OHANA: Vom Software-Exit zu 120 Mio. € vermittelten Solar-Investments (#194)

Shownotes

Thomas Haberl hat DRACOON, eine Enterprise-File-Cloud mit Kunden wie der Deutschen Bundesbank, auf 100 Mitarbeitende gebracht und Ende 2023 ins Silicon Valley verkauft. Statt Ruhestand gründete er mit Roland Kufner in Regensburg OHANA Invest, diesmal bewusst "bootstrapped" ohne externe Investoren.

OHANA teilt große Freiflächen-Solarparks mit Batteriespeicher in Parzellen auf, die Privatpersonen meist ab rund 200.000 € kaufen. 2025 vermittelte das Team 60 bis 65 Millionen Euro, für 2026 liegt Thomas nach Q3 bei fast 100 Mio. € und rechnet gesamt mit 120 bis 140 Millionen. Wir sprechen über den Investitionsabzugsbetrag, Bankfinanzierung, Netzanschluss und Batteriedegradation. Dabei verhandelt OHANA die Konditionen direkt mit den Projektentwicklern und bleibt auch im Betrieb Ansprechpartner der Anleger.

Thomas erklärt, warum er Wagniskapital den „Pakt mit dem Teufel“ nennt, wie man Projektentwickler und Kalkulationen prüft und warum er selbst siebenstellig in die Parks investiert hat. Außerdem: warum ihm viele Vertriebsleute aus der alten Firma in eine ganz neue Branche gefolgt sind.

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Links zum Podcast

Im Gespräch erwähnt: Strompreise & Speichererlöse

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Transkript anzeigen

Thomas: Wir wollten es kleiner anfangen und gemütlich machen. Das hat nicht lange funktioniert.

Thomas: Ich nenne das schon mit Absicht Impact mit dem Teufel.

Thomas: Ich will was Neues machen. Ich bin zu jung, ich bin 46. Was interessiert mich?

Andy: Wie viel groß ist dein Investment da? Wie viel Anlage hast du in Kilowatt oder

Andy: Megawatt? Es sind schon Megawatt,

Thomas: Also siebenstellig. Okay, cool.

Andy: Wo findest du denn die Investoren oder finden die dich, weil die das recherchieren?

Andy: Und damit herzlich willkommen zu Folge 194 von Happy Bootstrapping.

Andy: Im Intro hast du den Thomas Haber gehört und er ist Gründer und Geschäftsführer von Ohana Invest.

Andy: Und bei Ohana kannst du als Privatanleger in Freiflächen Solarparks investieren,

Andy: mit Batteriespeicher, ohne Batteriespeicher, in verschiedenen Größen,

Andy: so meist ab 200.000 Euro.

Andy: Das hört sich erstmal viel an, aber das funktioniert über den sogenannten Investitionsabzugsbetrag.

Andy: Habe ich jetzt auch erst kennengelernt, spielen wir auch im Podcast einen Fall

Andy: durch, wie das Ganze funktioniert.

Andy: Und ja, was macht der Thomas bei Happy Bootstrapping? Er bootstrappt das ganze

Andy: Business, hat aber vorher einen

Andy: Exit gehabt bei Dracoon. Das ist so eine Enterprise-File-Cloud-Software

Andy: und hatte dann keine Lust mehr auf Investoren.

Andy: Warum und wieso, erzählt er im Podcast.

Andy: Und auch wie er es geschafft hat, jetzt mit seinem Co-Founder.

Andy: Ich glaube, dieses Jahr schaffen sie bis 120 Millionen Euro Finanzierung in

Andy: Solarparks, wie sie das geschafft haben in so kurzer Zeit und wie das Geschäft

Andy: überhaupt funktioniert, fand ich total interessant.

Andy: Und wie immer kannst du alle Links zum Podcast in den Show Notes folgen.

Andy: Da sind diesmal auch ein paar mehr dabei zum Thema Strompreise und wie das Ganze funktioniert.

Andy: Ich fand es auf jeden Fall sehr interessant. Ich hoffe, dir gefällt es auch.

Andy: Schickt mir aber gern Feedback zur Folge an hallo.athappy-bootstrapping.de Und

Andy: jetzt geht es direkt los mit der Folge mit Thomas und mir. Viel Spaß.

Andy: Guten Morgen, Thomas, und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

Thomas: So, hi, guten Morgen auch. Ich freue mich heute auf das Interview und wir können direkt loslegen.

Andy: Ja, auf jeden Fall. Also ich bin auch schon sehr gespannt, weil ich es tatsächlich

Andy: nicht so ganz verstehe. Aber vielleicht stellst du dich mal kurz vor und was

Andy: macht Ohana in ein, zwei Sätzen?

Thomas: Genau, also zu mir persönlich gibt es Thomas Haberl, der Name, Alter 49.

Thomas: Ich bin verheiratet, habe zwei kleine Kinder, 9 und 11, zwei Mädchen und zwei

Thomas: Sätze zu meinem beruflichen Werdegang vielleicht vorab.

Thomas: Ich habe mal ein Softwareunternehmen von 0 auf 100 Mitarbeiter gebracht,

Thomas: das dann erfolgreich verkauft.

Thomas: Mich eben danach die Frage gestellt, für was kann man sich motivieren und habe

Thomas: mir das Thema rausgepickt.

Thomas: Erneuerbare Energien, Energiewende in Deutschland und da nicht mit dem Kopf

Thomas: in den Sand stecken, sondern eher mitzuhelfen.

Thomas: Und was das genau bedeutet, hören wir ja jetzt dann in unserem Gespräch.

Andy: Also ich habe natürlich auch ein paar Fragen zu dem vorherigen Exit,

Andy: aber vielleicht kannst du den Namen der Firma, hast du jetzt gar nicht gesagt, wie die heute heißt?

Thomas: Die Firma gibt es heute immer noch. Die Firma heißt Drakun, schreibt man D-R-A-C-O-O-N,

Thomas: weil es ein bisschen ein spezieller Name ist. Da steckt drin der Drache und

Thomas: der Kokon. Was haben wir Schönes gemacht?

Thomas: Wir haben das Gleiche oder Ähnliches gemacht wie OneDrive und Dropbox.

Thomas: Das sind die berühmtesten Anbieter.

Thomas: Also sprich eine File Cloud.

Thomas: Unterschied zu den beiden Anbietern. Wir waren eine Enterprise File Cloud oder sind es immer noch.

Thomas: Sprich wir verhalten uns gegenüber den Benutzern wie ein Windows File Service

Thomas: Mit dem großen Vorteil, dass er webbasierend ist und auf allen Devices sofort verfügbar.

Thomas: Und unser Alleinstellungsmerkmal, warum wir in Deutschland dann so erfolgreich

Thomas: waren, ist, dass wir die Security-Datenschutz maximal hochgefahren haben.

Thomas: Also sprich EU, DSGVO, ISO-Zertifizierungen, BSI-Zertifizierungen,

Thomas: alles was es da dann in Deutschland und in Europa,

Thomas: im Unterschied zum weltweiten Markt gibt, haben wir eingesammelt,

Thomas: sodass wir dann sogar am Ende, sage ich jetzt mal, so Großkunden wie die Deutsche Bundesbank mit einem.

Thomas: Standardvertragswerk aus der Cloud bedienen konnten.

Thomas: Und das ist schon eine herausragende Leistung. Da haben wir uns auch so eine

Thomas: schöne Lücke gesucht, wo eben die großen Amerikaner so nicht reinkommen.

Thomas: Und hat dann dementsprechend auch gut funktioniert. Heißt Ohana Invest.

Thomas: Was soll das aussagen? Gibt es auch eine schöne Story dazu. Ohana heißt ja hawaiianisch

Thomas: Familie, Freunde und erweiterte Freunde.

Thomas: Dann wieder auch dazu gezählt der Geschäftspartner oder der Kunde.

Thomas: Und deswegen haben wir den Namen bewusst gewählt.

Thomas: Weil ja investieren, sage ich jetzt mal, immer sehr viel mit Vertrauen zu tun hat.

Thomas: Das schon ausdrücken soll, in der Familie bescheißt man keinen sozusagen und

Thomas: man hilft zusammen und man löst die Dinge pragmatisch.

Thomas: Es ist, wie gesagt, in der Investitionswelt leider nicht der Standard und damit,

Thomas: wie gesagt, wollen wir uns auch bewusst abheben.

Thomas: Und das haben wir felsenfest auch in unser Vision-Mission-Statement reingepackt,

Thomas: kann man sich auf der Webseite anschauen, auch gibt es dazu ein Ohana-Prinzip,

Thomas: was wir runterdekliniert haben und das, wie gesagt, leben wir gegenüber den

Thomas: Kunden und eben auch verpflichten unsere Lieferanten dazu, nach diesem Prinzip

Thomas: mit uns zusammenzuarbeiten.

Thomas: Und das macht es, wie gesagt, oft angenehm einfacher, weil halt dann Dinge nicht.

Thomas: Kompliziert und da gibt es ja einen Vertrag oder Sonstiges gelöst werden,

Thomas: sondern man schwört sich darauf ein, dass man das pragmatisch löst,

Thomas: wenn Dinge einfach nachvollziehbar sind. Mit dem fahren wir sehr gut.

Thomas: Was machen wir Schönes? Wir ermöglichen Privatpersonen Investitionen in erneuerbare

Thomas: Energien, weil das ja ein schönes Trendthema ist.

Thomas: Und wie darf man sich das vorstellen? Ich kann ja heute als Privatperson wunderschön

Thomas: eine Wohnung in einem größeren Wohnkomplex kaufen.

Thomas: Warum kann ich nicht auch eine Solarparzelle in einem großen Freiflächenprojekt kaufen?

Thomas: Weil die scheinen ja ganz gut zu funktionieren. Ansonsten würden sie ja nicht

Thomas: links und rechts der Autobahnen aufpoppen, einweise.

Thomas: Und genau das tun wir. Also bedeutet, wir strukturieren sehr große Parks runter

Thomas: auf einzelne Parzellen, so dass Privatpersonen diese Parzellen eben kaufen können,

Thomas: und dann, wie gesagt, weiter bewirtschaften können. Also bedeutet damit auch Geld verdienen.

Thomas: Das Schöne, was der Staat damit gibt, sind Abschreibemöglichkeiten.

Thomas: Aber da wäre auch der Plan, dass wir uns dann ja im Detail noch später drüber unterhalten.

Andy: Das machen wir auf jeden Fall. Das interessiert mich nämlich auch selber.

Andy: Wie groß seid ihr da heute? Wie viele Menschen machen das mit dir?

Thomas: Ja, also dazu auch ein bisschen ausgeholt. Eigentlich war ja meine Idee nach

Thomas: dem Exit eher eine Art private Investment Holding zu machen.

Thomas: Deswegen auch schon der Name Ohana, Familienholding.

Thomas: Und dann ist mein Freund, den ich kennengelernt habe auf die letzten zehn Jahre,

Thomas: weil ich bei ihm einiges an Denkmalimmobilien auch gekauft habe,

Thomas: zu mir gekommen. Der heißt Roland Kuchner, sieht man auch auf der Webseite.

Thomas: Und hat gesagt, hey du Tom, lass uns doch ein bisschen was gemeinsam machen.

Thomas: Wir könnten doch Immobilien machen.

Thomas: Wir könnten vielleicht auch PV-Park machen.

Thomas: Weil er zu der Zeit eine erste Anfrage von einem Kunden auf dem Tisch liegen

Thomas: hatte, dass er eben auch mal sich in dem Bereich umschauen soll.

Thomas: Und selber habe ich eben auch mit dem Gedanken gespielt, weil ich selber,

Thomas: wie gesagt, sehr affin bin für das Thema.

Thomas: Ich bin ITler, habe zu Hause meine Photovoltaikanlage, ich habe meine Batterie,

Thomas: ich habe meinen dynamischen Strompreis, ich habe mittlerweile eine Wärmepumpe,

Thomas: ich habe natürlich auch meinen Elektropoliten, habe das einigermaßen hin optimiert

Thomas: Und dementsprechend hat mir das Thema auch gefallen,

Thomas: und war dann selber auch überrascht, dass man die Projekte halt in Anführungszeichen

Thomas: trotzdem so einfach kaufen kann.

Thomas: Und der Unterschied zur Immobilie verrückterweise ist, dass man die steuerlich

Thomas: auch rückwärts absetzen kann. Also warum?

Thomas: Das ist ein Investitionsabzugsbetrag.

Thomas: Das nennt sich IAB, kurz abgekürzt, gibt es einen schöneren Begriff dafür.

Thomas: Und was bedeutet das? Wenn ein Wirtschaftsgut mobil ist,

Thomas: Dann darf ich dafür schon in meinem Einzelunternehmen oder in meiner GbR,

Thomas: also ähnlich einem Handwerksbetrieb oder einem Landwirt,

Thomas: Rückstellungen in der Vergangenheit bilden, damit ich mir ja dieses teure Invest

Thomas: in der Zukunft leisten kann.

