Wie Kambria-Gründer Silvano D'Agostino KI in den deutschen Mittelstand bringt (#166)
Shownotes
Silvano D'Agostino hat Organisationspsychologie studiert – und baut heute KI in den deutschen Mittelstand ein. Als Co-Founder von Kambria begleitet er mittelständische Unternehmen auf dem Weg zur KI-befähigten Organisation. Sein Ausgangspunkt: Transformation ist kein Technologieproblem, sondern ein Menschenproblem.
In dieser Folge reden wir über 150.000 Euro Co-Pilot-Lizenzen, die nach drei Monaten keiner nutzt, über Schattennutzung von KI-Tools in fast jeder Organisation, und über einen Ansatz, der nicht mit Rollouts beginnt, sondern mit Pionieren. Silvano erklärt, wie Kambria in sechs aktiven Monaten 30 Projekte gewonnen hat – bootstrapped und inzwischen profitabel.
Außerdem: Was hinter dem Namen Kambria steckt, warum die eigene Open-Source-Plattform ohne Nutzerlizenzgebühren auskommt, und warum ein Viertel der KI-Projekte am Ende gar keine KI braucht.
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Links zum Podcast
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- Silvano D'Agostino bei LinkedIn
- b.telligent (Muttergesellschaft)
- Artikel "Something Big is Happening" von Matt Shumer
- Andrej Karpathy via xcancel
- Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall
- Wer steckt hinter Kambria?
Buchtipps:
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- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 166 von Happy Bootstrap.
Andy: In der heutigen Folge geht es um KI im Mittelstand. Wie kriegt man das da eigentlich
Andy: dahin? Was braucht man denn für Schulungen? Was braucht man für Tools?
Andy: Wie kriegt man vor allem die Menschen überzeugt? Denn das ist laut dem Cambria-Gründer
Andy: Silvano D'Agostino das viel größere Problem.
Andy: Er sagt nämlich, 80 Prozent der KI-Projekte, die scheitern eher am Menschen
Andy: und nicht an der Technik.
Andy: Und da haben wir in dieser Folge ausführlich darüber gesprochen,
Andy: auch wie manche Firmen sich aktuell im Kaffeekässchen eine Klot- oder JGPT-Lizenz
Andy: teilen, weil es eben keine zentrale Beschaffung dafür gibt.
Andy: Fand ich jetzt super spannend, wie sowas aktuell funktioniert.
Andy: Bevor es jetzt gleich losgeht, wie immer ein kleiner Hinweis,
Andy: du kannst den Podcast gern bewerten oder weiterempfehlen und vor allem schreiben,
Andy: wenn du selber mal Gast werden möchtest.
Andy: Wenn du Bootstrap bist, Startup, E-Commerce, Agentur, egal was,
Andy: schreib mir einfach gern über das Kontaktformular auf happy-bootstrap.de oder
Andy: per Mail an hallo-at-happy-bootstrap.de.
Andy: Das hat jetzt geklappt, dann ohne Versprecher. So, jetzt geht es aber direkt
Andy: los mit der Folge mit Silvano und mir. Ganz viel Spaß.
Andy: Guten Morgen Silvano und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Moin Andi, schön, dass du mich eingeladen hast. Danke dir.
Andy: Ich danke dir, dass du Zeit hast. Ich bin ja schon sehr gespannt,
Andy: was ich heute dazulernen will.
Andy: Aber für die, die dich nicht kennen, kannst du mal grob erzählen,
Andy: wo bist du gerade und mit was beschäftigst du dich den ganzen Tag?
XXXX: Ja, eine sehr schöne Frage. Ich sitze in Berlin und bin einer der Mitgründer
XXXX: und Geschäftsführer der Cambria und wir beschäftigen uns Tag ein Tag aus damit,
XXXX: wie wir KI-Transformationen im Mittelstand gestalten können,
XXXX: von technologischer und vor allen Dingen auch von menschlicher Perspektive.
Andy: Da bin ich schon sehr gespannt, ob man da dicke Bretter bohren muss.
Andy: Also ich hatte jetzt einen Mittelständler als Kunden.
Andy: Das dauert immer ganz schön lang, bis man überhaupt mal dann anfangen kann zu arbeiten.
Andy: Aber bevor wir da tiefer einsteigen, wofür steht der Name Cambria?
XXXX: Das kommt aus einer kleinen Referenz zu der sogenannten Cambrischen Explosion.
XXXX: Das war die Zeit vor Millionen von Jahren, als zum ersten Mal so mehrzellige
XXXX: Organismen entstanden sind und auf einmal relativ...
XXXX: In einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum sehr, sehr viele neue Arten von Lebewesen
XXXX: auf der Welt entstanden sind.
XXXX: Und wir, als wir uns mit der Betitelung unserer Geschäftsidee beschäftigt haben,
XXXX: haben wir in ganz viele verschiedene Richtungen irgendwie am Anfang gedacht,
XXXX: haben dann ehrlicherweise auch eine gute URL gefunden, das war auch Teil der
XXXX: Geschichte logischerweise,
XXXX: und fanden das aber ganz attraktiv, das als so zumindest interne Metapher dafür
XXXX: zu benutzen, was gerade aus unserer Sicht in der Welt passiert,
XXXX: nämlich ein Umdenken, wie Organisationen funktionieren und wahrscheinlich eine
XXXX: Explosion der KI-befähigten Organisationen, die uns in den nächsten Jahren bevorsteht,
XXXX: die wir eben begleiten und mitbetreuen wollen.
Andy: Das ist ein super interessanter Vergleich und jetzt haben wir eine Minute 44
Andy: aufgenommen gehabt und ich habe schon mein erstes Learning.
Andy: Okay, Cambrich-Explosion, das ist aber nicht der Urknall gewesen,
Andy: sondern das wird ja was anderes.
XXXX: Nee, genau. Das ist wirklich so. Leben hat ja im Wasser irgendwann mal gestartet
XXXX: und so ein bisschen die Zeit, als zum ersten Mal wirklich nennenswerte mehrzellige
XXXX: Organismen entstanden sind.
XXXX: Ich glaube so 500 schieß mich tot Millionen Jahre her.
XXXX: Also ganz, ganz weit zurückgedacht, als die ersten Lebewesen so wirklich komplexer wurden.
Andy: Ich frage nachher mal meinen biologieinteressierten Sohn, ob er den Begriff
Andy: kennt. Vermutlich nicht. Aber wer den gekannt hat, darf sich gerne melden. Mir war es nicht klar.
Andy: Okay, und kannst du in ein, zwei Sätzen, wir sprechen ja später noch genau über das Produkt,
Andy: was genau macht ihr da dann, also KI im Mittelstand, das hört man gerade an
Andy: ganz vielen Stellen, aber was ist so euer USP in zwei Sätzen,
Andy: wenn du das jetzt pitchen würdest?
XXXX: Also im Wesentlichen machen wir drei Dinge und sehen uns wirklich als ganzheitlichen
XXXX: Begleiter und Partner auf dieser Reise.
XXXX: Also wir sagen, dass eine erfolgreiche Transformation in Richtung KI-befähigte
XXXX: Organisation am Ende aus drei Elementen besteht. Das eine ist,
XXXX: dass man die richtige Technologie braucht, um überhaupt Zugriff zu KI in der Organisation zu geben.
XXXX: Dazu haben wir, wenn der Kunde noch keine eigene Lösung hat,
XXXX: eine Open-Source-Technologie, die wir bereitstellen und betreiben können,
XXXX: um in der Breite in der Organisation Zugriff auf KI zu geben.
XXXX: Dann müssen die Leute lernen und verstehen, wie sie dieses neue Werkzeug anwenden können.
XXXX: Also wir sagen immer so ein bisschen so, wie wenn man heute keine E-Mails mehr schreiben kann.
XXXX: So ähnlich wird das sein, wenn man keine KI nutzen kann in ein paar Jahren.
XXXX: Und diesen Weg wollen wir begleiten und dann wollen wir das Ganze aber nicht
XXXX: nur auf einer theoretischen Ebene tun, sondern wirklich hands-on darüber nachdenken,
XXXX: wo sind Prozesse und Themen in den Alltägen der Personen und der Teams,
XXXX: die in diesen Organisationen aktiv sind,
XXXX: die wir mit KI effizienter, qualitativ, hochwertiger oder in irgendeiner Form
XXXX: sinnvoller gestalten können.
XXXX: Und da gehen wir diesen Weg mit, also von der Prozessanalyse bis zur Umsetzung
XXXX: und allem, was dazugehört, um eine Organisation dann wirklich mitzunehmen und
XXXX: diesen großen Weg beschreiten zu lassen.
Andy: Das waren das lange zwei, drei Sätze. Wahrscheinlich ist es manchmal auch schwieriger,
Andy: wenn man diese ganze Reise da erzählen will und ich verstehe das auch,
Andy: wenn man einem Mittelständler sowas dann auch anbieten möchte,
Andy: dann muss man ein bisschen ausholen.
Andy: Okay, und mit wie vielen Menschen macht ihr das gerade?
XXXX: Also wir sind im wirklich fest angestellten Team bei uns intern,
XXXX: jetzt fünf FTE und haben das Glück, dass wir eingebettet sind in eine kleine
XXXX: Unternehmensgruppe, in der wir quasi zusätzliche Ressourcen in Anspruch nehmen können.
XXXX: Das heißt, wir teilen uns zum Beispiel das Büro mit einer Schwestergesellschaft,
XXXX: die eine Softwareagentur ist.
XXXX: Und die Idee ist auch, wir müssen keine Rollen doppelt anstellen.
XXXX: Also ich muss keine Entwickler bei mir anstellen.
XXXX: Wenn wir Leute brauchen, die kleine Tools custom entwickeln,
XXXX: dann haben wir die Leute in der Partnerorganisation, die das tun können.
XXXX: Die sind zum Beispiel dann so 45 Leute.
XXXX: Also wir teilen uns das Büro, sind dann insgesamt im Büro around about 50 Personen.
Andy: Okay. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist Cambria auch so ein bisschen
Andy: aus der Softwareagentur entstanden. Kommen wir auch gleich dazu.
Andy: Was mich immer so ein bisschen interessiert, also wann habt ihr das gegründet,
Andy: Cambria dann? Und wie viele Kunden oder Umsätze habt ihr denn da schon?
XXXX: Ja, also wir sind letztes Jahr im September offiziell gestartet.
XXXX: Also ich habe vorher acht Jahre lang mittelständische Organisationen in Wachstumsprozessen
XXXX: begleitet, komme auch gar nicht so aus der technologischen Richtung eigentlich
XXXX: ursprünglich, sondern habe mal Organisationspsychologie studiert und beschäftige
XXXX: mich eigentlich im Kern damit,
XXXX: wie Menschen mit Veränderungen und solchen Prozessen umgehen.
XXXX: Und das ist die Perspektive, die ich auch auf das Thema KI mitbringe und haben
XXXX: letztes Jahr im Sommer, im Juli zum ersten Mal zusammengesessen und dann relativ
XXXX: kurz einen Prozess gemacht und im September zusammen gegründet.
XXXX: Seit Oktober sind wir operativ aktiv und haben gerade letzte Woche,
XXXX: vergangene Woche, unser 30.
XXXX: Projekt zumindest, also noch nicht ehrlicherweise die Unterschrift drunter,
XXXX: aber verbal quasi die Bestätigung bekommen.
XXXX: Sprich, wir sind jetzt bei, ich glaube, es sind so 25, 26 Kunden und haben das
XXXX: 30. Projekt unterschrieben in diesen sechs Monaten, die wir aktiv sind.
Andy: Ja, das ist aber auch schon eine ganze Menge. Okay, cool.
XXXX: Es ist definitiv eine Dynamik im Markt zu spüren in diesem Jahr 2026,
XXXX: wo, glaube ich, die meisten Organisationen verstanden haben,
XXXX: hey, selbst wenn sie bisher noch nicht so richtig gestartet waren,
XXXX: sie hinken jetzt noch nicht brutal hinterher.
XXXX: Das ist auch eine der wichtigen Botschaften, die wir vermitteln wollen.
XXXX: Aber wenn man jetzt nicht anfängt, sich zumindest im kleinen Stil mal damit
XXXX: zu beschäftigen und ein bisschen Struktur auf das Thema zu bringen,
XXXX: dann droht man sicherlich, wenn man das seit 26 nicht angeht,
XXXX: nach und nach ein paar Schritte zu verpassen.
Andy: Jetzt müssen wir in zwei, drei Themen kurz einsteigen, weil das war mir nicht so ganz klar.
Andy: Du hast Organisationspsychologie-Background.
Andy: Das ist ja krass.
Andy: Umgang mit Veränderung. Also meine These jetzt auf das, was in Deutschland gerade
Andy: passiert oder in den letzten 20, 25 Jahren passiert, ist, dass wir das genau
Andy: nicht können als Gesellschaft mit Veränderung klarkommen.
Andy: Also ich, jetzt mache ich seit, was haben wir,
Andy: 26, seit bald 30 Jahren irgendwas mit IT und ich kann für mich sagen,
Andy: ich muss jedes Jahr 30 Prozent neu lernen oder 40 Prozent und einen Teil vergesse
Andy: ich auch wieder, weil ich ihn nicht mehr brauche.
Andy: Und ich bin es gewohnt, jedes Jahr dazu zu lernen und muss es auch, dass ich am Ball bleibe.
Andy: Und ich glaube, wir haben so ganz viele Jobs, auch im Mittelstand Produzent.
Andy: Ich mag denen jetzt aber nicht auf die Füße treten, aber da hat man halt das
Andy: gemacht, wie man es schon immer macht.
Andy: Und man macht so ein, zwei Prozent, ändert man und dann wird man besser,
Andy: egal ob es bei einem Verbrennungsmotor oder bei anderen Dingen.
Andy: Und dann ist es schon gut genug gewesen. Aber was wir jetzt gerade sehen oder
Andy: in den letzten Jahren, ist, dass man halt viele Dinge komplett anders denken
Andy: muss und sich verändern muss.
Andy: Und ich glaube, da haben wir jetzt zumindest mal gesellschaftlich in Deutschland
Andy: ein Riesenproblem damit.
