Von Kinderbetten zu eigenem Buch und B2B SaaS: Jannis von kcalculator.de (#153)
Shownotes
In Folge 153 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Jannis Kuhrt aus Bayreuth, der kcalculator aufgebaut hat – eine B2B SaaS-Lösung für Ernährungsfachkräfte. Der 36-jährige gründet nebenberuflich und hat bereits drei Businesses hochgezogen: Kinderbetten, Low-Carb-Müsli "Lüsli" und jetzt kcalculator.
Seine Reise begann mit Kinderbetten – erst für die Tochter gebaut, dann sieben Jahre verkauft mit Schauspielerin Nina Bott als Testimonial. Als die Margen unter anderem durch den Versand aufgefressen wurden, kam das Müsli. Mit seiner Ernährungsberater-Ausbildung erkannte er die Lücke für digitale Tools. So entstand kcalculator mit Vue.js, Firebase und Hetzner.
Jannis teilt seine Vision "Service as a Software statt SaaS", spricht über 30-40% Suchvolumen-Einbruch durch Google AI, und wie er mit zwei Töchtern, Corporate-Job und Side-Projects jongliert. Seine Erfahrungen aus drei Gründungen hat er in einem Buch über nebenberufliches Gründen zusammengefasst.
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Links zum Podcast
- kcalculator - B2B Software für Ernährungsberater
- Jannis Kuhrt bei Linkedin
- Buch "Erfolgreich nebenberuflich gründen" von Jannis Kuhrt
- LinkedIn Artikel zum Buch
- Interview mit Jannis bei "Für Gründer"
- Kalorienrechner von kcalculator
Buchtipps:*
- The Mom Test: How to talk to customers & learn if your business is a good idea when everyone is lying to you
- The SaaS Playbook: Build a Multimillion-Dollar Startup Without Venture Capital - Rob Walling
- Startup!: Die Wissensquelle für deine erfolgreiche Gründung - von Andy Bruckschloegl
- It Doesn’t Have to Be Crazy at Work von den beiden Basecamp Gründern Jason Fried und David Heinemeier Hansson.
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Transkript anzeigen
Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 153 von Happy Bootschapping und ein gutes
Andy: neues Jahr wünsche ich dir,
Andy: auf dass du viele deiner Projekte auf der To-Do-Liste erledigt bekommst und
Andy: dir der Podcast hier als eine kleine Inspiration dient.
Andy: Da wäre mir schon sehr geholfen, weil das ist das, was ich einfach machen möchte.
Andy: Inspirieren, dass die Menschen nebenher was gründen, Vollzeit was gründen.
Andy: Denn SaaS-Launchen ist es ja auch einfacher wie früher heute mit AI.
Andy: Einfach mal machen. Und da sind wir auch schon beim Thema der heutigen Folge,
Andy: denn heute spreche ich mit dem Jannis Kurt.
Andy: Der Jannis kommt aus Bayreuth und hat schon ganz viele Dinge gemacht.
Andy: Kinderbetten selber gebaut, online verkauft. Ein Low-Carb-Müsli namens Lüsli.
Andy: Witziger Name, gebaut und macht jetzt eben Kilo-Calculator, das ist ein B2B-SaaS
Andy: für Ernährungsfachkräfte.
Andy: Da haben wir natürlich ganz viel darüber gesprochen, denn er hat das alles nebenberuflich gemacht.
Andy: Und weil er da jetzt im Laufe der Jahre so viel Expertise aufgebaut hat,
Andy: hat er über das ganze Thema auch ein Buch geschrieben, das jetzt auf Amazon
Andy: auch recht erfolgreich ist.
Andy: Da geht es um das nebenberufliche Gründen, habe ich auch verlinkt.
Andy: Und ich habe natürlich auch mir das schon gezogen, denn das ist in Kindle Unlimited
Andy: verfügbar und habe jetzt auch mal gelernt, wie das funktioniert.
Andy: Also Kindle Unlimited als Geschäftsmodell scheint auch recht interessant zu sein.
Andy: Dabei habe ich es selber schon eine Weile genutzt und jetzt sehe ich mal,
Andy: wie es funktioniert so richtig.
Andy: Ja, wir sprechen über ganz viele Sachen, auch in seinem B2B SaaS,
Andy: über den Einbruch des Suchvolumens, wie er mit seinen zwei Töchtern den Corporate-Shop
Andy: und seine Side-Projects jongliert und was er für Erfahrungen aus seinen drei
Andy: Gründungen mitgenommen hat.
Andy: Also deswegen ist es auch ein Tick länger, die Folge und eigentlich wollte ich
Andy: ja zu Weihnachten was releasen, das hat leider nicht geklappt.
Andy: Der Gast hat sich leider nicht mehr gemeldet, weil es es gar nicht
Andy: ob das noch kommt. Aber so passiert das auch manchmal im Podcaster-Leben und
Andy: dann habe ich einfach eine Woche Pause gemacht und ja,
Andy: bring euch jetzt die Folge mit dem Janis heute zu Neujahr und ich hoffe,
Andy: ihr habt noch ein bisschen frei, könnt ein bisschen chillen oder ihr seid fleißig am Vibe-Coden.
Andy: Schickt mir doch gern Vorschläge für neue Gäste, abonniert den Newsletter und
Andy: teilt die Folge fleißig.
Andy: Und natürlich müsst ihr auch die Glocke abonnieren. Im anderen Podcast habe
Andy: ich gehört, das ist die Weihnachtsglocke gewesen. Das ist jetzt aber vorbei.
Andy: Aber wenn du trotzdem keine Folge verpassen möchtest, dann abonniere gern den Podcast.
Andy: So, und jetzt geht es auch schon direkt los mit der Folge mit Janis und mir. Viel Spaß.
Andy: Guten Morgen, Janis und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.
XXXX: Hi, Andreas. Guten Morgen.
Andy: Freut mich, dass du an diesem wunderschönen Montagmorgen kalt am Start bist.
Andy: Wer bist du und was machst du? Wie würdest du das beschreiben?
Andy: Ist das in meinem Satz überhaupt möglich?
XXXX: Ja, das ist Das ist wirklich eine gute Frage. Wer bin ich?
XXXX: Also ja, ich bin Jannis, 36, komme ursprünglich aus Hameln in der Nähe von Hannover,
XXXX: aus dem Norden, bin jetzt aber schon seit 13 Jahren in Bayreuth und ich beschreibe
XXXX: mich immer als Unternehmer.
XXXX: Ich habe einen Kontrakt mit meinem Hauptarbeitgeber.
XXXX: Dort bin ich Teamleiter Innovation.
XXXX: Ich habe dort ein großes Entrepreneurship-Programm aufgebaut und habe auch noch
XXXX: Kontrakte mit mir selbst.
XXXX: Das sind meine selbstständigen Tätigkeiten, die ich mache. und habe dort unter
XXXX: anderem eine B2B-Software-as-a-Service-Lösung aufgebaut für Ernährungsfachzifte.
XXXX: Bin Vater von zwei Kindern, elf und vier, zwei Töchter.
XXXX: Genau, beschäftige mich viel mit Ernährung und Sport. So dann auch zu der SARS-Applikation
XXXX: gekommen und über den Umweg haben wir uns auch kennengenannt.
Andy: Ich glaube, ich habe dich über LinkedIn oder so gesehen. Bin mir gerade nicht
Andy: mehr ganz sicher. Ich komme auch so langsam durcheinander, wie die Kennenlern-Geschichten alles sind.
Andy: Wie heißt die SARS-App? Kannst du das noch kurz erzählen, was die macht?
XXXX: Kilo-Calculator, ja. Also die SARS-Applikation heißt Kilo-Calculator.
XXXX: Das ist ein Wortspiel aus K-C-A-L. Kilo-Kalorien und Kulator.
Andy: Da reden wir auf jeden Fall auch noch drüber, wie du das aufgebaut hast und
Andy: was ich genau mitmachen kann, beziehungsweise wer da auch die Zielgruppe ist.
Andy: Ich glaube aber, bei dir ist es interessant, wir sprechen auch später darüber,
Andy: wie du das alles unter einen Hut kriegst, wie es so die Reise war ins Unternehmertum.
Andy: Du hast ja vorher schon mal, oder hast schon andere Sachen auch nebenher gegründet,
Andy: unter anderem hast du Kinderbetten gebaut.
Andy: Kannst du ein bisschen uns auf die Reise mitnehmen?
Andy: Mit was ging es los und was hat dich zur ersten Gründung motiviert?
Andy: Waren das die Kinderbetten?
XXXX: Das waren tatsächlich die Kinderbetten, genau. Also kurz nach dem Studium,
XXXX: als ich ins Corporate-Business eingestiegen bin,
XXXX: habe ich schon immer irgendwie Bock gehabt, nebenbei was aufzubauen und vor
XXXX: allen Dingen auch zu lernen, wie das alles funktioniert.
XXXX: Und dann wollte ich ein eigenes Kinderbett für meine, oder ich wollte ein Kinderbett
XXXX: erstmal für meine Tochter kaufen, so zusätzlich als Spielbett irgendwie,
XXXX: wo man mit so einem Dach drüber, wo man eine Decke drüber hängen kann.
XXXX: Und Kinder verstecken sich ja auch immer total gerne. Und dann habe ich was
XXXX: gesehen im Internet, wenn das so ist. Wie gesagt, das kann ich auch selber bauen.
XXXX: Und habe dann Material geholt, mir Werkzeug besorgt. Und ein halbes Jahr später
XXXX: habe ich es tatsächlich dann umgesetzt.
XXXX: Und habe das dann bei Instagram geteilt. Resonanz war total gut.
XXXX: Zehn Leute haben irgendwie gefragt, wo sie dieses Bett kaufen können.
XXXX: Und dann habe ich halt den Stundensatz von meinem Corporate genommen.
XXXX: Habe mir überlegt, wie lange ich bräuchte. Und dann habe ich einen Preis angeboten.
XXXX: Und fünf haben sie dann tatsächlich gekauft.
XXXX: Und das war so ein bisschen der Start. Und es war einfach ein geiles Gefühl,
XXXX: dass du da, wenn Menschen Zeit oder Geld, also ihre wichtigsten Ressourcen irgendwie
XXXX: investieren und es dir geben, das ist schon ein cooles Gefühl,
XXXX: weil die hätten auch einfach zu Ikea gehen können.
XXXX: Und dann haben wir angefangen, Kinderbetten zu produzieren.
XXXX: Und das erste habe ich wirklich tatsächlich noch alles selber gemacht,
XXXX: bin im Baumarkt gefahren, habe die ganzen Latten aus dem Regal geholt.
XXXX: Ich habe sie so quer gehalten und geguckt, welche davon gerade sind.
XXXX: Das war natürlich ein unglaublicher Aufwand. und dann habe ich den Prozess am
XXXX: Ende sehr stark dann auch automatisiert, outgesourced und das haben wir relativ
XXXX: lange gemacht, sieben Jahre.
XXXX: Da waren so zwei Punkte dabei, die dann auch für Umsatzbooster waren.
XXXX: Das eine war, wir sind in die Eltern gekommen, das ist eine sehr große Zeitschrift,
XXXX: das hat natürlich nochmal gut gepusht und dann hat uns irgendwann das Management
XXXX: von der Nina Bott, Box-Moderatorin,
XXXX: angeschrieben, die Nina hätte gerne unser Bett und würde dafür gerne Werbung
XXXX: machen und die Kinder ist auch nochmal ganz gut gepusht.
XXXX: Das wurde dann aber irgendwann sehr,
XXXX: anstrengend, dreckig, schwer. Rohstoffpreise sind gestiegen.
XXXX: Versanddienstleister haben ihre Grenzen erhöht. Das heißt, ich hätte es später
XXXX: nur noch über eine Spedition verschicken können.
XXXX: Und zu dem Zeitpunkt hatte ich auch einfach Bock, mal wieder was Neues zu machen.
XXXX: Deswegen bin ich dann weitergezogen und habe was Neues aufgebaut.
Andy: Wie schwer ist es
Andy: Ciao zu sagen nach sieben Jahren. Wie hast du herausgefunden,
Andy: dass für dich, dass es nicht mehr weitergeht? Weil es hat ja offensichtlich
Andy: schon ganz gut funktioniert gehabt.
XXXX: Ja, es hat gut funktioniert, aber am Ende hat halt alles irgendwie die Margen
XXXX: aufgefressen. Wir waren da auch so ein bisschen vor diesem ganzen nordischen Trend.
XXXX: Also es gibt jetzt so sehr viele, für Kinder sehr viele nordische so Lifestyle-Produkte
XXXX: irgendwie und auch Style. Gandhi-Schick sozusagen. Ja, genau.
XXXX: Wir waren davor irgendwie zufällig. Nicht, dass wir jetzt irgendwas gesehen hätten. Es war Zufall.
XXXX: Deswegen hat es gut funktioniert, aber dann ist natürlich mehr Konkurrenz auf den Markt gekommen.
XXXX: Versand hat Margen aufgefressen, Steuern und jeder hat am Ende mehr verdient
XXXX: als ich. Und da habe ich dann gewusst.
XXXX: Das nervt mich jetzt auch wirklich. Deswegen war es gar nicht so schwer,
XXXX: da Ciao zu zu sagen, weil ich einfach wirklich Bock hatte, was Neues zu machen.
XXXX: Und da habe ich mich in der Zeit viel mit Ernährung und Sport beschäftigt.
XXXX: Und so bin ich dann quasi zu meinem nächsten Business gekommen.
XXXX: Habe dann ein Low-Carb-Müsli,
XXXX: aufgebaut. Erst so für mich, weil ich einfach gemerkt habe, es gibt da nichts
XXXX: auf dem Markt, was mir wirklich gut gefällt.
XXXX: Und auch da wieder, wie es so war, Freunde und Familie fanden es total lecker
XXXX: und dann habe ich da ein Business draus hochgezogen.
XXXX: Von daher, ich habe immer noch Holz für meine Kinderbetten in der Beratung und
XXXX: das ab und zu mal klein machen und für einen Kamin benutze. Also es begleitet mich immer noch.
