Agentur-Exit, 63k MRR und über 1.100 Kunden mit alfima.io in 7 Monaten (#154)
Shownotes
In Folge 154 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Alexander Bünk aus Hamburg, der seit Mai 2025 alfima.io aufbaut – ein All-in-One-Tool für Creator und Coaches. In sieben Monaten haben er und seine Co-Founder 1.138 zahlende Kunden gewonnen und machen 63.000 Euro MRR mit einem Team von neun Leuten.
Alex' Geschichte beginnt direkt nach dem Abi, als er 2017 mit Finn und Marco die Agentur AFM Media gründete – die größte Agentur im deutschsprachigen Raum für Creator und Coaches mit 42 Mitarbeitern. 2024 machten sie einen "Naketano-Move" und beendeten die Agentur einfach, statt sie zu verkaufen. Der Name alfima.io entstand aus ihren drei Vornamen: Alex-Finn-Marco.
Alex erzählt, warum er sein Deutsch-Abi nach zwei Stunden mit drei Punkten abgab, wie sie durch "arschgünstig und arschviel arbeiten" wuchsen, und warum er hunderte Onboarding-Calls selbst führt. Seine Philosophie: Leader stehen in der vordersten Reihe, nicht hinten am Schreibtisch.
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 154 von Happy Bootstrapping.
Andy: Na, startest du jetzt erst ins neue Jahr, hast du die Folge von letzter Woche mit dem Janis gehört.
Andy: Falls noch nicht unbedingt nachholen, ist wirklich auch super Feedback dazu
Andy: gekommen. Vielen Dank dafür.
Andy: In der heutigen Folge spreche ich mit dem Alexander Bünk aus Hamburg und der
Andy: Alex, der baut seit Mai 2025 mit zwei Co-Foundern Alfima.io auf.
Andy: Das ist ein All-in-One-Tool für Creator und Coaches.
Andy: Damit kannst du ganz viele andere Tools in einem einfach zusammenfassen und
Andy: das eben rein aus Deutschland.
Andy: So Link in Bio, Terminbuchungen, Online-Kurse und, und, und.
Andy: Und das kann er natürlich selber viel besser gleich im Podcast erklären.
Andy: Was ich an der Folge super interessant fand, der Alex hat mit seinen beiden
Andy: Co-Fundern und Finn und Marco vorher die Agentur AFM Media aufgebaut.
Andy: Witzigerweise auch eine Agentur für Creator und Coaches. Und daraus ist dann
Andy: das Tool selber entstanden.
Andy: Und ja, die Agentur haben sie nicht etwa verkauft, sondern sie haben einfach
Andy: den, ich habe es, Nacetano-Move gemacht und damit aufgehört.
Andy: Da sprechen wir natürlich drüber, wie dann das Ganze sich zu Alfima entwickelt
Andy: hat. und vor allem, wie sie die ersten Kunden gewonnen haben.
Andy: Und heute haben sie über 1.100 zahlende Kunden schon. Das ist natürlich super
Andy: cool, das so schnell dann zu skalieren.
Andy: So, in eigener Sache noch ein, zwei Hinweise.
Andy: Ich habe in den letzten Folgen ganz vergessen, auf Patreon und BuyMeACoffee hinzuweisen.
Andy: Und den Link findest du jetzt auch wieder im Podcast. Der ist jetzt,
Andy: ich weiß nicht, vor 80 Ausgaben irgendwann mal rausgeflogen.
Andy: Macht ja immer so Copy & Paste.
Andy: Und der Christian, der Benjamin und der Mike, die haben wir da gleich einige
Andy: Bierkisten, würde ich sagen, gespendet.
Andy: Vielen, vielen lieben Dank dafür. Ich werde es auf jeden Fall genießen.
Andy: Wer mir da also was Gutes tun möchte, nehmt gerne den Link in den Shownotes.
Andy: Vielen Dank schon mal dafür. Auch an die drei auf jeden Fall ein Riesen Dankeschön.
Andy: So, und am Freitag kommt noch ein Podcast mit mir, da war ich zu Gast beim Professor Dr.
Andy: Johannes Pohl, hört sich natürlich krass an, aber es ist eine coole Folge gewesen
Andy: und der Podcast heißt Business Unplugged, Untertitel Menschen,
Andy: Unternehmen und Aspekte der Digitalisierung und wir haben darüber gesprochen,
Andy: was ich denn eigentlich alles so treibe. Also Happy Bootstrapping Podcast.
Andy: Was mache ich bei WeManage? Was mache ich beim Newsletter? Wie stehe ich zum
Andy: Thema souveräne Clouds und ganz viele andere Themen?
Andy: Ich glaube, es ist fast 90 Minuten haben wir gequatscht. Es war vor Weihnachten
Andy: und die Folge kommt jetzt am Freitag raus.
Andy: Ich verlinke es ja nächste Woche auch mal, aber wer es schon mal hören will,
Andy: sucht einfach nach Business Unplugged und kann das sich dann anhören.
Andy: Ich freue mich da natürlich auch über Feedback.
Andy: Ich soll nicht so viel CTAs machen, aber die zwei haben es sein müssen.
Andy: Und jetzt geht es aber auch direkt los mit der Folge mit dem Alex und mir. Ganz viel Spaß.
Andy: Hallo Alex und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Hallöchen, danke für die Einladung.
Andy: Freut mich sehr, dass du am Start bist. Wie würdest du beschreiben, was du aktuell machst?
Andy: Meine Kurzfrage ist ja immer, wer bist du, was machst du? So kennt man das ja
Andy: auch von früher. Aber wie beschreibst du das selber? Wo kommst du eigentlich
Andy: her und wo sitzt du gerade?
XXXX: Also ich bin Alex, komme aus Hamburg, sitze gerade in Hamburg,
XXXX: sitze in meinem Homeoffice.
XXXX: Und was mache ich? Was würde ich beschreiben? Ich würde beschreiben,
XXXX: dass ich eine Software gerade am Bootstrap, am Aufbau bin, eine Software-as-a-Service
XXXX: für Creator und Coaches und da am meisten Marketing und Sales für mache.
Andy: Okay, und wie heißt die Software?
XXXX: Alfima.com.
Andy: Wofür steht der Name?
XXXX: Ganz kreativ. Das ist wichtig zu wissen. Meine erste Firma hieß AFM Media und
XXXX: die haben wir uns so ausgedacht.
XXXX: Ich habe immer zwei Co-Founder, meine besten Freunde, Finn und Marco.
XXXX: AFM, Alex Finn, Marco. Alfimar, Alex Finn, Marco.
XXXX: Wir haben einfach einen Buchstaben von jedem Namen von uns drangenommen,
XXXX: weil wir keine Ahnung haben, wie man einen guten Namen findet.
Andy: Okay, ich habe jetzt schon gedacht, was kann das denn bedeuten?
Andy: Da steckt, hast du was mit Affiliate, Alfie, was auch immer zu tun.
Andy: Okay, gar nichts. Einfach alle drei Namen und fertig.
XXXX: Fertig ist es.
Andy: Ja gut, aber dafür ist es einprägsam. Habt ihr dann gewürfelt,
Andy: was zuerst kommt? Oder ist das dann Alfie mal, das ist ja alphabetisch wahrscheinlich.
Andy: Macht aber meistens Sinn, anders nicht.
XXXX: Ich glaube, damals hat Marco einfach bei AFM gesagt, ja, wir heißen jetzt AFM.
XXXX: Und Media haben wir genommen, weil es seriös klingt.
XXXX: Also das war es, ehrlich gesagt.
Andy: Okay, und wie groß ist Alfie mal heute? Wie viel, das hast du schon gesagt,
Andy: du hast zwei Co-Founder. Wie viele Menschen arbeiten da noch?
XXXX: Zwei Co-Founder, drei Entwickler, zwei Support-Mitarbeiter, ein Videograf.
XXXX: Das ist so das Vollzeit-Team.
Andy: Also gar nicht mal so viel eigentlich, im Vergleich zu dem, was du schon gemacht hast.
XXXX: Wir sind ja noch hier gebootstrapped. Ich sage immer, ich bin wieder im Start-up-Game.
XXXX: Also ich bin dieses Jahr wieder im Start-up-Game.
XXXX: Und das passt. Software-Business ist natürlich auch ein bisschen anders,
XXXX: was Human-Resources angeht.
XXXX: Da haben wir natürlich viel Tech-Resources und AI, was wir gerade nutzen können, einfach als Hebeln.
XXXX: Aber klar, es ist wirklich sehr angenehme Teamgröße.
Andy: Wie viele Kunden, also seid ihr nicht mal 10 Vollzeit-Arbeitende,
Andy: wenn ich da richtig mitgezählt habe? Wie viele Kunden habt ihr da aktuell?
XXXX: Knapp über 1.100 Paydew seit den ersten sieben Monaten haben wir aufgebaut.
Andy: Okay, das ging natürlich relativ schnell, muss ich sagen. Da träumen andere
Andy: davon. Da bin ich schon sehr gespannt, wie ihr das gemacht habt.
Andy: Das heißt, da kannst du auch schon grob sagen, wo ihr dieses Jahr umsatztechnisch landen werdet.
XXXX: Ja, also wir haben MRA knapp über 60.000, ich glaube 63k sind wir jetzt gerade schon.
Andy: Okay, das ist aber schon sehr genau.
XXXX: Ja, ich sage es ehrlich, ich hoffe, das ist jetzt nicht zu polarisierend,
XXXX: Andreas, aber der Founder, der sagt, der weiß nicht, wo er steht, lügt.
XXXX: Also, als wenn man nicht als Founder weiß, wo man im Software-Game wirklich so im MRA ungefähr ist.
XXXX: Und dadurch, dass ich ja Sales und Marketing mache, würde ich jetzt schon,
XXXX: ich habe heute Morgen reingeguckt, ich glaube, wir waren heute Morgen bei 1138 Paid User, wirklich.
Andy: Okay, wow. Und das sind sieben Monaten. Na gut, da spielt ihr wahrscheinlich
Andy: ich die Vorgeschichte rein, oder kommen wir jetzt glaube ich gleich dazu.
Andy: Du hast ja vorher was anderes gemacht. Wie bist du dazu gekommen?
Andy: Das interessiert mich natürlich brennend.
Andy: Wie bist du zum Agentur-Game erstmal gekommen? Du hast ja jetzt auch jahrelang
Andy: eine Agentur gehabt. Kannst du mal ein bisschen erzählen, wie es damals losging?
Andy: Bist du direkt Unternehmer geworden nach deinem Studiumabschluss?
XXXX: Ich habe vor, also die Software ist ja erst seit Mai online.
XXXX: Das heißt, wir sind gerade im siebten Monat erst.
XXXX: Das muss ich immer realisieren, weil die Zeit, gefühlt mache ich das seit drei Jahren.
XXXX: Weil so intensiv die letzten sieben Monate fast waren.
XXXX: Aber davor, wir hatten die Software-Idee nicht einfach aus dem Studium oder
XXXX: so, sondern wir haben seit 2017 die AFM Media aufgebaut.
XXXX: Das ist die größte Agentur im deutschsprachigen Raum für Creator und Coaches
XXXX: zum Thema digitale Produkte gewesen.
XXXX: 42 Mitarbeiter, Großbuch, so eine klassische Agentur, nenne ich es jetzt einfach
XXXX: mal, für diesen Nischenbereich.
XXXX: Wie wir darauf gekommen sind, war aus der Schule. Also wir haben,
XXXX: Finn hat eine Ausbildung, aber wir alle drei haben nicht studiert.
XXXX: Und Marco und ich haben uns direkt nach der Schule selbstständig gemacht oder
XXXX: schon während der Schulzeit eigentlich.
Andy: Die Schule habt ihr fertig gemacht?
XXXX: Ja, Abitur haben wir gemacht. Das haben wir gerade so gemacht.
Andy: Mama und Papa beruhigt gewesen sozusagen.
XXXX: Ja, so ein bisschen das und ein bisschen auch Disziplin. Also ich weiß nicht,
XXXX: für uns war das so ein innerer Drang zu sagen, okay, wir beenden jetzt mal eine
XXXX: Sache, auch wenn wir keinen Bock drauf haben.
Andy: Aha.
XXXX: Und das haben wir dann Gott sei Dank gemacht, das bereuen wir auch nicht,
XXXX: eine Millisekunde, ehrlich gesagt. Schule ist eine coole Zeit eigentlich.
XXXX: Wir waren jetzt nicht die Hyperintelligentesten, aber wir haben uns,
XXXX: glaube ich, eine coole Schulzeit gemacht.
XXXX: Und dann sind wir direkt raus. Ich habe das deutsche Abitur früher abgegeben,
XXXX: weil ich unser Büroschlüssel abholen musste.
