Kommunikation für Aldi bis Quantum Computing: Jannis Johannmeier von The Trailblazers (#156)
Shownotes
In **Folge 156 von Happy Bootstrapping **spreche ich mit Jannis Johannmeier (JJ) aus Bielefeld, der The Trailblazers aufgebaut hat – eine Kommunikationsagentur für Pioniere und Vordenker. Mit 15 Mitarbeitern (oder „15 plus 5 mit KI“) betreut er 25-30 Partner, darunter Quantum Computing, Drohnen, tradierte Mittelstandsunternehmen & Familienunternehmen oder internationale Konzerne.
JJ startete bei der Bild-Zeitung mit Anfang 20 während der Online-First-Umstellung. Nach zwei Jahren intensivem „Schwanzvergleich“ wurde er aussortiert, aber das Thema Storytelling hatte sich bei ihm eingebrannt. Über die Founders Foundation kam er zum Unternehmertum und gründete 2020 mit Kristof und Jule The Trailblazers. Seine klare Regel war dabei: Niemals eine Einzelgründung und niemals eine Firma, die nach ihm selbst heißt.
JJ kritisiert das „Retten“-Narrativ in Politik und Gesellschaft scharf. „Retten ist das schwächste kommunikative Konzept“, sagt er – Deutschland brauche stattdessen ein positives Narrativ. Seine „Tag eins“-Mentalität fordert die Frage: Was würdest du weiterhin machen, wenn heute Tag eins wäre? Seine Antwort: Hör auf mit allem anderen und mach nur Sachen, auf die du Bock hast. Kommunikation ist für ihn die Basis für jeden Wandel, und dank Technologiesprüngen sei die Welt gerade wie „Kolumbus landet in Amerika“
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Links zum Podcast
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- Buch "Propaganda for the Good"
- Buch ist Besteller vor dem Launch - Artikel bei LinkedIn
- Kunden Cases von "The Trailblazers" - LinkedIn
- Artikel im Manager Magazin (paywall)
- Artikel im Handelsblatt - "Hierarchie ist irre" (paywall)
Buchtipps:*
- The Mom Test: How to talk to customers & learn if your business is a good idea when everyone is lying to you
- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
- It Doesn’t Have to Be Crazy at Work von den beiden Basecamp Gründern Jason Fried und David Heinemeier Hansson.
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 156 von Happy Bootstrapping.
Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Jannis Johannmeier aus Bielefeld.
Andy: Der hat die Trailblazers aufgebaut und das ist eine Kommunikationsagentur für
Andy: Pioniere und Vordenker, wie er selber sagt.
Andy: Vielleicht kennst du den Jannis von LinkedIn, da ist er nämlich sehr aktiv,
Andy: hat auch einen großen Account und ist da auch sehr laut.
Andy: Und ja, fand es total interessant. Die Trailblazers, die betreuen Kunden von
Andy: Aldi bis zu Quantencomputing. traditionelle Mittelstandsunternehmen,
Andy: Familienunternehmen oder eben auch internationale Konzerne. Also es ist ein
Andy: bisschen von allem dabei.
Andy: Wir sprechen natürlich auch darüber, ob und wie kleine Unternehmer,
Andy: Bootstrapper, Solopreneure anfangen können mit dem Thema PR.
Andy: Uns geht ganz viel ums Thema Storytelling und das hat er bei der Bild-Zeitung
Andy: mit Anfang 20 gelernt, während die damals so Online-First umgestellt haben.
Andy: Da hat er einiges mitgenommen und einige von seinen Kunden hatte ich auch hier
Andy: schon im Podcast. und an einem den René von MyPost. Da war eine sehr coole Folge.
Andy: Kannst du sie nochmal anhören, nicht anschauen aktuell.
Andy: Und dann sprechen wir auch noch über die aktuelle Lage in Deutschland.
Andy: Das Retten für ihn das schwächste kommunikative Konzept ist.
Andy: Also wir müssen Deutschland retten oder sowas.
Andy: Sondern er macht ein paar Vorschläge, was wir alternativ tun können.
Andy: Kannst du im Podcast hören. Und der Ernest hat ein Buch geschrieben.
Andy: Da sprechen wir auch ein bisschen drüber, wie macht man sowas eigentlich.
Andy: Und das heißt Propaganda for the good. Also du siehst, es gibt dieses wiederkehrende
Andy: Element. Und genau, bevor es jetzt direkt losgeht, nur ein Hinweis in eigener Sache.
Andy: Du findest wie immer natürlich alle Links hier zu der Folge und ein paar Artikel auch in den Shownotes.
Andy: Und wie immer würde ich mich freuen, wenn du den Podcast irgendwo weiter empfiehlst,
Andy: kurz bewertest oder mir sonst irgendwo Support gibst.
Andy: Das wäre wirklich cool, weil nur so können auch die kleinen Podcasts wachsen.
Andy: Vielen, vielen Dank schon mal dafür. Für Vorschläge für neue Gäste gerne einfach
Andy: an hallo-bootsaving.de oder übers Kontaktformular auf der Website.
Andy: So, das war es auch schon.
Andy: Die Folge mit dem Janis ist ein bisschen länger, aber es sind auch viele Themen drin.
Andy: Ich freue mich über Feedback. Jetzt geht es direkt los.
Andy: Guten Morgen, Janis und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Guten Morgen.
Andy: Es soll ja Menschen geben, die dich vielleicht noch nicht kennen.
Andy: Ich glaube, es ist schwierig, an dir vorbeizukommen, wenn man einen LinkedIn-Account hat.
Andy: Aber für die, die dich nicht kennen, wie würdest du in zwei Sätzen erzählen,
Andy: wer du bist und was du machst?
XXXX: Ich bin Janis, ein ganz glücklicher Ehemann, ein ganz glücklicher Papa von einer
XXXX: wunderbaren Tochter und einem wunderbaren Hund. Wir haben echt eine coole Familie.
XXXX: Und ansonsten bin ich unternehmerisch, so spießig wie ich im Privaten bin,
XXXX: so unternehmerisch bin ich eher wild.
XXXX: Von den Trailblazers über den Open Champions oder als Venture-Partner bei May
XXXX: Ventures gibt es einiges und
XXXX: dementsprechend so ein wildes, ich bin so ein wildes Puzzle, glaube ich.
Andy: Und dein Hauptbusiness sind aber aktuell schon die Trailblazers, richtig?
XXXX: Ja, auf jeden Fall. Das ist das Fundament, das ist der Anker,
XXXX: das ist auch der Querschnitt durch alle anderen Unternehmen.
Andy: Und was genau machen die Trailblazers? Es soll ja Menschen geben,
Andy: die dich nur nicht in einem Artikel gesehen haben.
Andy: Ich glaube, der letzte größere war sogar Was-Manager-Magazin,
Andy: ich weiß gerade nicht mehr genau.
XXXX: Das ist ja immer die Frage, was man als Große... Ja, das Manager-Magazin war sicherlich sehr groß.
XXXX: Also man kann es jetzt ein bisschen trivial beantworten. Wir sind eine Kommunikationsagentur
XXXX: und unterstützen mit dem Vehikel der Kommunikation wirklich Pioniere, Vordenker,
XXXX: Menschen, Unternehmen, die wirklich eine geile Idee haben, die in der Welt einen
XXXX: echten Impact machen wollen.
Andy: Das brauchen wir ja, glaube ich, ganz dringend in Deutschland wie auch in Europa.
Andy: Von daher ist es ein super spannendes Thema.
Andy: Am Anfang mag ich immer ganz gern, dass du ein bisschen die Größe einordnest.
Andy: Da kannst du jetzt, wie groß sind die Trailplayers aktuell? Wie viele Mitarbeitende
Andy: beschäftigt ihr? Wie viele Kunden helft ihr?
Andy: Und falls du über Umsätze sprichst, wo liegst du da ungefähr aktuell?
XXXX: Also ich finde die aktuelle Phase ganz spannend.
XXXX: Wir sind so gute 20 Teammates. Ich würde sagen, wenn es diesen Chat-GPT-Moment
XXXX: und alle LLMs-Entwicklungen darum nicht gegeben hätte, müssten wir wahrscheinlich schon 25 sein.
XXXX: So sind wir wahrscheinlich 20 plus 5.
XXXX: Nur sind die aus Technologie bestehen.
XXXX: Wir haben so im Durchschnitt...
XXXX: 20 bis knapp über 30 Partner, die wir betreuen.
XXXX: Aber da gibt es natürlich auch riesige Unterschiede. Manche wirklich,
XXXX: ich sage mal, fast ganzheitlich auf ganz vielen Ebenen und andere vielleicht
XXXX: ein bisschen punktueller.
XXXX: Dementsprechend kann man das nicht alles so über einen Kamm scheren,
XXXX: aber das ist in etwa so die Range.
XXXX: Und da ist eigentlich alles dabei, von internationaler Konzern bis irgendwie
XXXX: einer Purpose-Brand wie Vivacon Aqua oder ich sage ja auch gerne von Aldi bis
XXXX: Quantencomputing, inhaltlich alles dabei.
XXXX: Das ist eigentlich auch das Charmante, weil es einen wirklich herausfordert,
XXXX: täglich so viele unterschiedliche Themen irgendwie im Kopf wabern zu haben.
XXXX: Und wir pendeln uns immer so ein, so zwischen zwei, zweieinhalb Millionen Euro Umsatz.
XXXX: Boah, das ist in etwa so die Range. Spannender ist eher, glaube ich,
XXXX: ja immer, was da dabei hängen bleibt.
XXXX: Und da sind wir wirklich auf einen super ungewöhnlichen hohen Wert.
XXXX: Wusste ich vorher nicht, dass das so ungewöhnlich ist und so hoch,
XXXX: Aber das haben dann Menschen mir erklärt, dass das in bestimmten Bereichen der
XXXX: Dienstleistung so überhaupt nicht ist eigentlich.
XXXX: Naja, bei uns ist das aber eigentlich schon fast immer so.
XXXX: Warum auch immer.
Andy: Bevor wir weiter einsteigen in das, was ihr genau macht, würde mich interessieren,
Andy: wann hast du damit angefangen, die Trailblazers aufzubauen?
Andy: Hast du das alleine gestartet? Wie kam es zur Idee?
Andy: Warst du vorher auf der anderen Seite tätig? Hast du PR und Kommunikation bei
Andy: einem Presseunternehmen oder sowas gemacht? und wolltest dann auf die andere
Andy: Seite wechseln oder hast du dich schon immer damit beschäftigt?
XXXX: Erstmal hat alles mit ganz viel Naivität zu tun und nicht mit so viel Strategie,
XXXX: das kann man im Nachhinein gerne erzählen, aber so ist es nicht.
XXXX: Ich habe gelernt bei der Bild ganz, ganz früh mit Anfang 20 und da auch wirklich volle Pulle.
XXXX: Das war die Zeit, als Kai Diekmann auch im Valley war, als die komplett auf
XXXX: Online First auch umgestellt haben.
XXXX: Die alten Säcke in der Redaktion hatten halt keinen Bock auf Online.
XXXX: Wir Young Guns natürlich volle Pulle. Wir kannten ja diese andere Welt mehr oder weniger gar nicht.
XXXX: Deswegen konnte ich da relativ schnell sehr viel lernen und recht schnell meinen Weg machen.
XXXX: Allerdings war Axel Springer Welt jeden Tag heftiger Schwanzvergleich.
XXXX: Entweder du spielst das Spiel mit und gewinnst oder du wirst halt gnadenlos aussortiert.
XXXX: Zwei Jahre lang habe ich ganz viel gewonnen, dann wurde ich gnadenlos aussortiert.
XXXX: Ich bin an mir selbst zerbrochen, aber das Thema Storytelling habe ich da eingebrannt bekommen.
XXXX: Und danach die zweite Nummer war, dann bin ich da reingestolpert über die Familie
XXXX: Mohren, die Bergmann Stiftung durfte ich in meine Heimat, Bielefeld,
XXXX: die Fauna Foundation mit aufbauen, kommunikativ.
XXXX: Und das hatte den Sinn und Zweck, in Ostwestfalen-Lippe, so heißt unsere Region,
XXXX: ein Startup-Ekosystem zu entwickeln und die nächste Unternehmergeneration mit
XXXX: Fokus auf B2B und Tech auszubilden.
XXXX: Das war so 16, 17 rum.
XXXX: Und aus diesen beiden Komponenten sind dann eigentlich die Trailblazers irgendwann
XXXX: mal erwachsen, ohne dass das jemals der Plan war.
XXXX: Und die Founders Foundation, um dieses Thema mit Unternehmertum umzugehen,
XXXX: war das erste Mal, dass ich damit zu tun hatte.
XXXX: Und da ist für mich eigentlich eine Welt aufgegangen, in der ich 100% zu Hause
XXXX: bin, in der ich mich mega wohl fühle,
XXXX: Ja, super traurig eigentlich, dass man das nicht in diesem System,
XXXX: in dem wir leben, mehr oder weniger mal überhaupt irgendwie mitbekommt.
XXXX: Aber deshalb habe ich zum Beispiel jetzt auch noch einen Lehrauftrag an der
XXXX: Universität Bielefeld und mache da Produktentwicklung und Unternehmensgründung,
XXXX: weil es mir mega wichtig ist, dass Menschen Gründinnen oder Unternehmertum als
XXXX: Lebensoption, Karriereoption kennenlernen und nicht nur in ihren bescheuerten Fahnen wandeln.
XXXX: Und naja, lange Rede, kurzer Sinn, auf jeden Fall dann aus Storytelling und
XXXX: Zukunftsthemen, Founders Foundation, Hinterlander Things Conference,
XXXX: daraus sind dann die Trailbases erwachsen.
XXXX: Das habe ich zusammen mit Christoph, einem ehemaligen Kommilitonen,
XXXX: einem guten Freund und Jule aufgebaut, die ich dann im Studium kennengelernt
XXXX: hatte oder in der Hochschule kennengelernt hätte.
XXXX: Und wir haben das dann zu dritt aufgezogen und das war für mich immer klar,
XXXX: dass es niemals eine Einzelgründung ich machen würde, die auch vor allem niemals so heißt wie ich.
XXXX: Völlig gar gar meiner Meinung, aber naja. Und dann sind die Trade-Bizels erwachsen,
XXXX: voll in die Corona-Prime-Time rein.
XXXX: Erste, zehnte 2020 haben wir gegründet, sind aber immer schon nicht nur aus
XXXX: eigenen Mitteln erfolgreich gewesen, sondern tatsächlich aus dem eigenen Umsatz heraus. Also Wahnsinn.
XXXX: Im Nachhinein, habe ich da natürlich auch noch nicht verstanden,
XXXX: das versteht man dann ja oftmals erst so im Nachhinein, jetzt bin ich wieder
XXXX: im Stichpunkt Naivität.
XXXX: Ja, und so haben wir das einfach aufgebaut und dann kam eins zum anderen und
XXXX: auf einmal irgendwann kommt so ein Rückenwind, da wird man gehypt und dann ist es halt noch
XXXX: crazier, weil wir eh schon recht pushy sind, deswegen müssen wir eh eigentlich
XXXX: immer so overdeliveren und wenn du dann noch so gehypt wirst,
XXXX: dann wirst du noch kritischer heute,
XXXX: Aber Gott sei Dank kriegen wir das immer ganz gut hin und jetzt sind wir irgendwie bei
XXXX: fünfeinhalb Jahren, hatten im Oktober unser fünftjährigen Geburtstag und stehen
XXXX: mega da und es macht super viel Spaß, was eigentlich mein Hauptlehrer ist.
Andy: Das ist, glaube ich, das Wichtigste. Also du hast auch zwei Sachen noch angesprochen,
Andy: die mir persönlich auch wichtig sind, auch mit dem Podcast hier,
Andy: dass wir wieder mehr Unternehmenskultur bekommen, dass die Menschen sich damit
Andy: beschäftigen, was können sie machen, egal ob sie nebenher was aufbauen oder
Andy: in Vollzeit und da kann man auch ruhig ein Stück naiv sein, glaube ich.
Andy: Und ich glaube, ohne geht es auch gar nicht, weil sonst entstehen auch keine neuen Ideen.
Andy: Und probiert man sich nicht aus und geht Risiken ein. Also, das gehört ja ein Stück weit auch dazu.
Andy: Eine Frage noch zu der Bildgeschichte. Bei der berühmten Valley-Reise warst
Andy: du dann aber nicht dabei, die er da gemacht hat, oder?
XXXX: Nein, da haben wir quasi immer nur seine Erkenntnisse hin rübergeworfen bekommen.
XXXX: Und dementsprechend sollte man da ja mit arbeiten. Und das war halt für uns damals ein Geschenk.
