2.500 € MRR seit 10 Jahren: Wie Daniel Schreiber nebenbei zwei SaaS-Produkte betreibt (#162)

Shownotes

In Folge 162 spreche ich mit Daniel Schreiber, Softwareentwickler aus Offenbach und Indie-Hacker mit zwei aktiven SaaS-Produkten. Sein Cloud Backup for Podio läuft seit über zehn Jahren stabil bei rund 2.500 Euro MRR – entstanden aus eigenem Bedarf bei seinem früheren Startup Wechselfuchs. Mit 40 zahlenden Kunden und minimalem Aufwand ein zuverlässiger Nebenverdienst.

Sein neuestes Projekt doloc.io ist ein KI-basiertes Übersetzungstool für App-Entwickler, das Sprachdateien kontextbasiert über eine API übersetzt und sich direkt in den Build-Prozess integrieren lässt. Anders als klassische Translation-Plattformen setzt doloc auf Geschwindigkeit statt Komplexität – doch die größte Herausforderung bleibt die Distribution.

Daniel teilt auch offen seine Fails: Vali Pod fand keinen einzigen zahlenden Kunden, Wechselfuchs wurde an Wechselpilot verkauft. Ein ehrliches Gespräch über Nischenprodukte, das Distribution-Problem und seine „Alles kann, nichts muss"-Philosophie als Indie-Hacker.

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Transkript anzeigen

Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 162 von Happy Bootstrapping.

Andy: In der heutigen Folge habe ich einen interessanten Gast und zwar den Daniel Schreiber.

Andy: Und der betreibt nebenberuflich mal mindestens zwei SaaS-Produkte.

Andy: Eins davon macht 2500 Euro MRR und das seit zehn Jahren. Ja,

Andy: gefunden habe ich den Daniel über TrustMAR.

Andy: Ist auch in den Shownotes verlinkt. Kannst du mal nachschauen, was das ist.

Andy: So eine Plattform, da kann man seinen Stripe-Account connecten.

Andy: Und dann sieht man, wie viel Umsatz die Firma macht.

Andy: Und als ich ihn gefunden hatte, war dort eben der Maximalumsatz gestanden.

Andy: Und heute steht jetzt auch der MRA dort. Da haben wir im Podcast auch schon

Andy: drüber gesprochen. Und ich habe jetzt ein, zwei andere davon angeschrieben.

Andy: Also schaut euch das mal an.

Andy: Und ja, ich habe gesehen, dass Sebastian von HabitKit hat sich dort jetzt auch

Andy: connected. Und es ist auch total beeindruckend, was der mittlerweile macht.

Andy: Genau, der Daniel, der macht Cloud Backup for Podio.

Andy: Podio selber kannte ich gar nicht. Das ist so ein, ich nenne es mal,

Andy: frühes No-Code-Tool. Ich glaube, er hat mich im Podcast dazu korrigiert.

Andy: Und er hat es damals selber gebraucht für ein Startup, das hieß Wechselfuchs

Andy: für Stromwechselverträge.

Andy: Und ja, er hat dann irgendwann gemerkt, da geht es nicht mehr so richtig voran

Andy: und hat dann ein zweites SaaS gelauncht.

Andy: Und das ist sein heutiges, das DuLog.io, ein AI-Übersetzungstool für Apps,

Andy: weil er baut ja selber diverse Apps.

Andy: Und dann kannst du dort deine Translation-Files hinschicken und das Tool lernt

Andy: eben den Kontext und kann dann bessere Übersetzungen für dich machen.

Andy: Dafür gibt es auch einen Gutscheincode. Am Ende der Folge bleib also unbedingt dran.

Andy: Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du den Podcast teilst,

Andy: an Freunde empfiehlst oder wenn du dich meldest, wenn du selber Bock hast, hier Gast zu sein.

Andy: Und ja, ich suche immer neue Gäste, vor allem auch weibliche Gründer und würde

Andy: mich total freuen, wenn du dich meldest.

Andy: Ansonsten kannst du auf happy-bootstrapping.mich über das Kontaktformular für

Andy: alles Mögliche kontaktieren.

Andy: Falls du zum Beispiel auch Werbung hier im Podcast schalten möchtest,

Andy: da habe ich auch diverse Angebote.

Andy: Und ja, jetzt geht es direkt los und ich sage viel Spaß mit der Folge mit Daniel und mit mir.

Andy: Hallo Daniel und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

Daniel: Hi Andy, freut mich, dass ich da sein kann.

Andy: Mich freut es auch. Erzähl doch mal, wo bist du gerade, wer bist du,

Andy: wer ist der Daniel und was machst du denn genau?

Daniel: Also ich bin in Offenbach, also fast in Frankfurt.

Daniel: Genau, ich bin eigentlich hauptberuflich Softwareentwickler und arbeite als

Daniel: Angestellter im Hauptberuf.

Daniel: Habe aber nebenbei jetzt schon verschiedene Projekte hochgezogen oder auch nicht

Daniel: hochgezogen. Über die Fails kann man gerne auch sprechen.

Andy: Auf jeden Fall.

Daniel: Genau, bin so im Nischen-SaaS-Thema so ein bisschen unterwegs und genau,

Daniel: habe Sachen gemacht, die, wie gesagt, ein bisschen besser geklappt haben,

Daniel: ein bisschen sicher geklappt haben.

Daniel: Genau, mein aktuelles Thema ist jetzt DuLogs, so ein Translation-Tool,

Daniel: können wir drüber sprechen.

Daniel: Gab aber auch eine Reise vorher, kann man dann nochmal schauen, was da spannend ist.

Andy: Es gibt einiges vorher, habe ich gesehen, also müssen wir auf jeden Fall drüber

Andy: sprechen, das ist ja ganz klar. Ja, du hast aktuell aber zwei aktive SaaS-Produkte.

Andy: Das ist einmal Cloud-Backup for Podio und das DuLock, was du jetzt gerade gesagt hast.

Andy: So kannst du ein bisschen, nur damit wir es einschätzen können,

Andy: für die Größe, wie viel Umsatz machst du ungefähr mit beiden zusammen?

Daniel: Genau, also das Cloud-Backup macht so zweieinhalbtausend MRR.

Daniel: War auch mal mehr, ist großer Grund letztes Jahr verloren gegangen.

Daniel: Aber genau, das ist relativ stabil, auch jetzt schon seit über zehn Jahren.

Daniel: Läuft das auf einem ähnlichen Umsatzniveau die ganze Zeit schon.

Daniel: Und das Duloc ist jetzt gerade am starten. Da haben wir jetzt erste Traction, wie man so schön sagt.

Daniel: Da sind wir jetzt so bei 100 Euro immer aktuell.

Daniel: Aber da sieht man schon, dass das noch steigen sollte.

Andy: Das ist ja immer das Ziel. Das ist ja witzig. Das heißt, das Cloud-Backup von

Andy: Podium macht zweieinhalb seit zehn Jahren so.

Andy: Wie so eine Rente sozusagen,

Daniel: Aber es ist halt keine Rente. Genau, es ist ein kleiner angenehmer Nebenverdienst.

Daniel: Natürlich hat man da auch mal geträumt, dass das mehr wird und man das irgendwann

Daniel: hauptberuflich machen kann.

Daniel: Der Traum ist ein bisschen angestaubt jetzt, zumindest für das Cloud-Backup, würde ich sagen.

Daniel: Aber es ist natürlich finanziell auf jeden Fall angenehm. Das ist klar.

Daniel: Und auch jetzt vom Aufwand überschaubar, wenn das stabil läuft und da habe ich

Daniel: einiges rein investiert, dass das stabil läuft.

Andy: Ja, cool, das musst du dir mal gleich noch ein bisschen erzählen und jetzt bist

Andy: du hauptberuflich Softwareentwickler, das heißt, du bist angestellt,

Andy: aber du bist ja, glaube ich, in Teilzeit, wenn ich es richtig weiß, oder?

Daniel: Genau, ich bin auf 80% Pensum, wobei das jetzt nicht nur an den Nebenprojekten

Daniel: liegt, sondern auch an drei Kindern und Frauen,

Daniel: wo wir uns auch das ein bisschen gleich aufteilen zu Hause mit Kinderbetreuung und so weiter.

Daniel: Aber klar, ich versuche das nicht so eng zu takten, dass es am Schlaf nachher

Daniel: mangelt. Ein bisschen Luft ist auch für solche Sachen gebraucht.

Andy: Auch deshalb nehmen wir abends auf übrigens. Bei mir sind auch aktuell Ferien und die Kinder sind da.

Andy: Es ist dann eben auch tagsüber sonst schwierig, so das zu machen.

Andy: Also je nachdem, wie der Partner arbeitet dann. Ja, verstehe ich.

Andy: Okay, fangen wir mal noch ein Stück vorne an. Du hast ja auch,

Andy: du hast schon immer Softwareentwicklung gemacht.

Andy: Nee, du hast ein bisschen was anderes im Lebenslauf, glaube ich, stehen.

Daniel: Ja, also im Hauptberuf schon immer Softwareentwicklung, aber die erste Berührung

Daniel: so mit der Selbstständigkeit oder Startup-Szene war Wechselfuchs eigentlich.

Daniel: Das war, wie lange ist das her?

Daniel: 14, 15 Jahre und das war ein Startup für Endkunden, für den Energiemarkt.

Daniel: Der ist ja so ein bisschen krude, ich weiß da auch kennen, wenn man Energie

Daniel: an Wiederwechsel, checkt man erstmal Neukundenrabatte für zwölf Monate, dann wird es teuer.

Daniel: Und da war die Idee, dass man das den Kunden so abnimmt und über eine Vollmacht

Daniel: für sie dafür sorgt, dass sie alle zwölf Monate wieder wechseln und immer wieder

Daniel: günstige Tarife haben und dann entsprechend den Kunden aber einen Teil der Ersparnis

Daniel: wiederum in Rechnung stellt.

Daniel: Also dass man wirklich als Agent des Kunden unterwegs ist.

Daniel: Genau, das haben wir über ein paar Jahre gemacht. Dominik, mein Bruder zusammen,

Daniel: der hat so das operative Geschäft gemacht und ich habe mich so ein bisschen

Daniel: um Automatisierung, IT und so gekümmert.

Daniel: Genau, das war spannend. Viel über Realität und Business gelernt.

Daniel: Genau. Das war so der Start, ja.

Andy: Vor 14 Jahren, gab es vor 14 Jahren schon Check24? Bin ich mir gerade gar nicht sicher.

Daniel: Die gab es da auch schon, ja. Verivox war damals glaube ich,

Daniel: auch noch eventuell ein bisschen größer.

Daniel: Genau, die gab es auch. Weiß ich, weil wir keine eigene Datenbank eingekauft

Daniel: haben, sondern natürlich im Endeffekt dann auch da nachgeschaut haben.

Daniel: Die gab es da auch schon, aber der war natürlich ein bisschen, das Setup,

Daniel: anders und das habe ich immer verteidigt, dass das eigentlich einen Mehrwert

Daniel: hat, weil du natürlich bei Check24 in Bericbox bist du der Kunde,

Daniel: bist du nicht der Kunde, sondern bist das Produkt natürlich am Ende und bei

Daniel: uns, da wir dem Endkunden eine Rechnung gestellt haben, war dann das Incentive andersrum eigentlich.

Andy: Und das habt ihr dann, also habt ihr das dann aufgehört?

Andy: Das gibt es ja heute noch die Domain, aber woanders hin weiter, glaube ich.

Daniel: Genau, also mein Bruder hat da mit sein Studium so mitfinanziert.

Daniel: Ich habe da nach dem Anfang dann eher kleinere Flamme gekocht.

Daniel: Und dann haben wir das aber dann am Ende, wo wir gesehen haben,

Daniel: wir können das jetzt nicht noch riesig skalieren.

Daniel: Dann haben wir das an Wechselpilot verkauft. Ich glaube, da geht die Weiterleitung

Daniel: auch noch hin, wenn sich da nichts geändert hat in den letzten Jahren.