XXXX: Das heißt, ich habe das deutsche Abi nach zwei Stunden beendet.
XXXX: Der Lehrer und die ganze Klasse hat mich angeguckt wie ein Esel.
XXXX: Und ich bin rausgegangen und meinte, hey, willst du nicht noch gucken?
XXXX: Ich so, nee, ich bin fertig, ich muss den Büroschlüssel abholen.
XXXX: Und so ist es dann gewesen. Das heißt, da hatten wir so ein 20 Quadratmeter
XXXX: Büro und dann haben wir wirklich, ich sage es ganz ehrlich, das ist kein Hokuspokus,
XXXX: was wir hatten oder irgendwie einen goldenen Grad.
XXXX: Wir waren arschgünstig, haben arschviele gearbeitet und wollten uns einfach verbessern.
XXXX: Und durch bessere Ergebnisse, brauche ich dir nicht sagen, spricht sich das halt rum.
XXXX: Die Leute reden über gute Dinge und wir waren dann verhältnismäßig günstig und
XXXX: desto besser wir wurden, desto besser konnten wir die Preise anheben und irgendwie sind wir dann
XXXX: natürlich vielleicht mit ein paar anderen Sachen noch relativ schnell einfach
XXXX: Platz 1 oder relativ schnell skaliert in Deutschland.
Andy: Ja, da kam ja das Creator-Ding erst hoch, aber jetzt muss ich kurz noch fragen,
Andy: wie viele Punkte hast du im Deutschabitur dann gehabt?
XXXX: Neun.
Andy: Also zwei Stunden, ich glaube man hat vier oder fünf Stunden Zeit wahrscheinlich, oder?
XXXX: Ja, fünf hat man.
Andy: Da macht man sich sehr beliebt, wenn man nach zwei Stunden schon abgeht.
XXXX: Schule und Bildung ist auf jeden Fall wichtig. Ich bilde mich ja auch viel fort in meinem Bereich.
XXXX: Mir als Mensch fällt es nur schwer, sich in Dingen vorzubilden,
XXXX: wo ich mich nicht für interessiere.
XXXX: Es war damals ein Kommentar. Ich glaube, man konnte so wählen zwischen Gedichtsanalyse und sonst was.
XXXX: Und ich habe einen Kommentar geschrieben, ein paar Seiten und habe es dann abgegeben.
Andy: Okay, hat gereicht. Okay, cool.
Andy: Also dann hast du die Agentur aufgebaut. Ihr habt ein neues Thema angefangen,
Andy: kam mir, glaube ich, diese Creator-Geschichte da auch erst hoch.
Andy: Ihr konntet günstig an den Markt, weil ihr wahrscheinlich selber günstig gelebt
Andy: und produziert habt mit dem kleinen Büro.
Andy: Habt dadurch erst mal den Markt ausgestochen und so es dann geschafft,
Andy: euch einen Namen zu machen, durch gute Arbeit auch, und konnte dann die Preise
Andy: anziehen. So habe ich es verstanden jetzt.
XXXX: Genau, Fynn und ich haben eine WG und Marco dann ziemlich zügig auch.
XXXX: Der hat damals noch bei seinen Eltern gelebt, aber Finn ist nach Hamburg gezogen.
XXXX: Wir haben uns eine WG geholt für 431 Euro.
XXXX: Ich weiß es noch original genau. Die war möbliert, nicht in der besten Gegend,
XXXX: kannst du dir vorstellen. Vielleicht auch nicht das Größte in Hamburg.
XXXX: Aber das hat gereicht. Wir haben uns 1,3 brutto ausgezahlt für einen Vollzeitjob. Aber das reicht ja.
XXXX: Wir hatten halt diesen Traum, selbstbestimmt und frei zu leben und Unternehmer zu werden.
XXXX: Und dann waren wir uns bewusst, dass das nicht einfach wird.
Andy: Und dann hast du jetzt, jetzt haben wir 2025, sieben, acht Jahre lang die Agentur
Andy: aufgebaut und auf 42 Menschen skaliert.
XXXX: Genau, wir haben noch daneben eine Beteiligungsfirma gehabt.
XXXX: Wir haben natürlich an guten Creatern ein bisschen wie so ein Musiklabel.
XXXX: Ich habe gesehen, ey, du bist ein Upcoming-Star.
XXXX: Okay, ich nehme dich nicht in meine Agentur, ich nehme dich in mein Label und
XXXX: baue dich auf und habe einen Share dran.
XXXX: Da haben wir, glaube ich, sechs Beteiligungen aufgebaut, aber wir haben da auch
XXXX: viele verkauft. Und zwei sind natürlich irgendwann gefloppt.
XXXX: Also ich will ja nicht sagen, dass alles funktioniert hat. Bei uns hat viel
XXXX: mehr nicht funktioniert.
XXXX: Aber das waren so die beiden Geschäfte. Also die Agentur nach außen,
XXXX: der Rising Star und dann die Beteiligung im Hintergrund wie so ein kleines Plattenlabel.
Andy: Gibt es irgendwas, wo man kennt davon, von den Sacks, wo ihr gemacht habt,
Andy: wo du sagst, es hat sehr gut funktioniert und gibt es heute noch?
XXXX: Ja, das sind ja immer Creator und Coaches dann gewesen im Expertenbereich.
XXXX: Also wir waren viel im Gesundheits- oder auch sozialen Bereich unterwegs.
XXXX: Also jetzt gar nicht so das, wo man denken würde, Online-Kurse, so the thing.
XXXX: Aber mit dem wir viel zusammengearbeitet haben, sehr, sehr cool damals und viel
XXXX: aufgebaut haben, war Akademie für menschliche Medizin, Jörg Spitz.
XXXX: Ein sehr, sehr, ja, das ist zum Beispiel jetzt eine Sache.
XXXX: Eine Sache haben wir verkauft, darüber dürfen wir, glaube ich,
XXXX: nicht reden, ehrlich gesagt, so richtig.
XXXX: Aber das ist jetzt so ein und mal gelesen. im Hint, wenn man jetzt denkt,
XXXX: wenn man mich googelt, man findet man findet höchste Dinge. Ja,
XXXX: man findet höchste Dinge.
Andy: Okay, und dann hast du klassisch Agenturgeschäft gemacht mit diesem Label,
Andy: was du gesagt hast. Das finde ich natürlich interessant, wenn man sowas erkennt
Andy: und da auch schnell reingeht.
Andy: Macht ja auch wahrscheinlich total Sinn. Dann hast du,
Andy: Ja, wahrscheinlich während der Agenturbetreuung ganz normal Stundensätze,
Andy: Tagessätze und sowas gehabt und nicht irgendwie so monatliche Retainer oder
Andy: habt ihr das damals schon gemacht?
XXXX: Wir hatten schon damals monatliche Retainer. Wir haben das irgendwie anders
XXXX: gedacht, weil wir uns glaube ich nicht auskannten.
XXXX: Wir haben vorne gewettet auf eine Setup-Fee und keine Stunden.
XXXX: Wir haben gesagt, das ist das Projekt, das kostet, was es wolle.
XXXX: Und wir waren damit sehr profitabel.
XXXX: Und wir haben hinten nur Retainer-Geschäfte gehabt und hatten dann halt gesagt,
XXXX: das ist es, wenn wir mehr machen, machen wir mehr, wenn es aber weniger läuft,
XXXX: bist du trotzdem glücklich, ja.
XXXX: Und dann haben wir Retainer und da haben wir halt aufs Gleiche gewettet und
XXXX: in der Retrospektive sind wir gut mitgefahren.
Andy: Und trotzdem hast du dann ja irgendwann gemerkt, dass es doch nicht das Richtige
Andy: ist oder dass du was anderes machen möchtest. Wie kam es dazu?
Andy: Gab es so ein einschneidendes Erlebnis oder nicht?
XXXX: Zu schleichend. Es war eher schleichend. Das ist, glaube ich,
XXXX: die Sache, die keiner versteht.
XXXX: Und das ist übrigens auch total verständlich. Wir haben letztes Jahr ja dann
XXXX: die Agentur geschlossen. Wir haben ein paar Projekte verkauft.
XXXX: Aber wir haben, sage ich mal, die Namen und die Kunden sonst,
XXXX: die wir nicht verkauft haben oder sonst, haben wir einfach gelassen und gekündigt.
XXXX: Und Mitarbeiter haben wir an andere Agenturen weitervermittelt oder halt die,
XXXX: die dann nicht mehr da sein wollten in dem Space, die sind dann auch gegangen.
XXXX: Also wir haben alles geshattert.
XXXX: Und jetzt sagt man natürlich, okay, hey, ihr macht Summe X Umsatz,
XXXX: ihr verdient das, warum schließt man das? Und die meisten denken ja, Pleite oder sonstiges.
XXXX: Aber der reelle Grund ist auf der einen Seite erst, wir wollten einfach faktisch
XXXX: gesehen nicht mehr im Agenturbereich unterwegs sein.
XXXX: Marco, Fynn und ich haben eine Sache uns beschworen, wir machen keine Agentur
XXXX: mehr auf, weil Dienstleistung wunderschön, du erkennst viele Geschäftsmodelle,
XXXX: du lernst viel kennen, du verdienst schnell gutes Geld, wenn du einen guten
XXXX: Job machst, all good, aber du baust halt nur andere auf, Punkte.
XXXX: Und wir wollten was Eigenes aufbauen, wie beim Plattenlabel,
XXXX: wie wir andere Creator aufgebaut haben, da hatten wir eine Beteiligung und das
XXXX: war so ein größerer Hebel schon, aber das waren wieder andere,
XXXX: weil wieder habe ich dich, Andreas, quasi zum Star gemacht und ich war nur das Label.
XXXX: Wenn du jetzt aber, was wirklich passiert ist, drogensüchtig wirst und abschmierst
XXXX: wie ein Musiker, verliere ich auch alles.
XXXX: Weil Musik läuft wenigstens noch weiter und ich kann Rechte dran haben,
XXXX: aber ein Kurs verkauft sich dann nicht mehr, wenn du weg bist.
Andy: Okay, aber ihr habt dann den Nacketano-Move gemacht sozusagen.
Andy: Die haben ja damals auch irgendwann alle, also ihr Klamotten-Label,
Andy: was erfolgreich war, einfach aufgehört und sie haben es nicht verkauft,
Andy: wo man ja dann auch gemungelt hat, was denn da passiert.
Andy: Die haben einfach keinen Bock mehr gehabt, wollten aber auch nicht,
Andy: dass jemand anderes es weiterführt.
Andy: Aber ihr hättet es ja auch verkaufen können. War das nie eine Option?
XXXX: Ne, also da bin ich auch ehrlich, man kann es nicht verkaufen.
XXXX: Weil ich weiß, das wird immer viel in dieser Bubble geredet,
XXXX: aber am Ende ist das so, bei einer SWOT-Analyse, die Risikobewertung anhand
XXXX: deiner Kunden ist einfach schwer.
XXXX: Solo-Selbstständige haben die schlechteste Bonität im Unternehmertum oder in
XXXX: der Wirtschaft so in dem Sinne.
XXXX: Und jeder Investor, der wirklich, also wenn wir über relevantes Geld oder wenn
XXXX: wir über wirklich einen relevanten Case reden, redet jetzt nicht von einer Million.
XXXX: Ja, irgendwer hätte vielleicht uns eine Million gegeben. okay,
XXXX: aber wenn man wirklich was verkauft oder so, oder einen PE-Deal oder so macht,
XXXX: gehen die in die Due Diligence rein und scheitern bei den Kunden, weil die sagen, okay,
XXXX: Andreas ist, also du würdest mir jetzt sagen, Alex, deine Top-Kunden
XXXX: sind trotzdem risikoreich, dass sie vielleicht nächsten Monat auch auf Business
XXXX: sind, wenn sie irgendwie, weil alles on den Coach reiht.
XXXX: Und dann haben wir, wollen wir halt zwei, drei Mal, als wir versucht haben,
XXXX: es zu verkaufen, eines Besseren belehrt, dass das nicht so einfach geht.
Andy: Okay. Und dann habt ihr aber während der Agenturzeit erkannt,
Andy: dass da eigentlich die Software fehlt, um das Ganze zu automatisieren,
Andy: was ihr sonst als Agentur gemacht habt?
Andy: Oder wie kam es jetzt zu Alphima dann?
XXXX: Ja, also Alphima ist die Software, die ich damals gerne gehabt hätte,
XXXX: als ich mich als selbstständig gemacht habe.
