1.400$ MRR mit Wetter-App: Die Sonuby-Story (#155)
Shownotes
In Folge 155 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Julian Meier aus Berlin, der die Wetter-App Sonuby entwickelt hat. Der Indie-Entwickler macht 1.400 Dollar MRR und arbeitet parallel als Freelancer, um seine Lebenskosten zu decken. Sein Ziel: 20.000 Dollar pro Monat statt pro Jahr.
Julians Weg begann mit 16 Jahren auf einer Klassenfahrt, als er einem Mitschüler beim Programmieren zusah. Er bestellte zwei Bücher über HTML und PHP und baute die Website für seinen Vater. Mit 20 startete er bei Meteor Blue als dualer Student und entwickelte deren iOS-App. 2019 kündigte er und startete Sonuby mit Fokus auf Nischenzielgruppen wie Fotografen und Surfer.
Julian teilt seine App-Store-Optimization-Strategie: Keine neue App mehr ohne ASO-Research. Er nutzt Tools wie Astro, prüft Keywords weltweit und testet mit Search Ads. Seine sechs geplanten Apps werden alle ASO-first entwickelt. Außerdem spricht er über 60-80 Stunden-Wochen und warum Marketing 80% der Arbeit sein müsste.
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- Android Widgets bei Sonuby 100% Vibe Coded - LinkedIn
- Meteoblue Feature Artikel zu Sonuby
Buchtipps:*
- The Mom Test: How to talk to customers & learn if your business is a good idea when everyone is lying to you
- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
- It Doesn’t Have to Be Crazy at Work von den beiden Basecamp Gründern Jason Fried und David Heinemeier Hansson.
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 155 von Happy Bootstrapping.
Andy: In der heutigen Folge habe ich mal wieder eine kleine, aber feine Geschichte
Andy: am Start und zwar habe ich mit dem Julian Mayer gesprochen.
Andy: Der Julian, der baut die Wetter-App Sanubi Weather und damit macht er aktuell
Andy: so um die 1400 Dollar MAA und arbeitet natürlich parallel noch als Freelancer,
Andy: um seine Lebenshaltungskosten zu decken.
Andy: Ja, wie kam er jetzt auf die Idee, eine Wetter-App zu bauen?
Andy: Wie tut er die monetarisieren? Wie kriegt er es im App Store hochgepusht?
Andy: Und vor allem, wie hat er einen Artikel bei 9to5Mac bekommen?
Andy: Das ist ein ziemlich bekanntes, populäres Magazin, das so eine Reihe für Indie-Hacker-Apps hat.
Andy: Und die haben den Julian eben Anfang 2025 gefeatured und das hat ihm wirklich super viel gebracht.
Andy: Und wie er das geschafft hat, da haben wir auch darüber gesprochen,
Andy: ist, glaube ich, auch sehr interessant für den ein oder anderen hier.
Andy: Wir sprechen auch darüber, wie er heute an neue App-Ideen rangeht und was er
Andy: natürlich mit Sanubi Wetter so vorhat und was das Besondere ist,
Andy: weil du denkst jetzt bestimmt auch, hey, nicht noch eine Wetter-App.
Andy: So, in eigener Sache, meine Podcast-Folge bei dem Johannes in Business Unplugged
Andy: ist jetzt online seit letzter Woche.
Andy: Ich verlinke die, habe auch schon diverses Feedback dazu bekommen.
Andy: Würde mich wirklich freuen, wenn du mal reinhörst. Da erzähle ich mal meine
Andy: Geschichte und habe ein bisschen mehr Redezeit wie hier im Podcast.
Andy: Ansonsten würde es mir wirklich super helfen, wenn du den Podcast bewertest
Andy: bei Spotify oder Apple Podcasts.
Andy: Witzigerweise ist es so, dass die Leute das mal einfach so machen und wenn man
Andy: dafür aufruft, dann kommt es irgendwie so, hat es ein Geschmäckle,
Andy: wie man bei uns im Ländle sagt.
Andy: Warum ist es so? Kannst du mir dazu was sagen?
Andy: Schreib mir gerne über LinkedIn oder auch per Mail an hallo-bootswaving.de,
Andy: auch wenn du Bock hast, hier als Gast zu kommen oder wenn du Vorschläge für
Andy: neue Gäste hast, gern her damit so.
Andy: Jetzt genug Geschwafel, es geht jetzt rein in die Folge mit dem Julian und mir. Ganz viel Spaß.
Andy: Guten Morgen Julian und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Guten Morgen.
Andy: Freue mich sehr, dass du am Start bist heute an diesem verschneiten Fast-Freitagmorgen.
Andy: Ich weiß nicht, was bei dir noch schneit.
Andy: Bei mir ist jetzt heute Nacht geschmolzen, aber es soll wieder kommen.
Andy: Erzähl doch mal in deinen Worten, wer bist du, was machst du, wo kommst du her?
XXXX: Ja, ich bin Julian, Julian Mayer. Ich wohne in Berlin seit jetzt sechs Jahren
XXXX: und komme aber ursprünglich aus dem Bönen Freiburg, beziehungsweise aus der Ecke Freiburg.
XXXX: Und ja, ich bin seit jetzt drei Jahren, nee, zwei Jahren, Fulltime beziehungsweise
XXXX: Parttime auch noch Indie-Entwickler, auch schon seit meinem 16.
XXXX: Lebensjahr, also jetzt über die Hälfte meines Lebens Software-Entwickler und
XXXX: habe mich seit eigentlich 10,
XXXX: 11 Jahren auf den Bereich Wetter-Apps spezialisiert und habe angefangen bei
XXXX: einer Firma in der Schweiz als dualer Student.
XXXX: Meteo Blue heißt die Firma. Fachkreisen oder auch in Wetterkreisen eine relativ
XXXX: bekannte Wettervorhersage-App oder Webseite,
XXXX: Und ja, damals kam ich eben mit Anfang 20 zu dem ganzen Thema Wetter und habe
XXXX: das dann weitergeführt in meinen,
XXXX: also quasi nach meiner Kündigung dort 2019 mit meiner eigenen Wetter-App weitergemacht, mit Sonobi-Wetter.
XXXX: Genau, das vielleicht so mal in Kürze.
Andy: Das ist deine größte App heute, Sonobi-Wetter, weil das hat sich so angehört,
Andy: als hast du schon eine Family of Apps sozusagen.
XXXX: Also, ich wurde vor die Entscheidung gestellt.
XXXX: Als dualer Student ist es ja so, man sucht sich eine Firma, mit der man kooperiert
XXXX: und arbeitet dort immer im Wechsel drei Monate und dann drei Monate an der Uni.
XXXX: Und ich wurde vor die Aufgabe oder vor die Frage gestellt, sollen wir dir eine
XXXX: Aufgabe zuweisen oder möchtest du dir was Eigenes suchen?
XXXX: Und zu dem Zeitpunkt kam gerade Swift neu raus, also es wurde vorgestellt von Apple, das war 2014.
XXXX: Und ich wusste, ich habe sehr große Lust darauf, im Bereich mobile Apps zu starten
XXXX: und das war dann mein Vorschlag, weil die hatten zu dem Zeitpunkt noch keine eigene Wett-App.
XXXX: Und so fing das Ganze eigentlich an, weil ich hatte davor mit Wetter relativ
XXXX: wenig zu tun und daraus ist dann aus dieser Leidenschaft zu entwickeln,
XXXX: ist dann die Leidenschaft für Wetter-Apps entstanden, weil ich gemerkt habe,
XXXX: wie interessant dieser Markt ist und genau, also im Grunde, ich habe zwei Wetter-Apps,
XXXX: schon zwei große Wetter-Apps gebaut.
XXXX: Die eine, die Meteor Blue Wetter App für iOS, die ist mit einer der größten Wetter Apps in Europa.
XXXX: Und ja.
XXXX: Sonobi ist mein privates Projekt, was ich in den letzten Jahren größer aufgezogen habe.
Andy: Und damit die Hörerinnen das einschätzen können, wie viele Umsätze machst du
Andy: heute mit Sonobi? Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du ja Freelancer
Andy: und machst die App hauptsächlich dann jetzt nebenher oder Fulltime?
Andy: Also nur damit man das einordnen kann?
XXXX: Genau, also ich habe letztes Jahr im November die 1600 Dollar MAA erreicht.
XXXX: Das ist jetzt wieder ein bisschen gesunken, weil meine großen Peaks letztes Jahr 2024,
XXXX: Ende 2024 durch diverse Blog-Feature-Beiträge jetzt nach einem Jahr teilweise ausgelaufen sind.
XXXX: Also es sind einige User gechirnt, aber ich bin, stand aktuell 1400 Dollar MAA und gehe auch davon aus,
XXXX: dass sich das in diesem Jahr nochmal deutlich steigern wird,
XXXX: weil ich einige neue Features geplant habe und auch neue Ideen habe,
XXXX: gerade hinsichtlich des Marketings,
XXXX: was bei Apps immer so ein bisschen ein Thema ist.
Andy: Da bin ich gespannt. Das heißt aber, dann arbeitest du als Freelancer dann auch
Andy: witzigerweise weiterhin für die Firma, wo du vorher festangestellt warst.
Andy: Also machst du dort auch noch weiterhin Wetter-Apps oder bist du Freelancer
Andy: für alle möglichen Apps und machst dann deine eigene noch?
XXXX: Mit der alten Firma kooperiere ich nur noch bezüglich der Daten.
XXXX: Also ich bekomme diesen Goldschatz an Daten, sage ich immer,
XXXX: weil die schon sehr umfangreiche Datensätze bieten.
XXXX: Aber ausschließlich für Sunubi, also für meine eigene Wetter-App,
XXXX: kooperiere ich mit Mithublu weiterhin. Aber Freelancen, ähm,
XXXX: Freelancing mache ich mit anderen Firmen und anderen Projekten.
XXXX: Aber das muss ich eben weiterhin auch machen, weil eben mit knapp unter 20.000
XXXX: US-Dollar Jahresumsatz kann ich jetzt mein Leben noch nicht finanzieren.
Andy: Ja, das verstehe ich. Das Ziel ist ja dann wahrscheinlich diese 20.000 irgendwann
Andy: im Monat zu wahren. Da bin ich schon gespannt, dass du da für Ideen für hast.
Andy: Aber da hatte ich ja auch schon einige Gäste, die das mit Apps schaffen und
Andy: dann Man denkt ja nicht, dass es mit so Nischenthemen möglich ist.
Andy: Bevor wir noch ein bisschen genauer ins Produkt eintauchen und was so Nubi-Wetter
Andy: eigentlich ist und was Besonderes daran ist, du hast ein bisschen angerissen,
Andy: dein Softwareentwicklungs-Background.
Andy: Da interessiert mich jetzt natürlich, wie kamst du mit 16 drauf?
Andy: Mit Softwareentwicklung zu starten. Was hast du da gemacht? Mit 16 habe ich
Andy: noch andere Sachen im Kopf gehabt.
XXXX: Ja, die Story ist eigentlich relativ trivial. Ich war mit der Schule auf einer
XXXX: Art Klassenfahrt und jahrgangsübergreifend.
XXXX: Da war ich im selben Zimmer wie ein anderer Schüler, zwei Klassen über mir.
XXXX: Der hat zu dem Zeitpunkt schon seinen eigenen Shop gebaut.
XXXX: Und irgendwie habe ich dem dabei zugesehen, wie er da mit HTML und JavaScript
XXXX: und CSS den Shop da angepasst hat.
XXXX: Und damals war das für mich irgendwie ein Buch mit sieben Siegeln,
XXXX: wie wahrscheinlich für die allermeisten Leute.
XXXX: Und irgendwie hat es mich da gepackt. Also ich fand das super spannend und bin
XXXX: nach dem Wochenende nach Hause und habe mir die damals noch zwei Bücher bestellt,
XXXX: ein Buch über HTML und über PHP.
XXXX: Ja, und damit begann alles. Und ich habe den ganzen Sommer dann verbracht und
XXXX: die Webseite meines Vaters gebaut, der ein eigenes Geschäft hat.
XXXX: Und ja, ich habe die erste Webseite immer noch und das sieht irgendwie super
XXXX: witzig aus, weil absolut heute wirklich Augenkrebs.
XXXX: Also die ersten Schritte waren wie bei den allermeisten wahrscheinlich relativ.
XXXX: Ich würde heute da natürlich meinen Namen nicht mehr darunter setzen,
XXXX: aber irgendwo muss man anfangen. Und so begann eigentlich alles dann mit der
XXXX: ganz einfachen Webseite meines Vaters.