Daniel: Genau, das haben wir vor drei, vier, fünf Jahren, ich bin mit Zahlen immer so

Daniel: ein bisschen schlecht, dann haben wir das an die verkauft, zumindest die Kunden übergeben.

Andy: Okay, aber es war jetzt kein Life-Changing-Amount, sondern nur so ein kleines

Andy: bisschen fürs Bankkonto?

Daniel: Nee, es war was, wo man sich ein gebrauchtes Auto verkaufen kann.

Daniel: Also was, wo man schon was merkt, aber nichts, wo man sich zur Ruhe setzen kann.

Andy: Und währenddessen hast du dann

Andy: schon mit dem Cloud-Backup for Podio angefangen oder kam es erst später?

Andy: Vielleicht erklärst du mal kurz, was denn Podio genau ist, wenn für die,

Andy: die das ich kannte, auch nicht kannte, ehrlicherweise.

Daniel: Genau, also das kam in Wahrheit sogar da raus. Also bei Wechselfuchs haben wir

Daniel: alle unsere Daten in Podio verwaltet.

Daniel: Podio ist auch so eine SaaS-Lösung, ähnlich wie Salesforce, aber eher für so

Daniel: KMUs und so ein bisschen mit Social-Sachen drin.

Daniel: Also man kann Sachen kommentieren und liken und sowas und kann sich so selber

Daniel: seine Apps zusammenklicken, also kann sich so seine eigenen Kunden,

Daniel: Vertrags-App, was man will.

Daniel: Man sagt manchmal in Excellent Stereoids praktisch. Also man kann da sehr viel damit machen.

Daniel: Und da hatten wir selber dann das Problem auch, dass wir halt alle unsere Daten

Daniel: da drin hatten und gemerkt haben,

Daniel: naja gut, das ist zwar gut, aber wenn jetzt die mal nicht verfügbar sind oder

Daniel: aus irgendeinem Grund sich die Daten löschen, sich versehen oder Datenfehler,

Daniel: dann stehen wir relativ blöd da, weil wir nicht mehr wissen,

Daniel: wer unsere Kunden sind und solche Sachen.

Daniel: Und da habe ich ja dann überlegt, okay, was machen wir?

Daniel: Angefangen, so ein kleines Skript zu schreiben, was die Daten da mal runterzieht

Daniel: und dann hatte ich einsam mal zu viel Zeit Und dann habe ich gedacht,

Daniel: okay, was jetzt hier unvernünftig viel Zeit investiert, muss man eigentlich

Daniel: ein Produkt draus machen, weil da auch der Demand schon eigentlich relativ klar war.

Daniel: Da gab es schon auch Posts von Leuten, die auch so Sachen gesucht haben, keine Art was gehabt.

Daniel: Und dann habe ich gedacht, okay, dann investierst du jetzt nochmal die Zeit

Daniel: und machst dann ein Produkt draus, hängst irgendwie Stripe-Abi dran.

Daniel: Und genau, daraus ist das praktisch entstanden und nachher jetzt erfolgreicher

Daniel: geworden, als der Wexelfuchs vielleicht war, kann man sagen.

Andy: Das ist ja auch witzig, die Geschichte auf jeden Fall. Also ein Backup-Tool

Andy: für einen SaaS zu bauen, das ist ja auch schon...

Andy: Eine witzige Idee. Warum brauche ich das da überhaupt? Falls die mal nicht da

Andy: sind oder nicht verfügbar sind oder die schalten ja nicht ab und sind nächste Woche weg.

Daniel: Das sind verschiedene Gründe. Also in der Regel sind die ja schon relativ zuverlässig.

Daniel: Relativ, muss man sagen, es gibt da auch schon einige Problemchen oder Hiccups.

Daniel: Das heißt, die Kunden sind da so ein bisschen sensibilisiert für,

Daniel: will ich mal sagen, weil es ab und zu doch mal ein kleines Outage gibt, nichts Dramatisches.

Daniel: Das Backup ist eher so ein Piece of Mind-Sache, dass man sagt,

Daniel: man weiß, die Daten sind nochmal irgendwo, selbst wenn jetzt der Praktikant

Daniel: alles löscht oder selbst wenn ein Podio doch mal zwei Tage nicht verfügbar ist,

Daniel: kann ich da meine Daten nochmal einsehen.

Daniel: Also das Einsehen ist sozusagen das eine große, diese separate Datenhaltung

Daniel: ist das zweite und das dritte ist natürlich auch ein bisschen nochmal ein Compliance-Thema,

Daniel: wenn man sich die nochmal runterladen will, habe ich nochmal so eine Exportfunktion,

Daniel: wo man sich das als großes Archiv runterladen kann und dann kann man nicht viel

Daniel: mitmachen, aber man hat es auf seiner Festplatte liegen,

Daniel: und das vierte ist dann eigentlich, dass man es auch wiederherstellen kann bis zu einem gewissen Grad.

Daniel: Das ist natürlich eingeschränkt durch die API ein bisschen, aber genau,

Daniel: wenn man jetzt alles gelöscht hat, kann man es größtenteils wiederherstellen.

Andy: Das heißt, 2500 MR machst du, damit die Leute in Ruhe schlafen können,

Andy: ein Backup für ein SaaS-Tool.

Andy: Das ist ja eigentlich schon etwas, was man wahrscheinlich vergisst,

Andy: was man hoffentlich nie braucht.

Andy: Aber man kann trotzdem ruhig schlafen, weil man weiß, es ist ja da sozusagen.

Daniel: Genau, also für den Betrieb und den Aufwand ist es natürlich relativ gut,

Daniel: weil es selten der Worst-Case eintritt.

Daniel: Den hatte ich auch schon ein paar Mal. Dann hat es auch schon ein paar Mal gerumpelt,

Daniel: dann wird es mal eine kurze Nacht dann doch, weil natürlich gerade diese Wiederherstellungsprozesse

Daniel: und sowas, was nicht jeden Tag läuft.

Daniel: Dann doch immer im Detail so eine Sache ist, wo man schauen muss,

Daniel: dass es keine Fehler gibt, will ich mal so sagen.

Daniel: Mittlerweile, nach zehn Jahren, ist das relativ gut ausgereift,

Daniel: aber am Anfang war es ja schon so, dass man da auch mal dann der Kunde angerufen

Daniel: hat und gesagt hat, hier, wieso geht das jetzt nicht mit dem Restore?

Daniel: Und dann war es aber bisher immer so, dass ich das relativ kurzfristig und gut

Daniel: lösen konnte und dann der Kunde auch gut zufrieden war. Genau.

Daniel: Aber an sich, genau, ist es der Punkt schon, dass da natürlich wenig tägliche

Daniel: Interaktion mit den Kunden ist normalerweise, was ja aus meiner Sicht ganz gut ist.

Andy: Und wenn es einen Restore gibt, dann bimmelt es bei dir nachts auf dem Handy

Andy: und du bist dann dran? Oder wie funktioniert das?

Daniel: Nee, an sich geht der Restore schon im Sales Service. Es gibt eine Webseite,

Daniel: wo er die Daten nochmal einsehen kann und wo er das auch selber machen kann.

Daniel: Nur genau bei den Restores, da das ja nicht so häufig vorkommt,

Daniel: hat es am Anfang 1, 2 Iterationen gedauert, bis das auch wirklich stabil gelaufen

Daniel: ist, weil man vorher doch nicht alle Corner Cases unbedingt getestet hat oder so.

Daniel: Und da hat mich automatisch das Handy gewirbelt, sondern ich bin dann per E-Mail

Daniel: erreichbar oder Telefonnummer ist auch auf der Webseite.

Daniel: Aber genau, das waren eher so...

Daniel: Wachs, die dann schnell gefixt werden wollen.

Andy: Ja, verstehe. Ja, okay, du hast dann, du bist dann sozusagen,

Andy: hast es aus eigenem Nied raus entwickelt, bist damit an den Markt gegangen.

Andy: Wo kamen da die ersten Kunden her? Hast du die auf Reddit gefunden,

Andy: weil die das da gesucht haben?

Andy: Gab es da ein Supportforum, wo du sagen konntest, da haben die Leute nach Backup-Lösungen

Andy: für Podio gesucht und hast du gepostet hier, nimm doch das oder war es einfach eine gute Domainwahl?

Daniel: Die Domainwahl war auch noch eine kleine Geschichte, Cloudbackup von Podio ist

Daniel: ja relativ selbstsprechend, mit Bindestrichen dazwischen,

Daniel: ist dann aber im zweiten Schritt von Podio zurückgewiesen worden,

Daniel: weil das Markenrechte verletzt, das heißt, das ist eigentlich nur die Secondary

Daniel: Domain, es gibt noch ein crmcloudbackup.com,

Daniel: was dann in Wahrheit weiterleitet, aber das war ein Thema, weil es gibt bei Podio so ein Plugin,

Daniel: wo man sich listen lassen kann als Drittanbieter und das habe ich gemacht und

Daniel: darüber sind fast alle gekommen, weil soweit ich mich erinnere,

Daniel: habe ich sonst nicht viel gemacht.

Daniel: Und die sind am Anfang von alleine gekommen. Am Anfang war ich eigentlich der

Daniel: einzige Anbieter für dieses Cloud-SaaS als Backup-Lösung.

Daniel: Mittlerweile gibt es da auch ein bisschen Konkurrenz.

Daniel: Ein Grund, warum das ein bisschen stabil ist und nicht weiter steigt vermutlich.

Daniel: Aber genau, damals am Anfang ist das von alleine passiert, die Distribution.

Andy: Das ist natürlich cool. Und vom Pricing her ist es ja, also du musst ja da schon

Andy: ein paar Kunden haben, weil ich lese mal kurz das Pricing vor.

Andy: Es gibt einen Free-Account auch, dann gibt es einen 10-Euro-Account,

Andy: der heißt glaube ich Silber, dann gibt es Gold für 50 Euro und dann gibt es Enterprise.

Andy: Das ist ja jetzt für eine Backup-Lösung meiner CRM-Daten.

Andy: Ich sag's doch mal, recht günstig.

Daniel: Also das Pricing ist natürlich schon so, dass viele Kunden nach und nach ein

Daniel: Upselling erfahren, weil das ja am Quota orientiert ist, also wie viel Speicherplatz brauchst du?

Daniel: Und Kunden wachsen klassischerweise mit ihren Daten.

Daniel: Das heißt, viele sellen dann ab von dem Silver auf den Goldplan oder nachher

Daniel: in den Enterpriseplan, wenn sie mehr Quota brauchen.

Daniel: Das funktioniert ganz gut. Also aktuell habe ich glaube ich,

Daniel: ungefähr 40 zahlende Kunden mit einem durchschnittlichen Umsatz von 50 Euro.

Daniel: Da es natürlich auch ein paar auf dem Silberplan gibt, gibt es auch einige, die drüber sind.

Daniel: Also genaue Zahlen habe ich jetzt nicht im Kopf, aber genau,

Daniel: das gibt auch einige im Enterprise-Plan, genau.

Andy: Okay, also die haben dann einfach viele Daten in Podio.

Andy: Und wächst in Podio überhaupt noch? Also gibt es da mittlerweile wahrscheinlich

Andy: auch mehr wie genug Alternativen?

Andy: Ist das nicht auch ein Problem für dein Wachstum an der Stelle,

Andy: dass das Podio selber... Also ich hatte es jetzt dich gekannt, hast du ja gemerkt.

Andy: Bin mal gespannt, wer von den Hörern das kennt.

Daniel: Ja, genau, ich muss ja Podio eigentlich promoten, weil das potenzielle Gründen

Daniel: für mich sind, aber man muss schon sagen,

Daniel: dass es da vor, als wir das damals vor 15 Jahren verwendet haben,

Daniel: da war das in der Startup-Szene zumindest in Karlsruhe, wo mein Bruder das auch

Daniel: ein bisschen gestartet hat,

Daniel: relativ verbreitet, deswegen sind wir auch drauf gekommen.

Daniel: Mittlerweile ist es durch ein paar Hände gegangen, Side-Tricks und Progress jetzt.

Daniel: Da wird nicht unendlich viel investiert. Ich glaube, das System ist weiterhin

Daniel: cool, weil die schon mal viel kriegen kann für wenig Infrastrukturarbeit und so weiter.