Andy: Würdest du das jetzt total meta schon in den ersten zehn Minuten,
Andy: aber würdest du dem so zustimmen oder wie siehst du das, wenn du dann mit Unternehmen sprichst?
XXXX: Ja, also es gibt tatsächlich ganz spannende Studien dazu, die so ein bisschen
XXXX: versuchen, in so verschiedenen Dimensionen die Kulturen verschiedener Länder
XXXX: und Gesellschaften abzubilden.
XXXX: Und ich würde definitiv sagen, dass die deutsche Kultur, insbesondere im Unternehmertum,
XXXX: eine konservative, jetzt nicht im politischen Sinne, sondern im klassischeren
XXXX: Sinne des Wortes, also eine,
XXXX: die eher auf Stand und Standhaftigkeit und weniger auf große Veränderungen und
XXXX: so dieser Silicon Valley Ansatz des Move fast and break things ausgelegt ist.
XXXX: Und ich glaube, das hat eine totale Berechtigung. Ich würde schon auch sagen,
XXXX: dass wir grundsätzlich resilient sind.
XXXX: Also wenn man allein auf die letzten zehn Jahre guckt, dann haben wir relativ
XXXX: krasse Veränderungen oder zumindest der abgefahrene Situation alle zusammen
XXXX: erlebt und sind mit allen Höhen und Tiefen irgendwie auch damit umgegangen und
XXXX: können, glaube ich, da viel absorbieren.
XXXX: Ich würde tatsächlich sagen, dass eine totale Chance konkret in dem Thema KI
XXXX: liegt für tatsächlich das gesamte
XXXX: Land, den Wirtschaftsstandort und die mittelständischen Unternehmen.
XXXX: Also wenn wir so ein bisschen drüber nachdenken, wo wir herkommen aus einer
XXXX: Phase, in der wir uns über demografischen Wandel beschäftigen.
XXXX: Und Fachkräftemangel irgendwie Sorgen bereiten und dann jetzt die Möglichkeit
XXXX: haben, vielleicht ganz andere Effizienzen zu bergen und darüber nachzudenken,
XXXX: wie wir unsere Organisationen neu strukturieren können. dann liegt darin,
XXXX: glaube ich, eine totale Chance.
XXXX: Und insgesamt auch, und das ist einer der Vorteile, die ich bei dem technologischen
XXXX: Wandel jetzt ganz konkret sehe, ich glaube, die KI-Transformation gibt vielen
XXXX: Organisationen auch die Möglichkeit,
XXXX: Schritte, die sie vielleicht in den letzten 20 Jahren nicht so stark gegangen
XXXX: sind, so ein bisschen quasi einmal zu überspringen.
XXXX: Also klar, man braucht eine gute Datengrundlage, wenn man wirklich komplexe
XXXX: Dinge tun will und so weiter und so fort. Aber ganz viele, insbesondere prozessuale
XXXX: Themen, lassen sich jetzt auch mit unstrukturierten Daten eben ein Stück weit
XXXX: besser abbilden durch KI.
XXXX: Und das ist eine der großen Möglichkeiten, die wir immer wieder sehen,
XXXX: dass es so ganz, ganz spannende,
XXXX: relativ einfache Projekte gibt, mit denen man einen total großen Mehrwert und
XXXX: eine total große Wirkung direkt erzielen kann, was vielleicht vor fünf Jahren
XXXX: so technologisch einfach noch nicht möglich gewesen wäre, weil es ein größeres,
XXXX: komplexeres Projekt gewesen wäre, als es das heute sein muss.
Andy: Ich kenne den Mittelstand und auch größere Unternehmen vor allem daher,
Andy: oder ich habe zumindest das Gefühl, die wissen viele Dinge schon, die nicht gut laufen.
Andy: Und dann holt man sich irgendwann einer von den Unternehmensberatungshäusern rein.
Andy: Dann finden die witzigerweise die gleichen Sachen, die man vielleicht selber
Andy: im Management schon weiß.
Andy: Aber man kann dann eine Belegschaft so verkaufen mit, die und die haben gesagt,
Andy: wir müssen das und das jetzt machen.
Andy: Dann ist man selber nicht der Buhmann und dafür kriegen die ihre schönen Gehälter
Andy: oder Tagessätze dann überwiesen.
Andy: Ist es bei dir auch so, dass du, wenn du jetzt in den Mittelstand gehst,
Andy: dass das schon Leute sind, die sich intensiv damit beschäftigt haben,
Andy: aber nicht gehört werden? und dann braucht es den Externen, der einem zustimmt?
Andy: Oder ist es wirklich so, dass da auch das Know-how fehlt oder die Zeit fehlt
Andy: oder die Ressourcen im Generellen, um sich dann mit sowas zu beschäftigen und
Andy: mit sowas mal anzufangen?
XXXX: Es ist sicherlich ein bisschen eine Mischung aus beidem.
XXXX: Also ich glaube, es gibt in den meisten Organisationen sicherlich Leute,
XXXX: die Ideen rund um das Thema haben und die auch ein Bild davon haben oder ein
XXXX: Verständnis davon haben, dass was passieren muss und vielleicht sogar was passieren könnte.
XXXX: Also ein Teil dessen ist manchmal eine Überzeugungsarbeit, zum Beispiel auch
XXXX: von einem mittleren Management in Richtung oberster Führungsebene,
XXXX: wo wir sicherlich dann dazu beitragen, dass es so ernst genommen wird,
XXXX: wie es ernst genommen werden soll.
XXXX: Es ist ganz häufig aber, also definitiv ist es ganz häufig eine Ressourcen-
XXXX: und eine Expertisenfrage, das ist definitiv der Fall.
XXXX: Es ist interessanterweise häufig auch so eine relativ abgefahrene Mischung eigentlich,
XXXX: wo die Leute so eine magische Vorstellung davon haben,
XXXX: was jetzt vielleicht alles möglich ist, gerade wenn man mal so drei LinkedIn-Posts
XXXX: zu irgendwelchen Cloud-Port-Agenten gelesen hat und jetzt eine Vorstellung davon
XXXX: hat, was meinen KI-Mitarbeiter in Anführungsstrichen irgendwie können sollte.
XXXX: Die relativ weit weg von der Realität ist, die wir empfehlen würden.
XXXX: Und auf der einen Seite fehlt dann ein totales Verständnis für viel einfachere,
XXXX: niedrigschwelligere Dinge,
XXXX: die direkt einen total großen Impact haben können und eine Dynamik auch in einem
XXXX: Unternehmen auslösen können, die zu total spannenden Entwicklungen führt.
XXXX: Also es ist ein ganz witziges Spannungsfeld, in dem wir uns da ganz häufig bewegen,
XXXX: Gerade auf der Entscheiderebene, die da so ein zwiegespaltenes Verhältnis irgendwie
XXXX: mit der Technologie und dem Verständnis davon hat.
XXXX: Und auf der Ebene drunter, also mit den Leuten, mit denen wir dann wirklich
XXXX: vor allen Dingen viel auch operativ arbeiten,
XXXX: da gibt es dann teilweise Leute, die sind schon sehr, sehr weit und denen können
XXXX: wir vielleicht im ersten Schritt noch gar nichts Neues erzählen,
XXXX: sondern einfach nur ein bisschen Struktur geben und in so einem Organisationsentwicklungsprozess
XXXX: endlich die Möglichkeit geben, sich auch offiziell quasi auszuleben.
XXXX: Also eine Schattennutzung von KI-Tools ist definitiv sehr häufig worden.
XXXX: Und auf der anderen Seite gibt es ganz viele Leute, die wirklich von Null eigentlich
XXXX: starten und vielleicht auch eine gewisse Skepsis irgendwie mitbringen,
XXXX: die wir dann überzeugen und zu einem gewissen Grad auch davon begeistern können,
XXXX: was die Technologie in ihrem Alltag eigentlich auslösen kann,
XXXX: wenn man lernt, sie richtig anzuwenden.
Andy: Früher gab es da so Digitalisierungsagenturen und die haben dann angefangen,
Andy: das Fax abzuschaffen. So, dann war man ja schon digitalisiert.
Andy: Hast du mal so ein, zwei Beispiele vielleicht, wo du jetzt sagst,
Andy: was sind diese niederschwelligen Themen, wo man den großen Mehrwert heben kann?
Andy: Kannst du da was anonymisiert erzählen irgendwie?
XXXX: Also ein schönes Beispiel ist, wir waren bei einem Kunden, klassisches produzierendes,
XXXX: mittelständisches Unternehmen.
XXXX: Die hatten in ihren Produktionsprozessen noch Schritte, wo sie teilweise handschriftlich
XXXX: ausgefüllte Dokumente hin und her sozusagen geschickt getragen haben.
XXXX: Also selbst ohne die in irgendeiner Form in einen wirklich komplett digitalen
XXXX: Prozess zu packen, weil das schon sinnvoll war, dass die Leute da nicht auf
XXXX: irgendwelchen iPad-Sachen rumgeschrieben haben oder in irgendwelche Formulare eingetippt haben.
XXXX: Selbst wenn man einfach nur einen Scanner dahinstellt, diese Dokumente einscannt,
XXXX: ausliest und dann ein paar von den Schritten, die vorher manuell gemacht wurden,
XXXX: digitalisiert und quasi in so einem Workflow abbildet, KI gestützt.
XXXX: Die haben sich selbst ausgerechnet, dass sie damit eine halbe FTE Arbeit pro
XXXX: Jahr einsparen und wir waren einen Workshop-Tag da,
XXXX: um das quasi so zu bauen und dann braucht es ein kleines bisschen Nachbereitung,
XXXX: um das wirklich produktiv bereitzustellen.
XXXX: Aber von der Idee her ist das immer eine schöne Geschichte, um aufzuzeigen,
XXXX: wir müssen nicht brutal viel Geld und brutal viel Zeit investieren,
XXXX: um schon einen spürbaren Mehrwert in Prozessen erzielen zu können,
XXXX: gerade wenn es noch extrem manuelle und händische Prozesse gibt.
XXXX: Und die gibt es, aus meiner Erfahrung, in nahezu jeder Organisation.
Andy: Okay. Und diese Schattennutzung der KI ist auch was, was heute normal ist.
Andy: Also da geht dann jemand her und bucht sich privaten ChatGPT Cloud Account,
Andy: rechnet er dann über die Reisekosten ab und dann gehen die Daten der Firma sonst hin.
XXXX: Okay, einfach privat. Also das manchmal nutzen sie sogar die privaten Free-Accounts
XXXX: sozusagen, selbst wenn sie nicht bereit sind, dafür zu zahlen.
XXXX: Wir kennen eine Organisation und da war das tatsächlich so, da haben sich dann
XXXX: Leute zusammengetan und haben einfach jeder 5 Euro sozusagen in den Topf gelegt,
XXXX: um dann so eine Cloud-Lizenz irgendwie sich miteinander zu teilen.
XXXX: Also das ist eine total erlebte, häufig erlebte Realität in den Organisationen,
XXXX: insbesondere wenn es entweder gar keine offizielle Regelung gibt oder im Zweifelsfall
XXXX: ja sogar so verbaut, verbotsartige Richtlinien,
XXXX: wo die Technologie dann trotzdem genutzt wird, wenn da Leute sind,
XXXX: die sich ein bisschen damit beschäftigt haben.
XXXX: Das ist quasi die eine Seite der Medaille. Dann gibt es so ein Mittelding,
XXXX: wo das Unternehmen selbst sagt, wir kaufen fünf JetGPT Pro Lizenzen und dann
XXXX: kann man die immer anfragen und die werden so ein bisschen von Person zu Person gereicht.
XXXX: Über ein kriges System oder wie? Ja, ja.
Andy: Du kriegst die jetzt von 8 bis 18 Uhr und morgen hat niemand an, okay.
XXXX: Ungefähr, genau. Und dann sehen wir aber teilweise auch die Organisationen,
XXXX: die sagen, okay, wir machen jetzt KI und investieren irgendwie unsere 150.000
XXXX: Euro in Co-Pilot-Lizenzen für alle.
XXXX: Und man merkt nach drei Monaten, oh, die werden ja überhaupt gar nicht benutzt,
XXXX: weil keiner sich damit beschäftigt hat, was wir damit jetzt eigentlich machen sollen.
XXXX: Das ist so das Spektrum von den, also ich sage mal so, es gibt so die Greenfield-Organisationen,
XXXX: wo wir wirklich relativ am Anfang loslegen.
XXXX: Das ist das Spektrum bei denen von, es gibt gar nichts oder es ist sogar verboten,
XXXX: bis wir haben einfach mal was gekauft, aber noch nicht wirklich drüber nachgedacht,
XXXX: wie wir es strukturiert einsetzen wollen. Das ist das Spektrum, was wir da so erleben.
Andy: Okay, das ist ja auch krass. Ja, das habe ich schon gehört, dass das passiert,
Andy: also dass man halt sein, was weiß ich, sowieso O365 Account hat und dann bohrt
Andy: man den halt auf, weil dann können alle KI nutzen und am Schluss macht es halt keiner.
Andy: Ist halt auch verrückt. Dann hast du die Ausgabe und es nutzt keiner.
Andy: Um nochmal kurz vorne einzupicken, du hast das Thema dann studiert gehabt,
Andy: Organisationspsychologie und hast dann den Mittelstand begleitet beim Wachstum
Andy: und hast dann gemerkt, hey,
Andy: der Mittelstand wächst gerade nicht mehr, ich muss was anderes machen oder hat
Andy: der Mittelstand dir gesagt, hey Silvano, könnt ihr uns auch bei KI helfen?
Andy: Also weil die eh schon ein Vertrauensverhältnis zu dir haben, wie ist das entstanden?
XXXX: Das war so ein bisschen ein Mix. Also ich kannte die Digitalagentur,
XXXX: mit der ich zusammengegründet habe, schon aus gemeinsamen vorherigen Projekten.
XXXX: Wir waren immer sehr eng im Austausch. Dann war es in meiner alten Unternehmung
XXXX: so, dass unsere Gesellschaftsstruktur so ein bisschen auseinandergebrochen ist
XXXX: aufgrund von ganz vielen verschiedenen Themen,
XXXX: wo zwei Leute entschieden haben, nicht mehr Beratung machen zu wollen,
XXXX: einer aus einem anderen Grund ausgeschieden ist.
