Wie Dario Digregorio Apps baut, weil er Bock drauf hat – nicht weil er muss (#167)
Shownotes
Dario Digregorio aus Rosenheim entwickelt Flutter-Apps in seiner Freizeit – neben einem 80%-Job als Softwareentwickler bei Next Level Coffee, wo er an der nächsten Generation von Kaffeemaschinen arbeitet.
Seine erste App ist YAWA – Yet Another Weather App. Was sie von anderen Wetter-Apps unterscheidet: keine Features-Liste, keine Datenpräzisionsversprechen – sondern aufwändige Animationen, die Wetterbedingungen sichtbar machen. Wer sieht, dass es stärker regnet, sieht das auch in der Animation
Seine zweite App Apol (Kurzform für "apolar") ist eine Debattier-App, bei der KI-Personas unterschiedliche Positionen vertreten. Was Dario selbst überrascht hat: Die App wächst organisch, vor allem in Ländern mit aktiver Debattierkultur – China, USA, Korea, Japan und Russland. 1.000 monatliche Nutzer, ohne bezahltes Marketing.
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 167 von Happy Boots Shipping.
Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Dario Di Gregorio und der baut Apps,
Andy: weil er Bock drauf hat und nicht, weil er muss. Da reden wir natürlich ausführlich drüber.
Andy: Die zwei bekannten Apps von ihm ist einmal Java, Yet Another Weather App,
Andy: finde ich vom Namen her schon ganz cool.
Andy: Also sie hat wirklich schöne Animations Checks unbedingt mal aus,
Andy: gibt eine kostenlose Variante. und die zweite App, die A-Poll-App, A-Pollar, gesprochen.
Andy: Und das ist eine App, um zu debattieren, also eben so AI-Personas mit reinzuholen,
Andy: um verschiedene Gewichtungen in eine Diskussion reinzubekommen,
Andy: welche, die man vielleicht in seiner eigenen Bubble nicht hat.
Andy: Das fand ich eine total spannende Idee und ist sehr interessant,
Andy: wie er es geschafft hat, damit vor allem im Ausland zu wachsen.
Andy: Genau, und er hat auch einen Full-Time-Konferenz,
Andy: Macht das alles nebenher und da spreche ich natürlich auch darüber,
Andy: wie er das alles unter einen Hut bekommt und wie es ein eigentliches Geschäftsmodell ist.
Andy: Genau, so, bevor es jetzt direkt losgeht, wie immer, kurzer Hinweis,
Andy: du kannst gerne dich als Gast bewerben oder Gäste vorschlagen per Mail über
Andy: hallo.hp-bootstelling.de.
Andy: Da gibt es quasi auch ein Kontaktformular auf der Webseite, kannst du gerne
Andy: ausfüllen und dort den Newsletter abonnieren, Falls der Podcast zu lang ist,
Andy: kriegst du dann immer in der Folgewoche, meistens am Montag,
Andy: die Zusammenfassung der aktuellen Folge.
Andy: So, das war es jetzt auch schon. Und ja, jetzt wünsche ich dir ganz spiel viel
Andy: Spaß mit der Folge mit Dario und mir.
Andy: Guten Abend, Dario, und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Hi, Andi.
Andy: Freut mich sehr, dass du am Start bist. Für diejenigen, die dich nicht kennen,
Andy: deinen Vornamen kennen wir jetzt schon, aber wo sitzt du gerade,
Andy: wo wohnst du und mit was beschäftigst du dich den ganzen Tag?
XXXX: Ja, ich bin Dario Di Gregorio, ich komme aus Rosenheim,
XXXX: das ist eine Stadt näher München an der österreichischen Grenze und ich beschäftige
XXXX: mich größtenteils mit Flatter, mit Apps und alles, was damit zusammenhängt.
Andy: Aus Rosenheim fällt mir natürlich sofort hier Bier ein. Da gibt es hier Flötzinger.
Andy: Das trinke ich sehr gerne auf jeden Fall. Das kennst du bestimmt, oder?
XXXX: Ja, klar.
Andy: Flötzinger aus Rosenheim. Immer tolle Event-Werbung hinten drauf.
Andy: Also bei uns hier in der Clique ist sehr beliebt auf jeden Fall aktuell. Echt? Okay.
Andy: Also du beschäftigst dich mit Flutter-Entwicklung. Okay. Und was genau machst du da?
Andy: Du hast ja mehrere Apps am Start und bist eigentlich noch Teilzeit angestellt, richtig?
XXXX: Ja, Teilzeit zu 80 Prozent bin ich bei Next Level Coffee.
XXXX: Wir arbeiten, bauen da gerade die nächste Generation an Kaffeemaschinen und
XXXX: dort bin ich als Softwareentwickler größtenteils für Flutter beschäftigt.
XXXX: Und nebenbei in meiner Freizeit arbeite ich auch an meinen eigenen Apps.
XXXX: Bis jetzt sind es noch zwei, eventuell noch mehr, zumindest noch in Planung
XXXX: eine weitere, aber ja, es sind zwei Apps.
XXXX: Eine ist eine Wetter-App, das ist auch meine erste App, die ich veröffentlicht
XXXX: hatte und die andere ist eine Art Debattier-App, wenn ich es so sagen kann.
XXXX: Das ist ein bisschen schwierig zu beschreiben.
Andy: Da kommen wir ja später auf jeden Fall noch drauf. Okay, deine Wetter-App,
Andy: die heißt Yet another Wetter-App, was ich natürlich schon geil finde als Name.
Andy: Also Java abgekürzt, mit Y natürlich.
Andy: Und die Debattier-App, die heißt Apol oder Apol oder wie spreche ich das aus?
XXXX: Das ist immer so eine Frage, wie ich meine Apps überhaupt ausspreche,
XXXX: dass ich denjenigen, der das aussprechen möchte, ich sage Apol meistens.
Andy: Okay, verstehe. Und du hast jetzt sozusagen den 80% Teilzeitjob,
Andy: weil du die 20% an deinem freien Freitag für deine eigenen Apps codest oder
Andy: machst du das abends und machst dann freitags was anderes? Oder wie ist dein Setup?
XXXX: Ja, sagen wir, ich arbeite Freitag, Samstag und Sonntag an meinen Apps.
XXXX: Also meine Freizeit auch, nicht nur am Freitag.
XXXX: Aber ja, generell reserviere ich mir den einen Tag besonders für meine eigenen Apps.
Andy: Okay. Und damit wir ein bisschen so einschätzen können, kannst du ungefähr erzählen,
Andy: wie viel Installation hast du schon mit den Apps, wie viele Geräten bist du da draußen.
Andy: Und es gibt ja auch einen Paid-Plan, glaube ich, bei beiden.
Andy: Kannst du da ein bisschen grob drauf eingehen, wie viele Umsätze du schon damit machst?
XXXX: Ja, ich glaube, mit Umsätzen und Downloads kann ich jetzt nicht so angeben.
XXXX: Ich bin auch, wie gesagt, ich mache das nur zur Freizeit, einfach nur zum Spaß.
XXXX: Und ich mache auch nicht wirklich viel Werbung.
XXXX: Aber für meine Wetter-App habe ich,
XXXX: glaube ich, so um die 5.000 bis 10.000 Downloads auf beiden App-Stores.
XXXX: Und für APOL habe ich mittlerweile so 10.000 bis 20.000, 20.000 ist mittlerweile, glaube ich.
Andy: Die zweite App ist sogar größer wie die Wetter-App sozusagen.
XXXX: Ja, genau. Das hat mich selbst ein bisschen gewundert, aber...
Andy: Und Payment ist da noch nicht so groß, aber es gibt schon die Möglichkeit.
Andy: Ich kann schon bezahlen für beide Apps.
XXXX: Ja, genau, aber ich schaue da nicht so wirklich viel drauf.
XXXX: Ich habe monatliches MMR, habe ich 30 Euro, was wirklich nicht viel ist.
XXXX: Und Apple mache ich auch nicht dafür.
XXXX: Aber ich werde es ändern, sobald die Zeit kommt, sage ich jetzt mal.
XXXX: Wir können ja auch darauf eingehen.
Andy: Ja, auf jeden Fall. Also das ist ja auch interessant.
Andy: Wann kommt die Zeit denn? Also was muss da für dich passieren?
Andy: Oder musst du erst eine größere Userbase haben oder willst du erst mehr Features
Andy: haben? Oder was ist so für dich das Thema?
XXXX: So ein bisschen von allem. Also es ist halt auf jeder App ein bisschen anders.
XXXX: Also auf der Apple App bin ich da ein bisschen anders eingestellt als auf der Java App.
XXXX: Ich denke mal, ich gehe jetzt erstmal auf die Java-App ein, weil es ist eine Wetter-App.
XXXX: Ich denke mal, es gibt einen Haufen Wetter-Apps.
XXXX: Meine da herauszustellen, ist ein bisschen schwierig. Da muss man halt sehr
XXXX: viel in Marketing investieren.
XXXX: Und besonders in dem Feld, wo ich Nische bin.
XXXX: Ich bewerbe ja meine App nicht als besonders zuverlässig oder sowas.
XXXX: Dafür würde ich sie auch noch nicht bewerben wollen.
XXXX: Sondern eher, dass sie halt ein bisschen schöne Animationen hat,
XXXX: ein bisschen schönere UX hat und auch nichts wirklich mit Features rumprangert, würde ich sagen.
Andy: Schön gemacht ist es schon, also ich habe mir das natürlich angeschaut.
Andy: Ich fand es ein smoothes Scrolling-Erlebnis auf jeden Fall, wenn ich das so
Andy: sagen kann. Hat mir auf jeden Fall gut gefangen.