XXXX: Das ist immer cool. Nein, aber wir waren Nein, nein. Auch wenn Kai Diekmann
XXXX: auch ein Bielefelder ist wie ich, wie wir uns auch gut kennen und schätzen,
XXXX: also jetzt im Nachhinein zu der Zeit nicht. Da war ich einfach nur so ein kleiner Piwi.
XXXX: Aber ja, natürlich hat das auch schon da angefangen, eine geile Welt zu eröffnen.
Andy: Er macht ja jetzt was Ähnliches in die Richtung, oder man weiß gar nicht,
Andy: ob er das noch macht, aber hier dieses Story Machine heißt es, glaube ich, ne?
XXXX: Ja, absolut. Story Machine ist eigentlich ein bisschen der Gegenwurf zu uns, würde ich sagen.
XXXX: Es geht um das Gleiche, aber die leben es ganz anders.
Andy: Was genau leben die anders?
XXXX: Die reden ja nicht über ihre Partner und Auftraggebenden, an des sehr verborgenen,
XXXX: versteckter Lobbyismus, komischer Habitus.
XXXX: Also komisch aus meiner Perspektive.
XXXX: Geld, Macht, sehr wichtige Themen, glaube ich.
XXXX: Und wir haben halt Bock, was zu gestalten. Ja.
XXXX: Das mit einem eigenen Anspruch angezelt, also einer eigenen Vision.
XXXX: Und wir lassen uns die Vision nicht von potenziellen Auftraggebenden vorgeben
XXXX: oder von dem Geld, sondern wir wollen das selber machen.
XXXX: Und das darf man meinen Partnern, unserem Partnern gar nicht sagen,
XXXX: aber mache ich trotzdem.
XXXX: Die sind letztlich mit ganz viel Liebe gemeint, nur Teil unserer Vision und
XXXX: die Vehikel dahin und nicht andersrum.
Andy: Okay, das ist ein fundamentaler Unterschied. Das stimmt natürlich,
Andy: die Story-Maschine ist da sehr im Hintergrund und bei euch kann man auf der
Andy: Webseite sehen, wer sind eigentlich die Kunden, was habt ihr mit denen zusammen
Andy: gemacht, sind Platzierungen verlinkt und so weiter.
Andy: Dann zur Gründungsgeschichte noch eine Frage oder zwei. Der Name Trailblazers
Andy: stand ja von Anfang an fest.
XXXX: Schnell. Darüber haben Chris und ich uns Gedanken gemacht.
XXXX: Wir waren sehr stark bei Stimme geben und so was.
XXXX: Und Voice und so. Voice of Germany. Aber das war erst so.
XXXX: Und Trailblazers bedeutet ja Wegbereiter. Ich mag die amerikanische Nutzung
XXXX: des Wortes auch Pistenraube. Also war für uns irgendwie so obvious und ist in
XXXX: Deutschland kaum besetzt gewesen oder gar nicht, ehrlicherweise.
XXXX: Die Kenner wissen natürlich, dass es in der NBA ein Basketballteam in Portland
XXXX: gibt, aber ansonsten gibt es eigentlich überhaupt keine Trailblazers-Begrifflichkeiten
XXXX: in Deutschland. Ja, und dann war das halt, war das geritzt und es kam gut an.
XXXX: Und da wir da ja noch sehr stark auch irgendwie so aus so einer Startup-DNA
XXXX: kamen, also ich mal mindestens und Chris beim internationalen Konzern gearbeitet hat,
XXXX: war für uns ein englisches Wort auch, also aus unserem Lebensgefühl heraus,
XXXX: viel naheliegender als jetzt in die deutsche Variante Wegbereiter zu nehmen.
XXXX: Also das ist halt Trailblazers.
Andy: Du hast erzählt, am 1.10.2020 war die Gründung, dann kam relativ schnell Corona.
Andy: Wann hast du gemerkt, dass es funktioniert?
Andy: Also, dass es ein Geschäftsmodell ist, das ich tragen kann.
Andy: Du kannst Leute einstellen, dir selber was bezahlen. War das nach dem ersten
Andy: Monat schon der Fall, nach einem halben Jahr?
Andy: Oder was war so der Moment, wo du realisiert hast, das funktioniert wirklich?
XXXX: Der Moment ist eigentlich nie passiert.
XXXX: Also grundsätzlich, 1.10.2020 war Corona Primetime.
XXXX: Also im März 2020 ist Corona angefangen.
XXXX: Da war das bis in die Februar hinein, was so die lustigen Chimesen,
XXXX: die haben irgendwelche Federmäuse gegessen und haben jetzt Corona.
XXXX: So eine Storyline irgendwie so, aus seinem Switchen immer raus.
XXXX: Und wir wollten eigentlich im April gründen.
XXXX: Und ich hatte schon alles hingefäffert, oder nein, also nicht hingefäffert,
XXXX: ich war schon raus aus meinem Job.
XXXX: Es war ein mega Übergang, auch Riesen-Credits an die Founders-Foundation,
XXXX: die haben meinen festangestellten Vertrag aufgelöst, hin zu einem Beratervertrag,
XXXX: sodass ich das echt ein bisschen aufgleisen konnte, das war mega, mega, mega, mega.
XXXX: Dann habe ich aber Chris und Jule angerufen und habe gesagt,
XXXX: ey Leute, bleibt mal in euren Jobs, bevor ihr jetzt kündigt,
XXXX: weil damals war ja noch die Möglichkeit, keine Ahnung, die Menschheit geht unter und stirbt,
XXXX: bis hin zu, keine Ahnung, was passiert und am Ende ist halt das passiert, was passiert ist,
XXXX: aber jetzt nicht so wild, wie es vielleicht am Anfang klang, sagen wir es mal so.
XXXX: Und dann haben wir im Sommer schon so ein bisschen über mein anderes Unternehmen,
XXXX: was ich noch hatte, Hallo Herr Mayer hieß das, haben wir schon so ein paar Projekte gemacht.
XXXX: Und da wurde schon recht schnell klar, dass das was werden kann.
XXXX: Hatte auch schon ein gutes Netzwerk und deswegen lief das eigentlich ganz gut.
XXXX: Dann haben wir im ersten Zehntag angefangen und hatten alle,
XXXX: glaube ich, ein Gehalt von 200.000 brutto, glaube ich, erst mal uns eingetragen schon mal.
XXXX: Das ging, fanden wir schon mal ganz gut.
XXXX: Dann haben wir aber nach drei Monaten mal ernsthaft in die Zahlen geguckt und gesehen,
XXXX: dass das mehr sein kann, weil es sofort super gut ging, obwohl wir zehn von
XXXX: zehn Leuten gesagt hätten,
XXXX: externer Dienstleister im Bereich Marketing, Communications,
XXXX: so einer Krisenzeit geht gar nicht.
XXXX: Ging super. Das ist eh die Anekdote, dass immer wir Krisen gesagt bekommen, die nie da sind.
XXXX: Also sie sind da, aber die betreffen uns entweder nicht oder sie sind einfach
XXXX: nicht so schlimm. Oder es ist so wie jetzt,
XXXX: Oh Gott, Blizzard, die Welt geht unter, geht nicht nach draußen und es passiert einfach nichts.
XXXX: Und das war genau das Gleiche, weil danach haben wir uns gerade so durch Corona
XXXX: durchgezogen, haben alle gesagt, ja okay, es ist jetzt so, aber jetzt kommt
XXXX: der Krieg, Ukraine, Russland, jetzt ist es soweit.
XXXX: Also deswegen ist es für mich ein riesen Learning aus der Zeit.
XXXX: Ich habe mich da eh nicht so sehr von beeindrucken lassen, glaube ich,
XXXX: aber wegen der Nervität vor allem, aber auch so, weil ich so dachte,
XXXX: wir machen geile Sachen, das passt schon.
XXXX: War so, nimm niemals Rat von jemandem an, dem du niemals um Feedback bitten würdest.
XXXX: Und da bin ich mittlerweile sehr straight. Es ist mir ehrlich gesagt,
XXXX: ich weiß egal, was irgendwelche Leute sagen oder denken, die null Plan von dem
XXXX: haben, was Unternehmertum bedeutet, Gründen bedeutet, Bada bedeutet,
XXXX: Business machen bedeutet, die können mir irgendwas erzählen,
XXXX: aber in meinem Kopf läuft dann, weiß ich nicht, die neueste Folge von GZS Setup.
XXXX: Also es ist mir total egal.
XXXX: Also ich hoffe, das bringt nichts, es ist wirklich fürchterlich.
Andy: Es ist immer schwer, das wegzuhören. Ich verstehe aber, was du meinst.
Andy: Man muss sich das rauspicken, was dann einem auch weiterhilft.
XXXX: Ich gucke nur nach den Wenn-Willig, orientiere ich mich an den Allerbesten,
XXXX: die es gibt, die ihren Weg eh gehen.
XXXX: Krisen sind im Zweifel sowieso Gründerchancen, die neue Wege gehen und das machen
XXXX: wir. Deswegen schmeißt gerne noch ein paar Krisen rüber, die ihr euch da ausgemacht habt.
XXXX: Es wird immer einfacher für uns. Wie gesagt, ich denke mir so.
XXXX: Wie gesagt, der Hauptgrund, warum Gründungen scheiden, ist, glaube ich,
XXXX: dass einfach die Leute gar nicht erst anfangen.
Andy: Ja, die Leute fangen nicht an. Das hatte ich jetzt neulich auch wieder gehabt,
Andy: auch bei einem Gast, dass man viel drüber redet, dass man einfach mal machen
Andy: sollte oder ausprobieren.
Andy: Und da lernt man ein, das Einzige, was passieren kann, ist, dass man scheitert
Andy: und da hat man trotzdem dazugelernt. Also ja, das ist, glaube ich,
Andy: auch so eine kulturelle Geschichte.
Andy: Wenn man jetzt auf euch stößt, auf dich, LinkedIn, oder man sieht eine Story
Andy: von jemand anderem und denkt sich, hey, mit den Trailblazers würde ich gerne
Andy: zusammenarbeiten. Wie läuft sowas ab?
Andy: Also lande ich da erstmal bei dir und mache so ein Onboarding-Gespräch und dann
Andy: guckst du, ob es überhaupt passt und ob man helfen kann.
Andy: Mal angenommen, ich würde mich jetzt bei dir melden und ich würde PR-Zusammenarbeit
Andy: für meinen Podcast machen wollen. Ich weiß nicht, ob das ein Case ist.
Andy: Wahrscheinlich nicht, aber nur damit wir ein Beispiel hätten,
Andy: wie würde sowas ablaufen.
XXXX: Ja, genau. Das ist tatsächlich der Weg.
XXXX: Wir haben ja noch 0 Euro in Sales, Marketing oder HR, Recruiting ausgesteckt.
XXXX: Dann melden sich Leute bei uns, aber wir sind halt auch wie Therapie.
XXXX: Wenn du eine Therapie nicht willst, braucht sie dir keiner empfehlen,
XXXX: weil wir halt wirklich ans Eingemachte gehen.
XXXX: Und wenn du das nicht willst, dann kannst du mit uns arbeiten.
XXXX: Aber wenn du dann nicht das durchziehst, dann bringt es halt auch nichts.
XXXX: Also ganz oder gar nicht. und genau meistens melden sich die Menschen,
XXXX: dann spricht man miteinander und dann merkt man recht schnell,
XXXX: ob einerseits dieses Verständnis da ist, wie wir es vorgehen,
XXXX: das Verständnis für die Disziplin, Public Relations ernsthaft da ist und für
XXXX: uns ja auch mega wichtig,
XXXX: ob es auch ein Fit and Purpose in der Vision gibt. Wenn nicht,
XXXX: dann machen wir es nicht.
XXXX: Waffen sind ausgeschlossen, Alkohol ist ausgeschlossen, mehrere Dinge sind ausgeschlossen,
XXXX: Auch andere Sachen sind ausgeschlossen.
XXXX: Wenn uns jemand sagt, wir finden euch total toll, bitte macht bei unserem Pitch
XXXX: mit, machen wir nicht. Wir machen keine Pitches.
XXXX: Bin nicht dermaßen aus der Zeit gefallen. So eine völlig fehlgeleitete Art und
XXXX: Weise, wenn man eine Partnerschaft hat, dann beginnt die auf Augenhöhe und fängt
XXXX: nicht an, du bist das Opfer und der große Superstar sagt dir irgendwann,
XXXX: du bist kein Opfer mehr, sondern du darfst jetzt ein bisschen mitmachen.
XXXX: Völlig daneben. Alle wünschen sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe,
XXXX: nur wenn die gleich anfangen, irgendwie von Gott König redet mit seinem niedersten
XXXX: Bettler, dann kann das nicht funktionieren.
XXXX: Meiner Meinung nach auch völlig naiv, aber wenn man, stell dir das mal vor,
XXXX: das wäre ein Privaten so, dir dürften Leute vorstellig werden und pitchen,
XXXX: warum sie eine gute Partnerin für dich wären, Freundin für dich wären oder Freund.
XXXX: Was ist das für eine Welt? Wenn man gemeinsam eine Vision verfolgt,
XXXX: also ich weiß nicht, wer auf solche verstauten Ideen gekommen ist,
XXXX: Die sollen ihr Spiel wirklich weiterspielen,
XXXX: Geld verbrennen, was noch dazu kommt, völlige Ineffizienz leben.
XXXX: Aber sowas machen wir halt nicht, das sagen wir sofort ab.
XXXX: Manchmal auch mit Wertschätzung, aber generell ist das für uns wirklich eigentlich eine Sache wichtig.
XXXX: Die wir niemals machen würden, ist eigentlich auch egal um was.
Andy: Wie viel werden dann aussortiert? Also wenn du so ein Gespräch hast und du merkst,
Andy: es passt nicht, wie viel kommt dann überhaupt durch? Das ist ja auch schon verrückt.
Andy: Ich mache ein Bewerbungsgespräch, es hört sich ja fast so an,
Andy: dass wir zusammenarbeiten.
XXXX: Ich würde eher sagen, das ist halt wie so ein Kennenlernen. Stell dir doch sowas
XXXX: vor wie Tinder, dann trifft man sich zum Abendessen, danach weißt du ja Bescheid.
XXXX: Das ist aber auch auf Augenhöhe. Beide sind so ein bisschen auf der Suche und
XXXX: man guckt halt. Und also bei mir bewirkt sich keiner.
XXXX: Ich bin halt am Ende nur sehr ehrlich und sage, du, pass auf,
XXXX: war vielleicht sogar ein ganz gutes Abendessen, aber das, was du dir vorstellst,
XXXX: darauf habe ich keinen Bock. Also das ist nicht mein Ding.
XXXX: Und andererseits sage ich auch mal sehr ehrlich, deswegen auch nicht nur so,
XXXX: sondern ich sage auch, du, das, was du dir wünschst, das können wir nicht.
XXXX: Du denkst, dass wir es könnten. Aus welchen Gründen finde ich schön,
XXXX: aber das können wir nicht.
XXXX: Also sobald die Klippe kommt Richtung Marketing und Verkaufen und SEO, da sind wir raus.
XXXX: Dann sagen die manchmal auch, ja, das könnt ihr doch so mitmachen.
XXXX: Nee, wir können das nicht.
XXXX: Selbst Skifahren und Skilanglauf, das ist beides mit Schnee und mit so Skiern
XXXX: unterzumissen. Aber es ist totally different.
XXXX: Das ist halt was ganz anderes. Und ja, ich sag mal so, früher war es öfters
XXXX: so, dass es nicht gepasst hat.
XXXX: Heutzutage haben wir, und das ist auch ein Riesenasset der Agentur,
XXXX: vielleicht auch von meiner Person, weil die Leute schon wissen,
XXXX: wofür ich stehe, wer es dann wirklich wissen will, oder die Bude.
XXXX: Jetzt melden sich eigentlich nur noch die, die verstanden haben,
XXXX: wie wir ticken und nicht mehr die, die komische Sachen wollen, sagen wir es mal so.
XXXX: Oder uns melden sich auch nicht mehr Leute, die für uns irgendwie,
XXXX: die denken, wir sind eine Klemmnerei.
XXXX: Weißt du, ich meine, dadurch, dass wir so klar positioniert sind,
XXXX: melden sich mittlerweile weniger, aber dafür fast immer die,
XXXX: wo ich grundsätzlich sagen würde, das kann gehen.
XXXX: Das weißt du genauso gut wie ich. Wir sind am Ende kein skalierendes Produkt.
XXXX: Wir haben einen unglaublichen Fokus auf Qualität. Wenn wir voll sind, sind wir voll.
XXXX: Wir sind immer noch von Menschen abhängig, auch wenn ich schon gesagt habe,
XXXX: dass uns künstliche Intelligenz und alles, was damit zu tun hat,
XXXX: enorm hilft in der Skalierbarkeit oder im Wachstum.