XXXX: Und deswegen stand ich am Ende mit einem kleinen Team so ein bisschen alleine
XXXX: da in der vorherigen Unternehmung und habe das als Anlass dazu genommen zu sagen,
XXXX: ich wollte nie Einzelkämpfer sein, auch nicht auf der Geschäftsführungsebene.
XXXX: Mit wem kann ich mich vielleicht zusammentun, um auch mal drüber nachzudenken,
XXXX: was ist jetzt auch das zukunftsträchtige Thema, wenn ich weiterhin in diesem
XXXX: Umfeld mittelständischer Organisationen interessante strategische Themen begleiten möchte.
XXXX: Und dann haben wir relativ schnell zueinander gefunden, den richtigen Rahmen
XXXX: gefunden, um das aufzubauen.
Andy: Okay, also war es so eine Mischung, ist ja auch interessant. Und,
Andy: Das Thema, dass du das, also ich habe am Anfang gedacht, du bist ein Techniker
Andy: ursprünglich gewesen, das ist eine Softwareagentur, Schublade auf,
Andy: aber hast du das dann studiert gehabt oder wie lernt man solche Sachen?
Andy: So Organisationspsychologie ist ja jetzt nichts Alltägliches.
XXXX: Genau, den Teil habe ich ganz klassisch studiert. Ich habe im Bachelor tatsächlich
XXXX: mal sogar Anthropologie studiert,
XXXX: also mich mit Kulturen und quasi menschlichen Gruppen gesellschaftlich befasst
XXXX: und habe dann immer schon eine gewisse
XXXX: Nähe auch zu geschäftlichen und Entrepreneurial Aktivitäten gehabt,
XXXX: habe in den USA einen Bachelor studiert und bin dann für ein Jahr nach London,
XXXX: um dort so ein bisschen diese Mischung
XXXX: daraus zu finden und bin da in der Organisationspsychologie gelandet.
XXXX: Ich habe mich im Studium vor allen Dingen auch ganz viel mit Organisationskultur
XXXX: beschäftigt, also eben genau den Fragen, wie gehen Führungskräfte mit Veränderungsprozessen um?
XXXX: Kann man die überhaupt wirklich anleiten? Entstehen die zu einem gewissen Grad
XXXX: immer organisch? Wie entstehen solche Dynamiken? Wie kann man das managen?
XXXX: Und bin da rausgekommen und habe mit drei anderen Partnern, deren hauptsächliche
XXXX: Karrieren aus der Vertriebswelt kamen, die auch schon ein ganzes Stück weit älter waren.
XXXX: Also ich hatte das Glück, quasi Mentoren an der Hand zu haben,
XXXX: die mich da auf dem Weg begleitet haben.
XXXX: Dann die erste Beratungsgesellschaft für Vertriebsthemen gegründet.
XXXX: Und dann so in diese Wachstumsrichtung das Ganze weiterentwickelt und habe mich
XXXX: dann eben letztes Jahr wirklich auch gefragt, was ist das Thema,
XXXX: mit dem ich mich die nächsten zehn Jahre beschäftigen möchte,
XXXX: wo, glaube ich, ist der größte Mehrwert und die größte Veränderung.
XXXX: Und ich glaube, das ist relativ eindeutig, dass die in diesem Bereich gerade stattfindet.
XXXX: Und habe mich aber immer sehr techniknah gefühlt. Auch wenn ich das nie studiert
XXXX: habe und jetzt kein wirklicher Coder in dem Sinne selbst bin,
XXXX: habe ich immer sehr nah an Technologien mich bewegt und würde mich als sehr
XXXX: technologisch affin bezeichnen.
XXXX: Und deswegen passt es, glaube ich, auch ganz gut, diese Brücke zu bauen zwischen
XXXX: den tatsächlichen Entwicklern und den Leuten, die in der Tiefe wirklich technisch
XXXX: verstehen und selbst umsetzen, was da gerade passiert.
XXXX: Und auf der anderen Seite den, ich sage mal, normalen Menschen,
XXXX: die vielleicht nicht so technisch affin sind.
XXXX: Ich glaube, diese Brücke kann ich sehr, sehr gut bauen. Das ist eine ganz zentrale
XXXX: Rolle in dem Konstrukt, was wir jetzt eben zusammen aufgucken.
Andy: Du hast auf der Startseite, habt ihr so ein schönes, hochwertig produziertes
Andy: Video, wo du so ein bisschen euch vorstellst und was es so macht.
Andy: Und da sind so ein paar Stichworte gefallen, die will ich jetzt mal kurz rauspicken,
Andy: bevor wir dann auf euer Portfolio kommen.
Andy: Du hast, da gibt es so diese Aussage, Cambria soll Mensch und Maschine in Einklang bringen. Also,
Andy: Was heißt das für dich und wo fängt es an beim Unternehmer?
Andy: Du hast jetzt vorhin so einen einfachen Prozess beschrieben.
Andy: Welchen Stand muss mein Unternehmen haben? Wenn das noch gar keine Digitalisierung
Andy: hat, dann, oder brauche ich schon erste Dinge digital?
Andy: Brauche ich ein Data Warehouse, damit ihr anfangen könnt? Also erstmal,
Andy: wofür steht für dich das Mensch und Maschine in Einklang bringen?
Andy: Vielleicht mal als ersten Teil.
XXXX: Ja, also wir kamen so ein bisschen aus der Perspektive, dass ja ganz viel darüber gesprochen wurde.
XXXX: Ehrlicherweise, interessanterweise, zumindest sehe ich es weniger in diesem Jahr.
XXXX: Aber letztes Jahr wurde ganz viel ja noch darüber gesprochen,
XXXX: ersetzt KI jetzt Mitarbeitende und Menschen vollständig?
XXXX: Und unsere Haltung dazu war von vornherein relativ klar, dass wir nicht daran
XXXX: glauben, zumindest nicht kurzfristig, dass ein komplettes Ersetzen stattfinden wird,
XXXX: sondern dass die relevante Transformation eine ist, in der ja umgedacht wird, wie gearbeitet wird.
XXXX: Und sicherlich dadurch, dass Effizienzen geborgen werden, auch bestimmte Arten
XXXX: von Rollen sich vielleicht ganz stark verändern,
XXXX: dass wir aber insbesondere in den Organisationen, in denen wir typischerweise
XXXX: unterwegs sind, eigentlich noch nie irgendwo waren, wo wir das Gefühl hatten,
XXXX: es gibt gerade zu viele Mitarbeitende, sondern eigentlich immer eher in Situationen
XXXX: sind, wo die Leute brutal ausgelastet sind und permanent so ein bisschen am
XXXX: Anschlag eigentlich sind.
XXXX: Und es ganz viele Themen gibt, die sie gerne machen würden, aber zu denen sie nie kommen.
XXXX: Und daher kam dieser Gedanke zu sagen, wir bringen Menschen und Maschinen in den Einklang und
XXXX: Den Menschen zu ermöglichen, sich auf die Dinge zu konzentrieren,
XXXX: die sie besser können als die Maschinen und die auch den größeren Mehrwert liefern
XXXX: und sie die Maschinen dazu nutzen
XXXX: können, die Themen, mit denen sie sich vielleicht beschäftigen müssen,
XXXX: aber wo nicht der größere Mehrwert aus der menschlichen Perspektive drinsteckt,
XXXX: dass die eben an die Maschine abgegeben werden können.
XXXX: Und so ein Bild von einer Organisation entsteht, in der beide Elemente eben
XXXX: im Einklang in eine Richtung miteinander arbeiten.
XXXX: Das ist das Bild, was wir so ein bisschen aufzeigen wollen.
XXXX: Und dann auf deine zweite Frage direkt auch einzugehen. Also in nahezu allen
XXXX: Organisationen ist ja irgendeine Art von Software im Einsatz.
XXXX: Und selbst wenn vielleicht die Kernprozesse des Unternehmens noch nicht super
XXXX: digital ablaufen, gibt es schon vorher ganz, ganz viele Dinge,
XXXX: mit denen man starten kann.
XXXX: Selbst auf der persönlichen Produktivitätsebene
XXXX: Die dabei helfen, eine gewisse Intuition für diese technologische Veränderung,
XXXX: die gerade stattfindet, aufzubauen.
XXXX: Und das ist eins der ganz, ganz wichtigen Elemente, gerade wenn wir frisch in
XXXX: eine Organisation kommen, die noch nicht weit ist, sei es im Digitalisierungs-
XXXX: oder sei es im KI-Transformationsprozess,
XXXX: ist das, was wir im ersten Schritt erreichen wollen, ist, dass wir mit den Menschen
XXXX: in dieser Organisation eine gewisse Intuition dafür aufbauen,
XXXX: wie funktioniert diese Technologie und was ist mit ihr möglich.
XXXX: Weil nur dann können wir einen wirklichen Transformationsprozess anstoßen.
XXXX: Also wir könnten einfach reingehen und den drei Sachen hinstellen und drei interessante
XXXX: Workflows oder kleine Agenten oder was auch immer bauen, die denen wahrscheinlich
XXXX: helfen, dabei bestimmte Dinge effizienter zu gestalten.
XXXX: Und das hat auch einen gewissen Mehrwert.
XXXX: Aber wir glauben daran, dass die Organisation eigentlich im Kern verstehen muss,
XXXX: wie diese Technologie ihr Business verändert.
XXXX: Und der Weg dahin ist nur dann möglich, wenn die Leute auch in der Breite anfangen
XXXX: können, sich mit dieser Technologie selbst auszuprobieren und eben dieses Einklang
XXXX: von Mensch und Maschine hinbekommen,
XXXX: dass zumindest ein Großteil der Menschen wirklich ein Verständnis davon haben,
XXXX: was mit der Technologie möglich ist.
Andy: Ich glaube, die müssen also, wo ich immer skeptisch bin bei solchen,
Andy: wenn jemand extern reinkommt und mir sowas, du hast es ein bisschen beschrieben
Andy: und hast es ja nicht formuliert, ich mache es mal etwas anders,
Andy: jemand setzt mir was vor die Nase und dann soll ich das verwenden und dann bist du erst mal skeptisch.
Andy: Ich glaube, man muss das irgendwie so schaffen, dass die Menschen dann selber
Andy: eine intrinsische Motivation entwickeln,
Andy: sich damit zu beschäftigen, so ein paar Aha-Momente generieren,
Andy: dass es dann irgendwann von selber läuft und nicht bloß, weil der Silvano und
Andy: seine Kollegin dann gesagt haben, ihr macht jetzt jetzt so und so.
Andy: Also wie schafft man denn das?
Andy: Musst du dir da so Sahnehäubchenprojekte rauspicken, wo du wirklich so Aha-Momente
Andy: generierst oder ist das bei jedem was Einzelnes, wenn du in so ein Projekt reingehst?
XXXX: Also häufig suchen wir uns so, ich finde den Begriff Champions ein bisschen abgedroschen.
XXXX: Wir benutzen häufig den Begriff so Pionier, weil es glaube ich auch gerade ganz
XXXX: gut dazu passt, dass die so an der Front ein bisschen explorativ unterwegs sind.
XXXX: Wir suchen uns in den meisten Fällen mit der Organisation eine kleine Gruppe
XXXX: an Leuten, die Lust haben und vielleicht auch eine gewisse Affinität mitbringen.
XXXX: Also die müssen jetzt nicht wirklich technisch versiert sein,
XXXX: die können auch noch nie ein Chatbot benutzt haben, aber die sollten Lust haben,
XXXX: sich damit zu beschäftigen und ein bisschen vor allen Dingen ihre eigenen Prozesse
XXXX: kennen und bereit dafür sein,
XXXX: mit einer gewissen Offenheit ihre eigenen Prozesse neu zu durchdenken.
XXXX: Das sind manchmal dann auch disziplinarische Führungskräfte,
XXXX: aber ganz oft tatsächlich einfach Leute, die ein gutes Prozessverständnis haben
XXXX: und Lust haben, sich damit zu befassen.
XXXX: Und mit denen fangen wir an, diesen Weg zu gehen und die an die Hand zu nehmen.
XXXX: Und die bringen eben von sich aus schon diesen Spirit so ein bisschen mit.
XXXX: Und mit denen sorgen wir für diese, es geht ein Licht an, Momente.
XXXX: Ganz oft sind das interessanterweise dann auch gar nicht so,
XXXX: Nicht unbedingt nur auf KI-bezogene Licht an Momente, sondern was wir ganz oft
XXXX: sehen ist, die Leute kriegen so ein Grundverständnis davon,
XXXX: wie KI funktioniert und was damit möglich ist und dann matchen sie das mit ihren
XXXX: Prozessen und malen mal einen Prozess auf, wie er vielleicht ein bisschen anders
XXXX: aussehen könnte, wenn er KI-gestützt ist.
XXXX: Und in, ich würde sagen, so einem Viertel der Fälle hat das am Ende nichts oder
XXXX: nur ganz, ganz, ganz, ganz wenig mit KI zu tun, was wir da an Prozessveränderungen abbilden.
XXXX: Ganz häufig ist es einfach nur eine Digitalisierung oder ein bisschen ein Umdenken
XXXX: davon, wie das aussehen könnte.
XXXX: Aber es ist so ein bisschen ein Licht angegangen bei den Leuten dadurch,
XXXX: dass sie mal darüber nachgedacht haben, wenn ich jetzt eine KI wäre,
XXXX: wie würde die das machen?
XXXX: Und das sorgt bei den Leuten dafür, ganz anders über ihre Prozesse nachzudenken.
XXXX: Und daraus entsteht eine tolle Dynamik. Und wenn diese Leute begeistert sind
XXXX: und erste Erfolgserlebnisse haben, anfangen die kleinen Sachen,
XXXX: die sie gebaut haben, mit ihrem Team zu teilen, die das dann auch nutzen können,
XXXX: die einen Nutzen daraus erfahren,
XXXX: die merken, hier passiert was Interessantes, hier passiert, ja,
XXXX: auf der einen Seite Veränderung und die ist irgendwie immer schwierig,
XXXX: auf der anderen Seite aber Veränderung, die mir gut tut und die meinen Alltag positiv prägt.