XXXX: Aber es war dann nach der langen Zeit, es war auch anstrengend einfach,
XXXX: Deswegen war es gar nicht so schwer da. Ciao zusammen.
Andy: Und wann war das mit dem Low-Carb-Müsli? Michael, das hat auch einen Namen,
Andy: der geht in die Richtung. Also ich kannte das Lizza wahrscheinlich.
Andy: Ich glaube, du hast in anderen Podcasts auch häufig erwähnt,
Andy: dass du Höhle der Löwen schaust. Daher kenne ich das. Ich höre auch den Start-Up-Schlau-Podcast
Andy: als mal, weil ich es auch ganz cool finde.
Andy: Hier von dem einen Mitgründer von Lizza. Da war ja auch der Low-Carb-Pizza.
Andy: Wie hieß das Müsli nochmal?
XXXX: Das Müsli heißt Lüsli.
Andy: Hast du dich da inspirieren lassen? Oder war das zur gleichen Zeit?
XXXX: Ich habe kurz danach davon inspirieren lassen. Hat auch gut funktioniert im Prinzip.
XXXX: Lebensmittel ist halt ein Marge-Geschäft, ein Cent-Geschäft.
XXXX: Und so eine 450-Gramm-Packung für fast 15 Euro verkauft. Also es war schon High Price.
XXXX: Und trotzdem waren die Margen halt sehr gering.
XXXX: Wie gesagt, es hat schon gut funktioniert. Wir sind sogar zu dem Punkt gekommen,
XXXX: dass uns am Ende dann der Produzent von MyMuesli auch hätte Lohn produziert,
XXXX: also wir hätten quasi dort Lohn produzieren lassen können,
XXXX: aber hätten natürlich eine extreme Menge schon irgendwie abnehmen müssen.
XXXX: Und ja, das waren da zwar cashflow-positiv, aber wir hatten zu der Zeit Freunde,
XXXX: die auch ein Lebensmittel-Startup gegründet haben, die waren schon in 300 Edeka-Märkten
XXXX: drin und selbst die haben gesagt.
XXXX: Wir machen das Ding dicht so, weil zu der Zeit, gut, ist jetzt auch schon ein
XXXX: paar Jahre her, war der ganze Bereich halt auch wirklich sehr weit entfernt von digitalisiert.
XXXX: Das bedeutet, wenn du irgendwie, du musst es halt bei den Märkten anrufen,
XXXX: dann hat es fünf Minuten gedauert, dann kam der Chef wieder,
XXXX: hat gesagt, ja, wir haben noch fünf Pakete im Regal, also schick nochmal fünf.
XXXX: Und das skaliert halt dann nicht.
XXXX: Außerdem läuft man halt immer den Mindesthaltbarkeitsdaten hinterher.
XXXX: Das heißt, kleinste gemeinsame Nenner ist da immer dann das Mindesthaltbarkeitsdatum,
XXXX: sehr viele Vorschriften,
XXXX: Und das wurde dann irgendwann auch wieder, wie gesagt, sehr anstrengend,
XXXX: man halt gemerkt, Input-zu-Output-Verhältnis ist sehr gering sozusagen.
XXXX: Aber ich habe in der Zeit eine Ausbildung zum Ernährungsberater gemacht,
XXXX: einfach um für die Social-Media-Werbung dann auch für unser Business da ein
XXXX: bisschen mehr Input liefern zu können.
XXXX: Und habe dann halt am Ende gemerkt, hey, wenn du wirklich eigentlich ernsthaft
XXXX: als Ernährungsberater arbeiten willst, dann brauchst du halt eine Software.
XXXX: Dann bin ich ein bisschen auf die Suche gegangen entweder war das Zeug halt
XXXX: wirklich teuer und die User Journey war einfach nicht geil,
XXXX: du hast halt gemerkt also entweder hast du gemerkt, es hat ein Ernährungsberater
XXXX: gemacht oder ein ITler aber nie irgendwie die Kombination aus beidem oder du
XXXX: hast halt wirklich einfach so den Goldstandard als Software von 1980 gefunden
XXXX: da habe ich mich dann nochmal angemeldet, da hast du dann irgendwie,
XXXX: ich weiß nicht, mehr Button.
XXXX: Auf einem Screen gehabt als wir jetzt in der ganzen App und habe mich da zu
XXXX: einer kostenlosen Demo angemeldet und ich wurde nicht weitergeleitet,
XXXX: habe keine E-Mail bekommen, habe dann gedacht, irgendwie da war so ein Link
XXXX: broken und eine Woche später hatte ich halt eine CD im Briefkasten.
XXXX: Und dann guckst du dein MacBook an und denkst, wo steckst du denn die jetzt rein?
XXXX: Und ja, ich habe mir halt gedacht, da baue ich zumindest für mich wieder,
XXXX: und das ist der rote Faden,
XXXX: zumindest für mich baue ich da was Eigenes auf und dann habe ich tatsächlich
XXXX: angefangen, einfach eine Excel-Tabelle aufzubauen Weil am Ende geht es in diesem
XXXX: Bereich Ernährungsberatung viel auch um Komplexitätsreduktion.
XXXX: Also du hast sehr große Datenbanken, die irgendwie 20.000 Lebensmittel haben
XXXX: mit 150 Attributen je Lebensmittel.
XXXX: Und wenn du einen Ernährungsplan erstellst, möchtest du halt wissen,
XXXX: was sind da für Makronährstoffe, für Mikronährstoffe drin, also Vitamine,
XXXX: Mineralien, vielleicht Aminosäuren und so weiter.
XXXX: Und das Ganze noch so, dass es benutzerfreundlich ist.
XXXX: Dann habe ich halt klassisch mit Tabellen gearbeitet, Hab dann aber auch ein
XXXX: Dashboard gebaut mit VBA, das wirklich bis zum Ende getrieben,
XXXX: was Excel irgendwie so machen konnte.
XXXX: Und in der Ausbildung haben das auch wieder Leute gesehen, fanden es cool, wollten es testen.
XXXX: Ich habe es denen kostenlos gegeben, einfach um von denen zu lernen, was noch so fehlt.
XXXX: Und dann habe ich das wirklich iterativ immer wieder verbessert und dann angefangen,
XXXX: die Datei einfach mal in unseren Newsly-Shop hochzuladen, weil da hatte ich
XXXX: ja dann einfach schon eine Infrastruktur über Shopify.
XXXX: Und dann habe ich ein paar Ads drauf geschaltet und habe dann gemerkt, da geht richtig was.
XXXX: Und dann habe ich halt angefangen, die Excel-Datei zu verkaufen und habe halt
XXXX: Newsly-Wertig gemacht.
Andy: Für was kann man eine Excel-Datei verkaufen, die sowas enthält?
Andy: Also was habe ich dafür bezahlen müssen?
XXXX: Ich habe die für 47 Euro verkauft.
XXXX: Und das lief auch wirklich ganz gut. Dann 100.000 Außenumsatz gemacht pro Jahr
XXXX: nur mit der Excel-Datei.
XXXX: Hab dann auch angefangen, Ausbildungsakademien zu lizenzieren.
XXXX: Das heißt, die haben dann die Datei für mich verkauft, in deren Design.
Andy: Excel-Datei, das ist die ICD für Excel geändert.
XXXX: Okay.
Andy: Ja, genau.
XXXX: Und ja, das ist gut, weil du kannst halt mega schnell dich drehen und wenden.
XXXX: Und das Ding anpassen. Und ich habe das immer wieder auf Kundenfeedback angepasst.
XXXX: Aber du kommst natürlich dann irgendwann zu einem Punkt, wo Excel einfach an Grenzen kommt.
XXXX: Gerade wenn es irgendwie um so Multi-User-Management geht und verschiedene Kunden anlegen.
XXXX: Da hast du dann irgendwann auch die Thematik, da funktionieren die ganzen VBAs
XXXX: dann auch in unterschiedlichen Excel-Versionen teilweise dann anders.
XXXX: Und dann wurde das auch ein bisschen aufwendig. Plus, ich habe natürlich das
XXXX: ganze Ding irgendwie mit dem Passwort geschützt, dass Leute das nicht ändern
XXXX: können, aber ehrlicherweise, das Ding kannst du auch einfach kopieren und weiterschicken.
XXXX: Kannst du natürlich dann auch warnen und sagen, hey, das stellst du unter Strafe,
XXXX: aber am Ende, wie willst du es nachvollziehen?
XXXX: Deswegen habe ich gedacht, hey, entweder machst du das Ding jetzt so lange weiter,
XXXX: bis die Datei so aufkopiert ist, bis du gar nichts mehr dran verdienst oder
XXXX: du hast ja offensichtlich einen Punkt gefunden und jetzt Zeit,
XXXX: das in eine professionelle Software zu kippen.
XXXX: Und ja, deswegen habe ich mich dann irgendwann entschieden, da weiterzumachen.
Andy: Um kurz das abzuschließen des Kapitels, die ganzen Geschichten,
Andy: die du erst vorher gemacht hast, hattest du da deine GmbH schon oder hast du
Andy: das irgendwie als Einzelunternehmer alles angefangen mit den Kinderbetten?
Andy: Oder ist es die gleiche GmbH heute und die hast du für verschiedene Sachen verwendet?
XXXX: Ich habe das mit den Kinderbetten als Einzelunternehmer gemacht.
XXXX: Lüsli habe ich zusammen mit einem Freund gemacht, das haben wir in eine UG gekippt.
XXXX: Das war auch richtig unnötig einfach.
XXXX: Die mussten wir dann nämlich liquidieren. Und wir haben halt alles per Vorkasse
XXXX: bezahlt. Und trotzdem hingen wir da irgendwie zwei Jahre an der OG dran.
XXXX: Weil dann natürlich, wenn du die liquidierst, unglaublich viele Schritte gehen
XXXX: musst. Das war super teuer. Steuerberater, Notar, paar Mal.
XXXX: Finanzamt immer wieder. Also das war wirklich total unnötig.
XXXX: Würde ich auch verwarnen, zu schnell in so eine Kapitalgesellschaft zu gehen.
XXXX: Hätten wir auch wirklich gar nicht gebraucht im Nachhinein.
XXXX: Nee, und Lüsli habe ich dann auch als Einzelunternehmer gemacht.
XXXX: Und dann habe ich eine Beteiligung mit eingenommen, den Julian, mein Mitgründer.
XXXX: Und dann haben wir es in den GmbH gekannt.
Andy: Okay, sprechen wir später auf jeden Fall noch ein bisschen drüber.
Andy: Weil mich das ja auch immer interessiert, wenn du jetzt sagst, du warnst vor der UG.
Andy: Das heißt, man sollte nicht gleich eine machen oder hängt es vom Geschäftsmodell ab?
XXXX: Es hängt natürlich vom Geschäftsmodell ab, aber bisher habe ich jetzt wenig
XXXX: gesehen, was wirklich jetzt irgendwie so schwierig war, dass man nicht hätte
XXXX: auch eine Versicherung abschließen können, um da die Haftungsbeschränkung drin zu haben.
XXXX: Klar, sobald du halt Mitgründer mit drin hast, muss man sich überlegen,
XXXX: ob das in einer GbR funktionieren kann oder ob da nicht eine UG irgendwie dann doch das Ding sein muss.
XXXX: Aber gerade am Anfang, wenn man vielleicht noch gar nicht weiß,
XXXX: ob es überhaupt ein Product-Market-Fit gibt, ob es das Ding ist,
XXXX: ob man nicht iterieren muss, ob man sich nicht anders aufstellen muss,
XXXX: es ist einfach unnötig, eine UG zu gründen.
XXXX: Wie gesagt, es sei denn, es gibt bestimmte Beteiligungsverhältnisse und da geht
XXXX: jemand selbst mit einer Kapitalgesellschaft rein, dann ist es natürlich schwierig, das anders zu machen.
XXXX: Aber ich würde sagen, sobald mindestens, wenn man alleine anfängt oder halt
XXXX: zu zweit und dann noch keine großen Themen hat, würde ich nie mit einer OG starten,
XXXX: weil es einfach zu bürokratisch ist.
XXXX: Also ganz einfach, du brauchst immer auf jeden Fall den Steuerberater,
XXXX: den Notar, das kostet Geld.
XXXX: Du hast das Transparenzregister, wo du dich dann anmelden musst.
Andy: Das ist immerhin kostenlos, aber man muss es machen, ja.
XXXX: Das ist kostenlos, aber sobald du da irgendeinen Typo drin hast,
XXXX: kriegst du gleich irgendwie einen Brief, der so aussieht, als wenn du irgendwie
XXXX: verklagt wirst, weil da irgendwelche Vorschriften nicht gefolgt bist.
XXXX: Du hast natürlich dann gleich höhere Mitgliedsbeiträge, wie beispielsweise bei
XXXX: der IHK, sehr wahrscheinlich monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen und so weiter.
XXXX: Also sehr viel, was dich einfach vom Wertbeitrag deiner Firma abhält.
Andy: Ja, das ist richtig.
XXXX: Deswegen würde ich das aber nicht empfehlen.
Andy: Ja, also ja, wenn man es mal alles aufgesetzt hat und so, ist es glaube ich
Andy: ganz okay, so aus meiner Sicht, aber ich verstehe, was du meinst, auf jeden Fall.
Andy: Es ist auf jeden Fall eine Ablenkung vom eigentlichen Fokus-Thema.
Andy: Bevor wir dann jetzt gleich über Kilo-Calculator noch sprechen,
Andy: du hast auch noch ein Buch geschrieben, also müssen wir dann sowieso am Ende
Andy: mal drüber quatschen, wie du das alles zeitlich hinbekommst,
Andy: aber war das wahrscheinlich jetzt an der Stelle noch interessant,
Andy: hast du dieses Jahr rausgebracht, erfolgreich nebenberuflich gründen,
Andy: wie du aus deiner Idee ein echtes Business machst, ohne deinen Job zu kündigen.
Andy: Das ist ein langer Titel, also ist das schon Amazon SEO im Titel?
Andy: Ja, das ist ein paar Köln-Mitglieder.