Thomas: Und das macht es natürlich spannend, wenn ich also jetzt ein Topverdiener bin

Thomas: oder eben so ein Firmen-Exit hatte,

Thomas: oder einen hohen Bonus bekommen habe oder eine Abfindung im Raum steht,

Thomas: dann ist es natürlich spannend, im Jetzt zu arbeiten oder in leicht Vergangenheit,

Thomas: also letztes Jahr die Steuererklärung,

Thomas: optimiere mit einer Investition, die mir im Nachgang Geld bringt oder bringen

Thomas: soll, weil da wollen wir ja auch noch drüber reden.

Thomas: Auf was man dann aufpassen muss.

Thomas: Und ich habe aber hervorragende Abschreibemöglichkeiten. Warum?

Thomas: Weil ich ja das mit der Immobilie so nicht realisieren kann.

Thomas: Also ich habe ja einige Male Immobilien gekauft.

Thomas: Da habe ich immer das Problem, ich kaufe die, muss die einplanen,

Thomas: die werden dann ein, zwei Jahre später fertig.

Thomas: Erst mit der Fertigstellung darf ich mit der Abschreibung anfangen.

Thomas: Die Abschreibung ist limitiert.

Thomas: Denk mal Immobilien an der Baut 9-7% auf 12 Jahre und dann muss ich mir also

Thomas: schon als Person sicher sein, ah ja, Moment, ich verdiene sehr lang, sehr gut, kann solche,

Thomas: Verdienstspitzen halt sehr schwer ausgleichen und dementsprechend,

Thomas: ist das Thema halt in dem Bereich sehr spannend und zusätzlich will ich immer herausstellen,

Thomas: wir strukturieren die Dinger so, dass das halt auch eine sinnvolle Investition

Thomas: ist und mir auch wichtig, wir haben in Deutschland aktuell viel zu viele Links-Rechts-Diskussionen,

Thomas: damit meine ich jetzt nicht,

Thomas: politische Einstellung, sondern Schwarz-Weiß-Diskussionen und was ist richtig, was ist falsch.

Thomas: Und da gehört halt jetzt zum Beispiel Erneuerbare mit dazu.

Thomas: Wir haben, ich sage immer, zweimal eine Watschen bekommen, sagt man in Bayern.

Thomas: Einmal eine Russland-Watsche und jetzt nochmal eine Iran-Watsche.

Thomas: Wir haben es aber immer noch nicht ganz kapiert, dass wir doch viel stärker

Thomas: noch diese Energiewende in Deutschland realisieren sollten, bevor wir Geld ins Ausland überweisen.

Thomas: Und aktuell sind wir halt wieder so ein bisschen in der USA übergegriff bezüglich

Thomas: LNG-Gas. Also unsere Gaspreise steigen, deswegen steigen auch die Strompreise.

Thomas: Und dementsprechend ist es halt interessant als jetzt Mensch in Deutschland,

Thomas: ich bin gerne in Deutschland, ich mag auch unser Deutschland,

Thomas: das hat mir alles ermöglicht, was ich erreicht habe,

Thomas: bei Investitionen in Deutschland mitzumachen.

Thomas: Und das braucht Deutschland dringend, Investitionen im eigenen Land und dann

Thomas: kann ich hier halt auch noch eine Investition machen, die 30 Jahre lang dann

Thomas: Wertschöpfung betreibt und eben in einem Bereich,

Thomas: Wo wir dringend Verbesserung brauchen, also sprich Energieerzeugung, Energiewende.

Thomas: Und das ist das, was mich da, wie gesagt, auch motiviert, das Unternehmen gut

Thomas: zu führen oder hochzuziehen.

Andy: Und wie viele Menschen arbeiten jetzt bei Ohana heute?

Thomas: Ja, wie gesagt, wir wollten es kleiner anfangen und gemütlich machen.

Thomas: Das hat nicht lange funktioniert.

Thomas: Also ich gebe mal ein paar Zahlen mit. Wir haben 0924 beschlossen, zum Notar zu gehen.

Thomas: Wir haben 1124 die Webseite gelauncht.

Thomas: 25 haben wir dann 60, 65 Millionen Euro bereits vermittelt in erneuerbare Projekte.

Thomas: Und weil es so viel Spaß macht und auf gut Deutsch gesagt, man in einer viel

Thomas: schwierigeren Softwarebranche gearbeitet hat, wo man sich gegen viel stärkere

Thomas: Anbieter durchsetzen musste.

Thomas: Hat man das jetzt in dem Bereich ganz gut exerzieren können.

Thomas: Denn dementsprechend, wir laufen 26 auf so 120, 130, vielleicht sogar 140 Millionen

Thomas: raus an vermittelter Leistung.

Thomas: Und das ist halt beachtlich. Da kommt jetzt auch wieder meine weitere Motivation

Thomas: her. Ich komme ja aus dem schönen Bayern.

Thomas: Da haben wir einen Ministerpräsidenten, der nennt sich Söder.

Thomas: Den kennt jeder auch als Foodblogger. An Magnus. Ja, genau.

Thomas: Und auch der sagt ja immer wieder mal, hey du, vielleicht brauchen wir wieder Atomkraftwerke.

Thomas: Und es gibt ja jetzt diese schönen SMRs und das ist natürlich völliger Quatsch,

Thomas: ein bisschen in meinen Augen.

Thomas: Weil SMR, einfach mal um die Dimension zu benennen, der kann 300 Megawatt ungefähr.

Thomas: 300 Megawatt an Stromleistung oder an Reaktorleistung.

Thomas: Und jetzt nehmen wir uns oder mich mal als Beispiel. Ich habe jetzt auf zwei

Thomas: Jahre sozusagen 60 Megawatt im Jahr eins geschafft. Im zweiten Jahr schaffe ich 120 Megawatt.

Thomas: Es wird schon mit der Steigerung einigermaßen weiterbekommen. Bedeutet...

Thomas: Meine Wette, die habe ich auch schon mal im Artikel bei einer Presse geäußert,

Thomas: ist, lieber Markus, ich schaffe etwas schneller den Solan-SMR als du deinen Atom-SMR.

Thomas: Wir sollten uns halt, wie gesagt, auf solche Themen fokussieren,

Thomas: uns wirklich schnell und einfach unkompliziert weiterbringen.

Andy: Das heißt, 60, okay, ist das so, 1 zu 1 umzusetzen? 25 hast du gesagt,

Andy: 60 Millionen, dann waren das 60 Megawatt und jetzt werden es 120 bis 140.

Thomas: Ja, warum ist das so? 25 waren es noch Anlagen ohne Batterie,

Thomas: also rein die PV-Anlage.

Thomas: Da war normaler Preis 800 bis 1000 Euro, sage ich jetzt mal.

Thomas: Deswegen kann man so einen Daumenwert geben.

Thomas: Und das Schöne, was jetzt in Deutschland passiert ist, ist eigentlich eine große Schlagzeile wert.

Thomas: Ja, 26 sind dann zu den PV-Parks die Batterien kombiniert worden,

Thomas: weil es weiß ja jeder, hört man ja auch noch und nöcher in der Presse, dass die PV-Parks immer,

Thomas: diese Mittagsdelle haben und mein Gott, da kann man ja gar nichts mehr verdienen

Thomas: und die brauchen dringend EEG.

Thomas: Das Schöne an freien Märkten ist ja, sie lösen es dann irgendwann technisch

Thomas: selber, wenn es wirklich zu einem massiven Problem wird. So,

Thomas: was haben die PV-Parks gemacht?

Thomas: Die werden mittlerweile kombiniert mit Batterien. Das nennt sich sogenannte Grünspeicher.

Thomas: Die dürfen also nicht wild handeln, sondern die vermarkten nur den Strom des eigenen PV-Parks.

Thomas: Die speisen dann ein...

Thomas: Wenn Strom gebraucht wird und wenn er natürlich lukrativer ist,

Thomas: also sprich in den Abendzeiten.

Thomas: Und dadurch ist das Preisniveau durch diese Batterien halt wieder ungefähr bei

Thomas: 1000 Euro pro KWP geblieben.

Thomas: Deswegen darf man durchaus weiterhin mit diesem Daumenwert sprechen.

Thomas: Ansonsten ist schon auch die positive Nachricht, dass sich die Produkte halt

Thomas: weiterhin preislich etwas verbessert haben.

Thomas: Also sprich, die Effektivität weiterhin steigt und wir können auch die ersten Parks zeigen,

Thomas: die eben selbst bei einer EEG-Vergütung von 4,5, 4,7 ist es zurzeit für große

Thomas: Freiflächenparks keine EEG-Vergütung

Thomas: mehr brauchen oder kaum eine mehr brauchen, also ein Prozent noch.

Thomas: Also das ist ja auch eine super spannende Nachricht.

Thomas: Deutschland hat lange Zeit EEG bezahlt, dass genau diese Technik sich durchsetzt

Thomas: und in sich effizient wird.

Thomas: Und wir sind ganz kurz von diesem Kipppunkt oder auch schon mittendrin für manche

Thomas: Anlagen, wo das genau passiert, dass sie eben halt kein EEG mehr brauchen.

Andy: Ich habe auf der Webseite gesehen, das sind über 400 Anlegerinnen genannt.

Andy: Also das ist so, ihr habt das quasi über 400 Menschen, die Einzelinvestitionen

Andy: in diese 60 bis 120 oder wahrscheinlich sind es dann noch ein bisschen mehr.

Andy: Da investiert dann schon jeder ein bisschen Geld, sage ich jetzt mal.

Thomas: Ja, genau. Also ähnlich wie bei einer Wohnung.

Thomas: Eine Wohnung hat gewisse Grundkosten und rechnet sich am sinnvollsten ab einem

Thomas: gewissen Wert, weil dann kommt eine Effizienz rein und ähnlich ist es beim PV-Park auch.

Thomas: Also bedeutet die typische Parzelle, wenn es der Standard ist,

Thomas: die preis-leistungsmäßig am besten ist, dann ist man schon mit 200.000 nicht dabei.

Thomas: Und dementsprechend kann man eben relativ einfach rechnen, wenn wir jetzt 160

Thomas: Millionen oder 120 Millionen zur Zeit, am Jahresende wären wir 160 oder was haben,

Thomas: geteilt durch 200 wären jetzt 800, dann kann man sich ausrechnen,

Thomas: dass der typische Kunde vielleicht noch ein bisschen mehr nimmt und da kommt

Thomas: die Zahl her, ist auch eine echte Zahl, also kann man auch jederzeit so nachrechnen und nachvollziehen,

Thomas: und,

Thomas: Jetzt auf die Frage, was sind typische Größen? Ja, es gibt ab und zu mal Projekte,

Thomas: wo das auch schon bei 100.000, 120.000 losgeht.

Thomas: Aber in der Regel sind es diese 200.000 Euro, die man ungefähr stemmen muss.

Thomas: Und ähnlich, wie gesagt, im Vergleich wie eine Wohnung vom Setup.

Andy: Sollte ich dann lieber mehrere Investments in verschiedene Anlagen machen?

Andy: Also normalerweise hätte ich sogar zweimal die 150.000, 200.000,

Andy: wo man dafür braucht. Aber eigentlich brauche ich sie ja nicht,

Andy: aber da reden wir auch noch drüber.

Andy: Sollte ich dann lieber in zwei verschiedene Anlagen investieren oder lieber

Andy: mehr in eine große Partzelle?

Thomas: Das liegt jetzt wieder in der Natur der Person.

Thomas: Klar ist es mal vom Gedanken her, die simpelste Überlegung zu sagen,

Thomas: wenn ich jetzt zwei Projekte habe und jeweils 200.000 investiere,

Thomas: dann streue ich das Risiko.

Thomas: Es könnte ja irgendwas sein mit Projekt 1 oder Projekt 2.

Thomas: Das ist natürlich vollkommen richtig, die Überlegung. Warum?

Thomas: Können natürlich schon Schäden aufkommen. Eine Trafo-Station kann mal kaputt

Thomas: gehen, ein paar Tage ausfallen. Ein Umspannwerk kann mal kaputt gehen,

Thomas: kann ein bisschen ausfallen.

Thomas: Dafür gibt es aber einmal Regelungen, dass dann, wenn jetzt Umspannwerk defekt

Thomas: wäre, der Netzbetreiber zum Beispiel schuld ist.

Thomas: Dann gibt es da Redispatch-Zahlungen sozusagen bei einer Trafostation.

Thomas: Das ist schon der Eigentum der Investorengemeinschaft.

Thomas: Aber da gibt es dann Reaktionszeiten, dass das sehr schnell repariert wird.

Thomas: Es gibt jetzt Szenarien wie Naturkatastrophen. Wir haben ja mittlerweile schon,

Thomas: starke Wetterverwerfungen teilweise.

Thomas: Das ist dann durch eine Versicherung abgesichert, also dass man Naturkatastrophen

Thomas: inklusive Diebstahlvandalismus sogar, wird das dann bezeichnet, bedeutet.

Thomas: Ja, wenn ich mich persönlich damit wohlfühle, dass ich das streuen will, durchaus sinnvoll.

Thomas: Vorteil, wenn ich halt teilweise zwei in einem nehme, dann kann ich am Preis

Thomas: natürlich nochmal ein bisschen rumdiskutieren, kann da vielleicht drüber noch

Thomas: ein bisschen mehr Rendite rausholen und das muss man abwägen.

