Bootstrapped mit 149-Euro-Hardware: Wie trackiwi vom Wohnmobil aus entstand (#193)
Shownotes
Fabian Schreiber ist Gründer von trackiwi aus Schwäbisch Hall, einem GPS-Tracker speziell für Wohnmobile. 2019 lösten er und seine heutige Frau ihre Wohnung in Ludwigsburg auf und lebten drei Jahre im Wohnmobil. Unterwegs zeichnete er seine Routen erst mit einem Raspberry Pi auf, einfach für sich selbst, und baute während der Reise einen trackiwi‑Prototypen.
Heute verkauft trackiwi den Tracker für 149 Euro, verdient wird an der Mitgliedschaft für 60 Euro im Jahr, ohne automatische Verlängerung. Wir sprechen über einen Presale aus Griechenland mit nur einer Handvoll Bestellungen, warum die Kunden eher Wolfgang als Surfer-Dude heißen und wie ein YouTube-Video eine Eurobox voller Pakete brachte.
Außerdem: der Tech-Stack mit Erlang-Backend, Laravel und Ionic, lokale KI für den Support, 600 bis 700 Geräte im Lager und die Umwandlung vom Einzelunternehmen in die GmbH. Inzwischen lebt Fabians Familie von trackiwi.
Links zum Podcast
- trackiwi – GPS-Tracker für Wohnmobile
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- trackiwi auf Instagram
- CamperStyle Podcast: GPS-Tracker speziell für Camper und Vanlifer
- Hartmut Conrad (HACO) im Porträt bei promobil
- YouTube Channel Hartmut Conrad
Buchtipps:
- The Mom Test: How to talk to customers & learn if your business is a good idea when everyone is lying to you
- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
- It Doesn’t Have to Be Crazy at Work von den beiden Basecamp Gründern Jason Fried und David Heinemeier Hansson.
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Transkript anzeigen
Fabian: Und haben die Wohnung aufgelöst. Das hat dann am Ende sind es drei Jahre geworden.
Fabian: Also da haben dann immer so zwischen 100 und 200 Leuten an diesen Umfragen teilgenommen.
Fabian: Und der Moment, wo es dann aber wirklich die Möglichkeit gab,
Fabian: Geld einzuwerfen, da war auf einmal das Interesse fast weg. Die hießen irgendwie
Fabian: alle Wolfgang oder Thomas oder Stefan.
Fabian: Hat so eine Zuschauerschaft, 100.000 Abonnenten ungefähr. Das war der Tag,
Fabian: da bin ich dann mit so einer Eurobox, mit Trickern zur Packstation gefahren.
Fabian: Und jetzt habe ich aktuell, glaube ich, 6.000 oder 700 Geräte im Lager liegen.
Andy: Wo geht die Reise hin? Und damit herzlich willkommen zu Folge 193 von Happy Bootstrapping.
Andy: Eben hast du im Intro den Fabian Schreiber gehört und er ist der Gründer von
Andy: TrackyV aus Schwäbisch Hall.
Andy: Wie man am Slang hört, kommt es nicht weit weg von mir.
Andy: Ja, und TrackyV ist ein GPS-Tracker speziell für Wohnmobile,
Andy: ein Hardware-Stück mit einem Software-Abo.
Andy: Und das Ganze hat er auf seiner ersten Reise selber gebaut, so als Art Prototyp,
Andy: um mal auszuprobieren, wie das Ganze funktionieren kann und weil er selber seine
Andy: längere Reise tracken wollte.
Andy: Denn er und seine Frau haben damals die Wohnung aufgelöst und sind eine Weile umhergezogen.
Andy: Und wie daraus ein profitables Produkt entstanden ist, von dem jetzt die ganze
Andy: Familie leben kann, wie er die SIM-Karten löst, dass die überall funktionieren
Andy: und wer seine Kunden sind, was man alles
Andy: mit der Track-Heavy machen kann, all das erfährst du jetzt im Podcast.
Andy: Ansonsten kannst du natürlich wie immer mehr Fragen und Feedback für die Folge
Andy: schicken an hallo.happy-bootserving.de und ganz besonders würde es mich freuen,
Andy: was erwartest du in Zukunft von dem Podcast?
Andy: Möchtest du mehr Indie-Hacker-Geschichten hören, so wie jetzt die heutige Folge?
Andy: Möchtest du mehr E-Commerce, mehr SaaS-Teams hören?
Andy: Ist es die Mischung? Lass mich doch gerne kurz wissen. Schreib mir eine Mail,
Andy: damit ich weiß, in welche Richtung es weitergehen soll.
Andy: Und jetzt geht es auch direkt los mit der Folge. Abonnier doch gerne den Podcast.
Andy: Danke dafür und viel Spaß mit der heutigen Folge.
Andy: Guten Morgen, Fabian, und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
Fabian: Ja, guten Morgen, Andi.
Andy: Freut mich, dass du am Start bist. Du hast mir auch im Vorgespräch gesagt,
Andy: dass du den Podcast hörst. Da ist es natürlich immer cool, wenn Hörende auch
Andy: mal zu Gast kommen und ihre Story erzählen.
Andy: Erklär doch mal, wer bist du, wie heißt dein Produkt und was kann ich damit machen?
Fabian: Ja, also ich bin Fabian, wie du ja schon gesagt hast.
Fabian: Ich bin Papa von zwei kleinen Kindern, ein Dreijähriger und ein zwei Monate
Fabian: altes kleines Baby gerade.
Fabian: Und bin Gründer von TrackyV, das,
Fabian: ich vor drei Jahren ziemlich genau gegründet habe. Und jetzt,
Fabian: was mich gut beschäftigt die letzten Jahre, parallel zu den Kindern.
Andy: Ja gut, das kann ich mir vorstellen. Was genau ist TrackyV? Was kann ich damit machen?
Fabian: TrackyV ist ein Wohnmobil-GPS-Tracker. Wir verkaufen eine GPS-Tracking-Hardware,
Fabian: die wir einkaufen. Unser Produkt ist im Prinzip die komplette Software-Seite davon.
Fabian: Wir haben Backend entwickelt, eine App dazu und man kann dann seine Reiserouten aufzeichnen.
Fabian: Das ganze System erkennt auch automatisch Übernachtungsplätze.
Fabian: Wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, du siehst, wo du geschlafen hast,
Fabian: wie viele Nächte, wenn du angekommen bist.
Fabian: Du kannst deine Touren auswerten und der Clue an der Sache ist,
Fabian: du kannst halt endlos deine Routen aufzeichnen.
Fabian: Das heißt, du kannst auch fünf Jahre später noch gucken, wo du da vor fünf Jahren
Fabian: und dann mal in Portugal am Strand rumgefahren bist oder so.
Fabian: Also hoffentlich nicht am Strand, aber in der Nähe vom Strand.
Andy: Okay, und wie groß ist es heute? Du hast gesagt, drei Jahre gibt es das jetzt.
Andy: Kannst du davon leben? Ist es das Einzige, was du machst?
Fabian: Ja, tatsächlich. Ich habe von Anfang an gesagt, wenn man es wirklich versuchen
Fabian: will, dann muss man es fulltime probieren und als Einziges, nicht irgendwie
Fabian: als Side-Hustle oder sowas.
Fabian: Und es ist tatsächlich so, dass wir jetzt als Familie davon leben können.
Andy: Das ist natürlich sehr schön. Und okay, du hast eine Hardware,
Andy: die verkaufst du. Ist die Hardware selber entwickelt?
Fabian: Nee, nee. Also da habe ich ganz am Anfang einen Beta-Test gemacht.
Fabian: Ich muss dazu sagen, wir waren selber lange mit dem Wohnmobil unterwegs und
Fabian: in der Zeit waren wir auf Instagram aktiv und hatten da schon so eine gewisse
Fabian: Community mit anderen Leuten, die auch mit Wohnmobil unterwegs waren,
Fabian: auch mit ganz verschiedenen Fahrzeugen.
Fabian: Und da habe ich mir einen Beta-Test gestartet, also 15 Leute rausgepickt und
Fabian: habe die mit auch verschiedenen Geräten ausgestattet und habe die einfach mal
Fabian: ihre Daten auf den Server schicken lassen und habe dann geguckt,
Fabian: was funktioniert, welche Tracker was können,
Fabian: und habe mich dann letztendlich für ein Gerät entschieden.
Andy: Okay, so hat es funktioniert. Das heißt, du hast mir erzählt auch,
Andy: ihr habt Haus und Hof verkauft, sozusagen wie man sagt, ins Wohnmobil gezogen
Andy: und war dann eine Weile unterwegs.
Andy: Und da bist du dann auch auf die Idee gekommen. Kannst du da mal ein bisschen
Andy: erzählen, wie das Ganze passiert ist? Das ist ja schon eine interessante Story.
Fabian: Ja, genau. Das war 2019, da habe ich mit meiner damaligen Freundin,
Fabian: jetzt Frau, zusammen in Ludwigsburg gewohnt, kennst du ja wahrscheinlich,
Fabian: ist bei dir auch um die Ecke, und da war ich auch in der,
Fabian: Ja, sehr schön. Wir haben ja auch total schön gewohnt. Wir hatten da eigentlich
Fabian: nichts auszustehen, aber irgendwie hat es uns in den Fingern gejuckt.
Fabian: Und wir haben uns für kleines Wohnen interessiert und wollten auch irgendwie mal rauskommen.
Fabian: Und haben dann gesagt, wir kaufen uns jetzt ein Wohnmobil, haben total blauäugig
Fabian: uns einen 30 Jahre alten Hümer gekauft und haben die Wohnung aufgelöst.
Fabian: Das war so ein Prozess von über einem halben Jahr, also alle Möbel verkauft und sowas.
Fabian: Wir wollten auch nicht so viel wegwerfen und sind dann letztendlich ins Wohnmobil gezogen.
Fabian: Und haben gesagt, wir probieren das einfach mal und gucken mal,
Fabian: wie lange das uns Spaß macht, wie lange das funktioniert.
Fabian: Das ist natürlich auch ein sehr günstiger Lebensstil, das heißt,
Fabian: ein bisschen Ersparten kommt man da schon recht weit.
Fabian: Und so ging das dann los und am Ende sind es drei Jahre geworden.
Andy: Hast du da dann von unterwegs gearbeitet? Warst du damals Freelancer,
Andy: Softwareentwickler oder was hast du da?
Andy: Das musst du ja trotzdem finanzieren. Ja genau, Spritkinder
Fabian: Ist nicht umsonst und Essen auch nicht, leider. So weit sind wir noch nicht.
Fabian: Ich habe als Freelance-Webdesigner im Prinzip schon immer gearbeitet.
Fabian: Ich habe mein erstes Gewerbe mit 16 angemeldet und habe schon immer Websites
Fabian: gemacht. Das ging mit so Werkstippen los, Yoga-Studios, solche Sachen.
Fabian: Und später dann mehr für Agenturen und bin eher so in diese Web-Entwicklungsrichtung
Fabian: gegangen und habe am Ende Typo-3-Seiten gebaut tatsächlich.
Fabian: Und den Job habe ich im Prinzip einfach mit ins Wohnmobil genommen.
Andy: Das hat ja gut funktioniert, das kann ich mir schon vorstellen.
Andy: Das ist ja das Typische, was man von unterwegs macht. Ja, total.
Andy: Und dann bist du während der Reise auf die Idee gekommen, sowas zu machen.
Andy: Hast du dir das vorher schon gewünscht oder wie kam es dazu?
Andy: Kannst du ein bisschen das erzählen?
Fabian: Ich muss irgendwie schon die Intention gehabt haben, weil ich habe mir schon
Fabian: so ein paar Teilchen mitgenommen. Ich hatte einen kleinen Raspberry Pi dabei
Fabian: und so ein GPS-Shield und GSM und da habe ich mir schon meine SIM-Karte auch besorgt.
Fabian: Also irgendwie muss es mir klar gewesen sein, dass man da was draus machen kann.
Fabian: Aber unterwegs habe ich erst gemerkt, wir sind halt nie länger als drei Tage
Fabian: mal in einem Ort gewesen und dann fährst du ständig weiter, machst richtig viel Strecke.
Fabian: Und innerhalb von Monaten verlierst du da komplett den Überblick,
Fabian: wo du warst, wie lange du wo warst.
Fabian: Und das war dann auch der Punkt, wo ich mir das einfach mal zusammengesteckt
Fabian: habe und habe mir einen kleinen Server aufgesetzt und habe angefangen,
Fabian: diese Daten einfach mal da abzulegen in der Datenbank. Da war auch keine GUI
Fabian: oder sowas dabei, einfach nur nackte Daten in der DB.
Fabian: Nur Tracking sozusagen, ja. Ja, genau, einfach das erst mal sammeln,
Fabian: weil das kriegst du halt später nicht gerne. Wenn du durch die Strecke gefahren
Fabian: bist und nicht aufgezeichnet hast, dann hast du sie nicht.
Fabian: Ja, und später habe ich dann angefangen, mal mit den Daten zu experimentieren
Fabian: und mir eine kleine Web-App gebaut und sowas.
Fabian: Also nur für uns selber und dabei gemerkt, dass das einfach wirklich praktisch
Fabian: ist und wie oft man das auch wirklich benutzen kann, gerade wenn man viel unterwegs ist.
Andy: Und du hast ja selber oder ihr habt zusammen die Reise auf Instagram ein bisschen
Andy: dokumentiert. Da habt ihr euch da schon so ein bisschen eine Community aufgebaut.
Andy: Wie viele Leute hast du euch da gefolgt?
Fabian: Das waren am Ende glaube ich so 4000. Also es war jetzt riesengroß.
Fabian: Für die Zeit war es schon okay. Es war ein guter Austausch.
Fabian: Also wir haben es auch benutzt, um Kontakte aufzubauen, Leute unterwegs zu treffen
Fabian: und sowas. Also es war schon dafür echt gut.
Andy: Und die hast du auch mitgenommen auf die Produktentwicklung?
Fabian: Ja, also ich habe das da auch so kommuniziert, dass wir das jetzt entwickeln wollen.
Fabian: Ich habe diesen Beta-Test gerade da auch promotet. Ich hatte dann halt eine
Fabian: Webseite, wo man sich dafür anmelden konnte, ein paar Fragen beantworten musste
Fabian: über das Reiseverhalten und sowas. Ich habe das dann natürlich auf Instagram
Fabian: gepostet, dass Leute auch davon erfahren einfach.
Andy: Und da hast du dann die ersten Kunden auch gewonnen oder die ersten Tester sozusagen.