XXXX: Das ist einfach zu sagen. Weil was passiert? Du bist Creator,
XXXX: Coach, Experte und möchtest irgendwie Leads generieren, online mit digitalen
XXXX: Produkten, vielleicht dein Einkommen aufbauen.
XXXX: Diese Branche wächst, die digitale Weiterbildungsbranche wächst jedes Jahr und
XXXX: wir sind noch gar nicht erst da, wo es noch hingehen wird, weil es ja einfach
XXXX: Fakt ist, dass man sich immer mehr dahin entwickelt, dass wir Menschen uns auch
XXXX: digital hin entwickeln.
XXXX: So, und wenn du jetzt aber startest und nicht Millionen Umsätze machst,
XXXX: Gelder hast an Agenturen, wie uns damals das zu geben oder so,
XXXX: brauchst du unterschiedliche Software-Tools, die du erstmal ranholt und skurken
XXXX: musst, ob die miteinander kommunizieren, du musst die verbinden,
XXXX: du musst jedes einzelne bedienen, jedes einzelne bezahlen und es muss auch noch
XXXX: am Ende DSGVO-konform sein.
XXXX: Ja, Heide Witzker, machst du E-Mail-Markt den Bezahlanbieter,
XXXX: Kursplattform, Kalender-Tool, Landing-Page-Tool, Linkseite, ManyChat,
XXXX: also DM-Automization, so Community-Tool.
XXXX: Jetzt habe ich schon acht Dinge aufgezählt in ein paar Sekunden.
XXXX: Lass mal den Menschen, der eigentlich keinen Bock hat, auf Technik großartig,
XXXX: sondern seine Leidenschaft voranbringen, sich damit auseinandersetzen. Das ist halt Bullshit.
XXXX: Und es gibt nicht wirklich jemanden, der da hingegangen ist.
XXXX: Es gibt viele Solo-Lösungen für die professionellen, großen,
XXXX: die das Geld haben, und dass Agenturen das bedienen können, aber nicht für den,
XXXX: der einzeln selbstständig ist und Bock hat, loszulegen. Und genau da sind wir die Lösung halt.
Andy: Und das hast du dann schon oder noch während der Agenturzeit angefangen,
Andy: nebenher zu bauen, euren Kunden auszuprobieren?
Andy: Oder habt ihr dann irgendwann einen harten Cut gemacht und dann erst angefangen
Andy: zu entwickeln und habt dann, was weiß ich, euch eine Auszeit genommen und seid
Andy: dann nach einem Jahr, jetzt im Mai, an den Start gegangen? Wie lief das ab?
XXXX: Ich glaube, das, was du als ersten intuitiven Weg gesagt hast,
XXXX: wäre wahrscheinlich das, was alle sagen, was man machen sollte. natürlich nicht.
XXXX: Wir hatten die Idee 2024, also wir hatten die schon mal 2023 angerissen.
XXXX: 2024 haben wir sie wirklich komplett gelayoutet und gesagt, ey, ja so, aber wir haben
XXXX: drei andere Business-Ideen gestartet im Jahr von 2019 bis 2023,
XXXX: die wir alle abgebrochen haben,
XXXX: weil wir Fokus auf unser Beteiligungsgeschäft in der Agentur hatten.
XXXX: Und dann habe ich gesagt, Marco Finn, das verarbeitet man unterschiedlich,
XXXX: meinte, wir müssen, Tony Robbins Spruch, if you want to take the island, burn your boats.
XXXX: Wir müssen burn your boats begehen, um, wenn wir wirklich daran glauben,
XXXX: dass wir das mit der Software auf ein anderes Level bringen wollen,
XXXX: dann haben wir burn your boats gemacht.
XXXX: Bedeutet, wir haben halt im April letzten Jahres entschieden,
XXXX: letztes Jahr, wir beenden es zu Dezember 2024.
XXXX: Und dann haben wir halt abverkauft, Mitarbeiter vermittelt, Kunden gekündigt,
XXXX: dass das alles einen sauberen, cleanen Cut hatte, dass es wirklich auch am Ende hatte.
XXXX: Und dann haben wir die erste Codezeile wurde, glaube ich, im November letzten Jahres gestiegen.
XXXX: Okay. Und dann war halt Januar bis Mai für mich ein bisschen ruhig.
XXXX: Ganz komisch irgendwie. Also so voll ruhig.
XXXX: Und Mai war dann, 1. Mai war der, oder 30. April war der Launch.
XXXX: Also 30. April waren die Toren offen und da hatten wir die ersten User dann
XXXX: Aber eine Sache ist mir ganz, ganz wichtig zu sagen, wo wir nämlich enttäuscht
XXXX: waren, wo wir viel besser geplant haben und es eigentlich katastrophal war.
XXXX: Wir dachten, die Agenturzeit hätte uns richtig gut Vorsprung gegeben,
XXXX: was vielleicht Zielgruppenbesitz angeht, dass wir User gewinnen.
XXXX: Dem war nicht so. Also wir wurden eines Besseren belehrt.
XXXX: Das war wirklich eher fast eine große Katastrophe, weil wir echt dachten,
XXXX: wir hätten locker ein paar hundert User.
XXXX: Und wir hatten, glaube ich, aus der Agenturzeit nachher 30 User gewonnen.
XXXX: Also eine wirkliche Katastrophe.
Andy: Also wie du sagst, rein intuitiv hätte ich jetzt schon gedacht,
Andy: ihr habt quasi das Produkt entwickelt mit den Kunden, die ihr kennt und die
Andy: noch in der Agentur waren, sodass ihr wisst, hey, das funktioniert ja auch.
Andy: Also der viel härtere Weg, aber wahrscheinlich dann auch der,
Andy: der mehr beweist, dass es funktioniert,
Andy: weil hättest du deine, naja, trusted Kunden, die mit denen du eh schon,
Andy: ich mag dieses Vertrauensbatterie-Ding, also hast du ja eben jahrelang zusammengearbeitet,
Andy: die hätten dir wahrscheinlich jedes Tool abgekauft.
Andy: Aber da hättest du nicht wirklich eine Marktvalidierung gehabt.
Andy: Und so hast du die zumindest mal gehabt und musstest aber dafür halt neu verkaufen.
Andy: Aber ist natürlich schon ungewöhnlich, habe ich jetzt so nicht erwartet.
XXXX: Ja, wir gehen den nicht gewöhnlichen Weg, habe ich jetzt schon häufiger in die Feedback bekommen.
XXXX: Und zur Agenturzeit, nur um die Perspektive zu geben, ich kann es dir sagen,
XXXX: wir haben in der Agenturzeit natürlich die anderen Tools dann immer empfohlen
XXXX: und Member Spot sind Top Tool, um da jetzt einfach mal auch Credits zu geben.
XXXX: Top-Tool, ich glaube, wir sind einer der größten der viele jetzt,
XXXX: bis heute kriegen wir jeden Monat noch eine ordentliche Summe von denen,
XXXX: weil wir damals die Agenturkunden da natürlich hingebracht haben.
XXXX: Was wir aber nicht gemacht haben, das hat was mit uns für Moral zu tun ist,
XXXX: zu denen hinzugehen, zu sagen, das ist Scheiße, kommt zu uns.
XXXX: Da haben wir einen Cut gefahren. Wir haben allen in Kenntnis gesetzt,
XXXX: dass wir das haben, aber das, was wir nicht machen wollten, war,
XXXX: das kostet uns garantiert Geld.
XXXX: Aber wir haben halt gesagt, wir wollen nicht jemand anders schlechtreden,
XXXX: den wir vor einem halben Jahr noch empfohlen haben, nur weil wir jetzt Business
XXXX: draus schlagen wollen. Nee, den sollen die bleiben.
XXXX: Also dann ist das okay, dann ist das halt so, dann gewinnen wir neue Kunden
XXXX: und mit der Zeit werden wir besser vielleicht noch und dann erkennen es andere und wechseln.
XXXX: Aber wir wollen nicht andere schlechtreden oder so, was wir in der Lage hätten
XXXX: vielleicht tun können, ja.
Andy: Dann hast du ja ein Stück weit auch bei Null wieder angefangen.
Andy: Das ist auch interessant, weil ich habe natürlich viele Zuhörerinnen,
Andy: die noch viel weiter am Anfang stehen und auch jetzt keine so eine Vorgeschichte haben.
Andy: Aber wie habt ihr dann die ersten, du hast jetzt 30, das ist so eine Frage,
Andy: die ich ganz gerne stelle, wo habt ihr die ersten 10, wo habt ihr die ersten 100 Kunden gewonnen?
XXXX: Wir haben Gas gegeben und haben eine fünftägige Challenge gemacht.
XXXX: 30. April Start, fünf Tage.
XXXX: Jeden Abend war ich 19 Uhr live. Die Challenge hatte ein großes Thema,
XXXX: irgendwie digitale Produkte.
XXXX: Ich weiß es gar nicht mehr, ehrlich genau. Irgendwas mit digitalen Produkten,
XXXX: dass das natürlich zu unserer Software passt.
XXXX: Und da habe ich jeden Abend ein Webinar gemacht und denen spezielles Content-Piece-Delivered,
XXXX: Mehrwert gegeben, am Ende das Problem dargestellt.
XXXX: Dann haben sie alle gesagt, Technik ist scheiße und ich habe die Software gepitcht.
XXXX: Und da haben wir wirklich, wir haben in den ersten fünf Tagen drei Minuten.
Andy: Okay, und die Webinar, die hast du in den Newsletter vorher gesammelt oder wie
Andy: hast du die in das Webinar bekommen?
XXXX: Newsletter und wir haben Ads geschalten drauf.
Andy: Okay.
XXXX: Also wir sind schon risikohaft reingegangen. Wir sind auch übrigens,
XXXX: also ich glaube, das habe ich noch nie gesagt, an dem Tag, wo wir gelauncht
XXXX: haben, die Software ging eine Stunde vorm Webinar online.
Andy: Das ist ein bisschen knapp, selbst so für meine Verhältnisse und ich brauche das auch, den Druck.
Andy: Aber so eine Stunde vorher, da hast du ganz schön geschwitzt.
Andy: Wie viele Menschen haben teilgenommen in den Webinaren dann?
Andy: Also wir hatten 2600 Anmeldungen.
XXXX: Wir hatten eine katastrophale Show-Up-Quote unter, also ich glaube,
XXXX: max 20 Prozent. Also katastrophal. Wir hatten sogar 18 nur.
XXXX: Und dann habe ich, wichtig, ich habe Jahreslizenzen gepitcht.
XXXX: Also ich habe nicht gepitcht Monats, dann hätten wir wahrscheinlich fair mehr
XXXX: gehabt, sondern wir haben direkt 93 Jahreslizenzen in der ersten Woche verkauft.
XXXX: Das war uns wichtig um Cashflow und dass wir auch committete User haben,
XXXX: damit wir gleich natürlich die testen, die Software auf Hardcore quasi.
XXXX: Ja, und ich hatte live so 350 im Schnitt, ja, 350 waren im Schnitt,
XXXX: würde ich sagen, so da bei einem Pitch.
XXXX: Das heißt, ich hatte eine Conversion am Ende, die war nicht so gut, vielleicht 10%.
XXXX: 8% im Webinar.
Andy: Hast du diese Jahresfee dann irgendwie besonders rabattieren müssen?
Andy: Also ich habe gesehen, heute ist es auch günstiger, wie bei allen auch,
Andy: ein bisschen, wenn man spart irgendwie so zwei Monate, wenn man eine Jahreslizenz so macht.
Andy: War das damals auch schon so oder habt ihr da 50% Rabatt gegeben oder sowas?
XXXX: Ne, wir haben wirklich nur zwei Monate Rabatt. Also jetzt 490 Euro.
XXXX: Damals hatten wir den Proplan noch nicht, das heißt 490 Euro.
Andy: Okay, und dann hast du 93 in der ersten, also es ist aber auch schön,
Andy: das Commitment dann zu bekommen.
Andy: Und wie fühlt man sich da vom Adrenalin-Level dann, wenn da die ersten Payments reinkommen?
XXXX: Nicht greifbar. Also es war für mich irgendwie nicht greifbar,
XXXX: ist jetzt auch nicht greifbar, wie viele Leute das nutzen.
XXXX: Als der erste Sale über unsere Plattform kam, auch während der Challenge,
XXXX: also während der Challenge hat jemand das bedient eingerichtet und hat sein
XXXX: erstes Produkt überall für mal verkauft.
XXXX: Und wir haben, live sozusagen,
Andy: Mittendrin statt nur dabei. Genau.
XXXX: Das war alles, wie immer im Leben, wahrscheinlich, wenn man irgendwie Gas gibt,
XXXX: muss ich sagen, war es wie ein Rausch.
