Jannik Lindner: Vom Affiliate-Imperium zu KI-SaaS mit rawshot.ai und careertrainer.ai (#168)

Shownotes

Jannik Lindner aus Österreich hat sich vom Affiliate-Marketer zum KI-Produktgründer entwickelt – mit einer ehrlichen Geschichte dazwischen. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Flo und Alex baute er unter der Global Commerce Media GmbH ein Affiliate-Imperium mit sechsstelligen Monatsumsätzen auf. Als der Bereich zu kippen begann, lehnten sie ein Kaufangebot ab und steckten ihr Cashpolster in eine Meeting-Software – die am Ende keine einzige Lizenz verkaufte.

rawshot.ai generiert KI-Produktfotos für Fashion-Brands und Online-Shops – konsistente Models, kein Prompten, skalierbar. Ende Januar gestartet, nach weniger als zwei Monaten rund 100 zahlende Kunden bei über 3.000 registrierten Nutzern. Wachstum läuft ausschließlich über SEO und ChatGPT-Sichtbarkeit, kein Paid Marketing. Preise ab 9 Dollar im Monat.

careertrainer.ai bietet audiobasierte KI-Rollenspiele für Führungskräfte und Vertrieb. Die Plattform wächst heute vor allem über White-Label-Partner aus der Organisationsentwicklung. Janniks Fazit: Solopreneur wollte er werden – und merkte schnell, dass es ihm nicht liegt.

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Transkript anzeigen

Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 168 von Happy Bootstrapping.

Andy: Die heutige Folge mit dem Jannik Lindner aus Österreich ist wieder etwas länger

Andy: geworden, aber er hat auch schon wirklich einiges erlebt.

Andy: Und zwar hat er ja schon eine ganze Weile im Affiliate-Marketing gearbeitet

Andy: mit der Global Commerce Media, so eine Art, ich habe es mal Affiliate Imperium genannt.

Andy: Da spricht man natürlich auch drüber, was das bedeutet und was sie mit dem ganzen

Andy: Cash dann gemacht haben, nämlich ein Produkt gebaut, das am Ende keiner gekauft

Andy: hat. Was hat er daraus gelernt?

Andy: Wie nimmt er das heute mit in die zwei neuen Produkte, die er baut?

Andy: Einmal mit seinen alten Co-Foundern, RawShot AI.

Andy: Das ist ein KI-Fotostudio für Fashion Brands und Online-Shops.

Andy: Da kannst du deine Teile, Klamotten reinpacken, Models raussuchen und ganz viele Bilder generieren.

Andy: Ist natürlich viel billiger wie ein Fotoshooting. Und das zweite ist Carrier Trainer AI.

Andy: Das baut er quasi selber. Da geht es

Andy: an Spiele für Führungskräfte und Vertriebsmenschen, die sind audiobasiert.

Andy: Wie das Ganze funktioniert, da reden wir gleich ganz ausführlich drüber und

Andy: wie das bei ihm alles zusammenkommt.

Andy: Es ist eine illustre Reise und mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Andy: Ansonsten habe ich mal wieder auch ein bisschen Post erhalten.

Andy: Ich habe eine Amazon-Wunschliste hier verlinkt in den Shownotes.

Andy: Da kannst du mir gerne ein Buch bestellen oder ich glaube zum Alles-nur-geklauten-Newsletter.

Andy: Da gab es neulich die 222. Episode. Da hatte ich mal ein paar Schnapsflaschen

Andy: drauf und der Matthias hat mir da was geschickt. Vielen, vielen Dank dafür.

Andy: Wenn du mir also auch was Gutes tust, jetzt kannst du gerne mal kurz auf die

Andy: Wunschliste klicken und da findet sich bestimmt was Cooles.

Andy: So, ansonsten freue ich mich natürlich immer über Vorschläge für Gäste.

Andy: Es sind zwei, drei reingekommen, die muss ich noch beantworten.

Andy: Einfach über das Kontaktformular auf der Webseite oder per Mail an hallo.happy-bootswapping.de.

Andy: So, und jetzt ganz viel Spaß mit der Folge mit Janik und mir.

Andy: Guten Morgen, Yannick, und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

XXXX: Hi, hallo.

Andy: Ja, freut mich sehr, dass du am Start bist. Ich bin ja schon sehr gespannt,

Andy: wo die Reise uns in dieser Folge hinführt. Du hast ja schon einiges erlebt.

Andy: Wie würdest du dich selber vorstellen, wenn ich es nicht machen würde, in ein, zwei Sätzen?

XXXX: Sehr gute Frage. Damit kämpfe ich auch immer mal wieder.

XXXX: Vor allem, wenn du irgendwie gefragt wirst aus dem Umfeld oder jetzt am Wochenende

XXXX: hat meine Tochter Geburtstag gehabt und dann kamen halt so ein paar neue Leute,

XXXX: die ich noch nicht kannte.

XXXX: Dann, wenn jemand fragt, so was machst du beruflich, dann antworte ich eigentlich

XXXX: immer, dass ich irgendwie aus dem Marketing komme, selbstständig bin und mittlerweile

XXXX: aber eher so im Bereich Software bin und Software entwickle und die vermarkte.

XXXX: Also es fällt mir schwer. Ich finde auch den Begriff Unternehmer ist immer so

XXXX: ein bisschen, keine Ahnung, also der sagt nicht so wirklich viel aus.

XXXX: Insofern versuche ich den ein bisschen zu vermeiden. Ja.

XXXX: Also irgendwie so, ja, hauptsächlich Marketing, das ist, glaube ich,

XXXX: so mein Ding, Marketing, Selbstständiger mit, keine Ahnung, Tech-Bezug, sowas in die Richtung.

Andy: Es ist schon kompliziert, sowas zu erklären, wenn dann jemand kommt,

Andy: der seinen normalen 40-Stunden-Job wahrscheinlich hat, auf so einem Kindergeburtstag.

Andy: Okay, damit wir das einordnen können, wo lebst du gerade und wie alt bist du?

XXXX: Ja, wir sind jetzt Anfang des Jahres nach Österreich ausgewandert.

XXXX: Also in der Nähe von Wien wohnen wir jetzt, so eine Viertelstunde südlich von Wien.

XXXX: Genau, vorher war ich in Augsburg die letzten vier, fünf Jahre.

XXXX: Und ursprünglich komme ich aus Kaiserslautern, also aus Rheinland-Pfalz.

XXXX: Und ich bin jetzt, ich werde jetzt dieses Jahr 34, genau ja, also 33 bin ich noch.

Andy: Okay, das hatte ich jetzt nicht recherchiert. Mit Kaiserslautern hatte ich jetzt

Andy: zuletzt, bringe ich wieder in Bezug, habe ich den Mario-Basler-Podcast gehört

Andy: mit dem Betzenberg und was er damals alles getrieben hat.

Andy: Aber das ist ja bei dir, hat sich das in eine andere Richtung entwickelt.

Andy: Ja, was ist denn, wenn du jetzt so wieder zum Kindergeburtstag zurückkehrst,

Andy: was wäre denn das Erste, was du da heute erzählen würdest, was du machst von deinen vielen Themen?

XXXX: Ja, also grundsätzlich ist es halt so, dass viele dann direkt,

XXXX: wenn ich irgendwie Marketing sage, dann stecken mich viele so in diese Berater-Schublade.

XXXX: Jetzt zum Beispiel beim Reifenwechsel hatte ich auch ein Gespräch.

XXXX: Der hat dann auch gefragt, was ich beruflich mache. Hier in Österreich ist das

XXXX: irgendwie ein bisschen, jeder kommt direkt ins Gespräch und so.

XXXX: Und dann habe ich halt auch gesagt, ja, so Marketing und Software und so.

XXXX: Und dann hat er mich halt irgendwie direkt nach Google Ads Tipps gefragt.

XXXX: Also das ist keine Ahnung, so diese Beraterschiene, die wird mir immer relativ

XXXX: nahegelegt, obwohl das eigentlich von meinen Säulen so das, ja,

XXXX: das Geringste ist, was ich mache.

XXXX: Ich versuche dann immer so ein bisschen halt auf die Softwareprodukte den Fokus

XXXX: zu legen, wobei es mir halt auch schwerfällt.

XXXX: Weil ich habe jetzt zwei Softwareprodukte, ich kenne mich aber auch in vielen anderen Bereichen aus.

XXXX: Also insofern ist es immer so ein bisschen, es kommt auf die Tagesform an, was ich da erzähle.

Andy: Und für welches der beiden Softwareprodukte verwendest du gerade mehr Ressourcenzeit, Geld?

XXXX: Das ist eigentlich aktuell so, also es ist schon ein bisschen mehr Rawshot.

XXXX: Das hängt einfach aber auch damit zusammen, dass wir halt dort drei Gründer

XXXX: sind und wir halt auch schon super lang zusammenarbeiten.

XXXX: Und das ist quasi schon so mein Hauptfokus aktuell.

XXXX: Das hängt aber auch so ein bisschen immer von der Dynamik ab.

XXXX: Also wir haben uns halt die Aufgaben ganz gut aufgeteilt und es gibt dann immer

XXXX: mal Phasen, wo ich auch weniger zu tun habe.

XXXX: Wenn jetzt zum Beispiel ein neues Feature launcht, dann wird das erst im Backend

XXXX: gebaut, bevor es Frontend und so drankommt und Marketing kommt dann sowieso ganz am Schluss erst.

XXXX: Insofern gibt es immer so Lücken und dann verwende ich halt die Zeit für Career

XXXX: Trainer oder für andere Sachen.

XXXX: Aber es ist schon primär Raw Shot, einfach weil das auch, ja,

XXXX: also ich bin auch Angestellter, Geschäftsführer quasi und das ist so der Hauptfokus.

Andy: Was ist Raw Shot in einem Satz und was ist Carrier Trainer in einem Satz?

Andy: Wir gehen nachher noch näher darauf ein, aber dass so die Hörerinnen ein bisschen

Andy: angeteasert werden zum Thema.

XXXX: Ja, es sind beides AI-Produkte. Der Fokus AI hat sich so ein bisschen einfach

XXXX: über die Zeit ergeben und das Raw-Shot ist quasi, wir bauen,

XXXX: also kannst damit Fotos generieren für Fashion-Brands, also es ist quasi komplett

XXXX: auf das Vertical Fashion und Mode ausgelegt.

XXXX: Wenn du jetzt zum Beispiel einen Online-Shop hast, willst du irgendwie coole

XXXX: Bilder für einen Online-Shop machen von einem Ring oder einem Schmuckstück oder so?

XXXX: Dann kannst du es mit Rawshot machen. Und bei Career Trainer ist es so,

XXXX: dass wir so KI-Rollenspiele bauen, also für zum Beispiel Führungskräfte oder

XXXX: auch jetzt neu für Sales-Leute, wo sie quasi schwierige Gespräche üben können.

XXXX: Also zum Beispiel ein Kritikgespräch mit einem Mitarbeiter oder ein Cold Call

XXXX: bei einem Geschäftsführer von einem IT-Unternehmen.

XXXX: Ja, es sind zwei verschiedene Sachen, aber AI ist so ein bisschen der gemeinsame

XXXX: Nenner, würde ich sagen.

Andy: Interessant. Also bin ich ja schon sehr gespannt darauf, die Unterschiede.

Andy: Vor allem, weil das eine, das machst du ja zusammen, das andere machst du mehr alleine.

Andy: Wie zu Richtung Rawshot schielend, da gibt es eine Vorgeschichte.

Andy: Da habt ihr ja die Global Commerce Media GmbH zu dritt, glaube ich, gegründet.

Andy: Wenn ich es richtig weiß, 2017 oder 2018. Kannst du ein bisschen darauf eingehen,

Andy: was ihr da gemacht habt? Und vor allem, wie bist du auf die Idee gekommen?

Andy: Also hast du einen Marketing Background, hast du da irgendwie studiert gehabt,

Andy: in der Schule was gemacht?

Andy: Wo kam das her, dass du in dieser Affiliate Marketing Ecke abgedriftet bist sozusagen?

XXXX: Ja, also Background habe ich komplett einen anderen. Also ich habe in Trier

XXXX: Lebensmitteltechnologie studiert, also eher so einen Ingenieursstudiengang. Okay.

XXXX: Genau. Der Gedankengang war, also ich war nach der Schule ziemlich planlos,

XXXX: wenn ich ehrlich bin, was ich machen sollte.

XXXX: Und dann habe ich halt, also Kochen und so, das ist so, würde ich sagen,

XXXX: meine Top-1-Leidenschaft.

XXXX: Insofern dachte ich, okay, irgendwas, wo man verdienen kann,

XXXX: jetzt Koch, das haben ja irgendwie so meine Eltern ausgeredet,

XXXX: weil sie halt gesagt haben, da kann man nichts verdienen und das ist schlechte Arbeitszeiten und so.

XXXX: Deswegen habe ich keinen Koch gemacht und ja, studieren war halt irgendwie cool,

XXXX: so wenn man Abi gemacht hat, dann wollte man studieren unbedingt.

XXXX: Dann habe ich halt so Lebensmitteltechnik oder Technologie gefunden als Studiengang.

XXXX: Ja, das war dann aber ein bisschen eine Enttäuschung, weil ich halt einfach

XXXX: gemerkt habe, dass es doch sehr maschinenbaulastig ist. Also es war sehr viel,

XXXX: ja, so wie funktionieren Maschinen und wie Thermodynamik und Mathematik und so.

XXXX: Das waren so die Fächer und das ist eigentlich überhaupt nicht meine Stärke gewesen.

XXXX: Und dann, ja, habe ich mich halt so ein bisschen durchgekämpft durch das Studium

XXXX: und kurz vor Ende vom Bachelor habe ich dann,

XXXX: ja, hatte ich so ein bisschen so einen Schicksalsschlag, weil meine Mama eben

XXXX: gestorben ist und habe dann quasi viel mich so mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt.

XXXX: Und habe dann einen Blog aufgesetzt, wo ich halt so über

XXXX: Persönlichkeitsentwicklungssachen geschrieben habe und habe dann halt gemerkt,

XXXX: okay, das macht eigentlich voll Spaß, so Texte zu schreiben und die halt zu

XXXX: vermarkten, dass man halt irgendwie bei Google dann für irgendein Keyword rankt.

XXXX: Dann kriegt man halt Besucher und die lesen sich das dann durch und das hat

XXXX: halt damals sehr einfach funktioniert.

XXXX: Das war so 2016 ungefähr, 2015.

XXXX: Und dann bin ich halt so in diese Schiene SEO halt reingerutscht und habe dann

XXXX: relativ schnell eigentlich angefangen, auch so Affiliate-Seiten zu bauen,

XXXX: weil damals gab es da irgendwie so Nischen-Seiten-Challenges und so.

XXXX: Genau, und habe dann meine erste Seite war so eine Besteck- Review-Seite.

XXXX: Und die hat eigentlich relativ schnell, sag ich mal so, ein bisschen Geld verdient.

XXXX: Und ja, dann war ich in diesem Game drin quasi. Also das war so der Einstieg.

Andy: Besteck-Review, also so ein Besteck-Vergleich.de und gibt es die Seite heute

Andy: noch? Also was war die Domain? Gibt es die heute noch?

XXXX: Die Domain war marken-besteck.de. Ich glaube, die gibt es nicht mehr.

XXXX: Also ich habe sie nicht mehr.

Andy: Okay. Ja, genau. Interessant.

Andy: Und da hast du so Besteck verglichen, aber hast du dir nicht alle nach Hause

Andy: bestellt und dann wirklich verglichen, sondern einfach so geschaut,

Andy: das gibt es alles und das dann entsprechend technisch verlinkt,

Andy: dass du eben eine Provision bekommst für den Verkauf.

Andy: Und ja, du hast geschaut, dass die Domain gut rankt und viele Links generiert

Andy: und aussieht wie ein Vergleichsportal sozusagen.