Andy: Und dann hast du das Studium gemacht, dann hast du festangestellt gearbeitet
Andy: und dann hast du irgendwann gemerkt, hey, ist nichts, ich möchte mein eigenes Ding machen.
Andy: Oder hast du zu dem Zeitpunkt nebenher schon Apps gebaut und dich damit beschäftigt?
Andy: Was kann ich für eigene Apps machen?
Andy: Hast du schon da auch ein paar Fehlversuche gehabt oder war dann wirklich irgendwann die Entscheidung,
Andy: Ich gehe ins Freelancing und dann ist erst Sunubi entstanden als erste App,
XXXX: Oder? Nee, also tatsächlich habe ich dann relativ bald schon die ersten kleineren,
XXXX: also mit 16, 17, dann die ersten kleineren Website-Kunden gehabt.
XXXX: Also gerade im Bekanntenkreis dann für ein paar hundert Euro kleinere Webseiten gebaut.
XXXX: Und dann habe ich, ja, ich war auch in der Waldorfschule und da war das,
XXXX: da gibt es so ein Zwölftklassprojekt, nennt sich das.
XXXX: Und da konnte man sich frei das Thema
XXXX: wählen und ich wollte da ein kleines Content-Management-System bauen.
XXXX: Und das habe ich dann in sechs, sieben Monaten gebaut.
XXXX: Ich würde sagen, das war so der wirkliche Einstieg in das auch Komplexe.
XXXX: Also eine Webseite bauen ist jetzt, Programmierer würden auch sagen,
XXXX: das ist also was anderes als wirklich zu programmieren.
XXXX: Aber eine Webseite designt man halt, dass man gestaltet sie aber wirklich mit Logik und so weiter.
XXXX: Also das ist nochmal eine ganz andere Thematik. Und das war,
XXXX: würde ich denken, der wirkliche Einstieg in meine Programmierkarriere.
XXXX: Und dann hat es Abi gemacht, war ein Jahr im Ausland.
XXXX: Und der wirkliche Beginn im Bereich mobile Apps war 2014, wie schon gesagt, bei MeteoBlue.
XXXX: Und seitdem bin ich Vollzeit im Bereich mobile Apps unterwegs.
XXXX: Also erst auch native iOS-Entwicklung. Die MeteoBlue-App habe ich damals,
XXXX: wie schon gesagt, in Swift gebaut.
XXXX: Und dann bin ich 2018 während des Studiums auf Flutter aufmerksam geworden und
XXXX: habe dann Sonobi mit Flutter gebaut.
XXXX: Gebaut und bin auch wirklich betrachtet da sehr froh darüber,
XXXX: dieses Framework gefunden zu haben, weil es heute wirklich mein Go-To-Framework ist für Apps.
XXXX: Also nicht nur für Synobi, sondern auch die neuen Apps, die ich jetzt für die
XXXX: kommenden Jahre noch geplant habe.
Andy: Ah, da bin ich gespannt, was du dazu erzählst. Und dann gab es jetzt keinen
Andy: Ärger mit deinem Arbeitgeber, weil du gesagt hast, du machst jetzt hier eine eigene Wetter-App.
Andy: Du hast dir ja so eine Nische rausgesucht, sage ich jetzt mal. Oder Nubi.
Andy: Wofür steht der Name eigentlich?
XXXX: Ja, das fragen mich immer wieder, Leute. Also es ist im Grunde eine Kombination
XXXX: aus den lateinischen Worten Solis für Sonne und Nubis für Wolken.
XXXX: Und ja, es war so ein bisschen, also der Name kam mir schon während der Zeit
XXXX: bei Methylblue und den hatte ich dann irgendwie einfach immer so mitgenommen.
XXXX: Ich weiß jetzt nicht, also rückblickend würde ich den Namen tatsächlich nicht
XXXX: mehr wählen, weil es erfahrungsgemäß relativ schwierig ist, eine Marke aufzubauen
XXXX: mit einem Namen, der nicht wirklich aussagekräftig ist.
XXXX: Aber ich bin immer noch froh, dass ich ihn gewählt habe, weil ich finde den
XXXX: irgendwie schön und jetzt aus marketingtechnischer Perspektive ein bisschen
XXXX: schwierig, weil man muss die Brand erst aufbauen und das macht es halt doppelt
XXXX: schwierig, so ein bisschen gerade im Bereich Apps.
Andy: Den Namen hat halt sonst keiner. Okay, genau. Wie bist du dann trotzdem,
Andy: also man sagt ja immer, gibt es doch schon.
Andy: Wenn jemand sagt, ich mache jetzt eine neue To-Do-Listen-App oder einen Happy
Andy: Tracker, habe ich jetzt auch schon zweimal im Podcast gehabt, hier den Sebastian.
Andy: Und dann funktioniert es offensichtlich doch ganz gut. Aber wie hast du dann
Andy: gerade aus dem Background Meteo Blue dir dann überlegt, hey,
Andy: ich mache eine eigene Wetter-App und die unterscheidet sich
Andy: gravierend von der, die ich hier im Vollzeitjob gebaut habe?
XXXX: Ja, tatsächlich, es gibt, glaube ich, wenige Bereiche, die so durchdrungen sind
XXXX: mit bereits existierenden Angeboten wie der Wettermarkt. Deswegen eine absolut berechtigte Frage und,
XXXX: Was ich halt damals gemerkt habe, als ich bei Methylblue war,
XXXX: ich hatte auch viel mit Kundensupport zu tun.
XXXX: Und was mir gar nicht so bewusst war, war aber, wie sehr verschiedenste Bereiche
XXXX: abhängig sind vom Wetter.
XXXX: Nicht nur Leute, die, also für manche Leute ist es wirklich so,
XXXX: die stehen morgens auf und das Wichtigste, was sie erstmal machen, ist Wetterchecken.
XXXX: Also das sind so die klassischen, sag ich mal, Alltagsnutzer,
XXXX: aber darüber hinaus gibt es halt super viele Leute, die auf andere Weise vom Wetter abhängen sind.
XXXX: Segler, die irgendwie sehr abhängig vom Wind sind, aber halt nicht nur punktuell,
XXXX: sondern über eine komplette Fläche.
XXXX: Fallschirmspringer, die natürlich wissen wollen, wie die verschiedenen Wolkenhöhen,
XXXX: oder auf verschiedenen Höhen die Wolken sind.
XXXX: So ist heute ein Entsprung überhaupt möglich, weil wenn die mittleren Wolken
XXXX: zu dicht sind, dann kann man nicht rausspringen.
XXXX: Aber gleichermaßen sind die unteren, niedrigen Wolken genauso wichtig,
XXXX: weil wenn man zu nah am Boden ist und da nichts sieht, dann kann man auch den Schirm nicht öffnen.
XXXX: Also es gibt halt ganz, ganz, ganz viele verschiedene Anwendungsbereiche,
XXXX: in denen Wetter relevant ist und auch teilweise wirklich überlebensnotwendig.
XXXX: Und wenn man dann in diese Nischen reingeht, merkt man relativ schnell,
XXXX: es gibt noch keine gute Anwendung dafür.
XXXX: Und daraus entstand eigentlich die Idee für Sunubi. Also dass man verschiedene,
XXXX: dass man im Grunde mein Anspruch mit Sunubi ist, dass,
XXXX: eine App zu schaffen, die sich an den User anpasst. Also ich bin ein Faltum-Springer,
XXXX: aber ich bin auch Kitesurfer.
XXXX: Dann will ich quasi eine App haben, in der ich meine Dropzones,
XXXX: also die Orte, an denen ich springen gehe, genauso wie meine Kitespots in einer App haben.
XXXX: Und ich kann zwischen verschiedenen Aktivitätsprofilen wechseln und sehe dann
XXXX: aber auch immer nur die Vorhersagen, die für diesen Bereich dann relevant sind.
Andy: Und dann wird auch das UI so geändert, dass ich dann für den Fallschirmsprung
Andy: die Höhen-Daten habe, die ja für Skitesurfing total irrelevant sind wahrscheinlich.
Andy: Also änderst du das dann auch, was du für Daten anzeigst?
XXXX: Genau, also die Idee ist, Nutzer konsumieren Wetterdaten in unterschiedlichen Formaten.
XXXX: Manche haben es gern super kompakt und möglichst viel Information auf kleinem Raum.
XXXX: Andere wollen, dann ist noch so eine Frage, brauche ich kurzfristig vorhersagen?
XXXX: Also vorher sagen die maximal 48 Stunden in die Zukunft reichen oder will ich
XXXX: in der Tagesübersicht über die nächsten sieben bis 14 Tage.
XXXX: So und aus diesen verschiedenen Bedürfnissen versuche ich eben so Nubi so zu
XXXX: bauen, dass sich User das selbst zusammenbauen können.
XXXX: Also in der Story-Version, die schon sehr umfangreich ist, hat man halt bereits
XXXX: alle Daten, die man braucht für die verschiedenen Bereiche.
XXXX: Aber als Pro-User kann ich dann halt mir die Ansichten so konfigurieren,
XXXX: wie ich sie haben möchte.
XXXX: Also dann kann ich die Variablen verschieben, sodass ich auf einen Blick quasi
XXXX: mein eigenes, persönliches Dashboard mit den Vorhersagen habe.
XXXX: Und das Ganze auch dann für Widgets, also dass man es auf dem Home-Street direkt sieht.
XXXX: Genau, also die Idee ist, möglichst viele Informationen zugeschnitten auf den
XXXX: User und darüber hinaus konfigurierbar für den User, sodass man seine eigene persönliche,
XXXX: sein eigenes persönliches Vorhersage-Dashboard hat.
XXXX: Genau, das ist so die...
Andy: Wenn ich mir das in beiden App-Stores anschaue, da hast du, glaube ich,
Andy: in den Titeln sogar drin, Drohnen, Segeln und Skifahren.
Andy: Sind das so dann die drei Top-Use-Cases für die Nischen, weil du jetzt die Fallschirmspringer angesprochen hast?
Andy: Ich denke jetzt gerade an die Bauern zum Beispiel. Für die ist dann dieser,
Andy: wann hole ich mir die Ernte ein oder wann fängt es an zu regnen,
Andy: sodass ich möglichst lang, was weiß ich, die Sonne habe, aber noch vor dem Regen
Andy: meine Ernte einfahre. Wie siehst du das?
Andy: Wie ist das gerade verteilt? Also ist Drohne, Ski und Segeln mit Absicht da
Andy: im Titel mit drin, weil das so die Top-Use-Cases sind?
XXXX: Ja, gute Frage. Also ich habe letztes Jahr relativ viel mit App-to-Optimization experimentiert.
XXXX: Da komme ich vielleicht später nochmal ein bisschen mehr im Detail darauf zurück.
XXXX: Tatsächlich ist der Titel, wie er gerade in den Stores steht.
XXXX: Nicht mehr ganz aktuell. Also das wird auch mit dem nächsten Update,
XXXX: was in diesem Monat noch rauskommen wird, geändert, weil ich herausgefunden
XXXX: habe, dass, wie kann man das gut abkürzen, dass es verständlich ist.
XXXX: Ich werde den Titel wieder ändern zu anpassbare Wetter-App, Doppelpunkt, Sonubi.
XXXX: Das ist so der neue Titel, den ich mir... Flame?
XXXX: Ja, genau, den Claim, den ich einführen möchte, weil du hast es eigentlich ganz gut erfasst.
XXXX: Es sind jetzt drei Bereiche, aber die App bietet noch viel mehr.
XXXX: Und das ist so ein bisschen die Problematik. Man hat halt in den Stores immer
XXXX: noch limitierte Anzahl an Buchstaben, die man verwenden kann.
XXXX: Und ich habe dann halt, meine Annahme war, diese Keywords, die da jetzt verwendet
XXXX: werden, sind die, die ich für mich herausgefunden habe, die relativ populär sind.
XXXX: Und ich wollte damit Sanubi halt ranken in diesen Bereichen,
XXXX: was jetzt nicht so gut funktioniert hat.
XXXX: Und deswegen, der Titel ist gerade nicht wirklich, es geht eher darum,
XXXX: gut zu ranken und weniger darum, dass das die Hauptmärkte sind.
XXXX: Tatsächlich ist mein aktueller, die zwei Hauptbereiche, die relevant sind oder
XXXX: woher ich die meisten User bekomme, ist tatsächlich Fotografie.
