monee Haushaltsbuch-App mit 250.000 iOS-Downloads – nebenher entwickelt (#165)
Shownotes
Stephan Lerner entwickelt nebenher die Haushaltsbuch-App monee – manuell, ohne Bankkonto-Sync, bewusst schlank. Was 2022 als persönliches Werkzeug begann, hat heute über 16.000 täglich aktive Nutzer und 250.000 iOS-Downloads.
Der Wendepunkt: Als er die App 2023 auf kostenlos umstellte, explodierte das Wachstum von 40 auf 2.700 täglich aktive Nutzer – ganz ohne bezahltes Marketing. Reddit funktioniert seither als organischer Kanal, solange die App kostenlos bleibt.
Heute steckt Stephan im klassischen Dilemma: Das kostenlose Modell ist sein Wachstumsmotor, erschwert aber die Monetarisierung. Ein Gespräch mit Fynn Kliemann brachte in vielen Punkten Klarheit. Jetzt setzt er vorerst auf Spenden. – und erzählt, wie er das alles mit zwei Kleinkindern und einem 4-Tage-Job stemmt.1. Aufzählungs-Text
Werbepartner: Unzer Plugin für Shopify
Übrigens kannst Du meine Arbeit nun auf Patreon supporten, mir ein Bier ausgeben oder mal auf meiner Amazon-Wunschliste vorbeischauen.
Happy Bootstrapping Newsletter abonnieren!
Links zum Podcast
- monee App Website
- Stephan Lerner bei LinkedIn
- Support Tool supportMe
- Artikel über monee App bei Caschys Blog
- Happy Bootstrapping Folge 84 mit Marius von web-highlights.com
- Happy Bootstrapping Folge 162 mit Daniel Schreiber von DoLoc und PodioBackup
- Stephan im Engineering Kiosk Podcast Folge #239
Buchtipps:
- The Mom Test: How to talk to customers & learn if your business is a good idea when everyone is lying to you
- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
- It Doesn’t Have to Be Crazy at Work von den beiden Basecamp Gründern Jason Fried und David Heinemeier Hansson.
Links zu mir:
- Connecte mich auf Linkedin
- Mein "allesnurgecloud" Newsletter zu Cloud, DevOps, IT und Security
- We Manage - Hosting, DevOps und SRE als Service
- Happy Bootstrapping Newsletter abonnieren!
Kontakt & Feedback
Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und empfehle den Podcast gerne weiter.
Schick mir gerne Fragen oder Feedback zum Podcast per E-Mail an hallo@happy-bootstrapping.de - viel Spaß mit der Folge und vielen Dank fürs Hören!
Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 165 von Happy Bootstrapping.
Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Stefan Lerner von der Haushaltsbuch-App Monnet.
Andy: Und die hat schon 250.000 Downloads auf iOS.
Andy: Aktuell glaube ich um die 16.000, 17.000 tägliche aktive Nutzer.
Andy: Komplett mit einem Offline-Haushaltsbuch-App.
Andy: Ohne Payment aktuell. Er hatte am Anfang mal eine kleine Subscription drin,
Andy: das dann rausgenommen. und dadurch jetzt super Wachstum hinbekommen.
Andy: Im Podcast sprechen wir natürlich dann darüber, ob er das ewig so weitermachen
Andy: kann, wie er aktuell mit dem Thema App-Entwicklung umgeht, was er jetzt mit
Andy: Spenden vorhat und wie Reddit für ihn als Kanal funktioniert.
Andy: Bevor es jetzt losgeht, wie immer ein kurzer Hinweis oder Aufruf.
Andy: Bewertet doch gerne den Podcast, abonniere ihn, empfehle ihn weiter und natürlich
Andy: freue ich mich ganz besonders über Vorschläge für neue Gäste.
Andy: Ich bin immer auf der Suche nach inspirierenden Gründerinnen-Stories,
Andy: Auch weibliche Gründer fehlen mir hier im Podcast.
Andy: Egal ob E-Commerce, App-Business oder SaaS-Content, völlig egal.
Andy: Schreibt mir einfach gerne eure Vorschläge oder, falls ihr selber Bock habt,
Andy: eine kurze Mail an hallo-at-happy-bootstrapping.de oder klickt einen der vielen
Andy: Links in den Shownotes an. Darüber findet ihr mich auf jeden Fall.
Andy: So, und jetzt ganz viel Spaß mit der Folge mit Stefan und mir.
Andy: Guten Morgen, Stefan und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
Stephan: Moin Andi, schön, dass ich da sein darf.
Andy: Kannst du mal in deinen eigenen Worten sagen, wer bist du, wo kommst du her und was machst du?
Stephan: Mein Name ist Stefan Lerner, ursprünglich geboren in Künzelsau,
Stephan: gar nicht so weit weg von da, wo du bist.
Stephan: Ich sage immer, ich bin Schwabe, stimmt nicht, eigentlich bin ich Hohenloher,
Stephan: aber das kennt niemand, deswegen lasse ich das.
Stephan: Genau, und ich bin nach dem Abi
Stephan: nach Hamburg gezogen und habe dort Wirtschaftsingenieurswesen studiert.
Stephan: Lief auch ganz gut, hat auch einigermaßen Spaß gemacht. Am Ende kurz die Beraterlaufbahn eingeschlagen.
Stephan: Lief nicht so, wie ich mir vorgestellt habe. Online-Tutorial für iOS-Entwicklung
Stephan: gemacht und seitdem nenne ich mich iOS-Entwickler.
Stephan: Ich hoffe, das geht für alle anderen Studierendenentwickler auch klar.
Andy: Das Studium hast du fertig gemacht?
Stephan: Genau, ich habe, es ist ein leichtes Schwanzverhalten von mir.
Stephan: Wenn ich was anfange, bringe ich es zu Ende, ich kann Dinge nicht abbrechen.
Andy: Ja, das ist doch gut, das finde ich jetzt nicht so verkehrt.
Andy: Okay, und dann wohnst du jetzt in Hamburg, du arbeitest Vollzeit,
Andy: glaube ich, oder Teilzeit, wie war das?
Stephan: Genau, ich bin nach dem Studium dann kurz zwei Jahre in Agentur,
Stephan: habe dort iOS-Apps entwickelt und bin dann zur Techniker Krankenkasse gewechselt.
Stephan: Zwecks auch Familienplanung, ich wollte ein bisschen was Sichereres entspannen.
Stephan: Also, nee, entspannt ist der falsche Begriff.
Stephan: Mit geordneteren Bahnen haben, um einfach auch die Familienplanung so ein bisschen
Stephan: vorantreiben zu können.
Stephan: Genau, und bin da jetzt seit 2020, also jetzt seit fünf Jahren bei der Techniker
Stephan: Krankenkasse und habe dann Anfang 2022 angefangen mit meinem eigenen Projekt
Stephan: Monet, worüber wir heute sprechen wollen. Genau.
Andy: Techniker Krankenkasse entwickelst du dann an der App mit, also die nutzt dich
Andy: auch. Ich bin da versichert, die kenne ich ganz gut.
Stephan: Ich war an vielen Baustellen dran. Ich habe dort angefangen,
Stephan: mit dem Auftrag an der elektronischen Patientenakte mitzuarbeiten.
Stephan: Das habe ich dann auch zweieinhalb Jahre getan.
Stephan: War dann kurzzeitig in so einem übergreifenden DevOps-Team, das sich um alles
Stephan: irgendwie mitgekümmert hat und bin jetzt am Designsystem zuständig, das appweit,
Stephan: alle Produkte vereinheitlichen soll, dass sie auch letztlich konsistent mit
Stephan: der Corporate Identity sind und auch mit der Web. Da arbeite ich jetzt derzeit mit dran.
Andy: Designsystem, das wird vielen im Begriff sein, die in größeren Firmen arbeiten.
Andy: Hat das einen speziellen Namen bei euch? Die kriegen ja immer so fancy Namen.
Stephan: Wüsste ich jetzt gar nicht. Ich glaube, es heißt einfach nur Designsystem.
Stephan: Also mein Team heißt zumindest auch Designsystem.
Stephan: Also es ist schon, man will halt einfach ein bisschen den Schritt gehen in die
Stephan: moderne Welt und der Plan auch mal irgendwann dieses Designsystem vielleicht
Stephan: auch zu veröffentlichen, so wie viele andere das ja auch machen,
Stephan: um da einfach irgendwie auch einen Marketingwert zu haben und sich damit auch
Stephan: irgendwie präsentieren zu können.
Stephan: Ich finde es ziemlich cool und es fällt einem als Kunde finde ich auch sehr schnell auf, wenn,
Stephan: dass alles nicht so einheitlich ist, wie man es sich wünschen würde.
Stephan: Ich finde es einen total guten Ansatz.
Andy: Okay, okay. Und dann machen wir jetzt den Schlenk zu Monet. Was genau macht
Andy: es? Was genau kann ich da mitmachen?
Stephan: Du kannst deine Ausgaben und Einnahmen manuell tracken und hast derzeit noch
Stephan: dezente Analysefunktionen, um dann zu verstehen, wofür du dein Geld ausgibst,
Stephan: wo du dein Geld einnimmst, wo vielleicht Verbesserungs- und Optimierungsbedarf ist.
Stephan: Und genau als ganz klare Abgrenzung zu Finanzgur oder anderen großen Finanz-Apps,
Stephan: es ist halt wirklich manuell.
Stephan: Also es gibt keine automatischen Bank-Synchronisation.
Stephan: Was dann viele immer direkt sagen, was, manuell, ist total anstrengend,
Stephan: würde ich nie nutzen, warum machst du das nicht automatisiert?
Stephan: Sehe ich ein, ich glaube, der Markt ist klein, aber es gibt wirklich Menschen,
Stephan: die hartnäckig, so wie ich, seit mehreren Jahren jede einzelne Ausgabe und Einnahme eingeben.
Stephan: Ist nicht für jeden, aber es gibt den Markt.
Andy: Also ich verstehe das auf der einen Seite, ich mache das jetzt so,
Andy: ich habe ein paar so Liquidation Planning Systeme für meine Firma mir angeschaut
Andy: und ich bin mir da nicht klar gekommen bisher. Und
Andy: Habe jetzt nach wie vor auch einen, oute ich mich jetzt gerne,
Andy: ein Google Sheets Dokument, wo ich meine regelmäßigen Ein- und Ausgaben drinnen
Andy: habe, sodass ich eine Liquiditätsplanung machen kann.
Andy: Und von daher verstehe ich das, glaube ich, dass du das für privat hast.
Andy: Du hast ja, keine Ahnung, die eine Versicherung, die halbjährlich kommt,
Andy: die kommt immer da, dann kommt die BU immer da, dann kommt die Miete oder Kredite, die kommen regelmäßig.
Andy: Das Gehalt ändert sich nicht so häufig. Das ist jetzt ja, wenn man es einmal
Andy: gemacht hat, glaube ich nicht so der Aufwand.
Andy: Genau, in diesem Jahr einmal einzurichten,
Stephan: Ist schon ein bisschen Aufwand, das sagen auch alle, aber dann wird es echt
Stephan: schnell zum Automatismus. Also ich kann dafür nur werben, das ist immer der
Stephan: erste Schritt, der Finanzamt unter Kontrolle zu kriegen.
Stephan: Bei dir jetzt mit der Liquiditätsplanung, ich habe immer wieder Nutzer,
Stephan: die auch ihre Firmen damit irgendwie, die Finanzplanung für ihre Unternehmen machen.
Stephan: Bin ich überrascht, weil das nie mein Plan war und Monet heißt ja auch Haushaltsbuch im App Store.
Stephan: Es scheint auch dafür anwendbar zu sein, Aber ich glaube, irgendwann ist dann
Stephan: auch der Kompetenzbereich Monets überschritten für diese eher komplexeren Anwendungsfälle.
Andy: Es kommt auf die Größe der Firma an, aber du hast halt so keine Ahnung.
Andy: Selbst wenn du 50 so Regeln und Ausgaben hast, dann ist es ja mal eine Tätigkeit,
Andy: die man einmal macht und dann klappt es vielleicht.
Andy: Und wie groß ist es heute? Kannst du ein bisschen was dazu sagen?
Andy: Wie viele Nutzer hast du?
Andy: Wie viele Installationen auf den iOS und Android Store?
Stephan: Genau, also Nutzer sind es täglich, waren es jetzt Anfang März knapp über 16.000,
Stephan: die also wirklich die App offen hatten.
Stephan: Und Installationen sind es jetzt bei iOS knapp über 250.000 und bei Android
Stephan: sind es knapp unter 15.000.
Stephan: Das hat einfach damit zu tun, dass die iOS-App seit Anfang 2022 existiert und
Stephan: die Android-App erst seit Mitte August letzten Jahres.
Stephan: Wobei die Android-App deutlich schneller wächst als die iOS-App in den Anfangszeiten.
Stephan: Einfach durch diesen Cross-Plattform-Effekt, durch gemischte Haushalte.
Stephan: Es gibt einfach Haushalte mit iOS- und Android-Nutzern und da ist schon ein Werbeeffekt ganz klar.
Stephan: Man sieht also, dass die Leute die Apps im App-Store sehen, weil sie da einfach
Stephan: schon für jedes Suchwort im deutschen Store sehr hoch platziert ist.
Stephan: Und dann wollen die das mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin nutzen und die
Stephan: laden sich dann halt im Play Store runter und das war halt ein extremer Turbo
Stephan: für die Entwicklung bei Google Play.
Andy: Kann ich dann, also wie funktioniert das, sind wir natürlich schon im Produkt,
Andy: kommen wir nachher nochmal drauf kurz, aber jetzt hast du es erwähnt,
Andy: wenn ich jetzt ein Android habe und meine Frau ein iPhone, können wir das Haushaltsbuch
Andy: trotzdem zusammenführen? Nee, das ist ja alles lokal.
Stephan: Nee, das kann man zusammenführen. Ich nutze Firebase als Backend.
Stephan: Und letztlich wird ein QR-Code erzeugt und dann kannst du den abscannen und
Stephan: dann kann man gemeinsam tracken.
Andy: Bist du drin? Ah ja, okay. Das macht ja dann Sinn. Okay, und jetzt haben wir die User.
Stephan: Vielleicht nochmal ganz kurz dazu. Das war auch mein initialer Anwendungsfall.
Stephan: Ich habe die App ja für mich und meine Frau geschrieben und es war von Anfang
Stephan: an klar, das muss möglich sein, weil wir halt unsere Finanzen immer zusammen schon getrackt haben.
Andy: Okay. Umsätze, ist ja meine nächste Frage dann. Die gibt es ja aktuell, glaube ich.
Stephan: Nee, die gibt es nicht. Ich habe jetzt diese Woche die ersten Versionen eingereicht
Stephan: mit einer Spendenfunktion.