XXXX: Ja, damals, es gab halt damals das eine Theme, was halt irgendwie jeder verwendet

XXXX: hat für WordPress, das habe ich auch verwendet, dementsprechend sahen die Seiten

XXXX: auch alle gleich aus und hat aber funktioniert, also genau, und das, ja.

Andy: Ich frage mich, also das ist wahrscheinlich das Affiliate-Theme,

Andy: glaube ich, gewesen, was du anspielst, die haben wahrscheinlich am Ende mehr

Andy: verdient wie die meisten Affiliate-Marketer oder so, ist zumindest meine Vermutung.

Andy: Okay, wie ging es dann da weiter?

Andy: Also wie hast du dann, ist es ja zu einer kompletten GmbH explodiert, sag ich jetzt mal.

Andy: Und ihr habt, glaube ich, auch schon richtig größere Projekte dann gemacht gehabt.

Andy: Wie ging das so weiter? Du hast deine zwei Co-Founder kennengelernt,

Andy: war das Zufall oder kannst du ein bisschen erzählen?

XXXX: Ja, also den Flo und den Alex, die habe ich über das Internet kennengelernt.

XXXX: Die hatten damals auch unabhängig von mir, also Flo, der ist auch so ein bisschen,

XXXX: der kommt aus der gleichen Schiene wie ich, der hat auch so Affiliate-Seiten

XXXX: gebaut früher und auch so eine SEO-Agentur gehabt.

XXXX: Und Alex kommt eigentlich aus dem Bereich Finance, also er hat damit gar nichts

XXXX: zu tun gehabt. Und die beiden kannten sich halt aus der Schule.

XXXX: Und die haben dann so eine Art Online-Praktikum gebaut, für SEO zu lernen und

XXXX: ein guter Freund von mir hat mir das geschickt, dass ich mich dort bewerben

XXXX: soll, das habe ich dann gemacht,

XXXX: habe das absolviert und habe mich dann privat eben gut mit Flo und Alex verstanden

XXXX: und dann war irgendwann die Überlegung, also die hatten damals schon eine Firma zu dem Zeitpunkt,

XXXX: Dass ich eben dort mit einsteige, das war natürlich dann für meinen Papa,

XXXX: damals war das ein ziemlicher Weltuntergang, weil ich hatte halt vorher noch

XXXX: keine unternehmerische Erfahrung, so mit Firmenanteilen und so irgendwas.

XXXX: Das war auch für mich komplett neu und bin dann dort quasi mit eingestiegen

XXXX: und habe dann halt mein Studium noch fertig gemacht im Bachelor.

XXXX: Das war auch dann ziemlich mühsam, die letzten zwei, drei Prüfungen.

XXXX: Ich habe es aber durchgezogen, weil ich fange nicht gerne Sachen an.

Andy: Du musst auf ein Ding machen.

XXXX: Ja, das hat auch viel Geld gekostet dann.

XXXX: Insofern habe ich das fertig gemacht und dann sind wir zu dritt quasi losgezogen

XXXX: und haben halt versucht, so ein bisschen dieses Affiliate-Ding halt größer zu ziehen.

XXXX: Und dann ging es 2018 so richtig los. Also es gab, glaube ich,

XXXX: so mindestens mal ein Jahr, wo wir quasi ohne Geld gearbeitet haben.

XXXX: Also wir haben halt versucht, irgendwie das zu starten und das hat halt nicht

XXXX: von Tag eins an geklappt.

XXXX: Und das war natürlich schon ein bisschen eine schwierige Phase auch für mich,

XXXX: weil du halt viel, also wirklich viel gearbeitet hast und es kam halt wenig bei rum.

XXXX: Und ja, dann war ich auf einer Konferenz irgendwann 2018 in Portugal,

XXXX: damals vom Citizen Circle.

XXXX: In dieser Nacht ging es dann wirklich los, wo wir dann, sage ich mal,

XXXX: das erste signifikante Revenue generiert haben.

XXXX: Also es ging wirklich dann so über Nacht, dass diese Domains plötzlich gerankt haben bei Google.

XXXX: Und es war dann wirklich wie so eine Lawine und dann ging es relativ schnell

XXXX: auch so Richtung sechsstellige Umsätze.

XXXX: Das war dann wirklich, glaube ich, nur noch so zwei, drei Monate,

XXXX: wo das gedauert hat, aber die Zeit vorher, das war schon ziemlich tough.

Andy: Ja, muss man auch erstmal durchhalten. Ich glaube, das haben auch viele dann

Andy: auch nicht geschafft, die sowas mal nebenher angefangen haben.

Andy: Warum hat es dann am Ende geklappt? Einfach aufgrund der Vielzahl an Domains

Andy: und Projekten, die ihr gemacht habt?

Andy: Oder habt ihr euch auf zwei, drei wenige eingeschossen und die wirklich in der Tiefe bearbeitet?

Andy: Also was war damals das Erfolgsgeheimnis?

XXXX: Und ja, es gab dann auch einige SEOs, die so ein bisschen uns analysiert hatten

XXXX: und da irgendwelche Strategien abgeleitet haben, warum wir so erfolgreich waren.

XXXX: Ehrlicherweise war das nie eine Strategie. Also wir haben halt einfach viele

XXXX: Projekte gebaut und viele Domains aufgebaut. Und dann gab es einfach auch von

XXXX: Google so eine Art Zeitfenster, wo das sehr, sehr gut dann funktioniert hat.

XXXX: Das war damals sehr stark, dass wir eben E-Commerce-Signale auch signalisiert

XXXX: haben und wir wurden dann,

XXXX: glaube ich, auch von Google eher so wie eine Art Online-Shop gewichtet und haben

XXXX: dann halt teilweise wirklich für sämtliche Keywords auf Platz 1 oder 2 gerankt.

XXXX: Sowas wie, ich erinnere mich, das war irgendwie so ein ganz heißer Sommer.

XXXX: Ich glaube, es war 2019 oder 2020 irgendwie. Und wir haben halt für Klimaanlage auf Platz 1 gerankt.

XXXX: Und da hat auch OMR dann damals über uns berichtet, über unsere Seite.

XXXX: Es war, glaube ich, luftking.de oder so.

XXXX: Und das war dann, das war schon krass. Also hast du irgendwie an einem Tag,

XXXX: glaube ich, mal so fünfstellige Umsätze nur mit einem Produkt gemacht, als Affiliate quasi.

XXXX: Aber eine wirkliche Strategie gab es da nicht so. Also wir haben einfach SEO-Best-Practice

XXXX: und gute Seitenstruktur und ein gutes Tech-Setup.

XXXX: Also wir haben immer schon viel eigene Sachen entwickelt, damals halt auf WordPress-Basis

XXXX: und das hat dann glaube ich schon auch gezündet irgendwann.

Andy: Duft King, okay, du musst dich mal einen Artikel raussuchen bei OMR, wenn es den noch gibt.

XXXX: Wenn er noch online ist, ja.

Andy: Ja, was waren sonst noch die größten Projekte, die dir so spontan einfallen,

Andy: die ihr gemacht habt oder die man vielleicht kennt?

XXXX: Boah, das habe ich verdrängt irgendwo. Also wir haben halt, was wir halt gemacht

XXXX: haben, wir haben für jedes Thema eine Art Domain gebaut und ein bekanntes Projekt

XXXX: war so die Supplementbibel.de.

XXXX: Also das war so ein Bereich Supplements und damals war dann dieser CPD-Hype,

XXXX: wo halt wirklich jeder irgendwie CPD gemacht hat und dann waren wir quasi so

XXXX: mit die Ersten, die halt für CPD-Öl, CPD-Öl für Hunde und so gerankt haben.

XXXX: Und die Supplement-Bibel war dann schon so, wo mich dann auch Leute darauf angesprochen

XXXX: haben und halt gesagt haben, hey, das sei doch ihr.

XXXX: Und krass, und bei irgendwelchen SEO-Konferenzen wurde es dann auch angesprochen,

XXXX: ah ja, das ist der Yannick von Supplement-Bibel und so.

XXXX: Das war, glaube ich, so mit das bekannteste Projekt. Wir haben aber auch viel

XXXX: im Ausland dann gemacht.

XXXX: Also wir sind nach, unsere Strategie war es halt von Anfang an,

XXXX: dass wir sehr eng mit Amazon zusammengearbeitet haben. und Amazon war halt damals,

XXXX: ich weiß nicht, wie es heute ist, aber damals waren die sehr länderspezifisch aufgestellt.

XXXX: Also es gab Amazon Mexiko, Amazon Deutschland, Amazon Frankreich und die haben

XXXX: intern sehr wenig miteinander kommuniziert und wir haben dann halt immer versucht,

XXXX: so diese Connections herzustellen.

XXXX: Das ist uns dann der Amazon-Manager aus München, der hat uns dann nach Mexiko empfohlen.

XXXX: Also meine Mitgründer waren in Mexiko, dann auch vor Ort und haben dann quasi

XXXX: so ein bisschen versucht, diese Connection hinzubekommen, aber so diese ausländischen

XXXX: Projekte, die haben nie so richtig gut funktioniert.

XXXX: Also sie haben schon Geld abgeworfen, aber jetzt nicht so, dass es irgendwie

XXXX: Millionen gewesen wären oder so.

XXXX: Woran das genau liegt, weiß ich nicht, aber das war halt eine Strategie von

XXXX: uns, dass wir nicht nur Deutschland gemacht haben.

Andy: Habt ihr dann quasi so Länder-Domains mit den Keywords im Domain-Namen aufgebaut

Andy: und die selber übersetzt, weil KI und Hilfsmittelchen gab es ja damals noch nicht so.

XXXX: Ja genau, also mit DeepL und so, das gab es damals schon.

XXXX: Wir haben aber auch so Freelance-Writer dann aus den jeweiligen Ländern geholt.

XXXX: Der Vorteil war natürlich, dass die deutlich günstiger waren,

XXXX: als wenn du einen deutschen Freelancer oder so hattest.

XXXX: In Brasilien hatten, glaube ich, dann Flo und Alex auch noch eine Firma gegründet

XXXX: damals, weil Brasilien hat sehr schwere Markteintrittshürden.

XXXX: Also das ist sehr, sehr schwierig, dass man dort überhaupt reinkommt.

XXXX: Und es ging dann auch nur mit Geschäftsführer vor Ort und sowas.

XXXX: Also es war ein bisschen größer, aber ich glaube, wenn man das rückblickend

XXXX: betrachtet, war das auch plus minus null, was da am Ende rauskam,

XXXX: weil du halt dann über Anwälte gehen musstest.

XXXX: Dann gab es auch Anwälte, die wollten dich dann über den Tisch ziehen und so.

XXXX: Also es war sehr viel Aufwand für wenig Return, glaube ich, in Summe.

Andy: Aber ihr habt halt viel ausprobiert. Also was waren so die besten Jahre?

Andy: Was habt ihr da für einen Umsatz gemacht? Und wie groß war das Team denn da?

XXXX: Also die besten Jahre waren so 22, würde ich sagen, 21, 22.

XXXX: Umsatz, ja, keine Ahnung. Ich habe mit einem anderen Podcast gesagt,

XXXX: wir haben irgendwo so zwischen 200, 250.000 im Monat gemacht.

XXXX: Das ist aber total abhängig von dem, wie es, also keine Ahnung,

XXXX: das war so ungefähr die Range. Wir haben aber auch dann durch das Amazon On-Site-Publishing-Programm

XXXX: eben auch nochmal einen Boost bekommen.

XXXX: Das war quasi von Amazon so eine Bestrebung, dass man auf Amazon selber als

XXXX: Publisher eben Inhalte publizieren kann. Das Programm war, glaube ich,

XXXX: hatte 2019 schon gestartet.

XXXX: Wir waren dann als Beta-Teilnehmer in Deutschland dabei.

XXXX: Das wurde dann irgendwann ausgerollt und wir haben das dann auch als White-Label-Partner

XXXX: für andere Publisher eben gemacht und haben die dort in Amazon halt reinbekommen

XXXX: und haben dann quasi so ein Revenue-Share gemacht und das hat uns dann schon

XXXX: nochmal sehr stark geholfen.

XXXX: War auch eine Diversifikation gegenüber Google und das Team waren so,

XXXX: also festangestellte hatten wir, glaube ich, so um die 10 bis 15 Leute und dann

XXXX: nochmal mindestens 15 bis 20 Freelancer,

XXXX: wobei unser Tech-Team war in El Salvador,

XXXX: Also dort hatten wir ein komplettes Tech-Team und das waren keine Angestellten,

XXXX: sondern die wurden auch über Rechnung bezahlt.

XXXX: Die haben aber fulltime für uns gearbeitet und haben halt Sachen gecodet und

XXXX: so. Das waren, glaube ich, auch so zehn Leute in Summe.

Andy: Viele, die dieses Affiliate-Marketing-Game angefangen haben und so wie du es

Andy: jetzt beschreibst, die gefühlt oder was ich so gesehen habe,

Andy: die sind dann irgendwann dahin gegangen, haben eigene Produkte gebaut und im

Andy: E-Commerce dann selber vermarktet oder zumindest mal Dropshipping gemacht.

Andy: Habt ihr das auch ausprobiert? Hat es für euch nicht funktioniert?

Andy: Oder habt ihr dann andere Dinge gemacht, als ihr dann so wahrscheinlich 2023

Andy: rumerkannt habt, dass dann Affiliate-Marketing eher auf dem absteigenden Ast ist?

Andy: Also habt ihr selber direkt ins E-Commerce-Game eingestiegen,

Andy: seid ihr auch oder habt ihr es nie probiert?

XXXX: Ja, also lustigerweise waren wir damals eigentlich ziemlich smart rückblickend

XXXX: betrachtet, weil wir halt, also wir waren smart, wir haben es,

XXXX: glaube ich, nicht so smart gespielt, wie wir es hätten können tun.

XXXX: Weil wir wussten eigentlich schon relativ früh, dass das ein sterbender Bereich ist, dieses Affiliate.

XXXX: Also das wussten wir schon, bevor es irgendwie so in der breiten Masse ankam.

XXXX: Und wir hatten dann auch noch ein Kaufangebot von einem Investor.

XXXX: Das haben wir aber abgelehnt, weil wir auch

XXXX: Ja, so ein bisschen dieses AI-Thema, das war gerade so, als die allererste Version

XXXX: von ChatGPT dann rauskam und wir haben natürlich dann mit rumexperimentiert

XXXX: schon frühzeitig für Content-Produktion und was wir halt unterschätzt haben, ist,

XXXX: dass das AI, also wir haben AI größer eingeschätzt, als es dann wurde.

XXXX: Wir dachten halt, okay, da kann man sich wirklich nochmal eine Art Wettbewerbsvorteil

XXXX: sichern und haben dann halt gesagt,

XXXX: okay, wir verkaufen die Firma nicht, weil wir halt glauben, dass wir mit ChatGPT

XXXX: und Content-Produktion, wir waren halt sehr gut im Prozess zu bauen,

XXXX: dass wir da uns irgendwie nochmal einen Wettbewerbsvorteil sichern konnten.

XXXX: Also das hat man da so ein bisschen unterschätzt und E-Commerce haben wir immer mal wieder versucht.

XXXX: Wir haben auch Beteiligungen dann gehabt an E-Commerce-Brands.

XXXX: Das hat aber ehrlicherweise nie für uns funktioniert und wir haben dann auch

XXXX: selber natürlich immer wieder überlegt, okay, macht man jetzt irgendwie im Bereich,

XXXX: wir haben dann auch mehr oder weniger eine eigene Supplement-Marke noch gebaut.

XXXX: Das hat aber auch nicht so wirklich gut funktioniert. Also es war nicht so,

XXXX: dass du über diese Google-Rankings dann direkt eine Brand dir aufbauen konntest.