XXXX: Ich kann dir gar nicht mehr alles so erzählen. Ich habe jetzt noch nicht das Jahr reflektiert.
XXXX: Das mache ich jetzt, also der Podcast hier ist das Letzte, was ich dieses Jahr beschäftige.
XXXX: Und da werde ich dann noch mal reingehen und so ein bisschen schauen,
XXXX: wie das wirklich damals noch war. Damals, im Mai dieses Jahr.
Andy: Das ist ja noch gar nicht so lange her. Wenn wir jetzt über die Creator sprechen,
Andy: dann kannst du mal ein bisschen drauf eingehen, was so die Kernfunktionen von eurem Produkt sind.
Andy: Was kann ich denn als Creator damit machen?
XXXX: Als Creator würde es ja zwei Dinge eigentlich machen, wenn du digitale rausgehen willst.
XXXX: Du willst entweder Leads sammeln, also E-Mail-Adressen, um eine E-Mail-Liste
XXXX: aufzubauen, oder du willst Geld verdienen, also digitale Produkte verkaufen,
XXXX: PDFs, Coachings oder Online-Kurse.
XXXX: Und prinzipiell kannst du das alles über uns abdecken. Das heißt,
XXXX: erstmal machen wir den Linktree oder Wonderlink obsolet, weil wir haben auch eine Linkseite.
XXXX: Link in Bio, fertig. Wir sind Mitgliederbereich, das heißt, du kannst bei uns
XXXX: Kurse und alles hochladen, hosten, kopiergeschützt, wir haben einen eigenen
XXXX: Videoplayer, du brauchst nichts Externes mehr, alles CSG-Vorkommen.
XXXX: Wir sind Bezahlanbieter, der nur mit 4% halb so günstig ist wie die meisten
XXXX: anderen im deutschsprachigen Raum, weil wir damit nicht wirklich ein Business
XXXX: Case aufbauen wollen, sondern wir wollen es zu günstig halten.
XXXX: Da können die Kunden über Klana, SEPA, Kreditkarte, Paypal kaufen,
XXXX: also alles mögliche. Wir haben ein Landingpage-Tool drin, das immer Mobile Responsive
XXXX: ist und den schnellsten Landingpage-Speed.
XXXX: Warum? Weil wir nicht so wie Webflow oder so sind, die grandios sind,
XXXX: aber die häufig halt dann für viele nicht bedienbar sind, weil es zu komplex
XXXX: ist, sondern wir haben es sehr, sehr einfach dargestellt, eben für unsere Zielgruppe.
XXXX: Wir haben ein Kalender-Tool drin, wenn du Coaching-Sessions verkaufen willst,
XXXX: 1-zu-1-Beratung, kannst du alles auch über uns abwickeln und mit einem Kalender verknüpfen.
XXXX: Und wenn du Leads sammelst, kannst du zu guter Letzt, Und das ist das Neueste
XXXX: und es kommt jetzt nächstes Jahr nochmal ein neues Feature, aber E-Mail-Marketing
XXXX: kannst du auch komplett über uns abbilden.
XXXX: Das heißt, du brauchst kein externes Tool mehr, sondern es läuft alles bei uns rein.
XXXX: Du hast bei uns ein CRM, kannst deine Kundendatei öffnen und kannst den Newsletter
XXXX: oder Automation verschicken.
Andy: Und ist so der typische Kunde von euch, der dann jetzt den ProBlan nutzt,
Andy: nutzt der dann die ganze Bandbreite oder gibt es so drei, vier Sachen,
Andy: wo du sagst, hey, das nutzen eigentlich 80 Prozent unserer Kunden?
XXXX: Also eigentlich alles. Das Einzige, was ich sagen würde, was am wenigsten genutzt
XXXX: wird, ist das Kalender-Tool.
XXXX: Also am meisten, aber Landingpage, Linkseite, Mitgliederbereich,
XXXX: slash Bezahlanbieter dann natürlich und E-Mail-Marketing, das wird von jedem dann genutzt.
Andy: Und hast du auch Podcast als Creator und was machen die damit?
Andy: Also verkaufen die dann auch Kurse oder was ist das so? Weil ich überlege jetzt,
Andy: was könnte ich denn da machen sozusagen?
XXXX: Ja, also nächstes Jahr, wir haben am meisten, also ich würde sagen,
XXXX: wir haben 75 Prozent Insta,
XXXX: und eigentlich ist der Rest YouTube. TikTok ist ganz wenig.
XXXX: Ich habe einen Podcaster jetzt gesehen, der hat einen Kurs darüber.
XXXX: Klar, der hat in seinen Shownotes dann einen Kurs oder einen Lead-Magnet und
XXXX: lässt alles überall, wie man laufen kann, den ja in die Shownotes reinpacken.
XXXX: Und der hat jetzt auch Leads generiert und Online-Kurs schon verkauft.
XXXX: Letztendlich bist du ja auch ein Creator, wo jetzt Leute hier zuhören und Vertrauen
XXXX: haben und Probleme haben, weswegen sie ja den Podcast hören,
XXXX: um zu hoffen, eine Lösung zu finden.
Andy: Okay, also muss ich mir mal überlegen, was kann ich denn für einen Kurs anbieten sozusagen? sagen.
Andy: Ja, also ich habe natürlich auch ein Buchungstool, Mitgliederbereich habe ich
Andy: keinen, aber habe auch keine digitalen Produkte, aber kann man natürlich mal
Andy: sich darüber nachdenken, was könnte man denn da tun? Okay.
Andy: Ja, spannend auf jeden Fall. Ich habe jetzt gesehen, ihr habt ein paar oder
Andy: ich habe jetzt auch ein paar große Kunden von euch gefunden,
Andy: da können wir glaube ich auch drüber reden.
Andy: Einmal Putzmarie, 1,4 Millionen Instagram-Follower.
Andy: Da habe ich mal so ein bisschen reingeguckt, da ist dann glaube ich auch Alfie
Andy: mal im Profil verlinkt und da gibt es als digitales Produkt eine Clean Week
Andy: in sieben Tagen zum sauberen Zuhause für 9,95 ist wahrscheinlich irgendein PDF dann.
Andy: Das stellt die zum Beispiel rein, sie zahlt die Fee an euch,
Andy: die Monatsfee und dann die vier Prozent vom Verkauf und das war's und der Rest ist bei ihr.
XXXX: Genau so sieht es aus.
Andy: Sie braucht jetzt kein so ein kleiner Stripe oder was du angesprochen hast, kommt alles von euch.
Andy: Ich brauche keine eigenen Accounts, ich kriege das dann, keine Ahnung,
Andy: monatlich überwiesen oder sowas.
XXXX: Genau, du sogar, wenn du möchtest, täglich tendenziell. Wir sind nicht eine
XXXX: Bank oder Reseller in dem Sinne, sondern du hast dann schon,
XXXX: das läuft alles dann überall, wo du dann die Accounts hast, dass das Geld zu dir transferiert wird.
Andy: Okay, verstanden. Das heißt, okay, ist ja jetzt für den, wenn ein Creator 1,4
Andy: Millionen Follower hat, ist das ja jetzt kein Kostenpunkt, sage ich jetzt mal, was ihr da habt.
Andy: Aber ist das so die Ausnahme? Ich habe gesehen, es gibt noch hier Pflege-Smile
Andy: heißt das, glaube ich, auch eine Million Follower.
Andy: Ist ein Pflegedienst in Hamburg, kommt wahrscheinlich jetzt ein bisschen aus
Andy: der Historie, die du auch angesprochen hast, dann.
XXXX: Ja, Rashid ist der größte Pflege-Creator,
XXXX: glaube ich, im deutschsprachigen Raum und auch der lustigste.
XXXX: Okay. Also natürlich am Ende ist unsere Preispolitik halt so,
XXXX: mit 49 Euro im Monat, das ist günstiger als eine Fitness-Mitgliedschaft in den großen Städten.
XXXX: Und wir wollen halt, dass Leute das auch als Hobby Geld investieren können und dann angehen.
XXXX: Und wir jetzt nicht sagen, ja, bezahlen wir 300 Euro im Monat,
XXXX: weil dann wird es wehtun und dann ist es wieder so.
XXXX: Und natürlich große Creator, die jetzt wirklich sehr viel Geld verdienen,
XXXX: Die interessieren sich natürlich gar nicht dafür.
XXXX: Aber es ist auch nicht schlimm, weil ich brauche da nicht diesen Sweet Spot
XXXX: im Pricing zu finden, dass ich das irgendwie nochmal anpasse.
XXXX: Dann habe ich lieber Creator, wie jetzt der Name, den du gesagt hast,
XXXX: die jetzt sagen, wie viel Geld die damit verdienen.
XXXX: Und dass sie im Jahr maximal 690 Euro im Jahr bezahlen.
XXXX: Ja klar, ist doch alles gut. Das ist ein guter ROI für die, würde ich sagen.
Andy: Aber ist dann so von den 1.100, was hast du, 12, glaube ich,
Andy: gesagt, oder? Sind dann die meisten Vollzeit-Creator oder ist die Mehrzahl schon,
Andy: die haben einen Hauptjob und machen irgendwas nebenher an der Stelle und für
Andy: die ist das ein Side-Hustle dann mit euch?
XXXX: 40, 60, 40 Prozent Vollzeit, 60 Prozent nebenberuflich.
Andy: Okay.
Andy: Das heißt, du unterstützt dann auch hier, ist ja ein bisschen auch der Kickstart
Andy: für die eigene Gründung, weil du kannst dann, gerade wenn du wenig Zeit hast,
Andy: halt ein Tool nehmen und weißt, oder kannst du sicher sein, das funktioniert dann damit, okay.
Andy: Auf jeden Fall. Das ist super interessant, okay. Das Pricing hast du angesprochen.
Andy: Reden wir kurz drüber, es kostet 49 im Monat oder 69. Was kann ich in einem
Andy: teureren Account mehr machen wie in einem kleinen?
XXXX: E-Mail-Marketing, Order-Bump-Upselling, also nochmal, dass du einfach im Verkaufsprozess
XXXX: verkaufst und nochmal zwei Features dazu hast.
XXXX: Und du hast mehr Credits für unsere eigene AI. Also wir haben eine eigene AI,
XXXX: wo du mitschreiben kannst, die dir bei Texten hilft, die Produkte sogar für
XXXX: dich erstellen kann, also Vorschläge, wo du sie komplett modifizieren kannst.
Andy: Und es gibt kein Free-Account, aber ich kann es kostenlos testen.
Andy: Warum gibt es kein Free-Account? Weil es wird zu viel Aufwand machen oder macht keinen Sinn?
XXXX: Also es ist eine gute Frage. Wir haben uns einfach damals entschieden,
XXXX: kein Freemium zu machen, sondern erstmal mit Paid zu starten, aber 14 Tage Trial und
XXXX: Never know, ob es vielleicht in der Zukunft einen ganz reduzierten Plan geben wird auf Freemium.
XXXX: Aber aktuell bleiben wir erstmal auf Paid.
Andy: Du könntest ja den Link in Bio-Teil so als Growth Hack kostenlos machen sozusagen.
Andy: Und dann den Rest dann reinbekommen sozusagen.
Andy: Oder zumindest ein paar Adressen dann darüber gehen, ob sich das dann lohnt.
Andy: Hast du viel Aufwand mit dem kostenlosen Testen?
XXXX: Ja, schon, weil wir viel reingeben. Wir geben ja einen kostenfreien Onboarding-Call rein.
XXXX: Also du gibst dir kostenfrei das ganze Tool und kannst dann noch kostenfrei
XXXX: mit deinem Mitarbeiter von uns sprechen.
Andy: Halbe Stunde oder wie funktioniert das?
XXXX: Ja, genau. Halbe Stunde.
Andy: Und da kriege ich dann live direkt das Tool erklärt. Werde ich an die Hand genommen,
Andy: hier musst du deine Firmierung und da die Umsatzsteuer eintragen und dann machst du hier den ersten Kurs.
XXXX: Nicht nur das, wenn du sagst, Technik verstehst, du kannst dir eine Business-Frage stellen.
XXXX: Das ist wirklich wie ein Sparringspartner, wie ein Personal Trainer.
XXXX: Der geht in den Call, schaut sich deinen Punkt an,
XXXX: sind halt Top-Mitarbeiter einfach und die verstehen halt von großem Problem
XXXX: bis klein, haben also quasi mit dem Putzmaris auf dieser Welt schon gesprochen,
XXXX: als auch mit denen, die gerade erst starten.
XXXX: Und wir wollten aber noch die menschliche Komponente rangeben,
XXXX: dass man wirklich wie so ein Arzt eine klare Diagnose stellen kann und sagt,
XXXX: so ist dein nächster Weg.