XXXX: Erfolgreich nebenberuflich gründen ist der Titel und die H2 sozusagen ist dann,
XXXX: wie du aus deiner Idee das machst.
XXXX: Amazon ist natürlich nochmal ein eigenes Game, das ist auch ganz geil,
XXXX: wollte ich eh immer mal Print-on-Demand sozusagen, das heißt jetzt KDP,
XXXX: wollte ich immer mal ausprobieren.
XXXX: Und wie man das natürlich entsprechend optimiert. Wie gesagt,
XXXX: ich glaube, das ist nochmal eine Folge für sich.
XXXX: Genau, habe ich ein eigenes Buch drüber geschrieben. Wie gesagt,
XXXX: hatte ich schon immer Bock drauf.
XXXX: Man hat natürlich dann immer so die Sache, naja, bin ich jetzt irgendwie schon
XXXX: in dem alter, ich ein Buch schreiben kann.
XXXX: Ich bin ja noch keine 50 oder 60, so meine Memoiren. Ja, aber im Hauptjob beschäftige
XXXX: mich ich ja auch mit dem Thema Gründung.
XXXX: Ich habe dort ein Intrapreneurship-Programm gegründet, also ein Programm,
XXXX: bei dem wir Mitarbeitenden unternehmerisches Denken und Handeln beibringen und
XXXX: einen geschützten Rahmen,
XXXX: einen strukturierten Prozess geben, eigene Projekte wie eigene Startups hochzuziehen.
XXXX: Da wurden wir jüngst auch erst von der Capital zu einem der erfolgreichsten
XXXX: deutschen Innovationsinstrumente ausgezeichnet.
XXXX: Also ich muss sagen, funktioniert ganz gut. Und das war jetzt für mich so der Punkt.
XXXX: Ich habe jetzt verschiedene Businesses hochgezogen, habe da sehr viel Erfahrung
XXXX: gesammelt, habe dieses Entrepreneurship-Programm hochgezogen,
XXXX: was im Prinzip genau der gleiche Prozess ist, nur halt Corporate,
XXXX: aber das ist genau das Gleiche.
XXXX: Und mir war es ein Bedürfnis, viel von dem, was ich mir angeeignet habe,
XXXX: zu verschriftlichen und vor allen Dingen,
XXXX: das Thema ist, man denkt immer, es gibt schon alle Bücher, aber bei mir war
XXXX: immer der Punkt, wenn mich jemand gefragt hat, hey, was muss ich denn jetzt
XXXX: wissen, was muss ich machen, jetzt genauso wie du, um ein Business hochzuziehen,
XXXX: dann bist du eigentlich immer am Empfehlen von Büchern.
XXXX: Also du sagst dann zum Beispiel, hey, schau dir auf jeden Fall,
XXXX: keine Ahnung, Lean Startup an, schau dir auf jeden Fall Atomic Habits an,
XXXX: schau dir auf jeden Fall so,
XXXX: das heißt, du empfiehlst immer so fünf, sechs Bücher, so ein Strauß,
XXXX: ja, und mein Buch ist für meine Nische halt einfach dann für mich die Best Practice,
XXXX: also du brauchst halt keinen, wenn du nebenberuflich gründen willst,
XXXX: oder allgemein, wenn du gründen willst,
XXXX: brauchst du ja selten immer 100% von jedem Buch. Ja.
XXXX: So, und das sind für mich zwei Themen, erstens ich habe.
XXXX: Ich bringe die Themen in das Buch, von denen ich überzeugt bin,
XXXX: dass man die zum Start braucht, also eine gewisse Themeneingrenzung,
XXXX: wie eine Best Practice, Klassiker.
XXXX: Und das Zweite ist, ich bringe es in eine gewisse Reihenfolge,
XXXX: plus ich teile einfach die Erfahrung, wie jetzt zum Beispiel mit der OG,
XXXX: genau in diesem Kontext sozusagen nebenberufliche Gründung.
XXXX: Und das war dann für mich der Punkt, wo ich dann irgendwann das Gefühl hatte,
XXXX: jetzt habe ich genug zu erzählen, jetzt habe ich genug selber gelesen,
XXXX: selber erlebt, selber gegründet und heute Morgen hat mir erst ein Freund geschrieben,
XXXX: weil wir über das Buch gesprochen haben und gesagt, Mensch, du rankst ja für
XXXX: den Suchbegriff nebenberuflich gründen organisch auf Platz 1 bei Amazon.
XXXX: War mir gar nicht bewusst, also total cool, dass das schon so funktioniert hat
XXXX: und auch im E-Book Bestseller Nummer 1 in manchen Kategorien,
XXXX: Also man merkt, es trifft irgendwo,
XXXX: trifft gerade so ein bisschen den Zeitgeist und das freut mich natürlich auch.
XXXX: Und vor allen Dingen ist das Buch jetzt auch wieder so ein,
XXXX: ein Touchpoint gewesen, viele neue, interessante Leute kennenzulernen,
XXXX: viele Formate ausprobieren zu dürfen. Ja, hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Andy: Kannst du ein bisschen erzählen, was in den Kapiteln so drinsteht? Also ist es einfach,
Andy: wie beantwortet es für mich die Frage, wie ich nebenberuflich gründe,
Andy: wie gehe ich vor, was weiß ich, was Unternehmensform, wie komme ich zu einer
Andy: Idee, wie baue ich ein Produkt, wie vermarkte ich das, solche Sachen oder was genau steht drin?
XXXX: Ja, genau. Also grundsätzlich erzähle ich natürlich so ein bisschen erstmal
XXXX: über meine Reise, um auch einfach den Lesern so ein bisschen das Rational zu erklären,
XXXX: warum ich das gemacht habe, wie ich dazu gekommen bin und dass vielleicht manche
XXXX: Sachen auch einfach gar nicht sein müssen, um einfach ins Tun zu kommen.
XXXX: Ich spreche über das Thema Nischestrategien und KI-Resistenz,
XXXX: weil ich bin halt der Meinung, du startest halt gerade aktuell super viel und
XXXX: das neue OpenAI-Update irgendwie disruptiert schon wieder ganze Märkte.
XXXX: Das heißt, gerade wenn du nebenberuflich gründest, muss es ja selten irgendwie
XXXX: jetzt das neue Unicorn sein von der Ambition.
XXXX: Märkte sind groß genug und in vieles kann man halt trotzdem irgendwie reingehen.
XXXX: Nebenbei, und da wollten wir später auch noch drüber sprechen,
XXXX: das bedeutet natürlich aber auch immer, dass du extrem effizient mit deiner Zeit umgehen musst.
XXXX: Und das heißt, sowohl im Corporate als auch, wenn du jetzt nebenberuflich selbstständig
XXXX: bist, sind halt Systeme sehr wichtig, um so klassisch Pareto,
XXXX: sich auf die 20% zu konzentrieren, die den 80%igen Impact haben.
XXXX: Das heißt, darüber spreche ich. Und vor allen Dingen so über dieses klassische
XXXX: Thema, wie man aus meiner Sicht von einer Idee zu einem Problem kommt,
XXXX: Also viele starten immer mit der Idee, aber eigentlich geht es um das Problem,
XXXX: was man lösen muss und wie man in diesem Problemraum wirklich versteht,
XXXX: was das eigentliche Problem von einer Zielgruppe ist und was vor allem auch eine Zielgruppe ist.
XXXX: Ja, Menschen starten immer sehr breit und sagen, ja, alle sind meine Zielgruppe.
XXXX: Und auch im Intrapreneurschen-Programm, in den Powerlabs sagen wir immer,
XXXX: hey, wenn jeder zu deiner Zielgruppe gehört, dann hast du halt keine.
XXXX: Das bedeutet dort, wie gesagt, meistens von Idee zum Problem und vom Problem,
XXXX: wie man Hypothesen basiert Dinge testet.
XXXX: Stichwort auch Marm-Test. Da gibt es ein sehr gutes Buch.
XXXX: Und wie man von diesen Fragen sozusagen dann zu einer begründeten Annahme kommen
XXXX: kann, dass man da mehr Fleisch am Knochen wirklich hat, als am Anfang und wie
XXXX: man von dort aus dann ins Tun kommt. Also auch Stichwort Excel-Datei.
XXXX: Du musst jetzt nicht irgendwie etwas endausprogrammieren für 1,
XXXX: 2, 3, 400k, um zu gucken, ob es funktioniert.
XXXX: Darum geht es nicht. Es geht viel um Testen, um Lernen. Und das sind all diese
XXXX: Techniken, über die ich auch in dem Buch spreche.
XXXX: Und ja, aus meiner Sicht ein Buch von vielen, aber ein Buch definitiv,
XXXX: was reicht, um einfach mal ins Starten zu kommen.
XXXX: Und dann kann man selber entscheiden, wohin man abspringt und was man weiter lernen möchte.
Andy: Ja, ich habe gesehen, das ist auch im Kindle Unlimited drin.
Andy: Das heißt, du hast es im Self-Publishing gemacht und dann über das Amazon,
Andy: wie heißt das, KDP, Direct Publishing Programm, okay.
XXXX: Ja, genau. Wobei das Unlimited natürlich optional ist.
XXXX: Finde ich auch extrem spannend. Habe ich jetzt auch erst vor ein,
XXXX: zwei Monaten mit angefangen. Ob das cool ist oder nicht.
XXXX: Kann ich noch nicht so hundertprozentig sagen. Ich meine, da kommen natürlich Umsätze rein.
XXXX: Jetzt weiß ich natürlich auch nicht, ob das kannibalisiert. Aber auch das ist
XXXX: etwas, was ich einfach lernen möchte.
XXXX: Ob es funktioniert, wie es funktioniert. Und genau, also für jeden, der...
Andy: Ich glaube, wir haben einen Account so und Und gerade meine Frau liest da ziemlich viel.
Andy: Da gibt es mittlerweile Autoren, die haben sich darauf spezialisiert.
Andy: Die schreiben dann halt eine Serie und da kommt alle zwei Monate ein Buch raus.
Andy: Oder vielleicht sogar öfters. Und dann sind die halt kürzer,
Andy: haben 200, 250 Seiten oder so.
Andy: Und du bleibst da, das ist halt wie eine Netflix-Serie. Und dann zahlst du das
Andy: Abo und dann kriegen die wahrscheinlich immer was.
Andy: Wie ist das finanziell für dich gelaufen? Oder war das Finanzielle da gar nicht
Andy: lohnenswert, wenn man sich den Zeitaufwand anschaut, so ein Buch zu schreiben?
XXXX: Doch, schon. Also grundsätzlich würde ich erstmal sagen, ich meine,
XXXX: ich habe es ja erst dieses Jahr rausgebracht.
XXXX: Ich glaube, man muss das wirklich über einen Zeithorizont von zwei,
XXXX: drei Jahren betrachten. Also Amazon muss ja erstmal checken, dass du da bist.
XXXX: Und der Algorithmus muss dich auch organisch erstmal hochpushen.
XXXX: Das kommt natürlich dann immer auf die Nische drauf an. Aktuell investiere ich
XXXX: natürlich auch in Ads, habe es jetzt aber geschafft, dass die Ads auch Cashflow-positiv sind.
XXXX: Das ist schon mal gut. Das heißt, wir werfen einen Euro rein und zwei Euro kommen raus.
XXXX: Muss ich noch ein bisschen verstehen, wie weit ich das in den unterschiedlichen Nischen bringen kann.
XXXX: Aber wie gesagt, ich habe es jetzt noch nicht so lange draußen,
XXXX: aber dafür kommt da schon gut was nebenbei für rum.
XXXX: Und dafür, dass es halt wirklich auch einfach nur im Prinzip passives Einkommen tatsächlich ist.
XXXX: Also rechtlich räumst du Amazon sozusagen Rechte an deinem Inhalt an und bekommst
XXXX: halt Tantiemen und hast halt keinen Aufwand.
XXXX: Also da bestellt jemand Print-on-Demand, das heißt, das Buch wird dann gedruckt,
XXXX: wenn es bestellt wurde und wird dann verschickt und damit nichts zu tun.
XXXX: Ich glaube, man überschätzt immer, was man an so einem Buch verdient.
XXXX: Also ich habe das jetzt für knapp 20 Euro drin,
XXXX: da werden dann erstmal die Druckkosten von 5 Euro abgezogen,
XXXX: das sind dann 15 Euro und an diesen 15 Euro bekommst du dann entsprechend Prozente,
XXXX: das heißt meistens liegst du dann irgendwie so bei, ich glaube 7,
XXXX: 8 Euro pro Buch, was man dann natürlich verdient, da musst du noch Steuern drauf zahlen.
XXXX: Auch da geht es natürlich dann über die Masse, aber Amazon ist natürlich auch
XXXX: einfach ein starker Kanal.
Andy: Ja.
Andy: Okay, und auf Englisch gibt es das auch, habe ich gesehen. Also hast du dann
Andy: übersetzen lassen, selber übersetzt oder wie ist das?
XXXX: Da habe ich tatsächlich dann ChatGBT benutzt, um das zu übersetzen.
XXXX: Das ist zum Beispiel auch so ein Ding. Ich habe auch überlegt,
XXXX: wo ich ein Hörbuch mache und da gibt es ja mittlerweile auch viele Möglichkeiten,
XXXX: gerade jetzt über Eleven Labs, eine sehr gute Software.
XXXX: Die haben tatsächlich genau dafür sogar ein eigenes Tool. Das funktioniert auch
XXXX: sehr gut. Ich habe es mal getestet, aber die Eintrittsbarrieren sind da zu hoch.
XXXX: Also Amazon ist da schon ein krasser Gatekeeper.
XXXX: Das heißt, du musst im Prinzip eigentlich ein eingetragener Künstler sein bei
XXXX: Amazon, um dann überhaupt das Ding reinbringen zu können.
XXXX: Und im deutschsprachigen Markt funktioniert das, so wie ich es verstanden habe,
XXXX: sogar nur über Drittanbieter, gar nicht über Kindle oder über Amazon selbst.