XXXX: Also wir haben dann natürlich versucht, wenn du jetzt einen Vitamin-C-Test oder

XXXX: so hast, dann natürlich ein Vitamin-C-Produkt zu bauen und das halt auf die

XXXX: 1 zu setzen und dann zu Amazon zu verlinken.

XXXX: Das hat aber nie die Sales dann am Ende gemacht für dieses Produkt,

XXXX: wo wir eigentlich dachten, dass es so sein sollte.

XXXX: Warum genau, weiß ich auch gar nicht mehr so wirklich. Wir haben es versucht,

XXXX: aber es hat nicht funktioniert und wir haben dann irgendwann auch gesagt,

XXXX: okay, es macht keinen Sinn, dass wir E-Commerce-Produkte bauen,

XXXX: weil wir haben nie die Passion dafür gehabt.

XXXX: Und das ist einfach nicht das, was wir machen wollten. Und das hat dazu geführt,

XXXX: dass wir halt nie in die Richtung wirklich all in gegangen sind, würde ich sagen.

Andy: Und dann habt ihr gemerkt, das ist ja auch schon schwierig. Ihr habt super viel

Andy: Erfolg gehabt, seid auf Konferenzen, werdet als Cases genannt,

Andy: gibt einen OMR-Tikel und, und, und.

Andy: Und dann geht so diese Spirale los, dass es nach unten geht.

Andy: Dann musst du ja wahrscheinlich Leute entlassen.

Andy: Ja, bleiben die Umsätze aus. Und dann habt ihr sogar noch mal Geld in die Hand

Andy: genommen und in ein Projekt gesteckt.

Andy: Da hast du mir im Vorgespräch erzählt, so eine Art Meeting-OS.

Andy: Wie hieß das denn damals? Und da habt ihr jetzt ja, also von außen betrachtet,

Andy: habt ihr, glaube ich, da relativ lang dran gearbeitet, bis er dann gemerkt hat,

Andy: es funktioniert irgendwie auch nicht. Ist das richtig?

XXXX: Ja, genau. Also es war, wir haben natürlich Leute entlassen,

XXXX: weil wir wussten, okay, wir werden das jetzt auch nicht mit dem alten Team schaffen,

XXXX: da in den Bereich Software reinzugehen, weil das einfach,

XXXX: das waren komplett unterschiedliche Prozesse und das Team war halt sehr,

XXXX: sehr optimiert auf dieses Affiliate-Business, viel Content produzieren,

XXXX: Partnerschaften mit E-Commerce-Stores machen, mit Amazon und so weiter.

XXXX: Und dann haben wir halt gemerkt, okay, das wird so nicht funktionieren.

XXXX: Wir hatten damals noch ein Büro in Augsburg, haben dann aber auch den Leuten,

XXXX: die dort vor Ort waren, dann halt mehr oder weniger so eine Übergangsphase halt

XXXX: angeboten und haben dann halt geschaut, dass wir uns sehr stark reduzieren.

XXXX: Wir haben dann halt noch so ein Cash-Polster gehabt, was uns rückblickend betrachtet

XXXX: wahrscheinlich irgendwie ein, zwei Jahre ernährt hätte, ohne dass wir irgendwie was machen.

XXXX: Aber wir wollten halt direkt weitermachen und haben dann, also die Idee kam

XXXX: daher, dass wir für das MeetingOS, dass wir halt intern eine sehr eigene Art

XXXX: hatten, Meetings zu machen.

XXXX: Also wir haben immer Meetings schriftlich vorbereitet und schriftlich nachbereitet.

XXXX: Und jeder in dem Meeting musste halt seine Notizen in einen Google-Doc reinschreiben

XXXX: vor dem Meeting, sodass man halt schon vor dem Meeting teilweise Punkte klären konnte.

XXXX: Also es gab dann einen Weekly und viele von den Punkten konnte man dann vorher schon klären.

XXXX: Und das war halt irgendwie eine sehr eigene Art zu arbeiten,

XXXX: aber die hat für uns sehr gut funktioniert und dann haben wir halt gesagt,

XXXX: wir bauen darum eine Software,

XXXX: Dass wir halt Meeting-Agendas oder Agenden, weiß nicht, was der Plural ist,

XXXX: dass man die halt in dieser Software anlegt.

XXXX: Das war dann eine Integration zum Google-Kalender

XXXX: Und was wir halt unterschätzt haben, war einerseits, wie komplex das eigentlich

XXXX: ist, weil das halt schon eine sehr große Vision ist

XXXX: Wir haben damals die Software auch nicht selber entwickelt, sondern wir hatten

XXXX: halt Entwickler, die natürlich dann auch damals zumindest noch sehr viel Geld verdient haben.

XXXX: Das heißt, wir hatten sehr hohe Kosten. Die Software an sich war schon ziemlich

XXXX: gut, würde ich sagen, aber wir

XXXX: haben es halt nie geschafft, die in den Mainstream irgendwie zu bringen.

XXXX: Wir haben dann halt Leute angeschrieben per Cold-E-Mail und per LinkedIn und

XXXX: dann gab es schon ein paar Interessenten, die haben es ausprobiert,

XXXX: aber so wirklich gezündet hat es nie.

XXXX: Und dann haben wir halt gesagt, okay, wir brauchen noch das Feature und das

XXXX: Feature, dann irgendwann funktioniert es vielleicht.

XXXX: Und ja, das war dann schon ziemlich tough, weil es halt viel Arbeit war,

XXXX: aber am Ende, ich glaube, wir haben keine einzige Lizenz dann verkauft.

XXXX: Was auch noch vielleicht so ein bisschen reingespielt hat, war,

XXXX: dass halt parallel dazu das Thema automatische Meeting Notes halt hochkam und

XXXX: jedes Unternehmen wollte dann so eine Art Meeting Note Agent halt haben,

XXXX: der halt das Ganze automatisiert macht, der dann irgendwie ins Meeting reingeht.

XXXX: Und das Ganze transkribiert und dann so Actions rausschneidet oder schreibt aus dem Meeting.

XXXX: Und wir haben halt aber von Anfang an so ein bisschen gesagt,

XXXX: wir wollen das nicht mit KI machen, sondern unsere Methode ist halt, das manuell zu tun.

XXXX: Und das war halt komplett konträr zu dem, was der Markt damals eigentlich wollte.

XXXX: Und dann irgendwann war es halt wirklich so, dass wir das Cash-Polster aufgebraucht

XXXX: hatten und dann halt gesagt haben, okay, wir ziehen da jetzt irgendwie die Reißleine,

XXXX: weil das macht jetzt keinen Sinn, da noch weiter Geld reinzustecken.

Andy: Schade, also ich bin ja ein riesen Fan asynchroner Arbeit und da zahlst du ja,

Andy: du hast ja das jetzt angesprochen, ich habe es zuerst anders verstanden gehabt,

Andy: aber dieses Vorbereiten auf einen Termin,

Andy: Da kommt ja häufig dann schon raus, dass man den vielleicht gar nicht braucht,

Andy: weil vieles kannst du auch synchron lernen.

Andy: Wenn jetzt jemand von Amazon zuhört, ich glaube, bei Amazon gibt es diese One-Pager,

Andy: den man zum Termin schreibt und dann hast du dieses Silent Reading am Anfang von einem Meeting,

Andy: sodass dann jeder dieses Dokument durchliest, dann wird es teilweise auch vorher

Andy: kommentiert und angereichert, sodass alle im Meeting dann auf dem gleichen Stand sind.

Andy: Wie häufig habe ich heute auch noch Termine, die keine Agenda haben?

Andy: Und dann weißt du gar nicht, um was es geht oder warum dauert es jetzt zwei

Andy: Stunden anstatt 50 Minuten?

Andy: Und diese Meetingagenten, die die Zusammenfassung machen, das ist ja das,

Andy: was hinterher passiert.

Andy: Aber dir geht es ja darum, dass die Zeit im Termin effizient genutzt wird.

Andy: Und das ist durch KI nicht besser geworden, habe ich den Eindruck,

Andy: sondern eher vielleicht sogar schlimmer. Und von daher schade,

Andy: dass es nicht geklappt hat auf jeden Fall.

XXXX: Ja, also ich glaube, die Idee war nach wie vor gut, aber es ist halt ein Produkt,

XXXX: was, also erstmal war unklar, wem verkauft man das, weil es gab jetzt niemanden,

XXXX: der im Unternehmen der klare Ansprechpartner dafür war, du hast dann teilweise,

XXXX: haben wir versucht, das an HR zu verkaufen,

XXXX: das hat überhaupt nicht funktioniert,

XXXX: dann, keine Ahnung, also wer besitzt oder wer owned das Thema Meetings im Unternehmen,

XXXX: ist halt mega schwierig gewesen.

XXXX: Genau, und dann ist halt auch was Kulturelles und Kultur in einem Unternehmen

XXXX: mit Tech zu ändern, das ist, glaube ich, das Schwierigste, was man machen kann.

XXXX: Insofern war das nicht so schlau rückblickend betreffend.

Andy: Ja, schade, okay. Wie kam es dann zum ersten Produkt, das ihr heute macht, und zwar RawShot AI?

Andy: Da haben wir jetzt ja dann wieder

Andy: E-Commerce, ihr habt das gleiche Gründungsteam, wenn du es so willst.

Andy: Das macht aber jetzt die drei ursprünglichen Gründer. Ich habe gesehen,

Andy: im Impressum steht auch die Global Commerce Media GmbH noch drin,

Andy: das sei da aktuell dann zu dritt und macht es auch nur zu dritt.

XXXX: Genau, also wir sind zu dritt. Also zwischen ZipDo und RawShot,

XXXX: da ist ungefähr, glaube ich, so eineinhalb Jahre Pause.

XXXX: Also Pause im Sinne von, wir haben unser Büro in Augsburg aufgegeben,

XXXX: weil das war einfach viel zu groß und zu teuer.

XXXX: Also es war relativ günstig für die Lage und so weiter, aber es war schon natürlich ein Kostenfaktor.

XXXX: Dann sind wir, also ich bin Papa geworden Flo ist Papa geworden du hattest halt

XXXX: irgendwie so privat auch ein bisschen eine Challenge einfach mal klar zu kommen

XXXX: und das Tempo rauszunehmen aus dem Ganzen

XXXX: wir haben dann noch so ein bisschen mit AI verschiedene Chatbots und so weiter

XXXX: gebaut daher dann auch so mein Know-how über oder unser Know-how über KI und Chatbots

XXXX: Und dann haben wir so Anfang 25 also vor einem Jahr circa haben wir dann wieder

XXXX: Wir wollten die Firma eigentlich komplett auflösen, nur das geht natürlich nicht

XXXX: so einfach, so eine GmbH aufzulösen.

XXXX: Es kamen ja auch noch so vereinzelt Umsätze rein von Affiliate-Themen und so.

XXXX: Deswegen haben wir halt gesagt, wir lösen die Firma jetzt nicht auf.

XXXX: Ich habe dann privat die Entscheidung getroffen, dass wir nach Österreich ziehen,

XXXX: weil hier eben die Family vor Ort ist und wir quasi ein bisschen auch dann mehr

XXXX: Support im Alltag haben,

XXXX: weil ich halt dachte, okay, wenn die Firma eh aufgelöst wird,

XXXX: dann ist es ein guter Zeitpunkt, den Schritt zu tun.

XXXX: Und dann ging das los, dass, glaube ich, Alex und ich, wir hatten wieder Kontakt

XXXX: so ein bisschen, haben uns dann irgendwie im Starbucks getroffen,

XXXX: haben so ein paar Ideen durchgesprochen.

XXXX: Was da auch noch wichtig ist, ist, dass wir quasi so erst momentan halt in der

XXXX: Phase waren, wo du plötzlich gemerkt hast, okay, was ist jetzt mit AI?

XXXX: Was macht AI jetzt alles in dem Bereich?

XXXX: Wie verändert es so diese Marktstrukturen?

XXXX: Weil es war für uns halt wirklich schon,

XXXX: sage ich mal, eine Belastung, dass du plötzlich halt überall AI drin hast und

XXXX: was bedeutet das für Software generell, AI, also wohin führt das Ganze,

XXXX: was bedeutet das für SEO auch oder für, also wir sind halt extrem stark drin,

XXXX: das über SEO alles zu vermarkten,

XXXX: was passiert mit SEO als Kanal oder als Marketingmaßnahme, da waren halt sehr

XXXX: viele Selbstzweifel drin und die mussten halt erstmal so ein bisschen klarkommen,

XXXX: jeder für sich, jeder hat dann auch so individuelle Sachen ausprobiert.

XXXX: Ich glaube, Alex ist eher so in die Finance-Richtung wieder gegangen,

XXXX: hat dort irgendwie Trading-Apps und so weiter für sich selber gebaut.

XXXX: Flo hat Software gemacht, weil das ist sein Ding. Und ich habe halt Beratungen

XXXX: gemacht und habe so ein bisschen Vibe-Coding ausprobiert für mich.

XXXX: Und dann haben wir halt irgendwann, glaube ich, so ein bisschen diese Down-Phase

XXXX: überwunden, jeder für sich halt.

XXXX: Und haben halt gesagt, okay, das kann jetzt nicht irgendwie die Ausrede sein,

XXXX: weil in dem Affiliate-Bereich, da hast du halt heute immer noch Leute, die reden dann davon,

XXXX: wie gut es irgendwie vor 15 Jahren war und wie toll das alles funktioniert hat

XXXX: und die glauben immer noch, dass irgendwie Google verklagt wird und irgendwann

XXXX: alles wieder so wie früher ist und dann haben wir halt gesagt, ey, wir sind jetzt,

XXXX: keine Ahnung, Anfang 30, wir wollen jetzt nicht die nächsten 20 Jahre irgendwie

XXXX: uns beschweren, wie gut alles zu 16 oder so war und haben dann halt wieder so

XXXX: ein bisschen neue Motivationen gefunden, auch jetzt, wie man halt mit KI irgendwie

XXXX: was Sinnvolles machen kann.

XXXX: Und dann haben wir uns irgendwie zusammengesetzt und haben halt Ideen einfach ausgetauscht.

XXXX: Parallel habe ich dann Career Trainer noch gestattet als Idee quasi.

XXXX: Ja, dann kam man halt irgendwie auf dieses Fashion-Thema. Ich weiß nicht mehr genau, wie das kam.

Andy: Aber habt ihr jemanden gehabt, der das gebraucht hat? Also häufig ist es so,

Andy: so ein Produkt entsteht, weil sich jemand meldet, der hat das Problem.

Andy: Oder ihr seht, ihr habt im Freundeskreis oder Bekanntenkreis von früher Kundenstamm

Andy: jemand, der genau das Problem hat und für den baut man das dann,

Andy: dass man halt auch gleich den ersten Kunden hat.

Andy: Das wäre jetzt meine Erwartung gewesen, dass das als Learning aus eurer Meeting

Andy: Geschichte zieht, dass da gleich jemand ein Konkretes habt, der das auch nutzen will.

XXXX: Also ich glaube, die Person, die gab es nicht. Ich glaube, wir haben keinen

XXXX: direkten Kunden gehabt, aber wir wussten, dass das Bildthema natürlich schon groß ist.

XXXX: Also es ist ein Riesenmarkt mit KI-Bildern zu generieren und wir haben dann

XXXX: aber nicht mehr den Fehler gemacht wie bei Zip2, dass du generisch bist,

XXXX: sondern wir haben dann wirklich uns für einen Vertical entschieden.

XXXX: Und das war dann Fashion aus dem Grund, weil wir halt gewusst haben,

XXXX: dort ist einfach der höchste Bedarf an Bildern.

