischen 20 und 40 Saunen.

Andy: Ihr seid, glaube ich, bisher die teuerste Hardware, die ich im Podcast hatte.

Simon: Ich starte bei 17.970 Euro und geht hoch, je nach Konfiguration,

Simon: bis 120.000 nach oben hin.

Simon: Also die ersten Kunden kamen durch Fleiß, durchs eigene Telefonbuch.

Simon: Ohne CRM, ohne Website, ohne alles. Wir Sanit hinterm schnellen Geld,

Simon: hier Wichstum, Schmerzen können dich umbringen.

Andy: Und damit herzlich willkommen zu Folge 191 von Happy Bootstrapping.

Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Simon Bauer, den du gerade schon im Intro gehört hast.

Andy: Und er ist Gründer und einer von drei Geschäftsführern der Halleluja-Sauna.

Andy: Ja, und die beiden anderen Geschäftsführer sind seine Geschwister und von den

Andy: Geschwistern arbeiten noch viel mehr im Familienunternehmen.

Andy: Wir sprechen darüber, wie das aus der Freien Reihe entstand und wie sie das

Andy: zusammen heute bootstrapped auf 6,4 Millionen Euro Umsatz mit Therapiesaunen skaliert haben.

Andy: Ganz beeindruckende Geschichte, auch eine bewegende Gründungsgeschichte,

Andy: wie das ganze Geschäft auch funktioniert, wie man so eine Sauna entwickelt,

Andy: testet, wo man dann aufpassen muss in den Marketing Claims.

Andy: Über all das sprechen wir im Podcast.

Andy: An dieser Stelle ein kurzes Dankeschön an den Sponsor der Folge Simple Video.

Andy: Check unbedingt den Link in den Shownotes aus.

Andy: Und bevor es jetzt direkt losgeht, kannst du mir auch wie immer gerne den Podcast

Andy: abonnieren oder hier auf YouTube und mir

Andy: Feedback oder Fragen zur Folge an hallo.happy-bootstrapping.de schicken.

Andy: Alle Links zur Folge findest du auch wie immer in den Shownotes.

Andy: Und jetzt viel Spaß mit der Folge.

Andy: Guten Morgen Simon und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

Simon: Guten Morgen, Andi. Grüß dich. Ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen.

Simon: Ich bin schon ganz gespannt, wo wir überall reindüsen, welche Themen wir beide streifen werden.

Andy: Da bin ich auch schon sehr gespannt, bevor ich zu viel verrate.

Andy: Erzähl doch mal, wo kommst du her und mit was beschäftigst du dich denn eigentlich beruflich?

Simon: Also gebürtig aus Erding, lebe in München seit über zehn Jahren.

Simon: Ich sage immer vom naturverbundenen Bayer zum Saubreißen in der Stadt.

Simon: Manche meiner Geschwister, die ärgern mich immer ein bisschen.

Simon: Erding geboren, da wo es Erdinger Weisbräu ist und die Erdinger Therme,

Simon: das denke ich, das kennt jeder. Und beruflich.

Simon: Bin ich Hausmeister, also ich kümmere mich um ein paar Mitarbeiter,

Simon: wir kümmern uns um, ich habe mal einen coolen Nachbarn getroffen,

Simon: war das bei uns auch ein Running Gag, was machst du, ich bin Hausmeister oder Gärtner.

Simon: Nein, wir haben im Prinzip, wir produzieren Jungbrunnen und Therapiezentren für zu Hause.

Simon: Das bedeutet weder eine finnische Sauna noch eine Infrarotkabine,

Simon: sondern eine Halleluja-Sauna.

Simon: Wir haben eine komplett neue Kategorie erschlossen und das machen wir in zweiter

Simon: Generation mit meinen beiden Brüdern. Das heißt Ludwig und Anton und ich,

Simon: wir sind Geschäftsführer und leiten unsere Unternehmen.

Andy: Und der Name Halleluja, das musst du mir jetzt erklären, wie sei da drauf gekommen,

Andy: also auf das Produkt gehen wir nachher noch ein, was das genau unterscheidet

Andy: von denen, die du schon genannt hast, das interessiert mich nämlich auch,

Andy: brennend, bin auch Saunagänger,

Andy: aber wie sei da drauf gekommen, das Produkt Halleluja-Sauna zu nennen?

Simon: Das Produkt Halleluja-Sauna, das hat mehrere Namen gehabt und das war, das war, das war,

Simon: Meine Worte sind ja Frequenz. Das zum Beispiel hinter mir hier ist Halleluja

Simon: in der Amplitude ausgesprochen und it's all about frequency.

Simon: Das heißt, viele Physiker beschäftigen sich mit Frequenzen und deswegen jedes

Simon: Wort hat eine Frequenz und deswegen Halleluja hat für uns auch einen gewissen

Simon: Vibe und es geht um ein Gefühl, um ein Lebensgefühl.

Simon: Und wenn du aus der Halleluja-Sauna rauskommst, dann ist das sowas wie Hakuna Matata.

Simon: Halleluja! Das ist ein Gefühl der Fülle, der Lebensfreude, der Vitalität,

Simon: der Energetisiertheit.

Simon: Und das ist so der Ausdruck von dem, was unser Sauna kann.

Simon: Und drauf gekommen ist das zufällig. Das war mein jüngerer Bruder Anton.

Simon: Der hat meinen Avatar angesehen.

Simon: Und da gibt es den Weg zu den Halleluja-Bergen. Die physikalischen Gesetze sind eliminiert.

Simon: Und der Titel, die Filmmusik ist sensationell. Also jeder, der das mal reinschauen

Simon: will, kann man auf YouTube genau diese Halleluja-Berge sich rein anschauen.

Simon: Und dieses Halleluja-Berg, ja klar, ist die Halleluja-Sauna und so ist der Begriff

Simon: entstanden, die Halleluja-Sauna.

Andy: Okay, das ist super interessant. Und der stand ja von Anfang an fest?

Andy: Nein. Hat man ein bisschen gebraucht, um drauf zu kommen?

Simon: Ich glaube, jeder Mensch kennt das, du verkopft, verstopft, du bohrst,

Simon: du machst Meetings, du scribbelst drum an, Whiteboard an und kämpfst nicht drauf

Simon: und dann sitzt du in der Sauna.

Simon: Und dann macht es zack und dann ist es. Und so war es ja.

Andy: Ja, das ist wahrscheinlich immer, wenn es so nebenbei passiert.

Andy: Also wenn man sich explizit mit was beschäftigt, dann klappt es nicht.

Andy: Okay, jetzt hast du gesagt, ihr seid drei Geschäftsführer. Da hört man schon

Andy: raus, ihr seid jetzt nicht gerade klein. Kannst du ein bisschen einordnen, wie groß ihr seid?

Andy: Wie viele Menschen beschäftigt ihr heute? Wie viel Umsatz macht ihr?

Andy: Wie viele Saunen verkauft ihr im Jahr?

Simon: Ja, also ist es so, dass wir, aus meiner Sicht, sind wir schon ein kleines Unternehmen.

Simon: Im Vergleich zu was? Wir sind ein Familienunternehmen.

Simon: Wir gingen jetzt so auf die 35 Mitarbeiter zu und produzieren in Erding.

Simon: Wir haben einen Standort in München.

Simon: Und wir machen so roundabout.

Simon: Wie viel Saunen produzieren wir? Wie groß sind wir? Wie viel Umsatz machen wir?

Simon: Also wir haben seit dem letzten Jahr, wo wir dann richtig Gas gegeben haben.

Simon: Wir werden später darauf einsteigen, aber wir waren ja von 1998 an Möbelmanufaktur.

Simon: Unser Vater hat seinen Unfall gehabt und dann irgendwann 2023 oder dann ist,

Simon: haben wir uns im Hintergrund damit beschäftigt, meine beiden Brüder mehr wie

Simon: ich, weil die haben da, sind so die Gesundheitsnerds oder die da einen unglaublichen

Simon: Zugang haben, ist dieses Produkt entwickelt worden und 2023,

Simon: wurde nichts mehr außer Halleluja-Saunen produziert.

Simon: Und deshalb, was machen wir Umsatz? Also es bedeutet, mit Saunen sind wir so

Simon: bei 6,4 Millionen im Jahr.

Simon: Wir produzieren pro Monat so zwischen 20 und 40 Saunen.

Simon: Das bedeutet, wir haben alles bei uns im Haus. Forschung und Entwicklung,

Simon: Produktion, Marketing, Vertrieb.

Simon: Wir haben wirklich alles selbst, weil ich glaube, zur Corona-Zeit hat man gemerkt,

Simon: was passiert, wenn du verschiedene Dienstleister zulieferst.

Simon: Das hat riesen Vorteile, riesen Nachteile.

Simon: Wir haben gesagt, made in Bavaria, made in Germany und haben heute eine zweite

Simon: Generation Wertephilosophie. Und genau, das kommt alles aus unserer Hand.

Andy: 20 bis 40 im Monat. Das ist ja auch schon Übermanufaktur hinaus,

Andy: aber es sind ja trotzdem alles ein bisschen Einzelstücke, glaube ich.

Andy: Das ist ja auch schon super interessant. Du hast gesagt, ihr seid zu dritt in

Andy: der Geschäftsführung, aber ich glaube, sie arbeiten noch mehr in der Familie,

Andy: in der Firma, aber wie teilt ihr drei euch die Themen aktuell auf?

Simon: Das ist eine sehr gute Frage. Es ist so, der Ludwig, der ist Marketing-lastig,

Simon: also es bedeutet erstmal so kann man sagen,

Simon: Chief Marketing Officer, wenn ich das so sagen kann, der ist ganz tief drin

Simon: im Backend-Selling, der Sparingspartner fürs Marketing.

Simon: Der Anton, der ist in der Produktentwicklung.

Simon: Das bedeutet alles, was an Produkte kommt, an Innovationen, an Zusammenarbeit

Simon: mit TU-Forschungsgruppe, mit unterschiedlichen Gremien, Anton Bauer.

Simon: Und ich persönlich bin Vertriebsleitung und bin so ein bisschen unser,

Simon: es ist dazu entschieden, dass ich lange hier habe und bat, dass ich ein bisschen

Simon: so PR mitmache. Aber wir sind eine Brand mit drei Brüdern.

Simon: Aber das bedeutet, ich mache Vertrieb und kümmere mich um die ganzen Führungspersonalthemen.

Simon: Das hat Überschneidungen. Hey, Ludwig, kannst du mal? Aber so teilen wir uns auf.

Simon: Aber gleichzeitig haben wir alle einen Vertriebsanteil. Also auch wenn ich in

Simon: der Vertriebsleitung bin.

Simon: Auch der Anton ist im Vertrieb. Ludwig macht Vertrieb, weil wir haben extrem tolle Kunden.

Simon: Und wir bringen deshalb aus meiner Sicht Qualität in alles rein,

Simon: weil wir für unsere Kunden vom Markt informiert sind.

Simon: Und deswegen hat jeder nur einen Vertriebsanteil und so teilen wir uns auf und

Simon: dann gibt es ja nur weitere zwei Brüder die sind der Christoph Bauer, der ist rein im Vertrieb,

Simon: und der Vincent Bauer, der leitet die Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Andy: Ihr seid fünf Brüder, es ist keine Schwester dabei, das ist ja auch also,

Andy: das muss man auch erstmal schaffen, sage ich mal.

Simon: Ja, das ist, ich meine Meine Mutter, wir haben gestern ein Interview gehabt

Simon: mit meiner Mutter, weil wir da so eine Kampagne machen und dann hat sie gesagt,

Simon: dass sie gefragt wurde, ob sie sich vorgestellt damals, ob sie sich jemals vorstellen

Simon: hätte können, dass wir gemeinsam Business machen.

Simon: Sie hat gesagt, never ever, also sie hat jede Wette verloren,

Simon: weil combine the dots rückwärts, das ist immer alles klar, wir leben vorwärts

Simon: und verstehen es dann rückwärts.

Simon: Aber das mit unseren Schwestern,

Simon: das ist gar nicht, das ist einfach organisch entstanden und,

Simon: Deswegen, die sind ab und zu schon hier, lieben auch die Sauna,

Simon: aber meine Schwester ist Opernsängerin. Also wir sind eine musikalische Familie

Simon: und da ist meine Mutter dankbar, dass nicht Olli. Also das war,

Simon: ich glaube, für meine Mama war das schlimm.

Simon: Was heißt schlimm? Aber das ist, genau, deswegen gibt es ganz unterschiedliche

Simon: Talente. Und auch meine Brüder, wir sind alle hochunterschiedlich. Also das ist schon so.

Andy: Okay, aber das heißt, du hast eine Schwester oder noch, ihr seid sechs Geschwister insgesamt?

Simon: Insgesamt sind wir neun. Also ich habe acht Geschwister, fünf Jungs, vier Mädels.

Andy: Das ist auch schon abgefahren. Okay, da kommen wir jetzt auch schon ein bisschen

Andy: zur Geschichte. Du hast ein bisschen erzählt, 1998 ging es eigentlich los als

Andy: Schreinerei oder war es schon länger Schreinerei?

Andy: Und dann habt ihr so eine Transformation gemacht und da interessiert mich,

Andy: da habt ihr wahrscheinlich nicht alle gleich in der Firma gearbeitet,

Andy: sondern mich interessiert jetzt erstmal, wie sei der damals auf die Idee gekommen?

