2.500 € MRR seit 10 Jahren: Wie Daniel Schreiber nebenbei zwei SaaS-Produkte betreibt (#162)
Shownotes
In Folge 162 spreche ich mit Daniel Schreiber, Softwareentwickler aus Offenbach und Indie-Hacker mit zwei aktiven SaaS-Produkten. Sein Cloud Backup for Podio läuft seit über zehn Jahren stabil bei rund 2.500 Euro MRR – entstanden aus eigenem Bedarf bei seinem früheren Startup Wechselfuchs. Mit 40 zahlenden Kunden und minimalem Aufwand ein zuverlässiger Nebenverdienst.
Sein neuestes Projekt doloc.io ist ein KI-basiertes Übersetzungstool für App-Entwickler, das Sprachdateien kontextbasiert über eine API übersetzt und sich direkt in den Build-Prozess integrieren lässt. Anders als klassische Translation-Plattformen setzt doloc auf Geschwindigkeit statt Komplexität – doch die größte Herausforderung bleibt die Distribution.
Daniel teilt auch offen seine Fails: Vali Pod fand keinen einzigen zahlenden Kunden, Wechselfuchs wurde an Wechselpilot verkauft. Ein ehrliches Gespräch über Nischenprodukte, das Distribution-Problem und seine „Alles kann, nichts muss"-Philosophie als Indie-Hacker.
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- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 162 von Happy Bootstrapping.
Andy: In der heutigen Folge habe ich einen interessanten Gast und zwar den Daniel Schreiber.
Andy: Und der betreibt nebenberuflich mal mindestens zwei SaaS-Produkte.
Andy: Eins davon macht 2500 Euro MRR und das seit zehn Jahren. Ja,
Andy: gefunden habe ich den Daniel über TrustMAR.
Andy: Ist auch in den Shownotes verlinkt. Kannst du mal nachschauen, was das ist.
Andy: So eine Plattform, da kann man seinen Stripe-Account connecten.
Andy: Und dann sieht man, wie viel Umsatz die Firma macht.
Andy: Und als ich ihn gefunden hatte, war dort eben der Maximalumsatz gestanden.
Andy: Und heute steht jetzt auch der MRR dort. Da haben wir im Podcast auch schon drüber gesprochen.
Andy: Und ich habe jetzt ein, zwei andere davon angeschrieben. Also schaut euch das mal an.
Andy: Und ja, ich habe gesehen, dass Sebastian von HabitKit hat sich dort jetzt auch
Andy: connected. Und es ist auch total beeindruckend, was der mittlerweile macht.
Andy: Genau, der Daniel, der macht Cloud Backup for Podio.
Andy: Podio selber kannte ich gar nicht. Das ist so ein, ich nenne es mal,
Andy: frühes No-Code-Tool. Ich glaube, er hat mich im Podcast dazu korrigiert.
Andy: Und er hat es damals selber gebraucht für ein Startup. Das hieß Wechselfuchs
Andy: für Stromwechselverträge.
Andy: Und ja, er hat dann irgendwann gemerkt, da geht es nicht mehr so richtig voran
Andy: und hat dann ein zweites SaaS gelauncht.
Andy: Und das ist sein heutiges, das DuLog.io, ein AI-Übersetzungstool für Apps,
Andy: weil er baut selber diverse Apps und dann kannst du dort deine Translation-Files
Andy: hinschicken und das Tool lernt
Andy: eben den Kontext und kann dann bessere Übersetzungen für dich machen.
Andy: Dafür gibt es auch einen Gutscheincode am Ende der Folge, bleib also unbedingt dran.
Andy: Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du den Podcast teilst,
Andy: an Freunde empfiehlst oder wenn du dich meldest, wenn du selber Bock hast, hier Gast zu sein.
Andy: Und ja, ich suche immer neue Gäste, vor allem auch weibliche Gründer und würde
Andy: mich total freuen, wenn du dich meldest. Ansonsten kannst du auf happy-bootstrapping.com
Andy: mich über das Kontaktformular für alles Mögliche kontaktieren.
Andy: Falls du zum Beispiel auch Werbung hier im Podcast schalten möchtest,
Andy: da habe ich auch diverse Angebote.
Andy: Und ja, jetzt geht es direkt los und ich sage viel Spaß mit der Folge mit Daniel und mit mir.
Andy: Hallo Daniel und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Hi Andy, freut mich, dass ich da sein kann.
Andy: Mich freut es auch. Erzähl doch mal, wo bist du gerade? Wer bist du,
Andy: wer ist der Daniel und was machst du denn genau?
XXXX: Also ich bin in Offenbach, also fast in Frankfurt.
XXXX: Genau, ich bin eigentlich hauptberuflich Softwareentwickler und arbeite als
XXXX: Angestellter im Hauptberuf.
XXXX: Habe aber nebenbei jetzt schon verschiedene Projekte hochgezogen oder auch nicht
XXXX: hochgezogen. Über die Fails kann man gerne auch sprechen.
Andy: Auf jeden Fall.
XXXX: Genau, bin so im Nischen-SaaS-Thema so ein bisschen unterwegs und genau,
XXXX: habe Sachen gemacht, die, wie gesagt, ein bisschen besser geklappt haben,
XXXX: ein bisschen sicher geklappt haben.
XXXX: Genau, mein aktuelles Thema ist jetzt DuLogs, so ein Translation-Tool,
XXXX: können wir drüber sprechen.
XXXX: Gab aber auch eine Reise vorher, kann man dann nochmal schauen, was da spannend ist.
Andy: Es gibt einiges vorher, habe ich gesehen, also müssen wir auf jeden Fall drüber
Andy: sprechen, das ist ja ganz klar. Ja, du hast aktuell aber zwei aktive SaaS-Produkte.
Andy: Das ist einmal Cloud-Backup for Podio und das DuLock, was du jetzt gerade gesagt hast.
Andy: So kannst du ein bisschen, nur damit wir es einschätzen können,
Andy: für die Größe, wie viel Umsatz machst du ungefähr mit beiden zusammen?
XXXX: Genau, also das Cloud-Backup macht so zweieinhalbtausend MRR.
XXXX: War auch mal mehr, ist großer Grund letztes Jahr verloren gegangen.
XXXX: Aber genau, das ist relativ stabil, auch jetzt schon seit über zehn Jahren.
XXXX: Läuft das auf einem ähnlichen Umsatzniveau die ganze Zeit schon.
XXXX: Und das Duloc ist jetzt gerade am starten. Da haben wir jetzt erste Traction, wie man so schön sagt.
XXXX: Da sind wir jetzt so bei 100 Euro MAH aktuell.
XXXX: Aber da sieht man schon, dass das noch steigen sollte.
Andy: Das ist ja immer das Ziel. Das ist ja witzig. Das heißt, das Cloud-Backup von
Andy: Podium macht zweieinhalb seit zehn Jahren so.
Andy: Wie so eine Rente sozusagen, aber es ist halt keine Rente.
XXXX: Genau, es ist ein angenehmer Nebenverdienst. Natürlich hat man da auch mal geträumt,
XXXX: dass das mehr wird und man das irgendwann hauptberuflich machen kann.
XXXX: Der Traum ist so ein bisschen angestaubt jetzt, zumindest für das Cloud-Backup, würde ich sagen.
XXXX: Aber es ist natürlich finanziell auf jeden Fall angenehm. Das ist klar.
XXXX: Und auch jetzt vom Aufwand überschaubar, wenn das stabil läuft und da habe ich
XXXX: einiges rein investiert, dass das stabil läuft.
Andy: Ja, cool, das musst du dir mal gleich noch ein bisschen erzählen und jetzt bist
Andy: du hauptberuflich Softwareentwickler, das heißt, du bist angestellt,
Andy: aber du bist ja, glaube ich, in Teilzeit, wenn ich es richtig weiß, oder?
XXXX: Genau, ich bin auf 80% Pensum, wobei das jetzt nicht nur an den Nebenprojekten
XXXX: liegt, sondern auch an drei Kindern und Frauen,
XXXX: wo wir uns auch das ein bisschen gleich aufteilen zu Hause mit Kinderbetreuung und so weiter.
XXXX: Aber klar, ich versuche das nicht so eng zu takten, dass es am Schlaf nachher
XXXX: mangelt. Ein bisschen Luft ist auch für solche Sachen.
Andy: Auch deshalb nehmen wir abends auf übrigens. Bei mir sind auch aktuell Ferien und die Kinder sind da.
Andy: Es ist dann eben auch tagsüber sonst schwierig, das zu machen.
Andy: Je nachdem, wie der Partner arbeitet. Verstehe ich, okay.
Andy: Fangen wir mal noch ein Stück vorne an. Du hast ja auch, du hast schon immer
Andy: Softwareentwicklung gemacht. Nee,
Andy: du hast ein bisschen was anderes im Lebenslauf, glaube ich, stehen, ne?
XXXX: Ja, also im Hauptberuf schon immer Softwareentwicklung.
XXXX: Aber die erste Berührung so mit der Selbstständigkeit oder Startup-Szene war
XXXX: Wechselfuchs eigentlich.
XXXX: Das war, wie lange ist das her? 14, 15 Jahre.
XXXX: Und das war ein Startup für Endkunden, für den Energiemarkt.
XXXX: Der ist ja so ein bisschen krudig. Ich würde mich da auch kennen,
XXXX: wenn man Energieanbieter wechselt, schickt man erstmal Neukundenrabatte für
XXXX: zwölf Monate, dann wird es teuer.
XXXX: Und da war die Idee, dass man das den Kunden so abnimmt und über eine Vollmacht
XXXX: für sie dafür sorgt, dass sie alle zwölf Monate wieder wechseln,
XXXX: immer wieder günstige Tarife haben und dann entsprechend den Kunden aber einen
XXXX: Teil der Ersparnis wiederum in Rechnung stellt.
XXXX: Also dass man wirklich als Agent des Kunden unterwegs ist.
XXXX: Genau, das haben wir über ein paar Jahre gemacht. Dominik, mein Bruder zusammen,
XXXX: der hat so ein operative Geschäft gemacht und ich habe mich so ein bisschen
XXXX: um Automatisierung, IT und so gekümmert.
XXXX: Genau, das war spannend. Viel über Realität und Business gelernt.
XXXX: Genau, das war so der Start, ja.
Andy: Vor 14 Jahren, gab es vor 14 Jahren schon Check24? Bin ich mir gerade gar nicht sicher.
XXXX: Die gab es da auch schon, ja. Ja, also Verivox war damals, glaube ich,
XXXX: auch noch ein bisschen größer.
XXXX: Genau, die gab es auch. Weiß ich, weil wir keine eigene Datenbank eingekauft
XXXX: haben, sondern natürlich im Endeffekt dann auch da nachgeschaut haben.
XXXX: Die gab es da auch schon, aber der war natürlich ein bisschen das Setup anders.
XXXX: Und das habe ich immer verteidigt, dass das eigentlich einen Mehrwert hat,
XXXX: weil du natürlich bei Check24 und Verivox bist du nicht der Kunde,
XXXX: sondern bist das Produkt natürlich am Ende. und bei uns, da wir dem Endkunden
XXXX: eine Rechnung gestellt haben, war dann das Incentive andersrum eigentlich.
Andy: Stehe. Und das habt ihr dann, also habt ihr das dann aufgehört?
Andy: Das wurde, glaube ich, es gibt ja heute noch die Domain für die Leiter,
Andy: aber woanders hin weiter, glaube ich, ne?
XXXX: Genau, also wir haben das, also mein Bruder hat da mit sein Studium so mitfinanziert.
XXXX: Ich habe da nach dem Anfang dann eher kleinere Flamme gekocht und dann haben
XXXX: wir das aber dann am Ende, wo wir gesehen haben, Wir können das jetzt nicht noch riesig skalieren.
XXXX: Haben wir das an Wechselpilot verkauft? Ich glaube, da geht die Weiterleitung
XXXX: auch noch hin, wenn sich da nichts geändert hat in den letzten Jahren.
XXXX: Genau, das haben wir vor drei, vier, fünf Jahren. Ich bin mit Zahlen immer so ein bisschen schlecht.
XXXX: Dann haben wir das an die Verkauf zumindest die Kunden übergeben.