XXXX: Wir haben ein Unternehmen, mit dem wir früher schon zusammengearbeitet haben,

XXXX: die machen so Schmuckprodukte,

XXXX: die haben einen Online-Shop zu so Ringen und Halsketten und so und wir haben

XXXX: halt die von Anfang an schon eingebunden in den Prozess und haben denen halt

XXXX: immer mal wieder so Samples geschickt, so hey, was sagt ihr zu dem Bild, was sagt ihr zu dem Bild

XXXX: und die haben dann am Anfang auch gesagt, der Ring, der ist zu groß oder die

XXXX: Kette, da fehlt irgendwie unten das Detail.

XXXX: Wir hätten das Bild gerne in unserem Branding. Wir machen alles in Natur,

XXXX: also Naturumgebung. Könnt ihr das in Naturumgebung machen?

XXXX: Und das war eigentlich so unser Nordsternkunde, weil wenn der halt gesagt hat,

XXXX: also er hat dann auch irgendwann gesagt, hey, okay, krass, die Qualität ist

XXXX: schon fast so gut, dass wir es einsetzen würden.

XXXX: Das war dann für uns immer so ein Zeichen, wir sind auf dem richtigen Weg.

XXXX: Und das hatten wir schon.

XXXX: Also kein Netzwerk oder kein, also keine Ahnung, kein direkter Kunde außer der

XXXX: halt, aber ja, haben es dann trotzdem gemacht.

Andy: Ja, verstehe. Und wie viele Kunden gibt es denn heute, die das nutzen?

Andy: Kannst du ein bisschen, wie ist da der Workflow?

Andy: Ich habe gesehen, ich kann mehr online auch, es gibt eine Model Gallery,

Andy: also mit verschiedenen Modellen, die ich raussuchen kann, dann muskulös, sportlich, bla bla bla.

Andy: Sind das auch schon AI-Models? Sind das echte? Und dann,

Andy: ziehe ich denen meine Produkte an sozusagen und klicke auf den Knopf und dann

Andy: wird das alles generiert und was weiß ich, habe irgendwo meine Produkte und

Andy: die werden dann dort passend gemacht sozusagen. Also wie funktioniert das?

XXXX: Ja, genau. Also wir haben jetzt aktuell so um die 100 zahlenden Kunden.

XXXX: Man muss dazu sagen, wir sind Ende Januar gelauncht, also jetzt ja keine zwei Monate.

XXXX: Finde ich eigentlich schon ganz gut. Wir haben jetzt, also die Website,

XXXX: die jetzt zu zum Zeitpunkt der Aufnahme online ist, die ist sehr veraltet tatsächlich.

XXXX: Also wir haben jetzt, glaube ich, seit sechs Wochen oder so gar kein Marketing

XXXX: mehr gemacht im klassischen Sinne, sondern wir arbeiten eigentlich nur mit den

XXXX: Leuten, die halt reinkommen.

XXXX: Das Produkt, was wir jetzt aktuell haben, ist wieder sehr weit weiterentwickelt

XXXX: von dem, was jetzt auf der Webseite beschrieben ist.

XXXX: Aber im Grunde ist es halt, also es ist schon so, dass du hast eine eigene Modelgalerie im Produkt.

XXXX: Da haben wir sozusagen Models vorgeneriert in allen möglichen Ethnizitäten,

XXXX: Größen, Haare, ohne Haare, groß, dünn.

XXXX: Du kannst aber auch dein eigenes Modell erstellen. Also kannst halt sagen,

XXXX: okay, du willst jetzt, weil viele Brands wollen halt dann irgendwie,

XXXX: keine Ahnung, Londe, Frau oder halt irgendwas Unikes haben.

XXXX: Genau, das funktioniert und bei uns ist es halt so, dass das Model halt konsistent

XXXX: bleibt, also du kannst Bilder generieren ohne Ende und das Modell ist halt immer gleich.

XXXX: Und ja, also der Markt an sich, der ist natürlich sehr groß für diese Bilder.

XXXX: Ich musste ja dann auch im Rahmen von meinem Wegzug nach Österreich,

XXXX: musste ich so eine Unternehmensbewertung halt anfertigen lassen fürs Finanzamt

XXXX: und dann halt auch das Rawshot als neues Geschäftsmodell halt beurteilen lassen.

XXXX: Und da ist es halt schon so, dass bei dem Gutachten dann auch rauskam,

XXXX: okay, das ist jetzt ein sehr riskantes Modell,

XXXX: weil es kann natürlich funktionieren, es kann aber auch einfach sein,

XXXX: dass zum Beispiel jetzt nächste Woche Google irgendwie, was ja auch schon passiert

XXXX: ist, eine eigene Lösung rausbringt und dann hast du halt irgendwie vielleicht

XXXX: eine Integration zu Shopify und fast jeder Online-Shop kann sich dann Bilder generieren.

XXXX: Wir positionieren uns aber eher so als Workflow-Tool, also du hast wirklich so die Erstellung,

XXXX: Den Produktkatalog von dir reinladen. Du kannst quasi, also was wir zum Beispiel

XXXX: auch machen, ist so supplementäre Produkte.

XXXX: Also du kannst zum Beispiel sagen, wenn du jetzt eine Sonnenbrille hast,

XXXX: die kannst du fotografieren und unsere AI bestimmt dann den Rest von dem Outfit.

XXXX: Oder du kannst auch manuell vorgeben, also du kannst mehrere Produkte in den Shoot reinfügen.

XXXX: Ja, es ist schon ziemlich unik so in dem Markt. Es gibt halt verschiedenste Player.

XXXX: Also es gibt große horizontale Player, wie jetzt Hicksfield oder so,

XXXX: Die machen natürlich, bei denen kannst du halt auch Bilder generieren.

XXXX: Das ist aber prompt basiert.

XXXX: Also du musst halt wissen, wie man richtig promptet.

XXXX: Genau, bei uns ist es halt so, wir haben gar kein Prompting in der Software,

XXXX: sondern wir machen alles im Backend und es ist halt nur Geklicke am Ende.

XXXX: Also du kannst halt dich durchklicken.

XXXX: Die Prompts werden im Backend generiert und das führt halt dazu,

XXXX: dass es halt skalierbar ist.

XXXX: Also wir haben halt von Anfang an gesagt, die Software muss skalierbar sein,

XXXX: die muss immer gleich funktionieren, die Qualität, wenn du 100 Produkte hast,

XXXX: 1000 Produkte oder vielleicht irgendwann Enterprise, keine Ahnung,

XXXX: 10.000 Produkte, noch mehr.

XXXX: Das muss halt konstant gut funktionieren und das umzusetzen ist mit dem heutigen

XXXX: KI-Stand schon noch eine Challenge.

XXXX: Also es ist jetzt nicht so, dass die Modelle da perfekt sind.

XXXX: Ja, insofern gibt es da genug zu tun in dem Bereich.

Andy: Ist dann der Ziel-User oder das Zielpublikum selber der Online-Shop-Betreiber, der alleine ist?

Andy: Ist es der Shop-Manager, also der Redakteur, der sowieso die Artikel erstellt

Andy: und dann reicht es schon aus?

Andy: Also du brauchst keinen Fotograf mehr und gar nichts, sondern du bist halt dann,

Andy: du brauchst halt deine Artikelfotos, die müssen freigestellt sein am besten

Andy: und dann kannst du damit schon auch als CMS-Redakteur tolle Ergebnisse erzielen, ist das so?

XXXX: Also wir sind aktuell noch so ein bisschen in der, das ist jetzt das,

XXXX: wo wir gerade aktuell dran arbeiten, dass wir näher an eine bestimmte Zielgruppe rangehen.

XXXX: Wir haben jetzt verschiedenste Sachen ausprobiert, weil die Webseite an sich

XXXX: ist natürlich aktuell sehr generisch gehalten.

XXXX: Das heißt, es kommen auch unterschiedliche Leute rein. Das führt natürlich zu einem hohen Churn.

XXXX: Also wir haben bei 100 aktiven Nutzern haben wir, glaube ich,

XXXX: insgesamt haben wir, glaube ich, irgendwie so um die, keine Ahnung, ich schaue kurz rein.

XXXX: Die Anzahl der User, die sich bei uns registrieren, ist riesig.

XXXX: Also Marketing funktioniert.

XXXX: Wir haben insgesamt 3000 User in der App, aber nur 100, die jetzt eine aktive Subscription haben.

XXXX: Das ist aber aus unserer Sicht durchaus okay so aktuell, weil wir halt keine

XXXX: spezifische Zielgruppe hatten.

XXXX: Was wir jetzt machen, ist, wir gehen schon auf die Leute, die überhaupt erst

XXXX: mal Bilder erstellen wollen oder müssen.

XXXX: Also auf kleinere Online-Shops, die halt aktuell, die haben dann oft gar kein

XXXX: Bild oder die haben ein Bild, aber das Bild ist so semi-gut.

XXXX: Und die können sich halt kein professionelles Fotoshooting leisten.

XXXX: Das kann in Deutschland irgendwie, da haben wir viele, die so irgendwie so zwei,

XXXX: drei Mann Leute irgendwie sind und einen Online-Shop haben. Die haben dann so

XXXX: eine kleine Pulli-Brand oder irgendwie sowas.

XXXX: Oder du hast auch viele, die zum Beispiel in die App reinkommen und dann mit

XXXX: einem Smartphone ihr Produkt fotografieren und dann dieses Produkt halt irgendwie

XXXX: shooten wollen sozusagen.

XXXX: Und das ist jetzt die Zielgruppe, wo wir uns erst mal drauf eingelassen haben

XXXX: und sagen, wir wollen erst mal die happy machen, weil der Vorteil ist natürlich,

XXXX: die kann man sehr gut über SEO erreichen.

XXXX: Das sind Leute, die suchen sowieso nach so einer Lösung.

XXXX: Die haben auch die geringsten Qualitätsansprüche. Und das ist jetzt gar nicht

XXXX: im Sinne so, dass wir sagen, wir wollen AI-Slot produzieren.

XXXX: Aber es ist halt so, in dem Moment, wo du mit professionellen Fotografen arbeitest,

XXXX: Da ist natürlich der Qualitätsanspruch wo ganz, ganz anders als jetzt bei einem

XXXX: normalen Shop-Betreiber, der dann sagt, okay, das Bild, das passt so für mich.

XXXX: Wir machen jetzt gerade ein Update, was noch eine deutliche Qualitätssteigerung

XXXX: wird und wo man auch durchaus diese Fotografen wahrscheinlich gut happy stellen könnte.

XXXX: Du kannst dann zum Beispiel dein Lighting komplett selber konfigurieren.

XXXX: Also du kannst halt sagen, du willst ein Licht von vorne, eins von hinten.

XXXX: Also kannst du wirklich extrem granular in diese Shoots reingehen.

XXXX: Aber der normale Otto-Normal-User, für den ist das ein Overkill.

XXXX: Und da bieten wir halt auch Presets an oder halt Templates, dass es halt einfach ist.

XXXX: Also das ist jetzt erstmal die erste Zielgruppe. Das Update,

XXXX: was wir jetzt gerade bauen, spricht dann nur diese Zielgruppe an.

XXXX: Dann Rework von der ganzen Webseite. Und dann glaube ich, dass wir auch sehr

XXXX: schnell die Userzahl nach oben bekommen können.

Andy: Ich habe mich jetzt gerade gefragt, das, was du jetzt alles beschreibst,

Andy: ist alles richtig und so. Ich habe ja ein bisschen E-Commerce-Background.

Andy: Ich frage mich, ob du jetzt nicht heute da ein Produkt draus machen musst,

Andy: wo ich ein Bild von mir hochlade.

Andy: Und dann ziehe ich die Klamotten des Shops an. Wie sieht der Schuh an meinem

Andy: Fuß aus? Wie sieht die Jacke an mir aus?

Andy: Wie sieht die Hose an mir aus? Ist das was, was ihr im Hinterkopf habt?

Andy: Wäre das ein zweites Produkt, weil man ein bisschen was anders machen muss und

Andy: es anders vermarkten muss?

Andy: Oder fragen das die Shops nicht bei euch an? Ich hätte jetzt gedacht,

Andy: das ist schon voll was, was man haben will in dem Fashion-Segment als Online-Shop-Betreiber.

XXXX: Gute Frage. Also die Sales Calls,

XXXX: die macht der Alex oder die wir jetzt gemacht haben die letzte Zeit.

XXXX: Ich glaube, dass das aber kein Thema war, weil sonst hätte ich davon Wind bekommen.

Andy: Ja, das würde mich mal interessieren. Auf jeden Fall kannst du ja mal checken.

Andy: Also hätte ich jetzt gedacht, dass da mehrere dran arbeiten,

Andy: jetzt wie an so einem Thema. Kurz zu den Subscriptions, das hast du ja selber

Andy: erwähnt, es geht ab 9 Dollar im Monat schon los, was ja echt auch günstig ist.

Andy: Dann gibt es dann 39, 89, 79 Dollar, zumindest auf der aktuellen Webseite und

Andy: dann kaufe ich Tokens, wenn ich eben mehr machen muss.

Andy: Was ist so die beliebteste Subscription und kaufen die Leute viel Tokens nach?

XXXX: Also genau, Tokens nachkaufen ist natürlich für uns der beste Beweis dafür,

XXXX: dass die Leute die Software gut finden.

XXXX: Das hat jetzt deutlich zugenommen in letzter Zeit. Also du hast jetzt,

XXXX: wir hatten zum Beispiel eine Agentur, die so Fashion, ich weiß gar nicht,

XXXX: was die genau machen, die machen so Fashion-Fotografie, glaube ich,

XXXX: für Online-Shops als Dienstleistung.

XXXX: Der hat jetzt auch irgendwie mal für 100 Dollar Tokens nachgekauft.

XXXX: Und der hat uns dann auch tatsächlich eine E-Mail geschrieben oder wir haben

XXXX: eine E-Mail an ihn geschrieben, immer gesagt, hey, wie schaut es aus,

XXXX: warum hast du dir nachgekauft, bist du happy?

XXXX: Und er meinte dann, er hat alle Tools auf dem Markt verglichen und er ist der

XXXX: Meinung, dass unseres die beste Lösung aktuell ist.

XXXX: Aber dann war wieder der Qualitätsanspruch so, für ihn ist es immer noch nicht

XXXX: genug, dass er das wirklich auf aller Größe bei seinen Kunden einsetzt.

XXXX: Das ist natürlich, wir sind immer ein bisschen limitiert, wie gut halt einfach

XXXX: die AI aktuell ist. Und es ist schon wirklich sehr, sehr gut teilweise,

XXXX: aber es kommt halt sehr stark auf verschiedene Faktoren noch an.

XXXX: Also wie gut ist das Input-Image, wenn du irgendwie ein Logo darstellen willst,

XXXX: was sehr verpixelt ist, dann hat auch die AI manchmal Probleme,

XXXX: dieses Logo halt genau hinzubekommen.

XXXX: Ja, genau. Aber ich glaube, das wird sich im nächsten Monat auf jeden Fall legen,

XXXX: auch jetzt mit dem neuen Update.

XXXX: Und die meisten Leute kaufen eigentlich so ein bisschen diesen Growth-Plan, also für 39 Dollar. Ähm,

XXXX: Ja, Pricing bei AI-Produkten ist einfach mega schwierig. Also das merken wir bei Rawshot.

XXXX: Auch die Erwartungshaltung an AI ist immer ein bisschen schwierig,

XXXX: weil halt, ja, Leute halt irgendwie,

XXXX: also komischerweise haben wir ganz viele, die dann irgendwie ein Schmuckstück

XXXX: hochladen, was extrem kompliziert ist, was irgendwie, keine Ahnung,

XXXX: fünf verschiedene Verzierungen noch hat und dann sagen sie halt,

XXXX: okay, das funktioniert noch nicht so gut.

XXXX: Aber du hast ja auch viele Produkte, die total simpel sind, wie jetzt irgendwie

XXXX: ein schwarzes T-Shirt oder so und das kann die AI halt schon perfekt.

XXXX: Aber die versuchen dann irgendwie das schwierigste Produkt und nehmen das als Benchmark.