Andy: Da hast du dann, du hast ja, glaube ich, erzählt, du hast eine eigene Hardware
Andy: oder ihr habt einen Hardware-Partner sozusagen.
Andy: Wie ging das weiter? Also das ist ja von deinem Beta-Test irgendwie erwachsen geworden.
Fabian: Ja, genau. Es ging dann, wie gesagt, mit diesen 14, 15 Beta-Testern los,
Fabian: die mit verschiedenen Geräten rumgereist sind.
Fabian: Und auf Instagram habe ich dann auch immer wieder so Fragen gestellt,
Fabian: so in Richtung Product-Market-Fit. Also was wären die Leute bereit dafür zu
Fabian: bezahlen? Was wären die Leute bereit regelmäßig dafür zu bezahlen?
Fabian: Würden sie es überhaupt kaufen?
Fabian: Was für Funktionen wären wichtig? Das habe ich auch auf Instagram dann so als
Fabian: Umfragen, kann man ja super machen, geteilt.
Fabian: Und da kam auch echt viel Feedback. Also da haben dann immer so zwischen 100
Fabian: und 200 Leuten an diesen Umfragen teilgenommen, was schon aussagekräftig ist.
Fabian: Und dann habe ich das halt entwickelt mit den Beta-Testern zusammen.
Fabian: Das musste ja auch erst mal eine App geschrieben werden. Das ganze Backend habe
Fabian: ich nochmal neu geschrieben, weil es war halt von so einem Bastelprojektchen,
Fabian: wenn man dann drüber nachdenkt, das sollen mal mehrere Leute gleichzeitig benutzen,
Fabian: dann ist das einfach was ganz anderes.
Fabian: Und das hat dann, ja gut, wie lange dauert das? Dreiviertel Jahr,
Fabian: so in dem Bereich, bis ich dann die Firma angemeldet habe und dann auch den
Fabian: Vorverkauf gestartet habe.
Fabian: Weil da waren wir selber gerade noch unterwegs mit dem Wohnmobil.
Fabian: Das heißt, ich konnte die Geräte nicht verschicken.
Fabian: Dann habe ich aus Griechenland quasi einen Pre-Sale gelauncht.
Fabian: Und da habe ich dann auch relativ schnell festgestellt, dass auf Instagram ganz
Fabian: viele Leute immer gleich gesagt, ja, würde ich kaufen, wäre mir von mir aus
Fabian: 200 Euro wert oder sowas.
Fabian: Und der Moment, wo es dann aber wirklich die Möglichkeit gab,
Fabian: Geld einzuwerfen, da war auf einmal das Interesse fast weg.
Andy: Okay.
Fabian: Also da kam da nicht so viel, wie vorher gesagt wurde.
Fabian: Das ist, glaube ich, auch so ein Learning, was man aus Instagram gut mitnehmen
Fabian: kann. Das war zumindest damals auch so. Das ist eine sehr positive Plattform, finde ich.
Fabian: Das heißt, die Leute bestärken einen da schon sehr drin. Aber das heißt nicht
Fabian: unbedingt, dass er auch am Ende was kaufen wird.
Andy: Okay, das heißt, ihr seid aber ganz schön rumgekommen auf eurer Reise.
Andy: Was waren da so die Highlights?
Andy: Habt ihr jedes europäische Land in den drei Jahren gesehen?
Fabian: Nee, also wir waren im Prinzip in den Ecken von Europa, also so im Sommer in,
Fabian: Norwegen, Schweden und im Winter in Portugal oder Griechenland.
Fabian: Also als ich den Pre-Sale gelauncht habe, da waren wir in Griechenland schon
Fabian: mit unserem Kind. Das heißt, da war diese drei Jahre Reise schon vorbei und
Fabian: wir hatten auch schon wieder ein kleines Häuschen in Baden-Lückenberg gemietet.
Fabian: Uns hat es aber relativ schnell wieder in den Fingern gejuckt,
Fabian: auch nochmal loszukommen, weil es ist Überwinterung. Es ist ein gutes Ding.
Andy: Ja, okay. Und dann hast du das von unterwegs gemacht. Hattest du da die deutsche
Andy: Firma schon oder hast du nicht von unterwegs eine GmbH gegründet oder sowas?
Fabian: Also die Firma habe ich angemeldet, bevor wir los sind. Also bevor wir zu der
Fabian: Überwinterung nach Griechenland gefahren sind, habe ich das Gewerbe noch angemeldet,
Fabian: einfach, dass ich sowas machen kann.
Fabian: Von unterwegs war nicht klar, ob das in dem Zeitraum auch passt.
Fabian: Aber erstmal, also man kann halt nicht kurz mal zurückfahren,
Fabian: um Gewerbe anzumelden. Deswegen habe ich es vorhin.
Andy: Okay. Dann hast du den IHK-Willkommensbrief dann gar nicht mehr persönlich bekommen?
Fabian: Ja, da hat er zu Hause auf uns gewartet. Doch, den habe ich glaube ich sogar
Fabian: noch bekommen. Also ich habe es mit ein bisschen Abstand, bevor wir los sind.
Andy: Ja, okay. Kannst du mal beschreiben, du hast ein bisschen schon den selber einen
Andy: Kundentyp beschrieben, aber so der typische Kunde von Trekkie V ist dann nicht
Andy: der Wochenendcamper, der Gelegenheitscamper sozusagen.
Fabian: Ich muss vielleicht so anfangen, was ich mir vorgestellt habe, was der Kunde ist.
Fabian: Einfach weil wir in dieser Instagram-Bubble und der Hashtag Vanlife und so unterwegs
Fabian: waren, dachte ich eigentlich schon, das sind irgendwie junge,
Fabian: technikaffine Leute, coole Surfer-Dudes mit einem VW-Bus und sowas.
Andy: Ja.
Fabian: Ja, und auch bei der Vorbestellung gab es dann ein paar Vorbestellungen.
Fabian: Es gab irgendwie so eine Handvoll, vielleicht vier, fünf oder so.
Andy: Okay.
Fabian: Dabei ist mir aber aufgefallen, also die Namen sind gar nicht so für diese junge
Fabian: Generation passend. Und die hießen irgendwie alle Wolfgang oder Thomas oder Stefan.
Fabian: Und da haben sich die Rädchen dann getreten. Da habe ich gemerkt,
Fabian: die Zielgruppe ist einfach deutlich älter. Die Kaufbereitschaft ist einfach
Fabian: bei der älteren Zielgruppe mehr da.
Fabian: Ja, okay. Das heißt, ich habe da dann einen Zielgruppen-Shift direkt am Anfang eigentlich gehabt.
Andy: Aber du hast dich nicht entmutigen lassen, wenn 200 Leute sagen,
Andy: ja, mach doch mal und dann bestellen nur eine Handvoll die Vorbestellung,
Andy: das ist ja dann auch schon ein bisschen ernüchternd.
Fabian: Ja, wobei ich muss sagen, also diese fünf Vorbestellungen fand ich irgendwie auch schon krass.
Fabian: Also wenn man sowas entwickelt und man selber entwickelt sowas,
Fabian: ja, oder baut sowas für sich selber, weil man es tendenziell vielleicht gar
Fabian: nicht selber kaufen würde.
Fabian: Und dann zu realisieren, dass Leute wirklich bereit sind, Geld dafür auszugeben.
Fabian: Das hat mir eigentlich schon gereicht, diese fünf Leute.
Andy: Okay, wie ging es dann weiter? Also was war dann so dein Wachstumspfad?
Andy: War da eher so linear oder gab es irgendeinen Moment, wo es mal explosiv nach
Andy: oben ging, weil du, weißt du nicht, mit irgendeinem Influencer was gemacht hast oder
Andy: warst du mal auf einer Messe, gab es irgendein Event, wo es auf einmal Push
Andy: gemacht hat oder ist es so linear gewachsen jetzt bis heute?
Fabian: Also am Anfang habe ich dann, als ich realisiert habe, dass die Zielgruppe älter
Fabian: ist, habe ich von Instagram zu Facebook gewechselt und da gibt es ganz viele so Wohnmobilgruppen.
Fabian: Also das sind so, keine Ahnung, sowas wie Überwintern in Spanien oder so.
Fabian: Und da hast du halt genau die richtige Zielgruppe drin und dann habe ich angefangen
Fabian: mit den Admins in den Gruppen halt zu reden, ob ich da mal vielleicht mal was posten kann.
Fabian: Und da sind dann die ein oder anderen Deals entstanden einfach und ich durfte
Fabian: was posten und das hat schon recht gut funktioniert. Man musste dann halt immer
Fabian: so, man hat so irgendwie anderthalb, zwei Stunden Arbeit gehabt,
Fabian: um dann vielleicht einen zu überzeugen.
Fabian: Das waren so die Anfänge. Aber man hat ja halt gemerkt, man kann die Leute damit überzeugen.
Fabian: Und das hat dann ganz gut funktioniert. Und da habe ich so vielleicht die ersten
Fabian: 20, 30 Leute oder sowas zusammenbekommen.
Fabian: Und irgendwann bin ich auch auf diesen Influencer-Weg gekommen und habe mal
Fabian: bei YouTube geschaut und habe einen entdeckt, der Hartmut Konrad H.
Fabian: Das ist so ein Kanal, der jetzt für mich, also ich wäre nicht die Zielgruppe
Fabian: davon, das ist einfach das Typ, der ist 80, wird er sein auf jeden Fall.
Fabian: Und der reist mit seinem Wohnmobil halt auch dauerhaft im Prinzip in Europa
Fabian: und durch die Gegend und filmt das.
Fabian: Und stellt es ins Internet und hat so eine Zuschauerschaft, 100.000 Abonnenten
Fabian: ungefähr. Also das ist eine Bubble, das geht einem vorbei.
Fabian: Und den habe ich halt entdeckt und habe gedacht, ich schreibe den jetzt einfach
Fabian: mal an, weil der hat immer mal seine Routen gezeigt, Die haben alle so Screenshots
Fabian: aus Google Maps, Routenplanung quasi rausgemacht.
Fabian: Da haben wir gesagt, hier, pass mal auf, könntest das auch automatisiert machen.
Fabian: Vielleicht sogar ein bisschen legalerweise Google Screenshots benutzen,
Fabian: ist ja auch irgendwie ein bisschen blöd.
Fabian: Und ich habe halt OpenStreetMap drin, da kann er dann die Screenshots auch wirklich
Fabian: nutzen. Der war direkt Feuer und Flamme, hat sich das, hab dem das Ding kostenlos
Fabian: geschickt, hat sich das eingebaut und dann hat er es einmal erwähnt.
Fabian: Das war der Tag, da bin ich dann mit so einer Eurobox voll mit Trickern zur
Fabian: Packstation gefahren, um die zu verschicken.
Fabian: Und da habe ich gemerkt, dass diese Influencer-Marketing-Richtung,
Fabian: das funktioniert wahnsinnig gut.
Andy: Okay. Das heißt, du hast die Track-Art einmal selber verschickt.
Andy: Machst du es heute auch noch?
Fabian: Also damals habe ich das gemacht, genau. Da bin ich dann mit meinem jetzt großen,
Fabian: Anhänger zur Packstation gefahren und habe dann die ganzen Päckchen,
Fabian: die Packstation gefüllt, sozusagen. Fisch mache ich das nicht mehr.
Fabian: Das hat sich dann geändert. Im zweiten Jahr wollten wir in Portugal überwintern wieder.
Fabian: Und da konnte ich dann, da braucht man halt jemanden vor Ort.
Fabian: Und dann war so die Überlegung, lässt man das jemanden aus der Familie machen?
Fabian: Aber man weiß halt auch nicht, wie groß das wird und man will da auch eigentlich
Fabian: jetzt nicht so den es hängt halt was dran.
Fabian: Ich will es ja ernsthaft betreiben und ich will aber auch niemanden zwingen,
Fabian: das zu machen, außer fangen hier.
Fabian: Deswegen habe ich mir dann einfach einen Dienstleister gesucht und habe da in
Fabian: Chemnitz einen gefunden und bin da mal hingefahren, habe mit denen einen Deal
Fabian: gemacht, dass sie einfach pro Betrackten verschickt und Checker einen Betrag
Fabian: bekommen und seitdem läuft es da drüber.
Fabian: Und das ist echt gut, also das nimmt viel Arbeit ab.
Andy: Ja, das kann ich mir vorstellen. Weil da hast du ja auch keinen Hassel dann
Andy: mit Versand oder falls es zu einer Retoure kommt oder Paket unzustellbar oder
Andy: sowas. Da kümmern die sich dann drum.
Fabian: Also ganz raus ist man trotzdem nicht, weil es gibt halt viele Sonderfälle,
Fabian: die merkt man erst, wenn man es mal wirklich betreibt.
Fabian: Aber das, also 99 Prozent von dem Aufwand fallen wir.
Andy: Okay, ja, das ist, glaube ich, eine große Hürde, die dann wegkommt.
Andy: Okay, der Name, also jetzt Trecky, wie, das W verstehe ich, das I nicht so ganz,
Andy: kommt ja jetzt in Wohnmobil, doch, kommt es dann vor.
Andy: Steht es für Wohnmobil, ist es eine offizielle Abkürzung wie I für Wohnmobil?
Andy: Oder wie kam es auf den Namen?
Fabian: Also die Herleitung habe ich jetzt noch nicht gehört. Also ich habe ja diese Kiwi-Logo.
Fabian: Das ist so ein gekünstelter Kunstname. Keine Ahnung.
Fabian: Ich habe mir im Prinzip einfach zwei Seiten voll mit Variationen von Wörtern,
Fabian: die irgendwas mit Tracking zu tun haben, aufgeschrieben und das war es so.
Fabian: Da habe ich dann dran hängen geblieben. Ich wollte es auch nicht überhaupt so komplizieren.
Andy: Hat sich natürlich angehört.
Fabian: Ein bisschen bleibt mir schon dran hängen, Aber ich finde, der Name ist jetzt
Fabian: nicht so wahnsinnig kriegsentscheidend.
Andy: Mir war wichtig, dass das irgendwie drin vorkommt. Er ist halt neutral.
Andy: Ist es damit internationalisierbar? Hast du jetzt Kunden aktuell nur aus dem
Andy: Dachmarkt oder geht es schon darüber hinaus?
Fabian: Offiziell verkaufen wir nur in Deutschland. Es gibt ein paar Leute in Österreich
Fabian: und Schweiz, die sich das so über Umwege bestellt haben und trotzdem benutzen.
Fabian: Aber man könnte mit dem Namen, glaube ich, auch in anderen Ländern.