Andy: Okay, aber es war jetzt kein Life-Changing-Amount, sondern nur so ein kleines
Andy: bisschen fürs Bankkonto?
XXXX: Nee, es war was, wo man sich ein gebrauchtes Auto verkaufen kann.
XXXX: Also was man schon merkt, aber nichts, wo man sich zur Ruhe setzen kann.
Andy: Und währenddessen hast du dann
Andy: schon mit dem Cloud-Backup vor Podio angefangen oder kam es erst später?
Andy: Vielleicht erklärst du mal kurz, was denn Podio genau ist, wenn für die,
Andy: die das ich kannte, auch nicht gekannt, ehrlicherweise.
XXXX: Genau, also das kam in Wahrheit sogar da raus. Also bei Wechselfuchs haben wir
XXXX: alle unsere Daten in Podio verwaltet.
XXXX: Podio ist auch so eine SaaS-Lösung, ähnlich wie Salesforce, aber eher für so
XXXX: KMUs und so ein bisschen mit Social-Sachen drin.
XXXX: Also man kann Sachen kommentieren und liken und sowas und kann sich so selber
XXXX: seine Apps zusammenklicken, also kann sich so seine eigenen Kunden-Vertrags-App, was man will.
XXXX: Man sagt manchmal in Excel und Stereoids praktisch. Also man kann da sehr viel dann mitmachen.
XXXX: Und da hatten wir selber dann das Problem auch, dass wir halt alle unsere Daten
XXXX: da drin hatten und gemerkt haben,
XXXX: naja gut, das ist zwar gut, aber wenn jetzt die mal nicht verfügbar sind oder
XXXX: aus irgendeinem Grund sich die Daten löschen, durch Versehen oder Datenfehler,
XXXX: dann stehen wir relativ blöd da, weil wir nicht mehr wissen,
XXXX: wer unsere Kunden sind und solche Sachen.
XXXX: Und da habe ich ja dann überlegt, okay, was machen wir?
XXXX: Angefangen, so ein kleines Skript zu schreiben, was die Daten da mal runterzieht
XXXX: und dann hatte ich einsam mal zu viel Zeit Und dann habe ich gedacht,
XXXX: okay, was jetzt hier unvernünftig viel Zeit um ist, jetzt muss man eigentlich
XXXX: ein Produkt draus machen, weil da auch der Demand schon eigentlich relativ klar war.
XXXX: Da gab es schon auch Posts von Leuten, die auch so Sachen gesucht haben, keine Art was gehabt.
XXXX: Und dann habe ich gedacht, okay, dann investierst du jetzt nochmal die Zeit
XXXX: und machst dein Produkt raus, hängst irgendwie Stripe-Abi dran.
XXXX: Und genau, daraus ist das praktisch entstanden. Und nachher jetzt erfolgreicher
XXXX: geworden, als der Wechselfuchs vielleicht war.
Andy: Das ist ja auch witzig, die Geschichte auf jeden Fall. Also ein Backup-Tool
Andy: für einen SaaS zu bauen, das ist ja auch schon...
Andy: Eine witzige Idee. Warum brauche ich das da überhaupt? Falls die mal nicht da
Andy: sind oder nicht verfügbar sind oder die schalten ja nicht ab und die nächste Woche weg.
XXXX: Das sind verschiedene Gründe. Also in der Regel sind die ja schon relativ zuverlässig.
XXXX: Relativ, muss man sagen. Also es gibt da auch schon einige Problemchen oder Hiccups.
XXXX: Also das heißt, die Kunden sind da so ein bisschen sensibilisiert für,
XXXX: will ich mal sagen, weil es ab und zu doch mal ein kleines Outage gibt, nichts Dramatisches.
XXXX: Das Backup ist eher so ein Piece of Mind Sache, dass man sagt,
XXXX: man weiß, die Daten sind nochmal irgendwo, selbst wenn jetzt der Praktikant
XXXX: alles löscht oder selbst wenn ein Podio doch mal zwei Tage nicht verfügbar ist,
XXXX: kann ich da meine Daten nochmal einsehen.
XXXX: Also das Einsehen ist sozusagen das eine große, diese separate Datenhaltung
XXXX: ist das zweite und das dritte ist natürlich auch ein bisschen nochmal ein Compliance-Thema,
XXXX: wenn man sich die nochmal runterladen will, habe ich nochmal so eine Exportfunktion,
XXXX: wo man sich das als großes Archiv runterladen kann und dann kann man nicht viel
XXXX: mitmachen, aber man hat es auf seiner Festplatte liegen
XXXX: und das vierte ist dann eigentlich, dass man es auch wiederherstellen kann bis zu einem gewissen Grad.
XXXX: Das ist natürlich eingeschränkt durch die API ein bisschen, aber genau,
XXXX: wenn man jetzt alles gelöscht hat, kann man es größtenteils wiederherstellen.
Andy: Das heißt, 2500 MR machst du, damit die Leute in Ruhe schlafen können,
Andy: ein Backup für ein SaaS-Tool.
Andy: Das ist ja eigentlich schon etwas, was man wahrscheinlich vergisst,
Andy: was man hoffentlich nie braucht.
Andy: Aber man kann trotzdem ruhig schlafen, weil man weiß, es ist ja da sozusagen.
XXXX: Genau, also für den Betrieb und den Aufwand ist es natürlich relativ gut,
XXXX: weil es selten der Worst-Case-Eintritt hat sich auch schon ein paar Mal.
XXXX: Dann hat es auch schon ein paar Mal gerumpelt, dann wird es mal eine kurze Nacht
XXXX: dann doch, weil natürlich gerade diese Wiederherstellungsprozesse und sowas,
XXXX: was nicht jeden Tag läuft, ähm,
XXXX: dann doch immer im Detail so eine Sache ist, wo man schauen muss,
XXXX: dass es keine Fehler gibt, will ich mal so sagen.
XXXX: Mittlerweile nach zehn Jahren ist das relativ gut ausgereift,
XXXX: aber am Anfang war es ja schon so, dass man da auch mal dann der Kunde angerufen
XXXX: hat und gesagt hat, hier, wieso geht das jetzt nicht mit dem Restore?
XXXX: Und dann war es aber bisher immer so, dass ich das relativ kurzfristig und gut
XXXX: lösen konnte und dann der Kunde auch gut zufrieden war. Genau.
XXXX: Aber an sich, genau, ist es der Punkt schon, dass da natürlich wenig tägliche
XXXX: Interaktion mit den Kunden ist normalerweise, was ja aus meiner Sicht ganz gut ist.
Andy: Und wenn es einen Restore gibt, dann bimmelt es bei dir nachts auf dem Handy
Andy: und du bist dann dran oder wie funktioniert das? Also man kann den Kunden erst
Andy: im Self-Service machen schon.
XXXX: Es geht schon im Self-Service. Es gibt eine Webseite, wo er die Daten nochmal
XXXX: einsehen kann und wo er das auch selber machen kann.
XXXX: Nur genau bei den Restores, da das ja nicht so häufig vorkommt,
XXXX: hat es am Anfang ein, zwei Iterationen gedauert, bis das auch wirklich stabil
XXXX: gelaufen ist, weil man vorher doch nicht alle Corner Cases unbedingt getestet hat oder so.
XXXX: Und da hat nicht automatisch das Handy gewibbelt, sondern ich bin dann per E-Mail
XXXX: erreichbar oder Telefonnummer ist auch auf der Webseite. Genau.
XXXX: Das waren eher so...
XXXX: Wachs, die dann schnell gefixt werden wollen.
Andy: Ja, verstehe. Ja, okay, du hast dann, du bist dann sozusagen,
Andy: hast es aus eigenem Lead raus entwickelt, bist damit an den Markt gegangen.
Andy: Wo kamen da die ersten Kunden her? Hast du die auf Reddit gefunden,
Andy: weil die das da gesucht haben?
Andy: Gab es da ein Supportforum, wo du sagen konntest, da haben die Leute nach Backup-Lösungen
Andy: für Podio gesucht und hast du gepostet hier, nimm doch das, oder war es einfach eine gute Domainwahl?
XXXX: Die Domain-Wahl war auch noch eine kleine Geschichte. Cloudbackup for Podio
XXXX: ist ja relativ selbstsprechend, mit Bindestrichen dazwischen.
XXXX: Ist dann aber im zweiten Schritt von Podio zurückgewiesen worden,
XXXX: weil das Markenrechte verletzt. Das heißt, das ist eigentlich nur die Secondary-Domain.
XXXX: Es gibt noch ein crmcloudbackup.com, was dann in Wahrheit weiterleitet.
XXXX: Aber das war ein Thema, weil es gibt bei Podio so ein Plug-in,
XXXX: wo man sich listen lassen kann als Drittanbieter.
XXXX: Und das habe ich gemacht und darüber sind fast alle gekommen,
XXXX: weil soweit ich mich erinnere, habe ich sonst nicht viel gemacht.
XXXX: Und die sind am Anfang von alleine gekommen. Am Anfang war ich eigentlich der
XXXX: einzige Anbieter für dieses Cloud-SaaS als Backup-Lösung.
XXXX: Mittlerweile gibt es da auch ein bisschen Konkurrenz.
XXXX: Ein Grund, warum das ein bisschen stabil ist und nicht weiter steigt, vermutlich.
XXXX: Aber genau, damals am Anfang ist das von alleine passiert, die Distribution.
Andy: Das ist natürlich cool. Und vom Pricing her ist es ja, also du musst ja da schon
Andy: ein paar Kunden haben, weil ich lese mal kurz das Pricing vor.
Andy: Es gibt einen Free-Account auch, dann gibt es einen 10-Euro-Account,
Andy: der heißt, glaube ich, Silber, dann gibt es Gold für 50 Euro und dann gibt es
Andy: Enterprise. Das ist ja jetzt für eine,
Andy: Back-Up-Lösung meiner CRM-Daten, ich sage es doch mal, recht günstig.
XXXX: Also das Pricing ist natürlich schon so, dass viele Kunden nach und nach ein
XXXX: Upselling erfahren, weil das ja am Quota orientiert ist, also wie viel Speicherplatz brauchst du.
XXXX: Und Kunden wachsen klassischerweise mit ihren Daten.
XXXX: Das heißt, viele sellen dann ab von dem Silver auf den Goldplan oder nachher
XXXX: in den Enterpriseplan, wenn sie mehr Quota brauchen.
XXXX: Das funktioniert ganz gut. Also aktuell habe ich, glaube ich,
XXXX: ungefähr 40 zahlende Kunden mit einem durchschnittlichen Umsatz von 50 Euro.
XXXX: Da es natürlich auch ein paar auf dem Silberplan gibt, gibt es auch einige, die drüber sind.
XXXX: Also genaue Zahlen habe ich jetzt nicht im Kopf, aber genau,
XXXX: das gibt auch einige im Enterprise-Plan.
Andy: Okay, also die haben dann einfach viele Daten in Podio.
Andy: Und wächst in Podio überhaupt noch? Also gibt es da mittlerweile wahrscheinlich
Andy: auch mehr wie genug Alternativen.
Andy: Ist das nicht auch ein Problem dann für dein Wachstum an der Stelle,
Andy: dass das Podio selber, ich hatte es jetzt nicht gekannt, hast du ja gemerkt.
Andy: Ich bin mal gespannt, wer von den Hörern das kennt.
XXXX: Ja, genau, ich muss ja Podio eigentlich promoten, weil das potenzielle Gründen für mich sind.
XXXX: Aber man muss schon sagen, dass wir das damals vor 15 Jahren verwendet haben,
XXXX: da war das in der Startup-Szene zumindest in Karlsruhe, wo mein Bruder das auch
XXXX: ein bisschen gestartet hat, relativ verbreitet, deswegen sind wir auch drauf gekommen.
XXXX: Mittlerweile ist es durch ein paar Hände gegangen, Side Tricks und Progress jetzt
XXXX: Und da wird nicht unendlich viel investiert.
XXXX: Ich glaube, das System ist weiterhin cool, weil man schon viel kriegen kann
XXXX: für wenig Infrastrukturarbeit und so weiter.
XXXX: Deswegen kann man da einige tolle Sachen mitmachen. Aber ob die Plattform viel
XXXX: wächst, finde ich auch nur begrenzten, weil da gibt es natürlich auch eine Community,
XXXX: wo ich drin bin, aber nicht sonderlich aktiv, weil meine begrenzte Zeit ist
XXXX: lieber aufs Bauen verwende.