Andy: Kriege ich den Account überhaupt ohne das Onboarding-Gespräch?
Andy: Also muss ich das machen?
XXXX: Ja, klar. Du kriegst den Account ohne Onboarding-Gespräch. Das kannst du einfach nicht wahrnehmen.
Andy: Ja, es ist eine witzige Idee, das zu machen, weil da hast du ja schon mal,
Andy: je nachdem, ein bis zwei Monatsfees in den Onboarding-Stunden verbuddelt.
XXXX: Ich habe letztens geguckt, wir haben 2844 Gespräche seit Mai geführt.
Andy: Okay, erstmal, man darf es wahrscheinlich nicht auf den Stundensatz runterbrechen,
Andy: weil du lernst natürlich auch
Andy: deine Kunden kennen. Was willst du damit machen? Was fehlt dir beim Tool?
Andy: Kriegst du ein Personal Kontakt? Hast ein anderes Vertrauensverhältnis wie so
Andy: ein amerikanisches Tool, wo du nur eine Support-E-Mail-Adresse kennst? Okay, okay.
Andy: Oder was ist so dein Take? Warum macht ihr das?
XXXX: In meiner Welt habe ich, wenn wir irgendwie unser Unternehmen irgendwas angegangen
XXXX: sind, auch mit der Agentur, haben wir immer geguckt, okay, wir waren nie First
XXXX: Mover, also das hatte man nicht als First-Vorteil.
XXXX: Software gibt es ja auch viele, sogar die über 30 Millionen Funding bekommen
XXXX: haben in unserer Branche.
XXXX: Das heißt, Geld, First Mover, gewinnen wir nicht. Und dann haben wir geguckt, okay,
XXXX: Ganz blöde Frage, die man sich am Ende stellt, ist, was können wir tun,
XXXX: was die anderen sich zu schade sind oder zu stolz drauf sind zu tun?
XXXX: Ja, und keiner hat A, gute Mitarbeiter, die fachlich es verstehen und B,
XXXX: selbst wenn sie es hätten, würden sie die nicht in so welche Calls reinpacken,
XXXX: weil es ja Zeitverschwendung ist.
XXXX: Und das ist eine extra Meile. Das ist halt im wahrsten Sinne den Arsch aufreißen.
XXXX: Und dann aber natürlich, ich meine, wir haben über 250 Fünf-Sterne-Bewertungen
XXXX: bei Trustpilot jetzt aufgebaut in sieben Monaten. Das wird nächstes Jahr locker
XXXX: über tausend drüber gehen.
XXXX: Damit werden wir dann schon das größte, bewertetste Tool mit,
XXXX: glaube ich, im deutschlanden Raum in der Nische.
XXXX: Wir sammeln eine tolle Community und allem drum und dran. Das ist dann so ein
XXXX: bisschen Second-Order-Consequence-Thinking.
XXXX: Also so ein bisschen so dieses, nicht jetzt, wenn ich jetzt eine Sache mache
XXXX: und dir helfe im Onboarding-Call, Was ist das Erste, was passiert?
XXXX: Danke, ja schön. Aber was löse ich danach alles für Domino-Effekte aus?
XXXX: Du redest mit anderen über uns positiv.
XXXX: Du nutzt die mehr. Du hast eine höhere Reaktivation-Quote. Da kommt ja so viel,
XXXX: was hinten dran hängt, was vielleicht in der ersten Sekunde nicht clever wäre,
XXXX: jetzt den Call zu machen, aber auf drei bis sechs Monate gerechnet,
XXXX: dass es halt super clever ist.
Andy: Und es gibt noch Live-Calls mit dem Gründer, habe ich gesehen.
Andy: Das ist ja auch abgefahren. Da spreche ich dann mit dir oder mit einem von euch drei?
XXXX: Mit mir oder Finn oder Marco, jeden Dienstag um 17 Uhr trifft sich da die Community
XXXX: quasi zu einer Sprechstunde und man kann mit uns sprechen, fragen.
XXXX: Wir wollen natürlich auch Nähe haben.
XXXX: Also klar kann man nicht jedem das beantworten, aber die gehen teilweise zwei Stunden die Calls.
Andy: Und wie viele Leute machen da dann mit von euren Kunden?
XXXX: Nicht vergleichsweise. Also viele nehmen sich dafür nicht die Zeit oder weiß
XXXX: ich, also es ist leider schade.
XXXX: Doch, also das müssten sie müssen mittlerweile, weil wir da E-Mails verschicken,
XXXX: einen Banner in der Software haben und die das in Onboarding und so auch kriegen.
Andy: Und da können die so, stellt ihr neue Features vor jede Woche oder gibt es so
Andy: Q&A von Support-Tickets?
XXXX: Nur Q&A. Ich komme rein und du darfst eine Frage stellen, egal was,
XXXX: zu Business, zur Technik, zum Leben, zu dem, wo du gerne eine Antwort haben würdest von uns.
Andy: Brauchst du da selber vorbereitete Fragen, wenn sich keiner traut,
Andy: dass jemand dann was stellt? Oder kommen da immer genug?
XXXX: Da kommen genug. Also bei 90 Leuten kommen genug.
XXXX: Meistens ist das so, kennst du wahrscheinlich, gerade vor allen Dingen jetzt
XXXX: ist es eh, aber wenn mal einer das Eis bricht, kommen genügend Fragen.
Andy: Was kommen da so?
XXXX: Business-Fragen am meisten. Ich habe hier die Frage das, ich habe hier das.
XXXX: Technik am zweitmeisten auch so. So hey, ihr könnt nochmal hier und dann können
XXXX: wir uns schnell was helfen.
XXXX: Das sind so die zwei Bereiche, die 90 Prozent füllen.
Andy: Und helfen die sich dann auch gegenseitig? Also lernen die sich kennen,
Andy: die Creator gegenseitig?
Andy: Und ist das dann transparent, wer da teilnimmt und was das für Accounts dahinterstehen?
XXXX: Ja, Namen sind da, die sehen sich auch. Und wir wollen ja Netzwerken.
XXXX: Ich glaube ja felsenfest daran, dass Netzwerken der Hebel ist Partnerschaftenknüpfen.
XXXX: Der Hebel ist auch für digitale Produkte. Und wenn du eine coole Zielgruppe
XXXX: jetzt zum Thema A hast und ich für Thema A sehr, sehr gut bin,
XXXX: aber du das gar nicht so richtig bedeckst, weil du was ganz anderes bespielst, ergibt das ja nur Sinn.
XXXX: Und wenn ich dann noch was hätte, wo du sagst, ey, ich kann denen zum anderen
XXXX: Thema helfen, ja, warum denn nicht partnern?
XXXX: Keine Ahnung, Coca-Cola ist ja bei McDonalds drin.
XXXX: Also es ist ja, also es wird ja jetzt nicht sein, dass sie sagen,
XXXX: nee, wir bringen jetzt keine Getränke, also Bullshit.
Andy: Ja, verstehe. Mit was habt ihr die Software selber entwickelt dann?
Andy: Kannst du so ein bisschen was zu eurem Tech-Stack sagen?
XXXX: Genau, also ich bin jetzt nicht der Tech-Typ.
Andy: Ja, ist kein Problem, aber es interessiert die Menschen, glaube ich, schon so.
XXXX: Genau, also Laravel und das weiß ich auf jeden Fall in der Base und jetzt wird
XXXX: es auch schon wieder kritisch.
XXXX: Ich glaube, wir coden mit Cursor auf jeden Fall.
XXXX: Das höre ich auch immer wieder aus dem Team. Das sind jetzt so die zwei Dinge,
XXXX: die ich auf jeden Fall höre und schon mal realisiert habe.
XXXX: Aber da würde Finn, glaube ich, viel, viel mehr zu sagen können.
Andy: Und ihr habt aber trotzdem alles selber entwickelt. Also ihr nutzt keine anderen
Andy: Komponenten jetzt zum Beispiel für Terminbuchung oder sowas.
Andy: Es gibt ja Open-Source-Komponenten, die könnte man da irgendwie ranplanschen
Andy: und nutzen, sondern ihr macht das alles selber.
XXXX: Haben wir selber entwickelt, machen wir selber. Kein White-Label.
XXXX: So ein Trend war es ja in den letzten Jahren, Go-High-Level zu nutzen und so
XXXX: ein Kram in unserer Branche. Aber das ist alles kack.
Andy: Okay, das heißt, ihr habt wirklich alles selber entwickelt. Und dann wahrscheinlich
Andy: die Webinar-Software. Da hast du aber irgendwas anderes.
Andy: Dann nimmst du jetzt nicht so. Ja, okay, klar.
Andy: Okay, hab verstanden. Okay, du hast ein bisschen uns erzählt.
Andy: Okay, wir haben jetzt gelernt, wie das funktioniert. Wie funktioniert die KI?
Andy: Was habt ihr da gemacht? Habt ihr da einfach Chat-GPT im Hintergrund angebunden,
Andy: angereichert mit einem speziellen Prompt? Oder was habt ihr da gemacht?
XXXX: OpenAI ist auch mit angebunden, aber das ist ein Konglomerat.
XXXX: Da könnt ihr jetzt Finn auch mal sagen, aber ich versuche es mal wiederzugeben,
XXXX: so wie Finn es mir erklärt hat.
XXXX: Es funktioniert immer so, ich habe eine Idee, ich habe keine Ahnung,
XXXX: wie man es umsetzt, aber ich habe sie.
XXXX: Und Finn sitzt dann da und sagt, okay, Alex, schöner Scheiß,
XXXX: den du dir ausdenkst, aber irgendwie hört es sich ganz cool an.
XXXX: Ich überlege mal. Und das ist dann so daraus entstanden, dass das ein Konglomerat
XXXX: aus vier unterschiedlichen AI-Models ist, die untereinander kommunizieren und
XXXX: dann noch von uns gebrieft werden und dann eine Antwort geben.
Andy: Wir haben so ein bisschen vorhin über die großen Creator gesprochen,
Andy: die euch nutzen und du hast so das Verhältnis aufgeteilt, wenn es welche zuhören.
Andy: Ab wann kann man denn überhaupt anfangen? Also brauche ich da 1.000 Follower, 10.000 Follower?
Andy: Ab wann kann ich anfangen, digitale Produkte zu verkaufen?
XXXX: Ich glaube, der größte Fehler ist so ein bisschen, würde ich mit meiner Geschichte
XXXX: sagen, ein Coach von mir damals hat gesagt, ja, da haben wir über Geld gesprochen.
XXXX: Da meinte ich, ja, ja, Coach, wenn ich Geld habe, dann spare ich.
XXXX: Da meinte er, ja, ja, sicher wirst du dann Geld sparen.
XXXX: Er hatte recht, ich habe kein Geld gespart. Und das Gleiche würde ich dir als Antwort geben.
XXXX: Wenn ich Follower habe, dann verkaufe ich digitale Produkte Bullshit.
XXXX: Weil 5, 10, 20.000 Follower oder nur 3 Follower, man wird sich immer die nächstgrößere
XXXX: Zahl sagen. Meine Aussage ist, startet sofort.
XXXX: Wie, wenn ich gut bin, dann starte ich mit der Dienstleistung. Ja, Bullshit.
XXXX: Also deine erste Dienstleistung, was du tust, die Fliesen, die du verlegst,
XXXX: die Website, die du brauchst, wird niemals so gut sein, wie wenn du das 10 Jahre
XXXX: im Business schon machst.
XXXX: Also das wäre auch meine Antwort. Wir haben Creator, die haben teilweise 300
XXXX: Follower und haben ihre ersten 20 Kurse verkauft.
Andy: Und was für einen Bereich dann? Kannst du da gucken. Also das ist ganz wild.
Andy: Als Online-Fliesenläger, nee. Online-Fliesenläger-Kurs, nee.
XXXX: Kekurse,
XXXX: Rezeptbücher, nachmittags Kaffees mit anderen Geschmäckern.
XXXX: Also, wenn ich Fliegenfischen oder sowas, habe ich letztens auch gesehen, was die man verkauft.
XXXX: Also, ich sage es dir ehrlich, ich habe eher ein Bewusstsein geöffnet,
XXXX: dass man in jedem Bereich gefühlt Geld verdienen kann.
Andy: Ja gut, dass heute sowieso spätestens seit Corona und vieles noch online verschwunden
Andy: ist, hat es glaube ich nochmal zugenommen, aber das waren jetzt dann schon interessante Beispiele.
Andy: Okay, ich habe verstanden. Wir haben vorhin über, du hast erzählt,
Andy: wie ihr so diese Webinargeschichte gemacht habt und du die ersten 100 Kunden gewonnen hast.