Andy: Dass wir ein bisschen verstehen können, was so deine Motivation ist.
Andy: Vielleicht kannst du mal ein bisschen vorne anfangen.
Andy: Ich glaube, ich habe auf deiner Webseite gesehen, dass du erst mal so ein bisschen
Andy: mit Webdesign angefangen hast. Bist du dann von da zum Thema App-Entwicklung gekommen?
Andy: Und dann haben wir jetzt ja gelernt, dein erstes Produkt war die Wetter-App.
Andy: Warum fängt er mit einer Wetter-App an? Du hast ja ganz selber schon gesagt,
Andy: dass es wahrscheinlich schon hunderte da draußen gibt.
XXXX: Ja, das ist eine echt gute Frage. Also ich habe in meinem vorigen Job,
XXXX: war ich bei einer Consultancy,
XXXX: eine sehr große, wo ich größtenteils Web-Apps für Automobilkonzerne gebaut habe
XXXX: und für mich haben UIs eigentlich schon immer eine ziemlich große Rolle gespielt,
XXXX: besonders weil ich auch gerne zocke und dort gibt es in jedem Spiel eine andere
XXXX: UI, die man irgendwie von alleine verstehen muss, ohne ein Handbuch zu lesen und für mich hat,
XXXX: Während meiner Karriere habe ich bemerkt, dass Apps eher das sind, was ich machen möchte.
XXXX: Und da ich in meinem Job nicht viele Apps programmieren konnte,
XXXX: habe ich einfach dann, sobald Corona kam, angefangen, meine eigenen Apps zu bauen.
XXXX: Ich dachte, ich würde einfach anfangen, eine Wetter-App zu bauen,
XXXX: weil das, keine Ahnung, schlicht und einfach ist und ich irgendwie schon eine
XXXX: Idee hatte, wie ich das bauen möchte.
XXXX: Aber ja, trotzdem hat es leider viel länger gedauert, als ich es ursprünglich
XXXX: gedacht habe, weil ich habe mit dem Projekt schon 2020 angefangen,
XXXX: Ende 2020, wenn ich mit dem ersten Commit anschaue.
Andy: Okay, wie lange hat es dann gedauert, bis du selber bereit warst,
Andy: die zu publishen und in die App-Stores hochzuladen?
XXXX: Anfang 2023.
Andy: Okay, also zweieinhalb, drei Jahre sozusagen, je nachdem, wann du 20 zum Gast hast.
XXXX: Ja, also ursprünglich habe ich auch gar nicht geplant, das zu veröffentlichen.
XXXX: Ich habe das einfach nur zum Spaß gemacht und wollte einfach mal ausprobieren,
XXXX: was man machen kann, was nicht.
XXXX: Und die Idee halt irgendwie so, wenn man sich meine App halt anschaut,
XXXX: es passieren halt sehr viele Animationen und sehr viel passiert auf dem Screen
XXXX: und das irgendwie so zum Laufen zu bringen, dass es nicht ein Frame die Sekunde
XXXX: zurückgibt, war ein bisschen die Challenge bei der App.
XXXX: Und das hat halt für mich besonders, weil ich in der Freizeit daran gearbeitet
XXXX: habe und weil ich auch kein richtiger Flutterentwickler zur damaligen Zeit war,
XXXX: auch ein bisschen länger gedauert.
XXXX: Aber wie gesagt, es war einfach so ein Spaßprojekt, was ich dann einfach veröffentlicht habe.
Andy: Spaßprojekt, aber dafür hast du dann doch ganz schön viel Zeit reingesteckt.
Andy: Weil die UI UX, die finde ich echt cool gemacht. Das ist mir auf jeden Fall
Andy: gleich aufgefallen. Okay, dann hast du...
Andy: Was hat dich dann am Ende überzeugt, das zu veröffentlichen?
XXXX: Also ich habe ja...
XXXX: Damit gestartet, weil, also besonders mit dieser UX,
XXXX: weil ich ein bisschen an die Zeit von HTC zurückgedacht habe,
XXXX: wo es so coole Wetter-Apps gab,
XXXX: wo schöne Animationen gezeigt wurden, nicht einfach nur Icons für die jeweilige
XXXX: Wetter-Condition und deswegen wollte ich einfach mal sowas ausprobieren, ob das überhaupt geht.
XXXX: Ich hatte gar keine Ahnung von Animationen, in dem Projekt wahrscheinlich die
XXXX: meiste Arbeit war und habe mit
XXXX: dem einfach angefangen und ich wollte es veröffentlichen, aber ich wusste,
XXXX: dass die Leute halt einfach andere Erwartungen haben.
XXXX: Und ich wollte eine App bauen, in der ich selber Spaß habe und die auch für
XXXX: mich einfach gebaut ist.
XXXX: Und wenn andere Leute die runterladen wollen und vielleicht auch dafür bezahlen
XXXX: wollen, dann ist es gut. Aber wenn nicht, dann ist es mir auch egal.
XXXX: Für mich war nur wichtig, dass ich daran Spaß habe und weiterhin Spaß haben
XXXX: werde und ich nicht daran erinnere.
Andy: Du hast ja auch einiges gelernt, denke ich mal, wenn du sowas machst mit Animation
Andy: HTC. Da muss ich jetzt kurz einhaken. Das war die Handy-Marke von früher.
Andy: Die ersten waren mit diesen coolen Widgets und so, oder?
XXXX: Ja, genau. Das war früher eine Android- oder Windows-Phone-Smartphone-Marke.
XXXX: Die machen heutzutage, glaube ich, VR nur noch. Oder nicht mal mehr das.
XXXX: Aber die hatten ziemlich coole eigene Apps, an die ich mich gerne zurückerinnert habe.
Andy: Okay. Das ist sozusagen dein Vorbild gewesen. Und dann hast du gedacht,
Andy: da muss ich was bauen in die Richtung. Ist ja okay.
Andy: Also ich finde es trotzdem super spannend, dass du sagst,
Andy: Und ich veröffentliche sowas als Side-Project.
Andy: Ich hatte hier ja neulich in Folge 155, das müsste dann, glaube ich,
Andy: wenn wir veröffentlichen, hier 10, 11 Folgen her sein, hatte ich Sunubi Weather.
Andy: Ihr kennt euch ja glaube ich auch, ein bisschen der Julian hieß er glaube ich,
Andy: der ein bisschen anderen Weg gegangen ist mit Sunubi.
Andy: Da kannst du halt in Nischen reingehen für Fallschirmspringer,
Andy: für Fotografen, für irgendwelche Use Cases, die jetzt halt speziell sind und
Andy: dann baut sich die App entsprechend den Dingen, die du brauchst, dynamisch zusammen.
Andy: Haben, so Luftdruck jetzt oder weiß nicht, was bei Fallschirmspringern dann
Andy: noch alles relevant ist, aber fand ich einen interessanten Ansatz.
Andy: Was sind so diese Kern Features dann von Yet Another Weather App,
Andy: wenn du das so jetzt im Vergleich siehst?
XXXX: Also zum einen, ich kenne den Julien auch persönlich, wie Treib funktioniert,
XXXX: wieder mal online und tausche uns aus.
XXXX: Auf jeden Fall, ja, du hast es schon richtig gesagt, ich habe mich ein bisschen,
XXXX: ich habe einen anderen Weg gewählt, weil ich halt nicht unbedingt auf diese,
XXXX: datenspezifische Weg gehen wollte, wo ich die App besonders reliable mache,
XXXX: sondern dass ich einfach eine schöne Experience anbiete und was es jetzt besonders
XXXX: war, war die Frage, oder?
Andy: Ja, was hast du, also ich habe ja gesagt, die Nische ein bisschen erklärt,
Andy: wo sich Sanubi bewegt, bei dir ist die Nische coole Animationen oder was ist
Andy: so die Haupt der USP deiner Wetter-App gegenüber anderen?
XXXX: Also eine schöne User Experience, die,
XXXX: jede Wetterkondition in der Wetteranimation darstellt. Also wenn du jetzt,
XXXX: Wenn du weißt, dass es stärker regnet, dann siehst du auch in der Animation
XXXX: zum Beispiel, dass es auch stärker regnet.
XXXX: Oder wenn der Wind weht, dann siehst du, dass sich die Wolken stärker bewegen.
XXXX: Und alles, was mit dem Wetter zu tun hat, wirst du halt in dem Wetter in der Animation sehen.
XXXX: Und das ist so die Nische, die ich...
XXXX: Denke ich mal, anspreche, einfach eine schöne Übersicht, also wo du trotzdem alle Daten siehst.
XXXX: Also du siehst tatsächlich alle Daten, die ich von der API zurückbekomme in
XXXX: meiner App und das halt übersichtlich und schön aufgelistet, denke ich mal.
Andy: Und die Daten, die beziehst du aber nicht. Der Julian, der hatte ja so seinen
Andy: Ex-Arbeitgeber oder wie war das als Datenreferant oder noch Arbeitgeber sogar,
Andy: ich weiß gar nicht mehr genau.
Andy: Und du kriegst sie von Open Weather, wenn ich das richtig sehe, oder?
XXXX: Ja, genau.
Andy: Ist es kostenlos für dich, das von da zu holen oder ist es auch API und du musst bezahlen?
XXXX: Ja, es kostet mich leider sehr viel, 200 Euro im Monat.
XXXX: Also im Grunde ist es negativ, was ich hier verdiene, aber...
Andy: Okay.
XXXX: Ja, wie gesagt, das ist einfach nur mein Spaßprojekt,
XXXX: in dem ich, es ist wie so mein kleiner Sendgarten, an dem ich am Wochenende
XXXX: arbeiten kann und wenn andere Lust haben, kann sie es runterladen und auch teilnehmen, denke ich mal.