XXXX: Dann fängt in den allermeisten Organisationen an, sich eine sehr schöne Dynamik
XXXX: zu entwickeln, die man dann wiederum nutzen kann, um größere zentralisierte
XXXX: Initiativen wieder zu starten.
XXXX: Also wir starten bewusst in den meisten Organisationen breit,
XXXX: bottom-up, lasst uns Dinge so ein bisschen explorativ gestalten und dann kommen
XXXX: ganz, ganz viele Ideen zustande. Wenn die Leute einmal angefangen haben,
XXXX: hier ist ein Prozess, da ist ein Prozess, hier ist noch eine Idee, da ist noch eine Idee.
XXXX: Und dann gibt es kleine Sachen, die die niedrigschwellig selbst machen können
XXXX: und große, komplexe Sachen, die wir zusammen zentral mit der Organisation einstellen.
Andy: Und wenn du jetzt, also du kommst ja von der Psychologie-Ecke,
Andy: das ist ja auch super interessant.
Andy: Wie viele Skeptiker triffst du da so? Also gibt es dann auch welche,
Andy: die haben Angst um ihren Job oder musst du denen die Angst dann auch nehmen?
Andy: Geht es dann über die Mehrwerte?
Andy: Wie groß ist die Angst von wegen, ich habe nächstes Jahr dann keinen Job mehr,
Andy: wenn ich jetzt das Projekt erfolgreich mache?
XXXX: Ja, also interessanterweise ist das eine Frage, die auf Führungsebene bisher
XXXX: zumindest viel mehr gestellt wird, als mit den Leuten, mit denen wir dann tatsächlich arbeiten.
XXXX: Also ich will nicht sagen, dass das ein totaler Mythos ist.
XXXX: Natürlich gibt es diese Ängste und ich glaube, die muss man auch sehr ernst
XXXX: nehmen. Und gerade in Organisationen, wenn zum Beispiel ein Betriebsrat auch
XXXX: mit Teil einer Organisation ist, dann ist einer unserer Ansätze,
XXXX: die von Anfang an auch mit einzubeziehen.
XXXX: Also schon in der Entscheidungsfindung, wie setzen wir so ein Projekt auf,
XXXX: wie sieht eine erste Pilotphase aus, frühzeitig mit denen auch ins Gespräch
XXXX: zu gehen, um aufzuzeigen, was unsere Ziele sind.
XXXX: Und ich glaube, da passt es dann häufig von unserer Philosophie sehr gut,
XXXX: dass wir gar nicht reingehen mit dem Ansatz, jetzt irgendwie 30 Prozent der
XXXX: Belegschaft ersetzen zu wollen durch KI, sondern wirklich eine Befähigung herstellen wollen.
XXXX: Und ich glaube, das können wir den Leuten dann auch sehr laubhaft aufzeigen.
XXXX: Das heißt, die Ängste, die gibt es sicherlich und mit denen muss man auch umgehen.
XXXX: Und wenn man die proaktiv angeht, dann kann man das, glaube ich, auch sehr gut leisten.
XXXX: Interessanterweise sind die Skeptiker oder zumindest die größten Skeptiker,
XXXX: mit denen wir es bisher zu tun hatten, kommen eher aus der anderen Richtung.
XXXX: Denen geht das dann manchmal fast zu langsam, was wir machen.
XXXX: Also wir sind halt nicht die Organisation, die jetzt sofort anfängt,
XXXX: drei Agenten irgendwie in die Systeme loszuschicken und loslaufen zu lassen,
XXXX: sondern wir fangen wirklich relativ low level an mit Sachen,
XXXX: die vielleicht die drei, vier Leute, die schon relativ weit sind und die spüren,
XXXX: hier geht jetzt unser KI-Verbot oder unsere sehr strikte Richtlinie,
XXXX: kann jetzt so ein bisschen aufgebrochen werden.
XXXX: Die wollen dann eigentlich loslaufen und direkt komplexe Workflows bauen und
XXXX: Agenten irgendwie bauen.
XXXX: Um die muss man sich dann auch kümmern, aber gerade in der ersten Pilotphase
XXXX: würde man andere Leute damit wiederum überfordern.
XXXX: Und das dann so ein bisschen heterogene unter einen Hut zu bekommen,
XXXX: das ist ehrlicherweise meistens die viel größere Herausforderung,
XXXX: dann aufzuzeigen und zu sagen, hey, ihrjenigen, die schon super weit seid, eure Zeit kommt.
XXXX: Wir brauchen euch auch als Leute, die vorausgehen und die sich weiter mit den Themen beschäftigen.
XXXX: Wir müssen einmal auf so eine Grundebene alle heben, damit wir dann loslaufen
XXXX: können und die komplexen Sachen machen.
Andy: Jetzt habt ihr auf der Webseite drei verschiedene Angebote im Portfolio.
Andy: Einmal gibt es die KI-Chat-Plattform von euch, da sprechen wir bestimmt auch
Andy: jetzt ein bisschen ausführlicher darüber.
Andy: Dann gibt es KI-Programme, können wir auch ein bisschen reingehen,
Andy: Onboarding intensiv und KI-Beratung, da haben wir jetzt viel drüber gesprochen.
Andy: Fangen wir mal bei dem an, was aktuell den meisten Umsatz bringt.
Andy: Welches ist das von den drei?
XXXX: Also der größte Umsatzbringer wird, glaube ich, immer das klassischere Consulting
XXXX: sein, weil da einfach die größten Volumen am Ende für uns aufgerufen werden.
XXXX: Und wir sehen uns im Kern auch.
XXXX: Also ich glaube, wir sind noch in einer etwas explorativen Phase,
XXXX: aber die aktuelle Hypothese lautet, dass wir de facto auch eine Beratungsorganisation
XXXX: sind, die ein Tech-Produkt mitbringen für Organisationen, die es brauchen.
XXXX: Das heißt, da ist definitiv der größte Umsatzhebel für uns und auch das,
XXXX: wo wir am meisten wachsen wollen, perspektivisch.
Andy: Also das bedeutet aber, wenn ich es im Umkehrschluss richtig verstehe,
Andy: man muss als Unternehmen, wenn man mit euch zusammenarbeitet,
Andy: nicht eure KI-Chat-Plattform einsetzen. Man kann das machen, aber man muss nicht.
XXXX: Genau. Wir sehen das als Werkzeug in dieser Transformationsreise,
XXXX: wenn es noch kein Tool gibt oder wenn aus irgendwelchen Gründen das aktuelle
XXXX: Tool vielleicht nicht das richtige ist,
XXXX: dann können wir eben was bereitstellen, von dem wir glauben,
XXXX: dass es für viele mittelständische Organisationen gerade in dieser ersten Anfangsphase
XXXX: und oder für die Breite der Organisation einen starken Mehrwert hat.
XXXX: Aber wir haben ganz viele Kunden, die im Co-Pilot unterwegs sind.
XXXX: Wir haben Kunden, die in JetGPT-Lizenzen unterwegs sind und dann total technologisch
XXXX: agnostisch, wenn es darum geht, diesen Transformationsweg zu beschreiten.
XXXX: Und ein tatsächlich signifikanter Teil der Dienstleistungen,
XXXX: die wir häufig, wenn die Organisationen wirklich ganz am Anfang stehen,
XXXX: mit begleiten, ist die Frage, wie bauen wir eigentlich eine technologische Infrastruktur,
XXXX: einen TechSec auf, der für uns als Organisation funktioniert.
XXXX: Und da gibt es dann immer eine Abwägungsfrage, wie viel Datenschutz- und Sicherheitsperspektive
XXXX: brauchen wir, wie sensibel sind die Daten, brauchen wir irgendwann lokal gehostete
XXXX: Modelle für bestimmte Sachen,
XXXX: was sind auch die Arten von Aufgaben, die wir perspektivisch noch weiter mit KI angehen wollen.
XXXX: Also es geht mehr und mehr aus
XXXX: unserer Sicht auch dahin, sehr hybride technologische Ansätze zu fahren.
XXXX: Also es gibt nicht die eine KI oder die eine Plattform, über die alles abgedeckt
XXXX: werden wird, sondern es wird spezialisierte Tools in bestimmten Teilen der Organisation
XXXX: geben für bestimmte Daten von Aufgaben.
XXXX: Und dieses Bild einmal in eine Struktur zu bringen, das ist ganz oft Teil der initialen Aufgabe.
Andy: Ist dann hier Copilot und Office 365 schon das, was du meistens antriffst?
Andy: Oder ist es schon so, dass du, also weiß ich, gibt es wahrscheinlich auch noch
Andy: Mittelständler, die lokal gehostete Exchange-Server oder auch andere Produkte haben?
Andy: Also ist 50% Copilot oder Microsoft Stack oder sogar mehr im Mittelstand?
XXXX: Ja, also Microsoft Stack grundsätzlich sicherlich sogar mehr.
XXXX: Also ich würde sagen so drei Viertel unseres Kundenstammes sind im Microsoft
XXXX: Stack unterwegs, die nicht unbedingt
XXXX: alle immer im Co-Pilot und auch nicht alle haben das ausprobiert.
XXXX: Aber die meisten sind zumindest halt in ihrer Sharepoint und E-Mail-Welt in
XXXX: der Microsoft-Welt unterwegs und da bietet es sich natürlich häufig an,
XXXX: zumindest mal zu erwägen, ob das ein relevanter Stack auch sein könnte.
XXXX: Jetzt bin ich persönlich gar nicht unbedingt der megagroße Fan von dem Copilot als KI-Produkt.
XXXX: Es gibt Organisationen, in denen ist das sinnvoll und es gibt teilweise auch
XXXX: Teile von Organisationen, in denen das sinnvoll sein kann.
XXXX: Also wenn ich halt zum Beispiel wirklich komplett in Outlook lebe und eigentlich
XXXX: den ganzen Tag E-Mails verfasse, dann kann das total sinnvoll sein,
XXXX: über den Copilot halt eine direkte Integration zu haben.
XXXX: Das mag dann sein, dass das sich lohnt. Wir glauben in den seltensten Fällen
XXXX: daran, dass es wirklich sinnvoll ist, in der Breite über die gesamte Organisation
XXXX: Copalit-Lizenzen auszurollen, weil das einfach relativ teuer wird für das, was man bekommt.
XXXX: Wenn ich so ein 1000 Mitarbeiter, so eine 1000 bin, dann wird das einfach extrem
XXXX: kostenintensiv für wahrscheinlich nicht den Mehrwert in der Breite,
XXXX: den ich dann daraus ziehen kann.
XXXX: Und das ist so ein bisschen dann Teil unseres Ansatzes zu sagen,
XXXX: okay, wo lohnt es sich vielleicht was anderes bereitzustellen,
XXXX: was vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle ein bisschen weniger kann
XXXX: oder weniger integriert ist, dafür aber nicht so kostenintensiv ist.
XXXX: Und wo sie die Leute, die vielleicht auch eine Cloud Pro Lizenz brauchen,
XXXX: weil sie halt irgendwelche Finance-Prozesse in Excel abbilden,
XXXX: die entsprechend anders begleitet werden könnten. Das ist so eine der Fragestellungen,
XXXX: die man eben häufig daran tritt.
Andy: Und was genau macht dann eure eigene Chat-Plattform? Also installiere ich die
Andy: für mich als Mittelständler bei mir und habe dann eine eigene Instanz und kann
Andy: dann dort andere Modelle anbinden oder auch die lokal hosten oder nutze ich
Andy: das bei euch als SaaS-Tool? Also wie funktioniert das?
XXXX: Es gibt beide Optionen. Wir haben einige Kunden, die sagen, wir wollen uns darum gar nicht kümmern.
XXXX: Wir glauben daran, dass es gut ist, in der Open-Source-Welt unterwegs zu sein
XXXX: und uns nicht an einen einzelnen Anbieter zu binden und die gesamten Chat-Log-Daten
XXXX: in Deutschland zu haben, nur Modelle in Europa anzubinden.
XXXX: Das sind so die typischen Dinge, die den mittelständischen Unternehmen dann
XXXX: an der Stelle wichtig sind.
XXXX: Das können wir über die Plattform alles gewährleisten und quasi als SaaS-Lösung,
XXXX: beziehungsweise wir betreiben das dann und man schließt so einen SaaS-Vertrag
XXXX: ab, Aber wir entwickeln das ja gar nicht selbst, können wir dann ja gleich noch ganz kurz zu sprechen.
XXXX: Aber das ist quasi die Rolle, die wir dann übernehmen. Das ist die eine Seite
XXXX: inklusive First Level Support.
XXXX: Oder, und das ist sicherlich auch ein Teil dessen, was es sehr spannend macht
XXXX: für einige von den Unternehmen, mit denen wir das tun,
XXXX: ist, wir können das entweder in der Infrastruktur vom Kunden für sie betreiben
XXXX: oder deren Teams dazu befähigen,
XXXX: diesen Betrieb dann zu übernehmen und das quasi mit denen aufsetzen und denen
XXXX: weiterhin als Partner zur Verfügung stehen, um das in eigener Infrastruktur
XXXX: und, wie kurz schon angesprochen, gegebenenfalls sogar in Kombination mit eigens
XXXX: lokal betriebenen Modellen zu kombinieren.
XXXX: Also wir sind zum Beispiel gerade dabei, ein Projekt zu starten mit einer Versicherung
XXXX: in der Schweiz, die mit natürlich hochsensiblen Daten dort umgehen.
XXXX: Die betreiben lokal Open-Source-Modelle und wollen quasi eine Hybrid-Lösung
XXXX: haben, wo sie auf der einen Seite ihren Teams zwar Zugriff auf einen Chat-GPT
XXXX: mit Anbindung in Europa geben können,
XXXX: sodass so Weltanfragen und alle möglichen Use Cases abgebildet werden können.
XXXX: Und dann aber auch Use Cases haben, wo sie mit hochsensiblen Daten arbeiten
XXXX: und diese entsprechend nur auf den lokalen Modellen abgebildet oder lokal gehosteten
XXXX: Modellen abgebildet werden sollen.
XXXX: Und das können wir hybrid halt dann auf einer Plattform integrieren,
XXXX: inklusive so technologischer Sicherheitsmaßnahmen, dass dann auch keine hochsensiblen
XXXX: Daten an die anderen Modelle geschickt werden.