Andy: Du hast den Unfall von deinem Vater erzählt. Vielleicht kannst du ein bisschen

Andy: darauf eingehen, wie das ganze Thema entstanden ist und wie ihr das dann neu

Andy: gedacht habt, das Thema Sauna.

Simon: Ja, also die Historie war so, unser Vater, der hat damals in einer anderen Firma

Simon: angestellt, hat einen Bandscheibenvorfall gehabt und musste umschulen und hat

Simon: dann gedacht, gut, dann mache ich mich selbstständig und hat seit 1998 im Dorf

Simon: eine Schreinerei gegründet,

Simon: hat die ersten Mitarbeiter eingestellt und hat alles gemacht,

Simon: Hotelausbauten, also was eine klassische Mögenschreinerei und Tischlerei macht.

Simon: Und dann war 2006 ein sehr schwerer Autounfall.

Simon: Das bedeutet, er war ab dem Zeitpunkt im Prinzip fast invalide.

Simon: Also der hat ein Auge verloren am Unfallort. Also es war einfach ein Zusammenprall

Simon: mit seinem Auto, mit einem beladenen Betonmischer.

Simon: Und das war dann so, ab diesem Tag, meine Mutter hat es gestern,

Simon: als Kind erlebt man das ganz anders, ich war damals 17, mein Bruder Anton war,

Simon: noch jünger und das war unser Dad ist Alleinunterhalter und dann bist du auf Überlebensmodus.

Simon: Also wir haben damals bei uns auf dem Kunststück einen Anbau gemacht und das

Simon: war während dieser Situation und dann war alles auf Null.

Simon: Also unser Vater war im Krankenhaus Und meine Mutter hat es gestern so formuliert, du lebst von Tag zu Tag.

Simon: Weil logischerweise, und das habe ich jetzt auch verstanden,

Simon: das hat ja nur deshalb gut funktioniert, weil unser Papa gut die Kollegen,

Simon: Freunde, andere Unternehmer gehabt haben, die dann auch Aufträge für uns abgewickelt haben.

Simon: Also es waren dann wirklich wertvolle Freunde an seiner Seite,

Simon: dass das überhaupt geklappt hat.

Simon: Und dann hat mein jüngerer Bruder, der Anton, so eine Aussage getroffen.

Simon: Es war mehr so ein unbewusster Lebensplan.

Simon: Ich baue mal was, was mein Papa gut tut. Und dann war Ludwig und Anton in dieser

Simon: Zeit vornehm, also vordergründig, haben sich damit beschäftigt,

Simon: weltweit, was machen die richtigen Nerds?

Simon: Diese, die für 500.000 Euro zu Hause ein Gym haben, eine Kältekammer und alles drum und dran.

Simon: Und der Prozess ging 13 Jahre. Was machen die reichsten, schönsten und fittesten Menschen dieser Welt?

Simon: Und die Essenz davon, die wurde in die Halleluja-Sauna hineingedampft,

Simon: patentiert und das ist die erste, die runde Classic-Sauna, die da entstanden ist.

Simon: Und die, 2023 war das Patent, dann geht es ja darum, du darfst nicht in die Bewerbung gehen.

Simon: Und dann ist es losgegangen. Und das kannst du dir so vorstellen,

Simon: wie unser Vater, unser Papa hat gesagt, funktioniert das überhaupt?

Simon: Also es ist wie mit allem.

Simon: Das ist ja viele Zweifel, hohes Risiko. Und du musst dir sagen,

Simon: du hast auch gefragt, ihr wart beruflich bestimmt und da anders wohnt ihr.

Simon: Richtig, wir waren alle nicht bei uns in der Firma.

Simon: Also ich war mal kurzfristig bei uns in der Firma für drei Jahre,

Simon: haben alle Handwerk gelernt, aber das hat nicht so smart funktioniert wie in

Simon: vielen Familienunternehmen.

Simon: Und jeder war aber anders unterwegs. Ludwig war in Australien und irgendwie

Simon: Anton war auch im Sales und irgendwann war jeder draußen unterwegs und von außen

Simon: wurde das Produkt entwickelt, wie Elon Musk als ITler Auto baut.

Simon: So war das dann hier, das ist die Sauna entstanden aus einer Perspektive nicht

Simon: von einem Handwerker, sondern,

Simon: von der Perspektive des Marktes. Also wir haben uns dann mit Marketing beschäftigt, was braucht es?

Simon: Und so ist das entstanden. Und 2023 wurde dann exklusiv nur noch Halleluja-Saunen

Simon: produziert. Und unser Vater ist mittlerweile aus der Firma auch raus.

Simon: Er kann machen, worauf er Lust hat. Er kümmert sich bei uns um die Qualität

Simon: im Holzeinkauf beispielsweise. Fährt zu den Förstern.

Simon: Wo ist das genau? Da liegt da sehr viel Wert drauf.

Simon: Geht durch, grüßt die Mitarbeiter. Wir haben einige seiner Mitarbeiter da bei

Simon: unserem Team übernommen. Und das ist so die Long Story Short,

Simon: wie das entstanden ist und wo wir herkommen.

Andy: Abgefahren. Und was genau macht die Sauna jetzt so besonders?

Andy: Du hast ja auch jetzt im Intro nicht den Begriff Sauna verwendet,

Andy: wahrscheinlich mit Absicht.

Andy: Also was macht die so besonders? Und wie lange habt ihr in der Entwicklung dann

Andy: gebraucht, dahin zu kommen, dann 2023 den Cube als ersten Produkt zu verkaufen.

Simon: Also du musst dir so vorstellen, wie bei,

Simon: Thomas Edison hat ja die Glühbirne erfunden.

Andy: Glühbirne, ja.

Simon: Und die ist genau der gleiche Prozess. Der hat irgendwann mal sich im Keller

Simon: angefangen, Drähte und irgendwie sowas zu machen und dann gibt es 1000 Fails.

Simon: Und so war das hier auch, das hat glaube ich 2010 oder sowas,

Simon: hat das begonnen, wo die erste Rotlicht, wo an so ein Brett dran geschraubt

Simon: wurde und dann war das mal für drei Jahre das und das war nicht sichtlich.

Simon: Also zu Hause, der Ludwig Anton, der Ludwig war da ganz stark auch zu Beginn,

Simon: und dann hat wie so ein Perpetuum mobile hat sich das entwickelt,

Simon: mal schneller, mal langsamer und 2023 wirklich so eine Erdrutschbewegung,

Simon: zack und auf einmal war die fertige Sauna da mit sieben Therapiemaßnahmen

Simon: und um deine Frage zu beantworten, der ganz große Unterschied ist,

Simon: Sauna-Definition ist ein heißer Raum zum Schwitzen und wenn du, ich,

Simon: vergleiche und da mal, das ist unsere ganz persönliche Überzeugung,

Simon: es hat Nokia Handy gegeben und es gibt Smartphones und ich vergleiche wirklich

Simon: eine finnische Sauna mit einem Nokia-Handy und ein Nokia-Handy kann eines genial,

Simon: heiß schwitzen, volle Pulle und gar nicht denunzieren auf eine Sache,

Simon: aber wir haben uns gedacht, okay, wir leben in einer Welt,

Simon: das kannst du weiterentwickeln und wir wollten das für den Alltag praxisnah

Simon: machen, das heißt ohne Aufheizzeit, ohne großen.

Simon: Themen wie Pflege, weil wir haben die alle interviewt, die Menschen,

Simon: alle, die eine finnische Sauna haben und die gehen alle verhältnismäßig wenig,

Simon: weil das ist eine teure Anschaffung.

Simon: Also wir haben Kunden, die sagen, ja, ich gehe fünfmal im Jahr,

Simon: ich gehe siebenmal im Jahr, ich gehe zehnmal im Jahr, ich gehe zwanzigmal im

Simon: Jahr. Es war keiner dabei gesagt, ich gehe da jeden Tag rein.

Simon: Und die Idee war, wir haben ja die Sauna so gedacht, unser Vater,

Simon: der braucht, was tut dem gut? Was zahlt darauf ein, dass er wieder zu Lebensfreude,

Simon: zu Regeneration, zu Energie kommt?

Simon: Und das war dann klar, keine Aufheizzeit, nicht nur Hitze, sondern Rotlicht,

Simon: Vollspektrum, also wir haben dann wirklich, also bei ganz spezielles Licht,

Simon: dann Erdung, weiche Wissenschaft, es gibt, das wird, ich bin davon überzeugt,

Simon: in den nächsten, das ist noch gar nicht so im Mainstream.

Simon: Wird das Anklang finden.

Simon: Dann Aromatherapie, dann Frequenztherapie, dann Salzsohle-Therapie.

Simon: Also da ist eine Salzionisierung installiert. Das ist eine Ultraschallvernebelung.

Simon: Das heißt, auf Knopfdruck mit Haustrom hast du alle sieben Therapiemaßnahmen

Simon: und kannst mit deinem Handy Frequenzen reinziehen,

Simon: ob irgendwelche Healing Frequencies oder ein Podcast wie deinen oder unsere

Simon: eigenen, eigens mit einem Physiker gebauten Frequenzen.

Simon: Das bedeutet, wo du sagst, das sind Frequenzen, die sind für Dienen oder unterstützen den Stressabbau,

Simon: oder das sind Therapie für die Morgenaktivierung, für Unterstützung im Detox,

Simon: also Frequenzen einfach dazu.

Simon: Das heißt, auf Knopfdruck einfach individuell und das führt dazu,

Simon: dass unsere Kunden 7-14 Mal pro Woche da reingehen.

Andy: Also auch mehrmals am Tag. Also jetzt muss ich kurz fragen, mache ich dann immer

Andy: alles auf einmal an oder suche ich mir ein paar Sachen raus oder gibt es ein Therapieprogramm?

Simon: Das ist ein guter Punkt. Also stell dir mal vor, du interessierst dich jetzt

Simon: für Sauna und ich habe die und deine Frau vor mir sitzen.

Simon: Dann haben wir zwar ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Frauen,

Simon: die mögen nicht so die Hitze. Viele Frauen beschweren sich, dass sie einen roten

Simon: Kopf kriegen, aber nicht schwitzen.

Simon: Es gibt unterschiedliche Bedürfnisse und wenn es bei dir darum geht,

Simon: hey, ich mache den ganzen Tag hohe, erfolgreiche Podcasts, ich habe aber Rückenschmerzen

Simon: und ich schlafe nicht so gut, weil ich habe bis am Abend ein Blue Screen vor meiner Nase.

Simon: Dann da die zu dir sagen, was auch für die ist ganz besonders am Abend so Stressabbau

Simon: und Schlafvorbereitung,

Simon: wäre für dich ja spezielles Blueprint-Protokoll, deine Frau sagt,

Simon: sie möchte schöne Haut und sie fröstelt immer so oder ich nehme jede Grippe

Simon: mit, dann sagen wir, okay, Immunsystem,

Simon: unterstützende Maßnahmen oder das Thema Haut ist eine tolle Sache,

Simon: haben wir Beauty-Anwendungen und jeder verfolgt seine Protokolle, was halt sein Ziel ist.

Simon: Das bedeutet, wir sind nicht nur irgendwie mit so einer One-Side-Fits-All-Lösung,

Simon: sondern unsere Kunden verfolgen spezielle Ziele, spezielle Wünsche und gesundheitliche Ziele,

Simon: und die können sie messerscharf anwenden.

Andy: Das heißt, im Vergleich zu den deutschen Luxus- oder Oberklassefahrzeugen,

Andy: die man kennt, ist bei euch immer alles drin.

Andy: Und dann kann ich mir überlegen, was ich jetzt heute nutzen will,

Andy: je nach Programm. Also die sieben Sachen, die du jetzt angesprochen hast,

Andy: ist immer eine Vollausstattung sozusagen.

Simon: Das ist ein guter Punkt. Es ist nicht immer Vollausstattung.

Simon: Es ist tatsächlich, je nach Geldbeutelgröße, Basisversion, die nachrüstbar ist,

Simon: oder volle Hütte mit allen Therapiemaßnahmen.

Simon: Okay. Genau.

Andy: Und ich steuere es mit einer Handy-App. Ist auch schon abgefahren.

Simon: Ich steuere es mit einer Handy-App, aber wir wissen, wir haben ganz viele Baby-Boomer

Simon: und die möchten dieses Ding dann eben mit reinnehmen.

Simon: Deswegen ist das, ich habe es ja hinter mir da sitzen, da könnte ich es an und aus machen.

Simon: Das Tolle ist, es ist wirklich, du schwitzt dir auch drin, ist ein Hygienefaktor.

Simon: Du kannst es sowohl als auch. Frequenzen kommen vom Handy.

Simon: Da haben wir eine eigene App. Aber die Steuerung der Features ist weitestgehend,

Simon: vom Feedback von den ganzen Kunden und da rüber steuert man es.

Andy: Okay, das hört sich sehr abgefahren an. Und eine Frage stelle ich jetzt noch,

Andy: die Aufheizzeit, die du angesprochen hast.

Andy: Bei der finnischen Sauna brauche ich eine halbe Stunde, 40 Minuten,

Andy: bis die auf Temperatur ist, glaube ich, so normale. Je nach Größe wahrscheinlich.