XXXX: Aber es hat trotzdessen seine Grenzen.
XXXX: Und ich würde niemals Arbeit zusagen, wenn ich nicht versprechen kann,
XXXX: dass wir jetzt in der Lage sind, zumindest Potenzial in der Lage sind, gute Arbeit zu lassen.
Andy: Und wenn es dann zu einer Zusammenarbeit kommt, wie geht es dann weiter?
Andy: Also du lernst den Gründer immer kennen, sprichst du immer mit den Gründern des Unternehmens,
Andy: dann egal wie groß das ist oder gibt es dann auch in größeren Konzernen Marketing-Teams
Andy: auf der anderen Seite, mit denen du zusammensprichst oder wo findet die Zusammenarbeit statt?
XXXX: In der Regel, gerade in der ersten Phase, ist es ausschließlich C-Level.
XXXX: Wir gehen echt ans Eingemachte. Und das hat nichts damit zu tun,
XXXX: Vodafone hat irgendeine Kampagne, weil sie einen neuen Tarif haben.
XXXX: Das interessiert mich sowas von überhaupt nicht.
XXXX: Da geht es wirklich um grundlegende Positionierungsfragen.
XXXX: Und die können nur auf höchster Ebene beantwortet oder getragen werden.
XXXX: Und das kann natürlich mit dem Kommunikations-Marketing-Team sein,
XXXX: die da mit Federführern dabei sind. Logisch, die kennen ihren Laden auch.
XXXX: Aber wenn es nicht wirklich komplett von C-Level mitgetragen und mitentwickelt
XXXX: wird, dann ist es eigentlich schwierig.
XXXX: Und ob es dann der internationale Konzernlenker ist oder irgendein Gründer,
XXXX: das ist eigentlich auch egal.
XXXX: Aber wir brauchen halt dieses Commitment der innersten DNA.
XXXX: Sonst können wir meiner Meinung nach gar nicht wirken. Wir sind nicht das Ende
XXXX: der Wertschöpfungskette.
XXXX: Also das sind wir manchmal auch ganz hinten. Aber vor allen Dingen sind wir
XXXX: gerade zu Beginn, wenn du danach fragst, immer eigentlich Punkt Null der Wertschöpfungskette.
XXXX: Teilweise bis ins Produkt oder die Dienstleistung hinein, die die Partner haben, die in der Arbeit.
XXXX: Dadurch sind wir eigentlich eine Spiegelung der gesamten Wertschöpfungskette und gucken,
XXXX: wo wir kommunikativ mit reingehen, wo es sich lohnt und wo wir manchmal auch
XXXX: sagen, wir können jetzt hier was erzählen, aber wir haben keine Proofs oder
XXXX: das, was ihr kommunikativ, was wir erarbeitet haben, was wir jetzt alle miteinander sein wollen,
XXXX: da zu machen X und Y-Produkte oder Aktionen überhaupt gar keinen Sinn,
XXXX: weil sie das Gegenteil sind oder einfach nicht reinpassen.
Andy: Kannst du mal ein, zwei Beispiele von Kunden nennen, wo du mir vielleicht mal
Andy: ein bisschen darlegen kannst, was ihr dann genau gemacht habt und wie so eine
Andy: permanente Zusammenarbeit oder permanent,
Andy: also wie so eine längerfristige Zusammenarbeit mit euch dann aussieht?
XXXX: Ja, manche sind wirklich schon jahrelang, das muss man sagen,
XXXX: fünf, sechs Jahre, also sogar mit Vorgründung der Trailblazers, also in diesem Vorlauf.
XXXX: Das kann man sich wirklich auf der Workshare ganz gut angucken,
XXXX: Aber jetzt vielleicht mal so der Case in unserer Heimatregion.
XXXX: Also wir sind ja hier Ostwestfalen-Lippe Heimat der Hidden Champions.
XXXX: Meiner Meinung nach der Suizid auf Raten.
XXXX: Aber das müssen die Unternehmen ja auch für sich selber entscheiden,
XXXX: weil wenn du nicht kennst,
XXXX: also womit willst du dich identifizieren, wie willst du die Leute finden,
XXXX: da brauchst du dich gar nicht beschweren, wenn nicht niemand,
XXXX: aber deswegen hilft uns das eigentlich, weil die auch so langsam merken,
XXXX: ah ja, und da haben wir uns mal einen vorgenommen,
XXXX: beispielsweise, das sind Kersten Huckmüller und dann Rea Schiemann,
XXXX: das sind die beiden Chefs dieses Unternehmen Marantek.
XXXX: Marantik, das Produkt, wo normalerweise ja Kommunikation ansitzt,
XXXX: das ist halt erstmal total boring.
XXXX: Das sind Antriebe für Garagen und Parkanlagen. Also die Antriebe dafür.
XXXX: Also sag mir, langweiligeres Produkt, was dich weniger interessiert, was du nie siehst.
XXXX: Du willst halt, dass deine Garage aufgeht oder du in den Park ausfahren kannst,
XXXX: aber der Antrieb ist dir wirklich fürchterlich egal.
XXXX: Und da haben wir angesetzt und da haben wir halt die Antworten liegen natürlich,
XXXX: warum dieses Unternehmen spannende, diese Menschen spannend sind,
XXXX: lag man ja gerade schon, natürlich nicht im Produkt
XXXX: Zero, sondern in dem Habitus, wie dieses Unternehmen geführt wird,
XXXX: was die davor haben. Und die haben uns das angeguckt und das war crazy.
XXXX: Das ist ja klassischer Mittelstand, wirklich so ein Hidden Champion halt,
XXXX: so quasi Marktführer im Bereich Antriebe, so klassisch deutsch.
XXXX: Die haben quasi ganz flache Hierarchien. Du hast unglaubliche Entwicklungsmöglichkeiten
XXXX: vom Produktionshelfer, vom Produktionsleiter zu werden, wenn du da halt performst.
XXXX: Also einen kompletten Modus, anderen Modus, aber an dir als diese hierarchischen,
XXXX: patriarchischen Läden.
XXXX: Alleine Kerstin zum Beispiel ist keine Ingenieurin, ist aber trotzdem CEO oder
XXXX: die Chefin dieses Unternehmens.
XXXX: Also ganz viele Zutaten da drin, die anders sind. Ganz die Kooperation schon
XXXX: sehr lange Zeit mit Startups.
XXXX: Absurde Sachen, die für die irgendwie selbstverständlich sind,
XXXX: aber für den Standardmittelständer out of range eigentlich.
XXXX: Und dann haben wir uns überlegt, okay, was kann denn so ein Gesamtnarrativ sein,
XXXX: was intern beschreibt, was sie tut, aber auch nach extern.
XXXX: Weil sie dann auf einmal so neue Ventures machen mit Startups und so.
XXXX: Und da haben wir gesagt, okay, wir haben jetzt lange überlegt,
XXXX: wir haben viel zusammengesessen und da erzählen wir erstmals,
XXXX: oder seit ein paar Jahren, die Transformation eines Hidden Champions hin zum Open Champion.
XXXX: Und dann kannst du erkennen, auf welcher Flughöhe wir überhaupt unterwegs sind
XXXX: und dann hat das Einfluss auf alles.
XXXX: Also, und ich meine nicht nur interne und externe Kommunikation,
XXXX: sondern auch auf, wie funktioniert Sales in Zukunft, wenn das die Assets sind und nicht das Produkt.
XXXX: Wie funktioniert eigentlich das Thema Recruiting in Zukunft,
XXXX: wenn wir das und das wollen? Wie machen wir eigentlich ...
XXXX: Wenn wir wirklich gelassen werden, oder das ist eigentlich auch mein Anspruch,
XXXX: unsere Arbeit muss unternehmensstrategische Auswirkungen haben.
XXXX: Hat sie das nicht, sind wir so
XXXX: wie die anderen Agenturen, die Konfetti auf beschissene Sachen schütten.
XXXX: Und darauf habe ich halt schlichtweg keine Lust. Dafür bin ich vielleicht auch
XXXX: viel zu unternehmerisch und möchte Sachen machen, die funktionieren und nicht
XXXX: nur dieses, so jetzt so eine Kampagne mit Penny oder so, habe ich gerade gesehen,
XXXX: da laufen irgendwelche Schafe da.
XXXX: Ja, ist alles nett und ist ein Hingucker, aber was, also wo hast du da einen Wirkungskreis?
XXXX: Es ist bestimmt auch richtig, dass es solche Sachen gibt, aber ich weiß es nicht.
XXXX: Mir macht das halt einfach keinen Spaß.
Andy: Ja gut, das ist halt nächste Woche ersetzt durch was anderes und dann das,
Andy: verschwindet, wenn es aus Social Media verschwindet, die Schafe,
Andy: die waren ja jetzt am Wochenende überall, sag ich jetzt mal,
Andy: und nächste Woche ist was anderes da, da haben wir die wahrscheinlich schon wieder vergessen.
XXXX: Vor ein, zwei Monaten hat, glaube ich, Vodafone oder O2 oder so,
XXXX: die hatten irgendwelche Fische.
XXXX: Also ja, okay, come on, ey, Leute, ihr müsst euch auch nicht wundern,
XXXX: als Agenturlandschaft, dass ihr keine Kunden mehr habt, dass ihr nicht rentabel
XXXX: seid, also ihr macht auch wirklich nur noch, ihr denkt immer noch,
XXXX: ihr seid im 90er-Jahren und könnt Karstadt-Level machen.
Andy: Ja.
XXXX: Ich bin da wirklich teilweise fassungslos.
Andy: Die Themen, die du dann aber jetzt machst und angesprochen hast,
Andy: das ist ja wahrscheinlich viel schwieriger aus deiner Sicht nachzuweisen,
Andy: dass es was bringt für die Sichtbarkeit.
Andy: Gerade so strategische Themen sind ja auch super schwer zu messen.
Andy: Wie funktioniert das dann in der Zusammenarbeit, dass jetzt jemand fünf Jahre
Andy: mit euch zusammenarbeitet?
Andy: Das sagt ja, dass es offensichtlich für beide Seiten gut funktioniert und dass
Andy: es auch Spaß macht, zusammenzuarbeiten.
Andy: Wie funktioniert dann sowas von der Kundenseite her?
Andy: Normalerweise hast du ja so Marketingkampagnen, machst du Performance-Marketing
Andy: oder bei den Schafen wird wahrscheinlich geguckt, wie viele Platzierungen und
Andy: Impressions haben wir generiert.
Andy: Das ist ja bei solchen Purpose-strategischen Themen eher schwierig wahrscheinlich.
XXXX: Ich finde es eher schwierig, dass man sich wirklich von KPIs und so blenden lässt.
XXXX: Diese ganzen Werte sind doch auch nah also meistens werden diese Werte doch
XXXX: gemacht, damit deren Marketing-Guru
XXXX: jetzt hier der bei Penny, seiner Geschäftsleitung sagen kann, wie geil die Zahlen war.
XXXX: Also haben alle ein absolut gesteigertes Interesse daran, diese Zahlen so geil
XXXX: aussehen zu lassen, wie es nur geht. Das ist ja so ein Machtding.
XXXX: Also wer sich heutzutage auf diesen ganzen Zeugszahlen einnässt,
XXXX: von ein paar Jahren war ja KPI und Zahlen, Daten, Fakten, so das Ding.
XXXX: Das ist für mich eine Seite der Medaille, die auch ganz schön ausgelutscht wurde,
XXXX: um die doch deutlich zu übertreiben an der einen oder anderen Stelle, glaube ich.
XXXX: Und dann nimmt man halt irgendwelche Zahlen und legitimiert damit alles.
XXXX: Ich sage auch immer, wir machen keine Sprints, wir machen ausschließlich den Marathon.
XXXX: Wenn man jetzt mal ranthänken, guckt mit der Positionierung,
XXXX: die sie haben und was sie jetzt für eine Führungsmannschaft haben,
XXXX: das wäre vorher undenkbar gewesen, was da jetzt für Menschen arbeiten.
XXXX: Alleine mal nur auf den Faktor. Da kann ich dir jetzt aber nicht sagen,
XXXX: Das wissen die aber sehr genau, dass das nur durch die Positionierung und durch
XXXX: das in der Branche zu sehen, wow, was für ein progressiver Maschinenbauer,
XXXX: deshalb kommen die Menschen dahin. Mhm.
XXXX: Das ist ja das, um was es geht. Richtige DNA so zu verstärken,
XXXX: dass die richtigen Dinge für die nächsten Jahre passieren.
XXXX: Wir haben im Bereich der Transformation, das hast du ja eben schon gesagt,
XXXX: in der Querschnitt der Wirtschaft so unfassbare Aufgaben.
XXXX: Es geht jetzt erstmal darum, zu sortieren, wer ist intern dafür passend,
XXXX: wer ist extern dafür vielleicht passend.
XXXX: Und da sind ganz andere Aufgaben gefragt, als dieses ganze Konfettibohr.
XXXX: Nichtsdestotrotz, ich will das immer nicht nur so verurteilen,
XXXX: wir machen ja solche Sachen auch, Mit Aldi Süd zum Beispiel,
XXXX: wobei ich da sage, das hat einen ganz klaren roten Farben.
XXXX: Das fängt an mit Gutes für alle.
XXXX: Ja, Vision passt auch 100%ig zu dem Geschäftsmodell, weil sie am Ende sorgen
XXXX: wollen. Wir wollen halt, dass Leute am 21.
XXXX: Des Monats noch bei uns gute Sachen einkaufen können. Da bin ich voll dabei.
XXXX: Und Demokratisierung von Lebensmitteln. Das ist alles total super erarbeitet,
XXXX: macht mega Spaß, sich darin zu bewegen und ist echt.
XXXX: Und wenn man sowas erarbeitet hat, dann richtig mal die Konfettibombe anzuschmeißen,
XXXX: dann bin ich dabei. Und das haben wir in dem Fall so gemacht.
XXXX: Wir haben gesagt, Tomaten, Gurken, wir machen die günstigsten,
XXXX: die regional fährsten und alles ist doch toll. Warum wollen denn die Leute die
XXXX: Tomaten und die Gurken nicht?
XXXX: Da ist auch wieder die Antwort in der Emotion beispielsweise.
XXXX: Oder ich weiß nicht, Andreas, hast du schon mal einen Candlelight Dinner, meinen Tomatensalat?
XXXX: Es kommen gute Gäste zu deinem Geburtstag, hier eine Gurke, hier eine Tomate.
XXXX: Also ich weiß nicht, in welcher Welt du da nicht Verstörung anrichtest, statt zu Erschätzung.
XXXX: Das ist richtig. Das ist ja eigentlich ein No-Brainer. Und das war dann zu der
XXXX: Zeit, danklicherweise, gab es dieses Riesending mit dem Döner-Gate.
XXXX: Also Olaf Scholz hat gesagt, wurde damit konfrontiert, alles zu teuer,
XXXX: Dönerpreisbremse muss kommen.
XXXX: Steinmeier hat darüber gehe, setzt Erdogan. Das war ein Riesen-Politikum,
XXXX: weil einfach der scheiß Döner Lieblingsgericht der Deutschen zu teuer geworden ist.
XXXX: Das heißt, das Volk, also die Menschen in dem Land haben sich quasi angeschrieben
XXXX: über Social Media und sogar in der Öffentlichkeit, das eine Gericht bitte zu
XXXX: demokratisieren und das ist der Döner.
XXXX: Und Aldi Süd hat alle Ingredients sogar, was noch on top kommt,
XXXX: also wirklich von Brot bis Gurke, Tomate,
XXXX: Fleisch alles, um einen preisgünstigen Döner zu machen und dann hat das lange gedauert,
XXXX: aber dann haben sie es verstanden und dann haben wir halt den Döner für die
XXXX: Demokratie, den Döner für alle gemacht und damit haben wir dann eine Döner-Tüche
XXXX: durch Deutschland gemacht aber dann auch Konfetti machen ja,
XXXX: aber dann im zweiten Schritt über die ernsthaften Themen zu reden
XXXX: Können sich junge Familien in Deutschland noch Essen leisten.
XXXX: Einmal das Gesunde, aber auch das, was sie wollen.
XXXX: Wir müssen doch nicht so tun, als wären wir alles die Salatasketen.
XXXX: Also 60 Prozent der Deutschen leidet an Diabetes. Also über was für eine Welt reden wir da teilweise?
XXXX: Das existiert überhaupt nicht. Wir möchten doch einfach gerne unsere Genussgerichte
XXXX: auch haben, auf die wir einfach Wut finden.
XXXX: Da geht es nicht immer nur um Pathos und Moral. Wir gehen am Wochenende ins
XXXX: Fußballstadion, verprügeln uns und dann aber bitte nur in der Woche nur Salat
XXXX: essen. Weil das ist ja so.