Stephan: Das ist bei Google Play schon durch. Ich habe es seit gestern 30 Euro eingenommen.
Andy: Oh, okay. Herzlichen Glückwunsch.
Stephan: Ja, wobei das, glaube ich, tatsächlich eher weniger pro Tag,
Stephan: weil es jetzt einfach noch die Nutzer sind, die jetzt derzeit die App schon
Stephan: nutzen und denen das jetzt angeboten wurde. Und das sind ja schon ein paar.
Stephan: Bei Apple ist das noch im Review und dann werde ich mal gucken,
Stephan: ob das Früchte trägt, ob sich das...
Stephan: Managen lässt mit den Einnahmen oder wie ich da weiter mache.
Andy: Bevor wir tiefer ins Produkt einsteigen, würde mich die Gründungsgeschichte
Andy: ein bisschen interessieren. Das ist ja immer auch ganz spannend.
Andy: Du hast gesagt, 2022 hast du damit schon angefangen.
Andy: War es der eigene Need, der dich überzeugt hat?
Andy: Oder war es das eine Produkt, mit dem du endlich mal selber eine App entwickeln konntest?
Andy: Was war so die initiale Idee und Motivation, dass du es gemacht hast und dann auch publiziert hast?
Stephan: Also zu dem Zeitpunkt hatten wir, glaube ich, schon seit zwei,
Stephan: drei Jahren diverse Apps durchprobiert, um unsere Finanzen zu tracken.
Stephan: Also ich mache das, seitdem ich angefangen habe zu arbeiten,
Stephan: habe ich direkt jeden Cent irgendwie getrackt mit einer App und dann irgendwann
Stephan: auch meine Freundin oder jetzt Frau dazu gebracht, da mitzumachen,
Stephan: weil ich es einfach spannend finde und wichtig finde, einen Überblick über seine Finanzen zu haben.
Stephan: Und dann hatte ich Anfang 2022 schon fünf, sechs Apps durch.
Stephan: Und es gab immer irgendwann den Moment, wo ich so genervt war,
Stephan: gar nicht jetzt von irgendwelchen Kleinigkeiten, von Design oder UX,
Stephan: sondern von plötzlich tauchen alle Transaktionen wiederkehrend doppelt auf.
Stephan: Plötzlich wechseln die Tage, plötzlich stimmen die Summen nicht mehr.
Stephan: Das waren so wirklich Fehler, die ich auch nicht verstanden habe als Entwickler,
Stephan: woher die kommen oder wie ich sie vermeiden kann.
Stephan: Und dann, der Gedanke kam dann relativ spät. Ich habe zu dem Zeitpunkt ja schon
Stephan: fünf Jahre iOS-Apps entwickelt.
Stephan: Und irgendwann dachte ich mir, warte mal, dann mach es halt einfach selbst.
Stephan: Und dann habe ich losgelegt und ich glaube nach zwei, drei Monaten war dann
Stephan: die erste Version auch draußen, die nicht mehr viel mit der Version zu tun hat, die heute existiert.
Stephan: Aber zumindest diese Basisfunktion, dass wir gemeinsam unsere Ausgaben tracken
Stephan: konnten, die war da schon drin.
Stephan: Und ab dann kamen Nutzer rein.
Stephan: Und ohne, dass ich groß Werbung dafür gemacht habe. Ich hatte am Anfang,
Stephan: war die App auch noch kostenpflichtig. Ich habe auch Leute tatsächlich dann
Stephan: auch schon dafür gezahlt.
Stephan: Und da war für mich so der Punkt erreicht, wo ich dachte, okay,
Stephan: das scheint ja irgendwie ein Bedarf dafür da zu sein.
Stephan: Und seitdem befeuert sich das selbst durch die ständige Rückmeldung,
Stephan: die ich kriege. Und meine Motivation wird von Tag zu Tag, von Woche zu Woche größer.
Andy: Was hat die App gekostet am Anfang? Oder was war es mit dem Modell?
Stephan: Die App hat monatlich 4 Euro gekostet oder jährlich 20 oder 24,
Stephan: irgendwie sowas. Das weiß ich nicht mehr genau.
Andy: Interessant. Das heißt, du hast am Anfang schon monetarisiert gleich,
Andy: so wie viele das heute machen. Genau. Und dann hast du es irgendwann rausgenommen, sozusagen.
Stephan: Ja, ich habe dann 2023 auch angefangen, so ein bisschen mit Twitter und versucht
Stephan: auch, so wie man das ja klassisch bei ganz vielen Leuten gerade sieht,
Stephan: dafür Werbung zu machen und
Stephan: beziehungsweise mir da irgendwie eine Follower-Schaft aufzubauen.
Stephan: Und das hat aber nur so semi-funktioniert.
Stephan: Also meine täglichen Nutzer sind bei 40 Nutzern eben stagniert und auch die.
Stephan: Retention war echt gering und ich kam irgendwie nicht über 100 Euro pro Monat
Stephan: raus an Einnahmen und hab das aber auch immer wieder reinvestiert in Apple Search
Stephan: Ads, weil auch die Rankings damals noch echt schlecht waren.
Stephan: Und dann dachte ich mir irgendwann, okay, was mach ich denn hier?
Stephan: Also das geht ja irgendwie weder nach vorne noch zurück.
Stephan: Das musst du nochmal neu denken und hab dann wirklich einfach alles rausgenommen.
Stephan: Und das hatte so einen krassen Effekt. Also ich war Anfang, Jetzt muss ich mal
Stephan: ganz kurz gucken, ich habe die Zahlen hier irgendwo.
Stephan: Genau, ich war Anfang 2024 bei 40 täglichen Nutzern und da habe ich sie kostenlos
Stephan: gemacht, oder Ende 2023, weiß ich nicht mehr genau.
Stephan: Und dann bin ich innerhalb eines Jahres von 40 täglichen Nutzern auf 2700 tägliche
Stephan: Nutzer angewachsen, ohne dass ich auf Twitter gepostet hätte.
Stephan: Ich habe es nur umsonst gemacht.
Stephan: Und gleichzeitig kamen die Bewertungen, sind damit enorm gestiegen,
Stephan: die Ratings sind damit enorm gestiegen. Ich bin in den Stores weltweit,
Stephan: aber vor allem im deutschen Store aufgestiegen.
Stephan: Und letztes Jahr ging es halt genauso weiter. Da war ich Ende 2025 dann bei.
Stephan: 11.000 tägliche Nutzer und jetzt innerhalb von drei Monaten bei 16.000.
Stephan: Dieses Wachstum dadurch, dass es kostenlos ist, das hätte ich mir nie erkaufen
Stephan: können durch irgendwelche Marketingmaßnahmen.
Stephan: Und ja, das habe ich halt so ein bisschen das Dilemma. Der Aufwand steigt,
Stephan: ich kriege täglich 20 bis 50 Mails,
Stephan: so vieles nicht. Aber zumindest am Monatsanfang sind das relativ viele.
Stephan: Und natürlich auch die Anfragen bezüglich Features sind da.
Stephan: Und merke schon, dass es irgendwie belastet. Gleichzeitig ist halt mein Marketingmodell,
Stephan: dass sie kostenlos ist. Also ein bisschen bin ich so in einem Dilemma und habe
Stephan: ja schon eingangs erzählt, dass ich jetzt gerade mal eine Spendenfunktion eingebaut
Stephan: habe und versuche das ein bisschen aufzulösen.
Stephan: Ich habe jetzt keine große Eile, aber mein Traum ist nach wie vor,
Stephan: so ehrlich muss ich sein, irgendwann auch davon leben zu können.
Stephan: Wie genau ich das mache, weiß ich noch nicht.
Andy: Ja, mich erinnert es an den Marius, dann hatte ich ihn, weiß nicht,
Andy: ob du die Folge gehört hast, war Folge 84 oder ich hatte es,
Andy: glaube ich, im Vorgespräch mal erzählt.
Andy: Der Marius macht hier Web Highlights. Das ist so ein Web Clipper.
Andy: Der von vielen Studenten und sowas genutzt wird. Und ich glaube,
Andy: also ich habe vorhin kurz geschaut, auf der Webseite steht über 200.000 User,
Andy: also so ein Chrome-Plugin oder Plugin für Firefox.
Andy: Und dann kannst du überall so Clippings machen oder auch am Handy.
Andy: Und es gibt halt auch eine kostenpflichtige Variante. Aber ich glaube,
Andy: als wir damals aufgenommen hatten, also das ist schon ein bisschen her,
Andy: Folge 84 verlinkt ich auf jeden Fall, da hatte er, glaube ich,
Andy: ein bisschen über 1.000 Euro MAA.
Andy: Das ist jetzt ja für 200.000 User, ist das halt irgendwie nicht viel.
Andy: Und da haben wir im Podcast auch ein bisschen drüber, philosophiert,
Andy: was er alles noch machen könnte und wie es funktioniert.
Andy: Aber ich glaube, die Leute gewöhnen sich daran, dass es kostenlos ist. Da hast du ja das Dilemma
Andy: Wenn du jetzt Features wegnimmst, die aktuell kostenlos sind und die dann kostenpflichtig
Andy: werden, dann verkraulst du deine Userbase so ein bisschen, kriegst dann vielleicht
Andy: wieder schlechte Bewertungen, rutscht in den Rankings ab.
Andy: Jetzt, dann kannst du so eine, ja, was kannst du machen? Also,
Andy: das ist eine interessante Geschichte, aber hast du dich ja intensiv mit beschäftigt.
Andy: War es denn am Anfang, du hast ja gesagt, am Anfang war es trotzdem ein Freemium-Modell
Andy: oder war einfach, ich konnte die App 10 Tage kostenlos nutzen und dann musste
Andy: ich diese Gebühr bezahlen, als du anfangs gelauncht hattest?
Andy: Oder war es so zwei verschiedene Features?
Stephan: Es war ein Freemium-Modell. Ich habe mich sehr orientiert an dem,
Stephan: was meine Konkurrenz gemacht hat.
Stephan: Ich glaube, diese gemeinsame Nutzung hatte ich quasi versteckt hinter der Paywall oder hinter dem,
Stephan: Abo und ich weiß nicht, ob es noch andere Beschränkungen gab,
Stephan: irgendwelche Mengenbeschreibungen oder so und so viel Einnahmen und Ausgaben
Stephan: drum und das weiß ich nicht mehr genau, müsste ich in Code gucken.
Stephan: Aber es war ein Film im Modell, genau.
Andy: Ja, ist sehr spannend. Dann hast du, also ich habe immer so wichtige Meilensteine, Erfolgserlebnisse.
Andy: Hast du irgendeine Nennung gehabt, was für sich?
Andy: Hatte neulich jemand, der war auf 9to5Mac mit seiner App dann drauf oder irgendein
Andy: YouTube Video, das selbst Sebastian hier von Habit-Kit, der war in einem größeren
Andy: Channel mal gefeatured worden, ohne dass er es wusste. Und dann ist es bei ihm hochgegangen.
Andy: Das heißt, du hast einfach auf kostenlos gestellt und dann ging es irgendwann
Andy: hoch. Oder gab es irgendwas anderes noch, was funktioniert hat?
Stephan: Also ich hatte ja schon Nutzer. Also die Frage, die du ja häufig stellst hier
Stephan: im Podcast ist ja, wie kamst du an deine ersten 100 Nutzer?
Stephan: An dem Punkt war ich ja schon. Und die Frage kann ich dir bis heute nicht beantworten,
Stephan: wie das eigentlich funktioniert. Weil das ist so eine Blackbox.
Stephan: Zu dem Zeitpunkt, als ich diese Nutzer schon hatte, da war ich auf Platz 80
Stephan: in den Stores für zum Beispiel das Suchwort Haushaltsbuch, wo ich mich frage,
Stephan: welcher Mensch gibt im App-Store Haushaltsbuch ein und scrollt dann bis Position 80.
Andy: Ja, Google-Seite 10 oder 12.
Stephan: Das kann ich mir nicht vorstellen. Also diese Frage kann ich dir nach wie vor nicht beantworten.
Stephan: Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich ja diese 40 täglichen Nutzer schon und ich hatte
Stephan: auch regelmäßige Downloads schon, fünf bis so, würde ich sagen, die organisch.
Stephan: Pro Tag. Und genau, dann hat das einfach mit auf kostenlosen Stellen funktioniert.
Stephan: Mehr habe ich nicht gemacht bis Mitte 2025, da habe ich dann ein bisschen angefangen
Stephan: auf Reddit zu posten, wobei das die Geschwindigkeit nur erhöht hat.
Stephan: Das war ja dann nicht Ursache, sondern war so ein bisschen ein Katalysator,
Stephan: auch in anderen Ländern in den USA oder Kanada das Wachstum ein bisschen zu befeuern.
Stephan: Das hat mir geholfen und dann gab es, glaube ich, von App oder Abgefahren einmal
Stephan: einen Artikel, basierend auf einem von diesen Reddit-Posts und dann hat Cashys
Stephan: Blog jetzt vor zwei, drei Wochen nochmal über Monet geschrieben.
Andy: Echt?
Stephan: Ja, das hat auch... Der Kastelber, oder?
Andy: Also, der kenne ich von früher.
Stephan: Ich weiß, ich glaube schon, ja. Er war auch ein total netter,
Stephan: positiver Beitrag. Ich habe mich riesig gefreut, habe das von zwei,
Stephan: drei Leuten zugeschickt bekommen.
Andy: Cool.
Stephan: Der hat aber auch dann in der letzten Zeile geschrieben, naja,
Stephan: mal sehen, wie lange er das noch will oder durchhält mit dem kostenlos.
Stephan: Hat mir direkt, ich bin in engem Austausch mit einem Konkurrenten,
Stephan: der eine andere App anbietet, auch eine Haushaltsbuch-App, und der hat mir das
Stephan: nur geschrieben mit so Lachsmilies.
Stephan: Jaja, also die Frage ist präsent, wie schafft man eigentlich das langfristig
Stephan: für sich aushaltbar zu halten.
Stephan: Hat er direkt richtig erkannt. Aber der Blogbeitrag war sehr freundlich geschrieben.
Andy: Ja, okay. Ich verlinke es auf jeden Fall. Das mag ich sehr, denn das ist ein Blogger.
Andy: Da gibt es viele coole Artikel immer auch in Vorstellung. Ah ja,
Andy: witzig. Dann hat er das selber gefunden.
Andy: Also du hast es ihm nicht gepitcht oder so, sondern es gab einfach ein Review von...
Stephan: Nee, also ich suche sehr wenig. Ich habe eigentlich sehr wenig Kontakt bisher gesucht zu Medien.
Stephan: Einmal hatte ich hier das Buxtehude Tageblatt angeschrieben.