XXXX: Also das funktioniert nicht, aber was ich eigentlich sagen wollte ist,
XXXX: ich weiß ja gar nicht, ob das funktioniert. Ich steche ja auch immer überall rein.
Andy: Wie sieht es halt aus?
XXXX: Das heißt, wenn ich jetzt merke, dass die englische Version funktioniert,
XXXX: weiß ich ja nicht, ob die Englischsprachigen da irgendwie ein Thema mit Nebenberuflichkeit haben.
XXXX: Wenn das funktioniert, dann kann ich es immer noch mal besser machen.
XXXX: Aber ich bin da mal ein Freund von 80, 20, gerade bei solchen Dingen.
XXXX: Und wenn ich merke, da ist was, dann gehe ich da tiefer rein.
Andy: Ich glaube, die Amerikaner sind es gewohnt, mehrere Jobs zu haben.
Andy: Vielleicht kennen die den Begriff gar nicht. Von daher scheiß ich nicht.
Andy: Spannend auf jeden Fall. Wie lange hast du daran geschrieben?
Andy: Wann hast du angefangen? Wann war es fertig?
XXXX: Ich hatte mal einen Blog, der hieß Der Teilzeitunternehmer. Das ist schon acht, neun Jahre her.
XXXX: Und da habe ich schon viel zusammengeschrieben und deswegen konnte ich viel
XXXX: dieser Inhalte auch einfach verwerten.
XXXX: Deswegen kann ich es gar nicht so genau sagen. Genauso wie ich immer mal wieder
XXXX: auch E-Books geschrieben habe, kleinere oder Leitfäden, zu viel von dem, was ich gemacht habe.
XXXX: Und deswegen konnte ich mich dieser Inhalte halt viel bedienen.
XXXX: Deswegen kann ich es gar nicht genau sagen. Hat natürlich dann am Ende schon
XXXX: einiges an Zeit gekostet, insbesondere dann das Formatting.
XXXX: Also dann da irgendwie über 200 Seiten dann vernünftig in eine Form zu bringen
XXXX: und dann auch so zu machen, dass Amazon das annimmt und das dann auch entsprechend gut aussieht.
XXXX: Da fängt es ja schon an, dass ich überhaupt, dass ich googeln musste,
XXXX: welche Schriftgröße ich bei Büchern nehme. Ja, weiß ich ja nicht.
XXXX: Und dann auch das Cover und so. Das war schon auch dann einiges an Research.
XXXX: Also hat schon ein bisschen Zeit gedauert.
Andy: Ja, spannend. Also interessiert mich selber auch das Thema, wie du merkst.
Andy: Von daher danke für den Einblick mal da rein, auf jeden Fall.
Andy: Dann kommen wir ein bisschen zurück zu Kilo Calculator. Du hast ein bisschen
Andy: erzählt, wie es dazu kam.
Andy: Excel-Liste, die wurde, da hast du, wenn ich das hochrechne,
Andy: hast du da schon ein paar Excel-Listen auf jeden Fall verkauft.
Andy: Hast du, wie ging es damit dann los? Du hast einen MVP gebaut und hast die Mailingliste
Andy: der Käufer genommen und hast ihnen gesagt, hey, guck mal, wir haben jetzt hier was gebaut.
Andy: Da zahlt er jetzt die, nicht die 50 Euro einmalig, aber 29 im Monat und dann
Andy: wird es ständig aktualisiert.
Andy: Also wo hast du die ersten Kunden gefunden? Darüber dann?
XXXX: Ja, genau. Also das war der Ansatzpunkt. Du hast natürlich ein anderes Werteversprechen
XXXX: dann, weil die Excel-Datei selbst war natürlich am Ende dessen,
XXXX: was Excel auch bieten konnte. Ja.
XXXX: Das bedeutet, wir haben dann einige Funktionen gehabt, die natürlich deutlich,
XXXX: deutlich angenehmer in der Web-Applikation sind.
XXXX: Darüber hast du einige bekommen. Man muss dann aber auch sagen,
XXXX: wir sind dann so in die Corona-Post-Corona-Krise gefallen,
XXXX: bei der dann viele Endkunden von Ernährungsfachkräften sich lieber einen Kühlschrank
XXXX: Kühlschrank vollgemacht haben, als sich jetzt einen Ernährungsberater zu nehmen.
XXXX: Und die Ernährungsberater haben natürlich dann gesagt, gut, jetzt habe ich die
XXXX: Excel, also ja, es wäre schon schöner mit dem, was er mir da anbietet,
XXXX: aber so für monatlich zahlen, die sind halt auch natürlich dann sehr preissensibel.
XXXX: Und dazu muss man auch sagen, Ernährungsfachkräfte, das ist aus meiner Sicht
XXXX: zwar B2B, weil die verdienen ja dann auch wieder ihr Geld mit den Endkunden, aber die,
XXXX: kommen halt ja eher so aus dem End-User-Game. Das heißt, die verstehen sich
XXXX: selbst oft noch als klassisches C, als klassisches Customer und sind dadurch
XXXX: deutlich preissensibler.
XXXX: Das heißt, die Conversion-Rate war dann schlechter, als wir angenommen hatten,
XXXX: aus verschiedensten Gründen.
XXXX: Waren dann aber erst mal am Markt und sind auch mit einer sehr,
XXXX: sehr flachen Version reingegangen, weil wir wussten, hey, wir werden da super
XXXX: viele Updates nachschieben, aber wir wissen noch nicht genau, wo.
XXXX: Wir wissen noch nicht, für was wirklich die User bereit sind zu zahlen.
XXXX: Und deswegen sind wir da lean reingegangen und haben dann Stück für Stück immer
XXXX: Updates nachgeschoben und damit sind wir natürlich dann auch gewachsen.
Andy: Ich finde es auf jeden Fall super interessant, weil du hast ein bisschen was
Andy: auch, also um es kurz mal klarzustellen für alle, die zuhören,
Andy: das Ziel sind die Ernährungsberater, die wiederum Kunden haben.
Andy: Ich hatte im Podcast ja auch zum Beispiel schon mal den Janik,
Andy: der macht den Versicherungs-SaaS, also für Versicherungsmakler und dann können
Andy: die Kunden die App aber kostenlos nutzen.
Andy: Bei dir ist das ja anders, finde ich es super spannend. Also wenn der Ernährungsberater
Andy: jetzt jemanden berät, wie jetzt zum Beispiel mich, dann bezahlt er nochmal pro
Andy: App-User. Habe ich das richtig verstanden?
Andy: Also wenn ich das als App nutze, die App selber nutze, dann bezahlen, läuft das mit.
XXXX: Das ist ein hybrides Modell. Wir sind gestartet rein mit der Web-Applikationen.
XXXX: Und die wurde, anders als alle anderen Softwares auf dem Markt,
XXXX: und das war auch so ein bisschen die Differenzierung, einfach nur pro Monat bezahlt.
XXXX: Das heißt, du hast 29 oder 39 Euro netto pro Monat bezahlt und konntest damit
XXXX: so viele Kunden beraten, wie du wolltest.
XXXX: Alle anderen haben von Anfang an immer mit Seeds abgerechnet.
XXXX: Darüber haben wir uns sehr stark differenziert. Die sind jetzt fast alle nachgezogen,
XXXX: also sind alle auf so eine Flat umgestiegen.
XXXX: Und bieten aber zusätzlich noch eine Web-App, also eine Mobile-App an und rechnen
XXXX: die dann noch über Seeds ab.
XXXX: Wir sind, wir haben jetzt auch, das war jetzt so das letzte große Update,
XXXX: auch mit einer Mobile-App an Start gegangen.
XXXX: Das heißt, wir haben jetzt deswegen auch Plattformen, also wir haben die Web-Applikation
XXXX: für die Ernährungsfachkräfte und dann eine Mobile-App für die Endkunden.
XXXX: Und die beiden kommunizieren halt miteinander.
XXXX: Das heißt, der Endkunde kann jetzt, wie er das jetzt auch von Yasio oder irgendwelchen
XXXX: anderen Tracking-Apps gewohnt ist, die Ernährung tracken und die dann aber mit
XXXX: der Ernährungsfachkraft teilen.
XXXX: Das ist zumindest im deutschsprachigen Raum so die erste professionelle Plattform
XXXX: für wirklich Ernährungsfachkräfte, die darauf ausgelegt ist,
XXXX: diesen Prozess zu digitalisieren,
XXXX: mit einer echten Mobile-App im iOS- und Android-Store.
XXXX: Und da zahlt sozusagen die Ernährungsfachkraft aktuell nochmal für jeden einzelnen
XXXX: Seed, aber das ist optional.
XXXX: Das muss sie nicht tun. Sie kann die auch ohne Mobile-App beraten und je nachdem,
XXXX: wie es halt für den Endkunden am angenehmsten ist.
XXXX: Es spart halt unglaublich viel Zeit. Was wir halt gelernt haben ist,
XXXX: So ein Endkunde, der macht ein Ernährungsprotokoll entweder,
XXXX: indem er Sachen fotografiert und dann per WhatsApp rüberballert oder das Ding
XXXX: halt händisch schreibt, dann ein Bild von macht, dann der Ernährungsfachkraft hinschickt.
XXXX: Die Ernährungsfachkraft hackt das dann wieder irgendwie in das Software ein,
XXXX: ist natürlich super ineffizient und dauert richtig lang.
XXXX: Und so können wir natürlich die Daten direkt austauschen und die Ernährungsfachkraft
XXXX: hat dann die Auswertung direkt vor sich.
XXXX: Und das wesentliche Argument hier ist wirklich einfach die Zeitersparnis und
XXXX: die Professionalität, die dadurch steigt.
Andy: Wie viele, also so ein Ernährungsberater, wie viele Kunden hat er denn gleichzeitig, die er berät?
Andy: Ist das in der Regel ein Vollzeitjob oder sind das auch Sidepreneure teilweise?
XXXX: Ne, es sind sehr viele Sidepreneure. Man muss sagen, der Markt ist auch sehr unterschiedlich.
XXXX: Der Begriff Ernährungsberater ist in Deutschland nicht geschützt,
XXXX: das ist jetzt in Österreich anders.
XXXX: Das heißt, im Prinzip kann sich jeder Ernährungsberater nennen,
XXXX: aber es gibt diese Grenze bei der Behandlung von Krankheiten.
XXXX: Das bedeutet, sobald du eine Diagnose hast, darf es nur durch Diätassistenten
XXXX: oder Studierte Ökotrophologen oder Studierte Ernährungsfachkräfte die Behandlung erfolgen.
XXXX: Alles davor ist im Prinzip eine Lifestyle-Beratung. Wenn ich jetzt sage,
XXXX: hey, ich möchte dir helfen abzunehmen, möchte dir helfen, dich gesünder zu ernähren,
XXXX: aber du hast jetzt keine Diagnose wie Diabetes oder irgendwas.
XXXX: Viele von den Ernährungsberatern, ich würde behaupten, 80 Prozent,
XXXX: die diese Lifestyle-Beratung machen, sind Zeitpreneure.
XXXX: Und sobald du aber hier Studium hast oder eine Ausbildung zur Diätassistentin,
XXXX: das ist dann meistens immer Vollzeit.
XXXX: Und das ist natürlich auch nochmal ein anderer Case. Ja, also wir haben am Anfang
XXXX: auch alle gleich adressiert, wie ich es am Anfang gesagt habe,
XXXX: wenn jeder zu deiner Zielgruppe gehört, hast du keine und haben dann auch gelernt,
XXXX: die müssen wir unterschiedlich adressieren, weil die andere Pains haben und, ähm.
XXXX: Ja, so wird die Software noch unterschiedlich genutzt.
Andy: Wie viele betreut jetzt jemand, der so ein typischer Ernährungsberater ist? Also 10, 20 oder mehr?
XXXX: Ich würde sagen so 5 bis 10.
XXXX: Nebenberuflich und hauptberuflich ist das dann ja.
Andy: Und dann plane ich als Ernährungsberater Rezepte für den Kunden?
Andy: Oder schaue mir dann an, was hat er die Woche getrackt und sage dann,
Andy: hey, da hast du zu viel von dem oder zu wenig von dem? Also wie ist der Ablauf?
XXXX: Der klassische Prozess ist im Prinzip, du machst erstmal ein Ernährungsprotokoll
XXXX: und schaust, hey, so sieben bis 14 Tage, was wurde denn erstmal überhaupt gegessen?
XXXX: Einfach um so eine Bestandsaufnahme zu machen.
XXXX: Und bei uns, wir haben das halt noch kombiniert in der App mit dem Tracken von
XXXX: Wasser und Beschwerden, einfach um ein ganzheitliches Bild zu haben,
XXXX: um zu sehen, hey, wenn jetzt ein Teller Nudeln gegessen hat,
XXXX: eine Stunde später gab es Bauchschmerzen sozusagen. sagen, dass diese Verbindung auch klar wird.
XXXX: Dann machst du erstmal eine Anamnese oder eine Bedarfsanalyse,
XXXX: das heißt, du schaust dir so die biometrischen Daten an, wie groß ist er, was wiegt er oder sie.
XXXX: Und du gehst so einen bestimmten Fragebogen durch, schaust nach Unverträglichkeiten
XXXX: und berechnest dann im Prinzip einen Gesamtenergiebedarf.
XXXX: Das heißt, einfach zu schauen, hey, was ist so dein Kilokalorienbedarf,
XXXX: bei dem du nicht abnimmst und nicht zunimmst.
XXXX: Und das in Verbindung mit dem Ernährungsprotokoll kann dir eigentlich schon
XXXX: sagen, wie groß ein Defizit sein müsste, damit du ein gewisses Gewicht erreichst
XXXX: oder wenn es nicht ums Gewicht geht,
XXXX: wie eine Ernährungsumstellung lauten sollte, damit es dir besser geht.
XXXX: Und dafür erstellst du dann einen Ernährungsplan,
XXXX: Und in dem Ernährungsplan sind dann natürlich auch wieder Rezepte enthalten
XXXX: und die tauschst du dann mit dem Klienten aus und danach geht es im Prinzip
XXXX: ins Tracking, ins Management und guckst halt, hey,
XXXX: geht es dem Patienten besser und dem Klienten wurde entsprechend abgenommen
XXXX: und das ist so ganz kurz der klassische Prozess.