XXXX: Wir sind Menschen. Und diese Wildheit auch wieder reinzubringen,
XXXX: das finde ich fantastisch. Das macht mega schade.
XXXX: Wir haben irgendwie, glaube ich, mal angefangen, Roboter und Menschen in eine Suppe zu werfen.
XXXX: Das gilt von der Arbeitswelt bis generell. Aber diese Wildheit des Menschen
XXXX: ist ja das Einzige, was es eigentlich unterscheidet.
XXXX: Und dann so ein Ding da durchzuziehen. Das gibt Sichtbarkeit.
XXXX: Und ja, wir haben auch alle KPIs gestrengt.
XXXX: Aber dahinter liegt doch, über eine fast populistische, propagandistische Maßnahme
XXXX: Sichtbarkeit zu bekommen und dann über die richtigen Themen zu reden.
XXXX: Und über die wirklich gesellschaftsregel Erbanden. Weil, sag mal so,
XXXX: wir bauen die Bühne, wir bauen das Stadion, sondern wir laden die 100.000 Leute ein, die kommen.
XXXX: Und dann kommst du auch darauf an, was du in dem Moment auf der Bühne sagst.
XXXX: Die Leute sind einfach da und sie sind dir ausgeliefert und sie hören dir jetzt
XXXX: gerade zu. Darauf kommt es an.
XXXX: Und da hört meistens die Arbeit von anderen Agenturen auf und dann sagen sie,
XXXX: ja guck mal, wir haben hier mehr, mehr, mehr, wir haben billige Preise. Ja, weiter geht's.
XXXX: Also weißt du, was bleibt dann wirklich hängen? Was erzählst du für Geschichten?
XXXX: Kriegst du es in der Positionierung, dich wirklich als ein verantwortungsvolles
XXXX: Unternehmen zu positionieren? wenn du es nachweisen kannst.
XXXX: Und darauf kommt es uns viel mehr an, als auf dieses ganze Eldorado an Zahlen,
XXXX: die dir am Ende nur sagen wollen, das war mega geil.
Andy: Gutes für alle ist, glaube ich, ein gutes Stichwort. Was bringt da ihr mit rein?
Andy: Und was bringt jetzt in dem Fall der Gründer? Kannst du ja bei Aldi Süd wahrscheinlich
Andy: nichts sagen. Aber was muss der Gründer mitbringen?
Andy: Was ergänzt ihr als Agentur? Also wie viel Idee kam jetzt von denen?
Andy: Und wie viel habt ihr dann drumherum?
Andy: Du hast uns ein bisschen erzählt, was ihr daraus gemacht habt,
Andy: mit der ganzen, dass es einen roten Faden ergibt.
Andy: Aber was musste die Firma mitbringen? Hatten die schon die Idee dazu gehabt
Andy: und ihr habt die ausgearbeitet oder kam die Idee dann auch von euch und der Clay?
XXXX: Die Idee ist komplett von uns mit dem Döner für die Demokratie,
XXXX: aber das, was der Partner oder der Auftraggebende mitbringen muss,
XXXX: ob jetzt Gründer, ob C-Level, ob ganz normaler Mensch,
XXXX: Ist ganz offen wirklich alle, ich sag mal wie bei Lego, alle Bausteine unsortiert
XXXX: auf den Tisch zu schütteln.
XXXX: Das. Mit Authentizität, mit Ehrlichkeit, mit Offenheit.
XXXX: Und dann versuchen wir, ich nenne das mal pragmatische Kreativität,
XXXX: etwas daraus zu bauen, was nicht nur funktioniert, weil wir unfassbar viel Geld
XXXX: drauf schütten und dadurch sehen, dass Leute sind, sondern weil die Idee so
XXXX: cool ist, dass Leute Bock haben, darüber zu reden.
XXXX: Ein Gründerbeispiel, Third Element Aviation, wurden jetzt von Hamburg Süd gekauft
XXXX: vor kurzem, also für die natürlich Erfolg.
XXXX: Die hatten es geschafft, das ist ein Drohnenbuden, die haben es geschafft,
XXXX: da hat es noch gar nicht mit Krieg und Drohnen so zu tun, das war noch davor.
XXXX: Die haben es geschafft, vor Amazon und Co.
XXXX: In Deutschland von der EU bestätigt zu bekommen, dass sie Drohnen-Airline-Flüge machen dürfen.
XXXX: Also sie durften quasi offiziell B2B-Flüge machen.
XXXX: Also keine Ahnung, du brauchst von Krankenhaus zu Krankenhaus eine Blutkonserve,
XXXX: die durften das. Weil du kannst ja nicht einfach mit Drohnen einfach so rumfliegen.
XXXX: Also sollte man schon mal mitbekommen haben, dass das so ein bisschen ist wie
XXXX: beim Autofahren. Das geht nicht einfach so.
XXXX: Also das war ein Riesengeld und das haben sie geschafft.
XXXX: Das heißt, sie durften irgendwelche Materialien, irgendwelche Dinge,
XXXX: die sogar Leute sich vorstellen können, Blutkonzerne, aber natürlich auch solche
XXXX: Dinge wie Werkzeug für irgendwas, einfach rumfliegen.
XXXX: Und dann war, und davor, okay, da gab es noch ein paar andere Dinge,
XXXX: aber das war so der Nugget.
XXXX: Wir gucken dann drauf und jetzt geht es um das Thema Inszenierung.
XXXX: Also eine richtig tolle Sache für Deutschland und innerhalb der europäischen
XXXX: Welt, dass die das geschafft haben.
XXXX: Wie inszeniere ich das nun so, dass es nicht nur das Regionalblatt,
XXXX: das Westfalenblatt wird, was darüber berichten will, weil es hat natürlich einen News-Charakter,
XXXX: sondern wie schaffen wir es, dass die Medien und die Menschen nicht mal merken,
XXXX: dass wir denen eine Information geben, sondern die denken, es ist so geil und
XXXX: sie reden da wie bekloppt.
XXXX: Das ist eine Frage von Inszenierung. Und wie bei dem Döner haben wir uns gefragt,
XXXX: okay, was beschäftigt gerade die Menschen?
XXXX: Im Bereich Food war es eben der Döner. Da brauchst du keine Umfrage machen,
XXXX: das kannst du mit 10 Sekunden googeln rausfinden.
XXXX: Und genau das Gleiche weiß auch jeder beim Thema Infrastruktur.
XXXX: Infrastruktur gibt es genau zwei Atombomben an Problemen in Deutschland.
XXXX: Das ist einmal Straße und die Deutsche Bahn.
XXXX: Da brauche ich keine Umfragen machen. Jeder ist damit unzufrieden,
XXXX: weil niemand gerne im Stau steht, was man immer tut und niemand gerne nicht Zug fahren kann.
XXXX: So, infrastrukturell Probleme wo kann eine Drohne was lösen A,
XXXX: bei der Bahn macht es irgendwie keinen Sinn weil wir können keine Menschen transportieren
XXXX: okay, Güterzüge, naja, wie emotional sind die eigentlich gar nicht,
XXXX: weil davon weiß ich nicht wenn die mal nicht fahren, was interessiert mich das
XXXX: ähm, haben sie gesagt okay, was jeder kennt ist Autobahn und die Krönung der
XXXX: Peinlichkeit ist Brücke Autobahn, Brücken
XXXX: weiß auch jeder denkt an Leverkusen, dieses Ding, was eine Million Java nicht
XXXX: funktioniert hat und die Krönung dessen von allem nochmal ist Lüdenscheid.
XXXX: Einfach weggesprengt, keine Brücke mehr da, alle müssen durch dieses arme Dorf
XXXX: fahren, wirklich Blechlawinen, Blechlawinen.
Andy: Deswegen bin ich nicht ins Stadion gefahren eine Weile zu Dortmund,
Andy: weil es einfach zu kompliziert war oder zu lang gedauert hat.
Andy: Du konntest nicht genau sagen, wie lang du brauchst einfach.
Andy: Das ist einfach das Schwierige daran gewesen.
XXXX: Dazu hat jeder eine Anekdote. Und jeder hat zumindest mal irgendwie mitbekommen,
XXXX: Jürgen Lüdenscheid, die armen Socken da und da geht ja gar nichts mehr.
XXXX: Dann haben wir gesagt, okay, jetzt kommt es auf die Inszenierung an.
XXXX: Wir lassen den ersten B2B-Drohnenflug Deutschlands, aka Europas,
XXXX: den lassen wir natürlich dann wohl machen.
XXXX: Das sind alles No-Brainer, wenn man halt strategisch denkt, aber dann trotzdem
XXXX: an Konfetti und eine Substanz.
XXXX: Dann haben wir den ersten Drohnenflug eben über dieses gesprengte Loch gemacht.
XXXX: Das ist der Unterschied zwischen Westfalenblatt und Tagesthemen.
XXXX: Es ist dann nur noch die Inszenierung, der geniale Gedanke und den wollen wir
XXXX: suchen, den wollen wir schaffen.
XXXX: Und das wiederum natürlich kannst du dir vorstellen, das sind Ingenieure,
XXXX: die dieses Drohnen-Startup gemacht haben.
XXXX: Und da ist in dem Bereich jetzt vielleicht nicht die Kreativität wie für die
XXXX: Maschine, überraschenderweise.
XXXX: Aber wir haben halt in dem Bereich, und das ist das Komplementäre,
XXXX: diese Substanz, die Menschen erschaffen, und wir nehmen diese Substanz und machen
XXXX: daraus wirklich etwas, wo Menschen denken, oh mein Gott, wow.
XXXX: Und dann auf einmal sprechen, dann ist dieser Drohnenflug gewesen,
XXXX: es explodiert in der Öffentlichkeit quasi, jetzt schauen wir da ein bisschen
XXXX: länger her, aber da kann man sich das, glaube ich, ganz gut vorstellen.
XXXX: Wenn dann auf einmal sprechen dich Leute morgens und sagen, boah,
XXXX: in Deutschland gab es den ersten B2B-Dromflug, die sind ja da über die gesprengte
XXXX: Brücke in Liebenscheid geflogen, Jannis, hast du das schon gehört?
XXXX: Und dann merkst du, deine Geschichten, die du dir erdacht hast,
XXXX: finden Leute so spannend, dass sie dich damit vollhabern.
XXXX: Wenn sie die Wahl haben, deine Freunde die Wahl haben, okay,
XXXX: über was rede ich jetzt mit Jannis, finden sie, sie wissen ja gar nicht,
XXXX: dass wir das dann sind, vielleicht finden sie das so spannend.
XXXX: Und das muss eine spannende, so gehen spannende Geschichten,
XXXX: dass die so spannend sind, dass Leute freiwillig denken, es ist eine geile Story
XXXX: und sich darüber austauschen wollen.
XXXX: Und ob das in der digitalen Welt, in der analogen Welt ist, spielt überhaupt keine Rolle.
XXXX: Und dann kann man meinetwegen noch Budget drauf werfen, aber muss man nicht.
XXXX: Wenn die Idee so gut ist, dann skaliert sie.
Andy: Zahlt denn jetzt das Drohnen-Startup euch das gleiche wie in Aldi Süd?
Andy: Nee, wahrscheinlich nicht.
Andy: Also kannst du ein bisschen da noch drauf eingehen, wie euer Geschäftsmodell
Andy: an der Stelle funktioniert?
Andy: Kommt es auf die Größe der Story, die Dauer der Zusammenarbeit an?
Andy: Bezahlt man den Retainer plus Aufwände? Wie sieht sowas aus?
XXXX: Das machen wir immer ohne Workshop, starten wir gar nicht erst,
XXXX: weil wir wirklich immer dieses Kern-DNA-Thema verstehen wollen und erarbeiten
XXXX: wollen. Sonst machen wir das nicht.
XXXX: Das hängt so ein bisschen darauf an, da ist schon ein großer Unterschied zwischen
XXXX: internationaler Konzern und ich sag mal 18-Mann-Startup.
XXXX: Logisch, weil halt einfach viel mehr Aufwände und Bedenken und Kulturkreise
XXXX: und naja, ist irgendwie logisch, viel mehr Produktmöglichkeiten.
XXXX: Aber ansonsten sind wir total standardisiert eigentlich und danach gehen wir
XXXX: in einen, das ist auch glaube ich Teil, das haben die anderen irgendwie noch
XXXX: nie so gemacht, wir haben es schon immer so gemacht, mehr oder weniger,
XXXX: wir gehen eigentlich immer in eine unbefristete Zusammenarbeit.
XXXX: So ist das halt, wenn man sich vertraut. Natürlich kann man irgendwie innerhalb
XXXX: eines Quartals rauskommen, logisch.
XXXX: Aber das ist erst mal das Commitment. Genau wie bei Arbeitsverträgen könnte
XXXX: man ja sonst auch sagen, machen ein halbes Jahr, halbes Jahr, halbes Jahr.
XXXX: Könnte man auch machen, nur will das natürlich niemand, weil es emotional ein
XXXX: Desaster ist. Aber Agenturen finden das schon immer klasse und stimmen dem immer zu.
XXXX: Und das finde ich natürlich auch total wahnsinnig. Aber den Großteil,
XXXX: das würde man jetzt sagen, mittlerweile vier Fünftel unserer Auftraggebenden,
XXXX: haben einen unbefristeten Retainer. Dadurch sieht unser Jahr,
XXXX: wie es jetzt aussah, 25 so ähnlich aus jetzt auf 26, weil natürlich.
XXXX: Und in der Regel liegen wir da, ich sag mal, so im Standard,
XXXX: wir fangen so an bei guten 5, 6 kommt ein bisschen drauf an,
XXXX: so 5er sagen, so mit 6.000 fangen wir an.
XXXX: Dazu kommt dann noch ein paar volksabhängige Sachen oder andere Sachen,
XXXX: größere Sachen. Aber so in etwa sieht der Standard.
Andy: Also es ist halt für den kleinen Bootstrapper, den ich hier sonst auch im Pod
Andy: Cast haben, eher schwierig.
XXXX: Ja, wobei ich da einmal sage, am Ende ist es unser Laden und wir können machen, was wir wollen.
XXXX: Genauso haben wir auch Viva und Aqua in einer sehr langen Zeit einfach pro Bohnen unterstützt.
XXXX: Okay. Weil ich da zum Beispiel finde, bevor wir einfach irgendwo Geld hin,
XXXX: woher, dafür können wir auch unser Handwerk anwenden, um mit neuen Brands zu
XXXX: helfen oder so, oder mit einer guten Sache zu helfen.
XXXX: Das würde ich immer nicht so pauschal sagen. Manchmal ist es auch so,
XXXX: gerade bei so jungen Unternehmen, die vor allen Dingen auch vielleicht aus dem
XXXX: Bereich Bootstück kommen, machen wir, wenn es unsere Zeit zulässt und passt,
XXXX: machen wir auch manchmal,
XXXX: ich sag das mal so, und das bringt meistens auch schon ziemlich viel,
XXXX: laden wir sie in unsere Welt ein
XXXX: und machen vielleicht mal einen kleineren Workshop, damit sie einfach mal
XXXX: verstehen, was wir meinen und was sie jetzt schon für Nuggets haben.
XXXX: Und teilweise kommst du ja mit Pareto-Prinzip ja schon auf ein gutes Level.
XXXX: Du kommst auf kein gutes Level, wenn du die Disziplin überhaupt nicht verstehst.
XXXX: Also dann, das ist, da kannst du dich anstrengen, wie du willst,
XXXX: da kommt nichts Gutes bei raus.
XXXX: Und am Ende ist es bei uns eine Disziplin, das ist ein klares Handwerk,
XXXX: Das hat viel mit Psychologie und solchen Dingen zu tun.
XXXX: Insofern ist das immer eine Option, wenn wir spannende Sachen sehen,
XXXX: weil wie gesagt, wir sind Purpose-Striven, die haben selber eine Vision und
XXXX: wenn jetzt jemand gerade daran arbeitet, die Anti-Hunger-Pelle zu erfinden und gerade nicht
XXXX: 1700, dann würden wir sicherlich uns auch der Sache verschreiben,
XXXX: weil wir eben denken, da liegt ein Impact-Header.
XXXX: Also die Ebene gibt es schon auch, aber natürlich gibt es irgendwie auch eine
XXXX: Standardisierung in unseren Pricings.
Andy: Was würdest du dem kleinen Bootstrapper denn empfehlen? Wo sollte der denn anfangen?
Andy: Also sollte der auf LinkedIn-Bild den Public machen?
Andy: Sollte der, ich hatte den Julian ja schon hier, auch von The Blink,
Andy: das kennst du vielleicht auch, so ein SaaS-Startup in der PR-Ecke,
Andy: der meint das so, man soll nicht gleich im Spiegel oder größeren Zeitschriften
Andy: schreiben, sondern einfach bei der Lokalpresse anfangen oder bei der Fachpresse.