Andy: Was habt ihr dann richtig gemacht und,
Andy: Im zweiten Schritt, um auf die ersten 1000 zu kommen, also was waren so deine
Andy: Marketingmaßnahmen, die du gemacht hast? Habt ihr viel Outreach gemacht?
Andy: Hast du viel über, ja selber dann auch wieder über Webinare das weitergemacht,
Andy: weil es funktioniert hat?
Andy: Gibt es ein Weiterempfehlungssystem, wo dich Creator weiterempfehlen und dann kriegen die was?
Andy: Oder was waren so die wichtigsten Marketingkanäle, um von den 93 auf die über
Andy: 1000 zu kommen, die du heute hast?
XXXX: Also wir haben von allem alles gemacht, viel von allem und von vielem alles fast falsch.
XXXX: Also letztendlich, wir haben ein Affiliate-Programm natürlich, das ist eine Kernbasis.
XXXX: Wir haben über 100 Partner aufgebaut, ich habe über 1500 Protokolls kalterkrisentechnisch
XXXX: gemacht, wir haben über 2500 Direct Mailings verschickt, ich habe dieses Jahr
XXXX: 67 Webinare gehalten seit Mai.
Andy: 67? Ja, ja.
XXXX: Gestern war mein letztes.
Andy: Zu was für einem Thema?
XXXX: Gestern war eine Challenge mit einem Partner zum Thema KI-Revolution,
XXXX: wie du mit KI digitale Produkte erstellst.
Andy: Und der Partner, was hat 100 Partner angesprochen? Was machen die so?
XXXX: Der ist ein riesen KI-Creator. Der ist einer der größten KI-Creator im deutschsprachigen Raum.
Andy: Okay, und haben halt beide was davon. Er bewirbt es in seiner Community,
Andy: du bei euch und er gewinnt ein paar neue Kunden, du bei Hessen wie ein Win sozusagen.
Andy: Und dann machen wir zusammen ein Webinar. Okay.
Andy: Aha, verstanden. Und dann hast du das, okay. Und Ads schalten. Und Ads auch schalten.
XXXX: Also eigentlich alles. Natürlich können wir jetzt so langsam anfangen zu segmentieren
XXXX: und zu sagen, was sind profitable Kanäle. Kaltaktise funktioniert gar nicht.
XXXX: Sowohl Direct Mailing als auch Telefonat. Katastrophe.
Andy: Null. Du hast zweieinhalbtausend Influencer-Adressen oder deren Managementbüro,
Andy: recherchiert und dort Null. Okay.
XXXX: Null. Nein. Ich habe tausend, wir haben damals in der Agentur Kaltaktise gemacht,
XXXX: hat, sehr gut geklappt, deswegen würde ich jetzt mal sagen, dass ich zumindest
XXXX: mal ein Sale gemacht habe, nicht ein Verkauf.
Andy: Auch nicht ein Gespräch?
XXXX: Nicht mal ein Free Trial, doch Gespräch, ja, aber nicht mal ein Free Trial.
XXXX: Auch über Direct Mailing haben wir nicht mal ein Free Trial.
XXXX: Ich glaube, das liegt da dran, in welcher Awareness Stufe und an welcher Sekunde
XXXX: und wie vom Framing her man den Lead erwischt.
XXXX: So. Und wir haben wie viele Direct Messages wir bei Insta rausgaun haben,
XXXX: wir wurden dreimal blockiert, glaube ich, dieses Jahr schon.
Andy: Von Metas, ja, ja.
XXXX: Einfach raus, raus, raus. Ich bin ein einfach gestrickter Mensch.
XXXX: Ich sage einfach so lange, was den anderen nicht umbringt oder schadet, kann man machen.
Andy: Aber was hat dann funktioniert? Also du hast jetzt ein paar Sachen gesagt,
Andy: die nicht funktionieren. Also Webinare haben funktioniert mit Partnergeschäft, okay?
XXXX: Ja, Partnergeschäft, Webinare, also Webinare slash Partner, Ads.
Andy: Okay.
XXXX: Das sind die beiden Wege. Das sind die beiden Wege.
XXXX: Und da ballern wir ordentlich was rein.
Andy: Und Kaltakquise hat nicht funktioniert. Dein Direct Mailing hat nicht funktioniert.
Andy: Okay, und wie funktioniert das Affiliate-Modell? Also empfehlen die Creators
Andy: sich gegenseitig weiter oder macht man das eher nicht, weil man möchte nicht,
Andy: dass da andere auf und so ein coolen Tool profitiert?
XXXX: Doch, das ist Gott sei Dank ganz positiv. Nicht so damals wie in der Agenturzeit.
XXXX: Da war das eher so, oh nee, wenn ich dir jetzt weiterempfehle,
XXXX: dann könnte es sein, dass ich nachher keine Kapazität mehr von dem bekomme.
XXXX: Bei der Software ist das anders. Das funktioniert gut. Gerade die Partner nutzen
XXXX: gern das Partnerprogramm natürlich, weil die sich halt ein passives Einkommen aufbauen.
XXXX: Die geben eine sehr hohe Provision, 40% Lifetime.
XXXX: Also du verdienst halt 40% der Umsätze kriegst du in die Tasche,
XXXX: die die eigentlich uns bringen und das monatlich, solange der Kunde bei uns ist.
XXXX: Und auch nicht gecappt auf nach einem Jahr geht es weg oder so.
XXXX: Das haben ja auch viele, sondern solange wie der Kunde bei uns ist.
Andy: Wenn du 40% Lifetime abgeben kannst, dann hast du ja aber schon eine gute Marge an dem Produkt.
Andy: Du kannst wahrscheinlich eh schwer ausrechnen, was für eine Marge hast du an einem SaaS-Produkt.
Andy: Du hast natürlich Mitarbeiterkosten, Marketingkosten, Betriebskosten, Support und sowas.
Andy: Dann kannst du 40% abgeben. Wie viele
Andy: von den Accounts sind über Affiliate gekommen, weißt du das ungefähr?
XXXX: 450, 480 irgendwo dazwischen.
Andy: Also schon ein Drittel fast.
XXXX: Von den Aber das war auch ein Major-Punkt, dass wir damit überhaupt,
XXXX: wir müssen ja erstmal, Software ist ja nicht,
XXXX: jedes Business-Konstrukt hat ja irgendwie eine Kurve und Info-Business,
XXXX: also Online-Kurse hat so eine Kurve vom Erfolg her, die geht so und stagniert.
XXXX: Du kommst schnell hoch und gehst auf ein Plateau.
XXXX: Aber Software ist ja wie das exponentielle Business.
XXXX: Denken wir, wir müssen erstmal Tempo haben. Einfach rankommen,
XXXX: Menschen müssen über uns reden.
XXXX: Das haben wir dieses Jahr jetzt Gott sei Dank Stück für Stück schon geschafft,
XXXX: dass wir einfach im Munde der Menschen sind.
XXXX: Und dann hören sie uns und hören uns und entscheiden sich dann,
XXXX: ach jetzt teste ich es mal und so kommen sie rein.
Andy: Und die Partner, die haben ihre Commission da dran und die kriegen vielleicht auch noch eine,
Andy: je nachdem was die halt machen, wenn der Mensch KI macht, jetzt hast du besprochen,
Andy: kriegt der, kann er wahrscheinlich da noch was abrechnen oder die implementieren
Andy: irgendwas für die Creator und empfehlen euch als Plattform weiter,
Andy: und dann, okay, die haben erst so nicht nur die Affiliate-Provision, sage ich jetzt mal.
Andy: Wir geben denen noch andere Goodies.
XXXX: Aber keine fixe Bezahlung. Also wir bezahlen keinen Fix wie so ein Influencer.
Andy: Okay, ich habe verstanden. Aber du bist jetzt von euch drei,
Andy: ist keiner selber Creator und nutzt das Produkt oder hat jemand Freunde,
Andy: Verwandte, Familie, die das nutzen und wo dann so ein bisschen ein Multiplikator
Andy: noch da ist oder der beste Kunde sozusagen oder Customer Zero,
Andy: habe ich bei Cloudflare gelesen, haben die. So was habt ihr nicht?
XXXX: Nee, haben wir nicht. Also wir versuchen uns Stück für Stück mal ein bisschen
XXXX: so ins Creator-Dasein selber, weil es halt schon einen Sinn geben würde,
XXXX: wenn wir auch eine Personal Brand sind, aber wir sind wirklich eher Unternehmer.
Andy: Ja, muss man Bock drauf haben. Also ich mache den Podcast jetzt auch schon sehr
Andy: lang, aber ich habe zum Beispiel absolut gar keinen Bock da,
Andy: Videos nochmal und sowas.
Andy: Ich kann es verstehen, das ist ja auch einfach auch nochmal eine andere Arbeit
Andy: und muss man auch wollen, weil das konsistent zu machen, ist,
Andy: glaube ich, wahnsinnig schwierig.
XXXX: Ja, also das finde ich auch sehr schwer.
Andy: Okay, du hast ja noch angesprochen, Cold Outreach hat alles nicht funktioniert.
Andy: Das ist super interessant, auf jeden Fall.
Andy: Also danke für die Offenheit an der Stelle. Das ist ja, ja.
Andy: Eins habe ich mir noch aufgeschrieben, jetzt war mir vorhin gar nicht so klar.
Andy: Wie klappt das Gründen mit den besten Freunden? Also jetzt habt ihr ja die zweite Gründung schon.
Andy: Ihr seid zu dritt, so gibt es da häufig so zwei versus eins Situationen.
Andy: Seid ihr euch immer einig? Klappt das gut?
XXXX: Also ich glaube, das Wichtige ist, dass wir, also immer die Entstehungsgeschichte
XXXX: zu beobachten und wir sind halt Freunde und haben Business gestartet und nicht
XXXX: haben Business gestartet und sind dadurch Freunde geworden. Ich glaube,
XXXX: das ist eine unterschiedliche Dynamik.
XXXX: Dadurch, dass es bei uns ist, wir waren Freunde und dann Business,
XXXX: ist es ganz, ganz wichtig, das haben wir auch festgestellt, dass wir Aktivitäten
XXXX: machen, die für die Freundschaft sind und Business haben.
XXXX: Aber die Freundschaft ist die Freundschaft noch. So, und das haben wir ganz,
XXXX: ganz doll. Also wir machen jede Woche was, als wenn wir Freunde wären.
XXXX: Oder wir sind ja Freunde.
Andy: Und da redet du gar nicht über das Business sozusagen. Da gehen wir abends essen,
Andy: klettern oder Kino oder was weiß ich.
XXXX: All diese Dinge, die du gesagt hast, aber wir reden immer über Business.
XXXX: Aber es ist halt so, da macht man das mal, wir gehen Billard spielen gerne und
XXXX: dann schlägt man den anderen wieder und dann lacht man auch darüber.
XXXX: Und dann kommt man, dadurch, dass wir, wir sind Familie.
XXXX: Also Marco, Finn und ich, wir sind faktisch gesehen einfach Familie,
XXXX: Auch wenn wir nicht von einer Familie geboren wurden.
XXXX: Aber die jeweiligen Familien haben die anderen Kinder gefühlt adoptiert. So in dem Sinne.
XXXX: Und deswegen, man versteht sich einfach gut. Also ich glaube,
XXXX: das ist auch so fast nur so wirklich möglich, wenn man so dicke ist.
XXXX: Da darf kein Blatt zwischenpassen. Wenn ein Blatt zwischenpasst,
XXXX: was halt in vielen Partnerschaften der Fall ist, ist es eine Frage der Zeit,
XXXX: bis das Ding zerfällt, weil es dann eigentlich eine coole kurze Opportunity ist.
XXXX: Aber wir arbeiten ganz stark daran, dass da nichts zwischenkommt. Nicht eine Sache.
Andy: Und habt ihr eine feste, also du hast ja jetzt schon ein bisschen beschrieben,
Andy: du machst Marketing Sales, deswegen sprechen wir hier.
Andy: Der Finn haben wir jetzt gelernt, der macht mehr so die Technik.
Andy: Was macht der Marco? Also wie habt ihr euch die Themen da aufgeteilt?
XXXX: Marco macht sehr viel Performance Marketing, also Ads und allem drum und dran
XXXX: und leitet den Customer Support slash im Paar Selser drin.
Andy: Okay, hab verstanden. Dann sitzt er in Hamburg, ist seit der GmbH.
Andy: Habt ihr ein Büro da jetzt aktuell oder arbeitet er remote dann mit den Menschen
Andy: zusammen, die noch bei euch arbeiten?
XXXX: Das ist ganz crazy. Wir hatten seit 2018 im Juli oder was im Büro immer und
XXXX: wir haben jetzt im Mai dieses Jahr das Büro aufgegeben oder alle,
XXXX: nee, gar nicht, war nicht im Mai.