Andy: Okay, jetzt habe ich hier, ich habe hier mein, ich weiß nicht,
Andy: ob man das jetzt sieht, aber hier mein Zuhause drin, gerade vorhin hat es geregnet,
Andy: jetzt gerade ist es wieder bewölkt.
Andy: Ich kann hier auf jeden Fall jetzt, ich habe ein paar Einschränkungen natürlich
Andy: in der Free-Variante, aber das normale Wetter kann ich sehen.
Andy: Und dann kann ich Java Pro freischalten mit 16 Tagen und 4-Tage-Stunden-Vorhersage,
Andy: Live-Niederschlagsradar, alle Widget-Größen, gespeicherte Orte und Synchronisierung.
Andy: Für jährlich, was habe ich hier, 17,99, monatlich 1,99 und lebenslang, also Lifetime 41,99.
Andy: So, das reicht hier nicht aus, um jetzt mehr wie 30 Euro zu machen, sozusagen.
Andy: Also ist es wirklich so?
Andy: Das finde ich jetzt ja eigentlich schon, also es ist schön gemacht auf jeden
Andy: Fall und ich finde jetzt auch, du hast das prominent platziert hier,
Andy: den Premium-Knopf, aber vielleicht bietet die Free-Version ja auch schon genug.
XXXX: Ja, ich bin da, ich denke mal, ich bin da ein bisschen, wie soll ich sagen,
XXXX: ich will einfach nur, dass die Leute meine App benutzen und ich möchte nicht
XXXX: unbedingt von denen profitieren.
XXXX: Ich bin da ein bisschen, was weiß ich.
Andy: Aber dass du drauflegst, ist ja auch blöd, oder?
XXXX: Ja, kapitalistisch.
XXXX: Ja, das ist natürlich auch blöd,
XXXX: aber wie gesagt, das ist so mein kleiner Zen-Garten, an dem ich arbeite.
XXXX: Und ich habe noch viele Sachen vor mit meinen Apps und ich denke mal,
XXXX: früher oder später werde ich zu den Ergebnissen kommen, die ich dann auch haben möchte.
XXXX: Aber natürlich brauche ich dafür viel mehr Marketing, was ich bis jetzt fast gar nicht gemacht habe.
XXXX: Und das ist so die Phase, in der ich dann, sobald ich mich so fühle,
XXXX: dann weitermache, denke ich immer.
Andy: Aber also, wenn du jetzt die Umsätze, hat jemand den lebenslang schon gekauft
Andy: oder wo kommen die Umsätze her?
Andy: Gibt es Menschen, die dann jährlich machen oder monatlich oder meistens ist es gar nicht so genau?
XXXX: Die meisten machen monatlich, es gibt so einige Leute, die auch jährlich machen,
XXXX: aber die meisten machen das immer monatlich eigentlich.
Andy: Und lebenslang 41, wie sieht es damit aus? Hat das schon jemand gemacht?
Andy: Finde ich jetzt eigentlich sind zwei Jahre sozusagen. Bist du dann ein bisschen
Andy: mehr wie zwei Jahre, ist man billiger dran sozusagen.
XXXX: Ja genau, also ich habe diese Preise jetzt nicht besonders kompetitiv gestaltet.
XXXX: Aber ja, lebenslang habe ich glaube ich einige Leute, die es schon gekauft haben.
XXXX: Ich glaube, also besonders Deutsche aus irgendeinem Grund.
XXXX: Aber so um die zehn Leute.
Andy: Okay. Ich bin überrascht.
XXXX: Nicht damit hier angeben.
Andy: Ich hätte ja auch an dir eingehört.
Andy: Ja, was soll ich sagen? Ich finde es überraschend auf jeden Fall,
Andy: weil ich finde es eigentlich ganz cool. Ich frage mich jetzt, wie
Andy: Du sagst Marketing machen. Jetzt bist du hier im Podcast und es ist irgendwie
Andy: auch Marketing, aber im Prinzip hätte ich jetzt, ich hätte jetzt von außen schon
Andy: gedacht, du hast ja auch 100, was weiß ich, 113 Bewertungen oder so.
Andy: Das ist jetzt ja auch nichts, was man mal so kurz bekommt. Also was kann man
Andy: denn machen? Wie hast du denn die ersten 10, 100 und 1000 Installationen,
Andy: hast du damit ja schon, wie hast du die bekommen?
Andy: Hast du es einfach reingestellt und dann ist es passiert? Hast du irgendwie
Andy: auf Reddit was geschrieben, auf LinkedIn oder irgendwie musst du ja die 1000
Andy: Downloads auch bekommen haben.
Andy: Was waren so deine Maßnahmen dahin?
XXXX: Ja, also ich habe größtenteils auf LinkedIn, auf X und manchmal auch Blue Sky gepostet.
XXXX: Und ich denke aber, die meisten Downloads bekomme ich wirklich vom App Store selber.
XXXX: Ich bekomme zwar ziemlich viel Traction in meinen Posts auf den Social Media
XXXX: Plattformen, aber ich sehe jetzt nicht viele Downloads von dort her.
XXXX: Die meisten Downloads kommen direkt aus der Suche oder einem Explore-Page in
XXXX: den App Stores und was ich auf jeden Fall bemerkt habe,
XXXX: ist, dass es sehr viele Leute gibt, die schon beim Anblick irgendwie die App
XXXX: gerne nutzen und auch langfristig nutzen. Also ich sehe...
XXXX: Ich habe ziemlich viele, wie soll ich sagen, Fans, die ich habe und möchten
XXXX: auch mich irgendwie unterstützen.
XXXX: Aber die Pro-Varianten, die geben den Nutzern wahrscheinlich allzu viel,
XXXX: dass sie sich dazu entscheiden, das zu benutzen.
XXXX: Und zum anderen ist es halt, habe ich noch viel zu wenig Downloads,
XXXX: um da irgendwie größer, noch weiter zu denken, denke ich mal.
Andy: Ich hatte neulich mit dem Stefan gesprochen. Ich weiß nicht,
Andy: ob du den kennst. Stefan Lerner heißt er. Er macht die Monet-App.
Andy: Das ist so ein, die Folge wird jetzt vor deiner rauskommen.
Andy: Ich weiß gerade nicht, welche Nummer sie haben wird. Aber da geht es um ein
Andy: Haushaltsbuch. Und das ist halt komplett lokal.
Andy: Und der hat über 100.000 User aktuell.
Andy: Und es ist bisher noch komplett kostenlos. Und wir haben natürlich auch da viel drüber diskutiert.
Andy: Vielleicht bringe ich euch mal zusammen. Er hat am Anfang auch Geld dafür verlangt
Andy: und hat es dann erst mal komplett kostenlos gestellt.
Andy: Und hat darüber Downloads, Bewertungen und Rankings offensichtlich gesammelt.
Andy: Und jetzt rankt er relativ gut für sein Haushaltsbuch.
Andy: Er ist aber auch noch nicht so weit, dass er dann sagt, okay,
Andy: ich mache da jetzt ein Premium drüber. Da haben wir ein bisschen drüber gesprochen.
Andy: Aber er hat jetzt auch keine 200 Euro hundertliche Kosten, so wie du.
Andy: Das ist ja auch schon jetzt für Wetterdaten. Ich habe jetzt gedacht,
Andy: man kriegt die irgendwie ein bisschen billiger.
Andy: Aber ja, wahrscheinlich brauchst du für die Pro-Accounts die Wetterte,
Andy: also liegst du einen Teil davon kostenlos?
Andy: Oder warum ist diese Unterteilung dann auch pro Account der Flänger in die Zukunft schauen?
XXXX: Also ich glaube, also es gibt zwei Sachen.
XXXX: Also zum einen sind diese APIs, also diese API-Provider größtenteils ziemlich alte,
XXXX: Hasen, sag ich jetzt mal, und die haben größtenteils einen ziemlich altbackenen.
XXXX: Bezahlungsansatz. Also es ist nicht mehr so wie moderne APIs,
XXXX: wo du halt einfach pro Anfrage einfach zahlst und dass du vielleicht tausende
XXXX: Gratis hast zum Ausprobieren, so wie es bei allen modernen,
XXXX: auch AI APIs funktioniert.
XXXX: Und deswegen Ja, die profitieren halt sehr stark davon, dass man,
XXXX: selbst wenn man wenig Nutzer hat und wenig Daten aufkommt, dass man sich halt
XXXX: für diese Subscription-Variante, die 200 Euro kostet, entscheiden muss,
XXXX: weil die halt die Daten hat, die man braucht.
XXXX: Zum Beispiel möchte ich auch ein Wetterradar anzeigen und das hat nur diese
XXXX: 200 Euro Subscription-Variante.
XXXX: Welche ich dann natürlich unbedingt kaufen muss.
XXXX: Ich denke natürlich darüber nach, die API zu ändern,
XXXX: auf eine, die halt nur auf Calls wirklich geht und wo ich halt nur für jeden
XXXX: Call zahle, was mir auf jeden Fall deutlich helfen würde, was mir auch weniger
XXXX: Schmerz bereiten würde monatlich.
XXXX: Aber ehrlich gesagt ist es nicht so mein Fokus.
XXXX: Wie gesagt, ich möchte sehr stark auf die UX gehen ich weiß nicht,
XXXX: ob sie auch aufgefallen ist, ich habe ja auch keine Werbung in meinen Apps.
XXXX: Ich habe sie mal früher, habe sie aber dann irgendwann rausgehauen,
XXXX: weil ich gesehen habe, wie schlecht die App dann performt und wie schlecht die
XXXX: Performance ist, besonders mit Flutter und den Google Apps.