XXXX: Gesundheit und die Alltags-User, die halt gerne ihre Sachen,
XXXX: ihre eigenen Views zusammen konfigurieren möchten.
Andy: Okay, wenn du jetzt so, also es ist die Frage nicht beantwortet,
Andy: glaube ich, was so der Großteil der Nutzer sind, sind es dann,
Andy: Drohnenpilot gibt es wahrscheinlich schon viele, aber so, was sind so deine
Andy: größten, oder kannst du das überhaupt sehen?
Andy: Weil du im Onboarding sagst, bist du Drohnenpilot, Skifahrer,
Andy: Segler, das sind ja komplett unterschiedliche Use-Cases, Fallschirmspringer,
Andy: Angler, glaube ich, habe ich noch irgendwie gelesen oder so.
XXXX: Ja, also Fotografen sind so die Hauptnutzergruppe,
XXXX: was vor allem daran liegt, dass ich letztes Jahr eine Kooperation mit einem
XXXX: YouTuber aus Großbritannien gestartet habe und das hat ganz gut funktioniert.
XXXX: Fotografen, Drohnenpiloten aber auch, weil ich da mit SEO, also Suchmaschinenoptimierung
XXXX: viel schon gemacht habe und da ganz gut ranke.
XXXX: Und eben die dritte Kategorie, die Hobby-User, die ich über diverse Blog- Features,
XXXX: irgendwie iPhone-Ticker, 9to5-Mac und aber auch von MeteoBlue selbst,
XXXX: die haben mich auf ihrer eigenen Website auch mal gefeatured in einem Blog.
Andy: Habe ich gesehen, das ist natürlich ziemlich cool, dass du dann,
Andy: klar, wenn du jetzt da der Datenlieferer, also die Datenquelle hast,
Andy: da habe ich nachher auch eine Frage dazu, dann ist es ja auch schon cool,
Andy: wenn du das so hast. Okay.
Andy: Weil, ja, ich glaube, das waren alles mal so die, du hast es ein bisschen beschrieben,
Andy: man kann es konfigurieren, man muss wahrscheinlich einfach mal ausprobieren,
Andy: damit man versteht, wie es funktioniert.
Andy: Gibt es eine kostenlose Version? Kann jeder das ausprobieren?
XXXX: Genau, also das ist das klassische Premium-Modell. Du kannst dir die App Cosmos
XXXX: runterladen und nach sieben Tagen werden dir dann Werbeanzeigen angezeigt.
XXXX: Aber du kannst, also die Cosmos-Version ist auch relativ umfangreich bereits. Also bis jetzt auf,
XXXX: Konfigurationsbereiche oder die Konfigurationsmöglichkeiten kann man schon sehr
XXXX: viel damit machen, ohne dass man irgendwas zahlen müsste.
XXXX: Genau, also Also das war auch ein bisschen mein Anspruch. Also ich wollte jetzt nicht die,
XXXX: die Daten hinter einer Paywall verstecken, weil es einfach sehr viele,
XXXX: wenn man die Daten möchte, dann findet man sie eigentlich irgendwie auf jeden Fall.
XXXX: Es gibt immer irgendwelche Anbieter im Web, deswegen dachte ich mir,
XXXX: das verkauft sich nicht so gut, sondern es sind dann eher die Customization-Möglichkeiten,
XXXX: die die Leute dann dazu bringen, auch ein Abo abzuschließen.
XXXX: Also das ist schon sehr umfangreich.
Andy: Und hast du dann mit dem Free überhaupt angefangen sozusagen und dann kam das Paid erst später dazu?
Andy: Oder hast du von Anfang an ein Paid-Modell gehabt? Da hast du ja auch ein Subscription-Modell
Andy: und ein One-Time-Payment, was ich auch recht günstig finde, ehrlicherweise.
Andy: Kannst du auch gleich drauf eingehen.
Andy: Hast du das am Anfang gehabt schon? Und dann war das sozusagen die Belohnung und das Dankeschön?
Andy: Weil jetzt beschreibst du ja, du hast verdammt viele Features in der Kostenlosen
Andy: drin und dann halte ich das bisschen Werbung ja aus vielleicht.
XXXX: Also ich hatte von Anfang an ein Subscription-Modell drin.
XXXX: Den Lifetime-Kauf habe ich erst letztes Jahr im Herbst hinzugefügt,
XXXX: weil der gerade im deutschen Markt sehr beliebt ist.
XXXX: Also die Leute in Deutschland sind sehr zurückhaltend, was Abos angeht.
XXXX: Dafür sind sie umso bereiter, den One-Time-Lifetime-Purchase zu tätigen.
XXXX: Also genau, ich habe von Anfang an das Freemail-Modell gefahren mit Werbeanzeigen,
XXXX: mit Subscription und der kostenlosen Variante,
XXXX: weil ich halt eben schon die Wetter-App gebaut habe für Mithubu und da wusste, dass das funktioniert.
Andy: Wie viele Downloads hast du und wie viele bezahlen für die App davon?
XXXX: Also Stand aktuell habe ich knapp 1000 Subscriber. Ich glaube jetzt Lifetime
XXXX: habe ich knapp über 40.000 Dollar Umsatz gemacht.
XXXX: Wobei es dürfte mehr mittlerweile sein. Ich habe tatsächlich die Zahlen ganz
XXXX: aktuell gar nicht im Kopf gemacht.
XXXX: Ja, das ist halt vor allem, also ich habe vor zwei Jahren war es so,
XXXX: also ich habe die App 2023 gelauncht
XXXX: und dann hat das ein Jahr lang quasi wirklich vor sich her gedümpelt.
XXXX: Ich hatte ein paar Blog-Features, aber wirklich nennenswerte Umsatzzahlen hatte
XXXX: ich nicht und dann hatte ich eben früher 2023, 2024 mich dazu entschieden,
XXXX: ein Jahr Vollzeit an der App zu arbeiten, um einfach mal zu schauen,
XXXX: wie weit komme ich damit.
XXXX: Und quasi komplett bootstrapped, kein externes Funding oder sonst was,
XXXX: sondern einfach mit eigenen Ressourcen,
XXXX: Geld, mich da für neun Monate in mein Zimmer eingeschlossen und dann einfach
XXXX: nur gearbeitet und versucht, die App halt so weit zu bringen, dass sie,
XXXX: mal wirklich nennenswerte Umsatzzahlen macht und das erste Update,
XXXX: wo das wirklich dann angefangen hat zu funktionieren, war 1.6 und mit den Konfigurationsmöglichkeiten,
XXXX: die ich vorhin beschrieben hatte.
XXXX: Also das war das erste Mal, wo ich dann auch von iFront Ticker gefeatured wurde
XXXX: und damit kam dann der erste nennenswerte Umsatz.
Andy: Wie viel hast du jetzt im Abo und wie viel machen das One-Time-Payment?
Andy: Ich glaube, Abo ist 2 Dollar,
XXXX: Oder?
Andy: Und One-Time-Payment 12, oder wie ist das aktuell?
XXXX: Nee, also es gibt ein monatliches Abo, es gibt ein Jahresabo.
XXXX: Das Monatsabo kostet, glaube ich, 1,99 Euro gerade.
XXXX: Das Jahresabo 17,99 Euro. Und das One-Time-Payment, meine ist 99 Euro.
XXXX: Ich bin mir aber nicht ganz sicher, weil ich experimentiere damit immer mal wieder ein bisschen.
XXXX: Und ich verwechsel teilweise auch die Zahlen zwischen den Stores,
XXXX: weil zum Beispiel in den USA kostet es 90 Dollar, aber die haben auch keine
XXXX: Mehrwertsteuer und so weiter drauf. Deswegen bin ich manchmal so ein bisschen
XXXX: verwirrt, was für welchen Markt jetzt welcher Preis geht. Aber ich meine,
XXXX: in Deutschland sind es 99 Euro.
XXXX: Und genau, ein Punkt, den ich vorhin noch vergessen hatte, zu dem Thema,
XXXX: als du meintest, es sei relativ günstig.
XXXX: Das Problem ist so ein bisschen der Wettermarkt.
XXXX: Also die Leute sind einfach gewohnt, dass Wetter-Apps kostenlos sind.
XXXX: Und ich habe immer so ein bisschen, ich weiß nicht, ob das auch generell ein
XXXX: Entwicklerproblem ist oder ein Problem von Leuten, die ein eigenes Produkt entwerfen.
XXXX: Ich habe immer das Gefühl, der Preis ist noch nicht gerechtfertigt für das,
XXXX: was die App bietet. Und Stand aktuell ähm,
XXXX: Die Widgets zum Beispiel, mit denen ich richtig happy, ich habe das komplette
XXXX: letzte Jahr an den Widgets gearbeitet und die, mit denen ich ziemlich happy,
XXXX: aber die App an sich, die schaue ich heute an und die entspricht nicht mehr
XXXX: meinen Qualitätsansprüchen.
XXXX: Deswegen, das wird auch der Fokus der nächsten Monate sein, dass ich da so ein
XXXX: bisschen mehr reingehe und das UI nochmal richtig aufbreche.
XXXX: Und deshalb ist so ein bisschen dieser Preis, also der wird steigen in Zukunft,
XXXX: aber ich fühle mich noch nicht durchgezogen,
XXXX: Bereit dazu, da signifikant zu erhöhen, weil ich weiß, wie sensibel Leute,
XXXX: gerade Wetter-App-User, auf Preiserhöhungen oder generell auf höhere Preise reagieren.
XXXX: Deswegen ist das so ein bisschen ein heikles Thema.
Andy: Ich verstehe. Ich habe es mir gerade mal installiert. Das Onboarding ist schön.
Andy: Ich hatte es mir eigentlich aufgeschrieben, das ist nur Hausverbot.
Andy: Jetzt habe ich es live gemacht.
Andy: So mal kurz nebenher. und habe mal allgemein ausgewählt.
Andy: Also ich bin zwar wandern, aber klettern nicht. Von daher, ich probiere das mal hier so aus.
Andy: Und dann hast du jährlich 17,99, 16 Prozent Krabat, monatlich 1,79.
Andy: Unter Android ist das übrigens.
Andy: Und dann habe ich alle Vorhersagen, Kartenvorhersagen und Ansichten konfigurieren.
Andy: Unbegrenzte Ortssammlungen. Okay, das ist quasi in der Paid-Variante drin.
Andy: Zusätzliche Einstellungen, dunkler Modus, keine Werbung. Dark-Mode ist sozusagen
Andy: was, das kriegt man nur, paid ist.
Andy: Finde ich natürlich cool, aber das One-Time-Payment kriege ich hier jetzt gar
Andy: nichts angezeigt. Wie mache ich das?
XXXX: Ja, das ist in den Einstellungen tatsächlich, weil ich will schon die Leute
XXXX: erstmal Richtung Subscription nudgen. Das ist aus einer,
XXXX: psychologischen Sicht glaube ich vor allem für mich wichtig,
XXXX: dass die Leute, weil MAA ist halt die Kennzahl, die halt interessant ist,
XXXX: also wächst mein Subscription-Business oder nicht.
XXXX: Deswegen, ich zeige den Leuten erstmal, Subscription kann sein,
XXXX: dass ich es in der Zukunft auch irgendwann mal noch ändere, dass dann da auch
XXXX: der Lifetime-Purchase zu sehen ist.
XXXX: Das werde ich noch ein bisschen experimentieren, damit werde ich experimentieren.
XXXX: Aber genau, der Lifetime-Purchase ist in den Einstellungen zu finden.
XXXX: Und zu dem Thema Dunkelmodus als Paid-Only-Feature, das ist so ein bisschen
XXXX: historisch gewachsen, weil ich am Anfang noch nicht genügend Features hatte, die für mich wirklich,
XXXX: also wie sagt man, die Leute überzeugt hätten, den Kauf zu tätigen.
XXXX: Der Dunkelmodus wird jetzt in den nächsten Monaten in die Free-Variante aufgenommen
XXXX: werden. Das ist natürlich das wichtigste Feature.
Andy: Völlig klar.
Andy: Also unter Android ist 59 Euro One-Time-Payment. Hast du andere Preise unter Android und iOS?
XXXX: Ich hatte jetzt über die Feiertage so ein Angebot und bei iOS kann man das so
XXXX: einstellen, dass das automatisch wieder auf den Originalpreis zurückspringt.
XXXX: Bei Android habe ich das jetzt noch nicht angepasst.
XXXX: Das ist der Grund, weshalb es da günstiger ist.