Thomas: Aber das ist dann genau auch unser Job, dass man das ja eindeutig transparent

Thomas: zeigt, was die Unterschiede sind der Projekte oder welchen Preisvorteil kann

Thomas: ich rausholen bei einem Projektentwickler, wenn ich da vielleicht mehr mache.

Thomas: Dann kann man bei uns immer völlig entspannt und völlig frei entscheiden,

Thomas: was man denn machen darf.

Andy: Und was hat jetzt Ohana von der Vermittlung? Also jetzt haben wir gehört,

Andy: das ist ja schon ein ordentlicher Umsatz, aber ihr bekommt eine Provision zum

Andy: Start mittendrin, zum Abschluss des Projekts, wenn es erfolgreich übergeben

Andy: oder angeschlossen ist oder wie verdient ihr damit Geld?

Thomas: Genau, also das darf man sich vorstellen, auch ähnlich wie in der Immobilienbranche.

Thomas: Es gibt einen Makler, Maklergebühr, wir selber bezeichnen uns ja eben auch als Makler.

Thomas: Die ist ausgewiesen, die Standardgebühr ist bei 3-4%, in der Regel zahlt die

Thomas: keiner, muss man ehrlich sagen, weil manchmal wir mögen unsere Investoren,

Thomas: wir verhandeln am Schluss und da ist dann natürlich schon auch ein bisschen Spielraum mit drin.

Thomas: Und was auch richtig ist, es gibt dann innen von den Projektentwicklern schon

Thomas: auch nochmal Werbekostenzuschüsse, einen Bonus, es gibt eine Abschlussprämie,

Thomas: sodass man da auch noch das ein oder andere Pünktchen bekommt,

Thomas: weil ja auch das kann sich jeder ausrechnen, auch wenn es so große Volumen sind, 15 Leute plus,

Thomas: man muss ja die Leute irgendwo finden, also es gibt ja Werbekosten,

Thomas: Customer Acquisition Costs aus meinem Bereich, aus dem Softwarebereich,

Thomas: auch die Fachbegriffe mit dabei.

Thomas: Und das muss sich dann natürlich schon eben auch rechnen.

Thomas: Und was wir aber auch machen, also schon auch spannend zu erklären,

Thomas: zu zeigen ist, wir haben natürlich, wo wir losgelegt haben, Projekte mitverkauft.

Thomas: Also bedeutet, da versucht man dann, gute Projektentwickler im Markt zu finden.

Thomas: Und mit denen halt eine Zusammenarbeit zu schließen und dann ist man einer der

Thomas: Makler für dieses Projekt und kriegt eine Kalkulation, einen Datenraum,

Thomas: ein Vertragswerk vorgelegt, das man mitverkauft. Und.

Thomas: Das, was wir mit Ohana halt jetzt realisiert haben, ist durch natürlich die Größe,

Thomas: können wir das Spiel etwas umdrehen, dass wir halt zu dem Projektentwickler

Thomas: bewusst hingehen und sagen, Moment, im nächsten Quartal planen wir 30, 40 Megawatt.

Thomas: Ich bräuchte bitte zwei, drei, vier Packs a 10 Megawatt, 15 Megawatt und ich

Thomas: stelle mir folgende Konditionen vor.

Thomas: Für meine Investoren, ich stelle mir folgende Themen auch im Vertragswerk vor,

Thomas: und verhandle das natürlich.

Thomas: Und das tun wir, weil auch da wieder zurück zum Ausgang von unserem Gespräch.

Thomas: Ohana heißt Familie, der Investor ist uns heilig und dementsprechend verhandeln

Thomas: wir für den Investor und dadurch versuchen

Thomas: wir dann noch bessere Preis-Leistungs-Verhältnisse rauszubekommen.

Thomas: Das gelingt uns eben ganz gut und da kommt auch ein bisschen diese Dynamik her,

Thomas: weil das natürlich dann auch unsere Investoren spüren,

Thomas: und das natürlich dann auch weiter erzählen, dass das ganz gut funktioniert.

Andy: Aber heißt es dann, dass du schon versuchst, den ganzen Park mit Investoren von Ohana zu machen?

Andy: Ich habe jetzt so verstanden, vielleicht die ersten Anlagen,

Andy: die habt ihr zusammen gemacht mit anderen Entwicklern oder anderen Maklern,

Andy: sodass ihr die überhaupt vollbekommen habt.

Andy: Und jetzt machst du alleine eine Anlage mit den Investoren.

Andy: Und wann wird so eine dann gebaut? Müssen da die Hälfte zugesagt haben?

Andy: Sagst du mittlerweile von dir aus zu und denkst, ich verkaufe schon alles,

Andy: weil man hat ja auch eine gewisse Planungs- und Genehmigungsphase. Also wie läuft sowas ab?

Thomas: Ja genau, also wir versuchen das dann so zu strukturieren, dass das ein Ohana-Exklusivprojekt

Thomas: ist, nennen wir das hausintern.

Thomas: Die Parks tragen dann auch unseren Namen, Ohana Solar 54321,

Thomas: sind aber weiterhin beim Projektentwickler, also sprich, da werden die Kunden hinbekommen.

Thomas: Transferiert, also gemakelt, vermittelt und sie bleiben auch während dem Betrieb

Thomas: bei dem dementsprechenden Projektentwickler.

Thomas: Aber jetzt kommt der große Vorteil, den hast du richtig erkannt.

Thomas: Wenn natürlich alle Investoren über Ohana bei dem Projektentwickler sind,

Thomas: dann haben wir natürlich auch alle Kontaktdaten von den Investoren.

Thomas: Und wir können, wenn Probleme im Betrieb sind, also auch wieder mit Hausverwaltung

Thomas: vergleichen, ich bin nicht zufrieden, dann kann man natürlich als einzelner,

Thomas: Wohnungsinhaber bei einem Objekt mit 200 Wohnungen wenig ausrichten.

Thomas: Eigentümerversammlung kann

Thomas: ich mal eskalieren, wo die Hälfte der Leute nicht da ist oder sonstiges.

Thomas: Und ähnlich ist es halt hier auch. Ich habe als Investor damit schon auch einen

Thomas: Vorteil, dass wenn Probleme im Betrieb oder in der Abrechnung oder mir gefällt es nicht,

Thomas: sind, die wir wieder als Ohana nachvollziehen können,

Thomas: dann greift das Ohana-Prinzip sozusagen und wir gehen hin und sagen,

Thomas: hey, Moment mal, wir sprechen jetzt nicht mit der Stimme von Investor 1,

Thomas: sondern wir sprechen mit der Stimme der ganzen Investoren und schau her.

Thomas: Es muss bitte besser anders geregelt werden.

Thomas: Und das tun wir auch. Also bedeutet, für uns ist das Geschäft halt nach dem

Thomas: Makler nicht abgeschlossen, sondern wir wollen Dauerschuldverhältnisse.

Thomas: Also bedeutet, die Kunden sollen ja bei uns bleiben und du hast das ja schon richtig gesagt.

Thomas: Ein Kunde, der einmal investiert, wird wieder investieren, weil er ja daran

Thomas: Spaß haben soll oder Spaß haben wird.

Thomas: Und dementsprechend ist uns das Thema halt wichtig, dass das auch sauber dann

Thomas: exerziert wird, also betrieben wird.

Andy: Eine Frage noch zur Vorgeschichte, du hast ein bisschen Dracoon erzählt,

Andy: wir verlinken das, ihr habt es 2008 gegründet, dann ist es ordentlich gewachsen,

Andy: habt ihr es verkauft und ich glaube im Forengespräch habt ihr damals

Andy: auch Investorengeld gehabt und du hast es mit dem Teufel genannt,

Andy: dann hast du die Firma verkauft und

Andy: Und jetzt bootstrappst du was, bist aber irgendwie auch selber Investor oder Investor-Vermittler.

Andy: Ich weiß gar nicht genau, wie man das jetzt bezeichnen kann.

Andy: Du hast einen Makler gesagt, da denke ich natürlich an die Immobilie,

Andy: aber es ist ja schon ein anderes Modell, weil du bist ja nicht der Immobilienmakler,

Andy: sondern auch der Hausverwalter sozusagen und begleitest es dann.

Andy: Warum hast du jetzt dich dafür entschieden, das so zu machen?

Andy: Einfach weil es ging, weil du eben den Druck nicht mehr hast und keine Investoren

Andy: brauchst? Nee, also was ist so?

Thomas: Also gibt es immer zwei Herzen in der Brust. Also man muss natürlich mal die

Thomas: zwei Geschäftsmodelle grundsätzlich unterscheiden.

Thomas: Raccoon war ein Cloud-Cloud-Service-Anbieter, wo sich dann irgendwann das Produkt,

Thomas: Secure Data Drive, hat das mal geheißen, Also sprich, der File-Cloud-Service

Thomas: durchgesetzt hat als das einzige Produkt, aber man darf ja da nicht vergessen,

Thomas: dass man da schon hohe Investments stemmen muss.

Thomas: Also bedeutet, Cloud kommt ja nicht irgendwo her, das ist jetzt heutzutage wieder

Thomas: ein bisschen einfacher geworden.

Thomas: Ich kann noch viel einfacher Dinge anmieten, aber damals, wo wir losgelegt haben,

Thomas: kostet das ja richtig Geld.

Thomas: Ich muss ein RZ aufbauen, ich muss da Komponenten reinstellen,

Thomas: ich muss die Software entwickeln, ich muss da in Vorleistung gehen,

Thomas: bis ich eine fertige Software habe.

Thomas: Software-Entwickeln war vor 10, 15 Jahren auch noch aufwendiger,

Thomas: mehr Personeneinsatz länger, komplexer und dementsprechend ist natürlich da.

Thomas: Der Geld-Kapitaleinsatz viel höher, bis ich ein fertiges Produkt habe und ich

Thomas: tatsächlich nennenswerte Umsätze generiere.

Thomas: Auch haben wir uns da Kunden ausgesucht, die,

Thomas: zwar sehr treu, aber am Anfang mühsam sind, öffentliche Hand in Deutschland,

Thomas: gilt jetzt nicht als besonders schnell in der Kaufentscheidung,

Thomas: das können wir bestätigen, war,

Thomas: sehr, sehr mühsam, sechs, zwölf Monate große Projekte, teilweise zwei Jahre,

Thomas: mit europäischen Ausschreibungen, ein völliger Wahnsinn, was wir auch da immer wieder erlebt haben.

Thomas: Und dementsprechend will ich da schneller wachsen, konkurrenzfähig wachsen gegenüber

Thomas: den US-amerikanischen Anbietern, die ja eben auch auf den deutschen Markt gekommen

Thomas: sind, dann brauche ich Geld.

Thomas: Also bedeutet, dann muss ich den Weg Investoren gehen, will ich Hersteller werden, sozusagen.

Thomas: Und deswegen war das schon weiterhin die absolut richtige Entscheidung.

Thomas: Das Traurige halt in Deutschland ist immer ein bisschen, wir sind halt bescheidener

Thomas: bei der Bewertung, bei den Geldern, was die Firmen bekommen.

Thomas: Deswegen tun wir uns halt dann im 1 zu 1 Vergleich mit amerikanischen Playern

Thomas: halt einfach viel, viel schwerer, Sichtbarkeit, Skalierung hochfahren.

Thomas: Und richtig, ich nenne das schon mit Absicht den Pakt mit dem Teufel.

Thomas: Warum? Weil man ja schon einen Deal eingeht. Ich kriege Geld für Geschwindigkeit.

Thomas: Also bedeutet, jeder, der das macht und machen will, muss einem klar sein,

Thomas: er muss das Geld ausgeben.

Thomas: Er muss einen Businessplan schreiben, wo das Geld in Wachstum endet,

Thomas: also in Geschäft und Wachstum endet und der ambitioniert.

Thomas: Also bedeutet, den schafft man nicht easy-peasy, sondern der ist ambitioniert

Thomas: und wenn was ambitioniert ist, Dann kann es auch ein bisschen schief gehen.

Thomas: Man kommt dann schon, wie man es in den Filmen kennt, immer wieder in die Zwickmühle,

Thomas: dass Cashflow halt auf einmal problematisch wird.

Thomas: Und jetzt auch wieder ganz simple Überlegung.

Thomas: Gefällt es dem Investor, deinem

Thomas: bestehenden, dass der Cashflow knapp wird oder gefällt es ihm nicht?

Thomas: Was ist der Job vom Investor? Der Investor, sein Job ist, möglichst viele Anteile

Thomas: für möglichst wenig Geld zu bekommen.

Thomas: Und dementsprechend ist er freilich happy, wenn das Unternehmen super schnell

Thomas: wächst und alle Zahlen erfüllt, aber er ist auch nüchtern betrachtet happy,

Thomas: wenn es mal grieselt oder angespannt ist, weil natürlich seine Verhandlungsposition

Thomas: dann um ein Vielfaches besser wird bezüglich der nächsten Finanzierungsrunde

Thomas: und wie viele Anteile kriege ich für diese Finanzierungsrunde.

Thomas: Und dieses Spiel muss eben jedem klar sein, der externes Geld nimmt,

Thomas: von professionellen Investoren, also das auch immer wieder mit dazu gesagt.