Andy: Lokale Modelle betreiben heißt, die Schweizer Versicherung kauft sich dann H100,
Andy: H200 GPUs von NVIDIA oder stellt
Andy: sich so ein DJX Spark unter den Schreibtisch? Also wie machen die das?
XXXX: Ja, genau. Also genau, der Endgame-Case sozusagen wären sicherlich H100s.
XXXX: Das muss man wollen. Das ist, glaube ich, ein größeres Invest.
XXXX: Also wir haben ein konkretes Beispiel hier in Deutschland. Das ist tatsächlich
XXXX: ein Kunde, die haben viel mit HR-Themen zu tun und HR-Daten.
XXXX: Die haben sich tatsächlich einfach ein Mac-Studio geholt und betreiben darauf
XXXX: die Open-Wade-Modelle. Und das funktioniert...
XXXX: Tatsächlich ziemlich gut. Also man würde darüber halt nicht
XXXX: Allerweltsanfragen abbilden wollen, aber um so bestimmte Use Cases mit hochsensiblen
XXXX: Daten abzubilden, ist das tatsächlich, wenn es jetzt nicht auf zwei Sekunden
XXXX: Speed sozusagen ankommt, völlig ausreichend für ganz, ganz viele von den Dingen,
XXXX: die man da abbilden will.
XXXX: Und also auch da muss man ja gucken, was sind genau die Use Cases,
XXXX: welche Art von Infrastruktur braucht es, aber mindestens ist man dann mal in
XXXX: der Lage, solche Use Cases auch abzubilden, selbst im kleinen Stil.
Andy: Und das Frontend, also eben im Open-Source-Umfeld Jetzt kenne ich OpenWebUI,
Andy: nutzt ihr dann das und dann habt ihr dort Add-ons dazu entwickelt,
Andy: zahlt der Kunde dann trotzdem pro Nutzer oder gibt es dann, er zahlt einfach
Andy: eine Gebühr für die Software und die Wartung und ihr macht es dann,
Andy: ist egal, ob der jetzt 5 oder 50 oder 500 User drin hat.
XXXX: Letzteres, also das ist genau der Ansatz, wo wir eben häufig auch dann sagen,
XXXX: hey, Hybrid-Modelle können super sinnvoll sein.
XXXX: Wir wollen, wie ja eben schon besprochen, als Teil von diesem Transformationsprozess
XXXX: erstmal dafür sorgen, dass alle die Möglichkeit haben, KI zu nutzen und dementsprechend
XXXX: unser Ansatz auch ist, hey, keine Nutzer-Lizenzgebühren,
XXXX: sondern wir stellen Infrastruktur bereit, betreiben die und wir stellen halt
XXXX: Support bereit, je nachdem, wie viel Support benötigt wird.
XXXX: Und das variiert dann natürlich auch ein bisschen basierend auf der Organisationsgröße,
XXXX: aber jetzt nicht so auf einer Einzelnutzerbasis, sondern dann in großen Tiers,
XXXX: also unter 100, 100 bis 500 und dann muss man sowieso individuellere Vereinbarungen treffen.
XXXX: Und dann können, genau wie du gesagt hast, können die so viele Nutzer anborden,
XXXX: wie sie wollen, im besten Fall eben wirklich in die Breite dieses Tool ausrollen und zahlen dann,
XXXX: also eine kleine grundsätzliche Gebühr an uns für diesen Betrieb und den Service
XXXX: und zahlen dann die tatsächlichen Tokenkosten bei den Anbietern.
XXXX: Und das ist in, also wenn da keine Softwareentwickler dabei sind,
XXXX: wenn Softwareentwickler dabei sind, ist nochmal eine andere Geschichte,
XXXX: aber wenn keine Softwareentwickler dabei sind, dann ist das,
XXXX: also dann müssen sich die Leute schon sehr anstrengen, um teurer zu werden,
XXXX: als das, was an Nutzerlizenzgebühren bei eigentlich allen Anbietern im Markt aufgerufen wird.
XXXX: Ganz zu schweigen davon, dass ich eben, ich kann Gemini, ich kann die OpenAI-Modelle
XXXX: anbinden und habe somit auch eine gewisse Flexibilität und eigentlich die Erfahrung,
XXXX: in Anführungsstrichen, so als ob ich Pro-Lizenzen bei allen diesen Anbietern hätte,
XXXX: nur dass ich sie eben auf API-Basis nutze.
Andy: Und dass diese Daten, die du jetzt angesprochen hast, die dann aus OpenWebUI
Andy: oder ich lade als Nutzer oder was weiß ich,
Andy: Versicherungsverträge von meinem Bestand hoch und dann tut OpenWebUI verhindern,
Andy: dass die Daten dann ins Internet kommen oder habt ihr da ein Plugin dazu geschrieben,
Andy: was das macht oder wie läuft das?
XXXX: Das ist Custom-Entwicklung. Also wir bauen sowohl dann häufig Custom-Konnektoren in bestimmte Systeme.
XXXX: Also es gibt natürlich ein paar Standardsachen, die man immer wieder benutzt.
XXXX: Dann gibt es aber auch immer mal wieder irgendein verrücktes ERP,
XXXX: Irgendein abgefahrenes Tool, was noch keinen eigenen MCP-Server hat oder so,
XXXX: wo wir dann eine entsprechende Verbindung herstellen, wenn die genutzt werden, kann, soll und darf.
XXXX: Und wenn es solche Sachen gibt, wie zum Beispiel so eine Personal Identifiable
XXXX: Data Erkennung, dann bauen wir das als quasi Custom Plugins und stimmen das
XXXX: genau auf die Bedürfnisse der Kunden ab.
XXXX: Und da haben wir dann natürlich einen kleinen Softwareentwicklungsteil, der dazu gehört.
XXXX: Und die Grundphilosophie ist so ein bisschen zu sagen, hey, wir werden auch als,
XXXX: ich sag mal, wenn man jetzt wirklich die gesamte Unternehmensgruppe dazu zählt,
XXXX: also noch ein, zwei anderen Schwesternunternehmen,
XXXX: dann würden wir selbst als mittelgroße Beratungsorganisation immer Schwierigkeiten
XXXX: haben, wirklich mit dem technologischen Fortschritt mitzukommen,
XXXX: wenn man so einen Plattformgedanken verfolgt.
XXXX: Lasst uns auf die Open-Source-Community setzen, die da mit ihren 100.000 plus
XXXX: Contributoren immer schneller sein wird und lieber Teil dessen sein und darauf
XXXX: setzen, als dass wir versuchen, irgendwie mitzuhalten auf eine Weise,
XXXX: die einfach nicht realistisch sein wird.
XXXX: Plus, Teil der Story ist eben häufig auch zu sagen, selbst wenn wir am Anfang
XXXX: vielleicht für den Kunden betreiben, es gibt immer die Möglichkeit,
XXXX: mittelfristig darüber nachzudenken, das in den eigenen Stack und in den eigenen
XXXX: Betrieb übergehen zu lassen.
XXXX: Und da wollen wir eben auch Teil dieser Story sein, so ein bisschen diese Unabhängigkeitsgeschichte
XXXX: selbst von uns als Softwareanbieter sozusagen ganz klar auszuspielen und den
XXXX: Kunden dabei zu begleiten, was das Richtige für ihn ist.
Andy: KI-Programme hast du noch draufstehen, das ist so das dritte Ding,
Andy: also Beratung und Chat-Plattform haben wir jetzt einen Haken dran, denke ich.
Andy: Es gibt dann Onboarding, Intensiv, C-Level, Kurse.
Andy: Also ist es sowas, was standardmäßig gebucht wird? Und jetzt mein spontaner
Andy: Gedanke, das ist das, wo ich gerade viel Kaltakquise Spam bekomme,
Andy: weil es ja die Förderung gibt, um solche Programme zu machen.
Andy: Sind es genau solche Programme oder ist es was anderes und funktioniert es für euch?
Andy: Also wird es gebucht oder ist es immer eher so individuell, ich buche mal drei
Andy: Tage den Silvano und sein Team und dann schauen wir lieber mal genauer rein.
XXXX: Also wir haben lange drüber nachgedacht, ob wir auch förderfähig werden wollen,
XXXX: haben uns jetzt im ersten Schritt dagegen entschieden, weil wir gesagt haben,
XXXX: Und ja, da gibt es sehr viel Spam und der Markt ist relativ überwältigt sozusagen.
XXXX: Und wenn wir das wirklich machen wollten, dann würde da relativ viel Zeit und
XXXX: Aufwand reinfließen, den wir wahrscheinlich anderswo besser investieren.
XXXX: Plus, das haben wir jetzt schon ein paar Mal gehört, diese Programme,
XXXX: die muss man ja, wenn sich die inhaltlich ändern, neu zertifizieren lassen.
XXXX: Und die ändern sich ehrlicherweise ja gerade permanent inhaltlich,
XXXX: wenn man zumindest ein bisschen auf dem aktuellen Stand der Technologie bleiben will.
XXXX: Ein paar Grundsachen ändern sich natürlich nicht. Aber wenn man es wirklich
XXXX: intensiv betreiben will, dann schon.
XXXX: Deswegen haben wir uns dagegen entschieden, diesen Weg zu gehen.
XXXX: Also diese Programme ändern sich tatsächlich auch gerade noch mal ein bisschen.
XXXX: Das, was auf der Hauptzeit ist, ändert sich in so zwei, drei Wochen.
XXXX: Wobei die Grundstruktur ähnlich bleibt. Also das Onboarding-Programm,
XXXX: jeder mit einer Ausnahme, jeder, der unsere Plattform nutzt,
XXXX: hat so ein Onboarding-Paket mit uns gebucht.
XXXX: Weil unsere Grundstory ja immer schon ist, wir wollen jetzt nicht reiner Tech-Anbieter
XXXX: sein oder reiner Plattform-Anbieter sein, sondern wir wollen euch auf diesem
XXXX: Transformationsweg begleiten.
XXXX: Und jeder, der diese Story gut findet, versteht auch, dann muss ich mir nicht
XXXX: nur die Plattform hinstellen lassen, sondern auch zumindest ein bisschen was
XXXX: mehr darüber hinaus tun.
XXXX: Das funktioniert also sehr, sehr gut. Das Intensive-Programm,
XXXX: wie es aktuell auf der Website steht, das haben wir in verschiedenen Ausprägungen mittlerweile.
XXXX: Und so wird es zukünftig auch auf der Website stehen. Wir hatten es mal als
XXXX: Zwölfwochenprogramm ganz am Anfang konzipiert.
XXXX: Das haben wir auch ein paar Mal genauso verkauft und durchgeführt.
XXXX: Es hat auch sehr gut funktioniert.
XXXX: Wir haben aber auch gemerkt, dass man in kürzerer Zeit tatsächlich für viele
XXXX: Organisationen auch schon einen sehr reellen Mehrwert bieten kann.
XXXX: Und deswegen haben wir quasi jetzt so Ausprägungsstufen, je nachdem,
XXXX: wie intensiv man das Ganze gestalten will und dann machen wir aber auch viel Custom.
XXXX: Also das ist dann weniger Buch drei Tage Silvano, sondern mehr so,
XXXX: lass uns darüber nachdenken, wie wir eine Kombination aus Schulungen und zum
XXXX: Beispiel so ein KI-Sprechstundenangebot formulieren können.
XXXX: Das ist ein Weg der Organisation zu begleiten. Eine Sache, die wir zum Beispiel
XXXX: gelernt haben in den ersten dieser längeren Programme ist, ein ganz großer Mehrwert besteht darin,
XXXX: dass die Leute einfach wöchentlich Zeit mit uns haben, an Sachen zu arbeiten,
XXXX: weil die das neben ihrem Alltag her eigentlich nicht so wirklich haben.
XXXX: Also am Anfang haben wir gedacht, wir geben denen in den Sessions Input und
XXXX: die können damit dann arbeiten und in der nächsten Woche gibt es so ein bisschen
XXXX: eine Review und Erkenntnisse daraus ziehen und dann gibt es den nächsten Input.
XXXX: De facto haben wir gelernt, viel besser funktioniert das Ganze,
XXXX: wenn wir Input geben und dann eine Stunde damit einfach verbringen,
XXXX: diesen Input anzuwenden.
XXXX: Dann gehen die Leute nämlich mit was raus, was sie anfangen können zu tun.
Andy: Wir sind erfolgreich.
XXXX: Und mit einem Erfolgserlebnis, genau. Und dann iterieren sie darauf auch,
XXXX: weil dann wissen sie, okay, ich muss in meinem System-Prompt jetzt nur noch
XXXX: hier zwei Sachen anpassen, damit er genau das macht, was ich eigentlich will.
XXXX: Ist eine ganz andere Erfahrung, als wenn sie rausgehen und so ein bisschen eigentlich
XXXX: fast überladen waren von Input.
XXXX: Also deswegen tue ich mich auch damit, das Wort Trainings zu benutzen,
XXXX: weil das viel mehr ist als ein Training.
XXXX: Also das, was wir da machen, ist wirklich Leute hands-on an die Hand zu nehmen,
XXXX: mit ihnen ihre Prozesse zu durchdenken und sehr interaktiv gestaltet an KI-Projekten zu arbeiten.
XXXX: Das Wort Enablement funktioniert in manchen Mittelständlern ganz gut und in
XXXX: manchen nicht so gut. Also auch da ist so ein bisschen für und wieder.
XXXX: Aber irgendwo dazwischen ist wahrscheinlich das richtige Wort für das, was wir da machen.
Andy: Was ich so, wenn ich typische SaaS-E-Commerce- oder App-Gründer hier habe,
Andy: ist so eine klassische Frage mittlerweile auch schon, wo hast du deine ersten
Andy: 10, wo die ersten 100 Kunden gewonnen?
Andy: Jetzt ist es bei dir ein Stück weit ein anderer Case, du hast jetzt von 30 gesprochen
Andy: und es ist natürlich viel intensiver, wie wenn jemand für 6,99 Euro eine App
Andy: bucht. Im ARO hast du die ersten fünf und zehn Kunden gewonnen.