Andy: Ganz die übliche Frage und das Klischee, zahlen die iOS-User eher,
Andy: sind die Zahlungsbereiter wie die Android-User oder wie ist es heute?
XXXX: Meiner Erfahrung nach tendenziell ja. Also, dass iOS-User bereiter sind,
XXXX: Geld auszugeben für Apps.
XXXX: Aber allein durch die schiere Masse der Android-User gleicht sich das ein bisschen aus.
XXXX: Also, ich würde sagen, die Entscheidung, auch Google oder Android-User mit zu
XXXX: supporten, mit zu tacken, war schon sehr gut.
XXXX: Also, ich würde es auf jeden Fall immer wieder tun. und man muss,
XXXX: also Android-User sind vom Typus ein bisschen anders.
XXXX: Man muss noch mehr bieten, damit sie Geld ausgeben für eine App,
XXXX: aber je nischiger eine App ist, desto.
XXXX: Also ich würde sagen, dann gibt es irgendwann nicht mehr einen riesen Unterschied zu den iOS-Usern.
XXXX: Also es sind dann, wenn die wirklich Mehrwert darin sehen, dann sind auch Android-User
XXXX: bereit, Geld auszugeben.
XXXX: Und das hat sich, glaube ich, in den letzten Jahren auch nochmal geändert,
XXXX: weil ich weiß aus der Zeit bei Meteor Blue, dass da Android unter ferner Liefen waren.
XXXX: Also da war, das war wirklich eine Wahnsinnsdiskrepanz zwischen den beiden Plattformen.
XXXX: Und ich glaube, das hat sich verändert. Also vor allem auch bei Google Play,
XXXX: also generell das Google Play als der Standards-Store,
XXXX: es ist ja auch noch nicht, früher war es ja ein viel diverseres,
XXXX: wie sagt man, viel diversere Landschaft an Quellen für Apps.
XXXX: Also Android-User waren, zumindest wenn ich mich richtig erinnere,
XXXX: früher auch viel mehr noch dabei.
XXXX: Die haben irgendwelche Custom-Apps installiert aus irgendwelchen privaten Quellen und so weiter.
XXXX: Und das, habe ich das Gefühl, hat sich ein bisschen verändert über die Jahre.
XXXX: Keine Ahnung, ob das nur mein subjektiver Eindruck ist, aber Google Play ist
XXXX: halt eine immer höhere, größere Instanz geworden.
XXXX: Und deswegen glaube ich, dass zumindest für mich sich der Android-Markt auf jeden Fall lohnt.
XXXX: Deswegen habe ich jetzt auch gerade mir drei Monate Zeit genommen,
XXXX: die Widgets für Android noch zu bauen.
XXXX: Werde die jetzt in diesem Monat rausdringen, obwohl es im Stand aktuell deutlich
XXXX: mehr iOS-User gibt, die Sonobi nutzen, aber das möchte ich halt ein bisschen mehr ausgleichen.
XXXX: Es ist auch, man ist dann, es hat nicht nur den Aspekt,
XXXX: Revenues, sondern ich will auch ein bisschen das Risiko verteilen,
XXXX: weil, keine Ahnung, es gibt immer mal wieder Storys, dass Apple irgendwelche
XXXX: Accounts sperrt, jetzt nicht willkürlich, aber teilweise schon so ein bisschen,
XXXX: und Sebastian Röhl hat das, glaube ich, auch irgendwann mal irgendwo in einem
XXXX: Post genannt, dass er das auch für seine App ganz gut findet,
XXXX: dass er das Risiko so ein bisschen streut über verschiedene,
XXXX: über die drei Plattformen und das halt Google,
XXXX: nicht vernachlässigt oder die Android-User nicht vernachlässigt,
XXXX: weil die halt irgendwie auch einen relativ signifikanten Anteil an seinem Revenue haben.
Andy: Ja, also
Andy: Kann ich verstehen. Er hat ja jetzt seine neue App auch nur erstmal auf iOS
Andy: gelauncht. Ich hoffe, die kommt nachher auf Android.
Andy: Ich nutze zwar Macs überall und so weiter, aber bin dann doch ein Android-Kind
Andy: und man gewöhnt sich einfach schlecht, habe ich so gemerkt.
Andy: Und daher finde ich es natürlich immer gut, wenn die Leute das machen.
Andy: Aber ich merke das schon auch, oder ich frage das auch immer im Podcast deswegen,
Andy: ob es da einen Unterschied gibt zwischen dem Zahlungsverhalten und generell, wie das so ankommt.
Andy: Sehr interessant. Hast du dann die Widgets gebaut, weil das von den Usern viel
Andy: nachgefragt war oder hattest du die Widgets vorher auf iOS und wolltest jetzt
Andy: einfach wieder gleichziehen?
XXXX: Nee, Widgets waren eigentlich von Beginn an eines der meist,
XXXX: nachgefragten Features. Was ich selber gar nicht so lange verstanden habe,
XXXX: weil ich gar kein Widget-User bin.
XXXX: Also ich habe, glaube ich, einen Kalender-Widget bei mir installiert und das war's.
XXXX: Ich gehe lieber in die Apps selber rein und schau mir das an.
XXXX: Ich habe aber jetzt während der Entwicklungszeit gelernt, dass die tatsächlichen doch sehr cool sind.
XXXX: Also ich nutze sie jetzt mittlerweile selbst, also meine eigenen Widgets,
XXXX: weil sie doch einfach mal schnell den Blick ermöglichen.
XXXX: Man muss nicht in eine App rein, es ist ein Klick weniger und was halt,
XXXX: also mein Anspruch an die Widgets war, nicht einfach nur ein Wetter-Widget zu
XXXX: bauen, weil dann gibt's ja so viele wie Sand am Meer und mein Anspruch war eben diesen.
XXXX: Konfigurationsmöglichkeiten, die die App an sich bietet, eben auch in die Widgets zu bringen und,
XXXX: Das war wirklich sehr aufwendig. Also ich habe letztes Jahr fünf Monate da für
XXXX: die iOS-Widgets gebraucht.
XXXX: Habe zwar damals auch schon KI benutzt, das Coden, aber da musste man einem
XXXX: iOS-Entwickler wissen, dass das echt eine Story für sich mit Xcode und den ganzen Tools dort.
XXXX: Das ist teilweise echt eine Erfahrung, sage ich mal.
XXXX: Und dann kam, dann war die Resonanz der iOS-Widgets so gut, dass klar war,
XXXX: ich muss das auch auf Android bringen.
XXXX: Und das Problem war so ein bisschen, weil ich, also mein Background ist ja iOS-Nativa,
XXXX: also Native-IOS-Entwickler.
XXXX: Also ich hatte schon die Erfahrung mit den ganzen, also mit Swift und so weiter.
XXXX: Und deswegen hatte ich mich da erst so erst daran gesetzt, trotzdem fünf Monate gebraucht.
XXXX: Und hatte wirklich die Android-Widgets vor mir hergeschoben,
XXXX: weil ich halt mit Kotlin, also der Sprache, die man für Android nutzt,
XXXX: gar keine Erfahrung hatte.
XXXX: Aber jetzt hatte ich das Glück, dass sich im letzten Jahr die KI-Tools so weiterentwickelt haben,
XXXX: dass ich die kompletten Android-Widgets mit Cloud-Code gebaut habe und das jetzt
XXXX: wirklich auch Qualitativ, also Code-Qualität, aber auch,
XXXX: das Resultat an sich so hochqualitativ ist, dass ich das in doch relativ kurzer Zeit geschafft habe.
XXXX: Sonst hätte ich wahrscheinlich insgesamt ein bestimmtes Jahr gebraucht, diese Widgets zu bauen.
Andy: Ist es aufwendig?
XXXX: Ja, im Grunde ist, die Problematik ist, die Haupt-App Sonobi ist mit Flutter
XXXX: gebaut und Flutter ist halt eine andere Technologie als die nativen Plattformen.
Andy: Das kannst du mit Flutter nicht machen, einfach die Widgets,
Andy: dann brauchst du dann erklären, was ich verstehe.
XXXX: Also im Grunde hatte ich einfach für die Widgets jetzt nochmal Sunubi in abgespeckter
XXXX: Variante jeweils für Android und iOS neu gebaut.
XXXX: Also die ganzen Wetterdaten, die abgerufen werden und so weiter,
XXXX: das läuft alles jetzt nochmal als native kleine App sozusagen für die Widgets.
XXXX: Okay. Und das war das, was es letztlich so langfristig oder so langwierig gemacht
XXXX: hat, weil wenn ich die Apps jetzt nativ gebaut hätte, dann hätte ich da die
XXXX: ganze Logik wiederverwenden können.
XXXX: Aber dem ist leider nicht der Fall. Okay.
Andy: Zu den Umsätzen habe ich eine Frage, da habe ich auf LinkedIn auch was gefunden.
Andy: Da hattest du vor einem, das sagt LinkedIn, vor einem Jahr geteilt.
Andy: Da warst du bei 500 Dollar.
Andy: Dann drei Monate später, da bin ich ganz sicher bei 1.000.
Andy: Und dann hattest du im Black Friday im Monat sehr viel Erfolg.
Andy: Da hast du zumindest geschrieben, da hast du irgendwie 4.000 in dem Monat gemacht,
Andy: was schon geil ist, so mit One-Time-Payment kombiniert wahrscheinlich.
XXXX: Ja.
Andy: War das ein spezieller Black Friday-Deal, der dich da so ein bisschen gepusht hat?
Andy: Wo hast du den beworben? Dann nur in der App oder irgendwie auf Socials?
Andy: Und das hat schon funktioniert. Gab es irgendwelche Magazine,
Andy: die das aufgenommen haben?
Andy: Oder warum war der Monat jetzt so viel besser?
XXXX: Also es kam, das war der Oktober, oder November? Ne, es war der November, genau.
XXXX: Da kamen verschiedene Sachen zusammen. Also einmal hat sich da mein erstes großes Blog-Feature gejährt.
XXXX: Also da kamen einige Renewals, die erste Welle der Renewals rein.
XXXX: Dann kamen, dann hatte ich eben, also ich habe schon relativ früh,
XXXX: dann im Dezember 2024, in die App eine Logik eingebaut, die es mir erlaubt,
XXXX: aus der Ferne Angebote in der App zu schalten.
XXXX: Also es gibt die App, wenn man sie initial startet, ruft sie von meinem Backend
XXXX: ab, gibt es gerade irgendwelche Aktionen und wenn ja, zeige die Paywall an.
XXXX: Und sodass ich dann quasi eben an Tagen wie jetzt Black Friday oder Ostern oder
XXXX: Weihnachten oder whatever sagen kann, schau mal hier, es gibt gerade den One-Time-Payment,
XXXX: also den Lifetime-Purchase für 50% weniger.
XXXX: Und das hatte ich halt dann in dieser Black Friday Woche aktiviert und gleichzeitig
XXXX: das Ganze auch noch live geschaltet auf diversen Black Friday Guild Seiten.
XXXX: Und alleine, also ich habe jetzt aktuell aktive monatlich circa dreieinhalbtausend
XXXX: aktive User und von denen kamen halt super viele dann,
XXXX: die haben dann die Paywall gesehen und haben dann gekauft.
XXXX: Ja, und dann, ich glaube, in einer Woche waren es knapp 1.500,
XXXX: 1.600 Dollar allein durch die One-Time, die Lifetime-Paid-Purchases.
Andy: Okay, bei einem früheren Arbeitgeber von mir hat man das mal Login-Interception
Andy: genannt, dass du quasi dich einloggst und da gab es dann auch einen Dienst,
Andy: der das gemanagt hat und der hat dann so Interceptions
Andy: ausgespielt, wenn die Leute sich einloggen oder irgendwas öffnen und dann kannst
Andy: du sowas machen. Cool, danke für den Einblick.
Andy: Eine Frage habe ich noch zum Produkt, für dich wichtig ist ja,
Andy: der Verbreitungskanal, der ist für dich ja quasi umsonst, also du zahlst natürlich
Andy: die Gebühren beim Play Store und bei iOS, aber du hast ja noch die Kosten für die Wetterdaten.
Andy: Wie funktioniert denn sowas? Hast du dann einen Special Deal mit deinen Ex-Kollegen?
Andy: Was muss man denn für solche Daten bezahlen, weil du hast ja da jetzt schon...
Andy: Einige Daten drin, die ich, sage ich mal, in anderen Wetter-Apps nicht habe.