Andy: Das heißt, die Hauptkernbestandteile von der Funktionalität sind das Ernährungstagebuch oder das Tracking,
Andy: dann Rezepte, Rezeptvorschläge und du hast dann ja,
Andy: auf der Webseite steht noch was, dass ihr ganz viele Speisen beziehungsweise
Andy: sogar Artikel getrackt habt, sodass ich sehen kann, was sind eigentlich die
Andy: Inhaltsstoffe von Artikeln, die ich im Supermarktregal finde.
XXXX: Richtig? Ja, genau, absolut. Also die wesentlichen Punkte, die wir anbieten,
XXXX: ist halt das Ernährungsprotokoll,
XXXX: diese Bedarfsanalyse, das heißt das Berechnen vom Gesamtenergiebedarf und das
XXXX: Schreiben von Ernährungsplänen plus den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken.
XXXX: Da haben wir einmal den Bundeslebensmittelschlüssel, also eine Datenbank mit
XXXX: 17.500, glaube ich, Lebensmitteln und den entsprechenden Informationen zu Makro- und Mikronährstoffen.
XXXX: Wir haben eine Datenbank, das ist das, was du gerade angesprochen hast,
XXXX: von Supermarktprodukten, ca.
XXXX: 70.000 Stück, dass man auch da weiß, was drin ist, plus jetzt irgendwie 2.500 Rezepte.
XXXX: Genau, und auf die kann man dann entsprechend zugreifen und die dann relativ
XXXX: einfach auch in seine entsprechenden Ernährungspläne dann mit einem eigenen
XXXX: Design sozusagen zuordnen, genau, und dann den Kunden verfügbar machen.
Andy: Okay, ja, interessant auf jeden Fall. Was ich ja gerne frage,
Andy: oder habe ich vorhin schon gefragt, bin mir aber nicht ganz sicher,
Andy: hast du, wo hast du die, oder wo habt ihr die ersten 100 Kunden gewonnen?
Andy: Also hast du so viel in der Excel-E-Mail-Liste gehabt, dass du darüber die ersten
Andy: 100 gewonnen hast oder war das dann auch viel andere Kanäle?
XXXX: Nee, das lief parallel. Also über die Excel-Liste plus dann halt Social Media und Google Ads.
XXXX: Also das ging ja relativ fix, weil über die Excel-Liste haben wir schon relativ
XXXX: viel verkauft und wir haben unsere Software auch gleichzeitig an Ausbildungsakademien lizenziert.
XXXX: Das heißt, das war so ein Dreiklang aus den Ausbildungsakademien,
XXXX: aus der Excel-Datei und dann Paid Ads.
Andy: Und das habe ich gesehen heute auf der Preisliste. Das heißt,
Andy: es gibt ein 29, 39 Euro Produkt bei monatlicher Zahlung. Jährlich wird es billiger.
Andy: Und dann gibt es das White-Label-Produkt, das du angesprochen hast.
Andy: Ist das etwas, was viel genutzt wird? Da steht Universitäten,
Andy: glaube ich, auch drauf, damit die dann einfach zeigen können.
Andy: Also ist es für die einfacher, euer Tool zu nutzen, um sowas zu zeigen wie irgendwas anderes?
XXXX: Also ich sag mal, im Wesentlichen, es hat zwei Punkte.
XXXX: Das eine ist, wenn du eine Ausbildungsakademie bist und du bildest Ernährungsfachkräfte
XXXX: aus, dann ist zusätzlich so eine Software anzubieten natürlich irgendwo eine
XXXX: Verlängerung von deinem Funnel.
XXXX: Gleichzeitig haben wir zum Beispiel auch einen Lizenzvertrag mit der SGD,
XXXX: also die älteste deutsche Fernhochschule.
XXXX: Die bietet ihren Studenten die Software kostenlos an im Rahmen ihres Studiums.
XXXX: Das ist so ein Action-Based Learning. Also das heißt, du kannst halt,
XXXX: wenn du eine vernünftige Software hast, mit der du auch Spaß hast zu arbeiten,
XXXX: kannst du natürlich deine Ausbildung nochmal ganz anders auch angehen,
XXXX: als wenn du das nicht hast.
XXXX: Das heißt, es ist dort halt auch ein Ansatz, um das Studium irgendwie zu pushen
XXXX: und dort Materialien und Möglichkeiten an die Hand zu geben,
XXXX: da auch besser zu lernen.
XXXX: Und wenn du jetzt sagst, hey, du guckst halt in die Datenbanken,
XXXX: hast bestimmte Aufgaben, erstellst bestimmte Rezepte oder Ernährungspläne,
XXXX: dann ist es vielleicht nochmal anders, als wenn du nur aus irgendwelchen Skripten lernst.
XXXX: Und das sind so die zwei Ansatzpunkte.
Andy: Okay.
Andy: Interessant auf jeden Fall. Also jetzt habe ich noch gar nicht so drüber nachgedacht,
Andy: an welchen anderen Stellen man sowas auch noch machen könnte,
Andy: aber da tust du ja auch schon zukünftige Kunden gewinnen sozusagen,
Andy: wenn du dann in der Ausbildung, wenn die schon mitarbeiten,
Andy: kannst du es irgendwie messen, wie viel danach dann auch sich direkt anmelden
Andy: oder gibt es so eine Post-Purchase-Survey,
Andy: wo ich dann angebe, hey, habe ich in der Uni schon benutzt, also nutze ich es jetzt auch?
XXXX: Wir sehen es natürlich dadurch, dass die lizenzierten Produkte mit den Akademien
XXXX: sind technisch nochmal eigene Produkte.
XXXX: Das heißt, die laufen auch auf einer eigenen Domain.
XXXX: Das heißt, darüber sehe ich sehr genau, wer über diese Kanäle kommt.
Andy: Was sind sonst so die Marketingkanäle? Du hast ein bisschen schon angesprochen,
Andy: Performance-Marketing.
Andy: Gibt es da auch Influencer in dem Bereich, die Ernährungsberater sind und die
Andy: deine Software empfehlen? Kann man sowas machen?
XXXX: Ja, gibt es eher weniger. Also wir arbeiten jetzt auch mit einem Freunde-Empfehlen-Feature,
XXXX: aber ich sage mal, so klassische,
XXXX: nee, also das Ding ist, im Influencer-Bereich, die adressieren ja im Prinzip,
XXXX: im Wesentlichen werden da wirklich der Man-Re-End-Kunden adressiert.
XXXX: Diejenigen, die sich dann darauf spezialisieren, zu sagen, hey,
XXXX: wir helfen Ernährungsfachkräften, erfolgreich zu sein, das ist schon sehr, sehr nischig.
XXXX: Die bewahren dann auch oft eine Unabhängigkeit, was auch vollkommen okay ist.
XXXX: Also das dann eher nicht. Bei Instagram ist eher so ein bisschen das Thema...
XXXX: Und meine Hypothese ist, dass der Algorithmus relativ schlecht unterscheiden
XXXX: kann zwischen jemandem, der mit Ernährung sein Geld verdient und jemandem,
XXXX: der sich einfach für Ernährung interessiert.
XXXX: Weil ich meine, da postet ja jeder irgendwie jetzt neue Rezepte oder oder oder.
XXXX: Also da wirklich zu unterscheiden, funktioniert relativ schlecht.
XXXX: Plus so SARS-Produkte funktionieren aus meiner Sicht immer sehr gut,
XXXX: wenn die Einflussbarrieren gering sind.
XXXX: Das war zum Beispiel auch so ein Thema, als wir angefangen haben,
XXXX: waren die Eintrittsbarrieren von vielen Softwares einfach sehr schlecht.
XXXX: Da musste man sich anmelden mit Name und Kreditkarte und alle Informationen angeben.
XXXX: Dann konnte man gar nicht rein und direkt testen, sondern musste erstmal einen
XXXX: Democall machen. Da hatte ich ja schon keinen Bock mehr.
XXXX: Und bei uns musstest du halt den Namen angeben und deine E-Mail-Adresse und
XXXX: konntest direkt die Software 14 Tage kostenlos testen.
XXXX: Führt natürlich aber auch dazu, wenn du Social Ads schaltest und da jemand kommt,
XXXX: der einfach nur technikaffin ist und sich für Ernährung interessiert,
XXXX: für den sieht das Produkt halt auch erstmal ganz gut aus.
XXXX: Das heißt, der geht rein, erzeugt die Conversion, ist dann drin,
XXXX: aber sagt sich irgendwann, hä, 39 Euro?
XXXX: Das ist also kostenlos, ja, aber nicht 39 Euro, weil du bist ja gewohnt,
XXXX: Software auch kostenlos zu haben im End-User-Bereich oft.
XXXX: Genau, deswegen ist das, finde ich, relativ schwierig.
XXXX: Da funktionieren Kanäle wie Google Ads dann deutlich besser,
XXXX: weil dann natürlich der Search-Intent schon direkt da ist. Die suchen dann nach
XXXX: Belegungsberater-Software,
XXXX: Und das ist dann schon was anderes.
Andy: Viele machen ja gar keinen Free-Account mehr wegen dem Support-Aufwand.
Andy: Also bei euch ist es aber so 14 Tage kostenlos und dann hast du vielleicht eine
Andy: Rückfrage von einem Privatkunden, der sagt, wieso soll ich hier 29 Euro dafür
Andy: zahlen? Und dann ist der halt weg.
Andy: Hast du jetzt aber keinen Aufwand gehabt, hast du aber auch die einfache Conversion
Andy: bei deinem richtigen Ziel und dann ist es für dich okay.
XXXX: Ja, absolut.
Andy: Okay.
XXXX: Aha.
Andy: Ja, also wo wir jetzt noch gar nicht so richtig drüber gesprochen haben,
Andy: ist, wie viele das schon nutzen heute?
Andy: Wie viele aktive Kunden gibt es denn? Oder wie viele habt ihr denn schon drin?
XXXX: Also wir haben, ich sage mal jetzt in Summe in der ganzen Zeit,
XXXX: 4000 User durch unsere App begleitet.
XXXX: Und davon hast du natürlich immer wieder, also natürlich nur einen gewissen
XXXX: Prozentsatz, der wirklich auch im Paid-Plan ist.
XXXX: Und natürlich auch wieder, weil wir unseren kleinsten Plan, den kannst du ja
XXXX: monatlich kündigen ohne Frist.
XXXX: Das heißt, da wird auch viel genutzt, dass beispielsweise im Sommer dann einfach
XXXX: gekündigt wird, weil man selbst im Urlaub ist und dann kommt man halt wieder.
XXXX: Deswegen ist es immer so ein bisschen schwierig zu sagen. Genauso von der Größenordnung.
Andy: Okay.
Andy: Ja, also das ist ja klar, dass ich jetzt frage, weil du machst das gerade nebenher,
Andy: aber es hört sich auf jeden Fall ja auch ganz gut an.
XXXX: Du hast ein bisschen, was ich interessant finde, wir haben ja auch viele Leute.
Andy: Die technisch affiner sind hier im Podcast. Du bist ja jetzt selber nicht der
Andy: Entwickler, sondern du hast deinen Co-Founder über eine Beteiligung an Bord geholt.
Andy: Das finde ich interessant, weil es gibt ja häufig Entwickler,
Andy: die können natürlich gut entwickeln, logischerweise. die haben eher Probleme
Andy: bei dem Vermarkten und Kundengewinnung.
Andy: Wie habt ihr das gemacht? Kannst du ein bisschen da mal erzählen,
Andy: wie das funktioniert hat? Wo hast du ihn gefunden überhaupt?
XXXX: Wo habe ich ihn gefunden? Genau, das ist ein guter Punkt.
XXXX: Also, der Julian, mein Mitgründer, hat halt auch ein Hülle der Löwen Produkt
XXXX: programmiert und da bin ich sozusagen über seine Website, über Umwege,
XXXX: über LinkedIn, habe ich das Produkt gesehen oder im Fernsehen habe ich schon das Produkt gesehen.
XXXX: Über Umwege habe ich dann in der Fußzeile gelesen, hey, wer es programmiert hat.
XXXX: Und dann habe ich ihn einfach angeschrieben und habe halt gleich relativ bold
XXXX: gesagt, schau, das mache ich aktuell, das ist die Excel-Datei.
XXXX: So nach dem Motto, wenn die so viel Umsatz macht, ja, was können wir hiermit machen?
XXXX: Wenn du es auf vernünftige Beine stellst und waren uns gleich sympathisch.
XXXX: Und dann genau, haben wir die GmbH gegründet und deswegen darf ich glaube ich
XXXX: auch hier bei Happy Bootstrapping heute sein, weil wir haben kein Kapital aufgenommen,
XXXX: sondern es bootstrappt.
XXXX: Julian hat das für seine Beteiligung aufgebaut.
XXXX: Und, ja, waren uns da relativ schnell einig über die unterschiedlichen Aufgaben
XXXX: und was so der Meilenstein ist, was wir da aufstellen wollen.
XXXX: Und ich glaube, das Herausragende bei Julian ist, der ist halt ein genauso guter
XXXX: Programmierer wie auch Unternehmer.
XXXX: Und ich habe auch bei meinem Hauptjob ja schon viel zu tun gehabt mit IT-Dienstleistungen
XXXX: und war da anderes gewohnt, hat da einfach eine sehr unternehmerische Weitsicht irgendwie.
XXXX: Und deswegen macht das natürlich auch im Sparring einfach sehr viel Spaß,
XXXX: weil es in vielen Diskussionen gar nicht darum geht, nur die IT-Themen durchzusprechen,
XXXX: sondern einfach unternehmerisch auf diese Company zu gucken und zu schauen,
XXXX: was jetzt die richtigen Schritte sind.
XXXX: Und das ist halt auch wichtig, nicht gleich dringlich.
XXXX: Und natürlich muss man sich selber auch immer ein bisschen zurückhalten,
XXXX: welche Features jetzt richtig cool sind und was aber ein Business-Projekt ist.