Andy: Das gibt es seit 15 Jahren schon, das ist, gab es den Begriff No-Code sozusagen
Andy: ja noch gar nicht, aber das war ja dann eines der ersten No-Code-Tools. Ja.
XXXX: Ja, ob man jetzt No-Code sagt, ich meine, das ist, ja, könnte man da schon sehen.
XXXX: Also für mich ist No- und Low-Code dann eher diese Prozesssache,
XXXX: wenn du auch Prozesse modellierst, das ist, da kann man auch machen,
XXXX: aber der Fokus ist eher auf dieses Excel-Daten in eine eigene Struktur geben und verlinken auch.
XXXX: Es gibt da auch Prozesssachen, die sind aber eher dann auch nachträglich dazu gebaut.
Andy: Okay.
XXXX: Aber genau, die waren vorne weit dabei, auch was das Datenverwaltung angeht.
XXXX: Genau, ist schon an sich eine coole Sache, kann man sich mal anschauen.
Andy: Okay, also ich habe jetzt so eine neue Frage seit ein paar Folgen.
Andy: Was hat fürs Marketing gut funktioniert? Die ersten zehn Kunden,
Andy: die hast du dann tatsächlich über das Plug-in-Ökosystem-Marktplatz von Podio
Andy: gewonnen und die nächsten auch.
XXXX: Sozusagen. Genau, also ich habe natürlich auch zwei, drei Forenbeiträge da im
XXXX: Podioforum geschrieben, wo Leute schon nach einem Backup-Lösung gesucht haben,
XXXX: dass ich dann darauf geantwortet habe.
XXXX: Das habe ich schon gemacht, wenn ich mich recht erinnere, aber das war im Prinzip
XXXX: alles genau. Das ging von alleine.
Andy: Was man ja so typischerweise hat, wenn man einen Enterprise-Plan verkauft,
Andy: dann muss man Vertriebstermine machen und vielleicht mit irgendwelchen Menschen
Andy: einen Telefontermin oder Online-Termin
Andy: machen, das hast du alles gar nicht gehabt, das ging alles dann.
XXXX: Also ich habe auch tatsächlich ein, zwei klassische Enterprise-Kunden,
XXXX: die dann auch mit den entsprechenden Dokumentationen und so weiter gekommen sind.
XXXX: Das habe ich auch mal mitgemacht, aber auf Podio sind auch viele KMUs eher unterwegs.
XXXX: Also die großen Konzerne gibt es da auch, wo agile Abteilungen das dann nutzen
XXXX: oder sowas, aber in der Regel ist es eher KMUs, also irgendwie,
XXXX: was weiß ich, Anwälte oder Immobilienmakler oder so was, die so was nutzen.
XXXX: Für ihre Kanzlei oder so und da ist es dann doch pragmatischer in der Regel, ja.
Andy: Und Podio hat selber nie sich bei dir gemeldet und gesagt, ey,
Andy: das ist ja cool, wir wollen das kaufen und bei uns integrieren oder wir wollen
Andy: selber eine Backup-Lösung anbieten,
Andy: wenn es auf unserem Marktplatz schon mehrere solche Lösungen gibt,
Andy: die gegenseitig sich konkurrieren, dann könnte man sie auch ins Hauptprodukt
Andy: einbauen, aber das war...
Andy: Ja, da gab es schon Austausch.
XXXX: Also die sind da interessiert an diesem Partner-Ökosystem. Wir haben auch viele
XXXX: Berater, genauso wie SAP-Berater rumlaufen.
XXXX: Wir laufen auch Podio-Berater rum, die das für Kunden customisen.
XXXX: Das heißt, die wollen so ein Ökosystem haben und ich glaube,
XXXX: es ist auch ein Zielkonflikt, wenn die Plattform selber ein Backup anbietet.
XXXX: Das ist natürlich immer die Frage, wie unabhängig ist das dann?
XXXX: Ich lasse dich in den Fehler. Du kennst ja wahrscheinlich auch.
XXXX: DNS falsch konfiguriert, dann ist das Backup auch nicht erreichbar.
XXXX: Deswegen glaube ich, strategisch will man das Backup vielleicht unabhängig haben. Ja, verstehe.
Andy: Und ist es dann am Anfang, also wie war das Wachstum so? Bist du am Anfang eher
Andy: steil gewachsen? Du hast jetzt gesagt, die letzten Jahre ist es eher so geblieben.
Andy: Gab es irgendwelche besonderen Events, wo es explodiert ist oder wo du nicht
Andy: linear gewachsen bist sozusagen, sondern mehr?
XXXX: Ja, ich schaue gerade mal auf dieses Trust MRR, weil das der coolste Graph ist über die Jahre.
Andy: Den verlinke ich auf jeden Fall, ja.
XXXX: Ja, also genau, da sieht man es eigentlich recht gut. Es ist von 14 bis 17 relativ
XXXX: linear gewachsen auf 3000 MRR und danach stabil.
XXXX: Dann gab es mal Ausschlag nach oben, wobei das auch teilweise ein bisschen Datenfehler
XXXX: ist, weil ich einen Großkunden auch mal außerhalb der Plattform abgerechnet
XXXX: habe eine Zeit lang und dann doch wieder auf die Plattform ähm
XXXX: Genau, und danach war es eigentlich seit 2017, ist es auf dem gleichen Level geblieben.
Andy: Da habe ich dich ja gefunden, muss ich bestehen, bei TrustMR.
Andy: Ich habe die Plattform irgendwie gesehen, da gibt es ja auch ein bisschen Kritik
Andy: dran, aber scheinbar da bist du jetzt in Deutschland die Nummer 1,
Andy: weil es wird so standardmäßig nach Total Revenue gerankt.
Andy: Und wenn es dich so lange gibt, ist es natürlich geschickt.
XXXX: Das fand ich auch ganz lustig. Eigentlich habe ich mich eher so aus Mitleid
XXXX: auf dieser Plattform angemeldet, weil ich das ein bisschen verfolgt habe.
XXXX: Und da habe ich gesehen, Deutschland ist da so weit hinten und die Zahlen sind
XXXX: auch gar nicht so hoch, dann machst du mal mit, dass Deutschland da vielleicht
XXXX: noch zwei Plätze nach vorne rutscht.
XXXX: Und dann habe ich auch diesen Effekt gesehen, dass dieses totale Gesamtumsatz
XXXX: mich dann nach vorne katapultiert.
XXXX: Das ist mich wundert. Das war ja vor einem halben Jahr oder so,
XXXX: wo ich mich da eingetragen habe. Oder wie lange gibt es die Plattform?
XXXX: Das ist immer noch, meiner Meinung nach, ist das ein Fehler.
XXXX: Man will da eigentlich das MAA wie im Namen haben.
XXXX: Aber genau, habe ich mich da eingetragen.
XXXX: Und hat auch ein, zwei Connections unter anderem mit dir gebracht.
XXXX: Deswegen hat es auf jeden Fall gelohnt, glaube ich.
Andy: Ich sehe gerade, was da alles gibt. Also ich verlinke es auf jeden Fall.
Andy: Hier gibt es jetzt Pferdewert. Du willst wissen, was dein Pferdwert ist.
Andy: Individuelle Bewertung deines Pferdes. Also verrückte Sachen,
Andy: was es hier in der Countryliste Deutschland gibt. Aber vielleicht schreibe ich da noch ein paar an.
Andy: Aber da musst du ja tatsächlich, wie du sagst, da musst du ja reinklicken, um zu gucken,
Andy: ob das aktuell, ob das überhaupt aktiv ist. Da ist dann, die Startup ist for sale, okay.
Andy: Interessant, okay, okay. Da muss ich mich ein bisschen, ich brauche ja auch
Andy: immer, ich muss ja auch immer gucken, wo ich meine zukünftige Gäste herbekomme.
Andy: Aber das habe ich tatsächlich, habe ich nicht so gefunden. Von daher,
Andy: so war es, glaube ich, okay.
XXXX: Dann hat es sich doch irgendwann deswegen schon gelohnt.
Andy: Ja, jetzt komm. Und wie ist da, wenn das jetzt schon ein bisschen älter ist,
Andy: wie ist da dein Tech-Stack?
Andy: Hast du denn da jemals modernisiert angefasst oder mit was hat man so ein Tool gebaut?
XXXX: Darüber rede ich nur ungern, aber wir können es trotzdem tun.
Andy: Unbedingt, jetzt hast du recht.
XXXX: Ja, das ist also das, was mich seit zwölf Jahren auch schon ärgert ist.
XXXX: Es hat angefangen mit so einem PHP-Skript, weil ich das von irgendeinem Blog
XXXX: als Grundlage genommen hatte, wo das so ein Zehnzeiler war und dann immer weiter ausgebaut habe.
XXXX: Und deswegen läuft das jetzt, zumindest das Backend, alles auf PHP,
XXXX: auf der Google Cloud, VPS, MongoDB als Datenbank im Hintergrund,
XXXX: Frontend aber schon dann sauber
XXXX: per API getrennt, also es ist keine PHP-Webseite, sondern per REST-API.
XXXX: Genau, das ist so der Stack. Die Cloud hat sich sozusagen selber angeboten,
XXXX: weil Audio selber auf AWS primär läuft.
XXXX: Da wollte man natürlich was anderes nehmen.
XXXX: Genau, aber das PHP ist jetzt...
XXXX: Nicht meine Lieblingsentscheidung gewesen im Nachhinein.
Andy: Also ich mag es, also ich habe da kein Problem mit, das soll ja jeder das machen,
Andy: mit dem er sich wohlfühlt und es gibt auch viele große PHP-Anwendungen,
Andy: die müde lächeln, wenn andere von ihrem kleinen MA berichten und dann hast du dann,
Andy: Technologie ist glaube ich total egal, ehrlicherweise.
Andy: Was kommt auf andere Sachen an? Genau, warum ich das jetzt nicht.
XXXX: Groß umgebaut habe, sondern so weitergepflegt habe. Und damit kann man ja auch
XXXX: arbeiten. Das ist jetzt ja nur eine Geschmacksfrage, was das schon hat.
Andy: Ja, okay. Aber du hast jetzt nie modernisiert oder mit KI nochmal das Refactor
Andy: oder so, weil du denkst einfach, das lohnt sich nicht.
XXXX: Ja, also dieser Gedanke geistert alle halbe Jahre mal durch meinen Kopf.
XXXX: Aber dann fange ich mich selber wieder ein, weil ich habe so viel Zeit und Energie
XXXX: investiert, das so stabil zu kriegen.
XXXX: Da sind ja hunderttausend Fehlerfälle, mal sehr langlaufende Prozesse für diese
XXXX: Backups durch so Rate-Limits und so weiter und hunderte verschiedene Fehlerfälle,
XXXX: die gracefully gehandelt werden.
XXXX: Und da ist das Risiko mir einfach viel zu groß, wenn ich das jetzt irgendwie
XXXX: substanziell umbaue, dass ich wieder in so einen instabilen State komme.
XXXX: Da bin ich froh, dass ich diese Stabilität habe und die nicht losfällt.
XXXX: Ansonsten im Kern halte ich das aktuell, also aktuelle PHP-Version,
XXXX: aktuelle Server-Betriebssystem-Version und solche Sachen, Datenbank-Version.
Andy: Hoffentlich, sonst müsste ich jetzt ja schimpfen.
XXXX: Nee, nee, nee, da bin ich krass.
Andy: Okay, kein PHP 7.4 mehr, so. Schon modernisiert.
XXXX: Ich müsste jetzt lügen, wenn ich die genaue Version weiß, aber es ist eine aktuelle
XXXX: Maintainter natürlich.
Andy: Okay, das ist gut, okay. Und dann hast du irgendwann gemerkt,
Andy: dass das Wachstum sich abflacht.
Andy: Wahrscheinlich war das auch so ein bisschen demotivierend. Hast dann ein zweites
Andy: Tool gebaut oder währenddessen schon?
XXXX: Genau, also das, irgendwann habe ich gedacht, naja, das Cloud-Backup läuft gut,
XXXX: aber die Nische ist auch begrenzt.