Andy: Okay, aber warum ist Österreich und Schweiz schwierig? Hättest du gedacht,
Andy: dass du das schon machst?
Fabian: Ja, nee, du hast ja trotzdem, also gerade Schweiz, hast du diese ganzen Zollgeschichten
Fabian: und sowas. Also da brauchst du schon auch Prozesse, um das abzubilden.
Fabian: Plus sowas wie Retouren sind halt deutlich teurer.
Fabian: Auch glaube ich schon, dass man es machen könnte. Aber ja, du hast halt viele
Fabian: Hürden und Regularien. Das musst du halt alles erfüllen. Und bisher waren noch
Fabian: nicht die Ressourcen dafür da.
Fabian: Und der deutsche Markt ist auch, muss man sagen, Wohnmobil technisch mit dem
Fabian: französischen und holländischen zusammen in Europa der Größe.
Andy: Von der Autobahn kennt man es eigentlich. Müsstest du als erstes nach Holland gehen wahrscheinlich.
Fabian: Ja,
Fabian: Aber trotzdem, die meisten Wohnmobile gibt es in Frankreich und Deutschland tatsächlich.
Andy: Okay. Ah ja. Und wird es hauptsächlich dann auch für Wohnmobile genutzt oder auch für Anhänger?
Fabian: Wird auch für Anhänger benutzt, obwohl ich das jetzt nicht so explizit dafür
Fabian: bewerbe oder eigentlich gar nicht. Aber man kann es natürlich,
Fabian: also im Prinzip, du brauchst eine Stromquelle.
Fabian: Und wo du das jetzt wirklich benutzt, ist egal. Es gibt auch Leute,
Fabian: die das in Quad einbauen oder im Motorrad oder auch in den Stecker dran machen
Fabian: und das in verschiedenen Fahrzeugen nutzen und sowas.
Andy: Okay, um dann ihre Strecken aufzuzeichnen. Okay, ist das nach wie vor auch der Hauptgrund?
Andy: Also du hast ja auch ein bisschen den Security-Fokus, glaube ich,
Andy: auf der Landingpage. Ist das was, was mehr zieht? Oder was sind so die Features,
Andy: die nachher noch mitkommen, neben dem Routentracking, sage ich mal?
Fabian: Also tatsächlich ist das Routentracking, wie es gebaut ist, ist schon der Hauptmehrwert.
Fabian: Und auch das, was wir am meisten bewerben, was ich am meisten bewerbe.
Fabian: Ich schwank immer zwischen wir und ich, weil es sind ja auch Freelancer mit
Fabian: dabei, es ist ja noch nicht so ganz allein.
Fabian: Aber das Routen-Clacking ist das Hauptfeature, weil es gibt natürlich massenhaft
Fabian: GPS-Tracker, das sind, ich würde sagen, hunderte verschiedene Anbieter.
Fabian: Aber was keiner macht, ist, die Routendaten länger aufzuheben.
Fabian: Ich glaube, vier Jahre war das Höchste, was ich gesehen habe.
Fabian: Nach zwei Jahren werden die alten Daten halt einfach hinten runtergeworfen und gelöscht.
Fabian: Und das macht Verweisen halt keinen Sinn. Das ist genau der Fokus und die Nische
Fabian: im Prinzip, dass man auch nach fünf Jahren noch guckt.
Andy: Ich verstehe. Das heißt, bei dir wird es unendlich gespeichert,
Andy: solange ich ein aktives Abo habe, oder wie? Genau, richtig. Was kostet der Tracker?
Fabian: Ich glaube, 149 Euro und die Mitgliedschaft 60 im Jahr.
Andy: Und da ist alles dabei? SIM-Karte, deine Kosten, Gebühren und so weiter?
Fabian: Ja, also ich sage immer, für die Mitgliedschaft kriegst du quasi die SIM-Karte.
Fabian: Alles, was auf dem Server läuft, also die Serverleistung und auch die Weiterentwicklung,
Fabian: weil es wird stetig weiterentwickelt.
Andy: Also eine SIM-Karte, ich weiß nicht, was hast du an Daten?
Andy: Wenn du jetzt nur Location-Daten übermittelst, ist wahrscheinlich nicht viel,
Andy: was da rüberkommt. Das braucht man dafür Datenvolumen. Da reichen ein paar hundert
Andy: MB wahrscheinlich, oder?
Fabian: Ja, also die Daten sind nicht so, es sind nicht wahnsinnig viele.
Fabian: Man kann den Checker so konfigurieren, dass man da den perfekten Kompromiss halt findet.
Fabian: Also man versucht natürlich mit wenig Daten auszukommen.
Fabian: Gleichzeitig, wenn es um diese Reisedaten geht, ich merke auch,
Fabian: dass meinen Kunden es schon wichtig ist, zu sehen, wie genau die Abfahrt runtergefahren
Fabian: sind auf der Autobahn oder im Kreisverkehr, dass da nicht einfach eine Gerade durchgeht.
Fabian: Und das ist auch ein Unterschied zu anderen Trackern. Also bei anderen Trackern
Fabian: geht es halt um die aktuelle Position. Das ist nicht so wichtig,
Fabian: dass jetzt die Route auch schön aussieht.
Fabian: Das ist jetzt bei Tracky wie ein bisschen anders. Da hat er schon auch durchaus
Fabian: einen Mehrwert, dass die Route gut aussieht und genau aufgezeichnet ist.
Fabian: Und genau deswegen ist auch der Tracker, für den wir uns entschieden haben,
Fabian: echt eine gute Wahl gewesen, weil er kann so Sachen machen wie,
Fabian: wenn du deinen Kurs änderst, dann sendet der nochmal einen neuen Datenpunkt.
Fabian: Oder auf der Geraden macht er alle 150 Meter oder alle 300 Meter einen Datenpunkt.
Fabian: Oder wenn du schneller oder langsamer wirst, dann sendet er wieder einen Datenpunkt.
Fabian: Und so kannst du quasi gleichzeitig datensparsam sein, aber auch mit genauer Aufzeichnung.
Andy: Ich habe mal in einem Startup gearbeitet vom Daimler, das war schon lange,
Andy: lange her, war bald 20 Jahre.
Andy: Da haben wir das für den LKW gemacht, sozusagen so Tracking und Kommunikation
Andy: weltweit damals mit GPIS noch, wer sich daran noch erinnert, das war noch.
Andy: Und es hat aber gereicht, die Positionsstaten und der Trick war halt einen Anbieter
Andy: zu finden, der weltweit funktioniert hat. Was hast du jetzt da?
Andy: Funktioniert die europaweit oder hast du da einen Partner aus Deutschland,
Andy: der dann die SIM-Karte hat oder was nimmt man da?
Fabian: Ich habe die SIM-Karte von ONCE drin. Das ist eine Tochter von der Telekom.
Fabian: Also deutscher Anbieter und die haben aber Netzabdeckung in über 170 Ländern.
Fabian: Das schwankt immer so ein bisschen auch nach Russland-Situationen und sowas,
Fabian: was sie da angeben, wie viele Länder dabei sind. Aber so in dem Bereich.
Fabian: Gerade Europa ist komplett abgedeckt.
Fabian: Auch Amerika relativ gut abgedeckt, wobei da mit der Hardware und Frequenzbändern
Fabian: und sowas, das ist alles gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt.
Fabian: Aber im Grunde, also schon, der hat weltweite Abdeckung.
Andy: Okay, aber das heißt, du hast auch Kunden, die schippen ihren Wohnmobil nach
Andy: Amerika oder Südamerika.
Andy: Und deren Erwartungshaltung ist, dass es da natürlich auch funktioniert.
Fabian: Weil man dazu sagen muss, also die Netzabdeckung, auch die Kompatibilität von
Fabian: dem Gerät in den USA ist ein bisschen schwierig. Also da ist es oft auch tatsächlich
Fabian: so, dass eher in Städten mal Empfang da ist und außerhalb nicht so wirklich.
Fabian: Aber das ist auch cool an der Hardware, die hat einen internen Speicher.
Fabian: Von 128 MB und der kann bis zu 40.000 Kilometer Routendaten aufzeichnen und
Fabian: überträgt das dann, sobald er wieder Netz hat. Das heißt, du kannst dann theoretisch
Fabian: einmal um die komplette Welt reisen und danach eine SIM-Karte einlegen und hast
Fabian: deine kompletten Routendaten. Du musst halt aufpassen, dass das Ding die ganze Zeit Strom hat.
Andy: Ja, ja.
Fabian: Sonst wird es ärgerlich.
Andy: Okay, das schließe ich dann wo an? Also hat es einen 220-Volt-Anschluss oder
Andy: packe ich das irgendwo, weiß nicht, an den Zigarettenanzünder oder was macht man?
Fabian: Ja, also der Tracker hat 12 Volt oder der läuft mit 10 bis 30 Volt.
Fabian: Heißt, du kannst den im Prinzip in Fahrzeugen mit 12 Volt Bordnetz und mit Fahrzeugen,
Fabian: also LKWs mit 24 Volt Bordnetz, kannst den einfach mit ans Bordnetz anschließen.
Fabian: Am meisten bauen den im Wohnmobil so in das Wohnraum Bordnetz quasi mit ein,
Fabian: weil da hast du die größten Batterien, das ist mit Solaranlage oft gut versorgt,
Fabian: da kann ich das Teil gut verstecken und der Empfang ist auch gut,
Fabian: weil viele Wohnmobiles sind ja im Grunde
Fabian: Plastik mit Schaumstoff so, da geht das Signal auch gut durch.
Andy: Achso, das heißt, du verkaufst eine Hardware, verdienst du an der was?
Fabian: Nicht so viel, wie man denken würde. Also es ist tatsächlich alles,
Fabian: was in der Hardware als Marge mehr oder weniger drin ist.
Fabian: Da geht schon ein Großteil einfach für Marketing und auch für Rabatte und auch
Fabian: dieses Fulfillment und sowas geht da drauf. Da bleibt nicht wahnsinnig viel
Fabian: hängen. Das Geschäftsmodell ist schon einfach die Mitgliedschaft.
Fabian: Ich muss versuchen, Geräte in den Markt zu kriegen.
Andy: Damit die Mitgliedschaftszahlen hochgehen und die 60 Euro im Jahr.
Andy: Okay. Und da hast du jetzt gesagt, da steckt alles mit drin,
Andy: 7 Karte. also ist es für mich halt ein stressfreier sozusagen.
Andy: Ich muss nichts mehr machen, sondern einfach das Gerät anschließen und dann
Andy: ein Abo abschließen, fertig.
Andy: Wie hast du es so, also wie lange sind die Laufzeiten? Ist es dann so,
Andy: wie du es jetzt prognostiziert hast?
Andy: Die Leute wollen alle die Daten jahrelang aufbewahren und nachschauen,
Andy: wann war ich, was weiß ich, 96?
Andy: War ich in Portugal auf dem Campingplatz? Wo war der?
Andy: Das sind so Use Cases. Also dann kündigen die Leute auch nicht oder exportieren
Andy: die die Daten dann, wenn sie kündigen und dann sind sie weg.
Andy: Bei dir also kommt es häufig vor?
Fabian: Ja, nein.
Andy: Cool.
Fabian: Ja, also es ist tatsächlich dieses, dass man später auf die guten Werten noch
Fabian: zugreifen kann, ist glaube ich das Kundenbindungsargument und auch ein bisschen
Fabian: der Hardware-Preis wahrscheinlich. Also weil du wechselst den Checker halt nicht
Fabian: ständig, wenn du jedes Mal 150 Euro bezahlen musst. Die anderen anbieten das
Fabian: auch nicht so viel günstiger.
Fabian: Und es ist jetzt nach drei Jahren aber auch noch nicht so richtig leicht zu
Fabian: sagen, was so die durchschnittliche Verweildauer Weildauer von Kunden ist.
Fabian: Was ich halt immer wieder sehe, ist, ich habe ja hochzählende User-IDs im System.
Fabian: Das heißt, wenn ich mal eine Mitgliedschaftsbuchung sehe von einer niedrigen
Fabian: User-ID, dann gucke ich da schon auch mal rein, wie viele Buchungen da schon da waren und sowas.
Fabian: Und es gibt halt Kunden, die im Prinzip so von Anfang an dabei sind und auch
Fabian: immer dabei geblieben sind, also die auch diesen ganzen Weg mitgegangen sind.
Fabian: Und ja, also ich habe eine echt niedrige Churn-Rate. Das ist cool.
Fabian: Das ist schon echt cool, ja.
Andy: Welches Feature nutzen die Leute dann am meisten und welches hast du überschätzt?
Fabian: Am meisten genutzt ist auf jeden Fall diese Ruteaufzeichnung im Prinzip,
Fabian: das man halt angucken kann.
Fabian: Und die Übernachtungsplatzerkennung, also dass du halt siehst, wo du übernachtet hast.
Fabian: Und dann gibt es noch so eine Tourenanalyse. Das heißt, du kannst einen Zeitraum
Fabian: festlegen, Du kannst sagen, von da bis da war ich in dem Urlaub in Österreich von mir aus.
Fabian: Du kannst dir dann den Abschnitt analysieren lassen und siehst dann auch nur
Fabian: den roten Teil von wo du halt da in Österreich unterwegs warst,
Fabian: mit so ein bisschen Daten rausgerechnet, was halt so interessant ist.
Fabian: Wie lange du gefahren bist, wie schnell durchschnittlich und sowas.
Fabian: Das wird auch rege genutzt.
Fabian: Was nicht so rege genutzt wird, würde ich sagen, ist die Freigabe-Funktion.
Fabian: Die ist schon wichtig, dass die da ist, weil es ist einfach ein Feature,
Fabian: was dazugehört, meiner Meinung nach.
Fabian: Aber das haben wir vielleicht so ein bisschen over-engineert,
Fabian: also das habe ich mit einem Entwickler zusammen als Freelancer entwickelt,
Fabian: und haben da so auch mit diesem Privacy-Fokus echt viel reingebaut,
Fabian: also das ist super mächtig, das hat auch kein anderer Anbieter du kannst ja
Fabian: deine roten Daten verschleiern,
Fabian: kannst Daten um Übernachtungsplätze rum verstecken, also dass du nichts erraten
Fabian: kannst, wo jetzt jemand geschlafen hat und sowas,
Fabian: einfach um auch da ein bisschen den Influencern im Hinterkopf gedacht,
Fabian: Dass du deine Daten auch teilen kannst, ohne dass dann am nächsten Morgen jemand
Fabian: vor der Tür steht und ein Autogramm füllt ungefähr.