Thomas: Wenn ich natürlich Freunde habe, die mir Geld geben und die vielleicht auch

Thomas: noch ein Verständnis haben für das Geschäft, dann mag das vielleicht was anderes sein.

Thomas: Und deswegen muss man sich da schon klar sein, auf was ich mich einlasse.

Thomas: Das nächste, wo man auch ein riesen Unterschied ist, ist ja,

Thomas: wenn ich einmal eine Finanzierungsrunde hatte und ich auf einmal mit 30,

Thomas: 40 Prozent wachsen will in dieser komplizierten Branche, dann werde ich auch

Thomas: weitere Finanzierungsrunden brauchen.

Thomas: Das bedeutet, mir muss klar sein als Unternehmer, ich bin irgendwann nicht mehr

Thomas: Einzelunternehmer und der Vollentscheider.

Thomas: Das geht dann auch relativ schnell, weil in dem Bereich, wo wir ja waren.

Thomas: Da hat man schon gut Investoren Geld gebraucht, damit man skalieren konnte und

Thomas: weiter ausbauen konnte.

Thomas: Und dementsprechend verliert man natürlich dann bei Größe 20,

Thomas: 30, 40, 50 Mitarbeiter schon auch das Sagen.

Thomas: Dann werden andere Geschäftsführer, mit reingebaut, es wird Management-Ebene

Thomas: mit reingebaut, man sucht sich dann seinen eigenen,

Thomas: Spezialbereich aus und man darf nicht mehr selbst entscheiden,

Thomas: sondern man muss alle möglichen Entscheidungen auch akzeptieren,

Thomas: wo man vielleicht auch anderer Meinung ist und man verliert so ein bisschen

Thomas: sein eigenes Baby, also mal emotional gesprochen.

Thomas: Und das ist der Unterschied. Und deswegen, Frage jetzt dann wieder zu beantworten,

Thomas: bewusst jetzt Ohana, genau anders gemacht. Warum?

Thomas: Weil es mir eben schon Spaß macht, Unternehmer zu sein mit den Entscheidungen, die man selbst trifft.

Thomas: Ich bin viel freier, welche Leute ich einstelle. Mir gelingt es,

Thomas: sehr viele Leute aus meiner alten Firma wieder zu mir zu bringen.

Thomas: Ich glaube auch, dass man gut gearbeitet hat.

Andy: Obwohl es was ganz anderes ist eigentlich so. Aber du brauchst natürlich auch

Andy: IT und Entwickler wahrscheinlich für die Plattform.

Thomas: Eben gar nicht, sondern die Sales-Leute. Ich war ja Marketing-Sales sozusagen.

Thomas: Sondern ich hole die Sales-Leute auch mit rüber.

Thomas: Warum? Ja, einer, der sechs, zwölf Monate Sales gemacht hat an einem öffentlichen

Thomas: Handkunden, der kann auch in dem Bereich, wo wir aktiv sind, sehr gut beraten.

Thomas: Und was unsere Leute halt bei Drakun auch besonders gut gemacht hat,

Thomas: wir waren ja in einem hochsensiblen Bereich.

Thomas: Also bedeutet, öffentliche Hand, Landesrechenzentren, Banken, Versicherungen.

Thomas: Also auch da hat Vertrauen und hohe Zuverlässigkeit, hoher Trust eine Riesenrolle gespielt.

Thomas: Und im Investmentbereich sind das ja genau auch die Prädikate,

Thomas: die den Investoren ja wichtig sind. Das sind einmalige Summen im Leben,

Thomas: die man vielleicht da rein investiert.

Thomas: Da spielt halt Vertrauen, Zuverlässigkeit, Trust, eine riesige Rolle.

Thomas: Wenn da Leute dann gegenüber sitzen, die halt ähnlich denken oder das auch schon

Thomas: selber getan haben, weil in der Software-IT-Branche verdient man gut,

Thomas: da investiert man in Immobilien, da hat man das schon auch selber auch mit durchexerziert,

Thomas: dann hat man da die passende Eigenschaft.

Thomas: Und du sagst aber das Richtige, Andi, es zeigt schon auch, wie sauber man gearbeitet

Thomas: hat und auch ehrlich gearbeitet hat, wenn Leute aus der IT-Branche, IT-Security,

Thomas: einem ins nächste Unternehmen folgen, das mit IT-Security nichts mehr zu tun

Thomas: hat und in eine ganz andere Branche mit reingehen.

Andy: Ich nehme trotzdem an, dass du für einen Life-Changing-Amount das ganze verkauft

Andy: hast und wahrscheinlich nicht mehr arbeiten müsstest.

Andy: Ich hatte jetzt einige Gründer, die sind so ein bisschen in ein Loch gefallen nach dem Verkauf.

Andy: Manche haben ein Buch geschrieben, manche haben was komplett anderes gemacht.

Andy: Keine Ahnung, dann so ein Hof, wo sie Wohnungen haben und die Gäste bespaßen,

Andy: einfach damit man was zu tun hat.

Andy: Hast du dir dann das Thema rausgepickt oder bist du da so reingerutscht,

Andy: weil du jetzt auch selber da eine Motivation für erneuerbare Energien hast,

Andy: selber dich mit beschäftigt hast zu Hause und so weiter und war das irgendwie

Andy: geplant, bist du so reingerutscht?

Thomas: Ich kann ein paar Dinge bestätigen. Also der tatsächliche Exit,

Thomas: also sprich Unterschrift und es ist jetzt alles fein und Beträge stehen fest

Thomas: und es gibt jetzt Überweisungen.

Thomas: Das war kurz vor Weihnachten, kurz vor Weihnachten 23.

Thomas: Und das Schöne an Weihnachten ist ja, da nimmt man dann tatsächlich Urlaub und

Thomas: es ist ausnahmsweise mal tatsächlich ruhig, auch in einer hohen Verantwortungsposition. Warum?

Thomas: Weil ja alle Urlaub nehmen. Also das Schöne an Weihnachten ist ja,

Thomas: es ist wirklich die stille Zeit.

Thomas: Und man muss nicht auch noch im Urlaub irgendwo ständig noch arbeiten.

Thomas: Und da sagst du das Richtige. Also sprich, man hat den Peak des Stresses,

Thomas: weil es kann ja immer trotzdem noch alles Mögliche schiefgehen.

Thomas: Und dann kommt eben die erlösende Nachricht. Also es ist überall erledigt jetzt.

Thomas: Es ist safe, eingetütet.

Thomas: Man geht dann in den Urlaub und fährt runter.

Thomas: Und dann fällt man schon in ein Loch, könnte man jetzt sagen, also ich persönlich bin,

Thomas: einfach gleich mal krank geworden, kennt man ja selber, wenn man so Stresspiks

Thomas: hat, dass man eine Erkältung kriegt oder ähnliches die war halt ein bisschen

Thomas: stärker, massiver länger als wie gewohnt zur Weihnachtszeit, sage ich jetzt mal,

Thomas: und das hat man schon gemerkt und was ich dann für mich schon auch gesagt habe ist,

Thomas: ich habe dann eine gewisse Zeit noch mitgearbeitet also das Ausgleisen,

Thomas: sagt man dann, übergeben Ausgleisen,

Thomas: habe dann aber schon für mich gemerkt, ja, Moment.

Thomas: Ich will was Neues machen. Ich bin zu jung. Ich bin 46. Was interessiert mich?

Thomas: Ich bin auch insgesamt sehr umtriebig.

Thomas: Wenn man mich mal googelt oder ein bisschen sucht.

Thomas: Ich habe mit DJ Obo schon mal einen digitalen USB-Stick gemacht,

Thomas: wo er Live-Konzerte verkauft hat.

Thomas: Ich habe schon mal ein Patent gehabt.

Thomas: Gegen Toilettenfeuchttücher, wo man das anders lösen hätte können und alles Mögliche.

Thomas: Also ich bin, wie gesagt, recht umtriebig und da haben die Leute schon auch

Thomas: immer wieder gesagt, komm Tom, du machst jetzt demnächst irgendwas anderes,

Thomas: sag Bescheid, wenn du wieder was Neues machst.

Thomas: Dann habe ich bewusst schon drei, vier, fünf Monate Urlaub gemacht,

Thomas: habe auch so einen coolen Segeltrern mit guten Freunden gemacht.

Thomas: Also sprich eine kleinere Yacht,

Thomas: gemietet also in Segeltörn mit Skippern und sind da mal ein bisschen rumgefahren,

Thomas: mit auch vertrauten Freunden, drüber gesprochen, was man eben tun kann,

Thomas: wie es gelaufen ist und so weiter.

Thomas: Und es hat sich dann eben so ein bisschen durch Zufall verfestigt,

Thomas: dass es in die Branche Erneuerbare geht, weil halt Immobilien,

Thomas: wie gesagt, zu dem Zeitpunkt etwas geschwächelt haben, Zinsen sehr hoch,

Thomas: Abschreibung nicht sehr gut,

Thomas: Unruhe im Markt.

Thomas: Und so sind wir dann da reingestolpert, sage ich jetzt mal, oder.

Thomas: Schon bewusst auch da hingegangen und haben dann, wie gesagt, das,

Thomas: aber bewusst schon auch so gegründet, dass man gesagt hat, pass auf,

Thomas: das ist jetzt ein Unternehmen, wenn es gut funktioniert, dann ziehen wir das durch.

Thomas: Und das hat dann gut funktioniert und dementsprechend haben wir es durchgezogen.

Andy: Und das ist jetzt das Einzige, was du jetzt gerade auch machst,

Andy: du konzentrierst dich da schon komplett drauf.

Thomas: Ja, nein, ich habe ja eine Holding, die nennt sich BeClever Holding,

Thomas: gibt es auch eine Webseite dazu, kann man sich auch anschauen,

Thomas: steht aber ungefähr das drauf, was wir heute besprechen.

Thomas: Und die Idee ist schon,

Thomas: da eben Investor zu sein, Business Angel zu sein, auch da wieder kurz ein bisschen erklärt.

Thomas: Ich bin auch insgesamt sehr börsenaffin und wenn ich mir halt das Silicon Valley

Thomas: anschaue, die letzten 20 Jahre, wo ich halt viel mitbekommen habe,

Thomas: wie Unternehmen groß geworden sind, warum sie erfolgreich sind.

Thomas: Ich ziehe mir also auch regelmäßig irgendwelche Investorenpräsentationen von

Thomas: irgendwelchen Newcomern rein, von Cloudflare und was weiß ich, wie sie alle heißen.

Andy: Das ist kein Newcomer mehr. Nee, nicht mehr, aber

Thomas: Vor fünf Jahren schon, sage ich. Ja, okay. Und überlege mir dann,

Thomas: warum funktioniert das so gut.

Thomas: Und es funktioniert dann in Amerika so gut, weil ganz einfach,

Thomas: wenn man sich das Silicon Valley anschaut oder dieses Netzwerk anschaut,

Thomas: dann waren die ersten großen Unternehmen IBM, HP und wie sie alle geheißen haben,

Thomas: oder es sind Microsystems noch.

Thomas: Und die ganzen Mitarbeiter, Mitgründer oder eben auch sehr loyale Mitarbeiter,

Thomas: die sehr viele Anteile bekommen haben oder ähnliches,

Thomas: sind immer wieder die Gründer oder die Geldgeber der nachfolgenden Generation

Thomas: von ultra erfolgreichen Unternehmen.

Thomas: Das fehlt bei uns in Deutschland oder entsteht aktuell, muss ich sagen.

Thomas: Also wenn ich jetzt wieder 15 Jahre zurück vergleiche mit jetzt,

Thomas: was es an Business Angel Netzwerken gibt oder eben auch diese schönen Podcasts,

Thomas: wo man eben sehr viel Know-how mit übergeben bekommt,

Thomas: dann entsteht schon in Deutschland so ein bisschen die ähnliche Dynamik,

Thomas: wo sich eben erfahrene Gründer, die irgendwas Tolles geschafft haben,

Thomas: nicht aus dem Geschäft zurückziehen, sondern die Motivation haben,

Thomas: anderen zu helfen, das beizubringen, das zu teilen, die Leute zu motivieren, sich auch zu trauen.

Thomas: Und deswegen bin ich da als Business Angel und Mentor unterwegs.

Thomas: Also bedeutet, ich gehe hier regional vor allem auch.

Thomas: Wir sind ja in Regensburg. Regensburg ist eine große Studentenstadt,

Thomas: fast 40.000, 45.000 Studenten.

Thomas: Und da bin ich dann an der Techbase zum Beispiel als Mentor auch tätig,

Thomas: helfe da bei der Startup Factory, wenn junge Gründer ihre Unternehmen überlegen.

Thomas: Wirklich dann auch einen Tag komplett mit dabei, Business Case mitschreiben,

Thomas: die Ideen mit reinbringen.

Thomas: Und sowas gefällt mir. Warum?

Thomas: Wenn Deutschland wirklich erfolgreich und größer werden muss,

Thomas: dann müssen genau solche Spezialisten junge Unternehmen helfen und anleiten,

Thomas: weil wir halt, sage ich jetzt mal, schneller Wert aufbauen müssen,

Thomas: wenn wir international konkurrenzfähig sein wollen, also sprich Unternehmen

Thomas: wertvoller sein müssen.