Daniel: Deswegen kann man da einige tolle Sachen mitmachen, aber ob die Plattform viel

Daniel: wächst, finde ich auch nur begrenzend involviert.

Daniel: Da gibt es natürlich auch eine Community, wo ich drin bin, aber nicht sonderlich

Daniel: aktiv, weil meine begrenzte Zeit ich lieber aufs bauen verwende.

Andy: Das gibt es seit 15 Jahren schon. Da gab es den Begriff No-Code sozusagen ja

Andy: noch gar nicht, aber das war ja dann eines der ersten No-Code-Tools, das war ja auch.

Daniel: Ja, ob man jetzt No-Code sagt, ich meine, das ist, ja, ich habe es bisher nicht gesehen.

Andy: Weiß nicht.

Daniel: Ja, könnte man da schon sehen. Also für mich ist No- und Low-Code dann eher

Daniel: diese Prozesssache, wenn du auch Prozesse modellierst, das ist,

Daniel: da kann man auch machen, aber der Fokus ist eher auf dieses Excel-Daten in eine

Daniel: eigene Struktur geben und verlinken auch.

Daniel: Es gibt da auch Prozesssachen, die sind aber eher dann auch nachträglich dazu gebaut.

Andy: Okay.

Daniel: Aber genau, die waren vorne weit dabei, auch was das Datenverwaltung angeht.

Daniel: Genau, ist schon an sich eine coole Sache, kann man sich mal anschauen.

Andy: Okay, also ich meine, ich habe jetzt so eine neue Frage seit ein paar Folgen.

Andy: Was hat fürs Marketing gut funktioniert? Die ersten zehn Kunden,

Andy: die hast du dann tatsächlich über das Plug-in-Ökosystem-Marktplatz von Podio

Andy: gewonnen und die nächsten auch.

Daniel: Genau, also ich habe natürlich auch zwei, drei Forenbeiträge da im Podio-Forum

Daniel: geschrieben, wo Leute schon nach einer Backup-Lösung gesucht haben,

Daniel: dass ich dann darauf geantwortet habe.

Daniel: Das habe ich schon gemacht, wenn ich mich recht erinnere. Aber das war im Prinzip

Daniel: alles genau. Das ging von alleine.

Andy: Was man ja so typischerweise hat, wenn man einen Enterprise-Plan verkauft,

Andy: dann muss man Vertriebstermine machen und vielleicht mit irgendwelchen Menschen

Andy: einen Telefontermin oder Online-Termin

Andy: machen. Das hast du alles gar nicht gehabt. Das ging alles dann?

Daniel: Nein, also ich habe auch tatsächlich ein, zwei klassische Enterprise-Kunden,

Daniel: die dann auch mit den entsprechenden Dokumentationen und so weiter gekommen sind.

Daniel: Das habe ich auch mal mitgemacht, aber auf Podio sind auch viele KMUs eher unterwegs.

Daniel: Also die großen Konzerne gibt es da auch, wo agile Abteilungen das dann nutzen

Daniel: oder sowas, aber in der Regel ist es eher KMUs, also irgendwie Anwälte oder

Daniel: Immobilienmakler oder sowas, die sowas nutzen.

Daniel: Für ihre Kanzlei oder so. Und da ist es dann doch pragmatischer in der Regel, ja.

Andy: Und Podio hat selber nie sich bei dir gemeldet und gesagt,

Andy: ey, das ist ja cool, wir wollen das kaufen und bei uns integrieren oder wir

Andy: wollen selber eine Backup-Lösung anbieten, wenn es auf unserem Marktplatz schon

Andy: mehrere solche Lösungen gibt,

Andy: die gegenseitig sich konkurrieren, dann könnte man es ja auch ins Hauptprodukt

Andy: einbauen, aber das war... Nein, da gab es.

Daniel: Es gab schon Austausch, also die sind da interessiert an diesem Partner-Ökosystem,

Daniel: Wir haben auch viele Berater, genauso wie SAP-Berater rumlaufen.

Daniel: Wir laufen auch Podio-Berater rum, die das für Kunden customisieren.

Daniel: Das heißt, die wollen so ein Ökosystem haben. Und ich glaube,

Daniel: es ist auch ein Zielkonflikt, wenn die Plattform selber ein Backup anbietet.

Daniel: Es wird sich immer die Frage, wie unabhängig ist das dann?

Daniel: Ich lasse dich einen Fehler. Du kennst ja wahrscheinlich auch.

Daniel: DNS falsch konfiguriert, dann ist das Backup auch nicht erreichbar.

Daniel: Deswegen glaube ich, strategisch will man das Backup vielleicht unabhängig haben. Ja, verstehe.

Andy: Und ist es dann am Anfang, also wie war das Wachstum so? Du bist am Anfang eher

Andy: steil gewachsen. Du hast jetzt gesagt, die letzten Jahre ist es eher so geblieben.

Andy: Gab es irgendwelche besonderen Events, wo es explodiert ist oder wo du nicht

Andy: linear gewachsen bist sozusagen, sondern mehr?

Daniel: Ja, ich schaue gerade mal auf dieses Trust MRA, weil das der coolste Graph ist über die Jahre.

Andy: Den verlinke ich auf jeden Fall, ja.

Daniel: Ja, also genau, da sieht man es eigentlich recht gut.

Daniel: Es ist von 14 bis 17 relativ linear gewachsen auf 3000 MAH und danach stabil.

Daniel: Dann gab es mal Ausschlag nach oben, wobei das auch teilweise ein bisschen Datenfehler

Daniel: ist, weil ich einen Großkunden auch mal außerhalb der Plattform abgerechnet

Daniel: habe eine Zeit lang und dann doch wieder auf die Plattform.

Daniel: Genau, und danach war es eigentlich seit 2017, ist es auf dem gleichen Level geblieben.

Andy: Da habe ich dich ja gefunden, muss ich bestehen, bei TrustMR.

Andy: Ich habe die Plattform irgendwie gesehen, da gibt es ja auch ein bisschen Kritik

Andy: dran, aber scheinbar da bist du jetzt in Deutschland die Nummer 1,

Andy: weil es wird ja standardmäßig nach Total Revenue gerankt.

Andy: Und wenn es dich so lange gibt, ist es natürlich geschickt.

Daniel: Das fand ich auch ganz lustig. Eigentlich habe ich mich eher so aus Mitleid

Daniel: auf dieser Plattform angemeldet, weil ich das ein bisschen verfolgt habe.

Daniel: Und da habe ich gesehen, Deutschland ist da so weit hinten und die Zahlen sind

Daniel: auch gerne so hoch, dann machst du mal mit, dass Deutschland da vielleicht auf

Daniel: zwei Plätze nach vorne rutscht.

Daniel: Und dann habe ich auch diesen Effekt gesehen, dass dieses totale Gesamtumsatz,

Daniel: mich da nach vorne katapultiert.

Daniel: Das mich wundert. Das war ja vor einem halben Jahr oder so, wo ich mich da eingetragen

Daniel: habe. Oder wie lange gibt es die Plattform? Aber ganz, das ist immer noch,

Daniel: meiner Meinung nach, ein Fehler.

Daniel: Man will da eigentlich das MAA wie im Allgemeinen haben.

Daniel: Aber genau, habe ich mich da eingetragen und hat auch eins, zwei Connections

Daniel: unter anderem mit dir gebracht.

Daniel: Deswegen hat es das auf jeden Fall gelohnt, glaube ich.

Andy: Ich sehe gerade, was da alles gibt. Also ich verlinke es auf jeden Fall.

Andy: Hier gibt es jetzt Pferdewert. Du willst wissen, was dein Pferdwert ist.

Andy: Individuelle Bewertung deines Pferdes. Also verrückte Sachen,

Andy: was es hier in der Countryliste in Deutschland gibt. Aber vielleicht schreibe ich da noch ein paar an.

Andy: Aber da musst du ja tatsächlich, wie du sagst, da musst du ja reinklicken, um zu gucken,

Andy: ob das aktuell, ob das überhaupt aktiv ist. Da ist dann, die Start-up ist for sale, okay.

Andy: Interessant, okay, okay. Da muss ich ein bisschen, ich brauche ja auch immer,

Andy: ich muss ja auch immer gucken, wo ich meine zukünftige Gäste herbekomme.

Andy: Aber das habe ich tatsächlich, habe ich nicht so gefunden. Von daher,

Andy: so war es, glaube ich, okay.

Daniel: Dann hat sich das auf jeden Fall deswegen schon gelohnt.

Andy: Ja, jetzt komm. Und wie ist da, wenn das jetzt schon ein bisschen älter ist,

Andy: wie ist da dein Tech-Stack?

Andy: Hast du denn da jemals modernisiert angefasst oder mit was hat man so ein Tool gebaut?

Daniel: Darüber rede ich nur ungern, aber wir können es trotzdem tun.

Andy: Unbedingt, jetzt hast du recht.

Daniel: Ja, das ist also das, was mich seit zwölf Jahren auch schon ärgert ist,

Daniel: es hat angefangen mit so einem PHP-Skript, weil ich das von irgendeinem Blog

Daniel: als Grundlage genommen hatte, wo das so ein Zehnzeiler war und dann immer weiter ausgebaut habe.

Daniel: Und deswegen läuft das jetzt, zumindest das Backend, alles auf PHP,

Daniel: auf der Google Cloud, VPS, MongoDB als Datenbank im Hintergrund,

Daniel: Frontend aber schon dann sauber

Daniel: per API getrennt, also es ist keine PHP-Webseite, sondern per REST-API.

Daniel: Genau, das ist so der Stack. Die Cloud hat sich sozusagen selber angeboten,

Daniel: weil Audio selber auf AWS primär läuft.

Daniel: Da wollte man natürlich was anderes nehmen.

Daniel: Genau, aber das PHP ist jetzt...

Daniel: Ja, nicht meine Lieblingsentscheidung gewesen im Nachhinein.

Andy: Also ich mag es, also ich habe da kein Problem mit, das soll ja jeder das machen,

Andy: mit dem er sich wohlfühlt und es gibt ja auch viele große PHP-Anwendungen,

Andy: die müde lächeln, wenn andere von ihrem kleinen MA berichten und dann hast du dann,

Andy: Technologie ist, glaube ich, total egal, ehrlicherweise.

Andy: Was kommt für andere Sachen an?

Daniel: Genau, das ist zwar der Grund, warum ich das jetzt nicht groß umgebaut habe,

Daniel: sondern so weitergepflegt habe.

Daniel: Und damit kann man ja auch arbeiten. Das ist jetzt ja nur eine Geschmacksfrage.

Andy: Okay, aber du hast jetzt nie modernisiert oder mit KI nochmal das Refactor oder

Andy: so, weil du denkst einfach, das lohnt sich nicht.

Daniel: Ja, also dieser Gedanke geistert alle halbe Jahre mal durch meinen Kopf.

Daniel: Aber dann fange ich mich selber wieder ein, weil ich habe so viel Zeit und Energie

Daniel: investiert, das so stabil zu kriegen.

Daniel: Da sind ja hunderttausend Fehlerfälle, mal sehr langlaufende Prozesse für diese

Daniel: Backups durch so Rate-Limits und so weiter und hunderte verschiedene Fehlerfälle,

Daniel: die gracefully gehandelt werden und da ist das Risiko mir einfach viel zu groß,

Daniel: wenn ich das jetzt irgendwie substanziell umbaue,

Daniel: dass ich wieder in so einen instabilen State komme.

Daniel: Da bin ich froh, dass ich diese Stabilität habe und die nicht losfällt.

Daniel: Ansonsten im Kern halte ich das aktuellen, also aktuelle PHP-Version,

Daniel: aktuelle Server-Betriebssystem-Version und solche Sachen.

Andy: Hoffentlich, sonst müsste ich jetzt ja schimpfen.

Daniel: Ne, ne, ne, da bin ich krass.

Andy: Kein PHP 7.4 mehr, so sozusagen modernisiert.

Daniel: Ich müsste jetzt lügen, wenn ich die genaue Version weiß, aber es ist eine aktuelle

Daniel: Maintainter natürlich.

