Pecorino statt Hochzeitsplanung: Ein Bootstrapping-Paar zwischen Job und Online-Shop (#136)

Shownotes

In Folge 136 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Paola und Patrick von Sapori Sardi, die sardische Feinkost online verkaufen. Was als Sehnsucht nach den Produkten aus Paolas Heimat begann, ist heute ein E-Commerce-Shop mit fast 200 Produkten und 47.000 Euro Umsatz im ersten halben Jahr – alles neben dem Vollzeitjob.

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Das Besondere: Sie nutzen das bestehende Lager von Paolas Onkel in Berlin, der seit 20 Jahren Restaurants beliefert. Nach einem Jahr Vollzeit-Gründung musste Patrick wieder in den Job zurück, aber das Paar macht unbeirrt weiter.

Im Gespräch erzählen sie von Kühlversand-Challenges, warum Rezeptpakete nicht funktionieren und wie sie als Paar die Balance zwischen Business und Beziehung finden – inklusive auf 1% stehender Hochzeitsplanung.

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Andy: Hallo und herzlich willkommen zu Folge 136 von Happy Bootstrapping.

Andy: Heute mal wieder mit E-Commerce und zwar mit Paola und Patrick von Saporizardi.

Andy: Da gibt es sardische Feinkost online.

Andy: Ja, und das begann als Sehnsucht nach den Produkten von Paolas Heimat.

Andy: Und die beiden haben heute in ihrem E-Commerce-Shop fast 200 Produkte von der Insel im Angebot.

Andy: Ich war da auch schon mal 2019 längere Zeit zum Urlaub. ist wirklich sehr zu

Andy: empfehlen und sehr schön.

Andy: Und die beiden, die Bootstrappen, ihr Saporizade nebenher, beide haben jetzt

Andy: wieder einen Vollzeitjob.

Andy: Der Patrick hat es mal schon Vollzeit gemacht.

Andy: Und nun sind sie als Paar auch weiterhin dran, das Ganze zu Bootstrappen.

Andy: Und darum geht es in der Folge mit allen Höhen und Tiefen, wie das ganze Geschäft

Andy: funktioniert und wie man sowas eben aufbaut.

Andy: Genau, die beiden haben auch einen Gutscheincode dabei, den gibt es wie immer am Ende der Folge.

Andy: Ansonsten freue ich mich immer über Feedback zur Folge, entweder unter LinkedIn

Andy: zum Artikel des Podcasts kommentieren, an hallo-bootstrapping.de eine E-Mail

Andy: schicken oder mir über das Kontaktformular auf der Webseite kurz schreiben.

Andy: Auf der Webseite gibt es auch eine Newsletter, da kriegst du immer die Folgen

Andy: ein paar Tage später zusammengefasst, dann kannst du überlegen,

Andy: ob du Bock hast, die ganze Folge

Andy: zu hören, so als kleiner Service und Zusammenfassung für die Hörerin.

Andy: So, jetzt geht es direkt los mit der Folge. Ganz viel Spaß.

Andy: Guten Abend Paola und Patrick, zwei zusammen und herzlich willkommen bei Happy Bootstrapping.

XXXX: Hallo Andreas, wir freuen uns hier zu sein.

Andy: Ich freue mich, dass ich mal wieder ein Duo interviewen darf mit allen.

Andy: Ja, ich bin mal gespannt, wie es klappt auf jeden Fall.

Andy: Erzählt doch mal in euren Worten, wer seid ihr und was genau macht ihr?

XXXX: Ja, vielen Dank, dass wir hier sein. Können erstmal vorab, wir sind große Fans

XXXX: von deinem Podcast, also wir freuen uns sehr.

XXXX: Genau, also Patrick und ich haben zusammen eine Firma gegründet.

XXXX: Wir sind ein Paar und haben eben beschlossen, eine Firma zusammen zu gründen.

XXXX: Und zwar verkaufen wir sardische Feinkost und das Ganze in einem Familienunternehmen.

XXXX: Das Ganze ist ein E-Commerce-Shop online und ja, das haben wir jetzt vor anderthalb Jahren gegründet,

XXXX: sind jetzt seit über einem halben Jahr live und verkaufen da alles von Käse

XXXX: über Wurstwaren, Pasta, Brot, Süßigkeiten, mittlerweile auch Weine,

XXXX: vornehmlich aus Sardinien, aber auch zum Teil aus Italien, online nach Deutschland und Österreich.

Andy: Für die ganzen Sardinien-Fans da draußen sozusagen.

Andy: Okay, wofür steht der Name? Sapore Sardi, ich bin des Italienischen nicht so bewandert.

XXXX: Ja, das erkläre ich auch gerne. Also wie man vielleicht an meinem Namen schon

XXXX: erkennen kann, kommt meine Familie aus Sardinien, also aus Italien.

XXXX: Und das Ganze sollte eben ja auf jeden Fall gleich den Charakter widerspiegeln,

XXXX: den wir wiedergeben wollten.

XXXX: Wir wollen den Genuss aus Sardinien, die Aromen Sardiniens weitergeben.

XXXX: Also Tapurisadi Aromen Sardiniens bedeutet das. Genau.

Andy: Interessant. Du redest so viel Italien. Ich dachte immer, die Sarden, die sind so stolz.

Andy: Da gibt es ja auch eine eigene Fahne und so. Wir waren da mal im Urlaub,

Andy: ist schon ein bisschen her.

Andy: Aber wenn ich mich richtig erinnere, ist es schon so, dass man da,

Andy: ja, das ist jetzt schon spezieller. Kann das sein?

XXXX: Richtig, genau. Also ich bin nicht dort geboren, deswegen trage ich jetzt diesen

XXXX: Nationalstolz nicht in mir.

Andy: Okay, verstehe. Und wie groß ist es heute?

Andy: Ihr habt es vor eineinhalb Jahren gegründet, seit einem halben Jahr ist es live.

Andy: Das interessiert mich auch mal, was ihr in dem Jahr gemacht habt.

Andy: Wie groß ist es heute? Könnt ihr dazu was sagen?

Andy: Ja genau, wir haben das Ganze eigentlich gegründet im April letzten Jahres und

Andy: dann bis das alles durch war mit der Gründung war es glaube ich Juni und dann

Andy: haben wir währenddessen den ganzen Shop noch gebaut, waren dann 1.

Andy: Oktober live 2024 und aktuell haben wir bis heute, vorhin nochmal nachgeschaut,

Andy: bis zum heutigen Tage haben wir so gerundet 47.000 Euro Umsatz gemacht.

Andy: Das seid ihr doch am Anfang sozusagen. Und ihr macht es beide noch nebenher,

Andy: wenn ich das richtig verstanden habe.

Andy: Genau, wir machen das jetzt tatsächlich wieder oder das erste Mal eigentlich beide nebenher.

Andy: Während Paula die ganze Zeit noch Vollzeit auch angestellt war,

Andy: hatte ich eigentlich im April letzten Jahres meinen vorherigen Job an den Nagel

Andy: gehangen und habe quasi drei Tage später sind wir beide zum Amt und haben direkt

Andy: das Unternehmen gegründet,

Andy: da das wirklich schon ein Thema war, was lange als Idee bei uns gereift ist.

Andy: Und als es sich dann ergeben hat und klar war, okay, ich würde tatsächlich mal

Andy: aus meinem Job ausschalten, kam sofort die Idee, warum jetzt nicht die Gründung

Andy: und genau und dann ging es los.

Andy: Dann habt ihr auch gleich den Druck gehabt, liefern zu müssen sozusagen.

Andy: Dann musste ich gleich liefern und ich war dann quasi Vollzeit,

Andy: also die ganze Zeit drin und das aber jetzt bis Anfang Juli, diesem Juli 2025,

Andy: da tatsächlich die Firma von Tag 1 zwar insofern profitabel war,

Andy: dass sie sich plus minus null getragen hat, aber eben nicht so profitabel ist,

Andy: dass sie mein Gehalt irgendwo ausgleichen könnte.

Andy: Und das war immer so, dass wir gesagt haben, okay, wir geben dem Ganzen mal

Andy: bis Mai 2025 Zeit, also irgendwie so gute mal irgendwie auch sechs Monate und zwei Quartale.

Andy: Und wenn sich dann abzeichnet, dass das jetzt so durch die Decke schießt,

Andy: dass man direkt da quasi den Lebensunterhalt von bestreiten kann, dann ist das wunderbar.

Andy: Wenn sich das aber abzeichnet, dass es so wie es jetzt ist, wächst,

Andy: aber eben smart wäre nebenbei, um zu wachsen, noch Geld anzuschaffen,

Andy: damit man eben auch mehr investieren kann in die Firma, dann würde ich halt

Andy: wieder einen neuen Job annehmen.

Andy: Und so hat sich das jetzt ergeben, dass ich eben jetzt auch wieder Vollzeit

Andy: arbeite und wir tatsächlich etwas beide nebenbei machen.

Andy: Da bin ich später auf jeden Fall sehr interessiert, wie ihr euch das aufteilt,

Andy: zeitlich sowohl als auch von der Verantwortung her. Wie viele Produkte habt ihr heute gelistet?

Andy: Tatsächlich ganz genau haben wir jetzt 193 Produkte.

Andy: Und das meiste sind dann wirklich sardische Spezialitäten, weil Paula,

Andy: du hast doch gesagt, es gibt auch italienische Spezialitäten,

Andy: aber der Großteil ist schon aus Sardinien sozusagen.

XXXX: Richtig, genau. Also der wirklich große Teil kommt aus Sardinien,

XXXX: aber ja, auf Basis dessen, woher wir quasi unsere Produkte beziehen,

XXXX: nämlich aus dem Lager von meinem Onkel, der ja einen Großhandel betreibt,

XXXX: da greife ich jetzt schon ein bisschen vor,

XXXX: ja, haben wir da eben noch die Möglichkeit gehabt, ganz viele andere tolle Produkte

XXXX: aus Italien eben mit reinzunehmen und das eine oder andere haben wir dann,

XXXX: da haben wir nicht Nein sagen können.

Andy: Das interessiert mich jetzt auf jeden Fall, die Gründungsgeschichte.

Andy: Das habt ihr mit der Webseite, werde ich auf jeden Fall auch verlinken,

Andy: auch ein bisschen ausführlicher erklärt.

Andy: Ihr selber sitzt aber in Wien, aber dein Onkel in Berlin, habe ich das richtig verstanden?

XXXX: Ja, genau richtig. Also ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen und der Patrick

XXXX: war ja jetzt auch die letzten 15, 20 Jahre.

XXXX: Da haben wir uns auch kennengelernt und dann kam bei Patrick eine berufliche

XXXX: Möglichkeit, eben nach Wien zu gehen.

XXXX: Ich bin dann mitgegangen, weil wir schon eine sehr gefestigte Beziehung hatten

XXXX: und nicht auch immer offen für Abenteuer war.

XXXX: Und da war das Ganze eben noch gar nicht eine Option mit dem Online-Shop.

XXXX: Das war noch gar nicht eine Idee.

XXXX: Wir haben schon gerne bei meinem Onkel eingekauft.

XXXX: Und genau, und dann während wir in Wien waren und immer wieder dann zurück nach

XXXX: Berlin gependelt sind, um die Familie zu besuchen, kam dann eben die Idee,

XXXX: man, diese Produkte würden wir gerne eben auch häufiger zu Hause haben.

XXXX: Und dann haben wir quasi aus Wien heraus gegründet. Und Wien gefällt uns eben auch sehr gut.

XXXX: Es ist eine wunderbare Stadt, ist ja auch mehrmals die lebenswerteste Stadt

XXXX: der Welt, als lebenswerteste Stadt der Welt gekürt worden.

XXXX: Und dementsprechend, ja, sind wir ja eben immer noch sehr glücklich dort.

Andy: Und der Onkel, wie lange macht der das schon und hat ja keinen eigenen Online-Shop?

Andy: Macht er nur B2B sozusagen dann?

XXXX: Richtig, genau. Also mein Onkel hat da schon vor über 20 Jahren angefangen,

XXXX: wirklich Produkte in seinem Campervan noch mitzunehmen.

XXXX: Also meine Familie kommt eben aus Sardinien, wie ich ja schon gesagt hatte.

XXXX: Das heißt, immer wenn er dort war, um die Familie zu besuchen,

XXXX: hat er sich die tollen Produkte immer mitgenommen, auch für Freunde, Bekannte.

XXXX: Und irgendwann hat sich das Ganze durch Mundpropaganda eben aufgebaut und er

XXXX: hat dann immer mehr Restaurants und Feinkostläden beliefert und daraus ist dann wirklich ein sehr,

XXXX: sehr großes Unternehmen geworden dieser Zeit und jetzt beliefert er wirklich

XXXX: viele Restaurants und Feinkostläden in Berlin und hat ein großes Lager und genau,

XXXX: da haben wir uns quasi so eingehängt.

Andy: Verstehe. Und zu welchem Zeitpunkt und wie seid ihr auf die Idee gekommen,

Andy: dann selber das zu machen?

Andy: Weil du hast ja jetzt gesagt, er macht das seit 20 Jahren.

Andy: Das war ja eigentlich schon, das lag ja auf der Hand irgendwie.

Andy: Aber was hat euch dann überzeugt und wann, das dann schlussendlich doch zu probieren

Andy: mit der eigenen Gründung?

XXXX: Also ich glaube, da wäre der Patrick eher der Richtige, um zu antworten.

XXXX: Patrick ist der Unternehmer von uns. Der hatte schon immer wieder versucht,

XXXX: in seinem Lebenslauf sich selbstständig zu machen und ja, hatte einfach so diesen

XXXX: Drang und auch den Mut, da den ersten Schritt zu tun.

Andy: Das hat mich extra zugehalten, weil ich dachte, vielleicht erzählst du ein bisschen

Andy: irgendwie von deiner Familie und Familiengeschichte, woher das kommt,

Andy: dass auch du seit 20 Jahren die Idee nicht hattest.

Andy: Ja, ich glaube, die Idee ist in uns immer so ein bisschen schon gereift.