Andy: Wie ist es bei euch und warum geht es so schnell?

Simon: Es ist im Prinzip, wir hitzen nicht den Raum, sondern den Körper.

Simon: Das ist eine spezielle Wellenlänge, die erhitzt einfach deinen Körper.

Simon: Und dadurch, ich persönlich, ich war heute Morgen, gehe jeden Morgen,

Simon: ich schwitze nach fünf Minuten voll. Also da fängst du an, runterzuhalten.

Simon: Nach drei Minuten mein erster Tropfen, der so runtertröpfelt.

Simon: Weil ich meine, Körperhitze. Wir gehen nicht her und müssen vorher einschalten,

Simon: sondern wir drehen das um.

Simon: Wir bekommen dann so nach 30 Minuten 55 Grad aber ich, wenn da drin 15 Minuten bin,

Simon: 20 Minuten, dann bin ich well dann, dann muss ich raus und dann ist unter mir

Simon: Pfütze und das ist das, was sich die wenigsten vorstellen, die ganzen Männer

Simon: sagen, ich will 80 Grad und die volle Hütte,

Simon: durch das, dass wir ja den Körper hitzen und das mehrere Zentimeter ins Gewebe eindringt.

Andy: Also ich muss

Simon: Und das ist auch so eine Kaschmir-Wärme. Viele sagen, das ist so eine angenehme,

Simon: du bist danach nicht erschlagen, sondern energetisiert im Vergleich.

Simon: Also ich liebe auch finnische Sauna im Wellnessurlaub und in verschiedenen,

Simon: spezifisch, aber ich brauche eine Therapiemaßnahme, die ich jeden Tag verwenden

Simon: kann, wie eine Zahnbürste.

Simon: Ich lege meine Zahnbürste auch nicht im Keller und ich muss da auch nicht drei

Simon: Stunden Feuer anmachen, dass ich es hernehmen kann. Und da hat wahrscheinlich

Simon: die Menschen nicht Zendputzen. Sondern,

Simon: Zack.

Andy: Okay. Und dann heißt das, machst du es selber wirklich auch mehrmals am Tag?

Andy: Also morgens, abends, keine Ahnung, nach dem Mittagessen?

Simon: Nee, also organisatorisch geht es wirklich ganz in der Früh.

Simon: Und da bin ich dankbar. Meine Frau, die hat dabei die Kids.

Simon: Manchmal nehme ich ja, mein Sohn im Mann, der besucht mich vielleicht,

Simon: der unterbricht mich teilweise dreimal, kommt kurz rein.

Simon: Und am Abend. Also ich mache es früh, am Morgen und am Abend.

Andy: Okay.

Simon: Oder am Wochenende, wenn ich Zeit habe.

Andy: Ja, gut, der Aufwand ist natürlich viel geringer.

Andy: Du hast halt, ich will das nicht Rüstkosten nennen, aber du musst ja das auch

Andy: zeitlich einplanen, dass du das Ding einschaltest und dann, wenn es 40 Minuten

Andy: dauert, tatsächlich. Ja, abgefahren.

Simon: Du hast vor der Studie gesprochen, wenn ich das so einfügen darf.

Simon: Die Studie ist nicht mit unserer Sauna gemacht worden, gleich das gleich mal

Simon: vorneweg. Wir haben keine Heilsversprechen, die wir machen.

Simon: Es gibt eine Studie von Laucane et al., Das ist ein Forscherteam und die haben

Simon: 20 Jahre 2315 Männer untersucht und die Spannende ist, ab,

Simon: Also ab viermal pro Woche wäre es extrem spannend, sich diese Hitze auszusetzen

Simon: und die haben nur Hitze gehabt, ich glaube 20 Minuten.

Simon: Und da geht es um diesen künstlichen Fieberzustand, um dieses 2 Grad Körperkerntemperatur erhöhen.

Simon: Und das Spannende ist, die haben das 20 Jahre lang gemacht.

Simon: Und diejenigen, die vier bis sieben Mal pro Woche,

Simon: nagelst mir die Fiste, du müsstest nochmal genau reinschauen,

Simon: aber vier bis sieben Mal pro Woche, wenn die da reingehen, reduziert sie die

Simon: Wahrscheinlichkeit, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu versterben,

Simon: im Vergleich zu derer, die nicht gehen, um 63%.

Andy: Okay.

Simon: Und das ist zum Beispiel so eine Zahl, weil wir haben ja viele Menschen,

Simon: die uns fachlich echt challengen, Also irgendwie eine Professoren,

Simon: TU und eins ist spannend, das ist eine hochvalide Studie, die belegt,

Simon: dass das einen riesen Impact hat.

Simon: Wir fangen jetzt auch eigene Studien zu machen, weil das ist eine finnische

Simon: Studie, aber Hitze ist Hitze, Körperkerntemperatur ist Körperkerntemperatur,

Simon: und was uns 100% unserer Kunden und Kundinnen bestätigen, sie fühlen sich fitter.

Simon: Meine Mutter hat gestern gesagt, seit zwei Jahren hat sie keine einzige Grippe

Simon: für sich mitgenommen, was sie vorher gemacht hat.

Simon: Das heißt, es ist keine Heilsaussage. Es könnte sein, dass unser Halleluja-Sahne

Simon: einen Einfluss drauf hat.

Simon: Und das ist das, was ich ja merke. Ich stehe hier bei einem hochstressigen Arbeitsalltag.

Simon: Ich für mich kann sagen, es ist meine Energietankstelle. Und deswegen ist es...

Andy: Hast du abends ein anderes Programm wie morgens und was ist der Unterschied?

Simon: Der Unterschied ist, ich nehme mal eine andere Frequenz her.

Simon: Ich habe für mich nur so Tageslicht drin, das aktiviert, weil Licht ist Nahrung

Simon: für unseren Körper. Wir haben chronischen Lichtmangel.

Simon: Recherchieren wir etwas für depressive Menschen in Bezug auf Lichttherapie,

Simon: welche Anwendungen da gemacht werden. Das hat unmittelbaren Impact auf unsere Stimmung.

Simon: Sind Frauen durch die hormonelle Achterbahn mehr gefordert aufgrund der Natur wie wir Männer.

Simon: Und deswegen abends runterkommen, Cooldown, Schlafvorbereitung,

Simon: mit oder ohne schwitzen und mit einer Meditation oder Tagreview passieren lassen,

Simon: zwei ganz verschiedene Anwendungen.

Simon: Wir haben Profisportler, die machen vor dem Sport, nach dem Sport,

Simon: je nachdem, aber es sind zwei unterschiedliche Protokolle bei mir.

Andy: Und im Vorgespräch habe ich, glaube ich, gehört, dass viele die Kabine im Wohnraum

Andy: stehen. Also es soll ja nicht in den Keller, das ist ja auch,

Andy: glaube ich, so einer von euren Claims und sieht ja auch schick aus. Wo steht deine?

Simon: Meine steht bei mir im Homeoffice, also in meinem Büro. Hier war ein Zimmer,

Simon: wo ich mein Büro habe. Meine Frau hat zwar damals gesagt, Simon,

Simon: dann sehe ich dich gar nicht mehr.

Simon: Aber die steht tatsächlich genau da drin. Das ist mein Platz,

Simon: technisch genau. Und da steht die drin. Das ist direkt neben meinem Wohnzimmer.

Simon: Und gibt es keine Hördegierei, fühl mich wohl.

Andy: Über eins haben wir jetzt noch nicht gesprochen, aber das müssen wir natürlich

Andy: machen. Ihr seid, glaube ich, bisher die teuerste Hardware, die ich im Podcast hatte.

Andy: Wo geht das Basismodell los und was ist volle Hütte? Und es gibt ja,

Andy: glaube ich, auch verschiedene Modelle neben dem ersten Modell.

Andy: Es hieß, glaube ich, Cube.

Andy: Die anderen heißen Genesis und Genesis Pro. Vielleicht kannst du da mal ein

Andy: bisschen noch drauf eingehen. Wo geht es los?

Simon: Wie viel muss ich sparen? Genau, also generell ist es so, dass wir keinen Investor

Simon: haben, sondern wir machen äußerst eigene Mittel,

Simon: ist es so, dass wir, bei uns ist Anzahlung, bei uns ist es teilweise,

Simon: genau, und die startet bei 17.970 Euro und geht hoch, je nach Konfiguration bis 120.000,

Simon: nach oben hin, je nachdem, also wenn du da drin noch Swarovski-Steine reinnimmst,

Simon: das depends, aber ich sage, der Kern liegt.

Andy: Sonst hättest du es nicht erwähnt.

Simon: Genau, und deswegen ist es so, je nach Modell und Konfiguration bewegen wir uns in dem Spektrum.

Andy: Abgefahren. Und was ist so das Durchschnittsmodell, was die Leute nehmen?

Simon: Ich konnte es nicht so beantworten, ich konnte es so beantworten.

Simon: Es gibt Menschen, die nehmen die Genesis Pro, unseren Maybach.

Simon: Weil sie sagen, sie machen da drin auch Sport, sie stellen ein Rudergerät rein

Simon: oder sie wollen mit drei bis fünf Personen reingehen.

Simon: Und es sind teilweise Menschen, die sind sehr ganz normale Menschen,

Simon: was immer normal bedeutet.

Simon: Dann gibt es Menschen, die haben einfach die finanziellen Ressourcen,

Simon: dass sie sagen, hey, ich habe noch 35 Jahre zu leben, ich habe so viele Probleme.

Simon: Ich investiere jetzt in meine Gesundheit und ich gönne mir das.

Simon: Und der nimmt die Genesis Pro Es gibt andere, die sagen, hey,

Simon: ich habe den Platz nicht, ich will was Kleines, der konfiguriert sich was für 23.000 Euro.

Simon: Bei uns hat er jemanden dazu und es gibt Finanzierungsmodelle bei uns.

Simon: Aber die Leute, die zu uns kommen, die haben verstanden, dass es keinen gibt,

Simon: der dich rettet und die sagen, meine Lebensqualität gerade, die ist,

Simon: was es ist und das Geld liegt auf dem Konto, ja.

Simon: Aber ich stehe da früh auf und habe schon keine Lust auf den Tag,

Simon: weil ich so Herausforderungen habe.

Simon: Oder Profisportler, die ambitioniert die Ziele haben und sagen, hey, will da hin,

Simon: da geht es ums Müh, da geht es ums Millimeter und die machen alles,

Simon: was da drauf einzahlt, deswegen ist wirklich alles repräsentiert, zwischen,

Simon: einer hochwertigen Cube-Sauna, die hinter mir steht in Vollholzoptik bis hin

Simon: zu einer Designer-Version mit Ionisierung, was extrem crazy ist,

Simon: weil man da mit Bakterien und alles, was der Geräusch und Fleucht abtöten kann.

Simon: Also je nachdem, wir haben wirklich, sind in einer absoluten Nische und ich

Simon: denke, ja, so kann ich die Frage beantworten. Es gibt keinen Schnitt,

Simon: das ist alles repräsentiert.

Andy: Gibt es irgendwelche Kunden, an die du selber schon ausgeliefert hast,

Andy: wo du welche kennst oder wo du erwähnen kannst? Was weiß ich,

Andy: irgendeinen Fußballer vom FC Bayern oder...

Simon: Also ich kann einen, viele wollen natürlich nicht, deswegen hier,

Simon: aber einen, mit dem haben wir ein YouTube-Video gemacht, das ist Nada Jindawi,

Simon: Deutschlands größter Fußball-Influencer, also der hat er unglaublich und der,

Simon: Da war mein Bruder Anton vor Ort. Unglaublich cooler, toller Fußballer,

Simon: tolle Persönlichkeit, super smart drauf.

Simon: Timo Hillebrand, bei dem hat

Simon: er seine Badewanne rausgerissen und hat eine Halleluja-Sauna reingestellt.

Simon: Da gibt es eine Home-Story auf YouTube. Und dann haben wir ganz genau weitere,

Simon: worüber wir nicht sprechen dürfen.

Simon: Und dann gibt es natürlich auch ganz, ganz viele Unternehmer,

Simon: wo ich persönlich die sind Menschen, die sind wirklich, die sind unglaublich,

Simon: sind sehr demütige Menschen.

Simon: Das ist wie so Ray Dalio. Ray Dalio ist unglaublich größten Hedgefonds der Welt,

Simon: aber den, wen du triffst, hast du den Eindruck, der ist irgend so ein Normalo,

Simon: in Anführungsstriche, aber von diesen Kunden haben wir viele.

Andy: Und, okay, hast du ihn schon getroffen?

Simon: Wen denn?

Andy: Den Ray.

Simon: Nee, den Ray Dalio, nee, wir sind nur ein großer Fan.

Andy: Du bist großer Fan, okay, okay. Ist kein Kunde von uns,

Simon: Ist kein Kunde von uns.

Andy: Noch nicht.

Simon: Ich würde damit nur sagen, also das ist so, genau, wen ich persönlich kenne,

Simon: aber ansonsten sind sehr viele, die sagen, hey,

Simon: liefertst du das Produkt, aber bei mir gibt es keine Home-Story,

Simon: ich schreibe gerne Referenz, aber anonym und so.