Thomas: Unternehmensinhaber weniger Anteile abgeben müssen, damit sie,

Thomas: wie gesagt, einfach Eigenkapital anwerben können, sodass man vielleicht auch

Thomas: international besser konkurrenzfähig wird.

Thomas: Und das den Unternehmen zu zeigen, hey du, wie bist du Werttreiben?

Thomas: Wann ist die erste Finanzierungsrunde sinnvoll? Schau her, verkauf dich nicht unter Wert.

Thomas: Und ähnliches, das ist für mich sehr, sehr wertvoll oder wichtig und das will ich bewusst teilen.

Thomas: Und da stehe ich auch immer kostenlos zur Verfügung für solche Veranstaltungen oder auch für Vorträge.

Thomas: Oder Podcasts. Oder Podcasts auch, ja genau. Weil, wie gesagt,

Thomas: ich finde es total wichtig, dass man solche Dinge teilt, weil dann kommt auch

Thomas: ein bisschen eine andere Stimmung rein, eine andere Dynamik hier bei uns ins Land.

Thomas: So ein bisschen den Klopp-Moment. Da hat man es ja auch gesehen jetzt,

Thomas: dass der eine andere Stimmung hinbekommt.

Andy: Ja, Wir nehmen am 2. Oktober übrigens auf, gestern hat er das erste Mal gewonnen,

Andy: 2-0 gegen Serbien, dazu herzlichen Glückwunsch. Da haben wir jetzt drauf gewartet

Andy: und hoffen, dass es so weitergeht.

Thomas: War auch ein ansehnliches Spiel, sprich, man hat schon gemerkt.

Andy: Es ist gut vorwärts, ja.

Andy: Jetzt, damit wir das mal noch verstehen, das haben wir schon so lange gequatscht,

Andy: aber wir haben das eigentlich im Modell noch gar nicht so richtig erklärt.

Andy: Du hast am Anfang auch Unternehmer mit Firmen und sowas angesprochen, Leute mit Abfindung.

Andy: Man kann IAB auch ganz normal als Angestellter nutzen, zumindest habe ich das so verstanden.

Andy: Richtig. Ich kann auch, wenn ich normal Einkommensteuer bezahle, kann ich das machen.

Andy: Jetzt nehmen wir mal an, da gibt es jemand, der hat, keine Ahnung,

Andy: 100.000 Euro Jahresgehalt, dann zahlt er, wenn wir einfach rechnen,

Andy: wahrscheinlich die 42% spitzens, dann zahlt er da irgendwie einen großen Teil eben. So bei 70.000

Thomas: Euro los, ne? Genau. Also Single, 70.000 Euro, 42% plus Soli.

Andy: Ja, du hast ja aber auch noch Freibeträge und solche Sachen, die ziehen wir mal da ab.

Andy: Und dann, wie würde sowas ablaufen? Wenn der jetzt sagt, ey,

Andy: ich habe meine, jetzt haben wir heute 2026, ich habe meine Steuer von letztem

Andy: Jahr noch nicht gemacht, kann ich das da jetzt noch irgendwie reinbringen?

Andy: Und wie genau würde es dann funktionieren? Also würde er dann,

Andy: oder ich erkläre dir mal, wie ich es verstanden habe.

Andy: Ich würde es jetzt machen, mache die IAB-Antrag beim Finanzamt mit der Steuererklärung,

Andy: so habe ich es verstanden. Dann kriege ich einen Teil der Einkommensteuer,

Andy: je nachdem, was ich beantrage, zurück.

Andy: Und das nutze ich dann als Eigenkapital, um in die Anlage zu gehen.

Thomas: Um die Finanzierung zu strukturieren. Genau, als Eigenkapital und Überbegriff

Thomas: werde ich, um die Finanzierung zu strukturieren.

Andy: Das heißt, ich brauche jetzt nichts von meinem Tagesgeld oder ETF verkaufen,

Andy: sondern ich kann das so rüber machen und kann dann damit zumindest mal anfangen.

Andy: Und wie genau funktioniert das dann?

Andy: Im Prinzip ist es ja eine Steuerstundung, so habe ich verstanden.

Andy: Aber kannst du mal erklären, wie es genau funktioniert?

Thomas: Ja, genau. Also ich würde es an einem Beispiel erklären.

Thomas: Lass uns 120.000 Euro Verdienst Single nehmen. Das ist das schönere Beispiel,

Thomas: um es plakativer zu machen.

Thomas: Also bedeutet, die Parzelle liegt ja bei ca. 200.000 Euro.

Thomas: Dann darf man über den IAB maximal 50% der Anschaffung rückwärts abschreiben.

Thomas: Also sprich, wenn ich eine 200.000 Euro Parzelle mir anschaffe,

Thomas: darf ich also verrückte 100.000 Euro rückwärts abschreiben.

Thomas: Jetzt um bei deinem Beispiel zu bleiben, wenn du jetzt uns kontaktierst das

Thomas: erste Mal, dann würdest du sagen, Moment, 25 will ich jetzt abschreiben,

Thomas: 100.000 und ich bin der Mensch, der 120.000 Euro verdient,

Thomas: dann würden wir sagen, Moment Andi, pass auf,

Thomas: ganz auf Null runter zu gehen in der Einkommenssteuererklärung ist nicht schlau.

Thomas: Warum? Weil du ja oben bis 70.000 ungefähr im Spitzensteuersatz bist,

Thomas: und da hast du deinen 42% plus Soli-Wirkung auf die Abschreibung, das sind also 42 oder 44%,

Thomas: dann, Dann würdest du also auf die Abschreibung 100.000 Euro,

Thomas: 44.000 Euro tatsächlich in deiner Steuererklärung zurückbekommen.

Thomas: Wenn du aber nur ein Jahr hast, dann hast du ja 50.000 Euro Luft.

Thomas: Dann mach folgendes, pack den IAB in die Steuererklärung 25 rein.

Thomas: Wir erklären dir die Anlage, das Exposé und du lässt dir am besten nochmal ein Jahr Zeit.

Thomas: Warum? Weil du kannst ja dann 27 für 26 nochmal die 50.000 eintragen.

Thomas: Dann bleibst du in beiden Steuererklärungen eben im Idealbereich,

Thomas: dass man den höchsten Steuersatz optimiert.

Thomas: Dann würdest du also mit Steuererklärung 1 und Steuererklärung 2 trotzdem die

Thomas: 44.000 Euro ausbezahlt bekommen und dann ist es absolut richtig, dann geht man zur Bank,

Thomas: setzt eine Finanzierung auf, genauso wie bei einer Immobilie, also geht hin und sagt,

Thomas: du, ich habe ja ein Objekt, 200.000 billig kaufen.

Thomas: Dann geht die Bank her und sagt, ja, okay, Investor, wir tragen nicht das hundertprozentige

Thomas: Risiko, du musst schon auch Geld mitbringen und typischerweise geht man halt

Thomas: her und nimmt dann dieses Eigenkapital vom Finanzamt,

Thomas: als Eigenkapitalanteil für die Finanzierung, also sprich, bringt 40.000 Euro ein,

Thomas: 160.000 Euro mal nüchtern betrachtet werden finanziert,

Thomas: also 80% in der Regel, 80% Finanzierung.

Thomas: Auf 20 Jahre, Annuität nennt man das dann.

Thomas: Es ist dann ein Wert von ungefähr 12.000 Euro im Jahr.

Thomas: Zinstilgung bedeutet, ich habe also in der Theorie eine Belastung von ungefähr

Thomas: 1.000, 1.200 Euro pro Monat für Zinstilgung für diesen.

Thomas: Bankkredit. Und dann geht es darum, das passende Objekt zu finden,

Thomas: also sprich die PV-Anlage, die ja Umsätze liefert,

Thomas: sprich die Kilowattstunde ganz normal an der Börse verkauft,

Thomas: zusammengehebelt mit der Batterie und das Wichtige jetzt da,

Thomas: also so ein bisschen Vorsicht an alle, die sich damit beschäftigen,

Thomas: den Wert, was die Kilowattstunde wert ist und wirklich verkauft werden kann, den unbedingt prüfen.

Thomas: Da gibt es wunderschöne öffentliche Webseiten, sage ich letztendlich eine Menge

Thomas: Anlagen, die am Netz sind, rückwärts gezeigt wird, was die erlösen können,

Thomas: dann sieht man eben ziemlich genau, welche Konfiguration des Parks erlöst wie

Thomas: viel Euro oder Cent pro Kilowattstunde. Ein besserer Begriff.

Thomas: Warum? Weil da schon eine gewisse Komplexität drin ist. Ich kann heute einen PV-Park kaufen, der ein,

Thomas: 100% PV-Anteil hat, also 200 kWp nehmen wir jetzt mal ganz einfach.

Thomas: Die Batterie ist aber nur 60 kW groß. Wäre das ein Park mit einer 30% Batterie, sagt man dann dazu.

Thomas: Würde ich einen Park mit 200 kWp und einer 100 kW-Batterie nehmen,

Thomas: dann ist es ein 50% Batterieanteil.

Thomas: Und logischerweise wären ja da die Preise unterschiedlich. Weil wenn die Batterie

Thomas: größer ist, dann macht das natürlich im KWP-Preis was aus.

Thomas: Deswegen kann man jetzt nicht nüchtern einfach nur schauen, naja,

Thomas: was ist denn jetzt der beste KWP-Preis in der Liste?

Thomas: Den nehme ich, sondern man muss sich tatsächlich die Konfiguration anschauen.

Thomas: Und das Schöne, wie gesagt, an diesen öffentlichen Webseiten,

Thomas: die zeigen wir dann auch, die kann ich dir auch geben, damit wir es mit in den

Thomas: Podcast-Text mit reinstellen.

Andy: Ja, in die Show Notes, ja.

Thomas: Ja, in die Show Notes, ja genau, das ist der richtige Begriff.

Thomas: Und da sieht man dann eben recht schön, dass jetzt ein PV-Park mit einer 30%-Batterie

Thomas: mit 8 bis 9 Cent pro Kilowattstunde gerechnet werden darf.

Thomas: Ein Park mit 50%-Batterie darf mit 9 bis 10 Cent pro Kilowattstunde gerechnet werden.

Thomas: Park mit 80 dementsprechend 12 und ein Park mit 100%-Batterie vielleicht über 12, 12, 13.

Thomas: Und das ist so eine kleine Regel, die man beachten muss bei der Bewertung von Angeboten.

Thomas: Dann muss man beachten, dass die Dinge ja auch degradieren, also bedeutet schlechter

Thomas: werden, Module werden schlechter, in Deutschland der Echtwert 0,15 Prozent,

Thomas: Auenhofer Echtwert in Deutschland.

Thomas: Man hat sogar eine Leistungsgarantie auf diese Module. Das werden 0,3 oder 0,4

Thomas: Prozent, also damit man da so einen Vergleichswert hat.

Thomas: Und noch wichtiger ist die Batteriedegradation, weil die Batterie,

Thomas: die wird schneller alt als die Module. Also die Module haben die letzten 40

Thomas: Jahre bewiesen, dass sie kaum altern, sehr gut funktionieren, wenig Ausfälle gibt.

Thomas: Die Batterie hat das noch nicht, außer in China, da wird sie ja viel intensiver schon genutzt.

Thomas: Und da gibt es auch Echtwerte dazu. und eine Batterie, die als grün Speicher

Thomas: läuft und sehr klein ist, dann sollte das mit 1,2% Degradation gerechnet werden.

Thomas: Die 50% Batterie mit einem Prozent Degradation.

Thomas: Die noch größere Batterie vielleicht ein bisschen niedriger.

Thomas: Aber das sind so ein bisschen entscheidende Faktoren.

Thomas: Und dann steht in der Kalkulation ein Umsatzerlös, minus Pacht,

Thomas: minus Betriebskosten für PV, Betriebskosten, Batterie, Zinstilgung,

Thomas: Steuersimulation, weil ich habe ja vielleicht Erträge auf das System und dann

Thomas: muss hinten ein positiver Cashflow rauskommen.

Thomas: Auch da der Hinweis an alle, die das interessiert,

Thomas: Es sollte nach allen Kosten inklusive Zinstilgung ein positiver Beitrag rauskommen.

Thomas: Ansonsten ist an der Kalkulation oder auch an der Anlage was faul,

Thomas: weil die müssen heutzutage so effektiv sein, dass da Überschüsse generiert werden. Genau, und dann?

Andy: Nochmal zu, ja. Du hast gesagt, ich kann ja dann abschreiben.

Andy: Ich habe die erste, also bleiben wir nochmal bei dem Beispiel.

Andy: Ich verschiebe jetzt das um ein Jahr, mache zweimal IAB, dann fange ich 27 an

Andy: mit euch zu sprechen oder habe es vorher schon gemacht, dann wird die Anlage

Andy: gebaut, wird die im gleichen Jahr fertig, gehe die dann da auch in Betrieb

Andy: und dann habe ich ganz normal schon Tilgung und

Andy: Ertrag oder wie?

Andy: Muss ich nochmal was Sonderzahlen oder wie habe ich ein paar Monate,

Andy: wo ich Zins und Tilgung habe und ich habe keine Einnahme, weil es noch keinen

Andy: Anschluss gibt oder wie läuft Genau,

Thomas: Also wie sind die Angebote strukturiert? Deswegen nehmen wir am liebsten 10,

Thomas: 15 Megawatt-Parks in der Größenordnung. Warum?