Fabian: Und das wird aber nicht wahnsinnig rege genutzt. Nicht in Relation zu,
Fabian: wie viel Aufwand das war, das zu entwickeln.
Fabian: Trotzdem hat es einen Mehrwert und es ist cool, dass man Influencern sagen kann,
Fabian: hey, da kannst du das teilen.
Fabian: Kannst zum Beispiel sagen, das soll zwei Wochen verzögert geteilt werden.
Fabian: Das heißt, die Leute sehen erst zwei Wochen später, wo du warst und sowas.
Andy: Okay, das ist natürlich auch cool. Da kann ich die Influencer-Reise nachreisen.
Andy: Kriegen halt, weiß er nicht mehr, wo er dann war. Aber vom zu spät, ja.
Andy: Okay, verstehe. Kannst du auch so ein Geofencing machen, also so ein Protection-Modus,
Andy: wenn das Wohnmobil zu Hause steht und dann sage ich hier, das ist die Homebase
Andy: und wenn es, keine Ahnung, einen
Andy: Wohnort verlässt, dann kriege ich eine Push-Notification, so auf die Art.
Fabian: Ja, das habe ich jetzt bei den Regeln genutzt. die Funktion ein bisschen vergessen,
Fabian: weil das ist in meinem Kopf nicht so der, will ich jetzt nicht sagen,
Fabian: das ist nicht der Fokus, aber das ist nicht der Kern vom Produkt.
Fabian: Aber es gibt eine Alarmanlage. Also du kannst gerade das, was du gesagt hast,
Fabian: Geofans, das heißt, wenn sich das Wohnmobil um 50 Meter vom Ort entfernt oder
Fabian: sowas, kriegst du einen Alarm.
Fabian: Oder auch Erschütterungsalarm, also wenn das Wohnmobil bewegt wird,
Fabian: weil der Checker hat so ein Sensor drin, also geschüttelt wird quasi,
Fabian: wenn jemand einsteigt oder so.
Andy: Okay.
Fabian: Oder auch Stromzufuhr, wenn die unterbrochen wird. Kannst du auch einen Alarm
Fabian: schicken lassen oder sowas. Gibt es auch. Das wird auch regelmäßig.
Andy: Wenn ich aber die Stromzufuhr unterbreche, dann hat der Tracker doch keinen
Andy: Strom mehr. Oder hat er so ein bisschen Reservebatterie und kann dann nochmal was?
Fabian: So eine kleine Likap-Batterie hat er noch drin. Dafür reicht es.
Andy: Ja, das ist natürlich cool. Das ist natürlich auch cool. In den Bewertungen
Andy: habe ich gesehen, da gibt es so ein paar Wünsche wie Fotos am Übernachtungsplatz,
Andy: Tageskilometer und solche Dinge.
Andy: Wie entscheidest du, was du als nächstes baust? Also kriegst du viel Feedback
Andy: von Kunden dann, also über Bewertungen, E-Mails, Wünsche, Instagram oder so
Andy: und wie entscheidest du, was du als nächstes baust?
Fabian: Also ich kriege viel Feedback. Ich mache auch den Support komplett selber.
Fabian: Das heißt, ich habe die Leute auch irgendwie jeden Tag zwei bis drei irgendwie am Telefon.
Fabian: Und kriege auch entsprechend viele Mails. Und da werden Funktionen auch regelmäßig
Fabian: nachgefragt. Und ich habe auch das Gefühl, die Leute, also ich gehe da sehr
Fabian: positiv drauf ein und sage denen auch, was ich davon halte und sowas.
Fabian: Und da kommen die Leute auch immer wieder mit neuen Wünschen und sowas.
Fabian: Das ist mega aufwendig, aber es ist auch extrem cool, so nah dran zu sein.
Fabian: Und ich führe da so eine Liste und mache mir da jedes Mal, wenn jemand wieder
Fabian: danach fragt, wo ist eins dran, guckt da regelmäßig drüber, was als nächstes dran ist.
Andy: Wann bist du gerade dran?
Fabian: Fotos-Funktion wird eins der nächsten auf jeden Fall, weil das wird echt extrem
Fabian: oft gefragt und das bietet auch einfach extrem viele Möglichkeiten für so die weitere Entwicklung.
Andy: Ja, verstehe. Das ist auch die Vision vom Produkt,
Fabian: In Richtung Reisetagebuch, dass du wirklich Reisen dokumentieren kannst und
Fabian: das dann irgendwie mit Freunden, Familie teilen kannst und da gehören Bilder
Fabian: und Texte auch einfach dazu.
Andy: Woher weißt du, was ein Übernachtungsplatz ist?
Andy: Also sind das einfach Daten von Google Maps, Open Street Maps oder gibt es irgendwie
Andy: ein Camper-Übernachtungsverzeichnis und das kannst du importieren,
Andy: wo alle Campingplätze drauf sind und musst dann, also hast du auch selber Kosten
Andy: für Daten, für solche Daten sozusagen, wo du dann
Andy: verifizierte Campingplätze bekommst über eine API und du legst irgendwie ab
Andy: oder matchst sie oder ist das alles frei verfügbar?
Fabian: Die Übernachtungen, die werden im Prinzip aus den Daten von den Nutzern einfach
Fabian: erkannt. Also es stand in einem gewissen Zeitfenster, eine Mindestdauer und
Fabian: dann ist das ein Übernachtungsplatz.
Andy: Okay, verstehe. Ja, also könntest du ja jetzt das noch matchen und dann irgendwann
Andy: eine Bewertung von einem Campingplatz mit reinfließen lassen und so ein Verzeichnis
Andy: aufbauen. Aber das ist halt nicht dein Ziel wahrscheinlich. Okay.
Fabian: Man muss auch aufpassen, also gerade dieser Privacy-Fokus, weil man da jetzt
Fabian: anfängt, die Daten wieder rauszugeben auf der anderen Seite.
Fabian: Also da ruiniert man sich auch das Image und das ist auch gar nicht das Ziel.
Fabian: Es geht mir schon darum, dass die Leute einfach ihre Daten haben und aus denen
Fabian: das Maximale rausholen.
Fabian: Und da jetzt nicht irgendwie andere Geschäftsmodelle noch drum zu bauen.
Andy: Du hast es ein bisschen ja schon angesprochen, wo du deine ersten Kunden gewonnen
Andy: hast. So ein bisschen Marketing auf eurem eigenen Social-Media-Kanal.
Andy: Dann den YouTube-Influencer, den ich auf jeden Fall verlinkt werde.
Andy: Dann kann sich den jemand auch anschauen.
Andy: Was sind noch so Marketing-Kanalien? Ja, okay. Die funktionieren.
Andy: Also Campingmedien, gibt es da was, was funktioniert? Warst du mal auf einer
Andy: Messe und hast einen Stand gehabt?
Andy: Wo hast du dann die nächsten 100 Kunden gewonnen? So die Frage.
Fabian: Ich habe dann einfach gedacht, ich betreibe das weiter, was gut funktioniert
Fabian: und bin in dieses Influencer-Marketing-Thema tiefer eingestiegen.
Fabian: Ich habe mir da ein paar ähnliche rausgesucht.
Fabian: Einer hat mich auch angeschrieben, der sich jetzt als ziemlichen Glücksgriff rausgestellt hat.
Fabian: So hat sich das ergeben. Ich habe im Prinzip mit anderen Influencern dann noch
Fabian: ähnliche Deals gemacht.
Fabian: Nee, wie ich jetzt nicht genau drauf eingehe. Ja, also im Prinzip so diese ein
Fabian: bisschen ältere, technikaffine YouTube-Influencer.
Fabian: Denen habe ich dann kostenlos im Gerät zur Verfügung gestellt,
Fabian: teilweise auch eine Gage gegeben, noch dafür,
Fabian: dass sie das mal in so einer Video-Integration oder sowas vorstellen.
Andy: Aber du musst jetzt keine Lifetime-Commission bezahlen, wenn die einen Deal vermitteln.
Fabian: Also ich habe ja dann auch in dem Zuge so ein Affiliate-System selber in meine
Fabian: Website eingebaut, ein bisschen ganzer Payment-Prozess.
Fabian: Das heißt, die haben auch alle Affiliate-Links und Gutschein-Codes.
Fabian: Und ich habe schon ein fahrtes Modell, dass die Gutschein-Codes nicht ablaufen.
Fabian: Also die verlinken das und haben das in ihren Videos drin. Und da kommen im
Fabian: Prinzip immer wieder Käufe drüber.
Fabian: Und die kriegen auch immer wieder eine Provision dafür.
Andy: Aber sie kriegen jetzt nicht eine Provision für ein laufendes Abo,
Andy: das meine ich. Du hast mal in manchen SaaS-Angeboten gibt es Affiliate-Systeme,
Andy: wo, keine Ahnung, jetzt bei deinen 60 Euro kriegt der Influencer für jedes Jahr,
Andy: wo der Account besteht, 10 Euro zum Beispiel. Also hast du sowas auch?
Fabian: Nee, also ich versuche diese ganzen Provisionen wirklich von dem Kerngeschäftsmodell
Fabian: im Prinzip festzuhalten, fernzuhalten und versuche die ganzen Kosten,
Fabian: die die Kundenakquise quasi mit sich bringen, versuche ich in den Kosten von
Fabian: Tracker einfach mit unterzubringen.
Andy: Ja, okay.
Fabian: Nichts oder nur wenig draufzulegen notfalls.
Andy: Und so Magazine, ich glaube, es gibt Camperstyle oder es gibt ja auch so Online-Medien da.
Andy: Hast du da eine Zusammenarbeit? Schickst du denen eine Pressemitteilung,
Andy: wenn du ein neues Feature hast? Also funktioniert Pressearbeit in dem Ort?
Fabian: Es funktioniert irgendwie. Es kommt immer so automatisch zu,
Fabian: habe ich das Gefühl. Also gerade Camperstyle, weil du die erwähnst,
Fabian: da waren Freunde von uns, waren in Mexiko unterwegs und haben zufällig die zwei
Fabian: von Camperstyle getroffen.
Fabian: Und genau die Freunde waren auch Beta-Tester mit und haben sich halt mit denen
Fabian: dann mal darüber unterhalten. Die fanden das ganz spannend und dann habe ich
Fabian: mit denen mal eine Podcast-Folge gemacht.
Fabian: Und das ist auch echt gut gelaufen. Also da hat die Kasse auch ganz gut geklingelt.
Fabian: Dann konnte ich wieder mit der Eurobox zur Packstation fahren.
Andy: Okay, das war noch am Anfang, dann machst du das ja nicht mehr selber.
Fabian: Und das läuft ja bis heute. Also gerade so diese, alles, was man so schafft,
Fabian: ins Internet zu bringen, das bringt für immer was, gefühlt.
Fabian: Also gerade Blogposts und sowas, da kommen immer mal wieder vereinzelt welche
Fabian: und je mehr das wird, desto mehr akkommodiert sich das.
Andy: Ich glaube, die App-Bewertungen sind ja auch relativ hoch, 4,8,
Andy: 4,9 bei dir, wenn ich das richtig gesehen habe.
Andy: Da hast du ja auf jeden Fall auch sehr zufriedene Kunden, zumindest laut der Bewertung.
Andy: Kannst du die, also wenn ich jetzt Kunde bei dir bin und ich empfehle es weiter
Andy: als Privatmensch, muss ja jetzt nicht ein Influencer sein, aber man hat ja dann
Andy: die Leute, die regelmäßig campen, die kennen ja auch Leute, die regelmäßig campen,
Andy: also klappt diese Weiterempfehlung auch und
Andy: haben die Privatmenschen dann auch was von der Weiterempfehlung?
Fabian: Also die weitere Empfehlung ist so privat, das funktioniert auf jeden Fall.
Fabian: Also das ist eine Geschichte, die ich auch oft so im Support-Kontext höre,
Fabian: weil also dass Leute dann im Prinzip auf dem Campingplatz dem Nachbar irgendwie
Fabian: die App gezeigt haben und der hat es dann auch gleich haben wollen, so ungefähr.
Fabian: Gerade in dieser Camping-Bubble ist das, glaube ich, auch so ein Ding.
Fabian: Das sind schon sehr kommunikative Leute, die sich dann über sowas austauschen.
Fabian: Und bisher gab es da noch keine Vorteile sozusagen für das Werben an sich.
Fabian: Ich habe jetzt tatsächlich aber letzte Woche erst so ein Kundenprogramm gelauncht.
Fabian: Das heißt, ab jetzt gibt es das. Es kam noch nichts drüber, aber jetzt ist es auf jeden Fall da.
Fabian: Und dann kriegt jemand, der einen neuen Kunden wirbt, kriegt zwei Monate Mitgliedschaft kostenlos.
Fabian: Und der Neukunde kriegt den gleichen Rabatt über den Gutscheincode plus eine
Fabian: Mitgliedschaft von einem Monat. Was das auch nochmal ein bisschen attraktiver ist.
Andy: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich bin gespannt, was du mal da berichtest, wenn die anfangen.
Andy: Ist das eigentlich ein saisonales Geschäft? Also ist das jetzt die Saison vorbei
Andy: oder du hast ja ein Jahresabo, aber kannst du,
Andy: also sind die Hardware-Verkäufe, sind die saisonal, weil man,
Andy: keine Ahnung, im Frühjahr anfängt ein halbes Jahr zu reisen oder wie du gesagt
Andy: hast, vielleicht ist jetzt Saison, weil die Leute ein halbes Jahr einen Süden
Andy: abhauen und dann so ein Gerät kaufen.
Fabian: Das ist schwer zu sagen, jetzt auch nach den drei Jahren und auch durch diese
Fabian: Influencer-Aktion, weil das ist halt immer irgendwas, wenn man da mal in Glücksgriff
Fabian: landet, dann ändert es ja die Zahlen, verfälscht die Zahlen komplett.
Fabian: Und ich habe schon die letzten zwei, drei Jahre jetzt echt versucht,
Fabian: dass auch jeden Monat irgendwas ist.
Fabian: Das heißt, so richtig kann man es nicht sagen, aber ich würde schon,
Fabian: also man merkt trotzdem, dass es eine Saisonalität gibt, und zwar zwischen Verkäufen
Fabian: und wie das Produkt genutzt wird.
Fabian: Die meisten Verkäufe sind so im Frühjahr, bevor die Saison losgeht,
Fabian: wenn die Leute sich vorbereiten auf ihre Urlaube.
Fabian: Und die meiste Nutzung ist halt möglicherweise im Sommer, aber auch Herbst.
Fabian: Also jetzt gerade wird viel gefahren und relativ wenig gekauft.