Andy: Wie siehst du das? Also wenn ich jetzt für den Podcast was machen wollen würde,
Andy: was sollte ich denn machen?
Andy: Wo denkst du, hätte ich denn Erfolgschancen?
XXXX: Ja, da sind wir wieder beim Thema. Also man kann dann immer so Standardantworten geben.
XXXX: Aber dafür kenne ich deinen Case und das, was du vor... Also,
XXXX: den kenne ich einfach nicht.
XXXX: Also, ich kann jetzt sagen, okay, ein Podcast, der groß rauskommen will,
XXXX: okay. Nur wenn ich auf der Oberflächlichkeit arbeite, dann kann ich dir genau
XXXX: die Standardsachen auch sagen.
XXXX: Das bringt nichts. Aber deswegen meine ich das. Wenn du diese Grundlagenarbeit
XXXX: mit uns nicht machst, dann ist es so wie ein Dörrboden, wo du eine gute Saat draus wirst.
XXXX: Das wird nichts. Und du wunderst dich dann, warum es nichts wird.
XXXX: Da kann ich dir sagen, ja, weil das und das sowieso nicht stimmt. Hör auf damit.
XXXX: Oder wir müssen das umbauen, sonst ist das sowieso nicht.
XXXX: Deswegen tue ich mich da immer sehr schwer. Grundsätzlich kann ich nur sagen,
XXXX: heutzutage gibt es von nichts.
XXXX: Und ich weiß, dass wir uns da so gerne akademisch und möchte gerne Gutmenschen
XXXX: hinter verstecken. Es gibt kein zu viel.
XXXX: Gibt es nicht? Wirklich.
XXXX: Volle Pulle, immer in die Sichtbarkeit rein.
XXXX: Ganz egal, wie deine Persönlichkeitsstruktur ist. Natürlich muss es authentisch
XXXX: sein, das ist logisch, aber es gibt kein zu viel. Nutzt doch die Geschenke.
XXXX: Kommunikation ist seit spätestens dem Jahr 2020 mehr oder weniger umsonst kostenfrei.
XXXX: Die gesamte kommunikative Infrastruktur in der digitalen Welt ist kostenfrei.
XXXX: Internet, was wir hier machen, die Begegnungen, Socials, kostet nichts.
XXXX: Internet kostet nichts, das ist eher so wie Strom, das bezahlt man halt, spürt man aber nicht.
XXXX: Ob du jetzt dafür 15 Euro bezahlst für dein Internet oder 37 Euro,
XXXX: aber jeder hat es, jeder hat, also es ist alles da, kostenfrei.
XXXX: Wenn du jetzt zurückdenkst, vor 20 Jahren, ruf mal in New York an mit deinem Festnetz, viel Spaß.
XXXX: Da scheißt du dir die Hose, weil es so teuer ist. Und jetzt rufst du da mit
XXXX: Skype vor zehn Jahren an und jetzt mit diesen Dingen, weißt du,
XXXX: das ist durch, das kostet nichts.
XXXX: Deswegen siehst du auch die Verrohung, würden jetzt die Good Guys sagen,
XXXX: ich denke mir einfach nur so, es ist halt die Evolution der Kommunikation bei WhatsApp an.
XXXX: Nun war das halt drei Wortnachrichten hin und her, du musst dir keine Gedanken
XXXX: mehr machen, weil eine S&S, so wie es früher mal war, nicht eine Mark kostet
XXXX: oder zwei Euro. Es kostet alles nichts.
XXXX: Das heißt, Infrastruktur kommunikativ umsonst, kostens.
XXXX: Und jetzt, das ist seit den 20ern ungefähr, da ist es wirklich noch mal billiger
XXXX: geworden und ultimativ.
XXXX: Und jetzt, dank ChatGPT-Moment, das ist für uns als Agentur natürlich ein Riesengeschenk,
XXXX: wird diese kostenfreie Infrastruktur voll und zugeschissen mit wirklich absolut
XXXX: austauschbarem Content,
XXXX: der war es vorher schon, weil die Menschen sich nicht trauen,
XXXX: und jetzt wird er noch zugeschissen mit kostenfreiem Content.
XXXX: Weil wenn wir jetzt sagen, mach mir aus der Podcast-Folge eine Milliarde LinkedIn-Posts, fertig.
XXXX: Ich bin fertig. Ob die gut sind, ob die schlecht sind, ist scheißegal.
XXXX: Du pumpst die Welt damit voll. Und jetzt stell dir vor, eine kostenfreie Infrastruktur
XXXX: trifft auf kostenfreien Inhalt.
XXXX: Das Glas ist so dermaßen voll. Und du hast jetzt nur noch die Möglichkeit,
XXXX: und mit viel hilft viel, meine ich, nicht nur die Menge des Contents.
XXXX: Content ist für mich eh total storyable, gell? Es ist nur noch Story-is-King.
XXXX: Wenn du nicht geile Story-Nuggets findest, die in dir liegen oder in deinem
XXXX: Laden oder in was auch immer du vorhast, kannst du es komplett vergessen.
XXXX: Diese Behörden, die gibt es nicht. Es gibt keine Hürden mehr und das verstehen
XXXX: manche so viel besser, als diese Good Guys, die denken, ja ich muss jetzt hier
XXXX: mal wieder ein bisschen qualitativ und ein bisschen, ja wie gesagt,
XXXX: qualitativ und ein bisschen im
XXXX: Vergleich zu einer Tonne anderen Leuten an Menge, da hast du keine Chance.
XXXX: Diese Welt verändert sich radikal, sehen die meisten Menschen scheinbar auch nicht.
XXXX: Und auch, das finde ich jetzt den Bogen noch in die Politik machen,
XXXX: da lache ich mich tot, dann solche Leute wie Friedrich Merz gehen wirklich noch
XXXX: lieber auf eine Veranstaltung mit tausend Leuten und fühlen da denn sonst was,
XXXX: haben von den tausend Leuten irgendwie, keine Ahnung, vielleicht hundert neue
XXXX: gewonnen für die CDU oder so.
XXXX: Dafür hast du aber einen halben Tag investiert, Minimum, statt einfach innerhalb
XXXX: von einer Stunde 36 TikToks zu machen und eine Million Leute zu erreichen zu
XXXX: haben und wenn du davon 10% gewinnst, wie viele das sind?
XXXX: Glaube, ich bin nicht besonders gut im Rechnen, aber es sind 100%.
XXXX: Jetzt sag mir mal, Aufwand, Ertrag.
XXXX: Und da kann ich TikTok doof finden und das ist doch alles so, ja, so what?
XXXX: Das ist Evolution, die gerade stattfindet. Und wer da nicht in der Lage ist,
XXXX: sich sein Gehirn so forcieren und weiterzuentwickeln, der verliert sowieso.
XXXX: Das ist wie Erfindung des Feuers. Da gab es halt Leute,
XXXX: Menschen, Neandertale oder was da vor allem, die haben sich dann angefangen,
XXXX: damit zu beschäftigen, haben da irgendwie gelernt, das zu steuern und genauso
XXXX: sehe ich die digitale Welt, die Technologie und andere haben halt einfach sich
XXXX: die Handvoll aufgehört oder andere haben es abgelehnt, so oh nein, sowas möchte ich nicht.
XXXX: Die werden alle aussterben. Und normalerweise, wenn du es auf die Spitze treiben
XXXX: wollen würdest, was da gerade passiert, das Gegenteil müsste man machen von
XXXX: dem, was die Leute sagen.
XXXX: Ich sage nicht, dass das pädagogisch wernvoll ist, ich sage nicht,
XXXX: dass das irgendwie ist, was ich als Eltern gut finde.
XXXX: Normalerweise sollten wir anfangen, unsere Kinder mit drei Jahren, wie meine Tochter,
XXXX: mit dem Smartphone zuzubomben, damit die mit 16 da rausgehen und diese Welt
XXXX: zerlegen und diese ganzen widerlichen, lächerlichen Karrierewege einfach zu
XXXX: pulverisieren und mit 17 Jahren einfach,
XXXX: obwohl sie noch nicht mal richtig das ABC-Können gefühlt und weit weg vom ABC
XXXX: sind, einfach schon Millionäre sind.
XXXX: Weil sie das Game verstehen, was da für eine neue Welt aufkommt.
XXXX: Und das haben die meisten Menschen überhaupt nicht.
XXXX: Und dann wollen wir, so die Akademia und diese Ihre, oh, wir müssen das alle
XXXX: mal so anstrengen, dem 17-, 18-jährigen TikToker erklären, der Millionär ist,
XXXX: dass er doch bitte ein bisschen besser aufs Rechtsalbum achten soll,
XXXX: dass er doch bitte mal was Vernünftiges lernen soll, damit der 57-Jährige,
XXXX: der für 42.000 Euro brutto in irgendeinem Unternehmen arbeitet,
XXXX: dem erzählen soll, wie er bitte sein Leben gestalten soll.
XXXX: Da würde ich mir die Schi aber ganz schnell abziehen und mal gucken,
XXXX: ob der vielleicht in der richtigen Welt ist und nicht in der falschen Welt ist.
XXXX: Und da wird ein fundamentaler Wechsel stattfinden, der gigantisch sein wird.
XXXX: Und man kann jetzt in dem Punkt, wo ich jetzt bin, nur noch so gucken,
XXXX: ob man in dieser Hybridrolle aufgeht.
XXXX: Weil das, was da kommt, wird diese digitale Welt sowas von regieren.
XXXX: Und dann wird die digitale Welt, was jetzt schon so ist und die Leute läuchten
XXXX: sich aus, warum auch immer, da schon vorverstecken. Die digitale Welt regiert
XXXX: die Analoge sowieso schon.
XXXX: Ausnahmslos, auf allen Ebenen, von gesellschaftlicher Meinung,
XXXX: von politischer Entscheidung.
XXXX: Allem. Und wenn ich da immer noch denke, analoge Welt sei in irgendeiner Form
XXXX: für große Sachen relevant, dann tut es mir leid.
Andy: Wenn du jetzt, wie du es beschrieben hast, ich die Leute zu scheiße mit Informationen,
Andy: egal wo ich es mache, schreibe ich dann auch noch Pressemitteilungen und verschicke die.
Andy: Also als kleines Bootstrap Startup oder ist es was, wo du...
Andy: Weil auf der anderen Seite kriegst du ja irgendwo ein Problem auf der Empfängerseite.
Andy: Egal ob es jetzt deine Kunden sind, mögliche Partner oder dann auch Menschen,
Andy: die Presseerzeugnisse produzieren.
Andy: Die kriegen ja jetzt wahrscheinlich so viel Content, dass sie vielleicht auch
Andy: gar keinen Bock mehr haben.
Andy: Wahrscheinlich gehen die einfach her und löschen den Posteingang.
XXXX: Ja, 100%. Das ist natürlich auch ein Problem. Genau, deswegen bitte keine Information
XXXX: und bitte kein Content. Story.
XXXX: Und ich bin ja offen für den anderen Weg. Nur du brauchst mich ja nicht fragen
XXXX: als junger Bootstrapper, stellvertretend für die Welt, wenn das bei euch so
XXXX: gut läuft, dann mach doch so weiter.
XXXX: Nur ich würde sagen, wenn ihr nicht weiterkommt, ist der Weg nicht härter,
XXXX: daran zu arbeiten, weil auf einem Weg der nicht funktioniert,
XXXX: sondern einen anderen Weg zu gehen.
XXXX: Wie hat das Mark Twain schon gesagt? Wer sein Ziel nicht kennt,
XXXX: der verdoppelt immer seine Anstrengung.
XXXX: Genau das. Dann wird immer noch fachlicher und es wird noch und jetzt ist es aber doch so gut.
XXXX: Nein, nein, mach dich mal locker, guck dir an, wie Kommunikation insgesamt funktioniert.
XXXX: Liefert geile Stories. Und letztlich Medien
XXXX: ist natürlich nochmal ein ganz spezielles Feld. Aber auch das,
XXXX: sagt mir mal ein Journalist, der eine geile Story ablehnt.
XXXX: Du musst halt nur eine geile Story haben. Und wenn du nicht dazu in der Lage
XXXX: bist, zu erkennen, was für Menschen geile Storys sind, dann wirst du sie auch nicht erschaffen.
XXXX: Wirklich, auch seht ihr privat aus an Anekdoten. Ich weiß nicht, bist du verheiratet?
Andy: Drei Kinder verheiratet, ja.
XXXX: Dann hat man ja manchmal so Ehebräunen, also andere Ehepaare in seinem Umfeld oftmals.
XXXX: Und dann hat man Freunde und sowas.
XXXX: Wenn wir abends zusammen sind, über welche Ehe von den anderen redet ihr?
XXXX: Über die, die alle langweilig sind, wo gerade zwei Wochen Nordrhein-Mai-Urlaub
XXXX: fahrt, wo alle Kinder eine Zwei schreiben und wo das Haus gerade abbezahlt?
XXXX: Über die oder da, wo betrogen wird?
XXXX: Genau. Wo die Spannung drin ist.
XXXX: Das sind die guten Geschichten. Weil spannend ist, wirklich.
XXXX: Betrug in der Ehe ist für mich das beste Beispiel. Da ist in der Regel die eine
XXXX: Partei mit dem, auch diejenige und derjenige, der betrügt auf der anderen Seite.
XXXX: Es ist niemand daran interessiert, dass das rauskommt. Wirklich niemand. Niemand redet darüber.
XXXX: Keiner wirft Geld mit Werbekampagnen dann drauf, dass das rauskommt.
XXXX: Aber weißt du, was passiert?
XXXX: Es kommt raus, weil es spannend ist. Und wenn ich nicht in der Lage bin,
XXXX: das zu destillieren, was spannend ist, dann brauche ich diesen ganzen Pfirlefanz nicht machen.
XXXX: Du kannst ja in einem Gespräch mit zehn Leuten auch sagen, du möchtest über
XXXX: das Thema reden. Wenn die Leute sagen, es ist langweilig, Es ist langweilig.
XXXX: Deswegen für uns sind Donald Trump, ist der Aufstieg der AfD,
XXXX: aufgrund der Inhaltlichkeit und Handwerklichkeit, wie wir es machen, ist unser Proof.
XXXX: Du kannst das höchste Amt dieser Welt, das mächtigste Amt dieser Welt erreichen,
XXXX: ohne Substanz, ohne Information.
XXXX: Einfach mit einer Show. Das reicht. Und unsere Möchtegern-Akademia-Welt wendet
XXXX: sich immer blickiert hier ab, statt zu gucken, welche Assets da drin sind,
XXXX: die man dann selber für For the Good.
XXXX: Deswegen das Buch, bin ich da jetzt, schreife ich gerade zufällig eine Propaganda for the Good.
XXXX: Wie mache ich, wie kann ich das, wie die das machen, denn für das Gute Nutz
XXXX: wird sich nur abgewendet.
XXXX: Es ist einfach erbärmlich. Aber gut, so ist es halt.
XXXX: Aber die Antworten in einem drin, was geile, spannende, menschliche Themen drin
XXXX: sind. Die haben wir alle.
XXXX: Weil wie gesagt, über welches Fußballspiel redest du? Über das,
XXXX: was langweilig 0-0 ausgeht oder wo es zwei rote Karten gibt und 4-4?
XXXX: Also Entertainment, Inszenierung, das sind die Themen, die uns interessieren.
XXXX: Und davon ist Wirtschaftskommunikation, weil wir Menschen sind überhaupt gar nicht ausgelaufen.
XXXX: Zero-0. Und wenn ich aber immer so tue, die Business-Welt wäre eine Welt von rationalen Robotern.
XXXX: Dann mache ich genau, nehme ich das einfach an und wünsche mir das.
XXXX: Nur Leute, wir wollen Leute irgendwie enkelfähige Entscheidungen zu enkelfähigen
XXXX: Entscheidungen bringen.
XXXX: Dabei sind wir gerade schon dabei, begehen sie Verbrechen, nehmen Drogen,
XXXX: betrügen ihre Frau, schlagen sich am Wochenende in Fußballstadien.
XXXX: Aber wir wollen gerne, dass jetzt bitte eine Perspektiventscheidung für die
XXXX: nächste Generation fällt an der Wahlurne. Statistisch ist das.
XXXX: Man wird nicht nur alle Tassen schlagen. Also da merke ich so.
XXXX: Und das ist so ein fundamentaler Unterschied, dass man, glaube ich,
XXXX: wo wir so drauf gucken und welche Assets wir reinbringen, das sind Sachen,
XXXX: wo Menschen entweder nicht drüber nachdenken oder sich nicht trauen.