Stephan: Mittlerweile wohne ich nämlich in Buxtehude, das liegt bei Hamburg und nicht mehr in Hamburg.
Stephan: Und dachte, komm, jetzt habe ich hier die deutsche Haushaltsbuch-App,
Stephan: die überhaupt Platz 1 ist. Jetzt kann ich doch mal hier das lokale Tageblatt anschreiben.
Stephan: Das ist doch eine spannende Story für die, aber die haben sich nie wieder gemeldet.
Stephan: Dann war ich direkt vor den Kopf gestoßen. Man muss aber auch dazu sagen,
Stephan: selbst jetzt Cashys Blog, der hat ja schon eine enorme Reichweite,
Stephan: aber das ist dann so ein Effekt von ein, zwei, drei Tagen und dann flaut das auch wieder ab.
Stephan: Also ich glaube, der langfristige Effekt von solchen einzelnen Features,
Stephan: Weiß ich nicht. Das kann, glaube ich, so eine Initialzündung sein,
Stephan: aber du brauchst eigentlich eine permanente, laufende Marketingstrategie,
Stephan: immer wieder so in den Loop zu kommen.
Stephan: Und da hat für mich Reddit im letzten Jahr ziemlich gut funktioniert.
Stephan: Ich glaube aber auch nur aufgrund der Tatsache, dass die App kostenlos ist.
Stephan: Also Reddit mag das, dass Dinge kostenlos sind.
Stephan: Die gehen da viel gnädiger mit dir. Als wenn du da jetzt das teure Abo den Leuten
Stephan: versuchst anzudrehen, dann zerreißen die dich in den Kommentaren.
Stephan: Wenn die App aber wirklich kostenlos ist.
Andy: Dann sind die Leute...
Stephan: Genau, dann ist das auch toleriert. Also nicht immer und auch nicht jetzt ständig,
Stephan: aber immer mal wieder, wenn ich neue Features verbaue, poste ich das da rein
Stephan: und das geht eigentlich in 50% der Fälle,
Stephan: habe ich da mehrere hundert Likes und irgendwie 50.000 Impressions.
Stephan: Also das funktioniert schon eher.
Andy: Okay. Jetzt willst du kurz zu übersprechen, wie genau funktioniert die App,
Andy: wenn ich mir die jetzt runterlade? Was begrüßt mich dann?
Andy: Also dann kann ich gleich direkt Ein- und Ausgaben eintragen?
Andy: Kann ich die diktieren? Das würde ich ja wahrscheinlich.
Andy: Ich bin ja heute, ich diktiere E-Mails mittlerweile, weil ich merke, es geht viel schneller.
Andy: Wenn ich jetzt hier mein Konto aufmache, dann könnte ich die diktieren.
Stephan: Das gibt es tatsächlich nicht. Es wird immer mal wieder angefragt.
Stephan: Es wird auch angefragt, dass man Rechnungen abscannen kann.
Stephan: Also man lädt die App runter und gibt seinen Namen an, dann geht es auch schon los.
Stephan: Es gibt kein krasses Onboarding, es ist ein bisschen Teil der Philosophie,
Stephan: wobei ich da auch noch mal drüber nachdenken muss, weil das auch schon angefragt
Stephan: wurde. Genau, du drückst auf den Plus-Button, tippst ein paar Zahlen an und
Stephan: drückst auf die Kategorie und fertig.
Stephan: Ich glaube, also das mit dem Diktieren oder auch mit dem Aufnehmen,
Stephan: dass es schneller nicht geht, als es derzeit verbaut ist.
Stephan: Also das wird auch immer wieder in den Rezessionen erwähnt, wie schnell das
Stephan: geht im Vergleich zu anderen Apps. Und das habe ich auch, ich teste ja ab und
Stephan: an auch mal Konkurrenz-Apps.
Stephan: Und ich finde es immer wieder faszinierend, wie viele Schritte man braucht,
Stephan: um dort was hinzuzufügen.
Stephan: Und du stehst an der Supermarktkasse, du ziehst das Handy und der Eingabe ist
Stephan: innerhalb von 2 bis 3 Sekunden gemacht. Die App startet quasi innerhalb von einer zehntel Sekunde.
Stephan: Das ist mir auch extrem wichtig. Du drückst auf das Plus, tippst ein und es
Stephan: ist sofort da. Es gibt auch keinen Ladezustand oder irgendwie sowas.
Stephan: Also ich glaube, man kann es eigentlich nicht schneller machen,
Stephan: als es derzeit ist. Ich weiß, das mit dem Diktieren, das klingt immer so verführerisch,
Stephan: aber bevor da irgendwie das Handy dann 2,34 Euro erkannt hat an der Supermarktkasse,
Stephan: im Zweifelfall stehen ja auch noch Leute um dich rum, hast du es schneller eingetippt.
Stephan: Deswegen, ich halte es mit Absicht schlank. Es ist nicht so,
Stephan: dass es kompliziert zu bauen wäre.
Stephan: Aber ich habe das Gefühl, es braucht es eigentlich nicht. Sollte ich irgendwann
Stephan: zu einem anderen Schluss kommen, würde ich es natürlich machen.
Stephan: Aber die Einfachheit Monets ist mir das Allerwichtigste. Deswegen gehe ich auch
Stephan: extrem vorsichtig dabei fort.
Stephan: Weil dieser Eingabeprozess ist ja der grundlegendste überhaupt.
Stephan: Und ich glaube, der funktioniert echt gut.
Andy: Ich dachte jetzt eher an den Case. Ich habe hier mein Google Sheets-Dokument
Andy: und gehe halt drüber. was weiß ich, monatliche Ausgabe so und so viel,
Andy: jährliche Ausgabe, Versicherung ABC am 1.
Andy: Juni und sowas, das diktiere ich dann, dann kann ich einmal eine Sprachnachricht
Andy: aufnehmen und dann rötelt da deine lokale KI drüber und die schlägt dir das
Andy: dann vor zur Abnahme und dann habe ich so, an sowas habe ich gedacht.
Andy: Nicht um eine einzelne Einnahme zu erfassen, sondern um so einen initialen Schwung
Andy: sozusagen zu machen. Das war die Idee.
Stephan: Das halte ich für sehr sinnvoller. Was auf jeden Fall geplant ist für dieses
Stephan: Jahr ist ein Import, weil der, also die Anfrage ist, genau, und Quicken erhalte ich auch regelmäßig.
Stephan: Das kannte ich vorher gar nicht. Das ist irgendein Format. Ist das ein Programm
Stephan: auch mit einem proprietären Format?
Stephan: Ich weiß gar nicht, was echt noch viel genutzt wird von den Finanznerds so.
Stephan: Diese drei plane ich langfristig. Und ich glaube, wenn man den wirklich gut
Stephan: baut, dass der dann auch eine gewisse Resilienz hat, mit extrem,
Stephan: also ich meine, er hat es in 21 Sprachen angeboten.
Stephan: Das heißt, ich muss allein schon mal die Spaltennamen in 21 Sprachen übersetzen.
Stephan: Dann sollte jeder Spaltenname wahrscheinlich noch 10 bis 20 Alternativbegriffe
Stephan: haben, damit alles automatisch erkannt wird.
Stephan: Auch die Betragsformate, das Datumsformate, das sind ja unendlich viele,
Stephan: die da auf dich zukommen könnten.
Stephan: Ich glaube, wenn du den Import richtig baust, dann wäre dein Anwendungsfall
Stephan: jetzt auch schon abgedeckt, dass du das da einmal kurz exportierst als CSV,
Stephan: schiebst es einmal in die App rüber und wenn es dann auch noch problemlos geht,
Stephan: ohne dass du manuell noch was tun musst, ich glaube, das könnte so ein Magic Moment nochmal sein.
Stephan: Ja, das ist für dieses Jahr geplant.
Andy: Für die Übersetzung, wir nehmen heute am Freitag auf, am 6.
Andy: März. Gestern kam die Folge 162 mit dem Daniel Schreiber. Hab ich mir angeguckt.
Andy: Das Du-Log, das kannst du dir angucken.
Andy: Das Schlagwort ist DevOps-Style-Translations. Das kannst du in dein Bildprozess
Andy: einbauen, dein Sprachfile einfach an die API schicken und dann kriegst du alle Übersetzungen.
Andy: Und diese KI dahinter, die lernt dann auch den Kontext, Also,
Andy: dass es eine Banking-App ist und dann passt die auch Banking-App übertrieben.
Andy: Aber weißt du, was ich meine? Dann kannst du die Übersetzungen speziell auf
Andy: den Use-Case zuschneiden.
Andy: Und ich glaube, es gibt auch einen kostenlosen Plan. Da kannst du es mal ausprobieren.
Andy: Also, kurzer Pitch ist, glaube ich, ganz cool.
Andy: Okay, das heißt, dann trage ich meine Sachen ein. Du hast den Supermarkt gesagt.
Andy: Ich glaube, für mich wäre es wichtig, diese Regel ein- und Ausgaben drin zu
Andy: haben. Aber du gehst dann wirklich her, 3,50 Euro Kaffee, keine Ahnung, 7,80 Euro.
Andy: Am Wochenende war ich beim Après-Ski, 7,80 Euro halber Ritter Bier.
Andy: Das würdest du dann alles da reinklampen, oder was?
Stephan: Also genau, egal wie betrunken ich war, ich habe dir immer die Eingabe eingegeben.
Stephan: Aber es geht, also es wird so ein Automatismus und das schreiben mir auch immer wieder viele.
Stephan: Manche Leute schreiben mir sogar so Sachen wie, mittlerweile macht es fast Spaß,
Stephan: seine Einnahmen und Ausgaben da direkt einzutragen. Also genau,
Stephan: wie gesagt, der Markt ist begrenzt. Ich glaube, es ist nicht für alle Menschen was.
Stephan: Viele empfinden diesen Schritt als zu nervig, aber ich habe diesen Schritt,
Stephan: glaube ich, so einfach wie möglich gemacht.
Stephan: Ich wüsste jetzt nicht, was man daran noch doll optimieren kann.
Stephan: Und natürlich, das, was du gerade sprachst, mit diesen Wiederkehrenden,
Stephan: Einnahmen und Ausgaben, das ist schon auch möglich.
Stephan: Das machst du und dann werden die auch automatisch hinzugefügt.
Stephan: Aber wenn du halt das gesamte Bild
Stephan: haben willst, musst du auch jeden Cent eingeben, damit du am Ende weißt.
Andy: Was los ist.
Andy: Okay, das heißt, okay, du speicherst dann in Firebase, deswegen kann ich es zusammen nutzen.
Andy: Es gibt aber kein Bankkonto Sync und den gibt es mit Absicht nicht.
Andy: Wie oft wird es, wie viel von deinen 20 Mails am Tag sind, wo bleibt der Sync
Andy: oder sind es allgemeine Supportanfragen?
Stephan: Ne, es ist Hälfte, Hälfte würde ich sagen, aber ich würde schon sagen,
Stephan: dass ich so zwei bis dreimal die Woche die Frage kriege nach einem automatischen Bankimport.
Stephan: Ich habe das auch nicht kategorisch ausgeschlossen.
Stephan: Ich glaube, es wäre ein richtig spannender Anwendungsfall auch für die Monetarisierung,
Stephan: weil das ist was, das kannst du nicht umsonst bauen.
Stephan: Wenn du das machst, du nutzt ja quasi so Drittanbieter, die quasi die Konto-APIs
Stephan: aggregieren und dann 2.000 bis 3.000 Banken, damit plötzlich auf einen Schlag anbindbar werden.
Stephan: Also der größte Anbieter, der vor allem im amerikanischen Raum tätig ist, ist der Plate.
Stephan: Im europäischen Raum ist es Salt Edge. Das sind einfach so SDK-Anbieter,
Stephan: mit denen du das machen kannst.
Stephan: Und da ist es super schwer rauszufinden, was das eigentlich kostet pro Konto.
Stephan: Ich habe einen Reddit-Kommentar mal gelesen von einem Plate-Mitarbeiter,
Stephan: wo er schrieb, Du kannst davon ausgehen, ein Konto pro Monat 50 Cent pro Nutzer.
Stephan: Das heißt, wenn ich dann das anbinden würde, das wäre dann nicht mehr ansonsten.
Stephan: Und ich habe das nicht ausgeschlossen. Ich habe ein bisschen Respekt vor den
Stephan: rechtlichen Konsequenzen, weil ich nicht genau weiß, das finde ich auch sehr schwer rauszufinden,
Stephan: wie eigentlich dann nochmal die Sicherheitsstandards, ob die nochmal erhöht
Stephan: sind oder ob das genau das gleiche ist, wie wenn ich meine Einnahmen und Ausgaben
Stephan: manuell eingebe. und da will ich auf gar keinen Fall einen Fehler machen.
Stephan: Also das wäre ja der Super-GAU, wenn irgendwie die Kontodaten,
Stephan: die echten, nicht rechtlich oder fachlich korrekt verschlüsselt sind.
Stephan: Das heißt, damit müsste ich mich echt mal einschließen für zwei,
Stephan: drei Monate und das einfach wirklich sauber durchdenken, weil,
Stephan: Da denke ich wirklich auch täglich drüber nach, über Sicherheit und ich habe
Stephan: keine Lust, dass es jemals irgendwie ein Datenleck gibt.
Stephan: Also ausgeschlossen ist es nicht, aber ich glaube, es ist halt dann komplexer,
Stephan: als man denkt, wenn man es wirklich richtig machen will.
Andy: Warum ist Finanzguru, du hast es selber angesprochen, deswegen droppe ich den
Andy: Namen jetzt, warum sind die so groß geworden?
Andy: Liegt das bei denen am SYNC oder denkst du, das liegt an anderen Funktionen?
Stephan: Also ich glaube, dass das ursprüngliche Versprechen war ja, dass du da gibst
Stephan: über deine Bankdaten ein und magischerweise hältst du einen Überblick über deine
Stephan: Finanzen und die App sagt dir genau, wie du eigentlich dastehst.
Stephan: Wenn man jetzt die aktuelle Bewertung durchliest, finde ich,
Stephan: bin ich mir nicht sicher, ob dieses Versprechen eigentlich nach wie vor so gehalten wird.
Stephan: Aber ich glaube, prinzipiell ist diese App-Funktion total krass.
Stephan: Also, dass du einfach ohne einen großen Aufwand zu haben, dir eine App sagen
Stephan: kann, wie du eigentlich stehst und wo es Optimierungsbedarf gibt.
Stephan: Wenn das gut funktioniert, ist das natürlich erstmal, würde ich vermuten,
Stephan: für viele Menschen eine deutlich krassere Erleichterung als jetzt so ein manuelles
Stephan: Haushaltsbuch. und ich glaube, der Markt ist auch einfach größer.