Andy: Okay, ja gut, aber dann, wenn das Gerät eh da ist und funktioniert,
Andy: dann hast du da schon Probleme gehabt mit der Hardware, also dass sie jetzt
Andy: in drei Jahren kaputt geht, habe ich da Garantie eigentlich?
Andy: Machst du das länger wie zwei Jahre, wenn so ein Tracker mal kaputt geht,
Andy: oder ist das kein Problem?
Fabian: Also offiziell ist gesetzliche Garantiedauer, aber ich habe da jetzt noch nie
Fabian: irgendwie jemanden einen Strick draus gedreht, weil, also das bringt mir ja
Fabian: nichts, den unzufriedenen Kunden zu haben.
Fabian: Das macht mehr Schaden, dass das was bringt. Das heißt, ich habe da bisher immer
Fabian: die Geräte trotzdem ausgetauscht.
Fabian: Es gibt aber relativ, also total wenig Ausfälle. Die häufigsten Probleme sind
Fabian: tatsächlich, wenn Leute sich nicht so ganz an die Einbauanleitung halten und
Fabian: das Ding zum Beispiel im Motorraum einbauen und sich dann ganz sicher sind,
Fabian: dass das alles wasserdicht war.
Fabian: Drehe ich das Gerät und sehe halt, dass da Korrosion dran ist und dann ist halt Wasser reingekommen.
Fabian: Also so auf dem Weg sterben die dann halt schon.
Fabian: Von sich aus eigentlich nicht.
Andy: Hast du mal jetzt, wo es funktioniert, über eigene Hardware nachgedacht?
Andy: Also könntest du ja wahrscheinlich was bauen lassen, ein bisschen mehr Marge
Andy: machen, ist aber kein Fokuspunkt oder doch?
Fabian: Also drüber nachgedacht natürlich. Also mir würden da tausend Sachen einfallen,
Fabian: was man damit dann machen könnte, wenn man eigene Hardware hätte.
Fabian: Aber man muss halt seine Ressourcen auch ein bisschen einteilen,
Fabian: gucken, was jetzt dran ist. Und jetzt gerade werden halt Software-Features noch,
Fabian: einfach gefragt. Das hast du in den Kommentaren gesehen.
Fabian: Und solange das nicht alles da ist, braucht man über sowas glaube ich nicht nachdenken.
Fabian: Ja, verstehe. Hiermit kann man das System natürlich öffnen für alle Hardware.
Fabian: Also dass man sagt, der Kunde kann auch sein eigenes Gerät mitbringen.
Fabian: Wäre eventuell auch ein interessanter Ansatz.
Andy: Ja.
Fabian: Weil Hardware zahlt wahnsinnig viel.
Fabian: Aber die sind auch unterschiedlich, wie die funktionieren und was die liefern.
Fabian: Da muss man auch aufpassen, dass man die Features dann wirklich noch gut abbilden
Fabian: kann auf der Bekenntseite.
Andy: Gut, aber wenn ich jetzt den bei dir
Andy: kaufe, ist der ja vorkonfiguriert wahrscheinlich schon irgendwie, oder?
Andy: Und ich kann mir aber einkaufen und kann sagen, hey, Fabian,
Andy: ich habe hier den und den. Kann ich den bei dir anbinden? Kann ich den selber
Andy: konfigurieren dann und eine Push-URL oder sowas hinterlegen?
Andy: Und dann funktioniert das auch? Also würdest du das machen oder machst du das?
Fabian: Nee, also genau die Überlegung, das könnte man eventuell einbauen,
Fabian: aber man bindet sich halt auch echt wieder neue Probleme ans Bein,
Fabian: weil dann hast du Support für Geräte, die du nicht selber aus der Ferne konfigurieren
Fabian: kannst, die du vielleicht nicht kennst und so.
Fabian: Weiß nicht genau, wie die sich verhalten, weil das ist die Frage.
Fabian: Also der Fokus ist auch einfach so ein einfaches Produkt zu haben,
Fabian: was du bestellst, einbaust und du hast dann mit der Technik eigentlich ja nichts
Fabian: mehr zu tun. Das ist, glaube ich, auch das, wofür die Leute bereit sind, Geld zu bezahlen.
Andy: Mache ich eigentlich ein Firmware-Update von dem Tracker auch?
Andy: Oder muss ich das mal machen, um neue Features von dir zu bekommen?
Andy: Mache ich das dann zu Hause oder gehst du von unterwegs?
Fabian: Also das geht over the air und das mache ich dann im Prinzip.
Fabian: Also wenn da was ansteht und nötig ist, dann merkst du davon gar nichts.
Andy: Okay, das ist ja klar. Also das erinnere ich mich noch, war damals herausfordernd
Andy: bei den LKWs, dass das funktioniert hat, weil die dann teilweise in Afrika irgendwo
Andy: in Timbuktu unterwegs waren und dann musste das ja trotzdem funktionieren.
Andy: Und was wir damals auch gemacht haben, im LKW hast du ja den Kahnbus,
Andy: da kannst du drauf auch mit Fremdherstellern und so.
Andy: Aber es war halt hauptsächlich ein Mercedes-Produkt und es wurde dann irgendwann gebundelt mit den LKWs.
Andy: Hast du da schon mal Anfragen bekommen? Also für die Hersteller ist es ja auch
Andy: total interessant, sowas mit einzubauen.
Andy: Dann, dass Hümer eine eigene App hat, die Hümer-Käufer alle nutzen.
Andy: Da ist dann das Tracking mit drin.
Andy: Da lerne ich ja dann als Hersteller auch noch mehr über meine Kunden.
Andy: Gab es da mal irgendwelche Anfragen, dass die sagen, hey, wir wollen das bei
Andy: uns mit reinbauen als OEM und branden und dann kannst du auch eine White-Label-Lösung
Andy: anbieten? Machst du sowas auch oder gab es sowas schon mal?
Fabian: Also gab es bisher noch keine Anfragen. Ich weiß, dass einige OEMs schon mal
Fabian: den Tracker in der Hand hatten, weil Kunden teilweise, die sich ein neues Wohnmobil
Fabian: kaufen, den Tracker direkt zum Hersteller bestellen, dass die den im Bauprozess
Fabian: schon direkt mit einbauen.
Fabian: Also ich weiß, dass Morelo schon mehrmals, das ist so ein extrem hochwertiger
Fabian: Wohnmobilhersteller, die haben schon mehrmals Tracker bekommen.
Fabian: Oder jetzt zuletzt Bocklet. Die bauen so total hochwertige Kabinen.
Fabian: Also es ist auch so ein bisschen die Richtung, wenn Leute sich das extra bauen
Fabian: lassen. Das ist selten günstig.
Fabian: Aber da kamen bisher noch keine Anfragen von den Herstellern dazu,
Fabian: aber das ist eine Richtung, die man auf jeden Fall denken kann.
Fabian: Aber ich bin halt im Moment auch noch eine One-Man-Show, mehr oder weniger.
Fabian: Das heißt, du musst einfach schauen, wie die Kapazitäten da sind.
Andy: Ja, aber es ist ja interessant, weil du hättest halt eine kleine große Menge
Andy: vielleicht an potenziellen Usern, Und weiß nicht, ob dann der Hersteller sagt,
Andy: du kriegst das erste Jahr umsonst und dann hast du im zweiten Jahr was davon.
Andy: Also hätte ich jetzt gedacht, dass vielleicht irgendwie mal jemand auf dich
Andy: zumindest aufmerksam geworden ist und dich kontaktiert hat.
Andy: Okay. Und die Händler selber?
Fabian: Die Händler habe ich so ein paar. Also es gibt auch welche, die auf YouTube
Fabian: aktiv sind und dann da ihre Wohnmobile zeigen. Und so über die Schiene ist das
Fabian: ein bisschen gekommen. Also da gibt es so drei, vier relativ große Wohnmobilhändler.
Fabian: Ich habe auch so ein Händlereinkaufsportal.
Fabian: Das heißt, die können da mit Händlereinkaufspreisen einfach die Tracker sich
Fabian: bestellen, auch mehrere auf einmal.
Fabian: Es wird so la la genutzt. Also es ist jetzt kein Riesenmarkt.
Fabian: Es funktioniert schlechter als Influencer auf jeden Fall. Influencer-Marketing.
Fabian: Aber es sind verschiedene Schienen. Also man muss einfach alles mal ausprobieren
Fabian: und alles anbieten können. Und dann kann man gucken, was funktioniert.
Andy: Wie sieht ansonsten ein Tech-Stack aus? Jetzt haben wir schon ein bisschen über
Andy: die SIM-Karte gesprochen, über Remote-Updates haben wir gesprochen.
Andy: Was hast du für ein Stack im Backend, in der App? Was hast du da?
Andy: Flutter oder was gibt es da sozusagen, was interessant ist?
Fabian: Also im Backend, das ist Elixir. Das hat mir ein externer Entwickler als Freelancer,
Fabian: der jetzt auch in drei Tagen tatsächlich als mein erster Angestellter und CTO
Fabian: anfängt. Der hat das entwickelt.
Fabian: Vorher habe ich das mit PHP gebaut, so ein bisschen hemmzerndig,
Fabian: weil halt aus dieser Web-Entwicklungsrichtung, aber es hat auch funktioniert
Fabian: und wir haben das dann auch migriert auf was, was man halt einfach in Zukunft
Fabian: auch noch maintainen kann.
Fabian: Und das Elixir, ich weiß nicht, ob das was sagt, das basiert auf Erlang.
Fabian: Das ist im Prinzip genau perfekt dafür, also es stammt ja so aus dieser Motorola-Handy-Mobilfunknetz-
Fabian: oder Telefonnetzrichtung.
Fabian: Das heißt, optimiert für extrem viele gleichzeitige Verbindungen mit relativ geringen Datenmengen.
Fabian: Und ja, genau, das ist eigentlich die perfekte Basis dafür, das ist so das Backend.
Fabian: Postgres-Datenbank, das ist auch alles selbst gehostet, also wir haben eigene
Fabian: Dood-Server in Frankfurt stehen, alles so ein bisschen mit Redundanz und sowas
Fabian: und Load-Balancer, solche Sachen.
Fabian: Und Frontend-mäßig, also die Webseite ist ein Laravel-Projekt.
Fabian: Da ist inzwischen so alles drin. Also das ist so ein bisschen mein Baby,
Fabian: weil Website, Web-Entwicklung, da komme ich halt her.
Fabian: Da habe ich inzwischen auch ein Ticket-System selber reingebaut und gerade dieses
Fabian: ganze Affiliate-System, der Shop, das ist alles eigene Entwicklung.
Fabian: Das heißt, wir behalten da auch die Daten und die kompletten Prozesse so komplett in der Hand.
Fabian: Ist mir auch wichtig, da jetzt nicht irgendwie Sachen rauszugeben.
Fabian: Genau, ist die Laravel-Seite und die App ist Ionic mit Vue.js.
Andy: Okay. Das ist auch so ein Meta-Framework, glaube ich, wo du dann auf iOS und
Andy: Android pushen kannst, oder?
Fabian: Ja, also Meta als Firma, oder?
Andy: Ja, Meta-Framework in dem Sinne, du musst jetzt keine native App-Entwicklung
Andy: machen, sondern du machst einmal und dann kannst du eben auf iOS pushen.
Fabian: Ist im Prinzip eine Webseite auf Steroiden. Deswegen läuft es halt auch auf
Fabian: dem Browser. Das heißt, du kannst die App halt im Tablet nutzen,
Fabian: auf dem Smartphone nutzen, Android, iOS und auf dem Browser auf jedem Rechner.
Fabian: Also das hat schon viel Entwicklungsaufwand im Vergleich zu irgendwie zwei Native und eine Web-App bauen.
Andy: Ja gut, du hast ja auch noch nicht so komplizierte Features in der App drin.
Andy: Wenn du Fotos machst und so bin ich gespannt, ob das gut funktioniert.
Andy: Das müsste einfach noch funktionieren. Das ist ja eigentlich ein Standard-Case, dass du das hochleitst.
Fabian: Also es ist erstaunlich, was mit dieser Web-Technologie alles geht.
Fabian: Also die App hat zum Beispiel auch eine lokale SQLite-Datenbank drin.
Fabian: Der zieht sich nicht bei jedem Aufruf jetzt die kompletten Routendaten neu,
Fabian: weil wir wollen jetzt auch nicht dem Kunden irgendwie sein Datenvolumen aufbrauchen
Fabian: und auch die Server sollen nicht die ganze Zeit was zu tun haben.
Fabian: Deswegen wird das lokal synchronisiert und da holt sich das dann lokal die Daten
Fabian: quasi wieder aus der Datenbank raus und sowas.
Fabian: Das alles so mit Webtechnik, also es ist schon auch krass, was in den letzten
Fabian: Jahren, Jahrzehnten passiert ist.
Andy: Es ist viel passiert, auch dank der KI. Wie sieht es da bei dir aus?
Andy: Nutzt du selber viel KI heute im Entwicklungsprozess oder Prototypen oder irgendwas
Andy: Neues zu bauen? Vielen Dank.
Fabian: Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Ich finde es schon wichtig,
Fabian: selber den Kopf und die Finger drin zu haben und zu verstehen,
Fabian: was man da baut und was man genau hat.
Fabian: Weil ich glaube, wenn du mit KI zu viel baust, dann verliert man auch schnell
Fabian: mal den Überblick. Dann baut man mal ein Feature und weiß gar nicht,
Fabian: wie es funktioniert und denkt dann, ja, passt schon weiter.
Fabian: Deswegen ist mir schon wichtig, dass ich die Sachen selber entwickle.
Fabian: Aber ich benutze natürlich auch KI, um dann mal so einzelne Dinge zu optimieren.
Fabian: Also wenn ich irgendwie jetzt eine Funktion habe, die mir zu langsam ist oder
Fabian: sowas, dann diskutiere ist mit der KI, wie man es verbessern kann.
Fabian: Okay. Und übernehme es dann auch. Weil meistens ist es am Ende dann halt doch irgendwie besser.
Fabian: Ja, eigentlich. Ich mache gerade mit Cloud so ein bisschen Experimente,
Fabian: das habe ich jetzt letzte Woche erst angefangen.
Fabian: Und es ist halt schon auch verrückt, also es gibt so Bugs, die ich aber schon
Fabian: lange mitgeschleift habe, wo man einfach.
Fabian: Ohne die Loks von den Endgeräten, bei denen das auftritt, nicht viel machen kann.