Andy: Also wir haben uns eigentlich immer gefragt,

Andy: Wieso wir da eigentlich oder wieso da eigentlich nicht mehr gemacht wird,

Andy: warum auch nicht mehr Familienmitglieder irgendwie in diesem Unternehmen arbeiten,

Andy: weil das sind eigentlich drei Brüder, die haben alle mal zeitweise immer irgendwas

Andy: miteinander gemacht, von Gastronomie bis Großhandel.

Andy: Jetzt aktuell sind tatsächlich auch zwei Brüder, die das gemeinsam dort auch

Andy: machen, aber eben der Gründer und Geschäftsführer ist eben dieser eine Onkel, Mose. Und

Andy: Und ja, die Idee, das zu machen, die reifte insofern schon immer,

Andy: dass immer Freunde von uns uns natürlich immer gefragt haben,

Andy: könnt ihr mal was aus dem Lager mitbringen? Könnt ihr mal mit ins Lager kommen?

Andy: Kannst du mal wieder Guanchale mitbringen, damit wir eine gute Carbonara machen

Andy: können, Weine etc.? Und dann hatten wir irgendwann so eine lange Liste und auch

Andy: Familie an Leuten, die immer wieder gefragt haben, dass wir gesagt haben,

Andy: okay, es wäre irgendwie smart, wenn man das den Leuten irgendwie zuschicken könnte.

Andy: Und ja, klar, jetzt hatte ich schon immer tatsächlich eine Vorliebe fürs Unternehmertum.

Andy: Ich komme auch aus der Startup-Branche.

Andy: Das heißt, ich durfte miterleben, wie Unternehmen von 100 Mitarbeitern bis zu

Andy: 1000 gewachsen sind, den Unicorn-Status erreicht haben und durfte immer mit

Andy: was aufbauen und hatte immer viel Spaß daran, eine Firmenkultur und eine Firma auch zu bauen.

Andy: Und damit auch persönlich zu wachsen. Und hatte schon, glaube ich,

Andy: ich habe bestimmt schon 15 irgendwelche Sachen gegründet, von der Uni weg bis heute.

Andy: Ja, und so kam das dann quasi, dass wir gesagt haben, okay, jetzt,

Andy: wann hat man schon mal die Chance, wenn man einen Job kündigt,

Andy: dann ist man mal frei, dann hat man die Chance, entweder viele machen Urlaub dann einige Monate,

Andy: wenn man es kann, oder wir haben halt gesagt, okay, jetzt springen wir ins Wasser,

Andy: wir hatten ein bisschen was angespart und jetzt geht es los.

Andy: Entweder jetzt oder nie und ja, aber warum wir da so lange mit gewartet haben,

Andy: Eigentlich nicht zu erklären.

Andy: Gibt es denn da schon Konkurrenz? Also gibt es also, ja,

Andy: von meinem Freundeskreis, vom Fußball von früher, da macht einer auch einen

Andy: italienischen Feinkostladen und ich glaube, da gibt es auch nur,

Andy: weil er beliefert Restaurants und sowas mit Lieferflotten, das gibt es auch

Andy: alles gar nicht online, glaube ich.

Andy: Also hat es noch gefehlt? Gibt es andere Online-Shops, die dann,

Andy: weil Sardinen ist ja, glaube ich, schon ein beliebtes Urlaubsland für die Deutschen,

Andy: also, oder die Insel ist ja jetzt, das Land ist ja Italien logischerweise,

Andy: aber die Insel ist schon sehr beliebt,

Andy: liegt ja eigentlich, liegt ja auf der Hand. Also gibt es andere, die das machen schon?

Andy: Ja, also es gibt einen wirklichen großen Big Player jetzt, wo wir sagen,

Andy: die Firma gibt es glaube ich auch schon seit 15, 20 Jahren.

Andy: Das ist Gustini. Das ist halt so der Online-Shop für italienische Feinkoß,

Andy: ohne dass ich jetzt hier Werbung machen will.

Andy: Aber da ist halt keine Spezialisierung da. Und Sardinien wird da auch gerade

Andy: so ein bisschen erschlossen, haben wir gemerkt. Natürlich haben wir immer das

Andy: Gefühl, jetzt wo wir Wärmung machen, kommen die auch.

Andy: Aber ich glaube, wir sind auch viel zu klein, als dass die uns groß auf dem Schirm hätten.

Andy: Aber Sedinien wird natürlich gerade in den letzten Jahren immer beliebter.

Andy: Und mit unserem Online-Shop haben wir ja dann auf der einen Seite austauschbare Produkte als solches.

Andy: Pecorino und Salsicha, Guanciale etc. Das kann man grundsätzlich auch natürlich

Andy: in einem Feinkostladen bei sich in der Stadt oder in einem anderen Online-Shop,

Andy: wie eben erwähnt, irgendwie erwerben.

Andy: Aber eben diese Nische als solches zu bedienen, dass wir wirklich Handgemachte,

Andy: also unsere Produkte sind ja wirklich alles handgemacht von Familienbetrieben,

Andy: Leidenschaft seit Generationen und diese Nische, gerade speziell auch von der Insel,

Andy: ich glaube, da waren wir jetzt oder würde ich fast behaupten,

Andy: sind wir aktuell eigentlich so der Vorreiter, wenn es zumindest mal um Service,

Andy: Bruttoqualität, Know-how etc.

Andy: Geht und vielleicht auch größer geht. Aber es gibt tatsächlich auch mehrere

Andy: Shops, die sich jetzt mittlerweile auch aufs Thema Sardinien stürzen.

Andy: Das heißt, Konkurrenz ist auf jeden Fall da. Okay.

Andy: Das heißt, um nochmal kurz auf die Zeitleiste einzugehen, du hast gesagt,

Andy: Oktober war der Online-Shop-Start.

Andy: Wann habt ihr den ersten Artikel dann verkauft? Gleich zum Go-Live die Kumpels

Andy: bestellt, weil ihr den geschickt habt, um den Prozess zu testen sozusagen?

Andy: Sagen, tatsächlich haben wir das extrem vielen Leuten natürlich mit Gutscheincodes

Andy: geschickt, um einfach mal zu verstehen, wie funktioniert der Shop und klappt das alles.

Andy: Das Schöne war aber tatsächlich, dass gar nicht mal Familie oder Freunde die

Andy: ersten Käufer waren, sondern der Shop ging live und ich meine, es war irgendwie

Andy: drei bis maximal sechs Stunden später, dass die erste Bestellung reingeflattert

Andy: ist plötzlich und wir hatten noch gar nicht, wir waren total überrascht,

Andy: weil wir hatten nicht wirklich Marketing oder irgendwas Großes gemacht,

Andy: sondern eigentlich einfach mal das Ganze live geschalten und Und dann sind natürlich

Andy: dann, erinnere ich noch, wie heute da rumgehüpft, wie Weihnachten im Wohnzimmer,

Andy: weil wir kaum glauben konnten, dass wir einen Onlineshop live stellen und auf

Andy: einmal kaufen Menschen. Und das ging von Tag 1 eigentlich.

Andy: Am Anfang, glaube ich, waren es so alle zwei, drei Tage, dass was reinkam und

Andy: jedes Mal war es wie Weihnachten.

Andy: Und ja, mittlerweile hat es sich zum Glück natürlich normalisiert,

Andy: dass jeden Tag mehrere Bestellungen reinzulattern.

Andy: Und verschickt wird es dann von dem Lager in Berlin, also von dem Großhandel selber?

Andy: Und da gibt es jetzt noch eine Versandstation oder wie habt ihr euch das überlegt?

XXXX: Ja, also ich war tatsächlich heute auch im Lager und das übernimmt das Team dort, also die Familie.

XXXX: Das ist eben unser großer Vorteil. weil wir haben schon ein Lager,

XXXX: wo alle Produkte eben vor Ort sind und wir können uns da quasi bedienen.

XXXX: Und das ist dann quasi der Service auch, der dazugehört eben von der Firma meines

XXXX: Onkels, dass sie eben Pakete für uns verpacken.

XXXX: Und dann haben wir eben eine Abholung von der DHL, die fast täglich kommt.

XXXX: Und ja, dann gehen die Pakete von dort aus los.

Andy: Okay. Dann habt ihr quasi ein richtiges Asset-Lite-Modell sozusagen gebaut mit

Andy: einem E-Commerce-Shop, Weil er hat kein eigenes Lager in dem Sinne.

Andy: Okay, und auch kein Büro nehme ich an. Da kommen wir nachher auch nochmal dazu. Ja, super interessant.

Andy: Was mir aufgefallen ist oder was mich interessiert ist, ich kann ja jetzt in

Andy: Deutschland und in Österreich bestellen, habe ich gesehen.

Andy: Und die Sprache ist aber rein nur Deutsch. Ist es nicht auch wichtig,

Andy: dass man das mit italienischer Sprache anbietet, dass dann eben Italiener,

Andy: die das hier jetzt bei uns in Deutschland googlen, das bei uns kaufen können?

Andy: Oder ist das so und ich habe es nicht gecheckt, wie ich umschalte?

Andy: Ja, good point. Danke für die Idee.

Andy: Tatsächlich ist die vorige Sprache des Shops tatsächlich deutsch.

Andy: Auch alle unsere, was dann rausgeht, Automatismen, Newsletter etc.

Andy: Ist deutsch. Ich glaube, das ist theoretisch relativ einfach,

Andy: dass eine Zweitsprache zu machen, bedarf wahrscheinlich ein paar Stunden.

Andy: Ich glaube, Shopify ist da recht gut aufgestellt, was das angeht.

Andy: Also das ist übrigens das Shop-System, was wir nutzen.

Andy: Und ja, aber good point eigentlich, also aktuell, wir haben tatsächlich viele

Andy: Saden und viele Italiener, ich sage immer schon mein Onkel mittlerweile,

Andy: aber er ist ja Paulus Onkel,

Andy: Der weist uns immer darauf hin, wie viele Saden da sind, aber bisher kamen sie

Andy: mit Deutsch, kamen sie alle ganz gut klar und er nennt sie immer die Exil-Saden,

Andy: aber die können anscheinend alle ganz gut Deutsch.

Andy: Ja gut, es kann natürlich auch sein, dass ich da Ja, dass ich das verschätze

Andy: so, aber ich habe einfach nur mal überlegt, wie das so hier ist.

Andy: Und da ist es häufig so, dass dann über Generationen weg auch die Landessprache

Andy: noch in der Familie voll verbreitet ist.

Andy: Und dann habe ich jetzt gedacht, macht das jetzt Sinn? Also googelt man das dann?

Andy: Aber keine Ahnung, hätte mich jetzt einfach mal interessiert,

Andy: ob man darüber nachgedacht hat. Was sind so die typischen Produkte,

Andy: die jetzt für Sardinien stehen?

XXXX: Ja, das kann ich gerne beantworten. Also ich habe sehr viele Produkte im Kopf,

XXXX: weil ich da als Kind jedes Jahr

XXXX: Urlaub gemacht habe. Meine Nonna ist eben natürlich auch dort gewesen.

XXXX: Und ja, also als allererstes ist Pecorino Sardo.

XXXX: Das ist dieser Schafsmilchkäse, der dort produziert wird. Und Fun Fact,

XXXX: es gibt mehr Schafe auf Sardinien als Menschen.

XXXX: Also es ist sozusagen die Insel der Schafe. Deswegen steht es so richtig für dieses Land dort auch.

XXXX: Und dann kommt Panekara Sau dazu. Das ist eben auch so ein Hirtenbrot.

XXXX: Das ganz, ganz dünn ist. Es ist super lange haltbar.

XXXX: Also typische Produkte hangeln sich dann eben so an den Hirten entlang.

XXXX: Dann gibt es noch Torana. Das ist eine Süßigkeit, die eben auch sehr gut und

XXXX: lange haltbar ist. Aus Mandeln, Eiweiß und Honig.

XXXX: Dann gibt es noch Salsicha. Das ist auch eine getrocknete Wurst.

XXXX: Also auch wieder sehr lange haltbar.

XXXX: Alles eher tierisch Produkte, aber eben auch gut haltbar und vor allem geschmacklich

XXXX: sehr hochwertig mit wenigen Zutaten.

Andy: Eine Ergänzung auf jeden Fall, die ganzen haltbaren Sachen, völlig richtig.

Andy: Gleichzeitig Topseller auch wirklich bei uns im Online-Shop sind Colo Jonas.

Andy: Und Colo Jonas sind eigentlich, fast jedes Land hat gefühlt,

Andy: immer irgendeine Art von Teigtasche.

Andy: Und Sardinien hat das auch. Die Bautaschen von Sardinien sind das, oder wie?

Andy: Jaja, am Ende ist es wirklich. Also vielleicht zur Erklärung würde ich jetzt

Andy: wieder eigentlich an Paula übergeben, aber ich glaube, das ist ganz wichtig

Andy: zu erwähnen, die Cologonas.

XXXX: Ja, stimmt. Also Cologonas sind eben gefüllte Teigtaschen, die sind mit Pecorino,

XXXX: Kartoffeln und Minze gefüllt und das wird sehr kunstvoll eben zusammen geflochten.

XXXX: Das ist dann eine wirklich kunstvoll gemachte Tasche, wird dann meistens eben

XXXX: mit einer Tomatensaufe und Pecorino serviert und steht eben auch wirklich für Sardinien.

XXXX: Dann gibt es eben auch noch Seadas, also gefüllte Teigtaschen mit Käse,

XXXX: fällt mir gerade auch noch ein, aber eben vor allem Käse ist mit dabei.

Andy: Okay.

Andy: Die werden dort alle lokal produziert und dein Onkel holt die sozusagen danach,

Andy: importiert sie nach Deutschland.

Andy: Jetzt überlege ich mir, sind es nicht dann, ich habe vorhin auch ein Bild gesehen,

Andy: da waren die Gebinde relativ groß, also wo ich mir dachte schon,

Andy: naja gut, das ist jetzt so ein Sack mit irgendwas drin.

Andy: Aber es war wahrscheinlich nur das eine Bild, also es ist schon so,

Andy: dass er das nicht mehr umverpacken muss, um es an Endverbraucher zu verschicken.

Andy: Gut, also grundsätzlich dein Wissen ist es halt aufgebaut auf B2B.

Andy: Also normalerweise bei ihm kommen da zweimal die Woche riesige LKWs angefahren

Andy: und liefern palettenweise die feinsten Sachen.