Stephan: Also ich glaube, der Anteil in der Bevölkerung, der sich wirklich gerne aktiv
Stephan: mit seinen Finanzen auseinandersetzt, der ist viel kleiner, als man denkt.
Stephan: Ich glaube, das sind vielleicht so 10, 20 Prozent, aber alle haben ein Konto
Stephan: und alle müssen über den Monat kommen und ich glaube, der Markt für Finanzgurus
Stephan: ist dadurch deutlich größer.
Stephan: Und die haben natürlich auch ein krasses Werbebudget. Also mir fällt das gerade
Stephan: auf, egal welchen Podcast du krass hörst, egal welches YouTube-Video du dir
Stephan: anschaust, Also Finanzguru ist ja omnipräsent gerade marketingtechnisch.
Stephan: Dagegen kommt es natürlich nicht an, aber das war ja auch nie mein Ziel.
Andy: Ich weiß gar nicht, kann ich das überhaupt kostenlos nutzen oder muss ich dann immer bezahlen?
Andy: Ich bezahle ja mit meinen Daten wahrscheinlich, weil ich nutze es selber nicht,
Andy: weil ich da jetzt, da bin ich dann auch so arg der Nerd wahrscheinlich,
Andy: weil die haben irgendwann mal angefangen, dann auch die automatisch bessere
Andy: Versicherungen vorzuschlagen und solche Sachen, glaube ich, auf Basis deiner
Andy: Versicherungen und so und anderen Buchungen, das im Ländle hat,
Andy: sagt man immer, es hat ein Geschmäckle und dann wollte ich das nicht mehr haben.
Stephan: Ja, also ich glaube, es ist eine solide, ehrliche Firma und ich glaube,
Stephan: es gibt wenige Firmen, die das mit Datenschutz so ernst nehmen wie Finanzguru,
Stephan: auch wenn man sich mal deren Struktur, also die haben, wenn man sich auch mal
Stephan: deren Struktur anguckt, was die da für ein System hochgezogen haben,
Stephan: das ist schon echt solide. Aber ja, die fahren zweigleisig.
Stephan: Du kannst einmal halt das Abo zahlen, um diese Analyse zu haben und dann haben
Stephan: sie noch Einnahmen über die Provision, wenn sie dir Versicherungen verkaufen
Stephan: oder halt die Produkte verkaufen.
Stephan: Ich habe es selber auch nie genutzt, aber weil ich halt zu den Leuten gehöre,
Stephan: die überhaupt keine Probleme haben, das manuell einzugeben. Also es gab den
Stephan: Bedarf bei mir nicht, aber ich sehe total ein, dass es für viele echt cool ist.
Stephan: Und ich kriege das auch von Freunden in meinem Alter mal wieder gesagt,
Stephan: Mensch, baut es doch mal mit diesem automatischen Import und dieser automatischen
Stephan: Analyse, dann würde ich es auch nutzen.
Stephan: Und dementsprechend, es ist nicht komplett aus der Welt, aber gerade meine Liste
Stephan: ist dermaßen lang an Featuren und steht eher weiter unten.
Andy: Okay, also ich kann dir mal sagen, ich nutze sehr gern, ich bin schon ewig Mac-Nutzer
Andy: und nutze sehr gern Money, Money auf dem Mac.
Andy: Ist aber eine reine Mac-App, aber es sind alle Konten drin, alle Versicherungen
Andy: drin, alle Depots drin, alle Kreditbausparplätze, weiß ich was,
Andy: was die Kinder alles haben.
Andy: Und es ist halt alles lokal sozusagen. sein.
Andy: Du hast dann einen coolen Überblick, kannst schnell Überweisungen machen und so.
Andy: Manchmal würde ich mir eine App wünschen dazu. Auf der anderen Seite bricht es dann mit dem Konzept.
Andy: Aber ich kann zum Beispiel hier so einen Statistiken rauslucken.
Andy: Ich kann auch das kategorisieren. Da bin ich aber tatsächlich viel zu faul.
Andy: Es gibt aber jetzt auch kein System dahinter, was die Kategorisierung macht.
Andy: Vielleicht muss ich mit dem zusammenschließen und einfach die App für ihn machen.
Andy: Aber ja, es ist ein sehr charmantes Tool, was jetzt für uns echt gut funktioniert.
Stephan: Okay, cool. Ja, schau ich mir mal an.
Andy: Also kein Finanzguru-Nutzer, sondern und ich frage mich immer schon,
Andy: ich habe den auch schon angefragt für einen Podcast, ich glaube,
Andy: du zahlst da eine One-Time-License für die Mac-Software, so in glaube ich 40 Euro oder so und fertig.
Andy: Und das nutze ich seit Jahren und dann kriegst du immer die Updates und so.
Andy: Da frage ich mich dann wieder, wie das funktioniert.
Stephan: Ist aber auch mit automatischem Kontoimport dann?
Andy: Ja, das sind alle Bankkonten angebunden und da gibt ja jede Woche Updates,
Andy: weil die Banken immer wieder was ändern.
Andy: Manche werden nur über einen Webscraper abgedeckt, aber das sind auch alle Kreditkarten
Andy: und so Sachen drin. Also ein Haufen Zeug.
Stephan: Spannend.
Andy: Ja, ganz cool. Schau es dir mal an. Ich finde, ich nutze das sehr gern so als Mischung.
Andy: Okay, das hast du angesprochen. Du hast noch Features auf deiner Liste.
Andy: Was ist denn da so dann drauf? Also jetzt stellt man sich das her,
Andy: du hast es selber beschrieben, dass es ja relativ einfach funktioniert,
Andy: aber kriege ich dann Statistiken, Erinnerungen? Was ist das?
Andy: Was baust du da noch alles rein und vor allem, warum kommst du jetzt alles in
Andy: die kostenlose Version?
Andy: Oder hast du da schon Checkboxen drin, wo du sagst, vielleicht nochmal Premium?
Stephan: Nee, mit den Checkboxen tatsächlich nicht, weil ich bei den Featuren schon auch
Stephan: irgendwie drauf achte, dass sie auch weiter kostenlos anbietbar sind.
Stephan: Also es gäbe ein einziges Feature, wo ich mir nicht sicher bin,
Stephan: wie man das kostenlos anbildet, neben dem automatischen Kontoimport und das
Stephan: ist das Anhängen von Bildern.
Stephan: Ich verlasse mich ja schon sehr auf Firebase.
Stephan: Dann einfach super bequem in Echtzeit alle Daten auf allen Geräten,
Stephan: egal ob deine eigenen oder halt im Haushalt, die Geräte, wo du das geteilt hast,
Stephan: die Daten auch blitzschnell aufpoppen.
Stephan: Und das würde ich mit Bildern auch haben wollen. Das Ding ist,
Stephan: es ist sehr viel günstiger, Text zu speichern bei Firebase als Bilder.
Stephan: Das heißt, das wird tatsächlich relativ häufig angefragt. Da wäre ich mir nicht
Stephan: sicher, wie ich das kostenlos anbiete.
Stephan: Ansonsten sind das so Dinge wie Währungsumrechnungen, dass man einfach die Transaktion
Stephan: in verschiedenen Währungen eingeben kann und sie automatisch direkt in die richtige
Stephan: Ausgangswährung übergerechnet wird.
Stephan: Viele Leute wollen Taschenrechner haben, dass wenn sie was eingeben,
Stephan: zum Beispiel wenn sie Lebensmittel einkaufen,
Stephan: direkt die einzelne Position eingeben können und dann auch schon kategorisieren
Stephan: können und am Ende der Taschenrechner nochmal überprüft, ob dann auch die Gesamtsumme
Stephan: zum Einkaufszettel passt.
Stephan: Die Diagramme, da wünschen sich viele Leute noch mehr Statistiken zu,
Stephan: noch mehr Auswertungsmöglichkeiten, Hashtags, Widgets, Shortcuts und halt den
Stephan: Import, von dem ich schon sprach.
Stephan: Dann Watch-Apps und Web-App werden häufig noch angefragt, wobei das dann auch
Stephan: nochmal echt große Features sind.
Stephan: Also die Liste ist, und das waren jetzt nur die großen Sachen,
Stephan: die ich gerade vorgelesen habe.
Stephan: Und gleichzeitig will ich ja die App, also ist das Versprechen der App ja einfach
Stephan: zu sein und nicht überfordert zu sein.
Stephan: Das ist jetzt so ein bisschen der Grenzgang, ob das möglich ist.
Stephan: Weil das merke ich auch, dass viele Konkurrenten, die mal auf meiner Position
Stephan: waren, irgendwann kam der Feature-Creep.
Stephan: Irgendwann wurde die App aufgeblähter und langsamer und fehleranfälliger und
Stephan: das will ich auf jeden Fall vermeiden.
Stephan: Also irgendwann werde ich einen Cut ziehen müssen, wo ich einfach nicht mehr
Stephan: reinpacken kann in die App, weil sie dann dadurch auch komplexer wird.
Andy: Okay, verstehe. Und wenn du jetzt über Monetarisierung nachdenkst,
Andy: jetzt hast du Spenden eingebaut, würdest du dann
Andy: Eher auf Subscription gehen oder auf One-Time-Payment oder beides?
Stephan: Ich habe es soweit noch nicht gedacht, weil ich ja derzeit, ich bin jetzt ja
Stephan: gerade erst dabei, diese Spendenfunktion einzubauen. Und ich habe,
Stephan: wie weit hole ich jetzt aus?
Stephan: Das hatte ich dir im Vorgespräch ja auch schon erzählt. Ich war ja im Dezember,
Stephan: war ich bei Finn Gliemann.
Stephan: Der hat auf LinkedIn einen Post gemacht, dass er eigentlich Startup-Berater
Stephan: werden sollte, weil er einfach schon so viel gemacht hat in dem Bereich.
Stephan: Und da habe ich ihm einfach mal eine Nachricht geschrieben und meinte,
Stephan: ich habe gerade echt Not. Nämlich genau mit dieser Thematik hier und auch der
Stephan: Thematik, dass ich ein bisschen überlastet war zu dem Zeitpunkt,
Stephan: weil die Vorweihnachtszeit für,
Stephan: hast du ja auch schon oft gehört, die Vorweihnachtszeit und Neujahr ist einfach
Stephan: echt immer wild für so Apps, die damit zu tun haben, dass Leute sich irgendwie
Stephan: vorn haben für das nächste Jahr und das ist halt bei Finanzen tracken oder Finanzen
Stephan: in den Griff kriegen auch so.
Stephan: Genau, und dann dachte ich, komm, ich mach das jetzt und dann hab ich ihm gemeint,
Stephan: hey Finn, pass auf, ich hab das
Stephan: und das ist mein Budget, das kann ich dir zahlen, kann ich mal rumkommen.
Stephan: Der Kliemannsland ist nämlich ganz in der Nähe von mir und dann,
Stephan: Wir haben, war ich da zwei Stunden, wir haben geschnackt und wir sind auch genau
Stephan: alle diese Optionen durchgegangen.
Stephan: Aber mein Problem ist ein bisschen, alles was erzwungener Kauf wäre,
Stephan: würde ja mein Marketingmodell ein Stück weit kaputt machen, weil ich ja dieses
Stephan: Wachstum in Deutschland und auch gerade beginnend in anderen Ländern,
Stephan: also ich fange jetzt in Kanada oder in den USA auch gerade an,
Stephan: so in die Top 5 aufzusteigen für gewisse Suchbegriffe, würde ich ja damit sofort
Stephan: schröpfen und abbrechen oder versiegen lassen.
Stephan: Und das will ich nicht, weil das fühlt sich irgendwie nicht komisch an.
Stephan: Deswegen haben wir viel drüber gesprochen.
Stephan: Und dann hat er mir und sind auch nicht wirklich zu einem Ergebnis gekommen,
Stephan: auch wenn seine Hinweise und auch seine Zahlen, die er hatte,
Stephan: waren natürlich total baliert und hilfreich.
Stephan: Aber dann hat er mir einfach den besten Hinweis gegeben, den mir gefühlt,
Stephan: den jemals ein Mensch gegeben hat in diesem ganzen Business-Kontext.
Stephan: Dann schreib doch einfach mal deine Konkurrenten an, wie die das machen.
Stephan: Ich dachte so, okay, warte mal, aber das sind ja meine Konkurrenten.
Stephan: Und es war auch vielleicht ein bisschen so ein alberner Gedanke,
Stephan: ob die mir wirklich antworten. Und bin dann nach Hause gefahren.
Stephan: Und habe das getan und habe Timo Stübing angeschrieben. Es war einer von zweien,
Stephan: der mir dann auch relativ schnell geantwortet hat.
Stephan: Der war vor mir mit seiner Haushaltsbuch-App, die heißt Ausgaben einfach nur,
Stephan: auf den ganzen ersten Plätzen. Und er hat gesagt,
Stephan: Dann habe ich das getan und der hat mir sofort super freundlich geantwortet
Stephan: und meinte, ja, er kennt meine App auch schon. Er hat sich schon auch gefragt,
Stephan: ob er mich auch mal anschreiben wollen.
Stephan: Und seitdem sind wir auch regelmäßig in Kontakt und unterhalten uns genau über solche Themen.
Stephan: Und der hat das auch mal so gehabt in der App, dass er quasi,
Stephan: Spenden, dass sie einfach nur spendenbasiert war. Die App war von den täglichen
Stephan: Nutzerzahlen einfach noch deutlich kleiner als meines derzeit ist und konnte
Stephan: mir da auch einige Zahlen nennen, wofür ich ihm unendlich dankbar bin.
Stephan: Und das sieht gar nicht so schlecht aus, wenn man das richtig anstellt.
Stephan: Und ich könnte mir vorstellen, ich glaube nicht, dass ich jetzt in den nächsten
Stephan: ein, zwei Jahren meine Familie davon ernähren kann, aber dass,
Stephan: wenn man das einfach so weiter treibt,
Stephan: basierend mit den Zahlen, die ich so von ihm habe, dass man irgendwann an einen
Stephan: Punkt kommt, wo man auch genug für sich und seine Familie verdient und das Ganze nur mit Spenden macht.
Stephan: Das ist meine Hoffnung gerade. Deswegen denke ich gar nicht weiter nach über
Stephan: eine zwingende Paywall mit Jahres- oder Monatsabo oder vielleicht auch Lifetime-Budgets.
Stephan: Ich hoffe, das ist nicht ganz die Antwort, die du hören wolltest,
Stephan: aber ich bin da einfach noch nicht weiter, weil ich die Hoffnung noch habe,
Stephan: dass es so funktionieren kann.
Andy: Also, ja, bin ich skeptisch, ehrlich gesagt. Ich weiß, kann ich es nicht vergleichen.
Andy: Ich schreibe ja noch ein Newsletter, alles nur geklaut heißt der,
Andy: über so DevOps Themen und Cloud und sowas.