XXXX: Templates, die man da reinhauen muss und dann ruckelt halt alles und das wollte ich halt auch nicht.
Andy: Ich glaube, wenn du noch keine hunderttausende Downloads und User hast,
Andy: da sind die Werbung 3 Cent am Tag, was du dann damit verdienst. Oder vielleicht 10.
Andy: Also, das wird sich ja dann auch gar nicht lohnen, die Menschen damit zu nerven
Andy: und zu bestrafen. Genau.
Andy: Bei den Handy-Games ist das ja anders sozusagen.
XXXX: Ja, das ist was anderes.
Andy: Okay. Und wo kann für dich die Reise hingehen? Also bevor wir jetzt über deine zweite App sprechen,
Andy: was denkst du, also was kannst du denn machen, damit die jetzt anstatt den paar
Andy: Tausenden, paar Zehn oder paar Hunderttausend Downloads bekommt?
XXXX: Also das eine ist, ich brauche auf jeden Fall mehr Zeit, um an neuen Features
XXXX: zu arbeiten. Also beispielsweise würde ich gerne mehrere Provider anbieten,
XXXX: dass die Leute selber auswählen können.
XXXX: Also einfach dieselben Features, die man eigentlich von einer modernen Wetter-App
XXXX: erwartet, würde ich wenigstens in meiner App einbauen, bevor ich da irgendwie
XXXX: viel weitergehe, würde ich sagen.
Andy: Weitere Provider heißt weitere APIs, die sich dann wieder Geld kosten oder wie?
XXXX: Ja, genau. Aber ich würde diesmal auch welche wählen, die per API-Aufruf bezahlt
XXXX: werden und nicht welche mit einem Kontingent.
Andy: Okay. Aber also ich bin wahrscheinlich nicht so der Wetter-Junkie oder so,
Andy: aber ich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, dann in den Einstellungen das
Andy: Wetter-Modell zu ändern oder den Wetter-Provider.
Andy: Ist das was, was die User bei dir anfragen oder was du an Feature-Wünschen bekommst?
XXXX: Ja, tatsächlich, einige. Aber ja, wahrscheinlich nicht so viele,
XXXX: wie ich das jetzt mir selber einrede.
Andy: Ist ja für dich auch wieder Aufwand und Arbeit. Also, ich frage mich wirklich,
Andy: also, weißt du, musst du nicht, jetzt weiß ich nicht, ob es so,
Andy: du hast ein bisschen Bild in Public beschrieben und jetzt philosophieren wir
Andy: schon ein bisschen drüber, aber
Andy: Ich habe viele Gäste gehabt, die bei Reddit sich Feedback geholt haben.
Andy: Der Stefan, glaube ich, auch. Der hat auch häufiger in verschiedenen Reddit-Subreddits
Andy: geschrieben zu seinem Haushaltsbuch,
Andy: also ich glaube sogar in iOS-Developers und so, und hat dann das so verpackt,
Andy: dass es nicht unbedingt Werbung ist, sondern hat versucht, sich Feedback zu
Andy: holen für die, was braucht ihr an weiteren Features und so.
Andy: Hat er da Reichweite und Feedback bekommen sozusagen und auch Installation.
Andy: Reddit wissen wir auch, ist mittlerweile eine hochbewertete Quelle in den ganzen LLMs oder Modellen.
Andy: Das heißt, es lohnt sich vielleicht da reinzugehen. Hast du das mal überlegt?
Andy: Also funktioniert es vielleicht besser wie LinkedIn und X?
XXXX: Ich habe es auch tatsächlich schon mal gemacht, aber nur ganz wenig.
XXXX: Also ich habe da wirklich nicht so viel den Nerv dafür.
XXXX: Ich bin nicht so der Marketing-Typ, auch wenn ich das gerne mache,
XXXX: aber ich brauche den Kopf dafür und den habe ich einfach zurzeit nicht.
XXXX: Und wenn ich irgendwann mehr Bock drauf habe, dann werde ich das auf jeden Fall mehr machen.
XXXX: Aber ich will mir da nicht den Stress machen.
XXXX: Also ich glaube, was ich auch bei anderen Folgen von dir gehört habe,
XXXX: ist ja immer dieses, dass man irgendwie unter Zeitdruck steht während dem Bootstrapping.
XXXX: Das habe ich mir schon von Anfang an immer gesagt, dass ich das nicht haben möchte.
XXXX: Weil sobald einmal etwas veröffentlicht ist, ist es da draußen und man hat da
XXXX: immer diesen Drang dazu, immer weiter zu machen, aber den wollte ich bei meinen
XXXX: Apps einfach nicht haben und ich wollte einfach daran arbeiten,
XXXX: wenn ich Zeit habe, wenn ich Lust habe und,
XXXX: mir das auch irgendwie nicht vermiesen. Ich habe das Gefühl,
XXXX: dass wenn man jetzt zu viel darin reinhängt, dass man dann irgendwann mal keinen
XXXX: Bock mehr hat oder irgendwie dann ausbrennt.
XXXX: Und dann, ja, das wollte ich einfach nicht.
Andy: Aber auf der anderen Seite glaube ich, dass man ein bisschen Druck auch braucht, dass es besser wird.
Andy: Oder also, wenn man sich den Druck nicht irgendwie selber macht oder man den
Andy: nicht von außen hat, weil man es machen muss, Wie wird es dann besser oder wie kommst du voran?
Andy: Wie entscheidest du jetzt, ob du jetzt deine freie Zeit in die Wetter-App oder
Andy: in deine zweite App steckst?
XXXX: Ich wechsle tatsächlich immer, je nachdem, worauf ich Bock habe.
XXXX: Und es ist halt wirklich so, dass die besten Ideen kommen für mich eigentlich
XXXX: immer, nachdem ich eine Idee ein bisschen pausiert habe, zur Seite gelegt habe
XXXX: und dann irgendwann mal kommt dann,
XXXX: wie ich dieses Problem irgendwie besser angehen kann und dann arbeite ich an diesem Problem.
XXXX: Ich sage jetzt auch dazu, dass in Zeiten von KI sich zurzeit alles ändert.
XXXX: Also ich glaube, das ist eine richtige Goldgräberstimmung jetzt gerade für Indie-Devs
XXXX: und jetzt im Moment ändert sich das auch alles für mich, weil ich habe das alles
XXXX: voll mit Zeit gemacht, weil ich meinte,
XXXX: weil es einfach alles Zeit kostet, sich das auch irgendwie alles auszudenken.
XXXX: Aber jetzt in Zeiten von KI kann ich sehr schnell irgendwelche Prototypen bauen,
XXXX: was ausprobieren und einfach deployen, wenn es auch richtig ausschaut.
XXXX: Das war früher nicht so einfach möglich.
Andy: Aber die Animation kannst du nicht mit KI machen, die du da machst, oder?
XXXX: Nee, das natürlich nicht. Das ist da, wo ich noch selber Handarbeit anlegen muss.
Andy: Und das machst du dann, in was macht man sowas heute, also wenn du jetzt hier
Andy: so eine Regenwolke animierst
XXXX: Also das macht man größtenteils heute mit Loti, aber diese Animation habe ich mit Drive gemacht.
XXXX: Das ist so ein spezielles Rendering-Tool, womit man in deren Editor eine SVG-Animation
XXXX: baut und diese dann exportieren kann und diese sind dann besonders performant.
XXXX: Es ist sowas wie Adobe Flash, früher nur modernisiert auf heutige Plattformen.
XXXX: Und das benutze ich in meinen Apps.
XXXX: Also für Flutter-Apps ist es auch ein ziemlich bekanntes Tool.
Andy: Okay, ja, da bin ich jetzt nicht so tief drin. Dann komm mal zu deiner zweiten App.
Andy: Apoll hast du gesagt, nennst du es, wenn ich es nicht verstanden habe.
Andy: Wofür steht das und was kann ich mit der App machen?
XXXX: Also APOL steht für APOLAR und das ist ein Molekül ohne Pole und die Idee war dahinter,
XXXX: ich wollte eine App machen, mit der man irgendwie debattieren kann und womit
XXXX: man verschiedene Pole einer Debatte verstehen kann.
XXXX: Und, genau.
Andy: Das kam dir beim Stammtisch mit den Jungs oder weil ihr mal wieder debattiert
Andy: habt über Politik, Energiewende, Wärmepumpe, Elektroauto oder was waren es zu
Andy: den polarisierenden Themen, die dir den Anstoß gegeben haben?
XXXX: Also das ist mir eigentlich, es war glaube ich als zweite Idee anstatt meiner
XXXX: Wetter-App, aber zur damaligen Zeit war das glaube ich alles noch ein bisschen
XXXX: schwierig ohne KI und sowas. und das habe ich deswegen so ein bisschen zur Seite gelegt.
XXXX: Ich habe so eine lange Liste an Apps, die ich irgendwann mal machen will und
XXXX: das war auch auf dieser Liste,
XXXX: aber wirklich angetrieben, das dann am Ende zu machen oder wo mir die meiste Idee kam, war halt,
XXXX: es gibt so eine Serie auf YouTube von ZDF,
XXXX: wie heißt die nochmal, 13 Fragen und da fand ich immer ganz interessant,
XXXX: wie sie so Debatten gestalten und wie sie über Themen reden und ich habe mir einfach gedacht,
XXXX: ich will mal was Originelles machen und ich glaube, es gibt irgendwie keine
XXXX: Debattier-App wirklich und ich wusste auch gar nicht, wie das überhaupt ausschauen
XXXX: sollte und habe einfach angefangen,
XXXX: da was zu bauen und ich,
XXXX: Ich habe eigentlich erst angefangen, als Google einen Wettbewerb angekündigt
XXXX: hat, womit man mit Gemini eine App bauen sollte.