Andy: Okay, jetzt müssen wir ein bisschen das einordnen. Das heißt,

Andy: wenn ich bestelle, mache ich eine Anzahlung und dann, ich glaube,

Andy: ihr seid ja gerade auch gut ausgebucht und dann wird die Sauna individuell für

Andy: mich produziert und es ist ja nichts, was in zwei Wochen fertig ist,

Andy: sondern ich habe dann drei, vier, fünf Monate, glaube ich, warte Zeit teilweise

Andy: aktuell, wenn ich das bestelle.

Andy: Das heißt, ihr wisst auch sehr gut, wie euer Auftragseingang ist und wahrscheinlich,

Andy: wenn dann so einen VIP oder bekannte Persönlichkeit Besuch bekommt,

Andy: die Gäste sehen das, dann ist das viel so Mund-zu-Mund-Propaganda,

Andy: wie das dann funktioniert, oder?

Simon: Ja, schon. Mund-zu-Mund-Propaganda und heute klar Performance-Marketing.

Simon: Also ich glaube, logisch, also begeistert.

Simon: Es gibt Kunden, die bestellen ihre dritte Sauna und es gibt,

Simon: genau und wir haben bei uns so eine Wall of Fame bei uns da drin,

Simon: die ist ganz jeder, der bei uns da ist, da haben wir so ein paar Fotos,

Simon: wo man weiß, was bei uns schon alles war.

Simon: Das ist aber einfach nur unsere geheime Wand und genau.

Andy: Und die Kunden kommen hauptsächlich aus Deutschland oder dem Deutschland, Österreich, Schweiz.

Andy: Ist es europaweit oder gibt es auch amerikanische Stellen?

Simon: Wir kriegen weltweit Anfragen. Also wir kriegen wirklich einen arabischen Raum,

Simon: aus Dubai, aus Luxemburg, aus Finland, aus Spanien, aus Italien, in Südtirol.

Simon: Wir fokussieren uns auf den Dachraum, weil das natürlich ein unglaublicher Aufwand

Simon: ist, weil wir liefern ja selbst aus.

Simon: Das ist ein riesen organisatorischer, den Umsatz muss man sich leisten können.

Simon: Genau deswegen, wir liefern so im Schnitt so in zehn Länder aktuell aus und wollen das wirklich ab.

Simon: Und aktuell, so wie es unsere jetzige Struktur ist, schauen wir auch wirklich,

Simon: konzentrieren wir uns auf den Dachraum und wenn gewisse, mehrere Saunen,

Simon: so dass wir das halt intelligent machen, besteht die Möglichkeit,

Simon: dann gibt es eine Tour hin und dann machen wir das.

Andy: Und dann fährst du halt auch selber mit und ihr baut deine Mitarbeitenden,

Andy: die bauen das auch auf, also muss ich mich um gar nichts kümmern wahrscheinlich.

Simon: Genau, wir haben Lieferteams.

Andy: Ja, okay.

Simon: Und die kümmern sich um alles, du musst dir um nichts kümmern.

Simon: Die kommen zu dir nach Hause, die rollen roten Teppich aus, aus,

Simon: die bauen das auf und dann gibt es einen Champagne-Moment, gibt es eine Übergabe

Simon: und dann klickst du auf die 1 und dann geht es los.

Andy: Dann bist du zwei Minuten später am Schwitzen, okay, ich verstehe.

Andy: Wie groß ist der Anteil? Also das ist jetzt schwer zu beantworten wahrscheinlich,

Andy: aber sind es jetzt eher so

Andy: Bordler, die das aus Regenerationsgründen dann kaufen?

Andy: Oder Leute mit gesundheitlichen Problemen? Oder ist das bunt gemischt einfach?

Simon: Bunt gemischt.

Andy: Bunt gemischt, okay. Ja, das ist ja echt schon ein total crazy Business, okay.

Andy: Das heißt, du weißt, was du in fünf Monaten auch hast. Okay,

Andy: wie war das mit dem Patent? Das ist ja auch, glaube ich, noch interessant.

Andy: Was ist denn das Unique daran, dadurch, dass du diese verschiedenen Dinge in

Andy: einem Gerät machst oder was genau konnte man jetzt daran patentieren lassen?

Andy: Es gibt ja Infrarotkabine zum Beispiel, die gibt es ja jetzt schon länger,

Andy: die sind auch deutlich günstiger.

Andy: Aber die kann natürlich die anderen Sachen, die du jetzt angesprochen hast,

Andy: alle nicht. Also was genau kann man da patentieren lassen?

Simon: Das ist eine sehr gute Frage. Da bin ich ja teilweise überfragt.

Simon: Ich habe es ja so extrem viel mit Patentanwalt da rumgemacht,

Simon: da haben wir Profi-Ansprechpartner, aber meines Wissens haben wir,

Simon: die Zusammenwirkung, Also einmal die Wortbildmarke und auf der anderen Seite das Patent über,

Simon: Funktionen und Formen, wo wir mehrere Patente, die wir haben,

Simon: das ist ein ständiges Spiel, wo du ständig nachlädst und daran arbeitest.

Simon: Deswegen ist das ein Zusammenspiel vieler Patente, mehrerer Patente,

Simon: wo gewisse Patente gewisse Dinge abdecken.

Andy: Ja, das ist schon interessant, okay.

Simon: Ja, also ich müsste halt mal meinen Bruder Anton, der war da zu Beginn,

Simon: der hat das erste Patent eingereicht, kann man öffentlich einsehen, aber im Prinzip ist das,

Simon: ja jeder, der sich immer mit Patente beschäftigt, das ist, das kommt ja genau auf,

Simon: Da hast du mir jetzt richtig auf dem richtigen Fuß die Kunigoni so grave abgeholt.

Andy: Alles gut. Wenn jemand was kauft, kommt der dann immer zu euch in den Showroom

Andy: und konfiguriert sich das dann dort vor Ort oder macht er das am Telefon?

Andy: Was weiß ich, gibt es einen Online-Konfigurator und das bestelle ich mir für

Andy: 100.000 Euro und ist saunah tatsächlich.

Simon: Es gibt, alles ist dabei. Viele Leute fragen mich, wie viele Menschen sich an

Simon: Tesla online konfigurieren und bestellen.

Andy: Ja. Aber das siehst du ja auf der Straße auch schon rumfahren und du weißt,

Andy: da ist immer Vollausstattung.

Andy: Du überlegst dir nur die Farbe Felgen und dann bestellst du das jetzt bei der

Andy: Sauna ein bisschen anders, glaube ich. Zumindest wie du es angesprochen hast.

Simon: Ja, du hast vollkommen recht. Und gleichzeitig, alles ist da.

Simon: Also es gibt jemanden, der sagt, die muss unbedingt vorher sehen.

Simon: Der kommt hierher, der kommt, wir haben mehrere Möglichkeiten,

Simon: wo du es anschauen kannst, ausprobieren kannst. Und es gibt den,

Simon: der sagt, gut, passt, mach mal.

Simon: Da brav hat die Nix hin.

Andy: Okay, krass. Ja gut, du hast ja auch gesagt, es gibt Leute, die haben drei oder zwei.

Andy: Warum kaufen die sich verschiedene? Weil sie verschiedene Häuser haben, oder?

Simon: Weil das ist, kann ich ganz einfach sagen, die hätten sich das nie vorstellen

Simon: können im allerersten Gespräch, aber die haben die.

Simon: Und wenn die dann in einem anderen Haus sind, im Ferienhaus oder wo immer,

Simon: dann fehlt ihnen die. Und deswegen wohin sie es da haben.

Simon: Wir haben selbst Menschen, die fahren in ein Luxusressort und sagen, mir fehlt die Sauna.

Simon: Oder die fahren in irgendwelche Dinge und sagen, das ist wunderschön.

Simon: Und der eine liebt es, der andere nicht. Und der eine sagt, die Abwechslung

Simon: macht es, aber die Leute, das macht es schon süchtig. Ich sage immer zu mir,

Simon: das ist die einzig positive Sucht in meinem Leben.

Andy: Dann machen die auch noch Werbung für euch. Dann sind die im Luxusressort,

Andy: gehen zum Manager und sagen, wo ist eure Halleluja-Sauna? Und dann müssen wir

Andy: jetzt schnell eine kaufen oder wie?

Simon: Also es gibt ja dieses Sauna-High, also wirklich, wo wirklich so ein gewisser

Simon: Hormon-Zusammenspiel im Körper ist und das ist wirklich, also ich mag behaupten,

Simon: ich bin da biologisch nicht drin, da muss ich mal mit unseren Experten diskutieren.

Simon: Aber es ist tatsächlich so, es macht Menschen, es gibt Menschen,

Simon: die machen jeden Tag Sport, weil sie anschließend immer glücklicher sind.

Simon: 100 Mal Sport, 100 Mal anschließend glücklicher. Und bei uns ist das da genauso.

Simon: Das ist nicht, wo du rausgehst und sagst, heute hat es mir aber nicht gut.

Simon: Nee, das gibt es nicht. Es tut dir gut.

Simon: Das gibt es nicht. Es sei denn, du bist mental und sagst, oh Gott,

Simon: jetzt werde ich gleich gekündigt.

Simon: Das ist, was im Kopf ist, das andere. Aber rein für deinen Körper,

Simon: den, ich sage immer, den Korpus deiner Seele, das tut es auch gut.

Simon: Das ist einfach diese Wärme, dieser Ort des Rückzugs. Wir haben ja ein digitaler

Simon: Overwhelming, omnipräsent.

Simon: Mache ich mal die ganze Scheiße aus. Da bin ich mal drin, da bin ich bei mir.

Simon: Das sind einige Businessleute, die haben in der Sauna und unter der Dusche die

Simon: besten Business-Ideen.

Simon: Da merkt man, das hat einen speziellen Hintergrund.

Andy: Ja klar, weil man auch abschaltet, runterkommt und dann kommen häufig die besten

Andy: Ideen. Also bei mir unter der Dusche, aber ich habe halt keine Sauna.

Andy: Vielleicht müssen wir noch über die Finanzierungsmodelle dann noch uns unterhalten.

Andy: Das ist überhaupt ein Problem.

Simon: Wir sagen immer, es gibt für alles Lösungen.

Andy: Wie ist es so mit Garantie? Geht da häufig was kaputt an sowas?

Andy: Hast du dann auch ein Reparaturteam? Was kommt, wenn mal eine von diesen Dingen

Andy: kaputt geht? Oder ist das relativ wartungsarm?

Simon: Das ist wirtschaftlich nicht so gut, wenn nichts kaputt ist.

Simon: Es gibt Firmen, die gehen dann drauf, weil nichts kaputt geht.

Simon: Bei uns ist tatsächlich wie am Bohr Verbrauchsmaterialien drin,

Simon: wie Salz, Sohle, Aromaöle, Lampen. Die haben eine Dauer zwischen 5.000 und 10.000 Stunden.

Simon: Also da kann man aber bei uns so eine Lamp-Care-Protection abschließen. Also es gibt...

Simon: Es gibt an und für sich nichts, was kaputt geht, außer die Verbrauchsmaterialien.

Andy: Okay, also eine Lampe brauche ich nach 5.000 bis 10.000 Stunden,

Andy: oder alle Lampen dann sozusagen.

Simon: Genau, aber ansonsten, natürlich gibt es auch mal, wo man sagt,

Simon: da hat eine Kundin mich daran erinnert, die hat gesagt, hey,

Simon: das ist kaputt, jetzt sind wir vom Urlaub da, da hat der Blitz eingeschlagen.

Simon: Also da hat er dann irgendwas durchgeschmort, beziehungsweise ist halt irgendwas,

Simon: aber da war beim Haus mehr kaputt.

Simon: Es gibt immer irgendwelche Zufälle, wo irgendwas ist, logisch,

Simon: Aber dafür haben wir dann einen super Service, wo wir sagen,

Simon: es gibt eine Telefonnummer, wo nicht nur ein KI-Agenti geht,

Simon: sondern wirklich eine Person. Die sagt, Servus, Andi.

Simon: Was gibt es? Was kann ich für die machen? Gibt es neben dem sonst noch was?

Simon: Pass auf, ich lege jetzt auf, ich rufe da gleich ohne Rimm in 10 Minuten. Passt das?

Andy: Okay. Ja gut, das ist natürlich perfekt. Okay.

Andy: Jetzt seid ihr heute ja deutlich weiter wie jetzt zum Start.

Andy: Mich interessiert jetzt, was ich immer auch meine Gäste frage,

Andy: auch wenn die eine App bauen oder irgendwas, wie habt ihr die ersten zehn Kunden bekommen damals?

Andy: Also die ersten zehn Verkäufe, war das Netzwerk, Leute, die die Schreinerei

Andy: kannten, das mal ausprobieren wollten?

Andy: Weil das ist ja so, brauchst du ja mal, du musst ja erstmal die ersten zehn

Andy: überzeugen, das Produkt zu kaufen. Wie hat es damals funktioniert?

Simon: Also die ersten Kunden kamen durch Fleiß, durchs eigene Telefonbuch.

Simon: Ohne CRM, ohne Website, ohne alles.

Andy: Okay, habt ihr alles nicht gehabt am Anfang? Hast einfach angerufen und gefragt,

Andy: hey, wir bauen jetzt eine Sauna und dann kommst du mal vorbei,

Andy: schaust die an und dann wirst du die schon bestellen, so auf die Art, okay?