XXXX: Also keine Ahnung, es macht jetzt wenig Sinn aus unternehmerischer Sicht,

XXXX: das zu tun, aber das passiert und das ist natürlich auch für uns eine Challenge.

XXXX: Deswegen haben wir jetzt auch da ein größeres Update gerade noch geplant.

XXXX: Ich vermute aber, dass die Pricing-Pläne, die werden schon so bleiben,

XXXX: wie sie sind. Also das funktioniert grundsätzlich schon ganz gut.

Andy: Und weil du jetzt gesagt hast, das Marketing funktioniert, das interessiert

Andy: ja hier die Hörerinnen auch immer wieder.

Andy: Woher kamen denn die ersten 10, die ersten 100 Menschen, die sich angemeldet

Andy: haben? Du hast jetzt gesagt, es sind über 3000.

Andy: Dann hast du jetzt ja auch schon mal ein Conversion-Thema. Du musst irgendwie

Andy: die, die angemeldet sind, auch da hinzubringen, das auszuprobieren.

Andy: Das kannst du mit E-Mails und Funnel und was weiß ich was machen.

Andy: Aber wie hast du die 3000 Anmeldungen bekommen? War das dann,

Andy: habt ihr historisch da noch Domains gehabt aus der Affiliate-Zeit?

Andy: Über die habt ihr Artikel geschrieben? Da sind die da hingekommen.

Andy: Habt ihr irgendwelche SEO-Themen gemacht, aktiven Vertrieb oder einfach Google

Andy: Ads geschaltet? Also wo kamen die her?

XXXX: Naja, also wir haben keinerlei Paid-Marketing-Maßnahmen bisher gemacht.

XXXX: Wir haben die Webseite relativ früh aufgebaut, lange bevor das Produkt fertig war.

XXXX: Dementsprechend ist die Webseite auch sehr generisch und wenig aufs Produkt ausgerichtet.

XXXX: Also es gibt halt Screenshots, aber die sind auch schon wieder veraltet.

XXXX: Und die Website hat dann, die hat drei Monate gebraucht, bis sie so wirklich losgelegt hat.

XXXX: Wir haben keine bestehenden Domains dafür verwendet, das ist alles neu.

XXXX: Wir haben natürlich aber Prozesse, wo wir wissen, dass es funktioniert.

XXXX: Also das fängt an, dass wir ein komplett eigenes CMS im Background haben,

XXXX: wo wir Artikel online stellen können.

XXXX: Also das ist alles eine Infrastruktur, die ich eigentlich dann ja jetzt genommen

XXXX: habe von früher und die halt angepasst habe auf das neue Setup.

XXXX: Das verschafft uns schon so ein paar Wettbewerbsvorteile, weil wir halt sehr

XXXX: schnell Artikel erstellen können oder halt Landingpages in dem Fall.

XXXX: Also es ist kein Top-of-the-Funnel-Marketing, sondern es ist wirklich nur so

XXXX: Button-Funnel-Keywords, Solution-Keywords.

XXXX: Unser Fokus war eigentlich von Anfang an aber, dass wir in ChatGPT halt gefunden werden.

XXXX: Das heißt, wir haben halt immer, wenn irgendjemand sucht, so,

XXXX: hey, ich brauche eine Lösung für Produktbilder im Online-Shop,

XXXX: welche Optionen gibt es, dann taucht Rawshot eigentlich immer in irgendeiner Liste auf in ChatGPT.

XXXX: Und die meisten, mit denen wir dann gesprochen haben, die sagen dann auch,

XXXX: dass sie uns über JetGPT oder andere AI-Suchen gefunden haben.

XXXX: Das ist natürlich ein SEO-Play, also wir wissen ungefähr, wie man das halt macht

XXXX: und das war dann eigentlich auch so ein bisschen der initiale Boost,

XXXX: wobei wir auch noch eine Outreach-Kampagne ganz am Anfang mal gemacht hatten.

XXXX: Also wir haben dann Fashion-Stores rausgesucht und die angeschrieben.

XXXX: Das war, glaube ich, einmalig, dass wir das gemacht haben, ganz am Anfang und

XXXX: einfach um zu testen, wie so die Resonanz ist und das hat auch sehr gut funktioniert,

XXXX: also waren die Leute auch direkt gesprächsbereit und haben gesagt,

XXXX: hey, das brauchen wir so eine Lösung,

XXXX: aber wir haben dann das gar nicht mehr gemacht, sondern alles eigentlich inbound aktuell.

Andy: Cool.

Andy: Ja, sehr interessant, also ich finde es auf jeden Fall super spannend und dann

Andy: hast du Parallele zu, das musst du mir jetzt noch erzählen, das Carrier Trainer

Andy: AI gestartet, KI, Rollenspiele für,

Andy: Führungskräfte, Vertrieb und HR-Teams ist so der Claim auf der Webseite.

Andy: Hast du das schon als Idee gehabt, während du selber Führungskraft warst und

Andy: du Mitarbeitende hattest?

Andy: War das eine Idee, die aus dem Freundeskreis kam? Das ist ja typischerweise,

Andy: hätte ich jetzt gedacht, dass ein Konzernarbeiter die Idee hat,

Andy: weil der ja viel mit solchen Themen zu tun hat.

Andy: In kleineren Firmen ist es ja selten ein Problem, dachte ich zumindest.

Andy: Und jetzt seid ihr ja gerade drei Gründer, dann werdet ihr ja keinen Führungskräftetraining

Andy: machen. Wie bist du darauf gekommen, in dem Bereich was zu machen?

XXXX: Ja, also es ist tatsächlich so ein bisschen aus meiner eigenen Vergangenheit

XXXX: entstanden, weil ich halt

XXXX: Ich hatte halt auch natürlich, also ich habe bei uns so damals das Content-Team

XXXX: geleitet und das waren halt dann irgendwie so 10, 15 Leute, je nachdem.

XXXX: Und es waren halt sehr junge Leute, die dann gerade irgendwie von der Uni kamen

XXXX: und dann irgendwie ihr erster Job dann bei uns war im Marketing.

XXXX: Und dann hast du halt sämtliche Themen auf dem Schreibtisch.

XXXX: Keine Ahnung, es gab Leute, die irgendwie noch nie einen Computer hatten.

XXXX: Also es kam alles schon vor.

XXXX: Es gab Leute, die viele Selbstzweifel dann auch haben,

XXXX: die dann natürlich in so einer Startup-Umgebung, da ist es jetzt nicht so,

XXXX: dass wir immer gesagt haben, hey, das und das sind deine Aufgaben und die bleiben

XXXX: so für fünf Jahre, sondern es hat sich regelmäßig geändert.

XXXX: Und dann war das schon sehr viel Betreuung und sehr viel Coaching Feedback geben

XXXX: und das ist mir damals auch sehr schwer gefallen und dann ja, habe ich so ein bisschen

XXXX: wie ich genau auf die Idee gekommen bin, weiß ich gar nicht,

XXXX: also wir haben so mit Chatbots und so experimentiert,

XXXX: eher so geschrieben halt irgendwie über Telegram und so

XXXX: Und dann habe ich quasi irgendwann halt diese Idee gehabt und habe die dann

XXXX: gebaut, also ich muss dazu sagen, bei Career Trainer ist der Markus,

XXXX: mein Mitgründer, der baut das ganze technische Produkt.

XXXX: Ich habe mittlerweile mit dem

XXXX: Produkt nichts mehr zu tun. Ich sage nur ungefähr, was ich mir vorstelle.

XXXX: Okay. Und der baut es dann.

XXXX: Ja, ich habe ihm das quasi gegeben als Vision und dann, wir haben da auch gar

XXXX: nicht irgendwie recherchiert, gibt es da wirklich einen Bedarf dafür.

XXXX: Wir haben es einfach mal auf die Webseite auch wieder gepackt,

XXXX: geschaut, was so passiert.

XXXX: Die erste Version war komplettes Vibe-Coding, also war wirklich Kraut und Rüben

XXXX: in der Codebase, aber es hat irgendwie so funktioniert, so mehr oder weniger.

XXXX: Manchmal sind die Gespräche dann auch abgebrochen, aber es hat funktioniert

XXXX: und parallel dazu habe ich dann gesehen, okay, es gibt in den USA ein,

XXXX: zwei Player, die jetzt so Funding dafür bekommen haben, also zum Beispiel Jodli AI, die haben,

XXXX: glaube ich, 30 Millionen oder so eingesammelt letztes Jahr für AI Roleplays.

XXXX: Und dann hatte ein bekannter SEO hatte noch dazu einen Artikel geschrieben,

XXXX: der Glenn Elsop, der jetzt bei Ahrefs ist, der hatte auch geschrieben,

XXXX: er beobachtet diesen Sektor, er findet es sehr spannend, was da gerade passiert,

XXXX: dann hat er auch noch ein Startup genannt, was auch 10 Millionen oder so eingesammelt

XXXX: hat und da dachte ich mir, okay, scheint zu funktionieren,

XXXX: die Webseite aufgesetzt und dann kamen tatsächlich relativ schnell große Firmen

XXXX: aus Deutschland auf uns zu, also wir haben es nur auf Deutsch gemacht am Anfang

XXXX: Und dann habe ich halt plötzlich in Sales Calls mit irgendwelchen wirklich großen

XXXX: Firmen, die jeder kennt, gesessen und habe denen dann halt unser Produkt gezeigt,

XXXX: was halt noch überhaupt nicht gut genug war für deren Anwendungsfälle.

XXXX: Dementsprechend war das dann eher so ein bisschen, okay, ich höre mir einfach

XXXX: mal an, was die sagen, was die sich so vorstellen

XXXX: und dann haben wir irgendwann einen Relaunch gemacht, weil wir halt gesagt haben,

XXXX: okay, also das funktioniert, das wird irgendwann funktionieren,

XXXX: diese Rollenspiele und haben dann eine neue Version gebaut, die auch wirklich

XXXX: technisch, sag ich mal, besser war,

XXXX: besser strukturiert, bessere Infrastruktur und ja, so richtig los geht es eigentlich

XXXX: jetzt aktuell erst, also wir haben einzelne Nutzer auf der Plattform,

XXXX: die sich halt einfach einen Account machen, die dann das privat nutzen.

XXXX: Wir haben auch einzelne Nutzer, die das dann in die Firma bringen,

XXXX: also die locken sich privat ein, testen das und sagen dann in der Firma,

XXXX: hey, ich habe das und das ausprobiert, das ist cool.

XXXX: Und wir merken halt aktuell, dass der Bedarf immer größer wird und dass

XXXX: das auch anscheinend, ich bin nie dabei, aber ich kriege es immer gesagt,

XXXX: dass es anscheinend auch wirklich ein Thema ist, so jetzt auf irgendwelchen Messen,

XXXX: zum Beispiel in der Pharma-Branche habe ich jetzt ein Gespräch gehabt letzte

XXXX: Woche, dass das irgendwie auch jeder Kunde will das irgendwie haben oder sagt,

XXXX: können wir das mal ausprobieren, so diese Rollenspiele. Also anscheinend ist es ein Riesenthema.

XXXX: Ich kriege es immer nur dann in den Sales Calls halt mit.

XXXX: Und ja, jetzt sind wir da auch so ein bisschen am Schauen. Wir haben jetzt die

XXXX: erste größere Partnerschaft eingetütet mit als White Label Partner.

XXXX: Also wir bieten quasi dann diese Technologie an.

XXXX: Das sind dann so Beratungsunternehmen, Organisationsentwicklungen,

XXXX: die machen Sie machen zum Beispiel Führungskräfteseminare für große

XXXX: Unternehmen und die haben halt wirklich dann, da reden wir dann irgendwie über

XXXX: tausend Führungskräfte oder noch mehr, die dann halt irgendwie bei denen halt

XXXX: immer wieder ins Coaching kommen und dann ist es natürlich sehr limitiert,

XXXX: weil du kannst halt nicht irgendwie,

XXXX: kannst halt nur immer eine bestimmte Menge an Leuten coachen und diese Unternehmen,

XXXX: die haben natürlich einerseits so ein bisschen Innovationsdruck,

XXXX: also die müssen ihren Kunden halt auch irgendwie mal neue Technologien zeigen.

XXXX: Die wollen als moderner Partner wahrgenommen

XXXX: werden, der sich auch mit KI auseinandersetzt, der sich auskennt.

XXXX: Die versuchen dann oft, selber was zu bauen und merken dann aber, dass es limitiert ist.

XXXX: Und dann kommen sie halt so zu uns und fragen dann an und dann entsteht das Gespräch.

Andy: Damit ich es mal komplett verstehe, ist was zu Unterschiede zu einem normalen

Andy: Gespräch, was ich mit JGBT, Cloud und Co.

Andy: Führen kann. Also ich mache einen Videocall mit einem Avatar und dann habe ich

Andy: gleich die Problemstellung wie in einem echten Gespräch.

Andy: Ist es das KI-Rollenspiel oder ist es rein Chat-basiert oder situativ dann über

Andy: eine Präsentation oder sowas?

XXXX: Es ist audio-basiert bei uns.

XXXX: Also wir haben bewusst Video rausgelassen. Es gibt ein, zwei Anbieter auch in

XXXX: Deutschland, die Video anbieten.

XXXX: Persönlich sage ich halt immer wieder, ich bin von Video noch nicht überzeugt.

XXXX: Ich sehe auch bei Rawshot, was ist möglich mit Video. Wir haben jetzt auch gerade ein Update gemacht.

XXXX: Es ist jetzt eine Entwicklung, das wird noch ein bisschen dauern,

XXXX: wo du auch Videos für Schmuckstücke und so generierst, wo dann der Ring irgendwie

XXXX: animiert an der Hand ist.

XXXX: Ich weiß halt, wie schwierig das ist und deswegen habe ich halt gesagt,

XXXX: das macht keinen Sinn da irgendwie, das in Gesprächen zu machen und dann das

XXXX: auszuwerten, weil es einfach, das führt zu schlechten Ergebnissen.

XXXX: Deswegen haben wir halt Audio-Only und der Unterschied ist in vielerlei Hinsicht.

XXXX: Ein Beispiel ist, dass bei uns, du hast eine KI oder ein KI-System, was das Gespräch macht.

XXXX: Dieses KI-System führt halt den ganzen Prompt und so weiter.

XXXX: Der sagt halt dem LLM, was er für eine Rolle spielt, in welcher Situation sich

XXXX: der Charakter gerade befindet, wer er ist als Mensch, was er für Bedürfnisse

XXXX: hat, für intrinsische Wünsche, für Ängste vielleicht auch.

XXXX: Und dann gibt es ein zweites LLM, was dann am Ende das Gespräch auswertet.

XXXX: Also das führt halt dazu, dass du getrennte Systeme hast und das LLM,

XXXX: was bewertet, weiß halt nicht, was der Charakter eigentlich will oder was jetzt irgendwie

XXXX: dieses Gespräch angeht und du hast halt für jedes Rollenspiel hast du Ziele,

XXXX: die halt vorhergestellt werden und dann werten wir am Ende aus,

XXXX: wie gut wurden diese Ziele erfüllt und auch noch so Standardfaktoren,

XXXX: also wie gut war deine Kommunikation Wie gut hast du zugehört,

XXXX: wenn die Person was gesagt hat?

XXXX: Das bekommt man halt so mit einem selbstgebauten Produkt eher schwieriger hin.

Andy: Ja, und man kann es kostenlos ausprobieren, habe ich gesehen.

Andy: Da gibt es jetzt im Vergleich zu Rawshot, gibt es den Free-Account,

Andy: mit dem kann man drei Gespräche mal einfach ausprobieren, um das Produkt mal kennenzulernen.

Andy: Und da gibt es einen 14,99, 29,99 und 59,99 Plan.

Andy: Wie ist da die Abo-Verteilung? Was ist da das Beliebteste aktuell?