XXXX: Und es funktioniert im Sparring ganz gut.
Andy: Und wie habt ihr das so aufgesetzt? Also hast du einfach, gab es einen Handschlag-Deal
Andy: und dann war 50-50 und dann entwickelt er und kriegt dann die Hälfte von den
Andy: Umsätzen von der Idee oder hast du irgendwie so eine Art Westing drin,
Andy: je länger er dabei bleibt, desto mehr Anteile bekommt er.
Andy: Könnte ja jetzt auch sein können, dass er am Anfang eine Version baut und dann
Andy: sagt, hey, hier ist meine Firmenbeteiligung und jetzt bin ich im Urlaub oder
Andy: mache ich nicht da so, du bist jetzt überspitzt gesagt, das ist ja jetzt nicht
Andy: so passiert offensichtlich, aber wie schützt du dich da gegen Missbrauch sozusagen?
Andy: Also wie habt ihr das geregelt?
XXXX: Ich habe es auch, ich hätte das nie gemacht, wenn ich nicht ein sehr schnell,
XXXX: ein sehr starkes Vertrauen Julian gegenüber aufgebaut hatte.
XXXX: Also ich mache das nebenbei, wie du schon gesagt hast.
XXXX: Das heißt, Dinge müssen so unkompliziert laufen wie möglich und es muss jedem Spaß machen.
XXXX: Ansonsten, ich habe von vornherein gesagt, ich habe keinen Bock,
XXXX: jedes Mal wieder Münzen einzuwerfen, damit du irgendwie ein Update baust.
XXXX: Weil dann kommst du in eine Situation, wo du, ich glaube, unliebsame Entscheidungen treffen musst.
XXXX: Deswegen waren wir uns relativ schnell klar und es war ein Handschlag-Deal und
XXXX: den haben wir dann über eine GmbH sozusagen eingetütet, ganz normal mit einem
XXXX: Notar und haben halt entsprechend vereinbart,
XXXX: was zu diesen Prozentsätzen sozusagen abzuleisten ist.
XXXX: Anders hätte ich es auch nicht gemacht. Also hätten wir das jetzt wirklich groß
XXXX: noch in andere Vertragskonstrukte packen müssen, dann hätte ich es nicht gemacht.
XXXX: Und es hat sich auch bewahrheitet. Es hat wirklich gut funktioniert.
XXXX: Und am Ende ist für mich diese Chemie zwischen uns auch viel wichtiger als ich
XXXX: kenne andere, die auch Companies haben, die zusammengewürfelt sind,
XXXX: wo es einfach nicht so flowt und die haben einfach nur Stress die ganze Zeit.
XXXX: Man macht ja dann keinen Bock, macht keinen Spaß. Wozu willst du es dann?
XXXX: Von daher würde ich wirklich hier immer das Gründerteam zuerst gehen,
XXXX: gucken, dass das funktioniert.
XXXX: Und dann kriegt man eigentlich, glaube ich, alles hin.
Andy: Wie kriegt ihr das organisiert? Macht ihr das alles remote? Habt ihr ein asynchrones Werkzeug?
Andy: Gibt es ein Trailerboard, wo die Tickets reinkommen? Oder wie funktioniert das
Andy: in deinem aktuellen Setup?
XXXX: Genau, also Julian ist im Bayerischen Wald. Wie gesagt, hat dort ein eigenes Softwarestudio.
XXXX: Und das heißt, es läuft im Wesentlichen remote. Wir haben immer mal wieder Workshops,
XXXX: die wir planen, wo ich dann meistens zu ihm fahre, weil einfach die Location cooler ist.
XXXX: Das verbinden wir dann immer noch ein bisschen mit Naturtrips.
XXXX: Und genau, da bauen wir dann eigentlich immer so die wesentlichen Roadmaps.
XXXX: Danach laufen die Sachen remote und nutzen Click-Up für unser Ticketing und
XXXX: priorisieren das vorher gemeinsam.
XXXX: Und das Schöne ist, das läuft halt nicht klassisch über Lasten- und Pflichtenheft,
XXXX: sondern wie gesagt, die große Stärke ist,
XXXX: dass Julian da auch zusammen mit seinen Mitarbeitern, dass die extrem gut einfach
XXXX: mitdenken, vorausdenken.
XXXX: Also du musst es jetzt nicht endbeschreiben, sondern ich würde sagen,
XXXX: der wesentliche Impuls kommt sogar dann immer von den beiden und auch im UX,
XXXX: UI sind die einfach sehr, sehr stark und dann wird gebaut.
XXXX: Und meistens geht es dann remote nur noch um kleinste Justierungen oder die
XXXX: binden mich halt entsprechend mit ein, wenn sie wirklich Fachfeedback haben müssen.
XXXX: Aber das muss ich sagen, funktioniert auch extrem gut.
XXXX: Aber wirklich nur, weil die beiden einfach so unendlich stark mitdenken.
XXXX: Also müsste ich jetzt wirklich alles bis ins kleinste Detail beschreiben,
XXXX: dann wäre es wirklich ein Pain.
XXXX: Wüsste ich auch nicht, ob das dann nebenbei funktionieren würde.
Andy: Okay. Wo kommen denn die Ideen her dann für das Produktweiterentwicklung?
Andy: Ist das Dinge, die ihr seht oder
Andy: kriegt ihr da Feedback von den Usern und priorisiert es dann entsprechend?
Andy: Wie läuft die Innovation und Weiterentwicklung im Produkt selbst?
XXXX: Ja genau, letzteres. Also wir haben von vornherein entschieden,
XXXX: also wir haben super viel automatisiert.
XXXX: Das ist auch der Grund, weshalb wir das nebenbei gut machen können.
XXXX: Haben uns aber von vornherein entschieden, den Kundensupport nicht zu automatisieren.
XXXX: Könnte man ja easy machen mit irgendwelchen Agents, aber einfach um da nah dran
XXXX: zu sein. Und alles, was dann Feedback bekommt, schreiben wir in unser Click-Up-Board
XXXX: und kriegt halt entsprechend einen Zähler, wie oft das kommt.
XXXX: Und dann kristallisiert sich ziemlich schnell raus, was so die Themen sind,
XXXX: die Hot Topics sind. Ja, das war, wenn man jetzt unsere Reise anschaut.
XXXX: Ziemlich schnell die Datenmenge.
XXXX: Also wir mussten, wir hatten zuerst die Schweizer Nährwert-Datenbank drin,
XXXX: weil die kostenlos war, die ist aber sehr klein.
XXXX: Das heißt, wir haben dann die Datenbank geupgradet und sind auf eine höhere
XXXX: Anzahl an Rezepten gegangen.
XXXX: Und dann war das nächste große Ding halt die Mobile-App. Und das war alles basierend auf User-Feedback.
XXXX: Und dann schalten wir immer einmal jährlich nochmal eine Typeform-Umfrage dazwischen.
XXXX: Plus Interviews, also qualitativ und quantitativ, um einfach Hypothesen,
XXXX: die wir gebaut haben, zu bestätigen oder zu invalidieren und wirklich,
XXXX: also wirklich, und das macht den Unterschied,
XXXX: nicht irgendwie gefällt dir das, gefällt dir das gut, gefällt dir schlecht,
XXXX: sondern auf Basis des Feedbacks, was wir im Jahr bekommen, erstellen wir Hypothesen,
XXXX: die Hypothesen operationalisieren wir über Fragen.
XXXX: Und das ballern wir halt dann raus in qualitativen Interviews und über so eine Typeform-Umfrage.
XXXX: Dann kommen die Daten zurück und wir schauen halt, welche Hypothesen bestätigt
XXXX: und nicht bestätigt sind, ziehen dann unsere Schlüssel draus und bauen dann
XXXX: wieder eine neue Roadmap.
XXXX: Okay. Das hat wirklich sehr gut funktioniert.
Andy: Machen da viele Leute mit bei so einer Umfrage? Musst du die irgendwie motivieren?
Andy: 20 Euro Amazon-Gutschein oder was weiß ich?
XXXX: Brutal wenig. Also die,
XXXX: wir können natürlich, ich habe jetzt vorhin von 4000 Usern gesprochen,
XXXX: die da irgendwie mal in unserer App waren,
XXXX: wenn ihr von den 4000 ausgehen, weil die bekommen den Newsletter,
XXXX: wie viel dann öffnen, wie viel dann klicken, das ist schon brutal,
XXXX: wie viel da wegbricht, aber das Ende ist immer noch groß genug,
XXXX: um zu sagen, es ist ein belastbarer Informatik.
Andy: Verstanden, also ist auf jeden Fall echt interessant, dann hast du da Julian
Andy: hat wahrscheinlich mehrere solche Beteiligungen, kriegt die dann auch irgendwie gebalanced und ja,
Andy: ist ja aber trotzdem, ja, du hast glaube ich, du hast glaube ich auch in einem
Andy: anderen Interview gesagt, dass Investoren investieren nicht in nebenberufliche
Andy: Gründe, so habe ich es mir zumindest aufgeschrieben.
Andy: Das heißt, es gibt auch gar keinen anderen Weg, wie jetzt für dich das nebenberuflich
Andy: weiterzumachen, solange bis du dann irgendwann das Vollzeit machen kannst oder
Andy: ist das was, was du auf immer und ewig nebenher machen kannst? Also,
Andy: Könnte man jetzt ja internationalisieren. Das Thema Ernährung wird,
Andy: glaube ich, immer wichtiger.
Andy: Wir essen immer ungesunder. Ich glaube, wir werden auch immer dicker,
Andy: auch jetzt hier in Europa, nicht nur in den USA.
Andy: Ist ja jetzt wahrscheinlich auch der einfachere Weg wie hinterher in der Krankenkasse.
Andy: Dann, wenn die Behandlungen teurer werden, ist es ja vorne durch die Ernährung
Andy: viel einfacher zu stabilisieren, das Problem, sage ich mal.
Andy: Ist ja nur die Frage, wie kriegt man es an genug Menschen halt transportiert, dass es halt so ist.
Andy: Könnte man natürlich mit einem Investor machen, ist jetzt glaube ich auch für
Andy: dich kein Thema gewesen. Kannst du uns das mal ein bisschen erzählen,
Andy: wie so deine Sicht darauf ist?
XXXX: Ja, genau. Das ist zum Beispiel auch etwas, was ich in meinem Buch anspreche.
XXXX: Man braucht, also nebenberufliche Gründungen haben für mich immer bestimmte
XXXX: Kriterien, die in wesentlich in Richtung Machbarkeit gehen.
XXXX: Und das Hauptkriterium ist für mich diese Abhängigkeit, die ich erzeuge.
XXXX: Weil ich im Zweifel muss ich einfach auf Stop drücken können und das sehr niedrig
XXXX: abfahren können, einfach um meiner hauptberuflichen Verpflichtung nachzukommen,
XXXX: wenn es da gerade stressig ist.
XXXX: Und sobald ich internationalisieren möchte, also wir bräuchten Mitarbeiter auf
XXXX: jeden Fall, haben wir aktuell nicht, wir machen das alles selber.
XXXX: Und du musst halt auch, wenn du in den anderen Markt gehst, ja,
XXXX: man denkt immer so schnell, es ist ein Trugschluss, Man denkt immer so schnell,
XXXX: man baut einfach eine Com-Domain und nimmt dann noch einen anderen Namen und
XXXX: dann copy-paste man das Ding.
XXXX: Aber aus meiner Sicht bräuchtest du auch einen Interins-Geschäftsführer,
XXXX: der dann vielleicht, wenn du sagst, du gehst jetzt zum britischen Markt,
XXXX: dort auch sitzt, den Markt versteht, die Sprache native spricht und wie gesagt
XXXX: vor Ort ist, verstehen, wie man das Produkt anpassen muss.
XXXX: Es fängt ja schon mit dem Branding an, unterschiedliche Märkte,
XXXX: da müsstest du auch auf ein anderes Branding gehen, vielleicht ein anderes Werte versprechen.
XXXX: Du müsstest dir anschauen, wie die Konkurrenz dort ist,
XXXX: Also wirklich nochmal sehr, sehr viel Aufwand plus du schaffst Strukturen,
XXXX: die dich abhängig machen.
XXXX: Sobald du Geld dann reinnimmst oder mehr Geld in die Hand nimmst,
XXXX: hast du da auch eine höhere Verantwortung, andere Verpflichtungen.
XXXX: Das würde für mich nebenberuflich nicht funktionieren.
XXXX: Und das ist für mich aktuell, also ich habe mir früher auch mal,
XXXX: klar bekommt man immer die Frage, wie lange machst du das jetzt noch,
XXXX: aber für mich ist das aktuell zumindest kein Zwischenschritt,
XXXX: sondern einfach mein Modus operandi.
XXXX: Ich mag meinen Hauptjob, ich kann dort viel gestalten, ich kann dort Innovation
XXXX: im Energiesektor voranbringen, was einfach auch ein sehr, sehr interessanter Bereich ist.
XXXX: Ich treffe immer wieder sehr, sehr smarte Leute, von denen ich viel lernen kann,
XXXX: Die beiden Sachen beflügeln sich gegenseitig.
XXXX: Und hier in den eigenen Businesses ist es dann noch so ein Stück weit mehr so
XXXX: die Selbstwirksamkeit, bei der man einfach mehr gestalten kann,
XXXX: direkter gestalten kann.
XXXX: Zwischen Idee und Umsetzung passt ja dann oft nicht viel dazwischen.
XXXX: Von daher ist das aktuell das Setup, was ich ganz gerne fahre.
Andy: Merkst du denn, oder wie kommt es jetzt in deinem Hauptjob an,
Andy: dass du so viele Dinge nebenher machst, wie Buch zu schreiben und ein eigenes
Andy: Start-up, eine eigene GmbH.
Andy: Brauchen wir ja bei Nebenbeschäftigungsgenehmigung und da sind wir auch wieder
Andy: ein bisschen bürokratisch.