Fabian: Und dann Cloud zuguckt, wie das in drei Minuten debuggt und das Problem löst,
Fabian: ist schon auch beeindruckend. Also es,
Fabian: Und was ich auch teste, ist für das Ticketsystem, weil Support ist halt ein großer Aufwand.
Fabian: Was man da mit KI machen kann, ist allerdings auch wieder so ein Privacy-Thema.
Fabian: Also ich will auf gar keinen Fall da jetzt irgendwie bei OpenAI meine Tickets
Fabian: abladen, weil da steht alles Mögliche in den Investoren.
Fabian: Deswegen habe ich mir so ein MacBook M2 Max mit 64 GB geholt und habe mir da
Fabian: LM Studio draufgepackt und habe jetzt quasi im Netzwerk so ein lokales KI-Setup,
Fabian: und kann jetzt auf der Webseite Jobs, KI-Jobs definieren sozusagen.
Fabian: Das MacBook arbeitet dir dann ab sozusagen.
Andy: Und ist das der erste Mitarbeiter? Ist das jetzt nicht der, der jetzt anfängt?
Fabian: Wobei, so richtig zufrieden bin ich damit noch nicht. Der macht im Moment gerade
Fabian: nichts anderes als Tickets mit Schlagworten zu versehen, die ich vorgebe.
Fabian: Also er sucht aus einer Liste Schlagworte raus.
Fabian: Das ist schon so lala. Also das schwankt auch extrem, was er sich raussucht.
Fabian: Man kann wahrscheinlich die Pumps noch heute optimieren.
Fabian: Und er sucht aus einer Menge von fertigen Antworten eventuell passende Antworten
Fabian: raus. Das ist alles, was er tut.
Fabian: Geht so.
Andy: Was hast du da für ein Modell drauf? Da würde ja jetzt kein großes Modell drauf passen.
Fabian: Ja, doch so ein größeres Ben und sowas kann man da schon drauf laufen lassen.
Fabian: Irgendwie mit 31 Billionen Parametern.
Fabian: Dann sind es dann, ne? Billion.
Andy: Ja, okay. Ich habe einige Freunde, die beschäftigen sich viel mit lokaler KI.
Andy: Die kaufen sich auch gleich so eine Nvidia Spark dann. Das bist du budgetmäßig
Andy: noch ein bisschen drüber.
Andy: Und am besten gleich zwei ist immer die Empfehlung. Da hast du 256 GB,
Andy: die du fürs Modell benutzen kannst und dann fängt es wohl an,
Andy: auch was zu machen fürs Coding
Andy: bei so einfachen Cases oder wo Kunden jetzt von uns, die nutzen ZAMAT und dann
Andy: ist es so eine Open Source Helpdesk-Lösung, da kannst du auch dein eigenes KI-Modell mitbringen.
Andy: Das funktioniert ganz gut ehrlicherweise, dass du dann sagst,
Andy: okay, mach mir eine vorgefertigte Antwort und dann schaust du nochmal drüber
Andy: und je mehr Tickets du hast, desto besser wird natürlich die vorgefertigte Antwort.
Andy: Und das Coole ist halt, wenn du es mehrsprachig brauchst, dann kann es eben
Andy: von einer deutschen E-Mail lernen und französisch eine vorgefertigte Antwort
Andy: machen. Das ist eigentlich schon ganz cool.
Andy: Also gibt es ja auch wahnsinnig viel. Also wenn du so einen Privacy-Fokus hast,
Andy: das kannst du selber hosten.
Andy: Und dann kann man dort auch eigene KI-Modelle einbauen. Aber natürlich kollidiert
Andy: es jetzt mit einem Wunsch des eigenen Ticketsystems, dass du ja schon ein bisschen entwickelt hast.
Fabian: Man kann ja erforschen, man lernt auch viel dabei. Was ich aber auch merke,
Fabian: ich kriege oft das Feedback von Leuten, die anrufen, dass denen das schon wichtig
Fabian: ist, dass auch ein echter Mensch noch drangeht.
Fabian: Also ich glaube, man darf das Support KI auch nicht zu weit treiben,
Fabian: also gerade bei der Zielgruppe halt.
Fabian: Und ich selber mag es auch nicht. Also wenn ich irgendwo anrufe und da direkt
Fabian: der KI-Bot mich eine Viertelstunde beschäftigt, da habe ich auch keine Lust drauf.
Andy: Also wenn er gut ist, dann ist, finde ich es...
Andy: Und spart es eine Menge Zeit, auch mich. Aber es gibt ja auch,
Andy: was weiß ich, wenn du jetzt bei so einem großen Mobilfunkprovider,
Andy: die haben noch nicht gemerkt, was da heute möglich ist. Und das ist wirklich
Andy: sehr nervig. Oder auch bei manchen Banken oder so.
Andy: Aber ja, es gibt auch schon deutlich bessere Sachen da.
Andy: Wenn ich bei dir jetzt, also du hast jetzt zwei, dreimal gesagt,
Andy: man kann mit dir auch telefonieren. Du machst einen Telefonsupport.
Andy: Ist es nur mal auf der Webseite? Und dann komme ich direkt bei dir raus?
Andy: Oder hast du da ein Büro davor geschaltet? oder rufen dich dann nachts um drei
Andy: die Leute an? Wie funktioniert das?
Fabian: Ich habe Uhrzeiten dran geschrieben. Ich habe neun bis 16 Uhr dran geschrieben.
Fabian: Die Leute rufen trotzdem an, wann sie gerade Zeit haben. Also so ist es nicht.
Fabian: Also es ist tatsächlich so. Ich habe eine extra Nummer dafür registriert und
Fabian: klingelt dann mein Handy hier direkt, wenn da jemand anruft.
Fabian: Ich habe aber dann irgendwann auch so eine, die sind auch aus BTK ein bisschen,
Fabian: glaube ich, auch hier um die Ecke.
Fabian: Das ist so, ihr Office heißen die. Das ist so eine Firma, die bieten quasi eine
Fabian: externe Client für einen an oder so ein Telefonservice und da geht dann immer
Fabian: jemand ran und nimmt das auf.
Fabian: Die schreiben mir das dann als E-Mail, das landet automatisch im Ticketsystem
Fabian: und ich rufe dann zurück.
Fabian: Und so kann ich zumindest zeitlich ein bisschen abfedern. Also wenn es bei mir
Fabian: gerade mal nicht passt, dann gehen die halt dran und ich kann dann später zurückrufen.
Andy: Okay. Ja, gehen wir ein bisschen rüber zum Thema Bootstrapping und Firmensetup.
Andy: Das interessiert ja auch immer noch ganz viele. Mich natürlich auch.
Andy: Du hast, glaube ich, Ende 25 die GmbH gegründet.
Andy: Vorher hast du das, hast du ja schon beschrieben, mit einem Einzelgewerbe laufen
Andy: gehabt. Warum hast du dann, also warum hast du nicht von Anfang an eine GmbH
Andy: gemacht, weil es am Anfang noch nicht klar war, dass du so all in gehst und warum jetzt mit GmbH?
Fabian: Ja, also der Businessplan hat es eigentlich gar nicht so hergegeben, habe ich gesagt.
Fabian: Aber ich wollte es auch nicht mit Druck aufbauen. Also ich wollte es schon ernst
Fabian: nehmen, aber ich wollte jetzt nicht irgendwie jeden Monat Ausgaben sehen,
Fabian: die ich nicht decken kann. Da bin ich nicht der Typ dafür.
Fabian: Deswegen habe ich gesagt, ich fange als Einzelunternehmer an.
Fabian: Ich habe vorher als Webdesigner auch immer Einzelunternehmer.
Fabian: Also ich weiß ungefähr, was da so die Risiken sind.
Fabian: Klar, es ist ein Tatschhören, das ist immer ein bisschen anders,
Fabian: aber es hat sich stimmig angefühlt. Und es war rückblickend auch eigentlich,
Fabian: der richtige Weg, das so rumzumachen. so ein bisschen erst gucken,
Fabian: was wirklich kommt und dann gucken, ob es dahin halt auch wachsen kann, was man macht.
Andy: Ja, wie lange hast du, also du hast ja jetzt gesagt, du wolltest,
Andy: wenn du es machst, gleich all in gehen sozusagen.
Andy: Aber kannst du das mal noch ein bisschen ausführen? Hast du dann direkt gesagt
Andy: zum Start, ich höre jetzt mit Webdesign auf und mache hier all in TrackyV und
Andy: hast dann in der Zeit von deinem Ersparten gelebt.
Andy: Ihr wart ja ein bisschen unterwegs, du hast gesagt, du hast nicht so viel Geld
Andy: gebraucht, Aber hast du dann sofort alle Aufträge abgegeben?
Andy: Hast du ein paar noch gemacht?
Andy: Bist du so zweigleisig gefahren oder hast du wirklich einen harten Cut gemacht?
Fabian: Also ich habe das Webdesign schon deutlich vorher aufgegeben gehabt.
Fabian: Also es war quasi, ich habe das noch ein Jahr auf Reisen weitergemacht unterwegs
Fabian: als Webdesigner oder Webentwickler gearbeitet. Und da habe ich das an den Nagel gehängt.
Fabian: Weil es hat sich einfach herausgestellt, also wir hatten ja erspartes,
Fabian: wir konnten uns ausrechnen, wie lange das reicht.
Fabian: Und es hat sich einfach herausgestellt, dass der Lebensstil extrem günstig ist.
Fabian: Und deswegen habe ich gesagt, ich orientiere mich jetzt erst nochmal neu,
Fabian: weil ich hatte das gefühlt auch einfach lang genug gemacht.
Fabian: Und wie das ja oft bei so Tech-Jobs ist, man hat dann irgendwann das Gefühl,
Fabian: man muss mal was mit Holz machen.
Fabian: Weißt du, was ich meine? Auf jeden Fall mal so dieses Tech-Tweater-Hash-Tag.
Andy: Was mit Holz? Ja, genau.
Fabian: Das war tatsächlich so. Ich habe gesagt, ich hänge es erstmal in den Nagel und,
Fabian: gucke erstmal, was da passiert.
Fabian: Ich habe dann noch so andere, also habe dieses Spaßprojekt mehr oder weniger
Fabian: so für mich selber gemacht.
Fabian: Und habe aber auch noch so andere Sachen probiert. Ich habe zum Beispiel auf,
Fabian: Instagram so Sticker, kann man ja in Storys einfügen. Das war damals ein Riesending.
Fabian: Und ich habe für andere Leute, die mit dem Wohnmobil unterwegs waren,
Fabian: dann angefangen, so kleine Wohnmobil-Sticker quasi mit ihrem Fahrzeug und sich selbst davor zu malen.
Fabian: Und das dann bei Jiffy hochgeladen und sowas. Und das war zuerst so eine Spendenaktion
Fabian: mäßig. Also die haben da irgendwie 20 Euro bezahlt. Und dann habe ich einmal
Fabian: die Woche abstimmen lassen, wohin das Geld gespendet werden soll.
Fabian: Das war komplett Non-Profit.
Fabian: Und irgendwann habe ich dann mal gedacht, ich probiere jetzt mal,
Fabian: ob man da auch ein Geschäft draus machen kann. Ich habe mich da einfach normal
Fabian: bezahlen lassen dafür und hat auch relativ gut funktioniert.
Fabian: Das habe ich dann probiert.
Fabian: Und ja, dann habe ich das aber wegen anderen Gründen wieder sein lassen und
Fabian: habe dann gesagt, jetzt ist das Track-Evy-Thema dran. Aber in der Zeit haben
Fabian: wir immer noch von Erspartem gelebt.
Andy: Okay. Na ja, cool.
Fabian: Auch einen gewissen Puffer. Also es ist mir auch wichtig. Ja,
Fabian: diesen finanziellen Druck brauche ich nicht.
Andy: Ja, ist aber jetzt ganz cool von deinem Geschäftsmodell her,
Andy: dass du ja sehr genau weißt, was mal mindestens nächsten Monat reinkommt.
Andy: Oder? Wobei, du schreibst deine Jahresrechnung dann mit den 60 Euro,
Andy: verteilt sich das über die, also hast du da komplett unterschiedliche Monate
Andy: dann drin oder verteilt sich das ganz gut, sodass du auch mit planen kannst?
Fabian: Also ich weiß ja, wann die Leute das letzte Mal die Mitgliedschaft abgeschlossen
Fabian: haben. Und so eine Woche bevor das ausläuft, kriegen die immer eine Erinnerungs-Mail.
Fabian: Das heißt, das ist auch meistens der Zeitpunkt, wo die Leute dann nachbuchen.
Fabian: Also ich habe kein Abo, was ich selber verlängert, sondern die Leute kriegen
Fabian: eine Erinnerung und müssen aktiv nachbuchen.
Andy: Auch ungewohnt, aber geil, eigentlich cool. Also spricht es ja auch extrem für
Andy: dich, wenn die das dann machen.
Fabian: Ja, also ich mag auch diese Abo-Geschichten persönlich nicht.
Fabian: Deswegen war das für mich so der Ansatz, das so zu machen einfach und das funktioniert auch gut.
Fabian: Und so ist es aber auch extrem planbar. Also ich sehe, ich habe so eine Ansicht
Fabian: mir auch an der Webseite gebaut, wo ich sehe quasi wie viele Mitgliedschaften,
Fabian: an welchem Tag gebucht worden sind.
Fabian: Und wenn ich dann ins Vorjahr gucke und quasi sieben Tage davor,
Fabian: dann weiß ich wie viel jetzt wahrscheinlich ungefähr kommt. Also es ist extrem planbar.
Andy: Ja, cool. Hast du sonst viel, also wie viele Tracker liegen jetzt gerade im Lager?
Andy: Musst du die vorfinanzieren dann? Ist das ein größerer Kostenblock?
Andy: Oder hast du da, keine Ahnung, 50 Stück liegen und wenn es unter 20 fällt,
Andy: dann bestellst du 30 nach und dann hält es eine Weile. Also vielleicht ist es
Andy: mit einer Null mehr, ich weiß nicht.
Andy: Also ist das ein großer Kostenblock oder Problem?
Fabian: Ja, ja, total. Also da ist schon Kapital gebunden. Das hat aber auch damit zu
Fabian: tun, wie der Hersteller sein Sales aufgebaut hat.
Fabian: Also den Namen sieht man auf der Webseite, wer das ist.
Fabian: Aber die haben so das Konzept, also die Preise, hat er seinen Sales-Ansprechpartner
Fabian: und man verhandelt mit dem auch immer wieder die Preise.
Fabian: Ich glaube, das ist wahrscheinlich relativ normal so, aber dann haben die auch
Fabian: immer wieder irgendwelche Zahlen, die die erfüllen müssen würden.