XXXX: Tatsächlich gab es auch mal eine Idee, das an Konkurrenten zu verkaufen,
XXXX: weil ich gedacht habe, das braucht jetzt für diese, das ist ja schon eine ziemliche
XXXX: Mikronische, keine drei Tools.
XXXX: Das hat aber nicht so ganz geklappt, da hatten wir verschiedene Wertvorstellungen.
XXXX: Und dann habe ich gesagt, okay, man kann noch was anderes machen und dann habe
XXXX: ich den Walipod versucht, auch auf Podio basierend
XXXX: die Idee, dass man für diese Struktur, die man sich da erstellen kann,
XXXX: nochmal komplexere Validierungen konfigurieren kann, also man kann für Felder
XXXX: Validierungen natürlich direkt da eingeben, aber wenn man sowas machen will
XXXX: wie, man muss eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse eingeben,
XXXX: also was verschiedene Felder berührt,
XXXX: das geht so nicht ohne weiteres und dafür war der Walipod die Lösung.
Andy: Der Walipot. Genau.
XXXX: Ja, walipot.io und dann hat man hinten das Podio.
Andy: Ah, jetzt, okay, okay. Jetzt habe ich es verstanden, ja.
XXXX: Es hat nicht so gut gezogen. Also man kann sagen, dass es ein kompletter Fail
XXXX: war, weil es keinen einzigen zahlenden Kunden gekriegt hat, obwohl ich das sogar
XXXX: vorher so ein bisschen validiert habe.
XXXX: Ich habe da mit ein, zwei Experten auch Telefoninterviews gemacht,
XXXX: wie man das klassischerweise so machen soll, wenn man das strukturiert angeht.
XXXX: Aber ja, ich weiß nicht, ob die Nische zu klein war oder dass die Distribution
XXXX: da auch nicht gut war, weil da eben
XXXX: vielleicht die Nachfrage oder der Pain nicht ganz so groß war oder das
XXXX: die nach so einer Lösung nicht gesucht worden ist. Nach Backups sucht man irgendwie,
XXXX: aber nach Feldübergreifenden, Verschränkungen, da musst du erst mal wirklich
XXXX: was für das Problem hast irgendwie.
Andy: Genau. Und dann brauchst du noch einen Suchbegriff, der passt.
XXXX: Genau, da musst du irgendwie eigentlich erst mal Education machen und sowas.
XXXX: Und genau, das hat einfach nicht geklappt.
XXXX: Genau. Und das ist jetzt aber auch schon wie viele Jahre her,
XXXX: das weiß ich gar nicht genau, geschätzt so sieben, acht Jahre her,
XXXX: also das Parallel entstanden.
XXXX: Habe ich aber jetzt auch vor zwei, drei Jahren erkannt, dass ich da einen Haken
XXXX: dran mache und das auch schließen will.
Andy: Hast du es aber lang online und laufen gelassen, ohne dass ich einen Zahl an.
XXXX: Den Kunden hatte? Genau, es war auf dem Stack gebaut, der nichts kostet,
XXXX: mehr oder weniger. Also das war so ein bisschen
XXXX: auf Firebase aufgebaut. Da kann man ja relativ on demand das machen.
XXXX: Es hat keine Kosten verursacht und dann tut es ja auch nicht weh.
XXXX: Aber genau, irgendwann habe ich es auch gesehen, allein das im Kopf zu haben
XXXX: und so weiter ist nervig, das machen wir zu, beziehungsweise ich habe jetzt
XXXX: eigentlich auch jemanden gehabt, der das übernehmen will, zumindest die Domain
XXXX: und vielleicht auch das Tool nochmal anders positionieren,
XXXX: wobei das jetzt auch so ein bisschen versandet ist.
XXXX: Aber genau, für mich ist da ein Haken dran und wenn jemand anders das da noch
XXXX: weitermachen will, dann ist gut, wenn nicht, dann ist es einfach vorbei.
Andy: Ist es noch online? Ich verlinke es dann auf jeden Fall.
XXXX: Das weiß ich nicht. Ich muss gerade mal selber schauen. Ja, ist das hier DNS-Fail?
XXXX: Nee, das brauchst du nicht mehr verlinken.
Andy: Okay.
Andy: Was hast du gelernt durch den Fehler? Also durch das, wie du hast es ja selber als Fail bezeichnet?
XXXX: Ja, ich glaube, zwei Sachen. Also zum einen, dass die Nische auch zu klein sein kann.
XXXX: Also ich bin ja Fan von Nischen, weil ich Sachen auch gerne dann alleine mache,
XXXX: wenig Overhead und ganz schlank unterwegs bin.
XXXX: Aber man muss auspassen, dass das ein Problem ist, was man nicht nur ganz selber hat,
XXXX: sondern was mehr als zehn Leute noch haben, weil man ja auch immer nur einen
XXXX: Teil des Marktes kriegt, also die Nischengröße und halt das Distribution-Game,
XXXX: dass das nicht ganz immer von allein läuft.
XXXX: Das waren vielleicht die zwei Erkenntnisse, würde ich sagen.
Andy: Okay, ja, also du beschäftigst dich auf jeden Fall mit interessanten Nischen, das kann ich sagen.
Andy: Okay, was hast du da nachprobiert? Oder kam ja danach, ging es da weiter?
XXXX: Genau, das ist mein aktuelles Thema, wo ich jetzt aktuell viel dran arbeite
XXXX: und in meinem Kopf rumgeistert, ist Dolog.
XXXX: Dolog.it, das habe ich vor anderthalb Jahren gestartet.
XXXX: Und das ist eine, naja, Plattform ist falsch, ein Service, womit man übersetzen
XXXX: kann in der App-Entwicklung.
XXXX: Also wenn man Apps entwickelt und die internationalisieren will,
XXXX: also auf mehrere Sprachen haben will, dann hat man in der Regel
XXXX: die Sprachfiles extrahiert, also ein JSON, wo die ganzen Texte drin sind oder
XXXX: andere Formate wie XLIV und mit dem Service kannst du diese Datei einfach an unsere API schicken
XXXX: hast du in der Regel ja schon übersetzte Texte drin und neue Texte und kriegst
XXXX: das komplett übersetzt zurück.
XXXX: Also er nimmt dann die alten als Kontext und macht dann relativ schlau sozusagen
XXXX: direkt die Übersetzung.
XXXX: Und man kann die Übersetzung eben in den Bildprozess sozusagen mit reinnehmen,
XXXX: statt es, wie bei den klassischen Translation-Management-Plattformen,
XXXX: als separaten Prozess mit eigenem State und komplexer Plattform und UI sozusagen
XXXX: schlank und weiter links machen, wenn man so will, ja.
Andy: Das bedeutet rein grob, dass ich es verstehe und die Menschen da draußen,
Andy: die jetzt das Software bauen, die eine Multi-Language-Anwendung haben,
Andy: da hast du dann einen englischen oder einen deutschen Text drin mit einer Variable
Andy: und da fehlen halt die französische, italienische, spanische Übersetzung und
Andy: dann habe ich einen Build-Step einfach,
Andy: der das an deine API schickt und dann dauert es fünf Minuten und dann kommt
Andy: alles übersetzt zurück. oder wie funktioniert es?
XXXX: Genau, also du hast in der Regel, also der Build-Step ist jetzt ein bisschen
XXXX: vereinfacht, du hast in der Regel ja einen Step, wo sowieso die Texte aus deiner
XXXX: Anwendung in die Datei extrahiert werden und im Optimalfall hängst du da direkt diesen Befehl ran,
XXXX: wo du mit Curl dann oder was auch immer die Datei hinschickst und es sollte,
XXXX: je nachdem wie viele neue Texte du hast, keine 5 Minuten dauern,
XXXX: sondern eher ein paar Sekunden, wenn es jetzt nicht viele Texte sind
XXXX: und dann kriegst du alles besetzt zurück und das ist genau auch eigentlich der
XXXX: Sweet Spot, Weil für so komplette Übersetzungen von Null funktioniert das natürlich auch.
XXXX: Aber noch geiler ist es eigentlich, wenn du schon in Wahrheit deine gesamte
XXXX: Anwendung übersetzt hast, machst einen neuen Screen mit zehn neuen Texten und
XXXX: hast die alten Texte sozusagen schon als Vorlage, als impliziten Kontext,
XXXX: der dann wiederverwendet wird.
XXXX: Und auf der Grundlage kommen dann sehr gute Übersetzungen schon raus.
Andy: Das heißt, weil ich einen Teil schon übersetzt habe oder vielleicht dann manuell
Andy: nachgebessert habe, verstehst du oder die Anwendung, was ist der Kontext der
Andy: App und kann deswegen besser übersetzen?
XXXX: Genau, die hat die Fachsprache sozusagen dann implizit mit drin,
XXXX: ohne dass man explizit jetzt einen Glossar oder sowas pflegen muss,
XXXX: der dauernd veraltet ist, sondern einfach auf den bestehenden Texten,
XXXX: da geht man davon aus, die sind gut oder gut genug,
XXXX: machst du dann die neuen Texte im gleichen Stil, also sowas wie du und sie ist
XXXX: dann direkt automatisch mit drin oder auch Fachbegriffe, die man schon mal irgendwo
XXXX: anders erwähnt hat und der Stil von der Sprache insgesamt sowieso auch.
Andy: Und jetzt muss ich mal ganz blöd fragen, mache ich das heute nicht selber mit
Andy: KI einfach oder funktioniert das nicht so gut?
XXXX: Doch, also bei uns am Ende natürlich auch KI hinten dran. Kannst du auch selber direkt machen.
XXXX: Wenn du das stabil machen willst, für mehr als eine Handvoll Texte,
XXXX: wirst du irgendwann an die Probleme kommen, die halt in dem Produkt gelöst sind.
XXXX: Also du willst natürlich nicht, dass die KI irgendwelche Keys neu halluzioniert
XXXX: oder weghalluzioniert und sowas oder dass die Dateien dauernd anders formatiert,
XXXX: dass die Reihenfolge sich ändert, dass du da gar nicht mehr die Änderungen überblicken kannst.
XXXX: Diese Details, will ich jetzt mal sagen, werden dann irgendwann schwierig.
XXXX: Dann baust du das Produkt nach.
XXXX: Aber klar, für kleine, wenig Texte kannst du es auch direkt mit der KI machen.
Andy: Und wie viele Sprachen werden da unterstützt?
XXXX: Ich will mal sagen, alle Sprachen, die von ChatGPT auch unterstützt werden,
XXXX: also fast alle, am Ende ist das nicht hart limitiert.
XXXX: Wenn man jetzt sehr Nische Sprachen hat, dann wird die Qualität vielleicht ein
XXXX: bisschen geringer, aber für so die Standardsprachen, Deutsch,
XXXX: Spanisch, Französisch, Englisch
XXXX: oder auch alle anderen europäischen Sprachen, also ich habe da auch was hatte ich letztens,
XXXX: Israelisch oder sowas, das sind alles Sprachen, die
XXXX: gut funktionieren, ja.
Andy: Okay, interessant. Also ich finde, hast du das jetzt aus einem eigenen Need heraus entwickelt?
Andy: Ist jemand bei dir aufgeschlagen? Hast du das in deinem aktuellen Angestelltenjob
Andy: gebraucht und sowas gab es noch nicht?
Andy: Oder wie bist du draufgekommen, dann in diese Nische zu gehen?
Andy: Ich kenne ein paar Open-Source-Tools, es gibt ein paar SaaS-Tools schon in der Ecke.
Andy: Ich weiß nicht, ob die genauso funktionieren oder ob ich da dann ein Übersetzungsbüro
Andy: anbinde oder sowas, aber ich denke, die funktionieren ja wahrscheinlich alle ähnlich.
XXXX: Ja, die sind schon, also das würde ich nochmal abgrenzen, vielleicht bevor wir
XXXX: nochmal zur Genese kommen.
XXXX: Also diese Übersetzungsplattformen sind es in der Regel ja.
XXXX: Die haben natürlich teilweise auch eine automatische Machine Translation und
XXXX: sowas drin, sind aber vom Setup und von der Strategie natürlich ein bisschen anders aufgesetzt.
XXXX: Da ist die Idee, du lädst diese Dateien, diese Texte hoch.