Andy: Okay, das ist gut. Und dann hast du irgendwann gemerkt, dass das Wachstum sich abflacht.

Andy: War das auch so ein bisschen demotivierend, hast dann ein zweites Tool gebaut

Andy: oder währenddessen schon?

Daniel: Genau, also das, irgendwann habe ich gedacht, naja, das Cloud-Backup läuft gut,

Daniel: aber die Nische ist auch begrenzt.

Daniel: Tatsächlich gab es auch mal eine Idee, das an Konkurrenten zu verkaufen,

Daniel: weil ich gedacht habe, das braucht es für diese, das ist ja schon eine ziemliche

Daniel: Mikro-Nische, keine drei Tools.

Daniel: Das hat aber nicht so ganz geklappt, da hatten wir verschiedene Wertvorstellungen.

Daniel: Und dann habe ich gesagt, okay, man kann noch was anderes machen und dann habe

Daniel: ich den Walipod versucht, auch auf Podio basierend,

Daniel: die Idee, dass man für diese Struktur, die man sich da erstellen kann,

Daniel: nochmal komplexere Validierungen konfigurieren kann.

Daniel: Also man kann für Felder Validierungen natürlich direkt da eingeben,

Daniel: aber wenn man sowas machen will wie, man muss eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse

Daniel: eingeben, also was mit verschiedenen Feldern berührt, das geht so nicht ohne

Daniel: weiteres und dafür war der Walipod die Lösung.

Andy: Ja, Valipod. Valipod. Okay.

Daniel: Ja, valipod.io und dann hat man hinten das Podio.

Andy: Ah, jetzt, okay, okay. Jetzt habe ich es verstanden, ja.

Daniel: Es hat nicht so gut gezogen. Also man kann sagen, dass es ein kompletter Fail

Daniel: war, weil es keinen einzigen Zahlen in Kunden gekriegt hat, obwohl ich das sogar

Daniel: vorher so ein bisschen validiert habe.

Daniel: Ich habe da mit ein, zwei Experten da auch Telefoninterviews gemacht,

Daniel: wie man das klassischerweise so machen soll, wenn man das strukturiert angeht.

Daniel: Aber ja, ich weiß nicht, ob die Nische zu klein war oder dass die Distribution

Daniel: da auch nicht gut war, weil da eben

Daniel: vielleicht die Nachfrage oder der Pain nicht ganz so groß war oder das,

Daniel: Genau, die nach so einer Lösung nicht gesucht worden ist. Nach Backups sucht

Daniel: man irgendwie, aber nach Feldübergreifenden, Verschränkungen,

Daniel: da musst du erst mal wissen, dass du das Problem hast irgendwie.

Andy: Genau, und dann brauchst du noch einen Suchbegriff, der passt.

Daniel: Genau, da musst du eigentlich erst mal Education machen und sowas.

Daniel: Und genau, das hat einfach nicht geklappt.

Daniel: Genau, und das ist jetzt aber auch schon, wie viele Jahre her,

Daniel: das weiß ich gar nicht genau, geschätzt so sieben, acht Jahre her.

Daniel: Also das ist parallel dann entstanden.

Daniel: Habe ich aber jetzt auch vor zwei, drei Jahren erkannt, dass ich da einen Haken

Daniel: dran mache und das auch schließen will.

Andy: Hast du es aber lang online und laufen gelasst, ohne dass ich es einen Kunden hatte?

Daniel: Genau, es war auf dem Stack gebaut, der nichts kostet, mehr oder weniger.

Daniel: Also das war so ein bisschen,

Daniel: auf Firebase aufgebaut. Da kann man ja relativ on demand das machen.

Daniel: Das heißt, es hat keine Kosten verursacht und dann tut es ja auch nicht weh.

Daniel: Aber genau, irgendwann habe ich auch gesehen, allein das im Kopf zu haben und

Daniel: so weiter ist nervig, das machen wir zu, beziehungsweise ich habe jetzt eigentlich

Daniel: auch jemanden gehabt, der das übernehmen will, zumindest die Domain und vielleicht

Daniel: auch das Tool nochmal anders positionieren,

Daniel: wobei das jetzt auch so ein bisschen versandet ist.

Daniel: Aber genau, für mich ist da ein Haken dran und wenn jemand anders das da noch

Daniel: weitermachen will, dann ist gut, wenn nicht, dann ist es einfach vorbei.

Andy: Ist es noch online? Ich verlinke es dann auf jeden Fall.

Daniel: Das weiß ich nicht. Ich muss gerade mal selber schauen. Ja, ist das hier DNS-Fail?

Daniel: Nee, das brauchst du nicht mehr verlinken.

Andy: Okay.

Andy: Was hast du gelernt durch den Fehler? Also durch das, wie du hast es ja selber als Fail bezeichnet?

Daniel: Ja, ich glaube zwei Sachen. Also zum einen, dass die Nische auch zu klein sein kann.

Daniel: Also ich bin ja Fan von Nischen, weil ich ja Sachen auch gerne dann alleine

Daniel: mache, wenig Overhead und ganz schlank unterwegs bin.

Daniel: Aber man muss auspassen, dass das ein Problem ist, was man nicht nur ganz selber hat,

Daniel: sondern was mehr als zehn Leute noch haben, weil man ja auch immer nur einen

Daniel: Teil des Marktes kriegt, also die Nischengröße und halt das Distribution-Game,

Daniel: dass das nicht ganz immer von allein läuft.

Daniel: Das waren vielleicht die zwei Erkenntnisse, würde ich sagen.

Andy: Okay, ja, also du beschäftigst dich auf jeden Fall mit interessanten Nischen, das kann ich sagen.

Andy: Okay, was hast du da nachprobiert?

Andy: Ging es da weiter?

Daniel: Genau, das ist mein aktuelles Thema, wo ich jetzt aktuell viel dran arbeite

Daniel: und in meinem Kopf rumgeistert, ist Dolog.

Daniel: Dolog.it, das habe ich vor anderthalb Jahren gestartet und das ist eine,

Daniel: naja, Plattform ist falsch, Service, womit man,

Daniel: übersetzen kann in der App-Entwicklung, also wenn man Apps entwickelt und die

Daniel: internationalisieren will, also auch mehrere Sprachen haben will,

Daniel: dann hat man in der Regel Sprachfiles extrahiert, also in JSON,

Daniel: wo die ganzen Texte drin sind oder andere Formate wie XLIV und mit dem Service

Daniel: kannst du diese Datei einfach an unsere API schicken,

Daniel: hast du in der Regel ja schon übersetzte Texte drin und neue Texte und kriegst

Daniel: das komplett übersetzt zurück.

Daniel: Also er nimmt dann die alten als Kontext und macht dann relativ schlau sozusagen

Daniel: direkt die Übersetzung.

Daniel: Und man kann die Übersetzung eben in den Bildprozess sozusagen mit reinnehmen,

Daniel: statt es, wie bei den klassischen Translation-Management-Plattformen,

Daniel: als separaten Prozess mit eigenem State und komplexer Plattform und UI sozusagen

Daniel: schlank und weiter links machen, wenn man so will, ja.

Andy: Das bedeutet rein grob, dass ich es verstehe und die Menschen da draußen,

Andy: die jetzt das Software bauen, die eine Multi-Language-Anwendung haben,

Andy: da hast du dann einen englischen oder einen deutschen Text drin mit einer Variable

Andy: und da fehlen halt die französische, italienische, spanische Übersetzung und

Andy: dann habe ich einen Build-Step einfach,

Andy: der das an deine API schickt und dann dauert es fünf Minuten und dann kommt

Andy: alles übersetzt zurück. Oder wie funktioniert es?

Daniel: Genau, genau. Also du hast in der Regel, also der Build-Step ist jetzt ein bisschen vereinfacht.

Daniel: Du hast in der Regel ja einen Step, wo sowieso die Texte aus deiner Anwendung

Daniel: in die Datei extrahiert werden und im Optimalfall hängst du da direkt diesen

Daniel: Befehl ran, wo du mit Curl dann oder was auch immer die Datei hinschickst und es sollte,

Daniel: je nachdem wie viele neue Texte du hast, keine fünf Minuten dauern,

Daniel: sondern eher ein paar Sekunden, wenn es jetzt nicht viele Texte sind und dann

Daniel: kriegst du alles besetzt zurück.

Daniel: Und das ist genau auch eigentlich der Sweet-Spot, weil für so komplette Übersetzungen

Daniel: von Null funktioniert das natürlich auch, aber noch geiler ist es eigentlich,

Daniel: wenn du schon in Wahrheit deine gesamte Anwendung übersetzt hast,

Daniel: machst einen neuen Screen mit zehn neuen Texten und hast die alten Texte sozusagen

Daniel: schon als Vorlage, als impliziten Kontext, der dann wiederverwendet wird und

Daniel: auf der Grundlage kommen dann sehr gute Übersetzungen schon raus, kann man sagen.

Andy: Das heißt, weil ich einen Teil schon übersetzt habe oder vielleicht dann manuell

Andy: nachgebessert habe, verstehst du oder die Anwendung, was ist der Kontext der

Andy: App und kann deswegen besser übersetzen?

Daniel: Genau, also die hat die Fachsprache sozusagen dann implizit mit drin,

Daniel: ohne dass man explizit jetzt einen Glossar oder sowas pflegen muss,

Daniel: der dauernd veraltet ist, sondern einfach auf den bestehenden Texten,

Daniel: da geht man davon aus, die sind gut oder gut genug,

Daniel: machst du dann die neuen Texte im gleichen Stil, also sowas wie du und sie ist

Daniel: dann direkt automatisch mit drin oder auch Fachbegriffe, die man schon mal irgendwo

Daniel: anders erwähnt hat und der Stil von der Sprache insgesamt sowieso auch.

Andy: Und jetzt muss ich mal ganz blöd fragen, mache ich das heute nicht selber mit

Andy: KI einfach oder funktioniert das nicht so gut?

Daniel: Doch, also bei uns am Ende natürlich auch KI hinten dran. Kannst du auch selber direkt machen.

Daniel: Wenn du das stabil machen willst, für mehr als eine Handvoll Texte,

Daniel: wirst du irgendwann an die Probleme kommen, die halt in dem Produkt gelöst sind.

Daniel: Also du willst natürlich nicht, dass die KI irgendwelche Keys neu halluzioniert

Daniel: oder weghalluzioniert und sowas oder dass die Dateien dauernd anders formatiert,

Daniel: dass die Reihenfolge sich ändert, dass du da gar nicht mehr die Änderungen überblicken kannst.

Daniel: Diese Details, will ich jetzt mal sagen, werden dann irgendwann schwierig.

Daniel: Dann baust du das Produkt nach.

Daniel: Aber klar, für kleine, wenig Texte kannst du es auch direkt mit der KI machen.

Andy: Und wie viele Sprachen werden da unterstützt?

Daniel: Ich will mal sagen, alle Sprachen, die von ChatGPT auch unterstützt werden,

Daniel: also fast alle, am Ende ist das nicht hart limitiert.

Daniel: Wenn man jetzt sehr Nische Sprachen hat, dann wird die Qualität vielleicht ein bisschen geringer,

Daniel: aber für so die Standardsprachen, Deutsch, Spanisch, Französisch,

Daniel: Englisch oder auch alle anderen europäischen Sprachen, also ich habe da auch,

Daniel: was weiß ich jetzt Israelisch oder sowas, das sind alles Sprachen, die,

Daniel: gut funktionieren, ja.

Andy: Okay, interessant. Also ich finde, hast du das jetzt aus einem eigenen Nid heraus entwickelt?

Andy: Ist jemand bei dir aufgeschlagen? Hast du das in deinem aktuellen Angestelltenjob

Andy: gebraucht und sowas gab es noch nicht?

Andy: Oder wie bist du draufgekommen, dann in diese Nische zu gehen?

Andy: Ich kenne ein paar Open-Source-Tools, es gibt ein paar SaaS-Tools schon in der Ecke.