Andy: Selbst wenn ich jetzt mir den Standard-View mir anschaue, da habe ich zum Beispiel
Andy: hier den Luftdruck, glaube ich, habe ich jetzt hier gesehen.
Andy: Und ich sehe jetzt als PV-Produzent hier, ist für mich natürlich interessant,
Andy: wie viele Sonnenstunden habe ich am Tag und wann sind die und wie ist die Wolkenbedeckung?
Andy: Das hast du jetzt alles in dem Standard-View schon mit drin.
Andy: Was natürlich cool ist. Also die Daten musst du ja erstmal haben.
Andy: Was muss man für sowas bezahlen?
XXXX: Ich habe damals mit der Kündigung auch das Angebot abgegeben,
XXXX: dass ich gerne weiterhin mit der Firma kooperieren möchte und habe mit denen
XXXX: dann, was ich skalieren zu können, ein Revenue Shared Model vereinbart.
XXXX: Also im Grunde bekommt die Firma einen Teil des Netto-Umsatzes dann von mir ausbezahlt.
XXXX: Aber wenn ich das jetzt, also man kann auch einfach die Requests bezahlen,
XXXX: aber die sind zumindest nach meiner Berechnung Das ist viel zu teuer.
XXXX: Also ich würde für die Anzahl der Requests, die ich gerade, also die App hat,
XXXX: stellt am Tag knapp über, gestern waren es irgendwie über 200.000 Requests an den Server. Okay.
XXXX: Und das wäre so teuer, dass sich das finanziell überhaupt nicht lohnen würde.
XXXX: Ja, verstehe. Deswegen, ja, also ich habe mit denen ein Revenue Shared Model.
Andy: Das heißt, selbst wenn du dich verzehnfachst, dann hast du auch die zehnfache
Andy: Menge an Requests, dann wirst du vielleicht bei dem Modell bleiben.
XXXX: Ja, das wird sich zeigen, aber mein Plan ist auch, längerfristig noch andere
XXXX: Anbieter mit reinzuholen.
XXXX: Also, weil das auch eine Nahtfrage ist, oder ein Feature-Request ist,
XXXX: den schon einige User an mich herangetragen haben, dass sie eben auch verschiedene
XXXX: Wettermodelle gerne manuell angezeigt bekommen möchten,
XXXX: also dass sie sagen können, okay, ich bin jetzt in Berlin und ich möchte statt
XXXX: des Meteor-Blue-Models eben das Icon-D2-Model angezeigt bekommen,
XXXX: was für Deutschland in der Regel besser ist, weil es für den Deutschen Wetterdienst ist,
XXXX: Und sowas möchte ich in Zukunft auch supporten. Verstehe.
XXXX: Also das bieten andere Konkurrenten zum Beispiel auch schon an.
XXXX: Also Windy ist der Hauptkonkurrent zu mir, auch wenn die eine ganz andere Darstellungsweise haben.
XXXX: Aber interessanterweise ist Windy auch jetzt der Eigentümer von Meteor Blue.
XXXX: Also quasi sind wir Konkurrenten als auch Kooperationspartner.
XXXX: Aber genau, also langfristiges Stil ist schon eigentlich wegzukommen von dem
XXXX: Revenue Shared Model. Aber aktuell sehe ich noch nicht so eine gute Möglichkeit,
XXXX: das auch finanziell tragbar zu machen.
XXXX: Wer weiß, vielleicht ergibt sich da in der Zukunft mal noch irgendeine Art von Neuem.
Andy: Was die Zuhörer immer interessiert, wenn Indie-Hacker eine App bauen,
Andy: das machen ja viele da draußen, wo hast du deine ersten 100 User herbekommen?
Andy: Deine ersten 100 kostenlosen, deine ersten 100 paid?
Andy: Hast du einfach die Apps in den App Store hochgeladen und dann hat es automatisch funktioniert?
Andy: Oder hast du einen Product Hunt Launch gemacht? was waren die initialen
Andy: Zünder für deine erste das ist ja das was man braucht eine App bauen und die
Andy: benutzen ist schön aber das eigentliche Feedback ist ja dann wenn die Nutzer
Andy: das runterladen das wirklich benutzen und auch für bezahlen also wie kam es zu den ersten 100
Andy: kostenlosen und zu den ersten 100 Päden da
XXXX: Könnte ich wahrscheinlich jetzt 3 Stunden drüber reden weil Marketing von Apps
XXXX: ist wirklich ein Rabbit Hole das kann man sich eigentlich nicht vorstellen Aber
XXXX: um direkt mal deine Frage zu beantworten,
XXXX: also was für mich sehr gut funktioniert hat, waren Blog-Features.
XXXX: Ich habe im Grunde,
XXXX: Im App-Store gefunden zu werden, ist echt eine schwierige Sache,
XXXX: wenn man nicht sehr schick oder sehr spezifisch auf einen Bereich optimiert ist.
XXXX: Also nur als Beispiel Sebastian Röhl's Habit-Kit-App.
XXXX: Er hat halt, seine App bietet genau eine Funktion, natürlich noch mehr,
XXXX: aber das Feature ist halt ein Habit-Tracker.
XXXX: Und das hat in dem Sinne im App-Store oder im Google Play Store sehr große Vorteile,
XXXX: weil man halt auf ein oder zwei Keywords optimieren kann und da dann einen eigenen Challenge, also,
XXXX: darüber kommen dann potenziell halt die Leute.
XXXX: Das Problem bei Sanubi ist, dass es halt eine sehr große App ist,
XXXX: was die Funktion angeht, was die Target Groups angeht und das war so ein bisschen
XXXX: die Problematik, die es eigentlich schon von Anfang an gab.
XXXX: Sprich, ich habe die App released und darüber kamen jetzt nicht die ersten 100,
XXXX: Paid-Users oder die Users generell, aber auch die Paid-Subscribers.
XXXX: Was bei mir eben von Anfang an funktioniert hat, waren also ich wurde von Meteor
XXXX: Blue gesiegt, direkt in der Release-Woche.
XXXX: Das war quasi ein Deal, den ich mit denen vereinbart hatte.
XXXX: Und was natürlich sehr attraktiv war, weil das sind genau die User,
XXXX: die man haben möchte, die nutzen schon Wetter, die sind quasi aufgewärmt,
XXXX: wie man so schön sagt im Marketingbereich.
XXXX: Also man muss sie nicht erst aufwärmen und davon überzeugen,
XXXX: sondern die sehen eine Wetter-App, cool, lade ich mir mal runter,
XXXX: gucke mir das an. Und ja, Problem war zu dem Zeitpunkt, dass ich halt,
XXXX: dass die App sehr rudimentär war, jetzt zumindest aus heutiger Sicht.
XXXX: Das gab noch keine Konfigurationsmöglichkeiten und wenn ja, dann nur sehr rudimentär.
XXXX: Aber trotzdem, darüber kamen die ersten 100 Paid-Users und hatte dann auch eben
XXXX: an, wie hieß der Blog? Abgefahren, abgefahren.
XXXX: Die hatten mich auch gefeatured und feature mich immer noch,
XXXX: also das ist mit einer der treuesten Blogs, die ich auch jedes Mal anschreibe
XXXX: und jedes Mal gefeatured werde, was ganz cool ist.
Andy: Das hat dich nichts gekostet, diese Blogs, oder gegen die in den Revenue Share,
Andy: wenn jemand was kauft. Ne, ist ja auch schwierig abzubilden, glaube ich.
XXXX: Also was die machen, ist, die posten Affiliate-Links der Apps in diesen Blog-Beitrag.
XXXX: Die verdienen darüber, dass Leute dann in der App einen In-App-Purchase tätigen.
XXXX: Weil Apple zahlt denen dann halt einen gewissen Betrag des Umsatzes,
XXXX: wenn der ihnen zugewiesen werden kann.
Andy: Wusste ich nicht zum Beispiel, dass das geht und funktioniert.
Andy: Also ist ja dann erklärt das Geschäftsmodell.
Andy: Das ist vielleicht ein bisschen naiv von mir, aber von solchen Seiten,
Andy: das macht es natürlich dann auch wieder attraktiv. Aber für euch beide, okay, verstehe.
Andy: Ich habe gerade hier mir eine private Browser-Session aufgemacht und im Google
Andy: Play Store mal nach Webder-App gesucht. da kommt deine gar nicht zum Beispiel.
Andy: Also das ist ja auch, wie du sagst, brutal überlaufen. Selbst die eigene Wetter-App,
Andy: die kommt anstelle, was ist das, 19, 11, 14 oder so bei mir.
Andy: Also selbst ihre eigene, aber gut, die hat auch nur 2,6 Bewertungen, aber das ist die klug.
Andy: Scheint auf jeden Fall nicht so beliebt zu sein.
Andy: Die Windy-App ist davor, Akku-Wetter ist auf Android, glaube ich,
Andy: sehr beliebt. Dann gibt es einen Haufen Wetter-Channel, bla bla bla.
Andy: Aber das ist natürlich, okay, wie du sagst, nicht so einfach da reinzukommen.
Andy: Eine Untertreibung des Jahres auf jeden Fall.
XXXX: Das Problem an Apps-Optimization ist eigentlich so, dass es ein sich selbst
XXXX: verstärkendes System ist.
XXXX: Die Algorithmen, man weiß nicht genau, wie sie funktionieren,
XXXX: aber der Beobachtung nach ist es so, dass Apps, die,
XXXX: viele Downloads bekommen, die viele Bewertungen bekommen, gerade auch aktuelle
XXXX: Bewertungen, neue Bewertungen,
XXXX: die werden tendenziell halt höher gerankt und Und es ist ja klar,
XXXX: dass wenn man Wetter-App eingibt und da sind dann Apps wie The Weather Channel
XXXX: oder Wetter.com oder sonst der,
XXXX: die werden halt auch häufig runtergeladen, bekommen entsprechend halt auch viele Bewertungen.
XXXX: Also es ist so ein bisschen, da beißt sich die Katze halt in den Schwanz.
XXXX: Weil da überhaupt erstmal hinzukommen, ist quasi unmöglich.
XXXX: Aber deswegen muss man auch im Bereich Wetter immer über Nischen gehen.
XXXX: Also man kann eine neue genetische Wetter-App für den Alltag zu bauen,
XXXX: ist, ich sage jetzt mal, außer man hat einen riesen Werbebudget,
XXXX: eigentlich fast unmöglich.
XXXX: Ja, man muss wirklich über...
XXXX: Über die Nischen gehen, weil darüber sind dann Leute auch bereit,
XXXX: sich das überhaupt erstmal anzuschauen.
XXXX: Weil die meisten Leute sagen, okay, eine neue Wetter-App, na toll,
XXXX: wozu brauche ich die? Die Apple-Wetter-App, die funktioniert für mich doch schon.
XXXX: Aber wenn du dann halt sagst, na, Moment mal, bist du Segler,
XXXX: bist du Fotograf, du kannst halt in Sunubi,
XXXX: kannst du dir die Sonnenuntergangszeiten angucken und siehst halt das in Kombination
XXXX: mit der Wolkenbedeckung, sodass du dann die Golden Hour genau abpassen kannst
XXXX: und dann die schönen Shots hast mit irgendwie schönen Zirruswolken,
XXXX: die dann dein Bild noch viel besser machen.
XXXX: Also sowas holt dann Leute viel mehr ab.
XXXX: Aber wenn man da sagt, ich habe hier die neue Wetter-App, die mir den Niederschlag
XXXX: und die Temperatur für morgen noch ein bisschen schöner anzeigt,
XXXX: damit holst du niemanden mehr ab, leider.
Andy: Ja, verstehe. Kannst du denn, also kannst du ja im App-Store auch die Keywords
Andy: mieten, sozusagen, dass du vorne
Andy: dran bist? Das lohnt sich wahrscheinlich nicht, oder? Das ist zu teuer.
XXXX: Ja, also Gerade Wetter, also ich habe das jetzt mal gemacht,
XXXX: Ende letzten Jahres, eigentlich aber eher aus anderen Gründen,
XXXX: um zu schauen, also experimentierlich schon anfangs gesagt,
XXXX: gerade mit verschiedenen Apps-to-Optimization-Systemen,
XXXX: Methoden. Da wird jetzt auch in den nächsten Monaten ein paar Änderungen an
XXXX: der App-Store-Seite passieren.
XXXX: Aber genau, in dem Zusammenhang hatte ich mal ein paar Ads geschaltet und die,
XXXX: gerade das Keyword Wetter oder Wetter-App, die sind halt, es ist super teuer.