Andy: Da sind ein bisschen über 2000 Subscriber drin und da kannst du auch schon immer spenden.
Andy: Und das meiste, was ich kriege, sind so One-Time-Spenden und ich glaube,
Andy: ich habe sechs Dauerspender und das sind deine genannten 30 Dollar oder 35 Dollar im Monat oder so,
Stephan: Die ich habe.
Andy: Und da kommt einmal im Jahr oder alle halb Jahr kommt jemand dazu.
Andy: Und vielen Dank an alle, die das machen, weil Das ist natürlich schon cool,
Andy: es ist immerhin eine Kiste Bier im Monat.
Andy: Aber Familie ernähren davon wird schwierig.
Andy: Wenn du das auf 200.000 hochrechnen würdest, dann wäre es natürlich schon ein
Andy: Sümmchen, dann wären es keine 30.000.
Andy: Sondern ein bisschen mehr und dann wird es nicht reichen, um die Familie zu
Andy: ernähren, aber es wäre halt ein nettes Side-Hustle sozusagen.
Andy: Aber dann hätte ich auch 200.000 User oder Newsletter lesen,
Andy: dann würde ich viel mehr Feedback bekommen, müsste ich viel mehr antworten und so.
Andy: Dann würde das schon auffressen wahrscheinlich. Das wäre wahrscheinlich bei
Andy: dir nicht anders, wenn du jetzt schon so viel bekommst.
Stephan: Genau, ich sage ja auch nicht, ich bin mir sicher, dass es funktioniert.
Stephan: Ich sage, ich habe die Hoffnung und ich bin auch der Letzte,
Stephan: der sagt, er macht sich hiermit kaputt. Wenn ich irgendwann merke,
Stephan: ey, das funktioniert nicht.
Stephan: Ich bin ja unter anderem auch zu Finn gefahren, weil mich dieser Support da
Stephan: an dem Zeitpunkt schon echt gestresst hat.
Stephan: Und dann hat er mir aber auch erzählt, wie er das automatisiert für sich und
Stephan: seine privaten Projekte.
Stephan: Und dann habe ich auch, also das war der zweite krasse Tipp,
Stephan: den er mir gegeben hat, dann habe ich auch direkt zwischen den Weihnachtsfeiertagen
Stephan: noch angefangen, mir so ein Support-Tool zu schreiben, das eben auch aus vergangenen
Stephan: Antworten mir schon mal so eine Vorformulierung liefert und lernt.
Stephan: Und das hat meine Support-Zeit auch auf 5% irgendwie eingedampft.
Stephan: Und genau, das hat dieses Problem auch schon wieder ein bisschen gelöst.
Stephan: Aber dadurch, dass das Feedback ja trotzdem absolut gesehen immer mehr wird,
Stephan: steigt halt jetzt die Zeit, die ich täglich damit verbringe,
Stephan: auch schon wieder mehr an.
Stephan: Vielleicht kurze Werbung, ich habe diesen Prototypen für diese Support-Tool
Stephan: an den Kollegen weitergegeben, weil das so unfassbar gut funktioniert,
Stephan: hätte ich nicht gedacht.
Stephan: Support-Me, Support-Me, nee, warte mal, wie war die URLs, muss ich nochmal nachschauen,
Stephan: dass ich die jetzt nicht falsch sage.
Stephan: Genau, support-me.dev und da nimmt das quasi dieses Tool und versucht es zu vertreiben.
Stephan: Hat mir extrem geholfen. Und ja, aber ich sehe deinen Punkt trotzdem.
Stephan: Jetzt bin ich gerade bei 16.000 Nutzern. Wenn ich dann mal irgendwann bei 200.000
Stephan: bin, dann sind es halt auch irgendwie nicht mehr 20 bis 50 Nachrichten,
Stephan: sondern irgendwie, was weiß ich, mehr.
Stephan: Ja, ich sehe das Dilemma. Ich habe die Hoffnung noch, dass es irgendwie so funktionieren
Stephan: kann. Und wenn nicht, dann muss ich schauen.
Andy: Hat dich der Termin bei Findern was gekostet? Oder hat er es einfach so gemacht dann?
Stephan: Nein, nein, das war, also wir sind keine Freunde, auch wenn ich es gern wäre.
Stephan: Ich habe 500 Euro gezahlt tatsächlich, einfach, es war ein Beratungsgespräch
Stephan: und muss aber auch ehrlich sagen, das waren echt richtig gut investierte,
Stephan: war echt richtig gut investiertes Geld.
Stephan: Also ich schreibe, wie gesagt, mit meinem Konkurrenten da, Timo,
Stephan: schreibe ich jetzt gerade täglich und das ist extrem hilfreich,
Stephan: weil ich davor ja die drei Jahre, es passiert ja alles nur in meinem Kopf, dieses Ganze,
Stephan: wie gestalte ich meine App, wie gehe ich weiter vor Marketing-technisch,
Stephan: wie gestalte ich vielleicht auch die Monetarisierung.
Stephan: Und wenn du dann plötzlich jemanden hast, der diese Schritte genauso geht oder
Stephan: schon gegangen ist, das ist so enorm hilfreich und entlastend.
Stephan: Der ist auch in einer ähnlichen Familien-Situation.
Stephan: Es war echt, danke Finn, war richtig gut.
Andy: Vielleicht wird er ja rein. Aber mit ihm hast du dann keinen Kontakt mehr jetzt gehabt danach.
Stephan: Er hat nochmal nachgefragt, wie es läuft. Und ich habe ihm auch dann erzählt,
Stephan: dass ich jetzt dabei bin, dieses Spendenfeature zu bauen.
Stephan: Er war auch skeptisch. Also er feiert das natürlich nach wie vor alles.
Stephan: Aber letztlich seid ihr euch da einig.
Stephan: Ihr habt ja auch schon ein bisschen mehr Erfahrung als ich. Aber man muss auch
Stephan: seinen eigenen Fehler machen dürfen.
Andy: Aber bei einem würde ich sagen, also ich bin mir jetzt nicht ganz sicher.
Andy: Ich habe selber keine App. So, ich habe natürlich ein paar Ideen,
Andy: habe aber nichts da live oder was weiß ich was.
Andy: Aber wenn ich mir jetzt, ich habe ja jetzt den Sebastian zweimal hier im Podcast
Andy: gehabt von Habit Kit, einmal wo er noch relativ am Anfang war und es nebenher
Andy: gemacht hat und dann jetzt nochmal und wir haben auch Kontakt.
Andy: Und jetzt ist es auch bei Trust MAA gelistet, habe ich gesehen,
Andy: mit so ich glaube über 30.000 Dollar MAA und er climbt ja trotzdem die Charts
Andy: nach oben mit seiner App, auch wenn die kostenpflichtig ist.
Andy: Also ich glaube nur, dass das Marketing nur funktioniert, weil die App kostenlos
Andy: ist, das glaube ich nicht.
Andy: Ich glaube schon, dass die Menschen auch was dran haben und dass es gut funktioniert
Andy: und vielleicht musst du jetzt einfach eine groß genuge Userbase,
Andy: Bewertungen haben und Kommentare und dann kannst du es auch so ein Modell wie er macht.
Andy: Die App ist ja kostenlos und dann gibt es ein Lifetime Payment und ein Monthly
Andy: Payment und das ist glaube ich auch nicht viel.
Andy: Ich glaube nicht, dass es ihm geschadet hat, rein in den App-Store-Rankings,
Andy: um es mal so zu formulieren.
Stephan: Ich würde es auch nicht komplett ausschließen. Ich fand auch sein Pricing,
Stephan: also zumindest das Initiale mit dem 1 Euro pro Monat, 6 Euro pro Jahr,
Stephan: 18 Euro einmal Kauf, das fand ich irgendwie auch total fair und charmant.
Stephan: Ich glaube nur, dass Sebastian einfach das Glück hat, dass er mit dieser Habit-Kit-App
Stephan: eine App geschrieben hat, die einfach genutzt wird von dieser Build-in-Public-Community.
Stephan: Also der hat sein Produkt beworben in einer Community, die es auch wirklich
Stephan: nutzt und diesen Vorteil habe ich nicht. Also in Bild in Public interessiert
Stephan: sich eigentlich niemand für manuelles Ausgabe- und Einnahmen-Tracking.
Stephan: Das sind dann die Leute, die halt eher eine Finanzguru nutzen oder andere automatisierte
Stephan: Apps, weil sie einfach so technikaffin sind.
Stephan: Und er hat ein tolles Produkt geschrieben und hat gleichzeitig den perfekt passenden
Stephan: Marketing-Channel gefunden.
Stephan: Und den habe ich nicht. Aber ich würde es trotzdem nicht ausschließen.
Stephan: Nicht. Ich glaube, ich würde es jetzt erstmal so weiterlaufen lassen,
Stephan: gerade weil ich auch merke, dass ich jetzt in anderen Ländern,
Stephan: also wie gesagt, das war namentlich Kanada, USA, Frankreich,
Stephan: Italien, dass es halt gerade so am Aufsteigen ist.
Stephan: Nicht da überall so langsam in die Top 5 wander.
Stephan: Das Pflänzchen will ich jetzt nicht direkt wieder da absterben lassen oder mit
Stephan: jetzt teuren Abos kaputt machen. Und dann überlege ich weiter.
Stephan: Aber ja, sollte ich zu dem Schluss kommen, ich mache mich hier kaputt und das
Stephan: läuft einfach nicht, dann werde ich das umstellen.
Stephan: Natürlich nicht für Bestandsnutzer, also alle Leute, die jetzt hier zuhören,
Stephan: Das kann man nicht bringen.
Stephan: Ich meine, die haben ja auch irgendwie Goals mit ihren Bewertungen,
Stephan: Rezessionen, die werden das auch weiter kostenlos nutzen können.
Stephan: Aber dass ich dann vielleicht irgendwann das Modell wechsle.
Stephan: Aber nochmal, ich habe die Hoffnung, dass es anders geht.
Andy: Ich bin gespannt.
Stephan: Vielleicht darf ich in zwei Jahren auch nochmal kommen, Andi.
Stephan: Dann kann ich dir nochmal erzählen.
Andy: Das wäre dafür interessant, ob es geklappt hat oder nicht. Ja,
Andy: das ist eine coole Headline. Ich lebe von Spenden der User.
Andy: Ich würde es dir wünschen natürlich, aber ich bin mir halt nicht sicher,
Andy: dass die Menschen das machen.
Stephan: Ich kann es nicht einschätzen, ob diese Aussage, das ist so ein bisschen mein
Stephan: Marketingmodell, dass sie kostenlos ist, das stimmt.
Stephan: Und ich muss aber auch sagen, man kriegt echt viele Nachrichten von...
Stephan: Von Alleinerziehenden, von Menschen mit wenig Geld, von Menschen mit Schulden.
Stephan: Und die halt auch einfach sagen, ey, danke, danke, danke.
Stephan: Also in dieser Zeit hat die App ja Geld gekostet. Ich wollte ja gar nicht so
Stephan: starten. Das war ja eher so notgetrunken.
Stephan: Und ich hätte nicht gedacht, dass mir das so viel bedeutet. Zumindest,
Stephan: also klar, den Bestandsnutzern sowieso nicht. Aber jetzt, ich würde die App
Stephan: weiter ganz zugänglich halten für alle Menschen.
Stephan: Weil für manche Menschen, und das kann man sich, glaube ich,
Stephan: in unserer Bubble nicht vorstellen, da ist jeder Euro pro Monat schmerzhaft so.
Stephan: Und wie kriegt man das hin, dass die auch weiterhin die App nutzen können.
Stephan: Wobei Timo da auch meinte, dass er das auch schon irgendwo gesehen hatte,
Stephan: dass man einfach auch sagen kann, es gibt irgendwo noch einen Button,
Stephan: hier kannst du mir kurz schreiben und dann darfst du die App umsonst nutzen.
Stephan: Wäre auch eine Möglichkeit, ne? Muss ich drüber nachdenken.
Andy: Gibt es ja auch bei vielen Projekten, dann so für Open Source oder für Schüler, Studenten und so.
Andy: Da kannst du ja was machen. Wie viele werden das dann machen?
Andy: Also es ist ja jetzt nichts, was 200 Euro kostet, ne?
Stephan: Aber ja.
Andy: Also ich fühle mich mittlerweile auch immer schlecht, wenn ich gar nicht bezahle,
Andy: ehrlicherweise. Aber das ist
Andy: halt die andere Seite, weil man sich es auch leisten kann, wie du sagst.
Stephan: Du bist erfolgreich, du hast mehrere erfolgreiche Projekte laufen.
Stephan: Ich finde es auch voll cool von dir, dass du dann auch so denkst.
Stephan: Aber ich glaube, manche Menschen können halt einfach nicht so denken.
Stephan: Und vor allem, auch da ist der Unterschied ein bisschen in der Nutzerbasis zum Beispiel zu HabitKit.
Stephan: HabitKit wird ja von Leuten verwendet, die halt, ich glaube,
Stephan: das sind eher Menschen, denen es schon gut geht und die einfach dann auch diese
Stephan: Selbstoptimierung ein bisschen auf die Spitze treiben wollen.
Stephan: Weiß nicht, klingt Selbstoptimierung nicht so negativ? Ich meine es gar nicht so negativ.
Stephan: Aber Monet, also ich habe das mal geguckt oder erfragt bei meinen Nutzern,
Stephan: wofür die die App eigentlich nutzen und da kam eigentlich fast 50-50 raus.
Stephan: Ich will gucken, wie viel am Ende des Monats übrig bleibt. Ich glaube,
Stephan: das sind dann eher die, die halt so wirklich gucken, dass sie über die Runden kommen.
Stephan: Und dann gibt es 50 Prozent sind die, ich will einfach meine finanzielle Situation
Stephan: besser verstehen und analysieren so und auch planen können. Ich habe das Gefühl,
Stephan: das sind eher die mit ein bisschen mehr Geld.
Stephan: Und das heißt, die Nutzerbasis, das sind schon ganz andere. Also Monet wird
Stephan: heruntergeladen, weil man vielleicht Probleme mit Geld hat.
Stephan: Und dementsprechend ist die Ausgangslage, glaube ich, ein bisschen schlechtere,
Stephan: wie jetzt zum Beispiel so einem Happy Tracker.
Andy: Okay, ja. Zum Marketing habe ich noch ein, zwei Fragen.
Andy: Du hast ein bisschen einiges darüber gesprochen, wo du die User herbekommen
Andy: hast und App Store Optimization.
Andy: Und da hast du Reddit erwähnt. Ich habe ein paar Beiträge für dir da gefunden.
Andy: Einmal im iOS-Bereich, dann wieder woanders und da postest du dann auch häufiger
Andy: in verschiedenen Subreddits.