XXXX: Die Plattform hat einen eigenen State, wo die verwaltet werden,
XXXX: wo die Übersetzer mitarbeiten können. und zu irgendeinem späteren Zeitpunkt
XXXX: werden die Übersetzungen wieder in deinen Code übernommen, aber eben nicht synchron sozusagen.
XXXX: Und du hast immer diese zwei States, diese Plattform, diese Komplexität.
Andy: Es driftet auseinander dann vielleicht.
XXXX: Das ist alles schon handelbar. Wenn man es braucht, ist es auch das Richtige.
XXXX: Also ich sage nicht, dass DoLock für alle das Richtige ist. Wenn du Übersetzungsprozesse
XXXX: hast mit Review und Übersetzer extern und so weiter, dann sind diese Plattformen auch das Richtige.
XXXX: Aber ich glaube, es gibt eben auch eine Nische von Teams, die da sehr viel selber
XXXX: machen und die eben am Tag Null schon übersetzt sein wollen und nicht ihre Quartalsreleases
XXXX: haben und dann da ein bisschen wieder unterwegs sind.
XXXX: Da ist das eben das Tool, was da einen bisschen anderen Ansatz fährt.
XXXX: Man kann diese Tools, diese Plattformen, die klassischen, natürlich auch so
XXXX: verbiegen, dass die was Ähnliches machen, aber dann verbiegt man sie eben und
XXXX: genau, dieses Tool ist direkt auf diesen Use Case ausgerichtet.
Andy: Okay, und der Need?
XXXX: Genau, achso, wie bin ich darauf gekommen? Also genau, vorletzten Sommer hatte
XXXX: ich ein bisschen Zeit und habe darüber nachgedacht, was man so machen könnte.
XXXX: Und tatsächlich ist der im Hauptberuf der Need auch entstanden.
XXXX: Also da entwickeln wir eine Angular-Anwendung, die mehrsprachig ist und haben
XXXX: das klassische Problem, was viele Leute haben, Das weiß ich mittlerweile,
XXXX: dass ich mit einigen gesprochen habe.
XXXX: Also du entwickelst die Anwendung in einer Sprache, bei uns ist das Deutsch.
XXXX: Und die anderen Sprachen sind dann natürlich erst mal nicht übersetzt.
XXXX: Das heißt, du hast bei einer Anwendung erst mal auch in der französischen Variante
XXXX: die deutschen Texte drin und hast dann natürlich das Problem,
XXXX: wie schnell bist du mit den Übersetzungen.
XXXX: Und bei uns ist das was, natürlich kann kein Entwickler jetzt drei Sprachen,
XXXX: deswegen macht das jemand anders.
XXXX: Das heißt, das wird irgendwie alle zwei Wochen oder vier Wochen gebatcht gemacht.
XXXX: Und in der Zeit kannst du dich dann halt entscheiden, releasest du nicht oder
XXXX: releasest du was halbübersetztes.
Andy: Da hast du Platzhalter drin, habe ich jetzt bei einer großen Anwendung gestern
Andy: erst wieder wohl gesehen.
XXXX: Ja, Platzhalter ist dann ein Tooling-Problem. Ich behaupte mindestens die originalsprachlichen,
XXXX: also englischen oder deutschen Texte reinkriegen, sollte man schaffen.
XXXX: Aber ist natürlich ein bisschen wenig professionell und so.
XXXX: Und genau, das Problem habe ich gesehen und habe gedacht, naja,
XXXX: das kann man jetzt mit LLMs ja eigentlich gut lösen, weil man eben diesen Kontext
XXXX: hat, was ja bei klassischen Machine Translations eben noch nicht so da war und
XXXX: da immer ein bisschen das Problem war,
XXXX: dass das Kontext frei übersetzt worden ist, wenn man nicht ordentlich penibel
XXXX: den Glossar gepflegt hat und so weiter.
XXXX: Und das geht jetzt natürlich alles ein bisschen eleganter und einfacher
XXXX: mit den bestehenden Übersetzungen.
XXXX: Genau, und dann habe ich das aufgebaut, erst mal flank für ein Dateiformat und
XXXX: habe das bei uns im Projekt sozusagen Beta vertestet und das hat da gut funktioniert und genau,
XXXX: mittlerweile sind wir sogar so weit, dass wir gar nicht mehr manuell übersetzen
XXXX: und noch quartalsweise Qualität sichern,
XXXX: weil es einen oft recht großen Textkorpus gibt und klar gibt es immer viele Änderungen,
XXXX: Aber mit der Zeit fährt man sich dann den Aufwand da immer weiter runter, wenn es gut klappt.
Andy: Lässt sich auf das Tooling dann an der Stelle. Ist ja auch schön dann für die App, okay?
Andy: Das heißt, du bist jetzt quasi mit deinem, dein Arbeitgeber ist der erste Kunde
Andy: in deinem Side-Hustle gewesen.
Andy: Oder ist es der Beta-Kunde, der nichts zahlt?
XXXX: Das ist der Beta-Kunde, der nichts zahlt. So fair war ich, wenn die Idee auch auf den Kontext kam.
XXXX: Genau, der ist kostenfrei unterwegs.
XXXX: Bei Gelegern muss ich mal versuchen, ein Testimonial vielleicht noch rauszuleiern oder sowas.
Andy: Wäre vielleicht nicht schlechter für die Webseite auf jeden Fall.
Andy: Das muss man ja verstehen, ja.
XXXX: Also es ist auch nicht direkt mein Arbeitgeber, es ist Projektarbeit,
XXXX: also es ist der Kunde sozusagen.
Andy: Ja, verstehe, okay. Okay. Und wie sieht das Pricing aus? Das ist ja jetzt auch
Andy: wieder echt günstig, fand ich, wenn ich es richtig gesehen habe.
XXXX: Genau, also das Pricing ist ein Value-based Approach natürlich.
XXXX: Und die Idee ist, dass man natürlich kompetitiv gegenüber diesen klassischen
XXXX: Übersetzungsplattformen ist, weil es ja auch ein schlankerer Ansatz ist.
XXXX: Und dann habe ich es jetzt basierend, ich finde es immer gut,
XXXX: so eine Metrik zu haben, auf die man die Pricing basiert, damit das nicht so
XXXX: ein komplexes Umgerechnet ist.
XXXX: In dem Fall ist jetzt die Anzahl der Texte insgesamt, also nicht der neuen Texte,
XXXX: weil das ist auch immer schwierig zu wissen, wie viele neue Texte hat man jetzt im nächsten Monat.
XXXX: Aber der Gesamttextkorpus ist ja meistens jetzt relativ stabil und da ja auch
XXXX: alle Texte im Kontext mit drin sind, ist das auch nachvollziehbar.
XXXX: Und dann sind es glaube ich 12 Euro für bis zu 2000 Texte es gibt einen kostenlosen
XXXX: Plan bis 100 Texte zum Ausprobieren das ist mir immer wichtig
XXXX: Und dann gibt es noch einen Pro-Plan bis zu 10.000 Texte. Und wenn jemand mehr
XXXX: hat und soll man auch noch sprechen, dann geht das auch.
Andy: Ja, das hat mich jetzt echt überrascht, weil du hast ja jetzt wieder,
Andy: also der Free-Plan kostet logischerweise nichts bis 100.
Andy: Dann hast du bei Hobby bis 2.000 Texte und dann hast du bei Pro bis 10.000 sozusagen.
Andy: Ich weiß nicht, wie viele in der typischen App drin sind, ehrlicherweise.
Andy: Was habt ihr da bei deiner Beta-App? Wie viele Texte sind da drin,
Andy: die übersetzt werden müssen?
XXXX: Da sind wir zwischen 3.000 und 4.000. Wobei das auch schon eine relativ umfangreiche
XXXX: Anwendung ist, die mit drei, vier Entwicklern im Frontend unterwegs ist.
XXXX: Also ich glaube mit 10.000, wenn man jetzt noch mehr hat, dann ist man vielleicht
XXXX: doch auch mal mehr dieses Prozesshafte, was die Plattformen nachher bieten.
XXXX: Ist jetzt mein Ansatz. Wenn du da Feedback hast, dass ich was anders machen
XXXX: soll, bin ich da immer interessiert.
Andy: Ich glaube, man muss vielleicht vom Schmerz her denken, den,
Andy: So löst es schon einen gewaltigen Schmerz bei manchen, weil du hast es ja angesprochen,
Andy: häufig sind die Releases verzögert oder so habe ich es mal schon mitbekommen,
Andy: wo ich so näher da dran war an dem Thema,
Andy: weil halt die Übersetzungen gefehlt haben oder weil eine Sprache gefehlt hat
Andy: oder man geht halt live und weiß, dass Französisch noch nicht fertig ist und
Andy: dann sind da Mischmaschtexte drin und das ist natürlich total,
Andy: ich hätte es gedacht, dass es heute die Menschen dann lieber mal kurz selber.
XXXX: Was weiß ich, ihr Übersetzungsfeil nehmen,
Andy: Und sagt JGPT, lass es selber übersetzen und gehen dann damit live,
Andy: bevor sie nicht live gehen.
Andy: Ob das dann jetzt gut ist, kann ich nicht beurteilen. Das können wir mir gerne
Andy: mal Feedback dazu schicken.
Andy: Wenn du jetzt aber halt, ich müsste jetzt mal fragen, ich hatte ja neulich hier,
Andy: den Mitsunubi Weather im Podcast.
Andy: Das ist ja auch so eine App, die relativ wahrscheinlich weiter verbreitet ist.
Andy: Oder ich könnte den Sebastian mal fragen von HabitKit, wie der das macht.
Andy: Wenn er das hört oder liest, kann er sich gerne mal melden.
Andy: Der ist, glaube ich, in mehreren Sprachen, wobei die App auch so auf Englisch
Andy: wahrscheinlich für jeden gut funktioniert.
Andy: Also das muss ich natürlich dann auch mal anschauen, wo man das dann genau braucht.
XXXX: Genau. Aber mir fallen ein paar ein,
Andy: Die kann ich mal da antriggern, die das nicht mehr aussprobieren.
XXXX: Also ich bin auch immer offen für Input da, wenn jemand erzählt,
XXXX: für die Besetzung, da gibt es ja gefühlt hunderttausend verschiedene Ansätze,
XXXX: wie man das prozessual und organisatorisch aufsetzt.
XXXX: DoLog ist sicherlich nicht die Lösung für alles, das will es auch gar nicht
XXXX: sein, aber es gibt eben, glaube ich, so ein Sweet-Spot von agilen,
XXXX: kleinen Teams, die viel selber machen und die schnell releasen wollen,
XXXX: wo das dann einen großen Mehrwert haben kann.
Andy: Okay, jetzt haben wir ein bisschen verstanden, wie es funktioniert und wie es
Andy: gepriced ist. Wie ist da dein Technologie-Stack und mit was machst du dann die Übersetzung?
Andy: Gibt es da dann hier lokales LLM oder gibt es irgendein Modell,
Andy: wo besonders gut funktioniert für Übersetzung?
XXXX: Ja, also das fangen wir hinten an. Genau, die Übersetzung selber,
XXXX: LLM-basiert natürlich,
XXXX: sind in OpenAI, aktuell läuft es auf GPT 4.1, insbesondere weil das einen großen
XXXX: Kontext hat, man sozusagen viel Kontext-Kristen mit reinpacken kann,
XXXX: Klammer auf, das ist natürlich auch so ein Feature, was du selber irgendwie
XXXX: dann an die Grenzen kommst, wenn die Dateien zu groß werden,
XXXX: kannst du nicht mehr alles reinmachen, musst aussuchen, musst da ein bisschen
XXXX: smart auswählen, was jetzt sind ähnliche Texte, Klammer zu.
XXXX: Genau, ansonsten läuft es von der Datenhaltung auf Superbase.
XXXX: Das kennst du wahrscheinlich. So ein bisschen wie Firebase, nur Open Source
XXXX: und auf Postgres basiert.
XXXX: Frontend ist relativ schlank. Das ist ja primär die Marketing- und Dokumentationsseite.
XXXX: Da gibt es einen kleinen Login-Bereich, wo man seine API-Keys verwalten kann,
XXXX: aber ansonsten ist das ja ein API-Produkt.
XXXX: Genau, Frontend ist mit Astro umgesetzt, auf Cloudflare gehostet und die API
XXXX: selbst, also der Kern, wenn man so will,
XXXX: ist mit TypeScript in der BAN Runtime gemacht und auf Google Cloud Run.