Fabian: So ein Quartalsende zum Beispiel, da müssen die wieder irgendwie eine Nachkommastelle
Fabian: höher kommen und dann meldet er sich und macht ein gutes Angebot.
Fabian: Aber nur wenn du dann mindestens so und so viel kaufst.
Fabian: Und teilweise sind die Angebote dann wirklich so gut gewesen.
Fabian: Und jetzt habe ich aktuell, glaube ich, 600 oder 700 Geräte im Lager liegen.
Andy: Okay.
Fabian: Ist aber auch ganz gut, da so ein bisschen Puffer zu haben, weil das gibt einem
Fabian: auch den Spielraum, dann auf das nächste gute Angebot zu warten und dann kann
Fabian: man da die Marge ein bisschen steigern.
Fabian: Aber das Geld muss natürlich erstmal irgendwie, das liegt dann im Lager bei
Fabian: einer anderen Firma. Das hat auch seine Nachteile.
Andy: Ja, okay. Verstehe, interessant. Ja, also ist halt was, was ich so kenne,
Andy: auch wenn jetzt, ich hätte jetzt gedacht, dass du eine vierstellige Anzahl bestellen
Andy: musst oder so, aber ist ja jetzt nicht für dich gebaut, sondern der baut die Tracker ja sowieso.
Andy: Auch für andere Use Cases wahrscheinlich und dann ist das auch wieder möglich.
Fabian: Okay.
Andy: Was ich vorhin noch vergessen habe.
Fabian: Also die Mengen, vierstellig war es glaube ich noch nie, aber es sind schon
Fabian: so deutlich dreistellige Mengen dann immer.
Andy: Was ich vorhin vergessen habe, der Tracker hat ja auch Ein- und Ausgänge,
Andy: glaube ich. Was kann man die denn nutzen? Also was kann ich da was anschließen?
Fabian: Könnte man, ist auch eines von den häufig gefragten Features.
Fabian: Das ist jetzt noch nicht implementiert bei uns,
Fabian: aber da könnte man zum Beispiel Sensordaten auslesen, also da könnte man einen
Fabian: Temperaturfeuchtigkeitssensor oder sowas dranhängen, steuern,
Fabian: also du kannst dann einen digitalen Ausgang machen, kannst das Allaisch schalten
Fabian: und damit den Motor abstellen oder sowas.
Fabian: Also solche Produkte gibt es auch, ist aber auch wieder so ein rechtliches Risiko,
Fabian: kannst ja trotzdem auch wenn jemand ein Wohnmobil klaut, kannst du ihn nicht
Fabian: auf der Autobahn einen Motor abstellen.
Fabian: Kann ich nicht, darf ich nicht. Sollte man nicht. Das ist auf der Roadmap auf
Fabian: jeden Fall mal zu gucken, was da geht.
Fabian: Der Tracker kann auch so externe Accessories, also so Bluetooth-Beacons und
Fabian: Bluetooth-Temperatursensoren und sowas, da kann man auch einiges machen.
Andy: Ja gut, hast du ja jetzt mittlerweile ganz viel, womit eine Knopfzelle eine
Andy: Weile hält, also gerade im Ich hätte
Andy: jetzt dann so ein Glasbruchsensor oder sowas gedacht, dass du dann nochmal ein
Andy: Alarmsignal halt hast, wenn jemand die Scheibe eindonnert oder so, oder die Türe öffnet,
Andy: dass sowas vielleicht interessant ist oder dass, keine Ahnung,
Andy: ein neuer Wohnwagen, sowas vielleicht sogar schon drin hat und du musst dich
Andy: nur noch anschließen. Also so ein Sensor.
Andy: Okay, ja, hast du eigentlich jemals, wir haben ja vorhin schon kurz gesprochen,
Andy: ob die Hersteller sich gemeldet haben, hat sich jemand anderes mal gemeldet?
Andy: Also hast du wahrscheinlich jetzt auch Leute, die einen Exit gemacht haben und
Andy: dann mit ihrem Wohnmobil rumreisen, die vielleicht investieren wollen in dein
Andy: Geschäftsmodell? Hat sich da mal jemand gemeldet?
Fabian: Das jetzt tatsächlich noch nicht,
Fabian: obwohl ich also eher so auf so einer Mentor-Basis habe ich das Gefühl.
Fabian: Ich habe festgestellt, meine Kundschaft sind schon oft so Firmenchefe,
Fabian: also Chefs. Man merkt dann an den E-Mail-Adressen und wenn man dann mal auf
Fabian: die Webseite guckt, dass das halt die Inhaber von den Firmen sind,
Fabian: die sich da irgendwie einen schönen Lebensabend mit dem Wohnmobil machen.
Fabian: Und da kam dann schon öfter so dieses,
Fabian: Gudecke von wenn ich das noch früher gewusst hätte, so die Richtung.
Fabian: Aber es war jetzt auch nicht so, dass mal jemand irgendwie gesagt hat,
Fabian: hier, komm, kann ich dir mal ein paar Anteile abkaufen.
Andy: Und sind die Ratschläge hilfreich gewesen?
Fabian: Es ist auf jeden Fall interessant immer zu hören von Leuten,
Fabian: die auch so eine Unternehmerkarriere hinter sich haben.
Fabian: Ich denke, man kann immer was mitnehmen und so gesehen schon auf jeden Fall hilfreich.
Andy: Ja, okay. Was sind so, wenn du dich jetzt daran erinnerst, gab es irgendwelche
Andy: größeren Fuck-Ups mal, wo irgendwas komplett schief gegangen ist?
Andy: Oder, keine Ahnung, hast du mal eine Support-E-Mail bekommen mit,
Andy: mein Camper ist abgebrannt wegen deinem Tracker oder sowas?
Andy: Also gab es irgendwelche Dinge, wo du mal ordentlich ins Schwitzen gekommen bist?
Andy: Also hört sich jetzt für mich nicht so an. Meine übliche Frage ist ja,
Andy: hast du mal überlegt, hinzuschmeißen? Aber das hat sich jetzt bei dir ja ganz
Andy: gut entwickelt und dann gab es den Moment wahrscheinlich nicht,
Andy: aber gab es trotzdem irgendwelche Fuck-Ups mal?
Fabian: Also hinschmeißen auf gar keinen Fall. Dafür ist es einfach grundsätzlich zu gut gelaufen.
Fabian: Der erste Fuck-Up-Moment war tatsächlich direkt am Anfang, als ich diesen Vorverkauf gemacht habe.
Fabian: Da hatte ich hatte ich Leute, die Interesse hatten, das zu kaufen und die sind
Fabian: dann erstmal in so eine Fehler 500 Seite gelaufen, weil ich was geplant hatte.
Fabian: Und das war schon so rückblickend fast das Ärgerlichste. Das war eigentlich
Fabian: jetzt nicht viel Umsatz, was da entgangen ist, aber so gerade die ersten Verkäufe.
Fabian: Das hat mich dann schon geärgert. Ich habe da dann auch nachgefasst,
Fabian: habe es natürlich gleich repariert, habe an denen Mails geschrieben,
Fabian: so hey, sorry, also kannst du jetzt nochmal probieren.
Fabian: Und die kamen natürlich nie wieder, weil wenn das der erste Eindruck ist für
Fabian: ein Pre-Sale, dann ist einfach alles verloren.
Fabian: Genau, das war ein Verkappen-Moment. Und so diese ganze Umwandlung,
Fabian: Einzelunternehmen zu GmbH, ist im Prinzip ein ewig währender Verkappen-Moment.
Fabian: Das ist nicht wahnsinnig tragisch, aber das ist einfach krass, was da dran hängt.
Fabian: Und auch welche Risiken da mit einhergehen.
Fabian: Also gerade diese Stichwort verdeckte Einbringung und solche Sachen,
Fabian: dass man nicht am Ende privat dasteht und auf einmal den Firmenwert versteuern muss und sowas.
Fabian: Also da bin ich schon, wenn man sowas rausfindet, kommt man schon erstmal ins
Fabian: Schwitzen. Ich mache es mit einem Steuerberater zusammen, aber der denkt ja
Fabian: auch nicht immer direkt an alles.
Fabian: Und den Kopf hält man selber hin.
Andy: Aber ist das abgeschlossen? Also du hast ja 25 die GmbH gegründet,
Andy: da hast du jetzt auch den ersten Jahresabschluss schon, müsste ja jetzt alles erledigt sein, oder?
Fabian: Die GmbH ist auf 1. Februar 1926 gegründet.
Fabian: Eigentlich war das die Idee, um jetzt keine Bilanz mehr für das Einzelunternehmen
Fabian: machen zu müssen. Das ist jetzt schief gegangen, weil wir jetzt rückwirkend
Fabian: quasi das Einzelunternehmen noch eingebracht haben. Dafür muss man eine Bilanz machen.
Fabian: Das ist ein bisschen aufwendiger geworden. Ich dachte, es ist jetzt durch,
Fabian: war jetzt beim Notar und hoffentlich kann ich jetzt einen Haken an das GmbH-Thema dran machen.
Andy: Ja, da kannst du dann auch ein bisschen ruhiger schlafen, denke ich.
Andy: Solche Dinge kosten einfach auch zu viel Zeit und Nerven. Aber klar,
Andy: ich verstehe aber auch...
Andy: Und was hättest du denn für Alternative gehabt? Gleich mit einer UG starten.
Andy: Dann hättest du da die Umwandlung gehabt. Ist dann wahrscheinlich weniger kompliziert, aber es geht auch.
Fabian: Das Problem ist ja auch eigentlich nicht die Einlage, sondern dass du dann halt
Fabian: sofort einen Steuerberater brauchst, der dich ein paar Euro im Monat kostet
Fabian: und sowas. Ja, das ist richtig. Das wollte ich halt lange rauszögern.
Fabian: Auf der anderen Seite muss man sagen, selber die Steuererklärung machen,
Fabian: birgt auch seine Risiken.
Andy: Ja, das stimmt. Bei mir steht die jetzt noch an für letztes Jahr.
Fabian: Als Einzelunternehmer?
Andy: Ne, also privat und ich habe ein Einzelunternehmen auch noch.
Andy: Das lief jetzt der Podcast immer und mein Newsletter.
Andy: Und ich habe das aber umgewandelt jetzt zur Kleinunternehmergeschichte mal.
Andy: Ah ja, aber es ist eigentlich alles Blödsinn. Man muss ein bisschen so Zöpfe abschneiden.
Fabian: Das verliert man auch schnell den Überblick.
Andy: Ja, das ist schon richtig. Also die Firma läuft über eine GmbH und da ist eine
Andy: Holding drüber. Alles gut.
Andy: Auch vielleicht übertrieben erst mal. Aber naja, hat man halt damals so gemacht.
Andy: Und jetzt mal gucken. Aber so ein bisschen ist es halt too much.
Andy: Es gibt, glaube ich, keine Steuern, die man dann nicht bezahlt.
Andy: Die es gibt. Das ist halt dann auch irgendwann unübersichtlich.
Andy: Aber ich verstehe, dass du es umgewandelt hast. Ja, genau. Ich verstehe auf
Andy: jeden Fall, dass du es umgewandelt hast. Es ist ein bisschen einfacher manche
Andy: Sachen dann, auch wenn es erstmal komplizierter ist und man einen Steuerberater
Andy: braucht. Aber ich bin auch froh, dass ich das jetzt aus dem Kopf habe und dass
Andy: ich weiß, da kümmert sich jemand super drum.
Fabian: Es geht darum, so unliebsame Aufgaben stück für stück halt auch loszuwerden.
Fabian: Wenn wir alles mal verstanden haben und in der Hand gehabt haben, ist gut.
Fabian: Aber man muss nicht alles für immer selber machen.
Andy: Was für unliebsame Aufgaben gibt es noch? Du hast jetzt erzählt,
Andy: du hast den Support-Teil schon ein bisschen ausgelagert. Jetzt kommt ein Entwickler dazu.
Andy: Lager, Versand und sowas hast du ausgelagert. Was nervt dich gerade noch?
Andy: Oder was könntest du noch auslagern?
Fabian: Also gerade Support, also ich würde das nicht an KI komplett auslagern.
Fabian: Das ist nicht der Plan, aber dass da vielleicht mal jemand angestellt wird,
Fabian: der das macht und dann wäre Support auf jeden Fall noch das und ja,
Fabian: Marketing ehrlich gesagt auch ziemlich gerne.
Fabian: Das Marketing mache ich jetzt gerade, SEO mit einer Agentur,
Fabian: auch aus Heilbronn zusammen.
Fabian: Das ist schon so, es geht in die richtige Richtung, braucht schon noch viel
Fabian: zuarbeiten, ist noch nicht komplett ausgelagert, also ich kann im Kopf noch
Fabian: keinen Haken dran machen, aber,
Fabian: ja, Marketing frisst auch viel Zeit. Eigentlich würde ich mich lieber mehr mit
Fabian: dem Produkt beschäftigen.
Andy: Was kannst du so, machst du also, habe ich jetzt gar nicht gefragt,
Andy: weil du machst also Performance Ads auf Instagram, Google und sowas funktionieren,
Andy: weil SEO ist ja jetzt ein bisschen schwierig, da musst du heute Richtung Geo
Andy: gehen wahrscheinlich, aber ich weiß nicht, ob da jemand,
Andy: also ob man da, wie sucht man da nach sowas wie bei dir? Ja,
Andy: was kannst du da noch machen? Werbemäßig, anzeigen in Magazinen,
Andy: macht man auch nicht mehr, oder?
Fabian: Das habe ich auch ausprobiert. Das würde ich auch fast unter Fuck-Up-Moment,
Fabian: abstempeln. Also es war extrem teuer und hat exakt irgendwie einen Verkauf gebracht.
Fabian: Also das ist komplett in die Hose gegangen, aber es ist eine Erfahrung auf jeden
Fabian: Fall. Das werde ich nicht noch mal probieren.
Fabian: Was war die andere Frage? Achso, darum SEO. Oder SEO habe ich jetzt so das Komplettpaket gesehen.
Andy: Okay.
Fabian: SEO, SEO. Meta-Ads zum Beispiel. Okay. Performance-Marketing.
Fabian: Ich gestehe noch gerade zum Beispiel ein YouTube-Video, was besonders gut läuft,
Fabian: das mit in so eine Perfimax-Kampagne mit reinzuholen und sowas, wie das performt.
Andy: Ein Freund von mir,
Fabian: Relativ am Anfang.