XXXX: Teilweise habe ich da irgendwie sieben, acht Euro für einen Klick nur bezahlt.
Andy: Und dann hast du einen Free-User gewonnen, sozusagen.
XXXX: Genau. Okay, verstehe. Da muss dann schon alles passen, und der Lifetime-Value,
XXXX: wie man so schön sagt im Subscription-Business,
XXXX: der muss das rechtfertigen, sonst lohnt sich das jetzt nicht.
Andy: Jetzt hast du mir einen Artikel geschickt, der kam am 4.1. raus,
Andy: glaube ich, hier von 9to5Mac, das ist ja eigentlich so mit eines der größten
Andy: englischsprachigen oder internationalen Magazinen für Mac und Apple.
Andy: Da hast du ein Feature bekommen, hast du das bezahlt oder wie bist du da rangekommen?
Andy: Kannst du da schon erste Erfolge sehen? Kannst du das ein bisschen erzählen?
Andy: Weil es ist ja, glaube ich, schon so ein Achievement auf jeden Fall. Glückwunsch dazu.
XXXX: Ja, danke. Ja, das war vor einem Jahr tatsächlich. Das war jetzt gar nicht dieses Jahr.
XXXX: Das Ganze ist so ein bisschen entstanden aus meiner Erfahrung,
XXXX: dass Blog-Marketing halt sehr gut funktioniert hat in meinem Fall.
XXXX: Und dann war ich halt zu dem Zeitpunkt auf der Suche nach Blogs,
XXXX: die mich noch featuren könnten.
XXXX: Weil ich war zu dem Zeitpunkt erst, also hauptsächlich im deutschen Markt unterwegs
XXXX: eben, ich wurde gefeatured von App gefahren, von iPhone-Ticker,
XXXX: das war so mein größter Erfolg bis dato, bis zu eben diesem 4.
XXXX: Oder 6. Januar letztes Jahr.
XXXX: Und dann war ich auf der Suche und hatte, wie ich es ja vorhin auch schon erzählt
XXXX: habe, direkt gedacht, okay, komm, ich schaue mir mal die ganz großen Fische an, so die Blocks,
XXXX: bei denen man, wenn man gefeatured wird, wahrscheinlich sehr große Reichweiten
XXXX: bekommt und habe dann durch Zufall die Indie-App-Spotlight-Reihe auf 9to5Mac gefunden.
XXXX: Und also das ist im Grunde eine wöchentliche Reihe, die am Samstag veröffentlicht
XXXX: wird von Michael Burkhardt, nennt er sich, oder heißt der,
XXXX: und der berichtet dann immer Samstag,
XXXX: weil übers Wochenende veröffentlichen die keine Artikel und dann wird man quasi
XXXX: Samstag und Samstagmittag amerikanischer Zeit bis Sonntagabend auf der Frontpage
XXXX: von 9to5Mac gefeatured mit eben dieser Indie, mit der App, die man anbietet.
XXXX: Und dann dachte ich mir, komm, schreibe ich den mal an.
XXXX: Irgendwie Dienstag die E-Mail abgeschickt und am darauffolgenden Samstag dann
XXXX: schon direkt das Feature bekommen.
XXXX: Und das war halt, ja, das war schon sehr, nicht nur sehr cool,
XXXX: weil es lässt sich natürlich auch gut vermarkten.
XXXX: Irgendwie gefeatured bei 9to5Mac ist natürlich eben so ein kleiner Ritterschlag.
Andy: Das bleibt ja auch da jetzt, selbst wenn es von der Startseite verschwindet,
Andy: der Artikel bleibt ja da.
XXXX: Genau, man kann auch immer wieder darauf verweisen, so hier,
XXXX: ich wurde davon gefeatured.
XXXX: Aber es hat vor allem natürlich auch einen großen Schwung neuer User und auch
XXXX: Subscriber gebracht, von denen ich dann schon auch profitiert habe.
XXXX: Also so ein Blogartikel, wenn er denn dann erfolgreich platziert wird,
XXXX: der hat mir glaube ich dann zu dem Zeitpunkt um die 2.000, 2.500 Dollar Umsatz gebracht.
Andy: Cool.
XXXX: Was natürlich noch weit davon entfernt ist, da irgendwie den Lebensunterhalt zu stemmen.
XXXX: Aber es zahlt halt ein auf dieses, man verbreitet sich.
XXXX: Also man kriegt es unter die Leute, es spricht sich rum.
XXXX: Und deswegen würde ich schon sagen, man kann es natürlich immer nicht so genau
XXXX: messen, was jetzt letztlich dieser Artikel bewirkt hat, abgesehen von dem akuten Umsatz plus.
XXXX: Aber ich würde schon sagen, dass das deutlich dazu beigetragen hat, auch,
XXXX: die App unter die Leute zu bringen und ich habe jetzt, ohne dass ich irgendwelche
XXXX: Werbekampagnen fahre, so am Tag ein bis zwei neue Subscriber,
XXXX: was es ist nicht viel, aber,
XXXX: ohne dass ich was dafür tue, wächst das ganze Business halt.
Andy: Ist ja auch schon schön.
XXXX: Und meine Vermutung ist so ein bisschen auch, dass halt Google,
XXXX: also eine Strategie, die ich fahre, ist auch Suchmaschinenoptimierung und dabei
XXXX: spielt halt eine große Rolle die Autorität einer Marke beziehungsweise einer Webseite.
XXXX: Meine Vermutung ist, dass das auch ein bisschen auf die Autorität meiner Sonobi.com-Seite,
XXXX: eingezahlt hat und dadurch die Artikel, die ich schreibe, besser gerankt werden
XXXX: und darüber kommen jetzt halt auch viele der neuen User und Subscribers.
Andy: Schön. Okay, ich habe vorhin mal ein Experiment gemacht und habe ChatGPT gefragt,
Andy: ob es mir Wetter-Apps empfehlen kann.
Andy: Bin mir gar nicht sicher, ob ich Android zugeschrieben habe,
Andy: aber denkst du, du bist die Antwort?
XXXX: Also ich sehe im Traffic meiner Webseite, dass ich teilweise von,
XXXX: ja, diversen KI-Tools, Perplexity, Cloud, Chatability, auch mal hin und wieder
XXXX: Leads bekomme, also dass Leute darüber auf die Webseite finden.
XXXX: Ich glaube jetzt nicht für Wetter-Apps per se.
XXXX: Was funktionieren dürfte, was ich auch schon mal probiert habe,
XXXX: sind eben nischigere Anfragen.
XXXX: Gibt es eine App, die mir Wolkenvorhersagen bietet oder sowas.
XXXX: Aber auch da, das ist halt nicht ganz so klar, also predictable,
XXXX: weil die die Tools ja dann auch, je nachdem entsprechend deiner bisherigen Suchanfragen
XXXX: und so weiter, dann die Ergebnisse liefern.
XXXX: Aber ja, über KI-Tools kommen auf jeden Fall auch Empfehlungen rein.
Andy: Kläre jetzt auf, also ich habe sogar gefragt, ich brauche als Drohnenpilot eine
Andy: Wetter-App, welche kannst du speziell dafür empfehlen?
Andy: Also, du hast nicht Android oder iOS zugeschrieben und tatsächlich kommst du
Andy: da an Platz 5, Sunubi, All-in-One-Wetter-App mit spezialisierten Berichten für
Andy: Drohnen, Segeln, Ski und so weiter.
Andy: Enthält präzise Vorhersagen zu Wind, Wolken, Sicht, Höhen, Wetter,
Andy: Interaktiv, bla bla bla. Vielseitige
Andy: Lösungen, falls du auch andere wetterabhängige Aktivitäten planst.
Andy: Also das ist ja schon mal cool, aber das hast du nicht irgendwie forciert,
Andy: dass du da reinkommst mit irgendwelchen Geschichten, sondern dafür sind dann
Andy: deine App Store Rankings und
Andy: vielleicht wahrscheinlich die Google SEO-Geschichten dafür verantwortlich.
Andy: Oder hast du irgendwie Bild in Public, in Reddit gemacht und darüber hast du
Andy: dich dann in die Modelle reingesneakt, was ja auch eine gute Traffic-Quelle sein kann, Reddit.
XXXX: Ja, also Bild in Public habe ich auf LinkedIn hauptsächlich gemacht.
XXXX: Ich vermute aber, dass jetzt im Fall dieser Empfehlung, dass hauptsächlich die Webseite ist.
XXXX: Also da habe ich schon auch letztes Jahr nochmal echt viel Zeit investiert,
XXXX: die Seite möglichst performant zu machen, aber eben halt auch Inhalte zu posten,
XXXX: zu publishen. und darüber, also das Wachstum kommt gerade hauptsächlich über die Webseite.
XXXX: Und ich vermute eben, dass die Tools, die die Webseite halt indizieren oder
XXXX: indexieren, nicht indizieren und sich da die Infos zusammensuchen.
XXXX: Da lege ich auch einen hohen Wert drauf, also dass der Inhalt wirklich qualitativ
XXXX: fertig ist und die Tools da auch relativ schnell eine Zusammenfassung bekommen.
XXXX: Man sieht es auch bei Google.
XXXX: Google hat ja auch den KI-Modus und für die Suchanfragen, die ich optimiert
XXXX: habe, komme ich eigentlich immer in der KI-Zusammenfassung oben. Okay.
XXXX: Also für die spezifischen Keywords, die ich halt getargetet habe. Okay.
Andy: Hast du irgendwelche Anfragen schon bekommen, so für Partnerschaften,
Andy: dass du jetzt eine Lösung, was weiß ich, integrierst in irgendeine Drohnen-App
Andy: oder in eine Angel-App oder in irgendwie sowas?
Andy: Gab es sowas, dass du dein Know-How, da irgendwie integrierst in andere Apps?
Andy: Kam sowas schon mal? Wäre das was oder nicht?
XXXX: Ja, also teilweise auch von mir selbst initiiert.
XXXX: Ich habe jetzt einen großen Drohnenblock, mit dem ich, die warten jetzt allerdings
XXXX: auf ein Feature, was ich noch einbauen muss.
XXXX: Und die würden mich dann als Haupt-Drohnen-App quasi featuren. Was brauchen die noch?
Andy: Was ist so speziell an Drohnen?
XXXX: Ja, es gibt eine Wetter-App für Drohnenpiloten spezifisch. UAV Forecast nennt sich die.
XXXX: Und die hat jetzt in den letzten, ich glaube im letzten Jahr,
XXXX: also die wird nicht wirklich weiterentwickelt, beziehungsweise wenn ich mich
XXXX: richtig erinnere, haben die irgendwas, die haben irgendeine Änderung gebracht,
XXXX: was die Leute so ein bisschen verprellt hat.
XXXX: Und deswegen suchen einige da nach einer neuen App.
XXXX: Und die Idee ist, also die Anforderung ist, dass man visuell quasi wie so eine Art Dashboard hat,
XXXX: wo man visuell farblich unterscheiden kann, was die, wie sagt man,
XXXX: also dass man auf einen Blick direkt einschätzen kann, kann ich heute fliegen
XXXX: oder nicht. Also dass man sich quasi nicht...
Andy: Oder so wie zum Spot gehe ich sozusagen,
XXXX: Also auch, oder wie? Genau, genau. Ja, also dass im Grunde man einfach eine
XXXX: Dashboard-Funktion hat.
XXXX: Mit Einschätzung ist es heute...
XXXX: Passend oder nicht.
Andy: Ist grün, gelb oder rot sozusagen,
XXXX: Ein kleines Ampelsystem. Genau, genau, ja.
XXXX: Und das ist so ein bisschen die Voraussetzung. Aber eben noch verknüpft mit
XXXX: ein paar anderen Sachen.
XXXX: Aber ja. Also das ist auch eine meiner langfristigen Strategien,
XXXX: einfach Kooperationen mit den Nischen, Websites zu starten, weil darüber kommt
XXXX: dann halt auch kontinuierlicher,
XXXX: Traffic. und das ist dann das.
Andy: Cleverest-Strategie und wenn du dann fünf verschiedene hast,
Andy: dann hast du es auch wieder verteilt und dann hast du auch wieder das Risiko
Andy: an der Stelle verteilt, das finde ich gut.