Andy: Wie hat das funktioniert? Hast du da deine Agenturkontakte genutzt?
Andy: Kamen die sowieso mit den Anfragen zu euch und das hat dich zur Gründung bewegt?
Andy: Oder hast du einen Artikel über KI im IHK Magazin geschrieben und dann haben
Andy: die sich gemeldet? Also wie hat das funktioniert?
XXXX: Bisschen eine Mischung. Also klar, die erste Runde, ich sag mal so,
XXXX: die erste Handvoll war ganz viel Netzwerk und quasi bekannte,
XXXX: zum Teil andere tatsächlich Beratungshäuser auch,
XXXX: die einen Nied hatten und zum Teil einfach aus dem bekannten Netzwerk heraus
XXXX: entstandene Projekte, wo man natürlich einen relativ einfachen Einstieg hatte,
XXXX: was den vertrieblichen Prozess oder den Bildgenerierungsprozess zumindest angeht.
XXXX: Und das war auch Teil des Gründungsincentives. Also den anderen Teil der Story,
XXXX: den wir noch nicht besprochen hatten, war konkret für diesen Plattformansatz,
XXXX: dass wir zusammensaßen schon im Jahr, ziemlich genau vor einem Jahr,
XXXX: etwas länger als einem Jahr,
XXXX: oder ungefähr ein Jahr, als bei der Sicherheitskonferenz 25, wo J.D.
XXXX: Vance ja so ein bisschen angefangen hat, große Geschichten über Europa zu erzählen.
XXXX: Und wir sowieso in den letzten Jahren ganz viel über europäische Tech-Souveränität
XXXX: nachgedacht haben und weiterhin nachdenken.
XXXX: Und jetzt will ich nicht sagen, dass man mit unserer Lösung wirklich europäisch souverän ist.
XXXX: Also man kommt an den großen Modellanbietern aus den USA und auch an den großen Modellanbietern.
XXXX: Zumindest wenn man sehr nah am State of the Art dran sein will,
XXXX: halt nicht so richtig vorbei.
XXXX: Also ja, es gibt Open-Source-Modelle, die nah dran sind. Es gibt die Mistral-Modelle,
XXXX: die zumindest auch bestimmte Dinge sehr gut abbilden können.
XXXX: Die richtig interessante Entwicklung passiert derzeit in den USA.
XXXX: Das ist, glaube ich, einfach weiterhin der Fall. Sprich, komplett unabhängig
XXXX: machen kann man sich nicht.
XXXX: Aber Teil der Idee für uns intern war zu sagen, lasst uns zumindest mal umschauen,
XXXX: Was gäbe es für Lösungen,
XXXX: um sich nicht an den einen nächsten Anbieter dran zu hängen,
XXXX: so wie eben irgendwie drei Viertel dieser deutschen mitständischen Welt an Microsoft
XXXX: für die Grund-Tech-Infrastruktur irgendwie hängt.
XXXX: Das war ein Teil des Incentives zu sagen, wir beschäftigen uns mal damit,
XXXX: ob man da auch ein Business draus machen kann. Beziehungsweise haben wir uns
XXXX: intern damit beschäftigt, ist das für uns eine Lösung.
XXXX: Haben es bei uns ausgerollt, sechs Monate lang getestet und dann gemerkt,
XXXX: ja, okay, ist spannend, sollten wir machen.
XXXX: Und diese Story haben wir natürlich in dieser Testphase schon mit einigen besprochen
XXXX: und die haben alle gesagt, hey, das wollen wir auch haben.
XXXX: Also das war so der allererste Kundenstamm quasi, mit dem wir gestartet sind.
XXXX: Und dann haben wir zwei Dinge im Wesentlichen getan, mit denen wir sehr gute
XXXX: Erfahrungen gemacht haben. Das eine sind Partnerschaften, also Partnerschaften
XXXX: mit anderen Unternehmen, die entweder...
XXXX: Die gar keine wirkliche Beziehung zu dem KI-Thema haben, aber eine Beziehung
XXXX: zu dem für uns interessanten Kundenprofil oder Leute, die so aus einer anderen
XXXX: Perspektive auch über das Thema KI nachdenken können und wollen.
XXXX: Also zum Beispiel haben wir eine Partnerschaft mit HR Pepper,
XXXX: einer Change Management und Transformations- und HR-Beratung,
XXXX: die noch mal stärker nur dieses Thema Transformation bespielen und mit uns als
XXXX: Technologiepartner dann wirklich in die Umsetzung gehen.
XXXX: Also zum Beispiel eine Plattform-Rollout zu machen oder gemeinsame Trainingsprogramme
XXXX: aufzusetzen, gemeinsam darüber nachzudenken, wie man jetzt so eine Prozessanalyse
XXXX: aufsetzen kann und dann in die Organisation ausrollen kann, gerade in größeren Organisationen.
XXXX: Das funktioniert für uns gerade super gut als dann auch wirklich gemeinsamer
XXXX: Akquisitionskanal von neuen Projekten, also sowohl im Bestandskundenstamm dieser
XXXX: Partner, aber wirklich auch, um ganz neue Kundenbeziehungen aufzumachen.
XXXX: Und das insbesondere in Kombination mit dem zweiten Element,
XXXX: nämlich tatsächlich physische Offline-Events.
XXXX: Also mit verschiedenen Partnern sind wir sowohl quer in Deutschland und immer
XXXX: wieder hier in Berlin bei uns unterwegs und veranstalten letztendlich,
XXXX: also so von so klassischen kleinen Abendveranstaltungen bis hin zu wirklich
XXXX: einem relevanten nachmittäglichen Workshop,
XXXX: wo man einmal so ein bisschen die gesamte KI-Transformationsreise mit allen
XXXX: dazugehörigen Elementen von Change-Tech-Daten bis hin zur Finanzierung mit einem
XXXX: Bankpartner einmal aufzeigt,
XXXX: Wie kann, wenn man das jetzt wirklich großdenken will, so ein Prozess und so ein Projekt aussehen.
XXXX: Und da laden dann alle beteiligten Partner eben ein und man bewirbt Events natürlich
XXXX: und man hat eine ganz andere Valenz, wenn man sich schon mal persönlich gesehen hat.
XXXX: Also wir merken, dass das super gut gerade funktioniert, weil auf dem Thema
XXXX: natürlich gerade noch viele Leute rumdenken und die total dankbar sind,
XXXX: wenn sie mal jemand so ein bisschen an die Hand nimmt und aufzeigt,
XXXX: wo starten wir und wie sieht so ein Prozess jetzt aus.
XXXX: Und dann hat man eine ganz andere Beziehung zu jemandem, den man schon mal live
XXXX: gesehen hat, als wenn man einfach nur online...
XXXX: Irgendwie einen Kontakt aufgebaut hat. Das sind die beiden Hauptkanäle,
XXXX: über die wir in der Zeit aktivieren.
Andy: Musst du jetzt nicht, also ich komme hier aus dem Ländle und ich muss dann immer
Andy: schmunzeln, wenn ein Berliner über den Mittelstand redet.
Andy: Bei uns gibt es ja den Kongress der Weltmarktführer. Kennst du den?
XXXX: Ja, ich glaube, aber nur, weil wir schon mal drüber gesprochen hatten irgendwann.
Andy: Das nächste ist ja im Februar wieder in Schwäbisch Hall. Wer das nicht kennt,
Andy: kann es mal googeln. Wir haben ja hier die meisten, und da sind wir immer sehr stolz drauf im Ländle.
Andy: Die meisten Hidden Champions für ganz viele Dinge, aber jetzt Schwäbisch halt
Andy: die Ecke ist gerade dafür bekannt.
Andy: Da kommt natürlich Wirt her und da sind natürlich ganz viele solche Unternehmen
Andy: in dem Umfeld angesiedelt, aus echt abgefahren, was es alles gibt.
Andy: Ein Freund von mir hat eine Marketingagentur, die hilft zum Beispiel.
Andy: Einer Firma, die stellt nur so Rollen her, wenn ich es richtig im Kopf habe,
Andy: also für Logistikzentren sind die der Weltmarktführer,
Andy: für so Rollensysteme, wo Pakete, automatische Dinger drüberfahren und sowas
Andy: und die beliefern halt Amazon und was weiß ich wen alles.
Andy: Und die machen, glaube ich, nur das. Also, ist schon ein bisschen abgefahren.
Andy: Von daher muss ich natürlich bei Mittelstand an Baden-Württemberg denken,
Andy: weil jetzt auch im Wahlkampf ein Riesenthema und deswegen frage ich mich, wie kommst du an die ran?
Andy: Also, funktionieren so klassische Briefwurfsendungen noch? Geht es über Weiterempfehlungen
Andy: oder musst du auf so Kongresse gehen.
Andy: Ich habe gesehen, ihr habt ja auch eine Newsletter oder macht ihr Kaltakquise. Also rufst du die an?
Andy: Was kann noch funktionieren? Also IHK-Magazin, ich meine, ich bin immer auf
Andy: Kriegsfuß mit denen, weil ich sage, das bringt mir nichts.
Andy: Aber ein Freund von mir sagt auch immer, schreib halt mal einen Artikel über Cloud irgendwas.
Andy: Da meldet sich dann schon jemand. Habe ich jetzt auch noch nicht gemacht.
Andy: Aber ist das was, was funktionieren kann oder hast du es schon mal probiert?
Andy: Was waren das viele Fragen?
Andy: Wie kommt man an die Mittelständler im Ländle ran?
XXXX: Das konkret haben wir noch nicht probiert. Ich glaube tatsächlich,
XXXX: also wir haben das konkret, was ich jetzt gleich beschreibe,
XXXX: haben wir auch noch nicht gemacht, steht aber auf unserer Liste.
XXXX: Ich glaube tatsächlich total daran, dass gut gemachte, sehr individualisierte
XXXX: Briefe oder andere postanische Sachen super gut funktionieren können.
XXXX: Also im alten Business haben wir das ein-, zweimal gemacht.
XXXX: Insbesondere, wenn ich genau weiß, hier sind meine 50 bis 100 Unternehmen,
XXXX: dann kann ich den wirklich sehr individualisiert ja auch schreiben,
XXXX: weil ich eben nicht E-Mail Blast
XXXX: auf 100.000 mache, sondern spezifisch die ansprechen kann. Funktioniert.
XXXX: In unserem konkreten Fall jetzt bisher, um für diese Events die Leute zu akquirieren,
XXXX: funktioniert das tatsächlich am besten, wenn man ein, zwei Partnerschaften irgendwie vor Ort hat.
XXXX: IHKs hat jetzt bisher noch nicht funktioniert, ist aber glaube ich auch grundsätzlich ein Weg.
XXXX: Aber tatsächlich ist es ganz viel, einfach die lokalen Kontakte aufzumachen,
XXXX: die man irgendwie schon hat und dann mit denen zusammen einzuladen.
XXXX: Also keine Ahnung, wenn man zum Beispiel so eine Marketingagentur vor Ort kennt,
XXXX: die halt fünf von diesen Unternehmen betreut und davon hat man drei und die
XXXX: kennen jeweils auch noch fünf andere Leute. Also dann so kann man ja so ein
XXXX: Netzwerk relativ schnell eigentlich aufmachen.
XXXX: Und wenn da das Gefühl da ist, dass das Event auch jetzt keine,
XXXX: und das ist es dann bei uns auch wirklich nicht, keine Vertriebsveranstaltung
XXXX: ist, sondern ein ehrliches Teilen der Erkenntnisse und ein ehrliches an die
XXXX: Hand nehmen für diese ersten Schritte.
XXXX: Klar mit der Hoffnung, dass man dann gemeinsam mehr Geschäft macht,
XXXX: aber auch mit einem wirklich verellen Mehrwert, selbst wenn das nicht passiert.
XXXX: Dann kommen die Leute dazu auch. Und dann ist es ja auch so,
XXXX: wir brauchen auf diesen Events jetzt nicht
XXXX: 500 Leute, sondern das ist total super, wenn da so 30 bis 50 Personen von irgendwie
XXXX: so 30 bis 50 Unternehmen halt in dem Raum sitzen.
XXXX: Insbesondere, wenn das die richtigen Leute der richtigen Unternehmen sind,
XXXX: dann habe ich viel lieber auch nur 15 Leute im Raum sitzen, mit denen ich mich
XXXX: aber wirklich ernsthaft über die Themen austauschen kann.
XXXX: Sondern es ist da 500 Leute im Raum sitzen, die aber alle entweder gar nicht
XXXX: wirklich zu dem passen, was wir suchen oder nicht die richtigen Entscheidungsträger
XXXX: sind oder zumindest nicht die richtigen Leute, die auf diese Themen in den Unternehmen umdenken.
XXXX: Also Qualität ist da viel wichtiger als Quantität und die finden wir am besten
XXXX: aktuell über entsprechende Partner oder aus dem bestehenden Netzwerk und dann
XXXX: mit dem Wunsch quasi, dass jeder noch jemanden mitbringt, um diese Runde entsprechend aufzuführen.
XXXX: Was aber neben dem Podcast auch dazu gehört, Andi, sorry, ein Gedanke noch dazu,
XXXX: ist nicht nur in die Metropolen zu gehen.
XXXX: Also wir gehen halt, also klar, wir machen Berlin, weil wir hier sitzen,
XXXX: das ist für uns halt einfach, aber es geht jetzt gar nicht so darum,
XXXX: dann München, Köln und Hamburg irgendwie zu bespielen.
XXXX: Machen wir auch mal, aber viel interessanter sind so ein bisschen die vermeintlichen
XXXX: B-Standorte, wo aber die Mittelständler dann viel näher dran sind,
XXXX: die man tatsächlich damit gut erreichen kann und wo das Angebot auch einfach
XXXX: noch nicht ganz so hoch ist.
XXXX: Also in München insbesondere hast du natürlich irgendwie jede Woche 25.000 Veranstaltungen
XXXX: zum Thema KI, die bestimmt auch alle interessant sind und einen Mehrwert bieten.
XXXX: Aber wenn man ein bisschen in die Regionen geht, wo das Angebot vielleicht noch
XXXX: nicht so groß ist, dann findet man natürlich auch eine ganz andere...