XXXX: Und das war so der Startschuss, wo ich dann wirklich auch angefangen habe mit der Idee.
Andy: Kannst du mal kurz erklären, wie das funktioniert? Also wie funktioniert eine
Andy: Debattier-App? Wann benutze ich die?
Andy: Wenn ich mit mir selber debattiere, mit meinem Partner, meiner Partnerin oder
Andy: tatsächlich dann am Stammtisch? Also was ist so dein Beispiel,
Andy: anhand von dem du das erklärst, wie es funktioniert?
XXXX: Also ich muss sagen, die ursprüngliche Idee war ganz anders.
XXXX: Ich habe das jetzt so implementiert, dass ich das auch während dem Wettbewerb
XXXX: irgendwie hinbekommen habe.
XXXX: Und was ich auch in meiner Freizeit irgendwie schaffe, weil da kommt ja schon
XXXX: ziemlich viel zusammen.
XXXX: Aber grundsätzlich funktioniert es so, dass ich eine Diskussion öffne.
XXXX: Ist einfach ein Chat und ich füge dort eine Debatte dazu, kann über alles sein,
XXXX: also ich kann sie mir generieren lassen.
XXXX: Ich sage jetzt einfach mal über Klimawandel, kann ich mir eine Debatte generieren
XXXX: lassen und dann kann ich in diesem Chat, in dieser Debattenchat kann ich dann
XXXX: so AI-Personas hinzufügen.
XXXX: Das sind dann so Bots, die halt irgendwelche Charakteristiken haben.
XXXX: Zum Beispiel einen Klimaleugner kann ich hinzufügen und eine Greta Thunberg.
XXXX: Und dann kann ich mit denen über eine Klimadebatte führen und über das Thema reden.
Andy: Und das kann ich, also ich installiere muss ja gerade mal parallel,
Andy: weil die habe ich jetzt vorher nicht mehr ausprobiert. Das kann ich dann...
Andy: Kostenlos machen erstmal.
XXXX: Ja, genau.
XXXX: Das meiste ist auch kostenlos. Ich bin auch hier ein bisschen vorsichtig,
XXXX: Sachen zu bepreisen, aber sobald man mehr Debatten erstellen möchte oder mehr
XXXX: Personen, dann musst du halt zahlen.
XXXX: Oder wenn man auch stärkere KI-Modelle benutzen möchte, muss man auch zahlen.
XXXX: Aber ansonsten kannst du eigentlich auch sehr viel gratis machen.
Andy: Und da nutzt du ein Sprachmodell dann von Google, weil das der Wettbewerb von
Andy: Google war im Hintergrund?
XXXX: Ja, noch benutze ich das von Google, aber der Wettbewerb ist schon vorbei.
XXXX: Ich habe bei mehreren Wettbewerben tatsächlich mitgemacht. Bei einem habe ich
XXXX: so gewonnen, aber den bei Google habe ich nicht gewonnen.
XXXX: Und ja, ich kann, ich werde jetzt früher oder später auch andere Modelle erlauben.
XXXX: Aber ich glaube, die meisten Nutzern interessiert das, glaube ich, nicht so stark.
Andy: Welches Modell benutzt wird? Oder was meinst du?
XXXX: Ja, welches.
Andy: Also ich habe jetzt hier eine Klimawandel-Debatte gestartet natürlich.
Andy: Das hat alles ein bisschen gedauert, was er dann so macht.
Andy: Dann gibt es erstmal über diese Debatte, dann Perspektiven, Wirtschaft und Innovation.
Andy: Okay, neue Diskussionen starten.
Andy: Okay, dann kann ich hier Perspektive hinzufügen, die sind auch
Andy: Und dann schlägst du auch schon was vor, ein junger Klimaaktivist,
Andy: der für radikal politische Blablabla kämpft, so machen wir mal das.
Andy: Und dann wird die Persona generiert, dann gibt es den Finn Evergreen,
Andy: so heißt der jetzt, okay.
Andy: Interessant, also das Nutzen, also ich verstehe, dass es sowas gibt.
Andy: Ich bin Finn Evergreen und vertrete die Perspektive.
XXXX: Ich habe das einfach nur ausprobiert und einfach mal rausgebracht.
XXXX: Und ich habe tatsächlich so viel gelernt, seitdem ich sie rausgebracht habe
XXXX: von meinen Nutzern, weil ich erstens wusste nicht, dass sich Leute tatsächlich
XXXX: dafür interessieren, eine Debatten-App runterzuladen oder mit KIs zu debattieren.
XXXX: Aber tatsächlich gibt es sehr viele Nutzer davon und die Nutzerzahlen steigen auch täglich.
XXXX: Ich habe jetzt mittlerweile tausend monatliche Nutzer in der App und,
XXXX: Und ja, anscheinend gibt es eine sehr starke Debattierkultur,
XXXX: aber auch nicht in europäischen Ländern, sondern eher in Afrika und Asien.
XXXX: Ich habe die App nämlich in 16 Sprachen übersetzt, natürlich mit KE.
XXXX: Und die meisten Nutzer von der App sind tatsächlich aus China,
XXXX: Russland und Nigeria und Philippinen. Okay, krass.
Andy: Also, ja, war mir jetzt nicht klar, okay?
XXXX: Ja, das war mir auch nicht klar. Und die haben auch so Debattierwettbewerbe,
XXXX: wo sie wirklich über Themen debattieren.
XXXX: Und ich wusste schon vorher, dass es solche Sachen gibt, aber ich war mir nie
XXXX: so wirklich klar, dass es wirklich ein Ding ist, was Leute wirklich in ihrer Freizeit machen.
XXXX: Und in der Hinsicht möchte ich die App auch weiter ausbauen, dass es Leuten hilft,
XXXX: ihre eigene Meinung zu stärken und sie auch mit anderen Meinungen zu challengen
XXXX: und diese halt auch irgendwie so eine soziale Plattform dafür zu bauen.
Andy: Okay. Also ich habe jetzt ein paar Personas angelegt, die du mir vorgeschlagen hast.
Andy: Jetzt habe ich noch den Klimawand-Leugner, der auf Kohle und Gas steht.
Andy: Und dann habe ich auf Generieren gedrückt und der heißt jetzt natürlich der Ignaz Brennstoff.
Andy: Kann man sich nicht ausdenken, aber okay. So, jetzt habe ich sozusagen verschiedene Personas angelegt.
Andy: Den Finn Evergreen, das ist der sehr politische Kämpfer, dann den Bauer Eberhardt,
Andy: der darunter leitet, dann der Elias Volt,
Andy: der CEO eines Automobilkonzerns, der jetzt auf Elektromobilität umstellt,
Andy: dann ein Professor und der Ignaz Brennstoff, so jetzt habe ich fünf Personen,
Andy: also jetzt kann ich die diskutieren lassen oder kann ich die was fragen.
XXXX: Du kannst, ich weiß nicht, ob du schon einen zur Debatte hinzugefügt hast.
Andy: Die fünf habe ich jetzt hinzugefügt, ja.
XXXX: Ah, okay. Eigentlich sollten wir es nur Pro-Notes haben können.
XXXX: Okay, vielleicht hast du noch einen Backgefunden.
XXXX: Eigentlich kannst du nur einen hinzugefügt als Nicht-Pro-Notes haben.
Andy: Ah, da musst du mal vielleicht gucken. Also ich habe jetzt die fünf hinzugefügt.
Andy: Jetzt mal gucken, wer mir jetzt antwortet. Das erklärt natürlich dann deine KI-Kosten.
XXXX: Ja, du kannst...
Andy: Okay, dann habe ich mal gefragt. Und jetzt antworten alle fünf unterschiedlich.
Andy: Was sollen wir in den nächsten fünf Jahren machen?
Andy: Der Elias sagt, wir müssen blablabla mehr Erneuerbare machen.
Andy: Der Finn Evergreen müssen uns auf wichtige Bereiche konzentrieren,
Andy: Investitionen in Erneuerbare.
Andy: Der Bauer Eberhardt, Reihe von Maßnahmen, rascher Ausbau, massive Investitionen und blablabla.
XXXX: Also du kannst auch einzeln nur, du kannst sie einfach beitragen,
XXXX: so wie in WhatsApp oder sowas, dann kannst du sie sozusagen referenzieren und
XXXX: dann antwortet auch nur ein Bot in diesem Chat.
XXXX: Jetzt haben alle Bots sozusagen Zugriff auf den Chats und würden halt dementsprechend
XXXX: auf ihre Charakter antworten.
XXXX: Ich würde auch noch noch dazu sagen, es funktioniert noch nicht perfekt.
XXXX: Es hat auch KI-Limitationen und Halluzinationen und sowas.
XXXX: Aber ja, ich bin auf jeden Fall dabei, das noch zu verbessern.
XXXX: Aber das ist alles Teil des Prozesses.
Andy: Es ist cool gemacht. Also du hast ja auch so ein bisschen der ähnliche Checkout
Andy: dann jetzt, wenn ich dann für Pro gehen will, auch jährlich 1,99 im Monat oder monatlich 2,39. Ja.
Andy: Deckt das denn deine Kosten, was du da mit reinholst, oder legst du hier auch nochmal 200 Euro drauf?
XXXX: Ne, ne, das ist tatsächlich, deckt das locker meine Kosten und würde bereits
XXXX: einen einzigen Subscriber, würde schon meine Kosten decken und ja,
XXXX: das ist tatsächlich ziemlich profitabel.
XXXX: Wenn es auch dementsprechend skalieren würde, kommt ja natürlich auf an,
XXXX: wie viele Free-Nutzer ich habe oder sowas.