Andy: Ich erlebe das häufig, dass es eher nicht so positiv wahrgenommen wird,
Andy: aber so mein Take ist eigentlich eher, das sind ja auch die
Andy: die besseren Mitarbeitenden, die Menschen, die sich mit Unternehmertum beschäftigen,
Andy: da kannst du dir sicher sein, dass die das Firmengeld nicht verplempern und
Andy: auch kein Meeting sinnlos verstreichen lassen.
Andy: Wie kriegst du da so das Feedback jetzt von deinem Management in deinem Vollzeitjob zu dem Thema?
XXXX: Ja, es ist interessant, was du sagst. Ich habe gerade das Buch nochmal aufgeschlagen.
XXXX: Es ist tatsächlich Unterpunkt auf Seite 16, warum Gründerinnen bessere Mitarbeitende
XXXX: sind und was das mit deinem Dayjob macht. Das ist genau der Punkt.
XXXX: Und ich bin auch der Meinung, dass Unternehmen da extrem von profitieren,
XXXX: weil das, was du lernst, wenn du selbstständig arbeitest, bringst du halt ins
XXXX: Unternehmen mit und kannst du dann dort entsprechend umsetzen.
XXXX: Ja, so dieses wirklich auch den Blick dafür zu haben, hey, was sind die 20 Prozent,
XXXX: die 80 Prozent Impact haben?
XXXX: Sachen in Scheiben zu schneiden, kleiner zu machen, nicht immer groß groß zu
XXXX: denken, nicht für alles ein Meeting aufzusetzen, sich zu überlegen,
XXXX: was ist jetzt die Rolle, habe ich hier eine Rolle, muss ich da wirklich rein?
XXXX: Also deswegen bilden wir die Kolleginnen
XXXX: und Kollegen ja auch im unternehmerischen Denken und Handeln aus.
XXXX: Und auch die Wissenschaft sagt hier, da haben wir mal eine Studie gemacht,
XXXX: sagt hier genau das Gleiche, dass du dadurch Effizienzsteigerungen im Unternehmen hast.
XXXX: Du kannst natürlich nichts gegen Vorurteile machen. Von daher hast du beides.
XXXX: Es gibt Leute, die das absolut sehen und die sagen, das ist klasse,
XXXX: das ist genau das, was wir hier brauchen.
XXXX: Und dann gibt es natürlich wieder Leute, die denken, wenn ich im Homeoffice
XXXX: bin, mache ich nichts anderes, als für mein Nebenbusiness zu arbeiten.
XXXX: Das sind aber auch diejenigen, die dich managen von 9 to 5.
XXXX: Also da teilt sich so ein bisschen die Spreu vom Weizen.
XXXX: Und dann gibt es wieder diejenigen, die sagen, ich manage dich nach Output.
XXXX: Aber es gibt einfache Beispiele.
XXXX: Also keine Ahnung, wir hatten im Team mal die Idee, wir wollen ein kleines Video
XXXX: drehen, zu erklären, was unser Team macht.
XXXX: Ich habe ja das ganze Setup zu Hause, weil ich ja auch die Social Media Ads
XXXX: mache. Das heißt, ich habe eine professionelle Kamera, ich habe ein Lichtsetup,
XXXX: ich habe ein Greenscreen.
XXXX: Das Ding habe ich halt einfach nächsten Tag mit ins Rohr gebracht.
XXXX: Wir haben das abgedreht im Unternehmen, ich habe das geschnitten und am Abend war das Video fertig.
XXXX: So schnell stellst du halt im Corporate keine Bestellanforderungen ein.
XXXX: Dann dauert es noch drei Wochen, bis es irgendwie durch den Prozess geht.
XXXX: Kostet irgendwie wahrscheinlich 10.000 Euro und dann wird es irgendwann gemacht.
XXXX: Das ist ein einfaches Beispiel, wie sich diese Dinge gegenseitig voneinander profitieren können.
XXXX: Aber im Endeffekt, mir war es immer wichtig, dass ich trotzdem einer der High-Performer
XXXX: bin, dass da meine Arbeit nicht darunter leidet.
XXXX: Und dann ist es mir auch relativ egal, was andere davon haben.
Andy: Wie kriegst du es zeitlich alles hin? Also du hast ein Buch geschrieben nebenher,
Andy: du arbeitest nebenher, du arbeitest Vollzeit, du machst noch Vorträge, Webinar.
Andy: Das habe ich gesehen, hier bei fürgründer.de warst du im Webinar.
Andy: Hast du so feste Blöcke, wo du dann sagst, jetzt mache ich hier ein bisschen
Andy: Social-Media-Ads oder machst du das dann abends, nachmittags, am Wochenende?
Andy: Wie ist das so dein Zeitmanagement?
XXXX: Also ich würde wirklich behaupten, und das ist auch was, was ich in meinem Buch
XXXX: beschreibe, der Game Changer war da für mich mein Task-Management-System.
XXXX: Also ich habe mir ein Task-Management-System aufgebaut in Trello,
XXXX: was in der zeitlichen Logik funktioniert.
XXXX: Also heute, morgen, nee, heute, diese Woche, nächste Woche, nächste Woche,
XXXX: und dann eine Spalt ist someday, maybe, also irgendwann.
XXXX: Und da arbeite ich im Prinzip Tickets rein. Das ist auch wirklich geil.
XXXX: Das habe ich richtig schön von meinem Mitgründer Julian gelernt.
XXXX: Ganz am Anfang habe ich immer nicht verstanden, wenn ich hyped war von irgendeiner
XXXX: Idee oder von einem Update oder wenn irgendein Bug vielleicht mal bei uns drin
XXXX: war oder irgendwas, was nicht so sein sollte, warum das nicht sofort beruhigt wurde.
XXXX: Und Julia hat immer gesagt, fahr schnell ein Ticket ein das war ich fast wahnsinnig
XXXX: geworden aber klar, ich meine, der hat super viele Assignments und wenn da jeder
XXXX: so kommt, dann muss man sich auch irgendwo vor dieser Überforderung schützen,
XXXX: und deswegen denke ich wirklich mit meinen Aufgaben in Tickets und ich habe
XXXX: mir das Taskmanagement so aufgebaut und priorisiere jeden Abend welche Tickets
XXXX: ich nächsten Tag machen möchte.
XXXX: Damit es für mich,
XXXX: am Ende ein erfolgreicher Tag wird. Und so kann ich quasi die Today-Spalte jeden
XXXX: Abend füllen mit den Tickets und die ziehe ich mir dann von rechts aus der Spalte
XXXX: diese Woche oder halt nächste Woche hin,
XXXX: konzentriere mich täglich, aber wirklich nur auf die Today-Spalte und gucke
XXXX: die ganzen anderen Sachen nicht an.
XXXX: Und das Wichtige dabei ist, da nicht zwischen privat, hauptberuflich,
XXXX: nebenberuflich zu trennen, weil so denkt halt das Hirn nicht.
XXXX: Das Hirn denkt ja an heute, was muss heute erledigt werden?
XXXX: Vielleicht noch wann muss es erledigt werden? Aber das trennt nicht zwischen,
XXXX: jetzt mache ich nebenberuflich, jetzt mache ich hauptberuflich.
XXXX: So, und das ist so der wesentliche Punkt.
Andy: Das heißt, es ist ein Tool, wo alles reinkommt. Was weiß ich,
Andy: Steuererklärung machen, privat, Sommerurlaub planen, Social Media Kampagne für
Andy: Kilo Calculator fertig machen. Das kommt alles in ein Tool.
XXXX: Genau, und ich habe so, da drüber liegt so mein Vision Board,
XXXX: ja, das heißt, ich weiß, wo ich hin möchte, ich weiß, was ich sozusagen am Jahresende
XXXX: oder irgendwann mal erreichen möchte.
XXXX: Und das muss halt in Scheiben geschnitten werden, damit ich immer wieder sagen
XXXX: kann, hey, zahlt das, was ich jetzt gerade tue, darauf wirklich ein.
XXXX: Und das ist wirklich der Gamechanger, weil du kannst natürlich anfangen,
XXXX: ein Buch zu schreiben und zu sagen,
XXXX: hey, ich gucke mir jetzt mal so ein bisschen an, was noch so viele Bücher gibt
XXXX: und es macht total Spaß, bei Amazon durchzugucken und dann bestelle ich mir
XXXX: noch weitere Bücher und das macht mir auch total Spaß und dann arbeite ich irgendwie
XXXX: drei Tage lang, einen Cover zu erstellen.
XXXX: Und das ist so ein bisschen die Gefahr, Dass man abdriftet in die Sachen, die mehr Spaß machen.
XXXX: Aber dieses Trenno-Board zwingt dich in einem ruhigen Moment dazu zu überlegen,
XXXX: hey, wo möchtest du hin, wann soll das Buch fertig sein und was brauche ich jetzt dafür?
XXXX: Ich helfe gerade einem Freund ein Buch zu schreiben und ich habe ihm Tickets
XXXX: geschrieben. Ich habe gesagt, überleg dir ganz genau, was so dein Thema ist.
XXXX: Was macht dir gerade am meisten Spaß?
XXXX: Womit beschäftigst du dich? Was macht dich am meisten aus? Wozu erzählst du gerade am meisten?
XXXX: Bring das erstmal. So erste Aufgabe. Die zweite Aufgabe ist dann zu überlegen,
XXXX: dass man zum Beispiel mal in so Helium 10 oder so reingeht, also Software für
XXXX: Amazon-Produkte, weil da sind ja ganz viele Analytics drin, um zu schauen,
XXXX: wie matcht das mit dem aktuellen Angebot und der Nachfrage, sodass man so eine Grobskizze hat.
XXXX: Und dann muss man es schaffen, dieses ganze Ding in 10 bis 15 Kapiteln mal zu beschreiben.
XXXX: Das heißt, ein Ticket ist auch wieder, hey, morgen 10 bis 15 Kapitel runtergeschrieben.
XXXX: Also nicht beschrieben, sondern
XXXX: einfach wie so ein Inhaltsverzeichnis zu schreiben. Das ist ein Ticket.
XXXX: Und so kannst du so ein Ding halt runterbrechen und das zwingt dich halt dazu, nicht abzudriften.
XXXX: Und das ist für mich das wichtigste Gesetz, wirklich dieses Parkinson's Law.
XXXX: Also die Arbeit dehnt sich aus mit der Zeit, die du dir dafür nimmst.
XXXX: Sowas bedeutet, wenn ich sage, ich habe jetzt eine Stunde Zeit,
XXXX: um dieses Inhaltsverzeichnis zu schreiben, konzentriert sich dein Hirn ganz
XXXX: anders auf einmal auf diesen Output, weil du dann nicht irgendwie eine halbe
XXXX: Stunde bei Kapitel 1 stehen bleibst, sondern,
XXXX: Gehst dann relativ schnell, komm, ja gut, jetzt Kapitel 1 hatte ich jetzt,
XXXX: machen wir mal 2, 3, 4, 5, weil du nimmst das dann eh am Ende und reflektierst
XXXX: das mit jemandem und das dann wieder das Pareto-Prinzip,
XXXX: so derjenige wird nicht merken, ob du dir irgendwie 10 Minuten über Kapitel
XXXX: 1 Gedanken gemacht hast oder halt 3 Stunden und du sammelst ja dann eh Feedback.
XXXX: Das heißt, in kleine Tickets schneiden und vorher überlegen,
XXXX: was man wann macht und versuchen, daran dann auch zu halten und nur weil dann
XXXX: irgendjemand zwischendurch eine E-Mail schreibt, nicht wieder in den Hustle
XXXX: geraten und diese E-Mails schreiben.
Andy: Sofort beantworten.
XXXX: Ja, wenn es so ein easy Ding ist, kannst du mal auch in fünf Minuten beantworten,
XXXX: aber auch wirklich die Gelassenheit erzeugen, zu sagen, das wird jetzt ein neues
XXXX: Ticket und am Ende des Tages kann ich mir überlegen, ob ich das in mein morgiges
XXXX: Today reinschiebe oder in Next Week, Next Weeks.
XXXX: Und wenn ich das gemacht habe,
XXXX: plane ich danach den Tag. Das heißt, wenn ich wirklich Dinge dringlich fertig
XXXX: machen will, dann stelle ich mir meistens einen Wecker auf 4.40 Uhr.
XXXX: Dann habe ich noch zwei Stunden Zeit, bevor ich meine Töchter fertig machen muss.
XXXX: Dann habe ich von 5 bis 7 sozusagen.
XXXX: Das sind auch meine produktivsten Stunden. Und meistens mache ich dann abends
XXXX: nochmal ein, zwei Stunden was.
XXXX: Oder halt schiebe es wirklich auf Tage, wo ich gerade mehr Zeit habe oder mal
XXXX: einen Urlaubstag oder mal am Wochenende. Aber so gehe ich dann mit der Zeit.
Andy: 5 bis 7 Uhr machst du nicht jeden Tag?
XXXX: Es kommt darauf an, wie ich schlafe. Eine sehr lange Zeit lang habe ich das jeden Tag gemacht.
XXXX: Aktuell schläft meine Tochter halt einfach sehr schlecht. Und wenn du ein paar
XXXX: Mal die Nacht aufstehst, dann machst du halt 5 bis 7 auch nicht irgendwie immer.
XXXX: Aber in Zeiten, in denen es gut funktioniert und in denen sie durchschläft,
XXXX: mache ich das schon. Hut ab.
Andy: Also ich bin mehr die Nachteule. Aber mir geht es auch so, ich kann dann abends
Andy: in 2 Stunden Dinge erledigen, die ich tagsüber in acht Stunden nicht geschafft
Andy: habe, einfach weil man sich zu häufig unterbrechen lässt oder zu häufig unterbrochen wird.
Andy: Manchmal isst man ja selber und manchmal wird man unterbrochen.
Andy: Was mich noch kurz interessieren würde, du hast ja auch ein bisschen erzählt,
Andy: schon dass du ein paar Sachen gelassen hast, also sowohl die Kinderbetten als auch das Müsli.
Andy: Wie siehst du jetzt heute Kilo-Calculator? Also gab es da auch schon Momente,
Andy: wo du daran gezweifelt hast?