Andy: Weil die schon Vertrauen zu euch hatten, also der Firma als Schreinerei kannten.

Simon: Ja, also wir haben früher den Spruch gehabt, wir sind zwar nicht die Normalsten,

Simon: aber die Anständigsten.

Simon: Wir haben meine Oma, die hat 40 Enkelkinder, ich glaube, aktuell weiß es gar

Simon: nicht, über 30 U-Enkel. Das ist ein riesengalisches Dorf, kämen immer ohne Rechtsanwalt,

Simon: Anwalt oder Rechtsstreitigkeiten zurecht. Wir Kindern natürlich quietscht und knarzt es mal.

Simon: Wir können gut miteinander und wir haben Werte, die über Generationen hin für Stabilität sorgen.

Simon: Und das wünsche ich mir, dass das immer so bleibt.

Simon: Und deswegen haben wir einen gewissen, wir haben einen sehr seltenen Nachnamen in Bayern, Bauer.

Simon: Gibt es nicht oft. Deswegen, nein, jemand, das ist herzlich,

Simon: so beantwortet die Frage mir, das ist, man weiß, wie wir uns sind,

Simon: also meine ganzen Onkels, die haben alle ein eigenes Business und ihr habt Vertrauen

Simon: zu denen, also ich glaub dem und natürlich haben wir gewusst,

Simon: unser Date seit 1998, wir haben,

Simon: keine Ahnung, also Hotel wie Mandarinen-Orientl in München, also wir haben wirklich,

Simon: unser Date hat sehr hochwertigen Ausbau gemacht,

Simon: und das, was wir machen, passt und so hat das gestartet und dann haben wir natürlich,

Simon: logischerweise war uns völlig klar, wir brauchen Systeme und Prozesse und,

Simon: CRM und Website und Landingpages und Funnel und...

Andy: Was davon hat da überraschend gut funktioniert und wo habt ihr da ihr Geld verbrannt?

Andy: Das würde mich jetzt mal interessieren, weil mich überrascht jetzt das Performance-Marketing,

Andy: hast du vorhin angesprochen.

Andy: Nach was suchen die Leute da? Nach Longevity-Sauna oder was ist so der Suchbegriff?

Andy: Und dann verschrecke ich erstmal wegen Preis. Also das hat mich jetzt erstmal

Andy: überrascht, weil, was google ich da, wo Performance-Marketing funktioniert und

Andy: jetzt hast du ein paar Sachen angesprochen. Was hat da für dich überraschend

Andy: gut funktioniert und was nicht?

Simon: Überraschend gut hat. Also unser Marketing an und für sich.

Simon: Wir haben eine Webseite gehabt, die hat extrem, sagen wir mal so,

Simon: durch die Tatsache, dass wir die Kundengespräche alle selbst machen und durch

Simon: die Tatsache, dass wir informiert sind von dem eigenen Schicksalsschlag, von der Urintention.

Simon: Also wir haben eine Story, die transportiert etwas.

Simon: Unser Ideen kommt nicht aus einem schlechten Positionierungsworkshop,

Simon: sondern aus einem Problem im Leben.

Simon: Da ist Vertrauenswürdigkeit dahinter. Das ist einmal einfach eine These.

Simon: Und dann haben wir natürlich, was erstaunlich gut funktioniert hat,

Simon: die Werbung, die wir gemacht haben.

Simon: Also tatsächlich, ab dem Zeitpunkt, wo wir Werbung geschaltet. Wo?

Andy: Also digital, Magazine oder egal wo?

Simon: Nein, nur digital. Misses oder Lasses, alles, was du messen kannst.

Simon: Das bedeutet ganz klar dann wirklich Zahlen angeschaut. Also du hast in der

Simon: Meta-Welt geschalten, nicht mal über SEO, also Google, Google Suchoptimierung

Simon: und so weiter. Das kam dann alles mit der Zeit, sondern wirklich über Meta-Ads geschaltet.

Simon: Und wir haben sehr präzise das Problem verstanden und sind da sehr forensisch drin gestanden.

Simon: Alle drei. Und wir synchronisieren uns, streiten uns, reiben uns,

Simon: dann entsteht Hitze, Wärme und wir haben ein sehr klares, wir haben unseren Kunden im Ohr.

Simon: Und was wir von Anfang an verstanden haben, was wir denken, interessiert keine Sau.

Simon: Was interessiert ist, was der Markt sagt. Unser Vorgesetzter ist der Markt und

Simon: das haben wir ab Minute eins verstanden.

Simon: Das ist aus meiner Sicht eine der größten Herausforderungen für viele Unternehmen,

Simon: die Recht haben wollen. Wir wollen nicht Recht haben.

Simon: Wir wollen Spaß haben. Wir hören zu und sagen, das ist es. Und da versuchen

Simon: wir das Feedback zu integrieren, auch heute noch. Wir haben nicht Recht.

Simon: Das ist ein lebenslanges Lernen und wenn ich einen Tag vor meinem Sterbebett

Simon: bin, hat das Leben immer noch nicht.

Simon: Drei Milliarden Ideen, die ich verändern darf, um mein Potenzial zu schürfen.

Simon: So sehen wir es. Und das hat funktioniert.

Andy: Okay, wie viel müsst ihr bei Meta ausgeben, um eine Conversion zu machen?

Andy: Weißt du das? Oder die Customer Acquisition Costs für eine Transaktion?

Simon: Ja, also sagen wir schon, also ohne ins Detail zu gehen, aber du musst schon

Simon: Werbung machen. Sag ich mal, du bist schon pro Monat deutlich fünfstellig.

Simon: Wenn du weitergegeben willst, sechsstellig. Da gibst du schon Gas.

Andy: Okay. Und ist das dann die einzige Werbeform? Also sowas wie jetzt so,

Andy: könnt ihr mir jetzt vorstellen, du hast ja jetzt, was weiß ich,

Andy: Edles Hotel in München angesprochen,

Andy: wenn dort Magazine liegen und eure Werbung ist drin oder keine Ahnung,

Andy: in Playboy vielleicht oder irgendwelche anderen, wo so auch teure Uhren beworben

Andy: werden. Funktioniert sowas? Macht ihr sowas auch?

Simon: Das ist eine sehr gute Frage. Ich konnte es ja zahlentechnisch nicht beantworten.

Simon: Wir machen PR-Arbeit, wir sind in einem Handwerkermagazin oder in einer Handwerkerzeitung,

Simon: verschiedene Plattformen bei dir im Podcast.

Simon: Am Ende des Tages geht es um Verständnis dafür.

Simon: Bis ein Kunde kauft, gibt es, ich glaube, 60 Touchpoints.

Andy: 60, okay.

Simon: Ich habe mir so eine Zahl im Kopf, 60 Touchpoints, bevor der überhaupt bei dir was bucht.

Simon: Der sieht das mal, wir können ja gerne über was reden, du bekommst morgen Werbung,

Simon: weil der Handy dir ja zuhört, ich weiß nicht, ob das schon mal aufgefallen ist, deswegen,

Simon: dann ziehst du es mal da, dann fährst du vorbei, siehst was und dann erzählt

Simon: er, bist bei einer Grillfeier und sagt, der hat sich Halleluja-Sauna gekauft,

Simon: und dann, genau, aber deswegen, wir machen so Magazin, also überwiegend alles,

Simon: was wir messen können, machen wir und dann gibt es ein paar,

Simon: Tests, also es ist im Prinzip alles testen, testen, testen, was ein bisschen

Simon: funktioniert, was schlecht ist, abschalten, was funktioniert, verstärken.

Andy: Was hat absolut gar nicht funktioniert, wo du überrascht warst?

Simon: Eine gute Frage. Ich kann es runterbrechen auf teilweise, wo du denkst,

Simon: boah, diese Kampagne, wenn wir schalten, die zündet total und boah,

Simon: die lassen wir, aber schalten wir mal.

Simon: Wenn du denkst, so Video oder Bild, gewisse einfache Sprache versus du musst

Simon: den Nördi 735 Nanometer angeben.

Simon: Es ist oft so das einfachste keep it simple, stupid, das ist oft so wo man in

Simon: der Annahme ist, das funktioniert gut oder wir sind auf LinkedIn wo du denkst, boah das sind ja,

Simon: eigene, aber du kriegst da teilweise einen richtig tollen Leadpreis, wo du sowas denkst,

Simon: was erstaunlich was faszinierend ist, wir waren offline, das ist eine große Erkenntnis und zwar,

Simon: wenn du auf einer Messe bist beziehungsweise auf einer Veranstaltung,

Simon: auf einer guten Veranstaltung und hast da einen exklusiven Stand und du bist

Simon: da persönlich vor Ort und dann kommt da einer hin.

Simon: Servus Andi. Hey cool, was machst du hier? Ja, ich bin hier,

Simon: ich will mal vorbeischauen. Das war das erste Eindruck. Du hast es noch nie gesehen.

Simon: Dich von dieser Kälte zu einer Person machen, die desinterisiert, was wir haben.

Simon: Da tauschen wir 300 GB aus, da reden wir eine Stunde und dann laufe ich dir hinterher.

Simon: Versus, du kriegst eine Werbung, du kriegst ein Newsletter, du informierst die

Simon: in deiner Freizeit im Podcast auf unsere Omnipräsenz und dann kommst du und

Simon: sagst, ich mag die Genesis Pro bitte.

Simon: Kindzeit bis Dezember.

Simon: Und das war ein großes Learning für mich, dass wir in einer Welt leben.

Simon: Das Analoge hat eine ganz langsame Geschwindigkeit. Kehrt dazu,

Simon: aber viele überschätzen das Konsumverhalten.

Simon: Corona hat alles verändert.

Simon: Die Menschen, die bestellen bei Knusper, in München gibt es einen Knusper,

Simon: der Lebensmittel bringt, wo früher sagen, nein, wo die es vorher anschauen im

Simon: Biomarkt, die mag das in die Hand nehmen.

Simon: Fragen wir in deinem sozialen Kreis, wie die konsumieren. Und wir stellen fest,

Simon: wen du meinst, zu vor Ort fahren zu, nur weil da krasse Leute hinkommen und,

Simon: weil da gewisse Persönlichkeiten,

Simon: Top-1-Level-Fußball-Profis und Kurifäen, das heißt noch gar nichts.

Simon: Das ist extrem aufwendig, das ist ein mittellangfristiges Spiel und...

Simon: Das ist ja, ja, das im Vergleich zu dieser digitalen Welt, wo sich jemand beim

Simon: Autofahren das schon anhört, was ich dir jetzt am Messestand erzählen muss.

Simon: Das ist Wahnsinn. Das war eine große Erkenntnis, dass das vor Ort viel anspruchsvoller

Simon: ist, obwohl wir das lieben und kennen und können.

Simon: Das ist so diese Double-Speed-Mode in der digitalen Welt. Das ist eine große Erkenntnis.

Andy: Wie funktioniert das? Also habt ihr auch so B2B-Kunden? Keine Ahnung,

Andy: Ärzte, Physiopraxen, Wellnesshotels, wo ich euch kennenlerne und das ausprobiere

Andy: und dann bestelle ich mir es?

Andy: Also sind das so Kooperationspartner dann oder gibt es auch Ärzte,

Andy: die das dann empfehlen als Therapie?

Andy: Wie kommt sowas zustande und wie funktioniert das?

Simon: Tatsächlich, die meisten Ärzte haben es für sich privat. Weniger in einer Praxis.

Simon: Es gibt aber auch die Praxen.

Simon: Das bedeutet Physiotherapie-Praxis. Eine haben wir jetzt in Augsburg.

Simon: Du kennst gerne mal rein. In YouTube.

Simon: Unbezahlte Werbung, aber das fällt mir gerade ein. Wer heißt die?

Andy: Okay. Ich werde es verlinken auf jeden Fall.

Simon: Dann können Sie es reinschauen. Die haben 20 Mitarbeiter, zweite Generation.

Simon: Dann gibt es Osteopathen.

Simon: In der Schweiz gibt es welche. Zur Einordnung.

Simon: Unsere Mission ist, wir lieben Menschen, die Verantwortung tragen in dieser Gesellschaft.

Simon: Wir leben in einer unglaublich spannenden Zeit und denen wollen wir,

Simon: dafür haben wir die größte Begeisterung. Und das geht auch.

Simon: Die rufen an, da ist eine Persönlichkeit, der trifft Entscheidungen.

Simon: Das ist unsere Liebesprache, das haben wir ganz für so Unternehmer,

Simon: für jemanden, die wirklich in dieser Gesellschaft eintreten,

Simon: für was, die was voranbringen, die Mitarbeiter, die Arbeitsplätze bieten.

Simon: Und gleichzeitig im Zweiten auch, was du ansprichst, Hotels,

Simon: B2B, Hebel, Multiplikatoren.

Simon: Nur ist es so, aufgrund der Tatsache, dass wir einfach ein überschaubares Unternehmen

Simon: sind, muss man das alles bewerkstelligen.

Simon: Deswegen hat das auch längere Schreibtische, sind wir dran, aber das ist im

Simon: zweiten Kreis. Im ersten Kreis sind wirklich Unternehmer, Profisportler,

Simon: einzelne Personen, einzelne Haushalte.