XXXX: Aber ja, das ist nicht so teuer, da halt die App per Nutzen bezahlt werden.
Andy: Also fünf Stücke habe ich jetzt angelegt und jetzt kommt, ich muss auf Pro gehen,
Andy: weil ich habe das Personaslimit erreicht.
Andy: Also vielleicht hast du da irgendwo noch einen Bug, wenn du sagst,
Andy: es sollte eigentlich nur eine gehen.
Andy: Aber ich habe jetzt, ich lese jetzt mal die Namen nochmal vor,
Andy: der Ignatz Brennstoff den Professor, da liegt Dr.
Andy: Elias Weber, dann der Elias Wolf, da wiederholt sich es wahrscheinlich auch,
Andy: vielleicht kannst du da mal noch
Andy: gucken, der Bauer Eberhardt und der Finn Evergreen und alle kriegen einen
Andy: passenden Symbol als Avatar, das finde ich eigentlich ganz witzig,
Andy: der Ignaz Brennstoff hat eine Öl, eine Tonne,
Andy: einen Barrel sozusagen, okay.
Andy: Ja, du sagst, ja, Asien hast du und Afrika und das siehst du im App Store,
Andy: dass sich das da besser verbreitet wie bei uns in Deutschland oder Europa?
XXXX: Ja, ich sehe halt die Statistiken aus dem Play Store und App Store und Google
XXXX: Analytics, was ich noch nutze und sehe halt, dass da die meisten Nutzer aus
XXXX: nicht-europäischen Ländern kommen.
XXXX: Auch aus Amerika tatsächlich auch, also USA.
Andy: Und hast du dafür groß Werbung gemacht oder hat sich das von selbst verbreitet?
XXXX: Eigentlich alles von selbst. Also ich habe da nur auf meine Social-Media-Kanälen
XXXX: irgendwie was gepostet hin und wieder mal, aber so in Sinne von,
XXXX: hey, schaut mal, was ich mache.
XXXX: Nicht so, ey, das ist die beste App oder sowas.
Andy: Ja, ja.
XXXX: Und ja, das hat sich eigentlich so von selber, das ist eigentlich ein Selbstlauf.
XXXX: Und ich sehe auch, dass ich da eigentlich eine Nische gefunden habe,
XXXX: die sehr originell ist und die auch nicht so umkämpft ist in dem ganzen App-Store-Ranking-Markt.
Andy: Wie die Wetter-Apps, ja gut, es ist auch schwierig, da nochmal sowas zu finden,
Andy: was so umkämpft ist wahrscheinlich. nicht.
Andy: Da hast du jetzt die Version 2.0 gelauncht, habe ich auf LinkedIn,
Andy: hast du, glaube ich, heute was zugeschrieben.
Andy: Heute ist der Montag, 16. März.
Andy: Da hast du, glaube ich, die größeren Relaunch angekündigt. Vielleicht ist da
Andy: dein Bug reingekommen mit den.
Andy: Das musst du mal gucken. Oder hast du jetzt auch so einen Change-Log in der
Andy: App drin, finde ich eigentlich auch ganz cool und schön gemacht, ehrlicherweise.
Andy: Drück dir die Daumen, dass das dann besser funktioniert.
Andy: Ich kann mich hier sogar anmelden, damit ich die Daten synchronisieren kann. Okay, cool.
Andy: Was hast du da noch in deiner Schublade, wenn du sagst, das war jetzt so auf
Andy: deiner Ideenschublade, also wie viele Sachen stehen da drauf und wie hast du
Andy: entschieden, was zuerst kommt?
XXXX: Alles Nachgefühl.
Andy: Nachgefühl?
XXXX: Wenn ich Bock habe. Aber zur Zeit, also ich habe die Idee schon im November gestartet,
XXXX: aber ich habe sie wieder zur Seite gelegt, weil ich zum einen eine Anfrage von
XXXX: dir bekommen habe, dass du einen Podcast mit mir haben möchtest und deswegen
XXXX: musste ich meine Apps erstmal ein bisschen auffischen.
XXXX: Ah, komm. Nee, aber es war sowieso Zeit, deswegen habe ich das auch zur Seite
XXXX: gelegt. Aber ich arbeite jetzt gerade daran, dass ich meine Apps ein bisschen so zusammenlege.
XXXX: Ich mache sie alle in so ein Monorepo rein und werde darauf schauen,
XXXX: dass ich öfter neue Features und Updates hinzufügen kann, besonders in Zeiten KI.
XXXX: Es ist halt auch sehr einfach, da einen Tenant zu betreiben.
Andy: Hast du die App jetzt komplett mit KI generiert?
XXXX: Die Apple App.
Andy: Ja.
XXXX: Also ich habe sie 2023 gelauncht und da waren die Tools noch nicht ansatzweise so gut.
XXXX: Aber ich sage jetzt mal, die Version 2 ist sehr viel KI generiert.
Andy: Okay.
XXXX: Genau.
Andy: Und die Animationen und Grafiken, die machst du aber nach wie vor selber?
XXXX: Ja, ist alles größtenteils handgemacht.
Andy: Okay, das ist ja nach wie vor wichtig sozusagen.
XXXX: Ja.
Andy: Was verwendest du beim Coding? Also was funktioniert für dich jetzt für Flutter
Andy: ganz gut? Ist es dann Cloud-Code, was man überall hört, oder nimmst du was anderes?
XXXX: Am größten Teil ist Cloud-Code. Also ich benutze Cursor, das Ultimate,
XXXX: Abo, und dort benutze ich meistens Cloud-Code.
XXXX: Manchmal probiere ich es anders aus und gehe aber immer meistens nicht Cloud-Code,
XXXX: sondern Cloud-Modellen halt.
Andy: Also du hast quasi Subscription, die zahlst du an Cursor, und dann kannst du
Andy: die Modelle raussuchen sozusagen.
Andy: Okay, was kriegst du die Ultimate da gerade, weiß ich gar nicht.
XXXX: 200 Euro.
Andy: Also nochmal 200 Euro sozusagen. Ja, da müssen wir aber schon schauen,
Andy: dass da jetzt ein paar neue Kunden kommen für dich und User.
XXXX: Ja, aber ich muss ja auch dazu sagen, ich querfinanziere ja meine Projekte.
XXXX: Die wird ja auch teilweise auch durch meine Arbeit ein bisschen querfinanziert.
XXXX: Und deswegen kann ich mir das auch leisten, sage ich jetzt mal.
Andy: Nehmst du denn auch Sachen aus deinem Side-Tassels mit in deine Arbeit?
Andy: Also nutzt du jetzt deine Cursor-Subscription da auch oder hast du eine zweite?
Andy: Nimmst du das, was du jetzt hier lernst? Profitiert da dein Anstellungsverhältnis auch davon?
XXXX: Also ich bin ja erst seit einem Jahr wirklich bei Next Level Coffee gestellt.
XXXX: Sagen wir mal ein halbes Jahr, weil seit einem Jahr bin ich,
XXXX: ich habe am Anfang als Freelancer dort angefangen.
XXXX: Und das ist auch erst die Zeit, wo ich tatsächlich wirklich App-Entwicklung
XXXX: auf 100% bringen konnte.
XXXX: Also das, was ich in der Arbeit implementiere, implementiere ich in Apps und
XXXX: das, was ich in meinen Apps implementiere, arbeite ich in meiner Arbeit.
XXXX: Und ich baue mir auch im Moment so eine Library zusammen, wo ich in Zukunft
XXXX: auch weitere Apps launchen kann und weniger Arbeit für Maintenance aufgeben muss.
Andy: Ja, sodass du einfacher hast, wenn du ein neues Release machen willst oder ein
Andy: ähnliches Feature in beiden Apps launchen willst.
Andy: Okay, oder in allen drei. Dann wäre es die nächste App, die auf deiner Liste
Andy: steht oder ist es noch nicht final mit deinem Bauch entschieden?
XXXX: Nein, es ist schon entschieden. Ich werde auf jeden Fall daran arbeiten.
XXXX: Aber das ist eine App, in der ich zusammen mit meiner Freundin arbeite.
XXXX: Sie kennt sich sehr gut mit Haut.
XXXX: Mit Haut und Skincare-Routinen aus und wir wollten da zusammen einfach mal was arbeiten.
XXXX: Sie macht das auch sehr beruflich, sehr stark und sie wollte da auch unbedingt
XXXX: mal eine App dafür haben.
Andy: Und ja, ist ja klar, wenn du das Wochenende davor hockst, dann musst du da jetzt
Andy: den Kompromiss dann gehen, aber es ist ja auch, was natürlich interessant ist,
Andy: da kannst du dann Fotos von deiner Haut machen, sozusagen, und dann kriegst
Andy: du Pflegeprodukte oder Empfehlungen, was du halt machen kannst?
Andy: Oder wie ist so der Gedanke?
XXXX: Zum einen ist es eher so eine Art Tagebuch für deine Haut.
XXXX: Du schreibst auf, was du für Produkte benutzt, was du auch für Produkte benutzt,
XXXX: wie du sie benutzt, was du für ein Hauttück bist und gibst halt alles Mögliche über deine Haut an.
XXXX: Es gibt auch so eine Art Fragebogen, den du ausfüllst und ich habe dann auch eine KI,
XXXX: die dir dann auch passende Vorschläge zu deiner Routine gibt,
XXXX: wie du sie verbessern kannst und du kannst auch Fotos hinzuschicken und die
XXXX: KI würde dir dann auch helfen,
XXXX: deine Routine zu verbessern, dein Hautbild zu verbessern oder auf Aufschläge zu reagieren.
XXXX: Und es wäre halt perfekt auf deine Routine und deinen Hauttyp angepasst, diese App.