Andy: Okay, der Tech-Stack hast du schon ein bisschen erzählt dazu ich glaube das
Andy: meiste eigentlich, was mich jetzt da noch interessiert, du hast glaube ich auf LinkedIn geschrieben,
Andy: dass die Android-Widgets zu 100% Vibe-Coded sind, ist das hast du jetzt gerade
Andy: vorhin ja auch schon ein bisschen beschrieben
Andy: Wie hat das für dich geklappt? Wo geht die Reise dahin?
Andy: Kann ich, ich als jemand, der Android nicht entwickelt und iOS und Flutter,
Andy: dieses Jahr noch hingehen und sagen, hey, es gibt hier die Sanubi-Wetter-App,
Andy: bau mir doch eine eigene? Denkst du, das wird funktionieren?
XXXX: Schwierige Frage.
Andy: Oder wie hast du dich mit den Widgets funktioniert? Fragen wir erst mal so.
XXXX: Also KI-Tools sind für mich schon nicht, also ich arbeite nur noch damit.
XXXX: Ich habe tatsächlich auch mein Workflow insofern geändert, dass ich eigentlich
XXXX: KI-first arbeite, würde ich jetzt mal so neudeutsch sagen,
XXXX: dass ich im Grunde eigentlich, ich schreibe selbst kaum mehr Code.
XXXX: Ich bin eher der Software-Architek geworden. Was ich noch sehe,
XXXX: ist, also Vibe-Coden finde ich auch fast den falschen Begriff.
XXXX: Es wird halt jetzt irgendwie verwendet von allen. Deswegen habe ich es auch
XXXX: verwendet in meinem Post.
XXXX: Ich glaube, man muss nochmal differenzieren. Also ja, man kann so der erste
XXXX: Wurf, den kann jeder anstoßen.
XXXX: Ich glaube, oder ich bin mir sehr sicher, weil ich weiß, dass aus Freelance-Projekten,
XXXX: ich bekomme zunehmend Freelance-Projekte, wo ich Tools, die geweibcoded wurden,
XXXX: komplett neu schreiben muss, weil das Problem an Software ist einfach,
XXXX: dass sie, ja, du kannst mal schnell was zusammenhacken mit einem Tool,
XXXX: mit einem KI-Tool, aber die langfristige Stabilität und die Softwarearchitektur,
XXXX: die werden meist, oder sind zumindest standaktuell.
XXXX: Noch nicht der Fokus der Tools.
XXXX: Also es braucht diesen übergreifenden auf die Softwarearchitektur,
XXXX: das System auch wirklich wiederverwendbar zu machen oder erweiterbar zu machen.
XXXX: Und das sehe ich aktuell noch nicht. Also ich glaube, du könntest einem Tool
XXXX: schon sagen, hey, bau mir mal so eine ähnliche App wie Sunubi,
XXXX: aber in der Praxis würde das nicht klappen, einfach weil es zu viele Baustellen
XXXX: gibt. also ich muss jetzt auch selber noch,
XXXX: so Brainpower-mäßig da häufig intervenieren und sagen, Moment mal,
XXXX: schau dir das folgendermaßen an, baue es bitte so auf, weil sonst würde es keinen Sinn ergeben.
XXXX: Lange Rede, kurzer Sinn, du könntest stand aktuell Sonobi nicht einfach durch
XXXX: einen Command nachbauen.
XXXX: Wenn du Softwareentwickler bist, auch schon weißt, worauf es ankommt.
XXXX: Eine Software stabil aufzubauen, dann ist KI gerade der Shit sozusagen.
Andy: Aber was würdest du schätzen, hast du an Zeit gespart, dadurch dass du das mit KI gemacht hast?
Andy: Also wie lange hättest du gebraucht für die Android-Widgets?
Andy: Hättest dich ja wahrscheinlich einarbeiten müssen, in die Dokumentation lesen,
Andy: Beispiele, Code anschauen, was weiß ich.
Andy: Wie viel Zeit hast du in der Implementierung gespart?
Andy: 50%, 80%? sind oder kann man es nicht so genau sagen?
XXXX: Also wenn ich schätzen müsste, hätte ich fünfmal so lang gebraucht.
Andy: Fünfmal so lang.
XXXX: Also ich arbeite aktuell als Freelancer und 50% an meiner App und ich habe jetzt
XXXX: in dieser Arbeitsweise knapp drei Monate für die Android-Widgets gebraucht.
XXXX: Also ich würde davon ausgehen, dass ich, also jetzt habe ich anderthalb Monate
XXXX: Vollzeit an den Widgets gearbeitet und wahrscheinlich hätte ich locker sechs,
XXXX: sieben Monate dann gearbeitet, wenn ich nicht mit KI gearbeitet hätte.
XXXX: Also es ist wirklich gerade der,
XXXX: Die absolute Goldgräberstimmung für erfahrene Softwareentwickler,
XXXX: die können wirklich ihren Output das 5- bis 10-fache steigern durch Tools wie
XXXX: Cloud Code oder Co-Pilot.
XXXX: Das ist schon wirklich eine sehr, sehr, sehr tolle Zeit gerade.
Andy: Ich sehe das ein Stück weit auch so sehr, aber auch, wie ganz viel Grütze da
Andy: entsteht oder wie ganz viel schlechte Software entsteht.
Andy: Also bist du dann jetzt hergegangen und hast dir das nochmal angeschaut?
Andy: Schaust du dir dann die Zeile für Zeile an, was passiert?
Andy: Überfliegst du das nur oder vertraust du dem komplett und dann,
Andy: wenn es gut aussieht und die richtigen Daten anzeigt, funktioniert es?
XXXX: Nee, also Vertrauen, wie sagt man so schön, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
XXXX: Nee, also mein Workflow sieht eigentlich so aus.
XXXX: Also ich habe Cloud Code, die Cloud Max Subscription und ich habe links,
XXXX: also ich habe so einen riesen Screen, habe links quasi mein Code Fenster und rechts mein GitHub,
XXXX: mein Git-Creating-Tool, also das ist quasi ein Graphical User Interface für Git.
XXXX: Und links plane ich jedes Feature oder was auch immer ich gerade arbeite mit
XXXX: Cloud und Cloud Superpowers.
XXXX: Das ist nochmal so eine Art Instruction Set, also ein Tool Set auf Cloud Code
XXXX: aufgebaut oder aufsetzend, mit dem man neue Features planen kann.
XXXX: Also meine Hauptzeit geht gerade aktuell eigentlich da rein,
XXXX: dass ich mit Cloud erst mal das Ziel challenge.
XXXX: Ich schaue mir an, was hat er vor. Und ganz häufig ist das, also der erste Wurf
XXXX: sind eigentlich maximal 80%. Und dann verfeinere ich den Plan.
XXXX: Bis ich an dem Punkt bin, wo ich sagen würde, so 90, 95 Prozent passt es für mich.
XXXX: Und dann lasse ich den laufen. Und dann switche ich rüber auf mein Git-Craken-Tool
XXXX: und gucke mir an, was der Output das Tool generiert.
XXXX: Und wenn ich dann schon merke, okay, der geht in eine falsche Richtung,
XXXX: das sieht irgendwie gar nicht gut aus, dann stoppe ich den.
XXXX: Und sagt dann, hier gibt neue Instruktionen, nee, bitte andere Richtung.
XXXX: Aber in der Regel ist durch dieses Entwerfen des Plans vorher schon der Weg
XXXX: grundsätzlich der richtige.
XXXX: Und dann muss ich eigentlich nur noch ein-, zweimal ein paar Verfeinerungs-Prompts stellen.
XXXX: Und dann habe ich, ja, ich kontrolliere im Grunde nur noch den Output.
XXXX: Ich bin wie so der Software- Der Teamleiter. Der Teamleiter,
XXXX: der die Juniors, die schnellen Juniors kontrolliert und so garantiert man eben
XXXX: halt auch den Anspruch an den eigenen Code.
XXXX: Dann kann man die Tools auch so weiter verfeinern, dass man den,
XXXX: es gibt diese Cloud-MD-Files, nennt sich das, da kann man dann wie so Regeln
XXXX: festlegen, die dann die die KI in der Regel, auch nicht immer, befolgt.
XXXX: Und im Grunde ist es, die neue Aufgabe, also die neue Challenge ist,
XXXX: eigentlich die eigenen Regeln zu definieren, festzulegen und den Workflow dahingehend
XXXX: zu optimieren, dass man immer weniger der KI eben die Richtung angeben muss.
XXXX: Oder halt auch spezifisch genug mit den Prompts ist, dass dann am Ende der Output
XXXX: rauskommt, den man selber auch generieren würde, wenn man es dann selber schreiben würde.
Andy: Ja, super interessant auf jeden Fall. Danke für den Einblick.
Andy: Es ist ja auch wahrscheinlich für die Zuhörerinnen interessant, wie du da vorgehst.
Andy: Jetzt sind wir auch schon ein bisschen fortgeschritten. Ein paar Sachen würde
Andy: mich noch interessieren.
Andy: Du hast ein bisschen beschrieben, 50% deiner Zeit machst du Freelancing und
Andy: 50% gehen auf deine Apps.
Andy: Hast du da eine feste Zeiteinteilung, dass du Montag bis Mittwochmittag machst
Andy: du Freelancing und dann machst du Sunubi Nubi oder arbeitest du jeden Tag als
Andy: Freelancer und dann vier Stunden so, vier Stunden so.
Andy: Wie machst du das? Wie kriegst du das hin, damit du da nicht verrückt wirst?
XXXX: Ja, also ganz viel ist Routine auf jeden Fall dabei.
XXXX: Ich habe vor sechs Jahren angefangen als Freelancer zu arbeiten und damals war
XXXX: Zenobi ja noch nicht auf dem Markt. Ich hatte damals die Arbeitsteilung drei
XXXX: Tage Vollzeitprojekt und zwei Tage App.
XXXX: Mittlerweile, also vor drei oder vier Jahren, bin ich dann geswitcht zu morgens
XXXX: vier Stunden Freelancen und nachmittags dann bis Open End an der App zu arbeiten.
XXXX: Das hat den Vorteil, dass die App ist am Markt, ich kriege Nutzeranfragen und
XXXX: wenn man jetzt nur Donnerstag, Freitags arbeitet, dann… So lange bist du da zu kommen.
XXXX: Genau, es dauert zu lange, aber es ist dann zum Beispiel, du bist dann vielleicht
XXXX: am Donnerstag krank und dann auf einmal fällt eine komplette Arbeitswoche flach.
Andy: Ja, verstehe.
XXXX: Und deswegen, ich verteile so ein bisschen mein Workload. Auch Nachteile hat,
XXXX: klar, weil man diesen Wechsel zwischen verschiedenen Projekten,
XXXX: der verbraucht auch so ein bisschen Ressourcen, weil man sich immer wieder neu
XXXX: reinlernen muss. Kontext-Switching, das ist anstrengend.
XXXX: Genau, aber mit den KI-Tools geht es jetzt halt auch echt deutlich schneller.
XXXX: Also gerade was Coden angeht, ist es deutlich einfacher. Okay.
Andy: Hast du Investoren oder dein ehemaliger Arbeitgeber, die haben noch nichts angefragt,
Andy: ob sie deine App übernehmen können.
Andy: Das ist auch für dich kein Thema, weil du möchtest Richtung Fulltime-Indie-Hacker
Andy: und eine App-Familie bauen sozusagen.
Andy: Also hast du kein Interesse daran oder gab es mal eine Anfrage?
XXXX: Nicht direkt, nee. Also ich habe eigentlich von Anfang an entschieden,
XXXX: dass ich keine Investoren mit reinholen möchte, weil ich, also ich hatte Momente,
XXXX: wo ich überlegt habe, ob es vielleicht doch Sinn ergeben würde,
XXXX: einfach um schneller zu wachsen, aber,
XXXX: Ich bin am Ende doch immer wieder darauf zurückgekommen, dass ich eigentlich
XXXX: gerne die hundertprozentige Entscheidungsmacht haben möchte,
XXXX: weil das auch so kreativitätstechnisch und freiheitstechnisch komplett mein
XXXX: eigenes Projekt bleibt.
XXXX: Es kommt natürlich auch da wieder immer mit Nachteilen, weil klar,
XXXX: mit externem Geld kann man halt auch größere Werbekampagnen fahren.
XXXX: Man hat vielleicht dann zusätzliche Leute, die mit einem arbeiten und so.
XXXX: Aber genau, das Investorenthema habe ich für mich eigentlich Adapter gelegt.
XXXX: Was jetzt Übernahmen oder Kooperationen angeht, da hatte ich jetzt kürzlich
XXXX: eine ganz interessante Anfrage.