XXXX: Im Mai haben wir das große Agenturbüro aufgegeben, das hatten wir fünf Monate leer.
XXXX: Also das war auch ganz krass irgendwie. Eine Erfahrung, zu dritt in 510 Quadratmeter
XXXX: zu sitzen, hat gar nicht so viel Spaß gebracht.
XXXX: Und dann haben wir ein kleineres Büro genommen und da sind wir jetzt im Oktober,
XXXX: zu Oktober raus, also zu Ende September.
XXXX: Und jetzt gerade sind wir remote, weil wir so ein bisschen picky sind, was Büros angeht.
Andy: Also in Hamburg kein Problem, hätte ich jetzt gedacht, oder?
Andy: Gibt es doch bestimmt schöne Büros. Oder sind die dann so teuer, dass es schwierig wird?
XXXX: Ja, also genau. Also wir sind ja bootstrapped, wir sind nicht venturebacked.
XXXX: Bevor wir 7.000 Euro mehr wieder in Bürokosten ausgehen, jetzt mal so übertrieben
XXXX: gesagt, wäre ich eher bereit, die in die Software zu stecken oder in Ads gerade,
XXXX: weil es uns einfach viel mehr Wachstum bringt.
XXXX: Wir vermissen es aber alle sehr stark. Wir werden also Anfang nächstes Jahr
XXXX: wieder ein Büro haben, garantiert.
Andy: Okay, also seid ihr auf der Suche.
XXXX: Ja, sind wir aber jetzt, ja, Weihnachten und so und dann...
Andy: Ja, da brauchst du nicht gucken.
XXXX: Genau, also, und unsere Programmierer, also um es das aber offen zu sagen,
XXXX: wir sind international, Business Sprache ist Englisch bei uns,
XXXX: International Englisch.
XXXX: Einfach, weil es ergibt keinen Sinn, aufs Deutsch zu machen.
XXXX: Es ergibt wirklich null Sinn.
Andy: Aber die Creators sind aktuell alle aus dem Dachmarkt, oder ist das auch schon international?
XXXX: Nee, wir könnten, also wir sind komplett englisch fertig, also wir könnten jede
XXXX: Millisekunde, aber machen wir nicht, wir machen einen Dachmarkt erstmal.
Andy: Okay, wollt ihr euch da drauf fokussieren und den erstmal so einnehmen,
Andy: sage ich mal, und dann kann man es internationalisieren aus der Sicherheit raus.
XXXX: Genau so sieht es aus.
Andy: Und sucht ihr gerade neue Kollegen, wenn wir gerade schon dabei sind?
Andy: Gibt es irgendwelche Stellen, die ihr besetzen wollt?
XXXX: Immer gute Programmierer. Laravel und wenn man damit sich auseinandersetzt und
XXXX: das Eigenschaften schon gemacht hat, immer gerne.
XXXX: Dass Programmierer sind immer gewollt.
Andy: Ah ja, jetzt verlinke ich auf jeden Fall dann, wenn ihr da was habt,
Andy: dann kann ich das draufpacken auf die Shownotes, okay.
Andy: Wenn du jetzt einen Vergleich machst, jetzt hast du Mai, ist ja wahrscheinlich,
Andy: ja, jetzt hast du trotzdem ja zum Jahreswechsel, hast du ja dann ein Jahr jetzt
Andy: sozusagen den neuen Job.
Andy: Ist es so aufgegangen von deinem Plan her? Macht dir das jetzt dann auch mehr Spaß? Ist es das?
Andy: Hat sich das bewahrheitet, weswegen ihr gesagt habt, wir wollen in das Software-Business
Andy: und raus aus der Agentur?
XXXX: Also es ist die beste Entscheidung, die ich kann jetzt mal für mich reden,
XXXX: ich glaube, ich rede auch für die anderen, aber es ist die beste Entscheidung,
XXXX: die wir hätten machen können.
XXXX: Und das Paradoxe ist das, dass der Kopf das nicht versteht, weil wirtschaftlich
XXXX: gesehen war es die schlechteste Entscheidung bisher, die wir im Unternehmen getroffen haben,
XXXX: weil wir halt alles gecuttet haben und wir haben dieses Jahr herbe Verluste
XXXX: gemacht, zahlen uns kein Gehalt aus, leben quasi von dem, was wir mal vorher verdient haben.
XXXX: Und wir fragen uns natürlich schon manchmal, okay, warum macht man sowas?
XXXX: Aber es bringt halt Bock.
XXXX: Wir sind sehr disruptiv in dem Markt. Wir haben sehr, sehr viele Leute,
XXXX: die mittlerweile so zu uns kommen und auf uns hören und die Software lieben und so.
XXXX: Und ich glaube, es kommt der Moment, wenn wir profitabel sind,
XXXX: was nächstes Jahr der Fall sein wird, sicher, dann wird es, glaube ich,
XXXX: richtig Spaß bringen, ehrlich gesagt, weil der Job an sich ist schon richtig geil.
Andy: Wenn jetzt der Dr. Emmett Brown heute Abend neben dir landet mit seinem DeLorean
Andy: und den Flugs-Kompensator anwirft,
Andy: und er dich fragt, ey, ich nehme dich mit zurück vier Jahre,
Andy: fünf Jahre und dann kannst du mit deinem früheren Ich sprechen und dem sagen,
Andy: hör doch früher mit der Agentur auf.
Andy: Würdest du das machen oder war das schon auch wichtig jetzt für eure für euren
Andy: gemeinsamen Werdegang, dass ihr das gemacht habt dann?
XXXX: Unfassbar wichtig und ich würde eher ihm sagen, genieß die scheiß Tage mehr.
Andy: Warum?
XXXX: Weil sie viel beschissener in der Zukunft wären. Also ich hätte viel weniger
XXXX: Emotionen zu vielen Dingen geben können, weil es eigentlich viel irrelevanter
XXXX: war, als ich eigentlich dachte.
Andy: Liegt es daran, dass man mit der Zeit resilienter wird mit solchen Situationen?
XXXX: Ich glaube, wenn wir in fünf Jahren wieder reden, würde ich genau das Gleiche
XXXX: wieder sagen. Ich glaube einfach, das Leben darf nicht zu ernst genommen werden.
XXXX: Ich glaube es wirklich mittlerweile.
XXXX: Ich glaube einfach, wenn wirklich jetzt diese letzten fünf Jahre,
XXXX: ich kann mich an so viel nicht mehr erinnern in den letzten fünf Jahren, was passiert ist.
XXXX: Hätte ich nicht Bilder, Reflexions und sonst was, Videos, ich könnte mich,
XXXX: ich habe keine Ahnung mehr und deswegen so ein bisschen einfach locker nehmen.
XXXX: Sterben wirst du, wovor hat man Angst?
Andy: Gab es jetzt mit dem, also bei dem Agenturgeschäft hast du ja gesagt,
Andy: es war schwierig mit dem Verkaufen,
Andy: aber Software-Businesses, die sind ja in aller Munde, gerade wenn es so saß, Subscriptions,
Andy: monatliche Transaktionen, gab es jetzt schon Anfragen von Investoren jetzt in
Andy: euer neues Business oder vielleicht sogar von großen Creatoren,
Andy: die sagen, ey, die Plattform ist so gut, ich möchte da mitmachen, passiert sowas?
XXXX: Natürlich ist das ein Case, den wir irgendwie mitgeplant haben,
XXXX: dieses Mal richtig zu machen, dass wir zumindest investorenfreundlich oder verkaufsfreundlich sind.
XXXX: Also wir kriegen jetzt schon Anfragen, das hätten wir nicht gedacht,
XXXX: aber wir haben jetzt dieses Jahr schon Anfragen bekommen.
Andy: Und wird man da dann schwach? Oder jetzt sind wir ja bei Happy Bootstrapping
Andy: sozusagen, du hast es auch erwähnt, geht ja dein Leidensweg gerade.
Andy: Ist das was, was ihr euch für die Zukunft vorstellen könnt oder schließt du das kategorisch aus?
XXXX: Nö, können wir uns auf jeden Fall vorstellen. Aber dann so, wie wir es wollen.
XXXX: Also wir wollen uns das Business so aufbauen, dass wir nicht Investoren abhängig
XXXX: sind, also so abhängig sind, den Deal anzunehmen, sondern wir wollen den Deal
XXXX: so dann gestalten, dass der Deal nach uns abläuft und nicht nach dem, der kaufen will.
Andy: Okay, das heißt, ihr seid dann sehr wählerisch sozusagen, je nachdem.
XXXX: Ultra, ultra wählerisch. Also wir hatten jetzt schon eine sehr große Anfrage
XXXX: von einem großen Medienverlag in Deutschland.
XXXX: Und haben wir abgelehnt einfach von Anfang an, weil wir gesagt haben,
XXXX: brauchen wir nicht, machen wir nicht.
Andy: Und wenn ein großer Creator kommt, was ist dann? Ist das nicht so,
Andy: was interessant ist oder eher auch nicht?
XXXX: Ich bin immer bereit zu sprechen. Ich weiß es nicht. Mein Gefühl sagt mir einfach,
XXXX: uns anschreiben, reden und sprechen und dann würden wir schauen und wir sind immer ehrlich.
XXXX: Also wir würden da jetzt nicht lange um heißen Brei reden.
XXXX: Wenn es passt, dann passt es. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht.
XXXX: Ich habe jetzt aber keinen im Kopf quasi.
Andy: Warst du jetzt in dem Jahr, wo ihr die Software macht, gab es schon so Fuck-up-Momente,
Andy: wo ihr gesagt habt, warum machen wir das eigentlich?
Andy: Oder warst du schon auch davor, das hinzuwerfen? Du hast ja auch ein bisschen
Andy: beschrieben, dass du jetzt mit Marketing und Sales in den ersten paar Monaten warst relativ ruhig.
Andy: Also hast du dich da hinterfragt oder ein Side-Hustle-Agenturbusiness angefangen schon?
XXXX: Also klar habe ich mich, ich habe ja nicht gearbeitet wirklich.
XXXX: Ich habe ja vielleicht drei Stunden am Tag gearbeitet und recherchiert oder
XXXX: sonst was von Januar bis Ende April oder Mitte April.
XXXX: Habe ich einfach freie Zeit gehabt so.
XXXX: Komisch gewesen auf jeden Fall, aber ja, war aber wichtig ehrlich gesagt,
XXXX: weil da konnte ich echt Power aufladen für, die Power brauchte ich jetzt auch.
XXXX: Jetzt verfeile ich erstmal kurz, damit wieder aufgeladen werden kann.
XXXX: Und hinschmeißen nicht Angst, dass es nicht funktioniert, jede Woche.
XXXX: Immer irgendwie mal hier, da, Fuck-Ups, jede Woche.
XXXX: Also bei all dem, was wir gemacht haben dieses Jahr, wäre ich,
XXXX: glaube ich, einer der größten Lügner, wenn ich sagen würde, wir haben keine Fuck-Ups.
XXXX: Also keine Ahnung, egal in welchem
XXXX: Bereich würde ich dir jetzt Fuck-Ups nennen. kann. Egal in welchem.
Andy: Und hilft es dann, wenn man zu dritt ist? Also habt ihr euch da dann gegenseitig
Andy: rausgezogen oder hat Fuck Up immer alle betroffen?
XXXX: Also manchmal kann man sich rausziehen, aber ich sage es ehrlich,
XXXX: wir hatten auch manchmal Fuck Ups, da sitzen wir dann alle drei im Boot und
XXXX: dann macht es aber auch besser. Weil dann weißt du ja, gut, dann gehen wir halt zu dritt unter.
XXXX: Es macht das Leben nochmal entspannter, als jetzt hier alleine zu sitzen in
XXXX: dem Raum und zu denken, oh mein Gott.
XXXX: Sondern wir sitzen dann halt einfach zusammen bei einer Cola Zero und denken uns, na,
XXXX: Schön war's. Wir haben eine Geschichte, die wir später erzählen.
XXXX: Ich setze immer so den Frame, den habe ich gelernt vom 85-jährigen Ich und mein
XXXX: 85-jähriges Ich wird irgendwo sitzen, wahrscheinlich sich für gar nichts wirklich
XXXX: mehr interessieren, was Business angeht,
XXXX: sondern eher nur noch irgendwie mit Familie oder sowas abhängen und dann viel
XXXX: mit den Enkeln reden und ich denke halt immer, okay, was ich jetzt gerade mache,
XXXX: wie viel wird mein 85-jähriges Ich dann noch negative Emotionen haben oder eine
XXXX: coole Story erzählen? Und weißt du, was das Schlimme ist?