Andy: Ein Freund von mir, der macht Spotify-Werbung. Auch aus Halbronn.
Andy: Der hat dann auch Sprecher und die sprechen dir eine Werbung ein.
Andy: Das kannst du, glaube ich, auch gut targeten, so, keine Ahnung,
Andy: auf alle Wohnmobil-Podcasts oder so. Weiß nicht, ob das oder auf alles,
Andy: was mit Vanlife zu tun hat.
Andy: Wenn du das mal ausprobieren willst, kann ich dir da gerne ein Connect machen.
Andy: Also es sind so, glaube ich, die Dinge, die noch funktionieren.
Andy: Was mich extra, aber da bist du wahrscheinlich noch zu klein.
Andy: Was mich jetzt extra, wir haben jetzt wieder eine Serie auf Prime Video geschaut
Andy: und die regelmäßig hören, die wissen, ich reite alles drauf rum.
Andy: Aber mittlerweile finde ich es schon fast nervig. Also am Anfang war die Prime
Andy: Video Werbung relativ dezent, kam nicht so oft.
Andy: Aber mit diesem jetzt klicken und dann kriegst du mehr Infos aufs Handy.
Andy: Das fand ich so aus dem Performance-Aspekt ganz interessant,
Andy: weil du die, ist jetzt nicht wie eine klassische Fernsehwerbung,
Andy: sondern du kriegst eine Werbung und kannst klicken für mehr Information.
Andy: Weiß nicht, ob du sowas mal probieren kannst, dann musst du wahrscheinlich dann
Andy: gucken, ob es irgendwelche Serien oder Filme gibt, die sich mit Vanlife beschäftigen.
Andy: Dann bringst du deine Werbung, aber ob sich das lohnt, weiß nicht.
Andy: Aber fand ich jetzt auf jeden Fall, kannst du nicht unterbrechen,
Andy: musst du schauen oder du machst die drei Euro mehr, dann hast du es werbefrei, glaube ich, 3 Euro.
Andy: Fand es aber auch interessant mit diesem Tracking-Feature und was du da verbinden
Andy: kannst. Also, falls du mal das noch ausprobieren möchtest.
Fabian: Ich denke, man muss alles ausprobieren und testen, was funktioniert einfach.
Fabian: Also was bezahlbar ist natürlich auch.
Andy: Ja, klar. Wo geht die Reise hin? Also du hast ein bisschen, wenn du jetzt mehr
Andy: Zeit für Produktentwicklung hast, neuen Kollegen eingestellt und so weiter,
Andy: hast jetzt schon angesprochen, du machst die Fotos der Übernachtungsplätze,
Andy: machst du dann eher, also hast du ein großes Feature-Backlog für die App und
Andy: für den Tracker oder geht es eher Richtung Internationalisierung?
Andy: Wenn du jetzt mehr Zeit hast für Produktentwicklung, wo geht da die Reise hin?
Fabian: Kann in jede Richtung gehen, so gefühlt. Also die Wege stehen eigentlich in alle Richtungen offen.
Fabian: Feature Backlog ist schon noch einiges, was da kommen soll. Diesen Wohnmobilmarkt
Fabian: halt auch komplett zu erschlagen und da ein gewissen Abstand einfach zu haben.
Fabian: Der Abstand ist jetzt schon groß zu anderen Trackern, was so diesen Wohnmobilfokus
Fabian: angeht. Aber ich hätte den gern noch so groß, dass er halt einfach,
Fabian: dass sich gar keiner mehr Gedanken macht, ob man da nochmal angreifen sollte.
Fabian: Das ist so das Ziel für den Wohnmobilmarkt. Und dann natürlich Österreich,
Fabian: Schweiz, das wären so die ersten anderen Länder, die ich mir vorstellen könnte.
Fabian: Gerade auch, weil man dann nicht übersetzen muss.
Fabian: Aber theoretisch europaweit, ja klar. Und man kann auch einfach ganz anderen Branchen denken damit.
Fabian: Also im Prinzip bauen wir ja gerade so ein Operating System für GPS-Tracker-Geschäftsmodelle.
Fabian: Dadurch, dass ich jetzt diese Website habe, die alle möglichen Vertriebskanäle
Fabian: schon mit drin hat, aber mit diesem Fokus auch GPS-Tracker und auch dieser ganze
Fabian: Aktivierungsprozess für Geräte und sowas.
Fabian: Und das Backend, was potenziell mal irgendwie 100.000 Geräte abkann,
Fabian: wenn das richtig aufgesetzt ist und da ist, wo wir es haben wollen.
Fabian: Könnte man alle möglichen Geschäftsmodelle angehen, also Boote,
Fabian: E-Bikes, Oldtimer, Autos, Flugzeuge, weiß der Geier was.
Fabian: Aber wichtig ist, glaube ich, dann immer wieder so diese Nische auch irgendwie
Fabian: zu beachten und zu gucken, was wirklich wichtige Features für die für das.
Andy: Ich habe gerade nebenher geschaut, weil das habe ich dich natürlich gar nicht gefragt.
Andy: Wenn ein Investor würde ja fragen, wie groß ist der TAM, der Total Addressable
Andy: Market, wie viele Wohnmobile gibt es in Deutschland, weißt du das?
Fabian: Bisschen über eine Million.
Andy: Ja.
Fabian: Aber es ist viel. Also so eine richtig kleine Nische ist das eigentlich gar nicht.
Andy: Ja, ich wollte es krass sagen, es ist keine Nische. Laut Kraftfahrtbundesamt
Andy: sind 1,05 Millionen Wohnmobile zugelassen und seit dem Jahr 20,
Andy: finde ich krass, seit dem Jahr 2017 hat sich der Bestand in Deutschland mehr als verdoppelt.
Andy: Also das sind ja jetzt keine 10 Jahre. Das ist abgefahren.
Fabian: Dieser Neuzulassungsboom nimmt jetzt gerade auch glaube ich ein Ende.
Fabian: Weil Inflation und Co. Geld ist nicht mehr so viel da und da muss man angucken,
Fabian: was die Wohnmobile kosten.
Fabian: Also so neue Wohnmobile werden jetzt nicht mehr so viel verkauft wie in den
Fabian: letzten Jahren auf jeden Fall. Aber du musst auch sehen, die Fahrzeuge sind
Fabian: da, die werden weiterverkauft.
Fabian: Ich habe auch viele Kunden, die den Checker dann gleich mit weiterverkaufen
Fabian: und sich für das nächste Wohnmobil einen neuen holen. Also das ist auch im Prinzip ein Vertriebskanal.
Andy: Wenn er schon eingebaut ist sozusagen, ja.
Fabian: Genau, weil du versteckst den natürlich auch und dann machst du da irgendwelche
Fabian: Bretter ab und sowas und hast keinen Bock, den da nochmal auszubauen.
Fabian: Kaufst du lieber einen neuen und versuchst dem neuen Besitzer vom alten Wohnmobil
Fabian: das Ding schmackhaft zu machen.
Andy: Mein E-Bike hat eine Security-Funktion auch, eine Push-Notification,
Andy: wenn sich das Fahrrad bewegt.
Andy: Also vom Hersteller auch. Aber ich habe jetzt kein, ich habe auch drin,
Andy: wie viele Kilometer ich drauf habe.
Andy: Aber es gibt jetzt, wenn du jetzt nicht extern mit Strava oder so tracken würdest,
Andy: gibt es kein Tracking sozusagen, was verbunden ist.
Andy: Und es ist halt nichts am Fahrrad, sondern halt, wenn ich mit der Uhr track
Andy: sozusagen. Ich kann auch mit einem anderen Fahrrad fahren.
Andy: Das wäre eigentlich auch clever, würden die Hersteller dann das mit reinbauen,
Andy: weil die SIM-Karte ist ja offensichtlich schon drin, weil du es angesprochen
Andy: hast. Da habe ich jetzt gerade mir kurz überlegt. Okay.
Fabian: Das wäre so ein Ding mit Routenaufzeichnung. Wobei, da gibt es,
Fabian: glaube ich, mehr für diesen Fahrradmarkt. Also auch Kobot und sowas schlägt ja auch in so eine Kerbe.
Fabian: Da müssen wir dann wirklich gucken, ob man das einzigartig genug machen kann,
Fabian: dass das Geld kosten kann und Leute es auch bezahlen.
Fabian: Wobei die Bikes inzwischen echt auch keine günstigen Dinger sind.
Andy: Ja, ja, was kannst du? Du kriegst ja auch schon ein gebrauchtes Wohnmobil.
Andy: Also, je nachdem hast du einen Zustand.
Andy: Ja, okay. Ja, cool. Also, wie kriegst du das alles unter einen Hut?
Andy: Jetzt hast du junge Familie, ihr wohnt jetzt wieder, seid jetzt ein bisschen
Andy: sesshafter geworden, Geht er wieder auf Reisen?
Andy: Wird deine Firma mit jetzt Angestellten bald eine Remote Company bleiben,
Andy: damit du auf Reisen gehen kannst? Wie hast du das vor in Zukunft?
Fabian: Also dieses Remote, auf jeden Fall, das soll so bleiben.
Fabian: Der Entwickler sitzt auch in Berlin. Das heißt, der wird jetzt den Teufel tun,
Fabian: nach Schwäbisch Hall zu ziehen.
Fabian: Und das ist auch absolut fein. Das soll mir auch das Reisen noch weiter ermöglichen.
Fabian: Wenn ich das unter Eindruck bekomme, ich arbeite halt. Jeden Tag bis 16 Uhr.
Fabian: Ich versuche schon auch nicht zu lange zu arbeiten, einfach damit Zeit für Familie
Fabian: da ist. Das ist mir schon auch wichtig. Ich bin nicht des Arbeitens wegen.
Fabian: Ja, und Reisen ist jetzt tatsächlich, letzten Winter haben wir nicht überwintert.
Fabian: Diesen Winter wird es auch nichts.
Fabian: Also es fällt jetzt gerade hinten unter. Man muss aber auch dazu sagen,
Fabian: ich habe noch unser Wohnmobil einmal kernsanieren müssen, weil wir ein kleines
Fabian: Wasser-Schimmelproblem hatten.
Fabian: Also da wäre jetzt Reisen sowieso auch mit Kindern überhaupt nicht witzig gewesen.
Andy: Aber es wäre jetzt wieder startklar?
Fabian: Jetzt ist es wieder dicht. Ich bin gerade dabei, noch eine Dieselheizung einzubauen,
Fabian: weil die andere Heizung hätte ich in dem Zug auch rausgerissen.
Fabian: Dann könnte man theoretisch los, aber ich glaube, mehr als im Wochenendeausflüge
Fabian: oder sowas wird es in nächster Zeit erst mal nicht.
Andy: Okay, ja. Also die Frage nach der Arbeitszeit hast du schon beantwortet.
Andy: Hockst du dich dann abends noch ran, wenn die Kinder im Bett sind oder ist dann
Andy: wirklich 16 Uhr Schicht im Schacht?
Fabian: Ich versuche immer dann auch nicht mehr reinzuschauen. Also ich habe jetzt auch
Fabian: zum Beispiel Geschäftshandy und Privathandy getrennt, genau deswegen,
Fabian: weil es fällt schon schwer. Also ich bin schon so ein Zahlenmensch.
Fabian: Ich gucke da oft rein, ob nochmal Verkäufe kamen und sowas oder ob nochmal jemand
Fabian: eine Support-Mail geschrieben hat.
Fabian: Und um mich da selber so ein bisschen auszutricksen, versuche ich das jetzt
Fabian: alles einfach auch ein bisschen räumlich und über Geräte zu trennen.
Andy: Okay. Ah ja, das heißt, es bleibt dann im Büro liegen und du versuchst es dann nicht dran zu gehen.
Fabian: Genau, wobei das Büro neben Bad ist und wenn ich dann abends Zähneputze,
Fabian: kann es schon passieren, dass ich nochmal kurz aufs Handy gucke.
Andy: Okay, okay, ich verstehe. Ja gut, es wäre ein Notfall passiert. sein.
Fabian: Ja, genau das Ding. Irgendwo den richtigen Grad zu finden.
Andy: Ja. Ja, Fabian. Cooles Sache. Also es ist ja auf jeden Fall ein cooles Geschäftsmodell
Andy: und ein Stück weit KI sicher. Egal in welche Richtung es geht.
Andy: Die Leute werden vielleicht wieder mehr Zeit zum Reisen haben und für Events
Andy: und du hast eine Hardware drin.
Andy: Ist auch nicht so einfach nachzubauen.
Andy: Bin gespannt, wo die Reise hingeht. Also es hört sich auf jeden Fall cool an.
Andy: Ich glaube, du kannst mit der also musst du natürlich auch nach Holland dann gehen.
Andy: Mit der Internationalisierung, glaube ich, für die ist das natürlich auch interessant.
Andy: Ja, bin gespannt, wo die Reise hingeht. Das ist eine coole Sache.
Fabian: Ja, danke. Ich bin auch gespannt. Es wird sich zeigen.
Andy: Viel Erfolg dir weiterhin und vielen Dank, dass du dabei warst und ein bisschen
Andy: Details ausgeplaudert hast.
Fabian: Sehr gerne. Hat großen Spaß gemacht.
Andy: Danke dir. Dann viel Erfolg und mach's gut. Ciao, ciao.
Fabian: Ciao, Andi.
Andy: Und das war auch schon wieder die Folge 193. Wie hat es dir denn gefallen?
Andy: Habe ich alles gefragt und untergebracht. Schick mir doch gerne dein Feedback
Andy: oder Vorschläge auch für neue Gäste an hallo.at-bootsapping.de.
Andy: Wie immer findest du auch alle Links in den Shownotes.
Andy: Und ansonsten würde mich freuen, was du in Zukunft vom Podcast erwartest.
Andy: Kannst du mir gerne auf LinkedIn schreiben oder auch per Mail.
Andy: In der nächsten Woche zu Gast habe ich den Thomas Haberl von Ohana Invest und
Andy: da geht es um was, das nennt sich IAB.
Andy: Er hat selber eine Firma verkauft und bootstrappt heute Ohana und damit kannst
Andy: du in PV-Anlagen mit Batterie investieren. So eine Art Crowdfunding-Plattform,
Andy: aber das ist ganz komplett bootstrapped.
Andy: Ich hoffe, ich habe es jetzt richtig beschrieben. Wie das Ganze funktioniert,
Andy: das dauert ein bisschen länger, das zu erklären. Deswegen musst du nächste Woche unbedingt reinhören.
Andy: Folge 194 mit Ohana Invest. Bis dahin, mach's gut. Ciao, ciao.
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