Andy: Okay, verstehe. Das ist so das Nächste. Hast du damit schon angefangen?
Andy: Nutzt es dann schon deine neue Library oder bist du jetzt deswegen dran,
Andy: die so zu machen, dass du dann die App schneller entwickeln kannst?
XXXX: Ja, ich habe sie neu angefangen, auch wieder ohne Library oder sowas.
XXXX: Und da habe ich dann angefangen, ja, ich habe dann überlegt,
XXXX: okay, ich werde mir hier noch mehr Arbeit aufbauen und wenn ich jetzt noch an
XXXX: der dritten App weiterarbeite, wo ich mit den anderen nicht fertig bin,
XXXX: Und deswegen habe ich das erst zur Seite gelegt, aber es funktioniert teilweise
XXXX: schon, also eine Art kleinen Prototyp funktioniert schon,
XXXX: aber da ist auf jeden Fall noch mehr viel Arbeit notwendig und die werde ich
XXXX: jetzt auch bald in meinen Monorepo mit einfügen und von dort aus weitermachen.
Andy: Wann ist eine App fertig? Die ist doch nie fertig.
XXXX: Also ich bin, sie ist, ja sie ist nie fertig auf jeden Fall.
Andy: Nee, auch deine anderen Apps, weil du jetzt gesagt hast, ich mache da weiter,
Andy: wenn die Apps fertig sind. Die sind ja nie fertig.
XXXX: Ja, auf jeden Fall nicht.
Andy: Da wird immer was kommen.
XXXX: Nee, das auf jeden Fall nicht, nein. Und das ist auch der Grund,
XXXX: warum ich mir da die Zeit lassen will, weil ich weiß, es braucht nichts,
XXXX: alles auf die Schnelle zu machen.
XXXX: Das kommt alles mit der Zeit, wenn ich Lust und Zeit dafür habe und den Kopf.
Andy: Könntest du dir vorstellen, also wirst du das immer weiterhin so fahren?
Andy: Ich hatte jetzt ja auch schon ein paar Gäste, die haben dann nebenher nochmal 1-2-0 mehr erreicht.
Andy: Manche...
Andy: Haben das dann weiterhin nebenher gemacht und haben dann irgendwann einen Switch gemacht.
Andy: Ist das was, was du machen kannst oder willst oder ist das auch gar nicht dein
Andy: Ziel, dass du dann mit den Apps deinen Lebensunterhalt verdienen kannst?
XXXX: Also das ist ehrlich gesagt nicht so mein Ziel. Also mein Ziel ist einfach nur
XXXX: coole Apps zu bauen, die Leute benutzen wollen.
XXXX: Wirklich viel monetarisieren will ich da auch eigentlich nicht so sehr.
XXXX: Sie sollen wenigstens sich selber bezahlen, sage ich jetzt mal.
XXXX: Und wenn es gut läuft, dann ist es gut, aber ich glaube, nur an meinen eigenen
XXXX: Apps zu arbeiten, wird mich auch irgendwann langweilen, weshalb ich auch eine Festanstellung habe.
XXXX: Also ich brauche irgendwie was, wo ich mich mit Leuten austauschen kann,
XXXX: die auch Ahnung haben von Apps oder von anderen Sachen und würde ich da nur
XXXX: auf meinen eigenen Apps arbeiten, würde ich mich, ja wie gesagt,
XXXX: irgendwann mal auch langweilen.
Andy: Wäre dir zu langweilig, dann brauchst du 24 Apps sozusagen Fragen für jede Stunde eine. Okay.
Andy: Also das ist dann gar nicht dein Ziel, aber also was ist dein Ziel?
Andy: Wie viele Apps, wenn du jetzt machst, die Skincare-App, wahrscheinlich hast
Andy: du noch fünf andere Ideen draufstehen,
Andy: willst du am Ende zehn Apps live haben und dann machst du die trotzdem alle
Andy: nebenher und bei der einen legst du drauf, bei der anderen verdienst du ein
Andy: bisschen was und wenn es sich null auf null ausgeht, bist du zufrieden?
XXXX: Ja, ungefähr. Also schön wäre es auf jeden Fall, wenn ich mehr verdienen würde.
XXXX: Das ist langfristig vielleicht auch mein Ziel, aber es ist jetzt nicht mein,
XXXX: ja, das ist jetzt nicht etwas, worauf ich unbedingt hinarbeiten will.
XXXX: Das, worauf ich hinarbeiten will, ist irgendwie einfach nur das Beste aus der
XXXX: App und der Idee rauszuholen, wie es geht. Genau.
Andy: Okay, interessant. Also ja, das ist eine interessante Motivation,
Andy: weil die meisten möchten ja einfach irgendwann davon leben können und dann ihren
Andy: Angestellten-Dasein hinter sich lassen. Das ist bei dir dann gar nicht das Ziel sozusagen. sagen?
XXXX: Nee, nicht wirklich. Mir gefällt das Angestellten- Dasein und ich würde vielleicht
XXXX: irgendwann mal darüber überlegen,
XXXX: irgendwie ein bisschen runterzuschalten und damit ich mehr Zeit habe für meine
XXXX: eigene Apps, aber ehrlich gesagt,
XXXX: macht mir das Angestellten- Dasein auch irgendwie Spaß und ich kann das alles
XXXX: sehr viel einfacher querfinanzieren, als wenn ich da nur alleine daran arbeite.
XXXX: Also im Sinne von die Steuern, die ich dann extra dafür zahlen müsste,
XXXX: die Versicherungen und was weiß ich, das wäre alles deutlich schwieriger und
XXXX: komplizierter und würde mich vielleicht auch irgendwann mal nerven,
XXXX: dass ich dann keine Ahnung, vielleicht nicht,
XXXX: genug aus meinen Apps verdiene und ja, würde mich dann irgendwann vielleicht stören.
XXXX: Und ich glaube so, dafür sind meine Apps einfach viel zu nischig,
XXXX: dass ich das irgendwie auch erwarten kann, habe ich das Gefühl.
Andy: Ja gut, aber das ist ja auch die Frage, wenn du jetzt, vielleicht hast du dann
Andy: irgendwann eine, die nicht so nischig wird und dann hast du den Erfolg,
Andy: so war es ja jetzt, also wenn ich mir, ich weiß nicht, wie weit du jetzt den
Andy: Podcast zurückgehört hast, aber eine von den ersten Folgen hatte ich damals
Andy: ja mit dem Sebastian von HabitKit aufgenommen.
Andy: Da ist er gerade wieder zurückgegangen in Teilzeit, weil es nicht gereicht hat.
Andy: Und jetzt kann er da heute wahrscheinlich drüber schmunzeln,
Andy: weil es heute mit Abstand zu einem guten Leben, glaube ich, reicht.
Andy: Aber das passiert ja manchmal.
Andy: Manchmal hast du ja so ein paar Events, die das auch ein bisschen befeuert haben.
Andy: Es gab irgendeinen YouTube-Kanal, der seine App getestet hat und er wusste gar nichts davon.
Andy: Und es hat ihm ordentlich Wachstum gebracht. Jetzt hatte ich auch schon Gäste,
Andy: die gehen dann her und pitchen die an so Portale oder schreiben eine Mail und
Andy: hoffen so, dass sie irgendwie eine Erwähnung bekommen.
Andy: Hast du sowas mal probiert gehabt oder ist das einfach nicht dein Ding?
XXXX: Das ist tatsächlich mein Ding. Also mir macht Marketing auch wirklich Spaß,
XXXX: aber wenn ich nicht selber davon überzeugt bin, von meinen Apps,
XXXX: dann kann ich das einfach nicht so gut.
XXXX: Und ja, ich glaube, wenn ich dann auch diese Anzahl an Nutzern bekommen würde,
XXXX: dann würde ich mehr Supportaufgaben haben müssen, mehr Backpixen machen müssen,
XXXX: mehr Features und so weiter.
XXXX: Und deswegen sage ich auch, dass es jetzt vielleicht nicht meine Zeit ist,
XXXX: aber vielleicht irgendwann. Und wenn dann die Zeit kommt, dass es,
XXXX: wenn irgendwo erwähnt wurde, dann kriege ich auf einmal so viele Nutzer, dann ist es halt so, ähm,
XXXX: Ja, das kommt alles mit der Zeit, würde ich sagen.
Andy: Wie teilst du dir gerade denn die Zeit ein? Du hast jetzt gesagt, Freitags.
Andy: Also hast du da dann einen 8- oder 10-Stunden-Tag, wo du dann codest und an deinen Apps arbeitest?
Andy: Oder du hast jetzt auch vorhin Samstag, Sondag angesprochen.
Andy: Kannst du ein bisschen da noch drauf eingehen, wie du das machst und wie du
Andy: deine Zeiteinteilung da machst und Priorisierung auch von Dingen?
Andy: Also kriegst du da viele Support-Tickets oder Feedback, Feature-Wünsche?
XXXX: Also viel Feedback-Winche oder Anfragen kriege ich jetzt nicht,
XXXX: weil ich halt auch viel zu wenig Nutzer dafür habe.
XXXX: Das ist auch der Grund, warum ich nicht so gewollt bin zu skadieren,
XXXX: sage ich jetzt mal, oder Marketing zu machen. Aber ja, ich teile es mir meistens
XXXX: so ein, dass ich einfach Freitag ein paar Stunden daran arbeite, aber auch nie was Fixes.
XXXX: Also für mich ist die Arbeit an der App einfach ein Prozess,
XXXX: wo ich einfach Bock drauf haben möchte.
XXXX: Und das ist, denke ich mal, für mich ist es eher sowas wie ein Auto zu sein,
XXXX: wo man nicht einfach Sachen aus seinem Kopf pressen kann.