Andy: Und vieles ist tatsächlich aus seinem Sortiment, also da gibt es irgendwie 25

Andy: Kilogramm Mehlsäcke oder so eine Geschichte, das ist schon so,

Andy: das jetzt zu verschicken.

Andy: Gleichzeitig, gerade diese tatsächlich, zum Beispiel die Cullo Jonas,

Andy: die Frusche Pasta, da haben wir tatsächlich auch Packungen, die sind teilweise

Andy: dann auch so ein Kilogramm.

Andy: Also das ist trotzdem dann mal, würde ich eher ein Familienessen mit planen.

Andy: Gleichzeitig sind da eben auch die Fregola zum Beispiel, das ist auch typisch

Andy: sardische kleine Pasta, das sind so kleine Kügelchen, die handgemacht werden

Andy: mit so einer Art Sieb eigentlich.

Andy: Und viele unserer Pastasorten, genauso wie auch der Käse, die sind entweder

Andy: schon tatsächlich trotzdem auch schon so verpackt, dass es auch für einen Einzelgebrauch möglich ist,

Andy: weil auch dort auf Sardinen teilweise wiederum diese Firmen das dann auch an

Andy: lokale Supermärkte vertreiben und dementsprechend sowieso diese Größen schon auf Lager haben.

Andy: Teilweise wird das dann extra auch für uns gefertigt. Und vieles packen wir

Andy: aber selber dann auch teilweise nochmal in die Größe, in die der Kunde das dann braucht.

Andy: Also wir kriegen dann vielleicht einen riesigen Käseleib, der hat dann irgendwie

Andy: zweieinhalb, drei Kilogramm.

Andy: Und wenn man jetzt bei uns halt nur 0,6 bestellt, dann sorgen wir dafür,

Andy: dass das natürlich ordentlich verpackt und verschweißt wird dann in der Größe, je nach Bestellung.

Andy: Also individuell ist das dann sozusagen. Aber ich kann auch mir einen zweieinhalb,

Andy: drei Kilo Käse bestellen. So ich auch, so kannst du ja auch einen riesen Käseleib,

Andy: wie beim Italiener, wo man es manchmal kennt, wo die vielleicht die Lulien drin flammieren.

Andy: Das hatten wir tatsächlich letztes Jahr zu Weihnachten. Hat uns jemand angerufen

Andy: und gefragt, ob wir tatsächlich ihm so einen riesen Pecorino

Andy: und auch Parmesanleib zuschicken können und dann sollten wir oben wirklich die

Andy: Deckel abschneiden, sodass er dann für seine Eltern zu Hause das flammieren kann.

Andy: Wir erfüllen dann auch Besonderwünsche. Es hat funktioniert, er war super happy.

Andy: Wir machen halt wirklich vieles dann auch mit den Größen. Also es gibt im Shop

Andy: natürlich Standardgrößen, die zu kaufen sind, aber wir bereiten das dann je

Andy: nach Bestellung natürlich immer individuell vor und wenn jetzt,

Andy: das ist jeden Morgen, ist das quasi ein neues Spiel.

Andy: Wir gucken rein, wie viel Käse in welchen Größen und so wurde bestellt oder

Andy: Guanciale, wie viel Gramm und dann wird das live alles verpackt und geschnittener.

Andy: Und das sind sozusagen alles lokale Produzenten und wenn ihr jetzt dort Urlaub

Andy: macht, dann schaut ihr da mal vorbei und

Andy: Ja, macht eine Probe aufs Exempel vor Ort sozusagen.

XXXX: Ja, genau. Also wir waren jetzt schon ein paar Mal vor Ort und konnten dann

XXXX: eben mit den Produzenten gemeinsam in die Produktion schauen,

XXXX: ein bisschen Content drehen.

XXXX: Ja, einfach das kennenlernen, das Familienunternehmen kennenlernen.

XXXX: Da ist jetzt auch zum Teil Familie eben dabei. Das heißt, wir haben im letzten

XXXX: Jahr auch einen Großcousin besucht, mit ihm gemeinsam Oliven geerntet und haben

XXXX: jetzt eben dieses Olivenöl in der Flasche bei uns im Shop.

XXXX: Und genau, mein Onkel fährt auch regelmäßig hin, um eben da nochmal neue Produzenten kennenzulernen.

XXXX: Jetzt haben wir zum Beispiel einen neuen Reisproduzenten, eine Ferrari,

XXXX: ist wohl der Ferrari unter den Reissorten.

XXXX: Genau, also da kommt nochmal wieder bei.

Andy: Das darf man in Italien ein zweites Ferrari haben, weil es was anderes ist wie das Auto oder wie.

Andy: Darfst du nur Ferrari fahren und auch nur Ferrari essen?

XXXX: Ja, genau. Also wir möchten natürlich auch die Verbindung zu den Produzenten sehr nahe halten.

XXXX: Besonders mein Onkel telefoniert fast täglich eigentlich mit vielen Produzenten

XXXX: und auch wir sind immer wieder dabei und uns ist es wichtig,

XXXX: regelmäßig hinzufahren und da einfach auch eine persönliche Beziehung zu diesen

XXXX: Familienbetrieben zu haben.

XXXX: Und das ist eben auch das Schöne, wir können wirklich dann die Gründer oder

XXXX: die, ja, die Oberhäupter dieses Familienunternehmens kennenlernen,

XXXX: die Handschüttel nochmal wirklich aus erster Hand auch dort dann diese Passion auch für das,

XXXX: was sie produzieren, kennenlernen. Das ist was ganz Besonderes.

Andy: Vieles ist ja auch schon tatsächlich die nächste Generation,

Andy: die das langsam übernimmt. Die sind dann alle jetzt dementsprechend auch irgendwo in unserem Alter.

Andy: Also ich bin jetzt 30 und da hat man dann natürlich auch ein ganz, ganz cooles Bonding.

Andy: Und die freuen sich dann auch tatsächlich zu sehen, dass wir Interesse daran

Andy: haben, dass wir ihre Produkte außer den heraus verkaufen möchten und teilen

Andy: dann regelmäßig auch mal Feedback mit denen.

Andy: Nicht nur mit den Leuten in unserem Lager, sondern eben auch mit den Produzenten

Andy: und die sind total happy, dass ihr Produkt auch in Deutschland zum Beispiel

Andy: so gewertschätzt wird. Also wirklich ein schöner Austausch.

Andy: Was ich noch gesehen habe, ihr habt auch ein familieneigenes Olivenöl namens

Andy: Osu, ist das richtig ausgesprochen?

Andy: Wie ist da die Geschichte dazu? Also das ist dann wirklich das,

Andy: was die Familie dort selber produziert oder?

XXXX: Genau, also das ist der Großcousin, wo wir auch im letzten Jahr eben vor Ort

XXXX: waren, wo wir die Oliven mitgepflückt haben, eben auch kennenlernen durften.

XXXX: Ah, okay, so funktioniert das eigentlich mit so einer Rüttelklammer.

XXXX: Eigentlich werden die Oliven so schonend vom Baum gerüttelt,

XXXX: dann aufgefangen, netzen.

XXXX: Dann haben wir das dann wirklich per Hand von, also die Oliven von dem Grünzeug

XXXX: getrennt, dann in Kübeln zusammengefasst und dann in die Produktion geschickt

XXXX: und da eben auch immer wieder Updates bekommen, wie das gerade mit dem Abfüllen läuft.

XXXX: Man muss dann auch das Öl so ein bisschen sich setzen lassen,

XXXX: bis man das abfüllen kann.

XXXX: Da haben wir dann ganz gespannt gewartet, wann es denn losgehen kann.

XXXX: Dann gab es irgendwie Probleme mit der Etikettiermaschine. Also wir sind da

XXXX: eben auch dann sehr nah dran gewesen.

XXXX: Und das ist echt was Schönes, wenn wir die Oliven in der Hand hatten und dann

XXXX: eben dieses Olivenöl nutzen können zu Hause.

Andy: Ich habe gesehen, es gibt so eine Art Olivenölführer und da war das auch abgebildet.

Andy: Wie hieß er? Gambero Rosso?

Andy: Also das ist so wieder, wie heißt das für die Weine, Parker-Punkte sozusagen.

Andy: Das gibt es dann auch für Olivenöl, oder nicht? Richtig, ja.

Andy: Es gibt mehrere Preise tatsächlich, den Goldenen Löwen und was weiß ich und

Andy: alles, wo man sich bewerben kann.

Andy: Aber eben dieser Führer, das ist tatsächlich so ein bisschen für die Hersteller

Andy: auch so ein bisschen wie so ein Ritterschlag, dass man wahrgenommen wurde,

Andy: dass man empfohlen wird irgendwie auch den Einheimischen, aber auch den Touristen,

Andy: dass das ein gutes Olivenöl ist.

Andy: Und ich glaube, was da den Onkel, das ist ja wirklich der zwei größere,

Andy: mittelgroße, für ihn groß, in Wahrheit wahrscheinlich so mittelgroß,

Andy: Olivenhaine, wo wir wirklich jedes Jahr alles per Hand machen.

Andy: Und er macht das wirklich alles komplett naturbelassen.

Andy: Und das ist natürlich wie ein Ritterschlag dann für ihn gewesen,

Andy: da mal vorgestellt zu werden und erwähnt zu werden überhaupt.

Andy: Ja, Olivenöl, da scheiden sich die Geister. Das ist für mich immer wieder überraschend.

Andy: In den Tests schneiden manchmal die Günstigen recht gut ab. Manche Teure sind da nicht so gut.

Andy: Aber viel ist, glaube ich, auch Geschmackssache.

Andy: Wie ist es generell so mit den

Andy: Preisen der Waren? Ist ja jetzt kein Supermarktniveau, sage ich jetzt mal.

Andy: Ist es das, was es zusätzlich schwer macht? Oder ist es normal für die Sardinienfans,

Andy: weil es jetzt vor Ort auch nicht billiger wäre, wenn man es dort kauft?

Andy: Also, einmal zum Thema Olivenöl, muss ich noch sagen, was ich super spannend

Andy: fand, da gibt es ja wirklich wie so eine Art Mafia auch.

Andy: Das ist ja, was ich gerne wusste, ich vorher gar nicht, aber nachdem man sich

Andy: dann so beschäftigt hat,

Andy: da wird ja super viel gepanscht, also es ist tatsächlich mehr Olivenöl,

Andy: wohl auf dem Markt zugänglich, als eigentlich produziert wird,

Andy: weil da super viel auch irgendwie gemischt wird, dann mit Sonnen-Dum-Ölen und

Andy: anderen Kunstkrams und dementsprechend wirklich gutes,

Andy: reines Kaltgepürstels Olivenöl ist tatsächlich eigentlich schon eine Delikatesse

Andy: und das führt halt auch zu den Preisen und ja, also tatsächlich

Andy: Es ist auch, es ist durchaus eine Herausforderung natürlich diese, die

Andy: ganze Arbeit, die da drin steckt die Familien,

Andy: die natürlich was verdienen, dann das Ganze hierher zu bringen und dann noch

Andy: zum fairen Preis nach Logistik vor allem, die da noch ordentlich zugreifen,

Andy: das Ganze dann zum Kunden zu bringen, ist natürlich Preise nicht tatsächlich

Andy: eine Herausforderung und bewegen uns mit unseren Preisen, versuchen eigentlich

Andy: immer einen guten Mittelwert auf dem Markt zu haben,

Andy: entweder mit dem gleichen, meistens aber mit einem gleichwertigen Produkt,

Andy: weil wir da tatsächlich das Glück haben, dass die meisten Produkte,

Andy: die wir anbieten, jetzt nicht zuhauf noch überall anders zu finden sind.

Andy: Es sei denn, die sind jetzt wirklich auf Seitenlinien total bekannte Renner,

Andy: dass dann hier auch noch andere Shops, die einfach importieren können.

Andy: Bei vielen haben wir derzeit noch ein kleines Monopol, aber versuchen uns da

Andy: wirklich eigentlich im oberen Mittelfeld immer zu bewegen.

Andy: Aber es ist durchaus eine Herausforderung, dann auch in Themen Marge und dann

Andy: gleichzeitig noch einen fairen Preis irgendwie auch zu machen.

Andy: Ich hatte ja hier mal die SEP-Manufaktur auch zu Gast. Ich weiß nicht,

Andy: ob du die Folge gehört habt.

Andy: Der hat es so gelöst, dass er selber den SEP erfunden hat und überall seine

Andy: Marke auf die lokal produzierten Produkte klebt hat.

Andy: Und somit war er schon nicht mehr vergleichbar, was so Preise betrifft.

Andy: Aber so wie ich das verstanden habe, gibt es die bei uns sowieso so selten,

Andy: weil die Produzenten so klein sind und da kann ich es sowieso nicht vergleichen

Andy: Also wir haben tatsächlich aufgrund deiner Folge das mal überlegt zu machen

Andy: aufgrund der Folge mit dem Seth das waren ganz unsere Anfänge das war der erste

Andy: Podcast, auf den wir von dir gehört haben seitdem wir Riesenfans

Andy: und ja, also es ist noch zu gespalten, also es ist immer wieder eine Überlegung,

Andy: gleichzeitig aktuell eben ist es so, dass wir viele der Produkte eben du entweder

Andy: nur bei uns oder tatsächlich bei uns sogar fast noch am günstigsten bekommst.

Andy: Und gleichzeitig erleben wir dann halt oft, dass unsere Kunden sagen,

Andy: ja, ich suche halt auch tatsächlich genau nach dieser Sysica von diesem Hersteller,

Andy: weil ich bei meinem Urlaub mich so verliebt habe,

Andy: in die Wurst von Sousa Tizzo oder Sousa Boni und dann suchen die ja natürlich

Andy: genau die Begriffe und das gibt teilweise dann auch wieder wertvollen Traffic

Andy: und bringt die Leute überhaupt erst dazu, das zu kaufen.

Andy: Also es ist irgendwie zwiegespalten. Auf der einen Seite wäre es total toll,

Andy: unseren eigenen Granschale zu produzieren.

Andy: Auf der anderen Seite ist es für die Kunden auch wertvoll, genau den Granschale,

Andy: die sie auf Sardinien gefunden haben, dann bei uns zu kaufen.