Andy: Das funktioniert ganz gut dann für dich mit den Feedbacks. Ich habe gesehen,
Andy: der eine hat auch 234 Upvotes.
Andy: Also du machst dann auch teilweise schon mehrere Posts in verschiedenen Kategorien.
Andy: Und das wird toleriert und ist in Ordnung. Wird nicht als Werbung gelöscht oder so.
Stephan: Es wird, die, die gelöscht wurden, findest du nicht. Nee, also es erlauben nicht
Stephan: alle Subreddits, aber die, von denen du jetzt sprachst, Bild in Public noch.
Stephan: Apple erlaubt, dass wenn du einfach auch reger Teilnehmer des Subs sowieso bist,
Stephan: was ich bin, dann iOS-Development oder App-Store-Optimization erlauben lässt.
Stephan: Wie gesagt, du darfst halt nicht spammy sein. Also ich mache das vielleicht
Stephan: alle zwei, drei Monate mal und solltest schon irgendwie auch inhaltlich was posten.
Stephan: Und die Tatsache, dass es eben umsonst ist, hilft.
Stephan: Ich glaube, auch das Votes sonst niemand ab. Du kannst halt gerne posten,
Stephan: aber die Sachen verschwinden halt direkt und rutschen nach unten,
Stephan: weil wenn du da den Leuten deine überteuerte Subs-Schwippchen antreten willst,
Stephan: dann warum sollten die das abvoten?
Stephan: Läuft. Aber wie gesagt, auch nur dadurch, dass es kostenlos ist.
Andy: Dann warst du ja auch in einem anderen Podcast schon zu Gast,
Andy: also unter anderem bei den Freunden von mir, dem Andi und dem Wolfi im Engineering-Kiosk.
Andy: Hast du das gemerkt in den Downloads, in Daily Active Views,
Andy: merkt man sowas schon oder ist das dann auch was, was eher so langfristig dir was bringt?
Stephan: Ich glaube eher langfristig. Das ist nämlich auch ein Gedanke,
Stephan: den ich jetzt zu dieser Spendenfunktion noch habe.
Stephan: Selbst wenn das alles irgendwie schief geht, finde ich es trotzdem cool,
Stephan: mir mit dem Projekt auch ein bisschen den Namen zu machen.
Stephan: Und vielleicht habe ich dadurch, wenn das jetzt alles nicht funktioniert und
Stephan: ich mal irgendwann den Job wechseln will, dadurch ein bisschen eine höhere Reputation
Stephan: und kann dadurch auch eine bessere Stelle bekommen.
Stephan: Downloads merkt man es sicherlich. Es ist schwer dann zuzuordnen,
Stephan: weil man es einfach nicht genau weiß.
Stephan: Aber der größere Nutzen ist für mich auch so ein bisschen eine persönliche Marke
Stephan: aufzubauen, eine Stellung auch so, mir zu erarbeiten.
Stephan: Und dann auch schon ein bisschen mehr gleichzeitig zu fahren,
Stephan: ob das jetzt mit Money klappt oder nicht. Okay.
Andy: Ja. Technologiestack hast du schon angesprochen, ist Firebase und das ist das
Andy: Einzige, was du nutzen tust, außer dem iOS-Developer-Account.
Andy: Also zahlst du für Firebase schon oder ist es noch kostenlos?
Stephan: Ich zahle so 20 Euro im Monat, was ich echt wenig finde für 16.000 Nutzer.
Stephan: Also das fand ich auch absurd. Ich glaube, da hat Sebastian neulich auch irgendwie
Stephan: einen Post auf LinkedIn gemacht, dass er irgendwie mehrere Wochen versucht hat,
Stephan: seine Fireboys-Kosten zu optimieren und hat runter nur den Screenshot von seinen
Stephan: derzeitigen Fireboys-Kosten von 20 Cent,
Stephan: gepostet. Genau, die sind bei mir bei 20 Euro.
Stephan: Ja, wären dann bei 100.000 Nutzern vielleicht bei 150 Euro.
Stephan: Also es ist echt, ich finde es abgefahren, wie wenig es kostet,
Stephan: Text zu speichern im Internet und abzurufen.
Andy: Finde ich cool. Also ermöglicht ganz viele Geschäftsmodelle,
Andy: ist dadurch ja echt cool.
Andy: Und wie sieht es mit der, also hast du ja die Android-Version,
Andy: hast du letztes Jahr gelauncht, wenn ich es richtig verstanden habe,
Andy: ist doch gar nicht so lange her,
Andy: hast du die nativ entwickelt, hast du die dann schon mit KI damals entwickelt
Andy: und gesagt, hier ist meine iOS-App, mach mir eine Android-App oder wie hast du das gemacht?
Stephan: Ich habe lange darüber nachgedacht und hatte zwischenzeitlich mal kurz mit Flutter
Stephan: rumprobiert, ob das irgendwie eine Möglichkeit wäre, aber bin dann irgendwann
Stephan: zu dem Schluss gekommen, naja, ich will ja meine bestehende iOS-App nie durch
Stephan: Flutter ersetzen, dann kann ich eigentlich direkt auch nativ anfangen.
Stephan: Und dann habe ich das relativ gut vorbereitet.
Stephan: Also ich habe erst die ganzen Farben, die ganzen Übersetzungen,
Stephan: die ganzen Textiles portiert und dann eher so kleinere Views übersetzt mit der
Stephan: KI natürlich von iOS zu Android und dann einfach beides im gleichen Repository
Stephan: gehabt und arbeite jetzt.
Stephan: Und dann ging das eigentlich ganz gut, dass ich sagen konnte,
Stephan: ey, baue jetzt mal das und das nach, orientiere dich hier an diesen Swift-Klassen,
Stephan: und das hat extrem gut funktioniert.
Stephan: Also es ist immer noch nicht so, ich bin immer noch nicht an dem Punkt,
Stephan: dass ich sagen kann, ich gebe den Prompt an und dann läuft alles.
Stephan: Es ist schon so, dass ich dann noch fixen muss und nacharbeiten muss,
Stephan: sowohl das es kompiliert, als auch das Aussehen.
Stephan: Aber es hat natürlich extrem viel Arbeit abgenommen.
Andy: Mit Cloud oder mit Cursor oder mit was machst du das dann?
Stephan: Mit Codex, darf man jetzt eigentlich auch nicht mehr sagen. Wechseln ja gerade
Stephan: alle, aber es funktioniert für mich einfach, also es ist so gut.
Stephan: Das war, als JGPT damals rauskam, war es ja für alle so ein Aha-Moment und für
Stephan: mich war der Kodex jetzt, im letzten Oktober habe ich angefangen,
Stephan: das zu nutzen, so der zweite Baumoment, wo ich mir dachte, okay,
Stephan: das ändert echt nochmal alles für mich.
Andy: Ah ja, es ist super spannend, was da aktuell passiert.
Andy: Auf jeden Fall bin sehr gespannt auf, wie schnell das alles gerade geht.
Andy: Das ist ja alles schwer zu greifen und vorstellbar. Ich glaube,
Andy: man sollte sich immer mit beschäftigen und Dinge ausprobieren,
Andy: damit man es nicht ganz verpasst, wenn man es nicht schafft.
Stephan: Aber ich bin da auch nicht so hektisch unterwegs. Ich finde,
Stephan: es gibt auch die Menschen, die gefühlt alle zwei Wochen wieder das Modell wechseln,
Stephan: weil das dann doch nochmal ein paar Prozent. Das kann ich nicht.
Stephan: Das dauert bei mir ein paar Wochen bis Monate, bis mein Arbeitsprozess darauf
Stephan: eingestellt ist. Ja, okay.
Andy: Und gibt es irgendwie, wenn du jetzt zwischen den Android- und iOS-Usern hast
Andy: du da, gibt es Unterschiede in den Usage-Patterns?
Andy: Also du hast gesagt, es wächst gerade schneller.
Andy: Sind die aktiver am Tag?
Andy: Tragen die disziplinierter ein? Kannst du da irgendeinen Unterschied sehen oder
Andy: verhalten die User sich gleich?
Stephan: Leider ein weiteres Werbeversprechen. Ich track nicht. Also ich habe jegliches Tracking deaktiviert.
Andy: Das ist auch cool.
Stephan: Kann ich dir nicht sagen. Aber was mich natürlich interessiert,
Stephan: ist, wie hoch der Anteil der Leute ist, die bewerten und Rezessionsschreiben.
Stephan: Und der ist ähnlich hoch.
Stephan: Also die sind da ähnlich freundlich gestimmt und gesinnt. Die Bewertung liegt für beide Apps bei 4,9.
Andy: Wow.
Stephan: Also das ist auch für Android total erstaunlich, weil wenn ich da in der Vergangenheit,
Stephan: Apps gesucht habe, auch Konkurrenten, dann waren die immer ein bisschen schlechter
Stephan: bewertet. als im App Store.
Stephan: Das ist bei mir nicht so. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber,
Stephan: Das finde ich relativ ähnlich. Die Mails sind ähnlich freundlich von den Leuten,
Stephan: egal welche Plattform sie nutzen.
Stephan: Also ich bemerke da gar keinen Unterschied. Ich tracke aber wie gesagt nicht,
Stephan: deswegen kann ich das aber auch nicht sagen.
Andy: Ja, okay. Das ist ja auch cool. Spricht ja auch für dich. So,
Andy: jetzt hast du, habe ich gesehen, du hast ein Einzelunternehmen,
Andy: wenn ich es richtig gesehen habe,
Andy: aber das machst du das gerade alles mit Umsatzsteuer-ID, ganz normal.
Andy: Aber du verdienst ja jetzt da kein Geld. Das heißt, du musst dann wahrscheinlich
Andy: einen Steuerberater bezahlen, hast ein paar Belege.
Andy: Das heißt, du machst mit dem Ding erstmal Minusgrade oder machst du damit noch andere Sachen?
Stephan: Ich mache Minus, aber ich hatte nie einen Steuerberater. Ich habe das immer
Stephan: einfach selber gemacht, auch als es noch Geld gekostet hatte.
Stephan: Ich fand es gar nicht so komplex, nachdem ich ein bisschen eingearbeitet habe.
Stephan: Ich habe das Gewerbe tatsächlich pausiert, bin jetzt aber schon wieder dabei mit dem Finanzamt.
Stephan: Also aufgrund dieser Spendenfunktion habe ich mit dem Finanzamt schon gesprochen,
Stephan: weil ich zwischenzeitlich auch umgezogen bin.
Stephan: Die werden sich jetzt bei mir melden und werde das Gewerbe auch wieder anmelden,
Stephan: weil es einfach gerade passiert ist.
Stephan: Und dann werde ich das mal so weiterlaufen lassen. Wenn ich dann irgendwann
Stephan: das Luxusproblem habe, dass die Summen zu groß werden, dann würde ich mir nochmal
Stephan: Gedanken drüber machen. Oder hast du schon Hinweise, worauf ich achten sollte?
Andy: Nee, gar nicht. Das ist mir aufgefallen. Der Overhead hast du ja dann trotzdem.
Andy: In den Regeln wollen ja die Leute dann, keine Ahnung, dann schaut man,
Andy: wenn man ein paar Einnahmen hat, dass man auch ein paar Ausgaben rüberschiebt
Andy: oder so, gerade wenn man es nebenher macht. Aber wenn du jetzt keine Einnahmen
Andy: hast, dann ist das auf jeden Fall ungewöhnlich so.
Andy: Also habe ich jetzt ja auch nicht so oft dann im Podcast als Gast.
Andy: Aber es ist ja auch spannend und ehrenwert, was du alles bisher so erzählt hast.
Andy: Wann wäre es für dich ein erfolgreiches Business? Also wenn du von den Spenden
Andy: leben könntest, wenn du da ein schönes Side-Hustle-Einkommen hast und in deinem
Andy: Hauptjob reduzieren kannst?
Andy: Oder ist es für dich auch schon erfolgreich, wenn es am Ende 100.000 Leute nutzen
Andy: und du kein Geld mitverdienst?
Stephan: Also ich glaube, erfolgreich fühlt es sich jetzt schon an, aber ich glaube,
Stephan: ich wäre schon enttäuscht, wenn da nie irgendwas rumkommt, weil ich auch einfach
Stephan: merke, wie belastend es ist oder wie viel Arbeit ich da reinstecke.
Stephan: Ich glaube, wenn irgendwie so ein nennenswerter Betrag monatlich rumkommt,
Stephan: ob das jetzt 500 oder 1000 Euro sind, der einfach irgendwie die Haushaltskasse
Stephan: spürbar entlastet, dann wäre für mich schon der Punkt erreicht, wo ich mir denke, okay,
Stephan: jetzt kann ich es endlich auch nach drei, vier Jahren von meiner Frau rechtfertigen,
Stephan: die übrigens super unterstützend und wohlwollend ist.
Stephan: Aber das wäre schon cool, wenn man einfach dann nochmal einen Urlaub von machen kann.
Stephan: Dann wäre für mich der Punkt erreicht, wo ich sage, ey, cool,
Stephan: aber alles, was jetzt kommt, ist Bonus.
Andy: Hast du noch viele andere App-Ideen? Also ist jetzt dein Ziel,
Andy: dann Monet wirklich so gut zu machen, dass du dann vielleicht davon leben kannst?
Andy: Oder ist es für dich auch der Einstieg in so, ich habe jetzt,
Andy: gestern habe ich einen gefunden hier, den habe ich angeschrieben.
Andy: Der hat auf jeden Fall vier Apps am Start. Schon habe ich gesehen.
Andy: Willst du so eine Art App-Studio auch bauen? Hast du noch viel mehr Ideen im
Andy: Köcher oder baust du erstmal nur an Monit weiter und voller Fokus auf das?
Stephan: Das war tatsächlich mein großer Welteroberungsplan, mit dem ich auch zu Finn
Stephan: marschiert bin und habe ihm das alles erzählt und dann guckte er mich nur an
Stephan: und meinte, okay Stefan,
Stephan: also weil mein Plan war nämlich, dass er sich das auch so durch Cross-Marketing
Stephan: gegenseitig so vermarktet und dann die Apps sich gegenseitig pushen, dann meinte er zu mir,
Stephan: Stefan, wann hast du das letzte Mal eine App hin und herunter geladen,
Stephan: weil du schon eine andere App des gleichen Entwicklers genutzt hast?
Stephan: Und dann war der Plan relativ schnell zerplatzt.
Stephan: Ich glaube, ich würde jetzt erstmal versuchen mit Monet, ob ich dann davon leben
Stephan: kann, weiß ich nicht, aber zumindest so weit zu kommen, dass ich im besten Fall
Stephan: meine Arbeitszeit reduzieren kann. Das wäre schon cool.