XXXX: Und da ist es aber, wenn du wirklich Gänsehaut im Nacken bekommst,
XXXX: wenn du über die Sachen sprichst, weil du entweder Schiss hast oder weil es
XXXX: wirklich so, oh mein Gott ist, dann sage ich dir, dann ist das eine spannende Geschichte.
Andy: Bevor wir jetzt gleich über das Buch sprechen, habe ich eine Frage noch dazu.
Andy: Du hast ja selber auch ein paar Presse-
Andy: Nennungen mit deinem Namen und dann der Agentur bekommen, sind die auf dich
Andy: zugekommen, weil die dein Content, deine Ergebnisse, dein LinkedIn-Content vielleicht
Andy: gesehen haben oder lief das andersrum ab?
Andy: Also ist das schon von der Story her so interessant, auch was du dann im Leben
Andy: schon jetzt alles gesehen hast, dass die dann sagen, wir möchten gerne darüber berichten,
Andy: und dir da die Bühne sozusagen geben. Ist das so rum passiert dann,
Andy: nachdem die gesehen haben, was du alles machst und wie laut du bist und dass
Andy: du vielleicht ein Stück weit auch polarisierst dann mit manchen Aussagen?
XXXX: Ja, das ist alles ein Resultat aus LinkedIn. Eigentlich ein Großteil der Partner, die wir gewinnen.
XXXX: Alle Presseanfragen, alle Berichterstattung, alle Bewerber, Bewerberinnen,
XXXX: alles was uns je Gutes passiert ist, ist Folge der klaren Positionierung und
XXXX: der Dynamik rund um meine Personen, die Trailblazers und das ist nichts
XXXX: ungefragtes oder erkauftes oder irgendwas.
XXXX: Das ist wirklich ein Riesending und ich sage da auch immer so
XXXX: Bleiben wir einmal konkret bei LinkedIn. Wenn ich so davon ausgehe,
XXXX: wir haben zweieinhalb Millionen Euro Umwert zu verbrauchen.
XXXX: Das ist alleine das Ergebnis von Storys bei LinkedIn.
Andy: Ist nicht schlecht, ja.
XXXX: Sag mir mal, was du mit deinen Paid-Kampagnen erreichst.
XXXX: Und dann wird sich immer hinter irgendwas wieder versteckt. Ich sage so,
XXXX: das ist doch nur mein Off.
XXXX: Das ist ja gar nicht, ich sage es in den Ohren, du kannst ja damit was machen.
XXXX: Aber die Leute sagen, ja, aber das ist nichts für mich. Ja, okay,
XXXX: dann halt nicht. Vielleicht sollst du dann aber auch kein Gründer sein.
XXXX: Wenn du nicht bereit bist, in allen Bereichen deines Schaffens die Wahrscheinlichkeiten
XXXX: zu erhöhen. Weil das ist ja für mich Gründen.
XXXX: Wahrscheinlichkeiten erhöhen, mehr ist es eh nicht. Und das kann ich dann nur sagen.
XXXX: Und dadurch ist ja auch erst entstanden, weil ich dieses Game einmal für mich
XXXX: durchgezockt habe bei LinkedIn in meiner Welt.
XXXX: Und dadurch ist erst der gesamte Geschäftsbereich LinkedIn bei uns entstanden.
XXXX: Und auch die anderen Sachen, wir leben, und das machen die meisten Kommunikationsagenturten
XXXX: auch nicht, wir leben den Scheiß, den wir erzählen, den leben wir.
XXXX: Ich weiß, was das bedeutet, wenn es ein kritisches Portrait-Reportage über einen
XXXX: im Manager-Magazin gibt.
XXXX: Da kann ich Leute zu beraten, was das bedeutet, wenn man nachts vorher nicht schlafen kann.
XXXX: Die anderen sind alles nur so theoretische Quacksalber, die erklären dir,
XXXX: das steht im Buch. Kann ich dir erklären, wie das ist. Es ist nur Theoriegelaber.
XXXX: Und gleiche auch bei LinkedIn. Dann sollte ich irgendwelche Agenturen beraten,
XXXX: da gucke ich drauf, die haben 120 Follower bei LinkedIn.
XXXX: Ja, aber du lachst darüber, aber das ist die Realität.
Andy: Das ist die Realität.
XXXX: Vier Fünftel der Unternehmen werden meiner Meinung nach beraten von irgendwelchen
XXXX: theoretischen Beratern.
XXXX: Die haben das nicht erlebt. Was bedeutet es denn, wenn deine Familie persönlich
XXXX: angegriffen ist und du hast es selbst erlebt, wenn du bei den Socials was machst?
XXXX: Kann ich dir vorlesen, wie das geht, wie der Umgang mit dem Shitstorm?
XXXX: Das kann dir ChatGBT sagen. Über 50 Seiten, wie du damit umgehen musst.
XXXX: Nur was das mit dir als Mensch macht in deinen Emotionen, das ist doch gar nicht.
XXXX: Buch schreiben, mache ich einerseits, weil ich an ein paar Sachen glaube,
XXXX: andererseits in unserem Game des Public Relations so groß gefächert,
XXXX: wie ich es gezielt habe, ist Buch ein wichtiges Asset.
XXXX: Wie soll ich zum Buch beraten, wenn ich kein Buch geschrieben habe?
XXXX: Wie? Da kann ich dir sagen, es ist viel Aufwand, das dauert zehn Monate,
XXXX: das ist bestimmt ein bisschen ansteigend. Was ist das für eine Beratung?
XXXX: Das ist für mich immer das Gleiche und das hilft uns natürlich.
XXXX: Die sollen am liebsten alle gar nichts machen, das finde ich ja super. Aber so dieses Ding.
XXXX: Wie viele Fußballtrainer von 100 waren selbst nicht erfolgreich?
XXXX: Das ist einer von 100, der selber nie gespielt, ernsthaft und jetzt ein Top-Trainer ist.
XXXX: Auch da wieder eine Frage von Wahrscheinlichkeit. Und die meisten nehmen genau
XXXX: den, oh, du warst noch nie erfolgreich in der Kommunikation mit deiner eigenen
XXXX: Person oder deiner eigenen Brand.
XXXX: Super, kannst du uns jetzt bitte unsere Brand aufbauen? Ja.
XXXX: Klar, du hast so viele Fußballbücher gelesen, du weißt bestimmt,
XXXX: wie man in der Realität die perfekte Ecke schießt. Ja, klar.
XXXX: Ich kann dir auch sagen, wahrscheinlich, wenn ich mir das einmal durchlese,
XXXX: wie jetzt, was weiß ich, beim Challenge League Endspiel ich den entscheidenden
XXXX: Elfmeter schießen soll. Das kann ich dir vorlesen.
XXXX: Aber ich glaube, der Unterschied von demjenigen, der denn schon mal geschossen
XXXX: hat, das ist unvergleichlich.
XXXX: Und diese Selbstanwendung von Kommunikatoren bei sich selbst,
XXXX: machen die ganz selten und wir ziehen das Game halt radikal durch.
XXXX: Ich kann dir zu all den Sachen sagen, was bei uns dabei rausgekommen ist,
XXXX: was selber da schiefgegangen ist, wie es sich angefühlt hat,
XXXX: was du bereit bist zu geben.
XXXX: Das kann ich dir alles sagen, aber nicht, weil ich irgendein Buch von 1917 dazu
XXXX: gelesen habe, wo das irgendwie halb skizziert steht, sondern weil wir das selber für uns anwenden.
XXXX: Das ist, glaube ich, auch ein fundamentaler Unterschied.
XXXX: Um den Hoben jetzt nochmal zu schließen, ich glaube, die Welt wird sich unglaublich danach sortieren,
XXXX: wer ist wo sichtbar und Sichtbarkeit ist nicht, wie man das jetzt noch sagt,
XXXX: das ist so, ja, dann hast du es wohl nötig oder das ist so von Narzissen.
XXXX: Für mich ist Sichtbarkeit für sich, aber vor allem für sein Unternehmen, ist Verantwortung.
XXXX: Und wenn ich irgendwo hingehe und einfach, wie gesagt, du könntest ja auch bei
XXXX: deinem Unternehmen jetzt auf Sales verzichten oder auf Mitarbeitergespräche,
XXXX: das kannst du alles machen. Was eine gute Idee ist, weiß ich nicht.
XXXX: Nur, das ist alles das Gleiche. Und heutzutage, gerade in dieser Welt,
XXXX: diese Auseinanderdriftung Richtung Trump, AfD oder irgendwie so Demokratie, normale Sachen,
XXXX: da ist Sichtbarkeit, Verantwortung nicht nur für die Bude und für seine Businessnummern,
XXXX: sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene sowas von notwendig.
XXXX: Und wenn ich dann da auch nichts mache.
Andy: Ganz viele Themen waren da jetzt drin. Zwei Fragen erstmal zum Buch oder Kommentare.
Andy: Das Buch heißt Propaganda for the good.
Andy: Hast du mit Absicht den polarisierenden Titel gewählt?
XXXX: Ja und nein. Das Uhrwerk ist von Edward Benays.
XXXX: Der hat das in den Zehnern geschrieben, also dementsprechend.
XXXX: Das Buchpropaganda gibt es so gesehen im Uhrwerk.
XXXX: Und da sind ganz, ganz viele Elemente darin, nach denen wir auch leben.
XXXX: Also als Agentur. Und natürlich ist das Wort Propaganda in Deutschland durch,
XXXX: weil es ja 15 Jahre später eine Truppe gab, die die Handwerklichkeiten ab dem
XXXX: Jahr 1933 oder davor schon angewendet haben.
XXXX: Viel besser. Für die schlimmste Sache der Welt geht, glaube ich, nicht.
XXXX: Und seitdem ist das Wort natürlich irgendwie durch. Aber am Ende ist es ein
XXXX: Handwerk. Das ist so, als würde man sagen, Spaltung des Atoms ist gleich Atombombe.
XXXX: Aber zu vernachlässigen, es gibt ja auch vielleicht, also jetzt ist in Deutschland
XXXX: auch anders diskutiert oder entschieden, aber günstigen Strom sinngemäß.
XXXX: Der Mensch entscheidet, was man mit Dingen tut. Ist immer so.
XXXX: Du hast die Wahl zwischen Atomkraftwerfen oder Atombombewerfen.
XXXX: Up to you und deswegen hat das da sehr viel mit zu tun und die Mechanismen,
XXXX: die da drin stecken sind unglaublich wichtig, brauchten natürlich auch noch
XXXX: mal hier und da ein Update, aber wie das alles funktioniert wollte ich halt
XXXX: unbedingt in die neue Welt übertragen jetzt schon gesagt,
XXXX: welche Welt digital analog durchaus etwas mehr Gewicht hat und das wollte ich
XXXX: unbedingt machen und ich möchte dazu einladen, dass weil AfD hat jetzt sagen
XXXX: wir mal 20, 25% scheinbar gibt es noch 75% der Menschen die irgendwie Lust auf
XXXX: Demokratie und Menschen und sowas haben,
XXXX: wäre vielleicht nicht schlecht, wenn wir uns da als Gemeinschaft fühlen würden
XXXX: und nicht denken würden, die AfD regiert, weil am Ende gibt es noch 75% Menschen,
XXXX: die anders wählen. Das ist anders.
XXXX: Zum Beispiel, also das ist nur jetzt der Faktor an der AfD, aber alleine, wie gesagt,
XXXX: für gute Sachen, die gleiche Härte, die gleiche Vielfalt, den gleichen Kampf
XXXX: anzunehmen, das tun wir meistens nicht und sind verfallen so oft im Irrglauben,
XXXX: dass Zahlen, Daten, Fakten irgendwas verändern würden.
XXXX: Das ist der größte Treppenwitz in der Geschichte der Menschheit.
XXXX: Das ändert gar nichts. Aber darauf berufen wir uns ja immer leider.
XXXX: Deswegen das Akademische, das ist wirklich teilweise sehr belastend.
XXXX: Wie wir das machen. Aber gut, sei es drum. Ich finde, das ist alleine schon
XXXX: paroliert durch die ganze Corona-Nummer.
XXXX: Du hast 15 Wissenschaftler, 15 unterschiedliche Meinungen von wir müssen Deutschland
XXXX: abschließen hin zu naja, machen wir doch einfach mal.
XXXX: Wissenschaft kann so eigentlich nicht sein, aber also insofern Wahrheit und
XXXX: Wahrnehmung ist eh total relativ.
XXXX: Worauf finde ich damit hinaus? Das ist eine Einladung, dieses Buch wirklich für
XXXX: Sachen, also für Demokratie, sagen wir mal, diesen Querschnitt für Sachen,
XXXX: die irgendwie Sinne des Menschen sind, im Sinne der Vielfalt sind,
XXXX: genauso auf die Barrikaden zu dehnen, wie ist Trump und Koma.
XXXX: Und das ist eigentlich die Einladung dazu und da hoffe ich halt, dass viele Leute diese
XXXX: doch Kontroversen, um die es da geht, wirklich als Anstoß für neue Gedanken
XXXX: nehmen und das da vielleicht auskristiert.
Andy: Du hast schon ein bisschen erzählt, auch zur Motivation, warum du das geschrieben
Andy: hast, auch damit du wiederum beraten kannst zum Thema, dass du verstehst, wie es funktioniert,
Andy: dann hast du es nicht gemacht und damit Geld, also das ist immer so die Frage,
Andy: wo ich mir stelle oder wo ich auch immer mal mit Gästen diskutiere,
Andy: hatte jetzt vor zwei Wochen auch jemand, der ein Buch geschrieben hat, so neben beruflichen,
Andy: Gründen, das schreibt man nicht, um Geld zu verdienen. Da hat man an,
Andy: lohnt sich wahrscheinlich nicht mehr heute, oder?
XXXX: Nein, vor allem kein Sachbuch. Wenn du von Sebastian Fizek-Romane, ja, ja, bestimmt.
Andy: Ist was anderes, ja.
XXXX: Genau, Sachbuch auf gar keinen Fall, Geld verdienen kannst du damit nicht.
XXXX: Da geht es halt um Es hat mehrere Dimensionen.
XXXX: Einerseits liegt da in diesen 250 Seiten drin, warum wir als Agentur in der
XXXX: aktuellen Phase so erfolgreich sind, weil du dann verstehst,
XXXX: was die tiefsten Gedanken dahinter sind, warum wir so agieren, wie wir agieren.
XXXX: Denn dahinter gibt es natürlich unfassbar viele Elemente, die dazu führen,
XXXX: dass wir dann Aldi den Döner für die Demokratie vorschlagen.
XXXX: Das ist ja nicht so, wie ich das in sieben Sätzen sage, sondern dahinter liegt eine Weltanschauung.
XXXX: Das ist das eine. Das ist mir total wichtig. Das war aber gleichzeitig für mich
XXXX: auch ein Buch, um meine eigenen Grenzen des Denkbaren wieder zu täckeln.
XXXX: Wirklich sich selbst auch herauszufordern und seine Grenzen zu verschieben ob
XXXX: die jetzt angekommen sind die Grenzen, wo sie irgendwann mal sein können glaube
XXXX: ich nicht, aber das ist einfach ein Kampf mit sich selbst gewesen,
XXXX: das mag ich ich mag das, mich selbst
XXXX: wirklich zu challengen so, dass es wehtut
XXXX: und dass es auch eine Dimension des Scheiterts gibt, weil so ein Buch zu schreiben
XXXX: über etwas was es noch in der Form nicht gibt, ist ja so wie Mount Everest besteigen,
XXXX: es kann halt sein, dass du stirbst
XXXX: und Analogie, es kann halt sein, dass du es nicht auf die Reihe kriegst und
XXXX: das ist ja nicht wie eine Autobiografie, die schreibt sich, du hast ja gelebt,
XXXX: also wird das Buch auch zu Ende gekommen, also das ist da nicht so und deswegen
XXXX: war mir das total wichtig
XXXX: und für mich ist es wirklich auch eine Grundsatzentscheidung,
XXXX: da ich für mich nicht ausschließe, irgendwann nochmal ernsthaft politisch was
XXXX: zu machen, auf welche Art und Weise auch immer,
XXXX: sicherlich auch etwas da in dem Weg zu zeigen, hey Leute, das ganze Meckern,
XXXX: dieses ganze Gelaber, diese ganze Opferrolle, ja, ist ab da jetzt fünf Jahre
XXXX: toll gemacht, bravo, aber jetzt müssen wir auch mal wieder richtig angreifen. Ins Mikro-Klaus.
XXXX: Genau, und das ist das Ding und das sind die Hauptmotivationen dabei und Geld
XXXX: ist es nie. Aber Geld ist immer ein Resultat.
XXXX: Also auch die Trailblazers sind nicht da, um Geld zu verkaufen.