Andy: Verstehe. Ja, also das ist ja dann auch was, was du SEO-technisch wieder gut abdecken kannst.

Andy: Wenn du dann der Einzige bist, der dafür rankt oder so, weil es eben wieder

Andy: so speziell ist, die Nische, dass es wieder gut funktioniert.

Andy: Okay, aber ich habe gesehen, das ist ja auch noch so meine Standardfrage,

Andy: immer bei so E-Commerce-Essensthemen.

Andy: Es gibt bei euch eine Menge Rezept- und Paketsets, habe ich gesehen.

Andy: Also nicht nur zwei oder drei, sondern ich glaube über zehn oder so,

Andy: mit ganz vielen verschiedenen Sachen.

Andy: Sind da auch Rezepte dabei, dann wirklich zum Nachkochen heißt deswegen Rezept

Andy: und Paketset? Also ist es ein komplettes Gericht, das ich dann kochen kann?

XXXX: Ja, also man muss dann schon so ein paar frische, wenige Zutaten hinzufügen,

XXXX: wie zum Beispiel bei dem Carbonara-Paket eben noch Salz, Pfeffer und Eier.

XXXX: Aber das war es dann. Dann hat man eben dieses komplette Gericht.

XXXX: Oder beim Malou Redus à la Campidane so fehlt dann eben noch eine Zwiebel und ein bisschen Öl.

XXXX: Aber sonst wäre dann alles da für dieses Gericht. Das haben wir schon extra

XXXX: so gestaltet, damit man sich ein vollwertiges Gericht machen kann.

XXXX: Und das Rezept haben wir dann in unserem Blog drin und das verlinken wir dann

XXXX: immer per E-Mail, wenn der Kunde das dann bestellt.

XXXX: Das heißt, wir sparen dann auch ein bisschen Papier und so weiter.

XXXX: Aber wir haben tatsächlich auch überlegt, ob wir das mal digitalisieren,

XXXX: also wirklich ein Video dazu aufnehmen und das dann mitschicken an den Kunden,

XXXX: um das noch ein bisschen persönlicher zu machen. Das ist auf jeden Fall eine

XXXX: Überlegung für die Zukunft.

XXXX: Tatsächlich ist das aber so, dass das jetzt gar nicht so der Renner ist,

XXXX: wie wir anfangs dachten.

XXXX: Also am Anfang gingen die Pakete noch ganz gut, aber mittlerweile sind es jetzt

XXXX: nicht so die Top-Produkte, die verkauft werden.

XXXX: Deswegen ist der Fokus jetzt auch noch nicht so stark auf diese Pakete.

Andy: Ich gehe jetzt von mir aus, wenn ich jetzt so, also wenn ich einen Gast habe,

Andy: ich schaue es mir vorher an oder ich bestelle mir was zum Probieren oder ich

Andy: schlage es hier in der Familie vor und dann gucken wir es und dann bestellen

Andy: wir meistens halt ein Probierpaket oder so.

Andy: Weil ich erstmal, jetzt habt ihr über 100 Artikel, ich wüsste jetzt gar nicht, was ich bestellen soll.

Andy: Und dafür finde ich sowas ganz interessant und cool, um eine Marke kennenzulernen.

Andy: Und dann hast du auch noch ein ganz Gericht dabei. Finde ich auf jeden Fall eine gute Idee.

Andy: Von daher überrascht es mich ein bisschen, dass du sagst, das nicht so gut funktioniert.

Andy: Aber das googelt wahrscheinlich wieder keiner.

Andy: Wenn jetzt, wie du sagst, die eine Wurst oder den Käse, den google ich,

Andy: dann komme ich bei euch raus und bestelle ich halt da fünf Päckchen davon.

Andy: Ist wahrscheinlich einfacher wie so ein Rezept-Set.

Andy: Das ist ja auch ein ordentlicher Aufwand dann

Andy: Ja, der Umschwung, also am Anfang, wie gesagt, lief es okay.

Andy: Irgendwie haben die Leute immer lieber selber gestöbert und dann sich lieber

Andy: selbst ihre sozusagen Pakete und Gerichte zusammengestellt mit Pasta und Soßen etc.

Andy: Wir kamen aber an einen Punkt tatsächlich, wo es dann wirklich eigentlich gar

Andy: nicht mehr lief und das war,

Andy: als wir die Mengenverhältnisse ändern mussten und das ist eigentlich dem zu

Andy: verschulden, dass wir aus einem Großhandel eigentlich entstanden sind und der

Andy: Großhandel normalerweise schneidet jetzt die Produkte nicht irgendwie zurecht

Andy: oder packt die nicht irgendwie einzeln,

Andy: sondern der liefert halt den gesamten Leib Käse ab.

Andy: Und dementsprechend ist es schon ein ziemlicher Mehraufwand,

Andy: dann jedes Mal das für 10, 20 Bestellungen pro Tag irgendwie dann einzeln irgendwie

Andy: zu verpacken und da kamen wir an den Punkt am Anfang, vor allem als wir noch

Andy: wirklich sehr, sehr klein waren,

Andy: dass dann tatsächlich unser Lager gesagt hat, ey Leute, die Mengen sind einfach

Andy: irgendwie zu winzig, das lohnt sich nicht für uns, wenn wir da irgendwie 300

Andy: Gramm Käsefack packen müssen, deswegen gibt es bei uns jetzt tatsächlich auch nur noch 600 Gramm.

Andy: Ich glaube, 600 Gramm habe ich die Erfahrung gemacht, die gehen auch sehr,

Andy: sehr schnell weg wenn es gut schmeckt, aber du hast halt rucki zucki,

Andy: hast du halt plötzlich irgendwie nicht mehr nur zwei Portionen,

Andy: sondern hast halt vier Portionen oder fünf oder sechs Portionen,

Andy: weil wir tatsächlich teilweise einfach daran gebunden waren,

Andy: an die Vorgaben, die unser Lager uns gegeben hat, was wir mindestens an Mengen

Andy: verpacken dürfen, damit es sich irgendwie rentiert und lohnt.

Andy: Das können wir vielleicht in Zukunft jetzt tatsächlich nochmal ein bisschen

Andy: ändern, müssen wir mal schauen, mittlerweile sind wir jetzt eben doch auch größer,

Andy: sodass mal pro Tag dann wenigstens mal irgendwie auch mal fünf bis zehn Bestellungen

Andy: irgendwie Das lohnt sich dann schon wieder ein bisschen mehr.

Andy: Wir machen tatsächlich dann auch schon vernünftigen Umsatz für unser Lager.

Andy: Und ja, müssen wir mal schauen, ob wir das nochmal ändern können.

Andy: Aber seitdem hat man gemerkt, als die Pakete dann größer wurden,

Andy: dass es dann wirklich so ein bisschen eingeschlafen ist, leider das Thema.

Andy: Okay. Ich sehe gerade auch, das Vatertagspaket ist ausverkauft.

Andy: Was für ein Paket soll ich jetzt bestellen, um es mal auszuprobieren?

Andy: Wo kriege ich mal so eine breite Mischung aus verschiedenen Dingen?

Andy: Das ist mal... Vielleicht mache ich ein Happy Bootswapping-Paket. Das wäre doch gut.

Andy: Von allem, was du jetzt erwähnt hast, und ich die Namen nicht richtig aussprechen

Andy: kann, weswegen ich es jetzt lasse, was reinpackt.

Andy: Das Ding, deine Follower, dann revertiert.

XXXX: Ich würde sagen, das ist das Menü Sardo, wenn das noch verfügbar ist.

XXXX: Wir sind dann auch immer so ein bisschen an Einzelprodukte gebunden.

XXXX: Wenn dann da was ausverkauft ist, das ist jede Woche so ein bisschen anders,

XXXX: weil das Lager auch noch andere Dinge verkauft.

XXXX: Dann ist vielleicht auch das Gesamtpaket mal ein paar Tage ausverkauft.

XXXX: Aber da haben wir eben Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Das empfehle ich immer als erstes.

Andy: Und das Liefenöl ist auch dabei, ja? Richtig, genau.

XXXX: Richtig, also meine Vermutung ist da auch, Also diese Pakete werden vor allem von Leuten gekauft,

XXXX: also die wurden von Freunden gekauft, die dann bei uns bestellen wollten,

XXXX: um mal was auszuprobieren und die hatten dann vielleicht nicht so diese starke

XXXX: Verbindung zu Sardinien, aber wollten unbedingt was probieren.

XXXX: Leute, die eben dann online suchen und das sind ja dann auch unsere größten Kanäle eben, SEO,

XXXX: SEA oder dann eben auch Sardinienliebhaber, die wir über Meta ansprechen,

XXXX: die wissen schon eher, was sie haben wollen und die nehmen dann eher spezifisch

XXXX: bestimmte Produkte, die sie lieben oder die sie aus ihrem Urlaub kennen.

XXXX: Und das ist dann so meine Vermutung, dass jetzt über diese Pull beziehungsweise

XXXX: auch teilweise Pushkanäle eher dann die Produkte besser gehen,

XXXX: die einzeln zu kaufen sind.

Andy: Das ist auch eine gute Beobachtung, das gerade das Vatertagspaket,

Andy: wo du das ansprichst, weil das ist

Andy: eigentlich wirklich, da haben wir echt versucht, alles besser zu machen.

Andy: Wir haben extra noch, es gibt was gratis dazu.

Andy: Wir haben versucht, dass es wirklich auch, dass man den Mehrwert sieht,

Andy: dass man sagt, okay, für den Preis kriege ich aber auch, kriege ich auch mehr,

Andy: habe ich das Gefühl, ich kriege mehr, als ich vielleicht bezahle.

Andy: Die Größen sind völlig in Ordnung.

Andy: 500 Gramm, 250 Gramm, 190 Gramm. Das geht alles aber auch da.

Andy: Das ist jetzt nicht durch die Decke gegangen, dieses Paket.

Andy: Wir haben gleichzeitig aber eben auch 7 Prozent damals, weil in dem Paket spart

Andy: man eigentlich 7 Prozent auf alle Produkte.

Andy: Wir haben damals auch 7 Prozent auf alles, was mit Fleisch zu tun hat,

Andy: gegeben. Goran, Charles, Etika, etc.

Andy: Das ist Garant ohne Ende. Da haben Leute und Leute haben auch hinten raus angerufen

Andy: und auch gefragt, kommt das noch rechtzeitig.

Andy: Die Leute haben sich selber riesige Pakete zusammengestellt,

Andy: mit allem Möglichen, aber anscheinend, also wir haben herausgefunden,

Andy: die Leute stellen sich, wie du auch gerade gesagt hast, Paula,

Andy: lieber Sachen selber zusammen, die sie suchen, die sie lieben.

Andy: Diese Pakete irgendwie mögen die das nicht. Ich glaube, was cool wäre,

Andy: wäre, wenn wir eigentlich die Möglichkeit hätten mal, dass wir so eine App installieren,

Andy: dass man sich vielleicht selber einfach irgendwie ein Paket zusammenbasteln kann.

Andy: Oder wir haben auch schon mal überlegt, vielleicht so eine Surprise-Box zu machen,

Andy: dass du dir irgendwie das von uns ausgewählte Sachen zugeschickt bekommst,

Andy: aber irgendwie die Pakete, Ich weiß nicht warum, aber Leute, das machen sie mich.

Andy: Was ich noch gesehen habe, Versand von Kühlware, macht er nur Montag und Dienstag.

Andy: Ist es die Schwierigkeit, dass ihr nicht genau wisst, wie lange die Versandlaufzeiten

Andy: sind und ihr wollt nicht, dass ihr über das Wochenende in der Packstation hängt?

XXXX: Ja, also da sprichst du eigentlich einen unserer größten Pains gerade an.

XXXX: Also der Versand ist bei uns gerade eine Schwierigkeit.

XXXX: Wir arbeiten mit der DHL zusammen, aber wir haben wirklich teilweise sehr große

XXXX: Probleme damit verlässlicher Abholung bei uns, obwohl wir eine Abholung bestellt

XXXX: haben und zum anderen mit Lieferzeiten,

XXXX: die regulär oder regelmäßig sind.

XXXX: Und jetzt im Sommer ist es besonders wichtig, dass wir schnell liefern,

XXXX: dass die Pakete so kurz wie möglich unterwegs sind, weil wir eben Kühlware versenden.

XXXX: Das heißt, da kommen eben dann so Kühlakkus, die gefroren sind,

XXXX: in eine Versandtasche mit den zu kühlenden Produkten und das Ganze soll so schnell

XXXX: wie möglich beim Kunden sein.

XXXX: Und da ist die Gefahr zu groß, dass wenn wir das erst am Donnerstag oder Freitag

XXXX: schicken, dass das dann irgendwo in einem Paketzentrum liegt und dann alles einfach nur auftaut.

XXXX: Also manchmal versenden wir auch noch Mittwoch, je nachdem wie schnell dann

XXXX: eben auch die Abholung kommt an dem Tag, aber grundsätzlich eher montags und

XXXX: dienstags, jetzt vor allem im Sommer, also weil es ist ja teilweise sehr heiß

XXXX: gewesen, Juni zumindest.

Andy: Ja, verstehe, das ist ein großes Problem. Dann musst du Express machen und dann

Andy: musst du es trotzdem noch abholen auch, ne?

Andy: Ja, wir hatten auch ein Angebot, der uns jetzt geholt von WL Express,

Andy: aber tatsächlich, das ist dann absurd teuer, das können wir uns einfach nicht

Andy: leisten, du kannst jetzt auch nicht endlos auf die Kunden umlegen,

Andy: das macht dann irgendwann auch keinen Spaß mehr für beide Seiten.

Andy: Und die DHL als solche, wenn es funktioniert, dann ist das teilweise am nächsten

Andy: oder übernächsten Tag da. Also das ist tatsächlich, das geht ratzfatz, wenn es funktioniert.

Andy: Es kommt dann natürlich dann die Fehler, die kommen immer mehr vor,

Andy: als sie eigentlich sind. Wenn jetzt irgendwie 100 Pakete rausgehen im Monat,

Andy: dann passieren, glaube ich, zwei Fehler.