XXXX: Eine ganz andere Zielgruppe, beziehungsweise eine viel offenere Zielgruppe,
XXXX: weil die noch nicht totgespielt haben.
Andy: Ich habe ja gerade die Webseite offen vom Gipfeltreffen der Weltmarktführer,
Andy: heißt es jetzt, ob ich es ja da habe. Es ist am 17.18.
Andy: Februar 2027, heißt es, das war jetzt erst. Und das machen die mittlerweile
Andy: zusammen mit der Wirtschaftswoche, das war mir jetzt auch nicht ganz klar,
Andy: also Handelsblatt, Wirtschaftswoche und das dann in Schwäbisch Hall und es gibt
Andy: noch 42 Tage Early-Bird-Tickets.
Andy: Also keine Ahnung, ich würde es mal interessieren, ob sich das lohnt,
Andy: ist jetzt auch kein günstiges Event.
Andy: Also OMR ist deutlich günstiger, wenn ich mir das so anschaue.
Andy: Aber es sieht auf jeden Fall sehr hochwertig aus. Ich weiß nicht,
Andy: wahrscheinlich gibt es also viel kleinere Events in die Richtung.
Andy: Und dann kannst du da reingehen. Ich glaube, bei uns gibt es halt wahnsinnig
Andy: viele Mittelständler, aber natürlich überall, wenn du so ein bisschen aufs Land
Andy: gehst, wo die halt auch Personen finden, die bei ihnen arbeiten.
Andy: Also es ist auch schon spannend. Auf jeden Fall was für Deutschland bisher immer
Andy: gut funktioniert hat und wo ich auch komplett verstehen kann,
Andy: dass ihr da reingeht. Und jetzt, der Podcast heißt ja Happy Bootstrapping.
Andy: Das haben wir jetzt natürlich schon ein bisschen besprochen.
Andy: Du machst eine Agentur mit einem Softwareprodukt, aber in einem brutal umkämpften Markt.
Andy: Ich höre auch sehr gerne einen Doppelgänger-Podcast.
Andy: Da macht man sich ja immer so, schmunzelt man immer ein bisschen,
Andy: sage ich, über hier so McKinsey und Co., weil die dann teilweise schon eine
Andy: Milliarde Umsatz mit KI-Beratung machen. Das ist ja auch schon abgefahren.
Andy: Aber das ist ja auch schon so dein Wettbewerb.
Andy: Also es ist ja jetzt auch, jedes normale Unternehmensberatungshaus muss ja heute
Andy: in das KI-Thema reingehen, sonst ist es ja ein brutal umkämpfter Markt oder
Andy: wie siehst du das aktuell?
XXXX: Also grundsätzlich definitiv. Es gibt sicherlich auch ganz viele,
XXXX: die jetzt einfach auch KI draufschreiben sozusagen und uns mitnehmen.
XXXX: Ich glaube, die Mischung, die wir mitbringen, die uns zumindest ein bisschen
XXXX: aus der Masse herausstechen lässt, ist diese Mischung aus einer sehr intensiven,
XXXX: starken Tech-Erfahrung.
XXXX: Also eine der Mitgesellschaften in unserer Unternehmensgruppe ist ja die Bintelligent,
XXXX: eine der größeren Daten- und Software-Consulting-Firmen in Deutschland.
XXXX: Die machen de facto seit 20 Jahren Sachen, die man heute AI nennen würde.
XXXX: Früher hieß es dann Machine Learning und Data Science und das machen die immer
XXXX: noch. aber die haben diese sehr tiefe technische Expertise, die sie mitbringen
XXXX: und auf die wir natürlich auch bauen können.
XXXX: Also wir haben jetzt immer mehr auch Projekte, in denen wir dann zum Beispiel
XXXX: In denen wir zum Beispiel so Post-Training-Geschichten noch machen oder wo wir
XXXX: reingehen und wirklich basierend auf großen Datensätzen so kleine kustomisierte Algorithmen bauen,
XXXX: um zum Beispiel eine Vertriebssteuerung besser zu gestalten.
XXXX: Das sind Dinge, die jetzt nicht so im klassischen oder zumindest nicht mehr
XXXX: nur im klassischen Gen-AI-LLM-Umfeld stattfinden, sondern die nochmal eine Ebene
XXXX: tiefer auch gehen, wo wir die Expertise aus der Gruppe halt mitbringen,
XXXX: ohne dass ich sie mir intern sozusagen aufgebaut haben muss.
XXXX: Und diese tiefe technische Expertise kombiniert mit dieser dann sehr menschlichen
XXXX: und transformationsgetriebenen Perspektive,
XXXX: das ist was, wo ich glaube, dass wir eine sehr schöne Kombination haben,
XXXX: die so nicht alle mitbringen und von denen wir auch sagen würden,
XXXX: oder wo wir sehr häufig merken,
XXXX: dass die Leute da sehr gut drauf anspringen und sagen, sie sind vor allem auch
XXXX: daran interessiert, beide diese Komponenten stark bespielt zu wissen.
XXXX: Und das ist sicherlich was, was uns da was einer unserer USPs ist und wo wir sagen, da
XXXX: Sind wir auch relativ einzigartig gut drin. Das bedeutet nicht,
XXXX: dass der Markt nicht trotzdem umkämpft ist.
XXXX: Der Markt ist aber natürlich auch vor allem deswegen so umkämpft,
XXXX: weil natürlich gerade jeder auf diesem Thema rumdenkt.
XXXX: Also Teil der Wahrheit ist auch, ich glaube, da ist mehr als genug Platz gerade,
XXXX: auch für ganz, ganz viele Anbieter, die vielleicht auch alle so ein bisschen
XXXX: unterschiedliche Fokuspunkte legen.
XXXX: Unser Grundansinnen ist auch eher in Kooperation mit denen zu treten,
XXXX: als dass man sich jetzt so im brutalen Wettbewerb sieht.
XXXX: Also selbst Leute, die vielleicht zum Teil dann ähnliche Produkte anbieten,
XXXX: mit denen sind wir lieber verpartnert und glauben daran, dass insbesondere in
XXXX: den nächsten ein, zwei Jahren es mehr Opportunitäten für gemeinsame Projekte
XXXX: geben wird, als dass man sich wirklich aussticht, auch im großen Stil irgendwie.
XXXX: Und das ist so das Ziel, das wir verfolgen, da lieber zu sagen,
XXXX: hey, lass uns gemeinsam tolle Sachen machen und die Welt voranbringen,
XXXX: als dass man sich so gegenseitig piesacken muss.
Andy: Du hast jetzt ein paar Mal diesen Gruppengedanken angesprochen,
Andy: den ihr habt und wie das auch entstanden ist, haben wir jetzt im Podcast gelernt.
Andy: Kann denn die Cambria GmbH schon von dem Umsetzen, die ihr macht, leben?
Andy: Sei der profitabel? Wird das noch
Andy: irgendwie von deinem alten Geschäft oder irgendwie quer subventioniert?
Andy: Oder wie läuft das Finanzielle aktuell?
XXXX: Die ersten Monate waren natürlich nicht ganz profitabel, weil sich der Kundenstamm
XXXX: natürlich aufbauen musste.
XXXX: Also wir haben quasi alle einmal ein bisschen Geld vorne reingegeben.
XXXX: Im Prinzip seit, ja ich kann es gar nicht ganz genau sagen, Aber ich würde sagen,
XXXX: seit diesem Jahr so und definitiv jetzt und der Plan ist auch für die Zukunft,
XXXX: laufen wir profitabel und das Geschäft soll sich eigentlich auch selbst tragen.
XXXX: Es kann sicherlich nochmal strategische Maßnahmen geben, wo man nochmal im größeren
XXXX: Stil Geld in die Hand nimmt, um vielleicht irgendeine bestimmte Customization
XXXX: auf die Plattform nochmal zu bauen.
XXXX: Oder wenn man sagt, man hat zum Beispiel sowas wie so ein Gipfeltreffen,
XXXX: wo man dran glaubt, dass das einen großen Impact hat und nimmt nochmal ein Stück
XXXX: weit Geld in die Hand, um einen besonders coolen Auftritt zu haben,
XXXX: dann kann das natürlich nochmal sein, dass man also aus Liquiditätsperspektive
XXXX: sozusagen nochmal nicht profitabel ist, wenn man das dann aber entsprechend
XXXX: amortisiert, ist das Ziel eigentlich in dem Business relativ wichtig.
XXXX: Gut durchlaufen zu können. Mein Grundansinn in allem Business,
XXXX: was ich bisher gemacht habe, was so in Richtung Beratung ging, war auch immer zu sagen,
XXXX: Projekte vor Leute, also lieber die nächsten zwei Projekte sehr kurz vor Unterschrift
XXXX: haben und dann die richtigen Leute dafür einstellen, als dass ich mir jetzt
XXXX: ein Riesenteam aufbaue und die dann gar nicht in Arbeit und entsprechend in
XXXX: Bezahlung bringen kann.
XXXX: So ist zumindest das Grundansinn für diese erste Phase.
XXXX: Auch da mag es nochmal andere Phasen dann geben, Aber von der Grundidee bleiben
XXXX: wir bootstrapped und wirklich auch von sehr frühzeitig eigentlich profitabel
XXXX: oder zumindest immer so an der Plus-Minus-Roll-Grenze.
Andy: Ich musste gerade noch schmunzeln, als ich in euer Impressum geguckt habe,
Andy: weil euer Standort in der Saarbrücker Straße 37a, den kenne ich.
Andy: Das ist die Backfabrik. In der Backfabrik, ja genau.
Andy: Der war damals Kochzauber, was wir damals mit Lidl übernommen hatten.
Andy: Und dann war ich alle zwei, drei Wochen in der Backfabrik zum Arbeiten dann
Andy: hier hochgefahren oder geflogen.
Andy: Je nachdem, was so anstand, ist eine coole Ecke da auf jeden Fall.
XXXX: Total. Die geben sich auch echt Mühe. Die haben jetzt gerade Balkone an die ganzen Büros gebaut.
XXXX: Das heißt, wir haben dann bald sogar so einen sehr netten Balkon zum Innenhof,
XXXX: wo man mal stehen kann und noch ein Getränk am Freitagabend zusammen genießen kann.
Andy: Und irgendwo in diesem Keller gibt es ja auch so einen Veranstaltungsraum oder
Andy: mehrere, wo du dann auch so mit Auditorium, wo du auch so eine kleine Messe,
Andy: zumindest haben wir so Meetups gemacht. Das war eigentlich auch ganz cool.
Andy: War immer gut besucht. Also es ist schon ein bisschen her, aber ich erinnere
Andy: mich noch gern dran. Es war eine coole Zeit. Okay.
Andy: Ihr seid eine der drei Geschäftsführer, habe ich gesehen.
Andy: Aber wie teilt ihr euch die Themen auf? Du machst so diese organisatorisch,
Andy: transformatorisch, psychologischen Themen.
Andy: Gibt es eine feste Einteilung? Wie macht ihr das?
XXXX: Genau, also dann gibt es einen, der sich vor allen Dingen auf das Thema Technologie
XXXX: konzentriert und der der interne Tech-Experte ist, also DevOps und auch die,
XXXX: ich sag mal, die grundsätzlichen KI-Themen,
XXXX: jetzt nicht alles, was ganz tief in die Data Science-Themen reingeht,
XXXX: aber alles, was so rund um LLMs passiert, sehr stark im Blick und im Fokus hat
XXXX: und die Plattform logischerweise mit betreut und verwaltet
XXXX: und eben die technologische Seite abbildet Und dann der dritte im Bunde ist
XXXX: so ein bisschen die, ich sag mal, also ich mache auch viel von der Business-Seite
XXXX: aktuell, aber wir teilen uns so ein bisschen an die interne Business-Seite.
XXXX: Also der ist auch Geschäftsführer in der digitalen Software-Agentur und wir
XXXX: managen quasi alle unsere internen Prozesse dann zusammen.
XXXX: Das heißt, alles, was Sales, Ref-Ups, Go-To-Market angeht, alles,
XXXX: was HR und so Finance-Prozesse und dergleichen angeht, legen wir gerade nach
XXXX: und nach zusammen, quasi das aus einer Hand betreut zu haben für die gesamte Gruppe.
Andy: Und sucht du jetzt gerade für die Cambria noch neue Menschen?
Andy: Und wenn ja, was müssen die denn können? Also die wachsen jetzt ja gerade auch nicht auf Bäumen.
Andy: Auf der anderen Seite geht es alles gerade so schnell, dass man,
Andy: wenn du heute eine Stelle ausschreibst, kann es in vier Wochen schon wieder outdaten.
Andy: Also was sucht dir jemand? Und wenn ja, wie gehst du da vor?
XXXX: Wir stellen gerade unsere ersten oder unsere nächsten Consultants sozusagen
XXXX: ein, die wirklich nur im Kerngeschäft das Consulting machen sollen.
XXXX: Und da suchen wir schon natürlich immer so ein bisschen eine Mischung aus,
XXXX: im besten Fall Tech-Verständnis und Lust auf die technologische Seite und dann
XXXX: aber ganz viel eben auch das Empathische, das Zuhören-Können,
XXXX: das Prozesse verstehen zu können.
XXXX: Und ich habe ehrlicherweise aktuell zumindest auch lieber die Leute,
XXXX: die ein gutes Prozess- und Menschenverständnis mitbringen und in so eine Organisation
XXXX: reingehen können und diese Seite managen können.
XXXX: Die Tech-Seite kriegen wir denen relativ schnell beigebracht,
XXXX: wenn die offen dafür sind, das zu lernen.
XXXX: Und dann haben wir genug Software-Entwickler eben, die dann die richtigen Implementierungsprojekte
XXXX: sozusagen machen können.
XXXX: Also es ist schon gut, wenn ich beim Kunden sein kann und denen auch mal einen
XXXX: kleinen Jet-Assistenten bauen kann und vielleicht auch einen Workflow bauen kann.
XXXX: Aber ich muss jetzt nicht im Kern totaler Techie sein, um diese Consulting-Ebene
XXXX: abzubilden, sondern ich brauche viel mehr die Leute, die in der Organisation
XXXX: reingehen können und wirklich diesen Prozess begleiten können.
XXXX: Und dann suchen wir aktuell eine technische Rolle, um die Plattformseite mit abzubilden.