Stephan: Und dann habe ich unendlich viele Ideen, also auch die, die sich technologisch
Stephan: ähneln oder auch so auf dem Anwendungsfall irgendwie ähneln.
Stephan: Ich hätte super Lust, eine geteilte Einkaufsliste zu machen,
Stephan: weil mich die derzeitigen Lösungen da auch stressen. Ich weiß,
Stephan: es gibt Marktführer wie Bringen.
Stephan: Ich weiß, es gibt andere geteilte Einkaufsliste, aber ich glaube, ich kann das,
Stephan: für manche Menschen besser machen oder auch für mich selber besser machen.
Stephan: Darüber hinaus hätte ich noch den Plan, eine Meditations-App zu bauen,
Stephan: oder auch eine Lauf-App oder auch eine Fitness-Training-App,
Stephan: weil ja auch die Apps sind alle unfassbar teuer. Eine Meditations-App kostet
Stephan: irgendwie 100 Euro im Jahr.
Stephan: Und ich glaube, man kann das heutzutage besser und günstiger machen.
Stephan: Also die Tools sind mittlerweile da, um da auch den Content zu generieren,
Stephan: im Zweifelsfall halt KI zu generieren.
Stephan: Also die Pläne und Wünsche sind irgendwie alle da, aber ich muss mich da erstmal
Stephan: fokussieren. Ich glaube, sonst geht das schief.
Andy: Ja, das verstehe ich. Ja, also ich hatte neulich, was heißt neulich,
Andy: das ist schon ein bisschen her, den Andreas zu Gast.
Andy: Der macht mehrere SaaS-Apps, hat er aus dem SaaS-App-Studio sozusagen.
Andy: Es gibt manche mit One-Time-Payment, manche mit Monthly-Payment.
Andy: Und ich habe mich bei dem auch, also ich habe mich überrascht,
Andy: weil es gibt zum Beispiel von ihm keinen,
Andy: oder ich kenne ihn nicht bisher, vielleicht hat er es jetzt gemacht,
Andy: es gibt keinen Newsletter, der dich als Kunde von App A über,
Andy: ach, guck mal, ich habe eine Integration in App B und wenn du die zusammennutzt, ist es viel besser.
Andy: Also ich glaube, da lässt man auch schon Potenzial liegen, wenn man dann gerade
Andy: auch noch Apps hat, die sich gegenseitig ergänzen oder integrieren.
Andy: Aber ich gehe jetzt nicht her im App Store, lade eine App runter und klicke
Andy: auf den Entwickler und schaue mir an, was hat er eigentlich noch alles gemacht.
Andy: Das ist, glaube ich, nicht der Weg.
Andy: Aber wenn du so, jetzt haben wir über Sebastian gesprochen, der macht das,
Andy: finde ich, auch sehr gut.
Andy: Der hat einen englischen Newsletter, wo er eine Weekly Update macht über seine
Andy: Entwicklung, was er noch alles noch baut und wo er dann auf andere Apps hinweist, die er baut.
Andy: Und ich glaube, so kannst du deine Audience dann auch schon nutzen,
Andy: damit du halt eine Umsätze generierst in anderen Apps, damit du diese Cross-Selling-Geschichten hast.
Andy: Aber es ist natürlich eine Menge Aufwand, der wahrscheinlich woanders wieder
Andy: fehlt, wenn wir alles alleine haben.
Andy: Machst du eigentlich die Design-Sachen, wenn du jetzt ansprichst?
Andy: Also Einkaufsliste bin ich komplett bei dir, da...
Andy: Gibt es keine Lösung, die jetzt bei uns gut funktioniert und wir haben Zettel
Andy: und Stift und da schreibt jeder was drauf und es funktioniert nach wie vor.
Andy: Mittlerweile können Kinder da auch Zeug draufschreiben und das wäre dann bei
Andy: den Apps wieder schwierig.
Andy: Aber gebe ich dir recht, aber machst du das Design aktuell dann auch?
Andy: Also alles komplett selber?
Stephan: Ja, ich habe initial mal irgendwie, wie hieß denn diese Plattform im Web,
Stephan: wo man sich so designmäßig inspirieren lassen kann? Cripple oder so, glaube ich.
Stephan: Da hatte ich mich mal ursprünglich mit so einem Design ausgeguckt und mich dann
Stephan: daran immer so ein bisschen orientiert und dann lief das immer weiter.
Stephan: Ich habe da auch schon unfassbar viel dran rumgewerkelt und umgestellt und meine
Stephan: so langsam auch ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen.
Stephan: Also das war ursprünglich überhaupt nicht mein Steckenpferd und der hatte auch
Stephan: meine größte Sorge, dass die App irgendwie gut aussieht.
Stephan: Aber mir wird rückgemeldet, dass es den Leuten gefällt und versuche einfach
Stephan: das weiterhin konsistent zu halten, mich an bestehenden Designs zu orientieren
Stephan: und wenn ich merke, dass irgendwas fehlt, gucke ich zu der Konkurrenz oder im
Stephan: Netz, ob ich irgendwas habe, was mich inspiriert und versuche das dann nachzubauen und einzupflegen.
Andy: Was gibt dir die App, was dir der Konzernshop nicht gibt?
Stephan: Freiheit. Ich muss mit niemandem über irgendwas diskutieren.
Stephan: Wenn ich was machen will, mache ich es einfach und das fühlt sich unfassbar gut an.
Stephan: Ja, und auch Geschwindigkeit dadurch natürlich. Das ist faszinierend und dadurch,
Stephan: dass ich direkt mit dem Kunden im Kontakt stehe, was im Konzern halt auch nicht
Stephan: so ist, dass in mehreren Ebenen dazwischen auch diese Motivation,
Stephan: Und diese Dankbarkeit, die man da,
Stephan: also diese Dankbarkeit, die man gespiegelt bekommt, die motiviert einfach so unfassbar.
Stephan: Macht mich glücklich, da jeden Tag aufs Neue aufzustehen und erstmal ein paar
Stephan: nette Nachrichten lesen zu dürfen.
Andy: Ja, so stehe ich. Oder Kommentare oder Bewertungen. Wenn du 4,9 hast,
Andy: ist ja auch mega geil. Das ist ja super.
Andy: Okay, wie kriegst du das jetzt? Wir haben ja schon gelernt, du bist da auch
Andy: Familienvater und ihr arbeitet, glaube ich, aktuell, arbeitet beide oder? Ja.
Stephan: Meine Frau arbeitet zwei Tage, sechs Stunden am Dienstag, sechs Stunden am Freitag
Stephan: und ich vier Tage von Montag bis Donnerstag.
Stephan: Das heißt, der Dienstag überschneidet sich bei uns und Freitag habe ich dann
Stephan: frei und kann da was tun und mache aber häufig auch noch in den Abendstunden.
Stephan: Aber ja, es ist immer der Kampf nach Ressourcen und Zeit, die irgendwie verteilt
Stephan: werden muss, auch die Kinder auf unsere Paarbeziehung.
Stephan: Ja, es ist anstrengend, aber wir haben ja im Vorgespräch auch schon gesprochen,
Stephan: du hast mir eröffnet, es wird einfacher irgendwann, worauf ich nicht.
Andy: Anders und einfacher, also es sind dann andere Sachen anstrengend, aber ja.
Andy: Hast du dann feste Slots, wo du sagst, hier mache ich, keine Ahnung,
Andy: Dienstagabend und Donnerstagabend zwei Stunden und der Freitag oder machst du das nach Lust und Laune?
Andy: Also wie funktioniert das für dich, dass du dazukommst oder außer zwischendurch morgens?
Andy: Also ich hatte ja auch schon Gäste, die dann vor ihrem Hauptjob,
Andy: was weiß ich, fünf oder sechs aufstehen, dann da ein, zwei Stunden was machen
Andy: und dann in den normalen Job starten oder was funktioniert bei dir?
Stephan: Also der Freitag ist gesetzt, bis quasi die Kinder nach Hause kommen, so um halb drei.
Stephan: Und dann häufig, wenn ich zur Arbeit fahre, ich bin ein, zwei Tage,
Stephan: fahre ich halt von Puxude nach Hamburg und habe da einfach dann eine Stunde,
Stephan: die ich in der Bahn einfach nutze, um zu programmieren.
Stephan: Das funktioniert auch ganz gut. Und dann öfter mal abends, wobei das nicht regelmäßig
Stephan: ist, wenn es halt reinpasst.
Stephan: Und am Wochenende frage ich manchmal auch nach zwei, drei Stunden,
Stephan: ob ich die haben kann. Aber das ist eher unregelmäßig. Also der Freitag ist
Stephan: schon die Basis für alles.
Stephan: Und da muss ich schon auch sagen, dass mir halt Codex, früher hätte ich in den
Stephan: Abendstunden nicht so ausdauernd programmiert.
Stephan: Aber es ist deutlich einfacher, nicht jede Zeile selber schreiben zu müssen,
Stephan: sondern einfach, dir architetonisch einmal zu überlegen, wie es sein soll,
Stephan: das einzutippen und dann nur noch das Ergebnis zu reviewen.
Stephan: Dazu ist man abends sehr viel besser in der Lage, als wirklich selber noch jeden
Stephan: einzelnen Buchstaben einzutippen.
Stephan: Das erleichtert das unfassbar in meinem Setting.
Andy: Ja, okay. Da machst du dann auch mehrere Sachen parallel. Also gibst du einen
Andy: Kodex Anweisungen, beantwortest ein paar Support-Mails oder musst du das strukturiert
Andy: für dich machen, sodass du, keine Ahnung, da mache ich ein bisschen Mails und
Andy: Feedback, da überlege ich mir Marketingmaßnahmen.
Stephan: Manchmal würde ich sagen dezent parallel, aber eigentlich bin ich so ein One-Tasker.
Stephan: Also ich kann nicht Dinge gleichzeitig machen. Das schafft mein Kopf irgendwie nicht so richtig gut.
Stephan: Also selbst wenn ich dann prompte, nutze ich dann dazwischen eher,
Stephan: um kurz Pause zu machen oder was weiß ich, mir kurz was zu trinken zu holen.
Stephan: Es ist nicht so, dass ich, und vor allem geht es ja mittlerweile so schnell,
Stephan: dass die Pausen eigentlich gar nicht so lang sind, bis sich dann der Agent zurückmeldet.
Stephan: Nee, also ich mache nicht so viel parallel. Das lese ich auch immer wieder.
Stephan: Peter Steinberger haben wir jetzt ja alle mitgekriegt, wie der dann erzählt,
Stephan: dass er da irgendwie fünf, sechs Tasks loslaufen und lässt ihn über mehrere Stunden laufen.
Stephan: Ich bin an dem Arbeitsprozess, also an diesem Arbeitsmodus bin ich noch nicht
Stephan: angelangt. Du fragst mich auch ein bisschen, wie er das macht, wie das Setup ist.
Stephan: Aber es funktioniert für mich auch
Stephan: gerade einfach so gut, als dass ich da irgendwie Änderungsbedarf sehe.
Andy: Ja, verstehe ich auch. Okay. Du, das ist ja schon echt super spannend.
Andy: Was denkst du jetzt, war jetzt maßgeblich
Andy: Für den bisherigen Erfolg, den du hattest, also diese Userbase,
Andy: war es tatsächlich die Umstellung auf kostenlos oder ist es dann so eine Art
Andy: selbstbeschleunigendes System?
Andy: Die App ist kostenlos, es installiert mehr Leute, es gibt mehr Feedback,
Andy: es gibt mehr Bewertungen, mehr Kommentare, dann kommt es in die anderen Länder rein.
Andy: War das das bisherige Geheimnis, dass es geklappt hat oder gab es noch was anderes?
Stephan: Also eigentlich genau das, was du sagst, trifft eigentlich den Kern.
Stephan: Feedback habe ich natürlich davor schon bekommen, auch als es kostenpflichtig
Stephan: war, aber halt eine Mail pro Monat. Und da ein Muster zu erkennen, ist extrem schwer.
Stephan: Und jetzt, sobald der App auch nur die kleinste Sache nicht verständlich ist,
Stephan: teilen wir das fünf Leute pro Woche mit.
Stephan: Und das ist so Gold wert. Das ist ein total starkes Signal.
Stephan: Aha, das hat nur in meinem Kopf funktioniert. Das war nur für mich verständlich.
Stephan: Andere Leute verstehen das nicht. Ich muss das einfacher machen.
Stephan: Und das nehme ich auch extrem ernst. Also diese kleinen Verbesserungen haben
Stephan: bei mir immer höchste Priorität.
Stephan: Also Fehler oder Bugs sowieso, wenn was offensichtlich kaputt ist sowieso.
Stephan: Aber wenn irgendwas nicht richtig intuitiv ist, dann ändere ich das sofort ab
Stephan: und mache auch mehr Reterationen, bis diese Mails aufhören.
Stephan: Das heißt, wie du sagst, dieser selbstverstärkende Prozess, der in Gang gesetzt
Stephan: wird, der startete mit dem Umsonstmachen und wird halt immer weiter verstärkt,
Stephan: weil die App immer intuitiver und immer einfacher wird und dadurch immer mehr
Stephan: Feedback kommt. Das hat für mich irgendwie alles geändert.
Stephan: Hätte ich das gelassen und die App nicht weiterentwickelt, hätte es natürlich
Stephan: nicht funktioniert, nur dadurch, dass sie kostenlos ist.
Andy: Schreibst du den Feedbackgebern dann auch zurück, hey, Update ist jetzt online,
Andy: habe das und das geändert, bitte schicken wir nochmal Feedback zum Feedback,
Andy: um es jetzt wirklich was zu tun.
Stephan: Nee, ich schreibe allen Leuten zurück, dass ich mich darum kümmere oder dass
Stephan: ich im Zweifel, wenn ich weiß, ich werde es direkt angehen, direkt angehe,
Stephan: aber dann gibt es innerhalb der App, gibt es immer so ein kleines Chatfenster,
Stephan: das aufgeht, wo ich dann kurz beschreibe, was ich verändert habe und dann sehen die das da,
Stephan: weil das wäre zu viel Aufwand, dann nochmal die Mails rauszusuchen und den Leuten zu schicken.
Stephan: Manchmal schreiben die Leute dann, ah, danke, du hast es gefixt,
Stephan: danke schön und schreiben mir dann von selbst nochmal.
Andy: Von selbst, okay, ist natürlich, so kriegt man ja auch eine Loyale,
Andy: eine Fanbase hin und eine Community, die dich dann auch wieder weiterempfehlen,
Andy: das spricht ja dann auch wieder auf das Produkt, das ist ja auch cool.
Andy: Ja, wenn jetzt jemand zuhört und der denkt, ah, jetzt Einkaufsliste stimmt,
Andy: der Stefan und der Andi, die haben hier drüber diskutiert, jetzt baue ich eine
Andy: Einkaufsliste und dann schicke ich die den zwei und dann wird es schon funktionieren.