XXXX: Ja, also wir haben Leute, die holen sich direkt den Unlimited-Tarif und die

XXXX: sind wirklich Hardcore-User.

XXXX: Da muss ich aber dazu sagen, das ist eher jetzt im Bereich Sales,

XXXX: wo wir das, also Sales haben wir jetzt seit ein paar Wochen live.

Andy: Sales-Trading dann, sodass die Menschen, okay, so Cold Calls und solche Sachen probieren.

XXXX: Ja, genau. Du kannst dann Cold Calls trainieren. Da gibt es so diese Power-User

XXXX: und ansonsten haben wir eher so Pro-User.

XXXX: Ich bin mir bei dem Pricing aber da noch nicht so wirklich sicher, ob das so bleibt.

XXXX: Bei dem White-Label haben wir jetzt ein komplett anderes Pricing,

XXXX: also da können die White-Label-Partner Gespräche bei uns einkaufen,

XXXX: das wird dann nach Gespräch abgerechnet, also der verkauft dann quasi seinem

XXXX: Kunden ein Kontingent von 50 Gesprächen und kauft bei uns diese 50 Gespräche ein.

XXXX: Das hat sich erwiesen, dass das da sinnvoller ist. Generell so ein Abo-Modell

XXXX: ist im Bereich Führungskräfte relativ schwierig, weil du halt,

XXXX: das ist eher so situativ dann, dass du halt sagst, okay, jetzt habe ich irgendwie

XXXX: gerade eine schwierige Phase und dann nutze ich das.

XXXX: Aber wir haben natürlich so ein bisschen die Challenge, wir können jetzt halt

XXXX: einfach Gespräche für den Endnutzer anbieten, weil wir haben ja auch die ganze Infrastruktur.

XXXX: Unser Ziel ist es eigentlich auch langfristig so in Richtung Skill-Entwicklung

XXXX: zu gehen. Also, dass man den Nutzer auch über Zeit begleitet und halt,

XXXX: dass er über Zeit halt besser wird und sowas bildet man halt über ein Abo-Modell eigentlich ab.

XXXX: Aber ob das so für immer bleibt, das Pricing, das weiß ich noch nicht.

XXXX: Das ist eher noch so ein bisschen austesten aktuell.

Andy: Okay, verstehe.

Andy: Ja, also wie hat sich jetzt das Marketing da unterschieden im Vergleich zu Rawshot?

Andy: Also hast du da das gleiche Playbook angewandt oder ein anderes?

Andy: Wo kamen da die ersten Kunden her? Du hast jetzt auch Messen berichtet,

Andy: ihr habt einen White-Label-Partner gefunden.

Andy: Hast du da irgendwas anders gemacht?

XXXX: Ne, das ist auch eins zu eins das gleiche Playbook, also alles inbound.

XXXX: Auch bei Career Trainer vermute ich auch, dass viele über Branchenpages reinkommen.

XXXX: Also wir haben zum Beispiel so Führungskräftetraining in der IT-Branche,

XXXX: Führungskräftetraining in der Pharma-Branche.

XXXX: Das ist ein sehr starkes Ding.

XXXX: Da ist es halt auch oft so, dass es kein Suchvolumen gibt oder wenig Suchvolumen,

XXXX: also jetzt im klassischen SEO.

XXXX: Das ist dann aber auch für mich eher sowas, wo ich sage, ich optimiere ganz gezielt für LLMs,

XXXX: weil wenn jemand aus der Pharma-Branche kommt und dann irgendwie Führungskräftetrainings

XXXX: sucht, dann ist ja bei ChatGPT so oft schon so, dass das im Kontext halt reingeladen

XXXX: wird, so hey, du bist bei der und der Firma,

XXXX: die ist in der Pharma-Branche und dann wird halt Career Trainer als Quelle oder

XXXX: als Lösung eigentlich ausgespielt.

XXXX: Also das ist zumindest das, was ich so aus den Sales Calls raushöre,

XXXX: dass die Leute immer mit einem Branchenbezug auf uns kommen.

XXXX: Und das haben wir jetzt auch stärker ausgebaut und haben es jetzt auf Deutsch

XXXX: und Englisch auch Englisch, weil natürlich dort das Suchvolumen größer ist.

XXXX: Also dort suchen einfach schon mehr Leute nach diesen Themen.

XXXX: Ich habe jetzt auch die Woche den ersten englischen Demo Call und das funktioniert

XXXX: eigentlich genauso wie bei RoShot auch. Also auch gar kein Outbound oder so.

Andy: Was mich überrascht, also du hast das Wort Affiliate Marketing ist bei den beiden

Andy: Produkten so nicht gefallen.

Andy: Ich sehe es, ich mache ja selber Content, schreibe Newsletter,

Andy: mache ja den Podcast und so.

Andy: Und es gibt ja immer wieder SaaS Anbieter, die dann zu Gast sind und die haben ein Affiliate Modell.

Andy: Oder einfach, was weiß ich, gibt es dann eine Lifetime-Commission oder es gibt

Andy: irgendeine andere Art der Commission für eine Anmeldung oder solche Sachen.

Andy: Ist das was, woran du nicht mehr glaubst oder gibt es das und wir haben jetzt

Andy: einfach noch nicht drüber gesprochen?

XXXX: Also bei RawShot ist es in Planung, aber wir haben halt wie gesagt,

XXXX: also wir haben gar keine Zeit mehr in Marketing investiert,

XXXX: sondern mehr oder weniger all in aufs Produkt und ich bin halt bei RawShot fürs

XXXX: Frontend verantwortlich, das heißt, ich habe da halt viel zu tun,

XXXX: dass einfach die UX halt gut ist und da bleibt halt wenig Zeit für das alles andere.

XXXX: Außerdem haben wir halt gesagt, wir wollen das Produkt wirklich erst so gut

XXXX: und bulletproof machen, dass das Marketing halt dann auch funktioniert.

XXXX: Aber bei Rawshot ist es schon geplant, dass wir das dann auch bauen.

XXXX: Bei Career Trainer gehen wir halt mehr über diese White Label Partner.

XXXX: Die sind ja quasi dann auch eine Art von Multiplikator.

XXXX: Da haben wir zum Beispiel auch Anfragen schon aus dem Bildungsbereich jetzt

XXXX: öfters gehabt, dass halt so zum Beispiel die IHK oder so, die hat er auch relativ

XXXX: früh angefragt. die das dann für ihre Seminare halt einsetzen wollen.

XXXX: Und ich glaube, dass da über Zeit genug Word of Mouth auch entsteht,

XXXX: dass dann die Firmen auch auf uns aufmerksam werden. Insofern glaube ich, dass es ausreicht.

XXXX: Plus wir sind bei Career Trainer nochmal ein kleineres Team.

XXXX: Also wir müssen schon sehr gut auch priorisieren, was wir halt umsetzen und was wir sein lassen.

XXXX: Und dann entscheide ich mich halt oft dafür, dass wir irgendwas sein lassen.

Andy: Du musst ja immer gucken, was du mit deiner Zeit machst, okay?

Andy: Ja, es interessiert mich einfach. Also bin gespannt, wenn es dann kommt,

Andy: ob es dann funktioniert.

Andy: Ich habe auch jetzt hier ein paar Gäste gehabt, dann auch aus Österreich.

Andy: Ich weiß nicht, ob du Appointment kennst hier, ob du die Folge gehört hast.

Andy: Die haben 70% über Weiterempfehlungen gehabt. Fand ich zum Beispiel total krass.

Andy: Also dass Bestandskunden die Software weiterempfehlen,

Andy: Jetzt nicht nur rein Affiliate-Marketer das dann nutzen oder Content-Menschen,

Andy: sondern dass dann wirklich die Bestandskunden hergehen und das Produkt dann

Andy: auch Mitbewerber oder befreundeten Physiotherapeuten empfehlen,

Andy: der dann auch die Software anfängt zu nutzen.

Andy: Ist immer wieder überraschend, was man da für Storys hört, auf jeden Fall.

XXXX: Ja, ich glaube halt gerade in diesem AI-Bereich auch jetzt so das Thema,

XXXX: wie ich für mich halt so ein bisschen diese Krise überwunden habe,

XXXX: dass ich irgendwie dann sage, okay, AI ersetzt uns alle und Software wird obsolet oder so.

XXXX: Ich glaube, du hast halt sehr gut diese Analogie so, jeder kann irgendwie kochen,

XXXX: aber du kannst halt Pasta-Gericht, du kannst halt lecker machen oder halt auf

XXXX: Weltklasseniveau machen.

XXXX: Und wir versuchen halt schon, die Software so gut zu machen,

XXXX: dass wir uns auch von diesem AI-Slop, der halt in vielen Stellen auch existiert,

XXXX: dass man sich da halt absetzt und investieren halt eher die Zeit da rein,

XXXX: also mehr Produkt tatsächlich, weil Marketing ist dann bis zu einem gewissen

XXXX: Punkt natürlich sehr einfach umzusetzen.

XXXX: Also wenn das Produkt stimmt und wir unser SEO-Playbook anwenden,

XXXX: dann bin ich mir halt sicher, dass wir das hochfahren können sehr schnell.

XXXX: Deswegen macht es halt mehr Sinn, in ein Produkt eigentlich zu investieren.

Andy: Ja, okay. Ja, super spannend. Also ich finde, du hast so viele Sachen drin.

Andy: Jetzt hast du ja zwei Hüte auf.

Andy: Ich glaube, ich habe auch in dem einen Podcast oder das YouTube-Video,

Andy: was du mir geschickt hast zum Vorgespräch, hast du so ein bisschen gesagt,

Andy: dass du eigentlich ganz froh bist, dass du keine Mitarbeitenden mehr hast oder

Andy: so. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.

Andy: Jetzt bist du ja, hast du den Einzelunternehmerhut auf sozusagen.

Andy: Bei Carrier Trainer habe ich zumindest gesehen, da stehst du selber als Einzelunternehmer

Andy: in Österreich. Noch, ja.

Andy: Noch, okay. Ah, das seid ihr auch dran, okay. Und dann hast du deinen Global

Andy: Commerce, wo ihr weiterhin zu dritt seid.

Andy: Wie willst du in Zukunft Richtung Solopreneurship gehen?

Andy: Hast du, glaube ich, auch erwähnt gehabt. Habe ich auch viele Gäste gehabt.

Andy: Ist das was, was du mittel- bis langfristig machen willst, weil du nur noch

Andy: für dich selber verantwortlich bist? Oder was ist so deine Motivation dahinter?

XXXX: Ja, also das Solopreneurship, das war tatsächlich vor einem Jahr meine Motivation,

XXXX: wo ich dann halt gemerkt habe, okay, ich will jetzt erstmal,

XXXX: weil ich habe halt, also ich habe immer eigentlich mit Leuten zusammen gearbeitet,

XXXX: sei es jetzt irgendwie auf Gesellschaft der Ebene oder halt irgendwie auch bei

XXXX: Beratungsprojekten, was ich auch ab und zu noch mache, habe ich auch oft mit

XXXX: Leuten zusammen gearbeitet,

XXXX: Auch Beratung irgendwie im Zweierteam gemacht oder so.

XXXX: Und dann war halt letztes Jahr mein Wunsch, ich will irgendwie wieder mehr unabhängig sein, weil,

XXXX: also klar, es bringt halt Vorteile, wenn du Mitgründer hast,

XXXX: weil halt die Last so ein bisschen verteilt wird und bei dem Affiliate-Business,

XXXX: das wäre zum Beispiel was gewesen, was ich allein überhaupt nicht hinbekomme,

XXXX: weil es einfach so komplex war.

XXXX: Wir haben dann auch, also wir haben noch einen Buchhalter bei uns,

XXXX: der quasi auch so im Backoffice das komplette Thema halt immer geregelt hat

XXXX: und dann habe ich halt letztes Jahr eher so ein bisschen versucht auf Solopreneurschiene zu gehen,

XXXX: habe dann aber auch sehr schnell gemerkt, dass das mir eigentlich auch überhaupt nicht liegt.

XXXX: Also wenn ich halt alleine vor mich rumwerkele, das macht mir auch keinen Spaß,

XXXX: Deswegen habe ich dann bei Career Trainer auch den Markus halt reingeholt.

XXXX: Und bei RawShot bin ich jetzt auch sehr froh, dass wir das wieder zu dritt machen,

XXXX: weil du halt einfach, also wir haben halt im Dreierteam sehr unterschiedliche Denkweisen.

XXXX: Der Alex ist halt sehr, also der macht halt so diese ganze Promptstrecken,

XXXX: die er halt baut und überlegt sich halt so diese ganzen Systematiken.

XXXX: Dann hast du Flo, der halt eher so der Techie ist und der ist sehr,

XXXX: also der denkt halt schon fünf Schritte weiter und weiß ungefähr,

XXXX: was passiert irgendwo, wenn ich das und das mache,

XXXX: was könnte schief gehen, was sind so die Limitierungen, auch wenn es jetzt um

XXXX: Infrastrukturthemen geht, so wie schaffe ich es jetzt irgendwie,

XXXX: zum Beispiel die Bilder, die halt rauskommen in 4K-Auflösung,

XXXX: die haben dann irgendwie so bis zu 10, 15 MB, wie geht man damit um,

XXXX: wo speichert man die, wie kriegt man das halt hin?

XXXX: So das sind Themen, da bin ich jetzt nicht so, wäre ich jetzt nicht so drin

XXXX: oder würde das nicht so beachten.

XXXX: Insofern bin ich eher wieder auf die Richtung gegangen, dass ich mir halt Leute

XXXX: suche, mit denen ich was zusammen mache.

XXXX: Aber trotzdem, wir versuchen sehr stark so dieses AI-First-Thema anzugehen, also dass wir halt

XXXX: Wir versuchen Prozesse so aufzusetzen, dass AI einfach einen Großteil der Arbeit macht,

XXXX: gerade jetzt so, wenn ich eine Landingpage baue, dann haben wir halt unseren

XXXX: Landingpage-Bilder, den wir selber gebaut haben, der baut dann diese Landingpage

XXXX: und ich brauche jetzt nicht mehr jemanden unbedingt im Marketing, der das online stellt.

XXXX: Oder wir haben jetzt letzte Woche habe ich so eine Art GitHub-Integration gebaut,

XXXX: wenn du jetzt irgendwie ein neues Release hast bei Rawshot, dann wird automatisch

XXXX: aus dem Branch sozusagen wird dann ein Release-Node gebaut.

XXXX: In diesem Release-Node stehen halt die Änderungen drin.

XXXX: Das geht an die Webseite und die Webseite stellt es dann dar,

XXXX: was hat sich jetzt geändert, so als Change-Log.

XXXX: Und das ist halt so ein bisschen unser Denken, wo wir halt versuchen,

XXXX: viel automatisiert zu bauen, weil wir wollen halt schon nicht mehr so schnell

XXXX: wie früher irgendwie Mitarbeiter einstellen,

XXXX: sondern möglichst lange klein

XXXX: bleiben, aber ich glaube, gerade bei RawShot haben wir doch im Backend,

XXXX: werden wir dieses Jahr wahrscheinlich auf jeden Fall Verstärkung brauchen,

XXXX: weil das ist ein ganz klarer Engpass.

XXXX: Du hast halt neue Features bauen, Bugfixes machen, selbst mit Vibe-Coding oder

XXXX: AI-Assisted Coding ist das unmöglich, das hinzubekommen. Also da werden wir

XXXX: schon Verstärkung brauchen.

XXXX: Bei Career Trainer mal schauen, aktuell ist es auch noch ganz gut handelbar,

XXXX: aber ja, ich denke, da werden wir dann auch vielleicht irgendwie mal ja,

XXXX: irgendeine Verstärkung brauchen wir da auch irgendwann, glaube ich.

Andy: Du hast vorhin, glaube ich, kurz erzählt, ich bin nicht darauf eingegangen,

Andy: wir hatten ein Übernahmeangebot mal auf die Global Commerce bekommen.