Andy: Und jetzt hatten wir den letzten Monat tatsächlich, ja, aber das war so,

Andy: da hatten wir auch intern ein paar Fuck-Ups ehrlicherweise, das war beidseitig,

Andy: aber ja, jetzt haben wir gerade irgendwie mal eine Riesenwelle gehabt von Federn,

Andy: wo die echt viel Mist gebaut hat.

Andy: Das ist echt ein Riesen-Pain und deswegen jetzt im Sommer, klar,

Andy: machen wir nur noch Montag, Dienstag.

Andy: Im Winter haben wir es tatsächlich jeden Tag gemacht, dann war das völlig fein.

Andy: Unsere Produkte sind ja auch sehr robust, also es ist nicht so,

Andy: dass nur weil ein Pecorino leicht irgendwie aufwärmend so ein bisschen,

Andy: dass er sofort schlecht ist.

Andy: Aber man hat natürlich einen Qualitätsanspruch und deswegen soll es natürlich

Andy: in ein, zwei Tagen einfach auch da sein.

Andy: Und das ist meistens so, aber um sicherzustellen, lieber Montag geht es los anstatt Donnerstag.

Andy: Schließt ihr das dann technologisch aus oder ist es einfach so,

Andy: dass im Lager die wissen, hey, das frisch war und das schicken wir dann halt

Andy: erst die Woche drauf, wieder raus?

Andy: Okay. Weiteres tatsächlich. Also wir sind täglich in Kontakt mit unserem Lager

Andy: und die wissen genau Bescheid, alles was gekühlt wird, derzeit,

Andy: Montag bis Mittwoch, je nachdem auch was es ist und alles andere täglich, genau.

Andy: Okay, was habt ihr sonst noch? Du hast Shopify angesprochen im TechStack.

Andy: Was sind da so noch die üblichen Verdächtigen mit Klavio für Newsletter oder

Andy: gibt es noch irgendwelche Dinge, die man jetzt nicht so häufig hört?

Andy: Ich denke, wir sind sehr, sehr basic und eigentlich wahrscheinlich,

Andy: was das Ganze angeht, noch sehr, sehr rudimentär aufgestellt,

Andy: weil wir tatsächlich da noch eher

Andy: so versuchen, vieles irgendwie möglich händisch zu machen und zu sparen.

Andy: Das liegt einfach auch an der Marge, die jetzt einfach im Lebensmittelbereich

Andy: eben nicht bei mehreren hundert Prozenten ist, oder vielleicht da,

Andy: wo es im E-Commerce eigentlich richtig Spaß machen würde, sondern unsere Marge

Andy: ist im Durchschnitt halt irgendwo gerade bei

Andy: 44, 45 Prozent, die Produktmarge.

Andy: Und dann geht davon natürlich eben noch das ganze Marketing etc.

Andy: Ab. Deswegen haben wir jetzt bei den Tools, was nutzen wir da groß eigentlich?

Andy: Wir haben jetzt neu haben eigentlich die Basic Shopify-Tools,

Andy: Bundles, womit wir dann irgendwie die Produkte zusammenpacken.

Andy: Wir nutzen das normale standardmäßige E-Mail-Tool, Shopify-Mails,

Andy: was aktuell, wo wir dann selber die Flows bauen, das kannst du auch über die

Andy: Marketing-Einstellungen bei Shopify, kannst du dir dann, wenn-dann-mäßig zusammenstellen,

Andy: wenn der Kunde das macht, dann passiert das, wenn er über den Link kauft, dann sende die Mail.

Andy: Da haben wir uns mal einen Tag hingesetzt und verschiedenste Flows gebaut,

Andy: sodass wir da auch so eine erste Sequenz auch haben, die reagiert,

Andy: je nachdem, wo der Kunde herkam, ob er sich irgendwie über unseren Gutschein

Andy: angemeldet hat oder nicht, Newsletter, etc.,

Andy: Ansonsten haben wir eine App, die nennt sich Planet, ist aber auch in Verbindung mit Shopify.

Andy: Die bringt uns nichts im Upselling. Das ist einfach nur, dass wir gespenden

Andy: tatsächlich von jedem unseren Verkauf.

Andy: Von jedem Betrag spenden wir einen gewissen Betrag an Wohltätige,

Andy: oder was heißt Wohltätige, an Klimaprojekte eigentlich.

Andy: Das ist meist wieder Aufforstungsprojekte, aber es geht auch viel in die Forschung,

Andy: wo dann, das beschreiben wir auch auf unserer Website nochmal im Detail,

Andy: dass sie dann an verschiedenen Projekten forschen, um CO2 abzubauen.

Andy: Das Tool nutzen wir, das geht also automatisch.

Andy: Dann haben wir Judge.me für Bewertungen, aber auch die Lite-Version tatsächlich.

Andy: Wir haben ein Affiliate-Programm, weil wir mal gesagt haben,

Andy: wir versuchen ein bisschen was mit Newslettern, Bixen Grow Affiliate.

Andy: Das ist aber auch so stiefmütterlich, das hat sich für uns leider noch nie gelohnt so richtig.

Andy: Was ganz cool ist eigentlich, ist Discounty. Das kann ich echt empfehlen,

Andy: weil ich habe vorher immer, wenn wir Discounts geben wollen,

Andy: habe ich in jedes Produkt reingeklickt und habe dann einzeln das rabattiert.

Andy: Discounty ist auch von Shopify, kann man halt dann alle Produkte,

Andy: die man möchte, auf einmal rabattieren für einen gewissen Zeitraum.

Andy: Ja, aber lange Rede, kurzer Sinn, wir sind da wirklich sehr,

Andy: sehr einfach aufgestellt.

XXXX: Ich glaube, wir haben noch so ein Upsell-Tool, das dann immer im Warenkorb nochmal was anbietet.

Andy: Stimmt, wir haben Deal Easy und Sell Easy, wo ich aber auch noch jetzt gerade

Andy: nachvollziehen möchte, ob die wirklich so viel bringen, wie sie kosten.

Andy: Und Upcharge haben wir noch, ein Tool, was uns dann hilft, hinten raus,

Andy: je nachdem, welches Produkt gekauft wird, dann den Kühlversand auch abzurechnen.

Andy: Was wolltest du noch sagen, Paula?

XXXX: Und wir haben ja jetzt auch neuerdings diese monatlichen Abos eingeführt.

XXXX: Wir haben gesehen, dass es einige Kunden gibt, die immer wieder das Gleiche

XXXX: bestellen in regelmäßigen Abständen. Ah, okay.

Andy: Kann ich ein Abo machen? Genau. Okay, ein Abo.

XXXX: Richtig, genau. Das funktioniert. Ja.

Andy: Auch da wieder Shopping-Fi-Subscriptions. Versuchen da recht leid, noch unterwegs zu sein.

Andy: Wo kommen die Kunden her, marketingtechnisch? Was ist so euer Haupt-Marketing-Kanal

Andy: aktuell und was bespielt ihr alles noch?

XXXX: Also das ist tatsächlich Google Ads. Das ist eigentlich so unser Haupt-Marketing-Kanal.

XXXX: Ich bin ja hauptberuflich eben im Performance-Marketing tätig.

XXXX: Das heißt, das war eigentlich so eine der ersten Amtshandlungen,

XXXX: dass wir dann auch eben Kampagnen dafür aufsetzen.

XXXX: Und da fahren wir ganz gut mit einer Performance-Max-Kampagne,

XXXX: die vor allem im Shopping-Bereich dann ausspielt. Also eben Produktanzeigen,

XXXX: die dann in den Suchergebnissen gezeigt werden.

XXXX: Und dann als zweites kommt dann gleich auch SEO, also SEO.

XXXX: Da kommen dann viele über Rezepte oder ja doch irgendwelche Produktinfo-Seiten.

XXXX: Und dann haben wir eben auch noch prüppelweise Meta dabei.

XXXX: Das funktioniert mehr oder weniger gut. Da gibt es dann immer wieder so Wochen,

XXXX: wo es gut funktioniert und dann weniger gut. Da arbeiten wir gerade noch dran,

XXXX: da besseren Content zu bekommen.

XXXX: Da haben wir jetzt auch so eine Art Kooperation eben mit einer,

XXXX: mit Bekannten sind wir da eingegangen.

XXXX: Die haben eine Content-Agentur, die erstellen eben Videocontent für Firmen und

XXXX: die machen, die werden das bald für uns machen. Das heißt, wir haben dann einen

XXXX: Drehtag mit denen, wo wir dann zehn Videos erstellen, die dann eben auch für

XXXX: Ads eingesetzt werden können.

XXXX: Und im Gegenzug hat Patrick die dann im Sales gecoacht. Also das macht Patrick

XXXX: ja hauptsächlich eben Sales.

XXXX: Das heißt, wir haben eben gesagt, okay, wir haben jetzt nicht das Geld eben

XXXX: zu investieren in UGC oder ähnliches oder irgendwelche Firmen,

XXXX: die sowas machen. Deswegen versuchen wir das eben mit einem Tauschgeschäft zu machen.

XXXX: Da steht aber eben noch dieser Drehtag aus und da erhoffen wir uns eben auch

XXXX: nochmal was Besseres an Content, weil, ja, ich muss sagen.

XXXX: Das ist, also, ich würde mal sagen, das machen wir nicht schlecht,

XXXX: aber auch nicht super top und professionell.

XXXX: Deswegen erhoffen wir uns da einen kleinen Push und eben aber auch die Möglichkeit,

XXXX: was zu lernen dann durch diese Zusammenarbeit mit der befreundeten Agentur.

XXXX: Und genau das sind jetzt erstmal so die Hauptkanäle. E-Mail-Marketing kommt

XXXX: auch immer wieder was rein.

XXXX: Also da versuchen wir eben auch sehr engmaschig mit den Kunden in Kontakt zu

XXXX: sein. Das heißt, wir hatten zum Beispiel vor ein paar Tagen ein Problem mit

XXXX: der Bestellung von Weinen und Likör.

XXXX: Das hatten wir neu im Shop und wir haben uns gefragt, irgendwie läuft das gar nicht so gut.

XXXX: Wir hatten uns davon total viel erhofft und dann haben wir gemerkt,

XXXX: da funktioniert was in der Bestellung nicht.

XXXX: Das hatten uns dann auch ein paar nette Kunden dann geschrieben,

XXXX: genau in dem Moment, wo wir es auch bemerkt haben.

XXXX: Und genau, also über die E-Mails haben wir dann kommuniziert,

XXXX: hey, das Problem war eben da, viele haben es bestimmt bemerkt,

XXXX: hier, jetzt funktioniert es, jetzt könnt ihr wieder Wein bestellen.

XXXX: Genau.

Andy: Okay. Und du hast ja Affiliate angesprochen.

Andy: Gibt es so Influencer für das Thema oder ist das absolut gar kein Thema?

XXXX: Ja, also wir hatten mit so Mikro-Influencern ein paar Kooperationen.

XXXX: Wir sind dann über Instagram da so ein bisschen in die Community Italienliebhaber,

XXXX: Italian Foodies eingestiegen und haben uns dann gegenseitig supported mit anderen

XXXX: Profilen, mit anderen Creatoren.

XXXX: Und sind dann eben mit zwei so Pizza-Jolos, ja, Kooperationen im Sinne eines

XXXX: Gewinnspiels eingegangen.

XXXX: Und die hatten dann auch ein eigenes Pizza-Paket mit uns eben erstellt.

XXXX: Das heißt, man kann eben auch ihre liebsten Pizza-Zutaten bei uns eigentlich im Shop kaufen.

XXXX: Und genau, die Gewinnspiele liefen von den Followern her nicht schlecht,

XXXX: aber da ist eigentlich so umsatztechnisch nicht so viel dabei rausgekommen.

XXXX: Und dann hatten wir eben noch mit einer Pasta-Influencerin eine Kooperation und da ähnliches.

XXXX: Und dann hatten wir, das sind eben auch alles eher Mikro-Influencer.

XXXX: Wir sind da eher so Tauschgeschäfte eingegangen, also Produkte gegen eben Reichweite und Posts.

XXXX: Und wir haben da noch einen befreundeten eben auch Foodie-Influencer-Freund,

XXXX: der ist ein bisschen größer.

XXXX: Ich glaube, der hat so 70.000 Follower ungefähr, der eben in dieser Foodie-Szene

XXXX: auch unterwegs ist. Und der hat dann auch für uns tollen Content erstellt,

XXXX: das gepostet und das auch leider nichts bei rumgekommen.

XXXX: Also das war bei uns bisher nie etwas Erfolgreiches im Sinne von Umsatz.

XXXX: Klar hat es uns eben Reichweite geschafft.

XXXX: Aber genau, also da waren wir vielleicht auch zu sehr auf der Sparflamme unterwegs

XXXX: und müssten dann nochmal mehr Geld in die Hand nehmen. Aber genau dadurch,

XXXX: dass es jetzt gar nicht gefruchtet ist, haben wir das jetzt erst mal sein lassen.

Andy: Ja, das ist, glaube ich, nicht so einfach. Auf jeden Fall in der Nische da.

Andy: Oder generell aktuell, jeden wo ich frage, ist da so Influencer-Marketing aktuell

Andy: eine ordentliche Challenge. Wie funktioniert der Newsletter?

Andy: Eigentlich jedes Mal, wenn wir eine Mail rausschicken, dann kommt,

Andy: würde ich mal sagen, zu 70, 80 Prozent kommt dann auch eigentlich wieder der

Andy: Umsatz zurück. Also es lohnt sich auf jeden Fall, sich mal hinzusetzen.

Andy: Mittlerweile hat man das ja auch irgendwo ein bisschen raus,

Andy: was funktioniert und wie es funktioniert und dann in unserer Größe.

Andy: Aber trotzdem, wir haben jetzt aktuell,

Andy: sind jetzt auch nicht ultra viele Abonnenten, die wir da jetzt haben.

Andy: Wir haben jetzt 164 Kunden, 1000 E-Mail-Adressen und ja, also das heißt,

Andy: ich schicke eine Mail und dann mache ich je nachdem zwischen 50 und 300, 400 Euro Umsatz.

Andy: So Pi mal Daumen, manchmal mehr, manchmal weniger. Also es lohnt sich irgendwo

Andy: schon, das regelmäßig mal zu machen.