XXXX: Die machen das, so ist unser System gebaut, aber die sind dafür da,
XXXX: Sachen, an die ich, an die wir glauben, wahr werden zu lassen.
Andy: Hast du das Buch komplett selber geschrieben? Hast du JetGPT dich interviewen
Andy: lassen mit einem Ghostwriter? Wie lange braucht man für sowas?
XXXX: Es ist ein 0,0 KI-Buch, gar nichts.
XXXX: Ich habe eine Ghostwriterin mit der Julia gehabt, aus mehreren Gründen,
XXXX: weil ich natürlich parallel neben Familie,
XXXX: mehreren Unternehmen und naja, irgendwie doch noch ein paar Hobbys und sowas
XXXX: sicherlich an ein Zeitthema komme, Aber die viel ehrlichere Antwort ist,
XXXX: dass für mich sowas, diese Fokussierung und dieses Radikale,
XXXX: da brauche ich jemanden an meiner Seite, der so ein Beifahrer ist.
XXXX: Das kriege ich sonst nicht hin und der muss auch für die Verantwortung,
XXXX: die er da mit für das Werk und mich übernimmt, auch entlohnt werden.
XXXX: Weil sonst ist das so wie deine Freunde, die du zum Umzug zwingst, für eine Pizza.
XXXX: Das macht niemand gerne.
XXXX: Und eigentlich kannst du auch nicht böse sein, wenn sie in den Schrank fallen lassen.
XXXX: Weil, naja, du hast sie halt dazu was geknechtet, was sie weder können, noch was sie wollen.
XXXX: Und in so einer Rolle wollte ich überhaupt nicht kommen. Und mit der Julia war das sehr spannend.
XXXX: Jetzt darf ich natürlich wieder nicht sagen, weil Ghostbite angeblich darf mir auch nicht reden.
XXXX: Jetzt darf ich gar nicht sagen, was sie vorher so coole Sachen gemacht hat.
XXXX: Aber mit ihr war es cool. Auf jeden Fall ist es mit dem Ghostwriter leider
XXXX: Leider, oder zum Glück, I don't know, kann ich Ihnen das selber beurteilen,
XXXX: nicht so, wie man sich das vielleicht vorstellt.
XXXX: Man blubbert einfach die ganze Zeit rum und dann ist ein Buch,
XXXX: wovon wir sehen das überhaupt nicht, gerade nicht bei neuen Themen.
XXXX: Aber es ist wirklich, ich würde das so beschreiben, wie ein motivierter Beifahrer,
XXXX: der bei einer wilden Expedition durch unbekanntes Terrain einfach mal Rückendeckung gibt,
XXXX: mal aber auch in den Driver Seed wechselt, damit es einfach in ein Miteinander kommt.
XXXX: Und das ist super wichtig und alleine die Hälfte so eines Buches gefühlt ist ja auch dieses ganze
XXXX: Formalistische, da springe ich lieber aus dem Fenster eigentlich,
XXXX: als das alles zu Ende zu führen, deswegen hatte ich da mit Julian eine fantastische
XXXX: Ghostwriterin an meiner Seite
XXXX: aber für mich ist das wirklich so im Bild, das ist ja irgendwie negativ versetzt,
XXXX: aber für mich ist das so wie keine Ahnung, ich bin weiß ich jetzt nicht,
XXXX: bei irgendein Musiker, irgendwie die kommt mir Westernhagen im Kopf,
XXXX: ich weiß nicht warum, aber ich bin irgendein Musiker.
XXXX: Es ist ja auch nicht damit getan, einfach nur in die freie Luft irgendwas zu singen.
XXXX: Also das reicht nicht. Es braucht halt das Ganze darum, damit das irgendwie
XXXX: erfolgreich wird und damit so ein Song wirklich auch funktioniert.
XXXX: Und ich glaube, das ist genau das Gleiche. Das ist irgendwie so ein eingebettet in ein Fundament.
XXXX: Und um die Frage noch zu beantworten, wie lange dauert das? Ich bin da im Mai
XXXX: mit angefangen, im Laufe des Mai mit angefangen.
XXXX: Da bin ich mit der Familie nach Portugal gegangen für einen Monat.
Andy: Denkst du es ja.
XXXX: Ja, und ich habe das innerhalb von, ich habe das eigentlich mehr oder weniger
XXXX: in sechs Monaten durchgekesselt.
Andy: Okay, das ist cool.
XXXX: Das war aber auch wirklich grenzverschiebend, auch auf der Ebene,
XXXX: weil es mich halt wirklich gar nicht nur wegen der Zeit, sondern wenn du halt
XXXX: über krasse Sachen nachdenkst, dann ist das ja auch energetisch eine Frage.
XXXX: Also es war sicherlich, was hatte ich am Anfang gesagt, auch wieder ganz viel Naivität.
XXXX: Hätte ich erahnen können, was das bedeutet für mich, diese Anstrengung,
XXXX: dann hätte ich bestimmt Nein gesagt.
XXXX: Naja, und so habe ich es gemacht.
Andy: Ja, naja, spannend. Also ich frage mich auch immer wieder, ob ich mal sowas
Andy: mache, aber wie du sagst, eigentlich musst du dich eine Woche mal hinsetzen
Andy: und anfangen, aber das geht heute gar nicht mehr.
Andy: Oder mal ein Wochenende dich wo einschließen, um anzufangen und so.
Andy: Und ja, bisher habe ich es gelassen, aber habe jetzt auch schon einen Vorschlag
Andy: bekommen zum Thema Ghostwriting.
Andy: Vielleicht schaue ich mir das mal an, wie das funktioniert.
XXXX: Da muss es halt hundertprozentig passen auf allen Ebenen, das muss man echt sagen.
XXXX: Und ich hätte das Buch auch nicht, also es war Zufall, dass ich dieses Buch dann gemacht habe.
XXXX: Es war vielleicht immer schon so ein bisschen in mir drin, aber das gab halt
XXXX: eine Anfrage vom Verlag.
XXXX: Und das, also so rum war es. Und auch darüber, so nach dem Motto,
XXXX: ey, Janis, du machst so crazy Sachen im Reichtum.
XXXX: Du machst so coole Sachen im Bereich der Kommunikation. Du hast eine geile Meinung,
XXXX: willst nicht ein Buch schreiben. Dann dachte ich so, ah, verdammt.
XXXX: Und so kam das dann. Übrigens, ist das ein Startup-Verlag, Vorwort-Verlag?
XXXX: Danach der Frage habe ich gesagt, ja, okay, aber ich bin doch so ein cooler
XXXX: Typ. Ich rede mal mit den Arrivierten. Witzbranche.
XXXX: Komplett in der Vergangenheit. Arrogant bis zum Abschießen. Diese ganzen Bahnzulagen.
XXXX: Unglaublich. Macht gar keinen Bock. Du gibst quasi deine Rechte ab.
XXXX: Du darfst dein Buch nicht nennen, wie du willst. du darfst es nicht designen,
XXXX: wie du willst, du darfst eigentlich nicht schreiben, wie du willst.
XXXX: Das ist so, als wärst du so ein Newcomer-Künstler in der Musikindustrie,
XXXX: wo du halt auch eigentlich nur einfach nur weiß ich nicht, eine Marionette dieser Verleger da bist.
XXXX: Und die haben mir da sehr, sehr viel Freiheit eingeräumt, wie es zu mir aber
XXXX: auch passt, in meiner Persönlichkeit und so, wie ich auch denke,
XXXX: dass das eigene Buch vielleicht auch so heißen sollte, wie man selber denkt.
XXXX: Finde ich irgendwie auch nicht ganz schlecht.
XXXX: Und auch ein paar attraktivere Sachen im Bereich der Verhütung und des Miteinanders,
XXXX: weil ansonsten wirklich so, als wenn du nicht gerade Angela Merkel bist,
XXXX: dann wollen die Verlager dich eigentlich wirklich, da wollen sie dir vielleicht
XXXX: irgendwie 30.000 Euro Vorschuss geben, oder wie das heißt,
XXXX: aber du hast dann am Ende hinten raus relativ wenig und gleichzeitig,
XXXX: wenn du dann überlegst, hört sich alles viel auf einen Schlag an.
XXXX: Wenn du überlegst, wie viel du eben beim Thema Geld warst, wie viel da rauskommt,
XXXX: würde ich wirklich empfehlen, Pellner einfach ein Wochenende durch,
XXXX: also ein Monat am Wochenende durch, dann hast du ertragsmäßig sicherlich mehr
XXXX: rausgeholt, ohne an deine Denkleistungsgrenzen zu kommen.
Andy: Hast du schon mal Anfragen bekommen, ob du die Trailblazers verkaufen würdest?
Andy: Vielleicht ja an den Kollegen hier, den du in Bielefeld kennst?
Andy: Oder wäre das eine Option für dich oder ist das für dich gar kein Thema?
XXXX: Mich interessiert Besitz nicht. Dadurch ist für mich kein Faktor.
XXXX: Wenn unsere DNA ist aber sehr eigen ähm
XXXX: Und grundsätzlich ist das für mich so, das klingt ja immer dann so wie abgeben.
XXXX: Für mich wäre das so, wenn es etwas gibt, das in kürzerer Zeit 120 Prozent sicherstellt,
XXXX: dass der Wirkungskreis unserer Agentur um ein Vielfaches steigt,
XXXX: kann ich mir das vorstellen.
XXXX: Und das hat dann weder was mit Geld noch Besitz zu tun, sondern mit Wirkungskreis
XXXX: und Wirkungskreis und dann in das Impact machen. Das ist das, was mich interessiert.
XXXX: Interessiert nicht, dass ich sagen kann, ich bin Chef von 20 Leuten.
XXXX: Für mich ist Wirkung das Entscheidende. Und wenn uns jemand,
XXXX: wenn uns Finsbury, Glober, Helling, irgendwas wie die heißen,
XXXX: die größte Global Nummer der Welt kaufen will, würde ich sagen, sehr gerne.
XXXX: Nur ab jetzt übernehmen wir auch die Verantwortung für eure x-tausend Mitarbeiter,
XXXX: weil wir sind die Zukunft.
XXXX: Aber danke, dass ihr uns beschleunigt in unserem Wirkungskreis.
XXXX: Also insofern hörst du schon aus, dass das so jemand machen will,
XXXX: ist eher unwahrscheinlich. Aber wie gesagt, es geht um den Wirkungskreis.
XXXX: Das ist für mich das Allerentscheidendste und nicht irgendwelche...
XXXX: Es ist auch für mich kein... Ich habe nicht dieses Symptom,
XXXX: Mein, unser Baby, das habe ich nicht. Wenn die Trailblazers nicht mehr ihren
XXXX: Sinn und Zweck erfüllen können oder nicht bestmöglich, interessieren sie mich
XXXX: eigentlich auch nicht mehr.
Andy: Wenn du jetzt in die Zukunft schaust und du hast ja jetzt auch schon beschrieben,
Andy: dass dir das sehr effektiv mit KI umgeht,
Andy: Denkst du, dass KI auch irgendwann so weit Halluzinationen haben wird,
Andy: dass die sich solche Geschichten ausdenken kann, wie ihr sie jetzt erkannt habt
Andy: mit dem Döner oder mit dem Messaging?
Andy: Also wird es euch in fünf Jahren in der Form noch geben oder wird es ein KI-Agent für mich lösen?
Andy: Hältst du das für wahrscheinlich?
XXXX: Ding ist, weißt du, ich habe in fünf Jahren Trailblazers, ne?
XXXX: Also ich hätte am Anfang der Trailblazers nichts von Erfolg bis,
XXXX: niemals irgendwas davon, nichts davon, nichts in meiner Vorstellungskraft.
XXXX: Dazu noch geheiratet, Vater geworden, alles während der Gründung,
XXXX: umgezogen, Haus gekauft, alles mitten in die Gründung rein, mir alles egal, naiv, volle Pulle.
XXXX: Deswegen alleine aus der Historie heraus, dass in fünf Jahren Wunder passieren
XXXX: können, würde ich sagen, keine Ahnung.
XXXX: Und ich habe aber weder freue ich mich darauf oder habe davor Angst,
XXXX: kann sein, aber dann ist es nicht schlimm, dann geht man andere Wege oder wir
XXXX: gehen mit der Kraft. So ist das halt.
XXXX: Grundsätzlich Technologie möglich, uns irgendwie zu substituieren oder uns radikal zu verändern,
XXXX: ja, aber das gilt, glaube ich, für alles, was in der Welt gerade ist und insofern,
XXXX: ja, und diese vermeintliche Sicherheit, wenn ich jetzt irgendwie Key Account bei Dr.
XXXX: Oetker bin und in fünf Jahren bin ich dann Key Account Senior Manager,
XXXX: das ist ja alles nur noch Fake, also es gibt nichts, es ist Zeit des Aufbruchs,
XXXX: es ist Zeit der neuen Kontinente im übertragenen Sinne und wer da irgendwie
XXXX: an den bestehenden festhält, der ist ja verrückt.
XXXX: Ich hoffe, dass es in fünf Jahren nochmal radikal anders ist,
XXXX: weil wir wollen doch auch nicht, dass die Welt so bleibt, wie sie ist.
XXXX: Da nehme ich gerne alles, was diese Welt verändern kann.
Andy: Ja Mensch, jetzt sind wir schon ein bisschen fortgeschritten.
Andy: Zwei, drei Fragen habe ich noch. Ich hoffe, das passt dir noch rein.
Andy: Ich frage mich, wie du das alles unter einen Hut bekommst, also zeitlich.
Andy: Wie ist Wie sieht so dein Arbeitstag, deine Arbeitswoche aus?
Andy: Ihr sitzt in Bielefeld, bist du häufig unterwegs, machst du viel remote?
Andy: Wie kriegst du das alles unter einen Hut und wie kommt da die Familie nicht
Andy: zu kurz? Und du selber vor allem?
XXXX: Auch wieder mehrere Ebenen natürlich in der Antwort. Grundsätzlich ist bei mir alles eins.
XXXX: Also meine Familie ist genauso Teil der Trailblazers, wie die Trailblazers Teil der Familie sind.
XXXX: Und auch jetzt bei den anderen Unternehmen genau das Gleiche.
XXXX: Es ist alles ein einziges Konzept, wo wir uns vorgenommen haben,
XXXX: bestimmte Sachen zu machen
XXXX: und dementsprechend ergeben sich auch ziemlich viele Priorisierungen und ich
XXXX: würde eigentlich die ganzen Sachen, die ich mache, auch machen,
XXXX: wenn ich dafür 0 Euro bekommen würde, weil sie mir sehr viel Spaß machen,
XXXX: deswegen, das ist immer so, ne, ja,
XXXX: Deswegen stellen sich manche Fragen nicht.
XXXX: Grundsätzlich ist natürlich all die Themen, die unternehmerisch dahinter sind,
XXXX: was man gestalten kann und will, die sind immer da. Da schalte ich eigentlich nie ab.
XXXX: Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Ich habe aber allerdings auch
XXXX: immer in den Jahren, viele Jahre schon auch immer einen Psychologen an meiner Seite.
XXXX: Also da gibt es viele Sachen und ich zwinge mich zu sehr viel Sport.
XXXX: Da gibt es viele Sachen, um mich bei mir selbst zu halten, weil ich das ja auch
XXXX: schon ganz anders hatte vor ein paar Jahren, nach der Bildzeit und so.
XXXX: Aber es ist halt ein Lebenskonzept und für mich ist das so, ich glaube,
XXXX: das ist die klarste Antwort auf einer abstrakten Ebene, die aber ziemlich viel beantwortet.
XXXX: Ich sehe es so, ich habe jetzt vielleicht noch fünf, sieben,
XXXX: vielleicht bis zehn Jahre vor mir, wo ich noch vor einer Bälle sein kann,
XXXX: wo ich wirklich noch auf allen Ebenen volle Pulle habe, wo und die will ich halt auch nutzen.
XXXX: Und ich teile mir das nicht ein. Also ich sehe das so ein bisschen in Analogie
XXXX: wie im Fußball, ich bin jetzt mit 21 Jahren bei Rärme drückt.
XXXX: Dann weiß ich, ich habe vielleicht noch fünf bis sieben Jahre und dementsprechend
XXXX: ordne ich das alles unter, weil ich nicht einfach mal bei den Möglichkeiten,
XXXX: die man dann hat, sagen kann, auch die Trainingseinheit lasse ich heute mal
XXXX: aus, ach, das Spiel jetzt da in,
XXXX: nee, ich will mit den Jungs mal in Saufen gehen,
XXXX: sage, also weißt du, dementsprechend, das ist wirklich, wir sind in eine Position
XXXX: gekommen, ich bin in eine Position gekommen, wo ich unglaublich viele Möglichkeiten
XXXX: habe und gestalten kann und diesen Privileg, den bin ich mir sehr bewusst und
XXXX: dementsprechend ordne ich für den,
XXXX: wahrscheinlich für den normalen Menschen, ordne ich dem,
XXXX: Das meiste bis alles unter.