Andy: War das schon ein höheres Angebot gewesen und warum habt ihr es dann am Ende

Andy: abgelehnt und bereust es heute?

XXXX: Ja, das war schon relativ hoch. Ich persönlich habe aber nie jetzt irgendwie

XXXX: da jetzt einen Anreis gehabt, das zu verkaufen, weil ich hätte auch gar nicht

XXXX: gewusst, was ich danach mache.

XXXX: Also ich bin auch heute sehr, ich habe auch das Interview von dem Johannes hier

XXXX: von Chad Armin gehört und das fand ich sehr,

XXXX: da kann ich mich sehr gut mit identifizieren, weil was machst du dann,

XXXX: wenn, also Arbeit ist halt schon so eine große Passion auch von mir und ich

XXXX: arbeite halt gerne an den Produkten und es war auch damals so bei dem Affiliate Business,

XXXX: obwohl es kein Produkt war, was jetzt besonders qualitativ gewesen wäre oder

XXXX: so, das ist einfach, glaube ich, das falsche Modell,

XXXX: wo man jetzt nicht so wirklich Wert auf Qualität legen kann,

XXXX: Aber jetzt bei den Produkten ist es halt schon so,

XXXX: dass man sehr viel in Qualität investieren kann und das Angebot war schon sehr gut, glaube ich.

XXXX: Ich weiß auch ehrlicherweise nicht mehr, wie hoch es genau war,

XXXX: aber ich hatte auch damals zum Beispiel jetzt keine Holdingstruktur oder so.

XXXX: Das heißt, ich hatte auch sehr viel Steuern, da wird da drauf bezahlt dann.

XXXX: Plus du hast drei Jahre Login-Zeit bei dem PI, wo du dann quasi noch mitarbeiten musst.

XXXX: Wir haben Freunde gehabt, mit denen wir sehr stark zusammengearbeitet haben.

XXXX: Die haben das Angebot angenommen.

XXXX: Für die war es schon sehr lukrativ und die machen jetzt heute auch was komplett

XXXX: anderes. Aber also bereuen tue ich es jetzt nicht.

XXXX: Klar, es wäre natürlich finanziell schon ganz cool gewesen. Aber ja,

XXXX: also wir haben halt die Firma damals war schon auch sehr stark gewinneoptimiert.

XXXX: Also wir haben dann natürlich die Gewinne halt angesammelt in der Firma und dann ausgeschüttet,

XXXX: sodass wir jetzt als Gründer, sage ich mal, jetzt nicht mehr finanziell unbedingt

XXXX: so krasse Pain irgendwie haben, dass jetzt unbedingt jeden Monat Geld reinkommen

XXXX: muss, sondern es ist schon eher entspannter jetzt.

XXXX: Entspannend ist relativ, aber die komfortable Lage ist da und das ist mir das

XXXX: Wichtigste jetzt auch mit Family und so.

XXXX: Ich kann mich halt beruflich ein bisschen austoben, kann auch mal jetzt irgendwie

XXXX: wie letztes Jahr, wo es halt finanziell weniger reinkam, etwa weil ich viele

XXXX: Sachen ausprobiert habe.

XXXX: Und ich glaube, das ist schon eine sehr privilegierte Situation und das ist mir die Hauptsache.

Andy: Validierst du jetzt heute die

Andy: Produkte anders wie jetzt aus dem Meeting-Fehlschuss, sage ich jetzt mal?

Andy: Also hast du ja sicherlich auch, haben wir jetzt ja ein bisschen drüber gesprochen

Andy: gehabt, sind ja auch ein paar wichtige Learnings daraus entstanden,

Andy: dass man nicht ein Jahr lang was entwickelt, was am Ende keiner nutzt oder nicht mal einer bezahlt?

XXXX: Ja, also wie gesagt, wir machen immer Outreach am Anfang, wenn wir sowas testen.

XXXX: Jetzt auch bei Rawshot haben wir das auch getan.

XXXX: Und dann haben wir halt direkt gemerkt, okay, da antworten die Leute und das

XXXX: ist immer schon ein gutes Zeichen, wenn man E-Mails rausschickt und die antworten

XXXX: drauf und schreiben nicht zurück, ey, verpiss dich, ist schlecht das Angebot

XXXX: oder antworten gar nicht.

XXXX: Und das war halt der Fall und das war für uns dann ein Zeichen,

XXXX: dass der Markt auf jeden Fall da ist und bei Career Trainer war für mich das Zeichen, okay,

XXXX: da fragen Leute bei uns an, die sehr große Firmen sind, die potenziell Zehntausende

XXXX: von Leuten haben, die da reinpassen würden.

XXXX: Da ist es halt so, dass das Thema doch eher ein bisschen neu ist,

XXXX: weswegen wir dann auch natürlich Probleme hatten, das in die Unternehmen reinzubringen

XXXX: Und da habe ich halt dann, wie gesagt, diese White-Label-Strategie mehr oder

XXXX: weniger auch durch eine passive Anfrage, die halt reinkam.

XXXX: Und die nutzen wir jetzt halt auch, die White-Label-Partner,

XXXX: um das in die Unternehmen halt reinzubringen, um so ein bisschen Education zu

XXXX: machen. Und das funktioniert ganz gut.

Andy: Hast du, also viele Bootstrapper haben so als Vorbild den Peter-Levels,

Andy: habe ich jetzt auch in dem Podcast gehört, das du mir vorher geschickt hast,

Andy: viele vergessen bei ihm, glaube ich, dass er hat über 100 Sachen schon probiert

Andy: und er hat jetzt aktuell 4, 5 Dinge, die super erfolgreich sind,

Andy: aber auch 100 Stück, die er wieder gelöscht, heruntergefahren.

Andy: Früher hat er es ja alle in seinem Twitter-Profil gehabt, es ist mittlerweile

Andy: verschwunden, ich habe irgendwo noch ein Screenshot davon.

Andy: Da hat er auch so eine Liste irgendwo gepflegt, wie viele Ideen haben bei dir

Andy: noch nicht funktioniert, über die wir jetzt noch nicht gesprochen haben.

Andy: Gab es da viele oder war jetzt das Meeting-Thema das Einzige?

XXXX: Ja, es gab schon einige.

XXXX: Ich muss sagen, eigentlich habe ich auch noch so eine Passion tatsächlich für

XXXX: Beratungen und ich berate schon immer Firmen, so im Bereich SEO oder Marketing,

XXXX: aber das ist zum Beispiel ein Bereich, wo ich mir sehr schwer tue,

XXXX: obwohl ich es eigentlich gerne machen würde.

XXXX: Das funktioniert immer nur so halb. Also keine Ahnung, es ist dann so,

XXXX: dass dann Leute schon auch anfragen bei mir und dann macht man irgendwie mal so ein SEO.

XXXX: Aber ich bin dann auch jemand, der halt, ich sehe mich jetzt zum Beispiel gar nicht als SEO.

XXXX: Das heißt, ich gehe auch mit ganz anderen Augen in das Unternehmen rein und

XXXX: versuche dann auch schon von Anfang an sehr strategisch zu denken und auch über SEO hinaus.

XXXX: Und manchmal habe ich das Gefühl, dass Leute dann damit gar nicht klarkommen,

XXXX: weil die erwarten sich dann, okay, da habe ich jetzt einen SEO-Freelancer,

XXXX: der sagt mir jetzt, welche Keywords ich targetieren soll und ich stelle dann

XXXX: aber vielleicht auch andere Fragen und sage, okay,

XXXX: vielleicht macht es Sinn, dass wir eher so und so eine Strategie fahren oder

XXXX: das und das und dann kommen die Leute nicht in die Umsetzung und dann verläuft

XXXX: sich das irgendwie im Sand.

XXXX: Das war so meine Erfahrung letztes Jahr, wo ich viel Beratung gemacht habe.

XXXX: Dann hast du halt irgendwie mal einen Auftrag für 3.000, 4.000 Euro,

XXXX: wo du dann eine Strategie entwickelst und das funktioniert dann alles.

XXXX: Und dann irgendwann hat der Geschäftsführer oder der Marketing Manager wieder

XXXX: andere Prioritäten und dann verläuft sich das im Sand.

XXXX: Und deswegen so Beratung ist sowas, was bei mir immer nur so halb funktioniert irgendwie.

XXXX: Ich würde es auch gerne noch weiter ausbauen, weil mir gibt es natürlich auch

XXXX: was, wenn ich halt in andere Firmen reinschauen kann und halt sehe,

XXXX: okay, was haben die so für Themen?

XXXX: Was läuft bei denen so? Was funktioniert bei denen? Das gibt mir schon auch

XXXX: Input, aber ich schaffe es irgendwie nie so wirklich.

XXXX: Und sonst, ja, also ich habe viel probiert, aber jetzt die Sachen,

XXXX: die ich wirklich ernst genommen habe, bis auf Zipdo, die haben eigentlich immer alle funktioniert.

Andy: Cool. Was motiviert dich generell am Unternehmertum? Also könntest du dir auch

Andy: vorstellen, mal wieder irgendwo als Angesteller zu arbeiten?

Andy: Ich vermute eher nicht, aber was ist das, was dich am Unternehmertum reizt und motiviert?

XXXX: Also früher war es ganz klar so die örtliche Freiheit, weil ich dann auch viel

XXXX: so als digitaler Nomade unterwegs war in Thailand und in Südafrika und so.

XXXX: Das war halt, weil ich halt damals überhaupt nicht klarkam mit diesem in der

XXXX: Schule schon und dann vor allem im Studium, dass sich jeder immer in dieses

XXXX: Angestellten sein drücken will.

XXXX: Dass dann irgendwie der Professor sagt so, du bist jetzt der Lebensmitteltechniker

XXXX: und das ist deine Aufgabe und sonst nichts. Nein.

XXXX: Genau, das war halt eher so eine Weg-von-Motivation. Dann bin ich auch viel

XXXX: zum Beispiel von Kaiserslautern nach Mannheim gependelt für die Bachelorarbeit jeden Tag.

XXXX: Dann stand ich immer eine Stunde im Stau, weil halt irgendein Unfall war oder sowas.

XXXX: Das war dann diese krasse Weg-von-Motivation. Die war dann so bis,

XXXX: ja, eigentlich bis Mitte, Ende 20 und mittlerweile ist es eher so,

XXXX: dass ich mir den Tag selber einteilen kann und wenn meine Tochter halt um,

XXXX: keine Ahnung, um halb drei vom Kindergarten kommt, dass ich halt zu Hause bin,

XXXX: ihr kurz Hallo sagen kann, eher so ein bisschen diese Einteilungen.

XXXX: Und gerade wenn man jetzt irgendwie keine Großeltern in der Nähe hat mit Family,

XXXX: Gerade am Anfang war halt irgendwie, dass die Kita dann oft zu war und dass

XXXX: dann irgendwie spontan irgendjemand auf sie aufpassen muss.

XXXX: Und wenn du halt angestellt bist, ist es immer ein bisschen schwieriger.

XXXX: Aber also grundsätzlich kann ich mir schon mittlerweile wieder vorstellen,

XXXX: als Angestellter zu arbeiten.

XXXX: Ich habe es noch nie gemacht tatsächlich, war nie angestellt so richtig.

XXXX: Aber ich glaube, wenn das Setting passt, dann kann ich es mir schon vorstellen.

XXXX: Aber jetzt so im Konzern oder so, das kann ich, glaube ich, ausschließen,

XXXX: dass ich das machen werde.

Andy: Okay, verstehe. Ja, ist ja auch eine ehrliche Antwort auf jeden Fall.

Andy: Ich finde es trotzdem interessant.

Andy: Und das hat sich jetzt im Vergleich zu dem, wie du am Anfang warst,

Andy: hat sich das Thema nicht für dich verändert.

Andy: Du hast jetzt halt andere Prioritäten mit Familie und gesetzhaft werden,

Andy: umziehen nach Österreich. das haben wir jetzt ein bisschen ja gehört,

Andy: aber so die Freiheit ist weiterhin da und die ist wichtig, dass du das machen

Andy: kannst, wo du Bock drauf hast.

XXXX: Ja, einfach so im Alltag halt, keine Ahnung, wenn ich jetzt irgendwo anrufe

XXXX: und sage, ja, ich will meinen Reifen wechseln lassen und dann sagt er,

XXXX: ja, es geht nur noch Mittwoch um 14 Uhr, passt es für sie, dann sage ich halt,

XXXX: ja, passt, weil, warum nicht?

XXXX: Und das ist halt so im Alltag eine krasse Erleichterung.

XXXX: Auf der anderen Seite, also Nachteile sind halt klar, dass man nie abschaltet

XXXX: und dann am Wochenende auch gedanklich immer bei der Arbeit ist.

XXXX: Das ist was, was mir sehr schlecht immer noch gelingt, dass du dann am Wochenende

XXXX: mal kompletter Tag offline bist. Also es ist schon deutlich besser als früher.

XXXX: Aber es ist immer noch so, dass man halt dann, wenn man heimkommt,

XXXX: dann statt Netflix dann irgendwie halt sich hinsetzt und nochmal nachdenkt.

XXXX: Aber das ist okay.

Andy: Hast du noch viele Ideen in der Schublade oder konzentrierst du dich jetzt erstmal

Andy: auf die, die du jetzt gerade, haben wir jetzt ja auch ausführlich darüber gesprochen,

Andy: das wird wahrscheinlich deinen Tag schon gut fühlen aktuell?

XXXX: Ja, also aktuell ist komplett der Fokus auf die Themen, die jetzt funktionieren

XXXX: und die jetzt weiter ausbauen.

XXXX: Ja, Ideen gibt es mehr als genug. Also wenn man mal diese Phase überwindet von,

XXXX: okay, AI ersetzt uns alle und wir sollten am besten jetzt irgendwie ins Handwerk

XXXX: gehen und dort irgendwie was machen, wenn man das überwunden hat,

XXXX: dann sieht man schon auch wieder so ein bisschen die Chancen und da habe ich

XXXX: schon genug Ideen aktuell.

XXXX: Aber es ist am Ende halt krass ein Umsetzungsding und selbst,

XXXX: wie gesagt, mit Vibe-Coding und so, man kann jetzt natürlich schneller irgendwie

XXXX: mal einen Prozess anpassen in der App und so.

XXXX: Da kann man sich ein bisschen mit Claude dann irgendwie so Inspirationen holen lassen, ja.

XXXX: Aber es ist halt doch schon sehr viel Arbeit immer noch, wirklich das dann zu

XXXX: perfektionieren oder halt gut zu machen und ja, da gibt es genug zu tun, glaube ich.

Andy: Apropos zu tun, was ich ja immer ganz gern frage, ist, du hast ja wahrscheinlich

Andy: am Anfang auch schon ordentlich Stunden unter der Woche und vor allem am Wochenende

Andy: reingebautet in euer Affiliate-Business und so. Das wird sich heute ja geändert haben.

Andy: Jetzt mit Familie hast du heute eine normale 40-Stunden-Woche,

Andy: arbeitest du gern um 5 Uhr morgens, wenn noch niemand wach ist,

Andy: bist du mehr so die Nachteule, arbeitest abends, kommst du in Summe überhaupt

Andy: auf 40 Stunden, machst du mehr,

Andy: wie teilst du dir die Zeit ein?

Andy: Ganz viele Fragen auf einmal, aber das ist, glaube ich, auch immer interessant

Andy: für die Menschen da draußen, wie das für dich funktioniert.

XXXX: Also über 40 Stunden bin ich auf jeden Fall nach wie vor. Ich glaube, ich bin selten drunter.

XXXX: Also Zeiteinteilung ist so, dass ich schon mittlerweile sehr früh aufstehe.

XXXX: Also es ist auch lustig, weil ich früher in der Schule und so hatte ich kaum

XXXX: Motivation, irgendwie aufzustehen und bin kaum aus dem Bett rausgekommen.