XXXX: Dann bin ich auch tatsächlich zwei-, dreimal geändert, weil ein Problem war
XXXX: bei vielen Container-Runtimes oder Lambda-Setups,
XXXX: hat man eine begrenzte Laufzeit und hier ist es so, dass je nach Kontext,
XXXX: insbesondere bei neuen Übersetzungen, es schon mal ein paar Minuten dauern kann
XXXX: und ich dann natürlich in ein, zwei Timeouts reingelaufen bin bei ein,
XXXX: zwei Anbietern und nachher dann da gelandet bin.
Andy: Aber dann ist es von den Betriebskosten her wahrscheinlich relativ gering jetzt
Andy: aktuell, weil du Cloud Run Serverless, Superbase wirst du noch im kostenlosen
Andy: Plan sein wahrscheinlich.
Andy: Und dann hast du nur LLM-Kosten hinten dran wahrscheinlich.
XXXX: Genau, und auch die sind überschaubar.
Andy: Wo hast du die ersten zahlenden Kunden gefunden? Hast du jetzt gesagt,
Andy: es gibt schon ein bisschen MAA.
Andy: Also musst du jetzt bei 12 Euro oder 45 für den Pro-Plan, musst du ja schon
Andy: einige haben, die da auch bezahlen. Wo hast du die ersten gefunden?
XXXX: Genau, wir haben so eine Handvoll zahlende Kunden ungefähr. Also wir haben verschiedene Kanäle versucht.
XXXX: Ich habe es nicht hundertprozentig nachgehalten. Ich muss immer gucken,
XXXX: wie man seine Zeit priorisiert, ob man viel analysiert oder viel macht.
XXXX: Aber wir haben so ein bisschen auf Reddit gepostet.
XXXX: Da ist ein bisschen Traffic hergekommen, sicherlich.
XXXX: Google AdWords versucht. Das ist aber ein bisschen gefehlt, weil da so klar
XXXX: dieses Schlagsuchwort dafür fehlt, um das abzugrenzen von den Translation Management
XXXX: Plattformen, die ja auch viele Suchbegriffe schon belegt haben.
XXXX: Also das hat nicht so gezogen.
XXXX: Zwei andere Sachen, die noch gut funktionieren, ist, ich habe ein Open Source
XXXX: Projekt, das für Angular so Übersetzungsfiles Managed, also als Add-on für Angular.
XXXX: Da habe ich das dann natürlich relativ prominent verlinkt, weil das damit natürlich auch gut integriert.
XXXX: Und eine Sache, die ein Tipp von einem Kollegen von mir war,
XXXX: ein IntelliJ-Plugin, also für eine Entwickler-IDE Entwicklungsumgebung,
XXXX: was dann sozusagen bei einem Dateiformat, dem XLIF-Format, dann direkt vorgeschlagen
XXXX: wird auch von der IDE und dann kann man da diese 100 Texte kostenlos übersetzen
XXXX: und das ist dann ein Aufhänger, wo auch viele dann nachher auf der Webseite landen.
XXXX: Das sind so die Sachen, die ich versucht habe.
Andy: Ich bin überrascht, also du hast jetzt so richtig, was du gar nicht hast,
Andy: sind irgendwie so SEO-Artikel, warum man das machen soll, wie es genau funktioniert, so ein Blog oder so.
Andy: Ich meine, du hast dieses Why, da hast du so eine Why for Developers und for
Andy: Product Managers und sowas, aber,
Andy: Das ist jetzt nicht so dein Ding offensichtlich.
XXXX: Ja, ich finde es cool, dass du das so sagst.
XXXX: Ich hätte gedacht, die Artikel helfen schon für SEO, aber das ist offensichtlich nicht gut genug.
Andy: Ich weiß es nicht, also helfen sie für SEO. Ich hätte jetzt gedacht,
Andy: da musst du viel mehr machen oder viel mehr Artikel auch produzieren,
Andy: mehr Beispiele schreiben und so.
XXXX: Ja, es gibt schon ein bisschen Traffic von Google auch.
XXXX: Es gibt ja auch gerade diese in dem How-to-Bereich, da diese Guides für verschiedene
XXXX: Technologien, also Angular, Flutter, Android und so weiter.
XXXX: Aber genau, was ich jetzt noch geplant habe, ist auch nochmal so ein Vergleich.
XXXX: DOLOG versus die klassischen Translation-Plattformen. Ich glaube,
XXXX: das ist nochmal was, was SEO-mäßig vielleicht auch helfen könnte.
XXXX: Genau, ist in der Arbeit sozusagen.
XXXX: Andere Sache ist noch, also vielleicht nochmal kurz einen Schritt zurück,
XXXX: das Distribution-Problem, an dem ja schon der Walipod gefailt ist.
XXXX: Das ist bei DOLOCK jetzt auch für mich noch nicht gelöst. Das ist weiterhin
XXXX: das Hauptchallenge, weil das Produkt ist stabil und funktioniert gut und das
XXXX: Feedback von Kunden und so weiter ist auch gut.
XXXX: Aber man muss es halt vor die richtigen Leute im richtigen Moment kriegen.
XXXX: Das ist, glaube ich, so ein bisschen ein Problem, weil wenn du einmal einen
XXXX: Übersetzungsworkflow hast, dann gehst du da erstmal nicht weg,
XXXX: wenn du keine großen Schmerzen hast.
XXXX: Das heißt, entweder musst du die Leute erwischen, wenn sie Schmerzen haben oder
XXXX: wenn sie gerade an der Entscheidung sind, ich baue mir so einen Workflow auf
XXXX: und wenn man keine Audience hat wie ich, dann ist das natürlich schwierig,
XXXX: Und genau, mein Learning aus dem WallyPod war ja, Distribution ist schwierig,
XXXX: also habe ich gedacht, machen wir es beim Doorlog besser.
XXXX: Ich habe einen anderen Bruder als so ein Wechselfuchs mit ins Boot genommen,
XXXX: den Raphael, der ein bisschen BWL auch Hintergrund hat und gemeint hat,
XXXX: er kann so ein bisschen Marketing und sowas mal probieren, ohne da viel Erfahrung zu haben.
XXXX: Und genau jetzt so nach einem Jahr, anderthalb Jahren ist die Erkenntnis,
XXXX: das hat jetzt nicht gereicht, weil das eben kein Selbstläufer ist.
XXXX: Also Marketing ist, glaube ich, schon ein Handwerk, wo man Erfahrung haben muss,
XXXX: wo man wissen muss, wo fängt man an, weil gefühlt, aus meiner naiven Perspektive
XXXX: ist das so ein riesen Blumenstrauß, man weiß gar nicht, wo fängt man jetzt an,
XXXX: was lohnt sich in dem Fall,
XXXX: macht man SEO, tut man Forenbeiträge posten, macht man AdWords,
XXXX: macht man Social Media, das ist sozusagen so ein Riesenfeld und man stochert so im Nebel.
XXXX: Das ist so meine Erkenntnis, dass man eigentlich jemanden braucht, der weiß, was er tut.
XXXX: Und genau, mein aktueller Ansatz ist natürlich, die Kanäle, die funktionieren,
XXXX: ein bisschen weiter zu optimieren.
XXXX: Und das andere ist, dass ich jetzt versuche, irgendwie Content-Leute zu einem
XXXX: Affiliate-Programm zu kriegen, weil eigentlich meine Theorie ist,
XXXX: die haben die Audience, die sind Pros im Content-Machen.
XXXX: Warum soll ich mir einen abbrechen?
XXXX: Ich mache lieber Produkt und Technik. Das kann ich gut.
XXXX: Und dann haltet man sich den Gewinn halt auf irgendwie und hat dann eine klare,
XXXX: saubere Schnittstelle.
Andy: Ich glaube, es ist immer ganz cool, wenn Gründer auf LinkedIn auch erzählen
Andy: von den Dingen, die nicht funktioniert haben. Zumindest ist es, was ich sehe.
Andy: Also das trauen sich halt viele nicht. Also dieses Bild in Public auf die Spitze
Andy: getrieben mit Dingen, die nicht geklappt haben. Oder wo man...
Andy: Selber sagt, ich habe hier eigentlich was Cooles gebaut, aber ich kriege es
Andy: nicht vermarktet. Wer hat eine Idee?
Andy: Jetzt weiß ich nicht, ob du da eine Reichweite hast, aber ich hatte jetzt auch
Andy: schon ein paar Gäste, die waren da relativ klein und die haben ein paar Artikel
Andy: oder Beiträge geschrieben, die dann relativ gut funktioniert haben.
Andy: Und du musst, ich glaube auf LinkedIn, du kriegst halt nicht mal,
Andy: das ist keine Zielgruppe für die, da gibt es natürlich viele Entwickler,
Andy: da musst du Glück haben, dass die das sehen, aber du hast ja auch hier Produktmanager
Andy: drinstehen, die kriegst.
Andy: Mir fällt jetzt auf jeden Fall Reddit ein, dass man da, weißt du,
Andy: zumindest in den Themenkanälen so für Flutter und Co.
Andy: Sich anschaut, was hat jemand gepostet? Also oder React und Angular oder was du da so hast.
Andy: Wenn da jemand was postet mit Übersetzung, wie sieht Übersetzungsworkflow aus?
Andy: Und dann musst du natürlich mit Produktwerbung musst du natürlich aufpassen,
Andy: aber du kannst natürlich da reinschreiben, kannst du zumindest mal probieren,
Andy: post your optimal translation workflow sozusagen und dann beschreibst du halt
Andy: deinen und dass du halt das Tool nutzt und dass ich das halt,
Andy: also das wären so spontane Ideen.
Andy: Natürlich sich jeder gerne melden, der da jetzt eine coole Idee hat oder der,
Andy: braucht sowas nicht, also ist ja klar, du bist ja dein Profil verlinkt man auf jeden Fall.
Andy: Aber ich finde es natürlich schade, also ich kenne natürlich auch ein paar Startups,
Andy: die dann Open Source machen,
Andy: da nutzen. Tolgi heißt da eins zum Beispiel. Weiß nicht, ob du das kennst.
Andy: Das kann man selber hosten oder als Plattform betreiben.
Andy: Da ist es aber so, dass sich dann Menschen einloggen können und Übersetzungen korrigieren.
Andy: Und ich glaube, in der Cloud hast du da jetzt auch AI-Übersetzungen zum Beispiel dabei.
Andy: Weiß aber nicht, ob das dann jetzt so funktioniert, wie du es beschrieben hast, ehrlicherweise.
Andy: Die haben zum Beispiel GitHub 3000.
Andy: Das kriegt man auch schon eine Reichweite allein dadurch, ne?
XXXX: Ja, mein Gefühl ist, also Open Source, ich habe zumindest auch versucht,
XXXX: dieses IntelliJ-Plugin für die Entwicklerumgebung,
XXXX: hier habe ich auch Open Source gemacht und ein, zwei Beispiel-Repositories,
XXXX: aber mein Gefühl ist, wenn man
XXXX: jetzt auf Social Media schon keine Reichweite hat, dann kriegt man auch die
XXXX: GitHub-Sterne nicht, also das ist sozusagen ein Kreis, der sich immer wieder
XXXX: selbst verstärkt oder eben halt auch nicht.
XXXX: Aber genau, LinkedIn bin ich auch schon drauf gekommen und ich glaube auch,
XXXX: das ist was, wo ich eher schon halt zumindest eine kleine Reichweite habe,
XXXX: deswegen habe ich das auch schon ein, zwei Posts da gemacht.
XXXX: Das will ich auch in der Zukunft weitermachen. Ähm,
XXXX: Aber ja, es ist halt, dann weiß man nicht genau, wo man seine kostbaren Stunden investieren will.
Andy: Ja, das brauchst du mir nicht sagen. Ich frage mich auch, ich kenne das Problem,
Andy: wie vermarkte ich den Podcast, wie kriege ich den größer.
Andy: Da hast du auch immer dieses Thema, wo steckst du deine Zeit rein und was kann
Andy: funktionieren. Das ist ja jetzt auch kein Selbstläufer.