XXXX: Eigentlich sind ja die coolen Storys nie die, die immer klappen.
XXXX: Das sind ja immer die Dinge, wo man irgendwie nicht mit gerechnet hat.
XXXX: An dem Abend sogar noch gesagt hat, wie eine gute Trinkstory klingt blöd.
XXXX: Ja, Leute, mache ich locker.
XXXX: Und am nächsten Morgen aufwachten und mit einem dicken Schädel und sich die
XXXX: Frage stellt, was war das eigentlich in den letzten acht Stunden?
XXXX: Und deswegen versuchen wir da immer mehr den Frame reinzubekommen.
XXXX: Okay, es ist halt alles. Das hier ist die Geschichte, die wir später unseren
XXXX: Enkeln erzählen werden.
Andy: Ja, ist glaube ich aber auch normal, so auch diese richtig harten Dinge oder
Andy: negativen, die bleiben dir einfach auch im Gedächtnis.
Andy: Die brennen dich halt ein, wie auch die Superpositiven natürlich.
Andy: Aber ja, das ist, glaube ich, komplett normal.
Andy: Wie ist dann deine Arbeitszeit jetzt heute? Also du hast gesagt,
Andy: du hast dann in der Anfangszeit war es eher weniger.
Andy: Ist es dann jetzt eher deutlich mehr, wenn du jetzt dann 17 Uhr ein Webinar
Andy: machst für zwei Stunden mit Nachgespräch?
Andy: Man ist wahrscheinlich 20 Uhr. Geht jeder Abend gerade bis 20 Uhr dann?
XXXX: Die Webinare starten leider erst um 19 Uhr. Das heißt, rechnen wir alles auf 22 Uhr.
XXXX: Also ich würde sagen, ich arbeite, ist halt immer die Frage zwischen effektiv
XXXX: und zwischen, ich würde sagen, zehn Stunden am Tag ist realistisch.
Andy: Okay, aber fünf Tage die Woche oder macht ihr euch am Wochenende auch?
XXXX: Am Wochenende auch. Also ich würde sagen, 60, 70 irgendwo dazwischen sind wir schon.
Andy: Das ist jetzt wieder Founder-Mode sozusagen ein bisschen, weil ihr auch müsst.
XXXX: Überleben, aber das ist das Schönste. Das ist doch das, wo man sich am freisten
XXXX: fühlt. Das ist doch langweilig eigentlich.
XXXX: Wenn man einmal eine Sache geschafft hat, geht der Hunger weg.
XXXX: Das ist ja einfach so, wenn man nichts sich Neues steckt.
XXXX: Und wir haben jetzt halt einen massiven Hunger, weil wir gegen Leute kämpfen,
XXXX: die so weit uns voraus sind, das kann man sich gar nicht vorstellen quasi.
Andy: Ja, verstehe ich.
Andy: Aber jetzt machst du jetzt, wir nehmen heute am 19.12. auf, die Podcast kommt dann Anfang Januar.
Andy: Hast du dann jetzt trotzdem ein bisschen Freizeit, um mal abzuschalten oder wie macht ihr das?
XXXX: Ja, ja, also Support und Marketing und so geht weiter, aber Webinar haben wir
XXXX: jetzt zwischen den Tagen nicht, weil das wäre einfach alles an Marketingaktionen
XXXX: nicht so wirklich sinnig.
XXXX: Wir starten halt schnell wieder ins Jahr, direkt am 3. Januar geht es richtig, richtig los quasi.
XXXX: Aber ich werde jetzt, also ganz ehrlich, Ich habe jetzt nächste Woche Montag,
XXXX: Dienstag, meine Nummer locker, locker.
XXXX: Und dann ist auch Heiligabend. Ich will jetzt auch ein bisschen in die Weihnachtsstimmung
XXXX: kommen, Family-Ton und sowas.
XXXX: Also es wird eher ein ganz entspanntes Arbeiten.
Andy: Ja, verstehe ich. Um nochmal kurz zum Bootstrapping zurückzukommen.
Andy: Also ich habe neulich einen Vortrag gemacht über Erfolgsfaktoren von Bootstrapping.
Andy: Und ein Thema ist so Produktfokus. Finde ich bei euch jetzt eigentlich auch
Andy: cool, dass ihr diese Gründergespräche habt oder dass ihr da auch diese Onboarding-Gespräche habt.
Andy: Ich glaube, das unterscheidet euch von den VC-Mitbewerbern. und die sind nicht
Andy: so nah an dem Kunden dran. Und das ist, glaube ich, super hilfreich.
Andy: Meine These ist ja, dass viele Bootstrapper bessere Produkte bauen,
Andy: weil sie einfach viel näher am Ende Kunde dran sind, der es nutzt,
Andy: weil sie es müssen, weil sie den Druck auch haben, den Überlebensdruck.
Andy: Siehst du das auch so?
XXXX: Ich muss sagen, ich bin ja in diesem SaaS- und Bootstrapping-Bereich jetzt selber.
XXXX: Erst seit Mai unterwegs.
XXXX: Vorher habe ich damit nichts auseinander oder nie auseinandergesetzt.
XXXX: Das heißt, ich kenne gar nicht so viel in der SaaS-Branche eigentlich.
XXXX: Das wird bestimmt in den nächsten Jahren deutlich mehr.
XXXX: Meine Perspektive auf alles ist, ich glaube viele die Geld haben,
XXXX: sind sich zu schön, sich dreckig zu machen, ich glaube
XXXX: Spaß am dreckig machen zu finden, das ist wirklicher Spaß, dass man wirklich
XXXX: in den Trenches ist, das ist für mich so ein bisschen wie
XXXX: ein Boss kommandiert von hinten ein Leader steht in der vordersten Reihe im
XXXX: Kampf quasi, das ist der Unterschied, wir wollen halt wieder sein,
XXXX: wir wollen halt mit denen reden wir wollen uns halt dreckig machen,
XXXX: weil wir Wir wissen, dass das zum besten Produkt führt und das beste Produkt setzt sich halt durch.
Andy: Machst du dann auch selber diese Onboarding-Gespräche als, wenn im Support keiner
Andy: Zeit hat, dass du direkt mal mitbekommst, wie das läuft?
XXXX: Ich habe hunderte Gespräche neben den Coldcast gemacht. Marco hat,
XXXX: glaube ich, auch hunderte gemacht und der Rest wurde dann von den Mitarbeitern gemacht.
Andy: Ist, glaube ich, auch. Ist, glaube ich, was, das würde ich schauen,
Andy: dass ich mir das erhalte, egal wie groß deine Firma wird.
Andy: Aber so, das ist ja so ein bisschen auch Undercover-Boss-mäßig,
Andy: dass du wirklich auch nah dran bist.
Andy: Und dann haben die auch keine Berührungsängste, den Chef anzuschreiben,
Andy: selbst wenn du einmal 50 Leute dann seid im SaaS-Business.
XXXX: Auf jeden Fall. Also Marco hat, das weiß ich auf jeden Fall,
XXXX: diese Woche einige Onboardings noch gemacht, weil wir gerade so aus Erlenecken
XXXX: und Nähten platzen, dass wir das halt machen müssen.
Andy: Ja, ja, mega cool. Also jetzt hast du schon gesagt, du fährst jetzt ein bisschen runter.
Andy: Was ist so dein Take für, wie erholst du dich privat?
Andy: Gibt es irgendwelche Hacks, die für dich besonders gut funktionieren,
Andy: wo du komplett abschalten kannst von dem Thema mal?
Andy: Oder bist du dann die ganze Zeit auf Insta und schaust nach neuen Creatern,
Andy: die du anschreiben kannst?
XXXX: Also ich werde bestimmt auf Insta oder so sein, nee, aber ich mache viel mit Freunden und Familie.
XXXX: Also ich sage es ganz ehrlich, mich bringt das total runter,
XXXX: mit Familie und Freunden unterwegs zu sein.
XXXX: Habe ich beides geplant, Weihnachten und Neujahr, einmal Familie,
XXXX: einmal Freunde und reflektieren. Ich reflektiere dann wirklich gerne,
XXXX: schaue mir den Kalender an, Bilder an und sonst mache ich einfach Unsinn.
XXXX: Also ich sage es ganz ehrlich, einfach Spaß haben, Sport machen,
XXXX: irgendwo hinfahren, irgendwie Unsinn machen und selbst wenn es nur ist,
XXXX: irgendwas essen, ich liebe essen, essen gehen, viel zu viel essen gehen,
XXXX: das ist eigentlich mein Traum,
XXXX: so irgendwas, was solotechnisch mal ganz gut wieder ankommt.
XXXX: Und nichts Rationales. Alles ist ein bisschen logisch. Ich mache so viele Dinge
XXXX: im Privaten, wo mir immer Leute sagen, Alex, das ergibt doch gar keinen Sinn.
XXXX: Genau deswegen mache ich es. Genau deswegen. Damit es nicht nur Sinn ergibt,
XXXX: weil alles andere ergibt halt häufig sehr viel Sinn im Nachhinein quasi,
XXXX: wenn wir was im Business machen.
XXXX: Weil es ja dumm wäre, Sachen zu tun, die einfach komplett sinnfrei sind.
XXXX: Aber im privaten Sinne mache ich komplett sinnfreie Sachen.
Andy: Für mehr Unsinn im Leben. Das ist doch ein schönes Schlusswort, würde ich sagen.
Andy: Alex, vielen Dank fürs Teilen und ich wünsche dir auf jeden Fall schöne Feiertage,
Andy: gute Erholung und weiterhin gutes Gelingen mit eurer Plattform.
Andy: Wärts auf jeden Fall auch mal ausprobieren und mir anschauen und bin gespannt,
Andy: wie es bei euch weitergeht und dann sprechen wir vielleicht wirklich in zwei,
Andy: drei Jahren nochmal. Bin ich mal gespannt drauf.
XXXX: Auf jeden Fall, ich bedanke mich für die megacoolen Fragen, geiles Gespräch
XXXX: und dir auch schöne Weihnachtstage, besinnliche Zeit.
Andy: Alles klar, vielen Dank, dann mach's gut und guten Rutsch vor allem.
XXXX: Ciao, ciao, du auch. Ciao, ciao.
Andy: Ja, und das war auch schon wieder Folge 154 von Happy Bootstrapping.
Andy: Wie hat es dir denn gefallen?
Andy: Schreib mir gerne Feedback über LinkedIn per Mail an hallo at happy-bootstrapping.de
Andy: oder über irgendeine andere Social-Media-Plattform, du wirst mich schon finden.
Andy: Gerne kannst du natürlich auch
Andy: den Newsletter zum Podcast abonnieren auf happybootstrapping.de geht das.
Andy: Und da gibt es aktuell Zusammenfassungen von den Podcast-Folgen.
Andy: Aber ich habe auch vor, da jetzt mehr Content zu schreiben rund ums Thema Bootstrapping.
Andy: Dann an dieser Stelle noch ein schnelles Dankeschön an den Sebastian von Unser.com,
Andy: den aktuellen Werbepartner oder heute war jetzt die letzte Folge.
Andy: Und mir hat es viel Spaß gemacht und finde es auch cool, dass es eben so Zahlungsanbieter
Andy: Konkurrenz aus Deutschland gibt und supportet es deshalb gerne.
Andy: Wer jetzt Bock hat, Werbung im Podcast zu schalten, kann mir auch ganz einfach
Andy: schreiben, im ersten Lottes jetzt wieder zu haben.
Andy: So, in der nächsten Woche habe ich den Julian Mayer von Flockbit zu Gast.
Andy: Und mit dem Julian nehme ich am Freitag erst auf. Das heißt,
Andy: wenn du bis dahin mir Fragen hast, schreib mir die gerne.
Andy: Der Julian ist hauptsächlich Freelance-Flutter-Entwickler und seine größte App
Andy: ist die Sunubi-Wetter-App.
Andy: Und die Sunubi-App ist ja keine normale Wetter-App. Wer würde das auch schon von seiner App sagen?
Andy: Sondern es ist wirklich so speziell für Angler, Fallschirmspringer,
Andy: enthält eben spezielle Daten.
Andy: Ich bin da auch schon sehr gespannt. Surfen, was hat er noch alles hier stehen?
Andy: Ich bin mal selber gespannt auf das Interview.
Andy: Also wenn du Fragen dazu noch hast, schreib mir die doch gerne und dann bringe
Andy: ich die in der Folge noch kurzfristig unter.
Andy: Dann freue ich mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören und habe jetzt
Andy: auch wirklich genug gequatscht.
Andy: Schau bei Business Unplugged vorbei. Folge kommt auch am Freitag und dann bis
Andy: nächste Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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