Simon: Im zweiten Kreis Hotels, B2B und das wird immer stärker wachsen.

Andy: Eigener Podcast macht er ja auch, habe ich ja gerade schon gesehen.

Andy: Ihr habt ein professionelles Studio, da gibt es dann Gäste wie der berühmte Dr.

Andy: Müller-Wohlfahrt, der ehemalige Mannschaftsart vom FC Bayern,

Andy: ist das auch ein Marketingkanal für euch? Ist es dann so oder mehr,

Andy: weiß nicht, so Aufklärung über das Thema und was man da alles machen kann mit

Andy: euren verschiedenen Therapieformen?

Simon: Tatsächlich ist mehr die Information, dass unsere Kunden potenziellen Interessenten

Simon: informiert werden. Warum?

Simon: Wir haben ganz viele Kunden, die haben eine Fehlentscheidung getroffen.

Simon: Die haben gesagt, boah Mist, ich habe das aber bestellt oder boah,

Simon: hätte ich das doch schon vor 10 Jahren gewusst.

Simon: Und wir versuchen, die Information eins zu eins weiterzugeben und logischerweise

Simon: ein Sekundärgewinn von dem ist, boah, das ist ja spannend, da muss ich mal meinen Termin buchen.

Simon: Aber es ist auch überschaubar.

Simon: Es ist kein Zaubertrick, es ist kein nix, jeder kommt einen Podcast machen,

Simon: es ist unglaublich Fleißarbeit, du musst dir hinsetzen, vorbereiten,

Simon: Vorgespräch, dann Postwork und dann musst du Snippets posten und dann musst

Simon: du regelkonform und weißt du ja was.

Simon: Das ist so viel Arbeit im Verhältnis zu dem, was es bringt, ja,

Simon: es ist für uns, wir sagen, wir wollen einen Halleluja-Podcast,

Simon: wir haben tolle Gäste, wir wollen Informationen, die sonst irgendwie nicht recherchierbar

Simon: sind, weil die Leute nicht wissen, wonach sie suchen sollen.

Simon: Wir ziehen halt bestimmte Menschen an oder wir haben da gewisse Suchen da aus,

Simon: wen wir wollen und wer nicht.

Simon: Und uns interessiert schon nicht nur, wo ein Lobby dahinter steht,

Simon: sondern einfach, was funktioniert. Und das ist so das Ziel von dem Podcast.

Andy: Okay, verstehe. Ja, ist ja auch interessant, Wer will nicht einen Podcast haben,

Andy: der Halleluja-Podcast heißt?

Simon: Ja, genau, das ist die.

Andy: Das ist ja auch schon geil. Okay, was ich immer ganz gerne frage aktuell,

Andy: aber es trifft natürlich viel die Softwarefirmen, aber wie arbeitet ihr mit KI?

Andy: Also macht ihr damit jetzt auch Entwicklung, Weiterentwicklung vom Produkt?

Andy: Also in der Softwareentwicklung wahrscheinlich schon.

Andy: Aber so, was macht ihr noch damit? Also produziert ihr auch Content mit KI,

Andy: Videos, Softsauna oder kannst du ein bisschen was dazu erzählen?

Simon: Ich kann es für mich so beantworten. Und zwar, also ja, wir setzen es in jedem

Simon: Bereich, der sinnvoll ist.

Simon: Viele Menschen überschätzen KI extrem, weil sie damit...

Simon: Überflüssigen Stuff automatisieren, der ihnen nichts bringt.

Simon: Frag mal Menschen, ob sie mehr verdienen jetzt mit KI.

Simon: Verdienen sie dadurch mehr? Und viele sagen, nein. Und na klar,

Simon: kannst du unter Umständen im Sales oder, aber viele lassen sie ablenken.

Simon: Man muss extrem differenziert rangehen. Wir gehen sehr differenziert ran.

Simon: Und ein Unternehmen, das KI als, das braucht eine Return-on-Invest-Rechnung.

Simon: Was setzt man ein? was bringt es.

Simon: Und jeder, der das macht, hat im Vergleich zu den Unternehmen,

Simon: die sagen, wie der Teufel das Weibwasser scheut, ja, also jetzt warten wir mal,

Simon: keine Ahnung, oder wir gehen unter.

Simon: Und wir sitzen das beispielsweise ein in Geschwindigkeit, in Customer Support,

Simon: in der Entwicklung unserer Produkte, in Programmierung, in allen Bereichen,

Simon: wo wir Expertise haben und wir statten unsere,

Simon: alle unsere Leute mit dieser Toolbox aus, bitte arbeite damit.

Simon: Ich persönlich, wenn jemand, wenn wir sagen, arbeite mal, keine Ahnung,

Simon: eine Recherche über Thema XY und der macht mir händisch,

Simon: der was runter und recherchiert und googelt oder macht da was,

Simon: wo wir Prozesse dafür haben, wo der zehnmal so schnell war, dann gibt es schon

Simon: ein Gespräch, wie er jetzt gerade denkt oder was ist gerade sein Bild.

Simon: Weil du verlierst gegen die Unternehmen, die das machen. Die Schwindigkeit schlägt alles.

Simon: Wenn du dir halt vornimmst, das ist wirklich meine Metapher,

Simon: wenn du halt hergehst und sagst, hey, jetzt machen wir diesmal,

Simon: jetzt überlegen wir mal, reflektieren wir mal und schauen, ob wir in 90 Tagen es hinbekommen.

Simon: Wenn du heute entscheidest, morgen 10 Stunden, übermorgen 10 Stunden und das,

Simon: was da rauskommt, setzt du um und machst du weiter.

Simon: Wenn du viele dieser 20 Stunden, 20-Stunden-Tage, zweimal 10 Stunden hast,

Simon: überholst du jeden, der irgendwo perfektionistisch unterwegs ist und so meint.

Simon: Deswegen bei uns ja, es wird in jedem Bereich eingesetzt, der zielführend ist,

Simon: weil du sonst in dieser Welt nicht bestehen kannst.

Andy: Denke ich auch. Also, weil du gesagt hast, man verdient nicht mehr Geld.

Andy: Ich glaube, man wird halt effizienter, wenn man es richtig nutzt.

Andy: Man kann mehr Dinge vielleicht parallel machen. Man kann mehr Dinge ausprobieren.

Andy: Man kann früher herausfinden, was funktionieren kann und was nicht.

Andy: Und das glaube ich auf jeden Fall auf jeden Fall ein Learning für mich,

Andy: auf jeden Fall. Also kann ich auch nicht alles damit machen.

Andy: Und ich glaube, ihr habt den Vorteil, dass es ja trotzdem KI-sicher ist,

Andy: dadurch, dass es, also in dem Fall, du wirst jetzt nicht angegriffen so leicht

Andy: wie jetzt eine Software-Company, wo man die Software nachbauen kann oder so,

Andy: weil du halt, ja, das Kernprodukt ist die Erfahrung mit dem

Andy: Stück Hardware, wie auch immer,

Andy: und die Experience, die ich mit dem Produkt habe, da bist du auf jeden Fall da sicher, glaube ich.

Simon: Ja, an die URL-Ergänzung, wir machen und zwar, was ich meine mit Hebla,

Simon: mit KI. Ich beobachte ja selbst bei mir selber. Wir sagen ja,

Simon: wir machen auch jeden Tag Fehler.

Simon: Und wenn du zum Beispiel entscheidest, wir machen das nicht mehr,

Simon: hat einen tausendfach höheren Hebel, wie sagen wir, automatisieren,

Simon: wir machen jetzt einen KI-Prozess.

Simon: Also Garbage in, Garbage out, das ist schon ein ganzer, die Leute sind alle

Simon: verspielt, das ist ganz viel, wir sind ja auch verspielt, oder?

Simon: Und das ist unglaublich faszinierend, keine Frage.

Simon: Aber du darfst dir auch die Frage stellen, manchmal ist es sinnvoller,

Simon: die größte Geschwindigkeit bringst du rein, wenn du Dinge weglässt und nicht

Simon: sagst, was kann ich weglassen und eliminieren, anstatt was besser zu machen.

Andy: Das ist ein guter Punkt auf jeden Fall. Man verzettelt sich ja sonst auch und

Andy: kriegt auch am Ende nichts fertig. Dann hast du auch recht, dann muss ich manche Sachen auch lassen.

Andy: Okay, ja, du hast ja schon erzählt, dass du aus der Podcast heißt ja auch Happy

Andy: Bootstrapping und du hast erzählt, ihr habt das alles ohne Investoren gemacht.

Andy: Aber jetzt bei dem Klientel, das ihr habt, da würde ich mir jetzt schon vorstellen,

Andy: dass schon der ein oder andere mal angefragt hat oder du hast jetzt auch Dubai angesprochen.

Andy: Da gibt es sicherlich auch Menschen, die sagen, hey wollt ihr das nicht auch

Andy: bei uns bauen oder wir bringen euch nach China oder nach USA.

Andy: Und gab es solche Gespräche? Habt ihr das immer abgelehnt? War das nie ein Thema für euch?

Simon: Wir haben regelmäßig anfangen, Kunden, die unbedingt rein wollen.

Simon: Das hätte ich nie gedacht. Also ich habe das am Anfang, wir sind wie so Schuhbohren

Simon: da gesessen und auf einmal ist da jemand, ein richtig krasser Unternehmer,

Simon: der sagt, hey, wo wollen wir produzieren? Hier.

Simon: Und das hat uns einerseits geschmeichelt, auf der anderen Seite hat uns,

Simon: wir haben uns dann eine gute Freundin, die ist im Silicon Valley,

Simon: die Arbeit ist auf hohem Level und wir haben so ein paar Leute an unserem Advisory Board.

Simon: Wo wir unsere Erfahrung holen Und wir haben unsere Identität,

Simon: wir sind ein Familienunternehmen, wir sind kein Startup, wir planen kein Exit,

Simon: wir wollen generationenmäßig was aufbauen,

Simon: und dann sind diese Gespräche immer ganz klar und nichtsdestotrotz,

Simon: das hätte ich nie gedacht, das ist unglaublich anspruchsvoll,

Simon: weil du hast so teilweise richtig fähige Leute, die Kindern vielleicht zehn

Simon: Jahre in ein Jahr abkürzen. Kann sein.

Simon: Aber jeden, den ich kenne, der Investoren drin hat, also,

Simon: für den einen ist es mega, der, wo der sagt, hey, ich habe jetzt den Podcast

Simon: von Ankerkraut, sehr geniale Story, unglaublich stark, also großes Kompliment

Simon: und Chapeau an Stefan, glaube ich, und Anne, wie sie heißt.

Simon: Das muss passen, wenn du das bist ja, wir sind eine Großfamilie,

Simon: wir sind nicht hinter dem schnellen Geld wir wollen einen Fußabdruck unterlassen

Simon: in dem wir sagen, jeder Haushalt, der

Simon: das verstanden hat braucht die Halleluja-Sauna und ich will, dass wir da,

Simon: Generationen Unternehmen aufbauen und diese war die Entscheidung,

Simon: aber manchmal schwer, manchmal leichter es schmeichelt uns, stell einfach eine

Simon: zweite und eine dritte Sauna und lass uns gemeinsam Freude haben.

Andy: Ein interessantes Ding hast du jetzt gesagt ihr seid ja schon eine große Familie

Andy: der Papa lebt noch und du hast ja schon viel wo du Feedback bekommst wahrscheinlich zum Produkt

Andy: aber ihr habt einen Advisory Board als Familien und das ist ja auch nicht in

Andy: der Größe nicht normal wie viele Leute sind da drin und kontrollieren die euch

Andy: auch ein bisschen oder ist das so ein bisschen Feedback Kanal

Simon: Nein das sind absolute Profis es sind Menschen die es gibt auch eine Regel wenn

Simon: du mit jemandem arbeitest, dann musst du mit absoluten Profis arbeiten oder lass es,

Simon: weil du bist das Limit deines Meisters und wenn der Meister,

Simon: der zimmert der Glasdecke ein, die will ich nicht haben,

Simon: der braucht ein Verständnis dafür und da arbeiten wir mit absoluten Profis in

Simon: verschiedenen Schwerpunkten.

Simon: Du hast ja Finance ist ein großes Thema, das Thema Familienunternehmen,

Simon: wie kannst du das aufstellen, sodass dass es über Generationen hin harmonisch und erfolgreich läuft.

Simon: Und es gibt unterschiedliche Bereiche, die wir hier besetzen.

Simon: Es ist nicht voll besetzt, wir haben halt diese...

Simon: Jetzt unsere Freunde, also das sind welche, die sind so drauf,

Simon: wir haben teilweise selbst Kunden, die waren Vorstände von Weltkonzernen,

Simon: die kommen zu uns und geben uns drei Stunden Coaching und sagen, hey Jungs.

Simon: Habt ihr das schon mal gesehen und so läuft es und die wollen teilweise dafür

Simon: gar nichts, sondern die wollen uns einfach gewinnen sehen, weil sie sehen,

Simon: in was für einer Welt wir leben.

Simon: Es gibt, ich meine, ich weiß nicht, wenn ich überlege, die Spritpreise gerade

Simon: ohne Steuern, da hat das 95 Cent kosten, aber wird es dann zwischen 250 und

Simon: 3 Euro und das wird weiter steigen. Es sind Menschen, die sagen...