Andy: Und wir merken auch, dass die Kunden das auch, vor allem wenn man jetzt Mehrwert

Andy: bringt, wie zum Beispiel eine neue Story über einen Produzenten oder einfach

Andy: neue Rezepte, die wir gepostet haben oder jetzt auch die neuen Produkte mit

Andy: dem Wein, den wir jetzt gelauncht haben.

Andy: Die Leute freuen sich auch darüber. Die öffnen das auch zu einer großen Prozentrate.

Andy: Ja, aber auch da noch, glaube ich, viel zu klein, als dass das jetzt wirklich

Andy: so der größte Revenue-Stream wäre. Viele sagen ja auch so, boah,

Andy: Mails ist bei mir irgendwie so das Ding.

Andy: Und klar, das ist das Ding, was natürlich relativ einfach profitabel, guten Umsatz bringt.

Andy: Aber da müssen wir auch noch viel, viel größer werden, würde ich behaupten.

Andy: Ich glaube, da ist es cool. Ich habe noch nicht abonniert, aber so ein bisschen

Andy: dieses Storytelling außenrum um die Produkte und um die Produzenten.

Andy: Das ist, glaube ich, so, also andersrum gesagt, was mich immer nervt,

Andy: ist, wenn so ein E-Commerce-Newsletter einfach nur die Produkte hat und fertig.

Andy: Und dann sind es nicht mal welche. Ich habe zum Beispiel...

Andy: Ich bin Mountainbiker und habe da eine Newsletter und der Shop verkauft auch

Andy: Dinge für Enduros, also Motorräder und das kriege ich halt jetzt auch.

Andy: Also brauche ich halt nicht und das könnten die eigentlich wissen,

Andy: dass ich das nicht gekauft habe.

Andy: Aber es ist halt natürlich bei dem ein ganz krasser Unterschied.

Andy: Also bei euch wäre ich ja schon daran interessiert, auch mal andere Sachen außerhalb

Andy: meiner Bubble kennenzulernen.

Andy: Jetzt vom Mountainbiker aufs Motorrad, das machen zwar auch viele,

Andy: beides zu machen, aber das fand ich dann schon ein bisschen strange einfach.

Andy: Okay. Ja, wir merken tatsächlich, genau wie du es sagst, je mehr Storytelling

Andy: wir machen, je persönlicher wir sind, desto besser.

Andy: Wir versuchen auch den Newsletter so ein bisschen zu gestalten,

Andy: dass es am Anfang möglichst irgendwie aussieht, als hätte man so eine Art Brief

Andy: geschrieben, das ist ganz persönlich, immer in der Du-Form.

Andy: Und machen dann eigentlich eher so ein bisschen auf Neuigkeiten,

Andy: die uns auch bewegen, irgendwie aufmerksam, wie auch jetzt mit dem Wein.

Andy: Da bin ich einfach nur gesagt, hey, hier ist Wein, kauf's ein,

Andy: sondern eben, dass wir das schon lange Vorraten zu machen, was uns im Herzen

Andy: angelegen war, wo der Wein herkommt.

Andy: Und tatsächlich schreiben dann teilweise auch die Kunden uns darauf wieder zurück.

Andy: Ich glaube, wir haben auch unsere Zielgruppe ist auch im Durchschnitt oder unsere

Andy: Customer Base ist eigentlich im Durchschnitt so 56 Jahre.

Andy: Und ich glaube, wir haben auch viele, viele, die auch drüber liegen.

Andy: Und gerade so Ü60, die sind dann oft auch mal mit Mails mit uns im Austausch.

Andy: Dann kriegen wir plötzlich zurück, oh, vielen Dank für die liebe Mail.

Andy: Das freut mich total, dass jetzt Wein online ist, vielen Dank für die Nachrichten.

Andy: Also so ein bisschen, als hätten wir das nur an diese eine Person geschrieben,

Andy: dann kommt das wieder zurück und wir nehmen das, wir spreche ich natürlich auch

Andy: auf, dann tragen sie uns was zu den Produkten, wir sind dann auch sehr,

Andy: sehr persönlich im Kontakt,

Andy: per Mail oder telefonisch, also da nehmen wir uns sehr, sehr viel Zeit auch

Andy: tatsächlich immer jeden zu beraten und das funktioniert schon gut.

Andy: Man merkt schon, dass die Community als solches in unserem Shop,

Andy: die Kundenbase, die ist sehr, sehr herzlich, sehr, sehr lief.

Andy: Was uns dann, glaube ich, noch fehlt, ist einfach die Reichweite und halt auch

Andy: irgendwie Community auf Social Media und solche Geschichten, ja.

Andy: Ja, da habe ich gesehen, da habt ihr noch ein bisschen Luft.

Andy: Ihr konzentriert euch hauptsächlich auf Instagram, glaube ich,

Andy: und macht auch Facebook, habe ich gesehen.

Andy: Das ist auch klar, du hast die ältere Zielgruppe angesprochen,

Andy: aber so TikTok ist noch gar kein Thema, weil die jungen Leute nicht nach Sardinien Urlaub fahren.

XXXX: Ja, also anhand der Kampagnen, die wir eben aktuell geschaltet haben auf Google

XXXX: Ads und in Meta, die zeigen uns eben, dass die Zielgruppe eher die älteren Leute sind.

XXXX: Also ab eben, wie Patrick sagte, 45, 50 plus.

XXXX: Die sind eben auch kaufkräftiger. Also wir sind eben auch im Feinkostbereich unterwegs.

XXXX: Das heißt, wir haben jetzt nicht die günstige Pasta aus dem Supermarkt,

XXXX: sondern eben handgemachte Pasta und meistens legen eher ältere Leute Wert auf

XXXX: sowas und haben eben auch das nötige Kleingeld dafür.

XXXX: Gleichzeitig ist das etwas, was wir uns dann auch so ein bisschen erhoffen,

XXXX: wenn wir diesen Content mit der Agentur zusammen produzieren.

XXXX: Das ist eben eher so eine Gen-Z-Agentur, die produziert eben Videos vor allem

XXXX: für TikTok. Das heißt, da hoffen wir eben uns auch nochmal ein paar Tipps einzuholen.

XXXX: Wir hatten ein bisschen was auf TikTok genutzt an Content, was wir eher auf

XXXX: Social Media, also auf Instagram und Facebook gepostet hatten.

XXXX: Aber es ist jetzt bisher noch nicht so gut gegangen. Wir haben gesagt,

XXXX: okay, wir konzentrieren uns erstmal auf die beiden Kanäle Instagram und Facebook.

XXXX: Auf Facebook haben wir jetzt auch eben angefangen eine Gruppe,

XXXX: also wir haben eine Gruppe gegründet, sadische Rezepte, weil eben auch Gruppen

XXXX: sehr gut funktionieren, eben in der älteren Zielgruppe und auf Facebook und

XXXX: merken wir eben auch viel Engagement.

XXXX: Genau, es gibt auch schon viele Sardiniengruppen, da ist es dann schwierig noch

XXXX: reinzukommen, aber grundsätzlich ist das auch etwas, was unsere Zielgruppe mag,

XXXX: das heißt, da legen wir jetzt auch nochmal mehr Fokus drauf.

Andy: Interessant, okay. Facebook-Gruppen, okay. Das hatte ich jetzt noch nicht auf

Andy: meiner Bingo-Carte, aber macht natürlich total Sinn bei dem, was du beschreibst.

XXXX: Ja, also Facebook ist ja mittlerweile auch so ein Tool, was für Fragen und Antworten genutzt wird.

XXXX: Also wirklich dann, da gibt es dann die Mama-Gruppen, wo dann die Mama-Gruppen

XXXX: fragen, mein Kind macht das, ist das eben normal? Oder hey, vor allem in den Sardinien-Gruppen.

XXXX: Ich plane meinen Urlaub zwei Wochen in Nord-Sardinien. Was kann ich da sehen?

XXXX: Was kann ich da machen? und da passiert eben ganz, ganz viel Engagement.

XXXX: Die Leute teilen sogar ihre Urlaubsfotos und ihr Lieblingsessen von da und da

XXXX: versuchen wir uns natürlich immer wieder mit einzuhaken, aber das Beste ist

XXXX: eben, wenn man seine eigene Gruppe kreiert und da nochmal wirklich dann Mehrwert

XXXX: bietet auf einer ja, Community-Basis quasi.

Andy: Verstehe. Okay, sehr interessant auf jeden Fall. Also

Andy: Ja, ich stelle es mir wirklich auch nicht so einfach vor und ich glaube,

Andy: das habe ich jetzt schon häufiger hier gehört, dass die persönliche Verbindung

Andy: oder auch dieses Teilen von Geschichten, guten wie in schlechten Zeiten,

Andy: dass das ganz gut funktioniert auf jeden Fall.

Andy: Von daher, ich abonniere es mal und dann bin ich gespannt auf eure Insights

Andy: auf jeden Fall. und vielleicht gehen wir auch mal wieder nach Sardin in den

Andy: Urlaub, fand ich damals auch sehr schön.

Andy: Ja, wie Firmen-Setup würde ich noch kurz ein bisschen drüber reden,

Andy: bevor wir dann zum Bootstrapping kommen. Ihr habt in Österreich gegründet, das ist eine OG.

Andy: Was genau ist das? Eine offene Gesellschaft.

Andy: Okay, das kann ich jetzt bisher nicht... DDR gibt es hier nicht, OHG auch nicht.

Andy: Das ist eine Personengesellschaft immer noch, aber es trotzdem,

Andy: also die Firma darf sich einen Namen geben, Sie heißt offiziell Saporizadi-OG.

Andy: In Deutschland ist es oft so, wenn eine Personengesellschaft passt,

Andy: dann wäre das jetzt ein Patron-Tronter-GWR oder so.

Andy: Und das ist jetzt halt die Saporizadi-OG, aber hält immer noch super einfach

Andy: zu gründen gewesen und eine Person mit Wirtschaft.

Andy: Verstehe, okay. Und das Ganze ist in Wien, da ist die Vermehrung.

Andy: Ihr seid ansonsten zu zweit, das habe ich richtig verstanden. Genau.

Andy: Ihr habt eben dann das verlängerte Logistik-Center mit Einkauf auch sozusagen

Andy: und Import integriert. Richtig, ja.

Andy: Ihr bootstrappt das jetzt neben eurem Vollzeitjob. Du hast jetzt gesagt,

Andy: du hast das auch eine Weile Volltime gemacht, jetzt bist du wieder rüber geswitcht.

Andy: Wie kriegt ihr das hin? Also wie organisiert ihr das zeitlich und vor allem

Andy: wie kriegt ihr das als Paar hin?

Andy: Das ist ja manche brauchen ja da naja, die möchten nicht auch noch beruflich

Andy: was zusammen machen, sage

Andy: Also Frage Nummer eins, wie macht ihr das gerade, wenn ihr jetzt Vollzeit arbeitet,

Andy: habt ihr dann abends am Wochenende Zeit für Sabori Sardi?

Andy: Wie teilt ihr euch das auf, dann auch die Themen und ganz viele Fragen und wie

Andy: geht deine Beziehung mit um, natürlich?

Andy: Tja, es gibt Herausforderungen. Ja, es gibt Herausforderungen.

Andy: Ja, also aktuell, also jetzt am Anfang war es natürlich so, dass ich konnte

Andy: eigentlich sofort und immer reagieren natürlich und von morgens bis abends und

Andy: Paula hat schon immer das ganze Marketing gemacht.

Andy: Also Paula ist der Grund, warum wir Geld verdienen eigentlich am Ende des Tages, wenn man so möchte.

Andy: Vor allem das Marketing, also mittlerweile SEO, alles funktioniert auch ganz

Andy: gut, aber klar, am Ende des Tages muss man wissen, wie man die Leute erreicht.

Andy: Das war immer Paulas Part und mein Part war schon immer, den Online-Shop aufzubauen

Andy: und das ganze logistische, unternehmerische irgendwie drumherum.

Andy: Mittlerweile machen wir das aber eben wirklich so, dass wir eigentlich fast

Andy: in Schichten arbeiten, wenn man so möchte,

Andy: weil wir natürlich uns klar war, dass wenn wir jetzt beide Vollzeit arbeiten,

Andy: man muss da einfach dann sich die Zeit gut einteilen und es Es muss klar sein,

Andy: wann wer was macht und wer sich wann noch Zeit nehmen muss dafür,

Andy: damit zum Beispiel auch Customer Support Themen einfach nicht untergehen.

Andy: Und jetzt ist es wirklich so, dass wir uns das so eingeteilt haben in unseren Arbeitskalendern.

Andy: Montag morgens habe ich mit meinem Team mein Check-in, deswegen ist Paula dran.

Andy: Montag abends kümmere ich mich um die Sachen. Dann zum Beispiel eine Abholung

Andy: bei der DHL bestellen, Customer Support machen, checken, ob die Ware noch vorhanden ist.

Andy: Gab es irgendwelche Fuck-Ups, die man klären muss und halt auch an neuen Themen

Andy: arbeiten. Und so ist die ganze Woche durchstrukturiert, dass jeden Morgen,

Andy: jeden Abend hat jemand sozusagen Dienst.

Andy: Und am Sonntag haben wir uns jetzt festgelegt, dass wir jede Woche Sonntags haben wir ein Meeting.

Andy: Wir sind dann beide gemeinsam sportlich aktiv und nach dem Sport haben wir gesagt,

Andy: blocken wir uns eine Stunde, wo wir dann halt wirklich ein Meeting abhalten,

Andy: wo wir darüber sprechen, was ist zu tun, was muss gemacht werden,

Andy: was sind neue Ideen, die wir verwirklichen wollen, wer muss dafür wann was tun.

Andy: Ja, also es ist wirklich so ein bisschen dann noch mehr, glaube ich,

Andy: professioneller geworden oder in diesen Business-Mode geswitcht,

Andy: weil es vorher der Fall war, weil ich halt vorher eigentlich immer das machen

Andy: konnte und jetzt muss man sich halt echt professionell da einteilen und ja,

XXXX: Ja, also es gibt natürlich auch immer wieder Schwierigkeiten,

XXXX: wenn man sich dann Dinge sagt, die man dann vielleicht auf der Beziehungsebene

XXXX: oder auf der persönlichen Ebene liest,

XXXX: aber die dann eigentlich auf der Kollegen- oder Gründerebene gemeint waren.