XXXX: Und so sehe ich dann auch meine Apps. Also wenn ich Freitag keinen Bock habe
XXXX: zu programmieren, dann mache ich eben was anderes und programmiere am Samstag.
XXXX: Hauptsache ich mache irgendwas in der Woche, weil sonst fühle ich mich dann
XXXX: schlecht. Das ist das Einzige.
Andy: Okay, okay. Und ja, also das heißt, du machst das auch schon, wie du Bock hast.
Andy: Du hast ja auch schon gelernt, du willst den Stress nicht machen und willst den Druck nicht.
Andy: Aber irgendwie musst du ja dann schon auch mal zu einem RG, also du hast ja
Andy: jetzt heute Version 2.0 released.
Andy: Wie hast du dir den Druck dann gemacht, damit du das fertig bekommst und live gestellt bekommst?
XXXX: Also es gibt manchmal so Milestones, ich sage jetzt mal, dein Podcast war jetzt
XXXX: ein Milestone, ich arbeite an der Version schon seit einigen Monaten an dieser
XXXX: zweiten Version, wo ich schon alles ein bisschen neu refactored habe.
XXXX: Und durch deine Anfrage habe ich einfach mir mehr Zeit genommen und so habe
XXXX: ich dann auch den Druck, an mein Leben zu arbeiten, würde ich sagen.
Andy: Das heißt, du musst in mehr Podcasts gehen oder mehr Presseauftritte haben oder
Andy: mehr Öffentlichkeitsarbeit machen, dass es dir nicht peinlich ist,
Andy: sozusagen darüber zu reden oder wie? Was ist der Trick?
XXXX: Anscheinend, ja. Ich denke mal, ich glaube, das würde mir auch helfen,
XXXX: würde ich sagen, mehr Druck von außerhalb.
XXXX: Aber ja, ich bin da trotzdem sehr ...
XXXX: Ich denke mal, ist es nicht besonders gesund, wirklich sieben Tage die Woche zu programmieren.
Andy: Das ist es nicht, ja.
XXXX: Und deswegen will ich mir einfach nicht durch Nutzeranfragen oder anderen Sachen stressen.
XXXX: Wenn es sein muss, dann mache ich das gerne, aber ich möchte das einfach nicht,
XXXX: herausfressen, denke ich mal.
XXXX: Wenn ich so machen würde, dann würden meine Apps auch heutzutage komplett anders aussehen.
XXXX: Und ja, die besten Ideen für meine Apps sind irgendwie in der Dusche gekommen
XXXX: oder im Spaziergehen mit meinem Hund.
Andy: Eine Dusch-App kommt dann als nächstes.
XXXX: Ja, genau.
Andy: Mit Apple Watch-Integration oder Android, damit du nicht so lange duschen tust. Okay, verstehe.
Andy: Oder jetzt 10 Sekunden kalt duschen. Das ist ja auch gut.
Andy: Wenn man das zwischendurch macht für die Durchblutung, habe ich gelernt.
Andy: Okay, hast du dann überhaupt jetzt Milestones für dieses Jahr noch?
Andy: Also hast du irgendwelche Ziele? Willst du die dritte App launchen,
Andy: irgendwie eine zweite Version der Wetter-App launchen?
Andy: Hast du dir da irgendwas vorgenommen?
Andy: Selbst wenn die Apps, wenn du jetzt sagst, ich höre heute auf zu entwickeln,
Andy: dann musst du ja trotzdem so ein bisschen Maintenance machen,
Andy: Updates in die Apps bringen, du musst deine Wetter-API bezahlen.
Andy: Hast du da irgendwelche Ziele dir gesteckt für dieses Jahr, wo du sagst,
Andy: ich möchte A, B und C noch erreichen?
XXXX: Ja, also da ich da gerade meine Apps so ein bisschen so zusammenlege, ähm,
XXXX: Habe ich vor, auch an allen drei Apps zu arbeiten und wenn ich Bock habe,
XXXX: jeweils an einem Feature zu arbeiten.
XXXX: Aber was ich so vorhabe, ist zum Beispiel für die Wetter-App,
XXXX: dass ich mehrere Wetter-APIs als Nutzer auswählen kann,
XXXX: dass ich auch mein Dashboard customizen kann, dass ich die Wetterdaten auswählen
XXXX: kann, die ich wirklich sehen möchte und mich interessieren.
XXXX: Und vielleicht noch einen kleinen Charakter, der sich je nachdem,
XXXX: wie das Wetter ist, passend anzieht, wenn ich das noch schaffe dieses Jahr.
XXXX: Aber das ist so die Wetter-App. Und dann für APOL würde ich gerne das ein bisschen
XXXX: community-based machen.
XXXX: Das heißt, dass du auch Debatten oder Personas von anderen Leuten sehen kannst
XXXX: und diese verwenden kannst.
XXXX: Und dass du eine Diskussion auch einfach oder eine Debatte irgendwo in den Social
XXXX: Media posten kannst und sehen kannst, was,
XXXX: also dann können andere Leute über den Browser sehen, was diese Debatte beinhaltet.
XXXX: Also wenn jetzt irgendwie denkst du Klimawandeldebatte und dann kannst du mir
XXXX: einen Link schicken und ich sehe dann alle Punkte, was da drin steht zum Beispiel
XXXX: und welche Ansicht hat und sowas.
Andy: Interessant.
XXXX: Genau, und das ist halt mehr diese Debattenkultur, mehr mit echten Menschen
XXXX: auch funktioniert und weniger mit AI-Personas funktioniert.
XXXX: Und dann ja für die dritte App, da ist eigentlich nur das Ziel,
XXXX: dass ich sie dieses Jahr launche.
Andy: Okay, sonst hast du da kein Ziel, also auch keinen User.
Andy: Also da stelle ich mir jetzt zum Beispiel vor, da kannst du im Marketing natürlich
Andy: viel so mit, also es gibt wahrscheinlich jetzt keine Wetter- und Debattier-Influencer,
Andy: aber so für Skincare und so wahrscheinlich schon.
Andy: Wenn du da was Cooles hast, kannst du ja mit Influencern einen Koop machen und
Andy: dann kannst du da vielleicht was erreichen.
XXXX: Ja, voll. Also besonders auch, weil meine Freundin da viel klasse in der Szene ist als ich.
XXXX: Ich bin da Entwickler und mich hat das Kind ja eigentlich auch so viel interessiert,
XXXX: bis sie sich kennengelernt habe, aber ja, sie kennt sich da sehr gut aus und
XXXX: ich würde ihr das einfach übergeben, sage ich jetzt mal.
XXXX: Und ich denke mal, in der Hinsicht spielt mir so ein bisschen das Team und ich
XXXX: glaube, für so einen Bootstrappler ist immer sehr gut, besonders für so einen Programmierer,
XXXX: der nicht so viel Bock auf Marketing hat, wenn man diese Aufgabe jemand anderen zuzuweisen kann,
XXXX: der das für einen übernehmen kann.
Andy: Ja, ich bin gespannt. Ja, du, ich bin überrascht auf jeden Fall,
Andy: wie locker du mit dem Thema umgehst und da ja trotzdem eine Menge Zeit reinsteckst.
Andy: Irgendjemand, also ich glaube, die meisten würden dann irgendwann mal switchen auf was anderes oder so.
Andy: Von daher finde ich das cool, dass du dabei bleibst.
Andy: Interessant auch, dass die Debattier-App dann außerhalb von Europa von alleine
Andy: so besser funktioniert wie jetzt bei uns.
Andy: Ich bin gespannt und schreibe mir gern, wenn die Skincare-App online ist,
Andy: dann müssen wir uns da durch die jetzt Druck machen, dass die dann kommt, dass es funktioniert.
Andy: Oder vielleicht vermittle ich dir noch einen anderen Podcast,
Andy: dass du da ein Ziel hast. Das wäre dann wahrscheinlich auch gut.
XXXX: Vielleicht sollten wir jetzt schon mal einen Termin für eine zweite Folge ausmachen.
Andy: Mal gucken. Alles klar, Darin. Viel Erfolg weiterhin und danke fürs Teilen deiner Story.
XXXX: Dankeschön. Vielen Dank.
Andy: Alles klar. Mach's gut. Ciao, ciao.
XXXX: Vielen Dank. Danke. Ciao, ciao.
Andy: Ja, und das war auch schon wieder Folge 167 von Happy Bootstrapping.
Andy: Wie hat es dir denn gefallen?
Andy: Falls es dir gefallen hat, dann mach doch kurz Pause, abonniere den Podcast
Andy: und lass mir eine Bewertung da. Das wird mir wirklich super helfen.
Andy: Ansonsten ein kleines Dankeschön, ein Mann, Sponsor, Unser.
Andy: Check unbedingt auch die Links zur Folge in den Shownotes. Das sind immer alles
Andy: verlinkt. Profil zu Dario, seine Apps und so weiter.
Andy: Findest du alles in den Shownotes, wenn du einfach in deinen Player schaust.
Andy: Und ja, in Folge 168, kleiner Sprechfehler vorhin, geht es dann weiter nächste
Andy: Woche mit dem Jannik Lindner. und der kommt eigentlich aus dem Affiliate-Marketing-Bereich
Andy: und hat aber aktuell zwei SaaS-Firmen am Start.
Andy: Einmal das Thema Rawshot AI, das ist so ein AI-Fotostudio für E-Commerce-Unternehmen
Andy: und das zweite ist CarrierTrainer.ai, eine Coaching-Plattform,
Andy: aber eben mit AI-Basis. Fand ich beides super spannend.
Andy: Hör also nächste Woche rein in Folge 168.
Andy: Wir hören uns, bis dahin, mach's gut, ciao, ciao.
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