XXXX: Also, dass das eben nicht mehr nur auf Geschäftsführer-Ebene passiert,
XXXX: sondern dass da jemand ist, der sich ganzheitlich um
XXXX: um das Plattformprodukt und so ein bisschen die Tech-Seite kümmern kann.
XXXX: Und das wird, glaube ich, sehr spannend im Recruiting. Also bisher hatten wir
XXXX: interessanterweise es verhältnismäßig leicht, die Consultants zu finden.
XXXX: Da haben wir super gut qualitative Bewerbungen bekommen und auch tolle Leute einstellen können.
XXXX: Auf der Tech-Seite bin ich jetzt gespannt, weil es an sich eine Rolle ist,
XXXX: die im besten Fall eine sehr große Breite an Themen abdecken soll.
XXXX: Also im besten Fall sollen die sogar noch ein kleines bisschen auch mal mit
XXXX: Kunden sich unterhalten können. die sollen
XXXX: Die Dev-Up-Seite abbilden können, die sollen die Plattform-Seite und auch noch
XXXX: die LLM und so Infra-Cloud-Seite abdecken können und das ist schon ein Paket
XXXX: so, sind wir gespannt, wen wir da jetzt so finden.
XXXX: Auch da muss man natürlich nicht alles schon zu 100% mitbringen,
XXXX: aber eben bereit sein, es zu lernen und sich dann ein bisschen klug anstellen, was das angeht.
XXXX: Mal schauen, wen wir da finden, der das dann betreuen kann.
Andy: Ich habe auf jeden Fall noch Hoffnung für die Menschheit. Du hast jetzt zwei,
Andy: drei Sätze vorher gesagt, ja, wir schauen bei den Bewerbungen,
Andy: dass es menschlich passt und die organisatorisch reinpassen.
Andy: Die technischen Themen, die lernen die dann halt.
Andy: Das heißt im Umkehrschluss für mich, das Menschliche wird so schnell nicht verschwinden
Andy: und das kann man auch nicht so einfach lernen.
Andy: Das heißt, wir werden noch eine Weile Arbeit haben, zumindest.
Andy: Wie ist so dein Take? Da gab es das neulich, gab es auf Twitter,
Andy: gab es einen Silicon Valley Menschen, Ich verlinke den gerne hier,
Andy: auch wenn nicht so gerne auf Twitter verlinke, aber da gibt es gute Methoden mittlerweile.
Andy: Da hat einer skizziert, wie das Arbeiten in fünf oder zehn Jahren aussieht.
Andy: Ich glaube, der hat mittlerweile 100 Millionen Views auf Twitter.
Andy: Das ist ein relativ langer Beitrag an die Zukunft der Arbeit.
Andy: Ja, genau. Du kennst ihn. Wie stehst du dazu?
Andy: Werden wir in zehn Jahren noch arbeiten? Brauchen wir das bedingungslose Grundeinkommen?
Andy: Oder ist das alles übertrieben, was da drin steht?
XXXX: Wir haben zwei Meinungen dazu, an die wir glauben. Das eine ist, dass wir
XXXX: dass wir immer einen Blick darauf haben, was passiert in der Softwareentwicklung
XXXX: und wie lässt sich das vielleicht nach und nach auf andere Bereiche übertragen.
XXXX: Und ich glaube, in der Softwareentwicklung, da hat ja auch der eine OpenAI-Mitgründer,
XXXX: der André Kapati, letztens nochmal was zugepostet.
XXXX: Ich glaube schon, dass da so ein Sprung passiert ist, wo wir sehr stark daran
XXXX: glauben, dass der klassische Softwareentwickler, der nur Code schreibt,
XXXX: Keine wirkliche Zukunft mehr hat, sondern man muss sich entweder dahin entwickeln,
XXXX: solche Software-schreibenden Agenten eigentlich wie eine Führungskraft anzuleiten
XXXX: oder sich mehr eben in die ich arbeite mit den Menschen, um zu verstehen,
XXXX: was ihre Anforderungen sind und die entsprechenden Software abzubilden.
XXXX: In eine von diesen beiden Richtungen wird man sich irgendwie entwickeln müssen,
XXXX: wenn man aus der klassischen Softwareentwicklung kommt.
XXXX: Die Softwareentwicklung hat natürlich aber auch ganz viele Vorteile in Sachen
XXXX: AI-Nutzung und wird zumindest perspektivisch aus unserer Sicht immer ein, zwei, drei,
XXXX: vielleicht auch vier, fünf Schritte voraus sein vor dem, was in anderen Bereichen möglich ist.
XXXX: Auch in anderen Arbeitsbereichen, insbesondere in der Knowledge Work Ebene,
XXXX: ist natürlich super viel schon möglich.
XXXX: Aber ich glaube, alleine dadurch, dass es so viel weniger direkt überprüfbar
XXXX: ist, ob ein Code jetzt am Ende einfach funktioniert, weil entweder er funktioniert
XXXX: ja oder er funktioniert halt nicht.
XXXX: Das ist eines der Elemente, die dazu führen, dass wir da, glaube ich,
XXXX: noch ein ganzes Stück weit weg von sind, dass sich das so zu 100 Prozent übertragen lässt.
XXXX: Auf einer Zehnjahres-Timeline, ich persönlich bin zu einem gewissen Grad skeptisch.
XXXX: Also ich glaube schon, dass mehr und mehr Aufgaben sich übernehmen werden lassen.
XXXX: Ich glaube aber auch daran, dass man vor jeder der ganz großen technologischen
XXXX: Revolution immer Angst davor hatte, dass ja einfach alle Arbeitsplätze verloren gehen.
XXXX: Und wir sind bisher immer noch gut darin gewesen, als Menschheit uns neue Sachen
XXXX: auszudenken, die die Leute dann mit ihrer Arbeitskraft tun sollen. Ähm,
XXXX: Und insofern, ich glaube schon, dass sich die Welt verändert.
XXXX: Ich glaube auch, dass wir von super, also dass wir, ich mache mal eine Metapher
XXXX: auf, vielleicht als letztes Bild, wenn man einen Glasbläser vor der industriellen
XXXX: Revolution sich anguckt und dann eine Glasfabrik nach der industriellen Revolution,
XXXX: die stellen irgendwie ein ähnliches Produkt her.
XXXX: Die Art und Weise, wie das passiert, ist aber brutal anders.
XXXX: Ich glaube, dass wir vor einem Moment stehen, wo sowas ähnliches in ganz vielen Branchen bevorsteht.
XXXX: Und das ist Teil dieser cambrischen Explosionsidee zu sagen,
XXXX: sowas in der Richtung passiert da gerade.
XXXX: Das bedeutet aber aus meiner Sicht noch nicht, dass da keine Menschen mehr drinstecken
XXXX: werden. und trotz dieser riesen Veränderung glauben wir total daran,
XXXX: dass es eben diesen Mensch und Maschinen im Einklang gibt, mindestens mal auf
XXXX: einer kurz- bis mittelfristigen Sicht.
XXXX: Wenn wir jetzt in so einer AGI-Welt denken, dann stehen wir glaube ich sowieso
XXXX: nochmal vor so großen gesellschaftlichen Fragen, dass die dann auf einer ganz
XXXX: anderen Ebene auch beantwortet werden müssen.
XXXX: Das ist dann nicht mehr unsere Aufgabe, auch wenn wir da bestimmt noch viele
XXXX: Gedanken zu haben und dazu auch noch drei Podcasts gerne aufnehmen können.
Andy: Wahrscheinlich, ja.
XXXX: Ja.
Andy: Als letzte Frage dann, jetzt passend zum Thema, also was ich gerade so,
Andy: wenn man sich mit beschäftigt und ich mache viel mit KI und egal ob jetzt Entwicklung
Andy: oder mit Content und um den Podcast und was weiß ich was,
Andy: andere Themen und ich sehe trotzdem Menschen, die machen zehnmal mehr damit sozusagen. sein.
Andy: Ich denke mir jedes Mal, oh fuck, jetzt bin ich abgehängt, jetzt bin ich abgehängt.
Andy: Und dann suche ich mir was komplett Banales, um abzuschalten.
Andy: Also egal, keine Ahnung, gestern Abend habe ich den Rasen gemäht und mal gedüngt.
Andy: So, ist toll, weil man sieht ein Ergebnis und man hat was geschafft und kann
Andy: sich auf die Schulter klopfen.
Andy: Für mich ist das dann Erholung. Wie erholst du dich von dem Ganzen?
Andy: Also schaffst du es überhaupt abzuschalten?
Andy: Und wenn ja, was sind so deine Tricks du zu, bei was kannst du gut abschalten?
XXXX: Also ich glaube, grundsätzlich ist Teil unserer Aufgabe tatsächlich in dem Business
XXXX: auch diese dramatischen Gefühle, die Leute manchmal da bekommen,
XXXX: so ein bisschen von unseren Kunden fernzuhalten.
XXXX: Wir glauben ganz fest daran, dass man nicht immer an der vordersten Front von
XXXX: diesen technologischen Innovationen
XXXX: sein muss, um mithalten zu können und auf der Höhe zu bleiben.
XXXX: Da können wir uns dann so ein bisschen drum kümmern, damit die das nicht müssen.
XXXX: Ich persönlich, also ich glaube total daran, dass es super, super wichtig ist,
XXXX: Dinge zu tun, die nicht vorm Bildschirm stattfinden.
XXXX: In meinem Fall ist das gerade sehr, sehr einfach, weil ich zwei kleine Kinder
XXXX: habe, mit denen ich mich sehr gerne beschäftige, mit denen ich sowieso nicht
XXXX: auf Bildschirme gucken würde,
XXXX: sondern mit denen ich auf den Spielplätzen Berlins rumhänge und rutsche,
XXXX: klettere und solche Geschichten mache.
XXXX: Das hilft total dabei. Ich glaube, grundsätzlich frische Luftsport sind Dinge,
XXXX: die einfach gut tun, um abzuschalten und ein bisschen runterzukommen.
XXXX: Und für mich ganz persönlich ist eines dieser Dinge tatsächlich auch Kochen.
XXXX: Also ich habe immer schon eine große Leidenschaft fürs Essen gehabt.
XXXX: Ich komme aus einer Familie, in der Gastronomie zumindest Teil der Historie
XXXX: ist und verbringe super gerne Zeit damit, für mich, meine Familie und andere
XXXX: Menschen, die wir gern haben, zu kochen und dann gemeinsam das Essen zu genießen.
Andy: Da hat man auch ein Ergebnis, das man sieht und auch noch schmeckt.
Andy: Das hat auch seine Vorteile. Okay.
Andy: Also es gibt den Kochroboter, das dauert noch eine Weile, bis der bei euch dann kommt.
XXXX: Selbst vor dem Thermomix sozusagen machen wir noch halt. Wir haben schöne Messer,
XXXX: mit denen wir noch selber Sachen schneiden.
Andy: Okay. Ja, ich mache es ganz gern mittlerweile, weil ich koche für drei Kinder
Andy: zwei, dreimal die Woche und dann hast du hier manchmal so zwischendurch und angst.
XXXX: Dieses Arbeitsprozess ist definitiv.
Andy: Es ist total super. Silvano, vielen, vielen Dank.
Andy: Ich bin echt überrascht und finde es spannend. Es ist, denke ich, super schwierig.
Andy: Wahrscheinlich machen wir mal irgendwann noch eine zweite Aufnahme,
Andy: weil ich möchte wissen, wie Vertrieb eigentlich richtig funktioniert gegen den Mittelstand.
Andy: Ich habe da bisher echt geteilte Meinungen dazu. Jetzt hat es einmal ganz gut.
Andy: Ich war schon kurz vorm Abbrechen und dann kam dann doch die Bestätigung und
Andy: dann aber auch gleich für ein Jahr gebucht.
Andy: Das ist dann wieder, wenn man durchhält, diesen Einkaufsprozess NDA,
Andy: muss dem was weiß ich System angelegt werden und was alles dazu gehört.
Andy: Und wenn du dann auch mal drin bist, ist es glaube ich ganz cool.
Andy: Also von daher bin ich gespannt, wie das bei euch weitergeht und drücke euch
Andy: die Daumen und dann sehen wir uns vielleicht beim Gipfeltreffen der Weltmarkthürer.
Andy: Und alle Themen, was wir besprochen haben, werde ich auf jeden Fall verlinken.
Andy: Auch den Something Big is Happening Artikel, den du noch kurz oder wir noch
Andy: kurz angerissen haben. Dann vielen Dank.
XXXX: Ich danke dir, hat Spaß gemacht und freue mich im Zweifelsfall aufs nächste Mal.
Andy: Alles klar. Mach's gut, bis bald. Ciao.
Andy: Ja, und das war sie auch schon wieder, die Folge 166. Vielen Dank,
Andy: wenn du bis hierhin gehört hast.
Andy: Auch nochmal ein Dankeschön an den Podcast-Sponsor Unser und vor allem an den
Andy: Silvano dafür, dass er hier so lange am Start war für ein, ja,
Andy: recht interessantes Interview,
Andy: Organisationspsychologie studiert und dann eben in diesem Bereich gegründet,
Andy: fand ich es zum Beispiel sehr interessant.
Andy: Und in der nächsten Woche, Folge 167, habe ich den Dario, die Gregorio, zu Gast.
Andy: Und der baut zwei Apps, und zwar eine Wetter-App. Da hatte ich ja neulich auch
Andy: schon einen Gründer von der Sunubi-Wetter-App.
Andy: Das war in, lass mich kurz nachschauen, wann war das? Ist auf jeden Fall ein paar Folgen her.
Andy: Genau, das war, glaube ich, Folge 155, der Julian, genau.
Andy: Und der Dario, der baut eben yet another Wetter-App.
Andy: Kannst du dir mal anschauen, ist super schön visualisiert. und er baut noch
Andy: eine App für Debatten, KI-gestützte Diskussionen.
Andy: Apoil.app heißt das und ihn habe ich nächste Woche im Interview.
Andy: Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Woche. Bewert gerne den Podcast.
Andy: Schlag mir über hallo at happy-booth-saving.de neue Gäste vor und dann hören
Andy: wir uns in der nächsten Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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