XXXX: Und das ist ja nicht immer einfach. Das kommt dann natürlich auch darauf an,

XXXX: wie man gerade drauf ist, wie so der Stresslevel allgemein ist.

XXXX: Und natürlich artet manchmal auch irgendein banales Thema zum Shop irgendwie

XXXX: in einem persönlichen Diskurs aus. Aber wir haben eben gelernt,

XXXX: dass wenn wir uns wirklich einteilen, okay, jetzt können wir drüber reden und jetzt nicht.

XXXX: Klar gibt es immer wieder Ad-Hoc-Themen, aber grundsätzlich,

XXXX: dass wir wirklich so ein Zeitfenster haben, wo die Themen angesprochen werden,

XXXX: dass das dann ein bisschen geregelter abläuft und wir einfach auch besser wissen,

XXXX: wer wann eben diese Zuständigkeit hat.

XXXX: Aber ja, also ich würde sagen, da kommt immer wieder noch was auf uns zu.

XXXX: Das ist eben so, wenn man zusammen lebt, zusammen arbeitet.

XXXX: Und ja, da muss man einfach immer ehrlich zueinander sein und Dinge nicht persönlich

XXXX: nehmen, wenn man miteinander arbeitet.

Andy: Was ist das? Wenn du beim Candle-Dinner sitzt und da kommt das beschwerte Support-Ticket

Andy: rein, dann könnt ihr dann da trotzdem abschalten? Oder ist es schwierig durch

Andy: die Vermischung der Themen?

Andy: Das wird nicht, also das erreicht uns dann tatsächlich nicht.

Andy: Also wenn wir jetzt wirklich eine Date-Night zum Beispiel machen,

Andy: dann guckt da keiner in die Kunden-Mails rein.

Andy: Die Kundensupport-Mails, die kriegt auch keiner direkt jetzt aufs Handy.

Andy: Das ist ein Postfach, wo man zwei, drei Mal am Tag reinguckt und wirklich nur

Andy: unsere privaten Firmen-Mails, das kriegen wir jetzt irgendwie auf die Handys.

Andy: Das heißt, das würden wir dann gar nicht sehen.

Andy: Wir reden aber natürlich trotzdem oft, wenn jetzt jemand eine Idee hat,

Andy: dann heißt es jetzt nicht, halt stopp, du darfst jetzt nicht darüber reden,

Andy: sondern dann dringt das durch. Du musst den Termin buchen.

Andy: Genau, du buch den Termin in meinem Kalender.

Andy: Ne, so weit sind wir noch nicht. Also manchmal, das kommt schon vor,

Andy: dass manchmal jemand sagt so, boah, ich habe jetzt echt keine Lust, der Tag war hart und

Andy: Können wir nicht irgendwie, also jetzt nicht um 22 Uhr oder um 12 Uhr nachts

Andy: jetzt irgendwie, wir liegen schon im Bett und jetzt kommst du mit so einer Idee noch an.

Andy: Also manchmal stößt man natürlich beim anderen da auch mal aufs taube Rohr an,

Andy: was dann aber auch völlig verständlich ist, weil wir arbeiten eben beide 40

Andy: bis 60 Stunden die Woche Vollzeit in dem Job und dann noch, Satori Sadi ist fair.

Andy: Aber eigentlich machen wir das super gerne, das ist echt wie ein Hobby,

Andy: es fühlt sich nicht an wie Arbeit.

Andy: Und dementsprechend ist das bisher eigentlich nie ein Thema.

Andy: Was ich nur lustig finde, ist, dass Paula mir immer gesagt hat,

Andy: sie will nicht mit mir zusammenarbeiten, weil es gab schon das ein oder andere

Andy: Mal, dass ich versucht habe, sie in meine Firma reinzuholen,

Andy: in den Startup-Zeiten noch. Und sie hat immer gesagt, nee, will ich nicht.

Andy: Und haben wir gestern drüber gesprochen. Jetzt arbeiten wir aber trotzdem zusammen.

Andy: Bei der Gründung war es dann doch nochmal ein anderes Thema.

Andy: Hat es durch die Hintertür geklappt, sozusagen? Genau. Ja, okay.

XXXX: Ja, also mir war das schon wichtig, dass wir beide dann Gründer sind und wir

XXXX: beide die gleiche Ebene da haben und ich wollte eben nicht irgendwie in ein

XXXX: Unternehmen reinkommen, wo er dann mein Chef ist oder ähnliches.

XXXX: Ja, verstehe ich. Das finde ich dann irgendwie nicht so angenehm.

XXXX: Keine Ahnung. Also das ist so ein Prinzip, was ich gerne halten würde.

XXXX: Aber wie Patrick eben sagte, es ist eben so, dass das ja unsere Passion ist.

XXXX: Also es ist ja wirklich dann das, was wir uns ausgesucht haben,

XXXX: was wir gerne erstmal auch als Hobby machen und in unserer Freizeit machen.

XXXX: Deswegen, wenn es dann ein Thema gibt, dann interessiert uns das ja und dann

XXXX: wollen wir das Problem auch sofort lösen oder direkt weiter eben diskutieren

XXXX: und dementsprechend ist es nicht so wirklich Arbeit. Es fühlt sich nicht an wie Arbeit.

Andy: Ich glaube, das ist auch das Geheimnis, dann denke ich dran.

Andy: Wie ist es auf der Arbeit selber, also in euren beiden Jobs?

Andy: Ich nehme an, ihr habt es dort ja offiziell beantragen müssen oder zumindest

Andy: dann, ja, weiß nicht, wie es in Österreich funktioniert.

Andy: Bei uns braucht es eine Nebentätigkeitsbeschäftigung oder so, wie auch immer es heißt.

Andy: Wurde das da positiv aufgenommen?

XXXX: Also ich musste das natürlich dann damals beantragen, weil ich habe ja gegründet,

XXXX: als ich eben Vollzeit angestellt war.

XXXX: Und das war erstmal natürlich eine Überraschung.

XXXX: Ich war auch noch nicht so lange dabei in dem Unternehmen.

XXXX: Und grundsätzlich wurde das natürlich gewilligt. Ich habe einen sehr,

XXXX: sehr zuvorkommenden Arbeitgeber.

XXXX: Aber klar, also natürlich ist dann der Hintergedanke dabei, okay,

XXXX: wo soll das Ganze hinführen?

XXXX: Was ist der Ziel damit? Und klar, ich möchte damit ja dann irgendwann auch so

XXXX: viel Geld verdienen, dass ich davon leben kann.

XXXX: Deswegen ist da natürlich auch so eine gewisse Vorsicht dabei.

XXXX: Aber mein Arbeitgeber steht eben auch dahinter, also alle Mitarbeiter darin

XXXX: zu unterstützen, sich selbst zu verwirklichen.

XXXX: Und das ist dann schön zu hören. Und ich habe eben auch das Glück,

XXXX: dass ich mir meine Arbeitszeiten relativ flexibel einteilen kann.

XXXX: Also klar, ich kann jetzt nicht irgendwie stundenlang was für Saporisadi machen,

XXXX: aber es ist eben so, dass ich auch mal eben auch erst um zehn anfangen kann,

XXXX: wenn ich eben diese Frühschicht für Saporisadi machen kann oder auch ein paar

XXXX: Überstunden mal nehmen kann.

XXXX: Und in Österreich ist es ja auch so, dass der Feierabend sehr heilig ist,

XXXX: besonders dann am Freitag, am frühen Nachmittag.

XXXX: Das heißt, das ist eben sehr, sehr angenehm, bei meinem Arbeitgeber flexibel zu sein.

Andy: Patrick, bei dir? Ja, bei mir war das natürlich, als wir gegründet haben,

Andy: gar kein Thema, weil ich ja, wie gesagt, zu dem Zeitpunkt den eigenen Job aufgegeben hatte.

Andy: Jetzt eigentlich während der Verhandlungen für den neuen Job war das ehrlicherweise nie ein Thema.

Andy: Also es war klar, dass ich diese Firma habe und dass ich das gerade mache und

Andy: das war auch tatsächlich den Job, den ich jetzt habe, den habe ich über mein

Andy: Netzwerk bekommen, weil ich nach über einem Jahr LinkedIn-Abstinenz mal wieder

Andy: gepostet habe, hey übrigens,

Andy: ich bin noch da, nur ich verkaufe jetzt halt Käse und dann haben sich halt die

Andy: Leute gleich bei mir gemeldet, unter anderem auch meine jetzige Vorgesetzte und gefragt,

Andy: was ich so mache und ob wir nicht Lust haben, zusammenzuarbeiten und wir haben

Andy: gleich darüber gesprochen dann eigentlich, ob das ein Hindernis wäre.

Andy: Also es war klar, dass ich das mache.

Andy: Es war klar, ich glaube, auf Vertrauensbasis einfach, dass ich,

Andy: wenn ich einen Job annehme, auch mir die Zeit dafür nehme und dementsprechend

Andy: den Job auch gewissenhaft mache.

Andy: Und ja, ich bin sowieso jetzt in der Position, wo ich jetzt bin als Head of

Andy: Sales für das Unternehmen, kann ich mir meine Zeiten sehr, sehr flexibel und frei einteilen.

Andy: Ich möchte halt und muss natürlich auch für mein Team da sein und ich bin regelmäßig

Andy: auch innerhalb von Österreich unterwegs.

Andy: Aber ich glaube, das ist einfach eine komplette Vertrauensbasis,

Andy: dass klar ist und wie es im Sales ja auch immer ist, erst wenn du deine Ziele

Andy: erreichst, war keiner wie. Erst wenn du sie nicht erreichst, fragt jemand warum.

Andy: Und ich glaube, solange ich meinen Job da mache, ist das alles völlig in Ordnung.

Andy: Und ich glaube, das ist einfach das Vertrauen, dass jeder weiß, was er zu tun hat.

Andy: Und wenn ich mal untertags einen Anruf kriege von einem Kunden und dann mal

Andy: rangehe, dann ist das überhaupt kein Problem, solange ich weiß,

Andy: was wohin gehört und was trennen kann voneinander.

Andy: Glaubt ihr, dass eure Unternehmen davon profitieren, dass ihr selber auch Unternehmer seid?

Andy: Ich finde zumindest, man kriegt einen anderen Blick für das Unternehmen,

Andy: in dem man auch beschäftigt ist.

Andy: Man versteht ein bisschen mehr über die Dinge, die im Hintergrund passieren.

Andy: Man kann ein bisschen besser hinterfragen, aber man ist vielleicht auch der

Andy: bessere Mitarbeiter, wenn man selber Unternehmer ist. Wie seht ihr das?

XXXX: Richtig, also da gebe ich dir total recht. Man sieht nochmal das große und ganze

XXXX: Bild und ich arbeite ja in einer Agentur.

XXXX: Das heißt, ich betreue sehr viele verschiedene Kunden, auch viele eben kleine

XXXX: selbstständige Kunden, die ihren eigenen Online-Shop gebaut haben,

XXXX: aber auch größere Unternehmen und häufig bei Entscheidungen stelle ich mir dann

XXXX: die Frage, okay, wie würde ich das bei meiner eigenen Firma machen?

XXXX: Würde ich das Geld eben investieren, würde ich dem Kunden empfehlen,

XXXX: diese Kampagne aufzusetzen oder in diese Richtung zu gehen und man versteht auch viel eher,

XXXX: wo dann die Kunden hinfließen und welche Flows man die Kampagne noch einbinden kann,

XXXX: wie man alles miteinander verlinken kann, das ist schon super hilfreich und

XXXX: gleichzeitig kann ich eben auch durch diese Erfahrung, die ich da in der Agentur

XXXX: sammeln konnte, sehr viel bei Saporizari nutzen eben, weil der Kunde das ausprobiert

XXXX: hat oder das erwähnt hat oder das bei dem gut funktioniert hat.

XXXX: Also das füttert sich schon super selbst und klar, also da sehe ich jetzt sehr,

XXXX: sehr viele Vorteile darin und Patrick macht ja eben auch Sales.

XXXX: Wir haben ja viel mit Kunden eben auch zu tun, wie er sagte.

XXXX: Wir haben viele Telefonate mit Kunden. Das ist dann immer sehr wichtig,

XXXX: dass man redegewandt ist und gleichzeitig versuchen wir auch so ein bisschen

XXXX: mehr im B2B-Bereich jetzt vorzupreschen.

XXXX: Und wir sind ja jetzt im Gespräch mit eben einer Firma, die ein bisschen größer

XXXX: ist und die verschiedene Restaurants, Hotels in Österreich versorgt.

XXXX: Und da ist eben dann der Sales sehr, sehr wichtig. Und das übernimmt dann der Patrick.

Andy: Ich denke, aus der Startup-Branche kommt, da heißt es ja immer own it.

Andy: Du sollst niemals nur da sein, sondern own it. Sei der Eigentümer deines Bereichs

Andy: quasi. Das sollst du behandeln, als wäre das eine Firma.

Andy: Egal, was du im Unternehmen machst. Da war immer die Devise,

Andy: der Bereich gehört dir und du bist dafür verantwortlich, dass der läuft.

Andy: Und bei Startups kriegst du auch virtual Shares noch, damit du wirklich auch

Andy: das Gefühl hast, ich habe Besitzer einen Teil dieses Unternehmens, das ist auch meins.

Andy: Und dementsprechend glaube ich jetzt auch in dem Unternehmen,

Andy: wo ich jetzt arbeite, das ist ein privates Unternehmen, da gibt es jetzt keine Shares.

Andy: Aber auch da definitiv dieser unternehmerische Ansatz, einfach immer mal über

Andy: den Tellerrand hinaufzugucken und einfach immer mal zu schauen,

Andy: wie geht es vielleicht ein bisschen smarter und schneller.

Andy: Ich glaube durchaus, dass das für jedes Unternehmen von Vorteil ist,

Andy: wenn die Mitarbeiter da unternehmerisch rangehen.

Andy: Ja, ihr macht das jetzt ja nebenher. Jetzt habt ihr bald ein Jahr online.