Andy: Um in der Fußball-Analogie zu bleiben, was ist für dich der Champions League-Pokal?
Andy: Also wenn du jetzt dir das anschaust, ist das eher, du kriegst irgendwie eine
Andy: Auszeichnung oder die Trailblazers kriegen einen Award oder ist es ein Erfolg
Andy: von einem Kunde, den ihr dann maßgeblich beigesteuert habt? Was wäre für dich
Andy: der Champions League-Pokal dieses Jahr?
XXXX: Dieses Jahr? Das kann ich gar nicht so auf eine Sache. Ich glaube,
XXXX: dass dieses Jahr, das ist ein bisschen aus der individuellen Betrachtung,
XXXX: Aber das Thema, wie wir ticken,
XXXX: was wir für, wie wir es machen, also gekoppelt mit dem WU,
XXXX: dass da mehr Menschen wirklich verstehen, dass das so funktionieren kann und
XXXX: dass es mehr Menschen mit offenem Visier zu den Themen, wie wir sie angehen, gibt.
XXXX: Weil noch finde ich, wir sind immer noch wirklich viel zu weit vorne und viele
XXXX: schlafen noch und ich hoffe, dass viel mehr wachgeküsst werden,
XXXX: weil ich Lust habe auf das Jahr 2100, auf Zukunft und dass wir es wirklich irgendwie,
XXXX: vielleicht ist Teil dieses Buches oder die Agentur, dass wir wirklich will wieder
XXXX: zu Aufbruchstimmungen kommen.
XXXX: Ich will, dass wir verstehen, dass wir cool sind, dass wir alle Möglichkeiten
XXXX: in der Hand haben und das ist für mich eigentlich eine große Währung,
XXXX: weil das ist natürlich super abstrakt, aber ich glaube, dass das ist so in mir
XXXX: drin, dann hätte ich das Gefühl, wir haben wirklich was bewegt.
XXXX: Und das ist teilweise auch sehr unsichtbar, glaube ich. Das ist schwierig,
XXXX: aber mich begeistert es schon, wenn wir ein Unternehmen mit vielen tausend Mitarbeitenden
XXXX: haben, die auf einmal einen anderen Weg gehen
XXXX: und den auch wirklich im Herzen tragen und in der Kern-DNA, dass nicht nur so
XXXX: eine Geschäftsmodellentscheidung ist, sondern so, okay, hey,
XXXX: wir gehen jetzt den Weg, das ist dann schon mal schön.
XXXX: Aber ich bin auch ganz ehrlich, das Thema Ah,
XXXX: Angenommen, wir hätten einen Champions-League-Pokal, würde mich der in dem Moment
XXXX: nicht mehr interessieren nach der Zeremonie, wäre irrelevant.
XXXX: Das ist so. Also das muss ich sagen, über die fünf Jahre, wir hatten relativ
XXXX: viele hochdekurierte Sachen, die wir schon extern bekommen haben oder auch teilweise
XXXX: auch wirklich ganz gemeint monetär, fühle ich gar nichts. Nichts.
Andy: Weil du das nächste schon wieder machen willst dann?
XXXX: Ja, und weil ich weiß, dass es am Ende auch belanglos ist. Es ist keine Veränderung.
XXXX: Was ist die Veränderung in der Welt, wenn wir Top-3-Agentur Deutschland sind?
XXXX: Was ist die Veränderung für die Welt, die ich, weiß ich nicht,
XXXX: statt 4-Sterne-Hotel jetzt 2-Sterne-Hotel buchen kann?
XXXX: Ich möchte, dass geile Themen geil kommuniziert werden.
XXXX: Und weißt du, so ein Viva Con Aqua oder so, kennt ja jeder das Wasser,
XXXX: glaube ich. Da fließt du so, guck mal, am Ende ist es ja so,
XXXX: so Grundsatzentscheidung. UNICEF macht immer Foto-Afrikaner fliegen auf dem
XXXX: Kopf. Seit 20 Jahren. Höchst ja nicht.
XXXX: Viva Con Agua macht am Ende ich sag mal das gleiche in grün,
XXXX: aber mit Spaß, mit geilen Sachen, mit Festivals, mit es bockt.
XXXX: Und das ist eine Purpose-Brand, die ganz viel spendet, die sich selber nicht
XXXX: gehört. Das ist ein komplett anderes Modell, aber es macht Bock.
XXXX: Und wenn du einen Unicef-Flyer beim guten Abendessen mit Freunden auf dem Tisch
XXXX: liegst, haben alle ein mulmiges Gefühl, was willst du uns hier eigentlich gerade sagen.
XXXX: Stellst du aber Viva Con Agua auf den Tisch, ist das für alle eine Wertschätzung.
XXXX: Und weißt du, das ist so dieser Gamechanger in deiner Brand,
XXXX: wenn du was Cooles tust, so, das musst du schaffen.
XXXX: Oder meine Freunde von 1,5 Grad, weißt du, so, jeder weiß ja,
XXXX: dass wir irgendwie, irgendwann mal, noch nicht mal aus Ideologie,
XXXX: weil irgendwann ist Fossil vorbei.
XXXX: Also, es geht nicht anders. Wir brauchen irgendwas anderes. Also,
XXXX: eigentlich müsste das jeder wollen.
XXXX: Aber die machen auch relativ wenig am Anfang mehr, aber jetzt so,
XXXX: das macht Spaß, obwohl es Handwerk ist.
XXXX: Weißt du, das Dass gute Sachen auch wirklich Entertainment sein können,
XXXX: Inszenierungen sein können, dass
XXXX: sie Bock machen, dass sie provokant sein können, dass sie wehtun können.
XXXX: Und das zu schaffen mit Brands oder so, das ist der Game-Change.
XXXX: Dieses Belehrende und Moralische.
XXXX: Damit kriegst du die Menschen einfach nicht. Wir haben das ja probiert,
XXXX: wir haben ja sogar den Beweis.
XXXX: Fünf Jahre Nachhaltigkeit probiert als das One and Only, das ist kein Narrativ
XXXX: für uns Menschen, das funktioniert nicht.
XXXX: Verzicht und Erhalt und Retten ist das schwächste kommunikative Konzept,
XXXX: was es gibt. Aber die Politik macht auch zum Beispiel genau das.
XXXX: Wir müssen unseren Wohlstand retten. Retten ist ein Albtraum.
XXXX: Wenn du dich jetzt schwer verletzt, du brichst dir Beine, Beine,
XXXX: du wirst gerettet und dann sind deine Beine wieder fit.
XXXX: Du bist danach nicht für immer glückselig.
XXXX: Was machst du denn dann? Du kannst jetzt ja wieder laufen. Was ist denn,
XXXX: wenn wir die Welt gerettet haben? Was ist denn unser Plan für die Welt, wenn sie gerettet ist.
XXXX: Was übrigens, was soll das überhaupt bedeuten? Wir haben jetzt zehn afrikanische Elefanten behalten.
XXXX: Was ist das Retten? Skizzieren wir mal das Retten. Was retten wir denn?
XXXX: Die fiktive Zukunft unserer nächsten sieben Generationen?
XXXX: Also, weißt du, dafür fährt auch kein Notarzt raus. Weißt du,
XXXX: das ist nicht greifbar. Dafür ist es viel zu abstrakt.
XXXX: Wo packen wir jetzt an? Wohin arbeiten wir? Und das sind alles kommunikative Aufgaben.
XXXX: Und deswegen ist Kommunikation in der jetzigen Zeit, in den 90ern,
XXXX: wären wir ein Rohrkrepierer und ich wäre wahrscheinlich Taxifahrer.
XXXX: Also, ich finde Taxifahrer übrigens super, aber ich wollte nur sagen,
XXXX: oder es würde irgendwas machen, wo man so, naja, jetzt nicht den unfachbaren
XXXX: Wirkungskreis hat, sagen wir es mal so.
XXXX: Aber jetzt ist Kommunikation der Anfang und die Basis für jeden Wandel.
XXXX: Und es ist der Anfang und die Basis ist eine Vision und ein positives Narrativ,
XXXX: was uns wirklich zusammenschweißt.
XXXX: Nach dem Krieg war das Wohlstand für alle. Das hat auch geklappt, weil es greifbar ist.
XXXX: Du hast hart gearbeitet, hast erst irgendwo, hast gar nichts,
XXXX: dann hast du eine Wohnung, hast ein Auto, das ist alles vorbei.
XXXX: Wohlstand für alle ist durch, weil die Reichen, die sind so reich,
XXXX: die können nie mehr nicht reich sein und die, die es bei der vierten Generation,
XXXX: haben vier oder höhere Geld, wie das jetzt heißt, sind.
XXXX: Die haben doch auch verstanden, dass das ein Versprechen ist,
XXXX: was niemals kommen wird. Sind die auch nicht doof.
XXXX: Also da ist es ja auch die viel schlaue Variante zu sagen, so weiß ich nicht,
XXXX: das kann ich aufgeben. Es gibt das nicht mehr. Es gibt nichts, was zusammenhält.
XXXX: Der einzige Moment in Deutschland ist eigentlich, dass wir so eine Art von,
XXXX: wir sind zusammen irgendwas, ist dann, wenn Deutschland Fußball spielt.
Andy: Wieso? Ich dachte gerade auch daran, wir müssen Fußball-Weltmeister wieder werden.
XXXX: Aber da musst du dir überlegen. Was machen wir denn sonst so cooles mal,
XXXX: was verbindet oder woran arbeiten wir gemeinschaftlich?
XXXX: Und wenn es nur ist, diese Wirtschaft zu retten, ich zum Beispiel,
XXXX: sag mir das, ich will die doch überhaupt nicht retten.
XXXX: Ich will nichts, wie der Status quo ist, bin ich gerade unzufrieden.
XXXX: Sag mir, was soll, ich will das doch gar nicht retten.
XXXX: Aber das ist das einzige Angebot, was sie machen. Retten, retten,
XXXX: retten, retten. Wohlstand retten, Gesundheit retten, retten, retten.
XXXX: Leute, ich bin fit in Tutschu. Ich will was Neues machen, was Geiles.
XXXX: Ich will nichts retten, nichts bewahren.
XXXX: Aber das kannst du auch wieder auf Unternehmer tun oder jetzt über Transformationen
XXXX: in Unternehmen übertragen. Die wollen auch nichts anderes. Was ist das denn?
XXXX: Jetzt möchte ich noch versuchen, jetzt bin ich 47 Jahre alt.
XXXX: Ich möchte jetzt einfach nur noch 40 Jahre versuchen, nicht zu sterben.
XXXX: Ja, da kannst du, glaube ich, nach fünf Jahren dann zumindest aber die Depression einbuchen.
Andy: Jetzt müssen wir aber irgendwie positiver aufhören.
Andy: Worauf freust du dich in diesem Jahr? Hast du irgendwelche coolen neuen Kunden?
Andy: Habt ihr überhaupt gerade noch die Möglichkeit, welche aufzunehmen?
Andy: Du hast ja angesprochen, dass ihr begrenzt nur Kapazität habt.
Andy: Wäre jetzt der Moment sozusagen, habt ihr überhaupt noch Slots?
Andy: Und wenn ja, wer sollte sich melden?
XXXX: Wir finden es immer cool, wenn sich Menschen und Unternehmen melden,
XXXX: ob das dann so vorpasst oder nicht, die wirklich Lust auch auf Zukunft haben,
XXXX: die nichts retten und bewahren wollen oder eine Krise haben,
XXXX: die sie meistern wollen, sondern die Bock haben auf Aufbruch,
XXXX: egal wie es gerade die Situation ist.
XXXX: Mit denen reden wir immer gerne. Alles andere ist eigentlich egal.
XXXX: Ich freue mich auf alles. Ich finde, die Welt ist krank dank den Technologiesprüngen,
XXXX: den exponentiell wechselnden Dissen, was wir haben.
XXXX: Es ist Paradies. Es ist wie Kolumbus, es ist gerade in Amerika gelandet.
XXXX: Jeden Schritt, den wir machen können, kommt was Neues und wir wissen nicht,
XXXX: was hinter dem nächsten Berg kommt. Ist doch geil.
XXXX: Was für ein geiles Gefühl, dass wir jetzt, und das ist für mich ein Technologiethema,
XXXX: was jetzt alles abgehen kann.
XXXX: Jedes Problem, was wir jetzt haben, das kann bald gelöst sein.
XXXX: Jedes Zukunftsszenario, was wir uns nur erträumen können, wird aller Voraussicht
XXXX: nach wahr werden, weil alles, was Menschen sich vorstellen, war.
XXXX: Diese Einladung ins freie Denken, ins Positivsein, mal diese ganzen negativen
XXXX: Pfeile aus sich herauszuziehen, wird mir so, also Tag 1.
XXXX: Mach es im Privaten oder für deinen Laden oder für deinen Business-Kontext,
XXXX: für deinen Job oder für was auch.
XXXX: Das, wenn Tag 1 wäre, welche der Sachen, die du bisher so gemacht hast,
XXXX: würdest du so weitermachen.
XXXX: Und wenn du da zu der Meinung kommst, du würdest bestimmte Sachen nicht mehr
XXXX: so weitermachen, hör einfach auf damit.
XXXX: Und ersetz sie durch Sachen, auf die du Bock hast, weil Tag 1 ist.
XXXX: So wirklich, diese Freiheit ist für mich so unendlich. Die wirkt für viele,
XXXX: glaube ich, irgendwie bedrückend. Aber ich finde es, ich feiere das.
XXXX: Und dieses Gefühl, das könnte jeder haben.
XXXX: Das könnte jeder haben. Vor allen Dingen, weil wir in Deutschland noch ein Land
XXXX: haben, wo es eh gar keine ernsthafte Dauernzeit gibt.
Andy: Ja, hast du recht.
XXXX: Und es gibt keine Upcored-Dauernzeit, so wie in Amiland, wo du unter der Brücke
XXXX: landest nach 300. Die gibt es hier nicht.
XXXX: Du hast echt noch so viel Fundament. Du hast beim Springen noch einen Trambolin immer da drunter.
XXXX: Du hast so viele Möglichkeiten. Und ich finde es verrückt, wenn man einfach
XXXX: so viele Möglichkeiten nicht macht.
XXXX: Und deswegen, darauf freue ich mich. Das ist immer mehr. Und leider aus den
XXXX: falschen Motiven, weil keine Alternative mehr bleibt.
XXXX: Aber ich freue mich auf diese Welt, wenn sie da wild wird. Ich freue mich darauf. Sehr geil.
Andy: Vielen, vielen Dank, Janis, für das ausführliche, offene Gespräch und deine Gedanken.
Andy: Es war sehr interessant. Ich verlinke auf jeden Fall alles zu der Folge,
Andy: auch das Buch natürlich und eure Webseite und ein paar Cases.
Andy: Ja, ansonsten, da kann man natürlich natürlich auf LinkedIn finden und folgen.
Andy: Das verlinke ich natürlich auch. Wahrscheinlich machen das die Menschen eh schon, die hier zuhören.
Andy: Du hast ja da auch schon ein paar Follower angehäuft.
Andy: Ja, viel Erfolg für dieses Jahr und vielen, vielen Dank für die Transparenz.
XXXX: Ich danke dir. Ich danke auch für die Lust und Laune.
Andy: Sehr gerne. Dann mach's gut. Bis denn.
XXXX: Ja, mach's gut, besser,
Andy: Tschüss, ciao Ja, und das war sie, die Folge 156, bin mir ja gar nicht ganz
Andy: sicher Ich glaube, die ist sogar ein Ticken länger jetzt wie die mit dem Philipp
Andy: Westermeyer, das war die Folge 100 Da kannst du gerne nochmal reinhören War
Andy: auch wirklich ein sehr cooles Gespräch Auch jetzt mit dem Janis, wie hat's dir gefallen?
Andy: Schick mir gern dein Feedback, hast du bis zum Ende gehört?
Andy: Schreib mir gern über LinkedIn Einfach LinkedIn findest du in den Shownotes
Andy: oder über hallo at happy-bootstrapping.de In der nächsten Woche,
Andy: Folge 157 sich spreche ich wahrscheinlich mit dem Lorenz Strasser von Pentacode.
Andy: Das ist so eine Personalverwaltungssoftware.
Andy: Und ja, ich hatte jetzt ein, zwei Ausfälle, bin daher am gucken,
Andy: wie das nächste Woche läuft und vielleicht kommt auch was anderes.
Andy: Mal schauen. Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche und bis nächste Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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