Andy: Gab es Dinge, wo dich demotiviert haben und falls ja, wie
Andy: Wie bist du da wieder rausgekommen? Hast du dann mit deinem Co-Gründer jetzt
Andy: in dem Fall, hast du andere Mentoren, die dir da helfen oder ziehst du dich
Andy: komplett alleine raus, liest ein Kapitel in deinem Buch und dann geht es wieder oder wie?
XXXX: Nee, es ist tatsächlich, also klar, ich glaube, jeder hat das,
XXXX: dass auch mal Stellen sind,
XXXX: die einen demotivieren oft, wenn man sich einfach zu tief eingräbt in Sachen
XXXX: und sich dann vielleicht mal nicht an seinen Trello-Bot hält und dann merkt,
XXXX: dass man sich irgendwie verrannt hat oder Sachen halt nicht funktionieren,
XXXX: aber sowohl dann mit meinen Mitkunden einzuchecken,
XXXX: um einfach mal raus zu zoomen und wieder aufs große ganze Bild zu gehen und
XXXX: das vielleicht einfach zu bewerten
XXXX: als etwas, wo man jetzt mal kurz reingetaucht ist, um es zu verstehen,
XXXX: invalidiert hat und es auch vollkommen okay ist,
XXXX: dann woanders weiter zu machen oder halt dann auch, ich habe Mentoren,
XXXX: mit denen ich da über Dinge spreche und die helfen einem dann auch wieder das
XXXX: große Ganze zu sehen und ich versuche sowas dann oft immer auch einfach als
XXXX: Learning abzustempeln, weil du machst es dann halt nicht nochmal, ja.
XXXX: Und von daher, das hat bisher eigentlich immer ganz gut funktioniert.
XXXX: Und ich glaube, das Wichtigste ist einfach zu akzeptieren, dass das vollkommen natürlich ist.
XXXX: Also ich kann jetzt hier viel von Trello-Board erzählen und wie effizient und effektiv man dann ist.
XXXX: Aber natürlich auch mir geht es so, dass ich mich nicht immer dran halte und
XXXX: mich dann auch ab und zu verliere.
XXXX: Aber im Gegensatz dazu habe ich halt, ich habe einfach gelernt,
XXXX: dass das vollkommen normal ist.
XXXX: Fast schon, als wenn du sagst, hey, du bist trockener Alkoholiker und musst
XXXX: dich halt daran gewöhnen, dass du das immer sein wirst und dass die Versuchung
XXXX: immer abzudriften, jeder hat eine andere Versuchung, Programmierer haben vielleicht
XXXX: die Versuchung, sobald sie eine Idee haben,
XXXX: alles sofort zu automatisieren und kämpfen immer gegen irgendeinen inneren Teufel sozusagen.
XXXX: Jeder hat andere innere Teufel und es wird immer wieder Zeiten geben,
XXXX: in denen Säulen wackeln. und manchmal hat man mehr Säulen, die wackeln,
XXXX: also Gesundheit, Ernährung, Familie, Job, Motivation, you name it.
XXXX: Und einfach zu akzeptieren, dass es normal ist und dass man dann auch wieder rauskommt.
XXXX: Da war ich am Anfang mal sehr demotiviert, weil ich gedacht habe,
XXXX: das muss jetzt immer so sein, aber ich habe irgendwann verstanden,
XXXX: dass das gar nicht so sein kann,
XXXX: und wenn man das einmal akzeptiert hat, dann ja seine Methoden da definiert
XXXX: hat, wie man da rauskommt, auch Sport ist für mich viel, Sport, Musikern,
XXXX: ja, das funktioniert dann ganz gut.
Andy: Ist das auch so, wie du dich erholen kannst und mal wegkommst von allem?
Andy: Also ist ja auch wichtig, dass man mal abschalten kann. Wie machst du das so?
XXXX: Ja, genau, also im Sommer bin ich Rennrad gefahren.
XXXX: Normalerweise gehe ich viel laufen.
XXXX: Das sind schon so die wesentlichen Mechanismen, über die ich mich dann,
XXXX: wieder runterhole. Ehrlicherweise, Kinder zwingen einen natürlich auch dazu.
XXXX: Also wenn man dann einfach die Aufmerksamkeit auf die Kinder setzt,
XXXX: Lego baut, das auch wirklich ernst nimmt oder mit denen auf den Spielplatz geht
XXXX: und für die ist das deren Realität.
XXXX: Also wenn dir ein Kind irgendwie gerade sagt, hey, ich habe jetzt dieses Bild
XXXX: gemalt oder ich will jetzt das bauen,
XXXX: das ist für die in dem Moment das Wichtigste für die auf deren Welt.
XXXX: In deren Welt, deswegen reagieren die ja auch oft immer so total für uns Erwachsene,
XXXX: manchmal irrational, wenn man sagt, nee, das machen wir jetzt nicht mehr oder
XXXX: fangen die das Weinen an und man denkt, das ist doch gar nicht so schlimm.
XXXX: Für die in dem Moment ist es das Wichtigste der Welt, genau diese Sachen zu tun.
XXXX: Und wenn man das verstanden hat und sich darauf einlassen kann,
XXXX: dann holt einen das natürlich auch massiv runter, weil Kinder andere Fragen
XXXX: stellen, ganz anders an Dinge herangehen.
XXXX: Das heißt, das nutze ich dann auch aktiv, um runterzukommen.
Andy: Gibt es irgendwelche Themen, die wir noch nicht besprochen haben?
Andy: Habe ich irgendeine Frage nicht gestellt, die du gerne beantwortet hättest.
XXXX: Ich habe mich heute extra, ich habe ja auch ein paar Folgen von deinem Podcast
XXXX: gehört, ich habe mich extra auf das Technik-Setup vorbereitet.
XXXX: Oh, das stimmt, ja. Das haben wir hier Shit.
Andy: Okay. Können wir das euch noch einstreuen? Da hast du wahrscheinlich hier von
Andy: dem Julian ein paar Informationen, jetzt sind wir uns nicht mal losgeworden.
Andy: Die musst du jetzt noch kurz droppen. Wie ist das Tech-Setup?
XXXX: Die hauen wir jetzt raus. Das Web-Frontend ist eine Single-Page-Application auf Vue-Shape-Basis.
XXXX: Bei der mobile App haben wir eine Capacitor-Hybrid-App.
XXXX: Das Ganze ist aufgebaut mit APIs und hier nutzen wir BUN als Runtime und ElijahJS,
XXXX: wenn ich das richtig pronounced habe.
XXXX: Firebase nutzen wir als Backend-as-a-Service, vor allen Dingen für Nutzer-Authentification
XXXX: und die Live-Datenbank.
XXXX: Typesense ist hier unsere Search Engine und ja, hosten tun wir auf VPS bei Hetzner.
Andy: Das gefällt mir auch. Kleine Reise.
Andy: Ja, BAN ist ganz interessant, die sind jetzt von Entropic übernommen worden,
Andy: hier vor ein paar Tagen. Also ist so eine, ja,
Andy: JavaScript Runtime sozusagen. Wer das nicht kennt, kann sich mal anschauen,
Andy: BAN.com und die haben jetzt, ja, Ich glaube, Knotcode ist damit gebaut und jetzt
Andy: haben die die komplett übernommen.
Andy: Also scheinen auf jeden Fall auch erfolgreich zu sein. Gute Wahl.
Andy: Ja gut, also cool. Sonst noch was? Was steht auf deinem Vision Board für 2026?
XXXX: Ich habe auf jeden Fall Bock, so die dritte Version von Kilo Calculator rauszubringen.
XXXX: Also da haben wir jetzt einfach viel gelernt.
XXXX: Die Welt dreht sich mit KI und und anderen Preismodellen, Preisstrategien.
XXXX: Da steht auf jeden Fall noch einiges vor der Tür. Da wollen wir auf jeden Fall rangehen.
XXXX: Ich habe Bock, das Thema nebenberuflich Gründen weiterzutreiben.
XXXX: Bin da dann aber auch relativ offen. Ich bin immer der Meinung,
XXXX: wenn du einfach coole Leute in einen Raum kippst, die an einem Thema arbeiten,
XXXX: für das sie brennen, dann kommt immer irgendwie was Geiles raus.
XXXX: Und vor allen Dingen, das sind so meine beiden Hauptthemen, die ich da nebenberuflich treiben will.
Andy: Ist das der größte Konkurrent für dich dann auch, für Kilo-Calculator?
Andy: Ist KI, dass Menschen ihre Ernährungsberatung in Zukunft einfach mit der LLM
Andy: machen? Ist das so der größte Wettbewerb?
XXXX: Es kommt darauf an. Also ich meine, klar, wir sehen das jetzt in den objektiven Metriken.
XXXX: Also grundsätzlich erstmal, dass Google jetzt ganz vorne immer eine AI-Antwort
XXXX: anzeigt, dass jedem Website-Betreiber so gegangen sein, dass 30-40% Suchvolumeneinbruch,
XXXX: das sehen wir auch auf unseren Hauptkeywords.
XXXX: Klar, ich glaube schon, dass gerade in einer preissensiblen Welt viele KI nutzen
XXXX: werden, um sich beraten zu lassen.
XXXX: Das Hauptthema bei Ernährung ist aber tatsächlich nicht das Wissen,
XXXX: sondern wirklich dieser Coaching-Aspekt dahinter. also die wenigsten schaffen
XXXX: es nicht abzunehmen, weil sie nicht wissen, dass sie weniger essen müssen oder
XXXX: sich gesünder ernähren müssten.
XXXX: Und wie schnell hast du vor KI schon rausgefunden, was eine gesunde Ernährung
XXXX: ist. Aber das ist nicht der Punkt.
XXXX: Von daher glaube ich nicht daran, dass das Thema, es verändert sich.
XXXX: Es verändert sich. Und ich glaube daran, dass man das Thema ein bisschen wegdenken
XXXX: muss von Software as a Service und in Richtung Service as a Service.
XXXX: Aber man, das war ja auch.
XXXX: Doch, Richtung Service-SOS. Also, dass du den Service sozusagen in den Vordergrund
XXXX: stellen musst und versuchen musst,
XXXX: Output-orientierter zu denken und der Ernährungsfachkraft vom Output her so
XXXX: viel wie möglich abzunehmen.
XXXX: Daran glaube ich, aber Ernährungsfachkräfte wird es trotzdem weiterhin geben,
XXXX: weil du halt diesen therapeutischen Aspekt einfach brauchst,
XXXX: um Menschen da zu helfen. Ich glaube, das ist eher die Frage,
XXXX: wie man es macht und wie man da KI adaptiert.
XXXX: Ich meine, das sieht man auch auf dem Markt. Viele bringen einfach neue Tools
XXXX: und Software raus, einfach nur, weil es geht, weil es möglich ist.
XXXX: Und dann wundern sie sich, warum sie es nicht monetarisiert kriegen.
XXXX: Das ist halt ein Riesenthema und das muss man für sich bewerten.
XXXX: Da muss man Ruhe bewahren und sagen, nein, wenn wir jetzt keinen Use Case haben,
XXXX: dann ballern wir nicht einfach nur KI rein, weil es möglich ist.
XXXX: Das bringt keinem was. Und ich glaube, das wird unsere Herausforderung fürs nächste Jahr.
Andy: Das ist doch ein schönes Schlusswort. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Andy: Ich glaube, da ist viel auf jeden Fall in Bewegung gerade. Das sieht man auf jeden Fall auch im Mal.
Andy: Und ich wünsche weiterhin viel Erfolg und werde mir auf jeden Fall auch das
Andy: Buch bestellen. Aber ich habe es im Kindle Unlimited ja drin.
XXXX: Da wird man pro gelesene Seite bezahlt, Andreas.
Andy: Das wollte ich dich noch fragen. Da siehst du dann auch, ob die Leute das durchgelesen haben.
Andy: Also wird pro gelesene Seite bezahlt, bei Kinder Limited.
Andy: Okay, das müssen ja Mikrocent-Beträge dann sein, sozusagen.
XXXX: Absolut, ja.
Andy: Okay, interessant. Das wusste ich jetzt auch nicht. Ich lerne auch immer was dazu.
Andy: Von daher, vielen, vielen Dank für den Einblick und dir weiterhin viel Erfolg und toi, toi, toi.
XXXX: Danke, Andreas.
Andy: Danke dir. Mach's gut. Ciao. Ja, das war auch schon wieder Folge 153 von Happy Bootstrap.
Andy: Wie hat es dir denn gefallen? Hast du bis zum Ende gehört?
Andy: Schreib mir doch gerne eine schnelle Mail an hallo-bootstrap.de adde mich auf LinkedIn.
Andy: Da ist der Link in den Shownotes. Wie übrigens auch alle Links hier zum Podcast
Andy: und wie zu dem Buch von dem Janis.
Andy: Und dann kannst du mir da kurz ein Feedback schreiben oder auch über das Kontaktformular
Andy: auf der Website happy-bootstrap.de Ich würde mich freuen,
Andy: wenn du irgendwo den Weg zu mir findest, weil Feedback wäre für mich immer super,
Andy: damit ich weiß, was ich für die nächste Folge anders machen kann oder bei der
Andy: Gästeauswahl, denn Podcast ist halt schon so ein One-Way-Ding, von daher, ja.
Andy: In der nächsten Woche spreche ich mit dem Alexander Bünk von Alfima und der Alex,
Andy: der hat früher eine Agentur gehabt mit ein paar Co-Foundern und hat diese dann
Andy: aufgehört, also nicht verkauft, hat so ein bisschen einen Nakitano-Move gemacht,
Andy: da haben wir auch darüber gesprochen,
Andy: warum er sowas macht und baut heute ein SaaS für Creator,
Andy: also eben Solopreneure, ein All-in-One-Tool für Solopreneure.
Andy: ALFIMA heißt, das könnt ihr euch schon mal anschauen, alfima.io und das kommt
Andy: dann in Folge 154 in der nächsten Woche.
Andy: Ich hoffe, du hast noch ein paar entspannte Tage und bist gut ins neue Jahr gekommen.
Andy: Wir hören uns dann in einer Woche. Mach's gut. Ciao, ciao.
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