Andy: Ich weiß nicht, ob die genauso funktionieren oder ob ich da dann ein Übersetzungsbüro

Andy: anbinde oder sowas, aber ich denke, die funktionieren ja wahrscheinlich alle ähnlich.

Daniel: Ja, die sind schon, also das würde ich nochmal abgrenzen, vielleicht bevor wir

Daniel: nochmal zur Genese kommen.

Daniel: Also diese Übersetzungsplattformen sind es in der Regel ja.

Daniel: Die haben natürlich teilweise auch eine automatische Machine Translation und

Daniel: sowas drin, sind aber vom Setup und von der Strategie natürlich ein bisschen anders aufgesetzt.

Daniel: Da ist die Idee, du lädst diese Dateien, diese Texte hoch.

Daniel: Die Plattform hat einen eigenen State, wo die verwaltet werden,

Daniel: wo die Übersetzer mitarbeiten können. und zu irgendeinem späteren Zeitpunkt

Daniel: werden die Übersetzungen wieder in deinen Code übernommen, aber eben nicht synchron sozusagen.

Daniel: Und du hast immer diese zwei States, diese Plattform, diese Komplexität.

Andy: Es driftet auseinander dann vielleicht.

Daniel: Das ist alles schon handelbar. Wenn man es braucht, ist es auch das Richtige.

Daniel: Also ich sage nicht, dass DOLOG für alle das Richtige ist. Wenn du Übersetzungsprozesse

Daniel: hast mit Review und Übersetzer extern und so weiter, dann sind diese Plattformen auch das Richtige.

Daniel: Aber ich glaube, es gibt eben auch eine Nische von Teams, die da sehr viel selber

Daniel: machen und die eben am Tag Null schon übersetzt sein wollen und nicht ihre Quartalsreleases

Daniel: haben, sondern da ein bisschen weiter unterwegs sind.

Daniel: Da ist das eben das Tool, was da einen bisschen anderen Ansatz fährt.

Daniel: Man kann diese Tools, diese Plattformen, die klassisch natürlich auch so verbiegen,

Daniel: dass die was ähnliches machen, aber dann verbiegt man sie eben und genau,

Daniel: dieses Tool ist direkt auf diesen Use Case ausgerichtet.

Andy: Okay, und der Need?

Daniel: Genau, achso, ja, wie bin ich darauf gekommen? Also genau, vorletzten Sommer

Daniel: hatte ich ein bisschen Zeit und habe darüber nachgedacht, was man so machen könnte.

Daniel: Und tatsächlich ist der im Hauptberuf der Need auch entstanden.

Daniel: Also da entwickeln wir eine Angular-Anwendung, die mehrsprachig ist,

Daniel: und haben das klassische Problem, was viele Leute haben, das weiß ich mittlerweile,

Daniel: dass ich mit einigen gesprochen habe,

Daniel: Also du entwickelst die Anwendung in einer Sprache, bei uns ist das Deutsch

Daniel: und die anderen Sprachen sind dann natürlich erstmal nicht übersetzt.

Daniel: Das heißt, du hast bei einer Anwendung erstmal auch in der französischen Variante

Daniel: die deutschen Texte drin und hast natürlich das Problem, wie schnell bist du

Daniel: mit den Übersetzungen. Und bei uns ist das was, natürlich kann kein Entwickler

Daniel: jetzt drei Sprachen, deswegen macht das jemand anders.

Daniel: Das heißt, das wird irgendwie alle zwei Wochen oder vier Wochen gebatcht gemacht

Daniel: und in der Zeit kannst du dich entscheiden, releasest du nicht oder releasest

Daniel: du was halbübersetztes.

Andy: Da hast du Platzhalter drin, habe ich jetzt bei einer großen Anwendung gestern

Andy: erst wieder wohl gesehen.

Daniel: Ja, Platzhalter ist dann ein Tooling-Problem. Ich behaupte mindestens die originalsprachlichen,

Daniel: also englischen oder deutschen Texte reinkriegen, sollte man schaffen.

Daniel: Aber ist natürlich ein bisschen wenig professionell und so. Und genau,

Daniel: das Problem habe ich gesehen und habe gedacht, naja, das kann man jetzt mit

Daniel: LLMs ja eigentlich gut lösen,

Daniel: weil man eben diesen Kontext hat, was ja bei klassischen Machine Translations

Daniel: eben noch nicht so da war und da immer ein bisschen das Problem war,

Daniel: dass das Kontext frei übersetzt worden ist, wenn man nicht ordentlich penibel

Daniel: den Glossar gepflegt hat und so weiter.

Daniel: Und das geht jetzt natürlich alles ein bisschen eleganter und einfacher mit

Daniel: den bestehenden Übersetzungen.

Daniel: Genau, und dann habe ich das aufgebaut, erst mal flank für ein Dateiformat und

Daniel: habe das bei uns im Projekt sozusagen Beta vertestet und das hat da gut funktioniert.

Daniel: Und genau, mittlerweile sind wir sogar so weit, dass wir gar nicht mehr manuell

Daniel: übersetzen und noch quartalsweise Qualität sichern, weil es einen recht großen Textkorpus gibt.

Daniel: Und klar gibt es immer viele Änderungen, aber mit der Zeit fährt man sich dann

Daniel: den Aufwand da immer weiter runter, wenn es gut klappt.

Andy: Jetzt sich auf das Tooling dann an der Stelle, ist ja auch schön dann für die App, okay?

Andy: Das heißt, du bist jetzt quasi mit deinem, dein Arbeitgeber ist der erste Kunde

Andy: in deinem Side-Hustle gewesen.

Andy: Oder ist es der Beta-Kunde, der nichts zahlt?

Daniel: Das ist der Beta-Kunde, der nichts zahlt. So fair war ich, wenn die Idee auch auf den Kontext kam.

Daniel: Genau, der ist kostenfrei unterwegs.

Daniel: Bei Kollegah muss ich mal versuchen, ein Testimonial vielleicht noch rauszuleiern oder sowas.

Andy: Wäre vielleicht nicht schlecht für die Webseite auf jeden Fall.

Andy: Das muss man ja verstehen, ja.

Daniel: Also es ist auch nicht direkt mein Arbeitgeber, es ist Projektarbeit,

Daniel: also es ist der Kunde sozusagen.

Andy: Ja, verstehe, okay. Okay. Und wie sieht das Pricing aus? Das ist ja jetzt auch

Andy: wieder recht günstig, fand ich, wenn ich es richtig gesehen habe.

Daniel: Genau, also das Pricing ist ein Value-Based Approach natürlich.

Daniel: Und die Idee ist, dass man natürlich kompetitiv gegenüber diesen klassischen

Daniel: Übersetzungsplattformen ist, weil es ja auch ein schlankerer Ansatz ist.

Daniel: Und dann habe ich es jetzt basierend, ich finde es immer gut,

Daniel: so eine Metrik zu haben, auf die man dieses Pricing basiert,

Daniel: damit das nicht so ein komplexes Umgerechnet ist.

Daniel: In dem Fall ist jetzt die Anzahl der Texte insgesamt, also nicht der neuen Texte,

Daniel: weil das ist auch immer schwierig zu wissen, wie viele neue Texte hat man jetzt im nächsten Monat.

Daniel: Aber der Gesamttextkorpus ist ja meistens jetzt relativ stabil und da ja auch

Daniel: alle Texte im Kontext mit drin sind, ist das auch nachvollziehbar.

Daniel: Und dann sind es glaube ich 12 Euro für bis zu 2000 Texte es gibt einen kostenlosen

Daniel: Plan bis 100 Texte zum Ausprobieren das ist mir immer wichtig,

Daniel: Und dann gibt es noch einen Pro-Plan bis zu 10.000 Texte. Und wenn jemand mehr

Daniel: hat und soll man mal sprechen, dann geht das auch.

Andy: Das hat mich jetzt echt überrascht, weil du hast ja jetzt wieder,

Andy: also der Free-Plan kostet logischerweise nichts bis 100.

Andy: Dann hast du bei Hobby bis 2.000 Texte und dann hast du bei Pro bis 10.000 sozusagen.

Andy: Ich weiß nicht, wie viele in der typischen App drin sind, ehrlicherweise.

Andy: Was habt ihr da bei deiner Beta-App? Wie viele Texte sind da drin,

Andy: die übersetzt werden müssen?

Daniel: Da sind wir zwischen 3.000 und 4.000. Wobei das auch schon eine relativ umfangreiche

Daniel: Anwendung ist, die mit drei, vier Entwicklern im Frontend unterwegs ist.

Daniel: Also ich glaube mit 10.000, wenn man jetzt noch mehr hat, dann ist man vielleicht

Daniel: doch auch mal mehr dieses Prozesshafte danach, was die Plattformen nachher bieten.

Daniel: Ist jetzt mein Ansatz. Wenn du da Feedback hast, dass ich was anders machen

Daniel: soll, bin ich da immer interessiert.

Andy: Ich glaube, man muss vielleicht vom Schmerz her denken, den

Andy: So löst es schon einen gewaltigen Schmerz bei manchen, weil du hast es ja angesprochen,

Andy: häufig sind die Releases verzögert oder so habe ich es mal schon mitbekommen,

Andy: wo ich so näher daran war an dem Thema,

Andy: weil halt die Übersetzung gefehlt hat oder weil eine Sprache gefehlt hat oder

Andy: man geht halt live und weiß, dass Französisch noch nicht fertig ist und dann

Andy: sind da Mischmasch-Texte drin und das ist natürlich total,

Andy: ich hätte es gedacht, dass es heute die Menschen dann lieber mal kurz selber,

Andy: was weiß ich, ihr Übersetzungsfeil nehmen, hauen es nach JGPT,

Andy: lass es selber übersetzen

Andy: und gehen dann damit live, bevor sie nicht live gehen.

Andy: Ob das dann jetzt gut ist, kann ich nicht beurteilen, das können wir gerne mal

Andy: Feedback dazu schicken.

Andy: Wenn du jetzt aber halt, ich müsste jetzt mal fragen, ich hatte ja neulich hier

Andy: den Mitsunubi Weather im Podcast, das ist ja auch so eine App,

Andy: die relativ, ja, wahrscheinlich weiter verbreitet ist, oder ich könnte den Sebastian

Andy: mal fragen von HabitKit, wie der das macht, wenn er das hört oder liest,

Andy: kann er sich gerne mal melden.

Andy: Der ist, glaube ich, in mehreren Sprachen, wobei die App auch so auf Englisch

Andy: wahrscheinlich für jeden gut funktioniert, also das muss ich natürlich dann

Andy: auch immer anschauen, wo man das dann genau braucht.

Andy: Aber mir fallen ein paar ein, die kann ich mal da antriggern,

Andy: die das nicht mal aussurbieren.

Daniel: Also ich bin auch immer offen für Input da, wenn jemand erzählt,

Daniel: für die Besetzung, da gibt es ja gefühlt hunderttausend verschiedene Ansätze,

Daniel: wie man das prozessual und organisatorisch aufsetzt.

Daniel: DoLog ist sicherlich nicht die Lösung für alles, das will es auch gar nicht

Daniel: sein, aber es gibt eben, glaube ich, So ein Sweetspot von agilen,

Daniel: kleinen Teams, die viel selber machen und die schnell releasen wollen,

Daniel: wo das dann einen großen Mehrwert haben kann.

Andy: Okay, jetzt haben wir ein bisschen verstanden, wie es funktioniert und wie es

Andy: gepriced ist. Wie ist da dein Technologie-Stack und mit was machst du dann die Übersetzung?

Andy: Gibt es da dann hier lokales LLM oder gibt es irgendein Modell,

Andy: wo besonders gut funktioniert für Übersetzung?

Daniel: Ja, also das fangen wir hinten an. Genau, die Übersetzung selber,

Daniel: LLM-basiert natürlich,

Daniel: sind in OpenAI, aktuell läuft es auf GPT 4.1, insbesondere weil das einen großen

Daniel: Kontext hat, man sozusagen viel Kontext-Kristen mit reinpacken kann.