XXXX: Und das hat sich dann aber komplett geändert und jetzt mittlerweile stehe ich

XXXX: auch teilweise schon so um fünf auf tatsächlich.

Andy: 5 AM-Clubs sozusagen, oder was?

Andy: Das Video habe ich da, das verlinke ich vom Casey Neistat, das habe ich glaube

Andy: ein, zweimal schon erwähnt hier im Podcast.

Andy: Why Navy Seals Get Up at 5 a.m. Und da zeigt das so ein bisschen,

Andy: warum er aufsteht, weil halt niemand da ist, der was von ihm will.

Andy: Keine E-Mails, keine Anrufe und du kannst halt mal wirklich zwei Stunden konzentriert

Andy: arbeiten, ohne dass sich jemand unterbricht. Ist das das?

XXXX: Ja, also das mache ich schon, weil morgens kriege ich schon dann so die ersten

XXXX: ein, zwei Sachen ganz gut hin morgens, bevor die Family dann aufwacht.

XXXX: Und dann ist halt so Kindergartenbringzeit irgendwie zwischen 8 und 9,

XXXX: da läuft dann meistens eher nichts und dann geht es für mich halt los und ich

XXXX: mache ab und zu manchmal mittags eine längere Mittagspause, wo ich dann vielleicht

XXXX: ins Fitnessstudio oder so gehe,

XXXX: einfach weil es dann einfach mental irgendwie, man braucht dann eine Pause und

XXXX: dann arbeite ich bis so 18 Uhr meistens noch weiter und dann ist wieder Familyzeit.

XXXX: Und wenn schönes Wetter ist, dann mache ich auch früher Schluss und mache dann halt abends mehr.

XXXX: Das kann ich mir eigentlich ganz gut einteilen.

XXXX: Normalerweise habe ich auch relativ wenig Meetings, außer jetzt dann,

XXXX: wenn ich jetzt für Career-Trainer zum Beispiel mache ich die Sales-Calls aktuell halt selbst.

XXXX: Und dann habe ich jetzt mal letzte Woche zum Beispiel dann irgendwie mehr Meetings mal gehabt.

XXXX: Aber dann ist es auch okay, das läuft dann alles über meinen Kalender.

XXXX: Dann können sich die Leute halt einen Slot halt raussuchen, der halt frei ist.

XXXX: Und das passt dann auch so. Aber

XXXX: also über 40 Stunden Arbeit eigentlich immer, außer ich bin im Urlaub.

XXXX: Das habe ich mittlerweile tatsächlich auch ganz gut hinbekommen,

XXXX: wenn ich Urlaub mache, dass ich dann teilweise auch gar nichts arbeite.

XXXX: Abschalten kannst du ja.

Andy: Ja, das ist glaube ich auch super wichtig, einfach, dass man mal runterkommt.

Andy: Aber du hast ja jetzt früher den Luxus des komplett passiven Einkommens gehabt.

Andy: Zumindest sagt man das ja immer wieder.

Andy: Aber es ist ja auch eine Menge Arbeit, so Content-Seiten zu aktualisieren und

Andy: zu erstellen und zu schauen, dass die aktuell sind und neue zu schaffen.

Andy: Von daher ist es natürlich ein bisschen provokant von mir.

Andy: Und jetzt arbeitest du an einem SaaS-Business, das ist ja auch wieder so ein bisschen entkoppelt.

Andy: Zeit von Geld, aber du musst natürlich trotzdem gucken, immer weiterentwickeln,

Andy: immer reinhauen, weil sonst kommt der Nächste, der zieht an dir vorbei und das

Andy: geht glaube ich heute noch viel schneller durch KI und Co., wie es früher halt der Fall war.

XXXX: Ja, absolut. Also es war auch damals schon bei dem Affiliate-Business so,

XXXX: dass wir uns nie ausgeruht haben.

XXXX: Hätte man vielleicht können mal machen an der einen oder anderen Stelle.

XXXX: Es wäre auch vielleicht auch ganz schlau gewesen, so ein bisschen zu schauen,

XXXX: in welche Richtung geht es jetzt weiter.

XXXX: Irgendwie so ein bisschen mehr strategisch noch überlegen.

XXXX: Aber passives Einkommen, gerade wenn du eine Payroll dann hast mit Mitarbeitern

XXXX: und so, da ruht man sich dann nicht aus. Also das halte ich für ein Gerücht.

Andy: Was hast du noch für Ziele für dieses Jahr? Also mit beiden Produkten einfach

Andy: weiter wachsen und die erfolgreich am Markt platzieren?

Andy: Oder reicht es schon als weiches Ziel? Oder habt ihr euch dann auch irgendwelche

Andy: Kunden- und Umsatzziele gesetzt in beiden Produkten?

XXXX: Nee, also Ziele haben wir gar keine so wirklich aktuell, sondern einfach das Produkt besser machen.

XXXX: Bei Rawshot ist die Roadmap ziemlich klar, weil wir jetzt genug Feedback gesammelt

XXXX: haben und jetzt gerade halt die neuen Sachen einbauen.

XXXX: Ich denke, das wird jetzt vielleicht so bis, keine Ahnung, Ende April noch dauern,

XXXX: bis alles live ist und dann halt nochmal Marketing hochfahren und dann,

XXXX: glaube ich, sind wir da schon ganz gut aufgestellt.

XXXX: Und bei Career Trainer das White-Label-Thema weiter voranbringen,

XXXX: auch natürlich mit unserem White-Label-Partner oder den Partnern dann vielleicht

XXXX: auch nochmal so ein, zwei gemeinsame Produkte auf den Markt bringen,

XXXX: die so auch ein bisschen,

XXXX: wo man versucht, KI-Rollenspiele, so AI-Coaching mit traditionellem Coaching

XXXX: stärker zu verbinden, dass man da nochmal ein Produkt rausbringt.

XXXX: Das wäre noch ein Ziel für dieses Jahr und sonst. Ja.

XXXX: Bei Career Trainer haben wir gerade eher auch so ein bisschen eine Cooldown-Phase,

XXXX: wo es jetzt keine neuen Features erstmal gibt, sondern das Bestehende nochmal

XXXX: optimieren, verbessern,

XXXX: Eher so Details beheben oder verbessern, weil wir jetzt schon eine Menge Feedback

XXXX: natürlich bekommen haben und dann mal schauen, in welche Richtung das dann geht.

XXXX: Und zum Beispiel ein Thema, wo das auch noch sehr spannend ist,

XXXX: ist so Customer Support oder Kundengespräche.

XXXX: Also wenn du quasi mit, wenn du als Bankberater irgendwie ein Kundengespräch

XXXX: hast, das ist ja dann auch eine Art, ja, so Vertriebsgespräch,

XXXX: Kundengespräch. Das ist jetzt was, wo auch sehr viel Interesse schon da war.

XXXX: Kann man mit dem Produkt schon ganz gut umsetzen, aber gibt es auch noch Sachen,

XXXX: wo man dann verbessern kann.

XXXX: Visionen habe ich da auch mehr als genug. Auch, dass man zum Beispiel irgendwie

XXXX: so eine Art Buyer-Persona generiert, die wirklich aus deinen E-Mail-Verläufen

XXXX: und aus dem CRM und so generiert wird,

XXXX: der dann wirklich auch Einwände hat, die er in Realität auch so bringt.

XXXX: Also da gibt es schon auch viel zu tun, ja.

Andy: Potenzial. Ja, verstehe. Ja, ist super spannend. Also ist eine illustre Reise.

Andy: Würdest du heute jetzt, wenn jetzt jemand zuhört und er würde im Affiliate-Game

Andy: nochmal anfangen, würdest du da heute nochmal was Neues machen?

Andy: Oder was würdest du jetzt deinem jüngeren Janik raten, wenn du denn wo treffen

Andy: würdest, was er machen soll?

XXXX: Ich würde auf jeden Fall jetzt, glaube ich, eher so in die KI-Richtung gehen

XXXX: und da so Workflows bauen für Unternehmen, so Beratungsgeschichten machen.

XXXX: Oder was auch sehr spannend ist, ist natürlich das Thema Geo,

XXXX: also Generative Engine Optimization, also Sichtbarkeit bei LLMs und JetGPT.

XXXX: Da ist ja auch eine riesen Diskussion aktuell in der SEO-Bubble,

XXXX: okay, ist das jetzt irgendwie ein Scam oder ist Geo gleich SEO?

XXXX: Ich bin da eher die Fraktion, die halt sagt, das ist eher eine riesige Chance

XXXX: für SEOs, weil SEO halt als Performance-Kanal wahrgenommen wurde.

XXXX: Aber jetzt hast du halt so ein bisschen die Möglichkeit, auch da an die Brand halt ranzukommen,

XXXX: weil in dem Moment, wo ein LLM halt falsche Dinge über die Brand behauptet,

XXXX: dann ist das wirklich was, wo auch der Geschäftsführer von einem Konzern plötzlich

XXXX: sagt, okay, das muss man irgendwie rausbekommen, das ist schlecht für uns.

XXXX: Und das ist natürlich dann auch eine Chance, wo SEOs halt mehr Budget vielleicht auch bekommen.

XXXX: Also da würde ich, glaube ich, reingehen in diese Richtung, weil ich sehe schon,

XXXX: dass KI-Suchen in Zukunft so ein bisschen der Gatekeeper halt dann auch sind.

XXXX: Da würde ich mich drauf konzentrieren, glaube ich, ja.

Andy: Hast du damit diesen, das ist jetzt die letzte Frage, aber ich hatte hier so,

Andy: wo war das, einer von Chefkoch, der war der Head of SEO, der jetzt noch auch

Andy: Geo macht, der war da in einem Podcast zu Gast und der arbeitet mit so Grounding-Pages.

Andy: Hast du da schon was gemacht? Sagt dir das was? Hast du das schon gehört und ausprobiert?

XXXX: Ja, ich habe gerade jetzt die letzte Woche auf LinkedIn den Prozess geteilt.

XXXX: Also wir haben auch eine Grounding-Page bei Rawshot jetzt gebaut,

XXXX: die dann zum Beispiel auch diesen Change-Log halt reinliest und dann hast du

XXXX: halt das Know-How von einem LLM, das weißt halt, okay, die letzte Version von

XXXX: Rawshot ist Version 1.3.8 und das sind die neuesten Features.

XXXX: Ja, da gibt es auch Kritik wieder, dass jetzt das Grounding-Page-Thema,

XXXX: dass das irgendwie früher auch schon genauso gemacht wurde und dass das alles

XXXX: nur einer auf LinkedIn hat es auch als Link-Building-Maßnahme von dem Hans Kronenberg bezeichnet,

XXXX: dass er darüber Links aufbauen will.

XXXX: Keine Ahnung, also ich finde es halt schwierig, wenn irgendjemand wirklich eine

XXXX: coole neue Idee hat, die vielleicht früher von manchen SEOs schon so gemacht wurde, ja,

XXXX: aber die allermeisten SEOs, die haben einfach nur auf Keywords geschaut und

XXXX: irgendwelche Keyword-optimierten Pages gebaut und das ist jetzt eher so eine

XXXX: Methodik, wo man wirklich sagt, okay, was weiß das LLM über mich und welche

XXXX: Informationen stelle ich dem zur Verfügung.

XXXX: Insofern finde ich das schon sehr spannend und ich habe es auch gemacht.

XXXX: Das ist jetzt kein Must-Have oder so, das kann man auch anders lösen natürlich,

XXXX: aber ich finde es gut, wenn jemand da neue Ideen hat oder neue Konzepte sich ausdenkt.

Andy: Ich werde einen LinkedIn-Artikel bei dir auf jeden Fall verlinken.

Andy: Kannst du schon sehen, dass es funktioniert? Also geht das so schnell,

Andy: dass es so schnell eingelesen wird?

XXXX: Ja, das geht schnell, weil LLMs haben ja mittlerweile bei fast jedem Prompt

XXXX: gibt es irgendwo eine Websearch im Hintergrund, weil die halt das Wissen nicht

XXXX: mehr nur aus ihren Trainingsdaten rausziehen,

XXXX: sondern die verwenden ja auch eine ganz normale Websearch.

XXXX: Und in dem Moment, wo du so ein nischiges Thema hast, wie was ist jetzt die

XXXX: letzte Version von RAW-Shot und welche Features sind dazugekommen,

XXXX: da gibt es dann nur eine Quelle und das ist die Growning-Page und das funktioniert

XXXX: dann schon sehr gut und auch innerhalb von zwölf Stunden hat das funktioniert bei uns.

XXXX: Okay. Und es ist ja eher eine Art, wie man drüber denkt, okay,

XXXX: was weiß das LLM und wie kann ich die Information steuern und welche Information

XXXX: stelle ich überhaupt bereit?

XXXX: Also zum Beispiel würde ich jetzt ungern wollen, dass das LLM weiß,

XXXX: wie genau die Infrastruktur von Rawshot ausschaut, weil das ist dann wieder

XXXX: was, was sehr leicht kopierbar ist.

XXXX: Also sehr leicht, es ist kopierbar. Das heißt, ich überlege mir halt,

XXXX: okay, was sind Informationen, die ich im Internet haben will,

XXXX: wo stelle ich die zur Verfügung und wie update ich die auch.

XXXX: Also wenn jetzt irgendwo steht, okay, Rawshot kann keine Videos und wir haben

XXXX: halt schon Video Feature live, dann will ich halt, dass das irgendwo steht und

XXXX: dass das LLM das auch versteht.

Andy: Was eine Reise bei euch. Also ich bin auch sehr gespannt, wo da die Reise dann

Andy: weiter hingeht auf jeden Fall.

Andy: Ich drücke dir die Daumen. Ich finde beide Themen auch echt spannend.

Andy: Bei dem Rawshot sowohl, da kommt mein E-Commerce-Background raus,

Andy: Führungskraft war ich auch mal, kann ich verstehen, dass es da Bedarf gibt.

Andy: Bin gespannt und drücke dir die Daumen, dass beides auch ein Erfolg wird.

Andy: Und vielen Dank für das ausführliche Teilen hier. Jetzt haben wir doch eineinhalb

Andy: Stunden gesprochen, mal wieder.

Andy: Danke dir vielmals. Es waren ja aber auch viele Themen, die wir jetzt bis zu

Andy: Grounding Pages jetzt am Ende noch dann. Viel Erfolg dir und vielen Dank.

XXXX: Dankeschön. Danke. Bis dann.

Andy: Dann mach's gut.

XXXX: Ciao, ciao.

Andy: Ja, und das war sie auch schon wieder, die Folge 168 von Happy Bootstabbing.

Andy: Hast du bis zum Schluss gehört, wie hat es dir gefallen? Schick mir doch ein

Andy: schnelles Feedback über die Links in den Shownotes.

Andy: Auch alle anderen Links zur Folge findest du in den Shownotes verlinkt.

Andy: Also Profil von Jannik, seine Firmen, mein Profil, E-Mail-Adresse hallo-at-happy-bootstabbing.de,

Andy: damit du mir ein schnelles Feedback schicken kannst.

Andy: Ansonsten nochmal ein Dankeschön an meinen Partner und Sponsor Unser.

Andy: Check auch das unbedingt aus. Links findest du in den Shownotes.

Andy: Und in der nächsten Woche, 169 ist dann die Folgennummer, spreche mit dem Florian Fellmeier.

Andy: Und der baut mit Trade Loop eine Art PIM-System für Online-Shops.

Andy: Da hat er sich ein bisschen auf die Nische Fahrradläden fokussiert.

Andy: Und wie das Ganze funktioniert, warum ein Shopify-Shopware oder WooCommerce-Shop

Andy: hier noch ein System braucht und wie er das vermarktet, das erfährst du nächste Woche.

Andy: Vielen Dank fürs Zuhören und bis dahin, mach's gut. Ciao, ciao.

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