Andy: Ich überlege mal noch, wenn dir mal was einfällt, kann sich natürlich auch gerne
Andy: mein Affiliate-Programm, finde ich natürlich interessant.
Andy: Aber müssen die Leute auch erst mal auf deine Seite kommen und sehen,
Andy: da gibt es ein Affiliate-Programm, da musst du ja schon fast, also ich weiß nicht,
Andy: irgendwelche Content-Menschen aktiv anschreiben, die recherchieren und muss
Andy: dann Glück haben, dass die, also was weiß ich, wenn du da jetzt irgendwelche Streamer anschreibst,
Andy: ob das denen dann reicht, machen die dann ein Video über dein Tool,
Andy: bloß weil die eine Lifetime-Commission kriegen, vielleicht schon.
Andy: Kannst du ja mal probieren, weiß ich jetzt aber nicht.
XXXX: Ja, ich habe tatsächlich das
XXXX: schon besucht, auf Twitter mir so ein paar Content-Creators anzuschreiben.
XXXX: Da war aber die Rückmeldung sehr mau.
XXXX: Ich weiß nicht, ob das teilweise daran lag, dass ich noch nicht verifiziert
XXXX: war am Anfang, als ich das probiert habe oder nicht.
XXXX: Mein Gefühl ist, in Wahrheit für das Affiliate-Programm muss man natürlich so
XXXX: eine Art Meta-Marketing machen, man muss kein Marketing nachher mehr machen,
XXXX: aber man muss die Creator erstmal erreichen, was nicht ganz einfach ist. Auch das ist noch ein
XXXX: Offene Baustelle, will ich mal sagen. Also genau, wenn jemand zuhört,
XXXX: wer da noch Ideen hat oder was machen kann, bin ich da in der Zusammenarbeit
XXXX: natürlich sehr interessiert.
Andy: Ich hatte in einer letzten Folge, hatte ich auch jemanden zu Gast,
Andy: denn die Folge kommt jetzt, wir nehmen heute auf am Montagabend, den 16.
Andy: Februar, jetzt am Donnerstag kommt die Folge mit dem Andreas Wittig,
Andy: die machen so Dinge für den AWS Marketplace. Und da haben wir auch ein bisschen diskutiert.
Andy: Also Mikro-SaaS sozusagen, so ein Attachment-AV und Bucket-AV,
Andy: also so Virenscanner und Object-Storage-Virenscanner.
Andy: Und da habe ich einen Tag davor gesehen, der hieß AI is killing B2B-SaaS.
Andy: Ich verlinke ihn hier auch nochmal in der Folge, fand ihn eigentlich ganz interessant.
Andy: Und ist das nicht jetzt auch ein Problem, wenn du jetzt ein neues Tool machst?
Andy: Also ich habe auch Bock SaaS-Tools zu machen.
Andy: Ich frage mich aber immer, wie klein muss die Nische sein und wie cool muss
Andy: das Produkt eigentlich sein, dass die Menschen nicht selber hergehen und sich
Andy: sie in ein paar Stunden selber bauen.
Andy: Einfach, weil sie es wollen. Wäre das in deinem Bereich möglich oder wie siehst du das Thema?
XXXX: Die Diskussion ist ja so, auf Twitter habe ich sie auch ein bisschen verfolgt.
XXXX: In den letzten Wochen oder Monaten ist das ja viel diskutiert und die einen
XXXX: sagen, sei es sterben, die anderen sagen nein.
XXXX: Ich glaube, ich bin eher in der Nein-Fraktion. Also ich glaube schon,
XXXX: dass die Hürde ein bisschen geringer wird fürs selber bauen.
XXXX: Aber wenn man jetzt selber mal wirklich ein Tool gebaut hat und marktreif gemacht
XXXX: hat und weiß, was da alles für Probleme auftauchen können oder nicht,
XXXX: der weiß auch, dass diese geweint-codeten, selbstgebauten Lösungen für klar
XXXX: und ganze Probleme sicherlich vielleicht gut funktionieren, aber sobald ein
XXXX: gewisses Komplexitätslevel überschreitet,
XXXX: ist der Maintenance-Aufwand natürlich dann deutlich teurer, als sich für 10,
XXXX: 20, 30 Euro eine SaaS-Lösung einzukaufen.
XXXX: Also wenn man da vernünftig ist, glaube ich, lohnt sich das weiterhin,
XXXX: auf stabile Lösungen zu setzen.
XXXX: Wie gesagt, für ganz kleine Sachen, die wenig Komplexität haben,
XXXX: die Grenze verschiebt sich, aber
XXXX: ich glaube nicht, dass das ein Coin-Flip letztlich ist. sozusagen, ja.
Andy: Ja, verstehe. Jetzt hast du ja schon einiges probiert im Indie-Hacking-Bereich
Andy: und kannst aktuell noch nicht davon leben, wie gehst du damit um?
Andy: Wahrscheinlich sind ja jetzt viele, jetzt hat man die verrückte Open-Claw-Geschichte verfolgt von den,
Andy: P.P. da heißt er, Steinberger oder sowas.
Andy: Da haben wir heute gelernt, dass er zu Open-AI selber wechselt und jetzt sagen
Andy: ja viele, das wäre irgendwie ein Erfolg über Nacht, aber ich habe,
Andy: wenn man sein Gitar-Profil anschaut, dann hat er 40, 50 Projekte vorher schon gemacht und,
Andy: jetzt ist es natürlich dann ein,
Andy: Eine krasse Aussicht für jemanden, der drei, vier Produkte gemacht hat.
Andy: Da muss ich jetzt noch 35 machen, dass ich dann meinen Durchbruch habe.
Andy: Aber das wäre bei ihm auch schon das Extrembeispiel gewesen.
Andy: Lange Rede, kurzer Sinn. Die Frage ist, wie gehst du damit um,
Andy: dass andere später anfangen und dann dich überholen?
Andy: Oder du selber jetzt noch Motivation hast, weiterzumachen?
XXXX: Also, wie soll ich sagen, verschiedene Aspekte. Also das eine ist,
XXXX: dass ich nicht unbedingt diesen
XXXX: großen Durchbruch brauche, also diesen komplett viralen sowieso nicht.
XXXX: Also was natürlich schön wäre, wenn man davon leben könnte und nicht mehr im
XXXX: klassischen Angestelltenverhältnis unbedingt sein muss und trotzdem mit wenig
XXXX: Auswand genug Geld verdient.
XXXX: Das wäre natürlich schön, aber dafür muss man jetzt ja auch keine Millionenumsätze
XXXX: unbedingt machen, wenn man das als Indie-Hacker oder sowas alleine halbwegs hochzieht.
XXXX: Aber gleichzeitig ist es auch was, das mir ein bisschen Spaß macht.
XXXX: Also mir macht es Spaß, so etwas Sinnvolles halbwegs zu machen.
XXXX: Oder ich werde mir ein, es sollte sinnvoll sein, wenn Leute dafür Geld bezahlen.
XXXX: Das ist sozusagen auch ein bisschen ein Hobby. Und viele andere Indie-Hacker
XXXX: machen ihre Tools vielleicht nur 80% fertig und schaffen dann die letzten 20%,
XXXX: die in Wahrheit 90% sind, halt nicht mehr und fangen lieber was Neues an.
XXXX: Ich bin halt jemand, der es dann fertig macht und sich dann daran freut,
XXXX: auch wenn es wirklich fertig ist und nutzbar ist.
XXXX: Das heißt, wenn es jetzt nicht riesig wächst, das ist auch kein Drama.
XXXX: Mein normaler Job macht mir auch Spaß.
XXXX: Und die zweite Frage ist auch immer, wo ist sowieso der Cut? Ich meine,
XXXX: selbst wenn man jetzt einen doppelten Umsatz hätte, wo sagt man jetzt wirklich,
XXXX: man lässt den Hauptjob sein und nimmt das kleinere Geld oder macht den Hauptjob
XXXX: weiter und man auch gutes Geld verdient und nimmt das andere noch on top?
XXXX: Also die Sache verschiebt sich ja sozusagen immer weiter.
XXXX: Aber genau, da ich das schon eine Zeit lang mache, ist das für mich jetzt nicht
XXXX: so, dass ich erwarte, dass das in einem halben Jahr jetzt durch die Decke gehen muss.
XXXX: Und mache das nach bester Effort einfach.
Andy: Okay, also es ist auch selber ein bisschen Erwartungshaltungsmanagement mit
Andy: dir selber und für dich auch so ein bisschen Spielwiese, um Dinge dazuzulernen,
Andy: die du jetzt auf deinem Hauptjob nicht machen kannst.
XXXX: Genau, genau. Und irgendwas auch ohne großen Overhead so machen,
XXXX: wie ich es richtig finde.
XXXX: Das macht mir auch Spaß.
XXXX: Und genau, das Ziel ist natürlich schon, dass das wächst und größer wird,
XXXX: aber es ist kein Zwang dahinter.
Andy: Hast du noch viele andere Ideen für Nischen und könntest du jetzt nicht mit...
Andy: Mit KI mehrere Dinge parallel machen? Wäre das nicht möglich?
Andy: Hast du noch ein paar oder wie siehst du das?
XXXX: Jetzt direkt auf der Hand nicht. Also mir fallen schon immer wieder Sachen ein,
XXXX: wobei ich auch selber sagen muss, ich bin selber jemand, alle meine Kollegen
XXXX: wissen, dass der sehr kritisch ist bei Ideen, sei es von mir oder von anderen.
XXXX: Also ich habe da einen relativ harten Filter, bevor ich irgendwas dann auch
XXXX: anfange, weil ich bei vielen Sachen schon das Gefühl habe, naja,
XXXX: das ist in der Praxis nicht realistisch.
XXXX: Oder gut, andere würden sagen, ich bin eher der Spatz in der Handtyp als die
XXXX: Taube auf dem Dach. Also die großen Visionen liegen mir so ein bisschen fern.
XXXX: Aber dieser Filter hilft natürlich dann auch nachher, was wirklich zu Ende zu
XXXX: bringen, weil man nicht zwischendurch dann merkt, oh, doch nicht so gut.
XXXX: Jetzt weiß ich nicht, was deine Frage war, ob ich die beantwortet habe.
Andy: Wenn du jetzt mehrere Ideen hättest, ob du dann nicht mit modernen KI-Tools
Andy: dann ein paar Sachen auf einmal oder ein paar Wetten parallel laufen lassen könntest, sozusagen.
XXXX: Ja, nee, also mit den zwei Sachen, die ich aktuell betreibe,
XXXX: bin ich schon mehr als ausgelastet.
XXXX: Für beiden muss ich zum Glück nicht ultra viel machen, wenn ich nicht will.
XXXX: Wenn ich dann mal drei Wochen lang nichts mache, dann ist das auch okay,
XXXX: beziehungsweise nur mal vielleicht Kunden-E-Mails beantworten.
XXXX: Das mache ich natürlich schon zeitnah.
XXXX: Aber noch mehr würde dann irgendwie Stress erzeugen und ich arbeite gerne auf
XXXX: so einer alles-kann-nichts-muss-Position heraus.
XXXX: Wenn man jetzt da fünf Wetten am Laufen hat, das würde mich stressen.
XXXX: Insbesondere, wenn man auch Privatleben irgendwie ein bisschen haben will.
Andy: Aber ist nicht diese alles-kann-nichts-muss-Einstellung genau,
Andy: also ich kenne die von mir selber auch, ist sie nicht auch ein Problem,
Andy: dass der Druck halt fehlt, dass man nicht die 150% gibt, die vielleicht müssen.
XXXX: Ja, aber das ist ja für mich das Schöne am Indie-Hacking, dass man eben nicht
XXXX: unbedingt davon abhängt oder gar nicht Venture-Kapital hat und externen Druck
XXXX: hat und dass man sich das eben leisten kann.
XXXX: Also für mich ist das ein Luxus eigentlich, dass man da mit wenig Druck arbeiten kann.
XXXX: Klar, mehr Druck würde natürlich vielleicht auch zu mehr Erfolg führen. Da bin ich auch bei dir.
XXXX: Aber da ich den Erfolg ja nicht unbedingt brauche, ist es so für mich auf jeden
XXXX: Fall, macht es Spaß. Das andere wäre dann wirklich ein Job.
XXXX: Und so ist es für mich Teil Hobby, natürlich Teil auch Nebenjob.