Simon: Ich bin jetzt 70 oder 60, auf mein Sterbebett will ich erzählen,

Simon: ich war ein guter Mensch, ich will das weitergeben und von denen haben wir einige

Simon: und die bilden teilweise unser Advisory Board ab.

Simon: Menschen, die das bereits gemacht haben, die Track Record haben,

Simon: was menschlich passt, die uns verstehen.

Andy: Ist ja ungewohnt, ich habe häufiger jetzt Firmen in eurer Größe,

Andy: 20 bis 50 Leute und dass die dann sowas haben, schon habe ich es sonst erst,

Andy: wenn es größer wird oder so.

Andy: Von daher, ich hatte mal einen Gast, der ist noch deutlich kleiner,

Andy: der hat das auch so ein bisschen installiert, fand ich super interessant,

Andy: aber meistens haben sie die Firmen erst, wenn sie dann so, keine Ahnung, 80, 100 oder mehr sind,

Andy: einfach weil irgendwann der Auto-Feedback-Kanal so ein bisschen fehlt oder der,

Andy: wie du sagst, der Advisory, also so ein bisschen Ratgeber, dass du da sowas hast.

Andy: Okay, was war so, wenn du jetzt so zurückschaust, ich frage auch immer ganz

Andy: gern nach den größten Downsides oder Fuck-Ups, die ihr mal hattet.

Andy: Gab es ja bestimmt auch ein paar Situationen, jetzt vor allem wenn man so ein Produkt baut.

Andy: Gibt es irgendwas, was dir einfällt, wo du zurückdenkst und denkst,

Andy: hey, zum Glück haben wir das gemeistert?

Simon: Im positiven Sinne meinst du? Oder eine große Herausforderung,

Simon: Gott sei Dank haben wir das gemeistert.

Andy: Ja, oder irgendwas, wo du sonst irgendwie denkst, so ey, das war schon,

Andy: also was ich so merke in den Interviews ist, dass du hast am Anfang,

Andy: oder ein Gast hat es mal beschrieben, dass du, am Anfang sind die Ausschläge viel höher.

Andy: Die positiven, was weiß ich, verkaufst die erste Sauna, dann verkaufst die erste

Andy: Premium-Sauna, dann verkaufst die erste Sauna für 80 oder für 100.000.

Andy: Aber dann geht vielleicht auch mal was gravierend schief. Und diese Ausschläge,

Andy: die werden mit der Zeit flacher, weil du vielleicht lernst auch mit umzugehen.

Andy: Es wird ein Stück weit normal, dass man jeden Tag eine Sauna verkauft.

Andy: Das war ja vor vier, fünf Jahren wahrscheinlich noch nicht so.

Andy: Aber gibt es irgendwas, was du da rauspicken würdest, wo du vielleicht auch

Andy: am Zweifeln warst oder wo ihr eine krasse Investition gemacht habt?

Simon: Also ich kann von einer ganz großen Herausforderung sprechen.

Simon: Ich glaube, jedes Unternehmen, das schnell wächst, konnte es füllen.

Simon: Eine ganz große Herausforderung ist, wenn du schnell wachst,

Simon: dann verändert sich der komplette Schwerpunkt im Unternehmen.

Simon: Unser Dad hat ja Schreinerei. Wir haben mittlerweile eine Produktion mit Charakter,

Simon: wo du sagst, nicht Industrie, aber es ist keine Hobby-Schreinerei mehr.

Simon: Und wir haben Schreiner. Schreiner ist von der Identität her jemand,

Simon: der liebt es, mit Holz zu arbeiten.

Simon: Und wenn du wachst, dann musst du vergessen, was du bisher weißt,

Simon: um in die nächste Stufe zu kommen.

Simon: Und die größte Herausforderung ist, die Menschen hier mitzunehmen.

Simon: Es gibt Unternehmen, also ich habe mal gehört vom Wirt, der hat eine extrem

Simon: krasse, das war in Amerika,

Simon: als er das aufgebaut hat, hat er da 20 Führungskräfte gehabt und die haben ein

Simon: gewisses Problem nicht gelöst über längeren Zeitraum.

Simon: Der hat die 20 ausgetauscht und auf einmal ist es gegangen und was das ja sagt

Simon: ist, du kannst Menschen mit einem gewissen Mindset, mit einer gewissen Überzeugung,

Simon: wohin kommen, aber es kann sein, dass die die auch wie Hemmschuhe sind.

Simon: Das was die ganz große Herausforderung ist, dass du die Menschen auf der hohen

Simon: Geschwindigkeit mitnimmst, weil das fühlt sich so an wie 300 auf der linken Spur auf der Autobahn.

Simon: Und die wollen dann nicht, die kämpfen gegen die, die sagen, es reicht doch.

Simon: Wir haben so Sätze gehabt wie, nichts mehr verkaufen, es ist so stressig.

Andy: So viel, okay.

Simon: Und das Spannende ist, die Leute in dieser hohen Wachstumsgeschwindigkeit mitnehmen.

Simon: Wachstumsschmerzen können dich umbringen, hätte nie gedacht.

Simon: Und das musst du dir bewusst sein. Gott sei Dank habe ich zwei Brüder,

Simon: mit denen ich zusammenarbeiten darf, wo wir, und das ist jeden Tag,

Simon: also jeden Tag sind ja x Probleme und du kannst nur die größten lösen.

Simon: Aber die Menschen sind eben extrem wichtig und die mitzunehmen,

Simon: das ist eine deutlich größere Aufgabe als die, was ich gedacht habe.

Simon: Wo ich viel mit Menschen gearbeitet habe, in meinem vorherigen Leben,

Simon: ich habe Menschen ausgebildet und habe mich intensiv beschäftigt,

Simon: aber der Mensch ist in der ganzen Gleichung eine hochkomplexe Variable.

Andy: Ja, da hast du recht. Ich glaube, kulturell ist es immer schon ein Thema und dann hast du das Thema,

Andy: was ich häufig so höre, ist das Thema Growth-Pain-Matrix, also dass du ab einer

Andy: gewissen Anzahl Personen brauchst du irgendwie Hierarchie, dann funktioniert

Andy: die nicht so, wie du es gerade beschrieben hast beim Wirt in USA,

Andy: dann musst du da was machen, dann musst du hier was tun,

Andy: aber jetzt seid ihr drei Geschäftsführer, da habt ihr wahrscheinlich noch relativ

Andy: flache Hierarchien, dann braucht ihr wahrscheinlich sowas noch nicht, oder?

Simon: Ja, genau, wir haben flache Hierarchien, wir haben Kompetenz-Hierarchie,

Simon: also irgendeine künstliche, bürokratische Copyhörde, wir sind Copyhörde,

Simon: wir sind ein Schnellboot, und demzufolge flache Hierarchie.

Andy: Okay. Was war der coolste Moment bisher? Also wenn du jetzt so zurückschaust,

Andy: gibt es da ein Ding, was dir einfällt? Irgendein Kundenfeedback oder irgendwie

Andy: weiß nicht, wenn du jetzt da so an Leute verkäufst, von denen du nicht erzählen

Andy: kannst, schicken die dir dann ein, keine Ahnung, ein Video über WhatsApp,

Andy: wo sie dann begeistert vom Produkt berichten.

Andy: Also sind sowas coole Momente oder irgendwas, was dir einfällt?

Simon: Also eine schöne Kundengeschichte fällt mir ein und zwar,

Simon: Und ganz vorneweg, also das ist kein Heilsversprechen. Wir haben so HWGs haben

Simon: wir mittlerweile relativ Dinge, deswegen sage ich, das Frame ist gleich.

Simon: Aber wir haben einen, das ist ein bekannter Freund von mir, also sehr guter,

Simon: der kennt uns schon länger, der hat eine Halleluja-Sauna bekommen und die hatten Kinderwunsch,

Simon: und die waren kurz vorm Aufgeben und wir haben durch dieses,

Simon: dass wir ein tolles Ärztes-Netzwerk haben und ein toller Partner haben wir,

Simon: war die Halleluja-Sauhne ein Teil davon. Und ob es darauf einzahlt hat, who knows.

Simon: Auf jeden Fall hat er irgendwie drei Monate später geschrieben,

Simon: dass er jetzt Nachwuchs bekommen, was er immer dann darauf eingezahlt hat.

Simon: Aber ich glaube auch an den Placebo-Effekt. Ich glaube auch an,

Simon: die Macht der Gedanken, Dr. Joe Dispenza. Und das war so ein Ding,

Simon: wo ich sage, das ist schon wert aufzustehen. Also das ist so ein Gänsehautmoment,

Simon: wo ich sage, das ist genial, der ist mittlerweile ein paar Jahre alt, der Sohn.

Simon: Und das sage ich, das ist genial. Es ist so ein Kundenerlebnis,

Simon: wo ich sage, und auf der anderen Seite.

Simon: Jetzt nur ein Beispiel, so ein Moment. Ich glaube schon, mit meinen beiden Brüdern

Simon: oder mit meinen Brüdern zu arbeiten, ist für mich ein Privileg, weil,

Simon: Uns wurde von vielen Kunden, die ich sehr schätze, gespiegelt.

Simon: Ihr Dreisatzes kriegt die Asset, also als Kopf von dem Unternehmen und wir haben

Simon: jetzt auch zwei weitere und Geld kommt und geht,

Simon: aber ihr schaut, dass das immer passt und macht es wie die, Joey Kelly war bei

Simon: uns, wie die Kelly Family.

Simon: Und das ist schon so, wo wir sagen, wow, das ist so, ja, that's it.

Simon: Und natürlich macht es Spaß, wenn man erfolgreich ist, brauchen wir nicht drüber

Simon: reden. Unser Dad war da allein, alone die Brokkoli und wir dürfen da Kunden

Simon: anziehen, Kunden zahlen und Kunden sind ja letztendlich diejenigen,

Simon: die uns Geld überweisen, die Investoren, die uns das jetzt ermöglichen und deswegen sind wir,

Simon: das waren jetzt zwei Geschichten, wo ich mir sage, das lasst mich jeden Tag

Simon: sehr dankbar, demütig in den Tag starten und sagen,

Simon: ich freue mich, ich freue mich, wenn ich vom Urlaub home komme,

Simon: ich habe meinen letzten Urlaub früher und bin hergefahren.

Simon: Also wir haben, für uns hat Arbeiten ein anderes Vorzeichen wie für die meisten

Simon: Menschen. Wir haben Bock drauf.

Andy: Wenn ihr euch so ein Familienessen trefft bei der Mama, gibt es da auch,

Andy: also gibt es da ein Redeverbot zu der Firma, dass sie auch über andere Themen spricht?

Andy: Also ist es ein Problem oder ist es sowieso so?

Simon: Mittlerweile haben wir da einen Bogen raus, also natürlich, wenn wir dann über

Simon: alles mögliche reden, wir halten uns da,

Simon: also wir sind da sehr differenziert, wenn wir Familientreffen haben,

Simon: wenn eine Frage kommt, aber wir können da auch Spaß tun haben,

Simon: aber durch das, dass mehrere nicht drin sind, fragt der Papa mal,

Simon: hey, wie ist jetzt das eigentlich, oder,

Simon: Unsere Schwestern, was machst du? Eine Schwester, die ist Opernsänger oder die

Simon: hat Operngesang studiert.

Simon: Die hat jetzt zum Beispiel von dem Herrn Brombacher in Erding die Beerdigung

Simon: gesungen und jeder hat so seinen Platz.

Simon: Und wir nehmen da nicht den Raum ein, sondern wir sprechen begeistert drüber

Simon: und wir sprechen über mehrere Begeistert drüber. Weil das ist,

Simon: man muss sich ja vorstellen, da sind ja dann, ich glaube, meine Mama jetzt zehnt,

Simon: das Enkelkind plus elf, 21. Das ist eine große Tafel.

Andy: Da braucht es so viel Platz, ja. Da muss man schon fast ein Zelt anbauen dann.

Simon: Okay.

Andy: Ja, es hat mich nur interessiert, wie man das so integriert bekommt.

Simon: Ja, wir reden natürlich schon begeistert darüber. Man, man stört sich den einen

Simon: oder anderen, dann verlassen wir den Raum. Weil wir sind halt einfach extrem

Simon: begeistert drauf. Und dann sagt unser Papa jetzt, lass uns mal über was anderes

Simon: reden. Also das ist dann, okay. Okay.

Andy: Welchen Rat würdest du einem Handwerksbetrieb geben, der jetzt da steht, wo ihr damals standet?

Andy: Also der vielleicht aus seinem eigenen Können ein Produkt machen möchte,

Andy: also so ein bisschen nur so eine Transformation machen möchte, was würdest du?

Andy: Wir haben ja so viele Handwerksbetriebe bei uns. Manche haben eher Nachfolgeprobleme,

Andy: glaube ich gerade, weil die Menschen nicht mehr auf den Bau gehen wollen.

Andy: Was fällt dir dazu ein? Ist da irgendwas? Oder melden die sich bei dir und sagen,

Andy: hey, wie habt ihr das hinbekommen? Wie können wir das machen?

Simon: Also dafür, das klammert bei uns ein bisschen aus, weil wir uns fokussieren.