Daniel: Klammer auf, das ist natürlich auch so ein Feature, was du selber irgendwie

Daniel: dann an die Grenzen kommst, wenn die Dateien zu groß werden,

Daniel: kannst du nicht mehr alles reinmachen, musst aussuchen, musst da ein bisschen

Daniel: smart auswählen, was jetzt sind ähnliche Texte, Klammer zu.

Daniel: Genau, ansonsten läuft es von der Datenhaltung auf Superbase,

Daniel: das kennst du wahrscheinlich, so ein bisschen wie Firebase, nur Open Source

Daniel: und auf Postgres basiert.

Daniel: Frontend ist relativ schlank. Es ist ja primär die Marketing- und Dokumentationsseite.

Daniel: Da gibt es einen kleinen Login-Bereich, wo man seine API-Keys verwalten kann.

Daniel: Aber ansonsten ist es ja ein API-Produkt.

Daniel: Frontend ist mit Astro umgesetzt, auf Cloudflare gehostet.

Daniel: Und die API selbst, also der Kern, wenn man so will, ist mit TypeScript in der

Daniel: BAN-Runtime gemacht und auf Google Cloud Run.

Daniel: Dann bin ich auch tatsächlich zwei-, dreimal geändert, weil ein Problem war

Daniel: bei vielen Container-Runtimes oder bei Lambda-Setups,

Daniel: hat man eine begrenzte Laufzeit und hier ist es so, dass je nach Kontext,

Daniel: insbesondere bei neuen Übersetzungen, es schon mal ein paar Minuten dauern kann,

Daniel: und ich dann natürlich in ein, zwei Timeouts reingelaufen bin bei ein,

Daniel: zwei Anbietern und nachher dann da gelandet bin.

Andy: Aber dann ist es von den Betriebskosten her wahrscheinlich relativ gering jetzt

Andy: aktuell, weil du Cloud Run Serverless, Superbase wirst du noch im kostenlosen

Andy: Plan sein wahrscheinlich.

Andy: Und dann hast du nur LLM-Kosten hinten dran wahrscheinlich.

Daniel: Genau, und auch die sind überschaubar.

Andy: Wo hast du die ersten zahlenden Kunden gefunden? Hast du jetzt gesagt,

Andy: es gibt schon ein bisschen MAA.

Andy: Also musst du jetzt bei 12 Euro oder 45 für den Pro-Plan, musst du ja schon

Andy: einige haben, die da auch bezahlen. Wo hast du die ersten gefunden?

Daniel: Genau, wir haben so eine Handvoll zahlende Kunden ungefähr. Also wir haben verschiedene Kanäle versucht.

Daniel: Ich habe es nicht hundertprozentig nachgehalten. Ich musste mal gucken,

Daniel: wie man seine Zeit priorisiert, ob man viel analysiert oder viel macht.

Daniel: Aber wir haben so ein bisschen auf Reddit gepostet.

Daniel: Da ist ein bisschen Traffic hergekommen, sicherlich.

Daniel: Google AdWords versucht. Das ist aber ein bisschen gefällt, weil da so klar

Daniel: dieses Schlagsuchwort dafür fehlt, um das abzugrenzen von den Translation Management

Daniel: Plattformen, die ja auch viele Suchbegriffe schon belegt haben.

Daniel: Also das hat nicht so gezogen.

Daniel: Zwei andere Sachen, die noch gut funktionieren, ist, ich habe ein Open Source

Daniel: Projekt, das für Angular so Übersetzungsfiles Managed, also als Add-on für Angular.

Daniel: Da habe ich das dann natürlich relativ prominent verlinkt, weil das damit natürlich auch gut integriert.

Daniel: Und eine Sache, die ein Tipp von einem Kollegen von mir war,

Daniel: ein IntelliJ-Plugin, also für eine Entwickler-IDE Entwicklungsumgebung,

Daniel: was dann sozusagen bei einem Dateiformat, dem XLIF-Format, dann direkt vorgeschlagen

Daniel: wird auch von der IDE und dann kann man da diese 100 Texte kostenlos übersetzen,

Daniel: und das ist dann ein Aufhänger, wo auch viele dann nachher auf der Webseite landen.

Daniel: Das sind so die Sachen, die ich versucht habe.

Andy: Ich bin überrascht, also du hast jetzt so richtig, was du gar nicht hast,

Andy: sind irgendwie so SEO-Artikel, warum man das machen soll, wie es genau funktioniert, so ein Blog oder so.

Andy: Ich meine, du hast dieses Why, da hast du so eine Why for Developers und for

Andy: Product Managers und sowas, aber

Andy: Das ist jetzt nicht so dein Ding offensichtlich.

Daniel: Ja, ich finde es cool, dass du das so sagst.

Daniel: Ich hätte gedacht, die Artikel helfen schon für SEO, aber das sind offensichtlich nicht gut genug.

Andy: Ich weiß es nicht, also helfen sie für SEO. Ich hätte jetzt gedacht,

Andy: da musst du viel mehr machen oder viel mehr Artikel auch produzieren,

Andy: mehr Beispiele schreiben und so.

Daniel: Ja, es gibt schon ein bisschen Traffic von Google auch.

Daniel: Es gibt ja auch gerade diese in dem How-to-Bereich, da diese Guides für verschiedene

Daniel: Technologien, also Angular, Flutter, Android und so weiter.

Daniel: Aber genau, was ich jetzt noch geplant habe, ist auch nochmal so ein Vergleich.

Daniel: DOLOG versus die klassischen Translation-Plattformen. Ich glaube,

Daniel: das ist nochmal was, was SEO-mäßig vielleicht auch helfen könnte.

Daniel: Genau, ist in der Arbeit sozusagen.

Daniel: Andere Sache ist noch, also vielleicht nochmal kurz einen Schritt zurück,

Daniel: das Distribution-Problem, an dem ja schon der Walipod gefailt ist.

Daniel: Bei DOLOCK jetzt auch für mich noch nicht gelöst. Das ist weiterhin das Hauptchallenge,

Daniel: weil das Produkt ist stabil und funktioniert gut und das Feedback von Kunden

Daniel: und so weiter ist auch gut.

Daniel: Aber man muss es halt vor die richtigen Leute im richtigen Moment kriegen.

Daniel: Das ist, glaube ich, so ein bisschen ein Problem, weil wenn du einmal einen

Daniel: Übersetzungsworkflow hast, dann gehst du da erstmal nicht weg,

Daniel: wenn du keine großen Schmerzen hast.

Daniel: Das heißt, entweder musst du die Leute erwischen, wenn sie Schmerzen haben oder

Daniel: wenn sie gerade an der Entscheidung sind, ich baue mir so einen Workflow auf,

Daniel: und wenn man keine Audience hat wie ich, dann ist das natürlich schwierig,

Daniel: Und genau, mein Learning aus dem WallyPod war ja, Distribution ist schwierig,

Daniel: also habe ich gedacht, machen wir es beim Do-Log besser.

Daniel: Ich habe einen anderen Bruder als vom Wechselfuchs mit ins Boot genommen,

Daniel: den Raphael, der ein bisschen BWL auch Hintergrund hat und gemeint hat,

Daniel: er kann so ein bisschen Marketing und sowas mal probieren, ohne da viel Erfahrung zu haben.

Daniel: Und genau jetzt so nach einem Jahr, anderthalb Jahren ist die Erkenntnis,

Daniel: das hat jetzt nicht gereicht, weil das eben kein Selbstläufer ist.

Daniel: Also Marketing ist, glaube ich, schon ein Handwerk, wo man Erfahrung haben muss,

Daniel: wo man wissen muss, wo fängt man an, weil gefühlt, aus meiner naiven Perspektive

Daniel: ist das so ein riesen Blumenstrauß, man weiß gar nicht, wo fängt man jetzt an,

Daniel: was lohnt sich in dem Fall,

Daniel: macht man SEO, tut man Forenbeiträge posten, macht man AdWords,

Daniel: macht man Social Media, das ist sozusagen so ein Riesenfeld und man stochert so im Nebel.

Daniel: Das ist so meine Erkenntnis, dass man eigentlich jemanden braucht, der weiß, was er tut.

Daniel: Und genau, mein aktueller Ansatz ist natürlich, die Kanäle, die funktionieren,

Daniel: ein bisschen weiter zu optimieren.

Daniel: Und das andere ist, dass ich jetzt versuche, irgendwie Content-Leute zu einem

Daniel: Affiliate-Programm zu kriegen, weil eigentlich meine Theorie ist,

Daniel: die haben die Audience, die sind Pros im Content-Machen.

Daniel: Warum soll ich mir einen abbrechen?

Daniel: Ich mache lieber Produkt und Technik. Das kann ich gut.

Daniel: Und dann teilt man sich den Gewinn halt auf irgendwie und hat dann eine klare,

Daniel: saubere Schnittstelle.

Andy: Ich glaube, es ist immer ganz cool, wenn Gründer auf LinkedIn auch erzählen

Andy: von den Dingen, die nicht funktioniert haben. Zumindest ist es, was ich sehe.

Andy: Also das trauen sich halt viele nicht. Also dieses Bild in Public auf die Spitze

Andy: getrieben mit Dingen, die nicht geklappt haben. Oder wo man...

Andy: Selber sagt, ich habe hier eigentlich was Cooles gebaut, aber ich kriege es

Andy: nicht vermarktet. Wer hat eine Idee?

Andy: Jetzt weiß ich nicht, ob du da eine Reichweite hast, aber ich hatte jetzt auch

Andy: schon ein paar Gäste, die waren da relativ klein und die haben ein paar Artikel

Andy: oder Beiträge geschrieben, die dann relativ gut funktioniert haben und du musst,

Andy: ich glaube auf LinkedIn, du kriegst halt nicht mal, das ist keine Zielgruppe für die,

Andy: da gibt es natürlich viele Entwickler, da musst du Glück haben,

Andy: dass die das sehen, aber du hast ja auch hier Produktmanager drinstehen, die kriegst

Andy: Mir fällt jetzt auf jeden Fall Reddit ein, dass man da, weißt du,

Andy: zumindest in den Themenkanälen so für Flutter und Co.

Andy: Sich anschaut, was hat jemand gepostet? Also oder React und Angular oder was du das so hast.

Andy: Wenn da jemand was postet mit Übersetzung, wie sieht Übersetzungsworkflow aus?

Andy: Und dann musst du natürlich mit Produktwerbung musst du natürlich aufpassen,

Andy: aber du kannst natürlich da reinschreiben, kannst du zumindest mal probieren,

Andy: post your optimal translation workflow sozusagen und dann beschreibst du halt

Andy: deinen und dass du halt das Tool nutzt und dass sich das halt,

Andy: also das wären so spontane Ideen, natürlich kann sich jeder gerne melden,

Andy: der da jetzt eine coole Idee hat oder

Andy: der braucht sowas nicht, also ist ja klar, du bist ja dein Profil,

Andy: verlinkt mir auf jeden Fall, aber ich finde es natürlich schade,

Andy: also ich kenne natürlich auch ein paar Startups, die dann Open Source

Andy: da nutzen. Tolgi heißt da eins zum Beispiel. Weiß nicht, ob du das kennst.

Andy: Das kann man selber hosten oder als Plattform betreiben.

Andy: Da ist es aber so, dass sich dann Menschen einloggen können und Übersetzungen korrigieren.

Andy: Und ich glaube, in der Cloud hast du da jetzt auch AI-Übersetzungen zum Beispiel dabei.

Andy: Weiß aber nicht, ob das dann jetzt so funktioniert, wie du es beschrieben hast, ehrlicherweise.

Andy: Die haben zum Beispiel GitHub 3000.

Andy: Das kriegt man auch schon eine Reichweite allein dadurch, ne?

Daniel: Ja, mein Gefühl ist, also Open Source, ich habe zumindest auch versucht,

Daniel: dieses IntelliJ-Plugin für die Entwicklerumgebung,

Daniel: hier habe ich auch Open Source gemacht und ein, zwei Beispiel-Repositories,

Daniel: aber mein Gefühl ist, wenn man,

Daniel: jetzt auf Social Media schon keine Reichweite hat, dann kriegt man auch die

Daniel: GitHub-Sterne nicht, also das ist sozusagen ein Kreis, der sich immer wieder

Daniel: selbst verstärkt oder eben halt auch nicht,

Daniel: aber genau, LinkedIn bin ich auch schon drauf gekommen und ich glaube auch,

Daniel: das ist was, wo ich eher schon halt zumindest eine kleine Reichweite habe,

Daniel: deswegen habe ich das auch schon ein, zwei Posts da gemacht.