Andy: Ist es wirklich so einfach heute mit KI und Co und dann mache ich die kostenlos?
Andy: Würdest du jetzt das empfehlen, das so zu machen?
Andy: Oder funktioniert es bloß, wenn man ein eigenes Problem mitlöst, dass man dranbleibt?
Andy: Also du hast ja offensichtlich ein eigenes Problem gelöst für euch zwei und
Andy: dann hat es sich verselbstständigt.
Andy: Die Motivation ist dadurch ja eine andere, wie wenn ich jetzt eine Idee von
Andy: jemand anders umsetze sozusagen.
Stephan: Hanni, du nimmst ja immer die perfekten Antworten schon vorweg.
Stephan: Nein, genauso wie du sagst.
Stephan: Das ist zwar in sich, im Kern ist es einfach technisch gesehen,
Stephan: aber du musst halt über Jahre hinweg dranbleiben, das weiter zu verbessern,
Stephan: weil zu glauben, ich baue innerhalb von zwei Wochen was und das lieben dann
Stephan: tausende von anderen Menschen, das ist eine komplette Illusion.
Stephan: Und ich sehe das auch immer wieder auf Reddit. Ich habe jetzt hier meine App online gestellt.
Stephan: Warum kriege ich denn nur schlechte Bewertungen oder warum zahlt dafür niemand,
Stephan: wo ich mir denke, ja, aber das ist einfach auch naiv.
Stephan: Also nur, weil es in deinem Kopf funktioniert halt, weil du glaubst,
Stephan: dass es jetzt das beste Produkt aller Zeiten ist, ist es das nicht, du brauchst.
Stephan: Das hätte ich anfangs auch nicht so erwartet, aber man ist massiv auf dieses
Stephan: Feedback angewiesen und nur so erreichst du über Jahre hinweg,
Stephan: über Monate hinweg einen Stand, mit dem auch andere Leute was anfangen können.
Stephan: Und da hilft nur Disziplin. Das kannst du nur auflösen, indem du es dann auch einfach machst.
Stephan: Und dann ist es halt anstrengend, auch wenn es gefühltechnisch nicht aufwendig
Stephan: ist. Also ich meine, wir sprechen hier über eine Einkaufslisten-App oder eine
Stephan: Haushaltsbuch-App. Das ist jetzt keine Raketenwissenschaft.
Stephan: Trotzdem musst du dranbleiben und diszipliniert bleiben und auch irgendwie empathisch
Stephan: bleiben und zuhören, wenn die Leute Feedback geben.
Andy: Kennst du jetzt eigentlich deine, Jonas? Du kriegst ja als Support-E-Mails,
Andy: dann könntest du die sammeln und was weiß ich.
Andy: Aber angenommen, du würdest jetzt im gleichen Stil die Einkaufslisten-App machen.
Andy: Du weißt ja, dadurch, dass du auch nichts speicherst und sammelst,
Andy: du hast jetzt wieder Sebastian nicht die Möglichkeit, ein Newsletter zu schreiben.
Andy: Ach übrigens, ich habe jetzt hier die zweite App.
Andy: Sammelst du das irgendwo, sodass du da auch so eine Audience aufbaust,
Andy: die dann potenziell die zweite App auch nutzt?
Stephan: Also ich habe ein Newsletter, den hatte ich mal gemacht in Vorbereitung auf
Stephan: die Android-App, dass ich dann den Leuten schreiben kann, dass jetzt da ist.
Stephan: Das sind aber 80 Subscriber, das ist jetzt nicht die Welt.
Stephan: Nee, ich würde das dann schon einfach in-App transportieren,
Stephan: zu sagen, hey, jetzt hier ist meine neue App draußen und kann das ja einfach
Stephan: ab und an mal tun und dann einfach auch in den Einstellungen verlinken.
Stephan: Aber ich glaube, und den Zahn hat mir gesagt, auch Finn so ein bisschen gezogen,
Stephan: dass der Strom, der da rüberkommt, vielleicht nicht so groß ist, wie ich es mir hoffte.
Stephan: Deswegen hat es erstmal keine Priorität. Nächsten zwei, drei Jahren,
Stephan: glaube ich, bin ich jetzt erstmal dabei, Monet weiter noch zu Ende zu bringen,
Stephan: weil ich glaube tatsächlich, dass es irgendwann einen Zustand geben wird,
Stephan: der zu Ende sein muss, weil man sonst dieses Level an Einfachheit nicht mehr halten kann.
Stephan: Und dann könnte ich mir vorstellen, dass es da weiter geht.
Andy: Ja, spannend. Also ich bin, ich bin es, also ich glaube, wenn du vorhast,
Andy: so ein Studio zu machen, dann brauchst du das irgendwie auf der anderen Seite.
Andy: Jetzt, wenn man Sebastian, habe ich darüber gesprochen, der macht ja auch 99
Andy: Prozent jetzt mit seiner einen App sozusagen und trotzdem macht,
Andy: steckt da viel Zeit in Content, Newsletter und Co.
Andy: So aus der Außensicht und ich bin gespannt, wie seine zweite App dann ankommt
Andy: und sie ist jetzt live und er macht erste Umsätze damit, aber das glaube ich,
Andy: man sieht dann, Er ist kein Erfolgsgarant, dass es dann sofort, wie du sagst,
Andy: wieder 1000 Euro im Monat verdient oder so. Da ist er glaube ich nicht, sondern bei 150 oder so.
Stephan: Was auch Geld ist. Was mehr ist, als viele andere Leute mit ihren Apps machen,
Stephan: aber er zehrt ja von einem enorm großen Publikum schon, dass er dann auch damit einsteigt.
Stephan: Und auch die zweite App ist wieder so eine App, die ganz klar in diese Marketing-Schiene
Stephan: Bild in Public Selbstoptimierung passt.
Stephan: Das macht er echt richtig gut.
Andy: Ja, vielleicht hat er bis hierhin zugehört. Okay, wie kriegst du es hin, mal abzuschalten?
Andy: Also jetzt fährst du eine Stunde Baden ins Büro, dann programmierst du da,
Andy: fährst abends zurück, programmierst weiter.
Andy: Irgendwann raucht einem da ja der Kopf, was ist das, was für dich funktioniert,
Andy: um mal komplett an was anderes zu denken?
Andy: Selbst beim Einkaufen nimmst du ja dann deine Hände in die Hand und klickerst deine Sachen rein.
Stephan: Also es funktioniert so semi gut. Also ich gefühlt, ein großer Anteil meines
Stephan: Hirns denkt schon immer über dieses Projekt nach.
Stephan: Egal, was ich sonst tue. Das ist schon manchmal auch schwierig und ich komme
Stephan: mir manchmal dann auch schon aufgekratzt vor.
Stephan: Aber genau, was bei allen hilft. Sport, Laufen gehen. Ich habe jetzt Bouldern
Stephan: für mich neu entdeckt, mache das ein bis zwei Mal die Woche gelaufen.
Stephan: War gestern mit einem Kumpel in der Sauna. Also das sind ja keine tiefgehenden Geheimnisse.
Stephan: Das muss man einfach hinkriegen, sich diese Inseln zu erhalten und dann auch
Stephan: nicht zu überdrehen und auch Maß zu halten.
Stephan: Finde ich schwierig, weil ich eigentlich gerne jede Minute dran sein würde am Projekt.
Stephan: Gut, ich glaube, das gehört zum Erwachsenenwerden dazu, das auszuhalten.
Stephan: Dann das Geduld zu haben und darauf zu vertrauen, das wird schon irgendwie,
Stephan: auch wenn ich da jetzt langsamer bin als manch anderer.
Andy: Was hast du noch für Ziele für dieses Jahr? Also hast du bis zum Jahresende
Andy: dann, keine Ahnung, möchtest du 25.000 Daily Active Users haben?
Andy: Ist das sowas, was du irgendwie so an einem Whiteboard stehen hast oder nimmst du es, wie es kommt?
Stephan: Also, nee, am Whiteboard stehen habe ich es nicht. Ich habe so gefühlt mir die
Stephan: gerade mal eingezeichnet in mein bisheriges Wachstum und ich glaube,
Stephan: es wäre realistisch, dass ich Ende des Jahres 20.000 bis 25.000 tägliche Nutzer habe.
Stephan: Es gab jetzt so einen kleinen Schocker-Moment Ende Februar.
Stephan: Und zwar hatte ich in Vorbereitung auf diese Spendenfunktion,
Stephan: hatte ich mich im App Store Connect als Händler eingetragen.
Stephan: Man muss innerhalb der EU, sobald du dich in Austausch stehst mit Kunden und
Stephan: denen was verkaufen willst, musst du dich als Händler eintragen.
Stephan: Dann war meine App für vier Tage aus dem Store verschwunden.
Stephan: In diesen Tagen wurde quasi dieser Händlerstatus überprüft, was mich einfach
Stephan: massiv Downloads gekostet hat und auch kurzzeitig Rankings gekostet hat.
Stephan: Ich war sofort wieder auf Platz 1 für alle relevanten Suchbegriffe.
Stephan: Aber das hat es bis in so einen Dämpfer versetzt, weswegen jetzt der März auch
Stephan: schlechter lief, als ich dachte.
Stephan: Deswegen weiß ich nicht, ob ich jetzt wirklich bei 25.000 Nutzern am Ende des
Stephan: Jahres rauskomme, aber die Größenordnung wird schon passen.
Stephan: Genau, das wäre cool. Ich hoffe, das passt so und es hängt aber auch einfach
Stephan: doll davon ab, wie stark das A, Kanada, Frankreich, Italien weitergeht.
Stephan: Weil das ja dann auch da dieser selbstverstärkende Effekt ist.
Stephan: Je höher du dann in Rankings kommst, desto mehr Bewertung und Ratings fixst
Stephan: du, desto schneller steigst du auch weiter auf, um dann wieder mehr Downloads zu bekommen.
Stephan: Der Stein kommt dann irgendwann ins Rollen und wenn das irgendwann mal auch
Stephan: in den anderen Ländern so ist wie in Deutschland, Land, dann wird das Wachstum
Stephan: auch wieder exponentiell sein.
Stephan: Aber wann das passiert, kann ich dir nicht sagen. Oder ob das passiert.
Andy: Nach Deutschland ist das USA dann das größte Land, dann durch deine Reddit-Aktivitäten
Andy: da, oder sind es dann auch so spanischsprachige Länder noch?
Stephan: Und jetzt kann ich ja mal gerade gucken. Also...
Stephan: Nach Deutschland, das ist Österreich. Dann kommt Italien, Schweiz und dann kommt
Stephan: USA, Kanada, so von den derzeitigen Downloads und Nutzern.
Stephan: Genau, aber wie gesagt, die USA und Kanada und Frankreich steigen einfach schneller
Stephan: auf, weil ich habe das Gefühl, Österreich und Schweiz sind zwar irgendwie getrennte App-Stores,
Stephan: also da ist das Ranking auch komplett unabhängig zum deutschen App-Store,
Stephan: aber das lief dann irgendwie so mit, ich habe da jetzt nie dezidiert Werbung
Stephan: oder Marketing für aus Österreich oder die Schweiz gemacht, aber das lief dann immer so mit.
Stephan: Die Länder sind aber halt klein, das heißt, da ist irgendwann das Limit auch
Stephan: echt schnell ausgeschöpft.
Stephan: Und das ist es natürlich in größeren Ländern nicht.
Stephan: Das heißt, das wird zwangsläufig irgendwann, wenn die größeren Länder die kleinen überholen.
Andy: Weiß es in Österreich und in der Schweiz auch Haushaltsbuch oder Haushaltsbüchli?
Stephan: Nein, da heißt es auch Haushaltsbuch, genau. Ich glaube, es ist auch deutsch
Stephan: einfach dort eingestellt.
Andy: Ah ja, cool. Ja, also hey, was eine Reise auf jeden Fall.
Andy: Also ich überlege ja auch immer, ist es relevant für den Podcast?
Andy: Also wenn es kein Monetarisierungs- oder wenn es noch kein Geschäftsmodell dahinter gibt.
Andy: Aber ich finde es trotzdem spannend, was sich da jetzt motiviert und was du da geschafft hast.
Andy: Und es kann jetzt ja auch nicht jeder von sich behaupten, dass er,
Andy: also was bringt mir die Monetarisierung mit 500 Euro, wenn es 20 Leute nutzen.
Andy: Da hast du jetzt einen anderen Weg gewählt. Aber wenn jetzt jemand bis zum Ende
Andy: zugehört hat und Feedback hat dazu, dann kann er mir ja gerne schreiben,
Andy: ich reiche das weiter. oder für deinen LinkedIn und Co. ist dann auf der Link,
Andy: kann man dich dann auch kontaktieren.
Andy: Würde mich aber auch interessieren, wie ihr es verhandelt. Und ich drücke dir
Andy: auf jeden Fall die Daumen, dass es so funktioniert und dass du dann mit dem
Andy: Spenden, wenn du eine große Userbase hast, vielleicht funktioniert es ja doch.
Andy: Also ich würde es dir wünschen.
Andy: Und ansonsten viel Erfolg für die Zukunft.
Stephan: Danke, Andi. Hat Spaß gemacht.
Andy: Prima, mir auch. Danke fürs Teilen und mach's gut.
Stephan: Bis dann.
Andy: Ciao.
Stephan: Ciao.
Andy: Ja, und das war sie auch schon wieder. Die Folge 165 von Happy Bootstapping.
Andy: Schick mir doch gerne dein Feedback an hallo at happy-bootstapping.de,
Andy: Vorschläge für neue Gäste oder adde mich auf LinkedIn und rante da ein wenig
Andy: rum, auch falls es nicht gefallen hat.
Andy: Auch das wäre mir super wichtig, dass ich eben weiß, was ich in Zukunft besser
Andy: machen kann. Weil auch nach 164 oder 165 Folgen jetzt lernt man noch dazu.
Andy: In der nächsten Woche, wahrscheinlich kommt eine Folge, weiß ich gerade noch nicht genau.
Andy: Vielleicht habe ich ein bisschen Verzögerungen in meinem Release,
Andy: weil ich ein bisschen eine kleine OP habe.
Andy: Ansonsten, wenn es alles gut geht, dann kommt nächste Woche in die Folge mit
Andy: dem Silvano D'Agostino von Cambria.
Andy: Und da geht es um den Einsatz von KI, KI-Transformation für den Mittelstand.
Andy: Da haben die eine Software, gehen aber auch direkt rein, helfen mit Workshops und so weiter.
Andy: Fand ich super interessant, mal zu verstehen, wie sowas funktioniert.
Andy: Nächste Woche Folge 166. Bis dahin, mach's gut. Ciao, ciao.
Neuer Kommentar