Andy: Okay, verstehe. Ja, also ich kann es nachvollziehen, aber ich mag trotzdem die
Andy: Frage, deswegen stellen das... Ja, ne, die ich schon nachvollziehen. Ja.
Andy: Warst du trotz allemal, also wir haben ja darüber gesprochen,
Andy: dass das für ein Podium läuft und es kommt rein, da gibt es ja eigentlich keinen
Andy: Grund, das irgendwie abzuschalten, solange es funktioniert.
Andy: Hast du dir jetzt da für Duloc eine andere Milestone-Planung gemacht?
Andy: Ich habe den Namen schon wieder vergessen, das andere, was du noch hattest,
Andy: hast du relativ lang gemacht.
Andy: Mit 0 Euro, ist das nicht was, was man, weißt du, ich frage mich heute nicht,
Andy: muss man jetzt in 4, 6, 8 Wochen validieren und wenn man halt keinen konvertiert,
Andy: dann nächste Idee, nächste Idee, nächste Idee, so.
XXXX: Ja, also bei Duloc ist es tatsächlich so, dass wir am Anfang relativ lange,
XXXX: also ich glaube, im Vorgespräch hatten wir, glaube ich, einen zahlenden Kunden noch.
XXXX: Das heißt, das erste Jahr ist relativ langsam gestartet, weil natürlich auch
XXXX: sowas wie Content, SEO und sowas Zeitbrauch gefühlt. oder weiß nicht,
XXXX: was die Ursache war, da bin ich nicht ganz so sicher.
XXXX: Und jetzt im letzten halben Jahr habe ich schon das Gefühl, dass eine gewisse
XXXX: Traction da ist, was Registrierungen angeht und so weiter und auch Conversion.
XXXX: Wenn ich das jetzt nach drei Wochen abgebrochen hätte, so das Experiment,
Andy: Hätte ich natürlich in.
XXXX: Der Zeit drei andere Sachen probiert, aber wäre jetzt auch nicht zu dem Punkt
XXXX: gekommen, dass es zumindest einen gewissen Umsatz hat.
XXXX: Und da es ja eine geringe Kostenbasis hat, es ist für mich einfacher oder angenehmer,
XXXX: es weiterlaufen zu lassen und genau, ich bin eher im Long Game vielleicht.
XXXX: Aber wo der Punkt ist, wo man besser was Neues startet, ist es schwierig zu entscheiden.
XXXX: Gerade wenn man einfach das eigene Baby ist, dann will man natürlich irgendwie nicht aufgeben, aber
XXXX: Ja, bei DOLOCK habe ich schon auch drüber nachgedacht. Also vor einem halben
XXXX: Jahr oder sowas, da war schon auch eher die Sache.
XXXX: Also am Anfang habe ich gesagt, wenn es nach einem halben Jahr,
XXXX: Jahr nicht ein paar zahlende Kunden hat, dann lassen wir es halt wieder.
XXXX: Dann hat es ein zahlende Kunden gehabt, dann denkt man sich halt,
XXXX: naja, okay, komm, es kann nur besser werden.
XXXX: Also man redet sich natürlich ein bisschen schön, das ist klar,
XXXX: aber vielleicht ist das auch okay bis zu einem gewissen Grad.
Andy: Aber so einen Product Hunt Launch oder sowas hast du jetzt nicht gemacht, oder? hast du gemacht?
XXXX: Also mein Bruder, der Raphael, hat das noch gemacht, macht er da noch aktiver,
XXXX: haben wir auf verschiedenen Launch-Seiten gelauncht, also Tier 5 Launches,
XXXX: haben da auch ein paar Likes und so weiter eingesammelt, aber mein Gefühl ist,
XXXX: dass da natürlich so ein bisschen die Bilderszene
XXXX: in ihrem eigenen Saft so ein bisschen schwimmt, weil wer in diesen Launch-Seiten unterwegs,
XXXX: da kriegt man ein paar Backlinks vielleicht, was von einem SEO-Game irgendwann
XXXX: hilft, aber die wirklichen Kunden...
XXXX: Die Softwareentwickeln in einem kommerziellen Umfeld sind da nicht ganz so viel
XXXX: vertreten, meine aktuelle Hypothese.
XXXX: Genau, das haben wir versucht, hat bei uns jetzt so nicht viel gebracht.
Andy: Ich überlege jetzt gerade, ich schreibe ja auch so einen Cloud-Newsletter,
Andy: ob ich da sowas reinnehmen würde mit einem Affiliate-Link.
Andy: Kann ich mir mal überlegen, bevor ich mal gar keinen Slot verkauft habe,
Andy: kann ich mal probieren, vielleicht passiert da ja was. Also ist vielleicht eine Idee.
Andy: Ja, alles klar. Aber so, ich überlege gerade, wo findet man denn die Entwickler?
Andy: Wo findest du, musst du ja entweder an deine, weil es zumindest auf der Webseite
Andy: steht, for Product Managers and for Developers.
Andy: Und das sind ja die, die unter dem Thema leiden, die Product Managers,
Andy: weil der Launch zu spät kommt oder die Übersetzungen qualitativ minderwertig sind.
Andy: Und die Entwickler, weil die wollen nicht auf andere warten,
Andy: die können einfach das in ihren Bildprozess einbauen, so wie wir es vorhin beschrieben haben.
Andy: Also musst du überlegen, wo findest du denn die beiden? bei den Product-Managern,
Andy: weiß ich nicht genau, bei den Developern würde ich sagen,
Andy: die treiben sich auf Reddit rum, die treiben sich auf Twitter rum,
Andy: da bist du schon, die treiben sich vielleicht auf LinkedIn rum,
Andy: aber auch in irgendwelchen Entwicklungs- Newslettern und so,
Andy: wo es um Apps geht oder um solche Sachen. Also,
Andy: Vielleicht musst du da mal gucken, wer macht einen Flutter-Newsletter und schreibst
Andy: dem halt mal an und bietest dem das Kommission-Modell an.
Andy: Es gibt ja wahrscheinlich so große Flutter-Newsletter, die ein paar tausend
Andy: Leute lesen, wenn dann hundert Stück konvertieren, habt ihr beide was davon,
Andy: dann lohnt sich es für den vielleicht auch.
Andy: Also kannst du ja mal überlegen, ob das was wäre.
XXXX: Ja, das ist auch auf der Liste der offenen To-Dos.
XXXX: Ein, zwei habe ich schon mal angeschrieben. Mein Gefühl ist auch,
XXXX: dass viele halt, wie du auch, die Plätze lieber zu einem Festpreis verkaufen.
XXXX: Na, hier ist die Party. Karneval oder was?
Andy: Achso, das kam jetzt durch meinen Move, glaube ich.
XXXX: Achso. Die lieber zu einem Festpreis verkaufen, wo ich dann natürlich so ein
XXXX: bisschen vorsichtig bin.
XXXX: Also klar, jetzt irgendwie mal ein, 200 Euro investieren, kann man auch mal
XXXX: machen. aber da ist mein eigenes Geld, ist der größere Betrieb natürlich dann
XXXX: irgendwie auch gerne sicher sein, dass ein Wert dabei ist, deswegen finde ich
XXXX: dieses Revenue-Share-Modell ja ganz gut.
XXXX: Aber genau, also Newsletter sind schon das Ziel von dem Affiliate-Programm,
XXXX: aber die muss man anschreiben, das ist richtig.
Andy: Wer bis hierhin zugehört hat und eine coole Idee hat oder es mal sich aussubrieren,
Andy: weil der kann sich ja gerne bei dir melden und das mal aussubrieren.
Andy: Und natürlich die Links im Podcast benutzen, die sind dann vielleicht auch Affiliate-Links,
Andy: was mich am Schluss dann immer interessiert, du hast jetzt 80% noch angesprochen.
Andy: Wie ist das in deiner Wocheneinteilung?
Andy: Wir nehmen jetzt abends auf, wir haben jetzt kurz vor 10, das heißt,
Andy: wir haben um halb neun angefangen, Kinder sind im Bett.
Andy: Teilweise zumindest ist es so dann auch deine typische Arbeitszeit,
Andy: an denen du für die Projekte arbeitest oder wie ist das so bei dir eingeteilt?
XXXX: Genau, als aktuell ist das so ein bisschen ein Sonderfall, weil meine Frau noch
XXXX: Elternzeit hat. Wir haben jetzt ein vier Monate altes Baby.
XXXX: Aber genau, also vormittags und nachmittags ist Arbeit, beziehungsweise Kinderbetreuung.
XXXX: Da machen wir wechselseitig dann so ein bisschen früher Schluss.
XXXX: Und dann, wenn die Kinder im Bett sind, dann wird nochmal die eine oder andere
XXXX: Stunde abgezwackt. Jetzt auch nicht unbedingt jeden Abend.
XXXX: Aber genau, das ist dann eher was, wo man nochmal ein kleines Feature oder eine
XXXX: Marketing-Sache versucht.
Andy: Und wie kannst du abschalten? Was sind so deine Tricks, dass du dich privat
Andy: erholen kannst? Was machst du da so?
XXXX: Ja gut, also wie ich gesagt habe, das ist ja so ein bisschen ein Hobby.
XXXX: Also das ist eher was, mit dem ich abschalte, von der Arbeit und so weiter.
XXXX: Ansonsten ist natürlich die Zeit knapp mit Familie und Job. da ist sonst ein
XXXX: bisschen Sport noch, aber genau, ich würde eher sagen, mit dem Bauen schalte ich dann ab, genau.
Andy: Okay, ich glaube, irgendwas muss man trotzdem machen, glaube ich,
Andy: da musst du mal gucken. Okay, ich verstehe.
Andy: Alles klar, Daniel. Ja, du, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Andy: Ich werde es mal ein paar Leuten schicken. Vielleicht gibt es positives Feedback.
Andy: Und dann drücke ich dir die Daumen, dass wir auf jeden Fall über den Podcastpark
Andy: kommen und schau dir das mal an mit Reddit, Newsletter und so.
Andy: Ich bin auch gespannt, wer noch Ideen hat. Mailet sich gerne bei mir oder bei
Andy: Daniel dann direkt. Das verlinken wir auch alles.
Andy: Und dann wünsche ich dir viel Erfolg weiterhin und vielen Dank fürs Teilen deiner Story.
XXXX: Danke, danke. Dir auch noch viel Erfolg mit dem Podcast. Ist auf jeden Fall
XXXX: ein cooles Format, finde ich.
Andy: Vielen Dank dafür. Alles klar. Dann mach's gut.
XXXX: Ciao. Ciao.
Andy: Und das war auch schon wieder die Folge 162 von Happy Bootstrapping.
Andy: Hat es dir den Gefallen? Hast du bis zum Ende gehört? Schreib mir doch gerne
Andy: dein Feedback an hallo at happy-bootstrapping.de oder wie immer auch über das
Andy: Kontaktformular oder direkt auf LinkedIn. in, findest du mich auch einfach Andreas
Andy: Lehr suchen oder über den Link in den Shownotes gehen.
Andy: Den Gutscheincode für DuLog hatte ich ja noch versprochen. Es gibt 25 Prozent,
Andy: ich glaube Lifetime-Rabatt mit dem Code HAPPYBOOTSTRAPPING. Alles groß zusammen.
Andy: Da kannst du mal ausprobieren und deine App automatisch übersetzen lassen.
Andy: Kannst du mir auch gern Feedback schicken.
Andy: Ich connecte dich auch gern mit dem Daniel, wenn du da Fragen dazu hast.
Andy: Genau. In der nächsten Woche zu Gast habe ich eine App und zwar eine Essensplan-App
Andy: und die Vanessa Westphal, erklärt mir hier die Gründungsgeschichte von Juicy.
Andy: Falls du die App kennst, die haben wirklich einen beeindruckenden MAA mittlerweile
Andy: mit ihrem kleinen Team erreicht und wir haben darüber gesprochen,
Andy: wie man sowas eigentlich vermarktet und wie man in dem Haifischbecken der vielen
Andy: Essensplanungs- und Rezept-Apps übersteht.
Andy: Also nächste Woche unbedingt reinhören und ansonsten unser Auschecken.
Andy: Vielen Dank auch nochmal hier an den Sponsor des Podcasts und dann hören wir
Andy: uns nächste Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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