Daniel: Das will ich auch in der Zukunft weitermachen. Ähm,

Daniel: Aber ja, es ist halt, dann weiß man nicht genau, wo man seine kostbaren Stunden investieren will.

Andy: Ja, das brauchst du mir nicht sagen. Ich frage mich auch, ich kenne das Problem,

Andy: wie vermarkte ich den Podcast, wie kriege ich den größer.

Andy: Da hast du auch immer dieses Thema, wo steckst du deine Zeit rein und was kann

Andy: funktionieren. Das ist ja jetzt auch kein Selbstläufer.

Andy: Ich überlege mal noch, wenn dir mal was einfällt, kann ich natürlich auch gerne

Andy: mein Affiliate-Programm.

Andy: Finde ich natürlich interessant, aber müssen die Leute auch erstmal auf deine

Andy: Seite kommen und sehen, da gibt es ein Affiliate-Programm, da musst du ja schon

Andy: fast, also ich weiß nicht, irgendwelche Content-Menschen aktiv anschreiben,

Andy: die recherchieren und musst dann Glück haben, dass die,

Andy: also was weiß ich, wenn du da jetzt irgendwelche Streamer anschreibst,

Andy: ob das denen dann reicht, machen die dann ein Video über dein Tool,

Andy: bloß weil die eine Lifetime-Commission kriegen, vielleicht schon,

Andy: kannst du ja mal probieren, weiß ich jetzt aber nicht.

Daniel: Ja, also ich habe tatsächlich das schon besucht, auf Twitter mir so ein paar,

Daniel: Content-Creators anzuschreiben.

Daniel: Da war aber die Rückmeldung sehr mau.

Daniel: Ich weiß nicht, ob das teilweise daran lag, dass ich noch nicht verifiziert

Daniel: war am Anfang, als ich das probiert habe oder nicht.

Daniel: Mein Gefühl ist, in Wahrheit für das Affiliate-Programm muss man natürlich so

Daniel: eine Art Meta-Marketing machen.

Daniel: Man muss kein Marketing nachher mehr machen, aber man muss die Creator erstmal

Daniel: erreichen, was nicht ganz einfach ist. Auch das ist noch ein,

Daniel: Offene Baustelle, will ich mal sagen. Also genau, wenn jemand zuhört,

Daniel: wer da noch Ideen hat oder was machen kann, bin ich da in der Zusammenarbeit

Daniel: natürlich sehr interessiert.

Andy: Ich hatte in einer letzten Folge, da hatte ich auch jemanden zu Gast,

Andy: denn die Folge kommt jetzt, wir nehmen heute auf am Montagabend, den 16.

Andy: Februar, jetzt am Donnerstag kommt die Folge mit dem Andreas Wittig,

Andy: die machen so Dinge für den AWS Marketplace. Und da haben wir auch ein bisschen diskutiert.

Andy: Also Mikro-SaaS sozusagen, so ein Attachment-AV und Bucket-AV,

Andy: also so Virenscanner und Object-Storage-Virenscanner.

Andy: Und da habe ich einen Tag davor gesehen, der hieß AI is killing B2B-SaaS.

Andy: Ich verlinke ihn hier auch nochmal in der Folge, fand ihn eigentlich ganz interessant.

Andy: Und ist das nicht jetzt auch ein Problem, wenn du jetzt ein neues Tool machst?

Andy: Also ich habe auch Bock, SaaS-Tools zu machen.

Andy: Ich frage mich aber immer, wie klein muss die Nische sein und wie cool muss

Andy: das Produkt eigentlich sein, dass die Menschen nicht selber hergehen und sich

Andy: sie in ein paar Stunden selber bauen.

Andy: Einfach, weil sie es wollen. Wäre das jetzt in deinem Bereich möglich oder wie siehst du das Thema?

Daniel: Die Diskussion ist ja so, auf Twitter habe ich sie auch ein bisschen verfolgt.

Daniel: In den letzten Wochen oder Monaten ist das ja viel diskutiert und die einen

Daniel: sagen, sei es sterben, die anderen sagen nein.

Daniel: Ich glaube, ich bin eher in der Nein-Fraktion. Also ich glaube schon,

Daniel: dass die Hürde ein bisschen geringer wird fürs selber bauen.

Daniel: Aber wenn man jetzt selber mal wirklich ein Tool gebaut hat und marktreif gemacht

Daniel: hat und weiß, was da alles für Probleme auftauchen können oder nicht,

Daniel: der weiß auch, dass diese gewaltkodeten, selbstgebauten Lösungen für klar und

Daniel: ganze Probleme sicherlich vielleicht gut funktionieren, aber sobald es ein gewisses

Daniel: Komplexitätslevel überschreitet,

Daniel: ist der Maintenance-Aufwand natürlich dann deutlich teurer, als sich für 10,

Daniel: 20, 30 Euro eine SaaS-Lösung einzukaufen.

Daniel: Also wenn man da vernünftig ist, glaube ich, lohnt sich das weiterhin,

Daniel: auf stabile Lösungen zu setzen.

Daniel: Wie gesagt, ganz kleine Sachen, die wenig Komplexität haben,

Daniel: die Grenze verschiebt sich, aber ich glaube nicht, dass das ein Coin-Flip letztlich ist.

Andy: Ja, verstehe. Jetzt hast du ja schon einiges probiert im Indie-Hacking-Bereich

Andy: und kannst aktuell noch nicht davon leben.

Andy: Wie gehst du damit um? Wahrscheinlich sind ja jetzt viele, jetzt hat man die

Andy: verrückte Open Claw-Geschichte verfolgt von dem, Peter heißt er,

Andy: Steinberger oder sowas.

Andy: Jetzt fängt er, haben wir heute gelernt, dass er zu Open AI selber wechselt.

Andy: Und jetzt sagen ja viele, das wäre irgendwie ein Erfolg über Nacht.

Andy: Aber ich habe, wenn man sich sein GitHub-Profil anschaut, dann hat er 40,

Andy: 50 Projekte vorher schon gemacht.

Andy: Und jetzt ist es natürlich dann...

Andy: Eine krasse Aussicht für jemanden, der drei, vier Produkte gemacht hat.

Andy: Da muss ich jetzt noch 35 machen, dass ich dann meinen Durchbruch habe.

Andy: Aber das wäre bei ihm auch schon das Extrembeispiel gewesen.

Andy: Lange Rede, kurzer Sinn. Die Frage ist, wie gehst du damit um,

Andy: dass andere später anfangen und dann dich überholen?

Andy: Oder du selber jetzt noch Motivation hast, weiterzumachen?

Daniel: Also, wie soll ich sagen, verschiedene Aspekte. Also das eine ist,

Daniel: dass ich nicht unbedingt diesen

Daniel: großen Durchbruch brauche, also diesen komplett viralen sowieso nicht.

Daniel: Also was natürlich schön wäre, wenn man davon leben könnte und nicht mehr im

Daniel: klassischen Angestelltenverhältnis unbedingt sein muss und trotzdem mit wenig

Daniel: Auswand genug Geld verdient.

Daniel: Das wäre natürlich schön, aber dafür muss man jetzt ja auch keine Millionenumsätze

Daniel: unbedingt machen, wenn man das als Indie-Hacker oder sowas alleine halbwegs hochzieht.

Daniel: Aber gleichzeitig ist es auch etwas, das mir ein bisschen Spaß macht.

Daniel: Also mir macht es Spaß, so etwas Sinnvolles halbwegs zu machen.

Daniel: Oder ich werde mir ein, es sollte sinnvoll sein, wenn Leute dafür Geld bezahlen.

Daniel: Das ist sozusagen auch ein bisschen ein Hobby. Und viele andere Indie-Hacker

Daniel: machen ihre Tools vielleicht nur 80% fertig und schaffen dann die letzten 20%,

Daniel: die in Wahrheit 90% sind, halt nicht mehr und fangen lieber was Neues an.

Daniel: Ich bin halt jemand, der es dann fertig macht und sich dann daran freut,

Daniel: auch wenn es wirklich fertig ist und nutzbar ist.

Daniel: Das heißt, wenn es jetzt nicht riesig wächst, das ist auch kein Drama.

Daniel: Mein normaler Job macht mir auch Spaß.

Daniel: Und die zweite Frage ist auch immer, wo ist sowieso der Cut? Ich meine,

Daniel: selbst wenn man jetzt einen doppelten Umsatz hätte, wo sagt man jetzt wirklich,

Daniel: man lässt den Hauptjob sein und nimmt das kleinere Geld oder macht den Hauptjob

Daniel: weiter und man auch gutes Geld verdient und nimmt das andere noch on top?

Daniel: Also die Sache verschiebt sich ja sozusagen immer weiter.

Daniel: Aber genau, da ich das schon eine Zeit lang mache, ist das für mich jetzt nicht

Daniel: so, dass ich erwarte, dass das in einem halben Jahr jetzt durch die Decke gehen muss.

Daniel: Und mache das nach Best Effort einfach.

Andy: Okay, also es ist auch selber ein bisschen Erwartungshaltungsmanagement mit

Andy: dir selber und für dich auch so ein bisschen Spielwiese, um Dinge dazuzulernen,

Andy: die du jetzt auf deinem Hauptjob nicht machen kannst.

Daniel: Genau, genau. Und irgendwas auch ohne großen Overhead so machen,

Daniel: wie ich es richtig finde.

Daniel: Das macht mir auch Spaß.

Daniel: Und genau, das Ziel ist natürlich schon, dass das wächst und größer wird,

Daniel: aber es ist kein Zwang dahinter.

Andy: Hast du noch viele andere Ideen für Nischen und könntest du jetzt nicht mit

Andy: Mit KI mehrere Dinge parallel machen? Wäre das nicht möglich?

Andy: Hast du noch ein paar oder wie siehst du das?

Daniel: Jetzt direkt auf der Hand nicht. Also mir fallen schon immer wieder Sachen ein,

Daniel: wobei ich auch selber sagen muss, ich bin selber jemand, alle meine Kollegen

Daniel: wissen, dass der sehr kritisch ist bei Ideen, sei es von mir oder von anderen.

Daniel: Also ich habe da einen relativ harten Filter, bevor ich irgendwas dann auch

Daniel: anfange, weil ich bei vielen Sachen schon das Gefühl habe, naja,

Daniel: das ist in der Praxis nicht realistisch.

Daniel: Oder gut, andere würden sagen, ich bin eher der Spatz in der Handtyp als die

Daniel: Taube auf dem Dach. Also die großen Visionen liegen mir so ein bisschen fern.

Daniel: Aber dieser Filter hilft natürlich dann auch nachher, was wirklich zu Ende zu

Daniel: bringen, weil man nicht zwischendurch dann merkt, oh, doch nicht so gut.

Daniel: Jetzt weiß ich nicht, was deine Frage war, ob ich die beantwortet habe.

Andy: Wenn du jetzt mehrere Ideen hättest, ob du dann nicht mit modernen KI-Tools

Andy: dann ein paar Sachen auf einmal oder ein paar Wetten parallel laufen lassen könntest, sozusagen.

Daniel: Ja, nee, also mit den zwei Sachen, die ich aktuell betreibe,

Daniel: bin ich schon mehr als ausgelastet.

Daniel: Für beiden muss ich zum Glück nicht ultra viel machen, wenn ich nicht will.

Daniel: Wenn ich dann mal drei Wochen lang nichts mache, dann ist das auch okay,

Daniel: beziehungsweise nur mal vielleicht Kunden-E-Mails beantworten.

Daniel: Das mache ich natürlich schon zeitnah.

Daniel: Aber noch mehr würde dann irgendwie Stress erzeugen und ich arbeite gerne auf

Daniel: so einer alles-kann-nichts-muss-Position heraus.