Thomas: Die werden halt, man sagt, ausplatziert bei Maklern, verkauft innerhalb von vier bis acht Wochen.

Thomas: Und wir prüfen die Parks auch immer, dass der Projektentwickler unabhängig von

Thomas: irgendwelchen Einzahlungen die Hauptschritte schon getan hat.

Thomas: Also bedeutet, was sind die Hauptschritte? Das Projekt muss einen Ready-to-Build-Status

Thomas: erreicht haben, dass Netzanschluss geklärt ist oder kurz vor Zusage ist,

Thomas: dass Baugenehmigung geklärt ist, kurz vor Zusage ist, das schriftlich nachweisen.

Thomas: Er muss die Trafo-Station bestellt haben warum ist die so wichtig wir haben

Thomas: ja weltweit einen riesen Energiehunger und Bauteile haben eine gewisse Lieferzeit,

Thomas: Trafo-Stationen werden überall gebraucht, also nicht nur im PV-Park sondern

Thomas: die werden ja dann auch gebraucht, wenn das Netz ausgebaut wird oder eine Industrieanlage

Thomas: ausgebaut wird und ähnliches Trafo-Stationen haben halt so 30,

Thomas: 40 Wochen Lieferzeit bedeutet,

Thomas: kann der Projektentwickler die Trafo-Station nicht schon viel früher bestellen

Thomas: oder hat die in Reihe bestellt,

Thomas: sondern müsste auf Investorengeld erwarten, damit er da loslegen kann.

Thomas: Dann ist das schon in Anführungszeichen auch wieder als Beispiel ein größeres

Thomas: Warnzeichen, weil das Ding muss ich rechtzeitig bestellen. Also 30,

Thomas: 40 Wochen ist ein halbes bis dreiviertel des Jahres.

Thomas: Dementsprechend muss er viel für das Ding irgendwo im Zulauf haben,

Thomas: beschaffen und ähnliches.

Thomas: Hört sich jetzt wieder ganz dramatisch und schlimm an. Das tun ja wir.

Thomas: Also sprich Ohana verhandelt ja das genau mit dem Projektentwickler.

Thomas: Wir liefern das dann als Nachweise in Datenräumen.

Thomas: Also sprich in einer Projektdokumentation, wo dann Fachverträge drin sind,

Thomas: wo Netzzusagen drin sind, wo eben genau diese ganzen Dokumente dann mit auftauchen. und.

Thomas: Dann läuft es, auch wieder auf die Aufgangsfrage zurückzukommen,

Thomas: also du würdest reservieren, sozusagen.

Thomas: Dann darfst du in Ruhe auch nochmal diese ganzen Unterlagen prüfen.

Thomas: Du darfst auch irgendwelche Spezialisten befragen, würde dir da was auffallen,

Thomas: darfst du auch jederzeit raus, du darfst auch gerne komische Fragen stellen,

Thomas: du würdest die auch bei uns schriftlich beantwortet bekommen und so weiter und so weiter.

Thomas: Und dann nach 10, 14, 15 Tagen, sage ich jetzt mal, würdest du halt gebeten

Thomas: werden, du passt jetzt mit den Unterlagen alles oder nicht und müsstest dann

Thomas: den Kaufvertrag unterschreiben.

Thomas: Wenn ich den Kaufvertrag unterschrieben habe, dann kommt in der Regel die erste Anzahlung. Warum?

Thomas: Weil ich ja die Ready-to-Build-Baurechte, also ich steige in diese Projektgesellschaft

Thomas: ein, Projektgesellschaft hat die Baurechte für dieses Konzept und die haben

Thomas: einen gewissen Gegenwert.

Thomas: Und dafür zahle ich dann typischerweise meine 20% Eigenkapital an,

Thomas: habe dann in Anführungszeichen genügend Zeit, eben auch meine Bank zu strukturieren.

Thomas: Wenn das noch nicht fertig wäre, sollte am besten schon fertig sein,

Thomas: aber wenn es noch nicht fertig wäre, könnte man das auch noch in Ruhe strukturieren.

Thomas: Würde mit der Bank was schief gehen, dann wird das auch rückabgewickelt,

Thomas: auch da gibt es keine Probleme.

Thomas: Und dann zahle ich nach Bauvorschritten. Also bedeutet, bei uns,

Thomas: unsere Projektpartner müssen dann monatlich einen Baureport liefern,

Thomas: wo eine eindeutige Dokumentation drin ist.

Thomas: Am besten auch immer wieder, wenn so Zwischenabnahmen sind, wo wieder weiteres

Thomas: Geld fließen soll mit einem externen Gutachter, der das bestätigt.

Thomas: Und ich kriege saubere Bilder-Dokumentationen, ich kriege nochmal meinen Projektplan

Thomas: mit aufgelistet, in welcher Station bin ich, bin ich noch pünktlich,

Thomas: bin ich nicht pünktlich,

Thomas: was ist vielleicht auch die Begründung, wie will ich es wieder aufholen oder

Thomas: bin ich vor Zeitplan, kann ja alles Mögliche passieren, sodass der Investor

Thomas: halt immer schön sauber weiß, wann sind die nächsten Zahlungsschritte,

Thomas: die er ja dann mit der Bank managt sozusagen und das Zeug dann anzahlt.

Thomas: Und Daumenwert, wie lange dauert das?

Thomas: Bei so einem Projekt, 10 Megawatt, 10, 15 Megawatt, bist du ungefähr vier Monate,

Thomas: fünf Monate, wenn es mal schnell gehen muss, jetzt am Jahresende, sogar drei Monate.

Andy: Und ist sie dann auch schon, also garantiert der Entwickler dann auch,

Andy: dass die Anlage angeschlossen ist? Also ist das schon das Trafo-Häuschen,

Andy: das kommt? Genau. Oder ist das nochmal ein Sonderprozess? Weil ich habe gehört,

Andy: dass es bei manchen da Schwierigkeiten gibt.

Andy: Die macht ja dann keine Rendite, die Anlage, wenn es nicht angeschlossen ist.

Thomas: Das ist mit der kritischste Punkt oder ein kritischer Punkt.

Thomas: Sprich, auch das muss sauber abgeklärt werden. Also sprich, Thematik Netzanschluss.

Thomas: Also jetzt bezüglich deiner steuerlichen Geschichte. Da gibt es immer die Inbetriebnahme auf dem Feld.

Thomas: Man nennt das EEG-Inbetriebnahme. Das hat jetzt nichts mit der Vergütung zu

Thomas: tun. Aber Erneuerbaren-Energien-Gesetz-Inbetriebnahme könnte man nicht sagen.

Thomas: Und da wird die Anlage getestet, dass sie wirklich fertig gebaut ist,

Thomas: stromproduziert, fertig ist. Da kommt ein externer Gutachter,

Thomas: bestätigt das und alles fein.

Thomas: Dann wird das Ding eingetragen in das Marktstammregister, nennt sich das.

Thomas: Und damit hast du diesen steuerlichen Nachweis plus vielleicht auch Rechnungen,

Thomas: Abschlussberichte für das Finanzamt, dass du deine Termine eingehalten hast,

Thomas: dass du diese Investition tatsächlich getätigt hast.

Thomas: Und dann kommt eben nochmal der spannende Punkt, da hast du recht.

Thomas: Dann wartet die Anlage auf Netzanschluss, ja.

Thomas: Und diese Anlage kriegt von dem Netzbetreiber einen Verknüpfungs- oder Netzeinspeisepunkt

Thomas: zugesagt, auch mit der passenden Bandbreite.

Thomas: Und ja, das Datum, wann sie tatsächlich auch ans Netz geht, ist manchmal noch etwas schwammig.

Thomas: Ja, da muss man schon, also wenn die Zusagen da sind, da gibt es dann auch Fristen,

Thomas: wie lange die brauchen dürfen, Ausbau und ähnliches.

Thomas: Ja, aber auf das muss man schon aufpassen und sich schon auch mal innerlich

Thomas: darauf einstellen, dass da ein paar Wochen oder auch mal einen Monat hin oder

Thomas: her was verschieben kann. Warum?

Thomas: Netzbetreiber ist überlastet, zu wenig Leute.

Thomas: Der Netzausbau, wie gesagt, ist ja mühsam, weil so viel gebraucht wird.

Thomas: Also hat man schon auch ein Verständnis, warum das da mal vielleicht ein bisschen

Thomas: Verzögerung reinrutschen kann.

Thomas: Also wie gesagt, auf das achten.

Thomas: Wichtig ist immer, dass vorher aber diese Nachweise da sind von dem Netzbetreiber,

Thomas: dass die Netzanschlusszusage da war und dass dort auch die Fristen vermerkt

Thomas: sind, wie schnell der Netzbetreiber das bereitstellen muss,

Thomas: und dass die halt ungefähr mit dem Datum zusammenliegen, wo der Projektentwickler,

Thomas: das Projekt dann auch ans Netz bringen will.

Thomas: Weil dann geht es um Wochen oder ein, zwei Monate hin und her,

Thomas: wären diese Datums so viel zu weit oder nicht genügend Laufzeit dazwischen.

Thomas: Da gibt es Fristen mit einem Jahr, 52 Wochen, bis der sein Schaltfeld ausgebaut haben muss.

Thomas: Wäre also das nicht im Datenraum nicht nachgewiesen, dass der Zeitpunkt schon

Thomas: angefangen hat, dann sind es eben genau diese Horrorprojekte, wo man dann auch hört,

Thomas: wo man halt dann hört, ah ja, seit sechs Monaten nicht am Netz oder sieben Monate

Thomas: am Netz und wenig Handhabe und oje, schrecklich, 20.

Andy: Habt ihr das schon gehabt, so ein Horrorprojekt oder hat das eben alles?

Thomas: Also verrückterweise 2025 haben wir acht Projekte mitverkauft und mitgebaut,

Thomas: sozusagen, also emotional mitgebaut.

Thomas: Da haben wir alle acht Projekte voll in Zeit reingebracht.

Thomas: Was man jetzt 2026 merkt, ist, die Regierung lässt den Netzbetreibern etwas mehr Luft.

Thomas: Also sprich, unsere Frau Reiche ist ja energieunternehmenfreundlicher als Rot-Grün.

Thomas: Rot-Grün hat gesagt, schau her, wir müssen Energiewende schaffen.

Thomas: Das ist einzuhalten und bitte Netzbetreiber, Termine sind heilig,

Thomas: die werden eingehalten.

Thomas: Und da merkt man jetzt schon, dass da ein bisschen der politische Druck heraus ist.

Thomas: Wir sehen schon, dass dieses Jahr mal öfter ein Projekt halt einen Monat,

Thomas: zwei Wochen, vier Wochen länger braucht, als wie jetzt 25.

Thomas: Also man merkt da schon eine leichte Änderung, mag auch vielleicht damit zusammenhängen,

Thomas: dass halt die Komponenten, die man braucht, um so ein Schaltfeld auszubauen

Thomas: und so weiter, vielleicht auch weltweit noch stärker nachgefragt wird.

Thomas: Also es geht ja der Data Center KI-Boom überall auch los.

Thomas: Aber da merkt man ein bisschen was. Aber es ist nicht so, dass das dann kritisch

Thomas: ist, dass jetzt die Rendite nicht funktioniert oder das Projekt nicht funktioniert,

Thomas: weil da sind dann die Verträge wieder so geschrieben, dass halt dann die Zahl

Thomas: umfällig ist, wenn der Netzanschluss tatsächlich stattgefunden hat.

Thomas: Und auch die Banken helfen mir bei der Strukturierung da kann man halt auch

Thomas: ein bisschen Luft bei Staatszinstilgung mit rein bauen.

Andy: Was gibt es sonst für Risiken? Also IAB an sich gibt es ja, glaube ich, schon länger.

Andy: Gibt es da ein Risiko, dass das mal umgebaut oder die Abschreibungen geändert werden?

Andy: Weiß nicht, das Solarspitzengesetz gibt es ja jetzt auch. Gibt es,

Andy: glaube ich, aber hauptsächlich die privaten Anlagen.

Andy: Was gibt es da für Risiken noch?

Thomas: Ja gut, also vielleicht mal die Frage so gestellt, was sind jetzt weitere maximal

Thomas: oder die größten Risiken, wo ein Investor noch auftasten muss oder soll?

Thomas: Also mit das größte Risiko, wo ich empfehlen würde, ist immer zu prüfen,

Thomas: wer ist der Projektentwickler und kriegt der das Projekt verkauft und gebaut.

Thomas: Also sprich, das teuerste, ärgerlichste wäre immer, wenn ein Projekt nicht verkauft

Thomas: wird, nicht gebaut wird und dann auf einmal irgendwann die Projektgesellschaft

Thomas: insolvent geht, weil Unruhe ist oder halt wieder Rücktritte drin sind und,

Thomas: dann muss eine andere Projektgesellschaft das irgendwann übernehmen und fertig bauen.