Simon: Meine persönliche Empfehlung und Einladung ist, darüber nachzudenken,

Simon: das Mindset über Verkaufen zu überdenken, weil die meisten denken,

Simon: Verkaufen ist Manipulation, Verkaufen braucht man nicht, begeisterte Kunden

Simon: empfehlen weiter und ich sage dir ganz klar, nein.

Simon: Ja, aber es ist nicht messbar, es ist nicht fit, du liebst, viele lieben von

Simon: der Hand im Mund, es ist nicht planbar,

Simon: haben wir keine Nachfolge, wir haben extreme Nachfolgeprobleme,

Simon: beschäftige dich damit, wie du verkaufen kannst und das fängt damit an,

Simon: nicht das machen, was du denkst, was das Beste ist, sondern fahr zu all deinen

Simon: Kunden und interview die, was sich die wünschen und biete dir das deine Traumkunden an.

Simon: Und das Nächste ist, such dir deinen Traumkunden aus und biet es denen an.

Simon: Viele wissen nicht, was sie wollen. Weiß, was du willst und steh dazu und das

Simon: beginnt mit eignet dir die Fähigkeit anzuverkaufen.

Andy: Okay, das ist auf jeden Fall ein guter Tipp. Was sind eure Ziele für die nächsten zwölf Monate?

Andy: Habt ihr irgendwelche neuen Produkte am Horizont? Gibt es eine Milestone-Planung,

Andy: wo du was dazu erzählen kannst? Keine Ahnung, Expansion oder kommt noch ein

Andy: neues Produkt, wo du was anteasern kannst? Was hast du auf der Roadmap?

Simon: Es gibt einiges, worüber ich noch nicht sprechen darf, aber was ich sagen kann,

Simon: ist, wir machen Studien, also wir machen empirische Erhebungen.

Simon: Da investieren wir richtig, weil wir eben uns interessieren,

Simon: dass Zahlen, Daten, Fakten, also wir sind da schon sehr daran interessiert.

Simon: Und was noch geplant ist, genau, also mitarbeitertechnisch werden wir weiter

Simon: wachsen. Ich kann mir vorstellen, dass wir bis Ende nächsten Jahres 50 Leute

Simon: sind und die jetzigen Produkte, was ist das Ziel für nächstes?

Simon: Ich weiß gar nicht, ob man das absprechen darf, aber ich glaube,

Simon: da müssen wir nochmal einen Podcast machen, weil wir haben jetzt im September

Simon: unser Strategie-Meeting vom nächsten Jahr, wo ich jetzt nichts droppen will.

Andy: Kannst nichts vorgreifen.

Simon: Das sind extrem klare Ziele, weil wir haben bei uns so ein Motto,

Simon: eine gute Idee pro Jahr reicht und destringent durchsitzen und nicht immer hü-hot-hü-hot.

Simon: Aber im Prinzip mit der Launch von der Halleluja-Genesis, das ist erst im Juli gedroppt worden.

Simon: Ich glaube, einer der größten Dinge ist auch Nein zu sagen. Ich habe zum Beispiel

Simon: einen, der ist Generalimperteur für Regionen dieser Welt, der will unbedingt mit uns arbeiten.

Simon: Und ich glaube, wir sind da ganz gut darin beraten, 99 Mal Nein zu sagen,

Simon: Weil das ist alles Ablenkung. Also das ist alles Ablenkung.

Simon: Und wir, faszinierenderweise, Andi, ist es so, unser Dad hat ja alles gebaut.

Simon: Also sowas, Schallabsorbierung, Böden, alles. Und das Spannende ist,

Simon: wir machen ja nur ein Produkt.

Simon: Weißt du, zu wie viel wir Nein gesagt haben? Und weißt du, wie komplex diese

Simon: eine Sache ist? Aber das Tolle ist, du konntest das richtig gut machen.

Simon: Weil du auch vorhin, wir haben einen Arzt angestellt, Dr. Shambu.

Simon: Wir haben einen indischen Arzt bei uns.

Simon: Wir haben einen Arzt, der prüft nur empirische Qualität bei uns.

Simon: Das machst du nicht, wenn du auch noch Tische baust und Böden reinpflasterst und so weiter.

Andy: Ja, hast recht, ja.

Simon: Nein, also wir beschäftigen uns ganz viel damit, worüber wir Nein sagen.

Andy: Die Kunst des Nein-Sagens, okay. Da habe ich schon den Podcast-Titel vielleicht. Letzte Frage.

Andy: Jetzt gehst du selber in deine Sauna, Aber was ich ganz gerne mag,

Andy: die Gründer, die arbeiten ja meistens relativ viel, hast du auch schon angesprochen.

Andy: Bei was kannst du sehr gut abschalten? Gibt es da Dinge, die für dich gut funktionieren,

Andy: jetzt neben dem morgend- und abendlichen Saunagang?

Simon: Mit meiner Family-Zeit verbringen. Ich habe zwei Kinder, ich liebe es.

Simon: Ich bin ein Familienmensch.

Simon: Golf, ich liebe Golf mit meinen beiden Brüdern. Vielleicht am Abend.

Simon: Wir sind zufällig auf Golf gekommen, weil es auch extrem, oh Gott,

Simon: jetzt spielen sie ja nur Golf. Gibt es für alles Vorurteile,

Simon: ist so unglaublich schön.

Andy: Klischee erfüllt, ja.

Simon: Aber das Tolle ist, wir haben damals Patentanwalt alles, was uns geholfen hat,

Simon: auf dem Golfplatz kennengelernt.

Simon: Die haben das teilweise so für uns gemacht. Und für unser Golf nicht nur den

Simon: Bezug zu dem, dass du sagst,

Simon: wow, du kriegst die Birne frei, du konntest an nichts anderes denken,

Simon: weil es technisch der zweitschwerste Sport der Welt ist, sondern du triffst extrem coole Leute.

Simon: Ich komme aus Verhältnissen, wir haben alles gehabt, aber wir sind eine Familie mit neun Kindern.

Simon: Ich bin damals an einem Golfplatz vorbeigefahren, dann habe ich mich falsch gefühlt.

Simon: Da werde ich niemals sein. Da stehen lauter Porsche rum, da fahren,

Simon: hier bin ich falsch und wir sind, wir gehen da hin und da merkt man was.

Simon: Wie der Handwerker sich eine Story erzählt, die kann ich verkaufen,

Simon: das ist wie die Story, die ich mir mal vorher erzählt habe, ich bin hier falsch.

Simon: Bist du da und du triffst extrem smarte Leute,

Simon: du verkaufst noch ein Produkt, du kriegst einen tollen Partner,

Simon: du hast da Zeit, du sprichst zwischen die Abschläge miteinander,

Simon: kriegst extrem geniale Ideen und Gedanken und das dritte ist saunieren.

Simon: Wirklich saunieren in Kombination mit Sport, das ist das Family,

Simon: Golf, Sauna, Sport. Da kriege ich meine Birne frei.

Andy: Okay, dann fehlt mir jetzt noch die Sauna und dann

Andy: die anderen Sachen, wobei Golf ist bei mir nicht, weil mir ist es Mountainbiken,

Andy: aber da muss ja jeder sein Ding finden. Aber ich verstehe es natürlich komplett,

Andy: was du sagst. Also ich habe jetzt auch einen Freund, der ist Architekt,

Andy: der sagt, er fängt es an mit Gold und ich so, hä?

Andy: Er sagt, das ist voll gut, was man für Leute kennenlernt.

Andy: Und was man hier für Leute kennenlernt und für Aufträge.

Andy: Und du hast halt den Fuß in der Türe, weil man hat eine Beziehung aufgebaut

Andy: und ein Vertrauensverhältnis geschaffen und dann geht es von da aus weiter und

Andy: glaube ich auch schon, kann ich mir auch schon gut vorstellen,

Andy: dass dann auch Kunden von euch da auf dem Golfplatz sind, auf jeden Fall.

Andy: Das ist ja auch naheliegend.

Simon: Ja, logisch. Und das Spannende ja, geh dahin, wo deine Kunden sind.

Simon: Also die ganzen Handwerker, wenn du sagst, wer leistet sich denn deine 40.000-Euro-Küche?

Simon: Das ist derjenige, der am Mittwochnachmittag auf dem Golfplatz ist.

Simon: Also geh mal hin und schau, wie sich das anfühlt.

Simon: Ich hatte auch ein Interview, wir waren in Monaco im Urlaub.

Simon: Das war nicht, wo ist der teuerste Ort, sondern ich versuche meine Zielgruppe

Simon: zu verstehen und tauche da voll ein. Also ich bin da wie auf einer Forschungsreise.

Simon: Und das Interessante ist, tickt deine Zielgruppe und das ist deswegen also Golf,

Simon: das ist die Läufe, für die ist das, ja, und wenn du es nicht verstehst,

Simon: dann kannst du es auch nicht mitreden.

Simon: Und wenn du dann meinst, du kannst so tun, als ob, das nimmt dir keiner ab.

Simon: Das springt deinen 10 Kilometer vorher ins Gesicht, dass du überhaupt nicht

Simon: verstehst, worum es geht.

Andy: Ja, verstehe. Ja, ihr warst eine Reise bei euch. Also ganz viele Punkte gecheckt

Andy: in meinem Kopf, wer funktioniert als Familie, habt da die

Andy: Transformation, total gemeistert, ist ja fast noch übertrieben,

Andy: also grandioses Produkt, cooler Erfolg und ich bin gespannt,

Andy: wie es weitergeht und ob ich mir es, ja,

Andy: muss ich jetzt mal hier besprechen, familienintern, das ist schon lange ein

Andy: Wunsch, aber mal gucken, wie wir das hinbekommen. Vielen, vielen Dank fürs Teilen eurer Story.

Simon: Andi, was so spannend ist, weil ich so einen coolen Kundendruck habe,

Simon: weil die Frauen, weil du gesagt hast, du musst mit deiner internen mal reden,

Simon: wer bestimmt, ob die Sauna ins Haus kommt, wer bestimmt, wo wir wohnen,

Simon: welches Haus es wird, sind immer die Frauen.

Simon: Und ich habe neulich einen gehabt, der hat gesagt, ja, meine Frau ist gerade

Simon: im Urlaub. Meine Frau ist gerade im Urlaub.

Simon: Also Frauen sind die Lebensschenkerinnen und Frauen sind hirntechnisch weiterentwickelt, wie wir Männer.

Simon: Frauen sind unglaublich fake. Wir Männer sind auch unsere Fähigkeiten,

Simon: aber scheinbar sind die Frauen scheinbar in manchen Dingen uns überlegen und

Simon: wenn ihr bei mir schaut, viele sprechen ja von Regierung,

Simon: und der hat folgendes gesagt, ja, meine Frau ist gerade im Urlaub und ich muss

Simon: schauen, meine Frau so, und der hat dann so ausgeführt, dann habe ich gesagt,

Simon: Herr XY, ich habe den Eindruck, bei Erna sagt die Frau, wo es lang geht.

Simon: Ja, ist denn bei Erna anders?

Simon: Der war so ganz entrüstet. Jetzt muss ich erzählen, dass das bei Erna anders ist.

Simon: Ich habe gesagt, da haben wir so ein bisschen, deswegen die Frauen entscheiden,

Simon: deswegen wünsche ich dir ein gutes Gespräch mit deiner lieben Frau.

Simon: Und dann schauen wir mal, wo die Reise hingeht.

Andy: Alles klar. Vielen, vielen Dank und euch weiterhin ganz viel Erfolg.

Simon: Danke, Andi. Lieben, herzlichen Dank und auch für dich alles Gute.

Simon: Ganz viel Erfolg. Liebe Grüße aus München.

Andy: Dankeschön. Mach's gut. Ciao, ciao.

Simon: Ciao, Andi.

Andy: Und das war sie auch schon wieder, die Folge 191 von Happy Bootstraping.

Andy: Hast du es bis zum Ende gehört? Gibt es Fragen, Kritik? Dann schreib mir doch

Andy: gern an hallo.happy-bootstraping.de oder kommentiere bei LinkedIn.

Andy: Da ist meistens auch der Gründer dann aktiv und beantwortet Fragen.

Andy: Wie immer findest du auch alle Links in den Shownotes, alles,

Andy: was wir gesprochen haben, wie zum Beispiel die Saunen selber oder Videos,

Andy: Home Stories bei YouTube und viele weitere Informationen einfach in den Shownotes

Andy: in einem Player anschauen.

Andy: Genau, an dieser Stelle nochmal ein kurzer Dank an den Sponsor Simple Video.

Andy: Check unbedingt mal aus, wie das Video-Hosting in Europa bei denen funktioniert.

Andy: Und in der nächsten Woche spreche ich mit der Paulina Speitel von Menstruflow

Andy: und das ist ein elektrisches Massage-Pad für die Periode.

Andy: Habe mich also mal wieder aus der Komfortzone rausbewegt und ganz viel gelernt.

Andy: Und sie hat auch ein paar richtige Fuck-Ups jetzt gehabt, musste unter anderem

Andy: mal kurzfristig den Shop schließen.

Andy: Und da haben wir darüber gesprochen, was das mit einem macht und wie man dann

Andy: das Geschäft wieder von vorne anfängt.

Andy: Nächste Woche Folge 192 mit der Paulina. Würde mich freuen, wenn du reinhörst

Andy: und den Podcast abonnierst.

Andy: Vielen Dank und dir eine schöne Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.

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