Daniel: Wenn man jetzt da fünf Wetten am Laufen hat, das würde mich stressen.

Daniel: Insbesondere, wenn man auch Privatleben irgendwie ein bisschen haben will.

Andy: Aber ist nicht diese alles-kann-nichts-muss-Einstellung genau,

Andy: also ich kenne die von mir selber auch, ist sie nicht auch ein Problem,

Andy: dass der Druck halt fehlt, dass man nicht die 150% gibt, die vielleicht müssen.

Daniel: Ja, aber das ist ja für mich das Schöne am Indie-Hacking, dass man eben nicht

Daniel: unbedingt davon abhängt oder gar nicht Venture-Kapital hat und externen Druck

Daniel: hat und dass man sich das eben leisten kann.

Daniel: Also für mich ist das ein Luxus eigentlich, dass man da mit wenig Druck arbeiten kann.

Daniel: Klar, mehr Druck würde natürlich vielleicht auch zu mehr Erfolg führen. Da bin ich auch bei dir.

Daniel: Aber da ich den Erfolg ja nicht unbedingt brauche, ist es so für mich auf jeden

Daniel: Fall, macht es Spaß. Das andere wäre dann wirklich ein Job.

Daniel: Und so ist es für mich Teil Hobby, natürlich Teil auch Nebenjob.

Andy: Okay, verstehe. Ja, also ich kann es nachvollziehen, aber ich mag trotzdem die

Andy: Frage, deswegen stellen das... Ja, ne, die ist schon auch... Ja.

Andy: Warst du trotz allemal, also jetzt, wir haben ja darüber gesprochen,

Andy: dass du für ein Podium, das läuft und es kommt rein, da gibt es ja eigentlich

Andy: keinen Grund, das irgendwie abzuschalten, solange es funktioniert.

Andy: Hast du dir jetzt da für Duloc eine andere Milestone-Planung gemacht,

Andy: wo du, also ich habe den Namen schon wieder vergessen, das andere, was du noch hattest,

Andy: das hast du ja doch relativ, genau, hast du relativ lang gemacht mit null Euro.

Andy: Ist das nicht was, was man, weißt du, ich frage mich heute nicht,

Andy: muss man jetzt in vier, sechs, acht Wochen validieren und wenn man halt keinen

Andy: konvertiert, dann nächste Idee, nächste Idee, nächste Idee, so.

Daniel: Ja, also bei Duloc ist es tatsächlich so, dass wir am Anfang relativ lange,

Daniel: also ich glaube, im Vorgespräch hatten wir, glaube ich, einen zahlenden Kunden noch.

Daniel: Das heißt, das erste Jahr ist relativ langsam gestartet, weil natürlich auch

Daniel: sowas wie Content, SEO und sowas Zeitbrauch gefühlt. oder weiß nicht,

Daniel: was die Ursache war, da bin ich nicht ganz so sicher.

Daniel: Und jetzt im letzten halben Jahr habe ich schon das Gefühl, dass eine gewisse

Daniel: Traction da ist, was Registrierungen angeht und so weiter und auch Conversion.

Daniel: Wenn ich das jetzt nach drei Wochen abgebrochen hätte, das Experiment,

Daniel: hätte ich natürlich in der Zeit drei andere Sachen probiert,

Daniel: aber wäre jetzt auch nicht zu dem Punkt gekommen, dass es zumindest einen gewissen Umsatz hat.

Daniel: Und da es ja eine geringe Kostenbasis hat, es ist für mich einfacher oder angenehmer,

Daniel: es weiterlaufen zu lassen.

Daniel: Ich bin eher im Long Game vielleicht.

Daniel: Wo der Punkt ist, wo man besser was Neues startet, ist es schwierig zu entscheiden.

Daniel: Gerade wenn man das eigene Baby ist, dann will man natürlich irgendwie nicht aufgeben, aber,

Daniel: Ja, bei Dolock habe ich schon auch drüber nachgedacht. Also vor einem halben

Daniel: Jahr oder sowas, da war schon auch eher die Sache, also am Anfang habe ich gesagt,

Daniel: wenn es nach einem halben Jahr, Jahr nicht ein paar zahlende Kunden hat,

Daniel: dann was macht man es halt wieder.

Daniel: Dann hat es ein zahlende Kunden gehabt, dann denkt man sich halt,

Daniel: naja, okay, komm, es kann doch besser werden.

Daniel: Also man redet sich natürlich ein bisschen schön, das ist klar,

Daniel: aber vielleicht ist es auch okay bis zu einem gewissen Grad.

Andy: Aber so ein Product Hunt, Lounge oder sowas hast du jetzt nicht gemacht,

Andy: oder? Macht der aber so ganz, hast du gemacht, ja?

Daniel: Also mein Bruder, der Raphael, hat das noch gemacht, macht der da noch aktiver.

Daniel: Da haben wir auf verschiedenen Lounge-Seiten gelauncht, also tier 5 Lounge-Seiten,

Daniel: haben da auch ein paar Likes und so weiter eingesammelt, aber mein Gefühl ist,

Daniel: dass da natürlich so ein bisschen die Bilderszene,

Daniel: in ihrem eigenen Saft so ein bisschen schwimmt, weil wir jetzt in diesen Lounge-Seiten unterwegs.

Daniel: Klar kriegt man ein paar Backlinks vielleicht, was in einem SEO-Game irgendwann

Daniel: hilft, aber die wirklichen Kunden haben,

Daniel: Die Softwareentwickeln in einem kommerziellen Umfeld sind da nicht ganz so viel

Daniel: vertreten, meine aktuelle Hypothese.

Daniel: Genau, das haben wir versucht, hat bei uns jetzt so nicht viel gebracht.

Andy: Ich überlege jetzt gerade, ich schreibe ja auch so einen Cloud-Newsletter,

Andy: ob ich da sowas reinnehmen würde mit einem Affiliate-Link.

Andy: Kann ich mir mal überlegen, bevor ich mal gar keinen Slot verkauft habe,

Andy: kann ich mal probieren, vielleicht passiert da ja was. Also ist vielleicht eine Idee.

Andy: Ja, alles klar. Aber so, ich überlege gerade, wo findet man denn die Entwickler?

Andy: Wo findest du, musst du ja entweder an deine, weil zumindest auf der Webseite

Andy: steht, for Product Managers and for Developers.

Andy: Und das sind ja die, die unter dem Thema leiden, die Product Managers,

Andy: weil der Launch zu spät kommt oder die Übersetzungen qualitativ minderwertig sind.

Andy: Und die Entwickler, weil die wollen nicht auf andere warten,

Andy: die können einfach das in ihren Bildprozess einbauen, so wie wir es vorhin beschrieben haben.

Andy: Also musst du überlegen, wo findest du denn die beiden? bei den Product-Managern,

Andy: weiß ich nicht genau, bei den Developern würde ich sagen,

Andy: die treiben sich auf Reddit rum, die treiben sich auf Twitter rum,

Andy: da bist du schon, die treiben sich vielleicht auf LinkedIn rum,

Andy: aber auch in irgendwelchen Entwicklungs- Newslettern und so,

Andy: wo es um Apps geht oder um solche Sachen. Also

Andy: Vielleicht musst du da mal gucken, wer macht einen Flutter-Newsletter und schreibst

Andy: dem halt mal an und bietest dem das Kommission-Modell an.

Andy: Es gibt ja wahrscheinlich so große Flutter-Newsletter, die ein paar tausend

Andy: Leute lesen, wenn dann hundert Stück konvertieren, habt ihr beide was davon,

Andy: dann lohnt es sich für den vielleicht auch.

Andy: Also kannst du ja mal überlegen, ob das was wäre.

Daniel: Ja, das ist auch auf der Liste der offenen To-Dos.

Daniel: Ein, zwei habe ich schon mal angeschrieben. Mein Gefühl ist auch,

Daniel: dass viele halt, wie du auch, die Plätze lieber zu einem Festpreis verkaufen.

Daniel: Na, hier ist die Party. Karneval oder was?

Andy: Achso, das kam jetzt durch meinen Move, glaube ich.

Daniel: Achso. Die lieber zu einem Festpreis verkaufen, wo ich dann natürlich so ein

Daniel: bisschen vorsichtig bin.

Daniel: Also klar, jetzt irgendwie mal ein, 200 Euro investieren, kann man auch mal

Daniel: machen. aber da ist mein eigenes Geld, das bei größeren Beträgen natürlich dann

Daniel: irgendwie wirklich auch gerne sicher sein und ein Wert dabei ist,

Daniel: deswegen finde ich dieses Revenue-Share-Modell ja ganz gut.

Daniel: Aber genau, also Newsletter und so sind schon das Ziel von dem Affiliate-Programm,

Daniel: aber die muss man anschreiben, das ist richtig, ja.

Andy: Wer bis hierhin zugehört hat und eine coole Idee hat oder es mal sich aussorben,

Andy: weil der kann sich ja gern bei dir melden und das mal aussorben.

Andy: Und natürlich die Links im Podcast benutzen, die sind dann vielleicht auch Affiliate-Links,

Andy: Das muss ich mir mal angucken.

Andy: Was mich am Schluss dann immer interessiert, du hast jetzt 80 Prozent noch angesprochen.

Andy: Wie ist das in deiner Wocheneinteilung?

Andy: Wir nehmen jetzt abends auf. Wir haben jetzt kurz vor 10. Das heißt,

Andy: wir haben um halb neun angefangen. Kinder sind im Bett.

Andy: Teilweise zumindest ist es so dann auch deine typische Arbeitszeit,

Andy: an denen du für die Projekte arbeitest.

Andy: Oder wie ist das so bei dir eingeteilt?

Daniel: Genau, also aktuell ist das so ein bisschen ein Sonderfall, weil meine Frau

Daniel: noch Elternzeit hat. Wir haben jetzt ein vier Monate altes Baby.

Daniel: Aber genau, also vormittags und nachmittags ist Arbeit, beziehungsweise Kinderbetreuung.

Daniel: Da machen wir wechselseitig dann so ein bisschen früher Schluss.

Daniel: Und dann, wenn die Kinder im Bett sind, dann wird nochmal die eine oder andere

Daniel: Stunde abgezwackt. Jetzt auch nicht unbedingt jeden Abend.

Daniel: Aber genau, das ist dann eher was, wo man nochmal ein kleines Feature oder eine

Daniel: Marketing-Sache versucht.

Andy: Und wie kannst du abschalten? Was sind so deine Tricks, dass du dich privat

Andy: erholen kannst? Was machst du da so?

Daniel: Ja gut, also wie ich gesagt habe, das ist ja so ein bisschen ein Hobby.

Daniel: Also das ist eher was, mit dem ich abschalte, von der Arbeit und so weiter.

Daniel: Ansonsten ist natürlich die Zeit knapp mit Familie und Job. da ist sonst ein

Daniel: bisschen Sport noch, aber genau, ich würde eher sagen, mit dem Bauen schalte ich dann ab, genau.

Andy: Okay, das ist ein bisschen, ich glaube, irgendwas muss man trotzdem machen,

Andy: glaube ich, da musst du mal gucken. Okay, ich verstehe.

Andy: Alles klar, Daniel. Ja, du, ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Andy: Ich werde es mal ein paar Leuten schicken, vielleicht gibt es positives Feedback

Andy: und dann drücke ich dir die Daumen, dass du auf jeden Fall über einen Podcast paar kommen.

Andy: Und schau dir das mal an mit Reddit, Newsletter und so. Ich glaube,

Andy: ich bin auch gespannt, wer noch Ideen hat.

Andy: Mailet sich gerne bei mir oder bei Daniel dann direkt. Das verlinken wir auch alles.

Andy: Und dann wünsche ich dir viel Erfolg weiterhin und vielen Dank fürs Teilen deiner Story.

Daniel: Danke, danke. Dir auch noch viel Erfolg mit dem Podcast. Ist auf jeden Fall

Daniel: ein cooles Format, finde ich.

Andy: Vielen Dank dafür. Ja, alles klar. Dann mach's gut.

Daniel: Ciao. Ciao.

Andy: Und das war auch schon wieder die Folge 162 von Happy Bootstrapping hat sie.

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