Thomas: Und das bedeutet halt immer, riesen Zeitverzögerungen plus, vielleicht muss

Thomas: ich da auch nochmal irgendwas nachschießen, damit ja der neue Besitzer sozusagen

Thomas: das Ding fertig baut. Also das ist mit am wichtigsten, so wie kann man das verhindern?

Thomas: Indem, dass man mit Anbietern zusammenarbeitet, die halt seit 15,

Thomas: 20 Jahren im Markt sind, die halt pro Jahr 50 bis 100 noch mehr Megawatt bauen.

Thomas: Das sind super Profis, die ja auch in den letzten 15, 20 Jahren richtig harte

Thomas: Zeiten im Bereich erneuerbare Energien überstanden haben.

Thomas: Die haben das Geschäft im Griff sozusagen. Also das, wie gesagt, so mit das Wichtigste.

Thomas: Das Nächste bezüglich IAB.

Thomas: Am besten schon immer einen Steuerberater nehmen, der das final prüft,

Thomas: mit einkippt und auch beim Finanzamt anmeldet.

Thomas: Also die paar Euro sollte man jetzt nicht scheuen, weil man dann eben bei der

Thomas: IAB-Anmeldung auch nichts falsch machen kann oder nichts falsch macht.

Thomas: Weil auch das wäre natürlich ärgerlich, wenn da irgendwelche Fehler passieren

Thomas: und könnte das Finanzamt den IAB nicht anerkennen.

Thomas: Dann habe ich da irgendwelche größeren Diskussionen. Ja, also das kann durchaus,

Thomas: weil da sind ja die Finanzämter durchaus unterschiedlich.

Thomas: Genau, so, was gibt es noch für Probleme, die man ansprechen kann?

Thomas: Es könnte jetzt im Betrieb mal irgendwann der Betreiber kaputt gehen oder halt

Thomas: Probleme haben oder ich bin nicht zufrieden mit dem Betreiber, könnte ja auch sein.

Thomas: So, das Schöne jetzt an dem Investmentmodell ist ja, ich bin ja nicht in irgendeiner

Thomas: Genossenschaft oder an einer Gesellschaft beteiligt, wo ich dann alle Probleme mit fressen muss,

Thomas: sondern es ist wieder wie die Wohnung, es ist mein eigener Sachwert,

Thomas: ich habe also den eigenen Wechselrichter, die eigenen Module,

Thomas: eigener Wechselrichter, eigene Batteriemodule,

Thomas: und ich darf als Investor jederzeit auch meinen Betreiber hinterfragen,

Thomas: sogar auswechseln, vielleicht einen anderen beauftragen, das ist mein eigener Sachwert.

Thomas: Selbst wenn ein Betreiber insolvent gehen würde, dann habe ich ein Quoten-Niesbrauchrecht,

Thomas: nennt sich das, dass ich weiterhin Anlage betreiben kann und mir wieder auch

Thomas: in Ruhe einen nächsten Betreiber suchen kann.

Thomas: Das ist, wie gesagt, ähnlich Wohnung. Das Schöne, es ist ein echter Sachwert,

Thomas: der mir zugesprochen ist und dementsprechend auch sauber abgesichert ist.

Andy: Hast du viele, die das mit euch jetzt in dem ersten Jahr gemacht haben und dann

Andy: hast du ja so drei, vier Jahre, wo das sozusagen der IAB dann gilt,

Andy: kommen die dann zur zweiten Anlage oder dann, wenn die das ausgeschöpft haben, dann wieder?

Andy: Also ist das so der Normalfall, dass dann so, oder das gibt es Leute,

Andy: die machen jedes Jahr eine Anlage mit euch?

Thomas: Genau, also wir haben schon eine hohe Wiederkäuferanzahl.

Thomas: Warum? Also erstens, das ist ja das, warum wir uns auch so anstrengen.

Thomas: Wir wollen da auch drumherum ein richtiges Programm bauen. Wir haben eine Ohana

Thomas: Masterclass schon mal gemacht, also sprich alle Investoren einmal nach München

Thomas: eingeladen, da Steuerberater mit dazugebracht in einer schönen Location.

Thomas: Motorworld wird man vielleicht kennen. Da halt dann, wie gesagt,

Thomas: rund um das Thema aufgeklärt. Wir haben einen Energiemarktexperten da gehabt,

Thomas: der dann auch nochmal erklärt, was denn alles im Energiemarktbereich passiert und ähnliches.

Thomas: Und dementsprechend, genau, werden das dann schon auch wieder überzeugte Wiederkäufer,

Thomas: und klar spielt es dann auch eine Rolle.

Thomas: Ich habe jetzt ein Objekt gekauft, das ist online gegangen, das bringt jetzt die ersten Erträge.

Thomas: Wie sind die Erträge, kann ich das nochmal machen? So war ich mit meiner ersten Immobilie auch.

Thomas: Die habe ich auch vorsichtig gekauft, eine kleinere in der Nähe.

Thomas: Ich wollte Mieter kennenlernen, ich bin auch persönlich vor Ort gefahren.

Thomas: Später, wenn ich Immobilien gekauft habe, habe ich das nicht mehr gemacht.

Thomas: Aber am Anfang ist es einem wichtig.

Thomas: Und da muss man schon auch wieder fairerweise sagen, das Spiel hat sich geändert.

Thomas: 25 waren es reine PV-Parks.

Thomas: Da war die Erlössituation noch etwas komplexer. Da haben wir einen sehr großen,

Thomas: erfolgreichen Anbieter gemacht, der den Strom eben auch hin zu Endkunden verkauft.

Thomas: Also bedeutet, er hat eben nicht nur an der Strombörse verkauft,

Thomas: sondern hin zu Endkunden.

Thomas: Und das hat natürlich eine gewisse Hochlaufphase. Also bedeutet,

Thomas: der Strom, den die PV-Parks produzieren, muss ja erst auch an Industrieendkunden,

Thomas: und irgendwelchen Privatkunden verkauft werden, bis das dann in den Zahlen durchschlägt.

Thomas: Und da merkt man natürlich schon eine gewisse Anspannung. Also bedeutet,

Thomas: jetzt kommen die ersten Abrechnungen, jetzt kommen die zweiten,

Thomas: die dritten, jetzt kommt die schöne Sommerzeit, gehen denn die Erlöse nach oben.

Thomas: Und das ist dann schon auch wieder unser Job, dass man genau auch den wieder

Thomas: so managt, wo man sagt, Moment, wir brauchen eine Hochlaufkurve,

Thomas: wie läuft denn das jetzt, kommuniziert das, wie erfolgreich bist du jetzt mit Kundenabschlüssen.

Thomas: Zeig mal bitte die Werte des ältesten Projekts, wo diese Auszahlungen schon stattfinden.

Thomas: Und wir wollen Vertrauen in der Investorenbasis. Und das ist halt auch wieder

Thomas: so ein bisschen so ein Beispiel, wo wir,

Thomas: uns ein bisschen mehr Mühe geben oder dann über den Tellerrand rausschauen und,

Thomas: da halt versuchen, den Investor informiert zu halten, so dass er eben weiterhin

Thomas: die gute Entscheidung getroffen hat.

Thomas: Und das, wie gesagt, ist unsere tägliche Herausforderung dann auch da.

Andy: Kann ich eigentlich, wenn ich da jetzt Investor bin und Betreiber,

Andy: sehe ich dann auch live, was die Anlage produziert irgendwo?

Andy: Gibt es da so Portale oder ist es dann euer Portal?

Thomas: Nee, also wir haben ja verschiedene Projektentwickler, so fünf,

Thomas: sechs. Das macht jeder Projektentwickler ein bisschen anders.

Thomas: Die Vielzahl hat wunderschön professionelle Portale, wo du dich dann als Thomas Haberl einloggst.

Thomas: Siehst du deine Produktion, die ist schon beeindruckend.

Thomas: Also da gibt es auch wieder schöne, einfache Zahlen. Wenn du jetzt so eine 250-KWP-Anlage,

Thomas: die hat 200.000 letztes Jahr gekostet,

Thomas: hast, dann kannst du eben ungefähr sagen, die macht pro KWP 1.000 Kilowattstunden.

Thomas: Das sind also dann im Jahr 250.000 Kilowattstunden.

Thomas: Bedeutet, geteilt durch 3.000 oder 4.000 Euro, 3.000-4.000 Kilowattstunden,

Thomas: was so ein normaler deutscher Haushalt Stromverbrauch hat, dann kann man sich

Thomas: immer so ein bisschen ausrechnen.

Andy: Wie viele Haushalte man versorgt?

Thomas: Das Ding versorgt ganz schön viel Strom, also sprich, ist schon beachtlich.

Thomas: Was ich für mich auch, also ich habe natürlich das Zeug auch investiert,

Thomas: was ich für mich halt selber auch so ein bisschen immer wieder gut finde,

Thomas: ist, ja, ich bringe auch so ein bisschen meine eigene CO2-Bilanz in Ordnung. Warum?

Thomas: Ich bin ja die Generation, die sehr viel Auto gefahren ist, die extrem viel

Thomas: in Urlaub war, Also die sehr CO2-intensiv gelebt hat und gefühlt tut man da

Thomas: wieder ein bisschen das Gegenteil, dass man halt,

Thomas: ich jetzt pro Jahr nicht mehr CO2-positiv bin, sondern eher halt für mich negativ.

Thomas: Also sprich, ich drehe das Spielchen ein bisschen um, dass ich nicht mehr CO2-Verbraucher

Thomas: bin, sondern eher ein Geber.

Andy: Wie viel groß ist dein Investment da? Also wie viel Anlage hast du in Kilowatt oder Megawatt?

Thomas: Sind schon Megawatt, also siebenstädlich. Okay, cool. Also auch das,

Thomas: der Koch, der wo was verkauft, muss auch seine eigenen Speisen essen.

Thomas: Und genauso handhaben wir es auch. Also sprich, wir nehmen schon auch die Dinge,

Thomas: die wir da vermarkten und finden die auch dann gut. Jetzt sind wir.

Andy: Schon ein bisschen fortgeschritten von der Zeit her, aber zwei,

Andy: drei Sachen interessieren mich noch.

Andy: Also wo findest du denn die Investoren oder finden die dich,

Andy: weil die das recherchieren?

Andy: Kommt es durch Weiterempfehlungen? Müssen deine Vertriebler aktiv Vertrieb machen

Andy: oder machen die da nur noch Beratung, weil so viele Sachen inbound kommen?

Thomas: Nee, also man muss schon alle Kanäle bespielen. Also bedeutet,

Thomas: auch das ist das, was ich meinen Startups immer wieder erkläre oder auch zeige.

Thomas: Man kann natürlich sich nicht jetzt einfach hinsetzen, eine Webseite hochfahren

Thomas: und sagen, ah ja, jetzt mache ich drei, vier Posts und es werden schon irgendwelche Antragen kommen,

Thomas: sondern ich muss mir schon immer einen Plan machen, welche Marketing Channels

Thomas: gibt es denn in meinem Bereich und welche Marketing Channels bespiele ich wie.

Thomas: Und genauso tun wir es auch. Also wir haben einmal klar einen Marketing Channel,

Thomas: alles was Online-Werbung ist. Das ist also Social Media, SEO, SEA klassisch.

Thomas: Mein Vorteil ist,

Thomas: In meiner alten Welt war das Thema halt viel komplizierter wieder wie hier.

Thomas: Also bedeutet, man weiß dann schon ganz gut, was man da tut.

Thomas: Dann arbeiten wir sehr gerne mit Steuerberatern zusammen. Dann arbeiten wir

Thomas: sehr gerne mit Finanzberatern zusammen, weil es gibt ja auch Finanzberater,

Thomas: die ja alles Mögliche beraten, wo PV,

Thomas: vielleicht nur ein kleiner Teil ist, wo sie keine Expertise drauf haben,

Thomas: wo sie dann froh sind, diese Unterstützung auch,

Thomas: zu bekommen für ihren Kunden auch.

Thomas: Und dann kommt halt eine große Dynamik schon rein über, wenn ich gut arbeite,

Thomas: dann erarbeite ich mir einen guten Ruf und dann habe ich auch eine gute Weiterempfehlungsquote.

Thomas: So ist es ja auch im Restaurant.

Thomas: Die besten Restaurants in den Städten leben ja nicht mehr wirklich von der Werbung,

Thomas: sondern weil der Laden einfach voll ist und die Leute erzählen,

Thomas: ey, du, da drin schmeckst und macht Spaß.

Thomas: Deswegen auch wieder logisch, deswegen geben wir uns im Betrieb halt auch wieder,

Thomas: diese große Mühe, wenn man das so sagt.

Andy: Und kannst du einen Kanal, also gibt es einen Kanal, der besonders gut funktioniert

Andy: für das Thema, Social Media? Also ich sehe auf Instagram das immer wieder natürlich,

Andy: weil ich mich jetzt auch dafür interessiert habe, weil ich es ja auch ein bisschen recherchiert habe.

Thomas: Ja, also was ich halt, was ich immer Social Media nicht mag, ist halt,

Thomas: Da habe ich eine andere Philosophie. Also ich weiß nicht, ob ich,

Thomas: da bin ich vielleicht auch zu alt.

Thomas: Also ich bin jetzt nicht der, der Social Media cool findet, wenn da dort steht,

Thomas: ah ja, wir B2023 hier klicken und jetzt gib mal bitte gleich alle Daten ab, inklusive Blutgruppe.