XXXX: Allerdings ist das wirklich, wenn überhaupt, sehr in den Kinderschuhen.
XXXX: Von einer der größten Wetter-Apps der Welt wurde ich angefragt,
XXXX: ob man da eventuell eine Kooperation eingehen könnte.
XXXX: Ich will jetzt nicht genau nennen, wer das ist, aber das wäre,
XXXX: wenn es klappen würde, schon sehr, sehr spannend.
XXXX: Aber eben, da freue ich mich erst drüber, wenn es geklappt hat.
Andy: Kannst du mich ja auf dem Laufenden halten. dann ist eine Wetter-App irgendwann mal fertig?
XXXX: Ich hoffe. Also ich hoffe, dass ich mal an einem Punkt ankomme,
XXXX: wo ich sagen kann, so kann man es jetzt erstmal weiterlaufen lassen.
XXXX: Das ist auch das, worauf ich jetzt erstmal hinarbeite.
XXXX: Ich glaube, es ist nie ganz fertig, weil dann gibt es neue Wettermodelle jetzt,
XXXX: auch gerade in Zeiten von, ja, Google DeepMind hat vor zwei Jahren,
XXXX: also Google DeepMind ist ja
XXXX: die KI-Firma, die haben Graphcast rausgebracht vor zwei oder drei Jahren,
XXXX: was immense Fortschritte in der Vorhersage sich gebracht hat.
XXXX: Also ich glaube, man der Feature-Umfang kann irgendwann mal relativ,
XXXX: stabil sein, aber man muss sich halt immer an die neuesten Vorhersagen anpassen.
XXXX: Also gibt es neue Modelle, implementiere ich die in die App und so weiter.
XXXX: Das wird wahrscheinlich immer ein ongoing Prozess sein oder ein ongoing Work,
XXXX: Item oder wie auch immer man es nennen will.
Andy: Und jetzt die Frage, wie viele Ideen hast du noch im Köcher für andere Apps
Andy: und wie entscheidest du, welche du dann als nächstes machst?
Andy: Oder hast du es vielleicht schon mit einer angefangen?
Andy: Hast du zehn Apps auf deiner Liste oder auf deiner Ideenliste stehen,
Andy: die du noch machen willst? Und wie gehst du da vor?
Andy: Muss das was sein, wo es selber für dich ein Problem löst? Hat die Wetter-App
Andy: ja wahrscheinlich nichts, oder? Du bist wahrscheinlich kein falscher Springer,
Andy: habe ich gar nicht gefragt.
XXXX: Naja, also ich habe die schon auch aus einer eigenen Motivation heraus gebaut,
XXXX: weil ich selbst, also ich nutze Wetter-Apps auch selbst gerne und bin auch in
XXXX: unterschiedlichen Varianten Outdoor unterwegs.
XXXX: Also ich gehe wandern, ich kitesurfe, ich wakeboarden, snowboarden.
XXXX: Also es ist so, ich habe schon auch meinen eigenen Anwendungsbereich und aus
XXXX: der Motivation heraus ist die auch mit entstanden.
XXXX: Vor allem eben diese, was für mich halt wichtig war, ist eben dieser Anpassungsaspekt.
XXXX: Das war eigentlich die Hauptmotivation, sage ich mal.
XXXX: Jetzt, was neue Apps angeht, ich habe Aktuell ca. 6 Apps in Planung oder im Kopf.
XXXX: Und was ich allerdings anders machen würde, würde keine neue App mehr bauen,
XXXX: ohne eine App-Store-Optimization-Strategie zu haben.
XXXX: Also andersrum gesagt, wenn es keine Nachfrage im App-Store gibt,
XXXX: dann würde ich die App nicht bauen. Also wenn Leute nicht nach der App suchen,
XXXX: dann würde ich sie nicht bauen, weil was Sonobi mir gelehrt hat,
XXXX: es ist unglaublich viel schwieriger eine App,
XXXX: ohne die Algorithmen der Stores aufzubauen, einfach weil man muss aktiv halt
XXXX: dafür was tun, dass die Leute die App finden.
XXXX: Und das ist so aufwendig, man kann sich das eigentlich nicht vorstellen.
XXXX: Also ich könnte eigentlich, eigentlich müsste ich mein Workload zu 80% in Marketing
XXXX: stecken und 20% in die Produktentwicklung oder halt Leute anstellen.
XXXX: Und dieses Problem kann man sich halt mit einer guten App-Store-Recherche sparen.
XXXX: Also die Leute würden dann alleine auf die App kommen. Und das ist auch der
XXXX: Plan mit diesen sechs Apps, die ich noch vor mir habe.
Andy: Das heißt, da hast du jetzt ein Recherche-Tool und da guckst du,
Andy: Kann man das sehen, so wie jetzt in Google, SEO-Tools, welche dieser Apps wird
Andy: denn gesucht oder wie groß ist denn das Suchvolumen, sagt man ja bei SEO?
Andy: Kannst du das von extern einschätzen? Also kann man das sehen?
XXXX: Ja, genau. Es gibt Tools. Astro ist zum Beispiel so eins, was ich nutze,
XXXX: was eigentlich die meisten nutzen.
XXXX: Und das Problem ist nur, diese Zahlen haben sich jetzt im letzten Jahr,
XXXX: gerade im Herbst gab es da eine Änderung, die dazu geführt hat,
XXXX: dass die Recherche nicht mehr ganz so zuverlässig ist.
XXXX: Ich habe jetzt aber einen kombinierten Ansatz gewählt und zwar suche ich mir
XXXX: erst mit diesen Tools grob die Keywords raus, dann schaue ich,
XXXX: man kann nämlich, es gibt einen Trick.
XXXX: Zumindest auf dem iPhone kann man sich in verschiedene Stores weltweit beamen sozusagen.
XXXX: Es gibt die App Switcher, nennt sich das. Das ist eine PWA, also eine App,
XXXX: die man über den Browser laufen lässt und damit kann man zwischen den Stores wechseln.
XXXX: Und was ich dann mache, also ich fange an mit den Tools, schaue,
XXXX: gibt es da grundsätzlich eine Nachfrage und dann gebe ich die Keywords in die
XXXX: Suche im App Store ein und dann sieht man,
XXXX: wenn ein Keyword in der Vervollständigungsanzeige, also wenn man eintippt,
XXXX: anfängt einzutippen und da wird ein Keyword vorgeschlagen,
XXXX: dann ist in der Regel da eine Nachfrage da, weil sonst würde es nicht angezeigt werden.
XXXX: Und dann nehme ich das Keyword und packe es in eine Google Ads,
XXXX: äh, nicht Google Ads, sondern eine App Store Search Ads Kampagne und lasse dann
XXXX: dafür ein paar Tage die Anzeige laufen, um zu sehen,
XXXX: wie häufig wird dieses Keyword nachgefragt, sodass ich dann einschätzen kann,
XXXX: okay, keine Ahnung, ich lasse die Anzeige für vier Tage laufen.
XXXX: Es wurde in dem Zeitraum 80 Mal eine Suchanfrage gestellt, also rechne ich das
XXXX: hoch auf den Monat und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, unter den Top 5
XXXX: platzierten Apps dann runtergeladen zu werden.
XXXX: Also was sind die Impressions und mit welcher Conversion Rate kann man rechnen.
XXXX: Und so gehe ich dann vor. Also ich erstelle mir dann richtig komplexe Excel-Sheets,
XXXX: und habe dann am Ende eine Liste mit den Keywords, die am attraktivsten sind, die nach Land.
XXXX: Und so gehe ich vor. Also neue Apps plane ich komplett, also ASO first,
XXXX: App Store Search Optimization first.
Andy: Okay, und welche kommt als nächstes? Kannst du da was dazu verraten oder ist das noch top secret?
XXXX: Ja, was heißt top secret? An welchen Bereich geht es?
XXXX: Ich sage mal so, es sind alles Teilbereiche von Zenubi.
XXXX: Also was ich herausgefunden habe, es gibt Teilebereiche, die die App entweder
XXXX: schon abdeckt oder noch nicht abdeckt, aber in Zukunft abdecken wird.
XXXX: Und ich habe vor, wie so kleinere Varianten von Zenubi zu bauen.
XXXX: Aber jetzt konkret, was das nächste Projekt ist, das kann ich noch nicht sagen.
Andy: Okay, ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. Du hast, was mich noch kurz als
Andy: Letztes interessiert, was machst du denn, du hast jetzt gerade vorhin gesagt,
Andy: morgens Freelancing, dann mittags Open End entwickeln an der App.
Andy: Wann und wie erholst du dich? Also gehst du dann Kitesurf, Skifahren,
Andy: Wandern, Boarden, hast du gesagt.
Andy: Bei was kannst du komplett abschalten? Was ist so dein Ding?
Andy: Das ist ja auch wichtig. Da kommt man ja auch auf neue Ideen.
XXXX: Ja, schwieriges Thema tatsächlich. Also ich glaube, auch die letzten zwei Jahre
XXXX: waren, was Stress angeht, so mit die intensivsten, die ich bisher hatte.
XXXX: Deswegen, das fällt mir gar nicht so einfach, da wirklich abzuschalten.
XXXX: Was ich jetzt seit zwei, drei Monaten wirklich zum Glück endlich mal konsequent
XXXX: auch mache, ist halt ins Fitness gehen, gerade im Winter.
XXXX: Also Kitesurfen, gut Snowboarden könnte man theoretisch, aber in Berlin auch eher schwierig.
XXXX: Deswegen meinen Modus abzuschalten ist hauptsächlich ins Fitnessstudio zu gehen
XXXX: oder sich halt mit Leuten zu treffen, aber ehrlich zu sein, es ist schon,
XXXX: schwierig teilweise also ich hatte schon ja, also gerade letztes Jahr im Sommer,
XXXX: als ich die Widgets gebaut habe, da hatte ich teilweise ein Arbeitspensum von
XXXX: zwischen 60 und 80 Stunden die Woche und dann ist halt,
XXXX: Es ist auf jeden Fall nicht langfristig aufrecht zu erhalten.
Andy: Da musst du aufpassen.
XXXX: Ja.
Andy: Jetzt will ich natürlich positiv enden. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel
Andy: Erfolg mit dem, was du alles vorhast.
Andy: Ich werde es auf jeden Fall jetzt auch mal noch weiter nutzen und hoffe natürlich,
Andy: dass der ein oder andere hier auch über den Podcast auf deine App kommt und
Andy: dich kontaktiert für Feedback.
Andy: Vielleicht gibt es ja noch irgendwelche Nischen, die du noch nicht drin hast.
Andy: So weiß man ja nie, was da noch so kommen kann.
Andy: Aber dieser Spagat, den finde ich schon super interessant zwischen
Andy: und Fotografen. Also da habe ich jetzt nicht dran gedacht, ehrlicherweise,
Andy: dass du dann als Fotograf eine Wetter-App nutzt, aber ist ja wow, logisch.
Andy: Das hast du ja in ganz vielen Stellen. Ja, ey, viel, viel Erfolg auf jeden Fall
Andy: und danke fürs Teilen deiner Geschichte.
XXXX: Ja, vielen Dank. Den Erfolg wünsche ich dir auch. Dankeschön.
XXXX: Dass der Podcast weiter wächst. Oh ja. Das hoffe ich natürlich auch.
XXXX: Für die Leute, die sehr dabei sind.
Andy: Ja, dann mach's gut. Ciao, ciao.
XXXX: Mach's gut, Anni.
Andy: So, und das war auch schon wieder die Folge 155 von Happy Bootstrapping.
Andy: Wie hat es dir denn gefallen? Lass doch gern ein Abo da oder abonnier den Podcast, deinen Player.
Andy: Und wie immer freue ich mich über eine kleine Bewertung, weil das hilft mir
Andy: wirklich super viel weiter.
Andy: Jo, in der nächsten Woche habe ich den Janis Johann Mayer zu Gast von den Trailblazers.
Andy: Trailblazers, das ist eine Agentur für Kommunikation und den Janis kennst du
Andy: vielleicht von LinkedIn. Da ist er manchmal ziemlich laut, sage ich mal,
Andy: hat aber auch schon selber diverse coole Sachen gemacht.
Andy: Wir haben viel über seine Motivation gesprochen, wie er die Trailblazers aufgebaut
Andy: hat, was er anders gemacht hat.
Andy: Und diese Folge gibt es dann nächste Woche, nächsten Donnerstag, Folge 156.
Andy: Bis dahin, dir eine schöne Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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