Andy: Wie sind da eure Ziele? Und also...

Andy: Braucht ihr denn harte Ziele, damit es dann auch irgendwann mal so weit ist,

Andy: dass man davon leben kann?

Andy: Oder ist es für euch so okay, dass es eben, also was weiß ich,

Andy: nehmen wir mal an, es wächst 30, 40 Prozent jedes Jahr, ist das ja auch schön.

Andy: Dann kann man das auch zwei, drei Jahre nebenher machen und dann ist man sich

Andy: wirklich sicher, dass es funktioniert.

Andy: Weil wenn es eben so wächst, langsam und stetig, das ist immer das, was ich so denke,

Andy: dann ist es vielleicht auch nicht so schnell wieder weg, wie wenn jetzt das

Andy: von heute auf morgen explodiert, aufgrund irgendeiner Kampagne oder irgendwas

Andy: und dann ist es drei Monate später wieder weg und ihr habt beide gekündigt sozusagen.

Andy: Also wie seht ihr das?

Andy: Ja, also gute Frage. Ich muss jetzt einfach gerade überlegen.

Andy: Also Thema Ziele, wir haben ja jetzt gerade so um die 7000 Euro gerade pro Monat Umsatz.

Andy: Da wäre jetzt mal das nächste Ding, also wir haben schon dann klare Benchmarks, dass wir sagen,

Andy: wir wollen unbedingt natürlich jetzt mal die 10 da sehen pro Monat und dann

Andy: ist eigentlich immer das Ziel gewesen, die 30.000 Monatsumsatz,

Andy: weil ab da, glaube ich, macht es dann wirklich Spaß und da haben wir eigentlich

Andy: auch immer so hochgerechnet, dann könnte man auch sich schon fast ein Gehalt

Andy: auszahlen oder zumindest mal auch nochmal dick irgendwie investieren.

Andy: Andere Geschichten dann und den Unternehmensaufbau.

Andy: Wir haben da schon irgendwie, wir setzen uns dann schon so Zeitleisten oder

Andy: Ziele, die wir erreichen wollen, aber irgendwie kam es dann auch immer anders als gedacht.

Andy: Also dementsprechend, wir haben den eben genauso überraschend,

Andy: wie der erste Kauf am ersten Tag war, haben wir uns in den ersten zwei Monaten

Andy: einfach nur verdoppelt.

Andy: Ich meine, klar, das war dann irgendwie so die ganze Zeit mit Black Friday und die Weihnachtszeit.

Andy: Da sind wir dann aber von knapp 1.000 Euro sind wir auf 2.500 Euro im November.

Andy: Dann sind wir auf 5.000 Euro im Dezember.

Andy: Dann waren unsere ganzen Pakete wieder, das ganze Material wieder leer.

Andy: Dann dachten wir, okay, wow, wir verdoppeln uns irgendwie jeden Monat.

Andy: Das geht jetzt richtig ab. Jetzt müssen wir irgendwie einkaufen für bald 30.000 Euro Umsatz.

Andy: Wir haben dann riesige Paletten voll mit Paketen, also Material und Verpackungsmaterial

Andy: gekauft, nur um dann irgendwie das Januarloch zu spüren und wieder aufs 3.000

Andy: Euro Umsatz runterzufallen und zu merken, oh damn,

Andy: so einfach geht's doch nicht und uns jetzt wieder hochzuwackern auf die Sieben.

Andy: Und ja, also das heißt, irgendwie lernen wir auch gerade noch so ein bisschen

Andy: die Phasen unserer Branche kennen, zu verstehen, wann wir mit wie viel Umsatz

Andy: rechnen können, wie das Wachstum wirklich ist.

Andy: Also wir brauchen da schon irgendwie harte Ziele und die setzen wir uns auf,

Andy: wenn wir da schon so unternehmerisch auch rangehen, dass wir sagen,

Andy: wir machen das am Ende nicht nur, weil es lustig ist,

Andy: sondern weil wir gerne auch dann davon leben möchten und weil das auch groß

Andy: werden soll und weil es auch einfach Spaß macht, diese feinen Produkte zu teilen.

Andy: Anderer Punkt ist auch noch, dass der liebe Onkel Moser tatsächlich auch dann

Andy: mal in den nächsten drei, vier, fünf Jahren gerne in Rente gehen möchte.

Andy: Der ist jetzt auch schon 60.

Andy: Das heißt, da ist eigentlich fast Druck, dass man sagt, wir haben jetzt drei,

Andy: vier, fünf Jahre, dann muss das Ding aber rennen.

Andy: Dann wollen wir eigentlich die Firma in Berlin übernehmen, den Großhandel,

Andy: weil ohne die geht es natürlich auch nicht, ohne den Import.

Andy: Oder das irgendwie anderweitig aufbauen und bis dahin muss es entweder richtig

Andy: rennen, damit sich das alles trägt oder halt, ja, es war halt ein nettes Projekt.

Andy: Also wir haben jetzt tatsächlich nicht so zehn Jahre Zeit, bis es mal irgendwann

Andy: was abwirft, sondern wir haben da schon harte Ziele auch dahinter.

Andy: Aber es ist am Ende wahrscheinlich auch genauso, wie du sagst.

Andy: Wir merken schon auch, dass es so, wie es jetzt dann wächst,

Andy: wächst es auch gut, wächst es auch mit unseren Kunden mit und macht das auch irgendwo Spaß.

Andy: Es fühlt sich nachhaltiger an, als wenn es jetzt jeden Monat verdreifachen würde.

Andy: Du hast ja jetzt selber Startup-Erfahrung, wahrscheinlich auch mit WC-Geschäft

Andy: und du hast, glaube ich, vorhin auch erwähnt, du hast selber auch schon ein

Andy: paar Sachen probiert, die haben alle nicht funktioniert.

Andy: Paola, hast du auch schon was gegründet?

Andy: Ist es deine erste Gründung?

XXXX: Ja, tatsächlich ist es jetzt meine erste Gründung. Also ich hatte Patrick schon

XXXX: in den Gründungen davor so ein bisschen unterstützt, aber da waren das vor allem

XXXX: immer persönliche Themen, warum das dann nicht geklappt hat.

XXXX: Also nicht zwischen uns, sondern zwischen den anderen Gründern und Ihnen.

XXXX: Aber ja, also ich komme aus einer sehr sicherheitsbedachten Familie.

XXXX: Und meine Eltern kommen eigentlich aus Bauernfamilien. Die sind nach Berlin gekommen.

XXXX: Also meine Mutter kommt eben auch nicht aus Deutschland, sondern aus Polen.

XXXX: Und genau, sie haben eben Sicherheit in Berlin gesucht, in Deutschland.

XXXX: Und ihnen war es eben dann auch wichtig, dass ich einen sicheren Job bekomme.

XXXX: Und so Risiko ist eben gar nichts für sie.

XXXX: Und deswegen, also ich würde mich schon eher als Mutiger bezeichnen.

XXXX: Ich bin auch direkt nach meinem Abi ein Jahr reisen gegangen und so weiter,

XXXX: habe eben gerne Neues ausprobiert, aber habe eben einfach nicht diese Touchpoints

XXXX: gehabt mit Gründung, eben nur durch den Patrick.

XXXX: Und der Patrick kommt eben eher dann aus einer Richtung, also sein Vater ist

XXXX: eben auch jemand, der schon viel eben selber hochgezogen hat und da eben mehr

XXXX: Berührungspunkte damit hatte.

XXXX: Und da bin ich auch super dankbar, dass ich das eben mit Patrick dann noch ein

XXXX: bisschen besser kennenlernen und mutiger sein durfte.

Andy: Ja, lustigerweise kommen unsere Eltern quasi aus dem gleichen Dorf, aus Schlesien.

Andy: Also mein Vater und ihre Mutter und mein Vater waren vom Bauernhof gekommen.

XXXX: Ja, ganz andere Wege gegangen. Also meine Mutter ist halt immer noch sehr sicherheitsbedacht

XXXX: und dein Vater ist ja dann eigentlich schon ein Risiko eingegangen und hat sein

XXXX: eigenes, also nicht sein eigenes, aber für eine Firma was eigenes eben hochgezogen.

Andy: Ja, ich glaube, ich hatte irgendwie, weiß nicht, schon immer die Passion einfach

Andy: so ein bisschen für irgendwas Eigenes machen.

Andy: Und daher kommt das eigentlich auch. Und warum funktioniert es jetzt?

Andy: Also ist es auch wegen eurer Beziehung oder weil es eben passt?

Andy: Also es sind immer die zwei Sachen, die müssen zusammenkommen.

Andy: Das Team muss passen und das Produkt muss passen.

Andy: Ist es jetzt für dich das erste Mal, wo das so beides zusammenkommt?

Andy: Oder ist es noch zu früh, um das zu sagen?

XXXX: Also da ist halt echt so eine Passion dabei. Und ich probiere einfach voll gerne Dinge aus.

XXXX: Und da war einfach nur der richtige Zeitpunkt dann da, eben die richtige Idee

XXXX: und ich habe mich eben auch viel, viel mehr mit diesen ganzen Themen beschäftigt,

XXXX: weil ich habe anfangs eigentlich den Karriereweg in der Pädagogik eingeschlagen

XXXX: wie meine Mutter und dann habe ich irgendwann so mittendrin gemerkt, so Mitte 20,

XXXX: Moment mal, also irgendwie will ich doch mehr in die freie Wirtschaft gehen,

XXXX: ich will mich mehr selber entfalten, ich will mehr selbst in die Hand nehmen,

XXXX: ich will mich weiterentwickeln,

XXXX: ich will die Karriereleiter hoch wandern und habe dann wirklich so einen richtigen

XXXX: Bruch gehabt und habe dann nochmal komplett was Neues gemacht und Marketing

XXXX: studiert und genau habe mich dann viel belesen,

XXXX: eben viel mehr mit dem Mindset auch beschäftigt und habe dann eben Mitte, Ende 20 nochmal so eine,

XXXX: Gradwende gemacht und ich denke, Patrick war da auch ein Einfluss dabei und

XXXX: das hat sich dann eben so aufgebaut und dann jetzt eben auch ergeben mit dieser

XXXX: Idee, mit dieser Passion, die wir für diese Produkte haben.

XXXX: Das hat dann einfach alles gerade jetzt gepasst.

Andy: Bei der vielen Arbeit, wie kommt euer Privatleben nicht zu kurz und wie erholt euch sind privat.

XXXX: Ja, witzig, dass du das sagst, weil wir sind jetzt seit über einem Jahr,

XXXX: ich glaube schon anderthalb Jahre verlobt und unsere Hochzeitsplanungen sind so bei einem Prozent.

XXXX: Also wir haben eine Gästeliste und mehr nicht.

XXXX: Und das ist eben auch gerade für uns jetzt nicht die größte Prio,

XXXX: weil wir wissen eh, wir werden heiraten und gerade ist eben der Onlineshop unsere Prio.

XXXX: Und ja, tatsächlich kommt das dann ein bisschen kurz, aber wir haben eben auch,

XXXX: ja, Freunde, die die das verstehen, die uns dahingehend unterstützen,

XXXX: die wissen, okay, wir sind eben auch selbstständig, wir haben vielleicht nicht jeden Tag Zeit,

XXXX: aber wir sind auch gut auf Achse.

XXXX: Also dadurch, dass wir Familie in Berlin haben, ich bin jetzt eben zum Beispiel

XXXX: in Berlin, Patrick ist noch in Wien, er kommt danach, also wir sind eben auch

XXXX: viel unterwegs und wir sind es eben gewohnt, dann auch viel zu machen.

Andy: Und die Hochzeit ist dann in Sardinien?

XXXX: Das versuche ich noch zu pushen, genau.

Andy: Klarer Wunsch auf jeden Fall jeder Seite. Aber warum nicht? Ja,

Andy: kann ich nachvollziehen.

Andy: Ja, echt interessante Geschichte. Ich finde es cool mit der Passion, was ihr erwähnt habt.

Andy: Und dass ihr das so nebenher macht. Und dass du, Patrick, du hast dir jetzt

Andy: auch eingestanden, das wieder anzufangen.

Andy: Das ist ja auch jetzt etwas, was nicht so einfach ist, auf jeden Fall.

Andy: Und aber trotzdem dabei zu bleiben und es weiter zu pushen. und ihr habt einen

Andy: konkreten Plan. Also ich finde es auf jeden Fall eine coole Sache.

Andy: Vielen Dank fürs Teilen eurer Story und ich wünsche euch, also die Hochzeit

Andy: soll natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen, das ist klar.

Andy: Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg und dass das alles klappt.

Andy: Ja, vielen, vielen Dank dir.

XXXX: Dankeschön. Danke, Andreas.

Andy: Euch einen schönen Abend. Jawohl, dir auch. Mach's gut, viel Erfolg. Bis bald, Dankeschön.

XXXX: Danke, ciao.

Andy: Ja, und das war auch schon wieder Folge 136 von Happy Boots.

Andy: Wie hat es dir denn gefallen?

Andy: Schreib mir doch gern kurz zurück, hinterlass einen Kommentar bei Spotify,

Andy: bei Apple oder schick mir eine Mail.

Andy: Die beiden haben den Gutscheincode dabei, einfach happy, alles klein geschrieben,

Andy: damit kriegst du 10% und ja, auf alle Artikel und auch auf die Sets natürlich.

Andy: Ich hoffe, die Sets werden bestellt. Ich bin ja eigentlich echt ein Sets-Fan,

Andy: von daher war ich echt ein bisschen überrascht, dass das nicht so ganz funktioniert.

Andy: Aber man lernt nie aus und dafür mache ich auch den Podcast und dafür bin ich

Andy: auch den Gästen sehr dankbar, die immer offen ihre Geschichte erzählen.

Andy: Genau, apropos, in der nächsten Woche habe ich den Daniel von Phonio zu Gast.

Andy: Hier wird ein KI-Telefonassistent gebootstrapped. Super interessant, wie man das hinbekommt.

Andy: Und darüber haben wir ausführlich gesprochen.

Andy: Und ich bin selber auch schon am Testen. Folge 137 dann mit dem Daniel von Phonio nächste Woche.

Andy: Wir hören uns. Mach's gut. Ciao, ciao.

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