Thomas: Also bedeutet, wer bist du? Bist du verheiratet? Da dienst du extrem viel.

Thomas: Zeig mir mal deine Steuererklärung und vielleicht melde ich mich.

Thomas: Also sowas kann ich nicht leiden, muss ich sagen. Warum?

Thomas: Nochmal, hier geht es um hohe Summen, es geht um Vertrauen und Vertrauen wird

Thomas: aufgebaut, indem man zeigt, wer man ist, welche Philosophie man hat und so weiter.

Thomas: Und wenn du halt jetzt zum Beispiel auf unsere Webseite drauf gehst,

Thomas: dann kriegst du schon von der Philosophie einfach dargestellt,

Thomas: dass die Gründer das aus einer gewissen Passion heraus machen.

Thomas: Klar, verdienen wir damit Geld, ist ja logisch, aber das Schönste ist ja immer,

Thomas: wenn man Spaß an einer Sache hat und letztendlich Umsatz und Ertrag,

Thomas: einfach das Ergebnis aus dem Spaß oder aus dem Arbeiten ist.

Thomas: Und so, wie gesagt, handhaben wir das.

Thomas: Und um auf die Frage jetzt wieder zurückzukommen, was funktioniert am besten,

Thomas: Wirklich breit alle Kanäle zu bespielen und das, was man halt verspricht,

Thomas: zu 100% sauber durchzuziehen und eine Transparenz reinzubringen.

Thomas: Wir bringen sehr viel Transparenz rein.

Thomas: Das ist jetzt zum Beispiel ein Thema, was ich jetzt die nächsten sechs Monate

Thomas: oder wir angestoßen habe, ich angestoßen, wir ausbauen,

Thomas: ist, dass man halt noch mehr Transparenz reinbringt, also sprich sehr viel Artikel

Thomas: veröffentlicht, Whitepaper veröffentlicht, wie funktionieren diese Anlagen,

Thomas: wie viele Negativstunden gibt es,

Thomas: wie gesagt, wie geht eine Batterie kaputt, was gibt es für Batterieunterschiede.

Thomas: Es werden ja teilweise Autobatterien verbaut, es werden teilweise echte,

Thomas: richtige Ladebatterien verkauft, die extra dafür gebaut werden.

Thomas: Das eine, wie gesagt, sind Autobatterien, das andere sind LFP-Batterien.

Thomas: Da gibt es alle möglichen Dinge Ja, ja.

Thomas: Wo halt Aufklärung hilft, weil wenn man mündige Investoren hat,

Thomas: dann macht es dem Investor mehr Spaß, den Verkäufern mehr Spaß,

Thomas: weil sie sich auskennen und dann am Ende kriegt man eine Asset-Klasse hin.

Thomas: Die halt seriöser, besser mehr verkauft wird, als wie wenn man es ja jetzt macht.

Thomas: Jetzt tipp mal als Beispiel rein in Google, die Fahnenlage kaufen,

Thomas: schiebgegangen oder Horrorgeschichten, da findest du ja noch und nöcher.

Thomas: Und das ist so meine jetzige letzte Passion, dass wir da nochmal ein bisschen

Thomas: mehr Aufklärung reinbringen. Da bin ich Social Media Fan, also Facebook,

Thomas: Meta, Instagram, YouTube.

Thomas: Und da bringen wir was.

Andy: Ich habe den Eindruck, es gibt schon ganz viel. Also wenn jemand anfängt jetzt

Andy: zu recherchieren nach dem Podcast, dann gibt es ja auch noch so Tiny Houses

Andy: und andere Dinge, die um im IAB so bewegliche Wirtschaftsgüter sind.

Andy: Das fand ich jetzt schon krass. Es gibt ja auch so Portale wie,

Andy: ich weiß nicht, kann ich wahrscheinlich, Mild the Sun heißt es, glaube ich.

Andy: Dann gibt es da noch so ein paar andere, die unterscheiden sich ja dadurch,

Andy: die machen einfach nur die Vermittlung und fertig und ihr macht diesen ganzen Lifecycle mit.

Thomas: Ja, genau. Also wie gesagt, es gibt richtige Berater. Berater,

Thomas: die auf das Thema spezialisiert sind,

Thomas: glaube ich, findet man relativ schnell raus, weil sie halt tief in die Materie

Thomas: gehen, hochwertige Unterlagen haben, das Zeug erklären können,

Thomas: auch erklären können, wo irgendwelche Preise entstehen oder nicht.

Thomas: Dann bei Portalen muss man halt immer aufpassen. Portale stellen halt alles Mögliche rein.

Thomas: Also Portale muss man aufpassen, weil der schlechte Projektentwickler,

Thomas: der sein Zeug nicht gut verkauft bekommt, weil er keinen vernünftigen Partner

Thomas: hat, ja, welchen Kanal wird er denn benutzen?

Thomas: Also wichtig ist immer Datenräume sauber anschauen, die Zahlen hinterfragen,

Thomas: sich die Zahlen immer öffentlich zeigen lassen.

Thomas: Also nochmal wichtigster Hinweis auch für die Leute, die Zahlen,

Thomas: die in Kalkulationen drinstehen, muss es immer auch öffentliche Nachweise geben.

Thomas: Also ein Berater, der dir nicht zeigen kann, warum dieser KWH-Preis ist oder

Thomas: warum der Preis sinnvoll ist oder diese Zusammensetzung sinnvoll ist, ist dann komisch.

Thomas: Und wo man auch aufpassen muss, ist, es gibt natürlich viele,

Thomas: die verkaufen nur Leads.

Thomas: Also bedeutet, ich trage mich irgendwo ein, kriege dann drei Anrufe. Also auch da aufpassen.

Thomas: Und der Tipp ist halt, einfach mal auch die Webseite anschauen.

Thomas: Also Instagram ist ja immer simpel schön zu machen und sich als besonders toll darzustellen.

Thomas: Schon auch die Webseite anschauen, das Impressum anschauen, was eine GmbH ist, wo die GmbH ist.

Thomas: Dann gibt es wunderschöne Auskunftsdateien, wo man nachschauen kann,

Thomas: oder wie lange gibt es die GmbH, was hat die vorher gemacht.

Thomas: Vielleicht auch mal nach dem Geschäftsführer googeln, ob der seriös ist.

Thomas: Also nochmal, es geht um Finanzprodukte, um hohe Summen und dementsprechend

Thomas: ist Vertrauen wichtig und auch genaue Recherche wichtig.

Andy: Wo kann die Reise für euch hingehen? Also ist das was, wenn du jetzt jedes Jahr

Andy: verdoppelst, dann bist du ja bald im Gigawatt-Bereich, was ihr vermittelt habt

Andy: oder auch mit betreibt oder betreut.

Andy: Ist das dann was, was du später auch mal verkaufen kannst oder ist das jetzt

Andy: da hier gar nicht dein Ziel?

Thomas: Ja gut, also wenn ich mir jetzt aktuell wieder die Zahlen anschaue,

Thomas: also sprich mit jetzt 15 Leute, wo wir sind und Leute bedeutet ja bei uns immer,

Thomas: die Beratungsgespräche machen.

Thomas: Also klar haben wir die Administration auch, aber stell dir vor,

Thomas: wir haben acht, neun Leute, die stetig im Beratungsgespräch drin sind,

Thomas: zwei, drei am Tag oder Wiederholungsgespräche.

Thomas: Also dann schon ganz schön Durchsatz drauf, sozusagen.

Thomas: Und wenn du mich jetzt fragst, was passiert nächstes Jahr, wenn ich sage,

Thomas: wenn die Gegebenheiten so bleiben, also sprich, Politik nicht irgendwas kaputt

Thomas: macht, das ist natürlich immer die Gefahr bei Erneuerbaren jetzt.

Thomas: Dann kratzen wir wahrscheinlich an dieser 200-Millionen-Marke.

Thomas: Und was wir schon auch planen, ist, das Portfolio ein bisschen zu verbreitern.

Thomas: Also bedeutet, du hast Tiny House angesprochen, da schauen wir uns durchaus Lösungen an.

Thomas: Das Schöne jetzt bei uns immer wieder, wie gesagt, wir haben jetzt nicht den

Thomas: Druck, irgendeinen Blödsinn wieder ins Programm aufzunehmen,

Thomas: sondern auch da haben wir jetzt die Verhandlungsmacht, immer unsere Wünsche

Thomas: auch damit einzubringen.

Thomas: Ansonsten müssen wir es nicht tun. Wir schauen uns Ladesäulen an. Cooles Thema.

Thomas: Und zwar keine Ladesäulen.

Andy: Windparks auch? Der Windpark ist zu groß.

Thomas: Musst du 10 Millionen mitbringen. Und der kann nicht parzelliert werden.

Andy: Ladesäule.

Thomas: Ist der noch beweglich? Nee, eben nicht. Also 10 Millionen, wenn du jemanden

Thomas: kennst, der einen braucht. Wir hätten schon Kontakte, aber 10 Millionen musst

Thomas: du unbedingt erreichen.

Thomas: Also wie gesagt, Ladesäulen, interessant. Und zwar nicht diese großen Parks,

Thomas: weil die finde ich auch wieder kritisch, weil so ein Park kann einen guten Standort

Thomas: haben, einen schlechten haben.

Thomas: Der kann sich auch sehr schnell ändern in einem schlechten Standort,

Thomas: weil einer 100 Meter vor mir nochmal irgendwas hinbaut.

Thomas: Sondern spannend finde ich da Standorte, wo man einfach 15 bis 30 Minuten einfach isst, bleibt.

Thomas: Also Supermarkt, MVZ, Fitnesscenter.

Thomas: Und da kann ich halt schöne Ladesäulen-Konzepte hinstellen, wo dann wieder beweglich

Thomas: sind, Einzelinvestoren sind. Ja, sowas schauen wir uns an.

Thomas: Und wo ich auch drauf warte, hatten wir ein Projekt in 2025, ist,

Thomas: dass sich die Batterieprojekte, also die Standalone-Batterieprojekte beruhigen,

Thomas: weil da war eine Goldgräberstimmung, da war eine Verwerfung im Markt,

Thomas: übertriebene Preise im Verkauf, übertriebene Preise in der Erlössituation.

Thomas: Frau Reiche hat da noch auch ein bisschen reingezündelt.

Thomas: Das beruhigt sich aktuell und wir sehen langsam wieder Konzepte von den Zahlen

Thomas: her, die sich rechnen. Also bedeutet, die verrückten Zahlen sind verschwundene.

Thomas: Es wird schon langsam normal und ich glaube, dass wir da Ende des Jahres oder

Thomas: Anfang nächsten Jahres auch wieder die ersten Konzepte dann haben.

Andy: Also reine Batterie-Parks dann an Standorten, wo vielleicht der Netzanschluss schon da ist oder so.

Thomas: Genau, also die für die Netzstabilisierung und Batteriehandel,

Thomas: also Stromhandel sorgen.

Thomas: Cool.

Andy: Was eine Story. Also ich bin gespannt und jetzt auch selber interessiert.

Andy: Ich muss es auch nochmal im Detail anschauen, auf jeden Fall.

Andy: Ich hoffe, dass es verständlich war für die Zuhörer und die das auch verstanden

Andy: haben. Aber es gibt auf jeden Fall auch alle Links, wie immer, dann in den Shownotes.

Andy: Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg. Ist ein tolles Thema,

Andy: was natürlich da, wo ich auch gern hier ein bisschen helfe, weil es mich auch

Andy: selber interessiert und immer wieder triggert, wenn wir da in die falsche Richtung laufen.

Andy: Also Thomas, vielen Dank, dass du heute dabei warst und ich wünsche euch weiterhin

Andy: ganz viel Erfolg und ja, mach's gut. Ciao, ciao.

Thomas: Super, danke, Andy. Hat mir riesig Spaß gemacht und dir auch eine gute Zeit. Ciao auch, ja.

Andy: Danke, ciao. Und das war auch schon wieder die Folge 194 von Happy Bootstrapping.

Andy: Wie hat es dir denn gefallen? Lass mir doch gerne einen Kommentar da,

Andy: abonnier den Podcast oder hier auf YouTube und schick mir Feedback oder Fragen

Andy: oder Vorschläge für neue Gäste einfach per Mail an hallo-bootstabbing.de Wie

Andy: immer findest du alle Links zu dieser Folge, auch in den Shownotes,

Andy: da sind diesmal auch wirklich ganz viel dabei.

Andy: Und ja, in der nächsten Woche spreche ich oder hörst du hier,

Andy: ich habe schon mit dir gesprochen, die Polina Köpp von elterngeldbuddy.de und

Andy: sie hat mit ihrem Mann eine App gebaut,

Andy: mit der du leichter Elterngeldanträge erstellen kannst.

Andy: Fand ich total interessant, Ist bei uns schon eine Weile her.

Andy: Ich weiß aber noch, was das damals für einen Pain war.

Andy: Nächste Woche gibt es also die Paulina von ElterngetBuddy.

Andy: Hör unbedingt rein, würde mich total darüber freuen. Und abonnier den Podcast.

Andy: Vielen Dank dafür. Mach's gut. Ciao, ciao.

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